Lob aus Italien für Syriza-Chef Tsipras

27. Januar 2015 - 06:01 Uhr

Nicht nur in Spanien schlägt die Sympathie hohe Wellen. Auch in Italien loben Medien und Politiker den Syriza-Chef Tsipras. Von einem "griechischen Erdbeben" ist die Rede und von einem Treffer mitten ins Herz des "Merkel-Europas".

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Kommentare

Ins Herz Merkels waere schoen - nur falsche Gegner

Das waere wirklich gut wenn Merkels neoliberale Politik beendet wuerde. Nur sollten es keine rueckwaertsgewandten Sozialisten sein (zumindest schreibt wikipedia das ueber Syriza). Ich muss Nichtwaehler sein und bleiben.

Politik für Menschen

Merkel läst sich von den Lobiisten blenden, Griechenland ist auf dem richtigen Weg, Politik für die Bevölkerung zu machen. Ich hoffe, andere Europäer folgen seiner Politik.

Ja die neue Regierung in

Ja die neue Regierung in Griechenland befreit Europa vom Euro und Deutschland von Merkel

Pleitier-Staaten des Mittelmeerraumes vereinigt euch.

Gestern war zu hören, das Deutschland, also wir Steuerzahler, im Fall Griechenland bisher mit 80 Milliarden Euro haftet...
Das in Spanien und Italien jetzt auch mobil gemacht werden ich wird, ist angesichts der Ereignisse nachvollziehbar.

In Spanien sieht es ja so aus, das auch dort bei den Wahllen in diesem Jahr die alten politischen Kräfte absturzen werden, also jene, diemdie Probleme dortnpolitisch zu verantworten haben und sichnvon Brussel und Merkel vordiktieren ließen, wie zu verfahren ist. Da kommt etwas auf uns zu...

Zum Totlachen, wenns nicht so ernst waehre......

Natuerlich verstehe ich die Griechen.....nur ist das Alles was da versprochen wird nicht voellig utopisch? Der Schuldenschnitt wird wohl automatisch kommen....mit der Staatspleite. Griechenland muss raus aus dem Euro. Jetzt. Zumindest wenn Zipras auch nur 10% seiner Wahlversprechen umsetzt. Sonst wird das ein wirklich bodenloses Fass, was es ja eigentlich jetzt schon ist. Ich sehe keine Zukunft Griechenlands im Euro und sehe aber auch gleichzeitig keine Zukunft fuer den Euro. Zu verfahren ist die Situation. Andere Laender werden den Griechen gleichziehen. Nicht das sie das wollten, aber sie MUESSEN, wollen sie nicht von der desillusionierten Bevoelkerung weggefegt werden. Die EU ist schon jetzt ein Truemmerhaufen der Illusionen.

Endlich

Endlich wird klar was gewollt wird, Kapital von den Deutschen, immer neue Finanzspritzen und Schuldenschnitte, kein Wunder wer da jubelt, die nächsten werden Portugal und Spanien sein, die erkennen, daß das Griechische Beispiel praktikabel ist.
Schade, aber in diesem Punkt wird für die AFD ein Schuh draus.

Muss das sein Herr Tsipras ?

Sie als Europäer haben nichts sinnvolleres auf Lager als einen demokratisch gewählten Regierungschef zu diffamieren ? Frau Merkel ist die deutsche Bundeskanzlerin, ich habe Frau Merkel nicht gewählt, aber wer Sie beleidigt, beleidigt nicht nur Deutschland, sondern Europa.
Mich erinnert ihre politische Rede teilweise an Brandstifter, da sind auch immer die "Anderen" schuld. Ihr Verhalten - Ihre Worte sind nicht akzeptabel und ich bin nicht bereit die andere Wange hinzuhalten. Entschuldigen Sie sich öffentlich und hören mit der Hetze gegen Frau Merkel auf und damit auch gegen uns deutsche Europäer.

Wir sind auf einem guten Weg....

