Kommentare - Experte: Etwa 250.000 pädophile Männer in Deutschland

20. Februar 2014 - 09:32 Uhr

Rund 250.000 pädophile Männer gibt es in Deutschland, schätzt der Forscher Jorge Ponseti. Im Gespräch mit tagesschau.de betont er, wie wichtig Prävention sei, damit diese nicht zu Tätern werden. Jorge sagt, pädophil zu sein, sei ein schweres Schicksal.

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Kommentare

Zunächst mal

muss ich hier einiges zurücknehmen, was ich in den vergangenen Tagen geschrieben habe. Dass in Verbindung mit Pädophilie so ein hohes Risiko besteht, war mir nicht klar. Danke erst mal, Tagesschau, für diesen Beitrag.
Bei Pädophilie ist also Erkennen und Therapieren sowie Vorbeuge gegen mögliche Gewalt angesagt. Und dennoch wehre ich mich gegen das Maß und gegen die Form, in denen, auch in diesem Forum, bei diesem Thema vom Leder gezogen wurde. Wegsperren oder Kastrieren waren die Forderungen, abartig oder widerlich noch die zurückhaltendsten Beschreibungen. Sogar die Menschenwürde wurde hier z.B. Herrn Edathy abgesprochen. So gehts trotzdem nicht.
In den sechziger Jahren hätte ich als Schwuler Angst um mein Leben gehabt und war heilfroh, dass ich keiner war. Und das, was hier jetzt so hochkocht, hat ein noch deutlich größeres Aggressionspotential.

250 000

nicht dass ich das herunterspielen möchte, ich finde es schrecklich! und suche nach Ansatzpunkten zur Behandlung,
aber, ..... wurde mal eine ähnliche Bestandsaufnahme, für korrupte Politiker z.B. gemacht?

Nur Männer?

Gibt es keine pädophilenFrauen?

Endlich Fakten!

Es wurde an der Zeit daß zu diesem Problem ernsthaft recheriert wurde. So kann man manches "vom Kopf wierde auf die Füße stellen". Diese ganze Diskussion vernebelt den Blick auf wirlich relevante Vorgänge in Welt und Gesellschaft. Danke an die Redaktion

Rückgang

Ich glaube nicht, dass die Zahl der Übergriffe rückläufig ist. Ist es nicht möglicherweise vielmehr so, dass aufgrund der möglichen Konsequenzen für jemanden, der "es" ans Licht bringt, zu gravierend sein können? JEDER, der bestimmte Beobachtungen z.B. bzgl. eines Sporttrainers o.ä. macht, läuft schon Gefahr, dass bei Information einer weiteren Person, dass entweder diese selbst zum Täter geht und demjenigen vom Verdacht berichtet, was schon eine Anzeige der ersteren nach sich ziehen kann. Wie viel Mut besitzt da schon Ottonormalbürger? Selbst bei Opfer"bericht" ohne Beweismittel, riskiert jeder, der darüber spricht, seine eigene soziale Ächtung oder gar eine Anzeige des Täters wegen Verleumdung, was oftmals eine doppelte Traumatisierung bedeutet für das Kind. Oder auch für eine erwachsene Person, wenn dann die "Hölle" losbricht. Einmal zur Dunkelziffer geworden, bleibt man besser eine Dunkelziffer. In hundert Jahren vielleicht.

falsche Pathologisierung

Der Artikel erwähnt nicht die sog. "Alterspädophilie". Diese Neigung ist also keineswegs angeboren sondern entwickelt sich sogar oft erst im Alter - wenn es um den Umgang mit dem Tod geht. Es scheint mir viel naheliegender zu sein, zumindest diese Form der Pädophilie als eine ver-rückte Suche nach dem Leben zu sein. Andere Kulturen trinken Blut von Tieren, um sich das Leben wenigstens gefühlsmäßig für einen Moment zu erhalten, andere Kulturen suchen sie das Gefühl von Leben in Potenzsteigernden Mittel. Bei uns wird diese Suche offenbar immer häufiger auf Kosten der Kinder betrieben - das Leben des Kindes wird zerstört, damit sich der Täter lebendiger fühlen kann.

@MarkSchakal

"250 000

nicht dass ich das herunterspielen möchte, ich finde es schrecklich! und suche nach Ansatzpunkten zur Behandlung,
aber, ..... wurde mal eine ähnliche Bestandsaufnahme, für korrupte Politiker z.B. gemacht?"

Eine scheinbar angeborene (genetisch bedingte???) Neigung mit Korruption vergleichen zu wollen ist doch etwas abstrus.

Interessant ist aber der Vergleich mit Homosexuellen- das ist im Prinzip genau das Gleiche, nur diese werden gesellschaftlich immer weiter akzeptiert, während die Pädophilen (die vermutlich genauso wenig dafür können wie Homosexuelle) in die kriminelle Ecke geschoben werden. Diese haben leider das Pech, dass ihre Zielgruppe nun einmal nicht freigegeben werden kann und darf...

@ Frosthorn

Einem Opfer würde ich ohnehin nicht raten, OHNE Beweismittel eine Strafanzeige gegen den Täter zu erstatten. Hat eh keinen Sinn. Und welches Kind hat die schon? Und dann gibt es ja auch noch das Umfeld, den Nahbereich des Kindes. Viele sprechen ja nicht und verdrängen, weil die nachfolgende Gewalt, um es zum Schweigen zu bringen, oftmals so schrecklich ist. Und damit meine ich nicht nur körperliche Gewalt, auch psychische kann sehr, sehr schlimm sein. Und wenn dann beides noch auf das Kind einprasselt, ... Hoffnungslos, ... Welches Kind möchte schon seine Nächsten in "Sippenhaft" bringen, obwohl es manchmal angebracht wäre? Frosthorn, Sie kennen augenscheinlich das Ausmaß nicht. Diese Form der Gewalt ist gleichzusetzen mit Krieg! Eine amerikanische Studie aus den 90´ern zeigt auf, dass diese Form der Gewalt die selben Auswirkungen hat, wie wenn man im Krieg war, die gleichen Auswirkungen/Symptome wie bei Holocaustüberlebenden. Deshalb plädiere ich ja so sehr für Gesetzesänderungen!

@frosthorn

ich finde den vergleich mit homosexuellen doch sehr daneben...das würde ja bedeuten das pädophilie bald als in ordnung akzeptiert wird...
schwule und lesben machen das im allgemeinen einvernehmlich...und nötigung ist immer eine straftat...
allerdings sehe ich auch einen sehr großen unterschied zwischen bilderguckern und vergewaltigern...

@done59

Wenn das nicht den Kern der Gesellschaft trifft, was dann? DAS ist eines der relevantesten Themengebiete überhaupt, weil durch Spätfolgen bei den Opfern viel, sehr viel Steuergeld, Versicherungsgelder usw. in die Behandlung der Opfer geht.

Die 250.000 sind aber deshalb

Die 250.000 sind aber deshalb nicht gleich alle Straftäter die in eine geschlossene Anstalt gehören. Eine Neigung ist nichts kriminelles.

