Kommentare - Gabriel will Kehrtwende bei der Euro-Rettung

06. August 2012 - 11:55 Uhr

Der Euro-Rettungskurs der Regierung, bisher von der SPD mitgetragen, ist nach Ansicht von Parteichef Gabriel gescheitert. Jetzt will die SPD eine Kehrtwende hin zur Vergemeinschaftung der Schulden bei strenger Haushaltskontrolle. Die Regierung lehnt die Vorschläge ab, Beifall kommt dagegen von Ökonomen.

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Kommentare

Keiner kennt die Lösung!

Das Hauptproblem jetzt gerade aktuell ist:

das System ist so komplex geworden, hat sich längst verselbstständigt und keiner WEISS, wie wir aus dieser Mega-Krise herauskommen - und wenn überhaupt, haben wir nur EINEN Versuch...

Selbst die Experten sind sich völlig uneins, was jetzt zu tun wäre um die Krise wirklich und nachhaltig zu LÖSEN.

Vermutlich werden alle Europäer bald den Gürtel enger schnallen müssen - viel enger...

@fathaland slim

Ich würde Sie doch gerne bitten das zu erklären ohne sich auf die üblichen Euro-pathetischen Argumente zu beschränken. Sie scheinen ja Ahnung zu haben- erklären Sie mir und den anderen mit "Lust am Untergang" warum etwas was Jahrzehnte, um nicht zu sagen Jahrhundertelang perfekt funktionierte durch das knapp 10 Jahre dauernde politische Experiment Euro nun unter keinen Umständen möglich ist?

Zerbrechen der Euro-Zona will niemand...??

wenn sich 71% der Deutschen die Wiedereinführung der D-Mark wünschen dann muss man wohl über Alternativen nachdenken. Immerhin machen uns die Dänen, Schweden, Polen, Schweizer und viele andere vor wie gut man mit einer eigenen Währung fahren kann. Die Unterschiede in einigen Euro-Ländern könnten grösser nicht sein, bzgl. Wirtschaftskraft, Fiskalpolitik und Arbeitslosigkeit. Das Renteneinstiegsalter variiert zwischen 58 und 67, die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Griechenland wird zu nationalen Katastrophen mutieren, die heutige EZB-Politik hat nichts mehr mit Geldstbilität zu tun, Solidarität hört immer beim eigenen Portemonnaie auf, siehe Länderfinanzausgleich, 4 Geber - 12 Nehmer! Und dann sollen wir das auf europäischer Ebene schaffen? Hahaha...

Es kann immer noch schlimmer kommen

Ich empfehle allen Interessierten, den Artikel unter folgendem Link mal genau durchzulesen.
Schlimmer geht immer
mmnews.de/index.php/wirtschaft/9999-city-of-london-der-maechtigste-staat-der-welt

Ich glaube nicht...

Wenn wir uns auf eurobonds oder ähnliches einlassen ,wird bei uns das Geld abfliesen, Richtung schwächere Eurostaaten und das wohl dauerhaft.
Wie Wasser das vom Berg ins Tal läuft. Irgendwann sind wird dann auch Pleite und so schwach wie der Rest.

Fachleute 1. Ranges

Die bekannten Wirtschafts- und Finanzfachleute Habermas, Nida-Rümelin und Gabriel, unterstützt von einem (allerdings fachkundigen)Professor, der vorzugsweise eine eigenwillige Meinung zu Wirtschaftsthemen äußert und sich dabei wohl als besonders kluger Hecht im Karpfenteich sieht, retten die Eurowelt! Bei wem Herr Bofinger sich bei seinen manchmal steilen Thesen Unterstützung holen muß, sieht man ja.
Darauf haben wir gewartet.

@alle

Ich möchte mich jetzt mal mit zwei hier immer wiederholten Argumenten beschäftigen.

1) Der deutsche Steuerzahler muß für alles geradestehen.

Dazu ist zu sagen: Die deutsche Staatsverschuldung beträgt ungefähr 1/3 der Gesamtverschuldung des Euroraumes. Diejenige Griechenlands ca. 4%.
Staatsschulden werden nicht zurückgezahlt, sondern der Schuldendienst wird bedient, sprich die Zinsen.
Der "deutsche Steuerzahler" bzw. der Staat BRD zahlt erst dann, wenn ein Euroland in die Insolvenz getrieben wird, dann bleiben nämlich die Gläubiger auf ihren Forderungen sitzen.

2) Länder unterschiedlicher Wirtschaftskraft gehören nicht in einen Währungsraum

Hierzu: Dann dürfte es den US$ nicht geben und es hätte die DM nicht geben dürfen. Denn sowohl Deutschland als auch die USA vereinen sehr unterschiedliche Wirtschaftsräume unter ihrem Dach. Aber: eine gemeinsame Währung verlangt zwingend eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik. Und da kommen wir in Europa mit Nationalismus nicht weiter!

Fast, Herr Gabriel, aber nur fast

Kehrtwende? Gerne! Schuldenübernahme, jetzt wo über zwei Jahre lang die Schuldenberge überall ins astronomische gewachsen sind? NEIN!
Zudem kann ich niemanden ernst nehmen, der von heute auf morgen solche Kehrtwenden hinlegt. Wären von Anfang an Bedenken geäussert worden, wäre die SPD glaubwürdiger; so kann es nur ein wahlkampftechnisches Manöver sein, weil man langsam den Widerstand der Bevölkerung zur Kenntnis nimmt ( und das hat wahrlich lang genug gedauert!)

