Kommentare

Ergebnis?!

Die Politik des gesamten Westens hatte halt weder Weisheit noch Verstand in Sachen Ukraine aufgewiesen - und so ein Unterdurchschnitt regiert uns seit Jahren.
Das Ergebnis ist aber auch entsprechend.

Interressantes Gespräch

Ein interressantes Interview. Zeigt es doch deutlich, dass die aktuelle Situation in und um die Ukraine viele Facetten hat.

Sehr richtig

Ich finde das ist eines sehr gute Einschätzung! Warum werden solche Berater von den Regierenden in Berlin und Brüssel ignoriert ??
.
Die Russen haben übrigens für den Boden der Ukraine vor 70 Jahren, einen sehr hohen Blutzoll bezahlt.
Ich finde das sie natürlich ein Recht darauf haben abzustimmen ob sie lieber von Moskau oder Kiew (Brüssel) regiert werden wollen.

Manchmal frage ich mich was wäre wenn...

...es diesen Putin nicht gäbe und ein Mann wie zum Beispiel Gorbatschow wäre noch an der Regierungsspitze Russlands ?
Wahrscheinlich würde ganz Russland damit besser fahren und nicht nur die Wohlhabenden in dem Land hätten was zu lachen.
Was mich zu meiner zweiten Frage bringt...wie schafft man es Putin zu destabilisieren ?

Kein Verstaendnis

Schoen, mit dem Stein auf die EU oder Westen zu werfen und festzustellen,was alles falsch gemacht wurde.
Loesungen - oder wie man Putin wirklich aufhalten kann - liefert aber selbst dieser Spezialist NICHT.

Kurz und gut: hoert auf mit dieser Fehlersuche oder Schuldzuweisung. Sucht besser mal nach Loesungen!

Sanktion? Wie lange?

Bin mal gespannt wie lange man diese "Sanktionen" aufrecht erhält, denn praktischerweise (für Russland) fließt russisches Gas direkt über die Ostsee-Pipeline ins Herzen Europas.

re Checker777

Zitat:"Manchmal frage ich mich was wäre wenn...

...es diesen Putin nicht gäbe und ein Mann wie zum Beispiel Gorbatschow wäre noch an der Regierungsspitze Russlands ?
Wahrscheinlich würde ganz Russland damit besser fahren und nicht nur die Wohlhabenden in dem Land hätten was zu lachen."
*
*
Mal abgesehen davon, daß Gorbatschow einige Jahre an der Spitze hatte, um Wohlstand in der damaligen Sowjetunion zu organisieren. Diejenigen die es betrifft, sehen sein Wirken etwas kritischer. Man nehme nur die Wahlergebnisse, welche er erzielte, als er sich erstmals freien Wahlen stellte.

Das geostrategische Schachspiel

Im Grunde wird das ganze aktuelle geostrategische Schachspiel auf zwei knallharte Alternativen/Optionen hinauslaufen:
- Entweder erhält Russland die (verbriefte) Zusicherung, dass die Ukraine a la Finnland oder Österreich außerhalb der NATO bleibt
- oder es wird darauf hinarbeiten, mithilfe der starken Russland-affinen Bevölkerungsmehrheit, die es in der Süd- und Ostukraine gibt, das Land zu spalten.
Die Krimfrage ist sowieso schon entschieden.
Eine ganz eigenartige Situation dürfte dabei entstehen, wenn anwesende OSZE-Beobachtergruppen, denen Putin evtl.zustimmt, miterleben, wie sich auch ohne direkte Anwesenheit von russischen Kräften die Ost/Südukraine zertrieselt und wie die Krim gen Russland marschiert, wobei sowohl Kiew als auch EU ohnmächtig zugucken müssen.
Als Frage steht wichtig im Raum:
Wer kann die Ukraine, die sich sowohl politisch als auch wirtschaftlich im freien Fall befindet, auffangen, - dabei wird das große Rudern beginnen.

Klare Sicht von Ursache und Wirkung...

"Posth: Das ist es, warum mir schon seit Tagen angst und bange ist. Druck erhöhen, Sanktionen verschärfen, Stufenplan und gestern Abend noch mal entsprechende Äußerungen unseres Außenministers - da falle ich vom Stuhl."

Treffender und origineller kann man es nicht auf den Punkt bringen, Herr Posth-chapeau!

Endlich mal jemand, der Ursache und Wirkung schnörkellos und sachlich benennt, ohne in die Vokabeln und das Denken des Kalten Krieges zu verfallen.

Der Westen hat das Ding eigenständig vergeigt, weil man das historisch gewachsene Sicherheitsbedürfnis der RF sträflich missachtet hat, und meinte Putin vor seiner eigenen Haustür schwer in die Zange nehmen zu können.
Europa hat sich im Kielwasser der USA in die Grütze geritten und mit diesen unseligen Sanktionen und Drohungen wird es von Mal zu Mal schlimmer und enger- da ist das vom Stuhl fallen noch der geringste Schaden….!

Respekt an die Redaktion, die sich wirklich bemüht, die Zusammenhänge differenziert darzustellen-Danke!

Doch er findet eine Lösung

Russland muss eine Regierung in der Ukraine anerkennen das geht aber nicht mit den Faschisten...

Und Gorbatschow hat in einem Interview erst gestern das Referendum anerkannt....

Russland braucht verlässliche Partner und die gibt es derzeit im Westen nicht

Gorbatschow

Gorbatschow hat doch schon vor 5 Jahren die NATO-Osterweiterung kritisiert, auch in den deutschen Medien. Die Sowjetunion habe der deutschen Wiederverinigung nur zugestimmt, weil entsprechende Zusagen gegeben worden seien, die nunmehr niemanden interessierten.

Ich befürchte, dass Gorbatschows oder Jelzins Reaktionen auf die EU-/Nato-Erweiterung bis an die russische Grenze, nicht viel anders wären, als jene von Putin. Ja, warum sollte ein russischer Präsident sich damit abfinden?

"Druck und Sanktionen. Das ist doch Gestammel"

Ein nüchterner Blick auf die realen Fakten, und eine schallende Ohrfeige für die fatale Politik unserer politischen Elite - von einem Völkerrechtsexperten, der nicht von Recht, Gesetzen und Strafen schwadroniert, sondern die Machtverhältnisse und Interessen in den Vordergrund stellt.

Besser kann man's nicht ausdrücken.

@Jedermann

"Die Russen haben übrigens für den Boden der Ukraine vor 70 Jahren, einen sehr hohen Blutzoll bezahlt."
Die Ukrainer haben übrigens einen sehr viel höheren Blutzoll vor 80 Jahren an die Russen bezahlt. Siehe Holodomor, 14,5 Mill Tote.

"Warum werden solche Berater von den Regierenden in Berlin und Brüssel ignoriert ??"
Tja, warum?
Vielleicht, weil bekannt ist, dass gegen irrlichternde politische Führer, die kompromisslos auf die nationale Karte und militärische Stärke gegen schwächere Nachbarn setzen, Appeasement nicht die beste Wahl ist.

@ Checker777

"...es diesen Putin nicht gäbe und ein Mann wie zum Beispiel Gorbatschow wäre noch an der Regierungsspitze Russlands ?"
Aber Sie wissen schon das gerade Gorbatschow in Russland extrem unbeliebt ist? Oder? Er wird für das Chaos der 90`er Jahre verantwortlich gemacht, wenige Russen wollen einen neuen Gorbi!

Ich verstehe nicht, warum die

Ich verstehe nicht, warum die EU so scharf auf einen Beitritt der Ukraine war. Ausser gewaltigen Kosten sehe ich da erst mal keine Vorteile. Auf der Krim hat Russland wichtige Militaerstuetzpunkte und einen Vertrag fuer 30 Jahre. Ist doch klar, dass sie da keine NATO Mitgliedschaft der Ukraine akzeptieren koennen. Im Baltikum ist das anders. Hier sind die Staaten NATO Mitglieder und bei einer solchen Vorgehensweise Russlands wuerde sofort der Buendnisfall eintreten. Insofern irrt hier der Interviewte.

Eine Frage steht noch im Raum

Wenn wir solche Analysten haben, und davon gibt es sicher noch mehr in der Nähe der Regierung, und wenn man dann die Zahl der Experten noch mit 19 multipliziert (18EU+USA):
.
Warum hat man dann trotz der erwartbaren Reaktionen Putins die ganze Jagd überhaupt angefangen?
War es Dummheit oder Absicht?

das steht alles auf einem anderen Blatt

da muss man aber ganz schön viele Werte beiseite räumen, um das Blatt Putin zu lesen ...

Mokau fühlt sich eingekreist...

diese Einschätzung ist völlig richtig. Die Einkreisung hat aber schon unmittelbar nach dem Zerfall der Sowjetunion durch permanenten Vertragsbruch durch den Westen stattgefunden (keine Natoerweiterung der ehemaligen Ostblockstaten). Insofern ist die Haltung der russischen Politiker doch vollkommen normal. Das hat nichts mit Putin zu tun, ein Gorbatschow würde jetzt genau wie Putin handeln. Also die ganze Suppe hat sich der Westen (EU, USA) selbst eingebrockt, wie kann man nur so blauäugig dumm sein. Denken Sie doch mal über die Geschichte Russlands nach, wie oft wurde versucht, die Russen auszutricksen. Mittlerweile ist Moskau immun gegen dumme westliche Propaganda und überhebliche Anmache jeglicher Art.
Die globalen Probleme unserer Welt kann man nur durch faire Partnerschaft mit Russland lösen und nicht durch Methoden wie im kalten Krieg!

Der lange Tanz auf dem Maidan - ein Insider hats erkannt

Der Auslöser EU-Assoziierung als Höhepunkt des Knochenauslösens um Russland hatte ja ein jahrelanges Vorspiel. Die USA kochten den Knochen von innen weich während die EU-Granden der sich bis ins Parlament radikalisierenden Opposition den Köder hinhielten und alle dem Timoschenko-Chor für Menschenrechte das Leitmotiv schrieben.

Janukovich tänzelte zwischen RF, China und EU solange hin und her, dass er alle Seiten ruhig halten konnte, um das Umfeld für die Selbstbereicherung seiner "Familie" stabil zu halten.

Dann aber kam unweigerlich die Stunde der Wahrheit in Vilnius in 12/2013 mit "Parafiert wird auch signiert". Bis 2015 zu den Wahlen war es noch weit, die Kassen leer, die Schulden hoch. Der wenig begnadete Spieler spielte gegen alle auf Zeit, suchte Geldgebote, 10-20 Mrd. € in der EU.

Putin hielt und bot Überbrückungskredit. J. nahm ihn u. erste 3 Mrd.$. Die USA waren ja mit 5 Mrd. in Vorhand für J.s Gegner gegangen und China mit 1,5 Mrd. Kredit für LW-Technik u. mehr in petto.

Mokau fühlt sich eingekreist...

diese Einschätzung ist völlig richtig. Die Einkreisung hat aber schon unmittelbar nach dem Zerfall der Sowjetunion durch permanenten Vertragsbruch durch den Westen stattgefunden (keine Natoerweiterung der ehemaligen Ostblockstaaten). Insofern ist die Haltung der russischen Politiker doch vollkommen normal. Das hat nichts mit Putin zu tun, ein Gorbatschow würde jetzt genau wie Putin handeln. Also die ganze Suppe hat sich der Westen (EU, USA) selbst eingebrockt, wie kann man nur so blauäugig dumm sein. Denken Sie doch mal über die Geschichte Russlands nach, wie oft wurde versucht, die Russen auszutricksen. Mittlerweile ist Moskau immun gegen dumme westliche Propaganda und überhebliche Anmache jeglicher Art.
Die globalen Probleme unserer Welt kann man nur durch faire Partnerschaft mit Russland lösen und nicht durch Methoden wie im kalten Krieg!

Was sagt uns dieses Interview?

ein Horrorszenario jagt das nächste und alles ist nur halb so schlimm und irgendwo auch verständlich - ich bitte Sie, hören Sie doch auf uns so einen Mist erzählen zu wollen.

liebe Tagesschau, bitte mehr

liebe Tagesschau, bitte mehr von diesen Interviews, welche zur Aufklärung dienen ;)

@17:52 von Jederman

"Die Russen haben übrigens für den Boden der Ukraine vor 70 Jahren, einen sehr hohen Blutzoll bezahlt."