Was will man denn neu verhandeln? Das die ohnehin schon gebrochenen Vertraege zum Euro noch weitreichender ausser Kraft gesetzt werden? Das die Steuerzahler der Geberlaender verpflichtet werden, fuer immer den sonnigen Sueden zu finanzieren? Es ist vorhersehbar, dass der gesunde Menschverstand die Dilettanten innerhalb und ausserhalb unseres Landes bald hinter sich lassen wird.

Da sind sie alle wieder, die Europa in den Abgrund geführt haben

Misswirtschaft seit ewigen Zeiten, kompensiert ohne jede Hemmung mit Schulden. Um dieses Spiel weiter spielen zu können, beteiligte man sich an dem Modell EU und Euro und akzeptierte die damit unvermeidliche Aufgabe von Souveränität. Jetzt, wo erstmals damit ernst gemacht wird, will man davon nichts mehr wissen und - auf anderer Leute Kosten - das unsinnige Spiel weiter spielen. Öknomie ist manchmal ganz einfach: Solange man nichts an den Systemkrankheiten (Glaube an unendliches Wachstum, da man sonst den hypertrophen Lebensstandard der meisten Bürger = Wähler nicht aufrecht erhalten kann) ändert, kommt es immer wieder zu schweren Krisen. Diese werden mit Schulden "gelöst", bevor noch die Schulden der letzten Krise abbezahlt sind ... Irgendwann ist keiner mehr bereit Geld zu geben, weil die Schulden so hoch sind, dass eine Rückzahlung der Schulden unmöglich ist. Dann bricht alles zusammen, wenn es nicht einen reichen Erbonkel gibt, der einen noch ein bisschen über Wasser hält.

Erst Geld leihen

dann nicht zurueckzahlen. Seltsames Gebahren. Egal, wer in Griechenland das Geld ge- oder missbraucht hat, auch die damalige Regierung wurde vom Volk gewaehlt.

Fuer Italien und Spanien auch eine Option, einfach nicht zurueckzahlen, Problem geloest.

Der Euro ist damit am Ende und das ist vielleicht gut so. Eine Staatengemeinschaft in der man sich staendig gegenseitig beluegt und betruegt scheint jedenfalls nicht reif zu einer gemeinsamen Waehrung.

Ich hoffe, dass Deutschland dem EURO nicht nachlaeuft. Eine stabile D-Mark oeffnet moeglicherweise Chancen, die man gar noch nicht kennt.

EU

Man spricht zur Zeit nur negativ über die EU, aber da waren doch auch positive Errungenschaften, oder sollen die einfach vergessen werden?

War irgendwie klar

Jahrelang weit über die Verhältnisse leben und sich hinterher noch darüber beschweren, wenn der Zahlmeister langsam den Hahn etwas zudreht. Das lockt natürlich Phrasendrescher jeglicher politischer Couleur an und deren Polemik scheint ja auch zu fruchten. Das kann ich den einfachen Leuten aber fast nicht übel nehmen, wo doch die Verursacher wie immer ihre Schäfchen im Trockenen haben. Ehemalige Volksvertreter mussten noch nie stempeln.
Das ist doch sogar bei uns das gleiche. Anstatt die schwarze Null zu feiern und zu sagen, wir ziehen jetzt ein paar Jahre den Bauch ein um Schulden zu tilgen, mit deren dann nicht mehr zu zahlenden Zinsen wir viel mehr für unseren Wohlstand tun können, wollen viele in unserer politischen Landschaft lieber noch mehr Schulden machen. Die sollen dann unsere Kinder bezahlen, aber Hauptsache das Wahlergebnis stimmt. Mit dem eigenen Geld kann so niemand arbeiten, aber wenn der Steuerzahler brav für Nachschub sorgt...

Isolation

Wie es aussieht, hat Merkel Deutschland in Europa ziemlich isoliert.

Geht etzt schon das große Zittern los?