Funktioniert leider nicht ...

.. denke ich, denn die ach so "strengen Kontrollen" der EU ... müssig das noch zu kommentieren. Wer an Regeln und Kontrollen glaubt im Zusammenhang mit dem Euro, hat die letzten Jahre scheinbar verpasst.

Was in Deutschland auch gerne vergessen wird: Nicht nur das deutsche Volk, auch alle anderen Euro-Mitgliedsländer müssten dem zustimmen, da würde ich mal vermuten, dass zumindest die Finnen sich aus dem Euro verabschieden.

Nun ja, wirklich neu ist es ja nicht, dass die SPD eine Schulden-Vergemeinschaftung propagiert. Scheint mir auch eher innenpolitisches Sommertheater zu sein vom Herrn Gabriel, um sich in Szene zu setzen.

Große Frage

Ihre Fragen sind gerechtfertigt. Seit jeher bestimmt Wunschdenken die Politik. Egal ob Staaten der EU beitreten die absolut nicht reif sind, oder eben, daß sich demnächst alle lieb haben und auf neue Schulden verzichten.
Rumänien? Nicht beitrittsreif,aber wenn es erst dabei ist, wird die normative Kraft der EU alles zum besten wenden.Siehe aktuelle Entwicklungen.
Griechenlands Fälschungen für den Beitritt? Wußten alle, aber danach sollte sich alles in Wohlgefallen auflösen und die Griechen ihre Mentalität auf EU umstellen!

Ich fürchte, die Herren lassen überhaupt nicht denken. Von niemandem.

Die sPD macht ALLES falsch

Seit der "Schröder-Wende" macht die Führung der sPD so gut wie alles falsch. Und jetzt das kaum noch vorhandene Geld für die anderen Länder 'rausschmeissen - das wird dieser Partei hoffentlich den Rest geben, ich hoffe unter 20% der Wählerstimmen. Für mich ist diese Partei inzwischen überflüssig und es wäre für dieses Land besser, wenn es sie nicht mehr gäbe. Schade, dass Herr Gysi nicht eine neue, echte sozialdemokratische Partei gründet. Der jetzigen sPD wird der Verrat an der eigenen Grundidee und die mangelhafte Kompetenz der Parteiführung sehr, sehr lange anhängen.

Soso

71 % der Deutschen wollen die DM zurück?

Glaube ich nicht, ich persönlich bin sehr froh dass wir den Euro haben. Und in unserem Freundes und Bekanntenkreis das gleiche, niemand will die DM zurück!

Mal wieder so richtiges Stammtischgelabere hier.

Hat der Nachkommentator nachgedacht?

Bisher wohnten einige Leute in einer Wohngemeinschaft, in der einige lustig in den Tag lebten und nun die Mitbewohner deren Schulden bezahlen sollen.
Als Ausweg und um in Zukunft alles besser zu machen, heiraten die Bewohner untereinander. Und hoffen tatsächlich, daß sich ab jetzt alle gut benehmen.
So ist Ihre Argumentation.

6. August 2012 - 14:28 — CaesarAvgvstvs

" warum etwas was Jahrzehnte, um nicht zu sagen Jahrhundertelang perfekt funktionierte durch das knapp 10 Jahre dauernde politische Experiment Euro nun unter keinen Umständen möglich ist?"

Bitte schauen Sie sich die deutsche bzw. europäische Geschichte an und sagen Sie mir, was hier perfekt funktioniert hat. Wir brauchen gar nicht die von Ihnen angeführten Jahrhunderte beleuchten, die letzten hundert Jahre reichen. Zwei Weltkriege, zwei komplette Währungsreformen, toll!

Nach dem 2. Weltkrieg war dann erst mal Ruhe, was auch an den großen Zerstörungen lag, die dieser angerichtet hat. da braucht man dann eine Zeit bis alles wieder aufgebaut ist. Zyniker sagen, es wäre wieder Zeit für einen Krieg, damit man wieder von vorne anfangen kann, denn dieses Wirtschaftssystem funktioniert nur über Wachstum, und das geht nicht unendlich.

Wir befinden uns u.a. deswegen in einer weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, die zufällig mit 17 (nicht 10)Jahren Euro zusammenfällt.

mit frdl. Grüßen

FS

politische Union Europa

Gabriel hat recht.
Es gibt keinen anderen Weg.
Gleichzeitig eine politische Union schaffen, die gleiche Voraussetzungen für alle Mitgliedsländer schafft.
Den Euroraum auflösen bedeutet für alle ein Fiasko.
Nicht nur für den Süden, sondern auch für den Norden.
Wollen unsere Unternehmen ihre Wirtschaftsleistung dann wieder in Drachmen und Lire abrechnen?
Das ist auch unser wirtschaftlicher Tod.
.
b.k.

Von der SPD nichts neues!

