Kommentare

Danke Herr Osborne!

Sie sprechen aus, was man in Deutschland allenfalls in seinen eigenen vier Wänden äußern darf.

Erpressen

lassen wir uns nicht, und von GCHQ erst recht nicht!

Quelle?!

"Die EU mache gerade einmal sieben Prozent der Weltbevölkerung aus und 25 Prozent der Weltwirtschaftskraft, gebe aber 50 Prozent der Summe aller weltweiten Sozialleistungen aus."
Kann mir jemand bitte hierzu mal eine aussagekräftige Quelle nennen?

Ständig wird mit dieser Parole der kommende Sozialabbau beschworen, aber ob die Zahlen überhaupt stimmen (insbesondere die 50% Sozialleistungen), wage ich doch stark zu bezweifeln...
Zudem wüsste ich gern, wie sich die Zahlen zusammensetzen: Wenn deutsche Renten "Sozialleistungen" sind (weil gesetzliches Rentensystem), aber amerikanische Pensionen nicht (weil kapitalbasiert), vergleicht man Äpfel mit Birnen. Aber das wäre auch nichts neues bei dem neoliberalen Gesindel...

Was bitte soll diese Drohung an die EU

Was bitte soll die Drohung von Finazminister Osborne an die EU?? Populismus um in seinem eigenen Land von seinen Problemen abzulenken?
Die Briten sind nach der Gründung der EG/EU weder in der €urozone noch halten sie es für nötig dem Schengener-Abkommen bei zu treten! Sie blockieren überall wichtige Reformen der Eu zahlen nichts in den €u-Found ein! Verschuldung ist in Großbritannien zum teil größer als Griechenland!

Great Britain als

Great Britain als Vorbild?
Soziale Demontage, Entsolidarisierung, Ungleichheit. Das hat die neoliberale Margret den Briten eingebrockt, und der Oberschicht Osborne möchte dass nun auch noch mehr dem Rest Europas verordnen. Hochmut kommt vor den Fall, Europa kann wahrscheinlich ohne UK, aber ob UK ohne Europa kann?

Insulaner

Wie hieß es schon bei Simmel: "Niemand ist eine Insel..."

"So können wir nicht weitermachen"

Und dann kommen die Rezepte die Europa in den Schlamassel geritten haben. Europa geht es natürlich schlecht, weil die Arbeit nicht billig genug ist. Man sieht ja in den Ländern, wo die Löhne seit Jahren Sturzflug sinken, dass die Arbeitslosigkeit explodiert. Könnten wir darüber mal "Klartext" reden oder geht das nicht?
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Hat der Mann überhaupt mitbekommen, dass die Länder, in denen er scheinbar selbst gerne leben will, vor allem durch die Exportindustrie (vorwiegend in die USA und Europa) aufschließen konnten? Und zu wen sollen wir aufschließen? Es kann nicht jeder vom Außenbeitrag leben. Wer kauft denn dann noch?
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Klar hier geht es nur darum mehr vom Gift als Heilmittel zu verkaufen. Die rhetorische Kuchenmathematik hat er ja von Merkel übernommen. Aber wenigstens hat er nicht Chuzpe wie sein Chef, von Austerität zu verteidigen während er von Prunk und Gold umgeben ist. Was daran "Klartext" (Bild) ist, weiß niemand, weil jeder weiß ja das nur andere Abstriche machen müssen.

Wie wahr, wie wahr

... reformieren oder zurückfallen. Frage ist nur, in welche Richtung denn eine Reform gehen soll. Osborne sollte mal nachsehen, wie sich die Wirtschaft im eigenen Land so entwickelt, von der City mal abgesehen. Ich kreuze mir immer rot im Kalender an, wenn mir mal ein Produkt "Made in the UK" über den Weg läuft. Und wenn Europa die Region ist, in der anteilig wirklich der höchste Anteil in die Sozialausgaben wandert, finde ich das keine Schande, im Gegenteil. Klingt nur für Ohren nicht so schön, die von "sozial" nix halten und passt daher auch zu dem Vorschlag jeder wieder mehr sein eigenes Süppchen zu kochen. Dass es in der EU Handlungsbedarf gibt, steht ausser Zweifel, allerdings erwarte ich beim nächsten Finanzcrash mehr Tote in London als in Griechenland oder Spanien.

13:35 von AbseitsDesMains, 13:39 von EASI

Ich darf ihren Kommentaren voll und ganz zustimmen.

Vielen Dank!

Drohung bitte wahr machen

Ich wäre sehr dafür, wenn der Schnüffelstaat ohne Pressefreiheit
dafür mit totalitären Tendenzen nicht mehr Mitglied der EU wäre.

na sowas

"Die EU mache gerade einmal sieben Prozent der Weltbevölkerung aus und 25 Prozent der Weltwirtschaftskraft, gebe aber 50 Prozent der Summe aller weltweiten Sozialleistungen aus."

Sozialleistungen nur auf die, vor Ort geborenen oder nach 10 Jahren sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung beschränken und Schluss ist mit dem Thema. Ich zahl doch nicht damit Trittin mit unseren Sozialleistungen auf Stimmenfang gehen kann. Pfui!!!!

erst mal

vor der eigenen tür kehren, herr osborne!

das einzige, was GB noch vorzuweisen hat und was wirtschaftlich das überleben sichert, ist der finanzplatz london. wie es um die moral und die ethik der dort agierenden investmentbanker bestellt ist, die einen gewaltigen anteil an der von osborne zitierten wirtschaftskrise haben, braucht man wohl nicht weiter auszuführen. GB hat ein viel entscheidenderes problem: nämlich die selbstgewollte abhängigkeit zu den USA. die nehmen den "lieblingsschüler" natürlich zu gerne in die pflicht und verdingen ihn als strohmann, ist er doch schon mitglied der EU, werden so ihre kritik los und stehen nicht selbst als trotzkopf da.

Er hat Recht

Wir müssen anfangen uns abzusichern und unsere Marktanteile zu vergrössen und zu sichern.

Die Europäische Union kann sehr mächtig agieren wenn sie endlich anfangen würde die Länder innerhalb ihrer Union zu stärken, dazu gehört auch die Wirtschaft innerhalb der EU zu schützen und zu erweitern. Es muss nicht in billigen Arbeitsplätzen enden, aber wir brauchen reformen.

Extrawurst?

Vielleicht wäre es sinnvoll, mal darüber nachzudenken, ob Europa ohne GB nicht besser dran wäre? Bei all den Extrawürsten und Sonderregelungen, die es innerhalb Europas für sich beansprucht. Bisher ist GB doch nichts weiter als der Verwalter von US-Interessen in der EU.
Da kann GB meinetwegen auch die EU verlassen.

Zusammenhang und Intention

immer wieder sind die sozialleistungen schuld...oder die hohen löhne
das ist doch irre...denn wegen den löhnen und sozialleistungen und ihrer höhe
wollten wir doch die Marktwirtschaft
was nützt uns kapitalismus ohne wohlstand für alle....( oder kann und will er das etwa nicht mehr?)
bitte mal ne ehrliche offene entscheidung und konsequenz im handeln

und der zusammenhang in der folgenden äußerung dieses politikers ..ist ..ich weiß nicht...genau..stumpf...traurig erschütternd ..sinnfrei?...bittes selbst nochmals prüfen ...was er da sagt und wie er es begründet.
aber das klingt für mich extrem hohl...."Der konservative britische Finanzminister nahm sich vor allem die Sozialausgaben vor. Die EU mache gerade einmal sieben Prozent der Weltbevölkerung aus und 25 Prozent der Weltwirtschaftskraft, gebe aber 50 Prozent der Summe aller weltweiten Sozialleistungen aus."

das klingt doch unfassbar.....plump
zumal diese 50 % doch die eigentliche errungenschaft ist
soziale marktwirtschaft???

Sollen die Engländer doch gehen

dafür kommen dann die Schotten nach der Abspaltung vom UK. Ohne das schottische Öl würde UK noch schlechter dastehen als jetzt schon.

Großbritannien

Großbritannien sollte Heute die EU verlassen. Die EU ist eine enorme Katastrophe.

Liebe Deutsche,

Bitte helfen Sie uns Briten aus diesem Irrenhaus zu entkommen!

Kooperation, Handel, Freundschaft - JA!

Integration, Diktatur, Verschwendung, Größenwahnsinn NEIN!

Besorgter Engländer

"In 15 Jahren halbierter Marktanteil"

Was soll daran überraschend sein oder zu verhindern. Es ist doch sonnenklar, dass mit dem Aufstieg Asiens nur eine Anomalie der Geschichte korrigiert wird, die Europa eine Zeitlang aus historisch-technischem Vorsprung geschenkt worden war. Vor allem dürfte GB darunter leiden, ob nun in oder außerhalb der EU. Wichtiger als solche Marktanteilsüberlegungen sind Fragen der Umverteilung, die durch die zunehmende Automatisierung der Wirtschaft von großer sozialer Bedeutung sein werden. Sonst ist nämlich sehr bald sozialer Unfrieden in Europa mit den entsprechenden Zerstörungskosten aus Kriminalität und Gewalt. Wem das unglaubwürdig klingt, werfe nur mal einen Blick in die Geschichte.

@. AbseitsDesMains...

"was man in Deutschland allenfalls in seinen eigenen vier Wänden äußern darf."

Es mag ja sein, dass Sie etwa in Bayern
leben - aber selbst dort herrscht m. E.
immer noch die freie Meinungs-
äußerung.

Meine Familie und ich können jedoch
stets in aller Öffentlichkeit sagen und
schreiben, was wir denken.

Und das - ohne jegliche Einschrän-
kung.
Dass wir dabei niemandes Ehre ver-
letzen, gebietet selbstverständlich
unsere Erziehung.

Sehr gut endlich spricht es einer laut aus...

... wir können so nicht weiter machen! Dem stimme ich zu hundert Prozent zu.
Nur ob weniger Europa oder endlich ein mehr gemeinsames Europa die Lösung ist, da bin ich anderer Meinung wie Herr Osborne! Ich glaube fest an Europa. Meiner Generation hat es Frieden und Wohlstand gebracht. Den zu erhalten, geht nur, wenn wir endlich solidarisch mit allen Europäern sind und nicht länger hinnehmen, dass es Deutschen und Britten besser als Griechen und Spaniern geht! Daher sollten wir endlich nicht nur nur von Europa sprechen sondern auch Europa sein und damit meine ich nicht ein kulturelles Einerlei aber ich meine gleiche Rechte und Möglichkeiten für alle und das geht nur von Brüssel aus!

Reisende soll man nicht aufhalten

Wenn GB seine verbliebene Restindustrie selbst liquidieren möchte - nur zu. Die Industrie in Kontinentaleuropa verteilt deren Marktanteile dann unter sich.

Was dann noch von der Londoner City "Off shore" finanziert werden wird, ist die Frage. Das sind ja keine EU-Finanzinstitute mehr. Wer die in Europa nicht will, nimmt eher die Schweiz.

London kann dann ganz Bank der Araber und Asiaten sein. Wenn die das wollen und langfristig damit glücklich sind, deren Sache.

Die Briten werden sich wundern

Hallo,

wenn sie alleine sind - und die EU Handelsschranken gegenüber GB aufbaut - dann hängen sie ganz schnell in den Seilen.

In GB sieht es eh nicht besonders toll aus, in vielen Industrie- und Gewerbegebieten sieht man vor lauter "to buy" und "to let"-Schildern schon fast nicht mehr ob es überhaupt noch produzierende Betriebe gibt.

Tschüss England!

Spätestens seit Magret Thatcher war und ist die "EU" für Groß Britannien nur ein Topf aus dem man ausschließlich Nutzen ziehen will, denn selbst etwas zur Gemeinschaft beizutragen.
.
Als de facto US-Bundesstaat ist dieses Land (Beispiel Datenschutz EU-Bürger) sowieso eher schädlich, als nützlich.
.
In sofern: Ich unterstütze England hier. Ein Austritt ist keine Warnung, es wäre eine Erleichterung.
.
Wer Groß Britannien als "Freund" hat, braucht keine Feinde mehr.

EU-Austritt begrüßenswert

Lasst die Briten aus der EU austreten - seit es die EU gibt haben sie nur Probleme gemacht und Entscheidungen nur mitgetragen wenn daraus kurzfristig handfeste Vorteile für die Insel heraussprangen.

Europawahlkampf auf britisch

da geht es einfach nur darum, wer sich die größten Dreistigkeiten gegenüber der EU rausnimmt.

@ 14:00 von AfDwaehlender E...

Ich fürchte, Sie verwechseln etwas. Der feine Mr Osborne sorgt sich nicht wegen Verschwendung, dass Geld wird nur an die falschen verschwendet - Sozialabgaben. Wenn Banken Geld verbrennen und der Ruf nach Kontrolle laut wird - soweit ich weiss drückt GB auf alle Bremsen diesbzgl.

Wenn ganz Europa einen Schröder hätte...

...und wenn alle EU-Länder ihre Agenda 2010 durchgezogen hätten, dann würde es auch den Südländern besser gehen. Ich vermute, dass Mr. Osborne u.a. solche Reformen meint. Und dass er damit Recht hat, beweisen die Wirtschaftsdaten von Deutschland im Vergleich zu den restlichen EU-Staaten.