Mich würde mal interessieren, wie viele von den 250.000 denn dank "frühem Zugang zum Sex" auf den Geschmack gekommen sind und daran hängengeblieben sind. Das muß nicht nur "echter Sex" sein, sondern kann durchaus auch ein besonders prägender Moment/Eindruck aus der Jugend sein.

Ich kann mich z.B. noch haargenau an einen Porno erinnern, der im damals jungen Privatfernsehen lief. Insbesondere RTL ist damit ja durchaus groß geworden, aber auch SAT1 hat seinen Anteil an Sex-hotline-Werbung und nackten Tatsachen.

Kurzum, mich würde der Einfluss der gesamten "sexuell freizügigen Kulturlandschaft" auf diese Zahl von "Menschen mit Neigung" interessieren ... man kann nicht unendliche Freizügigkeit fordern ohne dadurch auch Folgen in anderer Art hervorzurufen.

@ Auikula 10:30h

"Eine amerikanische Studie aus den 90´ern zeigt auf, dass diese Form der Gewalt die selben Auswirkungen hat, wie wenn man im Krieg war, die gleichen Auswirkungen/Symptome wie bei Holocaustüberlebenden. Deshalb plädiere ich ja so sehr für Gesetzesänderungen!"
.
Dann plädieren Sie doch für eine Gesetzesänderung gegen den Krieg; damit wären gleich Millionen geholfen. Und das wäre gesetzgeberisch machbar.
.
Gegen angeborene Neigungen kann man ganz offensichtlich keine Gesetze erlassen.

Bildergucker?

Um Bilder gucken zukönnen, müssen Bilder gemacht werden. Zum Bildermachen müssen Kinder ihrr Persönlichkeitsrechte beraubt werden. Um "Hardcorebilder" zu machen, werden Kinder vor der Kamera missbraucht. Wer also "nur Bilder guckt", schafft damit also erst den finanziellen Anreiz zum Kindsmissbrauch. Dies ist somit nicht so unschuldig, wie es vielleicht klingen mag.

Korrektur

Danke an alle, die meinen Post beantwortet haben. Aber vielleicht war da einiges mißverständlich.
1.
Die Auswirkungen sexueller Übergriffe auf Kinder sind mir bekannt, ich bin selbst ein Opfer und lebe mit einer Partnerin, deren Leben ebenfalls unwiderruflich aufs schwerste geschädigt ist (bis heute, und wir sind schon im vorgerückten Alter). Nicht bekannt war mir, dass pädophile Neigungen von derart vielen Betroffenen in die Tat umgesetzt werden müssen. Ich hatte die Möglichkeit der Triebkontrolle überschätzt.
2.
Bei dem Vergleich mit der Ächtung Homosexueller bleibe ich. Natürlich ist Sexualität unter gleichgeschlechtlichen in der Regel einvernehmlich und hat nichts widernatürliches oder sonstwie verurteilungswürdiges. Was bestürzend war, und es heute wieder ist, ist der gesellschaftliche Umgang mit diesem Gruppen. Lesen Sie mal ein paar der Posts aus den letzten Tagen. Sie würden für die Sicherheit von Pädophilen nicht mehr die Hand ins Feuer legen wollen.

@odindonar

Auch hinter Bildern stecken reale Kinder, deren Leben, deren Schicksal. Und da man nichts von diesen weiß, sollte man m.E. schon allein aus Gewissensgründen, schließlich könnte man sich mitschuldig machen am Schicksal derer, solches nicht ansehen. Es gab auch mal einen, der lediglich Transporte organisierte und sich unschuldig wähnte am Tod hunderttausender.

Mhhh

Vielleicht sollte man auch mal Eltern dazu anhalten, ihre 12 Jährige Tochter nicht im Minirock und High-Heels rumlaufen zu lassen....Wundert mich persönlich garnicht, daß sowas passiert...

Also ich habe mich schon vor geraumer Zeit damit befasst

Der Grund war aber kein Fall der Öffentlichkeit sondern traurigerweise ein Fall aus meiner Umgebung. Ob so eine hohe Wahrscheinlichkeit von Pädophilen ausgeht straffällig zu werden, wie im Interview erwähnt, weiß ich nicht. Ich weiß jedoch, dass die meisten sexuellen Missbräuche an Kindern nicht von Männern mit pädophilen Neigungen begangen werden. Und genau der Aspekt fehlt im Interview. Wo deren Motivation dazu liegt, darüber kann man nur spekulieren. Ich denke mal es geht um nackten Machtmissbrauch, der aber wiederum tabuisiert wird.
.
Auch kann ich bestätigen, dass die meisten Täter aus dem näheren Umfeld kommen. Vielleicht sollte dies auch mal den Leuten den Wind aus den Segel nehmen, die meinen Nacktfotos von den eigenen Kindern seien vollkommen natürlich. Angesichts der Täterstruktur ist es eher andersherum.

@skywalker

Homosexualität und Pädophilie sind das Gleiche ??

Wie sind sie denn drauf ?

Bei der Homosexualität haben sie freiwillige "Täter", bei Pädophilie haben sie Täter und OPFER !

In der Pädophilie geht es um die Unterwerfung von Schwächeren, um das eigene Ego bzw. Machtgefühl zu stärken und dabei sogar noch Lust zu empfinden.
Schäbige und menschunwürdige Geschichte.

Frag mich eh, was das hier werden soll, wenn's fertig ist
.....den Artikel-Lesern zu erklären, was für bedauernswerte Kreaturen die Täter doch sind.
Kein Wort zu den Leiden der Opfer.

Es liest sich eher wie Rechtfertigungsgeschwurbel und Ouvertüre für weitere Enthüllungen.
Sollte Edathy nur die Spitze des Eisbergs sein ?

Wo fängt Kinderpornographie an?

Der Vergleich mag weit hergeholt sein, aber: Ist es nicht auch eine Art von Prostitution, wenn sich Jugendliche in der Sendung "Germany sucht das nächste Top-Modell" oder so ähnlich, vor der Kamera zum "Verkauf" darstellen? Und etwas ähnliches gibt es auch schon für Kleinkinder, wie ich zu meinem Entsetzen gehört habe, und das soll gerade aus dem sonst so prüden Amerika kommen. Hier entsetzt sich keiner, sondern es wird Beifall geklatscht, wenn fünf und sechsjährige geschminkt und in hoch hackigen Schuhen vor die Kamera treten. Da ist doch wohl schon ein bisschen Heuchelei mit im Spiel, oder?

Schulmedizin ausreichend?

> Doch während die anderen Jungs das Alter der jeweiligen Sexualpartnerin anpassen, richtet der pädophile Mann sein sexuelles Interesse weiterhin auf Vorpubertierende.

