Kommentare

Ins Herz Merkels waere schoen - nur falsche Gegner

Das waere wirklich gut wenn Merkels neoliberale Politik beendet wuerde. Nur sollten es keine rueckwaertsgewandten Sozialisten sein (zumindest schreibt wikipedia das ueber Syriza). Ich muss Nichtwaehler sein und bleiben.

Politik für Menschen

Merkel läst sich von den Lobiisten blenden, Griechenland ist auf dem richtigen Weg, Politik für die Bevölkerung zu machen. Ich hoffe, andere Europäer folgen seiner Politik.

Ja die neue Regierung in

Ja die neue Regierung in Griechenland befreit Europa vom Euro und Deutschland von Merkel

Pleitier-Staaten des Mittelmeerraumes vereinigt euch.

Gestern war zu hören, das Deutschland, also wir Steuerzahler, im Fall Griechenland bisher mit 80 Milliarden Euro haftet...
Das in Spanien und Italien jetzt auch mobil gemacht werden ich wird, ist angesichts der Ereignisse nachvollziehbar.

In Spanien sieht es ja so aus, das auch dort bei den Wahllen in diesem Jahr die alten politischen Kräfte absturzen werden, also jene, diemdie Probleme dortnpolitisch zu verantworten haben und sichnvon Brussel und Merkel vordiktieren ließen, wie zu verfahren ist. Da kommt etwas auf uns zu...

Zum Totlachen, wenns nicht so ernst waehre......

Natuerlich verstehe ich die Griechen.....nur ist das Alles was da versprochen wird nicht voellig utopisch? Der Schuldenschnitt wird wohl automatisch kommen....mit der Staatspleite. Griechenland muss raus aus dem Euro. Jetzt. Zumindest wenn Zipras auch nur 10% seiner Wahlversprechen umsetzt. Sonst wird das ein wirklich bodenloses Fass, was es ja eigentlich jetzt schon ist. Ich sehe keine Zukunft Griechenlands im Euro und sehe aber auch gleichzeitig keine Zukunft fuer den Euro. Zu verfahren ist die Situation. Andere Laender werden den Griechen gleichziehen. Nicht das sie das wollten, aber sie MUESSEN, wollen sie nicht von der desillusionierten Bevoelkerung weggefegt werden. Die EU ist schon jetzt ein Truemmerhaufen der Illusionen.

Endlich

Endlich wird klar was gewollt wird, Kapital von den Deutschen, immer neue Finanzspritzen und Schuldenschnitte, kein Wunder wer da jubelt, die nächsten werden Portugal und Spanien sein, die erkennen, daß das Griechische Beispiel praktikabel ist.
Schade, aber in diesem Punkt wird für die AFD ein Schuh draus.

Muss das sein Herr Tsipras ?

Sie als Europäer haben nichts sinnvolleres auf Lager als einen demokratisch gewählten Regierungschef zu diffamieren ? Frau Merkel ist die deutsche Bundeskanzlerin, ich habe Frau Merkel nicht gewählt, aber wer Sie beleidigt, beleidigt nicht nur Deutschland, sondern Europa.
Mich erinnert ihre politische Rede teilweise an Brandstifter, da sind auch immer die "Anderen" schuld. Ihr Verhalten - Ihre Worte sind nicht akzeptabel und ich bin nicht bereit die andere Wange hinzuhalten. Entschuldigen Sie sich öffentlich und hören mit der Hetze gegen Frau Merkel auf und damit auch gegen uns deutsche Europäer.

Wir sind auf einem guten Weg....

Was will man denn neu verhandeln? Das die ohnehin schon gebrochenen Vertraege zum Euro noch weitreichender ausser Kraft gesetzt werden? Das die Steuerzahler der Geberlaender verpflichtet werden, fuer immer den sonnigen Sueden zu finanzieren? Es ist vorhersehbar, dass der gesunde Menschverstand die Dilettanten innerhalb und ausserhalb unseres Landes bald hinter sich lassen wird.

Misswirtschaft seit ewigen Zeiten, kompensiert ohne jede Hemmung mit Schulden. Um dieses Spiel weiter spielen zu können, beteiligte man sich an dem Modell EU und Euro und akzeptierte die damit unvermeidliche Aufgabe von Souveränität. Jetzt, wo erstmals damit ernst gemacht wird, will man davon nichts mehr wissen und - auf anderer Leute Kosten - das unsinnige Spiel weiter spielen. Öknomie ist manchmal ganz einfach: Solange man nichts an den Systemkrankheiten (Glaube an unendliches Wachstum, da man sonst den hypertrophen Lebensstandard der meisten Bürger = Wähler nicht aufrecht erhalten kann) ändert, kommt es immer wieder zu schweren Krisen. Diese werden mit Schulden "gelöst", bevor noch die Schulden der letzten Krise abbezahlt sind ... Irgendwann ist keiner mehr bereit Geld zu geben, weil die Schulden so hoch sind, dass eine Rückzahlung der Schulden unmöglich ist. Dann bricht alles zusammen, wenn es nicht einen reichen Erbonkel gibt, der einen noch ein bisschen über Wasser hält.

Erst Geld leihen

dann nicht zurueckzahlen. Seltsames Gebahren. Egal, wer in Griechenland das Geld ge- oder missbraucht hat, auch die damalige Regierung wurde vom Volk gewaehlt.

Fuer Italien und Spanien auch eine Option, einfach nicht zurueckzahlen, Problem geloest.

Der Euro ist damit am Ende und das ist vielleicht gut so. Eine Staatengemeinschaft in der man sich staendig gegenseitig beluegt und betruegt scheint jedenfalls nicht reif zu einer gemeinsamen Waehrung.

Ich hoffe, dass Deutschland dem EURO nicht nachlaeuft. Eine stabile D-Mark oeffnet moeglicherweise Chancen, die man gar noch nicht kennt.

EU

Man spricht zur Zeit nur negativ über die EU, aber da waren doch auch positive Errungenschaften, oder sollen die einfach vergessen werden?

War irgendwie klar

Jahrelang weit über die Verhältnisse leben und sich hinterher noch darüber beschweren, wenn der Zahlmeister langsam den Hahn etwas zudreht. Das lockt natürlich Phrasendrescher jeglicher politischer Couleur an und deren Polemik scheint ja auch zu fruchten. Das kann ich den einfachen Leuten aber fast nicht übel nehmen, wo doch die Verursacher wie immer ihre Schäfchen im Trockenen haben. Ehemalige Volksvertreter mussten noch nie stempeln.
Das ist doch sogar bei uns das gleiche. Anstatt die schwarze Null zu feiern und zu sagen, wir ziehen jetzt ein paar Jahre den Bauch ein um Schulden zu tilgen, mit deren dann nicht mehr zu zahlenden Zinsen wir viel mehr für unseren Wohlstand tun können, wollen viele in unserer politischen Landschaft lieber noch mehr Schulden machen. Die sollen dann unsere Kinder bezahlen, aber Hauptsache das Wahlergebnis stimmt. Mit dem eigenen Geld kann so niemand arbeiten, aber wenn der Steuerzahler brav für Nachschub sorgt...

Isolation

Wie es aussieht, hat Merkel Deutschland in Europa ziemlich isoliert.

Geht etzt schon das große Zittern los?

Nur einen Tag nach der Wahl in einem kleinen Land wie Griechenland geht unter Europas Konservativen und ihnen doch in den letzten Jahren sehr nahe stehenden Sozialdemokraten scheinbar die Angst um. Drohen jetzt zumindest im Süden Europas linke Regierungen? Haben die "kleinen Leute" etwa die Nase voll davon, die Suppe auszulöffeln, die Ihnen Politiker und Banker eingebrockt haben?
Der Konsolidierungskurs und die gelobten Reformen der letzten Jahre werden nur auf dem Rücken der "kleinen Leute" ausgetragen. Reallöhne und Sozialleistungen sinken seit Jahren, Gewinne aus Unternehmen steigen rasant. Erreicht die Schere irgendwann ein unerträgliches Ausmaß, passiert das, was in GR passiert ist.

Diese Koalition hält nicht lange

Es ist so als ob hier die Linke und KPD mit Afd und FDP koalieren würden.

Syriza wird sich an den Partnern in der EU und an ihrem Koalitionspartner aufreiben.
In einem Jahr wählt sowieso Griechenland vorzeitig neu.
Verhandlungen mit dieser Regierung sind sinnlos.

Brot und Spiele

Haushaltsdisziplin klingt offenbar kleinlich - was sind schon ein paar hundert Milliarden Euro... Die geforderte "Flexibilität" ist reiner Populismus für das griechische Wahlvolk.

Bezahlen sollen andere - nicht zuletzt wir in "Merkel-Deutschland". Man muss kein Merkel-Fan sein um etwas dagegen zu haben, wenn andere das hier eingesparte Geld mit vollem Händen aus dem Fenster werfen. So kann eine Union nicht funktionieren!

Die Lösung ist nicht die Wiedereinführung der nostalgisch verklärten Mark, sondern klare Regeln für alle, die dann auch strikt überwacht und eingehalten werden müssen.

Euro spaltet Europa

Die Worte des Philosophen Ralph Dahrendorf, der Mitte der 1990er Jahre sagte, das der Euro Europa nicht einen sondern spalten wird klingen mir in den Ohren, wenn höre was für Reden jetzt in Griechenland, Spanien und Italien geführt werden.
Da wird von Sparzwang und Austerität gesprochen und die öffenlichen Haushalte sind immer noch tief defizitär. Es wird also weiter munter mehr Geld ausgegeben als eingenommen wird. Wenn es dumm kommt, verliert Deutschland am Ende nicht nur das meiste Geld, sondern steht auch noch als Hauptverantwortlicher für die Misere da.

Was ist Demokratie?

Entweder ist Griechenland eine Demokratie, dann hat das griechische Volk nicht das Recht, die Verantwortung auf Politiker oder deren Helfershelfer abzuwälzen. Die Griechen habe diese Leute gewählt und damit sind sie verantwortlich. Die Bevölkerung fand das alles toll so, das Schuldenmachen. Aber auf einmal will man nicht mehr verantwortlich sein. Die Leute hätten wissen können, aber - und das ist in einer Demokratie unverantwortlich - sie wollten nicht wissen. Das bringt mich zu dem "Oder". Oder sind die Völker nicht reif für eine Demokratie? Man rennt hinter dem Rattenfänger her, der gerade am meisten verspricht? Und der Rattenfänger ist schuld? Unsere Welt ist kompliziert und die demokratische Entscheidung verlangt Verständnis für die Zusammenhänge, damit sie verantwortlich für die Zukunft gefällt werden kann. Dazu gehört Bildung. Und an der hapert es noch gewaltig. Nichts gegen Cicero in der Schule - aber das notwendige Wissen eines heutigen Staatsbürgers muss weit mehr umfassen.

Stimme & Wille der Völker!

Die Sozialpolitik und ihre NeuEntwicklung
schreitet unaufhaltbar vorwärts! Die
Völker verstehen sehr langsam, aber sie verstehen, dass die Ungleichheit zwischen
RiesenReichtum und ElendsArmut immer
grösser wird, zum Nachteil der Massen!
Dass der Sozialpolitik, die besonders in der BRD nach dem Kriege zur Blüte kam, die Luft
zum Atmen radikal abgedreht wurde, verstehen die Menschen erst heute langsam.
Reste einer Sozialpolitik sind nur noch in Skandinavien zu finden. Bei uns, in der BRD,
sind die Sozialen zum Fettkapitalismus mutiert! Zeit ist es, etwas zu ändern!

Währungskrieg

Ich hoffe nicht das es in wegen der EU oder dem Euro irgend eine Art (Währung, Finanz, etc.) von Krieg geben wird, fürchte aber das es bei der Stimmung in der EU drauf hinaus laufen wird.

Und wieder wird es dann heissen, er wäre von Deutschland ausgegangen.

Wohin führen neue Kredite?

Wohin führen neue Kredite? Nur zu weiteren Schulden!
Die Schulden zahlen immer wir, die ehrlichen Steuerzahler in der EU.
Es gehen über 1 Billionen € durch Steuerhinterziehung jedes Jahr in der EU verloren, wir haben da großen Anteil bei, nicht das jemand denkt das es sowas nur in Griechenland gibt.
Schon etwas älter aber sehr passend…
http://www.nrw.de/landesregierung/deutschland-verliert-mehr-als-160-mill...

"Europa muss neu verhandelt werden"...

...steht im Bericht der Tagesschau. Da kann man doch nur sagen: "Bitte sehr!"

Ob das Verhandlungsergebnis dann so aussähe, wie es sich Tsipras und viele südeuropäische Staaten wünschen, ist allerdings nicht so klar, denn es gibt auch noch andere nord- und mitteleuropäische Länder, die keine Lust darauf haben, dass andere auf ihren Deckel schreiben.

Die Zeit ist reif!!