Ablenkungsmanöver

Aha. Die böse EU ist Schuld an der Jugendarbeitslosigkeit! Tja, ist die britische Regierung ja entschuldigt, dass die
Jugenarbeitslosigkeit in UK 3x so hoch wie in Deutschland ist.
So läuft die Argumentation ins Leere. Wo er recht haben kann, ist in der verstärkten Anmahnung der Subsidiarität.
Hierfür sind die Sozialleistungen ein gutes Beispiel, die bereits derzeit von jedem EU-Mitgliedsstaat individuell bemessen werden. Europa muss stringend vom Bürger zur Spitze aufgebaut sein und die EU entscheidet nur die Themen, die alle angehen, die regionalen Themen eine oder zwei Stufen darunter, die Kommunen müssen über gute Handlungsmöglichkeiten vor Ort verfügen.
Verblüffend ist der Hinweis, dass die unterentwickelten Staaten ebenso wie die Schwellenländer schnell aufgeholt haben! Interessanter wäre doch eine Modellrechnung, wie weit UK ohne EU Mitgliedschaft noch zurückgefallen wäre.
Ich denke, dass die Ent-Industrialisierung von UK eher eine Folge der Labor-Politik denn der EU ist.

Wie sagte mein Vater stets:

Reisende soll man nicht aufhalten.

Adieu England.

Willkommen Schottland.

Einer muß damit...

endlich anfangen!
Es darf nicht sein, zum Euro gibt es keine Alternative!
Es darf nicht sein, zur EU gibt es keine Alternative!
Das Leben ist voller Alternativen und keine Einbahnstraße!
Es gab schon in der Geschichte viele Zeitgeister die da glaubten die Quadratur des Kreises gefunden zu haben.
Menschen, ganze Völker haben sie in den "Abgrund" gerissen!
Man muß Dinge , die in die Schieflage geraten sind, ansprechen dürfen!

Für wen?

Für wen ist der Staat da? Wem soll er nützen?
Allen Menschen, die in dem Staat leben.

Für wen ist die EU da? Wem soll sie nützen?
Allen Menschen, die in der EU leben.

Und nicht nur denen, die möglichst günstige Bedingungen wollen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Europa geht nur, wenn es sich nicht nur als witschaftliche sondern auch als menschliche Aufgabe versteht.

Dann geht!

Was soll diese Drohung? Dann soll doch GB die EU verlassen, wollen doch sowieso immer eine Extrawurst.

Ich bin nicht gerade der ultimative EU-Verfechter. Und natürlich geht es einigen EU-Staaten sehr sehr schlecht. Aber was Osborne hier in erster Linie zum Ausdruck bringt, ist, dass die EU stärker wachsen muss und Indien und China gefälligst nicht so stark. Genau! Wachsen, wachsen, wachsen, und die anderen schrumpfen, schrumpfen, schrumpfen. So sieht die optimale Wirtschaftsordnung aus, oder wie? Wir produzieren in China, aber wachsen sollen die bloß nicht. Durch Ausnutzung anderer lässt sich halt viel besser Geld verdienen...

Da stellt sich mir die Frage,

ob Europa wegen oder trotz der EU zurückfällt. Ich glaube ja eher letzteres und das es Europa ohne EU noch viel schlechter ginge. Abgesehen davon halte ich Großbritannien für eine tolles Land, ich habe drei Jahre dort gelebt, fahre immer noch gerne hin und es täte mir sehr Leid, wenn sie die EU verlassen würden. Bevor ich mich aber von jemandem regieren lasse, der die Sozialausgaben auf das Niveau von Asien oder Afrika zurückschrauben möchte, würde ich dieses Opfer tragen.

Aus dem Bauch heraus würde

Aus dem Bauch heraus würde ich gerne sagen:"Dann geht doch, wir warten auf Schottland". Aber dabei würden alle Seiten verlieren. Inzwischen sind die Länder so eng verflochten, dass man sich nicht ohne große Schäden trennen kann.

Die Kritik ist unberechtigt, es wird ein Sündenbock für eigene Probleme gesucht. Die Frage ist, was will der gute Mann eigentlich mit der Aussage bezwecken. Bestimmt nicht, was er sagt, denn diese Methode ist offensichtlich untauglich. Gibt es Nachwahlen oder ähnliches in nächster Zeit?

Das muss gerade jemand sagen dessen land..

hauptsächlich vom wettgeschäft und Finanzdienstleistung lebt,wo die Industrieproduktion sehr niedrig ist.
Wenn er damit meint alles noch mehr zu deregulieren,dann soll england besser aus der eu austreten.
Die eu sollte nicht dazu da sein sich an asien oder anderen Ländern die früher oder später auch mit den gleichen Problem zu tun haben werden wie wir zu orientieren.
Die eu hat einen gewissen vorlauf,ist übersättigt,dass ist in asien nicht der fall.
Deshalb laufen die geschäfte dort auch gut.
Es müssen internationale standards her,denn nur wer die gleichen vorraussetzungen hat kann fair handeln.Der Arbeiter darf keinesfalls zu einem Wettbewerbsvorteil für eine Seite werden,dadurch findet eine Wettbewerbsverzerrung statt.
Notfalls muss man sich mit Zöllen gegen diese wehren.
Man darf in der EU nicht Armutslöhne bezahlen,die Lebenshaltungskosten aber auf hohem niveau belassen,so dass nur ein überleben möglich ist.
Gegen ein arbeiten um zu überleben muss widerstand geleistet werden.

mich wundert es überhaupt nicht,

dass sie gehen möchten! Um ehrlich zu sein, würde ich sie direkt rauswerfen! Die Briten haben sie dauern uneuropäisch verhalten und möchten nur ihre Interessen durchsetzen! Auch haben sie nicht mal den Euro! Wenn sie austreten möchten, dann sollten sie auch gehen!

Keine Angst vor Asien!

Mr. Osborne agiert sehr populistisch. Klar, dass die Wachstumsraten in Asien gigantisch sind, das Lebensniveau der Menschen ist dort ist ziemlich schlecht und daher schnelles wirtschaftliches Wachstum unter stabilen Vorraussetzungen eigentlich logisch.
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Europa ist ein saturierter Markt. Es ist schwer vorstellbar, dass jeder Europäer 5 Autos, 7 Fernseher etc. besitzt, denn somit erreicht man vllt. höhere Wachstumsraten. Trotz niedriger Wachstumsraten ist Europa mit 740 Millionen Einwohnern insgesamt ein politisch extrem mächtiger Raum.
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Die hohen Arbeitslosenzahlen kommen durch die Automatisierung in heutigen Fabriken zustande! Es ist hart, aber es gibt leider nicht mehr genug Arbeit auf der Welt für alle Menschen, außer man teilt sie zwangsweise auf.
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China wird in absehbarer Zukunft durch die Folgen der 1-Kindpolitik demographisch kollabieren, in Indien gibt es sehr viele innenpolitische Probleme. Das 21. Jhdt. bleibt auch weiterhin us-amerikanisch und europäisch dominiert!

Politik is einfach geilo....

Ich finds episch wie sich alle und jeder gegenseitig fetzt, aber niemand will an der Ursache rumdoktern. Wenn es 10 Menschen auf dem Planeten gäbe und einer davon 90% des Geldes besitzen würde. Tja... was wäre dann wohl mit den restlichen 9 ? Wenn dieser eine jetzt irgendwann 95% und am Ende 99% besitzen würde, tja was wäre dann mit den anderen 9 ? Gehts denen dann besser?

Deswegen gehts allen immer schlechter, weil sich das Geld einfach auf immer mehr wenige Menschen zentriert. Das fehlt halt dann woanders. Das Geld is ja nicht weg, es ist nur woanders. Irgendwie scheint das aber keiner zu kapieren. Aber irgendwann kapierens dann auch die letzten. Nämlich dann, wenn endlich eine Firma oder eine Person alles besitzt. Dann fragen sich die anderen Menschen dieses Planeten, wo denn das ganze Geld ist. :D

Ich freu mich schon drauf! Irgendwie würd ich das gerne noch erleben, aber dazu wirds wohl nicht kommen, da das kranke Spiel bestimmt noch paar Hundert Jahre dauern könnte. Cheers

Hey Mr. Osbourne...

in Hamburg sagt man Tschüss.

Auf Wiedersehen!

Dann sag ich mal auf iedersehen Großbritannien! Soweit ich weis zahlt ihr eh nicht in den EU-Topf ein, sondern kassiert daraus nur die handelsspezifischen Vorteile, als dank dafür spioniert ihr uns ungehindert aus um gegenüber den EU-"Wirtschaftspartnern" noch weitere Vorteile zu erhalten, dann können eure Banken auch noch unsere Währung ungehindert manipulieren, obwohl ihr noch nicht einmal das selbe Zahlungsmittel habt.
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Eine Klatschzeitung hat sich vor kurzem über ein Gewaltvideo aufgeregt und es groß mit "Generation Bushido" betitelt, dieser "Trend" kommt allerdings aus Großbritannien (Happy Slapping), die richtige Bezeichnung für diese verwahrloste Jugend wäre also Generation Großbritannien! Vielleicht sollte die britische Regierung ihre Sozialpolitik also nochmal überdenken.
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In diesem Sinne, auf Wiedersehen Großbritannien!

Die Briten...

Die Briten sind doch eh nur "halbe" Mitglieder. Viel Nutzen, so gut wie nix beitragen und dann auch noch meckern. Auch wenn sie manchmal Recht damit haben. Ich wäre froh, wenn sie ihre Drohungen endlich mal wahr werden lassen und aus der EU verschwinden.

Es ist einfach nur peinlich ...

Es ist einfach nur peinlich wenn hier so getan wird, als wäre das mal wieder so eine "endlich sagt mal jemand die Wahrheit"-Geschichte.
Bitte die ganze Angelegenheit mal logisch hinterfragen, bevor ein um's andere Mal nur sinnlos mitgemotzt wird oder sogar die eigenen, hausgemachten Probleme auf Migranten, Arbeitslose usw. abgewälzt werden!
Da es in den meisten Ländern überhaupt keine (brauchbaren) Sozialleistungen gibt, ist doch völlig klar wie solche Zahlen entstehen. Wenn von 10 Bäckereien nur 2 Kuchen herstellen (können) und der Rest "nur" Brot, dann - es darf gestaunt werden - liefert eine der zwei erstgenannten 50% des Kuchens! Na sowas...
Das Zauberwort heißt ZUSAMMEN und nicht GEGENEINANDER, macht EUch das doch endlich mal bewußt.
Ich befürchte übrigens Deutschland liefert im weltweiten Vergleich auch einen ziemlich großen Prozentsatz an Engstirnigkeit ab...

Hoffentlich geht GB endlich!

Dann gibt es auch keine Teilnehmer an EU-Beratungen mehr, die zwar eine englische Beglaubigung, aber einen texanischen Akzent haben, und über-rasch-end-er-weise die Interessen der USA vertreten!

Und man konnte in den letzten 30j ja förmlich sehen, wie die Wirtschaft in GB explodiert ist, durch Zerschlagung der Gewerkschaften, kürzen des Sozialsystems, nicht Euro Zugehörigkeit. Alles was der Osborne fordert, hat GB und USA schon.
Das Einzige was ich bis jetzt aus GB und USA mitbekommen habe, sind das dort die größten Finanzverbrecher hausen und die Weltwirtschafts und Finanzkrise dort gestartet ist. Wenn ich mich recht erinnere, musste die "normale" EU Bevölkerung denen er jetzt die Sozialleistungen kürzen will diese Ganoven und deren Banken u. Hedgefonds retten. Im übrigen hat ein Chinesischer Professor oder Wirtschaftsexperte gerade erst festgestellt, das China nicht so weiter machen kann mit seinem Raubtierkapitalismus mit Umweltzerstörung, Ausbeutung der Menschen etc. Für was soll das Geld den ausgegeben werden wenn nicht für Sozialleistungen? Für weitere Gewinnsteigerung globaler Konzerne? Oder für die Bankster aus GB? Dem Mann geht es wohl nicht gut mit Gehirnfraß.

Prognose

Die Mehrzahl der Briten wird einem Austritt aus der EU nicht zustimmen.

Also tschüß!

Darf ich ganz ehrlich sein?
Als GB sich in meiner Jugend gewunden hat wie eine Schlange, ob man in die EG eintreten könne, habe ich gesagt, bleibt doch draußen und in 20 Jahren kaufen wir den Laden auf.

Was hat GB schon aufzuweisen? Eine komplett ruinierte Wirtschaft und ein komplett ruiniertes Sozialsystem. Maggie sei Dank dafür!
In Europa tut sich dieses Land nur dadurch hervor, dass es 'nicht mitspielen' möchte und permanente Sonderregeln für sich beansprucht.

Für mich ist GB ein wunderbars Urlaubsland, in dem ich sehr gerne reise. Zwischen Cornwall, Kent, dem Lake District, Wales und den Highlands fühle ich mich sehr, sehr wohl. Ebenso mag ich die freundlichen, aufgeschlossenen Menschen.

