Kommentare

Lächerliche Drohpolitik gegenüber Russland.

Der Schokooligarch soll die Bombardierungen
seiner eigenen Landsleute dauerhaft einstellen und fundierte Verhandlungen mit
der Ostukraine führen-

das wäre eine vernünftige Politik, die von
der EU unterstützt werden sollte.

Volkswille ist egal

Das die Befölkerung im Osten mehrheitlich einen eigenen Staat möchte, das interresiert unsere westelichen Demokratien nicht.
Warum darf sich Schotland abspalten?
Weil sie weiter in der NATO bleiben.

jaja

"Der Friedensplan von Präsident Poroschenko und die angekündigte Waffenruhe sind in der Tat nicht nur ein mutiger, sondern auch ein entscheidender Schritt", sagte Steinmeier.

Ob dieser Schritt entscheidend ist, das wird sich wohl Ende der Woche zeigen ... wenn die Terroristen darauf eingegangen sind, oder eben nicht.

Ansonsten geht es weiter wie bisher und so wie ich das sehe, ist das angesichts der fremden Kämpfer in der Ukraine sogar das wahrscheinlichste. Die sind ja gerade da, um richtig zu kämpfen, nicht für einen Sitzkrieg.

Von entscheidend zu reden, das geht wirklich wieder nur in der diktion des unentschlossenen Westens, der ein Land das für Europa kämpft mit lauwarmen Worten unterstützen möchte.

was soll Putin noch unterstützen?

"Die EU hat Russland aufgefordert, den Friedensplan des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zu unterstützen."
"Die EU drohte nun mit neuen Sanktionen, sollte Russland das Projekt nicht unterstützen."

bis jetzt kommen von EU leider nur Drohungen, Sanktionen, Aufforderungen. Einseitige Propaganda Berichte in TS sind nicht besser als Propagandakrieg in russischem TV.

Was soll denn Putin

Was soll denn Putin untestützen? Der "Plan" von Poroschenko ist reinste Demagogie.

EU-Außenminister erwarten Kooperation von Russland

Gemäß dem Friedensplan von Poroschenko gilt seit Freitag eine einseitige Feuerpause, um den Aufständischen die Möglichkeit zu geben, die Waffen niederzulegen eine Amnestie in Anspruch zu nehmen oder das Land zu verlassen. Für die Separatisten gilt die Feuerpause jedoch nicht, sie kämpfen verbissen weiter.

Die EU erwartet von Moskau Kooperation mit Zustimmung zum Friedensplan, Aufforderung an die Separatisten, die Waffen nieder zu legen und die Grenze dicht zu machen für Kämpfer und Waffen aus Russland. Moskau wiederum fordert einen dauerhaften Waffenstillstand und Verhandlungen von Kiew mit den Separatisten, die nur mit Moskau gemeinsam verhandeln wollen.

Was der Kreml sagt und tut oder unterlässt, ist Zweierlei. Putin spielt seit Beginn des Konfliktes auf der Krim mit verdeckten Karten. Er will seinen Einfluss geltend machen, auch in der Ostukraine.
Es wird Zeit, dass Verhandlungen über einen Frieden beginnen und alle Beteiligten ihre Karten auf den Tisch legen.

Hat Poroschenko das politische Kiew wirklich im Griff?

Im letzen Kerry-Telefonat beschrieb Lawrow die russ. Position als "man muss den Dialog unter Berücksichtigung derer beginnen, die real die Lage in den südöstlichen Regionen der Ukraine kontrollieren".

Hier bezieht er sich also auf das vom Westen beim Maidanumsturz oft gepriesene Effektivitätsprizip der Anerkennung der Macht derer, die sie effektiv haben und nicht derer, die sie mal hatten wie bei den ergebnislosen Runden Tischen Poroschenkos mit Ischinger.

Angesichts der negativen Erfahrungen mit dem Vertrag vom 21.02. mit Steinmeier fragt es sich auch, ob Poroschenko im gegebenen politischen Umfeld tatsächlich Garant etwaiger Vereinbarungen sein kann, oder sich wieder ggf. ultrarechte Kräfte, denen das ggf. nicht gefällt, aktivieren. Die unterhalten ja auch eigene nichtstaatliche (nicht Poroschenkos Befehl unterstehende) aktive Streitkräfte mit ungeklärtem Rechtsstatus.

Misstrauen ist daher angesagt, schon wegen Poroschenkos angekündigten Plan B = Bombenkrieg.

Plan A-Friedensplan Plan B-Vernichten

Und wieder die gleiche Geschichte: der künftige Friedensnobelpreisträger aus Kiew sclägt ein "Friedensplan" vor und "der böse pro Russische Separatist und Terrorist" lehnt dies,zur Enttäuschung der westlichen Beobachter( inklusive TS-Berichterstatter und deren Kommentatoren ) schonungslos ab.
In Wirklichkeit wird diese Schauspielerei seitens der Faschisten in/aus Kiew als Vorwand und später als Rechtfertigung für die Massaker an die Zivilbevölkerung benutzt.
Den später wird es heisen: wir haben was vorgeschlagen und ihr habt es abgelehnt...
Die Wirklichkeit des Geschehnes wird sowieso nicht geschildert und somit die "Vernichtung" der Widerspenstigen legalisiert....
Bin ja gespannt wann die Bundesregierung +Frankreich+Polen und natürlich Rasmussen werden empörend auf Waffenruhebruch(selbstverständlich seitens
pro rus.sep.) reagieren.

Zaungast

Nun Steinmeier sollte sich daran gewöhnen, dass er in dem Schauspiel nur Zuschauer ist. Nicht einmal eine Nebenrolle bekommt er mehr. Mit seiner Kriegstreiberei hat er sich selbst in das Abseits gestellt. Von daher sind seine Forderungen fehl am Platz. Die Separatisten - Russen in der Ukraine sehe in ihm keinen Verhandlungspartner.

11:33 von Nikolaus_1

Woher wollen Sie denn wissen, was das "Folk" im Osten der Ukraine tatsächlich will?

Ob Schottland sich abspalten wird, ist abgesehen davon noch nicht mal entschieden. Das Referendum findet erst noch statt. Da können sich die selbsternannten Volksrepublikaner von Donezk und Slowjansk mal anschauen, wie solche Referenden ablaufen sollen, wenn sie denn glaubhaft sein sollen.

Die künftigen Mitgliedschaften eines theoretischen alleinstehenden Schottlands wären darüber hinaus auszuhandeln und Sache seienr Legislative...

Russische propaganda?

Da soll sich Herr Bildt keine Sorgen machen, die EU und USA liegen mit anti russischen Propaganda weit vorne.

Und ich dachte...

... die Kiever Junta hätte die Grenzregion längst wieder komplett unter Kontrolle. So zumindest wurden Ende letzter Woche großartige Meldungen in den ukrainischen Medien verbreitet!

Fragt sich nun, wer den eigentlichen Propagandakrieg am übelsten betreibt - Rußland oder die faschistisch durchsetzte Putschisten-Regierung in Kiev samt ihren Befehlsgebern aus €U und U$A...

@Nikolaus_1: "Das die Bevölkerung im Osten einen ...

... eigenen Staat möchte, das interessiert unsere westlichen Demokratien nicht."

Sie Irren: Die Mehrheit der Bevölkerung in der Südost- und in der gesamten Ukraine wünscht den Einheitsstaat. Der Westen unterstützt den demokratischen Mehrheitswillen der Menschen. Auch Russland bekundete nach der widerrechtlichen Annexion der Krim, dass es keine Spaltung der Ukraine möchte.

Nur die von Anfang an mit Gewalt agierenden Separatisten in der Ostukraine kämpfen mit terroristischen Mitteln für eine Abspaltung der Regionen Donezk und Lugansk. Das ist aber für Kiew nicht verhandelbar und wird auch von keinem anderen Beteiligten gefordert. Kiew, Moskau, Brüssel und Washington werden ihre Interessen friedlich einbringen müssen, wenn sie der Ukraine eine gedeihliche Zukunft ermöglichen wollen.

Wenn Putin keine Waffen liefern würde

Ja wenn er wirklich keine Waffen liefern würde, dann hätten die Separatisten keine Scharfschützengewehre des SFB. Dann hätten Sie keine Luftabwehrraketen, dann wäre das ganze längst vorbei.
Wenn dort nur Ukrainer ständen und keine Russischen Kämpfer, dann wäre es auch längst vorbei.
Wenn sich die USA und England an das Budapestmemorandum halten würden und zumindest
symbolisch einige Soldaten senden würden, die die Grenzen des Landes schützen würden, wenn die Uno Blauhelme senden würde (hätte Russland den Status einer Konfliktpartei, was wohl unzweifelhaft ist, könnte es dies nicht verhindern), könnte man die Menschen wirkungsvoll schützen und diesem Spuk ein Ende bereiten.
Alles was jetzt geschieht, erinnert an einen Politiker, der Revanche für den Zerfall des Kaiserreichs am Ende des ersten Weltkrieg nehmen wollte. Die Zerschlagung Georgiens, der Anschluss der Krim, Kontrolle der Presse.
An was erinnert uns das alle????

Das müsste aber die gesamte

Das müsste aber die gesamte Ukraine in freien wahlen wollen, nicht nur der Osten. Ich finde es auch sehr interessant wie einige hier wissen wollen was jeder einzelne Mensch im Osten will.

Eine Abspaltung kann nicht der Weg in den Verhandlungen sein, über alles andere kann man ja gerne sprechen.

Ja, ja die Waffenruhe. Wieso

Ja, ja die Waffenruhe. Wieso brrichten Sie nicht, dass die OstUA weiter von ukrainischen Kämpfern bombandiert wird??? Es gab kein Waffenstillstand, es geht im.vollen Umgang weiter. Außerden werden die ukrainische Grenzen auch von deren Soldaten kontroliert,dann sollen die dafür sorgen,dass keine Waffen durchgedchmugelt werden. Und nicht die Verantwortung allein auf Russland schieben. Man könnte auch DE oder FR sanktionieren, wenn sie den Friedensplan nicht unterstützen. Was für ein Blödsinn. Ich finde die Russen tuen am meisten was dafür,damit es zum Dialog kommt. Nur die Betroffenen sich nicht wirklich daran interessiert. Das Land soll ja geräumt werden. Und die der Kolomojskij, drr eine privatarmee besitzt,hat offen zu Poroschenko gesagt, dass diese nicht die Waffen legen,sondern die alle vernichten. Toller Präsindent, toller Friedensplan,tolle EU, die das alle mitmachen, un nur seine Interessen und von USA in Sachen Gas durchzusetzen.

@Am 23. Juni 2014 um 11:33 von Nikolaus_1

Meinem Stand zufolge ist nur eine Minderheit für die Abspaltung, und das auch nur in bestimmten Gebieten. Eine Mehrheit hat hingegen sich beim Referendum von Donezk der Stimme enthalten.

Wenn Sie Ihre Behauptung mit Quellen untermauern könnten, würde ich mich über Belege freuen.

Andererseits:

Dass die Separatisten alleine über die Abspaltung auch von Industriegütern etc. abstimmen, die dem ganzen Land gehören und von diesem bezahlt wurden, kann wohl ebenfalls kaum als gerecht gelten.

wahrscheinlicht macht nur eine Abspaltung Sinn,

da die überwiegend russische Bevölkerung im Osten/Süden der Ukraine nicht in die NATO/EU möchte
und sich durch den gewaltsamen Sturz von Janukowitsch durch die neue (West-) Ukrainische Regierung auch nicht mehr vertreten fühlt. Die Teilung von unnatürlichen Grenzen zwischen unterschiedlichen Volksgruppen wurde schon oft, wie etwa in Jugoslawien oder dem Sudan vollzogen, was spricht dagegen es auch in der Ukraine zu machen, die Bevölkerung will es offensichtlich doch so. Gewalt ist schon gar kein Weg. Das sollte auch die EU endlich zur Kenntnis nehmen.

@ceterum

Es ist eben fraglich, wieviele "eigene Leute" da tatsächlich noch kämpfen. Die Mehrheit dürfte zwischenzeitlich aus kaukasischen/russischen Söldnern bestehen, die auch aus dem Ausland unterstützt werden.
Wie soll man im Übrigen "fundierte Verhandlungen" mit jemand führen, der keinen Dialog will? Die Feuerpause sollte Gelegenheit dazu geben, an den Verhandlungstisch zu kommen. Bislang habe ich noch keine entsprechenden Schritte seitens Separatisten/Terroristen gesehen. Im Gegenteil, sie greifen weiterhin die ukr. Armee an.

@ceterum:"Lächerliche Drohpolitik gegenüber Russland."

"Der Schokooligarch soll die Bombardierungen.... dauerhaft einstellen und fundierte Verhandlungen mit der Ostukraine führen."

Offenbar ist Ihnen entgangen, dass Kiew eine einseitige Feuerpause ausgerufen hat, an die sich die militanten Aufständischen aber nicht halten. Die Regierungstruppen hingegen halten sich an die Waffenruhe und bombardieren auch nicht die Stellungen der moskautreuen Separatisten.

Einen dauerhaften Waffenstillstand kann es erst geben, wenn die Rebellen ihre Waffen nieder gelegt haben. Solange der Kreml nicht im Sinne des Friedensplanes von Poroschenko kooperiert, die prorussischen Rebellen nicht zur Waffenruhe auffordert und den Nachschub von Kämpfern und Waffen über die russisch-ukrainische Grenze nicht verhindert, haben die Sanktionsandrohungen des Westens auch ihre Berechtigung. Ohne die Sanktionsandrohungen wird Moskau nicht kooperieren.

Weiter auf dem geraden Weg in den Bürgerkrieg

Das Verhalten von Kiew erscheint paradox, jedenfalls dann, wenn man Worte und Taten vergleicht.
Einerseits behaupten Poroshenko und Jazenjuk, sie wollten die Einheit des Landes, andererseits haben sie seit der Machtergreifung anfangs verbale und mittlerweile militärische Angriffe gegen die südöstlichen Landesteile gestartet, die das zerrissene Land nur noch weiter spalten.
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Ich jedenfalls beurteile die Machhaber in Kiew nicht mehr bei ihren Sonntagreden, sondern bei ihren Taten und die gehen leider den geraden Weg in einen katastrophalen Bürgerkrieg.
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@Nikolaus_1

Ob die Bevölkerung das möchte, ist noch gar nicht klar. Bislang gibt es lediglich eine rechtswidrige, gefälschte Volksbefragung, die keinem demokratischen Standard entspricht.

"Warum darf sich Schotland abspalten?"
Weil sie das eben richtig machen. Demokratisch, im Einklang mit der Verfassung und am Verhandlungstisch im Parlament. Mit der NATO hat es nichts zu tun.

11:45 von Kirasir

"Der "Plan" von Poroschenko ist reinste Demagogie."

Wenn der Plan sich nicht nicht in das kremltreue Weltbild a la "faschistische Junta schiesst auf das eigene Volk" einfügen lässt, stimmt das sicherlich...

Europa und USA

sollten den Worten Taten folgen lassen und die Sanktionen verschärfen. Putin lenkt erst ein, wenn es ihm weh tut. Das müsste zwischenzeitlich auch der letzte westliche Politiker verstanden haben.

Wer sagt denn, dass die

Wer sagt denn, dass die Bevölkerung einen eigenen Staat haben will?! Diese Art „Unabhängigkeit“ wird doch nur deshalb angestrebt, um sie schnellstmöglich wieder aufzugeben, indem man sich Russland anschließt.

Das geht auch einfacher: Sollen doch jene, deren Herz so sehr an Russland hängt, nach Russland ziehen. Dann wird sehr bald Ruhe einkehren in der Ukraine - vorausgesetzt, der Unruhestifter Putin sucht nicht weiter nach neuen Gelegenheiten, um Zwietracht zu säen.

Merke: Wer sich gegen den Bestand (s)eines Staates richtet, macht sich des Landesverrats schuldig. Keine Regierung der Welt - auch und gerade Poroschenko nicht - kann die Hände einfach in den Schoss legen und billigend in Kauf nehmen, wie der Staat von sogenannten „Separatisten“, in Wirklichkeit aber von einer „fünften Kolonne Moskaus“ auseinander gerissen wird.

@11:33 von Nikolaus_1

Das die Befölkerung im Osten mehrheitlich einen eigenen Staat möchte, das interresiert unsere westelichen Demokratien nicht.

Woher wollen Sie das wissen? Immerhin wollten sich zwischen 15% und 40% der Bürger von Donezk und Lughansk an den Präsidentschaftswahlen beteiligen - und das, obwohl die Separatisten die Wahl nach Kräften gewaltsam verhindert haben.

Warum darf sich Schotland abspalten?

In Schotland läuft der Vorbereitungsprozess für ein Referendum schon seit Jahren. So können alle Seiten Ihre Argumente darlegen, es kann eine öffentliche Diskussion stattfinden und die Wähler können sich in Ruhe eine Meinung bilden. Mal eben so hoppladihopp ein Referendum veranstalten, hat damit überhaupt nichts zu tun.

11:34 von Phonomatic

"... ein Land das für Europa kämpft..."
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Schön geschrieben, aber leider nicht die Realität. Sicher können Sie sich erinnern, das es gleichzeitig zu den EuoroMaidan Demos in Kiew, auch AntiMaidan Demos in Charkow, Donezk, Dnepopetrowsk, Saporoshje, Odessa und anderswo gab. Sicher will die Westukraine zur EU, da hat auch niemand was dagegen, der Rest aber nicht.
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Es bleibt abzuwarten bis die durch den IWF gefordeten Wirtschaftsmaßnahmen umgesetzt sind. Dann wird wohl die Euro Euphorie ihren Tiefpunkt erreichen, ein "Maidan 3.0" wahrscheinlich.
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Um eine stabile Ukraine zu erreichen, sollte sich die Putschisten Regierung auf den Westen des Landes konzentrieren um ihre Macht zu festigen. Im Osten nicht nur im Donbass und Lugansk, haben die keine wirkliche Unterstützung, dort schlummern noch mehr Konflikte.
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Wenn der Westen die Eurointegratoren unterstützt, gut!
Dann hat Russland aber das selbe Recht wenn es Menschen unterstützt die in Freiheit leben wollen.

@Kirasir: "Was soll Putin denn unterstützen?"

Putin soll im Sinne des Friedensplanes zunächst einmal die militanten Separatisten auffordern, die Feuerpause einzuhalten, die Waffen nieder zu legen, die Amnestie in Anspruch zu nehmen oder auszureisen. Darüber hinaus hat der Kreml sicherlich Interesse an einem sicheren Status der russischen Sprache für die ethnischen Russen in der Ukraine. Ebenso ist Moskau interessiert an der Umsetzung eines föderalen Staatswesens und baldigen Parlaments- und Regionalwahlen im Nachbarland. Es gibt also genug Möglichketen für Russland, zu kooperieren, wenn man denn wollte.

Die bisherigen Stellungnahme aus Moskau waren eher zurückhaltend (Putin) bis ablehnend (Lawrow). Für die Begrüßung der Feuerpause und der Verhandlungsbereitschaft Kiews durch den Kreml wurde Putin von den Aufständischen als "Verräter" und "Lügner" bezeichnet. Das weist auf das Doppelspiel von Putin hin. Es sollte sich endlich eindeutig zum Frieden bekennen.

Gibt es die Feuerpause tatsächlich?

Also wenn man die Nachrichten im Internet und die Videos auf Youtube sieht wird weiter in der Ostukraine geschossen, aber nicht so intensiv. Gestern wurde ein Bus mit Kindern, die Richtung Russland war beschossen worden, obwohl er deutliche Schriftzeichen katte, dass sich dort Kinder befinden. Die Löcher im Bus wurden gezeigt und die Kinder auch. Das ist sehr glaubhaft, da dort tatsächlich lebende Kinder gezeigt wurden, die auch sprachen und von Ihrer Flucht berichteten, es war also keine Animation.
Kein Film der in Hollywood gedreht wurde.
Ich weiß nicht wem ich mehr glauben soll. Hier wird so etwas nicht gezeigt, also hat es wohl einen Grund.
Weiß jemand mehr???
Ebenfalls wurde ein russischer Grenzposten leicht zerstört, 7 Grenzsoldaten kamen mit leichten Verletzungen davon.

