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Jetzt schickt Putin einen seiner Zwerge vor

Wie lange wollen wir uns noch von Putin erpressen und an der Nase herumführen lassen? Nur damit er seinen Krieg gegen die Ukraine weiter führen kann?

Die Lebensmittelpreise in Russland steigen, die Korruption blüht und hemmt die wirtschaftliche Entwicklung, der Kapitalabfluss wird für die russische Wirtschaft immer bedrohlicher.

Die weiteren Sanktionen würden der Bevölkerung weh tun. Und ihre Liebe zu Putin bremsen.

Und Putin gehört gebremst.

Vorbereitungen

Moskau droht mit einer Aufhebung der Überflugrechte für europäische Luftlinien im Falle weiterer Sanktionen.
Diese Überflugrechte gewährt man aufgrund der freundschaftlichen Beziehungen zu seinen Partnerländern, vergisst dabei zu erwähnen, dass dieses ebenso eine willkommene Einnahmequelle Russlands ist, mit der auch dortige Fluggesellschaften gesponsort werden.
Sicher, die Aufhebung wird europäischen Airlines Geld kosten, manche wird dabei auch an den Rand der ökonomischen Leistungsfähigkeit oder darüber hinaus geraten, AirBerlin sei an dieser Stelle genannt. Allerdings wird durch Straffung und weiteres Codesharing schon einiges kompensiert werden können. Den Rest wird der Fluggast in Form von Zuschlagen wohl oder übel finanzieren müssen.
Ich hoffe aus höchst persönlichem Interesse, dass diese Entscheidung erst nach dem kommenden Wochenende Wirkung entfalten würde.

Wenn das man nicht wieder in die Hose geht ...

... die letzten Gegen-Sanktionen haben sich ja eher als Schuss nach hinten herausgestellt. Aber damit isoliert sich die RF ja selbst weiter von der restlichen Welt, und das ist auch gut so.

Schade nur, dass so viele unschuldige Menschen sterben müssen, um das strategische Ziel der RF zu erreichen. Der Preis, den die RF bereits jetzt bezahlt hat, ist ohnehin für den erzielten "Gewinn" viel zu hoch.

Weitere Sanktionen?

Es ist sicher sinnvoll, dass man sich in der EU über weitere Sanktionen gegenüber der Russischen Föderation einigt. Die Reaktionsgeschwindigkeit wird erhöht und es bedarf nicht erst stundenlanger Debatten, wenn erneut ein aktuelles Ereignis Sanktionen rechtfertigt. Man darf nicht vergessen, dass die ersten Sanktionen wegen der Annexion der Krim eingeläutet wurden und die Russische Föderation weit davon entfernt ist, diesen Zustand rückgangig zu machen.
Der Zeitpunkt jetzt wäre aber meines Erachtens ein bisschen über das Ziel hinaus geschossen, es sollte abgewartet werden, in wieweit sich die Russische Föderation in Bezug auf die indirekt unbestrittene Beteiligung am Konflikt in der Ukraine zu bewegen bereit ist. Es sollte der Russischen Föderation derzeit noch eine Option vor Augen gehalten und die Tür nicht vollends zugeschlagen werden.

Also dieser Medwedjew...

"Russland gewähre die Überflugrechte aufgrund der freundschaftlichen Beziehungen zu seinen Partnerländern, sagte der Regierungschef und ehemalige Präsident Medwedjew"

Und aufgrund gewaltiger Gebühren. Aber was sind schon ein paar Hundertmillionen Euro im Jahr.

Sanktionsspirale

Was für ein Wort.

Aber es war doch zu erwarten, das Russland irgendwann auf die Sanktionen reagiert. Nirgendwo steht geschrieben, dass das dann im Sinne der EU geschieht. Mit dem Abstellen der Gaslieferungen hat man ja noch wage gerechnet, aber wohl kaum noch mehr.

Seltsam, dass keiner darauf kommt das ein so riesiges Land wie Russland sich durchaus selbst versorgen kann. Wenn vielleicht nicht auf westlichen Standart. Außerdem bleiben noch China und andere Staaten als Handelspartner.
Ob die ganzen großartig angekündigten Sanktionen wirlich was bringen, wage ich zu bezweifeln.

Es würde wirklich mehr bringen, endlich eine klare Politik zu formulieren und in den östlichen NATO-Staaten entsprechende Verteidigungsmöglichkeiten zu schaffen, das eine solche verschwommene Situation wie in der Ukraine nicht mehr vorkommen kann.
Dann kann man auch wieder auf Augenhöhe und ohne Apeasement-Strategie verhandeln...

Russland muss sich endlich wehren.

Ich hoffe, das Moskau dieses Flugverbot dann auch aussprechen wird, und den Spieß einmal wirksam umdreht. Denn, wer den Nato den kleinen Finger gibt, von dem möchte sie beide Hände. Dieses Verhalten ist nicht mehr hinnehmbar. Die Nato zerstört, was Politiker wie Adenauer, Brandt und Gorbatschow in mehr als einem halben Jahrhundert ausgebaut haben.

Überflugverbot

Vielleicht sollte sich Herr Medwedew einen Atlas anschauen. Wenn die EU / Nato nämlich ihrerseits ein Überflugverbot für z. B. Aeroflot verhängt, geht es von Moskau Richtung Westen und Süden nur noch mit großem Bogen um Skandinavien über den Nordatlantik oder über Iran / Irak.
Und die Exklave Kaliningrad ist dann nur noch per Schiff oder Landtransit erreichbar, solange Litauen noch LKW durchlässt. Hört sich also nach einem klassischen Eigentor an!
Aber wenn man so einen Unsinn in die Welt setzt, scheint die Angst vor der Wirksamkeit weiterer westlicher Sanktionen doch größer zu sein, als Moskau immer verlauten lässt.

man könnte fast Mitleid bekommen...

Was auch immer die Russen an Gegensanktionen machen, es trifft sie selbst viel härter als ihre Gegner.
Überflugverbot? OK, gehen eben auch die Einnahmen verloren. Im Westen werden dann die betroffenen Flüge teurer, was solls.

Wieso gerade jetzt, wo man

Wieso gerade jetzt, wo man (angeblich oder offenbar) über eine mögliche Lösung mit weitgehender Autonomie für Ostukraine berät? Weil man anscheinend klar gemacht hat, dass die Sanktionen zurückgenommen werden können. Aber gilt das auch für eine Lösung gemäß der weitgehenden Autonomie?

Ich habe lange keine Lust mehr in dieses Thema viel Zeit zu investieren, erwarte von den Medien diese Aufklärung. Immerhin wechselt dass Klima der Verhandlungen und Drohungen wöchentlich. Russland hat wenig zum Vertrauen beigetragen. Und überrascht mit stetig neuen Offenbarungen (zB russische Kämpfer mit russischen Militärgerätusw.).

Ich bin nicht gerade überzeugt von Sanktionen, andererseits muss Russland klar gemacht werden (!), dass es Verträge gebrochen hat. Nur sollte die Nato sich auch an diese halten (Stationierung im Osten Europas) oder sie aufkündigen mit absurden Folgen (Vorlagengeber).

Europa kann froh sein, dass es (noch) nicht um den Gaspreis geht.Putin würde da mehr verlieren

Folgen des Überflugverbotes

Die Russische Föderation hat mit der Aufhebung der Überflugrechte ein durchaus ernstzunehmendes Argument im Köcher. Herr Medwedjew sollte sich aber schon im Klaren sein, dass eine solche Maßnahme wiederum Gegenmaßnahmen zur Folge hätte: Die Einflugrechte für russische Fluggesellschaften stehen, wie er selbst treffend bemerkt, dabei auf dem Spiel. Dabei wird es sicher nicht bleiben.
Die russischen Fluggesellschaften haben in überwältigender Mehrzahl Baumuster westlicher Hersteller in ihren Luftfahrzeugparks. Gegenmaßnahmen würden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch die Versorgung mit notwendigen Ersatzteilen betreffen und es wäre eine Frage der Zeit, wann diese Typen am Boden bleiben müssten. Der Luftverkehr in Russland würde daher fast zum Stillstand kommen und die Fluggesellschaften ihren Tribut mit ihrer Existenz bezahlen oder auf Kosten der Sicherheit weitermachen. Die Folgen für den Fluggast müssen jetzt nicht weiter beschrieben werden.
Will man das wirklich?

russischer patriotismus

ich weiß nicht, ob man den russischen patriotismus nicht unterschätzt.

wenn die sich ungerecht behandelt fühlen, könnten sie schon mal plötzlich eng zusammenstehen.

die welt hat sich verändert, und es wird sich zeigen, wie es jeweils um den zusammenhalt in den völkern bestellt ist.

der westen würde, so denke ich, ganz schnell auseinanderfliegen, wenn all das schöne spielzeug und die bequemlichkeiten sukzessive und im erheblichen maße verlorengingen.

die russen könnten uns zeigen, daß es wichtigeres gibt als all die vielen modernen errungenschaften und das allerweltsessen.

aber nichts ist sicher in diesen tagen außer: wir befinden uns alle am scheideweg.

Rückkehr zum Status Quo

Alle Seiten würden davon profitieren so schnell wie möglich wieder zum Status Quo zurückzukehren.

Die Waffenruhe ist ein Anfang, hier sollte aber nicht nachgelassen werden. Die Ruhe ist brüchig und die nächsten Schritte sollten mit unvermindertem Engagement fortgeführt werden.
Zugeständnisse wird es geben müssen. Von diesen wird am Ende jedoch auf lange Frist nicht nur die Wirtschaft Europas und Russland profitieren - es wird auch Leben retten.

Wie lange?

Ich würde die Frage etwas anders stellen: wie lange wird Putin die Euro-Dummheit dulden und wie lange wird er sich erpressen lassen?

Überflugrechte

sind ein zweischneidiges Schwert, das zeigt der Artikel deutlich.
Macht Russland den Luftraum dicht, wird die EU schnell folgen. So groß Russland auch sein mag, die Masse der Flüge dürfte dort nicht drüber gehen. Anders sieht es für Russland selbst aus. Die meisten Interkontinentalflüge von Moskau/St. Petersburg dürften über Europa führen.

Allerdings schert sich die russische Regierung recht wenig um das eigene Volk (bzw. um die Kosten für die Bevölkerung), das sieht man bereits an den verhängten Importverboten.

@Joes daily World 12:42

"Die weiteren Sanktionen würden der Bevölkerung weh tun. Und ihre Liebe zu Putin bremsen." Zitatende
Da kennen Sie aber die russische Seele verdammt schlecht!
Die russische Bevölkerung ist es historisch gewohnt und in der Masse auch bereit, in Krisenzeiten auch deutliche Abstriche ihrer Lebensqualität hinzunehmen, das sogar in bewundernswerter Art und Weise, sofern das Selbstwertgefühl von einer starken Führung notfalles mit unkonventionellen Maßnahmen erhalten oder gefördert wird. Derzeit ist Putin Lichtjahre davon entfernt, vom Volk gestürtzt zu werden.
Seine einzige Gefahr ist in politischen und militärischen reihen zu suchen. Solange er aber mit seinen Maßnahmen diese Erfolge feiert, werde auch diese die Füße still halten. Er kann sich nur durch Fehler oder Schwäche selbst stürzen.

Am 08. September 2014 um 12:54 von cowboy8

Ist Russland das einzige Land welches Gebühren erhebt?

12:52 von UlrichHeinrich

"...Es ist sicher sinnvoll, dass man sich in der EU über weitere Sanktionen gegenüber der Russischen Föderation einigt. Die Reaktionsgeschwindigkeit wird erhöht und es bedarf nicht erst stundenlanger Debatten, wenn erneut ein aktuelles Ereignis Sanktionen rechtfertigt."...

Klar - am Bestens wäre es, schon mal vorsorglich weitreichend zu sanktionieren, für den Fall, dass Russland in Spanien einmarschiert. Das ist dann wohl die richtige Reaktionsgeschwindigkeit. Immer einen großen Schritt voraus...
Wozu braucht es da noch "stundenlanger Debatten" oder gar Demokratie. Welches Glück die Russen dabei haben, erläutert Ihr letzter Satz:
"...Es sollte der Russischen Föderation derzeit noch eine Option vor Augen gehalten und die Tür nicht vollends zugeschlagen werden."
Derzeit! Jedenfalls nicht, bevor wir die richtige Reaktionszeit nicht erreicht haben.

@Jadawin1974

Seltsam, dass keiner darauf kommt das ein so riesiges Land wie Russland sich durchaus selbst versorgen kann.
Kann es eben nicht! Steht auch offen in den russischen Medien. Man versucht derzeit die Versorgung mit Obst/Gemüse, die man vorher aus Europa bezogen hat über Südamerika zu stabilisieren. Als Ziel für die Stabilisierung ist ein Rahmen von 3-5 (!) Jahren genannt. Erst dann sind die nötigen Kapazitäten aufgebaut. Für den Import von Fleisch und Fisch sind gar 5-10 Jahre geplant. Bis dahin muss die russische Bevölkerung mit leeren Regalen und überteuerten Produkten rechnen.
Und für einige Fruchtsorten ist gar kein Ersatz geplant, weil sie nur aus Europa eingeführt werden können.

@12:55 von Thomas Wohlzufrieden

Die Nato zerstört, was Politiker wie Adenauer, Brandt und Gorbatschow in mehr als einem halben Jahrhundert ausgebaut haben.

Naja. "Ausgebaut", bzw. überhaupt eine Beziehung aufgebaut, hat man erst SEIT Gorbatschow.

@ 12:55 von Thomas Wohlzufrieden

Zitat 1
"Die Nato zerstört, was Politiker wie Adenauer, Brandt und Gorbatschow in mehr als einem halben Jahrhundert ausgebaut haben."

Ihnen ist schon klar, dass Putin Gorbatschows "Aufbauarbeit" als größtmögliche Katastrophe bezeichnet hat, oder?