Scheinbar hat eine Weiterentwicklung in irgendeiner Gehirnregion nicht Stattgefunden, ist es nicht möglich dies zu Analysieren? Medikamente als Lösung zu betrachten für eine Sache die niemand Versteht bzw. Nachvollziehen kann dürfte nur weitere nicht nachvollziehbare Nebenwirkungen auslösen. Menschen welche Kinder Misshandeln oder Missbrauchen, sollten jedenfalls von diesen Kontaktmöglichkeiten ausgeschlossen werden.

um 10:41 von Izmi

etwas überzogen, finden sie nicht?
für jeden man der eine junge frau goutiert und deshalb gern in pädophilienähe gerückt wird giebt es eine junge frau die alte männer goutiert, somit, ihrer logik folgend gerontophil,also knapp vor nekrophil ist - sonst blieben die gelüste wohl unerfüllt.
das ist übrigens auch nix neues
der "sexiest man alive" ist in der regel über 60

ich würd die nicht wählen

@Skywalker, 10:29:

Wie um aller guten Geister Willen kann ich Ihren letzten Absatz verstehen?

Muss man ernsthaft einem aktiven Teilnehmer dieses Forums immer noch den Unterschied zwischen Pädophilie und Homosexualität erklären?
Bei letzterer entscheiden sich einvernehmlich (!) zwei mündige Erwachsene (oder Teenager, je nach Zeitpunkt des Outings) füreinander, für Beziehungen, die in ihren Formen und in der Art des Auslebens so vielfältig sind wie heterosexuelle Beziehungen, von anonymen One-Night-Stands bis hin zu lebenslanger Treue zu einer Person inklusive Heirat und Familie. Sogar die Sexpraktiken unterscheiden sich kaum von denen Heterosexueller. (Ernsthaft!)
Und das bezeichnen Sie als "im Prinzip das Gleiche" wie Pädophilie?
So viel Brett-vorm-Kopf macht mich richtig sauer! Und nein, da kommt kein relativierendes "Entschuldigung, aber ..."

An die Redaktion: Herzlichen Dank für das Interview und den erfrischend sachlichen Blick auf die Thematik!

Täterprävention

Es gibt auch Täter, die sich ihrer Neigungen sehr wohl bewusst sind und Hilfsangebote wahrnehmen, und letzten Endes dann noch raffinierter vorgehen. Auch dieses bitte ich zu bedenken. Nichts gegen die, die tatsächlich ihre Neigungen bekämpfen, vor diesen hätte ich eher Respekt. Es gibt im Vgl. wohl sehr, sehr wenige Frauen mit dieser Neigung. Im Übrigen bin ich eher der Auffassung, dass es eher nicht angeboren ist, anders als bei Homosexuellen, sondern eher eine Prägung durch familiäre Strukturen. Möglicherweise gefördert durch mangelnde Empathiefähigkeit, autoritäre Strukturen, Vernachlässigung etc. Zudem gibt es wohl auch Studien, die den Schluss nahe legen, dass selbst erlebtes und nicht bewusstes/reflektiertes eigenes Schicksal schneller/häufiger zum Täter werden lässt. Da solches wohl auch hirnorganische Vorgänge verändern kann. Was nicht heißt, dass damit jegliche Verantwortung damit hinfällig würde. Schließlich muss man andern nicht antun, worauf man selbst kaum Einfluss hatte.

um 10:31 von odindonar

der vergleich passt schon
in beiden gruppen leben viele in völlig normalen verhältnissen, haben "heterosexuellen sex", gerne kinder - und kopfkino das sie vor der welt verstecken weil sie so nicht sein wollen
der unterschied liegt darin das sie diese situation nicht in vertretbarer weise ändern können.
ich glaube sogar das die dunkelziffer derer die nie auffällig werden da sie erfolgreich sublimieren, wie die homosexuellen, sehr viel größer ist als die dame annimmt

Frauen sind die Guten

Natürlich gibt es die, und sie haben viel mehr und bessere Gelegenheiten sich an Kindern zu vergreifen, aber man zählt ihre Übergriffe nicht aus 2 Gründen:
1) Frauen sind immer die Guten, als böse gelten nur die Männer,
2) die weibliche Sexualität, genauer gesagt: das weibliche Begehren, ob normal oder pervers, "zählt nicht", wird überhaupt nicht ernst genommen. Wo man nicht sucht, da kann man auch nichts finden.

@ Izmi

Offensichtlich haben Sie die Aussagen im Interview nicht verstanden. Pädophilie entsteht, wenn ein Individuum auf einer frühen Stufe der Sexualentwicklung "hängenbleibt". Niemand wird durch Trends, Fotos oder sonstwelche Einflüsse vom Erwachsenen mit normalen Präferenzen zum Pädophilen gemacht.

um 10:13 von Dissmaster

da stehen da verschiedene sachen im artikel
keine frauen
und frauen/männer=1/10
das entspricht schön den klischees, der orientierung an der vaterfigur, entspricht aber auch den kofklischees der vortragenden
sonst hätte sie, bevor sie eine schätzung giebt, nicht generell negiert
frauen werden nicht gefürchtet als pädophile da sie nicht penetrieren - dafür haben sie in der regel ungehinderten zugang und wer wird schon böse sein nur weil gekuschelt und gestreichelt wird, frauen sind halt so...liebevoll zu kindern.

@fetsfets

Was heißt denn da "angeboren"? Dieser "Theorie" kann ich überhaupt nichts abgewinnen. Und übrigens: Ich kannte und kenne genug Menschen, die Krieg erlebten und Folgen für Betreffende.
Und man kann sehr wohl Gesetze erlassen, die potentielle oder schon Opfer-gewordene besser schützen können. Und gegen das Ausleben dieser Neigungen ebenso, da solches die Persönlichkeitsrechte eines Kindes, eines sehr jungen Menschen massivst verletzt.

"dass diese Form der Gewalt

"dass diese Form der Gewalt die selben Auswirkungen hat, wie wenn man im Krieg war, die gleichen Auswirkungen/Symptome wie bei Holocaustüberlebenden. Deshalb plädiere ich ja so sehr für Gesetzesänderungen!"

Und was sollen da Gesetzesänderungen helfen? Die Mordrate in den USA ist höher als die bei uns, trotz Todesstrafe.

Wir müssen Mittel und Wege finden, den pädophilen Menschen zu helfen, damit weniger aufgrund ihrer Neigungen zu Tätern werden. Schärfere Gesetze helfen da sicher nicht.

@ Aurikula

Sporttrainer, Lehrer, Erzieher, Pfarrer / Priester, Jugendwarte, (ehrenamtlicher) Betreuer etc. ... sie alle stehen immer schon mit einem Bein im Knast oder auf der Straße - gerade weil ein Vorwurf, egal ob richtig oder falsch (ja, es gibt das leider auch als Rache für nichterwiderte Jugendliebe), absolut Existenzvernichtend wirkt. Auf der anderen Seite kommt der "Nestbeschmutzer"-Druck auf die Opfer und / oder die, die das öffentlich machen, zu, den Sie treffend beschreiben. Zusätzlich noch die Unsicherheit, mit wem man reden kann (Sorgentelefon ist hier immer die erste Adresse! Die können weiterhelfen und Möglichkeiten aufzeigen! Polizei hat Strafverfolgungszwang, löst also direkt ein Verfahren aus.)