Ich begrüße den Frieden, wenn er tatsächlich eingetroffen ist, ansonsten würde Poroschenko sich sehr unglaubwürdig machen.

na endlich

ich glaube, der Putin kommt seinem Ziel - einen Dialog für Ostukraine zu erzwingen - langsam näher. Ohne Dialog wird nämlich keiner Kapitulieren.
Die Retorik des Westens ändert sich langsam und man tut so, als wäre man schon immer für einen Dialog. (lächerlich) Meinetwegen soll der Steinmeier und Poroschenko so tun, wenn sie denken dadurch ihr Gesicht zu wahren. Wichtig ist, dass es keine Opfer gibt. Irgendwann wird auch der Schokokönig einesehen müssen, dass hier ganz andere Mächte mitspielen, und er eigentlich NIX zu sagen hat.

Der Frieden wird auch vom folgendem abhängen:

Wie die meisten es wissen hat die russische Justiz den ukrainischen Innenminister Arsen Awakow und den Gouverneur des Gebiets Dnepropetrowsk, Igor Kolomojski, auf die internationale Fahndungsliste gesetzt. Das teilte der Sprecher der russischen Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, am Samstag in Moskau mit.
Wenn die Ukraine den Frieden tatsächlich will und es ernst meint, muss sie auf die Forderung der Russen eingehen und alle Kriegsverbrecher ausliefern, auch diejenigen, die russische Journalisten getötet haben.
Nur so ist Versöhnung möglich. Die Menschen müssen spüren, dass die Regierung keine Verbrecher in der Regierung deckt.
Separatisten, aber auch die ukrainische Regierung muss alle Verbrechen aufklären und alle bestrafen, die ein Verbrechen begangen haben.
anderenfalls hat Putin Recht, der Frieden wird sonst keinen "echten" Frieden beinhalten und der Konflikt wird weiter gehen, so wie in Syrien. Ein zweites Syrien in Europa können wir nicht gebrauchen.

Deutschland und EU müssen sich warm anziehen

Deutschland und EU müssen sich warm anziehen, weil wenn die Grenze mit der Ukraine einmal offen ist, werden wir alle dieser Faschisten und Neonazisten von Maidan hier haben.... Und was dann passieren wird kann sich jeder vorstellen.

@vanPaten: Die russische Position im Ukraine-Konflikt

Lawrows Beschreibung der russischen Position ("Man muss den Dialog unter Berücksichtigung derer beginnen, die real die Lage in den südöstlichen Regionen der Ukraine kontrollieren") weist zunächst mal darauf hin, dass Kiew mit den Separatistenverhandeln soll. Mit dieser Einlassung wird aber auch Moskaus Interesse am Einbringen des eigenen Einflusses deutlich gemacht, denn Russland ist an der Realität im Osten mit Kämpfern und Waffen maßgeblich beteiligt.

Sollte Moskau bezwecken, die selbsternannte Macht der Aufständischen zu legitimieren, wird dies durch Kiew nicht geschehen. Diese Absicht straft die Forderung nach einem dauerhaften Waffenstillstand Lügen. Im Gegenteil: Bleiben Moskau und die Separatisten bei diesem Verlangen, gehen die militärischen Auseinandersetzungen mit vielen Opfer ab Samstag weiter. Die (pro-) russischen Kriegstreiber sind dann eindeutig identifiziert.

12:22 von juliana1501

"Wieso brrichten Sie nicht, dass die OstUA weiter von ukrainischen Kämpfern bombandiert wird???"

Vielleicht wird nicht davon brrichtet, weil es nicht stattfindet?

Frieden um Kinder zu Retten!

Mehr als 40 Kinder sind bei den bewaffneten Zusammenstößen im Osten der Ukraine durch Splitter- und Schusswunden ums Leben gekommen. Dies erklärte am Montag die Leiterin des Ausschusses der Obersten Rada für Fragen des Gesundheitsschutzes, Tatjana Bachtejewa.

"Jetzt geht es bereits um den Tod von Kindern – mehr als 40 Kinder sind durch Splitterwunden umgekommen. Also durch den Einschlag von Splittern nach einer Explosion in Fenster, hinter denen sich Kinder aufhielten. Unschuldige Kinder bekommen auch Kugeln ins Herz, was zum sofortigen Tod führt", so Bachtejewa.

Wenn die Ukraine so weiter macht, wird nicht nur Awakow in Den Haag landen, sondern mehr Personen.
Davor haben sie Angst und auch Angst vor Reportern, die die Wahrheit ans Licht bringen, deshalb werden dort Reporter, verhaftet, oder sogar getötet (1 Italienischer Reporter und zwei russische Reporter).
Danke an alle Reporter und Journalisten, die ihr Leben riskieren und helfen bei der Aufklärung von Kriegsverbrechen.

@ Monster

sorry, aber die Argumentation kann ich nicht nachvollziehen. Angenommen, hinter Ihrem Rücken würden man einen Putsch + ein öffentliches Schauspiel organisieren, um Ihnen was wegzunehmen. Würden Sie dann sagen, naja ok, blöd gelaufen. Klar unterstütz Russland die Ostukraine, dass sollte denk ich kein großes Geheimnis sein. Sie würden genauso versuchen, möglichst öffentlichkeitsneutral ihre Interessen durchzusetzen.
Wenn Sie also so argumentieren, dann müssen sie in der Kette früher anfangen. Hätten die USA nicht einen Putch finanziert, wäre es nicht zu dieser Situation gekommen.
Und was die MENSCHEN in West oder Ostukraine wollen, oder nicht, dass wissen wir von beiden Seiten nicht, und das interessiert die Machthaben auch recht wenig.

Das ganze Gebiet Donbass

Das ganze Gebiet Donbass ist schon aufgeteilt worden zwischen verschiedenen West Konzernen, deswegen wird die Kiewer Hunta nicht aufhören zu bombardieren, bis keiner am Leben bleibt. Nur das Land ist wichtig, nicht die Menschen....

Steinmeier steht im Abseits

Steinmeier scheint für immer mehr Leute ein Kriegstreiber zu sein. Seine Forderungen müssten an Paraschenko und Kolomoskij
sein : hört sofort mit eueren Bomben und Minen auf sonst kommt Ukraine nie nach Europa!

@juliana1501: "Warum berichten Sie nicht, dass die Ost UA...

... weiter von ukrainischen Kämpfern bombardiert wird???"

Die TS wird darüber nicht berichten, weil es Derartiges in der Realität nicht zu berichten gibt. Die ukrainischen Regierungstruppen reagieren nur, wenn sie von den prorussischen Separatisten angegriffen werden. Laut ZDF wird die Feuerpause nur von den Rebellen gebrochen. Da sich die Aufständischen nicht an die Feuerpause halten, kommt es immer wieder, vor allem im Raum Slawjansk, zu Schießereien.

um 12:35 von NikolaiNikolaewitsch

NikolaiNikolaewitsch da irren Sie sich gewaltig! ))) Putin wird nicht einlenken, aus einem einfachen Grund - er ist im Recht!

@A.Winckler: Und ich dachte, die Kiewer "Junta" hätte ...

die Grenzregion längst wieder unter Kontrolle."

Der ukrainische Grenzschutz hat seit dem letzten Wochenende die 120 Kilometer an der Grenze wieder unter Kontrolle, die zuvor von den Separatisten kontrolliert wurden. Die grenze hat aber eine Länge von 1.920 km und kann an vielen Stellen den Nachschub an Kämpfern und Waffen aus Russland ermöglichen.

@NikolaiNikolajewitsch

jaja, die Sanktionen, die tun uns sooo sehr weh, dass wir sie nur androhen. Wenn sie aber dennoch kommen, dann werden Sie und ich dafür zahlen. Der Putin daggen ist der Gute, weil er für den Einsatz für sein Volk nun vom Westen gemobbt. Die russische Bevölkerung wird sich solidarisieren und den Putin noch mehr verehren. DESHALB kommen die Sanktionen nicht.

Verlogene Doppelmoral

Wie unglaubwürdig die Androhungen von weiteren Sanktionen sind, lässt sich daran ablesen, dass Putin und Hollande am Rande des Treffens des D-Day Verhandlungen über den Kauf von Militärtechnik führten.
Wer will den EU-Außenministern nur glauben ? Entscheiden diese gegen ihre Präsidenten ? Verlogene Doppelmoral !!!!!

Absolut richtig erkannt

"Ob dieser Schritt entscheidend ist, das wird sich wohl Ende der Woche zeigen ... wenn die Terroristen darauf eingegangen sind, oder eben nicht.
Ansonsten geht es weiter wie bisher und so wie ich das sehe, ist das angesichts der fremden Kämpfer in der Ukraine sogar das wahrscheinlichste. Die sind ja gerade da, um richtig zu kämpfen, nicht für einen Sitzkrieg."

Das habe ich bereits letzte Woche geschrieben, es wird mehr und mehr gekämpft, Russland testet wie stark die ukrainische Armee ist, wenn sie gegen 1000 Separatisten nicht gewinnt, dann wird sie gegen die 60000 russischen Soldaten mit Waffen und Luftunterstützung keine Chance haben. Es könnte zum Krieg kommen, deshalb auch der Artikel in Spiegel über Polen und die Einstellung zu Nato.
Spiegel Artikel Überschrift: Polens Außenminister hält Bündnis mit den USA für "wertlos".
Schlimm wenn die Politiker so denken, dann denkt das Volk noch wesentlich schlimmeres und der ist noch mit einer Amerikanerin verheiratet, ganz schlimm.

Sanktionen anstatt Hilfe für Russland

Täglich fliehen tausende Menschen aus der Ukraine nach Russland. Und kein Politiker in Europa ist bereit, Russland materielle Hilfe für das Flüchtlingsproblem anzubieten.
Wie krank ist dieses Westeuropa?

alles der Rheie nach...

erst bietet Europa der Ukraine ein Freihandelsabkommen an. Russland möchte das nicht, weil sie ihre Wirtschaft schützen will und somit muss UKR zwischen den beiden entscheiden. Putin sagt immer noch, UKR kann ihr Abkommen machen mit wem sie will, aber diese Freiheit nehmen wir uns auch. Wenn der Westen die Entscheidung der UKR selbst überlassen hätte, gebe es gar kein Konflikt. Jetzt muss Putin alles was der Westen angerichtet hat, wieder gerade biegen, ansonsten gibt es Sanktionen. Alles gut und schön, aber eine Frage habe ich noch - wo bleibt der gesunde Menschenverstand???

Das Problem ist daß nahezu

Das Problem ist daß nahezu alle ost-ukrainischen Separatistenführer einen rechtsradikalen Hintergrund haben. Da er warte ich weder Kompromiß- noch Verhandlungsbereitschaft.

@Helmut Baltrusch

"Offenbar ist Ihnen entgangen, dass Kiew eine einseitige Feuerpause ausgerufen hat, an die sich die militanten Aufständischen aber nicht halten."
Es gab am Wochenende auch Übergriffe von Teilen der Nationalgarde und den "privaten" Batallionen.
"Einen dauerhaften Waffenstillstand kann es erst geben, wenn die Rebellen ihre Waffen nieder gelegt haben."
Solange die Mitglieder des Rechten Sektors der Nationalgarde und die "privaten" Kampfeinheiten ihre Waffen nicht abgeben, werden das auch die Rebellen (logischerweise) nicht tun.
"... den Nachschub von Kämpfern und Waffen über die russisch-ukrainische Grenze nicht verhindert"
Laut Regierungsangaben, hat die ukrainische Armee die Grenze unter Kontrolle, dann sollte das doch kein Problem mehr sein.

12:46 von Jederman

"Dann hat Russland aber das selbe Recht wenn es Menschen unterstützt die in Freiheit leben wollen."

Aber auch nur, solange man nichts gegen Zar Wladimir I. sagt. Dann war's das nämlich mit der Freiheit...

13:10 von andorno_polo

Komisch, die Konzerne geben Menschen Arbeit, aber die Separatisten rauben ihnen ihr Geld, erpressen, foltern entführen und morden ...

Am 23. Juni 2014 um 12:35 von NikolaiNikolaewitsch

" Das müsste zwischenzeitlich auch der letzte westliche Politiker verstanden haben. "
nur zur Erinnerung:

Wer auf sein eigenes Volk schiessen lässt, hat jedweilige Legitimation verloren
Angela Merkel

"Sie Irren" @ Helmut Baltrusch

"Sie Irren: Die Mehrheit der Bevölkerung in der Südost- und in der gesamten Ukraine wünscht den Einheitsstaat."

-Und Sie sind natürlich gestern von Ost-Ukraine zurückgekehrt? Und wissen alles aus der ersten Hand? Ich kenne Ihre Kommentare schon seit Beginn dieses Konflikts, und die haben sich anscheinend nicht verändert. Ja, ich gebe zu, es gibt einige wenige in der Ost-Ukraine, die einen Anschluss an Europa wollen und die Aufständischen nicht unterstützen. Aber wenn Sie nur wussten womit sie es argumentieren. Z.B. hat ein zu mir gesagt (kein Zitat): Wir werden in Europa und ich werde "Benz" fahren...Selbst ich (im Deutschland studiert) kann mir nur kleine "Mazda" leisten.
Also, in diesem Fall empfehle ich den Koffer zu packen und dorthin zu reisen. Und wir alle werden auf Ihr Bericht warten!
Übrigens, ich spreche täglich mit den Leuten aus Ost-Ukraine.

13:23 von autodidact

Sie glauben doch nicht, dass die nach Rußland fliehen, weil sie Rußland lieben - die wollen nicht durch die übelsten Unruheprovinzen und dabei ihr Hab und Gut oder gar ihr Leben riskieren.
Also wirklich, diese Argumentationsmuster die von keinerlei Empathie geprägt sind.

Am 23. Juni 2014 um 13:23 von FriedenJaDummhe...

"Alles gut und schön, aber eine Frage habe ich noch - wo bleibt der gesunde Menschenverstand???
Suchen sie diesen nicht bei Politikern!

13:23 von FriedenJaDummhe...

Die ukrainischen Bürger haben entschieden, auf dem Maidan - und was man von Rußlands Aussagen zu halten hat, weiß niemand besser als die Ukrainer, die um vertraglich festgehaltene Zusagen Rußlands durch Putin betrogen wurden.

@Helmut Baltusch

Sehr geehter Herr Baltusch!
Wenn Sie nur TS und andere Mainstream-Medien beobachten freilich nicht, die UN erzählt was anderes

Verlegte Artikel

Der erste Satz des ganz schnell wieder unter "ferner liefen" abgelegten Artikel lautet:
"...Die EU hat Russland aufgefordert, den Friedensplan des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zu unterstützen."...
Nicht weit darunter findet sich die folgende Aussage Russlands:
"...Die russische Regierung hatte sich zwar skeptisch zum Friedensplan geäußert, aber die Waffenruhe sowie das Verhandlungsangebot an die Separatisten begrüßt."...
Ich frage mich, wo eigentlich die Probleme der EU in diesen Vorgängen liegt, Russland mit neuen Sanktionen zu drohen, wo doch die Russen anerkannterweise genau das tun, was die EU und Steinmeier fordern. Siehe oben! Wie wär es, nun einmal der Ukraine zu drohen, damit auch wirklich Gespräche über eine Zukunft und eine gemeinsame Übereinkunft des Ostens mit Kiew geführt werden! Kommt da noch was, Herr Steinmeier?

Monster916

„Wenn dort nur Ukrainer ständen und keine Russischen Kämpfer, dann wäre es auch längst vorbei.“
In der Ukraine, vor allem im Osten un Süden leben ganz viele Menschen mit russischen Wurzeln, genauso, wie in Russland gibt es viele Ukrainer. Sie sehen gleich aus und sprechen russisch. Russen besitzen ukrainische Pässe und Ukrainer – russische. Sie können sich selbst nicht auseinander halten. Das ist ein Krieg nicht zwischen Russen und Ukrainer, sondern ein Kampf der Ideologien. Und am Ende bekämpft sich die Ukraine selbst.
“Wenn sich die USA und England…symbolisch einige Soldaten senden würden… diesem Spuk ein Ende bereiten.“
Glauben Sie das im Ernst? Es würde die Situation noch mehr verschlimmern. Was haben dort die US-Söldner zu suchen? Nichteinmischung!!!
„Dann hätten Sie keine Luftabwehrraketen…“
Es gab in Donezk, auch in Lugansk einige Militärpunkte mit ensprechenden Waffen. Überläufer aus UA-Armee kamen auch nicht mit leeren Händen.

Friedensplan. @ Helmut Baltrusch

"Putin soll im Sinne des Friedensplanes zunächst einmal die militanten Separatisten auffordern, die Feuerpause einzuhalten, die Waffen nieder zu legen, die Amnestie in Anspruch zu nehmen oder auszureisen. Darüber hinaus hat der Kreml sicherlich Interesse an einem sicheren Status der russischen Sprache für die ethnischen Russen in der Ukraine. Ebenso ist Moskau interessiert an der Umsetzung eines föderalen Staatswesens und baldigen Parlaments- und Regionalwahlen im Nachbarland. Es gibt also genug Möglichketen für Russland, zu kooperieren, wenn man denn wollte."

-1. Putin SOLL? Also das werde ich nicht kommentieren. "Putin soll" und ist damit alles gesagt.

-2. "eines föderalen Staatswesens".?Bitte lesen Sie den Plan noch ein mal.

-3. Das ist kein Dialog, ein Ultimatum ist es.

13:13 von Helmut Baltrusch

"Die TS wird darüber nicht berichten, weil es Derartiges in der Realität nicht zu berichten gibt. "
.
Sehr geehrter Herr Baltrusch,
die TS ist garnicht in der Lage über alles zu berichten, was wirklich passiert. Es wird IMMER eine Auswahl getroffen.
.
Wenn man Ihrer Argumentation folgt, dann hätte es das Hochwasser im Altai, vor zwei Wochen nicht gegeben, oder es war ein russischer Propaganda Trick, weil die TS darüber nicht berichtet.

Putin spielt falsch!

Wer sind denn nun eigentliche unsere wahren Freunde? Werteähnliche Staaten wie England, Frankreich, Spanien, Schweden, Niederlande, Österreich, etc. oder etwa (wie es hier die Putin-Schreiber suggiereren wollen) doch das autoritär geführte, unfreie Russland, in dem es (ich wiederhole das so oft, bis es auch der Letzte verstanden hat) nicht einmal den Ansatz einer Presse- und Informationsfreiheit gibt?

Und zur wahnwitzigen Behauptung, das ostukrainische Volk wolle die Abspaltung bzw. den Anschluss an Russland: dafür bräuchte man definitiv keine Waffen! Außerdem schon ein komisches "Volk", ich sehe eigentlich nur verdächtig gut ausgebildete Schwerstbewaffnete, die sich vermummen und das Kriegsrecht ausrufen. Die Mehrzahl dieser Separatisten sind keine(!) Ukrainer, sondern Russen und prorussische Legionäre und Söldner, die aus Russland mit Personal und Waffen versorgt werden, und zwar systematisch! Wer auf Putin hereinfällt, ist entweder unendlich naiv oder verteidigt ihn mit Kalkül!

@12:46 von Helmut Baltrusch

"Putin soll im Sinne des Friedensplanes zunächst einmal die militanten Separatisten auffordern, die Feuerpause einzuhalten, die Waffen nieder zu legen......"

Jetzt müssen Sie uns nur erklären welche Verhandlungsmasse dann die Separatisten haben wenn sie ihre Waffen niedergelegt haben?

Antwort: cowboy8

"Immerhin wollten sich zwischen 15% und 40% der Bürger von Donezk und Lughansk an den Präsidentschaftswahlen beteiligen - und das, obwohl die Separatisten die Wahl nach Kräften gewaltsam verhindert haben"

Jetzt kannst du auch ausrechenen wievile % und damit Bevölkerung, dieser Teil im Verhältnis zur restlichen Ukraine beträgt. Der, die Regierung ihre fremdenfeindliche Meinung durch Propaganda (kannst du sogar hier lesen, alle Russen sind Terorristen) und durch Einschüchterung, grauenvolle Gewalttaten am 2. Mai in Odessa und 9. Mai in Mariopol, aufgezwungen hat. Das ganze kann ich eigentlich nicht ganz nachvollziehen, der "Bandera" erzog seine Faschisten gegen Kommunisten und die gibt es schon seit ca. 25Jahren nicht mehr. Aber es ist wahrscheinlich so, dass diese Regierung irgendjemanden einfach hassen muss.

12:46 von Jederman

Sicher können Sie sich erinnern, das es gleichzeitig zu den EuoroMaidan Demos in Kiew, auch AntiMaidan Demos in Charkow, Donezk, Dnepopetrowsk, Saporoshje, Odessa und anderswo gab.

Komischerweise waren aus den selben Gebieten mindestens genauso viele Menschen auf dem Maidan ... das haben Sie offenkundig nicht mitbekommen.

Um eine stabile Ukraine zu erreichen, sollte sich die Putschisten Regierung auf den Westen des Landes konzentrieren um ihre Macht zu festigen.