Zitat 2
"Ich hoffe, das Moskau dieses Flugverbot dann auch aussprechen wird,"

Ich hoffe das auch, mit umgehender Sperrung des EU / NATO - Luftraumes für alle russischen Fluglinien als Antwort.

ist geld wichtiger als

ist geld wichtiger als menschenleben und freiheit?
sollen wir tatenlos zusehen wie putin land und leute raubt nur weil wir angst haben das wir geld verlieren?
sollen wir geld höher bewerten als unsere wertvorstellungen?
was passiert wenn wir aus angst vor den kosten unsere moral wegwerfen?
können wir uns dann noch zivilisiert und menschen nennen? sind wir dann nur sklaven des geldes und der wirtschaft? sind unsere werte nix wert?

das sollte mann sich fragen,nicht welche kosten es kostet unsere werte und moral zuverteidigen. sollen wir tatenlos zusehen wie die bösen alles tun was sie wollen nur weil wir angst haben dass es etwas kostet?
hier wird gnadenlos von seiten russlands erpresst = gebt uns was wir wollen oder eure wirtschaft leidet.
was kommt als nächstes? zusehen wie restukraine russisch wird? droht uns putin dann mit zudrehen vom gashahn wenn wir ihm die ukraine nicht geben? ist uns unsere bequemlichkeit es wirklich wert uns so zuverkaufen?

Russlands Ukraine-Strategie führt zur Sanktionsspirale

Auch nach den Vereinbarungen von Minsk vom vergangenen Freitag sind Entspannung und Friedensverhandlungen zur Ostukraine Fehlanzeige. Im Gegenteil: Die Separatisten fordern -mit Russland im Rücken- die sofortige Unabhängigkeit für "Neurussland". Sie kündigten am Samstag an, dass neue 4.500 "Freiwillige" zur Verstärkung hinzukommen. Dieses Handeln widerspricht der Minsker Vereinbarung. Zudem sieht die bisherige Übereinkunft keine Entwaffnung der Aufständischen vor, die mit Gewalt ihre Ziele der Abspaltung durchsetzen wollen. Letztendlich führt das zu neuen militärischen Auseinandersetzungen.

So ist damit zu rechnen, dass die EU die vorgesehenen Wirtschaftssanktionen in Kraft setzen wird und Russland diese Mit Gegensanktionen, z.B. dem Entzug der Überflugrechte für europäische Fluggesellschaften, beantwortet. Die EU und USA werden dann wohl den russischen Fluggesellschaften ebenfalls die Überflugrechte nehmen. Statt der politischen Konfliktlösung naht der Wirtschaftskrieg.

Überflugverbot dann auch für Aeroflot

Während westliche Fluglinien, wie schon zu Sowjetzeiten, über Anchorage ausweichen können, sitzt Aeroflot in diesem Fall im Käfig. Ganz zu schweigen von dem Ausfall der Überfluggebühren, die auch dann auch von Russland verkraftet werden müssen.
Dieser Politzwerg sollte sich also nicht zu weit aus dem Fenster lehnen....

@13:01 von Gandhismus

Zitat:
"Nur sollte die Nato sich auch an diese halten (Stationierung im Osten Europas)"

Wie der estnische Präsident sehr zutreffend formuliert hat: MOSKAU hat mit der Annektierung der Krim die Nato-Russland-Grundakte bereits aufgekündigt, es gibt also nichts, an das sich die Nato noch halten müsste, solange die ukrainische Flagge nicht wieder über der Krim weht!

..und in China feiern sie weiter

gutgut...

erst bekommt China das russische Gas zum Schnäppchenpreis (nachdem beide Seiten 10 Jahre ergebnislos verhandelt hatten), weil Russland dank unserer Sanktionen zu erheblichen Preisnachlässen bereit war.

Dann schaffen es die chinesischen Bau- und Agrarmaschinenhersteller groß auf den russischen Markt, weil Ersatzteile für europäische Maschinen durch unsere Sanktionen nicht mehr zu bekommen waren.

Als nächstes werden chinesische Fluglinien nochmal in Stück billiger fliegen können als europäische, weil sie weiter die günstige Russland-Route nehmen dürfen.

Und jetzt alle zusammen: "Gern geschehen, China!"

nee, nee, nee...

Russland droht mal wieder? -

Russland droht mal wieder? - Oder gibt es lediglich die entsprechende Antwort auf die neuen, total unsinnigen Sanktionen der EU.
Ein Forist hat hier einmal - sinngemäß - geschrieben:
Im Kindergarten streitet man sich noch wie hier die Konfliktparteien aber spätestens wenn's dann in de Schule geht fängt man an miteinander zu reden!
Es wird höchste Zeit, dass die EU endlich mit Russland redet - und ihre eigenen Interessen verfolgt - statt allen voran Deutschland, den US- Interessen hörig zu sein!

@12:42 Joes daily World – Zeittafel beachten

Ursache der Krise ist das Wegputschen eines demokratisch gewählten Präsidenten, auf den eine verfassungsmäßig illegitime Regierung folgte. Hören Sie also auf, am Ammenmärchen von der "Aggression" Putins zu sprechen, zumal sich Rußland nicht auf Putin reduzieren läßt. Angesichts der faschistischen "Freiwilligen-Bataillone" und des Massakers von Odessa, nur als Beispiel, war eine Reaktion vor allem der ostukrainischen Bevölkerung zu erwarten.

Sollten China und Rußland noch weiter zusammenrücken, wird es vollends spannend: Denkbar wäre, daß China dann seine US-Staatsanleihen zum tatsächlichen Wert als Ausgleich für das russische Gas zum Verheizen auf den Markt wirft. Spätestens dann ist die Pleite der USA nicht mehr zu verschleppen. Schon mal drüber nachgedacht?

Ihnen wie auch allen Journalisten und Dikutanten dieses Theams empfehle ich den Genuß des folgenden Videos:
https://www.youtube.com/watch?v=22VfEe1RkH8
Das würde zur Versachlichung der Debatte beitragen bei etwas gutem Willen.

@Joes daily World

Einfache Antwort: Solange wie Obama, Merkel und Junckers ihn dazu zwingen. Der Krieg in der Ukraine mag zwar unter militärischer Beteiligung russischer Truppen stattfinden, ABER die Krise haben die nicht ausgelöst. Das waren Obama, Nuland und die EU.

Russland muss sich wehren...??

Niemand hat Russland irgendwas getan. Putin und seine Handlanger lügen, täuschen und nehmen sich was sie wollen und spielen dann noch das Opfer, wenn das Konsequenzen hat. Dieser Mann hat jegliches Vertrauen verspielt. Ich habe ihm noch nie getraut.

Egal...

...welche Sanktionen ausgesprochen werden. Sowohl unsere Sanktionen gegen Russland, als auch russische Sanktionen gegen uns fallen auch immer wieder zurück auf diejenigen, die sie ausgesprochen haben. Und gebracht haben sie bisher nichts. Naja...mal sehen...ich bin mal gespannt, wann Russland den Gashahn abdreht, und wann der Westen den Devisenhandel mit Russland einstellt. Ich vermute mal, noch in diesem Jahr...

Alle Seiten berücksichtigen

die Sanktionsschraube dreht sich weiter wie eine gespannte Feder. Irgendwann ist die Feder überspannt und reißt..
Und was dann?
Die ganzen Sanktionen oder Gegensanktionen bringen im Grunde nichts. Es werden Unwahrheiten, Vermutungen und Verdächtigungen von allen Seiten eingebracht. Seien es die Verdächtigungen seitens der EU in Richtung Russland, seinen es die Mutmaßungen und falschen Informationen seitens Kiew oder seien es die Mutmaßungen aus Russland oder der USA. Hier gibt es nur eines. Erstmal Ruhe in allen Bereichen.
Solange der Orkan auf dem Meer wütet, ist keine Rettung Schiffbrüchiger möglich- die ertrinken dennoch. Und hier ertrinken alle Beteiligten.
Aufhören mit der Sanktionsspirale, die letztlich in einen kalten Krieg mit Aufrüstung münden wird.
Und am wichtigsten: Jeder möchte sich erweitern, auch die EU, aber auch alle anderen Länder. Doch irgendwann stößt man an die Grenzen anderer. Weiter im neuen Kommentar.

Nato am Ende

Die Nato hat Russland noch nicht mal was entgegen zu setzen, außer Atomwaffen. Wer weiß, die Ukraine könnte die Falle sein in welche die Nato reintappen wird. Die Milizen sind eine Spur härter als die Pappenheimer der Bundeswehr und ihrer Partner. Eine militärische Niederlage wird dem Schneeballsystem EU stark zu setzen: Es lebt von dem Glauben an das System, und der ständigen Erweiterung. Sanktionen aber sind die Eintrittskarte zum Krieg, denn so sollen Ressourcenströme auf Kriegsniveau gebracht werden. Selbstversorgung ist ein wichtiger Schritt dahin.

100 mio. Steuergeld

Die letzte Aktion des Koll. Wirtschaftsministers, das Gefechtszentrum nicht nach Russland zu liefern, kostet dem dt. Steuerzahler 100 Mio. Euro.

@12:54 von cowboy8

Genau, das wird die Fluggesellschaften nun mächtig ärgern, dass sie nun ihre gezahlten Gebühren wieder zurück bekommen werden und das mit den eventuellen Mehrkosten verrechnen.

Aber diese russischen Sanktionen sind nur für die russische Propaganda gut, um noch mehr im Fernsehen über den bösen Westen schimpfen zu können.

Btw, das Importverbot für laktosefreie Milchprodukte wurde recht schnell wieder fallen gelassen, weil damit die Russen sich mehr geschadet haben als die Importeure, die nun woanders ihre Gewinne machen.

Am 08. September 2014 um

Am 08. September 2014 um 12:47 von vpower
Wenn das man nicht wieder in die Hose geht ...

... die letzten Gegen-Sanktionen haben sich ja eher als Schuss nach hinten herausgestellt. Aber damit isoliert sich die RF ja selbst weiter von der restlichen Welt, und das ist auch gut so.
#
#die Medien sagen doch was anderes

Schade nur, dass so viele unschuldige Menschen sterben müssen, um das strategische Ziel der RF zu erreichen. Der Preis, den die RF bereits jetzt bezahlt hat, ist ohnehin für den erzielten "Gewinn" viel zu hoch.
#
Den Gewinn den der Westen macht ist Krieg.
Und dafür wird er alles tun.

@Thomas Wohlzufrieden

wenn man das wort NATO mit PUTIN tauscht
gebe ich ihnen zu 100 prozent recht

Sie glauben doch nicht im Ernst, dass sich die russische Bevölkerung wegen westlicher Sanktionen in der Ukrainekrise von Putin abwenden. Er hat die höchsten Zustimmungswerte in seiner Amtszeit, auch die Opposition unterstützt seinen Kurs in der Ukraine. Die Ukraine ist für Russland ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und geostrategisch von großer Bedeutung.

Brzezinski, einst Sicherheitsberater J. Carters nannte die Ukraine 1991 den Dreh- und Angelpunkt im Osten im eurasischen Raum. Daher haben die USA seit 1991 5 Millliarden Dollar (laut Nuland) investiert, um die Ukraine aus dem russischem Einflussbereich herauszubrechen. (Spiegel)

Das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine bedeutet kein Recht auf Mitgliedschaft in EU oder Nato, denn die Mitgliedstaaten bestimmen über eine Aufnahme und nicht der Antragsteller. Es muss Schluss sein mit der Expansionspolitik des Westens, daher sind solche Anträge abzulehnen. Eine neutrale Ukraine wird den Konflikt beenden und nicht Sanktionen!

Gebühren?

Glaubt denn wirklich jemand die Gebühren die Russland weniger einnehmen würde sind ausschlaggebend? Es sollte sich mal jeder umsehen, die Tastatur, das Handy, der Bleistiftspitzer, fast alles ist made in Ostasien. Auf jedes Produkt 2 Euro drauf werden wir mehr merken als die Russen 100 mio weniger. Und diese Kohle bekommt nicht der Staat, die bekommt der nahe Osten.
Und wenn sich das ganze zu einem echten Weltwirtschaftskrieg ausweitet? Sind wir uns denn sicher das China und Indien zum Westen halten würden?
Ich finde dieses ganze Konzept halbgar. Die EU sollte hoffen das der Waffenstillstand in der Ukraine hält und das Referendum zur Unabhängigkeit der Krim unter UN Aufsicht wiederholen und den ganzen Konflikt beenden. Neue Sanktionen werden die Russen in ihrer Einigkeit nicht schwächen, nur bestärken.

Russland droht!

Man kann nur hoffen, dass Russland die Vereinbarungen, die in Minsk getroffen wurden, eingehalten werden. Dazu gehört, dass der Waffenstillstand eingehalten wird, dass keine weiteren russischen Soldaten mehr in den Konflikt eingreifen und aus der Ostukraine abziehen und dass kein Nachschub an Waffen und Material mehr an die Separatisten geliefert wird. Bei Einhaltung dieser Vereinbarungen besteht auch kein Anlass, die Sanktionen weiter auszudehnen. Nicht die NATO hat wiederholt gegen die Friedensbemühungen des Westens verstoßen, sondern Russland. Einige Verteidiger der russischen Politik sollte sich mal die komplette Rede unseres Bundespräsidenten Gauck in Polen zu Gemüte führen.

Die EU hat sich zu US-amerikanischen Wildwest-Pokerspielen

hochgeschaukelt, unerbitterliches Auge um Auge, für Deutschland unüblich. Wie weit ist Deutschland in seinem US-Gehorsam unter Merkel gesunken?
Nicht vergessen: Die EU hat zu Zündeln begonnen!
Rußland wird, berechtigt, IMMER reagieren(!) können, wenn die USA+EU die Sanktionsspirale weiter vorantreiben, weil Rußland die Macht dazu hat, und das Volk dahinter steht.
Die EU und Deutschland sind NICHT bedroht, es geht also allein um US-arrogantes Machtpokern dahinter, das keine Schläge und Niederlagen, selbst mit Vernunft nicht, einstecken kann! Warum müssen wir uns von dieser uns artfremden Cowboy-Mentalität anstecken lassen?

Semantische Eskalation

Die Nato "geht davon aus", daß ca. 1000 russische Soldaten in der Ostukraine sind.
Das wurde schnell eine "russische Invasion", ein "offener Krieg", der die letzte Sanktionsrunde auslöste.
Alles basierend auf einer Annahme, die im wesentlichen von US-Geheimdiensten verbreitet wurde.