Die Vereine, Schulen, Organisationen sind hier in der Pflicht. Offenes Training, immer 2 Trainer, keine Einzelsituationen und offener Umgang mit dem Thema (klare Regeln). Das führt aber leider auch dazu, dass Kinder- und Jugendtrainings wegfallen - berechtigt oder aus Angst.

Eritas

Kinderschutz

Ob jemand pädophil ist oder nicht, ist belanglos. Wichtig ist nur der Schutz unserer Kinder. Wenn ich ein schickes Auto sehe, würde ich es gerne besitzen, aber bei meinem Geldbeutel geht das nicht, also fahre ich ein billigeres Auto. So sollten Kinder-"Freunde(?)" auch die Kinder unbehelligt lassen.
Ich habe den Satz geprägt "Wenn der Staat nicht gewillt oder nicht fähig ist, unsere Kinder vor Übergriffen jedweder Art zu schützen, müssen wir Väter, Großväter, Brüder, Onkel und andere Verwandte den Schutz der Kinder selber übernehmen." Wenn ich etwas zu sagen hätte, gäbe es keine Naktfotos von Kinder im Netz, und vor allem gäbe es keine Wiederholungstäter. Wer sich an einem Kind vergreift, käme 'rein und nie wieder 'raus.
Gegen Schwule habe ich nichts, aber wenn sich zwei Männer abknutschen, sehe ich weg. Was die im stillen Kämmerlein miteinander treiben, ist mir vollkommen egal.

@frosthorn und @odindonar

selbstverstaendlich kann man paedophilie als sexuelle orientierung, die von dem, der sie bei sich feststellt, kaum ertragen und angenommen wird, mit homosexualitaet vergleichen. es gibt eine unzahl von beispielen in der geschichte, in denen homosexuellen nahegelegt wurde, doch lieber den freitod zu waehlen.

und wer diesen vergleich zieht, kann sich einfuehlen in die schwierige lage eines betroffenen. desweiteren moechte ich gern wissen, was @odindonar meint, wenn er sagt, "(ein solcher vergleich) würde ja bedeuten das pädophilie bald als in ordnung akzeptiert wird...".

was sollte an paedophilie "in ordnung" bzw. "nicht in ordnung" sein? es ist ein zustand, den man gar nicht bewerten kann! jedoch fuehrt er den betroffenen in eine verzweifelte lage lange bevor es zu moeglichen uebergriffen und verbrechen an kindern, und schliesslich zu verfolgung durch einen wuetenden mob mit "lynchgeluesten" kommt.

Pädophil - korrupt?

Dazwischen klaffen Welten. Pädophile richten Schäden an Leib und Leben von Kindern an, das ist nie wieder zu reparieren. Dagegen ist Korruption harmlos, die Schäden können wieder gut gemacht werden. In Bayern gibt es mehr Korruption als in anderen Bundesländern. Trotzdem flutscht die Wirtschaft da besser. Die beschäftigten Verwandten von Abgeordneten war Korruption. Das ist abgestellt worden, und der Schaden ist marginal.

Schulsexualerziehung? Ein Produkt der Pädophilen-Lobby

Falsche Kinderfreunde: Nicht nur die Grünen haben ein Pädophilen-Problem.
Der Skandal um den Einfluss pädophiler Gruppen auf die Grünen weitet sich aus. Pädophile Aktivisten beeinflussten einem Zeitungsbericht zufolge nicht nur die Grünen und den Deutschen Jungdemokraten erfolgreich in ihrer Sexualprogrammatik. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, haben Pädophile Gruppen auch versucht, den Deutschen Kinderschutzbund zu unterwandern. Den Angaben des Blattes zufolge entdeckten Mitarbeiter des Göttinger Politikwissenschaftler Franz Walter eine direkte Verbindung zwischen dem Kinderschutzbund und der Pädophilenszene: Walter Bärsch, langjähriger Präsident der Kinderschutzorganisation, war Gründungsmitglied des pädophilenfreundlichen Arbeitskreises Humane Sexualität (AHS).
"Kinderschutz aktuell", in der mehrere Autoren unter dem Konzeptitel "Spannungsfeld Sexualität" offen pädophile Positionen einnahmen.

Pädosexuelle in Deutschland

"Wenn man den Schutz von Kindern in den Vordergund stellt, ist die Debatte nicht unscharf." > @Izmi: Mein Verdacht ist das genaue Gegenteil. Oder seit wann (und wo) wäre "Kindheit" ein klar und scharf definierbares Maß? Und: Wolltest du dieses festlegen (müssen)? Wenn ja, mit welchem Recht? Und wie genau? Pauschal? Oder für jedes einzelne Individuum? Und auf Grundlage welcher Faktoren? Die wie - gesichert - zu evaluieren sind? Das Problem ist doch, dass wir unser Rechtsverständnis hier auf ein soziokulturelles Konstrukt ("Kindheit") anwenden sollen, dessen Verständnis naturgemäß durchaus variiert, von Mensch zu Mensch, wie auch von Kultur zu Kultur (gewissen Kulturen ist das Konzept als solches gar vollends fremd).

"Ich glaube nicht, dass die Zahl der Übergriffe rückläufig ist." @ Aurikula: Ich hingegen kann mir das durchaus vorstellen. Der Grund ist so simpel wie profan: Die wachsende Zahl möglicher Surrogathandlungen. Beispiel: (Virtuelle) Befriedigung durch das Internet...

@ 10:13 von Dissmaster

Zitat: "Nur Männer?
Gibt es keine pädophilenFrauen?"

Hätten sie den Artikel gelesen, wüßten sie es. Da steht es nämlich klipp und klar.

Steht man in Deutschland em Täter näher als dem Opfer?

Ausgelebte Pädophilie bedeutet gleichzeitig ein missbrauchtes Kind. Und dass nicht jeder therapierbar ist bzw. keinen Rückfall begeht ist ja nun auch beschrieben.

Aber warm schert es eigentlich kaum einen, was genau die Kinder während der Straftat und nach dem Missbrauch erleiden - ja, hier passt das Wort Leid, und was die Familie erleidet. Diese Kinder sind für ihr Leben lang belastet, weil ein sexuell gestörter keine Selbstkontrolle hat; diese Kinder müssen therapiert werden, müssen die juristischen Prozeduren über sich ergehen lassen, insofern sie überhaupt gehört und angehört werden und in einem Rechtsstaat leben. Diese Kinder haben später Sexual- u. Bindungsstörungen, psychische Leiden und auch körperliche.

Die Betreuer dieser Opfer leisten Schwerstarbeit? Wo find ich die Artikel darüber? Weil wir alle lieber wegsehen wollen oder nicht kapieren, dass der Missbrauch mitten unter uns an unseren Schutzbefohlenen begangen wird?

Hier versagt doch die Gesellschaft!