Wenn die Cameron-Regierung aber wirklich ihre Obstruktionspolitik und das ewige bremsen aufgeben will und aus der EU austreten - bitteschön!
Dann kaufen wir den Laden eben irgendwann auf, wenn die Finanzblase platzt...

Mr. Osborne

Endlich einmal eine konkrete Aussage. Bitte sofort in die Tat umsetzen Mr. Osborne. Den Briten weint keiner eine Träne nach...

Jaja, die Sozialleistungen...

Politiker und Unternehmer werden noch über zu hohe Sozialabgaben jammern, wenn wir hier Verhältnisse wie in Bangladesch haben.
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Aber interessant wie er sich an die EU wendet als würde er bzw GB nicht dazugehören. Naklar, sollen die anderen mal schön eine Lösung dafür finden, die Wirtschaft aus der Stagnation zu führen. Wenns weiter nichts ist. Wenn wir sie dann gefunden haben, Mr Osborne, rufen wir natürlich gleich an und teilen Ihnen mit, was zu tun ist. Wobei - Sie hören ja eh alles mit, wie praktisch.

splendid!

die briten haben die klappe zu halten.
wer bis heute im grunde die "splendid isolation" nicht aufgegeben hat und zusammen mit den amis in der welt herumspioniert, hat verdammt noch mal auf dem festland keine forderungen zu stellen.

Rein sachlich hat Mr. Osborn ja recht,

die EU ist in schlechter Verfassung. Deutschland geht es geringfügig besser. Aber es sagt der falsche, s. GB itself.
Indien und Chinan machen im Prinzip dasselbe wie Deutschland, sie puschen den Export und vernachlässigen ihre Inlandsmärkte. Das ist die Beschreibung unter der man auch Deutschland einordnen kann. Er sollte aber doch wissen, dass in den asiatischen Ländern die Armut himmelschreiend ist.
Grund für unsere Misere ist die Staatsverschuldung, die uns angreifbar gemacht hat. Da ist GB ganz vorn mit dabei. Wenn man die Pro-Kopf-Verschuldung nimmt, wird es noch schlimmer.
Aus der Soziallasten-Falle kommen wir heraus, wenn die Niedriglöhne steigen und im Gegenzug die Sozialbeiträge gesenkt werden. Eine Wirtschaft kann ja unmöglich stark sein, wenn sie sich Löhne subventionieren lässt. Meint Mr. Osborn das mit Wirtschaftsförderung ? Was Deutschland betrifft, sollte er sich unsere Wirtschaftssubventionen ansehen. Wir machen das schon ganz ausführlich.

Fassungslosigkeit

überkommt mich angesichts diese neoliberalen Herumgezeters des Herrn Osborne.

Nachdem der Neoliberalismus die Welt seit der Finanzkrise ab dem Jahr 2007 beinahe in den Abgrund geführt hat und der (unregulierte) Markt bewiesen hat, dass er eben NICHT automatisch zum Wohle der Mehrheit beiträgt, sollen nun Sozialleistungen abgeschmolzen und somit das Soziale dem freien Markt überlassen werden.

Dieses Modell kann nur in einer Gesellschaft mit einem starken Zusammengehörigkeitsgefühl (z. B. Großfamilie) funktionieren, in dem die Alten, Schwachen, Jungen und Kranken aus einer Verbundenheit heraus, mit "durchgezogen" werden. Ich sehe hierfür keine Grundlage in Europa. Die andere Perspektive dürfte darin bestehen, die aus einer Streichung der Sozialleistungen resultierende Verelendung in Kauf zu nehmen und zu hoffen, dass die gröbsten Härten durch privates Engagement in Schach gehalten werden.

Echt Wahnsinn. Darauf einen Osborne. Prost!

Der Finanzplatz London will das Existenzminimum kürzen...

Der britische Finanzminister will also die Sozialausgaben kürzen... Sollen wir bei den gesetzlichen Renten kürzen, die einigen kaum zum Leben reichen? Sollen wir bei Hartz IV kürzen, das schon laut Gesetz GERADE DAS EXISTENZMINIMUM abdeckt? Gleichzeitig werden am Finanzplatz London MILLIARDEN bzw. BILLIONEN aus Finanzgeschäften verdient, durch die letztlich wieder Menschen aus anderen Ländern bluten müssen. Was dieser ******** Finanzminister hier verlangt ist die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter zu spalten, so dass Menschen in sozialen / beruflichen Schwierigkeiten eigentlich nicht mehr überleben können. So eine Gesellschaft ist nicht lebenswert - Ehre sei dem Mammon Großbritanien! Iich hoffe dieser Staatenbund driftet auf einer tektonischen Platte weiter weg von Europa! Europa sollte es sich nicht nehmen lassen, wenigstens für ein Minimum auch für Menschen übrig zu haben, die sich nicht selber versorgen können. Wo keine Menschenwürde besteht, ist der Bürgerkrieg nicht weit...

Ist das ein Traum?

Wer braucht schon diese Inselquerulanten! Perfekt wenn sie endlich verschwinden!
Wir sollten sie rauswerfen bevor sie austreten können. Sonst denken sie womöglich noch das uns das was ausmachen würde! Ich freu mich riesig wenn die Engländer auf ihrer keinen Insel bleiben und kein Recht mehr haben irgendwas zu sagen in der Welt! Keiner Braucht sie !

Die Engländer hätten nie eintreten dürfen

Sie waren von Anfang an der schlimmste Feind der EU und haben so viele gute Sachen torpediert. Sollen sie gehen und alleine weitermachen. Wenn sie glauben, dass Großbritannien dann mit Kanonenbooten und markigen Spürchen wieder zu alter Größe aufsteigt ist ihnen auch nicht mehr zu helfen. Interessant ist nur, ob die Schotten und Waliser das Spiel mitmachen ...

Etwas besseres ...

... als einen Austritt der ständig nur blockierenden Briten aus der EU könnte dieser gar nicht passieren.
Ist schon erstaunlich, dass diejenigen, die grundsätzlich zunächst mal zu allem Nein sagen sich nun hinstellen und Reformen fordern. Hätten die Briten sich nicht immer und immer wieder quer gestellt, wären in der EU schon deutlich mehr Veränderungen spürbar geworden, insofern kann man dieser "Drohung" von einem britischen Politiker, der damit von den Problemen im eigenen Land ablenken will, sehr gelassen entgegen sehen.

Ein anderes europa f. Alle

@-simor77 :

Leider sprechen d. Fakten eine andere sprache , überall Minus , auch bei UNS !

Was soll an EU/Europa/Euro so positiv sein.
Ich sage: NOTHING ! ---------- NULL-------------

Und d. Deutsche Politik m Oberhäuptling
merkel u. zusätzlich noch d. Genossen ,d
ALLES nur einfach abnicken , egal ob Kriegs-
einsätze im Ausland , oder d. permanente
Bevormundung von Brüssel usw. usw. ...!

Nein, dieses europa will ich NICHT , ich
will auch nicht für Andere Looser Steuern
zahlen, damit es Denen GUT geht für LAU
mir aber schlecht !
Das geht garnicht !
Die AFD , LePen u. a. Euro-Gegner werden
d. Brüsseler Parlament demnächst auf-
mischen !
Europa JA , aber nicht i.d. Konstellation .

Mia sein MIA ,, so soll es auch bleiben .
und, wer Betrügt, der F.liegt !
Das ist alternativlos !

Europawahlkampf auf britisch

Neu
Am 15. Januar 2014 um 14:10 von Phonomatic
"Europawahlkampf auf britisch

da geht es einfach nur darum, wer sich die größten Dreistigkeiten gegenüber der EU rausnimmt."

Stimmt nicht. Wir sind viel zu zurückhaltend und höflich gewesen. Wenn ich Ihnen die Warheit über die EU erzähle, dann wird die ARD sie nicht veröffentlichen.

Äusserungen des Herrn Seehofer zur EU wurden in Österreich veröffentlicht wurden, wurden scheinbar bei der ARD nicht veröffentlicht.

Ach wie schön.

Wer hätte gedacht, dass man die Briten so billig los werden kann... naja, ich glaub es erst, wenn sie wirklich ausgetreten sind.

So richtig haben die mit ihrem united kingdom noch nie in die EU gepasst.

Als nächstes sollte man dann einen Europäischen Nato-Nachfolger ohne GB England und ohne VSA Amerika basteln.

Bitte Drohung wahrmachen

Ich hoffe das England ernst macht und endlich aus der EU austritt. Wer braucht schon diese Dauernörgler und Blockierer in einem System. Wir hier in Schweden sind zwar auch in der EU ohne den € zu haben, aber wenn man wie GB Nutznieser des Systems ist, sollte man sich doch sehr zurückhalten.
Natürlich ist sehr viel Lobbyverhalten auch bei der EU vorhanden , aber das hat ja wohl leider auch jede andere Regierung.
Das wird ein Gewaltiges Eigentor für England, aber wenn die es unbedingt wollen.

Nicht mal richtig der EU

Nicht mal richtig der EU beitreten, aber dann einen auf dicke Hose machen.
So kennt man die Briten.

Wer war denn mit seinem Finanzgebaren mit an der Bankenkrise schuld?

Und Tschüss!

Bremsklotz der EU

Die Briten sind einer der größten
Bremsklötze in der EU.
Wir sollten sie bestärken ihren Weg
außerhalb der EU zu gehen.
God be with You Britannic.

Also tschüß!

Neu
Am 15. Januar 2014 um 14:27 von Glatzkopf
"Also tschüß!

...

Wenn die Cameron-Regierung aber wirklich ihre Obstruktionspolitik und das ewige bremsen aufgeben will und aus der EU austreten - bitteschön!"

Es ist wichtig, dass Sie verstehen, dass fuer Briten wie ich der Cameron viel zu EU-freundlich ist.

guter Einwand

guter Einwand

???

Neu
Am 15. Januar 2014 um 13:54 von mr_mad_man

Wie jetzt, will Deutschland raus?

Welche Restindustrie ?

Wer kennt den bekannte britische Unternehmen - außerhalb des Finanzsektors die noch britisch sind ? Da gibt es selbst in Italien und Spanien mehr bedeutende Unternehmen als in UK - und nur mit dem Finanzsektor der sehr schnell den Standort wechselt wenn nötig kann man den (ohnehin) geschrumpften Wohlstand nicht halten - zumindest nicht für den Großteil der Bevölkerung . Ist aber kein Wunder weil man sich den gemeinsamen Markt immer nur von außen angesehen hat - aber nie teilnahm . Der industrielle Niedergang begann vor der Euro Zeit. Die Bedeutung des Vereinigten Königreichs ist auf jeden Fall wesentlich geringer als die Lautstärke der immer wieder jammernden Politiker - lediglich der Finanzsektor und der Spionagesektor haben offenbar noch größere Bedeutung .
Mal sehen was das Volk dort sagt.

dieses

Bei uns öffentlich gesagt würde knast bedeuten da es ja gegen das heilige europa und den alternativlosen euro ist! Hut ab vor dem mut der britten

Zahlen alt und nicht vom Briten

"Die EU mache gerade einmal sieben Prozent der Weltbevölkerung aus und 25 Prozent der Weltwirtschaftskraft, gebe aber 50 Prozent der Summe aller weltweiten Sozialleistungen aus."

Hmm, dieses Zitat habe ich auf jeden Fall 2012 schon von Frau Merkel mit den selben Zahlen gehört...

Schlussfolgerung? Ich würde sagen, im Prinzip hat Osborne recht: Die Sozialausgaben sind ZU hoch, wenn man Wirtschaftskraft UND Schuldenstand berücksichtigt. Die Zahlen Osbornes alleine ohne Berücksichtigung der Schulden lassen diese Schlussfolgerung allerdings nicht zu, denn gerade die hohe Wirtschaftskraft ermöglicht hohe Sozialleistungen.

Aber: 1/3 der weltweiten Staatsschulden sind bei der EU zu finden. (Ca. 15 Billionen USD im Vgl. zu 48 Bio USD Gesamtschulden der TOP 82 Volkswirtschaften...) Daraus folgt, dass ein guter Teil der Sozialleistungen nicht durch die Wirtschaftskraft gedeckt ist, sondern auf Pump finanziert.

Lieber Banken kastrieren...

als die Sozialleistungen.

Und was das (angeblich) fehlende Wirtschaftswachstum betrifft: Man kann nur das Geld ausgeben, was man hat.

Do it ....

immer diese leeren Versprechungen!!!
Niemand hält Sie auf Mr. Osborne - do it!!

Falscher kann eine Analyse nicht sein!

Falscher kann eine Analyse nicht sein. Wir brauchen endlich mehr reale Nachfrage und Kaufkraft. Wer sein Heil allein in der "Produktion" von Börsenfirmen und bei Lohnkostenreduzierungen in der realen Wirtschaft sucht, leistet einen Bärendienst für eine gesunde Wirtschaft. Geld muß endlich wieder in der realen Wirtschaft umlaufen! Wenn die Britten dies nicht verstehen und zudem weiterhin ihre Partner abhören wollen, sollen sie gehen. Es wäre zwar schade, aber manchmal müssen auch unangenehme Schritte aktzeptiert werden. Der britischen Wirtschaft wird das von Herrn Osborne skizzierte Konzept in jedem Fall schaden.