Parallel dazu sprach Poroschenko von 100 russischen Panzern, was grammatisch nicht falsch ist, denn nahezu alles dort unten ist "russisch".
Die ukr. Armeeführung schlußfolgerte gar aus der Treffgenauigkeit der Rebellenartillerie, daß russische Soldaten am Werk sein müssten.

Die OSZE-Beobachter vor Ort können das so nicht bestätigen.

Schon die letzte Sanktionsrunde baute auf den bisher unbewiesenen Vorwürfen auf, die Rebellen, und damit Russland selbst, hätten die direkte Verantwortung für den Abschuß von MH17.

Die EU wäre gut beraten, vor neuen Sanktionen auf echte Fakten zu warten und die Chance auf Frieden im Osten nicht durch martialisches Gehabe zu verspielen.

Sanktionen sind sinnfrei

Die Ukraine ist zwar im Bürgerkrieg, nach westlicher Lesart sogar im "internationalen Konflikt" mit Russland - macht nichts, der Westen "ist so frei" mal eben ein Militärmanöver im Krisengebiet abzuhalten. Sanktionen werden gegen Russland ohne sachlogischen Zusammenhang zum Geschehen verhängt - macht nichts, der Westen zeigt damit seine "Handlungsbereitschaft". Russland in der Rezession ? Eine Wunschvorstellung von "Falken" aus dem Westen. Schaut man sich die tatsächlichen Zahlen an, bekommt man eher den Eindruck das Deutschland, nicht aber Russland wegen der Sanktionspolitik in die Rezession abgleitet! Der Westen muss seine Behauptungen nicht beweisen - meint der Westen! "Beweise" seien doch vorhanden, heißt es - Ich habe noch keine gesehen! Und ich habe den Eindruck das der Westen - im Westen -versucht die öffentliche Meinung zu manipulieren. Es geht wohl letztlich um Deutungshoheit. Was das mit den vielbeschworenen "westlichen Werten" zu tun haben soll erschließt sich mir nicht.

@ um 12:55 von Thomas Wohlzufrieden

"Die Nato zerstört, was Politiker wie Adenauer, Brandt und Gorbatschow in mehr als einem halben Jahrhundert ausgebaut haben."
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Adenauer?????? Man, man, man.... Adenauer war einer der größten Verfechter der Westintegration der alten BRD und der Einbeziehung in die NATO.

Im übrigen... Soll Ru doch die Überflugrechte entziehen. Die EU kann für die Fluggesellschaften eine Subvention bereitstellen und im Gegenzug sperren wir den Luftraum für Aeroflot und alle anderen russischen Maschinen.

Nun es macht deutlich, viele ernsthafte Maßnahmen hat RU dem Westen nicht entgegen zu setzten. Es wirk ehr wie eine Drohung eines bockigen Kindes.

@ MickM

Sehr guter Kommentar

Westliche Diplomatie

Wenn in dieser Situation die USA Manöver im Schwarzen Meer abhalten und die EU weitere Restriktionen verordnen, dann werden die Motive des Westens noch weniger nachvollziehbar, als sie es ohnehin schon sind. Die Manöver im Schwarzen Meer zu einem sehr sensiblen Zeitpunkt lassen in etwa erahnen, was Russland geblüht hätte, wenn die Krim bei der Ukraine geblieben wäre und das mit Westbindung. Jedenfalls erinnert das Prozedere jetzt an die
Knonenboot Politik des 19. Jahrhunderts. Hinzu kommen erneute Sanktionen der EU, deren Motive zu diesem Zeitpunkt unerfindlich sind. Die Doktrin eines von reinem Verteidigungswillen getragenen Bündnisses, lässt ein solches Spiel mit dem Feuer nicht zu. Noch behalten die Russen ihre Nerven.

Putin wehrt sich zurecht

es wird Zeit der westlichen Hegemonie samt deren Ausbreitung ein Ende zu setzen. Nur ein ca. Gleichgewicht der verschiedenen Bündnisse schafft Frieden, dabei ist es egal ob beide auf oder abrüsten. RU gibt die passende richtige Antwort - ich kann es verstehen.

Kosten @Tarantus 12:56

"Was auch immer die Russen an Gegensanktionen machen, es trifft sie selbst viel härter als ihre Gegner.
Überflugverbot? OK, gehen eben auch die Einnahmen verloren. Im Westen werden dann die betroffenen Flüge teurer, was solls."

Trifft es sie wirklich härter?

Russland nimmt durch Überflugrechte etwa 220 Millionen Euro ein. Diese Summe ist ein Witz, verglichen mit den Ausgaben für die Olympiade von Sotschi zB. oder auch nur ein großes Infrastrukturprojekt. Russland kann auf diese Einnahmen dankend verzichten.

Die westlichen Fluglinien werden Verluste von mehreren Milliarden Euro machen.

Klar, bezahlen werden es die europäischen Fluggäste und nicht die wundersamen Knalltüten in Brüssel!

Gut so

Tja, lieber Westen, wer austeilen kann, muss auch einstecken können!

Gegenseitiges Kräftemessen!

Und am meisten darunter leidet die Bevölkerung.
Mit diesen Sanktionen schneiden wir uns ins eigene Fleisch, weil die Nachteile für uns größer sind als für Russland.
Weg mit den Sanktionen, Kompromisse schließen und, so fern es die Bevölkerung will, die Ukraine in Ost und West teilen.

Am Ende nutzen Sanktionen nur

Am Ende nutzen Sanktionen nur den Hardlinern, die daran interessiert sind, die Eskalation voranzutreiben. So kann man heutzutage keine Politik machen. Hier sind auf beiden Seiten Nuklearmächte im Spiel, selbst jenseits aller moralischen Kategorien gebietet schon die Vernunft, wieder zu einem anderen Umgang miteinander zurückzufinden.

Richtig erkannt! @HerrRumburak 13:12

"Ich hoffe ja der Russe findet nicht andere Dinge die der westlichen Wirtschaft mehr schaden.
Asymetrisch könnte auch bedeuten er macht das einzig richtige. Die EU hat mehrfach betont das Sanktionen ausgeglichen sein müssen, damit die EU Staaten gleich belastet werden. Was ist nun aber wenn der Russe nur wenige Staaten (also nur Schwerindustrie/Chemie für zum Beispiel Deutschland oder nur den Finanzmarkt für GB) komplett Sanktioniert. Wie halt die EU zusammen, wenn nur ein Land die ganze Last unserer Politik fast allein tragen müsste?
Ich würde genau dies tun und abwarten..."

Wie Sie treffend erkannt haben wird Russland in Zukunft sich einzelne EU-Staaten herauspicken und diese gezielt schwächen, besonders da es innerhalb der EU großen Unmut über die Sanktionen gibt. Zu den Schwachstellen zählen Ungarn, Slowakei, Bulgarien, Tschechien und Slowenien. Deutschland ist wegen der Automobilindustrie auch eine Schwachstelle, hier würde ein Importverbot für Autos Lada stärken.

Actio und Reactio…..

Man wird mit Sanktionen Putin nicht in die Knie zwingen u. hält dennoch hilflos daran fest!

Der Sanktionsmechanismus ist kaum beherrschbar- ein Maßnahme zieht die Erwiderung mit einer Gegenmaßnahme, wie nun das mögliche Überflugverbot für die EU nach sich- Abläufe, die sich mehr und mehr verselbständigen und in einer globalisierten Welt ungeahnte Kolateralschäden erzeugen werden, zumal es keine Exit-Strategie gibt-Sanktionen beschleunigen das Ende einer friedlichen Koexistenz- wer kann das wollen..?!

@Joes daily World

"Wie lange wollen wir uns noch von Putin erpressen und an der Nase herumführen lassen? Nur damit er seinen Krieg gegen die Ukraine weiter führen kann?"

Ich denke, in vielen Konflikten auf der Welt wären die Bevölkerungen dankbar für einen solchen "Erpresser", der endlich eine Waffenruhe und Verhandlungen erzwingt.

Eine größere Autonomie der Provinzen sah auch Poroschenkos "Friedensplan" vor, freilich ohne konkret zu werden.
Nur daß seine erhoffte Verhandlungsposition einen militärischen Sieg vorsah.
Jetzt scheint die Sache doch etwas ausgeglichener zu sein, die in Aussicht gestellten Wahlen könnten effektiv mehr zur Befriedung der Region beitragen als die Versprechungen der Regierung.

Die Sanktionen gegen Russland sind richtig

und gehören verstärkt. Schließlich hat dieses Land seinen Nachbarn angegriffen und führt, ohne dies offen zuzugeben, weiterhin Krieg gegen die Ukraine.

Natürlich "wehrt" Russland sich gegen Sanktionen, alleine um nicht sein Gesicht zu verlieren. Letztendlich sind Sanktionen, ähnlich wie Kriege ein Rechenexempel.

Beide Seiten haben Verluste zu beklagen, aber es wird in der Regel immer eine Seite geben die davon stärker betroffen ist und sich irgendwann die Verluste nicht mehr leisten kann oder will.

Vergleicht man die Wirksamkeit der Sanktionen, dann ist der verrottende "polnische Apfel" zwar plakativ, er schickt jedoch die EU Wirtschaft nicht auf Talfahrt wie dies momentan die russische Wirtschaft tut.

Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem Putin einlenken muss, da die Verluste seine eigene Basis und damit seine Position bedrohen.
Ein Überflugverbot hilft im Putin das Gesicht zu wahren und als Macher dazustehen der sich nichts gefallen lässt - ansonsten bewirkt es wenig.

richtig so

Es kann nicht sein, dass man mit haltlosen Behauptungen seinen einseitigen Marktprotektonismus, genannt Sanktionen, ohne Gegenwehr durchsetzt.

Dass es so nicht geht, sollten die eskalierenden Staaten endlich einsehen.

Russland sollte sich das Drohen sparen!

Russland wird mehr unter den Sanktionen leiden als irgendwer anders.Und zwar sowohl durch die von der EU/USA verhängten als auch durch die Kontra-Sanktionen.
Anstatt dessen sollte Russland lieber seine Freizeit-Soldaten zurückpfeifen, die Banditen zum Aufgeben bewegen und die Krim wieder ihrem rechtmässigem Besitzer zurückgeben, nämlich der Ukraine!
Wenn diese Dinge erledigt sind dann werden auch die Sanktionen gegen Russland aufgehoben.Bis dahin wird der Rubel wohl um einiges langsamer rollen!

um 13:33 von masche013

Völlig richtig erkannt. Absolut meine Meinung. Gruß.

Überflugverbot?

Das soll vermutlich nur den Pleitegeier abhalten, seine Kreise über dem maroden Zarenreich Putins zu drehen.

Für die Freiheit kann der Westen Abstriche hinnehmen!

um 13:40 von daia20

Ihr Kommentar geht völlig in die richtige Richtung. Stimme ich absolut mit überein. Gruß.

Was seh ich da Möglichkeiten...

Überflugsrechte sind ein Anfang.
Aber es gibt noch so einiges, das den russischen Bürgern nicht weh tun würde.

Ich würde zunächst alle EUSA NGOs ausweisen. Konten einfrieren.

Dann könnte man den Import von Mittelklasse und Oberklassewagen sperren.

Die Sanktionsarie geht also weiter.

Ich hab mich heute morgen fast an meinem Kaffee verschluckt, als natürlich zeitlich passend Amnesty International verkündete: sie haben Satellitenbilder, die Russlands Schuld belegen. Zuerst fragte ich mich: seit wann haben die eigene Satelliten und dann fiel mir die Brutkastenlüge ein und ich fragte mich nicht mehr.

Eines find ich allerdings schade: dass Russland drohte. Beim letzten Mal fand ich das irgendwie besser.

EU droht droht droht sanktioniert.
Russland sagt es kommen Sanktionen am nächsten Tag waren sie da.

Find ich eleganter.

Und: nur noch 3 Monate bis Winter. Guter Zeitpunkt zum Gas abstellen. Wer Gazprom sanktioniert, will auch kein Gas haben.

westliche "Logik"

Weil zwei Nachbarn A und B nicht miteinander klarkommen, wird C bestraft. An Idiotie ist das kaum zu übertreffen.

Wenn zwei (EU + Russland) sich streiten, freut sich der dritte (USA). Dass der Streit durch den dritten angeleiert wurde, sollte einen stutzig werden lassen. Und dass der dritte in Russland nach Öl bohren geht, erst recht.

Wessen "Freiheit" meinen Sie?

Wessen "Freiheit" meinen Sie? Bis jetzt geht um die Freiheit der Nazis in Kiew. Bitte dann eigene "Abstriche hinnehmen"...

der lachende Dritte...

Wer wird von der "Sanktionsspirale" denn wirklich profitieren?

Asien - allen voran China wird aufgrund der jetzt gestärkten Beziehungen zur RF weiterhin und noch verschärft billiger Waren auf den europ. Markt bringen können, während europ. Exporte in diese Richtung deutlich vertäuert werden würden.

Arabische Welt - als Ersatzlieferant für Öl und Gas, da die USA keine inländisch geförderten Bodenschätze ausführen dürfen. Und wen finanzieren gerade die Öl-Milliardäre in Qatar und Saudi-Arabien?!? IS! Woher ja auch die Türkei bereits einen Teil ihres Öls bezieht.

Südamerika - mit RF als neuem Agrarmarkt.

Die Bezugsgrößen, die wir für den Wohlstand des russischen Volkes heranziehen, sind grundsätzlich wohl von unseren eigenen Wohlstandsdefinitionen geprägt. Dass eine Gesellschaft ohne Visa-Karte, iPhone, Mercedes etc. auch funktionieren könnte, wenn die Grundversorgung gesichert ist, und evtl. Wohlstand neu definiert, scheint uns inzwischen wohl undenkbar.

@AlterSimpel: "Die EU wäre gut beraten, vor neuen Sanktionen...

auf echte Fakten zu warten und die Chance auf Frieden im Osten nicht durch martialisches Gehabe zu verspielen."

Ja, das wäre dann ganz im Sinne Moskaus und der kremlhörigen Anhänger: Russland schafft weiter Fakten in der Ukraine entsprechend der geo- und militärstrategischen Macht- und Ausdehnungsstrategie und der Westen schaut zu. Russland und seine Anhänger in der Ukraine werden niemals die westlichen politischen Kriterien für die Sanktionen anerkennen und bezeichnen diese immer dialektisch und diskreditierend als "unbewiesene Vorwürfe."