Sie können aber niemals das Selbstbestimmungsrecht auf der Krim für sich beanspruchen, denn es begründet sich auf der weitgehenden Ausrottung der ursprünglichen Bewohner und einer anschließenden massiven Ansiedlung von Russen. Ein Selbstbestimmungsrecht dem Eroberungen, Vertreibung und Deportationen vorausgingen kann weder rechtmäßig, noch moralisch sein.

Meinung eines Fachmannes

"Johannes Posth hat lange Jahre als Anwalt, Berater und Regierungsbeauftragter in Russland und der Ukraine gearbeitet, u.a. in der Deutschen Botschaft Moskau, für die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die Deutsche Telekom und die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit. Posth hat in Berlin, Göttingen und Freiburg studiert. Er ist Mitbegründer des Deutsch-Ukrainischen Forums und Mitglied im Göttinger Institut für Völkerrecht und Europarecht."
Schön, dass auch mal ein Experte zu Wort kommt. Seinem Kommentar ist eigentlich nichts hinzuzufügen außer der Frage, warum sich unsere Politiker so unendlich dämlich anstellen. Sind sie so unfähig oder lassen sie sich zu diesem unsäglichen Agieren nötigen - durch eine Art westlichen Corps-Geist vielleicht? Es ist einfach nur schlimm (aber leider auch noch gefährlich)!

Sehr gutes Interview

Solche neutralen Berichte habe ich in der deutschen Medienlandschaft vermisst.

Nichts gibt Putin irgendwie Recht

Es ist doch völlig egal ob sich die EU oder die NATO nach Osten hin erweitern. Oder ob es auf der Krim russische Einwohner gibt. Oder ob es einen politischen Umsturz in Kiev zu Kräften die Putin nicht wohlgesonnen sind.

Nichts, aber auch gar nichts, davon geben Putin und Russland (völkerrechtlich)das Recht das Staatsgebiet eines anderen Landes mit dem Ziel der Einverleibung zu besetzen.

Das ist schon mal klar.

Und wer bei Putin oder dem Russland unter Putin von freien Wahlen spricht, dem spreche ich hier jegliche Kompetenz und jegliches Mitsprache Recht zu dem Thema ab...

Danke für das Interview

Solche Beiträge helfen, die Facettenvielfalt der Krise zu erkennen.

Eine Wirtschaftskrise in Russland schon

Während Deutschland kurz niest, weil 300000 Jobs von Russland abhängen, erlebt Russland ein zweites 1989.
Da wir hier den höchsten Leistungsbilanzüberschuss der Welt haben, und Fachkräftemangel besteht, werden die 300000 schnell einen Ersatz finden. Unsere Solarindustrie und Biowasserstoff haben wieder neue Perspektiven. Ich sehe D als Gewinner, der eher zum Hauptkunden USA halten muss. Die Zahlen sprechen für sich. Das wissen unsere Köpfe da oben. Und das ist gut so!

...wenn es Putin nicht gaebe?

dann wuerden die einfachen Leute immer noch keine Loehne ausgezahlt bekommen. Wir haben Verwandschaft (Lehrer z.B.) und denen geht es unter Putin WESENTLICH besser als unter Yelzin. Wie Gorbatschow sich einem SEHR komplexen riesiegem Land gemacht haette weis ich natuerlich nicht.

Am 17. März 2014 um 18:09 von Batalha

"- Entweder erhält Russland die (verbriefte) Zusicherung, dass die Ukraine a la Finnland oder Österreich außerhalb der NATO bleibt"

Meinen Respekt für diesen Ansatz!

Verdaue in Friede?

Wie bitte? Ohne Rhetorik des Kalten Krieges? Und wie verstehe ich die Bemerkung: "Wenn Russland das will, existieren die baltischen Staaten in anderthalb Stunden nicht mehr." ? Mit solchen haarsträubenden Formulierungen, die fast schon wie eine Einladung klingen, sollte niemand um sich werfen. Schon gar kein Völkerrechtler, der einige Sätze später den Gegenstand seiner eigenen Betrachtungen zur "Auslegungssache" erklärt. Was, bitte, soll der Westen Herrn Putin anbieten: Nimm dir die ganze Ukraine, auch was du sonst noch magst und verdaue in Frieden? Nach dem Motto: Nur ein satter Löwe ist ein guter Löwe? Verhandlungen ja, unbedingt, aber bitte auf Augenhöhe.

Am 17. März 2014 um 18:50 von Fabian2.

Nihilismus und Ignoranz!

Sie haben nicht eine einzige Einschätzung des Interviewten gelesen und wenn, nicht verstanden...

Herr Posth - der sich

Herr Posth - der sich wahrscheinlich als deutscher Patriot versteht - wagt sich unter den gegebenen Umständen mit seinen Aussagen weit vor. Off records ist er wahrscheinlich noch deutlicher. Es fallen Leerstellen in seiner Argumentation auf, deren wesentlichste wohl die Nicht-Thematisierung der Rolle der usa, bzw. deren Beziehung zur EU ist.

@Am 17. März 2014 um 17:52 von Checker777

zitat:" Was mich zu meiner zweiten Frage bringt...wie schafft man es Putin zu destabilisieren ?"

es ist ganz einfach: man bringe ihn dazu die krim der ukraine zurück zu geben :)

mit der krim hat er 70% zustimmung zZ... ohne wohl nur 30....

Ich fühl mich auch eingekreist- Her mir dem Krimsekt!

"Mokau fühlt sich eingekreist..."
Froschkönig
Die EU bedroht niemanden.
Die EU kann Moskau gar nicht einkreisen, da reicht ein Blick auf den Atlas.
Wenn er will, kann Putin meinen alten Diercke haben.
Für irrationale Ängste ist weder die EU verantwortlich zumachen, noch kann man deshalb die territoriale Integrität von Nachbarstaaten aufheben.
Das wird nicht helfen.
Dafür ist medizinisches Fachpersonal zuständig.

Russland Ukraine

Die jetzige Generation westlicher Politiker, ob USA oder Europa haben nicht mehr die Erkenntnis des zweiten Weltkriegs, dass der Russe, wie die Wikinger, Politik ausschließlich als Geopolitik versteht und im Gegensatz zum Westen mit Widersprüchen, d. h. ohne Kompromiß, gut leben kann. John Forster Dulles war der einzige, der dies erkannte und den Russen Paroli bot.
Die Lösung sehe ich nur darin, dass der Westen, wie in Jalta, die Teilung der Ukraine anbietet und die Westukraine alle westlich orientierten Einwohner, ob Russen oder Ukrainer, aufnimmt. Begleitet werden müßte diese Lösung von einem Art Marshallplan für die Westukraine.

Selbst schuld

"Wenn wir so weitermachen, ist das für Putin eine Einladung, sich auch noch Kiew zu holen."

Tja, wie schön, dass die EU da ihre Hände in Unschuld wäscht. Wie an diesem Land gezerrt wurde und vor allem unter Duldung welcher Mittel, da fällt es nun wirklich schwer sich Putin ernsthaft entgegen zu stellen.

So funktioniert Geo-Politik wenn man sich nicht mit den verschiedenen Facetten der Bürger eines Landes befassen will und nur die west-freundlichen aufputscht. Da macht Putin dann eben das Gegenteil. Wer hätte das gedacht.

Kann nicht glauben an so viel, sorry, Dummheit.

@Fabian2. ... einfach mal aus der Geschichte lernen!

Und? Wat nu? Soldaten losschicken und die Krim "befreien"?

Es ist doch vollkommen egal ob ihm irgendetwas "recht gibt". Das ist ihm SCHEIßEGAL und der Westen kann gar nichts tun.

Es ist Putin NICHT egal ob die Ukraine in der NATO ist oder der EU ... das kapieren Menschen wie Sie (und unsere Außenpolitiker Deutschlands und der EU) wohl nicht.

Russland hat vor 20 Jahren eine Menge an "Einflussbereich" aufgeben müssen und eine Menge der vorher "kontrollierten Staaten" ist zum (ehemaligen) Gegner übergelaufen. Schauen Sie einfach mal nach wie lange es gedauert hat bis bei uns die ganzen Vertriebenen aus den Ostgebieten Ruhe gegeben haben ... das waren Jahrzehnte.

Zeit für Vernunft

Die Überschrift lautet zwar: "Völkerrechtler über Perspektiven im Ukraine-Konflikt". Ob Posth hier nun primär als Völkerrechtler Stellung bezieht, sei dahingestellt. Für mich tut er das eher als ein mit Politik und Russland bestens vertrauter Kenner und vor allem: als ein mit Vernunft gesegneter Mensch.

Und ich stimme Posth zu:

- Jemanden in die Enge zu treiben: Das kann nicht funktionieren. Zumindest nicht, wenn man das Durchsetzungspotenzial dafür nicht einmal hätte. Und schon gar nicht, wenn man es mit einem Putin zu tun hat, der zuerst die Interessen seines Volkes sieht.

- Wenn man Fehler gemacht hat, sollte man sein Handeln nicht intensivieren, sondern korrigieren. Das hiesse für die USA: Sich aus europainternen Angelegenheiten möglichst heraushalten. Und für die EU: verhandeln. Und zwar so, dass es am Ende nur Beteiligte gibt, die sich nicht als Verlierer fühlen müssen. Das verlangte von allen Akteuren Größe, Willen und Können. Aber unser Frieden sollte ihnen das wert sein.

@Fabian2 - Das Recht nicht, das Vorbild schon

Leider ist es mittlerweile in der großen Politik gesellschaftsfähig geworden sich rücksichtslos über die Interessen anderer hinwegzusetzen. So wird militärisch interveniert wenn die US-Regierung einen direkten Nutzen draus zieht. Die Souverränität anderer Staaten wird auch nicht so ernst genommen, sei es weil man sie ausspioniert, sei es weil man auf fremden Territorium Militäreinsätze durchführt.

Oft wird Putin dabei mit den Zähnen geknirscht haben. Dass er jetzt einen ebensolchen Weg einschlägt ist bedenklich´, jedoch macht er im Prinzip nur das nach was der Westen schon vorgemacht hat.
Bedenklich ist es ausserdem wenn Bewohnern eines Landes irgendeine Sprache, in diesem Fall die Muttersprache, untersagt wird zu sprechen. Sollen das etwa europäische Werte sein ?

Gutes Interview

Sehr loblich, dass die Tagesschau wenigstens digital anfängt "erwachsen" und objektiv zu sein, in dem alle Seiten näher beleuchtet werden.

Wer Stopt Putin ?

Es müsste richtig heißen, "wer stopt den Westen" !
Die Wurzel des Übels liegt 20 Jahre zurück, als man im Westen eine NATO Osterweiterung Russland gegenüber ausgeschlossen hat.
Man hat die RF und ihren Präsidenten gern belächelt und nicht ernst genommen. Ich erinnere mich an Vergleiche Putin - Berlusconi, oder Darstellungen Putins als Macho, usw.
Genau das rächt sich jetzt.
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Einfach 5 Mrd Dollar zu geben und eine neue Regierung einsetzen, das ging vielleicht in Lybien, aber nicht in der Ukraine.
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Bleiben USA und EU bei ihrer "Alles oder Nichts" Strategie ohne Alternative, wird die RF zeigen was sie kann um ihre eigenen und die Interessen ihrer Staatsbürger in der Ukraine zu wahren.

Auch die Bayern sind Deutsche

(Nichts, aber auch gar nichts, davon geben Putin und Russland (völkerrechtlich)das Recht das Staatsgebiet eines anderen Landes mit dem Ziel der Einverleibung zu besetzen.)

Schon mal was vom Kiever Russ gehört.
Rußland wurde das 1mal in Kiev gegründet.
das ist schon sehr lange her. Es gibt sogar Staaten die Ihre Souveränität aus der Bibel ableiten, und das ist noch länger her.
Was nicht so lange her ist, ein Vernichtungskrieg gegen den Untermensch den Slaven (mind 1,5 Mio. Russen verhungerten in D. Kriegsgefangenschaft).
Aber der Schoß ist fruchtbar noch. Einige Foristen zeigen hier offen welches Geistes Kind Sie sind.
Wenn Sie wenigstens etwas Nationalstolz besäßen, hätten Sie den amerik. Mummenschanz in Kiev nie unterstützt. Die Republikaner freuen sich auf die unterwürfigen D. .Obama ist schon Ihr getriebener nun treiben Sie mit Hilfe Ihres neuen Boxerfreundes Europa und R. in die Wirtschaftliche Isolation.
Stück für Stück.