Das war ja mal wieder klar, Herr Gabriel! An Stelle der SPD (und auch den Grünen) würde ich genauso verfahren. Im Schulden machen kennt man sich bei den beiden Parteien ja bestens aus. Und da man schon damit liebäugelt, ab Herbst 2013 das Regierungszepter zu übernehmen, ist es natürlich dringend notwendig, vorher noch eine Vergemeinschaftung der Schulden aller EU-Staaten durchzusetzen. Bei jetziger Führung aus CDU/CSU/FDP würde bei einer Schulden-Vergemeinschaftung der deutsche Staat Milliarden für andere Pleite-Länder zahlen, bei einer Rot-Grünen Führung müssten andere EU-Länder für Deutschland finanziell aufkommen da es von den beiden Parteien innerhalb kürzester Zeit abgewirtschaftet wurde. Wie das geht, konnte man in den Jahren 1998-2005 eindrucksvoll unter Beweis stellen! Unter diesem Gesichtspunkt ist eine Schulden-Vergemeinschaftung natürlich sinnvoll. Aber mal weg von den Illusionen und hin zur Realität: Rot-Grün ab 2013 wird es nicht geben und gemeinsame Schulden auch nicht!

Im Prinzip ist das ja gar nicht so falsch .... aber

Wenn man den Euro will - und alle Umfragen bestätigen, dass die Mehrheit der Deutschen ihn wollen, das Gestänkere hier im Blog ist nicht repräsentativ - wenn man ihn also dauerhaft will, dann funktioniert das nur mit einer einheitlichen Fiskalpolitik der Euroländer.

Die kann aber erst funktionieren, wenn die Überschuldung der Problemländer zurückgeführt ist. Es ist naiv, zu glauben, dass strenge Haushaltskontrolle in diesen Ländern derzeit durch Verträge gesichert werden könnte. Sie müssten unter Zwangsverwaltung gestellt werden und das ist politisch nicht machbar.

Daher läuft Gabriels Vorschlag tatsächlich darauf hinaus, dass die Schulden der Pleiteländer auf uns abgeladen werden. Wenn die SPD damit in den Wahlkampf zieht, wird sie ein Debakel erleben.

Politik auf Kosten Deutschlands!

SPD und Grüne betreiben schon seit Jahren eine Politik auf Kosten Deutschlands.

Und wieder einmal zeigen die Sozialdemokraten in Persona ihres Vorsitzenden Gabriel, daß sie nicht das Format besitzen, um unser Land zu regieren.

Eine Schuldenunion ist das Allerletzte, was Deutschland verkraften kann.

Eine Vergemeinschaftung der Schulden würde zwar den Pleite-Ländern mitsamt der bankrotten Banken helfen, jedoch wäre Deutschland der große Verlierer, denn das würde bedeuten, daß wir, die deutschen Steuerzahler, ewig für die EU-Pleite-Staaten und EU-Pleite-Banken zahlen müssen.

Das kann niemand wollen!!!

Zudem muss Griechenland jetzt endlich aus dem Euro austreten, denn sonst zieht dieses unreformierbare EU-Pleite-Land - früher oder später - noch die anderen wohlhabenden Länder, sprich Deutschland, Finnland, Niederlande etc., mit in den Abgrund.

Sigmar Gabriel hätte besser geschwiegen, denn somit zeigt er wieder einmal "eindrucksvoll", typisch für die SPD, seine ökonomische UNKENNTNIS!

Wenn Herr Gabriel meint .......

er müsse Deutschland nunmehr die Schulden anderer bezahlen lassen, so kann man nur hoffen, dass diese SPD nie nehr an die Macht kommt. Dieses Denken liegt gefährlich nahe an der Ideologie der Linken mit ihren abstrusen Wirtschaftstheorien, einer Sarah Wagenknecht die schließlich zum Tode der DDR geführt haben. Auch die DDR hat die Schulden vergesellschaftet und die Mangelwirtschaft in der UDSSR bezahlt. Das Ergebnis ist sattsam bekannt.
Aber das sind eben die verqueren Theorien sozialistischer Weltanschauungen. Man enteigne die Reichen und geben den Armen solange, bis auch die Vermögen der Reichen verbraucht und keine Ivestitionen mehr möglich sind, weil dafür chlicht das Geld fehlt. Dann lebe man von der Substanz, bis auch bei der letzten Fabrik das Dach eingestürzt ist. 1989 konnte man dies in der DDR beispielhaft besichtigen. Doch die heutigen Politiker haben das längst vergessen, vorallem wenn sie der linken Welanschauung zuzurechnen sind.

Raus aus dem Euro

Ich stimme Ihrem Kommentar ausdrücklich zu!
Dieses hätte aber schon viel früher passieren müssen!
Francois Mitterand hätte dem Euro nicht zugestimmt, wenn er gewußt hätte was nach ihm käme!
Das Deutsch- Französiche Verhältnis darf nicht belastet werden, durch andere Länder! Den Schrott haben Chirac,Schröder im Hass angerichtet ,Hans Eichel der Studienrat für Deutsch,etc Küßchchen hier und dar,und Steinbrück als abgewählter MP v.NRW. haben den Rest gemacht haben!

Neo-Sozial-Liberal-Christ-Beamtliches Mikado !

oder auch: Wer zuerst spricht, hat verloren.

Ideen oder das Nennen solcher erwünscht?
Nein, sonst gibts Saures (siehe unzählige Kommentare)

Im Sprint rennt die Eurozone ihrem Ruin entgegen, derweil wird typisch deutsch auf dieser Problembasis "EURO-Zone" Parteischarmützel betrieben. Ach ja, es herrscht wieder Wahlkampf, es geht um Macht, Geld und Vorstandsposten für den Ruhestand.
Unsere Politik ist abstossend, anrüchig und über alle Grenzen Verantwortungslos. Anstatt sich gemeinsam ans Tagewerk zu machen , steht nun der "politische Wettbewerb" erneut im Vordergrund.