Ewiges Geheule

Dieses lammentieren der Briten geht einem echt auf den Zeiger, ihre Industrie ist so ziemlich nicht mehr existent, alles was sie noch haben sind ihre "Bänkster" und "Hedgefond-Mafiosi" aber all anderen sollen sich ändern, ist klar. Das die genau bescheid wissen wieviele Patente angemeldet werden, verwundert überhaupt nicht, da sie genauso gerne intensiv Schnüffeln wie ihre amerikanischen Freunden. Wenn es denen nicht passt was hält sie zurück? Geht und lammentiert uns nicht die Ohren voll. Aber erwartet nicht, das nach dem Verlassen der EU nach wievor ein bevorzugter Zugang zum inner europäischen Markt geben wird. Denn das kann nicht sein austreten und trotzdem Privilegien wie ein EU-Land genießen. Es gibt nur ein entweder oder.

Geht nur niemand braucht GB!

Tatsache ist, dass GB die EU mehr braucht als die restlichen EU Staaten Großbritannien alleine wenn die EU GB durch den Austritt aus der EU den Zugang zum Europäischen Finanzmarkt entziehen ist es aus mit London! Abgesehen davon wie soll die EU bitte nicht "Marktanteile" verlieren wir sind knapp 600 Mio in Asien gibt es aber 4 Mrd Menschen unser Markt ist übersättigt wir haben fast alles in Asien sieht es dagegen ganz anderst aus die holen gerade erst ihre Entwicklung nach. Ja in der EU muss sich etwas ändern aber nicht so wie dieser Engländer meint! Gegen Arbeitslosigkeit muss etwas getan werden aber mit sicherheit nicht durch kürzungen bei den Sozialleistungen und wer so wenig in Forschung Investiert wie die Europäischen Staaten braucht sich auch nicht wundern. Also weg mit GB aus der EU. Abgesehen davon mag ich GB kann man gut Urlaub machen nette Menschen aber die Regierung schlimmer als die FDP.

Entweder EU beendet den Sozialstaatsgedaken oder was?

Natürlich sind alle Schwellen- und Enwicklungsländer und die USA, die nicht das Glück hatten zu den alten Industrienationen bzw. deren Sozialstaatsentwicklung im Ost-West-Systemkampf v.a. in Europa zu gehören, leuchtendes Beispiel für sozialen Wohlstand. Da wollen wir wieder hin. Am besten gleich auf asiatische Sozialstandarts, die wir hier ohnehin nach und nach importieren.
Dass die Großkonzerne in all diesen Leuchttürmen von Armenhäusern sitzen und dort die Sozialkosten drücken, vergisst Osborne.
Und natürlich sind an den Staatsschulden und Rückgang der Zuwachsraten der Wachstumsideologie die Arbeitnehmer schuld, die für alle Arten Schulden aufzukommen und zu bluten haben bevor sie per Gewerkchaften den Staat bitten endlich die üppigen Sozialtransfers einzustellen, die den chinesischen Wanderarbeiter so arg im Wettbewerb benachteiligen.

Der finanzielle Crashkurs dieser Eliten schießt sich jetzt auf alle EU-Arbeitnehmer ein, nachdem man schon einige Testläufe hatte.

13:54 von mr_mad_man

glauben Sie nicht alles was "Zapp" entstellt, 1696 bereits wurde in GB die Pressefreiheit einfgeführt.

GB könnte uns den richtigen Weg aus der Misere zeigen

Mr. Osborne hat doch Recht. Schluß mit der verordneten Europabegeisterung mit dem Ziel der Installation einer imperialen EU-Zentralregierung unter der Leitung einer kleinen Clique von Figuren, die wir heute noch nicht kennen. Die Art und Weise wie Euro-Kritiker in diesem Land heute schon bekämpft, lächerlich gemacht und an den Rand gestellt werden ist Vorbote für eine EU-Diktatur, die noch kommen soll.
Wer wird eigentlich Präsident von Europa? Wer soll eigentlich Präsident einer Weltregierung werden - der logisch nächste strategische Schritt?
Hoffentlich steigt England aus dem Irrsinn der Kulturvernichtung aus und zeigt dem geknebelten Resteuropa, daß die nationale Souveränität einem EU-Block in jeder Hinsicht überlegen sein wird.
Der Engländer hatte schon immer den richtigen Riecher für das, was England oben aufschwimmen läßt.

13:35 @AbseitsDesMains...

Da sprechen Sie gerade den richtigen an.
Osborn hört selbst Ihre Selbstgespräche in ihren vier Wänden ab.
Übrigens. Sie verwechseln immer noch
Deutschland mit der DDR. Die Zeit ist vorbei, Sie brauchen sich nicht mehr zu verstecken und können auch außerhalb
ihrer vier Wände über Ihr Land schimpfen.
Aber bitte mit Fakten und Substanz.
Geschwafel gibt es schon zu viel.

@Skywalker

"Aber: 1/3 der weltweiten Staatsschulden sind bei der EU zu finden. (Ca. 15 Billionen USD im Vgl. zu 48 Bio USD Gesamtschulden der TOP 82 Volkswirtschaften...) Daraus folgt, dass ein guter Teil der Sozialleistungen nicht durch die Wirtschaftskraft gedeckt ist, sondern auf Pump finanziert."
.
Hier klare Rationalitätsfalle: Erstmal kann man Geld nicht essen, weswegen nichts finanziert werden kann wozu die "Wirtscahftskraft" nicht da ist.
"Auf Pump" wird jedes Geld geschöpft, ob privat oder Staat. Das wäre nicht so tragisch wenn sich nicht abartig viel auf der ersten Stelle konzentrieren würde. Beim letzten Mal brauchten wir ein Weltwirtschaftskrise und einen Weltkrieg um zu verstehen das dieses Verhältnis eine existenzielle Bedrohung darstellt.
Nirgendwo konnte ein Land mit einem derartigen Programm, wie es Herr Obsorne vorschlägt, Wohlstand schaffen. Als aktuellstes Beispiel dient die Eurozone: Armut nimmt zu während Löhne und Sozialleistungen abnehmen. Klappt also nicht so ganz.

Osborne hat Recht, dass wir Reformen brauchen.

Die wichtigste davon ist, dass die ganze Finanz- u. Zockerindustrie an die kurze Leine gelegt wird. Goldman Sachs und die City of London sind größtenteils verantwortlich für die Finanzkrise. Also selbst die Krise verursachen und dann den anderen die Schuld geben. Außerdem wäre ein Austritt aus der EU für die Engländer eher negativ als positiv. Aber clever waren sie, weil sie den Euro abgelehnt haben.
Auf unsere Sozialsysteme können wir stolz und froh sein. Das zeichnet eine gute Gesellschaft aus.
Dass Asien Nachholbedarf gegenüber uns hat, ist doch völlig normal. Dieses Geschwafel über immer mehr Wachstum, welches vorwiegend nur den oberen 5% nützt, ist nur noch nervend. Die Politik sollte sich lieber um Beständigkeit und gerechtere Verteilung kümmern.
@michicu
Sehe ich genau so.

Reformen: Ja, unbedingt.

Neoliberalismus: Nein, danke!
Ohne Frage sind immer Reformen in der EU nötig, um sie den jeweiligen weltweiten Bedingungen anzupassen und auch, um die europäische Einigung voranzubringen.
Auf Dauer werden wir uns den Luxus einzelner Nationalstaaten in Europa nicht mehr leisten können. Nur eine politische Union wird auch in der Zukunft ein Gegengewicht zu anderen Großmächten wie den USA, Russland oder China bilden können.
Aber gerade der angelsächsische Turbokapitalismus hat doch erst einen Großteil der Krisen der letzten Jahre ausgelöst.
Also bitte keine Reformen weiter in Richtung Neoliberalismus sondern wieder Stärkung der sozialen Marktwirtschaft mit Augenmerk auf "sozial".

Zum Thema Neoliberalismus und angelsächsischem Turbokapuitalismus gibt es in der ARD-Mediathek einen seeeehr interessanten Beitrag - UNBEDINGT anschauen:
Die Story im Ersten: Geld regiert die Welt

der is ja lustig :D

nicht das nicht klar währe das er sich an seine landsleute richtet, aber trotzdem:
das land das bei der kriese als erstes abwärts ging wie ein stein weil sie zuwenig sozialabfederung hatten versucht die schuld denen denen das so nicht passierte weil sie sozialausgaben haben zuzuschieben um das eigene systhem über das andere zu stellen.
irrsinniger ist nur das sie sich danach mit dem verdienen an der koodinierung der angriffe auf den € über wasser hielten wodurch sie jetzt wenigstens jemanden in der eu haben der mieser dasteht als sie - übrigens v.a. weil sie die sozialausgaben eindampften; danach gings, logischerweise, abwärts wie ein stein.

aber das beste ist die idee das die eu sich nach britischen vorstellungen richten soll und alles was hier stabilisiert wegreformieren damit die briten sich ANSCHLIESSEND entscheiden können ob sie austreten wollen...

...darfs a bisserrl mehr sein ? ;D

Alles umonst

Die Briten werfen der EU vor, das Problem der Wettbewerbsfähigkeit bleibte bestehen oder sei ungelöst.

Diese Kritik im Hinterkopf behaltend, heisst im Klartext, dass die bisherigen Eu-kratischen bombastischen Wachstumsbeschleunigungen von Hartz Vier bis zur Agenda 2014 in Frankreich und der ganze Kommerz und Ausverkauf von Werten und Ausbeutung des Volkes bei börsengemachten Preisen: UMSONST WAR!

Wenn ich an EU denke, dann denke ich in erster Linie: Die haben sich dem Wachstum verschrieben. Das ist doch die ganze Politik der letzten Jahre. Was denn noch alles? Kinderarbeit? Arbeit umsonst? Vermögensabgabe für Obdachlose?

Zahlen, nur was will man uns damit zeigen?

Ich wüsste ja zugerne, was diese Zahlenjongliererei soll. In ihrem eigenen Land ist Ihnen doch sehr wohl gestattet, nach eigenem gutdünken Sozialleistungen zu streichen. Und natürlich holen die Asiaten auf, und werden uns überholen... Ich erkenne daran keinen Niedergang, vielmehr wachsende Kaufkraft und wächsende Märkte für Europa.

Desweiteren ist sehr zweifelhaft inwiefern England nachteil durch die EU sieht. Wahrscheinich Waffengetöse um irgendwas zu erreichen...

Also tschüß zum Zweiten.

'Am 15. Januar 2014 um 14:27 von Glatzkopf
"Also tschüß!

...

Wenn die Cameron-Regierung aber wirklich ihre Obstruktionspolitik und das ewige bremsen aufgeben will und aus der EU austreten - bitteschön!"

Es ist wichtig, dass Sie verstehen, dass fuer Briten wie ich der Cameron viel zu EU-freundlich ist.'

EU-freundlich? Das kann ja wohl nur als Witz gemeint sein! Aber wahrscheinlich gibt es selbst in der Conservative Party niemanden, der Ihnen an Europafeindlichkeit nahekommt...

Vielleicht ist es auch wichtig, zu verstehen, dass GB nicht mehr der Hegemon von vor 100 Jahren ist und auf sich selbst gestellt scheitern wird.

Wenn sich in diesem Jahr Schottland vielleicht für die Eigenstaatlichkeit entscheidet und seine Resourcen mitnimmt, wird vielleicht selbst die City verstehen, was so passiert auf der Welt...

Auf Wiedersehen? Eher nicht

Die Briten wollen austreten, sollen sie doch.

Seit Jahren nur am jammern, Drohungen werden ausgestoßen, Neid auf ändere Länder ist offensichtlich.

Die EU braucht dieses Land nicht, das stets nur Vorteile wahrnehmen will aber alles andere ablehnt

Ich bin kein EU-Fan, aber GBs Verhalten paßt nicht in die moderne Zeit.

Siehe die abgeschaffte Pressefreiheit, Durchsuchung des Guardian

Birnen und Äpfel

Wenn in einem Land im letzten Jahr kein Auto fuhr und die dort lebenden Menschen auf die Idee kommen Auto zu fahren...... dann gibt es riesige Zuwachsraten.
Wie man derartige Daten in Bezug auf Europa - China - Indien setzen kann - das bleibt auch im Meer der Dummheit spitze;-)
Schön, wenn sich Engländer Sorgen machen und nachdenken - sie haben auf ihrer herrlichen Insel genug zu tun.

Prozente

Was sagen mir eigentlich immer diese Prozente ? Wenn ich letztes Jahr 1 Auto in China verkauft habe und dieses Jahr 2, dann ist das 100% Wachstum.

Wenn ich letztes Jahr 1 Mio Autos in Europa verkauft habe und dieses 1.2 Mio, sind das nur 20% Wachstum

Also kann Europa ja nur schlecht sein, da ist das Wachstum ja nur bei 20% gewesen, aber in China hatten wir 100% !

Heist dass dann das wir aufhören sollten Autos in Europa zu verkaufen, weil das Wachstum in China ja viel grösser ist ?

Oder was sollen mir diese Wachstumsraten aus China und Indien sagen ?

privatisieren und entsolidarisieren ...