Nur einen Tag nach der Wahl in einem kleinen Land wie Griechenland geht unter Europas Konservativen und ihnen doch in den letzten Jahren sehr nahe stehenden Sozialdemokraten scheinbar die Angst um. Drohen jetzt zumindest im Süden Europas linke Regierungen? Haben die "kleinen Leute" etwa die Nase voll davon, die Suppe auszulöffeln, die Ihnen Politiker und Banker eingebrockt haben?
Der Konsolidierungskurs und die gelobten Reformen der letzten Jahre werden nur auf dem Rücken der "kleinen Leute" ausgetragen. Reallöhne und Sozialleistungen sinken seit Jahren, Gewinne aus Unternehmen steigen rasant. Erreicht die Schere irgendwann ein unerträgliches Ausmaß, passiert das, was in GR passiert ist.

Diese Koalition hält nicht lange

Es ist so als ob hier die Linke und KPD mit Afd und FDP koalieren würden.

Syriza wird sich an den Partnern in der EU und an ihrem Koalitionspartner aufreiben.
In einem Jahr wählt sowieso Griechenland vorzeitig neu.
Verhandlungen mit dieser Regierung sind sinnlos.

Brot und Spiele

Haushaltsdisziplin klingt offenbar kleinlich - was sind schon ein paar hundert Milliarden Euro... Die geforderte "Flexibilität" ist reiner Populismus für das griechische Wahlvolk.

Bezahlen sollen andere - nicht zuletzt wir in "Merkel-Deutschland". Man muss kein Merkel-Fan sein um etwas dagegen zu haben, wenn andere das hier eingesparte Geld mit vollem Händen aus dem Fenster werfen. So kann eine Union nicht funktionieren!

Die Lösung ist nicht die Wiedereinführung der nostalgisch verklärten Mark, sondern klare Regeln für alle, die dann auch strikt überwacht und eingehalten werden müssen.

Euro spaltet Europa

Die Worte des Philosophen Ralph Dahrendorf, der Mitte der 1990er Jahre sagte, das der Euro Europa nicht einen sondern spalten wird klingen mir in den Ohren, wenn höre was für Reden jetzt in Griechenland, Spanien und Italien geführt werden.
Da wird von Sparzwang und Austerität gesprochen und die öffenlichen Haushalte sind immer noch tief defizitär. Es wird also weiter munter mehr Geld ausgegeben als eingenommen wird. Wenn es dumm kommt, verliert Deutschland am Ende nicht nur das meiste Geld, sondern steht auch noch als Hauptverantwortlicher für die Misere da.

Was ist Demokratie?

Entweder ist Griechenland eine Demokratie, dann hat das griechische Volk nicht das Recht, die Verantwortung auf Politiker oder deren Helfershelfer abzuwälzen. Die Griechen habe diese Leute gewählt und damit sind sie verantwortlich. Die Bevölkerung fand das alles toll so, das Schuldenmachen. Aber auf einmal will man nicht mehr verantwortlich sein. Die Leute hätten wissen können, aber - und das ist in einer Demokratie unverantwortlich - sie wollten nicht wissen. Das bringt mich zu dem "Oder". Oder sind die Völker nicht reif für eine Demokratie? Man rennt hinter dem Rattenfänger her, der gerade am meisten verspricht? Und der Rattenfänger ist schuld? Unsere Welt ist kompliziert und die demokratische Entscheidung verlangt Verständnis für die Zusammenhänge, damit sie verantwortlich für die Zukunft gefällt werden kann. Dazu gehört Bildung. Und an der hapert es noch gewaltig. Nichts gegen Cicero in der Schule - aber das notwendige Wissen eines heutigen Staatsbürgers muss weit mehr umfassen.

Stimme & Wille der Völker!

Die Sozialpolitik und ihre NeuEntwicklung
schreitet unaufhaltbar vorwärts! Die
Völker verstehen sehr langsam, aber sie verstehen, dass die Ungleichheit zwischen
RiesenReichtum und ElendsArmut immer
grösser wird, zum Nachteil der Massen!
Dass der Sozialpolitik, die besonders in der BRD nach dem Kriege zur Blüte kam, die Luft
zum Atmen radikal abgedreht wurde, verstehen die Menschen erst heute langsam.
Reste einer Sozialpolitik sind nur noch in Skandinavien zu finden. Bei uns, in der BRD,
sind die Sozialen zum Fettkapitalismus mutiert! Zeit ist es, etwas zu ändern!