Im Gegensatz zu Russland und den Separatisten begegnet der Westen dem Ukraine-Konflikt ausschließlich mit dem friedlichen Mittel von Sanktionen. Dieses Schwert wird er sich nicht auf Geheiß Moskaus aus der Hand nehmen lassen, bis der Kremlchef zu einer nachhaltigen friedlichen Lösung bereit ist. Es sieht aber eher danach aus, dass Russland seine hegemoniale und revisionistische Großmachtpolitik gegen alle Vernunft durchsetzen will.

Natürliche Reaktion. Oder was

Natürliche Reaktion. Oder was hat die Nato erwartet? Eine Einladung zu Nato Kampfjet Luftmanövern über Moskau? Das hätte sie wohl gerne (siehe "Übungsmanöver der Nato im Schwarzen Meer).

Am 08. September 2014 um 15:56 von Helmut Baltrusch

Kremlhörige Anhänger
Kremlchef
usw.
Geht es nicht ein wenig sachlicher?
Wie wollen wir von den wirklich Betroffenen Besonnenheit erwarten, wenn hier mit solchen unsachlichen Wortschöpfungen kommentiert wird?

15:45 von Kirasir Wessen "Freiheit" meinen Sie?

Hallo,

ich meinte natürlich die Freiheit der Bürger, undzwar dort, wo sie welche haben, und das ist sicher nicht in Russland, Kasachstan oder Weissrussland.

Ich sehe auch Nazis weniger in Kiew als im Kreml, der Minderheiten ja sogar Völker unterdrückt.

@Azichan 13:37 Glauben Sie denn Lada mögen alle Russen?

Da zitiere ich ein Kommentar eines russ. Kollegen bzgl. Lada.

"Die Russen stehen auf deutsche Autos, Lada kannst Du dir in die Haare schmieren, kein Russe, der was auf sich hält, würde Lada kaufen" (Zitatende).

Spiegelt die Meinung eines Russen wieder, ist nicht meine...

Frage mich halt nur ob die Russen, die in den vergangenen Jahren in mit dem Genuss von Luxusgütern und Qualität aus dem Westen großgeworden sind, auf Dauer Verzicht üben wollen. Auf Dauer machen die Durchhalteparolen der Putinschen Propaganda keinen Spaß und die alte "Faschismus-Lüge" wirkt irgendwann hohl. Dazu gibt es mittlerweile zu viele Russen, die im Ausland gut leben und dem Volk in Russland die Augen öffnen.

He, tu mir nicht weh, sonst tu ich dir weh

Bisher hat Russland so getan, als ob es die Sanktionen der EU nicht schrecken könnten; nun scheint es doch etwas anders zu sein. Ich hoffe, dass die EU auf dieses Drohspiel nicht eingeht. Dass Sanktionen beiden weh tut ist klar, aber wenn die EU sich jetzt von Russland erpressen lässt, dann , ja dann ist die EU tatsächlich nur noch ein Spielball Putins!

Zur Sanktionsspirale lässt allein Rußland es kommen

es ist nicht die EU, die Gegensanktionen verhängt, sondern Rußland. Wenn man keine Gründe hat Sanktionen zu verhängen muss man zum Trotz wohl sachfremde Gegesanktionen verhängen - das zeigt ja wieder einmal nur, dass Rußland dem Westen nichts vorwerfen kann, sondern selbst moralisch im Abseits steht.

Gute Idee

Alle sperren den Luftraum wenn einer anfängt,und schon wird ruhig am Himmel und die Menschen müssen nirgends rumdüsen ;-))).

Als nächstes keine Autos aus Europa einführen und welche in Korea oder China kaufen.

Und dann Anfang Oktober das Gas abstellen damit bissel was von den Reserven weggeht.

Und so weiter und so fort,immer mehr und immer schneller.

Dann wird Weihnachten so richtig gemütlich und Alle rücken etwas zusammen so wie früher.
Und die Umwelt freut sich auch ganz gewaltig.

Weiter so liebe Menschheit.

Gruß ;-)

@13:34 von tomcat

"Am Ende nutzen Sanktionen nur den Hardlinern, die daran interessiert sind, die Eskalation voranzutreiben. "
.
So ist es!
.
Ich frage mich ernsthaft, ob dieses Gebahren das Ende der Fahnenstange westlicher Diplomatie und Verhandlungsgeschick des 21. Jahrhunderts darstellen. Entweder ist es das, oder diese Eskalation wird bewusst vorangetrieben. Ich weiss nicht, was mir mehr Angst macht....

Misst man mit zweierlei Maß, so hilft die Publikumsbeschimpfung

Die hiesige Lizenzpresse wird ja mit einem wahren Proteststurm überschüttet, weil ihre Leserschaft die englische Kriegspropaganda gegen Rußland leid ist. Doch anstatt diesen Unfug sein zu lassen, versucht man sich in allerlei Publikumsbeschimpfungen. Dabei wird hier so offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen, daß selbst der Leichtgläubigste Arges denken muß. So werden alle Anschuldigungen gegen Rußland oder die ostukrainischen Freischärler für bare Münze genommen, während bei den Missetaten der Kiewer Rabauken abgewiegelt und beschwichtigt wird. Daher druckt beispielsweise der Hamburger Speichel die Gesichter der toten Passagiere ab und fordert, daß der russische Herrscher Putin aufgehalten werden müsse, ohne daß überhaupt untersucht wurde, wer das Passagierflugzeug abgeschossen hat. Beschuldigen dagegen Dorfbewohner die Truppen des Schokoladenpeters, sie mit Mörsern beschossen zu haben, so heißt es in jedem zweiten Satz, daß dies nicht sicher sei und noch untersucht werden müsse.

Wie naiv sind eigentlich unsere Politiker?

Russland über Sanktionen in die Knie zwingen zu wollen, ich glaube, man unterschätzt die Leidensfähigkeit der Menschen dort. Diese ist viel größer, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Wenn bei uns mal irgendein wirtschaftlicher Index z.B. um 0,2 Prozent sinkt wegen der fehlenden Russlandexporte, dann schreit man bei uns hysterisch auf. Die Nato, das wird immer deutlicher, ist nichts als ein endlos diskutierender Papiertiger. Noch jedenfalls.

Bloß nicht provozieren... ist falsch!

Putin die Grenzen aufzeigen, Sanktionen ggfs. ausweiten und somit u.a. auch die Seemanöver sind absolut richtig.

1938/39 gab es tolle Beispiele, was passieren kann, wenn alle, wie gewohnt, wegschauen. Stichwort: Österreich und Tschechei. Sogar während die Wehrmacht für den Polenfeldzug mobilisiert wurde, wurde Polen seitens F und GB dazu gedrängt, nichts zu tun, was Deutschland provozieren könnte. Auch die Mobilisierung auf polnischer Seite sollte unterlassen bleiben...

Wir hatten bei uns bisher glücklicherweise lange Jahre Frieden und damit das so bleibt, sollten wir aus der Vergangenheit lernen.

Zum lernen gehört leider auch Abschreckung und Reaktion zu praktizieren. Wegschauen bedeutet einen Freibrief für alle Eroberer und Unterdrücker dieser Welt!

Weiter so !

Nur weiter so, und die EU und RUS machen sich gegenseitig wirtschaftlich kaputt. Und das alles wegen der UKR, die uns eigentlich den Deibel interessiert.
Es wird mir hier in dieser durch Desinformation getrübten Athmosphäre auch keiner erklären können, wer an diesem Konflikt wirklich schuld ist. Ich kann mich nur des Eindrucks nicht erwehren, dass er von Washington kräftig angeheizt wird.

13:19 von senfgeber - Bestrafung ohne Grundlage

@13:19 von senfgeber:
ist geld wichtiger als menschenleben und freiheit?

5 Mrd. US-Dollar wurden investiert, um einen Putsch in Kiew zu finanzieren. Ein Putsch, bei dem es Tote gab und der zu einem Bürgerkrieg mit weiteren Toten führte. Ein Flugzeug wurde abgeschossen und die Ergebnisse der Untersuchungen sind bis heute geheim, um die Interessen der Täter zu schützen. Diese Interessen sind wirtschaftlicher Natur und haben nichts mit den demokratischen Grundrechten zu tun.

was kommt als nächstes? zusehen wie restukraine russisch wird?

Russland wird seit Anbeginn der Krise für Dinge bestraft, die ein anderer tut. Russland soll deeskalieren, fordert Gespräche und legt Friedenspläne vor, während die Nato den Krieg sucht und vor Russlands Hafen auf Kreuzfahrt geht. Also warum nicht einfach mal das tun, wofür man eh schon bestraft wird? Ich hätte Verständnis dafür.

@15:56 von Helmut Baltrusch

""Die EU wäre gut beraten, vor neuen Sanktionen...
auf echte Fakten zu warten und die Chance auf Frieden im Osten nicht durch martialisches Gehabe zu verspielen."
Ja, das wäre dann ganz im Sinne Moskaus und der kremlhörigen Anhänger: Russland schafft weiter Fakten"
Da haben Sie wohl den Punkt missverstehen wollen. Wir sanktionieren aufgrund von Behauptungen, die wir
a) nicht belegen können, die aber
b) von einer Art sind, dass man massig Belege erwarten müsste. Die herfantasierten Truppen müssten eine Flut von brauchbaren Beweisen liefern. Die bisherigen werden von allen FACHLEUTEN als bestenfalls dünn angesehen.
"Im Gegensatz zu Russland und den Separatisten begegnet der Westen dem Ukraine-Konflikt ausschließlich mit dem friedlichen Mittel von Sanktionen."
Ja, unheimlich friedlich. Dann freuen wir uns doch auf die Gegensanktionen, schließlich ist das auch friedlich. Witzig, wie Sie diese "friedlichen Mittel" ganz intuitiv als Schwert bezeichnen. Ein friedlich Schwert, vermute ich mal.

Lasst es uns wie Putin machen. Tarnen, Täuschen, Lügen...

1. Frage an die Putinisten im Forum:
Haben die USA bei all ihren Aktionen in der Vergangenheit Land in der Größe der Krim ihrem Staatsgebiet angeeignet? Russland schon...
Hatte Putin im Vorfeld der Krimbesetzung nicht gelogen, dass sich die Balken biegen?

2. Auch offensichtliche Tatbestände werden immer wieder angezweifelt, verdreht,geleugnet und für alles Beweise eingefordert,während von Putinisten fast nie Beweise vorgelegt werden.Dabei haben die Separatisten bereits zugegeben, Man-Power (inkl. Regierungssoldaten) und Material aus Russland zu erhalten.Was soll also noch dieses Gelaber und Streuen von Zweifeln.Welchen Deppen versucht ihr da noch zu überzeugen?

Liebe EU/ USA,wacht auf,machen WIR es wie Putin! Der Mann ist unberechenbar...tarnen,lügen, täuschen.Nur wenn man mit der Methodik eines Putin vorgeht, wird man auch von Putin respektiert.
Falls weitere Särge toter russ. Soldaten nach Moskau geschickt werden, wird die wachsende Zahl der Mütter toter Söhne Putin z. Verhängnis.

um 15:39 von tisiphone

"...nur noch 3 Monate bis Winter. Guter Zeitpunkt zum Gas abstellen. Wer Gazprom sanktioniert, will auch kein Gas haben."

Ja, es sieht so aus, dass einige Strategen in der NATO wieder mal der Meinung sind, dass sie Rußland in drei Monaten besiegen werden. Es wäre nicht das erstemal in der Geschichte, dass der Westen Rußland unterschätzt. Nur wenn man sich diesesmal wieder so irrt wie in der Vergangenheit, dann braucht sich niemand mehr Gedanken um die Zukunft zu machen, weil es keine Zukunft mehr gibt.

Wer im Angesicht von Atomwaffen auf beiden Seiten wie die NATO mit militärischen Drohgebärden reagiert, kann in meinen Augen nur als unzurechnungsfähig bzw. wahnsinnig bezeichnet werden. Gusl Mollath wurde für weniger weggesperrt.

Gabriele Krone-Schmalz, ehemalige Rußlandkorrespondentin der ARD zur Verleihung des Aachener Friedenspreises am 1. September 2014:

http://www.aachener-friedenspreis.de/uploads/media/LaudatioKrone-Schmalz
.pdf

@AlterSimpel: "Eine größere Autonomie der Provinzen sah...

... auch Poroschenkos "Friedensplan" vor, freilich ohne konkret zu werden."

Poroschenkos Friedensplan, der von der RF und den Separatisten abgelehnt wurde, sah u.a. eine Dezentralisierung der Macht und Kommunalwahlen vor, aber keine "Föderalisierung", die die Abspaltung von der Ukraine ermöglichen würde. Das Ziel der Separatisten ist, mit Moskauer Unterstützung ein eigenständiges Neurussland als russische Einflusszone zu schaffen. Würde Kiew dem zustimmen, wäre das eine politisch-militärische Kapitulation. Damit wäre das Schicksal einer territorial unversehrten, souveränen und unabhängigen UA besiegelt.

Nachdem schon die Präsidentenwahlen in der Ost-UA von den Rebellen boykottiert wurden, scheint dies auch für die Parlamentswahlen von den Aufständischen so geplant zu sein. Die Rebellen wähnen sich in selbsternannter Machtvollkommenheit in einem eigenen Staat mit Gesetzen, lehnen eine Waffenniederlegung und den Abzug ab und wollen auf Biegen oder Brechen ihre Ziele durchsetzen.

@Mediator

"Die Sanktionen gegen Russland sind richtig
und gehören verstärkt"

Wenn Sie der Einzige sind, der Sanktionen für richtig hält dann bringen diese Sanktionen auch nichts.
1. Damit muß auch ganz Osten, Süden bzw. die ganze Welt der selben Meinung sein.

2. Muß die ganze Welt im Stande sein diese Sanktionen zielstrebig und kontinuerlich durchzusetzen.

Erst dann haben tatsächlich Sanktionen eine Wirkung. Hierbei trifft 1 und 2 beides nicht zu.

Was die EU derzeit macht ist nur Show abziehen und leere Worte sowie Drohungen, die uns Deutsche vor aller Welt blamiert. Nicht nur der Verlust der Gläubigkeit und Zuverlässigkeit als Geschätspartner sondern auch die schon vorhandenen guten Beziehungen und Geschäfte leiden. Zusätzlich können wir nicht mehr so gut exportieren wie früher also sind ärmer als vorher. Darüber freut sich am meisten USA.