Warum sollen die euphorisierten Südländer nicht ihren Willen bekommen und in den Schlendrian zurückfallen dürfen, der eine scheinbare gesunde Politik vorgaukelt? Desto schneller werden wir, die Schuldigen, dann am Ende des Eurozeitalters schuld sein dürfen.
Wir sollten nicht, auf die schon längst
verlorenen Milliarden, schielen und damit dem schlechten noch mehr gutes Geld hinterher werfen.
Lasst fahren dahin!!

@ michaeleu: Mag sein...

>>Man spricht zur Zeit nur negativ über die EU, aber da waren doch auch positive Errungenschaften, oder sollen die einfach vergessen werden?<<
...aber welche, die mich als einfachen Bürger wirklich tangieren?

Da fallen mir als einzige Errungenschaften ein, dass ich keinen Reisepass mehr mit mir rumschleppen muss, wenn ich ins EU-Ausland fahre. Obwohl, wirklich gebraucht hatte ich ihn nie. Ach ja, und das Geldwechseln, obwohl ich persönlich das als recht spannend empfand.

Wenn ich jetzt die negativen "Errungenschaften" der EU aufzählen wollte, die mich direkt betreffen, käme ich möglicherweise auch mit 10.000 Zeichen nicht dazu, sie vollständig aufzuzählen.

Wer soll das bezahlen ?

Zum einen das Geld das die Schulden geplagten Länder nun zurückzahlen sollen (mittlerweile zum einem Verlustzins, den die Sparer tragen) haben Sie bereits erhalten ( und für was auch immer verfrühstückt) . Sich jetzt wieder einer Politik zuzuwenden, bei der die nächste Runde Schulden ansteht, die Herr Draghi durch seine Druckerpresse auch problemlos ermöglicht ist Schlicht eine Unverfrorenheit. Es ist mehr als überfällig, dass sich die wirtschaftlich solidereren Nordländer vom Rest verabschieden und Verträge ... ist doch nach Herrn Tsipras ohnehin nicht bindend , also warum für uns .

Abwarten

Frau Bundeskanzlerin wird es schon richten.
So alternativlos ist sie nicht,wenn es um Feindbilder schaffen geht.
Die Griechen werden die EU-Verantwortlichen noch zum Schwitzen bringen.

@ rimitino, Darkdepths und alle die die "linke Revolution" toll

... finden.

1. Griechenland hatte kein Problem in den 2000ern die günstigen Euro Kredite zu verballern. Dafür wurden die griechischen Regierungen umjubelt vom gleichen Volk, das sich nun gequält sieht, angesichts der Konsequenz die dieses Leben auf Pump nach sich zieht.

2. Auch die Troika hat den aktuellen Regierungen nich vorgegeben WO die Griechen einsparen müssen, sondern nur DAS eingespart werden muss. Die Sozialkürzungen auf der einen Seite und fehlenden Vermögensabgaben auf der anderen Seite waren nicht Vorgaben Europas oder Deutschlands, sondern die Wahl der letzten Regierungen.

Es mag ja angenehm sein wenn man auf Pump lebt und andere bezahlen sollen, aber genau dieses Verhalten schürt auch in Deutschland den Nationalismus.
Es wäre gefährlich für Europa hier eine Kehrtwende einzuleiten.

Wer bestellt muss früher oder später auch bezahlen. Was für den kleinen Mann gilt muss auch für Südeuropäische Regierungen gelten.

Europa ist keine Einheit

Warum soll denn bei der Staatsfinanzierung das funktionieren, was selbst in Deutschland nicht geht? Drei Bundesländer finanzieren die Wohltaten der Anderen (was nicht automatisch eine West-Ost-Angelegenheit ist). Und das seit ewigen Zeiten. Ein Nord-Süd-Thema, wie auch in Europa, nur mit anderen Vorzeichen. Die Konsequenz daraus : es geht nicht um Reformen und Unbequemlichkeiten, sondern um grundsätzliche politische Einstellungen: Geld ausgeben, das man nicht hat und Andere zahlen lassen. Es ist wohl kein Zufall, dass die SPD diesem Prinzip näher steht als die CDU; aber Frau Merkel ist ja in der Hinsicht ziemlich prinzipienlos. Warum also zetern : Wenn die Bayern für NRW zahlen, warum nicht dann die Deutschen Für Griechenland? Gilt Solidarität nur im Kleinen? Oder ist das mit den "Reformen" ernst gemeint ? Dann könnten NRW, Berlin & Co doch einfach damit im eigenen Land anfangen. Europa ist genau so "ungleich" wie die BRD in ihren Kulturen, Ideen, Prinzipien...

Merkel? Neoliberal?

Ich bin etwas verwirrt, wenn ich im Zusammenhang mit der Politik Merkels das Wort neoliberal lese. Wenn ich nur an die jüngsten Gesetzesinitiativen denke, zum Beispiel Mindestlohn, Aufweichung der Rente mit 67 oder Mietpreisbremse, hat das mit neoliberal nichts zu tun. Deutschland hat in den letzten 10 Jahren vieles richtig gemacht und entsprechend gut geht es den Deutschen, nicht nur einigen wenigen, sondern der Breite der Bevölkerung.

Das ist leider bei den Griechen anders. Die Wirtschaft ist nicht wettbewerbsfähig und das Vermögen ist schlecht verteilt. An Themen wie Steuererhöhung und Steuereintreibung bei den oberen 10.000 hat sich die Vorgängerregierung nicht getraut. Ein Schuldenschnitt ohne weitere Reformen würde unser Problem 4 Jahre vertagen, dann wäre es wieder da. Schuldenschnitte im Vierjahrestakt sind auf die Dauer dem deutschen Steuerzahler nur schwer vermittelbar.

Entwicklung in Südeuropa

Vergleicht man die politische und die wirtschaftliche Entwicklung von Süd- und Mitteleuropa, dann muss man immer mehr zu der Überzeugung kommen, dass hier eine Trennung in zwei verschiedene Währungszonen der beste Weg wären, um den Euro wieder mehr Stabilität zu verschaffen.

die eiserne Merkel

Merkel hat keinen guten Ruf mehr zu verlieren, also gibt es für sie auch keinen Grund mehr, gegenüber den Griechen nachgiebig zu sein.
Griechenland war viele Jahre in dem Genuss, über seinen Verhältnissen leben zu können. Das Schlaraffenland dauert aber leider nicht ewig, jetzt folgen die mageren Jahre. Das Land wird es aber überleben, denn es gibt Staaten, die weitaus schlechter dastehen als Griechenland.

die Einstellung

der "Südländer" macht deutlich, was von diesem "vereinten €uropa" zu halten ist......

Warum sagen viele immer WIR haften?

Die Frage oder auch das Gegenargument warum hat man sich dieses Geld geliehen bzw. hat über seine Verhältnisse gelebt ist berechtigt.

Aber ebenso die Frage: Wer oder was hat warum dem Griechischen Staat diese aberwitzigen Summen überhaupt erst geliehen, ist berechtigter!!!

UND:

Warum müssen WIR nun dafür haften???

Man sollte in dieser Richtung erst ein wenig recherchieren und sich dann eine Meinung über GR, I, E, P etc. bilden.

Hinterher hat's immer jeder

besser gewusst: nach der Griechenland-Wahl ist vor der Finanzkrise. Ach ja, der eigentliche Grund fuer Sparauflagen?! Ich meine mich duester an eine gewisse Krise erinnern zu koennen - die besonders Suedlaender mit ihrer Lari-Fari-Mentalitaet verursacht haben. Nun wird's also genauso weitergehen. Uebrigens: die anderen Europa-Laender haben Merkel in diese Rolle GEZWUNGEN- schoen, dass diese selbstgefaelligen Maenner das foermlich ausblenden und Merkel nun fuer ihre eigene Inkompetenz verantwortlich machen..

"O glückliches Griechenland, ...

... aus Flammen bist Du neu geboren."

Wir alle können froh sein, wenn von Griechenland aus die Bekämpfung des antieuropäischen Giftes startet, mit welchem Merkel und Schäuble Haushalte wie Gesellschaften offensichtlich verseucht haben - weniger hart kann man es angesichts der jetzigen teils beschämenden Reaktionen, auch hier auf tagesschau.de, nicht formulieren.

Und ausgerechnet die stinkreichen Deutschen heulen jetzt am lautesten, weil sie Angst um ihre Kohle haben. Das ist reaktionär, peinlich und traurig.

Ihre verächtliche, "alternativlose" Politik rächt sich jetzt, Frau Merkel.

Und das VOLLKOMMEN zu Recht.

In der Not zeigen sich die

In der Not zeigen sich die europäischen "Freunde". Dem den es am besten geht, ist natürlich der Schuldige! Neid ist bekanntlich die Tugend des Teu… Alles wiederholt sich, nicht nur angenehme Dinge-und dabei gehts wiedermal um Money, bis zum Bruch der EU. Alles eine frage der Zeit. Die Weisheit schwindet mal wieder und wir haben nichts gelernt…

Ich habe immer an den Euro geglaubt...

...trotz aller Widrigkeiten.

Aber langsam reicht's mir mit den ewigen Anfeindungen aus dem Süden Europas gegen unsere Kanzlerin.

Anstatt mal im eigenen Stall auszumisten, Oligarchen zu besteuern, eine funktionierende Steuerverwaltung zu installieren, ein zeitgemäßes Rentenbeginnalter einzuführen und den Arbeitsmarkt von seinen Verkrustungen zu befreien, wird auf diejenigen geschimpft, die ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Die Idee mit dem Nord-Euro wird mir immer symphatischer.

@brd21

"Ich muss Nichtwaehler sein und bleiben."

Ich stimme ihen vorbehaltlos zu bezüglich dessen, das die derzeitige Politik der Merkel-Administration nur zugunsten der Großunternehmer und Groß-Parteispender gemacht wird.
Der Normalbürger bleibt auf der Stecke, sinkende Löhne bei steigenden Lebenshaltungskosten und weit über 20% Vollzeitbeschäftigte die aufstocken müssen...

Nur das Nichtwählen ist grundfalsch.

Gehen sie lieber wählen und machen sie ihre Stimme ungültig, wenn das genug Bürger tun (ich meine 40%) muss es Neuwahlen geben ohne das die Personen die auf den Listen der letzten Wahl standen erneut aufgestellt werden dürfen.

Nicht unken, hoffen ...

Wir sollten die üblichen 100Tage warten und dann erst drauf hauen.

Die griechische Regierung ist noch ganz neu und darf ein wenig "wackelig" starten - nach der Schonzeit werden wir dann sehen können, ob die (angeblichen) Erfolge der konservativen Regierung fortbestehen, oder ob sie eingedampft werden - oder wir werden sehen, ob an anderer Stelle neue Blüten sprießen oder nicht.

Im Zweifel stehen am Ende Neuwahlen und die Karten werden neu gemischt.
Dann wird alles gut und das ist Demokratie und kommt aus Griechenland.
Und über Kohlen, die längst wieder bei deutschen Banken lagern sollte man sich nicht solch einen Kopf machen, die haben Ihre Aufgabe erfüllt und nächstes Jahr gibt's neue, das nennt sich Kreislauf und kommt aus Frankreich.

@macaniel

"dann nicht zurueckzahlen. Seltsames Gebahren. Egal, wer in Griechenland das Geld ge- oder missbraucht hat, auch die damalige Regierung wurde vom Volk gewaehlt."

Dass man dieses Argument gerade hierzulande bringt... so hätten auch Leute argumentieren können, die nach dem 2. WK Deutschland dem Erdboden gleichmachen wollen. Wir haben nach dem Dritten Reich (was wohl kaum mit der griechischen Situation zu vergleichen ist) eine faire Chance erhalten, eine gute und vor allem auch selbstbestimmte Zukunft zu gestalten (was das einzig Konstruktive war), Griechenland hat diese genauso verdient. Abgesehen von humanistischen Grundsätzen: Wir müssen in einer schrumpfenden Welt mit diesen Menschen zusammenleben, verdammt! Wenn man rechthaberisch Geld über ein friedliches Miteinander stellt, verliert man am Ende beides.

@michaeleu

Sienhaben völlig Recht, da waren sehr viele positive Errungenschaften. Waren.

Seit die EU sich zu einem Moloch aufgebläht hat, der über die Köpfe der Bürger hinweg nur noch Unsinn produziert, ist sie bei mir in Ungnade gefallen.

Man muß auch an die Bürger denken

Man muß doch auch an die Bürger denken, die den Karren in den einzelnen Ländern nicht in den Sumpf gefahren haben. Sie fallen den Sparwahnsinn zum Opfer und die "Verursacher" sind i.d.R. wieder fein raus. Merkel und Co. bis hin zum ganzen Europaparalament bringen in vieler Hinsicht doch gar nichts voran. Zig1000 Arbeitslose Jugendliche in Europa seit langem, was kriegen wir für unsere Spareinlagen? Unsere Renten? Merkel schaut nur auf ihre Großkonzerne und macht den Menschen zum Untertan der Wirtschaft. Der Mensch und wie jeder würdig leben kann, interessiert sie nicht. Vielleicht fangen die Südländer einfach mal an und lassen es sich nicht mehr gefallen. Uns, die Bürger, die sie bezahlen fragt sie ja bekanntlich auch nicht, was der Volkeswille ist bzw. wohin die Mehrheit der Bürger bei bestimmten Themen hin will.