... bis wir auf bangladesh-niveau sind.
.
wieso wird das geschwätz des reichen söhnchens und nutznießers des antidemokratischen systems dermaßen prominent platziert?
.
der euro als für viele regionen zu harte währung vernichtet den eu-binnenmarkt. nicht unser rest-sozialsystem.
.
die usa generieren monat für monat 75 milliarden dollar (vormals 85 milliarden). könnte griechenland die per drachme, ginge es den griechen so gut wie vor dem eurobeitritt.
.
wer wasser predigt darf gern seinen geheimdienstapparat zurechtstutzen. und soll keinen asozialen blödsinn verzapfen.

EU-Reformen?

Mehr Sozialabbau in Europa ist das Letzte, was sich die Menschen hier wünschen. Wenn GB eine stärkere Bindung an die Banken und die Hedgefonds wünscht und weniger Bindung an Europa, dann sollen sie besser aus der EU austreten und eine noch stärkere Bindung an die USA anstreben. GB hat doch immer schon eine Sonderrolle in der EU gespielt und wollte immer schon Extrawürste gebraten haben. In der EU sind Reformen dringend notwendig, aber nicht so, wie sie sich GB vorstellt.

14:58 von Phonomatic

glauben Sie nicht alles was "Zapp" entstellt, 1696 bereits wurde in GB die Pressefreiheit einfgeführt.

Misstrauen Sie den Aussagen der Tagesschau?

Zitat der Londoner ARD-Korrespondentin Barbara Wesel:

Der Schutz der Pressefreiheit ist in Großbritannien tatsächlich besonders schwach ausgeprägt. Es gibt keine in der Verfassung festgeschriebenen Rechte. Die Garantien kommen über den Umweg der Europäischen Konvention für Menschenrechte. Demgegenüber schränken eine große Zahl von Anti-Terror-, Geheimhaltungs- und so genannter "Staatssicherheitsgesetze" die Pressefreiheit ein. Das Innen- oder Verteidigungsministerium kann eine Art Zensuranordnung für alle Medien erlassen. Die beinhaltet die Aufforderung, über bestimmte Vorfälle nicht zu berichten...
Quelle: www.tagesschau.de/ausland/snowden250.html

... ist ein bischen aktueller, als "1696"

Klartext

Ja, das ist wohl Klartext: in der EU wird also viel zu viel Geld für Sozialleistungen ausgegeben.

Denn in Indien und China sind diese Ausgaben wesentlich geringer. Die Frage ist aber, ob wir möchten, dass bei uns ähnliche Verhältnisse entstehen wie in China oder Indien. Denn reich sind dort nur wenige, und es sind nicht die Menschen, die in Fabriken unter unwürdigen Bedingungen unsere Kleidung, billiges Spielzeug für unsere Kinder oder teures Spielzeug für die Erwachsenen herstellen. Es ist Zeit für uns Verbraucher, aufzuwachen und auf faire Bedingungen bei der Produktion unserer Luxusgüter zu achten. Das ist nicht einfach, aber: wir sollten es uns Wert sein.

Und Tschüß!

Wir brauchen keine Vasallen der USA hier in Europa

Überall steckt etwas Wahrheit drin

aber die Briten sind mit Sicherheit kein Vorbild, schon gar nicht wenn es den Markt und die Menschen geht!

Mit ihrem Neoliberalismus haben sie mehr kaputt als heil gemacht.

Aber das sollte uns nicht die Blicke vernebeln:
mit Sozialromantik und offenem Sozialtourismus ist niemandem wirklich geholfen.
Wir stehen nun mal zunehmend im Wettbewerb mit Asien, Indien und Osteuropa. Wenn wir und unsere Kinder/Enkelkinder noch eine gute Zukunft haben sollen, dann geht das nur über Wettbewerbsfähigkeit und nicht mit dem verteilen von Sozialgeschenken, siehe z.B. Griechenland, anstatt sich und ihre Wirtschaft auf die Zukunft vorzubereiten, hat man viele Jahre Wähler gekauft, noch dümmer gehts nicht!

Brit-tanic

Wenn Osborne bereit ist,
ohne die, € - aufgeblasenen
Schwimm-Ärmchen baden u gehen,
sollte man ihn nicht aufhalten.
Lasst ihn mal "ohne" schwimmen.

@um 14:05 von simor77

"ein mehr gemeinsames Europa"
Das wäre toll, aber dann Richtig!
Mehr Solidarität, bei gleichen Gesetzen, Steuern, Regeln.
Da kann sich dann nicht mehr ein Land das Beste für sich selbst aus dem Kuchen picken und alle anderen belügen und betrügen. Und wenn dann das böse Erwachen kommt nach Hilfe schreien.

Erst Sozialabbau initiieren, dann nichts wie raus???

Erst "Änderungen" einfordern, dann Volksabstimmung über die Mitgliedschaft, so gerne ich die Briten eigentlich mag, das ist keine akzeptable Reihenfolge. Ich sage: gleich abstimmen lassen und (gegebenenfalls) in Frieden trennen. Die ewigen britischen Extrawürste führen nur zu schlechter Stimmung und ruinieren das Verhältnis, deutlich am Tonfall vieler Kommentare hier abzulesen. Wer raus will, muss raus dürfen. Ob's dann auch was bringen wird muss sich zeigen (Ich habe da meine Zweifel....). Aber bitte nicht erst verlangen dass die EU zuerst "anglisiert" (Wirtschaftsliberalisiert) wird und dann "Danke und Tschüss" sagen! Die Idee , den relativen Aufstieg nicht-Europäischer Länder mit dem üblichen neoliberalen Aktionismus verhindern zu können ist eh naiv und wird nicht funktionieren.

Schlichtweg Unseriös

Was auf der Insel gefordert wird, ist die de facto Abschaffung der sozialen Marktwirtschaft.

Eine solche Forderung wird in Zentraleuropa keine Zustimmung finden. Darüber hinaus sind die Wachtumsvergleiche mit Asien schlicht unseriös. Punkt und Ende der Debatte könnte man denken. Dem ist leider nicht so.

Es befremdet doch sehr zu sehen, dass nationalistische Forderungen in allen Teilen Europas im Vormarsch sind. Zum einen sind da die verschuldeten Staaten Südeuropas, die statt den Miesepeter bei Ihren eigenen Politikern zu suchen, die Schuldigen im europäischen Ausland sehen. Zum anderen sind es die Engländer, die Ihre weltpolitische Rolle immernoch als "Rule Britannia! Brittania rule the waves" interpretieren. Wir müssen uns fragen wie wir eigentlich leben wollen. Es kann nicht sein, dass wirtschaftliche Interessen dieses Europa der Kulturen derart dominieren und Politik nur noch als Reaktion auf die sich ständig ändernden Weltwirtschaftsparameter gesehen wird!

@ Neuländer

Dann ist es mit dem Tellerand der Briten auch nicht soweit her, immerhin drohen diese selber mit dem Austritt

@ alphasigma

"Europa geht nur, wenn es sich nicht nur als witschaftliche sondern auch als menschliche Aufgabe versteht."

Dem kann ich nur 100% zustimmen, allerdings scheint man nun die Erfahrung zu machen, dass beide Sachen in einem Widerspruch zu einander stehen und die Wirtschaft nunmal Einfluss auf einen Großteil der politischen Entscheidungen nimmt.

Austritt aus der EU

Great Britain wird wohl in den nächsten 10 Jahren der 51. Bundesstaat der USA werden

was haben die Briten schon zu

was haben die Briten schon zu fordern?

mit TTIP, ohne

mit TTIP, ohne Sozialleistungen ist camerons Ansinnen. thats it

Hmmm...etwas scheinheilig der Mr. Osborne

Nun zunächst: In Grossbritannien steht auch nicht alles zum Besten und der aktuelle brit. Premier ist sehr schlecht gelitten und davon möchte man natürlich auch gerne etwas ablenken.

Denn für viele Probleme in GB sind die Briten selber verantwortlich (genauso wie Probleme bei uns hauptsächlich durch die dt. Politik zu verantworten sind).

ABER: In der Tat muss deutlich mehr wieder DEZENTRAL geregelt werden. Da stimme ich Osborne zu.

Genauso muss der Einfluss Brüssels generell stark reduziert, der Beamtenkopf massiv verkleinert werden.

Zudem sollten die Bürger über wichtige Entscheidungen in Brüssel mit abstimmen.

Osborne muss Deutschland das Fürchten lehren

Grossbritannien hat vorgemacht, auf welches Desaster man zusteuert, wenn man auf Scheinprodukte wie Finanzdienstleistungen und Mangement setzt. In Deutschland quellen die Universitäten über von jungen Leuten, die später als Finanzdienstleister und Manager höchste Gehälter erwarten aber keinen produktiven Beitrag zur Wirtschaftsleistung erbringen. Natur- und Ingenieurwissenschaften trocknen dagegen aus. Das wird nicht gutgehen! Auf Sand hat sich noch nie trefflich bauen lassen.

Folgen wir doch diesem Vorschlag

Genau lasst uns doch Europaweit alle Sozialleistungen abschaffen. Dann dauert es keine 6 Monate und wir haben einen Europaweiten Bürgerkrieg, bzw. massivste Kriminalität.

Sozialhilfe ist ein Schweigegeld für die Besitz- und Arbeitslosen.

Die Zahlen scheinen einleuchtend, doch genau wie das FDP Argument, das die Reichen bereits die Hälfte der Steuern zahlen, zeigen auch die nun behaupteten Zahlen lediglich wie ungleich die Güter und das Geld verteilt sind.

Ratschläge

1. An die Briten: Raus aus der EU, und zwar ganz schnell.

2. An die anständigen innerhalb der EU: Abkoppeln vom neowirtschaftsliberalen Crashkurs, wieder den Weg der Mitte gehen und die soziale Marktwirtschaft auf- und dann ausbauen: SO funktioniert das Leben auch langfristig.

Naja,

im Grunde sind die Briten ja auch zu verstehen.
Wenn ich dann aber lese, die EU müsste wirtschaftsfreundlicher werden, dann
hätte ich dazu gerne mehr Informationen?

Meiner Ansicht nach ist die EU mehr als wirtschaftsfreundlich, überall werden großzügig irgendwelche Subventionen verteilt. Reicht das nicht?

Wenn man schon eine Änderung will, wie wäre es dann, eine gemeinsame Verfassung zu erarbeiten, in die jedes Mitglied per Volksabstimmung einwilligen kann oder auch nicht.

Das hätte dann wohl eher Hand und Fuß als dieses derzeit zusammengeklüngelte Konstrukt, das nicht auf dem Willen der Völker basiert.
Dies sehe ich als eigentliche Herausforderung für die Zukunft:

Die Mitglieder alle unter einen Hut zu bringen und zwar unter einen gemeinsamen mittels einer vom Volk akzeptierten Verfassung.

Wer das nicht möchte, darf sich gerne verabschieden.

Schade für Europa

Die Briten waren schon immer Euroskeptiker, wollten keinen Euro und bekamen Sonderrechte. Aber der Wirtschaftsfaktor schlechthin waren sie auch nie. Aber wie kann ich einen Austritt androhen, wenn gerade Engländer aus England austreten wollen? England hat Riesenprobleme, welche nur im europäischen Verbund regelbar sind, wenn überhaupt. Außerdem könnte kein Engländer in Brüssel mehr etwas fordern, und Zölle würden England für Europa uninteressant machen.
Diese "Drohung" ist nichts anderes als in innenpolitisches Aufbäumen einer gescheiterten Regierung, welche dem Vertrauen in verlässliche Politik nachhaltig schadet. Schade England, aber so gräbt man sich sein eigenes Grab.

GoodBye

Wenn die Briten nicht immer in Europa bremsen würden, hätten wir schon längst schlagkräftige Reformen umgesetzt:
Transaktionssteuer
Einschränkung des Derivatehandeles

etc. pp.

Die Einkünfte würden bei weitem den fehlenden rabattierten Britenbeitrag kompensieren.

Außerdem sollt man nicht vergessen, daß die Britten gerade mal noch das Schoßhündchen der Amerikaner sind, was neuerlich mal wieder bei den Spionageskandalen offensichtlich wurde.

ganz Unrecht hat er nicht

viele reden hier von "sozial" ist voll toll und gut, aber sie vergessen in ihren ausführungen, dass das was verteilt werden soll vorher erst mal erarbeitet werden muss.

und leider kann man sich auf den kopf stellen, die regelungen des marktes greifen nun mal, ob man will oder nicht.

die agenda 2010 hat d nach vorne gebracht uns geht es wirtschaftlich top und alles ist schön. hm... das ist gut aber viele die dies verteufeln sollten sich bei ts mal die archivsendungen ansehen. vor 15 jahren waren wir der "kranke mann" europas. was hat schröder gemacht? nichts anderes als was man von den anderen eu ländern jetzt fordert.
das ergebnis der reformen zeigt doch, dass diese richtig waren und massenarmut oder sonst etwas ist hier nicht ausgebrochen.

welches industrieprrodukt liefert den gr? mir fällt keins ein und solange es keine industrie gibt sieht es schlecht aus. nur konsum, auch staatlicher, hilft nicht solange er auf pump ist... also eine agenda 2010 für ganz europa....