Stellt sich noch immmer eine Frage:

Wenn ein deutscher Autobauer anstelle seiner eigenen Qualitäten das Versagen anderer Produzenten hervorhebt, um Kunden zu gewinnen, wie sähe sein Absatzmakrt aus?

Im besten Fall wie die deutsche Wahlbeteiligung.

@ 6. August 2012 - 13:32 — GeMe

Sie schlagen vor: "In allen Ländern haben sich die Politiker gegenseitig darin übertroffen, den Reichen die passenden Gesetze zu machen, damit immer mehr Geld in Taschen der Reichen fließt.
Vielleicht sollten sich die EU-Regierungen mal Gedanken darüber machen, diesen Zustand wieder zu ändern und zwar einheitlich in Europa."

Das ist einer der wenigen, vollkommen logisch und plausibel begründeten Vorschläge, den ich voll unterstütze. Geld ist weit mehr als genug für alle da, es ist lediglich eine Frage der gerechteren Verteilung. Warum sollen 10% der Mitglieder einer beliebig großen Gemeinschaft über 70-80% des Geldes verfügen - egal, wie sie das angestellt haben? Dafür gibt keinerlei Rechtfertigung, sondern das ist Ausdruck einer wild gewordenen, gierigen, unersättlichen, unmenschlichen Denkweise in dieser Gemeinschaft. Kann man ändern.

Beifall ? Da gibt es ganz andere Meinungen...

Beifall von Oekonomen sieht anders aus. Dass die ARD hier vage Aussagen zweier Oekonomen als Beifall interpretiert finde ich ausserst zweifelhaft. Es gibt unter den Oekonomen schliesslich auch die Fraktion, die auf die Ursachen der Schuldenkrise hinweist (verpasste Strukturreformen), welche allein durch Haushaltskontrolle wohl nicht angegangen werden. Eine Vergemeinschaftung der Schulden loest dieses Problem ebenfalls nicht, im Gegenteil - dann geht der Reformdruck endgueltig verloren, was einen Einstieg in die dauerhafte Transferunion bedeutet.

Es wuerde mich freuen, wenn die Diskussion endlich von Austeritaet und gemeinschafltichen Schulden wegkommt und wir uns statt dessen ueber langfristigen Loesungen, sprich Reformen, Gedanken machen.

6. August 2012 - 15:21 — Kathgläubig

Liebe/r Kathgläubig, sie posten seit Wochen prinzipiell den gleichen Kommentar, und deswegen schäme ich mich auch nicht, mich zu wiederholen: Bisher zahlt niemand für irgendetwas, außer natürlich die Zinsen an die "Finanzmärkte". Gezahlt wird erst dann, wenn der von Ihnen so heiß herbeigesehnte Austritt Griechenlandes aus der Eurozone stattgefunden hat. Dann wird das Land nämlich zahlungsunfähig und die Gläubiger bleiben auf den Schulden sitzen. Wenn das dann für Griechenland einigermaßen glimpflich abgeht werden sich andere überschuldete Länder daran ein Beispiel nehmen und sich ebenfalls auf diese elegante Weise entschulden. Tja, und dann steht Deutschland als Gläubiger wirklich im Regen.

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gabriel ist doch gar nicht mehr ernst zu nehmen
habe bei ihm immer den eindruck, er weiß gar nicht wovon er redet.

Eurobonds hatten wir doch schon mal ohne Probleme

Was hier manchmal über Eurobonds gesagt wird lässt vermuten das eigentlich nicht kar ist was das ist.
Sowas gab es in den 80ern schon mal und war kein Probelm.Damals waren sie z.B. zum Grenzübergreifenden Erdbebenschutz vorgesehen.Genau so wie es auch jetzt schon eine Europäische Bankenaufsicht gibt(auch keine Erfindung von Merkel).Genauso wie Bankenunion nicht gleich mehr Kontrolle der Banken ist(Wenn Ackermann Kanzleramt GB feiert ist das eher Kontrolle der Politik) sind Bonds nicht gleich gemeinsame Schulden.Die Bonds können einem nicht von einem Staat aufgezwungen werden wenn man sie nicht will.Sie sind aber eine probates Werkzeug der Grenzübergreifenden Ordnungspolitik zweier Länder und daher würden sie sich in Europa sehr gut machen.So könnte man im Saarland und Lothringen gemeinsame Struckturinvestitionen tätigen.

Herr Gabriel........

wenn Sie so überzeugt sind die Schulden andere zu übernehmen sollten Sie als Vorbild mit ihren Glaubensbrüder, damit anfangen ihre privat Vermögen für die Rettung des Euros als Sicherheit zu hinterlegen.
Und bitte vergessen Sie nicht alles zu hinterlegen!!!!

MfG.

.

@Solarthermie

spd udn grüne haben unter schröder den spitzensteuersatz gesenkt und vermögenssteuer abgeschafft, dazu wohltaten für die reichen schönen und wirtschaftsmagnaten geschaffen, dadurch ging dem staate viel geld verloren, man schiebt es jetzt großkotzig auf die sozialabgaben,das die angeblich so hoch sind, was überhaupt nicht stimmt. im lande ist ne schieflage entstanden, die wieder korrigiert werden muß.
daszu die immensen ausgaben für bankenrettungen, deid en schuldenberg nochmal stark belasten, ausputzen muß es der steuerzahler, indem bei ihm gespart werden soll, das nennt sich schuldenbremnse, so sieht die wahrheit aus.