@ Thomas Wohlzufrieden

Hmm, Frage: Wo fängt sexueller Missbrauch an? Das steht für mich im direkten Zusammenhang, wo KP anfängt, ich bringe selbst dieses Wort nicht über die Lippen, weil es in seinen Dimensionen viel zu schrecklich ist. Laut einem befragten Ermittler muss es wohl für so manchen der Kommissare auch kaum erträglich sein, so manches "Bildmaterial" zu sichten.
Im übrigen halte ich persönlich nichts von solchen "Modenschauen" mit kleinen Kindern, die Sie erwähnen, dennoch ist dies nicht vergleichbar mit dem anderen.

Schauen und Tun

<<< allerdings sehe ich auch einen sehr großen unterschied zwischen bilderguckern und vergewaltigern...>>> schrieb odindonar #
Im Prinzip richtig. Bildergucken ist passiv. Aber die Bilder sind aktiv produziert worden. Da wurden Knaben gezwungen oder überredet oder dafür bezahlt, sich nackt auszuziehen. Das sind sexuelle Übergriffe, die nicht zu akzeptieren sind. Das muß mit vielen Jahren Knast bestraft werden.

@CE um 11:12

Neurologische Studien weisen darauf hin, dass Pädophilie im Zusammenhang mit einer Volumenverkleinerung der Amygdala stehen könnte. Es scheint einigen schwerzufallen, zu akzeptieren, dass es sich bei manchen Erscheinungsbildern menschlichen Verhaltens nicht um erworbene sondern angeborene Veränderungen handelt. Ihre Differenzierung zwischen vernunftgesteuertem Menschen und triebgesteuertem Tier ist auch daneben.

@ Spellbreaker

Das ist ein bekanntes Vorurteil. Hat aber nix mit Missbrauch im eigtl. Sinne zu tun, lediglich als "Rechtfertigungsgrund" für mögliche Täter. "Mauerblümchen" sind ebenso betroffen.

@ CE

Sie haben Recht: Ihre Meinung ist unpopulär. Ich teile sie nicht. Jugendliche, die mit Jugendlichen herumprobieren ist eine Grauzone... da die derzeit wieder immer jünger in die Pubertät kommen (6. Klasse anstatt 7.-8. Klasse wie noch vor 15 Jahren). Das ist aber eine biologische Uhr (Hormonumstellung), keine gesellschaftliche. Den Jugendlichen (auch den 6.-Klässlern) das Ausprobieren zu verbieten ist, denke ich, der falsche Weg. Frühe(re) Aufklärung über mögliche Folgen (Schwangerschaft, STDs) und darüber, was normal und nicht normal ist (KEINE Tabuisierung von Themen, auch nicht den extremen und krankhaften) und der Hinweis, dass Sex haben können und Sex haben wollen zwei sehr verschiedene Paar Schuhe sind - das alles halte ich für sinnvoll.

Ihnen das zu verbieten und es dadurch zu tabuisieren nützt nix, lässt die Kids mit dem Hormon- und Gefühlschaos alleine und erzieht sie (durch die Erfahrung Erwachsene haben immer Recht (& daher Macht)) zu potentiellen Opfern - leider.

Eritas

@Harald E

"In der Pädophilie geht es um die Unterwerfung von Schwächeren, um das eigene Ego bzw. Machtgefühl zu stärken und dabei sogar noch Lust zu empfinden.
Schäbige und menschunwürdige Geschichte."

Scheinbar haben Sie von der Matherie nicht so viel Ahnung. Es geht eben nicht immer um "Unterwerfung" oder darum, das eigene "Machtgefühl zu stärken". In ganz überwiedender Zahl sind pädophile Menschen der Überzeugung, dass auch das Kind sie liebt. Sie merken oft nicht, dass das Kind vielleicht andere Probleme hat und daher Nähe sucht. Nicht alle Mißbrausfälle sind Vergewaltigungen oder gehen mit Gewalt einher. Meist sind pädophile Menschen viel weniger gewalttätig als die meisten Menschen glauben.

Gehen Sie mal in eine Theraphieeinrichtung für Pädophile in unseren Gefängnissen. Sie werden überrascht sein über die große Anzahl sehr sensibler, gewaltfreier Menschen die ein psychologisches Problem haben oder selbst als Kind mißhandelt wurden.

Sie können oft keine Beziehung zu Erwachsenen aufbauen

angeborene Neigungen? Wozu haben wir den Verstand?

<<< Gegen angeborene Neigungen kann man ganz offensichtlich keine Gesetze erlassen. >>> schrieb fetsfets ###
Wir dürfen nicht morden. Wir dürfen nicht stehlen. Wir dürfen nicht verleumden. Schon in den 10 Geboten steht geschrieben, was wir dürfen(sollen) oder auch nicht. 9 von 10 Geboten haben weltlich Gesetze, die das gleiche verbieten. Nur Ehebruch ist nicht verboten. Der Schutz unserer Kinder sollte gesetzlich verankert sein. Jeder Gesetzgeber verbietet das, was er selber für falsch hält. Da wir aber keine Gesetz gegen Ehebruch haben, werden wir von Ehebrechern regiert. Aber die Kinder müssen geschont werden.

um 11:27 von JokeSchuette

gut gebrüllt löwe
übrigens:
lesen (des artikels) bildet

"Väter, Großväter, Brüder, Onkel und andere Verwandte"
sind in der regel die täter

@ Hagebutte

Daran wird sicherlich geforscht und zur Zeit scheinen triebhemmende Mittel einfach die sicherste Alternative zu sein.
Haben Sie denn eine gute Idee fuer einen ganzheitlichen Heilungsversuch?

Nachtrag

@Snøhetta: Entschuldigung, aber Pädosexualität hat gemäß heutigen Erkenntnissen nichts mit einem wie auch immer gearteten "Hängenbleiben" zu tun. Pädosexualität ist eine extreme Verengung und unwillkürliche Konzentration der sexuellen Präferenz. Heißt, ohne, dass sie es wollten oder kontrollieren könnten, beschränkt sich die sexuelle Wahrnehmung auf Mitmenschen unterhalb einer mehr od. minder bestimmten Altersgrenze. Dazu gehört i.d.R. gleichfalls die (ebenso ungewollte) Exklusion von Alternativen. Es entspricht also eher eine Art Zwangsstörung, denn einer Entwicklungsstörung.

In eigener Sache möchte ich noch hinzufügen, wie dankbar ich bin für und wie toll ich Präventionsangebote wie Kein Täter Werden finde. Zu erwähnen, dass sie überdies wichtig sind, darf unnötig erscheinen. Meine Hochachtung vor allen, die sich hierfür arrangieren (soweit ich weiß oftmals ehrenamtlich)! Danke auch allen, die sich, genau wie ich, einfach nur dafür interessieren u. so Aufmerksamkeit schenken.

@ Passive Repeater: Mal weiterdenken...

... Pädophile, die sich Bildmaterial nackter Kinder im Netz anschauen legen vielleicht nicht selbst Hand an, dafür bezahlen sie aber oder bestellen gar, dass andere - nämlich die Hersteller -Hand anlegen.

Sie wollen jetzt nicht ernsthaft behaupten, dies sei besser? Denn es ändert ja nichts daran, dass ein Kind missbraucht wird.