13:30 von To_LE

>>Im übrigen... Soll Ru doch die Überflugrechte entziehen. Die EU kann für die Fluggesellschaften eine Subvention bereitstellen und im Gegenzug sperren wir den Luftraum für Aeroflot und alle anderen russischen Maschinen. <<

Was soll die "€U" denn ihrer Meinung nach noch alles bezahlen ? Also das Obst und Gemüse, die Überflugkosten ... was kommt als nächstes ?

Hat ihnen denn wirklich noch nie jemand gesagt, daß die RF aufgrund ihrer hohen Reserven und geringen Staatsverschuldung hier einen längeren Atem hat, als die bereits jetzt hochverschuldete €U ?

Trotz allem haben sie in ihrem Beitrag höchst treffend den Irrsinn der ganzen Sanktionieritis herausgearbeitet ... wie auch übrigens der zugrundeliegende Text der TS.

Was also bleibt, ist der Eindruck eines Sandkastens voller 5-Jähriger ... und ich meine das positiv. Denn genauso schnell wie sich die dort in die Haare kriegen, vertragen sie sich auch wieder. Das sollte unser aller Hoffnung sein ...

@UlrichHeinrich 13:12

Damit sind sie anderer Meinung als Lew Gudkow, Leiter des unabhängigen Moskauer Meinungsforschungsinstituts "Lewada-Center". Eines Mannes, der die Meinung seine Landsleute - berufsbedingt - kennt.

Folgendes schreibt er:

73% der Russen glauben, die Krim soll russisch bleiben.

Seit Leichen russischer Soldaten zu Hause angekommen sind, ist die Unterstützung des Krieges von 71% auf 41% gefallen.

Die Russen wollen nicht in einen Krieg mit der Ukraine hineingezogen werden. Sie verstehen ihre Außenpolitik nicht.

Die Alltagsschwierigkeiten werden immer bemerkbarer: Preisanstieg, Inflation.

Eine absolute Mehrheit der Russen ist nicht bereit, für die Krim auf Lohnzuwächse zu verzichten, höhere Steuern zu zahlen, geringere Sozialleistungen zu bekommen.

Nachzulesen auf „snob.ru“

All das deutet darauf hin, dass verstärkte Sanktionen Putin das Regieren nicht einfacher machen werden.

Das wiederum würde erklären, wieso die russische Führung so vehement gegen Sanktionen des Westens wettert.

Phonomatic

Es wird gefordert, dass Russland zur Entschärfung der Situation beiträgt. Auf Vorschlag von Putin wird ein Waffenstillstand ausgehandelt, der erst mal abgelehnt wird. Welchen vernünftigen Vorschlag hat die Regierung in Kiew bisher gemacht? Aber es gibt neue Sanktionen gegen Russland? Muss ich das verstehen? Hier wird so getan, als ob Russland ein dummes Kind ist, dass die EU und USA zu Ordnung rufen müssen.
Der unrechtmäßige Putsch bleibt außen vor, er passt ins amerikanische Konzept. Die Abstimmung auf der Krim dagegen ist Unrecht. Die USA haben sich mit der gleichen Methode einen Staat einverleibt. aber das ist natürlich etwas anderes?

Weitere Sanktionen gegen Russland sind längs fällig!

So viele TOTE in der Ukraine. Russland betreibt in der Ukraine großes Unrecht. Unsere EU Sanktionen müssen weiter verschärft werden, da es Russland sonst den Frieden mit Eroberung verwechselt.

@16:06 von Phonomatic -- Meinen Sie das ernst?

"Zur Sanktionsspirale lässt allein Rußland es kommen es ist nicht die EU, die Gegensanktionen verhängt, sondern Rußland. Wenn man keine Gründe hat Sanktionen zu verhängen muss man zum Trotz wohl sachfremde Gegesanktionen verhängen - das zeigt ja wieder einmal nur, dass Rußland dem Westen nichts vorwerfen kann, sondern selbst moralisch im Abseits steht."
Nur für den Fall, dass das keine Ironie ist:
WIR haben Russland sanktioniert. Wir. Russland. Das, und nur das, ist der Grund, aus dem Russland Gegensanktionen verhängt. Wir haben diese Sanktionen mit dem erklärten Zweck verhängt, Russland zu schaden. Wir haben diese Sanktionen mit dem erklärten Zweck verhängt, Russland zu nötigen.
Das kann man vielleicht gut finden, auch wenn ich bislang noch keine halbwegs brauchbare Argumentationslinie gesehen habe. Aber die REAKTION als "zum Trotz", "sachfremd" und Beleg, "dass Rußland dem Westen nichts vorwerfen kann" einzuordnen ist, albern. Sehr albern.

Same old,same old

Jenseits des Atlantik reibt man sich die
Hände und klopft sich auf die Schultern.
Hat ja wieder hingehauen diese uralte
teile und herrsche Taktik auf Basis von
projizierten Angstfantasien bei der der
tatsächliche Sachverhallt auf den Kopf ge-
stellt wird. Wie hat noch mal ein kluger
Mensch gesagt: Diplomaten belügen
Jounalisten und wenn sie das in der
Zeitung lesen halten sie es für die Wahrheit.

Dieser ganze Konflikt ist von A bis Z
künstlich herbeigeführt. Und das auf
ziemlich transparente Weise.
Im Prinzip geht es darum der RF einen
Platz am Tisch zu verweigern und Europa
zu schwächen. Geopowerstruggle pur.
Völker- oder Menschenrechte spielen da
keine Rolle außer vielleicht als Tool.

@16:05 von Die Ukraine ist...

Danke, dass sie hier die "Auslandsrussen" erwähnen. Wer in den letzten Jahren häufiger in z.b. London oder Barcelona unterwegs war, wird vlt. schon bemerkt haben, dass ein Großteil der teuersten und nobelsten Immobilien in diesen für Normal- und inzwischen selbst Gutverdiener schon nicht mehr bezahlbaren Städten fast komplett in der Hand "neureicher", sprich durch den Ausverkauf unter Jelzin, an Öl und Gas reich gewordener Russen liegt. Diese haben gerade in London durch extreme Spekulation und künstliche Verknappung eine Immobilienblase entstehen lassen, die, so sie zum platzen gebracht wird, nicht nur die nationale, sondern sogar die gesamte EU-Volkswirtschaft gefährden könnte. Und auch in anderen Investmentbereichen sieht es europaweit inzwischen ähnlich aus!
Ich will nicht soweit gehen, hier einen europ. Revanchismus und eine "Rückeroberung des Kapitals und der Märkte" zu formulieren, dennoch sollte man diese wirtschaftl. Macht nicht unterschätzen.

15:32 von sasch

>>Das soll vermutlich nur den Pleitegeier abhalten, seine Kreise über dem maroden Zarenreich Putins zu drehen.<<

Sehr richtig erkannt, denn scharfsinnig kombiniert ... muss ja zwingend der Geier, da er nicht in Russland eindringen kann, weiter da kreisen, wo er jetzt schon ist.

16:09 von Karl der Hammer

Mit verbalen Fehltritten, ich zitiere:
hiesige Lizenzpresse
englische Kriegspropaganda
Kiewer Rabauken
Schokoladenpeter Zitet Ende
ernten sie bestenfalls Kopfschütteln!

Nicht Nato, EU oder USA haben Teile eines souveränen Staates anektiert.

Da helfen nur noch robuste Maßnahmen

Im jetzt nur noch hier zu kommentierenden Beitrag von 13:59 Uhr (1) hieß es:
"Gegen den Protest Russlands haben die Ukraine und mehrere NATO-Bündnispartner im Schwarzen Meer ein gemeinsames Seemanöver gestartet."

Da helfen jetzt aber m.E. nur noch wirklich "robuste" Maßnahmen, um den brüchigen "Frieden" in der Ukraine nicht weiter zu gefährden:

- mehr EU-, US- und IWF-Mittel für "die Ukraine"
- weitere NATO-Kampfjets nach Polen
- schnelle NATO-Eingreiftruppen ins Baltikum
- weitere Sanktionen gegen Russland.

Und nicht zu vergessen:

- Sofortiger Abzug aller russischen Truppen von der Grenze (in Russland, versteht sich).

Diese robust-"freundlichen" Umarmungen dürften Putin sicherlich zum Einlenken bringen ...

(1) www.tagesschau.de/ausland/ukraine-670.html

@OneTwo: Geht es um Begrifflichkeiten oder Sachinhalte?

Wiederholt mokieren Sie sich über Begriffe, statt auf Inhalte sachlich einzugehen. So sind Ihre Einlassungen verzichtbar und lächerlich. Auf sachliche Erwiderungen würde ich gerne eingehen.

Export westlicher Werte

Was heizt diesen Konflikt, abgesehen von wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen eigentlich, zumindest vordergründig, an? Der erneute Versuch, einem Land die hehren "westlichen Werte", aka Demokratie, Freiheit, Selbstbestimmung, Wahlen, Souverenität, Wirtschaftswachstum, Globalisierung,... "nahezubringen".

Zuerst einmal der Ukraine, wo ein prorussischer Oligarch durch eine Gruppe prowestlicher Oligarchen abgelöst wurde, obwohl das protestierende Volk, so es denn keine "Jubelukrainer" waren, eben genau das Ende dieser korrupten Oligarchenherrschaft forderte. Hier waren sich die westukr. Geringverdiener ja noch mit den mit fast dem doppelten Durchschnittseinkommen ausgestatteten Ostukr. sogar einig!

Immer mehr zeigt sich jetzt jedoch das eigentliche "Endziel": "Westliche Werte für Russland! Schluss mit Putin!"
Ich frage hier offen, ob denn tatsächlich unsere, real auch nicht immer verwirklichten Werte das non plus ultra für die gesamte Welt inkl. RF sein können und sollen?!?

Putin hat....

erkannt, daß auf Dauer das putinsche System Russlands mit dem des Westens inkompatibel ist....und gerade deshalb geht er auf Konfrontationskurs.

Irgendwann würden die russischen Bürger diese KGB-Vetterleswirtschaft in die Wüste schicken....

vorausgesetzt: Es existiert noch ein demokratisches Wahlrecht....

....und d a s deinstalliert er gerade fleissig.

@15:39 von tisiphone

"Russland sagt es kommen Sanktionen am nächsten Tag waren sie da."

"Find ich eleganter."

Es gab und gibt immer Leute, die finden es gut, wenn nur EINER entscheidet. Das ist nicht meine Welt der parlamentarischen Demokratie und Bürgerrechten. Auch die Kaiser vor 200 Jahren hatten ihre Anhänger auf Kosten des Volkes. Seltsam ist das nicht, war ja auch in der DDR so.

"Und: nur noch 3 Monate bis Winter. Guter Zeitpunkt zum Gas abstellen. Wer Gazprom sanktioniert, will auch kein Gas haben."

Sie sollten sich nicht freuen, wenn Menschen leiden. Das GAS ist so ziemlich das Einzigste, was westliche Staaten von Russland braucht. Beim Abdrehen des Gashahns fehlen Russland die Devisen, dann läuft dort noch weniger.

The Great Game

Wem unklar ist, worum es bei dem Konflikt eigentlich geht, sollte nochmal "the Great Game" bei wikipedia nachlesen. US-Strategen machen dafür seit Jahren Werbung...

@Nixgenaues... 16:13 Der verweichlichte Westen zeigt es Euch!

Die russische Propaganda, ich nehme an, sie schauen russisches Staatsfernsehen, hält den Westen für verweichlicht, "schwul", faschistisch....einfach mal so zusammenfassend.

Weil "Zusammenfassen" kann das russische Staatsfernsehen recht prima, wenn es um den Westen geht...oder sollte ich pauschalieren sagen!

Liebe Russen, wir zeigen Euch gerne, dass wir nicht so verweichlicht sind!

Habe schon einen dicken Pullover für den Winter gekauft, Euer Gas könnt ihr zu Schnäppchenpreisen an China verkaufen! Und der Klimawandel kommt uns auch entgegen...

16:19 von artur22

Muss ich das verstehen?
Sie können es gar nicht verstehen, so wie Sie argumentieren.
Aber ganz bestimmt diskutiere ich nicht jeden Tag auf's Neue über angebliche Putsche, angebliche Abstimmungsergebnisse und angebliche Enverleibung von Staaten durch die USA ... finden Sie die Unterscheide bitte selber heraus.

@16:13 von Die Ukraine ist...

Wie üblich beginnen Sie damit, die, von denen Sie eine Antwort erwarten, zu beleidigen.
1. Warum nur die USA? Schauen Sie in die Europäische Geschichte und beobachten Sie, wie sich Grenzen verschoben. Im Gegensatz zur Krim eher selten aufgrund souveräner Entscheidung der Bewohner. Die letzten Abspaltungen gab es durch den Jugoslavien Krieg. WIR haben Serbien nieder gebombt (weil Sanktionen nicht reichten) damit das Kosovo von Serbien weg kam, trotz explizit anders lautender Resolution des UN Sicherheitsrats. Die Eingliederung in einen anderen Staat hingegen geht uns einen feuchten Kehricht an.
Die USA haben Hawaii übernommen, aber abgesehen von kleinen Inseln kein Interesse an weit entfernten Gebieten. Die Übernahmen liegen weit zurück. Texas wurde 1845 annektiert, Gebiete die Texas beanspruchte aber nie hielt danach überfallen und eingegliedert. In dem daraus resultierenden Krieg mit Mexiko annektierten die USA ihren gesamten Südwesten.
Daraus folgt natürlich nichts, aber Sie fragten.

16:20 von Sosiehtsaus News

>>So viele TOTE in der Ukraine. Russland betreibt in der Ukraine großes Unrecht. Unsere EU Sanktionen müssen weiter verschärft werden, da es Russland sonst den Frieden mit Eroberung verwechselt.<<

Haben sie wirklich in all den Wochen die sie hier mitdiskutieren noch nie bemerkt, daß es die Ukrainische Armee (nicht die Russische) ist, welche auf Ukrainischem Boden Ukrainische Bürger (auch die Separatisten sind solche) beschießt ?

Also ich bin gerne bereit ...