Währungskrieg

Ich hoffe nicht das es in wegen der EU oder dem Euro irgend eine Art (Währung, Finanz, etc.) von Krieg geben wird, fürchte aber das es bei der Stimmung in der EU drauf hinaus laufen wird.

Und wieder wird es dann heissen, er wäre von Deutschland ausgegangen.

"Europa muss neu verhandelt werden"...

...steht im Bericht der Tagesschau. Da kann man doch nur sagen: "Bitte sehr!"

Ob das Verhandlungsergebnis dann so aussähe, wie es sich Tsipras und viele südeuropäische Staaten wünschen, ist allerdings nicht so klar, denn es gibt auch noch andere nord- und mitteleuropäische Länder, die keine Lust darauf haben, dass andere auf ihren Deckel schreiben.

Die Zeit ist reif!!

Warum sollen die euphorisierten Südländer nicht ihren Willen bekommen und in den Schlendrian zurückfallen dürfen, der eine scheinbare gesunde Politik vorgaukelt? Desto schneller werden wir, die Schuldigen, dann am Ende des Eurozeitalters schuld sein dürfen.
Wir sollten nicht, auf die schon längst
verlorenen Milliarden, schielen und damit dem schlechten noch mehr gutes Geld hinterher werfen.
Lasst fahren dahin!!

@ michaeleu: Mag sein...

>>Man spricht zur Zeit nur negativ über die EU, aber da waren doch auch positive Errungenschaften, oder sollen die einfach vergessen werden?<<
...aber welche, die mich als einfachen Bürger wirklich tangieren?

Da fallen mir als einzige Errungenschaften ein, dass ich keinen Reisepass mehr mit mir rumschleppen muss, wenn ich ins EU-Ausland fahre. Obwohl, wirklich gebraucht hatte ich ihn nie. Ach ja, und das Geldwechseln, obwohl ich persönlich das als recht spannend empfand.

Wenn ich jetzt die negativen "Errungenschaften" der EU aufzählen wollte, die mich direkt betreffen, käme ich möglicherweise auch mit 10.000 Zeichen nicht dazu, sie vollständig aufzuzählen.

Wer soll das bezahlen ?

Zum einen das Geld das die Schulden geplagten Länder nun zurückzahlen sollen (mittlerweile zum einem Verlustzins, den die Sparer tragen) haben Sie bereits erhalten ( und für was auch immer verfrühstückt) . Sich jetzt wieder einer Politik zuzuwenden, bei der die nächste Runde Schulden ansteht, die Herr Draghi durch seine Druckerpresse auch problemlos ermöglicht ist Schlicht eine Unverfrorenheit. Es ist mehr als überfällig, dass sich die wirtschaftlich solidereren Nordländer vom Rest verabschieden und Verträge ... ist doch nach Herrn Tsipras ohnehin nicht bindend , also warum für uns .

Abwarten

Frau Bundeskanzlerin wird es schon richten.
So alternativlos ist sie nicht,wenn es um Feindbilder schaffen geht.
Die Griechen werden die EU-Verantwortlichen noch zum Schwitzen bringen.

@ rimitino, Darkdepths und alle die die "linke Revolution" toll

... finden.

1. Griechenland hatte kein Problem in den 2000ern die günstigen Euro Kredite zu verballern. Dafür wurden die griechischen Regierungen umjubelt vom gleichen Volk, das sich nun gequält sieht, angesichts der Konsequenz die dieses Leben auf Pump nach sich zieht.

2. Auch die Troika hat den aktuellen Regierungen nich vorgegeben WO die Griechen einsparen müssen, sondern nur DAS eingespart werden muss. Die Sozialkürzungen auf der einen Seite und fehlenden Vermögensabgaben auf der anderen Seite waren nicht Vorgaben Europas oder Deutschlands, sondern die Wahl der letzten Regierungen.