Was für eine Nebelkerze ... im Westen herrscht Frieden und Einigkeit, und bis auf ein paar tausend Fehlgeleitete, Gekaufte und Unzufriedene herrscht auch im Osten ein Gefühl vor, zur Ukraine zu gehören, das brutal von den Separatisten unterdrückt wird.

Erzählen Sie uns noch ein Märchen von Stabilität durch Spaltung und Annektion ... gähn.

Gähn

Ich kann es langsam nicht mehr "hören".
Wie wärs mal mit Sanktionen gegen die Ukraine?Oder mit der Aufklärung der Todesschüsse auf dem Maidan?

Sry aber die große Mehrheit hat hier schon längst geschnallt was abläuft.Als nächstes ist bestimmt Venezuela dran was seine Land beraubt wird.Maduro kann das Land wahrscheinlich nicht mehr lange zusammen halten gegen das Kapital.Mit dem Einlass des IWF in der Ukraine ist die Ausbeutung des Landes eigentlich schon faktisch besiegelt.

@Phonomatic, 11:34 - Differenzierungen

Wenn man in einem Kommentar zum Ukrainekonflikt Partei ergreift für den "Friedensplan von Präsident Poroschenko", dann wäre es wahrscheinlich nicht verkehrt, wenn man des Präsidenten Differenzierung zwischen terroristischen und nicht-terroristischen Separatisten zur Kenntnis nimmt, sodass die abschließende Schelte der "lauwarmen Worte" des "unentschlossenen Westens" wahrscheinlich nicht als "das wahrscheinlichste" (sic!), sondern korrekterweise als das Wahrscheinlichste erscheinen könnte.

Hetze..

Die ganze Problematik fing erst damit an, als die selbsternannte Regierung in Kiew als erste Maßnahme den Menschen in der Ostukraine den Gebrauch ihrer uhreigener Sparache (Russisch) verbieten wollte. Danach ruderten die zurück, aber der Schaden war bereits angerichtet.

Und mal ganz ehrlich: dort werden seit Monaten von beiden Seiten 100-te von Menschen umgebracht und der Westen tut gaaaaarnichts, außer den Russen mit Sanktionen zu drohen..

Eine Farce ist es.

um 13:33 von Phonomatic

es ist nicht mehr komisch wenn es um Schiefer gas geht. Das würden Sie doch auch nicht wollen oder??? Genauso würden Sie nicht wollen, wenn Sie und eure Familie einfach weggejagt oder erschossen wird um Platz zu räumen oder????

@ Helmut Baltrusch (13:17 )

Lieber Helmut, ich war eigentlich der Meinung, eindeutig genug auf die Quelle meiner Aussage verwiesen zu haben... Schließlich bezog ich mich unzweideutig auf die letztwöchigen offiziellen Jubelmeldungen in den ukrainischen Medien, nach denen die KOMPLETTE Grenze wieder in der Hand der Ukraine wäre.

Gelegentlich sollten vllt. auch Sie sich mal die Mühe machen, sich aus anderen Quellen zu informieren, bevor Sie hier derart auf Kommentare anderer User reagieren.

Antwort auf um 11:33 von Nikolaus_1

"Das die Befölkerung im Osten mehrheitlich einen eigenen Staat möchte, das interresiert unsere westelichen Demokratien nicht.
Warum darf sich Schotland abspalten?
Weil sie weiter in der NATO bleiben."

NATO ist zur Zeit so schwach wie nie zuvor. Das ist auch allen bewusst, deshalb hat auch Polen Angst vor Russland (Artikel im Spiegel)
Stellt euch vor, Russland greift Ukraine an, bleibt aber nicht an der polnischen Grenze stehen und marschiert Richtung Warschau. Was denkt ihr werden die Amerikaner New York für Warschau opfern?
NEIN und das wissen die Polen.
Werden Deutsche Soldaten Ihr Leben für Warschau riskieren? Weiß ich nicht, aber vermutlich auch nicht.
NATO erweitert sich, aber dadurch schwächt es sich. Denn jedes Land hat eigene Interessen und kein Bürger möchte sein Leben für ein anderes Land riskieren.
Deutschland hat auch nicht im Irak gekämpft. Gegen Russland wird Deutschland nie mehr kämpfen, das ging ja bereits schief.

einseitige rauhe Umgangstöne

  • - Die EU hat Russland aufgefordert,...
  • - Der deutsche Außenminister forderte Russland auf, ...
  • - Zudem müsse Russland sich darum bemühen, ...
  • - Der britische Außenminister William Hague warnte die Regierung in Moskau zudem, ...
  • - Sein schwedischer Kollege Carl Bildt beschuldigte Russland, ...

- Androhung von weiteren Sanktionen

Das ist ein wahres politisches Trommelfeuer aus dem "Westen" gegen Russland.
Fordern, drohen, warnen, beschuldigen, sanktionieren...sieht so ein Dialog auf Augenhöhe aus? Für mich sieht dieses Verhalten aus, wie gegenüber einem Vasallenstaat und nicht wie ein ausgeglichener Umgang mit einem Partner-/ Freundstaat.

Hört man sich nicht erst an, was Russland fordert, um es dann gemeinsam zu lösen. weil man mit der Sanktionskeule am längeren Hebel sitzt?

Auch in der Ukraine muß man mit seinen Feinden verhandeln

Man merkt, daß der Schokoladenpeter eine Handpuppe der VSA ist, denn genau wie seine Meister fönt auch er einer politischen Kinderei, gegen die die Kindereien früherer Zeiten verblassen. Mögen im 30jährigen Krieg auch die Schweden in Osnabrück und die Welschen in Münster mit dem deutschen Kaiser über den Frieden verhandelt haben, so verhandelten hier doch die Kriegsparteien. Die VSA haben aber neuerdings die Unsitte eingeführt sogenannte Verhandlungen ohne die gegnerischen Mächte führen zu wollen. So versuchten sie in Syrien die Regierung von den Verhandlungen auszuschließen, obwohl diese ein Großteil des Landes noch immer behauptet. Und in der Ukraine will nun der Schokoladenpeter nicht mit denjenigen reden, die gegen seine Kriegsknechte gekämpft haben. Folglich wird der Krieg dort munter weitergehen und sollte es dem Schokoladenpeter gelingen größere Erfolge zu erzielen, so dürfte Rußland wohl zugunsten seiner ostukrainischen Parteigänger eingreifen und die VSA wohl erneut kneifen.

Antwort auf um 11:57 von vanPaten

"Hier bezieht er sich also auf das vom Westen beim Maidanumsturz oft gepriesene Effektivitätsprizip der Anerkennung der Macht derer, die sie effektiv haben und nicht derer, die sie mal hatten wie bei den ergebnislosen Runden Tischen Poroschenkos mit Ischinger.

Angesichts der negativen Erfahrungen mit dem Vertrag vom 21.02. mit Steinmeier fragt es sich auch, ob Poroschenko im gegebenen politischen Umfeld tatsächlich Garant etwaiger Vereinbarungen sein kann, oder sich wieder ggf. ultrarechte Kräfte, denen das ggf. nicht gefällt, aktivieren. Die unterhalten ja auch eigene nichtstaatliche (nicht Poroschenkos Befehl unterstehende) aktive Streitkräfte mit ungeklärtem Rechtsstatus.
Misstrauen ist daher angesagt, schon wegen Poroschenkos angekündigten Plan B = Bombenkrieg."

Sehr gut beschrieben!

Russland wartet nur darauf eingreifen zu dürfen, sie brauchen nur den "richtigen" Grund! Sie wollen den Bombenkrieg, denn Russland hat mehr Bomben und Flugzeuge als Kiew.

Die EU fordert?

Die EU hat Russland aufgefordert, den Friedensplan des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zu unterstützen. "Wir hoffen jetzt und erwarten, dass Russland sich bereit zeigt zur Kooperation", sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Luxemburg.

Welches europäisches Amt hat Bundesaußenminister inne, dass er im Namen der EU fordert?

@Helmut Baltrusch

"Die TS wird darüber nicht berichten, weil es Derartiges in der Realität nicht zu berichten gibt."
Die Korrespondenten von ARD und ZDF sind in Kiew und geben die dort veröffentlichten Informationen weiter.
Reporter der BBC und von CNN sind im Kampfgebiet. Lesen Sie einfach in diesen Medien nach, die berichten zwar auch einseitig, aber nicht so extrem.

14:00 von Gurdi

"Wie wärs mal mit Sanktionen gegen die Ukraine?"

Weswegen? Wegen Durchsetzens des Gewaltmonopols gegen einige selbsternannte Volksbürgermeister?

"Oder mit der Aufklärung der Todesschüsse auf dem Maidan?"

Außer einigen Berufszweiflern ist eigentlich jedem klar, dass dies höchstwahrscheinlich Berkut-Leute waren. Die Frage wäre lediglich, ob das auf Janukowitschs Befehl hin geschah oder ob jemand ohne Befehl handelte.

Abspaltung!? @Helmut Baltrusch 12:07

Nur die von Anfang an mit Gewalt agierenden Separatisten in der Ostukraine kämpfen mit terroristischen Mitteln für eine Abspaltung der Regionen Donezk und Lugansk.

Ihre Aussage stimmt in vielerlei Punkten nicht!

Die Proteste in der Ost-Ukraine spielten sich zeitgleich zu den Maidan-Protesten ab und zwar friedlich! Erst später gingen die ost-ukrainischen Aktivisten dazu über Veraltungs- und Polizeigebäude zu stürmen, die Staatsmacht stellte sich ihnen dabei nicht in den Weg! Durch die Übernahme von Polizeistationen und Militäreinrichtungen gelangten auch viele Waffen in die Hände der Aktivisten.

Erst seit dem Einsatz der Nationalgarde und der Armee gibt es überhaupt erst Kampfhandlungen im Osten der Ukraine!

Ich würde die "Abspaltung" von der Ukraine so auch nicht als Rebellenposition stehen lassen. Das ist eine Maximalforderung, die gefordert wird, da niemand in Kiew auch nur einen Millimeter auf die Aktivisten zuging. Ich denke eine Föderalisierung wäre Kompromiss.

14:00 von wiesengrund

Warum sollte ich das tun müssen? Ich darf hier meine Meinung äußern und muss nicht darauf bedacht sein Worte zu finden, die möglichst viele dazu bewegen könnten ihre Waffen niederzulegen. Und sorgen Sie sich neuerdings um meine Rechtschreibung?

Antwort auf 13:19 von Görlitzer

"Wie unglaubwürdig die Androhungen von weiteren Sanktionen sind, lässt sich daran ablesen, dass Putin und Hollande am Rande des Treffens des D-Day Verhandlungen über den Kauf von Militärtechnik führten.
Wer will den EU-Außenministern nur glauben ?"

Auf Frankreich wird ein großer Druck ausgeübt, die möchten aber keine Strafe zahlen. Also bleiben zwei Möglichkeiten.
I - die Schiffe an USA verkaufen und Strafe zahlen, und nie wieder neue Aufträge erhalten, auch nicht von Indien und China, da der Ruf ruiniert wird.
Oder II - Schiffe an Russland verkaufen und den großen Bruder verärgern.

So was ist eigentlich Erpressung, siehe Bulgarien mit der South Strem, die eingefroren ist.
Russland hat damals die Staaten im Warschauerpakt auch erpresst und was ist daraus geworden? Zerfallen!
Wer andere Erpresst und ausspioniert, muss sich nicht wundern, dass es so wie jetzt im Polen dafür kritisiert wird.
Siehe: Abhöraffäre in Warschau: Polens Außenminister hält Bündnis mit den USA für "wertlos".

von Helmut Baltrusch um 13:13

Sehr geehrter Herr Baltrusch. In ihren Mitteilung über die anhaltenden Kämpfe stützen Sie sich ausschließlich auf Aussagen von ARD und ZDF. ARD und ZDF (von mir aus auch andere Medien) stützen sich auf die Aussagen der gegenwärtigen ukrainischen Regierung. Natürlich ist diese Berichterstattund sehr einseitig. Man sollte immer beide Seiten hören, um objektiv entscheiden zu können. Diese Objektivität fehlt mir in Ihren Beiträgen.
PS. Noch ein Hinweis zur Arbeitsweise von ZDF. Schauen Sie und von mir aus auch die anderen Foristen auf die heute.de-Seite. Kämpfen jetzt die prorussischen Kämpfer schon auf der Seite der ISIS ??? Unter der Überschrift ISIS-Vormarsch ist ein solches Bild abgedruckt. Habe ich jetzt irgendetwas verpasst oder ist das nur ein journalistischer Faupax erster Güte ???

14:05 von A.Winkler

Bitte zeigen Sie diese Quellen doch auf, ist ja dann wohl kaum ein Umstand.

Kein Transnistrien, so Poroschenko. Dann jetzt verhandeln.

Eher was für Liebhaber widersinniger medialer Sätze :
"Die Separatisten brechen die einseitige Waffenruhe/Feuerpause".

Das kann wohl nur der, der sie auch verpflichtend eingegangen ist. Eine Verpflichtung zur Kapitulation ergibt sich aus Poroschenkos Ansinnen nicht.

Im Übrigen hat Kiew kein Verharren in den Stellungen damit verbunden, um zwischendurch mit den Kommandeuren über die Kriegsbeendigung zu verhandeln.
Tatsächlich versucht Kiew, das bis dato die Grenze nicht kontrolliert, so den Ring um Donetzk, Lugansk, Slwajansk etc. zu schließen, um als Plan B dann wohl einen vernichtenden Blitzkrieg vom Zaun zu brechen, vermuten ukr. Politologen.

Der Israeli mit Wohnsitz Genf, Oligarch und und Vielleicht-noch-Gouverneur, Privatarmeeaustatter und Kopfgeldzahler Kolomoisjki ist mal wieder unerlaubt von der Regierung aus dem Amtsitz Donetzk nach unbekannt verschwunden und entgeht wohl so vorerst Verhaftung/Tribunal und kommenden Großangriff auf die Stadt.

EU-Aufnahme bei Bankencrash?

14:01 von Andromeda32

ahja, ein Gesetz das nie infkraft trat, das rechtfertigt die Annektion der Krim und gleich noch den Geheimdienstkrieg im Osten der Ukraine, der leider Tote kostet weil die Separatisten dies billigend inkauf nehmen.
Das zeigt doch nur, wie bereitwillig sie alles hinnehmen, Hauptsache es richtet sich gegen die Regierung in Kiew.

Separatisten brechen ständig Waffenruhe!

Über 30 Mal haben die Separatisten die Waffenruhe gebrochen. So werden sie den Friedensplan unterlaufen. Gestern in der 20 UHR-TS wurden Bilder von einem selbsternannten Gouvernour gezeigt wie er verängstigte Einwohner auf Kämpfen einschwor. Über diese Worte freute sich verständlich keiner der Anwesenden. Rings um ihn herum wurde er von Menschen abgeschirmt, damit ihn kein Scharfschütze treffen kann.

Ich denke diese Leute haben so schwere Straftaten begangen, dass sie deswegen nicht mehr aufhören werden. Dafür gilt auch die Amnestie nicht.

Einige andere Separatisten, die nur als "Mitläufer" einzustufen sind, sollten endlich ihren logischen Menschenverstand einschalten und sich schnellstens weg von diesen "Führungskräften" bewegen.

An Putin appellieren ist wohl nur noch eine "Sprechblase", da er wenig Vertrauen außerhalb Russlands hat.

Putins Grenzsoldaten lassen vielleicht auch Nachschub durch, weil Putin keine Kontrolle mehr hat.

Ratlose EU

Diese fortwährende Drohungen etc. sind in
Wirklichkeit ein Unvermögen zielstebende
Lösungen zu finden. Wie soll man das noch
anders formulieren?. Rußland mit Putin hat
Willen und Vorschläge unterbreitet, aber
soll oder muß alles akzeptiert werden was
diese Poroschenko vorschlägt?.
Amerika hat die EU und Deutschland für ei-
gene Zwecke benutzt und niemand oder We-
nige haben dies mitbekommen. Für Europa
und vor alle Dingen Deutschland ist Rußland
wirtschaftlich und in vielen anderen Angele-
genheit wichtiger den je. Eine Umfrage wäre
angebracht, um eine Anbindung und Freund-
schaft zur USA oder Rußland erwünscht ist.

@sprutz: Gewalt als Verhandlungsmasse der Separatisten

Jetzt müssen Sie mir mal erklären, warum die militanten Aufständischen die Gewalt als Verhandlungsmasse einbringen wollen? Anscheinend haben die moskaufreundlichen Separatisten kein politischen Mittel in die Verhandlungen einzubringen. Das ist angesichts der Behauptung, dass die Rebellen die Bevölkerung hinter sich hätten, geradezu entlarvend. Es bestätigt sich zunehmend, dass die Separatisten politikunfähig sind und nur mit terroristischen Mitteln versuchen, ihre egoistischen Ziele der Spaltung und dem Anschluss an Russland erzwingen zu wollen. Das begründet auch, warum die militanten Rebellen aus politischer Schwäche weiter die Waffen sprechen lassen und keinen Frieden wollen.

worüber TS oder Heute nicht berichten, gibt es nicht?

Über solche Ansichten darf man sich ein wenig wundern.
Das Hochwasser im Altai gab es dann auch nicht, wie ein anderer Kommentator bemerkt hat.
Ebenso den Hubschrauberabsturz in Murmansk Anfang Juni.

Und die Proteste Rechtsradikaler gestern in Kiew auch nicht. (recht neu, viell. gibt's ja doch noch was)
"http://de.euronews.com/2014/06/22/gewaltsame-proteste-von-rechtsradikalen-in-kiew/"

Puttins Aggression

Wenn sich jemand an die Geschichte der Kuba-Krise erinnert… und wer nicht, kann ich eine gute Hollywood-Produktion „13 Days“ empfehlen. Damals die bösen Kommunisten haben auf der Kuba Raketen aufstellen wollen und das hätte die Krise ausgelöst. Das die Amerikanische Raketen schon längst vorher in der Türkei standen wird am Ende nur ganz flüchtig angeschnitten. Gut, dass Putin viel cooler ist als damals die Kommunisten, sonst hätten wir schon längst keinen Frieden mehr. Denn in Polen stehen bereits längst Nato-Raketen, das weiß hoffentlich jeder.

13:35 von weestedoch

Beweise? Videoaufnahmen bei RT!!
Damit diskreditieren Sie sich doch selber ...

NikolaiNikolaewitsch

„Europa und USA
sollten den Worten Taten folgen lassen und die Sanktionen verschärfen“
Sie wollen Sanktionen, also wollen sie schaden. Sie wollen schaden meinen Freunden, Verwandten, Bekannten und anschließlich meiner Mutter. Aber sie werden von ihren Sanktionen nicht so schnell was merken. Es sind normale Arbeiter, die im Supermarkt nur inländische Produkte kaufen, weil EU-Waren überteuert sind.
Die „Reichen“ können zum Shopping nach Dubai fliegen oder woanders aber auch die „Normalos“,weil Ost-Asien Reisen extrem billig geworden sind.
Was berifft die Zusammenarbeit zwischen rusischen und EU-Unternehmen, so wird es beide Seiten hart treffen. Ich denke, aber EU-Wirtschaft schlimmer. Chinesisch-Russischer Handel blüht und Chinesen bitten reichliche Sortiment-Palette.
Europäische Wirtschaft braucht viel Energie, kurzfristig gibt es keine Alternative.
Fazit: Während der Russe im Warmen sitzt und sein schwarzes Brot kaut, erfriert jämmerlich vievielleicht ein oder anderer Europäier

13:46 von 00Schneider

Wer auf Putin hereinfällt, ist entweder unendlich naiv oder verteidigt ihn mit Kalkül!

Hinzu kommen die selbstgerechten Wohlstandssatten, denen es wichtiger ist ihre Unzufriedenheit der Gesellschaft anzulasten, in der wir leben.

Waffenstillstand ohne "echte" Verhandlungen

Klar, Verhandlungen soll es geben - aber mit wem? Solange es nicht zumindest den Versuch gibt, mit denen zu verhandeln, die faktisch die Gewalt im Osten ausüben, macht das keinen Sinn. In den sauren Apfel muss Poroschenko beißen. Ansonsten bleibt aus seiner Sicht doch nur, die Operation so weiterzuführen.

die Fakten zeigen was anderes

z.B. der angehörte Funkverkehr oder die Rekonstruktion der Schusswaffe. Demnach kamen die Schüsse aus einem Hotelzimmer, welches von den Aufständischen besetzt war.