@Froschkönig

"Die Einkreisung hat aber schon unmittelbar nach dem Zerfall der Sowjetunion durch permanenten Vertragsbruch durch den Westen stattgefunden (keine Natoerweiterung der ehemaligen Ostblockstaaten). Insofern ist die Haltung der russischen Politiker doch vollkommen normal. "

Nein, sie ist irrational und alles andere als normal. Wenn ihnen sowas wie 'faire Partnerschaft' vorschwebt, wäre wohl der erste Schritt, die aus einem totalitärem Gesellschaftssystem erwachsene Paranoia gegenüber vermeintlichen Partnern abzulegen. Davon kann in Putins Russland aber nicht die Rede sein - im Gegenteil, man pflegt in schon fast religiöser Art und Weise die alten Feindbilder vom bösen Westen. Eine tatsächliche Annäherung ist garnicht erwünscht, man erfindet lieber neue Legenden von vermeintlichen Vertragsbrüchen und begibt sich auf die isolationistische Ebene. Kann auf lange Sicht nicht gut ausgehen,mit den politischen Methoden des letzten Jahrhunderts spielt man heute keine Rolle mehr auf der Weltbühne

Russland die Hand reichen!

Dieses Interview bestärkt mich in meiner Meinung, dass die EU, dass Europa sehr gut täte, Russland die Hand zu reichen anstatt sich mit Sanktionen lächerlich zu machen. Sicherlich würden das langwierige und schwierige Verhandlungen geben und sicherlich würde so manche Überzeugungsarbeit innerhalb der EU von Nöten sein. Aber all das würde den unzweifelhaften Friedensgewinn bald vergessen machen.
Europa muss endlich eine von den USA losgelösten Politik betreiben und seine eigenen Interessen verfolgen. Und diese liegen eindeutig auf dem eigenen Kontinent Europa. Was wäre eigentlich schlecht an der Vorstellung, Russland wäre Mitglied der EU?

um 18:50 von Fabian2.

Danke,ich sehe es genau so,und freie Wahlen
waren das sicherlich auch nicht.Es gab ja nur 2 Möglichkeiten und beide liefen auf das selbe hinaus nämlich die Anbindung an Russland.

Kalter Krieg

Ich finde es echt erschreckend, wie in den Foren zur Ukraine und Russland die Kalten Krieger die Threads überschwemmen, um Stimmung gegen Russland und Putin zu machen. Es sind wohl zumeist ältere Herrschaften, denen der alte Antikommunismus der Zeit des Kalten Krieges so zum Selbstverständnis geworden ist, dass sie davon nicht mehr loskommen. In diese verkrustete Weltanschauung passt es natürlich nicht hinein, dass Russland schon lange nicht mehr kommunistisch, sondern wie wir kapitalistisch ausgerichtet ist, Putin kein Diktator wie Stalin, sondern ein demokratisch gewählter Präsident ist, der keine westlichen (was Wunder!), sondern knallhart russische Interessen vertritt. Leute! Das ist sein Job! Dafür wurde er gewählt (die Umfrageergebnisse zu seinen Gunsten sind in Russland auf über 70% gestiegen!). Die Russen haben eine andere Mentalität und Lebenseinstellung als wir Westler und eigene Interessen. Akzeptiert das endlich! Europa gibt es nur gemeinsam mit Russland!

@Alter Simpel: Wir wissen doch

wer den Unsinn angefangen hat:

-Die Ukraine in EU/NATO zu bringen ist eine langfristige Strategie der US-Außenpolitik. Klug vorausschauend waren die noch nie. Es sei denn, ihr Ziel läge darin, die Rüstungsindustrie zu erfreuen.

-in der EU auf US-Linie mitgeschwommen ist die EVP (europäische Volkspartei/EU-CDU). Das war meine Beobachtung, und im Deutschlandfunk sagt es im Interview der Woche jetzt auch EU-SPD-Mann H. Swoboda. Swoboda äußert sich übrigens auch sonst sehr vernüftig. U. a. sagt er, dass es inakzeptabel sei, das Assoziationsabkommen vor einer Wahl in Kiew zu unterschreiben und den IWF und Leute wie Jazeniuk "reformieren" zu lassen. Die SPD ist ausnahmsweise mal wirklich nicht schuld, hat sich aber auch nicht getraut, bezeiten laut zu protestieren.

- Und vorne mit dabei bei dem gefährlichen Manöver waren die EU-Grünen, die einfach im Geiste sind und sich leicht ködern lassen, wenn ihnen Leute erzählen, es gehe um Freiheitskampf.

18:34 von vanPaten

In der Ukraine waren beide schlechte Spieler: Janukovich und Putin. Und beide sind schlechte Verlierer.

@ AbseitsDesMains... 18:37

"Ein Selbstbestimmungsrecht dem Eroberungen, Vertreibung und Deportationen vorausgingen kann weder rechtmäßig, noch moralisch sein."

Damit stellen sie aber auch das Existenzrecht der USA in Frage.

Gibt es eigentlich jemanden, der ...

... sich über die Reaktion Russlands wundert?
Ich hoffe nicht. Ansonsten müsste man ihm sagen, dass er mit seiner Blauäugigkeit nichts von Politik versteht!
Wie lange sollte Russland denn noch zusehen, wie sich die Nato nach Ende des kalten Krieges immer mehr nach Osten ausbreitet?
Diese Politik - auf Druck der USA - ist total daneben. So war die gesamte Ostpolitik nach dem Zusammenbruch des Ostens verfehlt. Begonnen hat es, als auf US-Druck Polen als 1. "Oststaat" in die Nato musste.
Warum? Die Europäer hatten nicht den Mut gehabt, hier die europäischen Interessen in den Vordergrund zu stellen.
Und mit der Ukraine ist es auch so gelaufen. Was mischen sich die USA dort ein? Man hätte hier vorsichtiger agieren und sich nicht noch zusätzlich von den Medien beeinflussen lassen sollen. Jetzt Sanktionen? Es gibt nichts mehr zu verhandeln. Die Krim hat sich entschieden. So wie das Kosovo damals. Die wirkliche Verlierer sind übrigens nur die Krim-Tataren.

@ 18:25 von AlterSimpel

"Warum hat man dann trotz der erwartbaren Reaktionen Putins die ganze Jagd überhaupt angefangen?
War es Dummheit oder Absicht?"

weil, gute Berater wissen, die ganze UA würde man in den nächsten 100 Jahren nicht zur EU rüberbringen. Also Folge, man lässt das Hässlichste los, damit es zur totallen Zerrissenheit des Volkes kommt. Die "nötigen" Sanktionen sorgen dafür, dass weder der Westen noch der Osten die Spaltung "verhindern" können. Geht man von Bevölkerung aus, kann RF nur kleinen Teil der Ost-UA einverleiben. Da ich aber Putin für schlau halte, wird er mindestens die Hälfte nehmen und dann guckt der Westen ... aus der Hose und als Ü-Ei hat es noch einen Haufen von radikaler und EU enttäuschter Ukrainer. Hätten die mich gefragt, hätte ich das denen wohl nach hin und her tüfteln präsentiert ohne diese enormen Ausgaben für die Protesbewegung. (Krieg ist keine Option, sagt der Westen und ohne diesen ist EU kein Verhandlungspartner)

@Gerald_Trader

"Da wir hier den höchsten Leistungsbilanzüberschuss der Welt haben, und Fachkräftemangel besteht, werden die 300000 schnell einen Ersatz finden."
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Der höchste Leistungsbilanzüberschuss der Welt, sofern man von Sonderfällen wie Saudi Arabien absieht, ist Beleg unserer Misswirtschaft. Trotz dieses gewaltigen Außenbeitrags schrammen wir nur knapp an der Rezession vorbei. Soll heißen: Mit Zahlenpropaganda hat es auch die DDR versucht bis zum Schluß. Glauben Sie mal, das Putin sich seine Politik weit länger überlegt hat als wir, und die Zahlen weitaus nüchterner sieht.
.
Wir haben darauf gesetzt das Moskau sich das gefallen lässt. Und jetzt sperren wir irgendwelche Konten und behaupten diese nutzlose "Sanktion" wäre ein Signal an Moskau zur Gesprächsbereitschaft (klar wir haben Moskau vor dem Putsch in Kiew ja die Tür eingerannt). Kissinger hat es genau gesagt: Es ist ein Zeichen vom Fehlen einer Strategie die jeder hätte kommen sehen der kein Hasadeur ist.

Gorbi

Recht hatte er damals.
Wie die Amerikaner reagieren würden, haben wir ja damals mit KUBA gesehen.
EU- und NATO-Politik muss man besser voneinander trennen. Die USA denken nur geopolitisch und strategisch. Die interessiert die europäischen Probleme nicht, die mit der EU-Erweiterung gekommen sind. Sie müssen sie ja nicht bezahlen!
Die NATO ist nach meinem Verständnis auf keinen Fall ein kontinentales Verteidigungsbündnis, das es beliebig nach Osten zu erweitern gilt. Der Deckmantel "Demokratisierung" zieht nicht.
Wenn die jetzige Politik so fortgesetzt wird, werden wir in DEU wohl die Wehrpflicht wieder aktivieren müssen.
Fest steht, dass die KRIM jetzt bei Russland ist. Die URAINE und wir werden sich damit abfinden müssen.

Zustimmung zum Artikel

Endlich mal kein dümmliches Putin-Bashing sondern klare Fakten wie die Lage ist und wieso es soweit kommen konnte.
Ganz klares EU-Versagen und die Konsequenz kann nur sein:
Europapolitik nur mit und nicht gegen Russland !

@Batalha

- Entweder erhält Russland die (verbriefte) Zusicherung, dass die Ukraine a la Finnland oder Österreich außerhalb der NATO bleibt

Russland hat bereits diese Zusicherungen. leider wirkten diese nicht lange.

-Wer kann die Ukraine, die sich sowohl politisch als auch wirtschaftlich im freien Fall befindet, auffangen, - dabei wird das große Rudern beginnen.

Ukraine war im freiem Fall seit Juschenko und ist Anfang März unten angekommen. die Teile, die beim Aufprall Richtung Russland geschleudert wurden, hebt Putin nach und nach auf. wer den Rest aufhebt ist nicht klar, den es geht um Summen von 10-15 Milliarden Dollar pro Jahr Minimum.

zwei Weltsichten

Ich denke in diesem Konflikt treffen zwei Weltsichten aufeinander. Putin als kühler Machtpolitiker, der den Glanz der einstigen Weltmacht Sowjetunion wieder aufpolieren will. Ein Realist, der ein Machtspiel spielt.

Auf der anderen Seite Europäer, die nicht mehr (nur) in Kategorien von Hegemonen, Machtpolitik und Weltreichen denken, sondern Gewinn durch wirtschaftliche Kooperation, Vereinfachung und Fortschritt durch gemeinsame Rechte und Institutionen. So wie wir es seit der Montanunion erlebt haben. Kooperation statt bloßer Durchsetzung.

Der eine versteht dabei die Gedankenwelt des anderen nicht. Und wer die Schritte des anderen nicht versteht, tritt ihm irgendwann auf die Füße.

Soll man jetzt dem Hegemonialdenker und -handelnden entgegenkommen, um ihn zu besänftigen? Oder die eigenen Vorstellungen verteidigen?

Ich finde letzteres ist überwiegend richtig. Man muss Putin nicht unnötig trietzen, die europäischen Werte müssen aber auch in der Ukraine gelten, wenn diese es wünscht.

17:52 von Checker777

Manchmal frage ich mich was wäre wenn...

...es diesen Putin nicht gäbe und ein Mann wie zum Beispiel Gorbatschow wäre noch an der Regierungsspitze Russlands ?
Wahrscheinlich würde ganz Russland damit besser fahren und nicht nur die Wohlhabenden in dem Land hätten was zu lachen.
Was mich zu meiner zweiten Frage bringt...wie schafft man es Putin zu destabilisieren ?
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Haben wir noch nicht genug Unheil angerichtet?

Mit Vorsicht zu genießen

Ein Selbstbestimmungsrecht dem Eroberungen, Vertreibung und Deportationen vorausgingen kann weder rechtmäßig, noch moralisch sein.

Eine solch apodiktische Aussage ist m.E. mit Vorsicht zu genießen. Wer soll dann noch Selbstbestimmungsrecht haben, von den Isländern mal abgesehen?