Es mag ja angenehm sein wenn man auf Pump lebt und andere bezahlen sollen, aber genau dieses Verhalten schürt auch in Deutschland den Nationalismus.
Es wäre gefährlich für Europa hier eine Kehrtwende einzuleiten.

Wer bestellt muss früher oder später auch bezahlen. Was für den kleinen Mann gilt muss auch für Südeuropäische Regierungen gelten.

Europa ist keine Einheit

Warum soll denn bei der Staatsfinanzierung das funktionieren, was selbst in Deutschland nicht geht? Drei Bundesländer finanzieren die Wohltaten der Anderen (was nicht automatisch eine West-Ost-Angelegenheit ist). Und das seit ewigen Zeiten. Ein Nord-Süd-Thema, wie auch in Europa, nur mit anderen Vorzeichen. Die Konsequenz daraus : es geht nicht um Reformen und Unbequemlichkeiten, sondern um grundsätzliche politische Einstellungen: Geld ausgeben, das man nicht hat und Andere zahlen lassen. Es ist wohl kein Zufall, dass die SPD diesem Prinzip näher steht als die CDU; aber Frau Merkel ist ja in der Hinsicht ziemlich prinzipienlos. Warum also zetern : Wenn die Bayern für NRW zahlen, warum nicht dann die Deutschen Für Griechenland? Gilt Solidarität nur im Kleinen? Oder ist das mit den "Reformen" ernst gemeint ? Dann könnten NRW, Berlin & Co doch einfach damit im eigenen Land anfangen. Europa ist genau so "ungleich" wie die BRD in ihren Kulturen, Ideen, Prinzipien...

Merkel? Neoliberal?

Ich bin etwas verwirrt, wenn ich im Zusammenhang mit der Politik Merkels das Wort neoliberal lese. Wenn ich nur an die jüngsten Gesetzesinitiativen denke, zum Beispiel Mindestlohn, Aufweichung der Rente mit 67 oder Mietpreisbremse, hat das mit neoliberal nichts zu tun. Deutschland hat in den letzten 10 Jahren vieles richtig gemacht und entsprechend gut geht es den Deutschen, nicht nur einigen wenigen, sondern der Breite der Bevölkerung.

Das ist leider bei den Griechen anders. Die Wirtschaft ist nicht wettbewerbsfähig und das Vermögen ist schlecht verteilt. An Themen wie Steuererhöhung und Steuereintreibung bei den oberen 10.000 hat sich die Vorgängerregierung nicht getraut. Ein Schuldenschnitt ohne weitere Reformen würde unser Problem 4 Jahre vertagen, dann wäre es wieder da. Schuldenschnitte im Vierjahrestakt sind auf die Dauer dem deutschen Steuerzahler nur schwer vermittelbar.

Entwicklung in Südeuropa

Vergleicht man die politische und die wirtschaftliche Entwicklung von Süd- und Mitteleuropa, dann muss man immer mehr zu der Überzeugung kommen, dass hier eine Trennung in zwei verschiedene Währungszonen der beste Weg wären, um den Euro wieder mehr Stabilität zu verschaffen.

die eiserne Merkel

Merkel hat keinen guten Ruf mehr zu verlieren, also gibt es für sie auch keinen Grund mehr, gegenüber den Griechen nachgiebig zu sein.
Griechenland war viele Jahre in dem Genuss, über seinen Verhältnissen leben zu können. Das Schlaraffenland dauert aber leider nicht ewig, jetzt folgen die mageren Jahre. Das Land wird es aber überleben, denn es gibt Staaten, die weitaus schlechter dastehen als Griechenland.

die Einstellung

der "Südländer" macht deutlich, was von diesem "vereinten €uropa" zu halten ist......

Warum sagen viele immer WIR haften?

Die Frage oder auch das Gegenargument warum hat man sich dieses Geld geliehen bzw. hat über seine Verhältnisse gelebt ist berechtigt.