Und abgesehen davon, wie erklären Sie sich den weltweite gestiegenen Umsatz mit Nacktbildern und Videos und schlimmeren... ?

unterschied

warum ist manchen menschen der unterschied zwischen kindern und erwachsenen nicht klar? wie kommen manche auf die idee homosexualität neben pädosexualität zu stellen? sexuelle beziehungen zwischen erwachsenen egal welchen geschlechts sind eine andere sache. wenn kinder zu früh mit sexueller energie, sexuellem geschehen, sexuellen wünschen konfrontiert werden, schadet ihnen das. ausserdem gibt es zwischen erwachsen und kindern ein machtgefälle. bedauerlich, dass man das manchen menschen erst ausdrücklich erklären muss. wie wir ausserdem aus dem artikel lernen ist eine betreuung und kontrolle der pädosexuellen menschen notwendig, um das ausagieren der neigung zu verhindern.

@olzen56 - Bildergucker...

Sie schreiben: "Um "Hardcorebilder" zu machen, werden Kinder vor der Kamera missbraucht. Wer also "nur Bilder guckt", schafft damit also erst den finanziellen Anreiz zum Kindsmissbrauch."
Stimmt - aber:

Diese widerlichen "Bilder" SIND bereits schon lange verboten! Kinderpornografie wird mit einem immensen Aufwand bekämpft und nun haben wir das Problem, das Bilder, die NICHT pornografisch sind, ebenfalls verboten werden sollen.

Und hier gehts meiner Meinung nach zu weit. Warum? Weil pädophile immer in irgend welchen Bildern irgend etwas "sehen" können, woran wir nie denken würden. Ich lasse mir aber ungern von 1% (oder wieviel auch immer) eine weitere unsinnige Gesetzesflut einreden. Nicht die Bildergucker von FKK oder sonstwas für Aufnahmen mißbrauchen die Kinder, sondern das, was sich "Fotograf" nennt und Bilder von Kindern macht und verkaufen will.

Wieviel Schnüffelwahn wird das denn noch zur Folge haben?? Können wir alle bitte mal wieder etwas nüchterner werden?

Noch ein Wort zu den Ermittlern:

Die Ermittler, die dieses "Material" durchsichten müssen, um es dann in unsere Kategorien einzugeben, haben selbst damit zu kämpfen. Sie sind chronisch unterbezahlt, haben oft keinen psychologischen Ansprechpartner und werden von der Politik durch die lasche Gesetzgebung hängengelassen.

Denn das muss man sich vorstellen: In D - im Gegensatz zu anderen Ländern - sind Bilder nackter Kinder, die auf einschlägigen Portalen gekauft und verkauft werden legal, wenn das Kind nicht eindeutig vergewaltigt wird. Dass aber der Missbrauch schon mit dem Herstellen, dem Verkauf und dem kauf beginnt ignoriert unser jetziges Gesetz.

Jeder kann sich ja mal fragen, ob er möchte, dass irgendein dubioser Händler Nacktaufnahmen vom Körper macht, diese verkauft, welche von Erwachsenen gekauft werden, um sich zu erregen.

Gelten denn Persönlichkeitsrechte erst ab dem Jahre 18? Wohl kaum. Hier herrscht eine nicht hinnehmbare Grauzone, in der sich Kriminelle bewegen, in einem Rechtsstaat...

@ Aurikula 11:25h

es ist nicht wirklich relevant, ob Sie der Theorie (Pädophilie angeboren) etwas abgewinnen können. Relevant ist, ob Gesetze gegen die Veranlagung als solche wirksam sind. Das sind sie nicht.
.
Also können die Gesetze nur den Mißbrauch sanktionieren. Darauf müsste man sich doch einigen können. Dass Gesetze, die triebhafte Taten erfassen, nicht zu 100% strafabschreckend (verhindernd) wirken, lässt sich nicht vermeiden, ebenso wenig wie bei anderen Taten.
.
Da Sie behaupten, man könne Gesetze gegen das Ausleben dieser Neigung erlassen: nennen Sie mal einen Vorschlag!
Einig sind wir, wenn Sie von den Folgen sprechen. Ihr Begriff "Persönlichkeitsrecht" ist mir da allerdings zu schwammig; vielmehr geht es mindestens um massiven Eingriff in die seelische Verfassung und Entwicklung eines Kindes.

@ 11:27 von JokeSchuette

Anscheinend haben Sie es nicht mitbekommen. "Ob jemand pädophil ist oder nicht" ist sehr wohl von belangen, denn die Behandlung der Neigung ist das beste Instrument der Vorbeuge.

@ 11:35 von enidanh

In diesem Artikel geht es um die Täter. Er ist sachlich und deshalb nicht durch irgenwelche Verweise auf die irgendwelche Opfer verzerrt.

um 11:45 von JokeSchuette

"Der Schutz unserer Kinder sollte gesetzlich verankert sein. "

wieso "sollte"

er ist

@JokeSchuette

"Schon in den 10 Geboten steht geschrieben, was wir dürfen(sollen) oder auch nicht."

Die zehn Gebote sind für mich absolut irrelevant. Ich halte mich da lieber an weltliche Gesetzte und an meinen inneren Anstand.

Von Bildern und Jahrgängen

1. Um Bilder zu machen, muss keiner unbedingt seiner "Persönlichkeitsrechte beraubt werden". Bilder können auch aus der Fantasie heraus gezeichnet werden - etwas, was einige gleich mitverbieten würden.

2. Im alten Griechenland ging es um die liebe zu "Knaben", sprich alter zw. 12 und 18 (Pädofilie ist rechtlich unter 14. Und im England des 19. Jh. war es "normal", wenn 12jährige Mädchen sich prostituierten - soviel also zu "untergegangenen" Zivilisationen.)

3. 11:26 von eritas Die Idee, immer zwei Erzieher zu haben, wäre nicht schlecht. Leider leben wir in einer Spargesellschaft.

4. 250.000 sind nicht gerade viel. Nach den Medienkampagnen zu urteilen müsste jeder zweite Mann als pädophieler Vergewaltiger gälten.

@Thomas Wohlzufrieden, 11:08

Die "Kinder-Misswahlen" in den USA habe ich ja auch schon erwähnt. Und auch mit dem Format "Germany's Next Topmodel" habe ich zumindest so lange ein Problem, bis eine Altersgrenze für eine Teilnahme ab 18 Jahren eingeführt wird. Aber wie dort aktuell ERWACHSENE reihenweise minderjährige (!) Mädchen fast wörtlich auffordern: "Jetzt biete dich mal an. Sei heiß! Sei sexy!", da wird mir schlecht.

Zwei Ergänzungen.
Dass solche mehr als kritischen Formate existieren, macht dennoch noch lange keinen nicht-pädophilen Menschen zum Pädophilen.

Und: Dass pubertierende Mädchen gerne den gängigen Schönheitsidealen folgen, sich entsprechend aktueller Trends anziehen, damit auch mal übers Ziel hinausschießen - und dass einige von ihnen einem unrealistischen Traum vom "Modelleben" erliegen, das macht sie noch LANGE nicht "selbst schuld", wenn ein Missbrauch passiert! Mir geht da immer noch die Hutschnur hoch, wenn Menschen das behaupten. Auch bei erwachsenen Frauen, die zu Opfern werden.