Danke für diesen fundierten Kommentar

Warum kann ich ein solch profundes Fachwissen und eine solch balacierte Stellungnahme nicht aus dem Munde meines Außenmisnisters vernehmen. Ist es Dummheit oder Abhängigkeit die unsere Medien und unsere Politik lähmen? Warum provoziert der Westen Russland derart und stetig? Warum die aggressive Expansionspolitik der EU/ NATO? Will man den Krieg zurück nach Europa holen - Sind wir wieder Reif für den "Reset-Button" der Geschichte? Ich habe Angst vor der Dummheit und Abhängigkeit unserer aktuell politisch verantwortlichen Provokateure.

Politik des Westens

Genau, denn offensichtrlich wollen auch bestimmte Kreise im Westen nicht die bisherige politische Gliederung der Ukraine und die bisherige Stellung der Krim akzeptieren. Die Ukraine ist in 25 Verwaltungseinheiten (Oblaste) gegliedert. Einen Oblast Krim gibt es aber nicht. Dafür gab es aber seit dem 18.10.1921 !!! (bis 1992 auch noch sozialistisch) und bis zum Referendum am Sonntag die Autonome Republik Krim mit den Amtssprachen Ukrainisch (und im Gegensatz zur Regierung in Kiew) auch Russisch und Krimtatarisch und - wichtig - mit freiwilliger Angliederung an die Ukraine (einen Tag nach der Unabhängigkeitserklärung vom 05.05.1992). wenn sich diese autonome Republik nunmehr von dieser Bindung lösen möchte, weil vielleicht in Kiew Faschisten an die Macht gekommen sein sollten (warum steht der demokratisch gesinnte Westen diesen bei???) so erscheint das nur legitim. Wer will schon was mit Faschisten zu tun haben??? - Ach ja, der Westen hilft Kiew.... - und der Krim steht Putin bei...

@light1

" Er hat wohl die Politkaste auf der Krim irgendwie bestochen, dass das alles so reibungslos über die Bühne geht."

Garantiert. Einige Leute sind eh loyal, aber den Spitzenleuten wird Lohn zugesichert worden sein.

So wie die USA Teile der Politkaste in Kiew bestochen haben. Denn von den 5 Milliarden, die laut Nuland für "politische Bildung" in die Ukraine investiert wurde, ging sicher ein Gutteil als Bestechung über den Tresen. Seit heute morgen weiß ich auch, dass es bei Herrn Jazeniuk über seine Stiftung lief, die direkt von der Nato und dem US-Außenministerium "gefördert" wird. (Lässt sich auf der Stiftungswebseite so nachlesen. Denen ist das nicht mal peinlich.)

Deshalb musste aus Nulands "Fuck the EU"-Sicht ja auch unbedingt Jazeniuk und nicht Klitschko in die Regierung. Weil man den "Yats" zu 100 % in der Hand hat. Nur hatte er leider die Krim, den Osten und Putin nicht in der Hand. Und das hat man bein der strategischen Überlegung ein kleines bisschen vergessen

@AbseitsDesMains

"Sie können aber niemals das Selbstbestimmungsrecht auf der Krim für sich beanspruchen, denn es begründet sich auf der weitgehenden Ausrottung der ursprünglichen Bewohner und einer anschließenden massiven Ansiedlung von Russen. Ein Selbstbestimmungsrecht dem Eroberungen, Vertreibung und Deportationen vorausgingen kann weder rechtmäßig, noch moralisch sein."

Diese Worte sollten Sie dann auch an unsere werten Freunde, die Amerikaner, richten und ihnen das Recht auf Selbstbestimmung absprechen. Oder gilt ihr Ansatz nur für die pösen Russen?

@ draine So lange wie es sein muss

70% des russischen Staatshaushaltes hängen direkt vom Öl- und Gasexport ab. Schon ein bißchen Drehen an dieser Schraube kann große Wirkung zeigen. Ja Europa ist derzeit abhängig von russischem Gas, wenn auch Norwegen und Schweden einen Teil augleichen könnten, und man den Rest der dann noch nötig ist, im Nahen Osten besorgen könnte, sollte Russland nicht mehr liefern. Russland ist aber noch mehr abhängig von Europas Geld, als Europa von Russlands Gas und Öl. Ich finde erschreckend, was in diesem Interview so offen zu Tage tritt: es gibt eigentlich nur 2 Möglichkeiten, mit Putin umzugehen: man gibt ihm (mehr oder weniger) was er will oder setzt sich militärisch mit Russland auseinander. Dazwischen gibts nichts. Sogar die Grenzen der baltischen Staaten mit NATO- und EU-Mitgliedschaft, zählen bei Putin nicht. Sollte er seine Finger nach den baltischen Staaten ausstrecken, bleibt der NATO nichts anderes übrig als Krieg zu führen. Putin ist seit Hitler der gefährlichste Politiker.

Putin stoppen?

Viele Foristen schreiben hier was von Putin stoppen?
Warum wollen Sie diesen Mann stoppen?
Weil er es durchgebracht hat, dass die Krim wahre Demokratie erleben durfte (das Volk entscheidet aktiv selbst)?
Wir in der EU haben doch Null Ahnung davon und zeigen mit dem Finger auf andere.
Mich hat damals Niemand gefragt ob ich in die EU will und mich auch keiner gefragt ob ich den Euro will...
So viel dazu...

@kleinelch

Nur weil der Deutsche verlernt hat in den Termini von Macht und Geostrategie zu denken und zu handeln, bedeutet dies nicht, dass nicht andere Akteure wie die Nato oder andere EU-Staaten Machtpolitik betreiben.

Die EU ist lediglich ein Akteur des kollektiven Westens welcher den Einfluss Russlands in seinen ehemaligen Vasallenstaaten zurückdrängt. Vielleicht sollten Sie ihren alten Diercke zur Seite legen und eine neuere Karte mit den Stützpunkten der Nato und der Amerikaner zur Hand nehmen. Dann werden Sie feststellen, dass Russland komplett von US-Stützpunkten umkreist ist und dies, kombiniert mit dem geplanten Raketenabwehrschirm als Garantie für einen durchführbaren atomaren Erstschlag, selbstverständlich eine reale Bedrohung für die Sicherheitsinteressen Russlands darstellt!

Wer stoppt den Westen

Dieses Interview bekommt viel Lob von Lesern. Wieviel haben dieses Interview gelesen im Verhältnis zu den Brennpunkt Zuschauern "Wer stoppt Russland". Nach diesem Brennpunkt frage ich mich allerdings, wer stoppt den Westen? Hier waren kalte Krieger am Werk und keine verantwortungsvolle Aufklärer.

Ossetien gehoert zu Russland

Ossetien gehoert zu Russland seit fast 300 Jahre und wir sind Russland freiwillig beigetreten. Was Suedossetien angeht, wuerde ca.95 % fuer Anschluss an Russland abstimmen und ein gemeinsamer Staat mit Georgien wollen nur 1% Einwohner von Suedossetien. Deswegen ist der Satz "Russland hat in Ossetien eingegriffen" koplett falsch!

@ Fabian2

Unglaublich. Egal was andere machen, erst Recht "wir", Putin hat kein Recht...

Das ist wenigstens offene Selbstherrlichkeit. Mein Lob!

Konsequenzen statt Sanktionen

Ich kann die Kommentare von Johannes Posth nachvollziehen. Für mich sind die Sanktionen eher "Konsequenzen", die sich aus Putins Verhalten ergeben. Er musste doch damit rechnen!

Wie kann ein G8-Mitglied sich gegenüber einem wesentlich schwächeren Nachbarn, der sich zudem noch in schwierigen innerpolitischen Konflikten befindet so verhalten. Als G8-Mitglied hätte es Putin doch gar nicht erst zu den jetzingen Maßnahmen Rußland gegenüber kommen lassen dürfen.

Auch wenn er die Übergangsregierung der Ukraine nicht anerkannte, so hätte er seinen stabilisierenden Einfluss zur Installation einer neuen funktionsfähigen ukrainischen Regierung beisteuern müssen. Gerade er als Nachbar hätte verhandeln müssen. So stelle ich mit ein G8-Mitglied vor. Russland hat doch als einer der wichtigsten Handelspartner global eine Verpflichtung?

Ein gutes Interview,

das den Finger in die richtige Wunde legt.

20:36 von ThinkTwice

Dann werden Sie feststellen, dass Russland komplett von US-Stützpunkten umkreist ist und dies, kombiniert mit dem geplanten Raketenabwehrschirm als Garantie für einen durchführbaren atomaren Erstschlag, selbstverständlich eine reale Bedrohung für die Sicherheitsinteressen Russlands darstellt!

Achso, aber wir sind die kalten Krieger - kalter Krieg ist genau diese Denkweise ... traurig dass es sowas noch gibt.

Denn würde Rußland mit mehr Nachdruck abrüsten und sich nicht ständig allein gegen die Weltgemeinschaft stellen würde - um überaus fragwürdige Ziele zu verfolgen - wäre der ganzen Welt und zu allererst Rußland (und zwar dem Gro der Bevölkerung) gedient.

Das sind die Tatsachen!

Hallo Fr. Merkel und H. Steinmeier,
informieren Sie sich bitte auch bevor sie uns alle mit "Strafmaßnahmen gegen Russland" in einen Krieg treiben.
Die NATO hat ihre internationalen Zusagen nicht eingehalten und die OSt-Erweiterung trotz allem rücksichtslos durchgezogen.
Wer soll die NATO denn stoppen wenn nicht Russland?

Was rechtfertigt das nun?

einerseits meint Herr Posth der Westen wäre mit seinen Synktionen fehl am Platz und andererseits wäre das eine Einladung für Putin sich weitere Teile zu holen. Und die Aussage "wenn Putin will gibt es die baltischen Staaten in 1 1/2 Stunden nicht mehr"...

Wenn er tatsächlich diese Gefahr sieht, dann kann das nur eine Konsequenz haben: die NATO muss vorsorglich mobil machen und die Grenzen zu Russland dicht machen. Militärisch ist der Westen den Russen weit überlegen. Lediglich die Atomwaffen sind ein Faustpfand für die Russen. Der Westen sollte klarer auftreten und nicht von Sanktionen faseln. Einen wie Putin beeindruckt man nur mit einem geladenen Revolver vor seiner Nase.

Und genau das müsste das Ziel der westlichen Politik sein. Schon die Römer wussten, "si vis pacem, para bellum". Nur bei "Waffengleichheit" wird man die Russen an den Verhandlungstisch zwingen. Alles andere ist, wie Herr Posth sagt, "eine Einladung an Putin sich auch noch Kiew zu holen"

@ Butterblume

Guten Morgen Butterblume. Ich weiß nicht ob Ihre Mediengeräte 2 Wochen defekt waren, aber Sie müssen schon sehen, dass das von Ihnen geforderte Putin gemacht hat.
Er hat am 21..2 Janukowitsch unter Druck gesetzt, die Forderungen der Demonstranten, die z.B. die Rückkehr der Verfassung von 2004 forderten etc, zu erfüllen. Das hat er dann auch gemacht. U.2.a. hat Steinmeier das unterschrieben und abends ging der Punk dann los. Steinmeier hat noch nicht mal ERWÄHNT, dass der ausgehandelte Vertrag null befolgt wurde, obwohl die Maidan-Vertreter inkl. KlitschKO auch unterschrieben haben. Hab ich bei einem Politiker noch nie erlebt und ich bin 43.
Dann hat Putin auf der angeblich propagandistischen Pressekonferenz gefordert zu diesem Vertrag zurück zu kehren und er habe Lawrow angewiesen sich mit Steinmeier in Verbdingun zu setzen. Etc etc
Die EUSA hat noch nicht mal darauf reagiert, als hätte Putin nichts vorgeschlagen. "Der Westen" hat nur unerfüllbares gefordert. Putin hat dann verstanden

Bitte mehr von diesen Interviews, welche zur Aufklaerung dienen

Darf ich zur Aufklaerung beitragen?
- Auf der Krim legten 83,1% der Stimmberechtigten ihren Stimmzettel in die Glasbehaelter. 96,77% machten auf dem oberen Feld ihren Haken: Fuer den Beitritt der Krim zur Russischen Foederation. 2,51% machten auf dem unteren Feld ihren Haken: Fuer das Verbleiben im Bestand der Ukraine.
- Die Wahlen wurden von ueber 20 internationalen Persoenlichkeiten beobachtet - alles lief ehrlich.
- Aber wie stimmt das Resultat mit der Meldung: "Theoretisch stehen zwei Optionen zur Wahl, die aber beide zumindest auf eine russische Kontrolle der Krim hinauslaufen. Fuer einen Verbleib der autonomen Teilrepublik in der Ukraine kann nicht votiert werden"?
Ich frage: Mit welchem Recht werden in westlichen Medien Nachrichten verbreitet die nicht der Wahrheit entsprechen, sondern sogar wie oben aufgeklaert, das Gegenteil davon sind?