... unser Kontinent fällt zurück.

Ist das im Sinne von Kontinetn=Kolonie gemeint?
Die Briten sollen endlich aus der EU und die Shotten aus dem UK austreten,
dann können die Schotten wieder der EU beitreten und alle sind happy!

Ja, ja...die Briten

Reformen wollen wir, ja? Wettbewerbsfähig wollen wir sein, richtig? Und warum wird dann nahezu jede wirtschaftliche oder sozialpolitische Veränderung auf EU-Ebene durch eure Kommissare oder euren Premier blockiert? Das Thema Transaktionssteuer ist hierbei nur eines von vielen.
In Wahrheit bangt ihr nur um eure eigene Wirtschaft, weil ihr übertrieben gesagt eine Exportstärke wie Nigeria habt. Fangt bei euch an, dann reden wir weiter!

Osborne hat weitestgehend recht

Mehr Wirtschaftsfreundlichkeit und weniger Sozialstaat - das würde Europa tatsächlich gut anstehen, da hat Osborne recht. Doch diese Wirtschaftfreundlichkeit darf nicht "mehr Subventionen und Staatshilfen" heißen sondern einfach Deregulierung.
Und Sozialleistungen kürzen: gerne, aber nicht nach der Rasenmähertaktik sondern bei denen die wenig bis gar nichts in die Sozialkassen einbezahlt haben. Dort dann aber massiv.

nur der Bürger hat nichts davon

Seit Schröder dümpeln die Löhne vor sich hin. Trotz Steigerung der Wirtschaftskraft hat der Arbeitnehmer nichts davon. Ihm geht es so gut wie vor 10 Jahren. Das ist keine Teilhabe im Sinne der sozialen Marktwirtschaft.
Parallel oder besser als Folge daraus wächst das Problem der Altersarmut.

Und dann darf der Bürger auch noch für die Banken löhnen, die sich nach der Freigabe aller Beschränkungen von Blair und Schröder erst eien goldene Nase verdient haben und dann weich mit Steuergelder gepolstert wurden.

Ich möchte nicht, daß meine Kinder auf das Einkommensniveau von Bangladesh gedrückt werden, nur damit "Wirtschaftsdaten" gut aussehen.

Danke! - Endlich sagt das mal jemand so offen

Ich wünschte, so etwas würde doch auch mal von deutschen Politikern kommen !
Doch hier getraut sich das niemand zu sagen oder (was noch schlimmer wäre) zu denken. Gehirngewaschen u. auf EU-Kurs eingeschworen, egal, zu was das auch führen mag.
Schlimm auch, daß hier so viele Kommentare auf eben diese Engländer losgehen u. d. Königreich in d. EU für entbehrlich halten - sind diese doch inzischen die einzigen, die auch mal Paroli bieten - u. nun sogar (wahre Demokratie!) das Volk nach d. Verbleib d. Landes in d. EU befragen wollen. Es sollte für Deutschland beispielhaft sein u. nicht noch beschimpft werden.
Ich bin froh, daß es noch solche Opponenten gibt!

@To_LE

"viele reden hier von "sozial" ist voll toll und gut, aber sie vergessen in ihren ausführungen, dass das was verteilt werden soll vorher erst mal erarbeitet werden muss."

Sie stellen das Problem auf den Kopf. Es fehlt an anständig bezahlter Arbeit, nicht an Arbeitskraft und auch nicht an Kapital, um sie zu bezahlen. Die Zahl der Arbeitslosen steigt in Europa immer weiter, die Zahl der Arbeitssuchenden in Deutschland auch. Das Kapital wächst derweil und die Investitionen sinken. Der Staat müsste jetzt aktive Konjunkturpolitik betreiben.

"was hat schröder gemacht? nichts anderes als was man von den anderen eu ländern jetzt fordert."

Richtig, und genau das ist der Fehler.
Denken Sie doch mal logisch - es können logischerweise nicht alle ein Wettbewerbsfähigkeits- bzw. Exportmodell fahren, denn "wettbewerbsfähig" ist relativ. Sobald der letzte "wettbewerbsfähig" ist, müsste der erste seine Standards noch weiter nach unten korrigieren. Am Ende gibt es nirgendwo überhaupt noch Standards.

Vielleicht Verhandlungskalkül

Ich weiß nicht welche Entscheidung der EU demnächst ansteht, aber wenn die Briten austreten wollen wird das Wellen schlagen und bis es soweit ist werden alle in Panik Jammern das dann der Euro stirbt(was nonsens ist) oder so was in der Richtung.

Wenn die Panikmacher und Börsen mitspielen, ist das genug Erpressungspotential um einige Zugeständnisse abzuringen.

Die Politik täte gut daran die Briten ziehen zu lassen und zu zeigen das eine Verkleinerung der EU nicht den Untergang des Abendlandes bedeutet.

Wir sind im 21 Jhd. wer braucht da noch einen Partner mit Monarchie, ohne Verfassung aber mit Kolonien und einem überbordenden Sicherheits- und Militärapparat.

Halb richtig!

Das britische Gejaule über die EU hat sicherlich den einen oder anderen berechtigten Grund, aber insgesamt profitieren die Briten sehr vom gemeinsamen Markt. Andererseits hat Osborne natürlich komplett Recht, wenn er überbordende Sozialausgaben (50% der Weltausgaben für 7% der Weltbevölkerung!) und sich rapide verschlechternde Wettbewerbsfähigkeit bemängelt und entsprechend neue Anstrengungen fordert.

Tabula Rasa!

Ich bin gerne bereit einmal ein Grossprojekt "Ausstieg eines Landes aus der EU" zu versuchen. Mit Griechenland hat es ja nicht geklappt, vieleicht klappts ja mit Britanien?

Osborn warnt Europa vor dem wirtschaftlichem Abstieg,... als Finanzminister von England sollte er eigentlich wissen aus was die "Wirtschaft" seines landes noch besteht. Aus NIX ausser Finanzgeschäften und Banken. (ich gestehe mir leichte übertreibung hier zu).

< Ironie >
Ich würd gern zuschauen wie es England ohne die EU besser geht,... wo werden sie den wohl ihre Märkte haben, die Briten?
< /ironie >

"...dass wir ein Wettbewerbsfähigkeitsproblem haben"

Wir? Nein, Großbritanien hat ein Wettbewerbsfähigkeitsproblem, nachdem dort die Industrie von Thatcher zurückgestaucht worden war und sie bevorzugt auf die Finanzbranche gesetzt hatte! Teilweise wurde sogar von einer Deindustrialisierung Teilens von UK unter Thatcher gesprochen.

Man kann eben nicht alle Bürger in der Finanzsparte beschäftigen.

Erst mal an die eigene Brust klopfen, dann über andere beschweren.

Aber ind der EU nimmt die Ausstiegsdrohungen eh keiner mehr ernst oder schlimm, das hat man den Briten schon vor Jahren bei passender Gelegenheit mal klargemacht (hab' die Daten grad nicht zur Hand).

Die Briten fordern mal wieder

Die ewig unzufrieden Briten sind doch nur Bremskloetze in der EU , sollen sie doch endlich austreten , dann geht es der EU insgesamt besser .
Und wo erscheint denn Britannien in der Tabelle? Bestimmt belegen die keinen guten Platz .
Also sollen sie endlich austreten , die sind ja jetzt schon fast so pleite wie die Griechen .
Aber immer den dicken Max machen .

Wenn sie aus getreten sind,
wird man schnell sehen wie sie bankrott gehen .

Ich und viele Millionen EU Buerger werden ihnen keine Traene nachweinen !

Europa mit China bzw. anderen

Europa mit China bzw. anderen Ländern zu Vergleichen, die schwerpunktmäßig unterschiedliche Funktionen innerhalb der Wirtschaft haben ist sehr interessant. ich denke die Forderungen gehen eher in die Richtung um kurzfristig das Wachstum zu steigern mit ebenso kurzfristigen politischen Motivationen (oder auch langfristigen). eine Angleichung an Nordamerikanische Verhältnisse sind aber prinzipiell zu befürchten, wobei meiner Meinung nach die Bestrebungen eher dahin gehen sollten den allgemeinen Bildungs- und Innovationsstandard anzuheben (Patentrechte reformieren, Umschulungen...). da braucht jedes eu Land aber natürlich individuell Ansätze und keine EU weite wirtschaftsderegulierung mit einhergehender renationalisierung...

Osborne: Ein dummer Heuchler!

Klar, die Asiaten überholen uns. Das fällt denen in Bezug auf GB spielend leicht. Die haben ihr Industrie quasi abgeschafft. Da stellt sich die Frage, mit welchen Produkten GB mit den Asiatne konkurrieren will - Finanz- und Spekulationsblasen?

Wichtige Reformen der EU haben in den letzten 10 Jahren vor allem die Briten verhindert. Die wollen nicht, daß die Finanzmärkte kontrolliert und die Wettbetrüger gestoppt werden.

GB will raus aus der EU?

Bitte, bitte - am besten sofort. Ich sammle gerne für die Bezahlung des Papierkrams!

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

@ tonkatapu um 16:28

sie übersehen die eigentliche stoßrichtung der abstimmung die cameron initiierte.
weil es einen anti-eu nationalpopulistischen populismusnivaulimbo-wettbewerb auf der insel giebt der es fast unmöglich macht in der öffentlichkeit zuzugeben das nahrung vom kontinent importiert wird ohne das man von entsprechender seite über wochen öffentlich beschimpft wird nach dem motto: "irgendwas bleibt kleben", initiierte er eine volksbefragung zum VERBLEIB IN DER EU, nicht umgekehrt - sollte es allerdings scheitern, worauf rechtsaussen hofft und was cameron eigentlich fürchtet da es seine gestaltungsmöglichkeiten, durch rechten druck, einschränkt, hiesse das noch nicht das dadurch ein austritt beschlossen währe,
wenn sie dem folgen können.

Ich sag mal...

die Briten hatten nie vor, wirklich langfristiges Mitglied der EU zu sein. Sie bereiten ihren endgültigen Ausstieg doch schon seit Jahren vor, (z.B. auch Abzug sämtlicher Truppen). Man hat sich hier nur die Rosinen herausgepickt und nun verlassen die Ratten das sinkende Schiff, ganz einfach!

Weniger Einfluss aus Brüssel und tiefgreifende Reformen- so weit so gut, d’ accord!
Und das die Währungsunion viel zu früh, ohne vorhergehende Reformen und Angleichungen der Wirtschafts- und Sozialsysteme erfolgte, ist auch eine Feststellung, die ich teile- alles andere, was Osborne da an Szenarien beschreibt, trägt die eigene Handschrift, bedeutet, dass er hier von britischen Verhältnissen auf die Kontinentaleuropas schließt und das ist ein klarer Trugschluss.

Ohne Zweifel, es sind die neoliberalen Geister, die Osborne treiben und somit selbstredend die Sozialsysteme Kontinentaleuropas sowie faire Löhne die Wurzel allen Übels.

Bei dieser Analyse ist es wirklich besser, wenn die Briten aussteigen und ihr eigenes Ding machen- sie sind keine „Europäer“ und werden es auch nie sein- solange sie noch an ihre eigene Hegemonie glauben und diese für erstrebenswert halten....!

Tolles Zitat !

"Die Finanzkrise hat dramatisch die Verschiebungen der tektonischen Platten in der Weltwirtschaft beschleunigt."
War es nicht die "eiserne Maggie", unter deren Ägide aus London ein Spielplatz für Spekulanten wurde ?
Und jetzt beschweren die sich ?

wieso die Sozialausgaben?

Also erstmal werden regelmäßig Rentenversicherungen in die Sozialausgaben eingerechnet, die aber unabhängig vom Staatshaushalt finanziert werden.
Keiner rechnet die amerikanischen Rentenfonds (privat/ gewerkschaftlich betrieben) in die Sozialleistungen ein.

Im weiteren muß man sich fragen, warum denn die Sozialleistungen auf Pump finanziert werden und nicht Autobahnen oder Kriegsgerät? Und wie denn die Einnahmenseite aussieht - eine Transaktionssteuer haben wir immer noch nicht.

Zugpferd

Oha, das wirtschaftliche Zugpferd England will also raus aus der EU?
Naja, wir werden das Land mit den Sonderregeln vermissen.

Ach, lasst diesen Populisten doch reden...
Sicherlich muss viel getan werden und Reformen sind überfällig. Aber wie die Aussehen wird wohl kaum England mit seinen Sonderwegen bestimmen dürfen.

Wirtschaftfreundlicher werden?

Nein, menschenfreundlicher. Leben wir für die Wirtschaft oder wirtschaften wir für's Leben?

Es muß nachdenklich stimmen,...

wenn man aus der Vielzahl der Kommentare eine, um es vorsichtig auszudrücken, antibritische Stimmung herausliest!
Antibritische Stimmungen haben herrschende deutsche Kreise provoziert und ausgenutzt, um im 1.WK und 2.WK gegen Großbritanien Krieg zu führen!
Das Resultat sind Millionen Tode, Verletzte und unermäßlichen immateriellen Schaden.

selber Schuld !