Aber ebenso die Frage: Wer oder was hat warum dem Griechischen Staat diese aberwitzigen Summen überhaupt erst geliehen, ist berechtigter!!!

UND:

Warum müssen WIR nun dafür haften???

Man sollte in dieser Richtung erst ein wenig recherchieren und sich dann eine Meinung über GR, I, E, P etc. bilden.

Hinterher hat's immer jeder

besser gewusst: nach der Griechenland-Wahl ist vor der Finanzkrise. Ach ja, der eigentliche Grund fuer Sparauflagen?! Ich meine mich duester an eine gewisse Krise erinnern zu koennen - die besonders Suedlaender mit ihrer Lari-Fari-Mentalitaet verursacht haben. Nun wird's also genauso weitergehen. Uebrigens: die anderen Europa-Laender haben Merkel in diese Rolle GEZWUNGEN- schoen, dass diese selbstgefaelligen Maenner das foermlich ausblenden und Merkel nun fuer ihre eigene Inkompetenz verantwortlich machen..

"O glückliches Griechenland, ...

... aus Flammen bist Du neu geboren."

Wir alle können froh sein, wenn von Griechenland aus die Bekämpfung des antieuropäischen Giftes startet, mit welchem Merkel und Schäuble Haushalte wie Gesellschaften offensichtlich verseucht haben - weniger hart kann man es angesichts der jetzigen teils beschämenden Reaktionen, auch hier auf tagesschau.de, nicht formulieren.

Und ausgerechnet die stinkreichen Deutschen heulen jetzt am lautesten, weil sie Angst um ihre Kohle haben. Das ist reaktionär, peinlich und traurig.

Ihre verächtliche, "alternativlose" Politik rächt sich jetzt, Frau Merkel.

Und das VOLLKOMMEN zu Recht.

In der Not zeigen sich die

In der Not zeigen sich die europäischen "Freunde". Dem den es am besten geht, ist natürlich der Schuldige! Neid ist bekanntlich die Tugend des Teu… Alles wiederholt sich, nicht nur angenehme Dinge-und dabei gehts wiedermal um Money, bis zum Bruch der EU. Alles eine frage der Zeit. Die Weisheit schwindet mal wieder und wir haben nichts gelernt…

Ich habe immer an den Euro geglaubt...

...trotz aller Widrigkeiten.

Aber langsam reicht's mir mit den ewigen Anfeindungen aus dem Süden Europas gegen unsere Kanzlerin.

Anstatt mal im eigenen Stall auszumisten, Oligarchen zu besteuern, eine funktionierende Steuerverwaltung zu installieren, ein zeitgemäßes Rentenbeginnalter einzuführen und den Arbeitsmarkt von seinen Verkrustungen zu befreien, wird auf diejenigen geschimpft, die ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Die Idee mit dem Nord-Euro wird mir immer symphatischer.

@brd21

"Ich muss Nichtwaehler sein und bleiben."

Ich stimme ihen vorbehaltlos zu bezüglich dessen, das die derzeitige Politik der Merkel-Administration nur zugunsten der Großunternehmer und Groß-Parteispender gemacht wird.
Der Normalbürger bleibt auf der Stecke, sinkende Löhne bei steigenden Lebenshaltungskosten und weit über 20% Vollzeitbeschäftigte die aufstocken müssen...

Nur das Nichtwählen ist grundfalsch.

Gehen sie lieber wählen und machen sie ihre Stimme ungültig, wenn das genug Bürger tun (ich meine 40%) muss es Neuwahlen geben ohne das die Personen die auf den Listen der letzten Wahl standen erneut aufgestellt werden dürfen.

Nicht unken, hoffen ...

Wir sollten die üblichen 100Tage warten und dann erst drauf hauen.

Die griechische Regierung ist noch ganz neu und darf ein wenig "wackelig" starten - nach der Schonzeit werden wir dann sehen können, ob die (angeblichen) Erfolge der konservativen Regierung fortbestehen, oder ob sie eingedampft werden - oder wir werden sehen, ob an anderer Stelle neue Blüten sprießen oder nicht.