@Alan 1982 - Südossetien

ich kann Ihre Behauptungen nicht bestätigen und auch nicht widerlegen. In jedem Fall ist es ein illegaler Akt gewesen und was man so liest hat es wirtschaftlich den Menschen dort erheblich geschadet, dass Sie nun nicht mehr zu Georgien gehören.

Das wird auf der Krim auch nicht anders sein. Viele russisch Stämmige werden sich in 10 Jahren in den Allerwertesten beissen wenn sie sehen, dass es der Ukraine wirtschaftlich viel besser geht mit ihrem Kurs nach Westen. Russland ist, abgesehen von seinen Atomwaffen, ein Entwicklungsland, ev. mit Tendenz zum Schwellenland. Potential wäre da, aber solange Putin und Konsorten das Land beherrschen wird das nichts, Deswegen greifen die ja auch zu den Waffen um sich mal wieder etwas wichtiger zu machen, als sie sind.

Wobei mit dem Drohpotential an Atomwaffen um Rücken ist Russland natürlich ersnt zu nehmen. Nur: welchen Status hätte Russland ohne Atomwaffen? Die braucht man dort nicht zur Abschreckung, sondern um Gewicht zu haben in der Welt.

Werte Tagesschau, mit diesem

Werte Tagesschau, mit diesem Interview haben Sie mich wirklich überrascht. Eine neutrale Sichtweise auf die Situation und ausnahmsweise nicht nur das was unsere Regierung gerne hätte, sondern eine, die beide Seiten beleuchtet.

So wünsche ich mir vom Bürger bezahlte Medien.

Man hat da niemand gezwungen in die NATO zu kommen. Ich kenne mich bspw. gut aus im Baltikum Dort kennt man Russland und wollte so schnell wie möglich unter dem Schutz des Westen stehen. Man sieht ja aktuell, dass dies eine sehr gute Idee war.

Sowieso: die aktuellen "Strafmaßnahmen" reichen vermutlich nicht nicht mal um Putin das Lachen aus seinem Gesicht zu nehmen.

Zudem vergessen Sie, dass die NATO kein Angriffsbündnis ist, sondern ein Verteidigungsbündnis. Man muss die NATO nicht stoppen. Viel sinnvoller wäre es, wenn die Russen selbst der NATO beitreten würden. Aber das geht wegen der Eitelkeiten eines gewissen Herrn Putin natürlich gar nicht.

Man möchte zugern wieder "Großmacht" sein. Aber mal ehrlich: welches Gewicht hätte Russland in der Welt ohne Atomwaffen? Es wäre ein Schwellenland, mit den für solche Länder nicht untypischen ungleichen Verteilung der Ressourcen.

Wirtschaftlich eher ein Zwerg, rückständig. Russland verfrühstück seine Bodenschätze.

21:27 von vriegel

Ich halte die Sanktionspläne für besser als militärische Stärkeposen, zumindest derzeit, Man darf Putin im Inneren nicht Rückenwind geben und diesbezüglich sind die Sanktionen mit Sicherheit außerordentlich wirksam, gerade über lange Zeit.

@ 21:15 von Butterblume

"Wie kann ein G8-Mitglied sich gegenüber einem wesentlich schwächeren Nachbarn, der sich zudem noch in schwierigen innerpolitischen Konflikten befindet so verhalten. Als G8-Mitglied hätte es Putin doch gar nicht erst zu den jetzingen Maßnahmen Rußland gegenüber kommen lassen dürfen. "

Haben Sie nicht mitbekommen, dass die Strippenzieher des Putsches/Aufstandes die anderen 7 waren? Das ist ja so als ob Sie gegen 7 andere "Mensch ärgere dich nicht spielen" versuchen sie da fair zu sein, um zu gewinnen. Das Problem in der EU ist einfach, dass sich kaum jemand mit Menschen im Osten beschäftigt, diese werden immer als "arme" angesehen und das ist das Problem, da der äußere Schein nicht immer dem inneren entspricht.

@Phonomatic - 21:23 Uhr kalter Krieg..?

guter Kommentar. Oft wird Russland als ein großer Begriff benutzt. Faktisch stehen zwar viele Russen hinter Putin, aber sie wollen eigentlich den Westen ins Land holen, die Lebensweise und auch die Denkweise. Gewisse Kreise in Russland haben eben immer noch ein Großmachtdenken, auch wenn Russland ohne seine Atomwaffen wohl nicht den Status in der Welt hat, den es mit ihnen hat.

Russland ist ein Schwellenland. Und denkt offenbar noch zu sehr in den Dimensionen des kalten Krieges. Man kann zwar verstehen, dass Putin es mit der Angst bekommt, wenn alle Nachbarländer zur NATO gehören würden. Aber das zeigt ja nur in welch primitiven Kreisen er denkt.

Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis, kein Angriffspakt. Russland sollte lieber darüber nachdenken der NATO beizutreten, anstatt sie zu bekämpfen oder zumindest wie einen potentiellen Feind zu behandeln.

Ich denke die Merhheit der Russen würde das durchaus gut finden. Zumindest wenn man ausreichend aufklärt.

@ Seit 1995 in Ru...

Tja, vielleicht sind sie ja schon ein klein wenig zu lange in Ru... dass sie die tatsächlich wichtigen Informationen aus den ihnen zur Verfügung stehenden Medien nicht mehr herauslesen können.
Dann wäre ihnen nämlich aufgefallen, dass auch Option 2 im Referendum keinesfalls ein Beibehalten des Status Quo zum Ziel hatte. DIe dort erwähnte Verfassung von 1992 legitimierte die Krim nämlich, sich selbst abzuspalten und genau das wäre natürlich nach dem Entscheid des Scheinparlaments eingetreten. Nein, das war alles andere als eine 'Wahl'. Die Bürger hatten lediglich die Möglichkeit auf zwei verschiedene Arten für ein und die selbe Sache zu stimmen. Allerdings nicht dagegen. Das hat mit Demokratie nicht das Geringste zu tun, vom Zustandekommen des Referendums oder überhaupt seiner Urheber mal ganz zu schweigen.
Und was die 'Persönlichkeiten' der Wahlbeobachter angeht - ganz feine Leute hat man sich da eingeladen...FPÖ, LePen, Lega Nord und natürlich ein paar Linke auch.

@ von Seit 1995 in Ru...

Kann ich Ihnen sagen: Es gab die Optionen 1. Anschluss an Russland und 2. Verbleib in der Ukraine gemäß der Verfassung der Krim von 1992. Die galt bis 1997, glaub ich. In dieser alten, nicht mehr gültigen Verfassung der Krim ist NICHT festgeschrieben, dass für die Krim auch die Verfassung der Ukraine gilt und das die Krim ein Teil der Ukraine ist. Demzufolge kann man abstimmen, dass 1. die Krim sofort zu Russland übertritt, oder 2. die Krim zunächst ein Teil der Ukraine bleibt und dann, ohne dass durch die Verfassung der Ukraine bedingte, rechtliche Schranken bestehen, die Krim jederzeit zu Russland übertreten kann. Die Möglichkeit, sich auf dem Abstimmungszettel für einen Verbleib der Krim in der Ukraine zu dem derzeitigen rechtlichen Status auszusprechen, gab es nicht. Was wählt aber jemand, der mit dem bisherigen Zustand zufrieden war? Viele junge Leute auf der Krim wollen nicht zu Russland gehören, sondern den Weg nach Westen einschlagen. Wo sollen die ihr Kreuz machen?

20:21 von Sachse56

Da sind wir wieder bei genau der Argumentation mit der die Franzosen das Saarland besetzen und mit vorgehaltener Waffe eine Abstimmung erzwingen können ... tolles Geschichtswissen haben Sie, aber was haben Sie daraus gelernt?

Achja, eine faschistische Bedrohung gibt es in der Ukraine nicht, man muss diese Propaganda nicht glauben. Die einzelnen rechten Minister in der Übergangsregierung sind nicht per-se "Faschisten" - bis heute konnte überhaupt niemand irgendetwas tatsächlich Bedenkliches gegen diese Menschen vorbringen.

Ich lass mich doch nicht von einem Foto mit nem hohlen Apfel von einer Nazihysterie anstecken, mit der ich die revolutionäre Freiheitsbewegung eines ganzen Volkes diffamiere ...

@ 21:23 von Phonomatic

"Denn würde Rußland mit mehr Nachdruck abrüsten und sich nicht ständig allein gegen die Weltgemeinschaft stellen würde - um überaus fragwürdige Ziele zu verfolgen - wäre der ganzen Welt und zu allererst Rußland (und zwar dem Gro der Bevölkerung) gedient."

So so, RF soll abrüsten, und wer garantiert die Vertretung die Interessen der RF? Sie persöhnlich mit ihrem Leben oder dem Ihres Nachbarn oder Ihrer Kinder? Und zu Ihren "... fragwürdige Ziele zu verfolgen ..." Wenn mich nicht alles täuscht hat Putin der EU vorgeschlagen ein Freihandelsabkommen in ganz Euroasien in gang zu setzen. Jetzt raten Sie mal, wer das nicht wollte.

21:40 von vriegel NATO-AUFNAHME

Man hat da niemand gezwungen in die NATO zu kommen.

Eben, mehr noch ... man hätte es ja wohl kaum einem Land verwehren können, indem man sagt, dass Rußland das nicht will.

um 19:28 von Robert Lang sen.

Danke für Ihren Kommentar,wir Älteren sehen manchmal weiter zurück in die geschichtlichen Ereignisse unserer Welt. Und das ist gut so und sollte doch auch des öfteren an unsere jüngeren Mitbürger weiter gegeben werden,denn der Rat der Älteren muss nicht immer schlecht sein.

Mehr solcher Artikel.

Da spricht einer der was davon versteht. Ich hoffe in der Zukunft TS bringt mehr solcher Artikel.
Bitte per E-Post an Merkel und Steinmaier.

schwierige Frage. Man muss natürlich zweigleisig fahren. Sanktionen und Verhandlungsbereitschaft auf der einen Seite und militärisches Säbelrasseln auf der anderen Seite. Ich denke da nicht nur an die Ukraine. Man sollte auch in den EU-Anreinerstatten mit einer Grenze zur Russland eine gewissen Alarmbereitschaft ausrufen und die Verteidigungsstrategien aus der Schublade holen, damit man nicht wieder überrascht wird, wie mit der Krim.

Ich weiss nicht wieviel Unterstützung wir von den USA benötigen würden um eine mögliche Besetzung bspw, des Baltikums militärisch zurück zu schlagen. In jedem Fall sollte der russischen Aufklärung gezeigt werden, dass man bereit ist.

Das Problem am Säbelrasseln ist immer, dass es "aus versehen" zu einem Krieg kommen kann. Natürlich hätte Russland das zu verantworten, aber das hilft am Ende niemand. Deswegen muss man sich rechtzeitig in die richtige Position bringen um Tatsachen zu schaffen. Für die Ukraine wären das militärische Sicherheitsgarantien.

Das hat nichts mit Putin zu tun

Danke fuer ihren einsichtigen Beitrag!
Moechte drei Einsichten weitergeben:
- Putin hat wiedeholt versichert, dass Ru die Sache mit der Krim nicht inziniert hat.
- Jeder andere verantwortungsvolle Politiker RU wuerde anstelle Putins auf entstandene Ereignisse ebenso reagieren.
- Gerade seit dem Referendum auf Krim sind selbst Fuehrer der Opositionsparteien der Russischen Foederation stolz auf Putin als Staatsoberhaupt. (Habe gerade im TV eine politische Sendung angeschaut.)