@6. August 2012 - 14:59 — Solarthermie

Auf den ersten Blick haben sie sicher Recht. Doch sehen sie sich doch mal an, wer EU-weit in welchen Aufsichtsräten sitzt, von welcher Lobby gesponsort wird oder mit wem über diverse "Geschäfte" verbandelt ist! Ihre "Verschuldungspolitiker" sind nur ein Teil des Problems. Sie sind die austauschbaren Gesichter, auf die sich der "Volkszorn" entladen soll, damit die wahren Nutznießer der Gigaverschuldung ungestört weitermachen können, wie bisher. Dafür werden besagte Politiker bestens bezahlt und, wenn sie denn für ihr Amt "verbrannt" sind, mit exklusiven und lukrativen Posten versorgt. Eine Hand wäscht bekanntlich die andere.
Das wir nach Strich und Faden verar**** werden, indem man uns den griechischen Normalbürger als bösen und schuldigen Sozialschmarotzer vorsetzt, wird viel zu wenig wahrgenommen. Das Geflecht von (Finanz-)Wirtschaft und Politik ist das Problem, daß Finanzheuschrecken hervorbringt. Jeder tut exakt das, was ihm ermöglicht wird. Die Folgen sehen sie gerade.

darauf läuft es doch sowieso

darauf läuft es doch sowieso hinaus, aber nur für neue Schulden; das sieht auch Merkel so.

EUROBONDS hatten wir schon zu Kohls Zeiten

Was eine Heuchelei von der Regierung: Eurobonds gabt es schon in den 80ern. Sie sind ein Ordnungspolitisches Mittel in Europa, welches man nicht als pauschal gut oder böse nennen kann denn es kommt darauf an in welche Struckturprojekte man sie einsetzt. So polemisch und oberflächlich wie @Bernd1 das als Vergemeinschaftung der Schulden zu charkterisieren zeigt das es bei der Kritik nur um Parteipolitik geht.Alte Schulden muß man sich mit den Bonds nicht aufhalsen.Es geht darum die Möglichkeit zu Grenzübergreifenden Struckturbrogrammen zu schaffen.Es geht um die Zukunft nicht um die übernahme alter Schulden.Das gibt es vielleicht eher bei den CDU Ideen zur Bankenunion.Wer in den oft struckturschwachen Grenzregionen lebt weiß das es viele gemeinsame Probleme mit der angerenzenden Region im Nachbarland gibt. Gemeinsame Investionen können(müssen nicht) sinnvoll sein und die Bonds schaffen diese Möglichkeit.

@Phonomatic - Merkel hat kein Patent auf Europapolitik

Hallo Phonomatic, generell finde ich sie haben recht und Gabriel macht keine gute Opposition.Aber das Merkel klare Ziele hat wäre mir neu.Die CDU hat ja kein Monopol auf Europapolitik.Eigentlich sind sich was das Ziel die Eurorettung CDU Grüne und SPD einig.Das eine Regierung immer etwas konkreter ist als die Opposition liegt auch in der Natur der Sache.Merkel Bankenunion ist auch nicht konkret und schon garnicht führt sie zwangsweise zu einer Kontrolle der Banken wie sie behauptet (wir haben ja schon eine Bankenkontrollbehörde(EBA)).Die Eurobonds halte ich für eine sinnvole Methode.Wie viel sie zu einer Stabilisierung der europäischen Wirtschaft beiträgt hängt davon wie man die Bonds dann einsetzt.Das kann man jetzt noch nicht konkret sagen,erstmal muss man die Ramenbedinungen festlegen.Und da hat die Opposition endlich mal was vorgeschlagen.

- fathaland slim -

Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Griechenland mit dem Euro jemals seine Schulden zurückzahlen kann. Wir dürfen ja schon froh sein, wenn sie keine weiteren Milliarden benötigen, von Rückzahlung ganz zu schweigen. Ebenso werden wir so oder so auf den Target-2-Milliarden sitzen bleiben. Die Drachme wäre für die Griechen besser, weil mit ihr die Sparmaßnahmen nicht so hart wären.
Der Euro wird keinesfalls tot sein, wenn Wackelländer aus dieser Währung austreten. Das Gegenteil ist der Fall. Er wird erstarken, weil er die schwachen Länder nicht mehr mitziehen muss.
Diese ganze Euroretterei kommt uns freilich teuer zu stehen, nur mit einem Verbleib der Pleiteländer wirds noch kostspieliger.

@Glasbürger - das ist genau der eigentliche Kern...

...des Problems und genau die Wunde, in die wir alle
immer und immer wieder die Finger leger müssen!
Erst wenn wir nicht mehr auf diesen "Spiegelfechten"
Reflex anspringen und mit allen Mitteln auf die
Verurteilung der Hauptverarntwortlichen dieser
Krise hinwirken, kann diese klebrige Nebelkerzenpolitik
durchbrochen werden!
Niemand nennt namentlich die wirklich Hauptschuldigen,
dieses ökonomischen und auch demokratiezerstörenden
Desasters, obwohl diese im Wesentlichen bekannt sind!
Ich würde sehr gerne die Diskussion in eine Richtung lenken, die diese Herrschaften personalisiert und endlich unentrinnbar in die Pflicht nimmt!!!
Das Motto könnte lauten:

Endlich die Verantwortlichen zur Rechenschaft
ziehen und zahlen lassen;...wir sind doch nicht blöd!