Im Zweifel stehen am Ende Neuwahlen und die Karten werden neu gemischt.
Dann wird alles gut und das ist Demokratie und kommt aus Griechenland.
Und über Kohlen, die längst wieder bei deutschen Banken lagern sollte man sich nicht solch einen Kopf machen, die haben Ihre Aufgabe erfüllt und nächstes Jahr gibt's neue, das nennt sich Kreislauf und kommt aus Frankreich.

@macaniel

"dann nicht zurueckzahlen. Seltsames Gebahren. Egal, wer in Griechenland das Geld ge- oder missbraucht hat, auch die damalige Regierung wurde vom Volk gewaehlt."

Dass man dieses Argument gerade hierzulande bringt... so hätten auch Leute argumentieren können, die nach dem 2. WK Deutschland dem Erdboden gleichmachen wollen. Wir haben nach dem Dritten Reich (was wohl kaum mit der griechischen Situation zu vergleichen ist) eine faire Chance erhalten, eine gute und vor allem auch selbstbestimmte Zukunft zu gestalten (was das einzig Konstruktive war), Griechenland hat diese genauso verdient. Abgesehen von humanistischen Grundsätzen: Wir müssen in einer schrumpfenden Welt mit diesen Menschen zusammenleben, verdammt! Wenn man rechthaberisch Geld über ein friedliches Miteinander stellt, verliert man am Ende beides.

@michaeleu

Sienhaben völlig Recht, da waren sehr viele positive Errungenschaften. Waren.

Seit die EU sich zu einem Moloch aufgebläht hat, der über die Köpfe der Bürger hinweg nur noch Unsinn produziert, ist sie bei mir in Ungnade gefallen.

Man muß auch an die Bürger denken

Man muß doch auch an die Bürger denken, die den Karren in den einzelnen Ländern nicht in den Sumpf gefahren haben. Sie fallen den Sparwahnsinn zum Opfer und die "Verursacher" sind i.d.R. wieder fein raus. Merkel und Co. bis hin zum ganzen Europaparalament bringen in vieler Hinsicht doch gar nichts voran. Zig1000 Arbeitslose Jugendliche in Europa seit langem, was kriegen wir für unsere Spareinlagen? Unsere Renten? Merkel schaut nur auf ihre Großkonzerne und macht den Menschen zum Untertan der Wirtschaft. Der Mensch und wie jeder würdig leben kann, interessiert sie nicht. Vielleicht fangen die Südländer einfach mal an und lassen es sich nicht mehr gefallen. Uns, die Bürger, die sie bezahlen fragt sie ja bekanntlich auch nicht, was der Volkeswille ist bzw. wohin die Mehrheit der Bürger bei bestimmten Themen hin will.

Wer den Schaden hat

Leid kann es einem nur für die Menschen tun. Seit Jahrzehnten werden sie von den unterschiedlichsten Regierungen belogen und mit falschen Versprechungen zur Wahl gelockt.

Grundsätzlich gilt: wer etwas bestellt, muß es auch bezahlen können. Für Staaten gilt das Gleiche wie für Unternehmen und Private. Wer zu lange sein Leben auf Pump finanziert, wird früher oder später pleite gehen.

Leidtragende sind letztlich alle. Die Geldgeber, die ihr Geld nicht wiedersehen werden und auch die Menschen, denen die versprochenen sozialen Wohltaten nicht finanziert werden können.

Er macht es richtig!

Ich bin dafuer das alle aus der EU aussteigen! Wenn man sich die Statistiken aller Laender die der EU beigetretten sind sehen, zeigt es uns das sie sich diese immer mehr verschulden in der EU. Laender sind keine Fast-Food-Kette wie MC Donalds wo man alles gleich machen kann. Jedes Land ist anders.