Wer den Schaden hat

Leid kann es einem nur für die Menschen tun. Seit Jahrzehnten werden sie von den unterschiedlichsten Regierungen belogen und mit falschen Versprechungen zur Wahl gelockt.

Grundsätzlich gilt: wer etwas bestellt, muß es auch bezahlen können. Für Staaten gilt das Gleiche wie für Unternehmen und Private. Wer zu lange sein Leben auf Pump finanziert, wird früher oder später pleite gehen.

Leidtragende sind letztlich alle. Die Geldgeber, die ihr Geld nicht wiedersehen werden und auch die Menschen, denen die versprochenen sozialen Wohltaten nicht finanziert werden können.

Er macht es richtig!

Ich bin dafuer das alle aus der EU aussteigen! Wenn man sich die Statistiken aller Laender die der EU beigetretten sind sehen, zeigt es uns das sie sich diese immer mehr verschulden in der EU. Laender sind keine Fast-Food-Kette wie MC Donalds wo man alles gleich machen kann. Jedes Land ist anders.

Man muss sehr klar unterscheiden

zwischen der absoluten Minderheit der wohlhabenden Griechen, der die Krise nun überhaupt nichts (mehr) anhaben kann und der absoluten Mehrheit des einfachen griechischen Volkes, das letzten Endes die A...karte zugeschoben kriegt.
Bevor es soweit war, lag ein recht langer zeitlicher Zwischenraum, in dem sich die Regierungen nur durch unsinnige Wahlversprechen und noch unsinnigere Wahlgeschenke von einem Sieg zum nächsten hangelte- oder soll man sagen: verschuldete? Jetzt geht dasselbe weiter: Wieder Wahlversprechen, bei denen jeder, der nur bis 3 zählen kann, merken muss, dass die nicht mal ansatzweise einzulösen sind. Dem griechischen Wähler kann man es nicht verdenken, er hat gewählt nach dem Motto "schlimmer geht nimmer" - und jetzt wird von italienischer und bald wohl auch von anderer (Schuldenland)seite bereits unverhohlen applaudiert.
Wenn der Applaus mal nicht bald in Haareraufen übergeht....

Die Positionen der neuen

Die Positionen der neuen griechischen Regierung und diejenige der Troika scheinen mir, trotz aller Bemühungen um Gesprächsbereitschaft, zu weit auseinander zu liegen, als das eine gütliche Einigung möglich wäre. Sollte es also doch zum Grexit - samt Schuldenschnitt, und massiver Abwertung der neuen Währung - kommen, dann könnte dies in Griechenland einen kurzen Boom auslösen durch den sich wiederum Portugal, Spanien und Italien bestärkt sehen, ebenfalls einen eigenen Weg einzuschlagen.

Lasst den Süden pleite gehen...

In diesen Tagen zeigen einige Politiker aus dem Süden Europas ihr wahres Gesicht. Sie wollen nur eine Wohlstandsverschiebung von Nord nach Süd. Bezahlt von der Disziplin der anderen. Abgelehnt.

Warum hat man solche Angst vor einer Pleite der maroden Südstaaten? Es gab doch schon einen Schuldenschnitt von 50 %, es gab danach keinen Crash, jetzt soll nochmal einer kommen, also praktisch das dritte Viertel der Schulden auch noch weg? Damit haben wir dann schon eine 3/4-Pleite! Aber vorher noch weitere Tranchen aus dem Rettungsfonds auszahlen? Auf keinen Fall. Die Finanzwirtschaft wird's vertragen. Gibt halt mal ne Panik, weil keine satten Gewinne sprudeln sondern mal was abgeschrieben werden muss. Und dann geht's weiter. Und zwar ohne den Süden, der seine demokratische Entscheidung treffen konnte.

Christliche Werte?

Ist nicht gerade oft die Rede von den christlich-jüdischen Werten des Abendlandes? Und spricht nicht die Bibel vom Schuldenerlass alle 7 Jahre? Vielleicht sollte man sich da auch mal an diesen Werten orientieren.

@ 09:24 von Andypeine

Die Lösung ist ganz einfach....

Griechenland geht in die Staatspleite so wie Argentinien. Die haben das in den letzten 20 Jahren zweimal durch und leben immer noch.

Allerdings wäre damit für GR der Austritt aus dem Euro verbunden. Sie führen ihre eigene Wärung wieder ein und können neu starten und ihre Zukunft aufbauen oder (was ich befürchte) ebend nicht.....

Im übrigen sind die Griechen nicht ganz unverschuledet an der Sache. Zum einen hätten sie schon vor längerer Zeit eine andere Regierung wählen können und zum zweiten war es, auch in der einfachen Bevölkerung, eine Art Wettbewerb, wie man seinen Staat am besten besch.... kann. Sorry aber da braucht jetzt keiner heulen, wie schlecht es ihm geht...

Das war einer der besten

Das war einer der besten Sprüche die ich als Großstadtbusfahrer die letzten Jahre von einem Fahrgast hörte: Wie soll sich die EU verstehen, wenn sich heute nicht einmal Mann und Frau in der Ehe verstehen! Whow.

Warum die ganze Aufregung?

Egal ob Schuldenschnitt, Stundung etc., dank Draghi und dem Gelddruckwahn der EZB sind wir Steuerzahler und Sparer doch bereits mehr in der Haftung als seitens der Politik zugegeben wird. Der Wert unserer Altersvorsorge schmilzt zunehmend während die Schuldigen an der €-Misere mit dem Geld zählen kaum noch nachkommen.
Die einzige Hoffnung, die ich mit dem Wechsel in GR verbinde ist, dass man dort endlich den mafiösen Filz aufbricht und sich die wirklich Reichen nicht mehr länger arm rechnen können. Ich befürchte nur, dass diesem Vorhaben schnell die Luft ausgehen wird und die einfachen Bürger weiterhin die Dummen bleiben.
Ich bezweifel weiterhin, dass es EU/IFW mit all ihren Mrd.-Krediten darum geht GR zu helfen. Denen ist das Land mit all seinen zunehmend Not leidenden Menschen doch egal. Hauptsache die Banken, Investoren und Vermögenden verlieren kein Geld.
Vielleicht sendet GR tatsächlich ein Signal an das übrige Europa, dass sich die Bürger nicht mehr alles gefallen lassen wollen.

Wird sich was ändern?

Ich denke das es kleine Kompromisse geben wird und dann das Geld fließt wie bisher. Das es den Leuten dort nicht gut geht ist traurig. Ursache ist die veraltete Politik der griechischen Regierung. Der neue Wind kann hier nur gutes bringen denke ich

Für all das Elend ist der private globale Finanzmarkt

verantwortlich. Jeder weiß es, er am besten.

Er braucht sich also nicht zu wundern, wenn er eines Tages gestürmt, enteignet und verstaatlicht wird.

@Autograf, 08:38 - Notwendiges Wissen

Um den Syriza-Wahlsieg in Griechenland einordnen zu können, ist "Verständnis für die Zusammenhänge" in unserer "komplizierten Welt" verlangt: Die menschenverachtende Austeritätspolitik, die von der Troika aus Merkel-EU, IWF und Weltbank verordnet worden ist, hat dazu geführt, dass viele griechische Lohnabhängige dermaßen verarmt worden sind, dass sie die neoliberale Regierung abgewählt haben, um aus ihrem Elend erlöst zu werden.

Spaltpilz in Europa ...

... jetzt haben wir eine Neiddebatte anstelle einer sachlichen Analyse. Leute, haltet einfach einmal inne und denkt nach, wie die Zukunft gestaltet werden kann ...

Das gesamte Finanzsystem muss dringend reformiert werden ...

Deutschland, aufwachen!

Der Euro ist gut und hat vieles vereinfacht - aber kann es wirklich so weitergehen? Jahr für Jahr, bis an unser Lebensende? Bis auf den Dollar hielt noch keine Währung.

Hollande wird auch bald Wahlkampf machen müssen, man kann sich jetzt schon ausmalen, in welche Richtung das gehen wird. Die Verbündete einer linken Politik werden immer mehr. Die deutschen Exporte sind seit dem Euro-Start in den Euro-Raum sogar gesunken; die DM war im Gegensatz zu Pesos und Lira auch schon ziemlich stark. Keinerlei Zinsunterschiede mehr, Generationen ohne Zinseszinseffekte, dafür mit reichlich Hypotheken und einer geringen Rente - wo soll das hinführen?
Die Politik (unsere) redet gern von Markt, aber da wo der Markt eine Rolle spielen sollte, wird er gnadenlos ausgeschaltet - und dort wo Politik eine Rolle spielen sollte, lässt man jeden vor sich hinwurschteln (Griechenland, mangelende Aufsicht, Auflagen, etc.)

@Seacow

* Das Land wird es aber überleben, denn es gibt Staaten, die weitaus schlechter dastehen als Griechenland.*
Ach ja? Aber nicht in der EU. In Afrika und S Amerika schon. Aber deren Chance aus ihren Schulden rauszukommen ist gleich null.

die Griechen sollen den Euro verlassen dürfen

Ein Schuldenschnitt für Griechenland muss sein – insoweit hat Syriza völlig Recht. Das Geld ist ohnehin verloren, aber wenn wir jetzt endgültig darauf verzichten, muss Griechenland im Gegenzug den Euro verlassen. Nur so kann das Land wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen.

Das wirtschaftlich schwach wirtschaftete Staaten uns immer wieder mit den Verbrechen Deutschlands im 2.Weltkrieg kommen, um mehr Geld zu erpressen, gehört endlich verboten. Welches Land im Krieg kann behaupten, in einem solchen frei von von seinen Menschen verübten Verbrechen zu sein, wo doch im Krieg Verbrecher zu Volkshelden werden? Irgendwann gehört auf diese "Platte" auch mal der Deckel drauf!

Merkel-Europa mitten ins Herz treffen

'Von einem "griechischen Erdbeben" sprechen die einen, andere von einem "Asteroid, der das Merkel-Europa mitten ins Herz trifft".'

Ich finde es gut, daß sie scheinbar die Frau Merkel kritisieren, nicht aber die Deutschen im allgemeinen.

Die Frau Merkel und Ihresgleichen müssen abgewählt werden.

Sie haben Europe enorm geschadet.

Renzi schweigt ......

Er weiß was er an der Kanzlerin hat.
Die ruhige Hand ist allemal besser als die bekannten Schreihälse.
.
Wir warten mal einen Monat ab !
Das beste wehre, wenn die Vernunft
.
>Gewinnt<

@Stefan P.

07:24 von Stefan P.:
"Sie [Herr Tsipras] als Europäer haben nichts sinnvolleres auf Lager als einen demokratisch gewählten Regierungschef zu diffamieren ? [...] Mich erinnert ihre politische Rede teilweise an Brandstifter, da sind auch immer die 'Anderen' schuld."

Genau das ist Politik: Diffamierung des politischen Gegners und Schuld an der eigenen Unfähigkeit ist eh immer der andere. (Ich möchte an Merkels Rede in Sydney erinnern.)

Die von Merkel immer wieder geforderten (Spar)Maßnahmen sollten ein Ziel erreichen, das schlicht unmöglich zu erreichen ist. Die Bevölkerung eines ganze Länder litt darunter und jetzt gibt es die Quittung dafür.

"EU" abschaffen!

"Jetzt könne, jetzt müsse in Europa neu verhandelt werden."

Die "EU" muss abgeschafft werden. Sie zerstört Europa.

"EU" abschaffen!

"Jetzt könne, jetzt müsse in Europa neu verhandelt werden."

Die "EU" muss abgeschafft werden. Sie zerstört Europa.

Schuldenunion (Konkursverschleppung) mit immer mehr toten Euros

Die Wahrheit ist, Defizitländer (Leistungs- speziell Handelsbilanz) leben und konsumieren auf Pump von Überschussländern, die dafür Kredit geben und Zinsen verlangen.

Wer diese Dysbalance u.a. (Reserven, Gold, Staatseigentum...) nicht per Kurs ausgleichen kann, muss im Einheitseuro mehr Wareneinsatz zu sinkenden Preisen (inkl. Löhnen) bringen, also Produktivität vortäuschen, während die andere Seite sich solidarisch helfend beim Export bremsen und beim Import zulegen müsste.
Und es müssten mit steigender Schuld immer mehr Investitionen für Wertschöpfung und Arbeit her.

Wir haben die Schulden um mittlere 16,5 Jahre, z.T. >30J und auch Zinsen verschoben und Billigzins (1,5%) entgegen dem Markt gemacht, die BIP-Belastung auf 2,6% gesenkt u. Austerität (Volksbelastung f. Staatseinnahmen + Ausgaben) verlangt. Anti-Wertschöpfung zur Schuldentilgung.