Ein Irrsinn nach dem anderen

Man kann eigentlich nur das verbrauchen, was man vorher erarbeitet hatte, Schulden für Produktionsmittel sind noch vertretbar, weil sie den Wohlstand fördern.
Mit der Euroeinführung, etwa gleiche Zinsen, führte die Droge des billigen Geldes zu Verschwendungen in kaum vorstellbare Höhe, Immobilienblase in E, es bauten Leute, die es sich gar nicht leisten konnten, GR bezahlte viel zu hoch, viel zu viele Beamte,... kaufte für Mrd d. Waffen,...,
druckte Mrd Euro und kaufte munter bei uns ein.
Die 1. indirekten Eurobonds gibt es mit Target2 (ca. 500 Mrd hat die Bundesbank gegenüber der EZB Ford.) seit 4 Jahren, die EZB kauft vertragswidrig faule Staatsanleihen, der 50% Schuldenschnitt reicht nicht, überall wird es enorme Verluste geben, für Eurobonds zahlen wir 47 Mrd Zinsen/Jahr mehr, da ist die AAA-Abwertung nicht dabei. Fragt endlich die Bürger, ob sie das wollen per Volksentscheid, der ESM ist eine unbegrenzte Knechtschaft, Zocker bekommen unbegr. Zugriff,die der GIPS-Länder=9 Bill Schu

"Merkels Bankenunion" vs Eurobonds

Wir haben eine europäische Bankenaufsicht,EBA in London.Die
ist nur Machtlos.Sprich Bankenunion heist nicht gleich
Kontrolle der Banken, das kommt auf die Details an. Mal polemisch:wenn Ackermann&Co weiter bei Merkel Geburtstag feiern,
könnte es auch eine Regierungsaufsicht sein.Generell hat man das gefühl das von Eurobond bis Bankenunion Politiker unterschiedlicher Couleur oft ähnliche Ideen mit
anderen Namen haben.Es geht um die Möglichkeit
gemeinsamer Schulden zu machen oder auf Bankenebene gemeinsam
Kredite zu vergeben.In beiden fällen ist es ein Risiko für
den deut.Steuerzahler,mit verweiß auf das Solidarprinzip.Wichtig ist das es beides nur Möglichkeiten eröffnet.Ob das im Einzelfall gemacht wird Entscheidet Kredit Geber und Nehmer.Bei den Bonds im Sinne der indirekten Demokratie:Wir.Bei der vergabe gemeinsamer Kredite
die Banken bzw die Aufsicht, wie auch immer"wir"die kontrollieren.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-eu-plaene-fuenf-fragen-zur-b…

@ 16:18 — tettigonia

danke :)

Nehmen wir das Beispiel der Anleihenaufkäufe durch die EZB. Da hat es Frau Merkel geschafft unsere Position durchzusetzen, und diese an einen Hilfsantrag und Auflagen zur Steuer- und Finanzpolitik zu koppeln. Der Zugewinn dieser Entscheidung für Europas Stabilität ist offensichtlich. Ich bezweifle dass die SPD eine ebenso effektive europapolitische Arbeit leisten würde.

Auch zu Eurobonds (was ja nur ein 2tes Mittel neben den Anleihekäufen ist) hat Frau Merkel doch klare Aussagen gemacht. Das kann kommen wenn eine stärkere finanzpolitische Zusammenarbeit der Euroländer hergestellt ist. Ein Prozess auf dem sich (vermeintlich mit Ausnahme von Griechenland) auch alle anderen Länder bereits befinden, auch jene die nicht direkt von der Krise betroffen sind.

Mit dem ESM wird dieses ganze Gefüge sowieso nochmal auf andere Füße gestellt, der Einfluß der Politik und die Möglichkeiten zur Zins-Kontrolle haben dann ein ganz anderes Ausmaß. Wozu jetzt noch über den Tisch ziehen lassen

6. August 2012 - 16:29 — ladycat

Sie haben meine Kommentare offensichtlich nicht richtig gelesen, deswegen jetzt noch mal: K e i n Land wird seine Schulden zurückzahlen können, Deutschland vor allen Dingen nicht. Über zwei Billionen, ich bitte Sie! Aber darum geht es auch gar nicht, wir können froh sein wenn wir die Neuverschuldung zurückfahren können. Niemand diskutiert eine Rückzahlung der Schulden. Mit diesen verdient der "Finanzmarkt" sein Geld. Weil Schuldner nämlich Zinsen zahlen.

Aus Platzgründen möchte ich nicht alles wiederholen, deswegen: lesen Sie bitte noch einmal meine Kommentare, aus denen hervorgeht, daß ein Auseinanderbrechen der Eurozone uns extrem teuer zu stehen kommen würde, weil dann nämlich aus virtuellen ganz schnell reale Schulden würden.

Ich kann mich noch entsinnen, daß in den 90er Jahren, als die Armut in Deutschland zunahm, plötzlich die Solidarität der Gesellschaft mit den Armen in Frage gestellt wurde. So hat man Hartz4 verkauft und durchbekommen. Merken Sie was? Divide et impera.