"Die ganze Problematik fing

"Die ganze Problematik fing erst damit an, als die selbsternannte Regierung in Kiew als erste Maßnahme den Menschen in der Ostukraine den Gebrauch ihrer uhreigener Sparache (Russisch) verbieten wollte. "

Stimmt doch gar nicht. Es ging lediglich um den Status von Russisch als offizielle Amtssprache. Das bedeutet nicht, jemandem zu verbieten, in dieser Sprache zu sprechen. Abgesehen davon bezweifle ich, das Behörden, Ämter usw. deswegen einen russischsprachigen Ukrainer nur wegen dieses Verwaltungsaktes komplett ignoriert hätten.

Und deswegen gleichmal mit Waffen loszuziehen, Bürgermeister abzusetzen, Gebäude zu besetzen, zu entführen, foltern und morden ist wohl etwas übertrieben...

14:19 von Azichan

Wirklich lustig sind diese Eigeninterpretation des Handelns und der Motive der Terroristen.

@14:19 von Azichan

"Ich denke eine Föderalisierung wäre Kompromiss."

So steht es ja auch in Poroschenkos-Friedensplan. Das wird auch kommen, aber nicht innerhalb einer Woche.

"Erst seit dem Einsatz der Nationalgarde und der Armee gibt es überhaupt erst Kampfhandlungen im Osten der Ukraine!"

So stimmt es natürlich nicht. Das ist eine Verdrehung der Tatsachen und Verharmlosung von Gewalt. In dem Moment, wo Separatisten öffentliche Gebäude besetzten und Amtsinhaber brutal entfernten, handelte es sich um Kampfhandlungen in der Ostukraine.

14:27 von Görlitzer

Wenn Sie eine gesicherte Berichterstattung - wie wir Sie hier haben - mit den Propagandalügen - wie Sie bei RT staatlich verordnet abgespult werden - auf einen Haufen schmeißen, und dann aus irgendeinem willkürlichen Durchschnitt eine Objektivität ableiten wollen, dann ist das einfach Unsinn. Das macht Sie nicht objektiv sondern beeinflußbar.

@14:01 von Andromeda32

Die ganze Problematik fing erst damit an, als die selbsternannte Regierung in Kiew als erste Maßnahme den Menschen in der Ostukraine den Gebrauch ihrer uhreigener Sparache (Russisch) verbieten wollte. Danach ruderten die zurück, aber der Schaden war bereits angerichtet.

Ein großartiges Beispiel für die Lügen der russischen Propaganda. Tatsächlich ging es darum, Russisch als AMTSSPRACHE abzuschaffen. Die Russischen Medien verbreiteten jedoch, dass jeglicher Gebrauch der Russischen Sprache schwer bestraft werden sollte, also auch die normale Kommunikation untereinander und auch innerhalb der eigenen Familie (!!).

Da dieses Thema schon seit Beginn der Unruhen bis zur Bewusstlosigkeit diskutiert wurde und inzwischen jeder, der hier regelmäßig mitliest, die Details kennen muss, frage ich mich schon, was mit Kommentaren wie Ihrem hier bezweckt werden soll.

@daia20: "Für mich sieht diese Verhalten (des Westens) aus,...

... wie gegenüber einem Vasallenstaat und nicht wie ein ausgeglichener Umgang mit einem Partner-/Freundstaat."

Nun, seit Russland seine friedliche Politik mit der widerrechtlichen Krim-Annexion und der Unterstützung für die militanten prorussischen Separatisten aufgegeben hat, kann man nicht mehr von einem Verhältnis unter Partnern oder Freunden ausgehen. Der Westen hat begründet kein Vertrauen mehr zu Russland und seinen Repräsentanten. Russland geht es nach der neuen Vorrangpolitik mit großrussischer Ausdehnung- und Machtpolitik der "Integration" von ehem. Sowjetrepubliken nur um die Durchsetzung eigener Interessen im regionalen Einflussgebiet.

Angesichts des Widerspruchs russischer Worte und Taten im Ukraine-Konflikt wundert es nicht, wenn die westliche Forderung, den Friedensplan zu unterstützen und die Unterstützung der militanten Aufständischen aufzugeben, mit Sanktionsdrohungen versehen wird. Putin treibt mit der Ukraine ein ganz böses Spiel zugunsten eigener Interessen.

Falschdenker

Es bringt doch nichts, diese kontraproduktiv
Ansichten zu vertreten. Nichtsagende Be-
mühungen zur Bewältigung der Krise und
Friedensbemühungen mit demogogischen
Hintergrund waren bisher das Produkt des
Westens mit Partner.
Pardon, il en est ainsi.

drollig

da wird von einem propagandakrieg gesprochen und als nächstes davon das jemand nicht bewiesen hätte etwas nicht getan zu haben...
bin ich jetzt hoffnungslos altmodisch weil ich immernoch annehme das man beschuldigungen erst mal beweisen muss bevor der beschuldigte sich zum etkräften der beweise oder gegenbeweise entlasten muss und vorher als unschuldig zu gelten hatt?
und wie soll die gegenseite eine einseitig ausgerufenne maßnahme verletzen - ohne sie vorher als geltend bestätigt zu haben
- ja, das bedeuted das die feuerpause bis eine zusage der seperatisten kommt ausschlieslich fürs millitär gilt; das ist es was einseitige zusagen so riskant macht - sie binden die gegenseite nicht, egal wie vernünftig und wünschenswert die maßnahmen sind.

@14:08 von jetztredeich

"NATO ist zur Zeit so schwach wie nie zuvor.
Das ist auch allen bewusst, deshalb hat auch Polen Angst vor Russland (Artikel im Spiegel)".

Es wäre nur allzu verständlich, wenn Polen besorgt ist. Ihnen ist in der Vergangenheit viel Leid durch seine Nachbarländer zugefügt worden. Deswegen sollte Deutschland und die Nato besonders verständnisvoll auf die Sorgen reagieren.

Sie sollten begreifen, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis ist. Einen Angriff auf einen Natostaat will ich mir nicht mehr vorstellen.

Antwort auf 12:31 von propagandafeind

"Das Verhalten von Kiew erscheint paradox, jedenfalls dann, wenn man Worte und Taten vergleicht.
Einerseits behaupten Poroshenko und Jazenjuk, sie wollten die Einheit des Landes, andererseits haben sie seit der Machtergreifung anfangs verbale und mittlerweile militärische Angriffe gegen die südöstlichen Landesteile gestartet, die das zerrissene Land nur noch weiter spalten."

Habt ihr das immer noch nicht erkannt?
Die Menschen flüchten nicht in die Westukraine, sondern nach Russland.
Warum???
Erklärt mir bitte folgendes: Wie kann ich nach Russland fliehen, wenn Russland verantwortlich ist, das dort überhaupt zu Kämpfen gekommen ist? Warum soll ich zum Feind flüchten? Zu denjenigen, der vom Westen dafür verantwortlich gemacht wird?
Man flieht vom Feind weg, nie zum Feind.
Da stimmt was nicht!
Was in der Ukraine wirklich passiert, ist unklar, jedenfalls kann man dem Mainsteam (was hier betrieben wird) nicht mehr glauben.
Man will einfach Putin alles in die Schuhe schieben.

Und wer droht nun eigentlich wem damit

dass die Europäer sich mit Sanktionen schaden?

Kerry den Europäern, Kerry den Russen, die Europäer sich selbst und den Russen oder nur die Europäer sich selbst?

Ich verstehe beim besten Willen nicht, was Steinmeier da vor hat. Mir kommt das völlig absurd vor.

@Azichan: "Ich denke eine Föderalisierung wäre Kompromiss"

Auch eine Föderalisierung würde zu einer Abspaltung des Ostens von der Ukraine als autonomer Staat und dem Anschluss an Russland führen. Die Separatisten und Russland fordern doch aus diesem Grund die Föderalisierung. Kiew hat von Anfang an erklärt, dass es keine Föderalisierung geben wird und hat die Dezentralisierung der Macht angeboten. Das ist dann auch gem. Friedensplan die Basis für Verhandlungen. Die Separatisten und Moskau haben kein Recht, die Aufgabe des Einheitsstaats zu betreiben - auch wenn sie etwas anderes behaupten. So soll ein dauerhafter Waffenstillstand den Aufständischen die Möglichkeit geben, ihr Einflussgebiet zu vergrößern und neue Kämpfer und Waffen aus Russland einzuschleusen. Den Kriegstreibern muss ein Riegel vorgeschoben werden.

@Görlitzer: "Man sollte immer beide Seiten hören"

Ja, das sollte man, sofern noch ein Fünkchen Wahrheit zu erwarten ist. Wenn die prorussischen Aufständischen erklären, die Feuerpause beträfe sie nicht, andererseits aber behaupten, die Regierungstruppen hätten die Rebellen angegriffen, dann ist das einfach unglaubwürdig, weil die Separatisten an einer Waffenruhe gar nicht interessiert sind. Mangels politischer Mittel zur Zielerreichung haben die aufständischen nur die terroristischen Mittel der Gewalt.

14:18 von Helmut Baltrusch

"Sollte Moskau bezwecken, die selbsternannte Macht der Aufständischen zu legitimieren, wird dies durch Kiew nicht geschehen. Diese Absicht straft die Forderung nach einem dauerhaften Waffenstillstand Lügen. Im Gegenteil: Bleiben Moskau und die Separatisten bei diesem Verlangen, gehen die militärischen Auseinandersetzungen mit vielen Opfer ab Samstag weiter. Die (pro-) russischen Kriegstreiber sind dann eindeutig identifiziert."

Ich denke Russland wird warten, bis die Anzahl der Toten in die Höhe steigt und dann vom Westen verlangen, was in Jugoslawien passiert ist, speziell mit Kosovo.
Land trennen und dadurch schwächen.
Und als Nachschlag Poroschenko nach Den Haag schicken, so wie Milosevic.
Dann hat er die Krim, Dombass und der Westen einen teil der Ukraine, die im Chaos ist mit einem Haufen Schulden, die vermutlich kaum zurückbezahlt werden können.
Was haben sich die Politiker bloß dabei gedacht als der Vertrag vom 21.02 "absichtlich" nicht erfüllt wurde?

14:32 von Affen mit Waffen

"worüber TS oder Heute nicht berichten, gibt es nicht?"

Das behauptet keiner.
Allerdings wird etwas nicht immer gleich zur "geheimen Wahrheit", nur weil andere über etwas berichten und einige (u.a. Tagesschau) nicht. Da kommt dann nämlich die Frage nach belastbaren Quellen ins Spiel. Und am Ende stehen dann unbelegte Behauptungen, "andere hätten da mal etwas erwähnt".

Warum es jetzt so ungeheuer beklagenswert sein soll, dass irgendwo ein Hubschrauber vom Himmel fällt und die Tagesschau dem nicht gleich eine Sondersendung widmet, erschliesst sich mir nicht. Derartige Unfälle passieren täglich.

14:32 von Affen mit Waffen

"worüber TS oder Heute nicht berichten, gibt es nicht?"

Das behauptet keiner.
Allerdings wird etwas nicht immer gleich zur "geheimen Wahrheit", nur weil andere über etwas berichten und einige (u.a. Tagesschau) nicht. Da kommt dann nämlich die Frage nach belastbaren Quellen ins Spiel. Und am Ende stehen dann unbelegte Behauptungen, "andere hätten da mal etwas erwähnt".

Warum es jetzt so ungeheuer beklagenswert sein soll, dass irgendwo ein Hubschrauber vom Himmel fällt und die Tagesschau dem nicht gleich eine Sondersendung widmet, erschliesst sich mir nicht. Derartige Unfälle passieren täglich.

Was soll Putin eigentlich noch alles machen…?

„Die EU fordert Russland auf.., erhofft von Russland.., droht Russland..“- was ist das eigentlich für eine Politik, die so einseitig, so eindimensional einen der Protagonisten, der zu den Großmächten dieser Welt gehört, auch wenn einige diesen gern zur Regionalmacht degradieren möchten, ständig versucht zu gängeln u. in Misskredit zu bringen?!

Den ersten Fehler beging die EU, indem der Regime Change in Kiew mit aller Macht unterstützt, u. die genehmen politischen Kräfte sodann auch gleich „anerkannt“ wurden.
Statt einer ‚neutralen Position’, aus der heraus mäßigend auf die agierende Kräfte eingewirkt werden kann, hat man sich sofort gegen Russland gestellt u. eine Drohkulisse aufgebaut, die zu Recht Putin nur wenig beeindrucken kann.

Und Deutschland hat seine hervorragenden Beziehungen u. Einflussmöglichkeiten gegenüber Russland dieser US-affinen Politik ohne Not geopfert- Poroschenkos Friedensplan ist u. bleibt ein Placebo, umso deplatzierter ist Steinmeiers Statement..!

"Feuerpause wird gebrochen"

"Innerhalb von 24 Stunden hätten militante prorussische Kräfte in den Gebieten Donezk und Lugansk mehr als 20 Mal die Feuerpause ignoriert."

Die Frage ist wohl, warum sie das getan haben.
War es ein Angriff oder Verteidigung?

Kolomoisky ist nicht nur die Nummer 4 der reichsten Ukrainer sondern wurde auch zum Gouverneur Dnipropetrovsk ernannt.
Er hat Kopfgelder nicht nur auf Aufständische Kämpfer, sondern auch auf deren Militärmaterial ausgesetzt und soll auch eine private Söldnerarmee finanzieren
http://tinyurl.com/kul3ype
Und ob die Nationalgarde, immerhin eine paramilitärische Gruppe, die erst vor ein paar Wochen aus dem Boden gestampft wurde, sich an die militärische Befehlskette hält, ist ebenso fraglich.

Eine einseitige Waffenruhe, die von den Aufständischen abgelehnt wurde, verpflichtet sie zu gar nichts.
Sie haben schlicht keinen Grund, auf die angedrohte "Vernichtung" zu warten.

Sie können entweder kapitulieren oder flüchten, ansonsten geht der Kampf gegen sie weiter.

Antwort auf Kommentar um 13:18 von Toni81

"Die russische Bevölkerung wird sich solidarisieren und den Putin noch mehr verehren. DESHALB kommen die Sanktionen nicht."

Seit dem Konflikt ist seine Popularität auf 82% gestiegen, vorher hatte er ca. 53% (diese Werte waren vermutlich auch gefälscht).
Diesmal hat er tatsächlich mehr als 80% und steigend und das kann kein westlicher Politiker verstehen und erst Recht nicht verhindern.
Sanktionen haben Russland nur gestärkt, denn wenn Russland alles im Ausland kauft, kommt es uns zu Gute. Wenn sie aber sanktioniert werden und alles selber herstellen müssen, kommt es Russland zugute, hier ist das eigentliche Problem.
Krieg gegen Russland ist nicht zu gewinnen und Sanktionieren bring auch nichts, dadurch wird die Freundschaft zu China noch stärker und das ist gefährlich!
Wenn sich die BRICS Länder zusammenschließen, können wir einpacken, dann ist für Europa das Ende eingeläutet.
USA ist auch nicht mehr so stark, wegen den hohen Schulden.
Also Frieden schließen und sich damit abfinden

15:21 von Didi

"Statt einer ‚neutralen Position’, aus der heraus mäßigend auf die agierende Kräfte eingewirkt werden kann, hat man sich sofort gegen Russland gestellt u. eine Drohkulisse aufgebaut, die zu Recht Putin nur wenig beeindrucken kann."

Wieso man im Falle des Landraubes der Krim neutral sein sollte, erschließt sich mir nicht. Und wenn Putin so unbeeindruckt von den Sanktionen ist, kann er doch weiter den starken Mann spielen. Das russische Wirtschaftswachstum wird's ihm danken.

@ 14:37 von Phonomatic

Wenn man bedenkt, was hier alles ohne Zeugen und ohne Videoaufnahmen und dafür aus hunderten von km Entfernung behauptet wird, dann wirkt Ihr Einwand doch leicht verblendet!

Wo sind denn bitte die Aussagen "westlicher" Reporter, die vor Ort waren - abgesehen von mutigen Britischen Journalisten?

Sie stehen doch hier unter dem dringenden Verdacht das nachzuplappern, was als "stille Post" hier in den Medien landet - vorzugsweise aus Kiew! Das sind doch Ihre "Beweise"! Ich habe hier noch kein "Ich habe mit eigenen Augen gesehen" und noch kein "ich war dabei als" gehört! Nur Verlautbarungen!

Die werden wohl stimmen, soweit Politiker diese Verlautbarungen von sich gegeben haben - aber Verlautbarungen sind nicht die Realität, sie bezeichnen lediglich das, was Politiker für Realität halten - oder vorgeben für die Realität zu halten!

@ Phonomatic (14:28)

Bitte zeigen Sie diese Quellen doch auf, ist ja dann wohl kaum ein Umstand.

Das können (wenn Sie denn wollen) selber finden, indem Sie auf die Seiten von z.B. СТБ, K1, K2, 1+1, et al. (außerhalb UA Stream auch zu sehen auf seetv oder simple-tv) gehen. Dort finden Sie solche Jubelmeldungen jeden Tag. Und gegen diese "Nachrichten" der Ukraine verblaßt jegliche russische Propaganda!

Niedlich

Putin soll einen Friedensplan unterstützen, bei dem seine eigenen in die Ostukraine eingeschleusten irregulären Trupen die Waffen niederlegen sollen? Da halte ich eine Zustimmung für sehr unwahrscheinlich.

@paul2014: "Es gab am Wochenende auch Übergriffe von...

... Teilen der Nationalgarde und den "privaten" Batallionen."

Woher wissen Sie das, sind Sie ein Propagandaopfer der Aufständischen oder von Moskau? Ist Ihre Aussage überprüfbar?

Im Übrigen verfügen nur die Regierungstruppen über das Gewaltmonopol. Die illegitimen militanten Separatisten einschl. der russischen und tschetschenischen Kämpfer haben keine Befugnis, Waffen einzusetzen. Die Aufständischen müssen also die Waffen bedingungslos niederlegen.

Zur Grenzkontrolle: Zur Zeit hat niemand an der gesamten Grenze über 1.920 km die komplette Kontrolle. Mit den geringen Grenzschutztruppen der Ukraine ist das auch nicht machbar, für die Russen schon viel eher, wenn sie wollten.

@ceterum (11:26)

"Lächerliche Drohpolitik gegenüber Russland.

Der Schokooligarch soll die Bombardierungen
seiner eigenen Landsleute dauerhaft einstellen und fundierte Verhandlungen mit
der Ostukraine führen-

das wäre eine vernünftige Politik, die von
der EU unterstützt werden sollte."
___

Wenn es so wäre, würde ich Ihnen recht geben. Fakt ist aber, dass die ukrainische Armee nicht gegen irgendwelche schlecht bewaffneten ostukrainischen Milizen kämpft, sondern gegen als Zivilisten getarntes russisches Militär mit entsprechender Ausbildung und Hightech-Equipment. Und da sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.

15:14 von NH278

Der Beitrag war nicht an sie gerichtet sondern an Mitforisten, die meinen, dass die TS auf jeden Fall darüber berichtet hätte, wenn dies und jenes...
Ich beziehe mich auch nicht auf russische Propaganda oder Blogs oder wackelige Youtube-Videos, falls sie das meinen.
Kritische Betrachtung ist allerdings auch bei der Übernahme von Informationen aus ukrainischen Quellen gefragt.

Warum es jetzt so ungeheuer beklagenswert sein soll, dass irgendwo ein Hubschrauber vom Himmel fällt und die Tagesschau dem nicht gleich eine Sondersendung widmet
 
Bis zu 16 Tote bei einem Unglück sind für gewöhnlich eine Meldung wert. Aber sie wissen, dass ich keine "Sondersendung" gefordert habe, wie sie überspitzt formulieren, und meine Intention auch nicht war, über jeden umgefallenen Sack Reis zu berichten.

von Phonomatic um 14:47

Phonomatic, wenn Sie die Berichterstattung von ARD und ZDF als gesichtert sehen, dann ist das Ihre Sache. Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass diese Sender ihre Information von den ukrainischen Medien beziehen. Wenn Sie daraus eine Objektivität ableiten, dann kann man Sie zu soviel Objektivität nur beglückwünschen. Nur weiß ich nicht, woher Sie wissen, dass ich meine Informationen von RT beziehe. Das mache ich nicht. Ich habe Freunde im Osten der Ukraine. Deren Aussagen und Berichte sind mir glaubhafter, wie die der ukrainischen und der russischen Seite.