.... 100 Euro mehr fuer einen Flug nach Asien auszugeben wenn es hilft um Putin schneller loszuwerden.

Am 08. September 2014 um 16:21 von pazifist

Aus Sicht des von ihnen angesprochenen Kommentators ist das nicht albern.
Wenn sie etwas immer wiederholen glauben immer mehr Leute das dies die Wahrheit seien könnte.
Sollte doch Informationen auftauchen welche dagegen sprechen, reden sie nicht darüber dann bemerken es viele Leute auch nicht.
Mit der Taktik fährt die Bildzeitung bei ihren Lesern seit Jahrzehnten sehr gut.

16:33 von Mayaguez_75

Treffend formuliert, meine vollste Zustimmung!

Kein Kinderspiel

Wir sanktionieren wieder.
Einmal hin- einmal her, rundherum das ist nicht schwer.
Wem nutzt der ganze Spaß?
Der EU, den Russen, der Ukraine?
Teuer war es schon mal, teurer wird es.
Ja und so richtig warum?
Wegen eines Volksentscheids, der der Krim den Bürgerkrieg erspart hat? Einem von den drei Fragezeichen abgeschossenen Flugzeugs?
Wen sanktionieren wir bloß, wenn es doch die Ukis waren und die Amis uns angelogen haben? Was DIE nie tun ;-)
Klar und weil Waffenstillstand ist (im großen und ganzen) aber wir ENTSCHLOSSENHEIT zeigen?
Dabei ruinieren wir mal Handelsbeziehungen und Arbeitsplätze aber wir stehen geschlossen hinter - Was?
Keine Sanktion ändert die Meinung in Moskau, wenn es um den Erhalt elementarer Interessen geht, wie das Leben und die Sicherheit russischer Bürger. Eine Ukraine in der NATO das berührt diese ganz entschieden.
Also hört auf mit diesem Quatsch!

Wir kennen es....

...noch aus dem Jugoslawienkrieg:

Wenn man als hoher Funktionär einer abgewirtschafteten Ideologie ein Land unter den Nagel reissen will, dann setzt man voll auf den Nationalismus und schreit ganz laut in der allervordersten Reihe....

Die Schlagwörter sind wohlvertraut:

"Genozid der Nation", "Diskriminierung", "Faschistische Banden"....usw.

Am 08. September 2014 um 16:27 von Helmut Baltrusch

Die Begriffe welche Sie, aber auch Vertreter der "anderen" Seite verwenden, verhindern jede sachliche Diskussion.
Erst wenn wir den anderen nicht mehr diffamieren wollen, sprich Kremelchef, Obamatroll usw. ist dies möglich.
Mit meditativen Grüssen
OneTwo

Russland ist ein wirtschaftlicher Zwerg

Das Welt-Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2007 etwa 54,3 Billionen (nicht Mrd.!) US-Dollar. Russland kam in 2011 gerade auf ein BIP von etwa 1,8 Bio. US-$ (zum Vergleich BRD 3,6 Bio. US-$).

Russland spielt sich gewaltig auf. Dabei ist Russland ein wirtschaftlicher Zwerg!

"the Great Game"

Ein tiefer Griff in die Mottenkiste der Geschichte. Passt aber nicht, da die Ukraine nicht in Asien liegt.

Die Putinadministration ist in diesem Falle einfach nicht bereit den Ukrainern politische Selbtbestimmung zu gewähren. Wäre ja noch schöner, wenn die russische Bevölkerung das auch will. Alle kann man ja nicht nach Sibirien schicken...

Verkehrte Welt

Die Politik des Westens inklusive der Politik der Bundesregierung im Ukraine-Konflikt ist einfach nicht mehr nachvollziehen. Welt-Sheriff USA fordert eine Waffenruhe, die Separatisten und die ukrainische Regierung beschließen eine solche, die nach Angaben der OSZE auch überwiegend hält – und die Europäische Union und die USA kündigen zeitgleich eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland an. Worin besteht die Logik? "Nicht Deeskalation sondern erneute Zuspitzung ist der Kurs des Westens“, erklärte hWolfgang Gehrcke, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. Gehrcke weiter:
„Statt die Waffenruhe zu festigen und auf dieser Grundlage zu einem Waffenstillstand zu kommen, gießen NATO, USA und EU weiter Öl ins Feuer. So halten die USA und die Ukraine gemeinsam mit anderen Einheiten Marine-Manöver im Schwarzen Meer ab. Vertrauensbildende Maßnahmen sehen anders aus." Ob unsere Medien uns offen über die Haltung des Oppositionsführers informieren ? Ich sage : NEIN !!

@sasch

Ja und nein, denn die VSA und ihre Hilfsvölker haben Anno 2003 zwar ganz Mesopotamien besetzt, aber auch Anno 1999 Serbien das Amselfeld entrissen.

E.wird es keine Überflug

E.wird es keine Überflug Verbote geben.
Es könnte nur ein Ablenkungsmanöver sein.
Siehe erste Sanktion. Denn damit hatte keiner gerechnet.

Und wenn Überflugverbote kommen,nur für bestimmte.
Einige Länder sind auch bei der ersten Sanktion nicht betroffen worden.

Und im übrigen ist das kein Kalter Krieg mehr.
Im Kalten Krieg zog die BW Schuhe aus der DDR an.

@13:13 von OneTwo

Ist Russland das einzige Land welches Gebühren erhebt?

Natürlich nicht und Gebühren sind auch legitim, nur hat sich Medwedjew halt so angehört, als würde Rußland die Überflugrechte aus reiner Nächstenliebe gewähren.

16:51 von Mayaguez_75

>>Wir kennen es noch aus dem Jugoslawienkrieg: Wenn man als hoher Funktionär einer abgewirtschafteten Ideologie ein Land unter den Nagel reissen will, dann setzt man voll auf den Nationalismus und schreit ganz laut in der allervordersten Reihe. Die Schlagwörter sind wohlvertraut: "Genozid der Nation", "Diskriminierung", "Faschistische Banden"....usw.<<

Richtig. Deshalb sticht es ja auch in der Ukraine so sehr ins Auge ... mit einem Unterschied : Es kommt noch das berühmte "Haltet den Dieb, ich hab ihn genau gesehen" hinzu.

Timoschenko und Klitschko, von denen hört man keinen Mucks mehr, Jaz wollte schon hinschmeißen und abhauen ... bin mal gespannt wie Poroschenko wieder aus der Nummer rauskommen will, die er da "im Namen des Ukrainischen Volkes" aufgemacht hat.

@12:55 von Thomas Wohlzufrieden

"Ich hoffe, das Moskau dieses Flugverbot dann auch aussprechen wird, und den Spieß einmal wirksam umdreht."

Wirksam mag sowas wohl fuer Putin sein weil er fuer seine Ultra-Nationalisten mal wieder den grossen Fuehrer markieren kann, fuer Russland und das russische Volk hingegen darf man wohl ueber den Nutzen zweifeln. Immerhin wuerde Putin mit einem Ueberflugverbot eine seiner wenigen Deviseneinnahmequellen trockenlegen. Und Devisen braucht es selbst wenn er was in China kaufen will.

"Denn, wer den Nato den kleinen Finger gibt, von dem möchte sie beide Hände. Dieses Verhalten ist nicht mehr hinnehmbar. Die Nato zerstört, was Politiker wie Adenauer, Brandt und Gorbatschow in mehr als einem halben Jahrhundert ausgebaut haben."

Wir wissen ja alle dass Sie irgendwie von der Nato besessen sind aber lesen Sie sich den Artikel bitte nochmal genau durch. Hier geht es um EU Sanktionen. Das hat nichts mit der Nato zu tun.

Am 08. September 2014 um

Am 08. September 2014 um 12:56 von Tarantus
man könnte fast Mitleid bekommen...
Was auch immer die Russen an Gegensanktionen machen, es trifft sie selbst viel härter als ihre Gegner.
Überflugverbot? OK, gehen eben auch die Einnahmen verloren. Im Westen werden dann die betroffenen Flüge teurer, was solls.
#
Wenn es nur um Passeriere geht wäre es egal.
Wie viele Flugzeuge transportieren aber nur Waren?
Schon mal Nachgedacht?

16:54 von AbseitsDesMains...

>>Russland ist ein wirtschaftlicher Zwerg Das Welt-Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2007 etwa 54,3 Billionen (nicht Mrd.!) US-Dollar. Russland kam in 2011 gerade auf ein BIP von etwa 1,8 Bio. US-$ (zum Vergleich BRD 3,6 Bio. US-$). Russland spielt sich gewaltig auf. Dabei ist Russland ein wirtschaftlicher Zwerg!<<

Mag sein, aber die RF steht finanziell auf solidem Boden und ist kaum verschuldet. Was hat man davon wenn man zwar beim BIP "angeblich" Weltmeister ist, aber gleichzeitig 61 Billionen $ Schulden hat ?

Deshalb bin ich sicher daß sie sich irren. Die RF kann sich entspannt zurücklehnen, bis sich der Westen selbst "zu Tode sanktioniert" hat ... oder einige Regierungen dort im nächsten Winter ihren eigenen "Maidan" bekommen ...

ÜBERFLUGSVERBOT kein Drama

Russland braucht Überflugsgebühren dringender, als die Welt die transsibirische Route. Südroute bzw. über Anchorage ist etwas teurer und länger, aber machbar. Deshalb weitere Sanktionen konsequent implementieren und nicht zaudern.

um 12:42 von Joes daily World

Jetzt schickt Putin einen seiner Zwerge vor
Wie lange wollen wir uns noch von Putin erpressen und an der Nase herumführen lassen? Nur damit er seinen Krieg gegen die Ukraine weiter führen kann?

Wie reden sie eigentlich über die russischen Presidenten des größten Landes der Erde, ich wußte garnicht, dass Russland jemand den Krieg erklärt hat, Russland antwortet auf Aggresives Verhalten der Ukraine im zusammen mit ihren westlichen Gönnern. Krieg führt die Ukraine gegen ihr eigenes Volk alles andere sind Hetze und Lügen, es sei denn sie haben die Beweise welche bisher niemand vorlegen konnte. Dieser Krieg verstöß gegen die Ukrainische Verfassung und deshalb hat man die Sepperatisten auch als Terroristen beschimpft um sich eine Rechtfertigung zu verschaffen. Wer Nazis ignoriert und fördert, wer sein eigenes Volk abschlachtet, wer Passagierflugzeuge abschießt um sie für seine schmutzigen Interessen auszuschlachten, hat jede Achtung verloren.

Meiner Meinung nach......

bedeuten die neuen Sanktionen, sollten sie denn kommen, das Ende des Friedensprozesses in der Ost Ukraine.
Warum sollte sich Präsident Putin als einziger glaubwürdig weiter für den Friedensprozess angagieren um dafür von EUSA sanktioniert zu werden.
Poroschenko und Jazenuk sollten schon mal ihre Koffer packen .
Rußland wird sich niemals den Sanktionen von EUSA beugen. Da haben sich Obama und co. völlig verrechnet.

@pazifist 16:44 Ich habe auch nicht bis zur Zarenzeit gemeint.

Na gut, wenn Sie so weit zurückblicken, ist Ihnen sicher auch bekannt, dass die russischen Zaren auch fleißig Gebietsvergrößerung betrieben haben.

Eine so dreiste Inbesitznahme/ Einverleibung von Land wie Putin haben sich die USA in der jüngeren Geschichte ganz eindeutig nicht erlaubt.

@15:39 von tisiphone

Überflugsrechte sind ein Anfang. Aber es gibt noch so einiges, das den russischen Bürgern nicht weh tun würde.

Abgesehen von den fehlenden Einnahmen, wird es dann weh tun, wenn die EU ihrerseits Überflugrechte streicht.

Dann könnte man den Import von Mittelklasse und Oberklassewagen sperren.

Putin erlässt keine Sanktionen, die der russischen Oberschicht weh tun würde. War in Rußland schon immer so.

EU droht droht droht sanktioniert.
Russland sagt es kommen Sanktionen am nächsten Tag waren sie da.
Find ich eleganter.

Tja, wenn die EU einen Absolutherrscher hätte, könnten wir das auch. Aber leider...

"Richtig....

Deshalb sticht es ja auch in der Ukraine so sehr ins Auge ... mit einem Unterschied : Es kommt noch das berühmte "Haltet den Dieb, ich hab ihn genau gesehen" hinzu."

Dann frage ich mir, mit welchen Mitteln sich der Genosse Putin emporgearbeitet hat....

@13:27 von AlterSimpel

"Die Nato "geht davon aus", daß ca. 1000 russische Soldaten in der Ostukraine sind."

Die Nummern hat niemand wirklich bestritten, nur behaupten einige halt steif und fest das waeren alles Soldaten 'auf Urlaub'. Da fragt man sich wieviel Urlaub ein russischer Soldat hat und wie er ins Ausland reisen darf ohne sich vorher die Genehmigung dafuer zu besorgen. Ist naemlich Standard fuer Soldaten im aktiven Dienst. Und trotz all der Verstoesse, nicht ein Disziplinarverfahren gegen auch nur einen Soldaten.

"Die ukr. Armeeführung schlußfolgerte gar aus der Treffgenauigkeit der Rebellenartillerie, daß russische Soldaten am Werk sein müssten."

Es sein denn die Terroristen wurden in Russland auf die Waffen geschult. Waere nicht viel besser, oder ?

"Die OSZE-Beobachter vor Ort können das so nicht bestätigen."

Die OSZE kann auch nicht bestaetigen dass die 'gruenen Maennchen auf der Krim" russische Spezialeinheiten waren. Der einzige 'Beweis' ist Putin's Eingestaendnis vor laufender Kamera.

@Die Ukraine

@Die Ukraine ist...:

1.a

Beweise liefern muss der Kläger!
Nicht der Angeklagte.
Die öftl. zur Schau gestellten Beweise sind gelinde gesagt, mehr fragwürdig....

Wäre ja noch schöner, wenn ich z.B. auf die Straße renn, die Polizei rufe
und jeden in Sichtweite beschuldige,er hätte mir Geld gestohlen und die müssten dann auch alle die von mir angegebene Summe zahlen, wenn sie nicht das Gegenteil beweisen könnten...