@ Rudi Mente - Hat Gabiriel den Euro eingeführt?

Also das Gabriel eigentlich keine Ahnung hat glaube ich.Merkel allerdings auch nicht-wo her auch.Sind beides keine Ökonome.3 Jahre SchwarzGelb sind mE genauso Traumatisch wie RotGrün.Bei beidem ging die Welt nicht unter,aber es wurden Fehler gemacht.
Den Euro hat aber nun nicht RotGrün eingeführt.Die Euphorie hat unsere großer Historiker Kohl verbreitet.Rotgrün hat allerdings noch ein paar ungute Aufweichungen betrieben.Aber ohne die hätte es auch gekracht.Die Südländer haben sich nicht in 7 Jahren Bankrott gewirtschaftet.
Falls als nächstes eine große Koalition kommt, würde es mich nicht wundern wenn es Eurobonds geben wird, denn Merkel hat nicht Inhaltlich gegen diese außer politisches Kalkül.Wie sie es ja wünschen Rot-Grün verhindern (das wird sicherlich klappen).

6. August 2012 - 16:48 — kado

"Man kann eigentlich nur das verbrauchen, was man vorher erarbeitet hatte"

Richtig, nur daß sie hier das Symbol, nämlich das Geld, über das stellen, was wirklich erarbeitet wurde, nämlich Waren und Dienstleistungen. Lösen Sie sich bitte von der Finanzmarktdenke, Geld kann man nicht essen.

Ich sage es noch mal: es ist genug für alle da, wir haben keine Produktionskrise! Man muß den ganzen Krempel nur verteilen, so daß alle genug haben, und dann bleibt immer noch genug übrig was man verkaufen kann.

Was für Schröder das Hochwasser ist für Merkel der Euro

eine Möglichkeit sich zu profilieren.Wenn Merkel dieses Thema nicht hätte um ihre schön gespielte Kompetenz zur schau zu stellen, hätte es diese Regierung schwer,denn innenpolitsch ist es grausig. Bald jedes Gesetzt muss zurück genommen werden. Von Schavans nicht angenommenen Deutschlandstipendium bis vd Leyens liegenbleibenden Sportvereinssubstitution. Europapolitik ist so undurchsichtig für den Wähler da macht Politik freude.Man kann immer wenn man vom Verhandlungstisch heimkommt die Schuld den anderen Staatschefs geben.Und wenn mal was klappt es als eigenen Erfolg feiern,auch wenn es unter völligen Sachzwängen beschlossen wurde und jeder andere auch so hätte handeln müssen.Eines glaube ich allerdings,dass Gabriel&Co das nicht so schön seriös spielen könnte.Da fehlt doch noch etwas die taktische Raffinesse eines Kohlzöglings.

@nach-denken

Sie schreiben:
"Den Euroraum auflösen bedeutet für alle ein Fiasko. Nicht nur für den Süden, sondern auch für den Norden. Wollen unsere Unternehmen ihre Wirtschaftsleistung dann wieder in Drachmen und Lire abrechnen? Das ist auch unser wirtschaftlicher Tod."
Genau das Gegenteil wird der Fall sein. Der Crash kommt und wird durch die Konkursverschleppung einiger Staaten umso schlimmer. Pfund, Krone, etc. funktionieren sowohl nach wie vor dem Euro.

Scheinheilige Diskussion!

Viele Kritiker schlagen im allseits bekannten Stakkato auf das personifizierte Feindbild Gabriel ein!

Stramme Leistung- vor allem, wenn man bedenkt, dass man mit dem ganzen Getöse vom Versagen der Eurokanzlerin und ihrer Truppe ablenken will!

An der Feststellung des Versagens der Merkel'schen Strategie besteht für mich kein Zweifel, und diese stammt nicht von Gabriel, sondern wird nur von ihm argumentativ benutzt.

Allein die Aufregung darüber, dass die SPD die Schuldengemeinschaft und die Abgabe von Souveränitätsrechten will, ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten.

Merkel hat die Schuldengemeinschaft bereits durch die kalte Küche realisiert- Merkmal ihrer marktkonformen Demokratie, ist die Aufgabe von Souveränitätsrechten und demokratischer Beteiligung/Kontrolle. Gabriel fordert wenigstens noch ein Referendum, während Merkel alles kurz und schmerzlos will.

Deshalb ist für mich die hier allenthalben geäußerte Kritik an Gabriel schlicht bigott......

Gabriels Vorschlag ist keine Kehrtwende

Gabriels Vorschlag ist keine Kehrtwende.
Sein Vorschlag hilft uns nicht, aus dem Schuldensumpf heraus zu kommen.
Bildlich gesprochen könnte man vielleicht sagen "Statt die in den Sumpf gefahrene Karre zu wenden, will er mit unserer Karre anderen Karren, die noch tiefer als wir in den Sumpf gefahren sind, zu Hilfe eilen."
Da hoffe ich, daß er nicht an Steuer kommt.
Die jetzige Regierung ist ja schon schlecht genug.
Aber eine noch schlechtere Regierung brauchen wir nun wirklich nicht.
Niemand sollte so naiv sein zu glauben, es könne nicht noch schlimmer kommen.

erbärmlich populistisch das Ganze

Wie tief ist sie gesunken, die SPD, die einst die Partei der Arbeiter war....
Herr Gabriel biegt sich im Winde den die Schuldenländer blasen.