@ vriegel 21.48

Stimmt haargenau! Allerdings ist Putin ehemaliger KGB-Agent. Was will man von ihm erwarten? Der Zusammenbruch der UdSSR ist in seinen Augen die größte Katastrophe des 20 Jhrdt's. Von der NATO kann man sich nur bedroht fühlen, wenn man Ziele verfolgt, gegen die die NATO was entgegen zu setzen hätte. Und allein das sagt ja wohl alles. Wir sind auf Handel und Kommunikation aus, Putin geht es um Macht. Russland soll anderen Staaten seinen Willen diktieren können... Ich verstehe auch nicht, wieso Russland immernoch als Weltmacht gilt. Was sind die Gründe? Seine Wirtschaft kann es ja wohl kaum sein, und Atomwaffen haben Pakistan, Indien und Israel auch, ohne einen Weltmacht-Status zu beanspruchen.

fürchterlich Meinung

Bin entsetz und schockiert nach dem ich diese Interview gelesen habe. Nein Herr Posth Sie müssen nicht andauern wiederholen dass Sie auf gar kein Fall Putins Politik legitimieren wollen, weil Sie es wohl tun, wie viele andere, vielleicht nicht so perfid wie Gerhard Schröder aber sehr überzeugend. Nun ob Sie es glauben oder nicht die Mehrheit wird von ihre "Kremlofilli" oder Putins Affinität nichts "kaufen" wollen und können. Erstaunlich ist dass Sie nicht einmal andere Aspekt dieses Konflikt die gehörte Publikum erleuchtet haben. Zum Beispiel die schon seit über ein Jähr steigende Symptome der wachsenden wirtschaftliche Krise in Russland. Krim Anschluss ist wie in gute Brezhnev Zeiten nur als Ersatz in Russland instrumentalisiert. Ersetzt zum eine System Kollapse mit eine Korruption auf ein unvorstellbare Maßstäbe!
Bitte hören Sie auf die Neville Chamberlain
ähnliche Philosophie zu verbreiten, hoffentlich kennen Se sich gut erinnern was nach berühmte Chamberlains:" I have brought you peace" passieren ist. Der war genau so überzeugt von selber Strategie wie soll man mit Diktatoren verhandeln. Mit freundliche Grüße

@17. März 2014 um 21:42 von Phoenix1

das war bestimmt Mehrheitswille ...

@17. März 2014 um 21:42 von Phoenix1

Ist das demokratischer Mehrheitswille

...........Das tut mir leid für Sie, aber Demokratie bedeutet eben auch, dass der Mehrheitswille bestimmt, was läuft.

........dann war das was am Maidan geschah bestimmt Mehrheitswille, die Polizisten zündeten sich zur Feier des Tages selbst an, Aufständige wurden und werden von ausländischen NGO´s bezahlt und beidhändige Abstimmungen mit fremden Stimmkarten sind ganz normal ....nachdem Schusswaffen im Parlament ja die Regel sind ............

und wer stoppt Obama?

Es gibt keinen Grund Putin zu stoppen; Er führt keine Angriffskriege, er betreibt keine Foltergefängnisse, er schickt keine Killertrupps, keine Drohnen, spitzelt nicht europäische Bürger aus...

Putin hält die NATO auf ihrem Marsch nach Wolgograd auf.

Wenn ich bewaffnet..

...mich vor anderleuts Häuser postiere muss ich damit Rechnen als Bedrohung wahrgenommen zu werden. Jetzt wieder so zu tun, als wäre der Aggressor jemand anderes ist Realitätsverweigerung. Niemand wurde gezwungen Georgien derart aufzurüsten. Auch brauchen die Nazis in der Ukraine keine Atomwaffen, auch wenn Hardliner Pallin schon davon schwärmt. Gewonnen hat bis jetzt niemand dabei - und wird auch keiner. Aber man braucht die Opferrolle, damit man zum Täter werden kann. Das ist klassische Aggressorrhetorik, die die Tatsachen verwischen soll.
In der Ukraine wütet erstmal der IWF, bis zur nächsten Revolution, die wir dann als prorussisch und von Moskau gesteuert verklären, damit unser mittlerweile völlig verkommener Freiheitsbegriff nicht beschädigt wird.
.
Auch können wir nicht warten bis die Konformisten ihre offizielle Version aus den Geschichtsbüchern lesen können. Der Kommentar spiegelt die diplomatische Situation wieder. Hardliner sind, wie immer in der Geschichte, fehl am Platz.

zu all den pro EUSA/NATO

ich sage jetzt nicht, dass ich nicht gerne in der BRD lebe aber ich finde auch nicht, dass die EU das Maß aller Dinge ist. In Teilen von Italien gibt es seit heute auch ein Referendum über den Verbleib in Italien. Was wenn sich diese Gebiete doch von Italien somit von EU und NATO mit der Zeit ablösen möchten/werden. Italien hat schon angedeutet, dass die das nicht zulassen werden. Wie soll man als Europäer das handhaben? Nichts da, einmal Europa immer Europa bis es zugrunde geht oder doch großen Teilen unserer Bevölkerung den "zivilisierten" wie uns die UA-Regierung bezeichnet, die Wahl geben. Ja die RF ist nicht gerade das Land der grenzenlosen Demokratie aber bei der Krim hat die RF etwas gutes zustandegebracht und es ist widerlich wie manche das mit Füssen treten und dieses ins Dreck ziehen.

21:57 von vriegel

Die Nato bereitet sich schon darauf vor, allerdings nicht mit Säbelrasseln was ich auch außerordentlich klug finde. Man sollte weder die Fragilität Rußlands unterschätzen, noch deren Patriotismus.

Säbelrasseln würde die Russen hinter Putin einen - das kann nicht unser Ziel sein. Unser Ziel muss sein, dass ihm im Inneren die Unterstützung für seinen Konfrontationskurs abhanden kommt. Da eignet sich diese Form der Sanktionen gut.

Eine militärische Antwort - wenn Sie denn kommen muss weil Rußland weitereskaliert - wäre sowieso besser nach den Sanktionen ...

@ Phonomatic 21:65

Die Frage ist doch, ob Russland solche Bedingungen überhaupt stellen kann! Die Ukraine darf nicht in die NATO. Aha. Und wie ist es, wenn die Ukraine unbedingt in die NATO will? Oder in die EU? Wie steht es dann mit dem von Putin so hochgeschätzten Selbstbestimmungsrecht der Völker??? Eigentlich kann man Putin dankbar sein. Er hat uns in West- und Mitteleuropa deutlich gezeigt, dass die Notwendigkeit militärischer Stärke kein rudimentärer Teil der Haushaltspolitik eines Staates in Europa sein darf. Die BW hat ihren Bestand an MBT von ehemals über 2000 auf 350 verringert. Vielleicht war das gar nicht so gut. Steinmeier sprach in einer PK heute von härteren Sanktionen gegen Russland, sollte sein erkennbar vorhandener Ehrgeiz auch in anderen Landesteilen der Ukraine offen zu Tage treten. Man rechnet also damit, dass die Krim nur der Anfang war. Und wie dann weiter?

@19:28 Uhr Robert Lang sen. Teilung der Ukraine?

Diese Teilung und die Umsiedlung von Millionen Menschen ist keine Lösung. Ich würde da schon eher sagen sollen doch die, welche sich in der Ukraine nicht zuHause fühlen, heim ins (russische) Reich. So wie ich das verstanden habe, wären die dort willkommen, würden einen russischen Pass bekommen und gut ist. Besonders heimatverbunden ist der Russe per se ohnehin nicht. Das haben die Jahrzehnte unter den Bolschewisten der Bevölkerung ausgetrieben.

Man sieht daran auch, dass es Putin nicht um die Menschen geht. Nur falls da jemand daran gezweifelt haben sollte...

Die russisch-stämmigen Mitbürger der Ukraine und sonstwo interessieren ihn nicht wirklich. Er benötigt die aber wegen der Propaganda und dass ihm die Nationalisten in Russland zur Seite stehen.

Also keine Teilung der Ukraine sondern eher eine finanziell vom Westen unterstützte Auswanderung der Russen nach Russland.

Das Geld wäre sicher gut angelegt :-) Jeder Familie ein neues Haus und ein paar Tausend Dollar Startkapital.

und warum respektieren Sie

und warum respektieren Sie unsere Rechte nicht? warum waren die Handlungen von Georgien fuer Westen legal und unsere Rettung durch Russland illegal? ich, als ein Ossete behaupte, dass Russland Suedossetien gegenueber alles legal gemacht hat und wir sind der Russischen Foederation sehr dankbar dafuer. Nie wieder mit Georgien, egal was Westen darueber denken.

um 17:50 von MaWo

Die Politik des gesamten Westens hatte halt weder Weisheit noch Verstand in Sachen Ukraine aufgewiesen ....genau...

weil man immer am Gängelband der sogenannten "Freunde" aus Übersee hängt.
Wann endlich wird hier in der EU und vor allem auch in der BRD endlich mal eine eigenständige Politik gemacht?
Einfach mal etwas ohne diese egoistische (Pleite) Großmacht agieren......

um 17:52 von Checker777

Lesen Sie einfach mal die Meinung von Gorbatschow zur Krim-Krise.......wird Sie dann wohl überraschen....

21:55 von heimatplanetmars

Jetzt raten Sie mal, wer das nicht wollte.
Verstehen Sie lieber warum man das nicht wollte ...

So so, RF soll abrüsten, und wer garantiert die Vertretung die Interessen der RF?
Sie werden es nicht glauben, aber das geht auch ohne übermäßig Militär bei jeder erstbesten Gelegenheit einzusetzen ...

Sie persöhnlich mit ihrem Leben oder dem Ihres Nachbarn oder Ihrer Kinder?
Also meine Kinder schütze ich notfalls auch mit meinem Leben vor einer erneuten Ausweitung des russischen Einflusses in Europa, unter dem ihre Groß- und Urgroßeltern so sehr leiden mussten.

@ 21:56 Phonomatic - NATO Beitritt verweigern

"Man hat da niemand gezwungen in die NATO zu kommen.

Eben, mehr noch ... man hätte es ja wohl kaum einem Land verwehren können, indem man sagt, dass Rußland das nicht will."

eben. Das trifft es genau.

Nur bei der Ukraine hat man genau das ja gemacht, ebenso bei Georgien. Es war wohl das Kalkül, dass man Russland nicht zu sehr reizen wollte, vielleicht gab es ja auch geheime Absprachen.

Nur wie man sieht hat der Westen sich nun "verzockt". Russland greift zu militärischen Mittel und der Westen sieht zu... das wirkt ziemlich hilflos. Ich wunder mich, dass die ach sol tollen Geheimdienste das nicht alles schon vorher wussten, was da passieren wird. Man hätte solchen beitrittswilligen Ländern ja auch eine Art Sonderstatus gewähren können. Zwar kein NATO-Beitritt, aber eben identische Sicherheitgarantien, sollte das Land angegriffen werden.

@ heimatplanetmars 21:55

Also ich kann nicht erkennen, dass irgendetwas oder irgendjemand oder irgendein Staat mit Mitteln, gegen die nur ein starkes Militär hilft, Russlands Interessen tangiert. Möglicherweise geht die EU nicht auf Vorschläge Russlands ein. Allerdings halte ich es für bedenklich, die Notwendigkeit von militärischer Gewalt damit zu begründen, dass die EU irgendeinen Vorschlag nicht annehmen wollte. Und wenn ich mir ansehe, mit welchen Maßstäben Putin misst und welche Mittel er einsetzt, um seine Interessen durchzusetzen, war es verdammt klug, auf seinen Vorschlag nicht einzugehen. Im Moment ist es Russland, dass mit seinem Militär das Leben anderer bedroht...

man muß die NATO nicht stoppen

Das stimmt, man muß die NATO auflösen. Die hat ja absolut keine Berechtigung mehr. Dann würde sich auch niemand in der Welt mehr bedroht fühlen. Die NATO Gründung erfolgte doch nur wegen der angeblichen kommunistischen Bedrohung aus dem Osten. Diesen Konmunismus gibt es ja nun nicht mehr. Es gibt jetzt die EU und dazu gehört auch eine EU Armee, logischerweise. Aber die USA und Kanada gehören meiner Meinung nach nicht zur EU , oder doch ? Es wundert mich schon, daß diese armen osteuropäischen Länder, wie Polen, Rumänien und Bulgarien derart zittern und unbedingt von dieser NATO beschützt werde wollen. Vor wem ? Ich wüßte nicht, daß sich Finnland, Schweden, Irland. Österreich und die Schweiz ständig vor Angst in die Hosen machen, weil sie nicht in der NATO sind. Also weg damit und es wird ewig friedlich bleiben .

um 18:37 von AbseitsDesMains...

Sie können aber niemals das Selbstbestimmungsrecht auf der Krim für sich beanspruchen, denn es begründet sich auf der weitgehenden Ausrottung der ursprünglichen Bewohner und einer anschließenden massiven Ansiedlung von Russen.????

Na dann raus mit dem Völkergemisch z.B in den USA die haben die Indianer ausgerottet.....