@Nikolaus_1 (11:33)

"Volkswille ist egal

Das die Befölkerung im Osten mehrheitlich einen eigenen Staat möchte, das interresiert unsere westelichen Demokratien nicht.
Warum darf sich Schotland abspalten?
Weil sie weiter in der NATO bleiben."
___

Wie kommen Sie darauf, dass die Bevölkerung (schreibt sich übrigens mit v) im Osten einen eigenen Staat will? Weil die derzeitigen Machthaber behaupten, das sei bei einem angeblich freien Referendum raus gekommen? Das ist doch Quatsch. Nicht die Bevölkerung will einen eigenen Staat, sondern die Terroristen, die derzeit diesen Landstrich unter Kontrolle halten. Und wie frei die die Bevölkerung abstimmen lassen, kann sich jeder mit etwas Restverstand denken.

Mit wem will Poroschenko jetzt verhandeln ?

Wie dürfen wir uns das jetzt praktisch vorstellen?

Sind in dieser Woche der Feuerpause Gespräche angesetzt?

Hat Poroschenko schon mit irgendjemandem aus dem Osten gesprochen, oder wartet er jetzt darauf, daß ihn jemand anruft?

Die Aufständischen haben Poroschenkos Kapitulationsaufforderung schon abgelehnt, was soll also jetzt konkret passieren?
Einen weiteren runden Tisch, wie vor einem Monat angekündigt, hat es bis jetzt auch nicht gegeben.

Oder dient diese Woche nur dazu, Argumente für weitere Sanktionen gegen Russland zu sammeln?
Immerhin endet die Waffenruhe "zufällig" genau am Tag des EU-Gipfels.

Der Sieg der Armee ist letztlich nur eine Frage der Zeit, aber auch eine Frage, wieviel zivile Opfer man dafür in Kauf nehmen will.

Soll eine Offensive der Armee erst nach dem EU-Gipfel stattfinden, damit von dort keine Kritik am Vorgehen Kiews laut wird?

Der Zeitpunkt der Waffenruhe und deren Ende dürften jedenfalls kein Zufall sein.

um 15:02 von jetztredeich

"Man flieht vom Feind weg, nie zum Feind."
etwas zu simpel
man flieht von den kämpfen, der front weg - egal wohin.
währen die tore zur hölle der einzige weg in sicherheit würden die leute ihr überleben dort suchen; fragen nach schuld, gut und böse etc sind dabei komplett irrelevant
die menscheit hätte nicht bis heute überlebt währe es anders und weniger pragmatismus bestimmt.

Antwort auf um 15:25 von AlterSimpel

"Kolomoisky ist nicht nur die Nummer 4 der reichsten Ukrainer sondern wurde auch zum Gouverneur Dnipropetrovsk ernannt."

Nicht mehr lange, Russland hat Haftbefehl eingereicht. Er wird bald nach Den Haag überstellt.

Was die eine Alternative ist, die andere ist vermutlich schlimmer und Spekulation.

Fakt ist, er ist zur Fahndung ausgeschrieben. Wenn ein Rechtsstaat Rechtsstaat sein will, muss der Haftbefehl ausgeführt werden. Andererseits gibt es nur eine Möglichkeit, den Rechtsstaat wiederherstellen und zwar durch Militärgewalt, bedeutet Krieg.
Stellt euch wirklich vor, wenn ein super reicher Araber Kopfgeld für US Soldaten zahlen würde? Was würde wohl mit ihm passieren?
Das Recht ist für alle gleich, zumindest im Rechtsstaat.
Wenn Ukraine eine Demokratie sein will, dann darf es dort keine Willkür geben, kein Kopfgeld auf tote Reporter. Russische Reporter bringen 50000$ und das ist leider Realität, bei einem Jahresverdienst von 3000$, sind das 16 Jahresgehälter auf einen Schlag!

Re15:28 NH278

"Wieso man im Falle des Landraubes der Krim neutral sein sollte, erschließt sich mir nicht. Und wenn Putin so unbeeindruckt von den Sanktionen ist, kann er doch weiter den starken Mann spielen. Das russische Wirtschaftswachstum wird's ihm danken."

Ich denke, Sie sollten Ursache und Wirkung nicht vertauschen:
Der "Fall der Krim" war das Ergebnis der Ränkespiele um die Ukraine, die der Westen schon Jahre vorher begonnen und mit dem (gewaltsamen) Regime Change in Kiew auf die Spitze getrieben hat.
Darüber hinaus kann von "Landraub" keine Rede sein, denn die Angliederung der Krim geschah über ein Referendum, dass, völlig unbestritten, völkerrechtlich bedenklich ist- andererseits hat der Westen die völkerrechtliche Selbstbestimmung der Kosovaren bestätigt- ergo kann er dies jetzt schlechthin im Fall der Krim anders interpretieren…!

Putin spielt entgegen Ihrem Duktus nicht den starken Mann, sondern vertritt russische Interessen, die sie ihm nicht zugestehen wollen- warum eigentlich?

14:47 von Bernd A.

Eine Föderalisierung wird m. W. immer noch ausdrück ausgeschlossen.
Der Friedensplan beinhaltet eine gewisse Dezentralisierung.

Das gilt es, herauszufinden

"Dass die Befölkerung im Osten mehrheitlich einen eigenen Staat möchte, das interresiert unsere westlichen Demokratien nicht."

Die bisher angedeuteten Mehrheiten (Referenden) sind unter unakzeptablen Bedingungen zustande gekommen; an den Ergebnissen MUSS gezweifelt werden. Das heißt aber nicht, dass eine solche Abstimmung von vorneherein nicht durchführbar wäre. Es wäre im Sinne einer Wahrheitsfindung, wenn dazu die Verfassung gemäß einer einmaligen Abstimmungsmöglichkeit unter internationaler Aufsicht geändert würde.

Dabei sind
- alle drei Oblasti betroffen
- alle drei Möglichkeiten zur Auswahl zu stellen.

Die neue Struktur gemäß einer Föderalisierung kann dann nach den geplanten Neuwahlen des Parlaments gemäß der dann vorhandenen Situation erörtert werden.

Es werden von beiden Seiten Behauptungen herangezogen um die jeweilige Handlungsweise zu legitimieren. Wo bleibt der politische Vorschlag, die Region mit Blauhelmen zu sichern um die REELLEN Abstimmungen in Gang zu bringen?

15:45 von jetztredeich

"Fakt ist, er ist zur Fahndung ausgeschrieben. Wenn ein Rechtsstaat Rechtsstaat sein will, muss der Haftbefehl ausgeführt werden."

Wann liefert Russland denn dann den per Haftbefehl gesuchten Herrn Snowden aus?

um 15:36 von nikioko

und woher wissen Sie es so genau???

15:45 von Didi

"Der "Fall der Krim" war das Ergebnis der Ränkespiele um die Ukraine,"

Die grünen, maskierten Männchen, die urplötzlich auf der Krim auftauchten, sind also nur zufällig vorbeigekommen und wurden dann rein zufällig von Herrn Putin ausgezeichnet?

@15:46 von Affen mit Waffen

Danke. Ja, Dezentralisierung steht im Friedensplan.

Antwort um 15:38 von Görlitzer

"Phonomatic, wenn Sie die Berichterstattung von ARD und ZDF als gesichtert sehen, dann ist das Ihre Sache. Sicherlich ist Ihnen bekannt, dass diese Sender ihre Information von den ukrainischen Medien beziehen. Wenn Sie daraus eine Objektivität ableiten, dann kann man Sie zu soviel Objektivität nur beglückwünschen. "

Von welchem Sender aus dem Westen ist jemand in den umkämpften Gebieten?
Welches Kamerateam? Welcher Journalist bzw. Reporter?

Nur russische Reporter riskieren ihr Leben und sind nah an dem Geschehen.
Alle anderen haben sich schon lange zurückgezogen.

Weil es nicht unser Krieg ist. Warum sollen unsere Reporter ihr Leben riskieren. Da ist es einfacher auf Berichte anderer zuzugreifen. Da aber ukrainische Reporter dort auch nicht sind und die Berichte in Kiew verfasst werden, wundert es mich nicht, dass hier im Forum unterschiedliche Meinungen sind. Es gibt viele die in der Ukraine Freunde oder Verwandte haben und die berichten natürlich ihre Situation.

@ nikioko (15:36)

Sie mutmaßen, dass die ukrainische Armee nicht gegen irgendwelche schlecht bewaffneten ostukrainischen Milizen kämpft, sondern gegen als Zivilisten getarntes russisches Militär mit entsprechender Ausbildung und Hightech-Equipment.

Dabei übergehen Sie die Tatsache, daß Teile der ukrainischen Armee die bereits im April von der Kiever Junta gegen ihre östlichen Landsleute ausgesandt wurden, kompanieweise zu den Widerständlern übergelaufen sind. Das die ihre Waffen mitnahmen, dürfte einleuchten. Damit das nicht mehr in dem Maße geschieht, schicken die Kiever Februar-Verbrecher nun junge Männer aus den westlichen Oblasten in ihren schmutzigen Krieg. Wer dort sonst wirklich noch auf Seiten der östlichen Bevölkerung kämpft, hat der britische Journalist Mark Francetti (bitte Namen googlen) erst vor kurzem berichtet.

@Phonomatic: "ein Land, das für Europa kämpft" ?, 11:34h

Ist das wirklich so?
Gekämpft wird dort viel, aber von wem und für was, ist schwer auszumachen.

Von Anfang an kämpfte Kiew für die transatlantischen Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehungen.

Als man die Krim in Gefahr sah, verhallte der Aufruf zur Generalmobilmachung ungehört, stattdessen gab es eine hohe Zahl von Deserteuren.
Als man den Osten in Gefahr sah, war die Armee zunächst handlungsunfähig, der Oligarch Kolomoyskyi musste erst einmal Benzin sponsern.

Dann erwies sich die Polizei und die östlichen Truppen als unzuverlässig, viele desertierten oder liefen über.
Kiew brauchte loyale Soldaten, man gründete in aller Eile eine Nationalgarde.

Daß Kiew endlich kämpfen konnte, dafür brauchte es viel fremdes Geld und die alten Oligarchen (u.a Poroschenko und Kolomoyskyi) mussten mit ihren Medienkonzernen erst die Stimmung anheizen.

In der Ukraine kämpft vor allem ein wendehalsiger Oligarchenküngel und eine kleine politische Elite, und zwar v.a. für die eigene Macht, kaum für Europa.

@AlterSimpel: "Der Sieg der Armee ist letztlich nur eine Frage..

... der Zeit, aber auch eine Frage, wie viele zivile Opfer man dafür in Kauf nehmen will."

Wenn dem so wäre, müssten das ja auch die von Russland unterstützten Aufständischen wissen. Nach Ihrer These wären die militanten Separatisten alle Selbstmörder oder sind die angesichts der Abspaltungsziele von der Ukraine und dem Anschlussbemühen an Russland alle so verblendet, dass sie ihr Leben aufs Spiel setzen?

Ist es nicht eher so, dass Russland an der Wiederaufnahme und Fortsetzung der Kämpfe zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den militanten Rebellen interessiert ist, bis die Ostukraine wie eine reife Frucht an Moskau fällt?

Bis jetzt hat sich der Kreml jedenfalls von den Zielen der Rebellen nicht distanziert und den Nachschub an Kämpfern und Waffen nicht unterbunden. Dem Friedensplan aus Kiew hat Russland bisher ebenso wenig zugestimmt. Das lässt alles darauf schließen, dass Putin sein eigenes Interessenspiel -planmäßig wie auf der Krim- durchziehen will.

14:19 von NH278

Zitat: "Außer einigen Berufszweiflern ist eigentlich jedem klar, dass dies höchstwahrscheinlich Berkut-Leute waren. Die Frage wäre lediglich, ob das auf Janukowitschs Befehl hin geschah oder ob jemand ohne Befehl handelte."

"Ohne Befehle" hätte man nicht zeitlich-strategisch abgestimmt vorgehen können! Sie haben Fantasie oder
Sie scheinen Sich noch nicht solange mit dem Ukraine konflikt zu beschäftigen, sonst würden sie nicht so Argumentieren oder sie versuchen Sand in die Augen des Forum Lesers zu streuen.
Es wurde sehr wohl von Maidanern auf das Volk sowohl Berkuk leute gesnipert- Informieren sie sich, hier ARD/WDR ist dabei hilfreich:

Monitor:

http://tinyurl.com/qbx3jna

"Wegen Durchsetzens des Gewaltmonopols gegen einige selbsternannte Volksbürgermeister?

Nein wegen Verbrechen gegen Die Menschlichkeit! Welches Gewaltmonopol - das von der Putsch Regierung ohne Mandat ,welche nicht vom Volk gewählt ist! Oder von was Sprechen Sie?

@15:41 von AlterSimpel: // Erstmal Plan A !

"Hat Poroschenko schon mit irgendjemandem aus dem Osten gesprochen, oder wartet er jetzt darauf, daß ihn jemand anruft?"

Die Separatisten werden doch hoffentlich einen Verhandlungsführer benennen können. Das wird schon gehen. Bei der Übergabe von Leichen konnte man ja sehen, dass jeweils drei Männer mit weißer Fahne auf einer Landstraße zugehen.

"Oder dient diese Woche nur dazu, Argumente für weitere Sanktionen gegen Russland zu sammeln?"

Wozu brauchen wir weitere Argumente gegen Russlands Verhalten. Bisher haben sie für Ihr Verhalten in der Ostukraine noch keine Sanktionen erhalten.

"Der Sieg der Armee ist letztlich nur eine Frage der Zeit, aber auch eine Frage, wieviel zivile Opfer man dafür in Kauf nehmen will."

Poroschenko als Präsident hat das Gewaltmonopol und Recht auf seiner Seite.
Er wird weitermachen.

Über die mögliche Opferzahl und Zerstörung eines Häuserkampfs sollte man nicht spekulieren.

12:33 von NH278

Zitat: "Wenn der Plan sich nicht nicht in das kremltreue Weltbild a la "faschistische Junta schiesst auf das eigene Volk" einfügen lässt, stimmt das sicherlich..."

Wenn ein Plan nicht in ds NATO Treue a la "Auch zu den Waffen greifen" (Gauck) einfügen lässt dann werden mal eben 2 UNO Resolutionen für den Frieden in der Ukraine welche auf Verhandlungen ,nicht auf Unterwerfung basierten mal eben von Westlichen Veto Mächten Blockiert!

Wir ein Kapitulationsangebot als Friedensplan - Etteketiert wird beifall geklatscht . schon komisch!

Am 23. Juni 2014 um 16:06 von AlterSimpel

"In der Ukraine kämpft vor allem ein wendehalsiger Oligarchenküngel und eine kleine politische Elite, und zwar v.a. für die eigene Macht, kaum für Europa."

richtig Erkannt!!!

Man weiß nicht genau um was es da geht.

Ich habe eine Version von einem Italienischem Journalisten, der leider getötet wurde (Andrea Ronchelli), wurde zumindest im russischem Fernsehen gezeigt, dass das Land im Osten der Ukraine sehr viel Schiefer Gas enthält und deshalb wird gekämpft, um Rohstoffe. Die Menschen sind Putin und der Kiewer Regierung ziemlich egal, sonst würden sie ja nicht die Städte bombardieren und die Städte zerstören.
Geld zum Aufbauen haben sie ja nicht.
Man will das Land Menschenleer machen.
Keine Ahnung, ob das wirklich so ist. Ist dort wirklich Schiefer GAS?
Kann das jemand bestätigen?
Ich weiß es nicht, man findet zwar Infos im Internet, aber wie glaubhaft sind sie?
Also man muss die Lage beobachten und hoffen, dass dort sich alles beruhigt und dort wirklich bald Frieden einkehrt.

@jetztredeich

"Spiegel Artikel Überschrift: Polens Außenminister hält Bündnis mit den USA für "wertlos".
Schlimm wenn die Politiker so denken, dann denkt das Volk noch wesentlich schlimmeres"

Sie vermengen die Einschätzung Sikorskis mit Ihrer Kriegsangst.
Sikorski sprach aber nicht von einem Krieg mit Russland, sondern von den "Kosten", die das enge Bündnis mit den USA für Polen bedeutet, nämlich Probleme mit Deutschland und Russland.
Aber keine militärischen Probleme, sondern vor allem politische und wirtschaftliche.

Insofern ist es nicht schlimm, sondern eher beruhigend, daß inzwischen auch Polen am Sinn der US-Konfrontationspolitik zweifelt.
Ein neuer Kalter Krieg kostet in Polen (und auch bei uns) Geld und Arbeitsplätze.

Das "falsche Gefühl von Sicherheit", das Sikorski kritisiert, beruht vor allem auf Angst vor Russland und einem US-Versprechen.
Für Angst kann man sich aber nichts kaufen, im Gegenteil, wir sollen jetzt sogar nochmal Aufrüsten, obwohl wir schon 10x mehr als Russland ausgeben.

@A.Winkler (16:04)

"Dabei übergehen Sie die Tatsache, daß Teile der ukrainischen Armee die bereits im April von der Kiever Junta gegen ihre östlichen Landsleute ausgesandt wurden, kompanieweise zu den Widerständlern übergelaufen sind. Das die ihre Waffen mitnahmen, dürfte einleuchten. Damit das nicht mehr in dem Maße geschieht, schicken die Kiever Februar-Verbrecher nun junge Männer aus den westlichen Oblasten in ihren schmutzigen Krieg. Wer dort sonst wirklich noch auf Seiten der östlichen Bevölkerung kämpft, hat der britische Journalist Mark Francetti (bitte Namen googlen) erst vor kurzem berichtet."
___

Ja, alles klar. Erklärt auch wunderbar, warum die angeblichen Rebellen mit Hightech-Ausrüstung aus russischen Arsenalen bestückt ist...
Aber mal wieder ein gutes trauriges Beispiel, wie Putins Lügenpropaganda auch im Westen ihre Früchte trägt.

So siehts aus

Hier Nochmal für alle Faschismus verharmloser hier im Forum!

Der Faschistische Mob war am Wochenende wieder Aktiv in Kiew als er die Gedenkfeier des Deutschen Angriffs auf die Sowjetunion torpidierte!

Quelle: Ukrainische Faschisten am 21.06.14 in Kiew:

http://tinyurl.com/lbf3s4w

15:38 von Görlitzer

Wenn Sie ihre Freunde mitten im Geschehen für objektiver halten als ausgebildete Journalisten, dann ist das Ihre Sache - ich für meine Teil würde aber schonmal bezweifeln, dass sie wirklich diese Kontakte in der Fülle haben, dass diese eine objektive Sicht zulassen, mal ganz abgesehen von Ihrem Loyalitätsproblemen die das aufwirft.

Wenn Sie meinen, dass die ARD die ukrainischen Medienberichte einfach kolportiert, dann haben Sie glaube ich keine Vorstellung davon wie die Arbeit der Auslandskorrespondenten aussieht.

Die Informationen die Ihnen hier zuteil werden, die sind gesichert - und da bestätigen einige sehr seltene Ausnahmen die Regel.

@ nikioko (16:25)

Sie haben sich also nicht die Aussagen des britischen Journalisten Mark Francetti zu Gemüte geführt. Naja, wenn Sie es aus 2.000 km Entfernung besser einschätzen können als jemand, der vor Ort war...

Aber mal wieder ein gutes, trauriges Beispiel, wie unreflektiert und ohne selbst zu denken einige einfach alles nachplappern, was die westlichen Mainstream-Medien ihnen vorsetzen.

@ 16:25 von nikioko

Zitat: "Ja, alles klar. Erklärt auch wunderbar, warum die angeblichen Rebellen mit Hightech-Ausrüstung aus russischen Arsenalen bestückt ist..."

Ihnen ist schon klar das die Ukrainische Armee - russisches Equipment nutzt???!!
Und damit tonnenweise übergelaufen ist?!

Infomieren Sie sich doch einfach objektiv bevor Sie sich blenden lassen!

Hier z.B.
Der Freitag. de

Britischer Reporter entlarvt in TV-Show die Wahrheit über Kiewer Lügen

http://tinyurl.com/nzzmsv6

Oder hier:

Der Spiegel:

"Krise in der Ostukraine: Ukrainische Soldaten wechseln mit Panzern die Seiten"

http://tinyurl.com/q9ej3sp

mfg

was passiert auf der Krim?

Es läuft wirklich geschickt! 32 Länder schauen (nach) Brasilien, einige auf den Irak, Syrien - da war auch noch was.

Was passiert eigentlich auf der Krim? Wie geht es Putin-Kritikern, den Journalisten, den
Familien Angehöriger der Ukrainischen Armee? Wie wird in der öffentlichen Verwaltung "aufgeräumt"?

@Helmut Baltrusch

Hier die Quellen:
The Guardian, Financial Times, ITAR-TASS
berichten von Überfällen der Nationalgarde auf russischen Grenzstützpunkt.
The Guardian, West Hawaii Today, ITAR-TASS berichten von Verletzungen der Waffenruhe durch Teile der Nationalgarde in der Nähe von Lugansk.