China ist reich geworden , weil sie sich in Afrika eingekauft haben . Die EU hat das verschlafen . Diese Krise kam auch , weil Schröder und der damalige französische Regierungschef im Finanzsektor etwas gelöst haben , was es seit der Wirtschaft Krise in 20zigern Jahre des 20. Jahrhunderts gab . Leider weiß ich nicht mehr was . Das wurde nur einmal im Fernseher gezeigt . Und der ganze Banksektor in der Welt lebte auf Pump . Auch da hat die EU versagt . Sie hätte vorher warnen können oder es verhindern können . Denn es war bekannt das viele Länder mehr Schulden haben , als der Maastrichter Vertrag erlaubt . Das jetzt Großbritannien sich beschwert und droht , hat nur damit zu tun , das die EU zu viel Macht hat über die Mitgliedsstaaten . Und es nun teilen muss , mit anderen Ländern . Umso diese verschuldeten Länder zu entlasten . Es geht um das liebe Geld ! Und nicht um Reformen ! Drohgebärden !

Englische Pressefreiheit ?

Sie irren "Phonomatic" in England gibt es KEINE rechtsstaatlich abgesicherte Pressefreiheit. Die Regierung kann jederzeit in die Arbeit der Redaktionen von Rundfunk, Fernsehen und Printmedien eingreifen und sie tut das auch !

lasst diesen Populisten doch reden

Neu

Am 15. Januar 2014 um 17:11 von Spoing
Zugpferd

"Ach, lasst diesen Populisten doch reden..."

Aber vor allem lasst sie wählen - bei der Europawahl.

"Populisten"? Demokraten!

immer extrawürste für GB ?

die briten haben schon genug extra-zusagen der eu erhalten. es reicht nun. besser sollten sie nun ihr weltweit seltsames währungs- masse- und rechensystem, sowie den linksverkehr dem allgemein in europa gehandhabten europäischen standard anpassen. also aus mit pence, inches, miles u. co.

osborne hat recht,

bis jetzt ist die eu nur ein europaeischer untergang.

die englaender welche schon immer allen eine nase voraus waren haben den richtigen riecher und das richtiger gespuer fuer die situation.

england bekommt feedback aus der ganzen welt und kann dementsprechend auch eher voraussagen von sich geben als die gesammte eu.

das vorgehen osbornes kann man nur unterstuetzen und hoffen das sich die eu auch irgendwann mal selbst wieder findet.

und england, welches naeher an den usa und dem rest der welt liegt als an der eu wird sicherlich keinen entscheidenden fehler machen die eu zu verlassen.

lasst sie gehen

lasst sie gehen, je eher desto besser
die EU ist allemal besser dran ohne die Briten, die ständig und überall eine Extrawurst gebraten haben wollen, die für sich immer und überall Ausnahmen und Sonderrechte fordern
lasst sie raus aus der EU, ohne die Briten und deren ständiges gequängel und genörgel wird die EU sich wieder festigen und stärken
die Briten können dann ja den angestrebten anglo-amerikanischen Überachungsstaat nach menschenverachtenden turbukapitalistischen Kapitalismusregeln anglo-amerikanischer Prägung aufbauen
und die EU sollte hierzu deutlich auf Distanz gehen mit freiheitlich marktwirtschaftlichen Regeln

@Thurban

"Wenn ich letztes Jahr 1 Mio Autos in Europa verkauft habe und dieses 1.2 Mio, sind das nur 20% Wachstum

Also kann Europa ja nur schlecht sein, da ist das Wachstum ja nur bei 20% gewesen, aber in China hatten wir 100% !

Heist dass dann das wir aufhören sollten Autos in Europa zu verkaufen, weil das Wachstum in China ja viel grösser ist ?

Oder was sollen mir diese Wachstumsraten aus China und Indien sagen ?
"

Und dazu sind das in China auch oft noch DEUTSCHE Autos :-)

Wachstumsraten sind dennoch wichtige Kennzahlen, weil damit Absatzzahlen für die Zukunft prognostiziert werden können. Und diejenigen, die mit den Zahlen arbeiten schätzen sie auch richtig ein!

Übrigens ist in meiner Branche Europa seit Jahren ein stagnierender, evtl. minimal wachsender Markt. Die größten Zuwächse sind Südamerika, USA und Asien. Bei 65% Export profitiert aber auch unser Stammwerk in D mit Personalwachstum von 2-5% p.A., trotz vorhandener Produktionswerke in USA und Asien.

Auch aus Deutschland

würde ich mir solche Worte wünschen: der verstärkte Zulauf der FN in Frankreich zum Beispiel ist auch (wenn nicht sogar hauptsächlich) durch die aktuelle EU-Politik verschuldet, in der die einzelnen Länder stets mehr ihre Landeshoheit einbüßen und die Arbeitslosigkeit weiter ansteigt..

Merkel und Reformen?

Sie ist kein Macher. Das wird nichts. Die Briten und Reformen? Schaut Euch die Bankenblase in London an. Beim nächsten Crash fallen die Bankhäuser mangels Masse zusammen. Da gibt es einen gewaltigen Reformstau.
Was Europa wirklich bräuchte: Schluss mit der Globalisierung der Profite und die Besinnung auf die eigene Kraft. Also weg von den schnüffelnden und Geld druckenden Amis - deren Schiff liegt weit eher Kiel oben als das Europäische. Und Hinwendung zu dem, was wir können. Effizienter Umgang mit Rohstoffen, Recycling, umweltfreundliche Technologien vorantreiben, auch ein wenig abschotten von dem Teil der Welt, der mit Dumpinglöhnen arbeitet, denn das zerstört hier wertvolles Know How und Arbeitsplätze ohne das jemanden in der 3. Welt wirklich geholfen wäre.

@bigbootykilla

"Deswegen gehts allen immer schlechter, weil sich das Geld einfach auf immer mehr wenige Menschen zentriert. Das fehlt halt dann woanders. Das Geld is ja nicht weg, es ist nur woanders."

Das stimmt nicht, weil eben auch die breite Masse in Deutschland z.B. deutlich mehr hat. Wir haben ein enormes Geldmengenwachstum. Sicherlich gibt es eine Handvoll Menschen, die sehr viel mehr haben als die meisten anderen zusammen. Dadurch geht es den anderen aber kein Deut schlechter. es sei denn der Neid zerfrisst sie.

Da passt die Geschichte mit den Wünschen:

A: 1000 EUR mehr verdienen , Nachbar 2000 EUR
B: 800 EUR mehr, Nachbar keine Erhöhung.

Viele würden B wählen, obwohl sie bei A viel besser weg kämen- andere nur eben noch besser...

17:51 von cotche

Sie haben einerseits Recht, andererseits aber auch nicht.

Zu Recht prangern sie an, daß der "Brüsseler Moloch" in immer schnellerem Rhythmus versucht auf Nationale Regierungen Einfluss zu nehmen und diese zu "zwingen" Gesetze umzusetzen, die von "dubiosen Gremien" erarbeitet wurden als Nationales Recht umzusetzen.

Hier gehe ich noch mit ihnen konform.

Daß nun allerdings ausgerechnet die Briten herhalten sollen davor zu warnen, kann nur als Satire gemeint sein.

Waren es doch eben jene, die von Anfang an den Europäischen Gedanken torpedierten und immer noch torpedieren.

Diese nun als "Rufer in der Wüste" zu präsentieren, ist in etwa so, als würde ein Kutscher mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und nach Hinten rufen : "Wir fahren auf einen Abgrund zu, und ihr da hinten seid schuld daß ich die Bremse nicht ziehe" !

17:39 von Shalom

Sie glauben eine "Antibritische Stimmung" in den Kommentaren ausmachen zu können und setzen diese in einen Bezug zum 1. und 2. Weltkrieg. Das will mir nicht als Logisch erscheinen. Könnten sie das näher erläutern ?

Die "Antibritische Stimmung" die sie (ihrer Meinung nach) ausmachen, könnte die ... evtl. ... möglicherweise ... vom Königreich selber produziert sein, indem man eben jenes AKTIV betreibt was der Europäischen Währung (der man ja nicht beitrat) im Moment am meisten schadet ?

Falls ihnen das zu kryptisch ist : Wie verträgt sich der Finanzplatz London, mit seinen Wetten GEGEN den € mit einer Mitgliedschaft in der EU ?

Wäre es da nicht ehrlicher auszutreten, bzw. von der restlichen EU "ausgetreten zu werden" ?

Oder ist das sogar Ziel der ganzen Aktion ? Schaut mal alle her, die böse EU hat uns rausgeschmissen (obwohl wir das doch selber wollten) und jetzt können wir erst recht motzen und die anderen sind schuld ?

@Nana

"Hier klare Rationalitätsfalle: Erstmal kann man Geld nicht essen, weswegen nichts finanziert werden kann wozu die "Wirtscahftskraft" nicht da ist.
"Auf Pump" wird jedes Geld geschöpft, ob privat oder Staat. Das wäre nicht so tragisch wenn sich nicht abartig viel auf der ersten Stelle konzentrieren würde."

Solange wir eine Überproduktion Nahrungsmittel haben, diese auch günstig sind, und man damit mit Geld Essen kaufen kann und mit mehr Geld mehr Essen, solange kann man Geld essen.

Und Ihr Problem mit der Geldschöpfung kann ich nicht nachvollziehen.

Reisende soll man nicht aufhalten

Aufgrund solcher Äußerungen wie der Osbornes, bin ich ja fast geneigt, meine ablehnende Haltung bezüglich eines Freihandelabkommens mit den USA zu überdenken.

Schlage vor erst, die Briten rauszuschmeißen und dann das Abkommen unterzeichnen, das abkommen zuunterzeichnen. Das wär mal ein Spaß :D

Frieden?

Von den Beiträgen hier und anderswo kann man m.E erkennen, dass die EU keinen Frieden in Europa bringen wird. Sie schafft zusätzliche, unnötige Reibungsflächen.

Ich glaube, die Situation in der EU hat Ähnlichkeiten mit der Situation in Europa vor der Reformation.

UK? Bald ist Schottland frei!

In der eingeblendeten Statistik fehlt die Jughendarbeitsloigkeit in Großbritannien...

Soweit ich weis, gibt es in diesem Jahr ein Referendum der besonderen Art. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien. Den Schotten stinkt es, das die Einnahmen Schottlands aus dem Nordsee-Erdölgeschäft in London versickern. Ich wünsche den Schotten viel Glück! Wenn wir sie als freie Mitglieder der EU mit ihren Erdöl-Vorräten in der EU begrüßen und mit dem Euro ausstatten können, dann ist England nur noch ein nostalgisches Museum mit einigen Perlen wie Rolls-Royce... insgesamt aber ökonomisch, politisch und militärisch bedeutungslos. Die Londoner Börse... geschenkt! Die EU müsste nur Geschäfte in Euro an der Londoner Börse für illegal erklären... Diesmal könnte die Kontinentalsperre, an der Napoleon gescheitert ist funktionieren. Bye Bye England, am 18.9.2013 ist das Referendum! Am 24.03.2016 könnte Schottland frei sein...

nicht stänkern - handeln

Würden die Briten doch ihre Ausstiegsdrohungen endlich einmal Wahrheit werden lassen.

Ständiges stänkern, Einfordern von Sonderbehandlungen, generelles Verweigern und eingeschnappt sein garniert von GCHQ-Schnorcheleien und antisozialer Wirtschaftsneoliberalität - Freundschaft und Verbundenheit sieht anders aus. Würde Großbritannien die EU verlassen, ginge es in vielen EU-internen Fragen sicher schneller, einfacher, zielgerichteter und preiswerter voran, während das abgeschottete Inselkönigreich noch weiter den Anschluss verlöre. Mögen die britische Regierung doch ihrer dauerhaft wiederholten Drohung endlich einmal Taten folgen lassen...

Hervorragender Beitrag des

Hervorragender Beitrag des Ministers.
Er hat absolut recht.

Wenn die Behauptung, dass die EU und vor Allem der €uro alternativlos sei war wäre, warum sind dann Länder wie die Schweiz, Norwegen, Schweden, Dänemark oder eben England und diverse andere Länder nicht längst pleite?
Es ist schon recht bezeichnend, dass gerade die Länder mit wirtschaftlichen Problemen in die EU drängen.
An den Exportmöglichkeiten für ihre Produkte wird es ja wohl nicht liegen. Demgegenüber halten sich Länder mit einer starken Wirtschaft auffällig zurück und fahren offenbar ganz gut damit.

@Skywalker

"Solange wir eine Überproduktion Nahrungsmittel haben, diese auch günstig sind, und man damit mit Geld Essen kaufen kann und mit mehr Geld mehr Essen, solange kann man Geld essen."
.
Dann haben Sie sich selbst widerlegt. Es kann also erwirtschaftet werden. Wo ist denn das Problem?
.
Und ich habe kein (grundsätzliches) Problem mit der Geldschöpfung, sondern nur damit es so darzustellen als ginge es hier um Lieschen Müller die einen Kredit von der Bank haben will.

Ich auch !

Ich will auch aus der EU ! Die macht Deutschland fertig !
Wir Retten die Südländer und Osteuropa und noch teils Nordafrika ! Das wird schiefgehen !
Ich will auch aus der EU -und viele andere auch ! Die Mehrheit wird es erst merken , wenn es zu spät ist ! Besorgter Deutscher !