Man muss sehr klar unterscheiden

zwischen der absoluten Minderheit der wohlhabenden Griechen, der die Krise nun überhaupt nichts (mehr) anhaben kann und der absoluten Mehrheit des einfachen griechischen Volkes, das letzten Endes die A...karte zugeschoben kriegt.
Bevor es soweit war, lag ein recht langer zeitlicher Zwischenraum, in dem sich die Regierungen nur durch unsinnige Wahlversprechen und noch unsinnigere Wahlgeschenke von einem Sieg zum nächsten hangelte- oder soll man sagen: verschuldete? Jetzt geht dasselbe weiter: Wieder Wahlversprechen, bei denen jeder, der nur bis 3 zählen kann, merken muss, dass die nicht mal ansatzweise einzulösen sind. Dem griechischen Wähler kann man es nicht verdenken, er hat gewählt nach dem Motto "schlimmer geht nimmer" - und jetzt wird von italienischer und bald wohl auch von anderer (Schuldenland)seite bereits unverhohlen applaudiert.
Wenn der Applaus mal nicht bald in Haareraufen übergeht....

Die Positionen der neuen

Die Positionen der neuen griechischen Regierung und diejenige der Troika scheinen mir, trotz aller Bemühungen um Gesprächsbereitschaft, zu weit auseinander zu liegen, als das eine gütliche Einigung möglich wäre. Sollte es also doch zum Grexit - samt Schuldenschnitt, und massiver Abwertung der neuen Währung - kommen, dann könnte dies in Griechenland einen kurzen Boom auslösen durch den sich wiederum Portugal, Spanien und Italien bestärkt sehen, ebenfalls einen eigenen Weg einzuschlagen.

Lasst den Süden pleite gehen...

In diesen Tagen zeigen einige Politiker aus dem Süden Europas ihr wahres Gesicht. Sie wollen nur eine Wohlstandsverschiebung von Nord nach Süd. Bezahlt von der Disziplin der anderen. Abgelehnt.

Warum hat man solche Angst vor einer Pleite der maroden Südstaaten? Es gab doch schon einen Schuldenschnitt von 50 %, es gab danach keinen Crash, jetzt soll nochmal einer kommen, also praktisch das dritte Viertel der Schulden auch noch weg? Damit haben wir dann schon eine 3/4-Pleite! Aber vorher noch weitere Tranchen aus dem Rettungsfonds auszahlen? Auf keinen Fall. Die Finanzwirtschaft wird's vertragen. Gibt halt mal ne Panik, weil keine satten Gewinne sprudeln sondern mal was abgeschrieben werden muss. Und dann geht's weiter. Und zwar ohne den Süden, der seine demokratische Entscheidung treffen konnte.

Christliche Werte?

Ist nicht gerade oft die Rede von den christlich-jüdischen Werten des Abendlandes? Und spricht nicht die Bibel vom Schuldenerlass alle 7 Jahre? Vielleicht sollte man sich da auch mal an diesen Werten orientieren.

@ 09:24 von Andypeine

Die Lösung ist ganz einfach....

Griechenland geht in die Staatspleite so wie Argentinien. Die haben das in den letzten 20 Jahren zweimal durch und leben immer noch.

Allerdings wäre damit für GR der Austritt aus dem Euro verbunden. Sie führen ihre eigene Wärung wieder ein und können neu starten und ihre Zukunft aufbauen oder (was ich befürchte) ebend nicht.....

Im übrigen sind die Griechen nicht ganz unverschuledet an der Sache. Zum einen hätten sie schon vor längerer Zeit eine andere Regierung wählen können und zum zweiten war es, auch in der einfachen Bevölkerung, eine Art Wettbewerb, wie man seinen Staat am besten besch.... kann. Sorry aber da braucht jetzt keiner heulen, wie schlecht es ihm geht...

Das war einer der besten

Das war einer der besten Sprüche die ich als Großstadtbusfahrer die letzten Jahre von einem Fahrgast hörte: Wie soll sich die EU verstehen, wenn sich heute nicht einmal Mann und Frau in der Ehe verstehen! Whow.

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