Mehr Minus geht nicht, mehr Plus auch nicht. Regierungswechsel. Viele Versprechen, keine fin. Basis.
Schuldenunion für alle Defizitländer.

Seltsam. Gestern tingelten

Seltsam.

Gestern tingelten diverse Tsipras-Fans durch die Talkshows, die unterm Strich den deutschen und europäischen Regierungen vorwarfen, nicht genug Druck auf die griechischen Regierungen gemacht zu haben, um Reformen zu erzwingen.

Wie hätten wir es denn nun gern in Griechenland? Mehr Einmischung? Weniger? Gar keine (und kein Geld)?

Die Tsipras-Heilands-Phantasien von Rändern des politischen Spektrums sind ohnehin bestenfalls unterhaltsam. Tsipras hat wenig Auswahl. Wenn er versucht, seine Wahlversprechen tatsächlich umzusetzen, ist Griechenland in wenigen Monaten pleite, weil es kein Geld mehr bekommt. Setzt er die Reformen und den Sparkurs fort, wird er seine Anhängerschaft bitter enttäuschen.

Falls es überhaupt so lange hält, versteht sich. Bei der kleinsten Meinungsverschiedenheit ist seine "Koalition" ohnehin fertig...

@Klausewitz

Ja die neue Regierung in Griechenland befreit Europa vom Euro und Deutschland von Merkel

Die neue Regierung wird für Griechenland vermutlich alles schlimmer machen. Damit meine ich gar nicht die Frage nach dem Euro und dem Sparpaket, sondern das Grundsätzliche. Wenn ein Linker sich von Rechtspopulisten zum Ministerpräsidenten wählen lässt und mit ihnen koaliert, dann hat er schon mal 90% seiner Überzeugungen über Bord geworfen. Vermutlich geht es ihm nur noch um die Macht an sich ... und dann dürfte in Griechenland in naher Zukunft nicht die Wirtschaft blühen, sondern die Korruption.

Probleme Vergessen?

Warum soll der Steuerzahler, das Land spielt keine Rolle, für Fehler der jeweiligen Regierung weiter zahlen?
Die EU ist stark und wird auch diese Krise überstehen, indem sie sich Wandelt. Linke Politik ist und war nie gegen das Volk, sondern handelt in Ihrem Interesse, die linke Bewegung orientiert sich sogar mehr in der Mitte als alle anderen Parteien zusammen, wenn man ansieht was die Linke will und auch macht.
Wir spielen eine große Rolle, auch wenn wir die Zahlen (Fakten) beachten, gehören wir zu den Motoren und diese müssen auf Volldampf und nicht auf Sparflamme laufen.
Wenn wir etwas aus dem Bankensystem gelernt haben sollten, dann wie man eine Menge Geld erzeugen kann, einfach so aus dem Nichts kommen „morgen“ die Billionen für Europa!
Gehören uns nicht schon die Banken? ich meine mal etwas von Bankenrettung gelesen zu haben, interessant wäre, wem wir das Geld schulden? Damit meine ich die über 2 Billionen Miesen in unserer Kasse? Wäre auch für uns sehr gut,so eine echte 0!

09:57 von Economist70

"Sollte es also doch zum Grexit - samt Schuldenschnitt, und massiver Abwertung der neuen Währung - kommen, dann könnte dies in Griechenland einen kurzen Boom auslösen"

Abgesehen davon, dass ein "Grexit" rein rechtlich wohl nur mit einem EU-Austritt möglich wäre, wird es dort keinen Boom geben, da auch bei einem "Grexit" die Schulden in Euro bestehen bleiben. Eine neue, abgewerte Währung ändert daran nichts.

Entweder sie kriechen oder sie treten

So, wie sie untereinander mit sich umspringen, so tun sie es mit ihren Nachbarn. Barsch arrogant rücksichtslos. Nicht leben sondern leisten. Die Produktionsgenossenschaft Deutschland. Sie fahren drüber, sagen anderen Völkern permanent, wo es langgeht. Die Lebensart der anderen ist ihnen wurscht. Schuften zahlen, zahlen schuften. Das mag ein deutsches Ideal sein. Aber savoir vivre? Nichts davon.
Die Deutschen: Ein Trauma, wie Finanzbeamte. Thema Geld und nochmal Geld. Sie werden geknechtet und knechten andere. Die Stimung in Europa gegen Deutschland sinkt rapide .Sobald man als Deutschsprachiger irgendwo im Ausland seinen österreichichen Reisepass herauszieht, hellen sich die Minen schlagartig auf: "Ach so, ich dachte schon. Schade, ist doch das Volk an sich, Die Franken, die Sachsen, die Niedersachsen, die Saarländer und andere, sympathisch und kreativ, sie haben schöne und gepflegte Städte, sie sind freudlich. Wäre da nicht dieser Merkelsche Ungeist. Dieses "Deuropa", Totalumbau.

Hart aber Fair!

Da hat eine in Griechenland lebende Deutsche mal Ross und Reiter benannt: verarmte Normalbürger, die um Brot betteln und Superreiche, die sich weiterhin die Taschen .

Die Troika, federführend Deutschland, verlangt nur Kürzungen bei den Bürgern. Die Reichen werden, wie in Deutschland, verschont und bevorzugt.

Die schwarz/gelbe Handschrift ist geblieben und Siegmar Gabriel mutiert nicht nur äusserlich mehr und mehr zu Helmut Kohl...

Auswirkungen Schuldenschnitt

Mit ihren Forderungen nach Schuldenschnitt arbeiten die Griechen der AfD in die Hand. Es werden wohl nicht wenige sein, die im Falle eines Schuldenschnittes sich der AfD zuwenden werden.

Syriza Wahlsieg

Ich sehe das genau so wie die Griechen.Sparauflagen wurden nur dem Volk gemacht.Den Reichen geht es besser,als vor der Krise ,da unsere Steuergelder dort gelandet sind.Wie naiv und manipulierbar sind die Menschen,die immer noch etwas anderes glauben ?

EU gehasst

Die Europabegeisterten sollten jetzt anfangen zu begreifen wie viele Leute ihre EU hassen.

Sie sollten aufhören alle Andersdenkenden asl Idioten zu beschimfen und anfangen zu zuhören.

"Treffer ins Herz des MerkelsEuropa"

Wer Hilfe bedarf und diese erhält, aber nicht dort einsetzt, wo es am Nötigsten zu sein scheint, sollte wenigstens in der Beurteilung der Gebenden/Helfenden Zurückhaltung üben und nicht diffamieren. Frau Merkel hat das schon garnicht "verdient"! Es wäre viel angebrachter, sich um die (griechische) Hausordnung zu kümmern!

Welche Wirkung auf die AfD?

Hat das eine Wirkung auf die AfD, besonders in Hamburg?

Gibt es Umfragen?

@edding

"Die stinkreichen Deutschen" ? Hör ich richtig Sehen Sie sich mal um.
Sie tun gerade si,mals säßen wir alle, jeder einzelne, auf einem prall gefüllten Geldspeicher, wie Dagobert Duck.

Ich habe mn Leben lang gearbeitet und bezahlt, um im Alter leb zu können. Das "gut" habe ich eh schon gestrichen. Die Griechen schauen nur auf den eigenen Vorteil, und wir dürfen das nicht?

Wird nicht viel passieren

das Italien und den anderen Ländern das jetzt gefällt ist ja vorhersehbar gewesen.

Das unsere Kanzlerin Allseits beliebt ist,ist auch nichts Neues ;-).

Und dann mal eine Frage, es wird hier immer von " Wir " geschrieben ?.
Wer ist " Wir " für euch,niemand hat uns gefragt ob Griechenland Geld bekommen soll.Zumindest ist " Mir " davon nicht bekannt ;-).

Es gibt nur zwei Möglichkeiten die passieren werden.Entweder es gibt kein Geld dann ist die Neue Regierung in 4 Wochen wieder weg,oder irgend jemand zahlt.

Ich gehe mal davon aus das es einigen lieber wäre wenn die Linke Regierung verschwindet.

Wird ein außerordentliches Interessantes Jahr für Deutschland werden.

Ich hab meinen Pass noch und wie Geld tauschen geht ist mir auch noch erinnerlich,hätte damit keine Probleme.

Gruß

09:26, agora

" Ich meine mich duester an eine gewisse Krise erinnern zu koennen - die besonders Suedlaender mit ihrer Lari-Fari-Mentalitaet verursacht haben."

Diese gewiss sehr populäre Analyse ist dem überaus menschlichen Hang zum Ressentiment geschuldet. Ob jetzt der Islam oder die Larifarisüdländer.....

Wer aber wirklich wissen will, worum es geht, der sollte mal den Begriff "Europoly" googeln. Und sich nicht mit den Links zum Kopp-Verlag, sondern mit denen zum Tagesspiegel beschäftigen. Harald Schumann und Elisa Simantke haben da sehr erhellendes recherchiert.

lob wofür?

finazieren über schulden - die keiner zurück zahlen kann - führt zum zusammenbruch des systems, wirtschaftlich und politisch

nun kann sich ein system überholt haben - aber was tritt an seine stelle und funktioniert?
der euro sollte europa weiter zusammenbringen, hat er auch teilweise - die gefahr besteht aber das er die europäische idee z.b. im mittelmeer versenkt

Schere

Ich erinnere mich gelesen zu haben, das 1% der Weltbevölkerung 99% des Weltkapitals halten. Wenn diese Zahlen stimmen, dann stimmt etwas nicht, und für mich krankt das System. Wäre interessant zu wissen, wie diese Zahlen für den Euro-Raum aussehen, wenn man sich Erinnerung ruft, das viele auch größere Firmen ihren Sitz in Luxemburg haben. Vielleicht sollte man da Mal ansetzen, um die Euro-Krise zu bewältigen. Und vielleicht bleibt dann genug übrig, um den Griechen zu helfen?

10:14 von AfDwaehlender E...

Die EU hat uns die längste Phase von Frieden und Wohlstand seit Jahrhunderten gebracht.

Die Demokratisierung dieser EU ist alledings längst überfällig! Griechenland hat uns den Weg gewiesen: Wählt Regierungen ab, die Reiche bevorzugt und Lasten nicht gerecht verteilt.

Ich würde eine EU-Syriza wählen.

eine Troika ist wichtig, nur die Anwendung war falsch,

um die grössten Sozialschmarotzer zu belangen, es sind die Konzerne und Oligarchen die die Steuergelder verschwinden bzw. aushebeln lassen. Es scheiterte an der Umsetzung oder Willen der alten Regierung, statt von unten nach oben von Oben nach Unten zu delegieren. Ich möchte keinen Elternteil begegnen der dadurch sein(e) Kinder verloren hat (dito andersrum). Wer das nicht versteht sollte weiter unsere etablierten Parteien wählen.
Derjenige der es versteht sollte seine Stimme bei der nächsten Wahl mindestens UNGüLTIG machen, um später seinen Kindern zu sagen: Ich war im Widerstand!

Wahnsinn

Wahnsinn! Nun brechen wirklich alle Dämme. Und dann gibt es hier im Forum noch User, die applaudieren und zustimmen, dass die Deutschen zahlen sollen. Hat irgendwer mal nachgedacht, dass dieses Geld nicht vom Himmel fällt sondern erwirtschaftet werden muss? Dass es am Ende deutsche Steuern sind, die in immer mehr Milliarden zur Finanzierung des dann endlich wieder süßen Lebens in Griechenland, Spanien, Italien herhalten sollen? Überlegt jemand, dass das hier in Deutschland Folgen haben wird?Hartz IV u. Rente mit 67 sind dagegen doch ein Witz, der Wiederaufbau d. ehemaligen DDR ebenso. Es ist leicht, immer nach mehr Geld für die armen Südländer zu rufen u. den dortigen Populisten nachzueifern.Die wollen aber doch nur das fortsetzen, was bis zum Beginn der Krise Usus war - nur sollen jetzt die Deutschen eben zahlen, bis sie selbst auch pleite sind.Wer rettet uns dann?Langsam bekommt man wirklich Angst vor dem fortschreitenden Wahnsinn sowohl in der Politik wie auch in unserer Bevölkerung

10:09 von AfDwaehlender E...

"Die Frau Merkel und Ihresgleichen müssen abgewählt werden."

Scheinbar denken die Wähler anders. Demokratie führt eben nicht zwangsweise zu dem, was man selbst gerne will.

Verschuldet bei wem?

Griechenlands Kredite befanden sich bis Anfang 2010 in "Privatbesitz". Dann hat Frau Merkel es durch zögern und zaudern geschafft, daß Banken, Hedgefonds und Co. die Papiere den europäischen Steuerzahlern andrehen konnten. Jetzt sind WIR die Dummen.

@ AfDwaehlender E...

Sorry, aber...

1) Es ist der EUR, der das europäische Haus zum Einstürzen bringt, und nicht die EU per se. Die EU hat auch ohne EUR gut funktioniert, denn jedes Land war wirtschaftlich weitgehend autonom. Erst der EUR hat alle Länder die gleichen Fesseln angelegt, die nun einige Länder in den Abwärtsstrudel gerissen haben, denn zu offensichtlich waren die wirtschaftlichen Divergenzen. Sicherlich hätten auch ohne den EUR diese Länder einen Absturz erlebt, aber dieser hätte zumindest nicht die gesamte Substanz der EU gefährdet.