1b
USA Annexion:

1. 1845 Texas
2. 1848 ca. die Hälfte von Mexiko
2. 1898, Hawaii

Von Angriffskriegen, Regierungsumstürzen,
zwischenzeitlichen Besetzungen, etc. mal ganz zu schweigen...

...wann hatte die USA einem anderen Land ein Stück Land "geschenkt"?
RU -> UA: Krim

In 156 Ländern waren bereits U.S. Truppen
In 63 Ländern sind U.S. Militärbasen und Truppen
In 7 Ländern sind 13 neue U.S. Militärbasen seit 9/11 hinzugekommen.

In Japan Zwangsumsiedlung wegen
Neu- & Ausbau von Militärbasen.

Aber RU wird Imperialismus vorgeworfen,wegen der Krim,trotz Referendum???

@Brathamster um 17:11 Ich

@Brathamster um 17:11
Ich weiß nicht wie man so vehement die Realität verdrehen und Fakten leugnen kann.
5 Milliarden sind in 20 Jahren geflossen. Das soll eine Putschvorbereitung sein? Und wer hat bitteschön mehrere zehntausend kampfbereite Soldaten direkt an der ukrainischen Grenze stehen? Sind etwa US-Soldaten auf ukrainischem Hoheitsgebiet unterwegs oder russische?

@13:25 von AK47

Die letzte Aktion des Koll. Wirtschaftsministers, das Gefechtszentrum nicht nach Russland zu liefern, kostet dem dt. Steuerzahler 100 Mio. Euro.

Und weiter? Sollen wir jetzt jedem Waffen liefern, der welche haben will?

Was sollen die ganzen Sanktionen?

Einer wie Putin wird sich nicht davon abhalten lassen, sein persönliches Ziel durchzusetzen, koste es, was es wolle.

@ 16:21 von pazifist

WIR haben Russland sanktioniert [...] nur das, ist der Grund, aus dem Russland Gegensanktionen verhängt.
Ahja ...
Aber die REAKTION als [...] Beleg, "dass Rußland dem Westen nichts vorwerfen kann" einzuordnen ist, albern.
Verraten Sie mir warum Rußland keine eigenen Argumente hat, wie sie ja im vorherigen Zitat zugeben? Entleeren die Flugzeuge womöglich die Boardtoilette beim Überflug? Nein?
Na dann würde ich sagen, eine derart unbegründete Reaktion darf man getrost als Trotz verbuchen ...

Am 08. September 2014 um 17:14 von cowboy8

Wem, außer vielleicht Nordkorea (jedenfalls nicht direkt), liefern wir den keine Waffen?

Aber...

"Aber RU wird Imperialismus vorgeworfen,wegen der Krim,trotz Referendum???"

Wo Russland (Zarenreich + Sowjetunion) wohl die ganzen weiten asiatischen Gebiete herbekommen hat???

Übrigens...Da fällt mir noch ein Stichwort ein: "Krimtataren"

@17:15 von Seacow

"Einer wie Putin wird sich nicht davon abhalten lassen, sein persönliches Ziel durchzusetzen, koste es, was es wolle."

Doch die Sanktionen wirken und treffen Russland immer stärker. Sollte Putin nicht einlenken, dann werden Russlands Kosten immer höher. Das muss Putin in erster Linie dem russischen Volk erklären. Ganz so einfach zu sagen, dass der Westen "Schuld" sei an unserer Lage, wird es nicht gehen.

@16:11 von Brathamster

5 Mrd. US-Dollar wurden investiert, um einen Putsch in Kiew zu finanzieren.

Ja klar. Der Sturz Janukowitschs wurde von der USA seit 1991 geplant. Das wäre ja dann der lahmste Putsch in der Geschichte der Menschheit.

Überflugverbot für Russland über EU+USA / WM2018

Wenn schon auf Kindergartenniveau Politik machen, dann aber richtig. Das kann nicht nur Russland.

Ein Überflugverbot für russische Maschinen über der EU und der USA wäre die Richtige Antwort. Dann kann sich Russland aussuchen, wo sie als nächstes selbst augesperrt werden wollen.

Zum Beispiel könnte Russland einfach die Austragung der WM 2018 absagen. Das würde Russland sogar noch die Blamage durch eine Absage der FIFA ersparen. Quasi eine komische Win-Win Situation.

@321gast123 17:13

" Sind etwa US-Soldaten auf ukrainischem Hoheitsgebiet unterwegs oder russische?"

Wenn man die "Beweise" verfolgt, so sind sowohl Soldaten aus NATO Ländern als auch aus Russland auf ukrainischem Boden.

So gibt es Youtube Videos mit Soldaten in ukrainischen Uniformen zu sehen, die italienisch und englisch sprechen.

Die Ukraine lässt dazu verkünden, das seinen nur ausländische "Journalisten",

Ja, und die "Beweise" über russische Truppen scheinen sie ja selbst zu kennen.

...

Sanktionsbeführworter aufpassen:
Seit dem Russland saktioniert wird, Ist Putins Beliebtheit in der Russischen Bevölkerung gestiegen. Die Sanktionen gegen Russland sind ein zweischneidiges Schwert, da sie auch unsere Wirtschaft treffen und die bekanntlich bei uns das sagen hat.
Gegensaktionen durch Russland waren zu erwarten und Russland abzusprechen weil sie irgendwelcher Grundlagen Entbehren, sollte sich in Erinnerung rufen, das Russland Saktioniert wird weil man der Annahme ist Russland würde die Separatisten unterstützen...

um 12:55 von Thomas Wohlzufrieden

volle Zustimmung, guter Kommentar

Ich finde Sanktionen sind eine heuchleriche Umschreibung für einen vom Westen begonnenen Wirtschaftskrieg. Für alle wäre eine Fortsetzung des begonnen friedlichen Kurses besser gewesen, Russland gehört zu Europa und USA ebend nicht. Damit opfert man viele Menschenleben und Arbeitsplätze, wie dumm und kurzsichtig muss man da sein.
Es ist ebend auch eine frage der Qualifikation
der Politiker, welche in Russland sehr hoch ist.

mfG

@17:09 von Die Ukraine ist...

"Ich habe auch nicht bis zur Zarenzeit gemeint.
[..]
Eine so dreiste Inbesitznahme/ Einverleibung von Land wie Putin haben sich die USA in der jüngeren Geschichte ganz eindeutig nicht erlaubt."
Ah, die jüngere Geschichte. OK. Schauen wir mal. Beim letzten Irak-Krieg (das war als Herr S sagte: mit uns nicht und Frau M nach Washington fuhr um zu betonen, sie hätte mitgemacht ... wie man heute sieht, steht sie zu ihrem Wort) hat die USA ein Land völkerrechtswidrig angegriffen, erobert, und das Land unterworfen. Danach wurde es wirtschaftlich geplündert.

Es stimmt, der Irak wurde nicht in die USA eingegliedert. Sondern als Failed State zurück gelassen. Auf der anderen Seite hat Russland auf der Krim keinen Krieg geführt, sondern maximal eine freie Abstimmung ermöglicht. Wenn Sie das als schlimmer erachten, dann haben wir einen anderen moralischen Kompass. Das kommt vor.

Die Einverleibung ist unkritisch, NUR die Abspaltung kann kritisiert werden. Verglichen mit dem Kososvo war das Gold.

Russland droht?

Na und!
Wozu sollten die Europäer und Amerikaner Russland überfliegen müssen. Die Satelliten über Russland sind übrigens außerhalb des Luftraumes.

um 16:42 von Die Ukraine ist...

Da ich des russischen leider nicht mächtig bin, schaue ich kein russisches Staatsfernsehen. Schlimmer als die westliche Propaganda kann die russische nicht sein. Ich halte die Russen nicht für dümmer als die Menschen im Westen. Jeder der nicht völlig blind und verblendet ist, sieht die doppelten Standards mit denen der Westen weltweit operiert.

Bei Nachrichtensendungen schalte ich in den letzten Monaten den Ton weg. Ich kann es nicht mehr hören! Natürlich hat die westliche Propaganda es wesentlich schwerer als die russische. Denn sie beleidigt die Intelligenz jedes halbwegs gebildeten Menschen der nicht an Alzheimer leidet und sich erinnert, was der Westen im Namen von Freiheit und Demokratie angerichtet hat.

Und der Gipfel ist, dass sich der Westen mit Faschisten verbündet!

Sie meinen Russen halten uns für
„schwul und faschistisch“? Geht das denn zusammen?
Auf die erste Schwulen- und Lesbendemo in Kiew, unter Klitschkos und Swobodas Aufsicht, freue ich mich schon.

um 12:55 von Thomas Wohlzufrieden

wenig Zustimmung, schlechter Kommentar

Ich finde Sanktionen sind eine friedliche Art, Russland klarzumachen, was geht und was nicht geht.

250 Mio. als "Gewichtig" zu

250 Mio. als "Gewichtig" zu betrachten, grenzt schon an Naivität.

----------------------------

Wir sollten diese "Spirale" überspringen und gleich zur Sache kommen., denn eine Alternative zum Krieg haben wir nicht mehr!

Oder doch?

Nein, glaube nicht, das Böse muss ja bekämpft werden :(

17:26 von cowboy8

>> Der Sturz Janukowitschs wurde von der USA seit 1991 geplant. Das wäre ja dann der lahmste Putsch in der Geschichte der Menschheit.<<

Kann sein, muss aber nicht, denn erstens könnte er auch einer der am längsten vorbereiteten sein ... und zweitens geht es bei solchen "Aktionen" nicht um Geschwindigkeit, sondern um unumkehrbarkeit ...

Russland mit Sanktionen

Russland mit Sanktionen erschrecken? Russland ist schon 100 Jahre unter den westlichen Sanktionen- seit Anfangs des Ersten Weltkrieges

16:09 von Karl der Hammer

Ausgezeichnet geschrieben. Ich erlaube mir höflichst, Ihren Kommentar als Tatsachenprotokoll zu würdigen. Gruß.

um 13:09 von Kirasir

Ich würde die Frage etwas anders stellen: wie lange wird Putin die Euro-Dummheit dulden und wie lange wird er sich erpressen lassen?

Zustimmung, guter Kommentar.

Man hat etwas wichtiges vergessen, V.Putin und Russen halten in jeder Lebenslage zu ihren Freunden und Verbündeten, aber Verrat , Beleidigungen, vergessen und verzeihen sie niemals, eben was eine echten Freund ausmacht. Es gibt auch Menschen welche ohne westliche Lebensstandart glücklich sind, diese haben wichtigere Werte.

mfG

@17:15 von Phonomatic

"Verraten Sie mir warum Rußland keine eigenen Argumente hat, wie sie ja im vorherigen Zitat zugeben? Entleeren die Flugzeuge womöglich die Boardtoilette beim Überflug? Nein?
Na dann würde ich sagen, eine derart unbegründete Reaktion darf man getrost als Trotz verbuchen ..."
Sie scheinen das ernst zu meinen. Nicht zu fassen.
Wir verhalten uns Russland gegenüber SEHR, SEHR AGRESSIV. Verstehen Sie das wirklich nicht? Sind sie WIRKLICH der Meinung, wenn ein Staat, außer dass ihm von anderen verhängten Sanktionen schaden, nichts weiter gegen diesen Staat vorbringt (egal ob es da nichts gibt oder ob er es einfach nicht tut), müsse er diese Sanktionen hinnehmen?
Gilt das auch umgekehrt? Wir haben ja grad nichts gegen China vorzubringen, dann können die ja ihren Luftraum sperren, und wir müssen das natürlich klaglos hinnehmen, ohne zu reagieren? Oder darf man nur das gleiche tun? Wenn also die Lieferanten seltener Erden uns sanktionieren, dann liefern wir einfach keine seltenen Erden zurück?

Hoffnung

habe ich geschrieben, dass der Präsident der Russischen Föderation sich von den Sanktionen und Provokationen der EU in Verbund mit USA nicht provozieren lassen soll.

Ist abgelehnt worden. Warum?

Eine "Begründung" von Sanktionen gibt es sowieso nicht

Also braucht man darüber auch nicht zu streiten. Wer einen anderen Staat "sanktioniert" (= bestraft), kündigt damit einen Großteil der bisher zivilen Beziehungen und spielt sich als Richter über den anderen auf. Das ist zwar weniger als eine formelle Kriegserklärung, aber schon ziemlich nah dran. Deshalb taugen die schönen Modelle, wer sich die Feindschaft am ehesten "leisten" kann, übrigens auch nichts. Wenn man's aufs Äußerste ankommen lassen will, gehört der Ruin der eigenen Ökonomie - hier wie dort - zum Einsatz. "All-in" heißt das beim Poker, und "the winner takes it all".

um 17:35 von Dr. Manfred Körte

Volle Zustimmung, guter Kommentar.

Sie ananlysieren die Problematik durchaus weitsichtig.

@16:44 von pazifist

Die USA haben Hawaii übernommen, aber abgesehen von kleinen Inseln kein Interesse an weit entfernten Gebieten. Die Übernahmen liegen weit zurück. Texas wurde 1845 annektiert, Gebiete die Texas beanspruchte aber nie hielt danach überfallen und eingegliedert. In dem daraus resultierenden Krieg mit Mexiko annektierten die USA ihren gesamten Südwesten.

Auf welchen Zeitpunkt in der Geschichte wollen Sie denn die Grenzen zurück setzen? Wir reden hier von der sog. europäischen Nachkriegsarchitektur.

Ich hoffe,

dass die Überflugverbot auch für NATO Maschinen verhängt wird. Stichwort: Afghanistanabzug.

@AK74

Ihre Analyse greift zu kurz.
Nicht die Entscheidung, das Gefechtszentrum nicht zu liefern hat uns 100 Mio. gekostet, sondern, die Entscheidung generell Waffentechnik an Russland zu liefern hat unser Steuergeld gekostet.

Ich kann nicht verstehen, wie Politiker überhaupt auf die Idee kommen können, Waffentechnik für Russland zu genehmigen.

@DeRus

Ich hoffe, dass die Überflugverbot auch für NATO Maschinen verhängt wird. Stichwort: Afghanistanabzug.

Wie kommen Sie darauf, dass die Nato-Maschinen über Russland fliegen müssen?

Was wäre wenn...