In fast allen Medien können Sie nachlesen, dass Bewaffnete vom rechten Sektor eine russisch-orthodoxe Kirche in Kiew angegriffen haben.

Wieso sollten die Russen diese lange Grenze besser kontrollieren können, wenn die Russen das machen würden, müssten sie mehr Truppen an die Grenze verlegen und es gibt wieder Sanktionen.
Da muss halt die Ukraine die Grenztruppen aufstocken.

@16:06 von AlterSimpel

"In der Ukraine kämpft vor allem ein wendehalsiger Oligarchenküngel und eine kleine politische Elite, und zwar v.a. für die eigene Macht, kaum für Europa."

Sie kämpfen vor allem um die Einheit der Ukraine.

Ukraine gehört zu Europa. Sollte die Ukraine das EU-Assozierungsabkommen unterzeichnen ist das auch ihre Entscheidung.

Das Problem mit den Oligarchen kann auch nur die Ukraine in friedlicher Art und Weise lösen.

Natürlich muss die Ukraine dazulernen, damit sich die Korruption beseitigt wird.

@jetztredeich

"NATO ist zur Zeit so schwach wie nie zuvor. Das ist auch allen bewusst, deshalb hat auch Polen Angst vor Russland (Artikel im Spiegel)
Stellt euch vor, Russland greift Ukraine an, bleibt aber nicht an der polnischen Grenze stehen und marschiert Richtung Warschau."

Polen hat keine "Angst" vor Russland, es befürchtet "Probleme", genauso mit Deustchland, weshalb es nicht militärische Probleme sein können.

Die Nato ist nicht schwach, sie gibt 10x mehr für Rüstung aus als Russland.
Deshalb ist Ihre Angst, Russland könnte auch noch in Polen einmarschieren, nichts als Fantasie, ein Produkt der antirussichen Propaganda, die Putin als einen unberechenbaren Alleinherrscher darstellt, genauso wie einst Saddam Hussein, dem man alles zutrauen muß.

Lassen Sie sich keine Angst machen, Russland will uns etwas verkaufen, da macht es überhaupt keinen Sinn, die Käufer zu überfallen.
Fragen Sie sich lieber, wer von dem neuen Kalten Krieg profitiert.

12:09 von Monster916 - ja die Waffen

Zitat:
"Ja wenn er wirklich keine Waffen liefern würde, dann hätten die Separatisten keine Scharfschützengewehre des SFB. Dann hätten Sie keine Luftabwehrraketen, dann wäre das ganze längst vorbei."
---
Sie meinen sicher den FSB (nicht den Sender ...).
Aber wenn ich Ihrer Argumentation folgen soll, dann wird die ISIL im Irak also von den USA ausgerüstet und unterstützt!? Die verfügen nämlich über amerikanische Waffen. Übrigens ignorieren hier die USA ganz generös, dass ihr treuer Bündnispartner Saudi-Arabien (das Leuchtfeuer für Demokratie und Freiheit) die Islamisten unterstützt.

@ 16:06 von AlterSimpel

Von Anfang an kämpfte Kiew für die transatlantischen Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehungen.
Kiew kämpft nicht für die Nato und auch nicht für TTip ...

stattdessen gab es eine hohe Zahl von Deserteuren.
Es gab nur unter den Soldaten die auf der Krim wohnen nach der annektion eine nennenswerte Anzahl von Überläufern - notgedrungen.

Dann erwies sich die Polizei und die östlichen Truppen als unzuverlässig, viele desertierten oder liefen über.
Die ließ man auch wochenlang alleine mit schwerbewaffneten Terroristen, um einem internationalen Umfeld genüge zu tun und nicht jegliche Unterstützung in diesem Kobflikt zu verlieren ...

In der Ukraine kämpft ein Volk gegen eine ausländische Aggression. Zu diesem Volk gehören nach Ihrer Lesart natürlich nicht: Politiker, Reiche und auch nicht die ganz normalen Bürger, die für das Abkommen mit Europa wochenlang demonstrierten. Das spiegelt genau Ihre Kritik an unserer Gesellschaft wieder.

Antwort auf um 16:24 von AlterSimpel

"Das "falsche Gefühl von Sicherheit", das Sikorski kritisiert, beruht vor allem auf Angst vor Russland und einem US-Versprechen.
Für Angst kann man sich aber nichts kaufen, im Gegenteil, wir sollen jetzt sogar nochmal Aufrüsten, obwohl wir schon 10x mehr als Russland ausgeben."

Danke für Ihr Kommentar.

Vor kurzem stand im Spiegel, dass Russland seine Ausgaben für Militär um 8% erhöht.
Viele hier im Forum haben darauf verwiesen, wie schlimm das ist usw.
Wenn wir aber 10 Mal mehr ausgeben, wo bleibt das Geld?
Dann müssten wir ja 10 Mal stärker sein, alles doppelt und dreifach mehr haben.
Oder rüsten wir uns einfach nur tot? Ist das die neue Politik Putins uns totrüsten zu wollen?
Wenn China, Russland und Indien sich aufrüsten, können wir kaum mithalten, bei uns sind die Löhne wesentlich höher und genügend Rohstoffe haben wir auch nicht.
Wie kommen wir aus der Kosten Spirale wieder raus?

15:32 von A.Winkler

Sie sprachen von einem Bericht auf Tagesschau.de und möchte sie nochmal auffordern, diesen zu verlinken, wenn Sie behaupten es gäbe ihn.

@ 15:32 von Wollux

Ja, interessant dass Sie ihr mißtrauen gegenüber unseren Medien nochmal darlegen, aber was soll das eigentlich "beweisen"?

13:10 von andorno_polo

Genauso mit den Krym-Bewohnern. Die Menschen lässt die Kiever Junta ohne Wasser, aber rum kreischen: „Krym ist unser!!!“

Am 23. Juni 2014 um 16:25 von nikioko

"Wer dort sonst wirklich noch auf Seiten der östlichen Bevölkerung kämpft, hat der britische Journalist Mark Francetti (bitte Namen googlen) erst vor kurzem berichtet."

Die ukrainische Regierung hat ihn zur unerwünschten Person erklärt und sonst wird er kaum einen Job mehr bekommen, der ist leider nicht auf der westlichen Seite, die Medien meiden ihn und diskreditieren.

Er wurde in einer Talkshow sogar als Putins Sprecher beschimpft, der für seine Propaganda bezahlt wird.

So ist das, aus einem erfolgreichem Journalisten kann man schnell zu einer ungeliebten Person werden.

Journalist Mark Francetti ist für mich ein Held hat sein Leben für die Wahrheit riskiert.

Wenn alle so wären, wäre die Welt viel ehrlicher!

@12:33 von NikolaiNikolaewitsch

Zitat: ""Warum darf sich Schotland abspalten?"
Weil sie das eben richtig machen. Demokratisch, im Einklang mit der Verfassung und am Verhandlungstisch im Parlament. Mit der NATO hat es nichts zu tun."

Ja das ist der Punkt , mit wem sollen die Freiheitskämpfer denn Verhandeln???
Poroschenko will keinen Dialog er will Kapitulation!
Die Regierung in Kiew ist selbst Verfassungswidrig (keine 75%), es sind also Verfassungswidrige Maschthaber.

Mit wem sollen die Freiheitskämpfer Verhandeln wenn die Regierung ohne Mandat sich selbst nicht an die Verfassung hält und von Untermenschen,Unmenschen,Ausrotten, Säuberungen spricht NikolaiNikolaewitsch?

Warum sollte Putin was tun?

Ganz ehrlich. Schon mal in den letzten Wochen gehört und gelesen, was man über ihn und Russland so schreibt und sagt?

So lange die USA weiter behaupten, es gäbe keine ukrainischen Flüchtlinge, die nach Russland kommen, so lange man Feuerpausen feiert, in denen weiter geschossen wird, so lange muss Putin gar nichts.

Schön dumm wäre er, wenn er die Suppe auslöffeln würde, die die EUSA eingebrockt hätte. Dafür würde er keinen Dank sondern nur Spott nach dem Motto: seht her, unsere Sanktionen haben ihm Angst gemacht ernten.

Und was seinen Ruf betrifft? Wen juckt das, schlimmer kann es eh nicht mehr werten.

Plan B

Ich glaube ich weiss was Herr Poroschenko mit "Plan B" meint:

"Filtrationslager!"

Quelle:

http://tinyurl.com/m5ge3ac

12:33 von NH278 -- "Friedensplan"

Wie war das gleich noch mit dem "Friedensplan"? Poroschenko versprach eine Amnestie für diejenigen, die keine "schweren Verbechen" begangen haben.
Da passt es doch ganz gut, dass das Rumpfparlament in Kiew, das so außerordentlich gut von den "Selbstverteidigungskräften" des Maidan geschützt wird, und dem dennoch auf merkwürdige Weise seit dem 21. Februar kanpp die Hälfte seiner Mitglieder abhandengekommen ist, vor einigen Wochen eine Bestimmung ins Strafgesetzbuch aufgenommen hat, die "Separatismus" als schweres Verbrechen bestraft.
Bleiben dann noch die anderen Bedingungen: Filtrationslager (bewacht vom rechten Sektor), Haft oder Deportation.
Toller Plan, hört sich richtig verführerisch an.

@ Phonomatic (16:40)

Blättern Sie bitte zurück und lesen Sie meine Beiträge alle nochmals langsam und leidenschaftslos durch. Dann werden vllt. auch Sie erkennen, daß ich mich heute hier mit meinen Kommentaren in KEINEM Fall auf tagesschau.de bezog.

Und so können Sie auffordern, bis Sie schwarz werden. Durch diese Ihnen typischen falschen Unterstellungen werden Sie bei mir nichts erreichen. Ich gab Ihnen die gewünschten Quellen, mehr kann und mehr will ich nicht für Sie tun.

Putin kein verlässlicher Partner

Der russische Präsident will die Macht in der Ostukraine, keine Verhandlungen. Heute hat er klargemacht, dass es keine Verhandlungen gibt, solange kein dauerhafter Waffenstillstand herrscht. Er fordert nicht weniger als die Anerkennung der Macht, die seine Anhänger mit Gewalt an sich gerissen haben. Nein, Putin ist kein verlässlicher Partner.

16:45 von jetztredeich

Zitat: ""Wer dort sonst wirklich noch auf Seiten der östlichen Bevölkerung kämpft, hat der britische Journalist Mark Francetti (bitte Namen googlen) erst vor kurzem berichtet."

Die ukrainische Regierung hat ihn zur unerwünschten Person erklärt und sonst wird er kaum einen Job mehr bekommen, der ist leider nicht auf der westlichen Seite, die Medien meiden ihn und diskreditieren.

Er wurde in einer Talkshow sogar als Putins Sprecher beschimpft, der für seine Propaganda bezahlt wird.

So ist das, aus einem erfolgreichem Journalisten kann man schnell zu einer ungeliebten Person werden."

Das ist nicht wahr das mit der Ukraine unerwünscht weiss ich nicht -aber ansonsten, ist Mark Francetti gefragter denn je, er ist begehrter Interview Partner in der Westlichen Welt (Talkshows,Zeitung, geamter Mainstream eben) alle wollen sein Elebtes hören. (alles leicht zu googeln) Gegenteiliges zu behaupten ist schlicht: Falsch!

@paul2014: "Hier die Quellen:"

Sie blenden einfach aus, dass die prorussischen Aufständischen die einseitige Feuerpause der Regierungstruppen ablehnen und demzufolge weiterkämpfen. In diesem Fall müssen sich die ukrainischen Regierungstruppen verteidigen. Das schließt nicht aus, das es -aus welchen Gründen auch immer- in dieser aufgeheizten und feindlichen Atmosphäre auch Zwischenfälle anderer Art geben kann.

Was das Vorgehen des Rechten Sektors in Kiew angeht, hat dies wohl nichts mit der Ostukraine zu tun, sondern mit dem Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. Dabei schritt die Polizei ein, um Ruhe und Ordnung wieder herzustellen.

Wenn die Russen wollten, könnten sie die lange Grenze zur Ukraine viel besser kontrollieren als der unterbesetzte ukrainische Grenzschutz. Auch in Russland ist der Grenzschutz FSB für die Grenzsicherung zuständig und nicht Soldaten des Militärs. Das ist nur ein Vorwand Moskaus, um Druck auf Kiew zu machen.

@ 16:38 von Phonomatic

"In der Ukraine kämpft ein Volk gegen eine ausländische Aggression."

Nein. Nach allem, was wir wissen, handelt es sich ja eher um 2 "Völker", die sogar verschiedene Muttersprachen sprechen. Die haben beide ihre Unterstützer aus dem Ausland, aber diese Unterstützer "kämpfen" auch eher gegeneinander als miteinander. Und eigentlich werden die kämpfenden Teile der ukrainischen Bevölkerung auch nur gegeneinander aufgehetzt, damit sie nicht auf die Idee kommen, da weiterzumachen, wo die Maidanproteste begonnen haben: im Protest gegen die Oligarchie. Dass der Westen, im Gegensatz zu Russland, diese Oligarchie unterstützt (vgl. den Umgang mit Chodorkowski und Timoschenko in Berlin und Moskau), macht mich als Westbürger und Demokrat fassungslos.

Ich frage mich, wann es in der Ukraine wieder möglich sein wird, öffentlich gegen die Regierung zu protestieren, ohne um sein Leben fürchten zu müssen.
Der Umgang mit Opposition, das ist für mich der Maßstab für das Handeln Kiews. Bis jetzt: Junta.

11:34 von Phonomatic - Europa

Zitat:
"... ein Land das für Europa kämpft ..."
---
Mit Ihrer Formulierung verunsichern Sie mich etwas. Hätten Sie geschrieben: "ein Land in dem ein großer Bevöklerungsteil für seine Unterstützung durch die EU kämpft", so könnte ich das ja noch als relativ schlüssig verstehen (auch wenn sie das Kleingedruckte offensichtlich nicht richtig gelesen haben).
Aber wenn die "Pro-Europa-Kämpfer" aus dem Westen der Ukraine tatsächlich den Kampf "für Europa" führen, dann sollten wir uns aber warm anziehen. Die Herrschaften träumen (recht laut und deutlich agressiv) von einer "reinen Nation". Und als wesentliches Merkmal europäischer Freiheit gilt ihnen das lautstarke Bekenntnis zum Ruhm dieser reinen Nation und ihren ruhmreichen Helden.
Ehrlich gesagt fühl(t)e ich mich einem liberalen, offenen ud multikulturellen Europa deutlich wohler. Vor dem, was diese "Kämpfer für Europa" praktizieren, kann einem nur grauslig werden.

16:53 von A.Winkler

Ein Irrtum ist noch keine Unterstellung und erreichen will man mit einem Irrtum auch nichts ... es hat sich ja nun aufgklärt, wenn Sie das nachtreten so nötig haben ...

@ Phonomatic (17:10)

Dann kennzeichnen Sie bitte in Zukunft Ihre "Irrtümer" als solche, so daß bei Ihnen nicht wieder der fälschliche Eindruck entsteht, irgendjemand würde "nachtreten".

Alles in allem hoffe ich, dennoch, daß Sie die Zeit fanden, sich mit den von mir benannten Quellen schonmal ein wenig zu beschäftigen!

@Phonomatic, 16:06

"Von Anfang an kämpfte Kiew für die transatlantischen Wirtschafts- und Sicherheitsbeziehungen."

"Kiew kämpft nicht für die Nato und auch nicht für TTip ..."
..
Letztlich schon, denn die politisch agierenden Hauptfiguren der neuen Machthaber sind überzeugte Transatlantiker, Globalisierer, Privatisierer und freie-Markt-Verfechter, vor allen anderen im Kabinett Jazenjuk selbst, dessen Transatlantik-Stiftung von der US-Regierung, diversen ThinkTanks und - der Nato gesponsert wird.
2008 haben Timoschenko und Jazenjuk ein Beitrittsgesuch an die Nato unterschrieben, Timoschenko forderte den Beitritt noch kurz nach ihrer Freilassung, ruderte inzwischen aber etwas zurück.

Das scheinen mir die politischen Grundpfeiler zu sein, auf die Kiew baut. Ob der Maidan das so wollte, steht in den Sternen, dort ging es nur um die EU, die hierbei die Rolle eines Lockapfels spielte.

Demokratisch legitimiert ist dieser Kurs keinesfalls, nichts von dem wurde jemals breit in der Ukraine diskutiert.

14:19 von NH278

... Außer einigen Berufszweiflern ist eigentlich jedem klar, dass dies höchstwahrscheinlich Berkut-Leute waren. ...
Ich freu mich, dass die ÖR einmal zu den Berufszweiflern gehören, sonst nicht so ihr Ding. In einem Monitorbericht vor einigen Wochen wirde klar belegt, dass es erhebliche Zweifel an der Schuld der Berkut-Leute gibt. Trotzdem hört man aus Kiew keine Fortschritte der Staatsanwaltschaft in ihren Ermittlungen. Das unterstützt natürlich massiv die Aussagen des Berichts von Monitor. Es wird nur schlimm für für die ausgewählten "Täter", denen vielleicht kein rechtsstaatlicher Prozess droht, sondern eine Farce. Vielleicht?

Bei 100 Toten sollte die Staatsanwaltschaft in diesen Wochen eigentlich so unter Druck stehen, dass Ergebnisse nicht ausbleiben dürfen. Man hört aber nichts Neues! Der Grund ist evtl. in Monitor richtig benannt worden.

17:14 von A.Winkler

Ich kann wohl kaum Irrtümer kennzeichnen, bevor Sie sich aufklären ...

@ 16:43 von Phonomatic

Was wollen Sie mit hiesigen Medien beweisen, die alle gleichen Nachrichten bringen, weil i.d.R die Quelle die gleiche ist, während Radio Russland für Sie als aufrechtem Demokraten natürlich nur Lügen und Propaganda bringt - womit Ihnen keiner kommen soll? Ich frage mich schon, warum Sie überhaupt diskutieren.

Was hier gemeldet wurde hatte ich gerade vorher im Spiegel gelesen - fast mit den gleichen Worten - und sie finden es mit Sicherheit auch in den meisten anderen Zeitungen! Aber wenn Ihnen das reicht ...

@Helmut Baltrusch, 16:07

"Ist es nicht eher so, dass Russland an der Wiederaufnahme und Fortsetzung der Kämpfe zwischen den ukrainischen Regierungstruppen und den militanten Rebellen interessiert ist, bis die Ostukraine wie eine reife Frucht an Moskau fällt? "

Wie sollte denn die Ostukraine an Moskau fallen, wenn Poroschenko ständig betont, daß er alle Aufständischen "vernichten" will.

Ein Interesse an der Wideraufnahme der Kämpfe hat letztlich derjenige, die sie wieder aufnimmt, und das wird wohl Ende dieser Woche Poroschenko sein.

"Dem Friedensplan aus Kiew hat Russland bisher ebenso wenig zugestimmt."

Sie irren, eine Waffenruhe (das Kernstück des Plans) fordert Russland seit langem und auch jetzt wieder ist die Hauptkritik aus Russland, daß die Waffenruhe nur eine Woche gelten soll und daß keine Verhandlungen geführt werden.

Natürlich wird Russland diesen "Friedensplan" nicht zustimmen, weil es nichts anderes als eine Kapitualtionsaufforderung ist und eben kein Plan für Frieden.

12:37 von Schnitzelkiller

Die „Separatisten“, Föderalisten sind Ukrainer und wollten in der Ukraine bleiben, sie wollten „separat“ sein und sind erst aufgetreten, um Föderation-Status zu bekommen. Nur nach dem Kiever Junta gegen sie, ihre Familien, ihr Leben, brutal vorgegangen ist, fingen sie an, über die Abspaltung zu reden und auch zu kämpfen. Weil viele Soldaten zu den Antifaschisten übergelaufen sind, wurde Nationalgarde gegründet.
Jetzt ist ein richtiger Krieg daraus geworden. Es wird getötet, gemordet, vernichtet. Jeder der Waffe hat, macht was er will. Es gibt Niemanden, auf den alle hören und seine Befehle akzeptieren. Gesetzlosigkeit.
Ich glaube, dass solange die Nazi(onal)garde, Privatarmeen von Oligarchen, Blackwater, marodierende faschistische Banden und andere bis an die Zähne bewaffneten Mörder, um und durch den Süd-Osten (eigentlich überall in Ukraine) rum schwirren, darf keiner seine Waffen abgeben.