2) Ist es noch nicht einmal der EUR per se, der das Chaos zu verantworten hat, sondern das spekulative Kapital, dass sich so sehr in unsere Köpfe gefressen hat: Rendite um jeden Preis! Ob dahinter wirklich "Werte" standen... egal! ...Hauptsache noch eine Null hinter den 10 Nullen hinter der eins. Alles in dem Wissen, dass das nur hohle Zahlen in irgendeinem Computersystem auf irgendeinem Server waren und immer noch sind!

So ein System MUSS kollabieren!

Wo sind wir hier Mitglied? Was ist der Euro-Club?

Eine Gemeinschaft von Bananenrepubliken, von Kreditbetrügern und Rechtsbrechern? Italien und wer noch finden das gut?
Wer Kredit nimmt und ihn von vornherein nicht zurückzahlen kann und will wird nach dem Strafrecht verurteilt. Eurostaaten und ihre Politiker dürfen ungestraft betrügen!?

Deutschland ist ein Rechtsstaat und hat in einem solchen "Club" nichts zu suchen. Ändert sich nichts, bleibt nach dem Grundgesetz nur der Austritt = DE-EXIT!

Die EU kann nur rechtsstaatlich akzeptiert werden. Einseitige Schuldenschnitte sind rechtswidrig! Wann sorgen die verantwortlichen Regierungen hier für die Einhaltung von Recht und Verträgen und für Schadensersatz?

Gegenseitiger Vertrag zwischen Griechenland und Deutschland vom 27. März 1961 zum Schutz von Kapitalanlagen von Staatsangehörigen und Gesellschaften: http://tinyurl.com/paqft8l

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Der Mann hat Durchblick und ich hoffe, das er den auch um- und durchsetzt.
Verantwortlich für die auch auf deutsche Steuerzahler zukommenden Verluste ist die Mehrheit eben dieser deutschen Steuerzahler selbst, denn sie haben mit überwältigender Mehrheit eine Frau Merkel, einen Herrn Schäuble, einen Herrn Gabriel und einen Herrn Seehofer gewählt. Völlig freiwillig und in Kenntnis ALLER Fakten.
Dummheit hat IMMER Folgen und Konsequenzen.

07:06 von Royal Palm Estate

"... wir Steuerzahler, im Fall Griechenland bisher mit 80 Milliarden Euro haftet..."
Aber nur deshalb weil im ersten Schritt zur "Bekämpfung" der Krise in GR die Schulden den Privatbanken durch die Notenbanken und die EZB abgenommen wurden (mussten).
Dies war der erste Rechtsbruch der Maastricht-Vereinbarungen. Kein Staat sollte jemals für die Schulden anderer Euro-Staaten aufkommen müssen.
Den nächsten erleben wir derzeit durch den Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB. Auch dies ein klarer Rechtsbruch.
Es wird Zeit, dass sich nicht nur die Griechen gegen ihre Verbrecher-Regierungen wehren!

@ Alexander37

"Wer Hilfe bedarf und diese erhält, aber nicht dort einsetzt, wo es am Nötigsten zu sein scheint, sollte wenigstens in der Beurteilung der Gebenden/Helfenden Zurückhaltung üben und nicht diffamieren."

Moment mal! Bei wem ist denn diese "Hilfe" gelandet? Bei der griech. Oma mit der Mini-Rente von € 150 ???

Mit Abstand nicht! Das Geld wurde direkt wieder an die europ. Großbanken überwiesen, bei denen GR in der Kreide stand, denn die Bankhäuser standen vor dem totalen Kollaps nach dem Beinahezusammenbruch des ganzen Finanzmarktes als Schockwirkung, die aus der US-Immobilienblase herrührte! Die europ. Banken wollten unbedingt das Geld von ihren Schuldnern eintreiben, solange diese noch "solvent" waren, bevor diese selbst "pleite" gehen würden.

Wir haben es hier mit einer gigantischen Bankenrettung 2.0 ...einer gewaltigen Umverteilungsmaschine zu tun! Sicherlich hat GR auch grobe Fehler gemacht, aber die alleine erklären nicht den desolaten Zustand des Landes auch jetzt noch!

10:38, AfDwaehlender E...

"Die Europabegeisterten sollten jetzt anfangen zu begreifen wie viele Leute ihre EU hassen."

Woraus schließen Sie das? Aus Ihren eigenen Kommentaren hier im Forum? Oder denen der Griechenland/Südländerhasser, die zumindest einen Teil der EU, nämlich ihren südlichen, hassen?

Die Syriza hasst die EU jedenfalls nicht, sondern allenfalls die Finanzmärkte, die uns den Schlamassel eingebrockt haben. Und die verschwinden leider nicht, wenn die EU verschwinden sollte.

Aber ich möchte Ihnen Ihren Hass wirklich nicht nehmen. Manchen Menschen soll es ja Lebenssinn geben, wen sie etwas hassen können...

10:17 von BotschafterSarek

"Vermutlich geht es ihm nur noch um die Macht an sich ... und dann dürfte in Griechenland in naher Zukunft nicht die Wirtschaft blühen, sondern die Korruption."
Sie meinen also, daß die neue Regierung noch korrupter ist, als die bisher regierende Nea Dimokratia, die griechische CDU? Glauben Sie, daß das möglich ist?

10:39, AfDwaehlender E...

"Welche Wirkung auf die AfD?
Hat das eine Wirkung auf die AfD, besonders in Hamburg?

Gibt es Umfragen?"

Nu warten sie doch mal ab, es ist ja bald Wahl.

Auch wenn sich Ihre Welt um die AfD dreht, so ist diese Partei für andere vielleicht etwas weniger wichtig?

Hab ich zumindest gerüchteweise gehört...

Steuerhinterziehung und Korruption

viele meiner geschätzen Mitforisten, scheinen der Meinung zu sein, dass die Griechische Bevölkerung vollkommen unschuldig ist an der Situation.

Das ist nicht der Fall, beinahe jeder dort hat sich an dem System beteiligt.
Baut man ein Haus lässt man ein Geländer unfertig und zahlt keine Steuern weil es ja eine Bauruine ist.
Geht man zum Artzt bezahlt man einen kleinen Obulus um schneller und umfassender behandelt zu werden.

Wenn eine ganze Gesellschaft so tickt, muss man sich nicht wundern wenn die Stuererträge gering sind und Korruption floriert.

@sasch 10:52

"Die EU hat uns die längste Phase von Frieden und Wohlstand seit Jahrhunderten gebracht.

Die EU? Das war erst mal der Kalte Krieg, dann die Römischen Verträge, dann die EWG, dann die EG und wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er zur EU über und versaut wieder alles.

Die Demokratisierung dieser EU ist alledings längst überfällig! Griechenland hat uns den Weg gewiesen: Wählt Regierungen ab, die Reiche bevorzugt und Lasten nicht gerecht verteilt.
Ich würde eine EU-Syriza wählen."

Teils ja, teils die Frage wer dann die Wohltaten zahlt, europaweit? Die Russen und die Amerikaner jedenfalls nicht.

10:59, evanildo

"Wahnsinn! Nun brechen wirklich alle Dämme. Und dann gibt es hier im Forum noch User, die applaudieren und zustimmen, dass die Deutschen zahlen sollen."

Hat irgendwer hier behauptet, daß die Deutschen zahlen sollen? Ich weiß nicht, ob Ihnen bekannt ist, daß die EU nicht nur aus Deutschland besteht. In der EU werden alle Verbindlichkeiten von den Mitgliedsländern gemäß ihrer Wirtschaftskraft bezahlt. Der einzelne Deutsche zahlt da nicht mehr als jeder andere auch, und Sie merken da gewiss nix von. Schauen Sie sich mal den deutschen Staatshaushalt an und betrachten Sie, wie viel davon an die EU geht.

Ich weiß, daß es verlorene Liebensmüh ist, aber ich sag es trotzdem noch mal: Deutschland profitiert immens von EU und Euro. Ich spare mir es, dies im einzelnen darzulegen. Es wurde oft genug gemacht, aber wer glaubt, daß die ganze Welt auf Kosten des armen deutschen Michels lebt, wird sich von dieser irrationalen Opferhaltung nicht abbringen lassen.

David Graeber

Zum grundsätzlichen Verständnis sei allen Foristen hier das Buch von David Graeber: "Schulden - die ersten 5000 Jahre" empfohlen.
In der Geschichte hat es immer wieder Schuldenerlasse gegeben, ohne das die Wirtschaft zusammengebrochen wäre.
Oder anders formuliert: Was nutzt eine Schuld, von der man weiss, dass sie nie zurückgezahlt werden kann und nur in Form von "Sparpolitik" millionenfaches Leid hervorruft?
Bevor der weltweite Schuldenberg durch Aufstände und Revolutionen beseitigt wird, sollten sich die Gläubiger - in ihrem eigenen Interesse übrigens - gut überlegen, ob sie mit einem verhandelten Schuldenschnitt - und nicht nur für GR sondern weltweit und insbesondere für die Staaten der 3.Welt - nicht besser fahren.

Ein Asteriod,der Merkels Europa trifft......

Zunächst mal ist das Wahlergebnis eine Ohrfeige für Merkel und Juncker und die EU-Sozialdemokratie die ihnen hinterherläuft.

Das Renzi schweigt ist doch ganz klar,er folgt der Austeritätspolitik die von Brüssel vorgegen wird.Wirtschaftsliberale Arbeitsmarktgesetze und Sozialkürzungen.

Aber vielleicht ist er auch bald weg,wie die PASOK in Griechenland.

Olympische Spiele

Noch bevor in Griechenland die Wahlen stattfanden und das Wahlergebnis nicht einmal feststand, wurde in den deutschen Medien schon wieder das "Schreckgespenst der linken Sozialdemokratie" an die Wand gemalt und vor dem Untergang gedroht.

Erstaunlich ist aber, dass in anderen Ländern offensichtlich auch andere Meinungen zu der Gefährlichkeit einer linken Regierung existieren.

Erkennbar ist immer wieder, dass demokratische nationale Wahlen massiv über eine externe Berichterstattung durch die Verbreitung von Panik beeinflusst werden soll.

Der Begriff der "Leitmedien" hat somit eine nachgewiesene doppelte Bedeutung.

Am besten wird sein, ...

... wenn Deutschland endlich aus diesem ganzen Euro-Konstrukt-Unfug ausstiege.

Wir zahlen überall für den Schluderjan in Südeuropa und sollen uns dafür auch noch beschimpfen lassen?

Keinerlei Geldtransfers mehr aus Deutschland an diese Laissez-faire-Länder!

Euro-Austritt

Sehr lustig, wieviele hier einen Euro-Ausstieg GR fordern. Aber weder dafür noch dem Ausstieg aus dee EU gibt es eine Handhabe. :-)
Interessant wird es, wenn Griechenland die Zahlungen an du Gläubiger einstellt. Da Griechenland einen Überschuss vor Zins und Tilgung produziert, können die Staatsfinanzen weiterlaufen.

für Italien oder andere! Politiker betreiben eine mons­t­röse Schuldenpolitik und lenken mit dem Bankenbashing trefflich von der eigenen Schuld ab. Muss man das noch unterstützen? Banken kommen in Schwierigkeiten wenn Kredite nicht zurückbezahlt werden. Hier geht es unverkennbar um griechische Schulden. Banken und Versicherungen legen fremdes Geld an, das so direkt und schleichend enteignet wird.

Die grenzenlose Schuldenmacherei führt zum Kollaps des € und zum Ende der EU. Wer nicht sehen will, dass die Griechen mit dem € ein Dauerproblem mit wachsener Sprengkraft darstellen, hat die sachliche Ebene verlassen. Was mit den "Rettungsschirmen" und der EZB stattfindet ist fortgesetzter sanktionierter Kreditbetrug gegenüber Gläubigern und Steuerzahlern. Eigenvorsorge, Renten direkt oder schleichend enteignet!.
Keine Änderung, kein Grexit, dann werden verantwortliche Politikern (Art. 56, 64 GG) als Ultima Ratio einen DE-EXIT nicht ausschliessen. Der Rechtsstaat ist wichtiger als der Euro!

Das war der Startschuss der beginn einer

europäischen Richtungsänderung und zwar in richtung links.
Bei den nächsten Wahlen werden diese noch kleinen Parteien mächtig an Stimmen gewinnen.
Nur Deutschland ist ein "Spielverderber"
Alle meckern rum aber wählen immer wieder die gleichen Parteien,aus Angst nicht mit der Meckerfreien zeit anfangen zu können?
Andere sollen auch ihre chance bekommen mehr kann nicht kaputt gehen.
Ob man nun 2 bio oder 2,5 bio schulden hat beides ist nicht mehr rückzahlbar,nur die Hoffnung verhinder eine Panik.
Und das gilt für alle Eu länder.
Sollte Zipras irgendwie erfolg haben den ich ihn gönne wird der € bald als gescheitertes Experiment in die Geschichte eingehen.