Ein Selbstbestimmungsrecht dem Eroberungen, Vertreibung und Deportationen vorausgingen kann weder rechtmäßig, noch moralisch sein.
Na Sie sagen es.....

lesenswert und bedenkenswert

Endlich ein kluger nachdenkender Beitrag von jemandem, der wirklich Ahnung hat...
publiziert leider nicht in den Sparten, die Millionen erreichen - für diese eher Propaganda ?
Jedenfalls vielen Dank, TS-Redaktion, für diesen Beitrag

Presse Schlamperei

Der von der Presse erweckte Eindruck war doch der, dass die ukrainische Bevölkerung nichts Eiligeres im Sinne hatte, als sich der EU und der Nato hinzugeben. Ach wie falsch! Ein bisschen Recherche in der Krim oder bei Gerhard Schröder hätte ergeben, dass der größte Teil der Bevölkerung der Krim sich lieber Russland an den Hals wirft.

Dass Russland sich die Krim zurück holt, scheint mir angesichts der Vergangenheit der Krim und in Anbetracht der Wünsche des Westens auf Frieden und Anschleichens and Russland eine Kröte zu sein, die gar nicht so schlecht schmeckt.
Auch die Ukraine sollte zufrieden sein, kann sie sich nun ins Bett der EU legen.

Das Gekreische mit dem völkerrechtlichen Unrecht, genauer gesagt der übertrieben forcierte Anschluss, mag in der Sache stimmen, aber im Hinblick auf die Wünsche der Krimer und der Vergangenheit Amerikas (Kuba, Grenada, Iran) ist er überzogen.

um 21:57 von vriegel

Gott sei Dank haben die Falken noch nichts zu sagen....und wenn Sie Ktieg wollen .gehen Sie bitte alleine hin...

... Konflikte der Mächtigen ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Krimkrieg
( damals ähnliche Ursachen wie auch jetzt)
... alle kennen das Wechselspiel zwischen Krieg und Frieden auf Kosten de(r)s kleinen
Mannes (Frau) ... (1.Thess.5:3)

Checker777 ganz einfach... Russland wäre pleite.

Gorbatschow wollte immer noch den Sozialismus, wenn auch mit kosmetischen Korrekturen. Gorbatschow ist zwar im Ausland ein politischer Rockstar und auch seine Frau Raissa lebt in der Erinnerung hier im Westen weiter...

In Russland gilt er vielen als der Verräter, der die Sowjetunion zerstört hat.

Boris Jelzin, ich hoffe, in hunderten von Jahren wird man ihn in einem gnädigerem Lich sehen als heute.... gilt in Russland als der Saufbold, der schuld ist, das die Oligarchen hochkamen und das Land zusammen mit westlichen "Banditen" ausplünderten...
Trotzdem, mein Bild von Jelzin wird immer das des unverwundbaren russischen Bären auf dem Panzer vor dem Amtssitz des russischen Präsidenten bleiben, der einem kleinen,verlorenen Haufen zurief, das sie den Putschisten standhalten müssen und die Demokratie bewahren ... eine der Sternstunden Russlands... die man nie vergessen sollte, wenn man an Russland zu verzweifeln scheint.

EU und USA haben möglicherweise durchaus ...

... Möglichkeiten jenseits von Sanktionen oder Drohungen, auf die Situation um die Ukraine deeskalierend Einfluss zu nehmen. Der Schlüssel ist der Kontakt zur neuen ukrainischen Führung. Man muss zunächst den Verdacht zurückweisen, diese Regierung sei rein "faschistisch". Aber die EU sollte schon Druck ausüben, sich von jenen Kräften zu trennen, die - sagen wir mal - die europäische Idee nicht teilen. Zu dieser Idee gehört auch die Vielfalt; d.h. die Regierung muss der russischen Sprache weiterhin einen hohen Status einräumen. Ferner sollte es doch möglich sein, die Auszahlung von Geldern oder Krediten an die Bedingung zu knüpfen, dass davon alle Regionen, auch die im Osten und Süden, profitieren. Dies wäre ein wichtiger Wink in Richtung des russischen Bevölkerungsanteils und letztlich auch in Richtung der Russischen Föderation.

um 22:20 von Phonomatic

Unser Ziel muss sein, dass ihm im Inneren die Unterstützung für seinen Konfrontationskurs abhanden kommt.

Noch einen Staat destabilisieren wollen......erkennen Sie eigentlich nicht ,daß dies überall in die Hose ging?
Dies ist ganz sicher nicht die Lösung für friedliches Zusammenleben...sondern´nur die Denke der Falken von unseren" Freunden "

@17. März 2014 um 22:11 von Phoenix1

@17. März 2014 um 22:11 von Phoenix1

Nach Ihrer Lesart -- "Putin war ja KGB-Agent.. Was will man von Ihm erwarten.."

kann ich genausogut sagen Steinmeier war Geheimdienstchef ... er hätte es doch besser wissen sollen, was er da auf dem Maidan anrichtet ...

nebenbei was ist eigentlich aus dem am 21. unterschriebenen Vertrag geworden
//IRONIE EIN
... ich verstehe.... das ist Diplomatie ....
//IRONIE AUS

um 22:12 von Gepner

Na scheint Ihnen nicht gefallen zu haben das Interview..wir hier fanden sehr gut....

Schottland den Schotten... am 18. September 2014?

In Europa driften viele Regionen "ihren Mutterländern" weg. Man mag darüber spekulieren, warum das so ist... Ich gebe aber zu bedenken, das es nicht angemessen erscheint, die einen zu loben und dei anderen zielgerichtet zu verteufeln.

Die Geschichte wird zeigen, wie man jeden einzelnen Fall zu bewerten hat... aber das hirnlose Gegacker im Westen und vor allem in den Medien zeigt, das die Sesseleinsitzer der Parlamente in Zentralstaaten Angst um ihre Posten haben, sobald sich so eine Sezession abzeichnet.

@18:21 von kleinelch

Die Ukrainer haben übrigens einen sehr viel höheren Blutzoll vor 80 Jahren an die Russen bezahlt. Siehe Holodomor, 14,5 Mill Tote.

Auch Ihr Kommentar wird weitgehend unbeachtet bleiben, weil mit >Holodomor< niemand etwas anzufangen weiß. Statt dessen wird über die tiefe historische Verbundenheit zwischen der Ukraine und Rußland schwadroniert.

Zwei Schritte vor, einer zurück, dann der Nächste

Ein scheinbar kritisches Interview an die Adresse des Westens, aber eben nur scheinbar.
 
Hier wird nicht das prinzipielle Vorgehen des Westens verurteilt, sondern nur die Fehler beim Versuch die Ukraine an sich zu binden. Die Abspaltung dient dazu um Russland selbst näher zu rücken. Man will an die Ressourcen des Landes und darüber die Kontrolle über China.
 
Es geht nicht um die Menschen in der Ukraine oder um Demokratie, sondern um den eigenen Systemausbau (= Macht), Wirtschaftswachstum und Ressourcen bzw. deren Kontrolle.
 
Das Interview erinnert an eine Softpower-Variante der Majdan-Revoluzzer. Die Revoluzzer haben zwei Schritte vorwärts getan. Einer davon war zu viel des Guten. Jetzt kommen die Softpower-Leute und versuchen die weiterhin bestehenden Ansprüche zur Wiedererlangung des zweiten Schrittes hinter etwas Selbstkritik zu verbergen. Man will so den ersten Schritt halten, um von dort aus den Zweiten geschickter gen Russland zu wiederholen.
 
Æ

@ThinkTwice

Werter ThinkTwice, manchmal lohnt es sich, ein drittes und viertes Mal nachzudenken.
"Nur weil der Deutsche verlernt hat in den Termini von Macht und Geostrategie zu denken und zu handeln,..."
Das hat "der Deutsche" nicht verlernt.
Aber er hat dazugelernt.
Softpower, d.h. konsistente, erkennbare und gelebte Moral gehört unabdingbar zur Politik.
Softpower ist Kennzeichen der EU-Politik, sie macht die Attraktivität der EU geradezu aus.
"Dann werden Sie feststellen, dass Russland komplett von US-Stützpunkten umkreist ist.."
Seit wann stehen die USA am Amur? Oder ist für Sie China auch ein "Vasallenstaat der NATO"?
Im Ernst:
Die Ausweitung der NATO nach Osten war unausweichlich.
Die Staaten sind schlicht in die Nato geflüchtet.
Ohne NATO-Mitgliedschaft wäre dort ein vernünftiges Leben und Wirtschaften schlicht nicht möglich.
Die, nicht nur die Ukraine zeigt es, sehr begründete Angst vor dem russischen Imperialismus ist einfach zu groß.
Wer würde in der Unsicherheit investieren?

Ich bin beruhigt, das meine Gedanken doch nicht so grundfalsch waren... vor allem seine Anmerkungen bezüglich der baltischen Staaten decken sich mit dem, was man vor Ort sehen kann.

Wenn man die die Situation emotionslos analysiert, muss man auch die Lage der Ukraine so einschätzen, wie es hier geschehen ist. Es gibt nur einen einzigen Punkt, wo ich am Überlegen bin... wie die USA da reinpasst. ob die Amis dumm genug sind, sich auf ein militärisches Abenteuer egal welcher Größe in der Ukraine einzulassen...

Der Verstand sagt nein... aber da ist diese häßliche kleine Stimme die innerlich sagt... aber ja... und wenn es nicht die US Army sondern nur freigesetzte Söldner dieser US-Privatarmeen ... die Nachfolger von Blackwater namens Academy... aus dem Irak und Afghanistan sind.

kleiner Elch... nichts begriffen...

Immer fröhglich weiterhetzen und immer raufhauen... mit Zahlen, die sich nicht mal belegen lassen... wobei ich nicht negiere, was 1930-1932 in der Ukraine geschehen ist... Aber was ich auf den Tod nicht ausstehen kann ist Schluderei mit historischen Zahlen und Fakten.

Sie sollten sich mal etwas bemühen, mehr zu lesen und nicht nur zu kopieren.

22:32 von Sonntagabend

man muß die NATO auflösen. Die hat ja absolut keine Berechtigung mehr. Dann würde sich auch niemand in der Welt mehr bedroht fühlen.
Sie haben die Nato ganz grundlegend nicht verstanden.

Wie geht es weiter?

Ein wirklich guter Artikel, der sich in seiner realistischen Lageeinschätzung positiv vom Einheitsbrei in den deutschen Medien abhebt.
Allerdings möchte ich Herrn Posth in Bezug auf die Aussagen zu den baltischen Staaten widersprechen. Auch wenn es Russland nicht gefällt, diese Staaten sind in EU und NATO. Jeder Versuch einer militärischen Änderung dieses Status quo würde im totalem Desaster für alle Beteiligten enden. Putin ist Realist und betreibt doch keine Selbstvernichtung.

Völkerrecht hin oder her, Putin hat auf der Krim gezeigt wo die Grenzen des Zumutbaren für Russland liegen. Die Verantwortlichen in der EU sollten nun ganz aufgeregt tun und 21 Leute nicht mehr einreisen lassen, deren sicher inzwischen abgeräumten Konten einfrieren und zur Tagesordnung übergehen.
Zur Beruhigung der Lage wäre die vordringlichste Aufgabe dem UK-Übergangspräsidenten unmissverständlich klarzumachen, dass er mit militärischer Hilfe nicht rechnen kann.

@vriegel

"... heim ins (russische) Reich. So wie ich das verstanden habe, wären die dort willkommen, würden einen russischen Pass bekommen und gut ist. Besonders heimatverbunden ist der Russe per se ohnehin nicht. ... eine finanziell vom Westen unterstützte Auswanderung der Russen nach Russland. Das Geld wäre sicher gut angelegt :-)"

Boahh! In Ihren anderen Beiträgen verlangen Sie ein hartes militärisches Vorgehen gegen Russland (für mich heißt das unweigerlich Weltkrieg) und hier die Vertreibung von Russen aus deren jetzigen Heimat (etwa als "Endlösung" der Russenfrage?). Was haben Ihnen die Russen persönlich angetan, dass Sie hier so mit Schaum vor dem Mund schreiben !?

vriegel... Sicherheitsgarantien?

Nicht für Länder, die territoriale Probleme haben...

Das war bei Georgien der Fall und im Prinzip, wen man den Hafen Sewastopol sieht mit der Ukraine auch der Fall... jetzt ist die NATO auf jeden Fall draußen...

Ich erinnere an den aufschlussreichen Kommentar von General a.D. Naumann, der das was hier im Artikel gesagt wird aus militärischer Sicht bereits am Sonntag bei Phönix sagte.

http://www.youtube.com/watch?v=EO5Z3Oh-wqc

Endlich kommen mal die Realisten zu Wort... leider haben sie aber nicht das Sagen, sondern die von uns gewählten blinden Mäuse, die man Regierung nennt.