11:37 von wosu0106

Warum sollte Putin einem Friedensplan, der in Washington ausgeklüngelt worden ist, denn nicht unterstützen?
Schliesslich geht es um unsere westlichen Werte,die für alle Völker dieser Welt zu gelten haben.
Wer da nicht spurt,da wird eben ein bisschen nachgeholfen.

@ajl sachsen: Maidan-Tote

Die Ermittlungen über die Toten vom Maidan führt jetzt unter Zuarbeit der Staatsanwaltschaft in Kiew der Internationale Gerichtshof in Den Haag durch. Im Normalfall dauern dort die Ermittlungen 2-3 Jahre. So lande wird es auch keine Berichte über den Stand der Ermittlungen geben.

Der Monitor-Bericht schloss übrigens die Hauptschuld der Berkut-Leute als Täter nicht aus, mutmaßte aber auch über andere Todesschützen, z.B. aus dem Hotel. Diese Leute sind aber noch nicht identifiziert.

@15:45 von Didi

Darüber hinaus kann von "Landraub" keine Rede sein, denn die Angliederung der Krim geschah über ein Referendum, dass, völlig unbestritten, völkerrechtlich bedenklich ist- ...

Es ist vor allem demokratisch bedenklich. Eben mal so auf die Schnelle ein Referendum veranstalten, hat mit einem ordentlichen, demokratischen Prozess nichts zu tun - von Propaganda und Militärpräsenz mal ganz abgesehen.

...andererseits hat der Westen die völkerrechtliche Selbstbestimmung der Kosovaren bestätigt- ergo kann er dies jetzt schlechthin im Fall der Krim anders interpretieren…!

Knackpunkt bei jedem Referendum ist die Wählbarkeit des STATUS QUO (dass alles genauso bleibt, wie es ist). Der war auf der Krim nicht wählbar. Wählen konnte man zwischen der Verfassung von 1994 und der der RF.

Man kann kein Referendum über die Zukunft eines Landesteils veranstalten, in dem sich der Status auf jeden Fall wesentlich ändert, egal wie man abstimmt, und das dann als demokratisch verkaufen.

@Bernd A.

"Die Separatisten werden doch hoffentlich einen Verhandlungsführer benennen können"

Es ist Ihnen wohl entgangen, daß die Aufständischen diese Kapitulationsaufforderung natürlich ablehnen.
Meine Frage war deshalb, ob Poroschenko mit irgendjemandem sonst verhandeln will, bzw. warum die "Runden Tische" abgeschafft wurden.

"Wozu brauchen wir weitere Argumente gegen Russlands Verhalten. Bisher haben sie für Ihr Verhalten in der Ostukraine noch keine Sanktionen erhalten."

Vermutlich, weil bisher alles nur Behauptungen und Vorwürfe sind.
Einzig konkret wird der Westen ja auch nur in Bezug auf den sog. "Friedensplan", dem Russland jetzt zustimmen soll/muss.

"Poroschenko als Präsident hat das Gewaltmonopol und Recht auf seiner Seite."

Das hatte Janukowitsch seiner Zeit auch, als er die EU-Assoziierung ablehnte.
Das hat die EUSA auch nicht davon abgehalten, an ihn ganz konkrete innen- und außenpolitische Forderungen zu stellen.

@17:00 von Freebooter

Zitat: "Der russische Präsident will die Macht in der Ostukraine, keine Verhandlungen. Heute hat er klargemacht, dass es keine Verhandlungen gibt, solange kein dauerhafter Waffenstillstand herrscht. Er fordert nicht weniger als die Anerkennung der Macht, die seine Anhänger mit Gewalt an sich gerissen haben. Nein, Putin ist kein verlässlicher Partner."

Sie haben Natürlich recht wie kann ein dauerhafter Waffenstillstnd gewünscht sein(?) und dann noch von Putin (!). Geht ja garnicht !
Womöglich will der auch noch n Teil vom Kuchen! Der weiss bestimmt nicht das der Kuchen schon vor den Maidanprotesten letztes Jahr schon aufgeteilt war. Aber dem Was abgeben ne nie - dann lieber die Ostukraine Bombadieren! Wie sagte Timoschenko:"Ich werde all meine Kontakte nutzen das die ganze Welt Russland sich gegen Russland erhebt" . Sie scheint gute Kontakte zu haben.

Ironie AUS

@ 17:16 von AlterSimpel

Frau Timoschenko ist bestimmt kein "Grundpfeiler, auf den Kiew baut".

Transatlantiker, Globalisierer, Privatisierer und freie-Markt-Verfechter

Ahja, schön dass Sie Ihre Resentiments gegen unsere Gesellschaft nochmal anführen und offenbar machen, wie bedroht Sie sich davon fühlen, dass die Bürger eines anderen Landes freiwillig diesen Weg dem Korruptionsmoloch Rußland - der in Ihrer idealisierten Vorstellung eine angeblich bessere Alternative bieten sollte - vorziehen. Sie irren sich mit Ihrer Einschätzung zu Rußland. Was sie bei uns kritisieren dass kriegen Sie in Rußland auch - in pervertierter, menschenverachtender Form wie Sie es sich nicht vorstellen können.

Genau deshalb haben die Menschen der Ukraine die Hoffnung, dass sich ihr Leben durch das Assoziierungsabkommen mit Europa verbessert - das im Gegensatz zu Rußland eben Maßnahmen gegen Korruption definiert, auf die man unter russischer Ägide ewig warten kann.

@Monster916

Warum sollte die USA sich plötzlich an das Budapester Memorandum halten? Ich meine das ist ihnen eingefallen, als es um Russland ging.

Aber davor hatten die USA erklärt: das Budapester Memorandum ist kein rechtsverbindlicher Vertrag sondern ein "politisches Commitment"

Und dann noch die Frage: wer hat denn bitte Georgien zerschlagen?

Und Sie schlagen ernsthaft vor auf russisches Gebiet Blauhelme zu schicken? Die werden den Blauhelmen aber was husten, die Russen.

Die Kontrolle der Presse, die Sie in Russland bemerken:

Es gibt die "nowaja gaseta" deren Chefredakteur in Europa auch für seine Arbeit ausgezeichnet wurde (u.a. Orden der Ehrenlegion)

Die Einschränkung der Presse in der Ukraine interessiert hier keinen. Genauso wenig die mangelnde Pressefreiheit in Bulgarien. Und das ist sogar in der EU. Ach EU, der Sturm der Briten der Redaktion des Guardian hab ich auch noch nicht vergessen.

Schön erst mal im eigenen Haus für Ordnung sorgen, bevor man an den Russen rummeckert.

Eine Anmerkung zur Grenzsicherung

Mir kam es zwar schleierhaft vor: Aber P. hat wirklich verlautbaren lassen, die Grenze sei gesichert.
http://tinyurl.com/plb8hww
Ich musste erst einmal suchen. Es stimmt; ich hatte es noch in bester Erinnerung. Was ich von den Aussagen des Präsidenten halte, hatte ich schon geäußert: Starke Zweifel an der Ehrlichkeit - lieber PR

@jetztredeich, 16:24

"Wenn wir aber 10 Mal mehr ausgeben, wo bleibt das Geld? [...] Oder rüsten wir uns einfach nur tot? Ist das die neue Politik Putins uns totrüsten zu wollen?"

Schon der Nato-Raketenschirm hat Russland zu höheren Rüstungsausgaben veranlasst, aber hauptsächlich geht viel Geld in Modernisierung von veraltetem Material.

Eine neue Rüstungsspirale kann sich Russland nicht leisten, das hat schon die UdSSR kaputtgemacht.
Und genau deshalb fordert ja die Nato eine verstärkte Aufrüstung des Westens, obwohl wir uns das eigentlich auch nicht leisten können.
Und weil die Nachfrage nach Rüstung v.a. von einem erhöhten Bedrohungsgefühl (Angst) getragen wird, haben wir prompt einen neuen "bösen Russen" vor der Tür.
Das scheint mir kein Zufall zu sein.

Zu Ihrer Frage nach Fracking-Gas: noch unter Janukowitsch hat Chevron die Rechte für ein Feld im Westen und Shell die Rechte für ein etwas kleines im Osten erhalten.
Suchen Sie einfach mal nach "Fracking Ukraine", es gibt schon seriöse Quellen dazu

@15:45 von Didi: Nachtrag

Der Vorwurf des Landraubs geht vor allem an Rußland, das dem Aufnahmegesuch nicht hätte stattgeben müssen, schon gar nicht "über Nacht", wenn das Referendum bedenklich war.

Der Vorwurf geht auch deswegen an Rußland, weil es durch Isolation (Abriegeln der Zugangswege, Abschaltung ukrainischer Sender) und gezielte Falschinformation (schwere Strafen auf russisch sprechen) die öffentliche Meinung extrem manipuliert hat.

13:35 von weestedoch

Danke!!!

@AlterSimpel: Feuerpause und Forderung nach Waffenstillstand

Abgesehen davon, dass Sie meine Fragen nicht beantwortet haben und sich nur rhetorisch einlassen: Ein Interesse an der Wiederaufnahme der Kämpfe haben vor allem die von Moskau unterstützten militanten Aufständischen, die jegliche Waffenruhe ablehnen und weiter kämpfen. Moskau und die prorussischen Separatisten fordern von Kiew einen dauerhaften Waffenstillstand mit Anerkennung der gewaltsam besetzten Territorien in den Regionen Donezk und Lugansk.

Aufgrund dieser für Kiew unannehmbaren Forderungen kann die Aufnahme von Gesprächen scheitern. So geht es Moskau und seine Anhänger in der Ostukraine nicht um Frieden, sondern die gewaltsame Durchsetzung unakzeptabler Forderungen. Das ist auch der Grund, warum Moskau sich nicht zum Friedensplan Poroschenkos bekennt, dafür aber die Separatisten und ihre spalterischen Ziele weiter unterstützt. Kooperation mit Kiew und dem Westen sieht anders aus. Moskau will nur seine Interessen zum Nachteil der Menschen in der UA durchsetzen.

@ 17:43 von ajl sachsen

"Was ich von den Aussagen des Präsidenten halte, hatte ich schon geäußert: Starke Zweifel an der Ehrlichkeit - lieber PR"

Wer von all den Verhandlern da wird wohl ehrlich sein?

"Alles gut und schön, aber

"Alles gut und schön, aber eine Frage habe ich noch - wo bleibt der gesunde Menschenverstand???
Suchen sie diesen nicht bei Politikern!"
..
Zu der Frage nach dem "gesunden Menschenverstand" empfehle ich:

Alles ist offensichtlich*: *sobald man die Antwort kennt. Wie uns der gesunde Menschenverstand täuscht - ISBN 9783456852300.

Unser regulärer "gesunder Menschenverstand" ist nämlich zumeist auf dem Glatteis ..

@OlgaB: "Die Separatisten, Föderalisten sind Ukrainer und ...

... wollten in der Ukraine bleiben."

Sie verklären die Wirklichkeit. Gleich nach den ersten bewaffneten Besetzungen von Verwaltungsgebäuden und Erstürmungen von Polizeistationen setzten die Separatisten ein illegitimes Referendum zur Abspaltung an. Nach dem sog. Referendum riefen sie die Volksrepubliken Donezk und Lugansk aus und wandten sich an Moskau mit einem Aufnahmeersuchen. Das hat mit "Föderation" nichts zu tun, die nur dazu dienen sollte, die Autonomie von der Ukraine zu erhalten, um dann die abgespaltene Region an Russland anzuschließen. Das ist die Wirklichkeit.

@Phonomatic, 17:35

" Transatlantiker, Globalisierer, Privatisierer und freie-Markt-Verfechter"

"Ahja, schön dass Sie Ihre Resentiments gegen unsere Gesellschaft nochmal anführen"

Ich mag allerdings nicht glauben, daß Sie das wirklich überrascht hat :)
Aber ich denke nicht, daß sich unsere Gesellschaft dadurch definiert, wenngleich die Tendenz bedenklich ist.

"und offenbar machen, wie bedroht Sie sich davon fühlen, dass die Bürger eines anderen Landes freiwillig diesen Weg dem Korruptionsmoloch Rußland vorziehen"

Ich fühle mich weder von der Ukraine und schon gar nicht von ihren Bürgern bedroht, aber ich zweifle daran, daß die aktuelle (und besonders die verdeckte) Kiewer Politik wirklich von einem Konsens der Ukrainer getragen wird.

"deshalb haben die Menschen der Ukraine die Hoffnung, dass sich ihr Leben durch das Assoziierungsabkommen mit Europa verbessert"

Durch antirussische Politik wird diese Hoffnung auf lange Zeit unerfüllt bleiben.
Es gäbe auch hier einen erfolgversprechenderen Mittelweg.

Eventuell anderer Friedensplan?

Wie wäre es eigentlich mit einem Friedensplan, der ausgearbeitet wird von EUSA/Kiew/ Russland incl. Separatisten Sprecher der umstrittenen Gebiete?

Denn bei allen Gedankenspielen und den bisher vorliegenden Material, sowie einen, in meinen Augen mehr als zweifelhaften Friedensplan von P.P. der seinen Namen nicht verdient, wäre eine Zusammenarbeit mit allen Beteiligten dringend notwendig.

Unter Einbezug Russlands und der Separatisten Sprecher könnte man über diesen Wege gleich glaubhaft überprüfen, wer den Frieden tatsächlich möchte oder diesen nur vorschiebt um andere Interessen durchzusetzen.

Der gemachte Vorschlag von mir mag zurzeit etwas merkwürdig klingen, könnte aber auch klären, ob Russland und /oder USA wirklich nur der/die Böse(n) ist/sind, wie immer dargestellt wird.

17:09 von kgh

Aber wenn die "Pro-Europa-Kämpfer" aus dem Westen der Ukraine tatsächlich den Kampf "für Europa" führen

Würden sie bitte kenntlicher gestalten, wo Sie mich zitieren und wo Sie selbst etwas dazureimen. Ich habe das so jedenfalls nicht gesagt und auch ihre weiteren Suggestionen finde ich unhaltbar. Wenn sie ausgerechnet einen Putin brauchen, der Ihnen angebliche Bedrohungen eines "liberalen, offenen ud multikulturellen Europa" aufzeigt, dann kann ja wohl was nicht stimmen, hm?

@Phonomatic, 14:24 - Meinen & Wissen

Dass es Foristen gibt, die anlässlich eines Meinungsstreits um den Friedensplan des ukrainischen Präsidenten ihre Grammatikfehler für Rechtschreibfehler halten, ist erstaunlich. Eigenartig aber ist, dass jene bekunden, ihre Meinung zum Thema äußern zu wollen, ohne die entsprechenden Fakten zur Kenntnis zu nehmen.

@Nikolaus_1 11:33 Es gibt keine Mehrheit für "Republik Donezk"

Warum sind Sie sicher, dass die Mehrheit der Bevölkerung dort einen eigenen Staat möchte?!

Das ist nicht die Mehrheit. Nur, diejenigen die für die Separatisten sind, wollen einen eigenen Staat.

Die große Masse, die zu Hause bleibt, weil es lebensgefährlich ist gegenüber Separatisten zu zeigen, dass man für die Einheit der Ukraine ist, die wollen keinen Staat Donezk. Aber genau die werden unterdrückt und können nicht frei ihre Meinung äußern. Die sehen sie auch nicht in den Fernsehberichten.

Sie würden auch nicht ihre Meinung äußern, wenn Sie in den Lauf einer Kalashnikov eines Separatisten schauen.

@Helmut Baltrusch, 17:49

"Moskau und die prorussischen Separatisten fordern von Kiew einen dauerhaften Waffenstillstand mit Anerkennung der gewaltsam besetzten Territorien in den Regionen Donezk und Lugansk."

Falsch, nur die Aufständischen fordern das, Moskau aber nicht (sonst würde es ja die Gebiete anerkennen).

"Aufgrund dieser für Kiew unannehmbaren Forderungen kann die Aufnahme von Gesprächen scheitern."

Falsch, die "Aufnahme von Gesprächen" scheitert, weil Poroschenko Gespräche mit "Terroristen" kategorisch ablehnt.
Nur mit denen, die ihren "Irrtum" eingestehen, will er verhandeln, was mich ein wenig an päpstliche Herrschaftsarroganz des Mittelalters erinnert.

"Moskau will nur seine Interessen zum Nachteil der Menschen in der UA durchsetzen."

Moskaus Interessen in der Ostukraine sind v.a. Handelsinteressen, und die sind durchaus zum Vorteil der Menschen dort.
Poroschenko antirussische Politik wird dort zu Massenarbeitslosigkeit und Verarmung führen, was dann wohl Strukturanpassung genannt werden wird

Putins unredliches Spiel

Sehr geehrter Tonkien,
man braucht keine Frau Timoschenko, um Putins unredliches Spiel zu durchschauen. Seine Anhänger besetzen gewaltsam öffentliche Gebäude, um die Macht an sich zu reißen. Offiziell hat Wladimir Putin nichts damit zu tun, auch wenn der ehemalige (?) russische Geheimdienstoffizier Girkin sich gerade vor Ort befindet. Kämpfer aus Russland und Tschetschenien dringen in die Ukraine ein, aber Putin hat sie nicht gerufen. Ich frage nur bei jeder Gelegenheit: Wer bezahlt diese Leute?
Wie können sie in großer Anzahl hunderte oder gar tausende von Kilometern bewaffnet durch Russland in die Ukraine reisen, ohne der Polizei, dem Militär oder dem Geheimdienst aufzufallen? Aber
natürlich haben Sie das Recht, die Hand dafür ins Feuer zu legen, dass der ehemalige Geheimdienstoffizier Putin den Frieden und keine Macht will.

18:02 von AlterSimpel

Es gäbe auch hier einen erfolgversprechenderen Mittelweg.

Einen Weg, den Putin der Ukraine aus Geo- und Machtpolitischen Erwägungen immer weiter verbaut. Und von Antirussischer Politik kann in der Ukraine keine Rede sein, Poroschenko spricht mit Putin. Oder gehören die Terroristen für Sie nun doch zu Rußland?

PS: Nein, hat mich nicht überrascht, weiß ich ja :-) Ich schätze es aber eben auch als eine Motivation ein.

@14:32 von Helmut Baltrusch

"Das ist angesichts der Behauptung, dass die Rebellen die Bevölkerung hinter sich hätten"

Sie sind mir und anderen Forum Teilnehmer noch schuldig geblieben woher Sie ihre Information her haben, waren Sie Zählen?

Aber bitte eine Unabhängige Quelle keine die Partei ist.

@Kirasir 11:45 Warum Demagogie?

Bitte um Erklärung, warum Poroshenkos Plan Demagogie sein soll?

Putin ist vielleicht ein Demagoge. Er hat ja auch von Faschisten im Westen der Ukraine gesprochen, Junta und Putsch-Regierung usw.

Verallgemeinerungen, Plattitüden und Vereinfachungen, das ist Putins Demagogie. Putins Stärke ist bestimmt nicht zu differenzieren. Hier wird das Volk im Osten durch seine Demagogie und Propaganda für dumm verkauft. Und es ist Putin ja gelungen.

Mittlerweile denkt ein Großteil im Osten, im Westen der Ukraine sind nur Faschisten unterwegs und ihnen droht Verfolgung. Da habe ich mir in Lviv (= Lemberg) ein anderes Bild machen können. Da fahren russische Studenten ganz unbehelligt Straßenbahn und niemand tötet sie wegen ihrer Sprache!

.. geht es jetzt los??

Verhandlungen über die Umsetzung des von Präsident P. Poroschenko vorgelegten Plans zur friedlichen Beendigung des Konflikts in der Ostukraine beginnen am Montag in Donezk. Das berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort.

Zu den Krisengesprächen trafen bereits der russische Botschafter in der Ukraine, Michail Surabow, der ukrainische Ex-Präsident Leonid Kutschma, der Leiter der gesellschaftlichen Organisation „Ukrainische Wahl“, Viktor Medwedtschuk, der Regierungschef der selbsternannten Volksrepublik Donezk, Alexander Borodaj, und der Chef der Bewegung „Süd-Ost“, Oleg Zarjow, ein. Im Laufe einer Stunde werden auch Vertreter der selbsternannten Volksrepublik Lugansk erwartet.

„Ohne Lugansk-Vertreter fangen wir nicht an“, erklärte ein Vertreter von Donezk.

Zuvor hatten Vertreter der Donezker Republik ein Treffen von Medwedtschuk und einer Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zur Anbahnung eines Dialogs zwischen Kiew und Südostukr. akzep.

@ 17:33 von AlterSimpel

"Es ist Ihnen wohl entgangen, daß die Aufständischen diese Kapitulationsaufforderung natürlich ablehnen."