In der ehemaligen DDR gab es zahlreiche Bürger, die lieber im Westen gelebt hätten. Kein Scherz. Was wäre gewesen, wenn sich diese Bürger bewaffnet hätten und Autonomie gefordert hätten. Hätte sich Erich gesprächsbereit gezeigt? Hätte der Westen diese Bürger mit Panzern und Flugabwehrraketen beliefern sollen? Hätte sich dann Sachsen abgespalten und sich der Bundesrepublik angeschlossen? Wir werden es wohl nie erfahren.

Wie konsequent sind wir bereit zu sein?

Sanktionen führen zu Gegensanktionen führen zu Gegensanktionen usw.
Wir müssen uns alle darüber im Klaren sein, dass diese losgetretene Gesetzmäßigkeit schwer zu bremsen ist, vor allem, wenn Russland nicht langsam wieder zivilisierteres Verhalten an den Tag legt. Bis dahin muss unsere Regierung das Volk ehrlich und offen darauf einstellen, dass es u.U. auch für uns auf unbestimmte Zeit ungemütlich werden kann. Noch ist der Winter nicht da, und noch fließt Gas. Es kann auch kalt werden...

Genau

Das ist die Variable, die die ganzen Wirtschafts- und Logistikexperten hier vergessen haben:

30.000 Soldaten und 48.000 Fahrzeuge, insgesamt 81,5 Millionen Stück Güter müssen aus Afghanistan gebracht werden, was ungefähr 33 Milliarden US$ kosten würde (bei Nutzung der Russland Route).

Zudem ist die NATO auf die russischen Antonovs als Transportmittel angewiesen.

Sollte das alles wegfallen, dann Gute Nacht.

Der erste Weltkrieg....

... scheint hier nichts zur Sache zu tun. Aber wenn man zurückdenkt, wie man in die "Sache hineingeschlittert" ist, wie geradezu ein Sog entstanden ist, dem man sich ab einem gewissen Punkt nicht mehr entziehen konnte, so sieht man deutliche Parallelen. Die einen haben provoziert und die anderen sich provozieren lassen. Kriegstreiber und Idioten auf beiden Seiten.
Ergebnis 5 Mio. Kriegstote und am Ende wusste man eigentlich nicht, weshalb der Krieg geführt wurde.

Sarajewo damals, Ukraine heute, eigentlich nichts was uns essentiell interessiert.

Aber wir haben nichts aus der Geschichte gelernt, nun erneut sanktionieren wir uns gegenseitig, belügen und beleidigen wir uns gegenseitig, bedrohen wir uns gegenseitig und wissen nicht wohin die Reise geht....

Klare Sanktionen

Lieferungen von Waffentechnik an Russland sind vorerst wenigstens völlig ausgeschlossen, und das ist nachvollziehbar. Grundsätzlich gilt, dass sich Deutschland die Regime, denen es Waffen liefert, ein wenig kritischer ansehen sollte.

@sasch 16:25

Kann den Kommentar von Karl der Hammer auch nur unterstreichen. Ich weiß auch nicht von was für Fehltritten sie reden. Andersrum heißt es doch auch nicht anders.

Und die Krim wurde rechtlich gesehen nicht annektiert. Es war auch nicht völkerrechtswidrig sie in die russische Föderation aufzunehmen (genau wie die NATO baltische Staaten aufnehmen mussten, weil sie halt wollten). Es verstieß gegen die ukrainische Verfassung, dass die Region der Krim ein einseitiges Referendum abgehalten und sich abgespalten hat. Das hat aber mit dem Völkerrecht nichts zu tun. So erklärt es Reinhard Merkel in der FAZ.

xhttp://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.html

Am 08. September 2014 um

Am 08. September 2014 um 17:50 von Hamsterbrater
Ich kann nicht verstehen, wie Politiker überhaupt auf die Idee kommen können, Waffentechnik für Russland zu genehmigen.
Ich kann nicht verstehen warum DE Waffen an die Kurden liefert.

Ich kann so wie so nicht verstehen warum die USA Waffen an alle möglichen liefern.Die dann im Fall der IS umgedreht werden.

@ladycat 13:33

Entweder Sie scherzen oder haben endlich verstanden. Das erste Mal , das ich 100% mit Ihnen uebereinstimme.

Medwedjew

Schade, dass Medwedjew ins gleiche Horn stößt, wie Putin. Die Chancen, mit Russland ohne Putin wieder ins Gespräch zu kommen, sinken damit.

@Mayaguez_75

Die Schlagwörter sind wohlvertraut:

"Genozid der Nation", "Diskriminierung", "Faschistische Banden"....usw."

Ganz Ihrer Meinung!

Poroschenko ist frei gewählter Präsident und eben kein Faschist. Faschistische Parteien stellen auch keine Mehrheit im ukrainischen Parlament noch hätten diese großen Rückhalt in der Bevölkerung.

Die ukrainische Regierung kollektiv "faschistisch" zu nennen, zeigt eine vollkommene Geschichtsvergessenheit gegenüber einem Land das unter den braunen wie roten Faschisten unsäglich gelitten hat.

Vielleicht baut ja Russland bald einen neuen Antifaschistischen Schutzwall. ! Ich glaube allmählich viele Linke würden dies begrüßen.

@321gast123 - 08. September 2014 um 17:13

Sie schreiben:
"5 Milliarden sind in 20 Jahren geflossen. Das soll eine Putschvorbereitung sein?"

Ahnen Sie, was man mit 5 Mrd. so alles "anstellen" kann?

Mit 5 Milliarden - oder ausschgerieben: 5.000.000.000!

Das sind bei 20 Jahren 250.000.000 oder 250 Millionen pro Jahr.

Damit könnte man z.B. 1000 Vereine, NGO usw. über 20 Jahre "fördern", indem man ihnen jeweils 5 Mitarbeiter "sponsert".
Und mit solchen "Meinungs"-Multiplikatoren könnte man enorm viel bewegen.

Erst recht, wenn der eine odere andere Oligarch noch ein paar Scheinchen drauflegt.
Für (s)eine gute Zukunft.

Der Rest läuft dann schon wie "geschmiert".

PS
Warum muss ich bei "schmieren" nur immer an Fracking-Öl denken?

Russland verhält sich sehr, sehr aggressiv...

Putin hat zunächst die Zivilgesellschaft in die Ecke gedrängt. Aller "ziviler Ungehorsam" ist eingeschüchtert worden, wurde verhaftet oder drangsaliert. Medienwirksam. Von Pussy Riot bis jetzt zu den russischen Soldaten-Müttern, die jetzt offziell "Agententätigkeiten" betreiben, wenn Sie den Verlust ihrer russischen Söhne in der Ukraine anprangern. Dieses Regime hat alles in Gleichklang gebracht, NGO's wurden mit aberwitzigen Steuer-Millionen-"Nachzahlungen" belegt und vertrieben. Das System Putin hat seit Jahren daran gearbeitet, heute so handeln zu können, wie es handelt.
.
Europa war immer zu Gutgläubig. Wir haben immer die ausgestreckte Hand hingehalten. Immer auf Dialog gesetzt, und jedem angeboten, so er Reformwillig und -fähig ist, dieser Wertegemeinschaft beizutreten. Wir haben aber niemals - wie es Russland macht - Panzer geschickt und einen Bürgerkrieg angezettelt. Das, werte Pazifisten und "Linke", blendet ihr regelmäßig aus. Ein jedes Land soll und darf FREI entscheiden!!!

@fazipst

Texas wurde keineswegs von den USA annektiert. Der Beitritt zur Union erfolgte durch eine Mehrheit der Texaner.

@16:09 von Karl der Hammer

"Die hiesige Lizenzpresse wird ja mit einem wahren Proteststurm überschüttet, weil ihre Leserschaft die englische Kriegspropaganda gegen Rußland leid ist. "

Nene, das sind nur die Putin-Verehrer unter der Leserschaft, statistisch gesehen also irgendwas um die 10%. Aber wie bereit mehrfach besprochen, wie leben hier im boesen Westen wo Meinungsfreiheit ziemlich gross geschrieben wird. Sie koennen also den ganzen lieben Tag lang Protestbriefe schreiben oder die vorverfasste Protestemail aus dem ideologischen Leitzentrum weiterleiten. Aber machen Sie sich nicht zuviel Hoffnung dass Sie deshalb fuer voll genommen werden.

"..... So werden alle Anschuldigungen gegen Rußland oder die ostukrainischen Freischärler für bare Münze genommen, während bei den Missetaten der Kiewer Rabauken abgewiegelt und beschwichtigt wird. "

Manche sagen das kommt davon wenn man sich einfach ein Stueckchen vom Nachbarstaat ohne dessen Zustimmung nimmt. Ich zumindest kann es den Leuten nicht veruebeln.

Brzezinskis "Grand Chessboard"

Oha, der deutsche Artikel ist ja sehr ausführlich, daher hier nochmal als kleine Hintergrundlektüre:

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_einzige_Weltmacht:_Amerikas_
Strategie_der_Vorherrschaft

Schäden

(A) glaube ich, dass die Sanktionen den wirtschaftlich höher entwickelten Westen härter träfen,
(B) wohne ich in diesem Teil und die Auswirkungen von Überflugsverboten russischer Maschinen sind mir egal (sorry).
Das was hier abgeht ist so ein Dingen wie wir es früher in Geschichtsbüchern gelesen haben und sich 30 Schüler und ein Lehrer nur an den Kopf fassen konnten. Bitte, ohne Wiederholung vergisst man, also nur weiter so. Vor allem Deutschland und Spanien zahlen bereits jetzt den höchsten Preis durch Umsatzeinbussen, das ist ja auch vielleicht Ziel der EU-Sanktionen und des großen Bruders.

Insolvenz fast aller internationalen russischen Fluglinien

...wäre die Folge, wenn die EU, die USA und Kanada sowie einige weitere Länder ihren Luftraum für russische Linienflüge schließen, nachdem Russland seinen Luftraum für eben jene Länder schließt. Ich glaube nicht, dass das ein Vorteil für Russland wäre, dessen noch dort verbliebene Elite stark vom "Westen" abhängig ist.

16:54 von AbseitsDesMains...

So "billiont" es sich bei uns nicht.

Sie meinen Milliarden, in den USA nennen sich diese Billionen.

Bei und entsprechen 1000 Millionen 1 Milliarde, 1000 Milliarden 1 Billion.

In den Staaten 1000 Millionen ist gleich 1 Billion.

@Sosiehtsaus News 16:41

"Es gab und gibt immer Leute, die finden es gut, wenn nur EINER entscheidet."

Ich weiß, dass viele Politiker auch im Westen das immer noch besser finden. Das ist auch der Grund warum das Parlament der Europäischen Union quasi machtlos gemacht wurde. So können die Mitgliedsstaaten langsam einzelne Bereiche ihrer Souveränität abgeben, bis wir so ungefähr da sind was sie beschreiben.

@17:56 von durrikan

„auf die russischen Antonovs“

Wovon sprechen Sie?
Hier steht mehr darüber: http://de.wikipedia.org/wiki/Antonow

Zum Schluss wird die „Ruslan“ womöglich noch in Leipzig produziert.

Aber wenn Sie noch in den Grenzen der Sowjetunion denken, haben Sie sicher Recht.

Herr Poroschenko hat wohl das

Herr Poroschenko hat wohl das Memo nicht bekommen. Wieder nicht!

Er verhandelt eine Waffenruhe mit einer (offiziell) nicht beteiligten Partei, er zerstört Konvois, die es nicht gibt...
Dazu hat er noch nicht gelernt, dass "der Westen" nicht gerne in martialischen Begriffen wie "vernichten" oder "auslöschen" spricht, solange es um Menschen geht.
Zu guter letzt gibt es Informationen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind (evtl. Waffenlieferungen durch NATO-Staaten). Diese sind durch einen "(Top) Secret"-Schriftzug kenntlich gemacht.

Unbestätigten Meldungen zufolge sind in Moskau die Jobs tausender Trolle bedroht - Herr Poroschenko habe ihre Aufgabe effektiv und kostengünstig übernommen.

@Nixgenaues... 17:32

"Schlimmer als die westliche Propaganda kann die russische nicht sein." Entschuldigen Sie, dass ist naiv. Schade. Es reicht doch schon monatelang Russia Today zu schauen, da wird englisch gesprochen.

Am Ende glauben Sie, was sie da zu sehen bekommen...ganz schön perfide gemacht! Empfehle ich Ihnen, da Sie ja hier eh der Putinschen Seite zugeneigt scheinen.

Der Westen verbündet sich mit Faschisten...aha. Gibt es da einen Pakt, Vertrag oder was? Vielleicht dienen diese Gestalten aber nur bestimmten Zielen, die der Westen verfolgt. Auch Putin bedienst sich so manchem Faschisten!

Gehen Sie mal alle Protagonisten der Separatisten durch, ich meine die Lebensläufe. Da wundert man sich gewaltig, welche "Gedankengüter" zu finden sind. Und dass die Separatisten nicht gerade gegen Putin arbeiten, muss ich Ihnen nicht sagen.

Als einer der Gegensanktionen

Als einer der Gegensanktionen koennte Russland auch Exportverbot fuer Seltenerdmetalle einfuehren. Z.B. fuer Titan. Dann trifft es die Produtktion von Flugzuege hart.

@17:29 von Whisper

"Sanktionsbeführworter aufpassen:
Seit dem Russland saktioniert wird, Ist Putins Beliebtheit in der Russischen Bevölkerung gestiegen. Die Sanktionen gegen Russland sind ein zweischneidiges Schwert, da sie auch unsere Wirtschaft treffen und die bekanntlich bei uns das sagen hat."

Ja und ? Dann warten die Russen halt noch ein bischen. Wobei jede Woche Sanktionen Russland noch tiefer in den Sumpf reisst. Die Russen werden nach und nach trotz aller Kreml-Propaganda erkennen dass der Staat kein Geld mehr hat.

Und hat irgendjemand behauptet dass Sanktionen in der EU nicht zu sehen waeren ? Dummerweise sind Sanktionen das einzige Mittel dass die EU hat um Russland irgendwie klarzumachen dass sowohl die voelkerrechtswidrige Annektion der Krim als auch die Einmischung in die inneren Angelegenheiten souveraener Europaeischer Staaten nicht hinnehmbar sind. Auf politische Bemuehungen scheint der Kreml ja in seiner jetzigen Besetzung nicht zu reagieren

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