Eine gute Ergänzung... danach hat man keine Illusionen über die Dummheit und Blindheit in der EU mehr.

Schwerz, oder?

Mit Faschisten wird Russland sich nie an einen Tisch setzen.

Den Verdacht zurückweisen... "Verdacht?"

Das ist kein Scherz. Lesen sie mal das Parteiprogramm von Swoboda... einer der drei entscheidenden Parteien in der sogenannten "ukrainischen Regierung."

Entschuldigung.. geht nicht (mehr) lag wohl auf einem "russischen Server"...

aber dann eben das... vor allem das Zitat aus seiner Rede von 2004

http://tinyurl.com/phs32vz

Verdacht zurückweisen... manchmal muss man Faschisten auch Faschisten nennen dürfen und können. Also ganz ehrlich, mich regt dieses "Verdacht zurückweisen" auf... und ich sage es offen, sie sind politisch naiv.

Auch besser als

in der UdSSR?
"denen geht es unter Putin WESENTLICH besser als unter Yelzin. "

@ 22:49 von Giga

Destabilisieren wäre nochmal eine ganz andere Nummer, ein Blick auf die russischen Tätigkeiten in der Ukraine klärt darüber auf ...
Wir werben für unsere Interessen dort, wo wir noch Gehör finden. Und zwar mit Nachdruck.

ukraine?

kann es nicht auch sein das Russland froh ist die Pleiteukraine nicht mehr unterstützten zu müssen und nun hat sie der Westen am Hals noch ein Griechenland
oder schlimmer
HA HA Oder?

die Krimbewohner sollte man wegen ihrer Volkseinigkeit jedenfalls beglückwünschen,
gibt es echt selten
und sie haben weiterhin die volle Rente ,
nicht wie in der Ukraine wo dies schon im Gespräch ist. Und das ist nur der Anfang
der Streichungen.
Übrigens das war eine der Bedingungen des IWF
warum der Alte P. lieber doch verzichtet hat auf das "wohlwollende Angebot" des Westens

@ GORENJE 22:50

Naja, wer hat denn Militär aufmarschieren lassen? Steinmeier war das meines Wissens nicht. Russland hatte in dem Tauziehen um die Ukraine verloren und hat daher das Militär auf den Plan gerufen. Putin ist einfach ein schlechter Verlierer, ein bockiges Kind, dem man sein Spielzeug weggenommen hat. So kommt er mir vor. Beiden Seiten ging und geht es um wirtschaftliche Interessen, ich bezweifle aber, dass - wäre es anders herum gekommen und Janukowitsch wäre noch im Amt und die Ukraine wäre der Zollunion beigetreten - NATO-Truppen in Uniformen ohne Abzeichen irgendwo in der Ukraine aufgetaucht wären. Und bitte nicht wieder die Mär vom "Brudervolk". Dieses Argument kam bisher nur von russischer, niemals von ukrainischer Seite. Und bei näherer Betrachtung der Umstände, unter denen die Ukraine zu einer Sowjetrepublik wurde, und unter Beachtung dessen, was Stalin nach dem 2. WK in der Ukraine angerichtet hat, ist auch klar, warum die meisten Ukrainer in den Russen keine Brüder sehen.

Wirklich?

Was habe ich denn nicht verstanden?
Gibt Herr Posth Putin irgendwo das Recht für sein Handeln?
Im Gegenteil, Herr Posth sagt, dass er Putins Verhalten keineswegs rechtfertigen will. Nennt es einen klaren Völkerrechtsbruch und sagt ein Unabhängikeitsreferendum wäre in keinem Fall zu rechtfertigen.

Die Kritik am Westen, bezieht sich auf die aktuellen Vorgänge und Verhandlungen.

Aber es ist natürlich besser andere anzugreifen und zu diskreditieren...(wohl bei Putin gelernt?...)

Danke...

...der Redaktion der Tagesschau, dieses Interview geführt und veröffentlicht zu haben und Herrn Posth für seine weise Darstellung, auch wenn die Äußerungen zum Baltikum für einige Leser mißverständlich waren.
...allen Kommentatoren, die an die geschichtlichen Hintergründe erinnert haben, die für eine Beurteilung der jetzigen Situation hilfreich und wichtig sind.
Gewinner nach Punkten ist momentan Herr Putin, der uns westliche Pseudodemokraten erneut vorgeführt hat: Edward Snowden, der von Moskau aus Interviews führen kann, der Vereitelung des Versuchs seine olympischen Spiele zu verderben, dem Lancieren des "Fuck the EU" mit dem er die NSA und Barack Obama blamiert hat, der Besetzung der Krim als Schauspiel mit verkleideten Soldaten, die Abstimmung... Herr Putin ist hochintelligent, gebildet, körperlich fit und vom KGB ausgebildet. Jeder Schachzug gut überlegt. Unsere Diplomatie mit Sanktionen so erbärmlich... Er führt Russland in die Moderne mit seinen Mitteln, bitte nachdenken...

@ GORENJE 22:50

Und wer hat denn irgendeinen Beleg dafür geliefert, dass die Ereignisse von irgendwem auf dem Maidan "angerichtet" wurden? Außer Putins Privat-Sendern und den EU- und Amerika-Hassern hierzulande hat das bisher niemand behauptet und belegt schon gar nicht. Wieder so eine "Nachricht", die in Umlauf gekommen ist, weil es einfach genug Leute oft genug wiederholt haben, ohne nach der Herkunft dieses Gerüchts zu fragen. Von wem stammt nochmal die These, man müsse etwas nur so oft wiederholen, bis es auch der Letzte im Saal verinnerlicht hat, dann wird es automatisch zur Wahrheit? Im übrigen finde ich es gegenüber dem ukrainischen Volk beleidigend und entmündigend, zu behaupten, es wäre nicht aus eigenem Antrieb auf die Straße gegangen.

Nein, Soldaten losschicken

Nein, Soldaten losschicken wäre wohl das allerschlimmste letzte Mittel...

Aber was wenn ich ihnen sage, dass es mir völlig egal ist ob es Putin stört, dass die Ukraine in der EU ist oder nicht. Er gerne mit der ukrainischen Regierung über einen Beitritt zu seiner "Zollunion" verhandeln.
Wie sie sagen, hat Russland Einflussbeireich verloren. Daher ist die Ukraine nunmal heutzutage ein souveränes Land. Und wenn sich die zu Gunsten der EU entscheidet muss auch Putin das hinnehmen. Ob's ihm passt oder nicht. Ob seine Pläne einer Zollunion(aka "Sowjetunion 2.0") Platzen oder nicht. Macht Putin jetzt Poltik aus gekränkter Eitelkeit und holt alles heim in die Sowjetunion?
Der Westen kann nichts machen? Russland hat die Wirtschaftskraft von Italien. Also noch keine große Bedrohung. Interessant ist auch, dass jeder der in Russland irgendwas erreicht hat sein Geld nicht in Russland lagert. Da kann man ganz Russland und seine Eliten schnell empfindlich packen....

Klar Phonomatic... werben für unsere Interessen....

Ich lache mich krank...

So wie die KAS in Kiew, ohne die UDAR nicht entstanden wäre? Hören Sie auf... das ist eine uralte Schallplatte, die einfach schon zu abgenuddeelt ist.

Werben... wenn eine Idee gut ist, braucht sie keine Werbung...
Ich bin aus der Branche...

zur Unterstützung ....

Am 17. März 2014 um 23:49 von hasegawa
Den Verdacht zurückweisen, die Regierung sei rein faschistisch..

Schwerz, oder?

Mit Faschisten wird Russland sich nie an einen Tisch setzen.

Den Verdacht zurückweisen... "Verdacht?"

Das ist kein Scherz. Lesen sie mal das Parteiprogramm von Swoboda... einer der drei entscheidenden Parteien in der sogenannten "ukrainischen Regierung."
...........aber dann eben das... vor allem das Zitat aus seiner Rede von 2004

http://tinyurl.com/phs32vz
....

Das ist die eigentliche MAIDAN-ELITE

www.neopresse.com/politik/
wer-sind-die-nazis-der-
ukrainischen-regierung/

... die neuen Provinzgouvernöre von Maidans Gnaden
Rinat Leonidowytsch Achmetow
Dmytro Wassylowytsch Firtasch
Sergej Tigipko
Andrej Klujew Sergej Klujew
Wiktor Mychajlowytsch Pintschuk
Igor (Ihor) Walerijowytsch Kolomoisky
Hennadij Boryssowytsch Boholjubow

diepresse.com/home/
politik/aussenpolitik/1574516/
Geld-und-Macht_
Die-ukrainischen-Oligarchen

alles pöse propaganda ...

@18. März 2014 um 00:17 von Phoenix1

klar das ist alles pöse, pöse Propaganda
Es gab kein kompromitierendes Nuland-Telefonat, die Unterstützung mit Sorros Geld und Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Staates Ukraine durch NGO-Gelder die sowohl Swoboda, als auch rechtem Sektor zugutekamen ... etc etc etc

... dann die Nichteinhaltung des am 21. ausgehandelten Vertrages ... der Sturm aufs Parlament, Abstimmung unter vorgehaltener Waffe, Bilder von Einzelpersonen die mehrere Abstimmungskarten benutzen ...... etc

alles russische Propaganda ? ... ja klar ...Und IWF, Cheffron & Co die Samariter und Helfer in der Not....

Nilschach... vergessen Sie es... zu spät.

Es gibt keine Untersuchungen und die Räumung des Platz hat wie es scheint shcon begonnen. Die Gerichtsmedizinerin, die sich gegenüber dem estnischen Außenminister noch freimütig äußerste, hat angesichts des pravy sektor rund um das Gerichtsmedizinische Institut in Kiew zurückgerudert und es gibt keine Zeugen, die etwas gesehen haben.

Das war´s dann.

Der einzige Zweifel und möglicherweise das einzige Indiz dafür, was gelaufen ist... ist das hier.

http://www.youtube.com/watch?v=EkkCfdt5uw0

23:21 von hasegawa

...wobei ich nicht negiere, was 1930-1932 in der Ukraine geschehen ist... (...) Sie sollten sich mal etwas bemühen, mehr zu lesen und nicht nur zu kopieren

Sicher beglücken Sie uns auch mit einer vom Kreml zugelassenen Quelle, wo man sich über den Holodomor informieren kann.

absolut bester Satz des Tages

"Ich höre aber immer nur von Druck und Sanktionen. Das ist doch Gestammel."

Eben, endlich wird so was auch hier publiziert.

Egal, ob Putin im Recht ist oder nicht (immerhin sind "Selbstbestimmungsrecht" und "Völkerrecht / staatliche Integrität" ja konkurrierende, aber gleichwertige Rechtssubjekte) die gesamten handlungstrände und Verlautbarunge von USA und EU Seite waren von Anfang an auf Konfrontation ausgelegt, nach dem Prinzip "entweder wir machen was wier wollen oder Du kommst an den Pranger".

Auf dieser Basis kann man mit keinem Staat reden, nicht mit Russland, nicht mit China, nicht mit einem anderen Land.

Wer so agiert, ist entweder strohdumm und grenzenlos überheblich, oder er will den Konflikt, und da Merkel & Obama ja wohl nicht strohdumm sind, muss unterstellt werden, dass sie den Konflikt wollten, quasi als Machtprobe, um zu testen, wie weit sie Russland "drücken" können.

Und deshalb ist die russische Antwort logisch. Wie ein Tiger, der in die Ecke gedrängt wird.

EU will Ukraine sofort aufnehmen?

der Wahnsinn grassiert. Während andere Länder teils über Jahrzehnte Beitrittsverhandlungen führen und vor allem bei Korruption, Rechtslage und Menschenrechten als (noch nicht) beitrittsfähig bezeichnet werden, soll die Ukraine lt. Kommission sofort aufgenommen werden.

Das ist der blanke Hohn. Um die Korruption in der Ukraine zu bekämpen braucht es mindetens 2 Generationen, also 50 Jahre. Organisierte Kriminalität und Korruption sind dort tief über Jahrzehnte verwurzelt, so was geht nicht per Klick wie ein Buttom abzuschalten. Das bedraf einer völlig neuen Generation an Richtern, Stasatsanwälten und Polizei.

Solche Ideen zeigen, wie hirnlos die gesamte Ukraine-Sache von der EU angegangen worden ist.

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