In einer Woche wissen wir mehr. Diese Zeit haben die Separatisten für ein Umdenken bzw. die Waffen niederzulegen.

Sie nehmen keinerlei Differenzierung vor, was sowohl die schweren Straftaten der Separatisten angeht als auch zwischen den "Führungsterroristen" und "Mitläufer.

Mann o Mann

Keine Seite hält sich bislang an die verlautbarte Waffenruhe. Und die Anti-
Kiev-Rebellen werden sicher nicht die
Waffen wegwerfen und über die Grenze
zur RF abhauen. Warum auch ? Der "Friedensplan" ist schließlich nur ein Ultimatum: Entweder oder wir machen dich platt. So sieht keine Dialog-bereitschaft aus.
Und Putin hat sowieso noch ne dicke
Rechnung da offen und dürfte langsam
am Ende seiner Geduld sein. Und nun soll
er auch noch in den Chor der Willigen eintreten ? Tss.
Der russische Generalstab hält mit Sicherheit nur noch mit Zähneknirsche die
Füsse still. Denn die wissen wo das hinführt: Erst der Donbass und dann die
Krim. Die Frage ist doch wie lange soll die
RF dem Treiben noch zusehen und warten
bis die Ukraine das eingemottete Kriegsgerät aus Sowjetzeiten wieder frisch
gemacht hat ? DANN wirds echt blutig da
unten.

Ich habe keine Kristallkugel

Sehr geehrter Herr Baltrusch,
vorgestern habe ich erklärt, die nächsten Tage würden zeigen, was Putins Erklärungen zum Friedensplan
Poroshenkos für einen Wert hätten.
Ich hatte keine Kristallkugel, aber
der heutige Tag rechtfertigt meine Skepsis. Putin fordert einen dauerhaften Waffenstillstand als Voraussetzung für Gespräche. Nur dann wären Gespräche aus seiner Sicht sinnlos, weil er sein Ziel erreicht hätte, die Macht seiner Anhänger in der Ostukraine zu sichern. Putin will Macht, Menschen sind ihm vollkommen gleichgültig.

18:07 von wiesengrund

Jetzt tun Sie mal bitte nicht so abgehoben und werden Sie sachlich - dazu sollten Sie sich mal aus Ihrer akademischen Deckung begeben und konkret werden, danke.

@LanaK: "Wie wäre es mit einem Friedensplan, der ...

... ausgearbeitet wird von EUSA/Kiew/Russland incl. Separatisten Sprecher der umstrittenen Gebiet?"

Wie beim Genfer Abkommen würde ein gemeinsamer Friedensplan an den einseitigen Forderungen Moskaus und die der Separatisten scheitern. Der Kreml und seine Vasallen in der Ostukraine forderten von Anfang an einen dauerhaften Waffenstillstand mit Anerkennung der von den Aufständischen besetzten Gebiete der sog. VR Neurussland. Wer schon eine Feuerpause ablehnt und weiter schießt, will mit Gewalt seine Ziele erreichen oder den Gegner unterwerfen.

Solange Russland und die Separatisten von Kiew einen dauerhaften Waffenstillstand zur Zementierung ihrer illegitimen Machtergreifung in den Regionen Donezk und Lugansk verlangen als Basis für Verhandlungen und inhaltlichen Gegenstand eines Friedensplans, kann es kein gemeinsames Vorgehen geben. Russland unternimmt alles, was Kiew schadet, den Separatisten und Moskau aber nutzt. Auf diese Weise kann kein Interessenausgleich erreicht werden.

@ 18:03 von LanaK

Derzeit müßten die einen aufgeben, was sie noch nicht sicher haben oder die anderen müßten aufgeben, das zu bekommen, von dem sie meinen, dass es ihnen zusteht und was sie zu erobern gedenken - falls sich ihnen keiner in den Weg stellt.

Derzeit wird - auch mit viel Kraftmeierei - versucht, die jeweils anderen zu überzeugen, dass sie doch besser aufgeben sollten.

Eine objektive Einschätzung der derzeitigen Kräfteverhältnisse hängt davon ab, was Rußland tut, aber russland kann halt warten, weswegen die Gegenseite drängelt und mit Sanktionen droht, die sie aber nicht einführen will, solange Russland wartet. Deswegen kann Russland warten, solange die Separatisten nicht überrollt werden.

Werden sie überrollt, hat Russland nichts verloren und USA/EU mussen die Ukraine aufbauen, was viel Geld kostet. werden sie nicht Überrollt, kann Rußland warten.

Nun bringen Sie mal jemand, dessen beste Option das Warten ist, dazu einer Änderung zuzustimmen, die Ihnen nutzt!

Drohungen...

Und wieder Forderungen und Drohungen gegenüber Russland.Der Westen macht sich einfach nur lächerlich. Warum nur drohen? Dann sollen die doch Wirtschaftssanktionen gegen Russland anwenden! Mal sehen wem die Sanktionen mehr schaden uns oder Russland. Nur glaube ich,dass die Menschen in Russland besser damit umgehen können als wir hier in Europa.

@Freebooter

"Nein, Putin ist kein verlässlicher Partner."

Putin tut all das, was Sie ihm schon seit langem vorwerfen.
Insofern ist er in dem Ukraine-Coup die einzige verlässliche Größe, auch wenn Ihnen seine Positionen nicht gefallen.

Ein Partner kann er momentan in der Ukraine nicht sein, weil zuviele Russland-Hasser in Kiew Macht und Einfluß haben.

Russland war lange Zeit ein guter und der wichtigste Handelspartner für die Ukraine.
Wenn Kiew das nun aus ideologischen Gründen aufs Spiel setzt, wird aus der EU-Assoziierung eine (von der EU vorher kaum gewollte) Ost-West-Polarisierung.
Diese schadet der EU und vor allem der Ukraine wirtschaftlich und engt politischen Spielraum ein.

Sogar das sonst so US-treue Polen hat das inzwischen begriffen.
Es bleibt abzuwarten, ob "wirtschaftliche Vernunft", die ja sonst über allem steht, sich auch in diesem konstruierten Konflikt durchsetzen kann.
In der Ukraine gibt es dafür derzeit keine Hoffnung, aber zumindest die EU sollte sich hier ermannen.

Woher kennen Sie den

Woher kennen Sie den Mehrheitswillen der Südost ukrainischen Bevölkerung? Haben sie da eine entsprechende Umfrage durchgeführt?

Seit wann denken Politiker?

Seit wann denken Politiker? Es war der braune Pöbel der damals Klitschko und Co. von der Bühne gebuht hat. Eine verschwindend kleine Menge gegenüber den eigentlich friedlichen Demonstanten auf dem Maidan. Aber vor ca. 90 Jahren fing es in Deutschland auch mit einer verschwindend kleinen aber brutalen Menge an!!!

...

Was für eine Kriegs Retorik...
Man versucht die ganze zeit Russland eine beteidigung an diesem Krieg herrbei zu reden, um die tatsache gutzuheisen, das die Regierung in Kiev, die eigene Bevölkerung tötet. Es handelt sich um einen Bürgerkrieg und nicht um einen konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Was den Friedensplan betrifft... Ist jetzt eigentlich schon bekannt was drinsteht oder ist die einseitige waffenruhe alles? Apropos einseitige waffenruhe: es klingt fast so als währe die Regierung kievs hier der gute, weil er eine waffenruhe durchführt, aber die Regierungs Truppen haben den osten angegriffen sonst gäbe es keine Gefächte...

@18:03 von LanaK

"Unter Einbezug Russlands und der Separatisten Sprecher könnte man über diesen Wege gleich glaubhaft überprüfen, ..."wer den Frieden tatsächlich möchte oder diesen nur vorschiebt um andere Interessen durchzusetzen."

Bislang kam ja leider von den Separatisten nichts außer der Unabhängigkeit und der Gewalt gegen Andersdenkende.

Russland hat ständig die Möglichkeit etwas zu tun, was den Frieden angeht. Lassen aber Waffen und Kämpfer in die Ukraine.

Immerhin hat Poroschenko einen Friedensplan, welchen er umsetzen wird.

@AlterSimpel: Moskaus Fordeung nach Anerkennung der realen Macht

Offenbar ist Ihnen entgangen, das Lawrow von seinem amerikanischen Amtskollegen nochmals einen dauerhaften Waffenstillstand forderte und dass die Verhandlungen zwischen Kiew und den Separatisten auf der Basis der von den Aufständischen geschaffenen realen Macht beginnen müsse. Damit hat sich Moskau die Maximalforderung der Separatisten in der Ostukraine zu eigen gemacht. So kommen keine Friedensgespräche zustande - und das ist Absicht. Es geht Moskau und den Separatisten nur um die Durchsetzung eigener Interessen, die nicht denen der Mehrheit in der Ukraine entsprechen.

Es ist klar, dass Poroschenko nicht mit Separatisten, die sich mit terroristischen Mitteln die Hände blutig gemacht haben, verhandeln will. Offenbar verfügen die Aufständischen auch nicht über politische Kompetenzen und den ernsthaften Willen zu Friedensgesprächen, sonst hätten sie sich z.B. auf die Feuerpause und Elemente des Friedensplanes als Ausgangsbasis für Verhandlungen eingelassen.

@Schtirlitz 11:59 Klar! Alles Faschisten! Langsam langweilts

Jetzt bin ich aber gespannt, welche Massaker sie an der Zivilbevölkerung meinen? Und welche Faschisten?

Sie differenzieren überhaupt nicht! Ja wie soll man dann mit Ihnen diskutieren?

Ich behaupte ja jetzt auch nicht, sie sind Stalinist oder Linksextremist! Überhaupt, sind da alle ebensowenig im Osten Stalinisten und Russenanhänger wie im Westen der Ukraine Faschisten sind!

Die ukrainische Armee könnte flächendeckend bombardieren und zwar so, dass da kein Stein auf dem anderen mehr steht. Fakt ist, dass eine Armee sicherlich kein Lavendel verteilt. Oder machen dass die Separatisten, die sind nur lieb und wollen spielen...

Welche Massaker meinen sie? An den Separatisten? Die foltern und unterdrücken diejenigen, die sich jetzt noch für eine Einheit dort im Donbass äußern!!

Meinen Sie mit Massaker Odessa? Das ging nicht von der Armee aus. Durch den Weltspiegelbericht ist widerlegt, dass die Gewalt vom Faschistenmob ausging, schon gar nicht von ukrain. Militär.

@Die Ukraine ist..., 18:17: Oligarchenpropaganda

"Hier wird das Volk im Osten durch seine Demagogie und Propaganda für dumm verkauft. Und es ist Putin ja gelungen."

Wie soll das massenhaft gehen, wenn russische Medien schon seit langem abgeschaltet wurden?

Vielmehr reagieren die Menschen im Südosten genau so, wie es Statistiken und Befragungen aus dem letzten Jahr (also vor Putins Demagogie) erwarten lassen.

Und vielleicht reagieren die Menschen im Westen so aufgebracht, weil sie den pro-westlichen und anti-russischen Oligarchenmedien vertrauen?
Diese Propaganda gibt es nämlich auch.

Die Ukrainian Week hat schon vor über einem Jahr die Monopolisierungtendenzen von Oligarchenmedien kristisiert.
http://ukrainianweek.com/Politics/73008

Der Poroschenko -Fan-Club

Der Poroschenko-Fan Club hier in diesem
Forum,sieht die ukrainische Misere nicht,da
diese Fans nicht Pro-Ukraine Befürworter
sind,sondern nur schlichte Anbeter von
dem sogen.Friedens-und Heilbringer Poroschenko sind.Wer nicht auf die Lügen
dieses Herrn Poroschenko reinfallen will,der sollte sich mal die Mühe machen,Mark
Farcetti anklicken.Dieser Reporter,war am Ort
des Geschehen und der berichtet nicht jenes,was die Poroschenko-Fan uns hier jeden
Tag vermitteln wollen.Bei manchen Foristen
hat man den Eindruck,sie würden jeden Tag
an den Orten in der OUA sein,weil sie immer
mit Geschehnissen daherkommen,welche
dort noch garnicht passiert sind.Wenn man
eben nur durch eine demokratisch gefärbte
Oligarchenbrille schaut,kann man schon
den Überblick verlieren,was da tatsächlich
abgeht.Ständig wird von den Pro-Poroschenko Anhängern unter den
Disskutanten immer das Gleiche an Kommentaren verfasst,aber was Neues
ist da nicht dabei.Putin ist eben der Bösewicht,bei diesen Foristen.

@ Bernd A. (18:47)

Bislang kam ja leider von den Separatisten nichts außer der Unabhängigkeit und der Gewalt gegen Andersdenkende.

Wenn dem wirklich so wäre, dann würden die Kämpfe jetzt in Kiev stattfinden. Nur ist es die Kiever Junta, die den Krieg gegen ihre Landsleute in den Osten der Ukraine trägt.

Russland hat ständig die Möglichkeit etwas zu tun, was den Frieden angeht. Lassen aber Waffen und Kämpfer in die Ukraine.

Die Ukraine hat nach eigenem Bekunden ihre Grenzen zu Rußland komplett unter Kontrolle. Es ist auch ihr Teil, illegale Grenzübertritte zu unterbinden. Hier sollte man nicht einseitig Rußland in die Pflicht nehmen.

Immerhin hat Poroschenko einen Friedensplan...

... von dem bislang nichts bekannt ist, außer daß er 14 Punkte umfassen soll...

Alles in allem sieht es doch so aus, daß die Kiever Putschistenregierung diese Unruhen braucht, um das Volk vom eigentlichen Elend, den extremen Steigerungen der Lebenshaltung etwas abzulenken.

Phonomatic 18:16

"Und von Antirussischer Politik kann in der Ukraine keine Rede sein..."

Okay, der war gut (wenn ironisch gemeint), oder hart (wenn ernst gemeint). Machen Sie mal für ne halbe Stunde Poroshenkos Privatsender Kanal 5 an...und wiederholen Sie dann mal Ihre Behauptung.

Aber vielleicht haben Sie darin Recht, so hoffe ich zumindest, das die Mehrheit der Ukrainer nicht so'n radikalen Quatsch glaubt...und sich auch anderweitig informiert. Wozu haben wir denn das Internet. Genauso wie die Leute in der Ostukraine nicht so dumm sind ( für wie sie von Ihnen oft verkauft werden), und von der russischen Propaganda wie von einem Zombie-Virus übermannt werden...die wissen schon, wogegen sie sich wehren und wogegen nicht.

Übrigens haben wir auch wir so unsere Probleme mit der Objektivität, aber das viele Menschen in meinem Umfeld sich dessen bewusst sind, erfüllt mich mit durchaus Hoffnung

https://www.youtube.com/watch?v=PNuFQNMPTEc

@Helmut Baltrusch, danke für Ihre Reply

@18:32 Helmut Baltrusch, vielen Dank für Ihr Statement. Ich gehe teilweise mit Ihnen mit, dennoch muss ich doch wiedersprechen.

Die Feuerpause scheint, jedenfalls nach diversen Medien her, von beiden Seiten nicht eingehalten worden zu sein. Das RU eigentlich Kiew nur schadet muss ich teilweise so stehen lassen, fest steht aber auch, das am 26.06. das EU Abkommen, was immer strittig gewesen ist, zwischen EU u. RU unterschrieben werden soll. Angesichts der zurzeit sehr angespannten Lage sehe ich die Unterschrift unter dem Abkommen nicht gerade als Deeskalationsversuch an.

Auch sind es bislang reine Mutmaßungen von uns allen, zu wem sich das UA Volk tatsächlich hingezogen fühlt, daher sehe ich nur, das dringend Kompromisse geschlossen werden müssten zwischen allen beteiligten Parteien.

@Sirius 22922

"Woher kennen Sie den Mehrheitswillen der Südost ukrainischen Bevölkerung? Haben sie da eine entsprechende Umfrage durchgeführt?"

Informieren Sie sich zB bei der Bundeszentrale für politische Bildung.
Dort sind eine Reihe von hilfreichen Umfragen aufgeführt.

Dort sehen Sie etwa, daß im Südosten nur 25% für den EU-Beitritt sind, aber 48% für eine Zollunion mit Russland.
Das relativiert sich zwar für eine knappe gesamtukrainische Mehrheit pro EU (52%), macht aber zB die Zerrissenheit der Ukraine deutlich.
Und es macht deutlich, daß die aktuelle Kiewer Politik meist nur von knappen Mehrheiten getragen wird.

www.bpb.de

@ 18:50 von Die Ukraine ist...

"Welche Massaker meinen sie?"
Z.B. am 9 Mai in Mariupol ,oder Luftangriff auf Lugansk (http://www.neopresse.com/politik/luftangriff-auf-lugansk-bestaetigt/), oder ständiger Bombardement von Slawjansk u.v.m.
" Durch den Weltspiegelbericht ist widerlegt, dass die Gewalt vom Faschistenmob ausging..."
Von wem denn dann? Oder,wie die ukrainische und unsere Medien berichteten,haben sich die Menschen selbst erschossen und verbrannt?!

@sprutz: Quelle für Bevölkerungsmehrheit

Sie sind mir noch eine inhaltliche Antwort auf meine Erwiderung schuldig. Offensichtlich kennen Sie weder die Bevölkerungsstatistik in der Ukraine einschl. der Ostukraine und wohl auch nicht seriöse Meinungsumfragen, die Sie aus ideologischen Gründen natürlich immer anzweifeln werden. Die ethnischen Russen machen in der Ukraine mit 8 Mio. Menschen von ca. 42,5 Mio. die Minderheit aus. Und von dieser Minderheit sind laut Umfragen nur etwa die Hälfte für einen separaten Staat auf dem Territorium der Ostukraine.

Nach der ukrainischen Verfassung könnte eine Volksabstimmung zwecks Autonomie einer Region nur auf im gesamten Gebiet des Landes und nach eine Bürgerbegehren mit mindestens 3 Mio. Stimmen wirksam durchgeführt werden.

Propaganda ála Jugoslawien Zerschlagung

"In einem Telefonat ... sagte Poroschenko, die von ihm angeordnete Waffenruhe im Osten des Landes sei ... Innerhalb von 24 Stunden ... [von] prorussische Kräfte in den Gebieten Donezk und Lugansk mehr als 20 Mal" gebrochen worden.

Diese "Art der "Berichterstattung"" hatte man auch im Jugoslawien Konflikt genauso umgesetzt. Die bösen Serben haben über xx Waffenstillstandsvereinbarungen gebrochen!
Die Aufreihung von "schwergewichtigen" West Politikern und vor allem deren unterstützende Propaganda Presse die selbstverständlich nur in eine Richtung hin Forderungen aufstellenten.

Ich hoffe das Präsident Putin seinen moderaten harten Kurs weiter fährt! Sollte Berlin Sanktionen aussprechen sollte Moskau in der Eskalationsspirale immer ein Brennscheit drauf packen bei dem Konter-Sanktionen, in der Hoffnung dass die "Demokraten" aus und um "Brüssel" begreifen das es genug ist, mit der Unterjochung. Falls nicht wird es langsam Zeit den Atlantikwall in Portugal aufzubauen, denke ich.

@Die Ukraine ist...

*Mittlerweile denkt ein Großteil im Osten, im Westen der Ukraine sind nur Faschisten unterwegs und ihnen droht Verfolgung. Da habe ich mir in Lviv (= Lemberg) ein anderes Bild machen können. Da fahren russische Studenten ganz unbehelligt Straßenbahn und niemand tötet sie wegen ihrer Sprache!*
Na das klingt ja sehr liberal und beruhigend. Ich werde mir Lviv als naechsten Urlaubsort vormerken.

@ Hallo Phonomatic

"Der Friedensplan von Präsident Poroschenko und die angekündigte Waffenruhe sind in der Tat nicht nur ein mutiger,sondern auch ein entscheidenter Schritt" Zitatende.Aussage von Steinmeier.Die ist der Lacher des Tages.
Gerade Steinmeier sollte hier ganz stille sein.
Erst handelt er einen Vetrag mit Jaruschenko
aus und dann tritt er ihn mit in die Tonne und
reicht ukrainischen Nazis die Hand.Dies nur zu
unserem Friedensaktivisten Steinmeier.Wenn
alle Beteiligten Frieden wollen,dann sollte
Poroschenko kein Kapitulation durch die Hintertür fordern,sondern seine Mordbanden
aus der OUA abziehen und mit den Widerstanskämpfern auf Augenhöhe verhandeln.Nur mit Beteiligung Russlands
und den Widerstandskämpfern,ohne
die USA,da kann ein Frieden für das geschundene Volk in der OUA zustande kommen.Einen anderen Weg wird es nicht
geben zum Frieden.

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