@ 11:32 und 11:37

@ 11:32 und 11:37 JokeSchuette
Stimme zu
@ 11:32 Babilla
Volle Zustimmung, genannte Dinge sind mir bekannt.
11:33 Passive Repeater
Konsum über Internet ist KEINE Surrogathandlung, hinter einem KP steht immer ein missbrauchtes Kind, somit wird man in meinen Augen zum Mittäter, auch wenn man die Tat nicht selbst beging.
11: 35 enidanh
Absolut vollste Zustimmung, meine Rede, Danke!
11:38 Snohetta
Nun, neuere Studien weißen die Amygdala-Verkleinerung auch bei sehr jungen Opfern nach und jetzt? Angeboren? Spricht m.E. eher für einen selbst erlebten, aber nicht bewusst erinnerbaren Missbrauch! Eher für Wiederholungszwang des selbst Erlebten!
11:41 Eritas
Stimme zu

@Harald E

"Homosexualität und Pädophilie sind das Gleiche ??

Wie sind sie denn drauf ?
"

Wenn ich Ihre Antwort lese muss ich die Frage nach dem "Draufsein" zurückgeben.

Ich denke in meinem Post steht deutlich wie es gemeint ist.
Lesen Sie es nochmal und konkretisieren Sie mit welcher Aussage Sie genau ein Problem haben wollen.

BEIDES sind abnormale sexuelle Neigungen, für die die Betroffenen scheinbar nichts können, da vermutlich genetisch bedingt und angeboren.

Wir schon gut aufpassen!

@odonodar':"ich finde den vergleich mit homosexuellen doch sehr daneben...das würde ja bedeuten das pädophilie bald als in ordnung akzeptiert wird..."

Ansätze in der Legislative hat es bei den GRÜNEn bereits gegeben!

Ablehnung, Duldung oder Integration von nicht der Norm entsprechenden sexuellen (oder anderen) Neigungen sind lediglich ein Ausdruck der allgemeinen gesellschaftlich Konvention.

Umgekehrt ist es 'jederzeit' denkbar, daß auch Schwule und Lesben in dieser Gesellschaft wieder ausgestoßen und eingesperrt werden.

Wir müssen schon sehr gut aufpassen, was wir in dieser Gesellschaft wollen und auf dem Altar falsch verstandener Freiheit opfern oder schlicht abwürgen.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

@ fathaland slim: Das ist doch Unfug, was Sie da schreiben.

Vorpubertäre Kinder gelten als Menschen im Alter von 0-14. Mir stehen die Haar zu Berge, wie Sie hier behaupten können 2, 5, 7, 9Jährige haben eine Sexualität, die sie ausleben möchten. Das ist doch genau immer was sich Pädophile einreden, dass Kinder das a) wollen und b) mit Erwachsenen. Befassen Sie sich mal mit den Entwicklungsphasen von Kindern und warum Kinder einen anderen Gesetzesstatus haben.

Und dass angebliche Prüderie Missbrauch fördert ist ebenso Quatsch. Hier geht es ja nicht um Nacktheit an sich oder Sexualität, sondern darum, dass Pädophile eben die Unschuld = Nacktheit ausnutzen und brauchen, um sich erregen zu können.

Am besten Sie lesen mal den Artikel.

um 11:50 von fathaland slim

die gefahr im nahbereich sinkt wenn die kinder wissen was los ist
übrig bleiben die paar prozente gefährdung durch gewaltanwendung in der aussenwelt - den freiheit macht leider nicht körperlich einem erwachsenen gewachsen.
ansonsten vollle zustimmung
reagieren kann man nur auf dinge um die man weis, wovon man nichts weis überwältigt - und führt v.a. nicht zu verarbeitung sondern zu abspaltung, schizoiden störungen usw

11:52, enidanh

"... Pädophile, die sich Bildmaterial nackter Kinder im Netz anschauen legen vielleicht nicht selbst Hand an, dafür bezahlen sie aber oder bestellen gar, dass andere - nämlich die Hersteller -Hand anlegen."

Ich möchte hier wirklich nichts beschönigen. Aber wenn ich auf kleine Kinder stehen würde, so gäbe es eine große Auswahl für mich in jeder Buchhandlung, wo ich mir die verschiedensten Bildbände kaufen könnte. Nicht jede Nacktheit hat was mit Mißbrauch zu tun, dieser entsteht oft erst im Auge des Betrachters.

Ich habe das Gefühl, daß viele hier meinen, daß man das Problem in den Griff bekomme, wenn man Nacktheit wieder tabuisiere.

"Und abgesehen davon, wie erklären Sie sich den weltweite gestiegenen Umsatz mit Nacktbildern und Videos und schlimmeren... ?"

Den erkläre ich mir mit dem Siegeszug der elektronischen Medien und des Internets. Das ist die Kehrseite der universellen Verfügbarkeit von Daten weltweit. Mit Repression und Verboten werden Sie da nichts erreichen.

@Thomas Wohlzufrieden

"Der Vergleich mag weit hergeholt sein, aber: Ist es nicht auch eine Art von Prostitution, wenn sich Jugendliche in der Sendung "Germany sucht das nächste Top-Modell" oder so ähnlich, vor der Kamera zum "Verkauf" darstellen?"

Schön dass Sie selbst scheinbar wissen wie abwegig weit weg dieser Vergleich ist, denn die genannten "Jugendlichen" sind junge Erwachsene und können tun und lassen was sie wollen. Wenn Sie das übrigens als Art Prostitution bezeichnen wollen wäre jede Schauspielerin ein Prostituierte. Da aber Prostitution eben NICHT das wörtliche "zur Schau stellen" bedeutet, sondern die Vornahme sexueller Handlungen gegen Entgelt, ist Ihre Schlussfolgerung falsch.

Auch scheinen Sie den wesentlichen Unterschied bei den angesprochenen Kindershows nicht zu bemerken. Dort geht es um alles mögliche, aber nicht um Sexualität. Somit ist der Hinweis auf das "prüde Amerika" sinnfrei.

11:50 fathaland Slim Stimme

11:50 fathaland Slim
Stimme in den meisten Punkten zu, aber: gab es 1976 nicht irgendeine Gesetzesänderung, die erst zu dem führten, was dann einige "erleben durften" (bitterböse gemeint)? Täter finden IMMER einen Weg, an Opfer heran zu kommen. Gefahr bei repressiv erzogenen ist höher, denke ich auch, zur Prävention gehört auch schon kein "Küsschen" geben zu müssen. Und noch etwas: Wie wollen Sie einem Kind erzählen, dass nicht ganz 4 Jahre alt ist, was der Onkel darf und was nicht? Was, wenn dieser erzählt, dass er etwas sehr schönes zeigen und tun will, man aber der Mutter nix sagen soll, weil sie "spinnt" und man selbst Angst hat vor dem anderen Gesicht, eben dem der nicht liebenden, sondern tobenden, schlagenden, tretenden Mutter? Was, wenn der "Onkel" bislang immer lieb war, eher wie ein großer Beschützer? Was, wenn Sie selbst dieses Gesicht der Mutter als Gatte nicht kennen?