Shalom beschreibt die

Shalom beschreibt die überwiegende Zahl der abgegebenen Kommentare als antibritisch. Nach meiner Ansicht ist das eine mehr als zurückhaltende Einschätzung. Ich bewege mich häufig in angelsächsisch dominierten Foren und bin daher mit Stereotypen aus beiden Sprachräumen vertraut. Die deutsche Seite ist entgegen der hier vorherrschenden Selbstwahrnehmung, in weitaus stärkerem
Maße von Vorurteilen, Unwissen und bewußter Meinungsmanipulation durchzogen. Haben Sie z.B. den Radiobeitrag zur Wirtschaftsentwicklung in Deutschland, Frankreich und Großbritanien in
Deutschlandradio Kultur verfolgt? Das Wirtschaftswachstum 2013 für Frankreich (+0.3%) und Deutschland (+0.4%) wurde brav aufgesagt. Das Ergebnis für Großbritanien wurde verschwiegen : +2.0%

15:16 von mr_mad_man

Es ist trotzdem einfach falsch davon zu sprechen, es gäbe in GB keine Pressefreiheit, das wird auch nicht durch Ihr Zitat gestützt. Die anderen kritischen Bemerkungen zu Ihrem Kommentar sind ja auch nicht von der Hand zu weisen.

Danke

den Briten für die Fakten. 7% Bevölkerung und 50% der Sozialausgaben. Wobei es interessant wäre, wieviel davon überhaupt noch an die eigene Bevölkerung geht.
Ohne die Briten, die immerhin in der Lage sind ihre eigenen Interessen zu erkennen und sie zu vertreten, wäre Europa ärmer an Realismus und gesundem Menschenverstand.

Mal eine Frage, hat GB die Ziele vergessen?

Ein Wandel findet doch statt, es sind doch am 25.05.2014 Wahlen.

Mal eine Frage, hat GB die Ziele vergessen?
http://www.cep.eu/eu-fakten/ziele-der-eu/

Tabula Rasa

Griechenland oder Italien oder Spanien oder oder wäre besser !
Die kosten Milliarden ! GB kostet nichts -bringt aber was !
Die Engländer gefallen mir ! Die sorgen sich um ihr Land ! Die Deutschen Politiker sorgen sich mehr ums Ausland ! Leider ! Ist ja alternativlos !

Weniger Brüssel

Osborne möchte weniger Regulierung aus Brüssel und mehr Eigenständigkeit der einzelnen Staaten. Außerdem möchte er in einem Referendum über den Verbleib in der EU entscheiden lassen

Das hört sich doch gar nicht so doof an. Zu Recht beschweren sich viele über die Brüsseler Bürokratie und Regulierungswut.
Und ein demokratisches Referendum ist allemal besser als hinter verschlossenen Türen an den Bürgern vorbei Entscheidungen zu treffen.

Man sollte gleiches Referendum auch in Deutschland abhalten.

China leuchtet

Klaro, wir senken unsere Sozialausgaben einfach auf das Niveau von China, dann wird alles gut. Ach, und bei der Gelegenheit könnten wir ja auch gleich noch solche Sachen wie Arbeitsschutzbestimmungen, Arbeitnehmerrechte, Sicherheitsvorschriften und ähnlichen Firlefanz den Verhältnissen bei unserem leuchtenden Vorbild angleichen.

Meint ein Vertreter jener Partei, die dafür gesorgt hat, daß Großbritannien durchgreifend deindustrialisiert wurde und deshalb heute weitgehend abhängig ist von den Zockern und Spekulanten auf den Finanzmärkten.

Aber keine Sorge: Die nächste Unterhauswahl übersteht diese Regierung sowieso nicht.

Ausgerechnet GB...

Das Land, was eigentlich nicht in die EU wollte und politisch immernoch naeher an den USA als an Europa liegt. Das Land, welches seit Jahren schon Austeritaetspolitik mit genau Null Erfolg betreibt. Das Land, welches die laxe Regulierung der Finanzmaerkte in Europa zuerst umgesetzt hat, dann in anderen Laendern propagiert und in London jahrelang von den Spekulationsblasen profitiert hat.

Ausgerechnet die wollen jetzt Reformen, weil ihre Austeritaetspolitik de-fakto nicht funktioniert und deswegen gefaelligst auf ganz Europa ausgeweitet werden muss. Als wenn Merkel's Politik in Griechenland und Spanien noch nicht genug Leid produziert hat.

Waehrend wir mit unserem Sparprogramm, trotz insgesamt sehr starkem Euro, noch immer bei 1% Wachstum rumgurken, sind die USA schonwieder bei 2.9%. Selbst die angeblich so marktradikalen Amis haben verstanden, dass man in der Krise das System unterstuetzen muss, statt es abzuwuergen.

18:59 von Taraphir

>>Die deutsche Seite ist entgegen der hier vorherrschenden Selbstwahrnehmung, in weitaus stärkerem
Maße von Vorurteilen, Unwissen und bewußter Meinungsmanipulation durchzogen. <<

Nun, dann erhellen sie doch unsere Unwissenden Gemüter. Sie scheinen sich allerdings damit zufrieden zu geben, was sie anderen vorwerfen.

>>Das Wirtschaftswachstum 2013 für Frankreich (+0.3%) und Deutschland (+0.4%) wurde brav aufgesagt. Das Ergebnis für Großbritanien wurde verschwiegen : +2.0%<<

Janee, isklar. Wer ganz unten ist, der kann eben größere Schritte nach oben machen als der, der schon weit oben ist.

Das ist schon hart an der Grenze zur manipulation was sie hier als "seriös" präsentieren. Und das haben SIE uns verschwiegen.

Austritt der Briten

Ich würde mich kaputtlachen wenn die Briten aus der EU austräten und die Schotten aus dem UK.
Danach die Schotten weiter als Mitglied in der EU verbleiben.
Dann haben die Engländer aber geloost.

Ok, wie viele stecken bei uns in Maßnahmen...

Ok, wie viele Jugendliche stecken bei uns in Maßnahmen usw..?

20:19 von Adebar

>>Ich würde mich kaputtlachen wenn die Briten aus der EU austräten und die Schotten aus dem UK. Danach die Schotten weiter als Mitglied in der EU verbleiben. Dann haben die Engländer aber geloost.<<

Na dann kann man ja nur hoffen daß bei o.g. Abstimmung Papier und Kugelschreiber benutzt werden, und nicht wie in Amerika ... Wahlcomputer ^^

Sonst wird's wohl nix mit dem Austritt aus dem Königreich.

@ Am 15. Januar 2014 um 18:59 von Taraphir

„Shalom beschreibt die überwiegende Zahl der abgegebenen Kommentare als antibritisch. Nach meiner Ansicht ist das eine mehr als zurückhaltende Einschätzung.“

Das finde ich nun ein bisschen sehr scharf geschossen. Noch längst nicht jede Kritik an Großbritannien ist gleich antibritisch, genau wie nicht jede Kritik am Staate Israel zwangsläufig antisemitisch oder jede Kritik an der Bundesregierung antideutsch oder unpatriotisch ist. Im Gegenteil: gute Freunde müssen sich auch Mal die Meinung sagen können und gegenseitige Kritik vertragen. Das die Briten bisher wenig Enthusiasmus gezeigt haben, wenn es um die europäische Einigung ging, ist leider nicht nur ein Vorurteil, es ist ein Fakt. Wie schon gesagt, ich mag das Land sehr und es täte mir Leid wen sie gingen, aber sie müssen sich schon die Frage gefallen lassen, ob sie Europa wirklich wollen. Krampfhaft an einer Beziehung festzuhalten, die nicht wirklich gewollt ist, macht auf Dauer keinen Sinn. Wir können ja trotzdem Freunde bleiben.

Ich habe darauf verwiesen,

Ich habe darauf verwiesen, das positive Entwicklungen in
Großbritanien in Beiträgen gerne verschwiegen werden. Offenbar werden den Briten Erfolge ungern gegönnt oder sogar abgesprochen. Zur Behauptung das durchschnittliche
Wohlstandsniveau in Großbritanien sei "ganz unten" folgendes:

Wirtschaftsleistung 2012 pro Kopf nach Kaufkraftparität (Quelle Interational Monetary Fund):
Bundesrepublik Deutschland: 38666 US Dollar
Vereinigtes Königreich von Großbritanien: 36569
Frankreich: 35295

Wußten Sie das in Frankreich aktuell der Anteil des Verarbeitenden Gewerbes an der Wirtschaftsleistun geringer als im Vereinigten Königreich ist?

Am 15. Januar 2014 um 14:50

Am 15. Januar 2014 um 14:50 von Sternenkind
"dieses

Bei uns öffentlich gesagt würde knast bedeuten da es ja gegen das heilige europa und den alternativlosen euro ist! Hut ab vor dem mut der britten"

Danke!

Ich bin für Freundschaft und Kooperation und dafür, dass Deutsch in England zur ersten Fremdsprache wird und anders unterrichtet wird.

Eine Ablehnung der EU ist nicht eine Ablehnung der Deutschen oder Europa.

Die EU ist nicht Europa.

18:59 @Taraphir

Zitiere: Das Wirtschaftswachstum 2013 für Frankreich (+0.3%) und Deutschland (+0.4%) wurde brav aufgesagt. Das Ergebnis für Großbritanien wurde verschwiegen : +2.0%
+
Wie hoch ist den die britische Staatsverschuldung im Vergleich zum Bruttosozialprodukt.
Das Wirtschaftswachstum sagt alleine gesehen doch nichts aus.
Wären sie so frei, auch die Staatsverschuldung und das Bruttosozialprodukt zu berücksichtigen.
Oder wollen Sie, was sie anderen vorwerfen, Meinungsmanipulation begehen.

Lissabon?

Von denjenigen die hier über die Einstellung der Briten schimpfen, möchte ich wissen ob sie darüber geschimpft haben, dass wir keine Volksbefragung über den Vertrag von Lissabon bekommen haben.

England hat diesmal den Durchblick

"Hochmut kommt vor den Fall, Europa kann wahrscheinlich ohne UK, aber ob UK ohne Europa kann?"

Dieser alte Spruch, koennte auch fuer Bruessel und Berlin zutreffen.
Auch wenn ich sonst sehr wenig von der englischen Politik halte, hier haben sie recht.
Die UK kann ohne Europa, die Schweiz kann es auch.
"Geld regiert die Welt", hat der Bericht geheissen, der diese Woche in der ARD zu sehen war.
Sehr aufschlussreich, UK und USA sind eng verstrickt und haben die Lizenz zum Geld drucken, wenn sie welches brauchen.

Das restliche Europa, faehrt gerade voll auf die Wand zu und sollte sich dringlichst, nach Osten, (Russland, Indien, China) orientieren, anstatt weiterhin von Freundschaften mit UK und USA zu traeumen.

Die Englaender wollen sogar schnell raus aus der EU, denn die wissen laengst, dass diese demnaechst kollabiert.

um 14:23 von Azichan

Sie schreiben:
Die hohen Arbeitslosenzahlen kommen durch die Automatisierung in heutigen Fabriken zustande!
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Dann hat also D keine Automatisation in den Werken,da ja nur 7,7% Jugendarbeitslose
und
Griechenland muss dann ja voll automatisiert sein,hat ja 57,3% Jugendarbeitslose
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Tolle Begruendung !!!!!!!!!!!!!
Aber viele Beitraege hier sind so!

Respekt vor Ihrer

Respekt vor Ihrer Einschätzung und der zivilen Wortwahl
verehrter Herr Walter. Ich mag scharf schiessen, aber das habe ich getan weil nach meiner Ansicht eine sehr hohe Anzahl von Kommentaren geradezu klischeehaft in Richtung "perfides Albion" gehen. Die Briten sind in Ihrer
Mehrheit zweifellos europaskeptisch und das geht auch nach meiner Ansicht in einigen Fällen zu weit. Die wirklichen Probleme des Vereinten Europas sind aber an
anderen Stellen zu finden. Häufig sind es ja gerade die Briten, welche auf die tatsächlichen Schwachstellen in der Union verweisen.

Ein Politiker, der mit

Ein Politiker, der mit wirtschaftlichem Suizid seines Landes droht. Ist das eine etwas dramatischere Art zu sagen, dass man nicht wiedergewählt werden will?

Dabei geht es nicht nur um die im Artikel genannten Autohersteller, sondern auch um alle anderen Industriezweige, die auf Export angewiesen sind. Haupthandelspartner bei Export und Import: EU Länder.

Auch den Finanzdienstleistern, die er unreguliert lassen will, wird es nicht viel helfen. Plötzlich wären sie diversen Barrieren beim Handel und Transaktionen mit EU Staaten (bzw Unternehmen innerhalb dieser Staaten) unterworfen.
Man kann sich vorstellen wie schnell Banken, die hauptsächlich innerhalb der EU handeln, ihren Sitz verlegt hätten (vermutlich Richtung Frankfurt, Luxemburg oder Paris als 2.-4. größte Finanzplätze in der EU).
Was das für ein Land bedeutet, dessen BIP zu 10% von Finanzdienstleistungen erzeugt wird, ist auch nicht schwer zu erraten.

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