Pacta sunt servanda !

.
Dieser Satz ist über 2000 Jahre alt und
entstammt dem antiken Römischen
Recht. Wörtlich übersetzt bedeutet er,
daß ein einmal eingegangener Vertrag
von beiden Vertragsparteien unbedingt
eingehalten und erfüllt werden muß.

Dies nennen die Juristen den Vertrau-
ensgrundsatz. Er gilt sowohl hierzulan-
de als unmittelbar geltendes Recht
(kraft höchstrichterlicher Rechtsfort-
bildung) als auch im Internationalen
Recht sowie ebenfalls im Staaten-
(organisations-)recht.

Herr Bosbach hatte dies in der gest-
rigen Sendung auch treffend darge-
stellt.

In diesem Zusammenhang wies er
auch auf Folgendes hin:

GR will die Milliarden-EU-Zahlungen
aus der Gemeinschaft behalten, aber
die Schulden nicht zurückzahlen.
Das leuchtet jedem ein, das "das"
nicht geht.

Die Wurzel des Übels liegt aber tiefer:
GR hat bis heute kein funktionieren-
des Steuer- + Steuererhebungs-
system. Innerstaatlich sei auch in den
letzten 5 Jahren kein (!) Geld in deren
Kasse geflossen, aber viel abgegang-
en !

Gerecht ?

10:25 von sasch

"Hart aber Fair!

Da hat eine in Griechenland lebende Deutsche mal Ross und Reiter benannt"

Da hab ich wohl eine andere Sendung gesehen, denn ich erlebte eine Griechin deutscher Herkunft, die:

1. nach dem Motto Geiz ist geil ihr Geld lieber in Deutschland ausgab statt die Wirtschaft ihrer neuen Wahlheimat zu unterstützen

2. bemängelte, dass die Deutschen und sonstige Europäer sich in der Vergangenheit nicht genug in Griechenland in das politische Tagesgeschäft einmischten. Wenn die Griechen von Deutschland mitregiert werden wollen, sollten sie das sagen. Dann aber auch zu den vorgegebenen Bedingungen. Wenn die Einmischung zu gering war, warum wählte man dann den Bauernfänger, der dieses "Diktat" abschaffen will?

11:35, Deeskalator

"viele meiner geschätzen Mitforisten, scheinen der Meinung zu sein, dass die Griechische Bevölkerung vollkommen unschuldig ist an der Situation.

Das ist nicht der Fall, beinahe jeder dort hat sich an dem System beteiligt.
Baut man ein Haus lässt man ein Geländer unfertig und zahlt keine Steuern weil es ja eine Bauruine ist.
Geht man zum Artzt bezahlt man einen kleinen Obulus um schneller und umfassender behandelt zu werden."

Gibt's bei uns auch, nennt sich private Krankenversicherung.

Aber jetzt mal im Ernst: Sie wissen, daß es es in Griechenland kein Sozialsystem gab und gibt, nicht mal auf Hartz4-Niveau?

Sie wissen, daß in Deutschland Steuerhinterziehung sozusagen Volkssport ist? Man lässt zwar keine Stahlträger aus Häusern herausgucken,so daß die steuerlich als Rohbau gelten, aber glauben Sie denn wirklich, unsere deutschen Mitbürger täten das nicht, wenn das rechtlich möglich wäre, und zahlten aus moralischer Verpflichtung freiwillig Steuern?

Das können Sie mir nicht erzählen.

@Deeskalator, 11:35 - Verallgemeinerungen

Weil viele der verarmten Lohnabhängigen in Griechenland den Arztbesuch sich nicht mehr leisten können, haben sie das Linksbündnis Syriza gewählt, dessen Vorsitzender als Regierungschef den kostenlosen Zugang zum Gesundheitssystem einführen will - wodurch ihre logisch unzulässigen Verallgemeinerungen über "die" Griechen widerlegt sind.

11:50, JWW

"Wir zahlen überall für den Schluderjan in Südeuropa und sollen uns dafür auch noch beschimpfen lassen?

Keinerlei Geldtransfers mehr aus Deutschland an diese Laissez-faire-Länder!"

Sie sind mir auch in anderen Threads als überaus ressentimentgeladen aufgefallen.

Sozusagen multiressentiell.

Jedenfalls ein schönes Beispiel für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Gönnen Sie sich doch mal was Schönes, etwas das Spaß macht. Sie werden sehen, die Welt sieht dann gleich ganz anders aus.

Alles Gute,

FS

Italien Jubelt

Das italienische Volk wird vielleicht jubeln, die alten Politikern wird schon Angst bekommen.
Griechenland und Italien sind beide Länder mit eine maffiöse Struktur. Korruption und Vetternwirtschaft sind/waren das Normale. Nur wer Beziehungen hat kann etwas.
Merkel an zu greifen ist einfach, aber sie ist nicht Schuld an der Südländische Misere.
Ein ineffizientes Steuersystem, tausende kleine Betrüger die Geld bekommen haben für nicht bestehende Behinderungen und Krankheiten, Beamte die nur gegen Schmiergelder Entscheidungen getroffen haben.
Das Sparen ist in Deutschland möglich, auch andere Nord-Länder haben keine/wenige Probleme. Ich glaube nicht das die ohne weiteres Geld für den Süden freimachen werden.
Griechenland muss nicht sparen, nur alle ausstehende Steuergelder eintreiben.
Als Italien die Maffia ausschalten kann, und Griechenland die Korruption in Griff bekommt sind beiden fast am Ziel.

@underpass - Vorteile fuer EURO-D

Es ist schon erschreckend, wie wenig die Foristen hier ueber den EURO und seine Errungenschaften fuer die dt. Wirtschaft, die europ. Wirtschaft und damit besonders fuer die dt. Bevoelkerung wissen. Dabei ist das Internet voll mit solchen Informationen, die man problemlos verstehen kann, auch ohne Akademiker zu sein.
Dass Sie sagen, dass sie Ihren Reisepass nie gebraucht haben, und als einziges Zusatzargument das Geldwechseln anfuehren, hat auch eine klare Aussagekraft.

Um nur oberflaechlich ein paar Vorteile anzufuehren, von denen Sie, offenbar unwissentlich, profitieren:
- 200'000 Arbeitsplaetze mehr
- durchschnittlich ca. EUR 1'100/Jahr mehr Einkommensplus
- sehr hohe Preisstabilitaet
- deutlich bessere Wettbewerbsfaehigkeit
- keine Kapitalflucht mehr in die D-Mark und damit Verteuerung dt. Exporte
- deutliche Vertiefung europ. Integration

Machen Sie sich doch bitte mal einfach etwas mit der Materie EURO vertraut. Sie werden erstaunt sein, was der Ihnen alles bringt.

Nie wieder Geld leihen

Italien, Griechenland und andere Staaten mißbrauchen vorsätzlich das Vertrauen und schieben die Schuld auf die Gläubiger.

Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer, die Frage ist WER.

Konsequenz sollte unsererseits sein :
1. keine Gelder mehr leihen
2. Gelder zurückholen von denen die es jetzt haben

11:53, gman

"zu RoyalTramp 11:26 Ablenken mit Banken-Bashing - kein Muster
für Italien oder andere! Politiker betreiben eine mons­t­röse Schuldenpolitik und lenken mit dem Bankenbashing trefflich von der eigenen Schuld ab. Muss man das noch unterstützen? "

Haben Sie sich mal die deutschen Staatsschulden angesehen?

Niemand hat vor, die jemals zurückzuzahlen. Die werden, wie alle Staatsschulden dieser Erde, lediglich umgeschuldet.

Man leiht bei Peter, um Paul zu bezahlen, und sowohl Peter als auch Paul verdienen dran.

So funktioniert das System des Finanzkapitalismus! Und so lange sich die Menschen in gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit üben ("die faulen, schlendrianösen, unsoliden, betrügerischen, parasitären Südländer...) lachen sich die Profiteure des Systems ins Fäustchen und profitierten weiter von Geldhandel und Europoly.

11:57 von schaunwamal

"Das war der Startschuss der beginn einer
europäischen Richtungsänderung und zwar in richtung links.
Bei den nächsten Wahlen werden diese noch kleinen Parteien mächtig an Stimmen gewinnen.
Nur Deutschland ist ein "Spielverderber""

Stimmt.

Der Spielverderber Deutschland steht nämlich bestens da. Und das ohne irgendwelche linken Träumereien. Der letzte große Träumer hieß übrigens Francois Hollande. Der hat sich dann auch bald von seinen Idealen verabschiedet, als er in der Realpolitik ankam. Seinen größten Traum von einer 75%-Steuer kassierte ein Gericht.

11:50 von JWW

Als Exportnation profitiert Deutschland von der EU wie kein anderes Land. Ein Austritt hiesse die Gans schlachten, die goldene Eier legt!

@11:26 von RoyalTramp

Genau so sieht es aus!

Es ist schon mehr als unverständlich, dass man Mitforisten die einfachsten Dinge erklären muss.
"Griechenlandrettung" ist Bankenrettung, sonst nichts. Und einige Banken wären ins Straucheln geraten, wenn Griechenland ausgefallen wäre. Dank Merkel wird dieses Geschäftsrisiko auf die Steuerzahler umgelegt und die Banken ausgelöst. So garantiert Merkel den Banken risikolose Gewinn.
Dass dafür noch jemand "Hurra" schreit, ist unverständlich.
Der Rest der Ausführungen würde gegen die Netiquette verstoßen.

12:00 von fathaland slim

"Sie wissen, daß in Deutschland Steuerhinterziehung sozusagen Volkssport ist?"

Tragisch, nicht war?

Der geschätzte Schaden durch Schwarzarbeit wird auf 30 Milliarden PRO JAHR beziffert. Sind übrigens vor allem die Kleinen, die dies tun, obwohl diese sich furchtbar laut empören, wenn ein Großer über ein paar Jahre einen Schaden von ein paar Milliönchen verursacht...

Schulden machen ist gut - wurde uns gelehrt

vor 30 Jahren in der Volkswirtschaftslehre an der FHS Kehl. Denn durch Schulden machen würde die Wirtschaft angekurbelt, gar um den Faktor 10. Havelmö Theorem hiess das damals. Dass beim Zurückzahlen der Schulden die Wirtschaft entsprechend zurückgehen müsste, wurde uns verschwiegen. Auf meine Frage, was den passiere, wenn man die Schulden irgendwann zurückzahlen müsse, bekam ich vom VWL-Dozenten keine Antwort. Griechenland gibt jetzt die Antwort. Die Wirtschaft ist um ein Viertel geschrumpft, die Arbeitslosigkeit auf 27 Prozent gestiegen. Wenn man die Wirtschaft auch mit Strukturmassnahmen hätte ankurbeln können, hätten sie es damals gemacht, statt sich heillos zu verschulden. Man hat bewusst auf Pump gelebt und kriegt jetzt peu a peu die Rechnung präsentiert. Bald wird man merken, dass das, was vor 30 Jahren galt und was jetzt für Griechenland gilt, auch für die grossen Wirtschaften wie Italien, Spanien und Frankreich gilt. Die Wirtschaften brechen zusammen

Ich bin für die Auflösung der europäischen

Einheitswährung von Anfang an. Zusammenarbeit auf politischer Ebene ja, wirtschaftlich aber nur auf der Ebene der Unternehmungen durch gemeinsame Verknüpfung / Austausch von Technik und Wissen oder Zusammenführung.
Der EURO hat nur der Finanzindustrie, der monetären Oberschicht und den Banken genutzt, Unternehmen im Mittelstand und kleiner sowie den Arbeitnehmern nicht - im Gegenteil. Die Kaufkraft ist jetzt zum xten mal abgewertet worden. Das alles billiger geworden ist, ist ein Blindglaube u. Trugschluss. Die Menschen wissen bald nicht mehr, wie sie ihr Leben unterhalten sollen, trotz Arbeit und die Anzahl steigt rasant, das kann doch nicht sein, oder?. Schulden machen ist natürlich keine Lösung aber Geld ohne Ende drucken auch nicht. Wer ist den Nutznießer? Die Banken und sonst niemand. Was hilft mir Geld, das nichts wert ist...... die Weltwährungskrise lässt grüßen. Die Geister von aus dem 20. Jhdt. kommen wieder.....