11:11 von Der Lenz

"...etwas überzogen, finden sie nicht?"
Kann schon sein. "Etwas überzogen"... aber doch nahe an der Realität. Und da fangen die Probleme an. Vor allem, wenn man Tendenzen berücksichtigt. Sehen Sie sich mal die Cover-Girls aus früheren Zeiten an, und nun heutige. Mal abgesehen von der Freizügigkeit, der "Geschmack" ändert sich in Richtung immer jünger. Mein Beitrag hatte übrigens nicht den Zweck, irgendwessen "Gelüste" zu unterdrücken - ich wollte nur auf eine inneliegende Problematik hinweisen, die zu leicht unter den Tisch gekehrt wird. Eine Lösung biete ich nicht an. Ich habe keine.
Und ganz nebenbei: Die heutige Jugend wird immer frühreifer... ebenfalls eine Tendenz, wie es scheint... oder doch auch gesellschaftlich bedingt? Noch eine ungeklärte Frage.

@ enidanh:

>>Pädophile, die sich Bildmaterial nackter Kinder im Netz anschauen legen vielleicht nicht selbst Hand an, dafür bezahlen sie aber oder bestellen gar, dass andere - nämlich die Hersteller -Hand anlegen.>>

Ganz richtig. Aber im Endeffekt bedienen einige Wenige einige Viele und das ist der Punkt.

>>Sie wollen jetzt nicht ernsthaft behaupten, dies sei besser? Denn es ändert ja nichts daran, dass ein Kind missbraucht wird.>>

Selbstverständlich nicht. Und deshalb hab ich das auch nicht behauptet.

>>Und abgesehen davon, wie erklären Sie sich den weltweite gestiegenen Umsatz mit Nacktbildern und Videos?>>

Eben genau so. Es KANN jetzt ausgewichen werden, was (den Meisten) zuvor nur in sehr begrenztem Rahmen möglich war. Ergebnis: steigende Umsätze. Wobei ich mich frage, wie (sicher) man das überhaupt beurteilen wollte, wir sprechen hier ja von keinem regulären Marktsegment, sondern von illegalem Material? Sei's drum, bedenken Sie: Manch einer "entdeckt" diese Welt erst jetzt.

@auringonlasku

"Wie um aller guten Geister Willen kann ich Ihren letzten Absatz verstehen?
Muss man ernsthaft einem aktiven Teilnehmer dieses Forums immer noch den Unterschied zwischen Pädophilie und Homosexualität erklären?
Bei letzterer entscheiden sich einvernehmlich (!) zwei mündige Erwachsene (oder Teenager, je nach Zeitpunkt des Outings) füreinander...

Und das bezeichnen Sie als "im Prinzip das Gleiche" wie Pädophilie?
So viel Brett-vorm-Kopf macht mich richtig sauer! "

Wenn Sie mal drüber nachdenken und meinen Post nochmals lesen, sehen Sie das Brett eher vor Ihrem Kopf.

Es geht um Neigungen, nicht um eine ausgeübte Praktik. Und da geht gerade aus dem Artikel genau hervor, dass Pädophilie eine angeborene Neigung ist. Genau wie Homosexualität (und DAS ist das exakt gleiche Prinzip.)

Ihre Ausführungen sind auch insofern unsachlich, als dass auch die NEIGUNG Homosexualität nichts mit einer einvernehmlichen Entscheidung füreinander zu tun hat. Das kann theoretisch auch für Pädophilie gelten.

@. Thomas Wohlzufrieden

"wenn fünf und sechsjährige geschminkt und in hoch hackigen Schuhen vor die Kamera treten"

Von Bekannten wurden meine Frau
und ich vor einigen Jahren in London
abends zu einer Veranstaltung
eingeladen von deren Inhalt und
Verlauf wir nichts wußten.
Während des Rahmenprogramms
traten von Ihnen beschriebene Mäd-
chen in engsten Trikots auf, wälzten
sich in merkwürdigen Posen am Bo-
den usw. .
Wir sahen uns beide ziemlich irritiert
an und nachdem wir merkwürdig
lüsterne Blicke von Männern im
Publikum bemerkten, verließen wir
unter einem Vorwand diese merk-
würdige Veranstaltung.

Bei unseren Bekannten mußten wir
uns am nächsten Tag für unser Ver-
halten sogar entschuldigen, weil es
auf keinerlei Verständnis stieß.

@ fathaland Slim Was ich

@ fathaland Slim
Was ich vergaß: Manche schießen wohl auch über das Ziel hinaus und zeigen ihrem 9-jährigen Kind P mit Erwachsenen, dass sie "wissen, wie´s geht". Auch dies ist und bleibt zu Recht eine Straftat! Da geht dann die "Freizügigkeit" viel zu weit. Nur wissen das die Betroffenen meist selbst nicht, oder wissen nicht, was sie tun sollen, obwohl sie das gar nicht sehen wollen und widerlich finden.

Schutz der Kinder hat Vorrang

Mann sollte mal prüfen,ob man das Risiko-Wiederholungstäter mittels einer Chemischen Kastration in den Griff bekommt.
Die pädofile Krankheit ist unheilbar und es übernimmt keiner die Garantie für eine 100 % Heilung. Kinderschutz hat absoluten Vorrang.

Kindesmisshandlungen zehn mal mehr

Dieser Fachmann sagt:

"In Deutschland werden pro Jahr ein bis zwei Kinder aus sexuellen Motiven getötet, aber etwa 100 aus nicht-sexuellen Motiven.."

Und was passiert? Politiker können sich profilieren und nach "schärferen Gesetzen" rufen, ohne das ihnen jemand auf die Finger haut. Denn weder in der Familien,- noch in der Kinder- und Jugendarbeit sind Politiker bereit auch nur einen Cent mehr auszugeben. Im Gegenteil. Aber genau das würde viele Kinder retten.

Statt dessen konzentriert sich die ganze Nation auf bisher nicht pornografische Bilder, als würde das ernsthaft etwas verbessern. Handel verbieten: sofort. Aber dazu braucht es nicht noch "schärfere Gesetze" sondern einfach mehr Polizisten die solche "Firmen" dicht machen und gut ist.

Das Thema VDS kommt ja bald wieder auf's Trapez. Und ich wette: Alle werden rufen "muss ja! Allein der Kinder wegen..."

Ich vermute das Thema wird für das flächendeckende Massenspeichern der Bundesbürger mißbraucht werden, und kaum einer merkts

Ach ja, früher wurde wohl

Ach ja, früher wurde wohl Pädophilen geraten, in die Sauna zu gehen, in der auch Kinder anschaubar sind.
Im Übrigen ist es schon so, dass Missbrauchsfälle eher vom nächsten Umfeld eines Kindes ausgehen. Oftmals eben auch Machtgefällemissbrauch, aber eben nicht immer "nur" dies.

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