@Am 27. Januar 2015 um 12:13 von Grossmama

Sie haben die Nachteile vergessen die überwiegen.
1) grösster Niedriglohnsektor in der EU
da sind ihre 200000 Arbeitsplätze.
2)Exportgewinne werden privatisiert ,zahlungsausfälle solidarisiert .
Was nützt Exportweltmeister zu sein wenn man dem Importeuer dann die Schulden erlassen muss oder kredit um weiter zu kaufen geben muss.
3)Die hohe Preisstabilität hatten wir mit der DM auch.
Die gestiegen Wettbewerbsfähigkeit in verbindung mit dem Niedriglohnsektor hat dazu beigetragen das durch unseren Handelsüberschuss andere EU länder ernsthafte Probleme haben.
Bitte beide seiten der Medaille benennen und nicht nur die Rosinen herauspicken.

mal auf den Punkt gebracht:

Die Probleme, die die EU und der EURO haben, resultieren von Laendern, die durch immense Korruption, gewaltige Steuerhinterziehung, katatrophale Finanzdisziplin, einer komm-ich-heut-nicht-komm-ich-morgen-Mentalitaet und stark polulistische links- wie rechtsradikale Politiker glaenzen.

Wenn es nicht so katastrophale Konsequenzen fuer Deutschland haette, wuerde ich glatt sagen, lass doch mal alle wieder in ihre Waehrungen zurueckgehen.

Wenn sich selbst 70% der britischen (!!!) Unternehmer vehement gegen einen EU-Austritt wehren, muss doch irgendwas an der EU und dem EURO dran sein.
Aber warscheinlich haben int. Unternehmer, im Gegensatz zum dt. Otto Normalverbraucher, der sowieso keinen Reisepass braucht, weil er mit Perso in die Tuerkei und nach Mallorca kommt, keinerlei Finanzsachverstand.

12:17, Unglaeubiger76

"Konsequenz sollte unsererseits sein :
1. keine Gelder mehr leihen
2. Gelder zurückholen von denen die es jetzt haben"

Gute Idee. Dann würde nämlich das System des schuldbasierten Finanzkapitalismus zusammenbrechen und wir könnten was Neues ausprobieren. Zum Beispiel ein System, welches das islamische Zinsverbot respektiert. Sozusagen die Islamisierung des Kapitalismus.

Ich würde aber leider annehmen, daß man da an durchaus maßgeblicher Stelle was gegen hat....

Außerdem: wenn wir "die geliehenen Gelder zurückholen", also alle Kredite aufkündigen
würden, glauben Sie nicht, daß die Welt uns dann Gleiches mit Gleichem vergelten würde?

Haben Sie sich mal unsere Staatsverschuldung angesehen?

Aber wie ich schon schrieb, dann würde das ganze System zusammenbrechen, und alles würde, nun ja, anders.

Wenn auch nicht unbedingt gut.

Griechenland hat keine Schulden gemacht

Griechenland war zahlungsunfähig .Danach wurden die Griechen mit der Forderung nach aggresiver Einsparung erpresst und das versprochene Geld der Bankenwelt geschenkt .Das Geld wanderte in die Schweiz oder in ausländische Aktien .Es ist nicht in Griechenland angekommen .

@AK47 & Freunde

Kurze Frage: was waere mit der griechischen Bevoelkerung passiert, haetten wir die Banken nicht gerettet?

Antwort: alle Konten waeren auf 0 gestellt worden = die griechische Bevoelkerung haette all das verloren, was sie jetzt noch hat (so wenig es auch ist), der Staat waere bankrott, alles waere zusammengebrochen.

Und was war dran jetzt verkehrt?

Freue mich auf Ihre Erklaerung.

@fathaland slim

Klar versucht jeder in Deutschland so wenig Stuern zu bezahlen wie möglich, aber hier gibt es ein Finanzamt das dagegen, sollte Steuerhinterziehung vorliegen, konsequent zu Felde zieht. (Um dem Reiche werden bevorzugt Argument zu vor zu kommen-Ja Stimmt)

In Griechenland ist die Steuerbehörde bei Weitem nicht so effizient... und sie versucht es wie es scheint auch nicht mal.

Und das mit dem Obulus ist keine Sache von wegen der Arzt bekommt seine Lohn sondern von >>hier hast du ein paar Scheine extra auf die Hand damit du mich überhaupt behandelst.<<

"Nicht mal auf Hartz VI Niveau"....
Dann frage ich sie im Gegenzug, sind sie sich im Klaren das es in Europa kein weiteres Land gibt in dem das Niveau der Sozialhilfe über dem Lohn mancher Volzeitarbeitnehmer liegt?
(Ob die Höhe der Beträge zum Leben reicht ist eine andere Frage)

zu Grossmama 12:13 Ja, wirklich erschreckend,

was für untaugliche Argumente doch immer wieder ohne nachzudenken aufgetischt werden. Der Gebrauch des Reisepasses alleine nützt da wie man sieht nichts. Im Euroraum und für Griechenland reicht auch (noch) der Personalausweis. Sie haben selbst von oberflächlichen Argumenten geschrieben. Ja, das Export-Arbeitsplatzargument ist in diesem Zusammenhang wirklich oberflächlich und mehr als falsch. Wer sich so verhält wie Deutschland schadet letztendlich sich selbst ohne anderen wirklich zu helfen. Wer bezahlt denn diese Arbeitsplätze im Ergebnis, doch nicht die Griechen! Der Export wird mit Krediten bezahlt und die Kredite werden nicht bedient. Da könnten die Exporte auch gleich verschenkt werden oder die Arbeit besser bezahlt und dafür an solvente und kreditwürdige Käufer exportiert werden.
Einfach nochmal gründlich nachdenken. Mit dem € wurden die Kredite für die Griechen billig, man hat sich noch mehr verschuldet als ohne €. Die Kredite zahlt man nicht zurück. Der € ist Teil des Übels!

@joshui 12:26 - von Schulden und dem (nicht) zurück zahlen

Auf der volkswirtschaftlichen Ebene müssen Schulden nicht zurück gezahlt werden. Nominal natürlich schon, aber real nicht unbedingt. Das funktioniert natürlich nur, wenn auch die Wirtschaft wächst und damit die Inflation. Am Beispiel Griechenland sieht man, das so was auch mal schief gehen kann.

Man muss nur die Waage halten zwischen Neuverschuldung und BIP-Wachstum. Idealerweise wachsen die Schulden langsamer, als das BIP. Dann spricht man vom Schuldenrückgang. Klingt komisch, ist aber so.

Schulden (=Investitionen) sind also tatsächlich gut und wichtig um Innovationen zu finanzieren, neue Arbeitsplätze zu schaffen usw. Das ist der Wirtschaftskreislauf. Wie bei jedem Kreislauf sollte es keine großen Unwuchten geben.

Normalerweise funktioniert das auch, es sei denn es gibt systembedingte Fehler, wie zu hohe Sozialleistungen oder Korruption.Man kann auf Dauer nur ausgeben, was man einnimmt. Deswegen müssen Strukturreformen her. Aber ruhig Blut. Griechenland ist ein Extremfall.

Am 27. Januar 2015 um 12:07 von fathaland slim

Sehr schön zusammengefasst.. das ist mir selber auch schon öfters aufgefallen.

Zustimmung

Sehe ich auch so.
Immer mehr Menschen brauchen mehrere Jobs oder man betrachte die Heerscharen von jundl. Arbeitslosen, gerade im Süden. Das ist doch kein Fortschritt. Hat dagegen schon mal jemand ein Konzept von Merkel u. Co. gesehen? Wer kümmert sich mal später um die Heerscharen von "Alten" bei uns? Da geht diese Regierung einfach davon aus, dass ein paar "reisefreudige Polinen", uns den Hintern schon wischen werden. Es gibt keine verlässliche Aussicht für ältere Menschen unserer Regierung, wie sie den Lebensabend würdig verbringen können. Kein Konzept wie und wer das zahlt. Halt, da soll ja wieder bitte der Bürger schon selbst vorsorgen. Wieviel verdient ein Abgeordneter oder gar ein EU-Abgeordneter? Sind leider die wenigsten.

Nicht wählen ist auch schlecht

Nicht wählen ist auch schlecht, da verhilft man indirekt denjenigen die man eben nicht wählt.
Ansonsten Zustimmung!

@schaunwamal 12:34

kleine Korrektur:
zu 1) das Anwachsen des Niedriglohnsektors hat etwas mit Agenda 2010 zu tun, nichts mit dem EURO.
zu 2) Sie setzen Privatwirtschaft, deren Gewinne, z.B. ueber mehr Steuereinnahmen, mehr Arbeitsplaetze etc. der dt. Bevoelkerung zu Gute kommen mit europ. Finanzpolitik gleich. Das hiesse Aepfel mit Birnen zu vergleichen. Ich wuesste momentan kein Unternehmen, dass seinem Kunden die Schulden erlaesst. Aber bitte klaeren Sie mich auf.
zu 3) Was nuetzt einem Exporteur die Preisstabilitaet im eigenen Land, wenn im Kaeuferland alles drunter und drueber geht nud nichts langfristig kalkuliert werden kann?

Merkel geht es nicht um die Menschen

Klar, um die Menschen, die nicht wissen wie sie ihre Familien ernähren sollen geht es Merkel nicht. Ihr geht es um die Banken und dass das Euro-Konstrukt weiter hin besteht.
Den europ. Bürgern hat und sollte es auch nie dienen. Sie will als "Miss Europa" in die Geschichte eingehen, ob das Europa-Gebilde funktioniert oder nicht, interssiert doch nicht.
Wir Bürger sollen fürs Alter vorsorgen! Wer kann sich das auf Dauer leisten?

endlich ....

wagt zumindest einer der merkelei widerstand zu leisten. wäre schön, wenn sich noch viele staaten dazu entschließen würden!

Schulden, Vetternwirtschaft und wir

Köstlich, wie sich Deutschland auf den "faulen" Süden eingeschossen hat. Dabei war es Kohl, der unbedingt Griechenland in der EU haben wollte. Dazu sei dreierlei festgestellt:
1. Griechenland hat von allen EU-Staaten anteilig das höchste Militärbudget.
2. U-Boote und Panzer kommen aus Deutschland.
3. Beim Schuldenschnitt hat Deutschland dafür gesorgt, dass der Militärbereich nicht gekürzt wurde, so dass in der Krise noch vier deutsche U-Boote gebaut und geliefert wurden.
.
Ich frage unsere ehemalige Sozialistin, Pastorentochter und nun Kanzlerin: Was sollen vier U-Boote Griechenland in dieser Krise genutzt haben, außer dass dafür noch mehr Menschen ihren Job verloren und hungern mussten? Und dann stellt man sich hin und lästert über die Griechen, während die Reichen immer noch ungeschoren mit ihren Porsche Cayenne durchs Land brettern?
.
Man sollte EU-weit Herrn Juncker und den Steuerhinterziehern an den Kragen! In ganz Italien gleich mit! Darauf hofft das Volk und jubelt. Viel Glück!

@whisky

Sie meinen also, daß die neue Regierung noch korrupter ist, als die bisher regierende Nea Dimokratia, die griechische CDU? Glauben Sie, daß das möglich ist?

Ja!

Wer vor allem an der Macht interessiert ist (und das unterstelle ich einer Koalition aus Partnern, die ideologisch und poltisch so gut wie keine Gemeinsamkeiten haben), der wird bei der Korrumpierbarkeit kaum Grenzen kennen.

12:47, vriegel

"Schulden (=Investitionen) sind also tatsächlich gut und wichtig um Innovationen zu finanzieren, neue Arbeitsplätze zu schaffen usw. Das ist der Wirtschaftskreislauf. Wie bei jedem Kreislauf sollte es keine großen Unwuchten geben.

Normalerweise funktioniert das auch, es sei denn es gibt systembedingte Fehler, wie zu hohe Sozialleistungen oder Korruption."

Danke für Ihre nüchterne Analyse vom marktliberalen Standpunkt aus. Den erkennt man daran, daß Sie Sozialleistungen als systembedingte Fehler betrachten.

Sie sind allerdings wohl eher, zumindest Meiner Meinung nach, dazu da, um in gut sozialdemokratischer Manier die Auswirkungen des fehlerhaften Systems ein wenig abzumildern, ohne gleich das ganze System in Frage zu stellen.

Herr Tsipras wird sich meiner Meinung nach auch mehr oder minder als Sozialdemokrat entpuppen.

Auch wenn ich ihm sein Querfrontexperiment übel nehme.

verdammt nochmal, wie genau

muss es denn noch gesagt werden. Das Geld der Troika ist zum größten Teil in Griechenland gar nicht da angekommen, wo es hin sollte. In Hart aber Fair ist darüber alles gesagt worden. Glaubt man den wirklich, das die neue politische Macht nur einen Cent des verlorenen Geldes zurück holt, die Reichen endlich an der Schuldenzahlung beteiligt, deren Geld ist schon längst außerhalb der EU, und der Misswirtschaft ein Ende setzt? Außerdem, wer hat denn noch von den Hilfsgeldern profitiert? Die Banken und das in allen Maßen. Es ist kaum Geld in die Wirtschaftsentwicklung von Griechenland geflossen. Für Griechenland gibt es eigentlich nur einen Weg - die Insolvenz zu erklären, die griechischen Banken aufzulösen bzw. unter staatliche Aufsicht zu stellen, die Drachme wieder einführen, ihre Systeme zu bereinigen, den Weg in den Wirtschaftsverbund zu erarbeiten und zu lernen, dass es auch eine Pflicht ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen.
Es grüßt der deutsche Arbeitnehmer undSteuerzahler.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ Deskalator

"Baut man ein Haus lässt man ein Geländer unfertig und zahlt keine Steuern weil es ja eine Bauruine ist."

Raten Sie mal, wer solche Praktiken den Leuten eingebläut hat... ach?...die lieben Berater von der freundlichen Bank nämlich, die erstklassige Anleitungen zur legalen Hinterziehungen von Steuern en masse produziert haben.

& mal ehrlich: Welcher Deutsche würde nicht auch sofort drauf einsteigen, wenn der eigene Bankberater kommt und in einem vertraulichen Gespräch erklärt, wie man ganz legal den Staat um paar € auf gut Deutsch "bescheißen" kann? "Ist ja alles ach so legal!"

Und DAS wollen Sie jetzt dem Otto-Normal-GR vorwerfen? Dass die nix anderes gemacht haben, als alle anderen es auch machen würde? Auch hier wieder: Bedanken Sie sich bei den Banken, die den Menschen nicht nur in GR Gift in die Ohren träufeln!

Übrigens: Natürlich gibt es dann auch Steuerhinterzieher im großen Stile, die auch ohne Bankberater beschissen haben. Sollte man gleich für einige Wochen einknasten!

12:44, Deeskalator

"Dann frage ich sie im Gegenzug, sind sie sich im Klaren das es in Europa kein weiteres Land gibt in dem das Niveau der Sozialhilfe über dem Lohn mancher Volzeitarbeitnehmer liegt?
(Ob die Höhe der Beträge zum Leben reicht ist eine andere Frage)"

Ja. Das ist ein gutes Beispiel dafür, daß im real existierenden Kapitalismus selbst in einem der reichsten Länder der Welt Löhne gezahlt werden, die hinten und vorn zum Leben nicht reichen.

Dank der Agenda 2010.

Nun ist die Frage, wie man das Lohnabstandsgebot verstehen möchte. Als Marktradikaler wahrscheinlich so, daß nicht die Löhne erhöht, sondern die Sozialleistungen abgesenkt werden müssen.

Aber schuld sind natürlich die paar Millionen Griechen und ihr Schlendrian....

zu 12:42 von ber kaus - Die Wahrheit sieht anders aus!

"Griechenland war zahlungsunfähig .Danach wurden die Griechen mit der Forderung nach aggresiver Einsparung erpresst und das versprochene Geld der Bankenwelt geschenkt. Das Geld wanderte in die Schweiz oder in ausländische Aktien. Es ist nicht in Griechenland angekommen.

Nein, was soll dieser Nonsens! Griechenland wurde aus eigenem Verschulden zahlungsunfähig. Die Griechen wählen ihre Regierungen immer noch selbst, sie sind selbst für die Misere verantwortlich und nicht die betrogenen und getäuschten Geldgeber!

Die unversteuerten Milliarden aus oft fragwürdigen Quellen, die bei Schweizer Banken gelandet oder im Ausland investiert worden sind, stammen von reichen Griechen, die bei ihren Banken abgehoben und dort eingezahlt oder außerhalb von Griechenland investiert haben. Das Geld fehlt natürlich jetzt in Griechenland. Müssen andere das jetzt ersetzen?! Kein Cent aus den Hilfskrediten ist auf Schweizer Bankkonten transferiert worden.

@Deeskalator

Dann frage ich sie im Gegenzug, sind sie sich im Klaren das es in Europa kein weiteres Land gibt in dem das Niveau der Sozialhilfe über dem Lohn mancher Volzeitarbeitnehmer liegt?

Dann ist der Mindestlohn wohl noch zu niedrig ...

Klar versucht jeder in Deutschland so wenig Stuern zu bezahlen wie möglich, aber hier gibt es ein Finanzamt das dagegen, sollte Steuerhinterziehung vorliegen, konsequent zu Felde zieht. (Um dem Reiche werden bevorzugt Argument zu vor zu kommen-Ja Stimmt)

In Griechenland ist die Steuerbehörde bei Weitem nicht so effizient... und sie versucht es wie es scheint auch nicht mal.

Also ist es in Griechenland gerechter ... denn während hier nur die Reichen verschont werden, werden dort auch die Armen verschont.

@ gman

"Politiker betreiben eine mons­t­röse Schuldenpolitik & lenken mit dem Bankenbashing trefflich von der eigenen Schuld ab."

Wer macht denn den Politiker das Herumprassen so schmackhaft? Glauben Sie, die machen solche Dinge ganz auf eigene Faust? Elbphilharmonie? Willy-Brandt-Flughafen? Whatever? Natürlich fragen die erst einmal ihre Kassenwarte, was geht, was nicht. Politiker sind doch nicht völlig blöd. Aber nicht alle Politiker sind eben Finanzwissenschaftler, die komplexe Investitionen komplett durchdenken können. Gott! Selbst die selbsternannten Finanzprofis kapieren noch ihre eigenen Produkte, die sie da teilw. an den Mann & an die Frau bringen! Nach dem Motto: Wird schon gut gehen! Überhaupt! Was ist das für ein Wahnsinn, bei 0,3% Inflation, einer Erhöhung der nominellen Geldmenge von 5%, Kunden mit Versprechungen von 10% und mehr zu locken! Woher soll das "mehr" an Rendite herkommen? Hier liegt der Hase im Pfeffer! Das ganze System ist grundkrank & muss komplett resettet werden.

@Deeskalator 12:44

"Das es in Europa kein weiteres Land gibt in dem das Niveau der Sozialhilfe ueber dem Lohn mancher Vollzeitarbeiter liegt...", hatte doch seiner Zeit auch ein gewisser Herr Westerwelle kritisiert. So von wegen "spaetroemische Dekadenz".
Das es fuer den Herren aber kein Widerspruch war, dass es in diesem Land noch immer "feudalistische" Loehne gibt, die diesen Namen nicht verdienen, war schon damals bezeichnend.
Wissen sie auch, dass bis vor kurzem Deutschland eines der ganz wenigen EU Laender war in dem es kein gesetzlichen Mindestlohn gab.
Dies erklaert dann auch wohl ihre eingangs erwaehnte Aussage.

Das die Italiener

jetzt applaudieren war ja klar...

Bankrott ohne ende nicht ganz so Korrupt und schon seid langem sehr Merkelfeindlich.
Ich finde die anfeindungen gegen die Bundeskanzlerin sehr geschmacklos.
Die Kanzlerin hat einen klaren Auftrag und muss oft Pest gegen Cholera aufwiegen...
Einfache mathematische Arbeit: Wo sind die Verluste am geringsten!
Sie ist unsere Interessenvertretung und unsere Interessen als Exportnation und Wirtschaftsmacht in Europa muss sein den europäischen Binnenmarkt am Laufen zu halten...
Griechenland soll erst einmal eine funktionierende Organisation zur Steuererhebung und Eintreibung errichten und seine ausstehenden Gelder eintreiben...
Es gibt einen Grund warum die Kohle nicht da unten gelandet ist einfach deshalb damit das Geld da landet wo es hin muss um die Schulden abzuzahlen.

Ergo wird erst mal alles auf Merkel schimpfen aber für mich sieht das ehr aus wie Missgunst auf Ihren Erfolg!
Neider gab es schon immer.

MfG

@MaKiLu:" Europa muss neu verhandelt werden" ...

... steht im Bericht der Tagesschau. Da kann man doch nur sagen: "Bitte schön".

Nach der Abwahl des Sparkurses in GR schauen natürlich auch andere Krisenländer auf die Verhandlungen zwischen Nehmerland und Geberland, um eigene Vorteile zu Lasten anderer Partnerstaaten zu erlangen, ohne diese selbst erarbeiten zu wollen.

Will die Eurozone nach der GR-Wahl einen Flächenbrand vermeiden, muss neben Verbesserungen durch Stundungen, längeren Laufzeiten und niedrigeren Zinsen vor allem darauf geschaut werden, WIE gespart wird und WIE Strukturreformen (z.B. Verwaltung, Steuern, Korruptionsbekämpfung, Einhaltung sozialer Balance etc.) umgesetzt werden, um die Voraussetzungen für qualitatives Wachstum und neue, wettbewerbsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.

GR hat seine Hausaufgaben sehr vernachlässigt und einseitig die mittlere und untere Schicht belastet, ohne die Reichen bei den Reformbestrebungen zur Kasse zu bitten und nicht im Falle eines Staatsbankrotts die EU-Steuerzahler zu belasten

Ende der Sparpolitik?

Man kann das Sparen kritisieren so viel man will.

Aber wo soll das Geld herkommen?

Sogar jetzt, wo angeblich so viel gespart wird, geben die Staaten Europas, als ganzes, mehr Geld aus, als sie einehmen.

Wer kauf Staatsanleihen, wenn man davon ausgehen kann, dass man das Geld, das man Staaten leiht nicht zurück bekommt?

Überlegen sie sich einmal was ein Schuldenschnitt bedeutet.

Ein Schuldenschnitt ist nichts anderes, als wenn sie einem Freund Geld leihen, der feststellt, dass er das Geld und anderes leider verprasst hat und dann sagt: "Sorry ich kann das nicht zurückzahlen, du musst darauf verzichten."

Leihen sie einer solchen Person je wieder etwas?

Es bleibt 'spannend'

Das worse case scenario wird immer wahrscheinlicher. Bin gespannt, welche Strategie oder besser Taktik die deutschen Stabilitätsbewahrer jetzt im Ärmel haben. Es darf befürchtet werden - keine. Am Ende müssen die jetzigen Politiker aber auch nur den ideologisch eingefärbten währungspolitischen Pfusch der 80er und 90er ausbaden. Wobei, ausbaden müssen die es persönlich am Ende am allerwenigsten. Die AfD ist nur das (traurige) Symptom gescheiterter europäischer Illusionen.

@Fairnessverteidiger ....

zu welchem preis ?

nsabook
ttip
tisa
cetra
usw........

unsere freiheit wird von merkel an alle zahlungskräftige verkauft und die armen, zu denen ich mich auch zählen muß, wurden und werden weiterhin noch ärmer ....

wenn du jetzt noch gut leben kannst, freue dich.

ich muß mich entscheiden ...
entweder essen, oder klamotten kaufen
und wenn klamotten kaufen, dann nur das billigste ....
sonst darf ich aus der mülltonne leben !

so schauts aus ... :-((

Der Zahlemann?

Wenn man einige Posts liest, kann man den Eindruck gewinnen, dass jeder deutsche Arbeitnehmer persönlich Geld an Griechenland abdrückt. Dabei haben wir bisher nur gebürgt. Abgedrückt haben wir aber zig Milliarden für Bad Banks (auf Deutsch Papierschrott), worüber sich aber niemand nicht aufregt, weil Papierschrott ja kein Gesicht hat.
.
Deutschland hatte 1953 ca. 30 Milliarden DM Kriegsschulden, das wären nach heutigem Wert 75 Milliarden Euro. Davon wurde über die Hälfte erlassen. Und durch die EU hat Deutschland eine Menge verdient. Und doch, wohl anknüpfend an die Reparationszahlungen nach WWI, haben gewisse Kreise der Bevölkerung eingebildet, sie zahle die EU. Nein, unsere Bevölkerung zahlt ohne zu murren ihre Bankster und Superreichen und glaubt, die Südländer würden ihr Geld verprassen!

Griechen schaut auf Lettland (und andere)!!

Vielleicht hilft ja so ein Blick ein wenig zu erkennen, wo die Probleme wirklich liegen und - vor allem - wie man sie in den Griff bekommt.

Nun gut. Das Populisten in einer solchen Situation an die Macht kommen ist nicht unerwartet. Zu lange hat man sich in Griechenland gegen Reformen gewehrt, bzw. die Hilfsbemühungen unterminiert und ins Leere laufen lassen. Das zeigt wie korrupt und unterwandert der ganze Staat ist.

Das "Spardiktat" der EU hätte auch bewirken sollen, dass die Griechen sich gegen die Oberschicht auflehnen und diese endlich auch angemessen Steuern zahlen. Der Staat wird gemolken wie eine Kuh.

Ich bin jedenfalls gespannt, ob Tsipras hier den Stall ausmistet. Oder ob er kläglich scheitern wird. Im Grunde ist es sogar positiv, dass sich die Machtverhältnisse in Griechenland nun radikal ändern. Das macht Hoffnung, auch wenn ich nicht glaube, dass diese neue Regierung lange an der macht bleiben wird.

"Die Revolution frisst ihre Kinder"

"EU" im neoliberalen Sumpf untergegangen

Es verschafft eine gewisse Genugtuung zu beobachten, wie eine Staatengemeinschaft namnes EU, die einmal als friedensstiftende Solidargemeinschaft konzipiert war, immer mehr im selbstgeschaffenen neoliberalen Sumpf feststeckt und langsam absäuft.

Soll sie! Umso besser wird ein Neuanfang gelingen, was aber die jetzigen Generationen wohl nicht mehr erleben werden.

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