Starke Männer und Frauen braucht das land, nicht die ewig querulanten Umfaller vom Dienst.

Auch wenn ich mich wiederhole

Die SPD zeigt mit jeder neuen Aussage ihre Unfähigkeit und Unwählbarkeit.

Die Partei für den Arbeiter? Eher für Pleitebanken anderer Länder

Das Fazit: Ein paar Protestler werden Linke oder Piraten wählen, aber Merkel wird wohl wiedergewinnen. Und das Schlimme an dieser Sache: Das ist vielleicht besser für D

@fathaland slim

Nun vergleichen Sie aber Äpfel mit, ja nicht mal Birnen- mit Wassermelonen. Die Geschichte der Nationalstaaten hat Ihren Höhepunkt be weitem nicht in der NS Zeit. Wir sprechen hier auch nur über den wirtschaftlichen Aspekt der Nationalwährungen.
Nach dem 2en Weltkrieg gab es wie Sie richtig gesagt haben- Ruhe. Nennen Sie mir doch bitte einen Grund der die Einführung des Euros da zzwingend notwendig gemacht hätte? Was gab es in dieser Ruhe nicht, zumindest im europäischen Raum was die Abschaffung der Nationalwährungen gerechtfertigt hätte?

Kriege und daraus resultierende Ereignisse sind in diesem Zusammenhang doch eher wie Auswirkungen der "höheren Gewalt" zu betrachten.
Der Euro hingegen war ein rein euphorisch-politischer Gedanke der angesichts der Bedeutung des Schrittes in der Finanzpolitischen Welt nichts verloren hat.

Bürgerabstimmung in einem Referendum

Herr Gabriel glaubt doch nicht allen Ernstes, dass das deutsche Volk für eine gemeinschaftliche Haftung der Schulden in Europa stimmen wird.
Hätte man das deutsche Volk vor über zehn Jahren befragt, der Euro wäre bei uns nie eingeführt worden.
Aber jetzt sollen wir einer gemeinschaftlichen Haftung für die Schulden aller Euro-Staaten zustimmen ?

@ wertezuwachs 12:26

Da bin ich ganz bei Ihnen!
4 Jahre hat uns die schwarz-gelbe Reg. die Alternativlosigkeit vom Umverteilen erzählt, die marktkonforme Demokratie (Gewinne priv., Verluste soz.) verkauft. Der Karren sitzt noch tiefer im Dreck, die Arbeitslosigkeit steigt proportional zu den Einkommensmillionären, die Wirtschaft in Europa steht am Rande zur Rezession, welche über kurz oder lang auch Drutschland erreichen wird.
Ich danke den 3 Wissenschaftlern dafür mit dem neo-liberalen Unfug aufzuräumen.
Was man vom Gabriel halten soll, weiss ich noch nicht.

@gierde zerstört 14:09

"Was VOR der Euroeinführung perfekt funktioniert hat, wird mittels Geldtransfers niemals funktionieren können:
Die Anpassung der Wettbewerbsfähigkeit und die Generieung von Jobs wurde vor dem Euro mittels ABWERTUNG (Geld drucken ohne Schulden machen) bewerkstelligt."

Es war ja wohl genau umgekehrt. Durch ständige faktische Abwertungen wurden diese Länder (übrigens einschliesslich UK!) der Notwendigkeit enthoben, ihre Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen. Die Wirtschaft der BRD dagegen wurde durch regelmässige Aufwertungen GEZWUNGEN, ihre Wettbewerbsfähigkeit permanent zu verbessern! Die Unternehmen haben zwar ständig geklagt, aber nur dadurch stehen wir heute im internationalen Vergleich recht gut da!

@ 16:53 — tettigonia

Sehen Sie, das alles ist auch eine Frage der effektivität solcher Mechanismen.

Bleiben wir beim Anleihenkauf durch die EZB. Dieser soll ja die Zinslast von hochverschuldeten Staaten dämpfen. Das macht der mit Ankäufen sowieso, aber das wirkt nur solange die Anleger davon überzeugt sind, dass das dem Staat helfen wird. Und genau da setzt doch die äußerst clevere Finanzpolitik unserer Regierung an. Durch die Bindung der Anleihenaufkäufe an einen Hilfsantrag und Finanzpolitische Anpassungen, wird quasi garantiert dass der Staat wieder auf die Beine kommt. Das ist nicht nur gut für den betroffenen Staat, sondern gibt ja widerum auch den Staatsanleihen die nicht in Händen der EZB sind eine größere Sicherheit.

Tut mir Leid, von einem derart effektiven europäisch-finanzpolitischen denken ist die SPD noch meilenweit entfernt.

Würden Turbobulls

Puts und Calls/Zertikate in allen Variationen abgeschafft, dann könnten auf einen Schlag alle Schulden in Sachwerten weggedruckt werden und man würde mehr als heute denken - Es ist zuwenig Geld vorhanden - Es war eben doch nur Luft.
Ob Optionsscheine auf Energie oder vor allem Nahrungsmittel, den Put auf den Ruin einer Firma, was auch immer - Ich nenne mich nicht christlich, doch meiner Meinung nach müssen diese Schweinereien sofort aufhören.
Genau das jedoch wird nun mit unseren Steuern und Renten
bezahlt. Die Regierung gibt an, dauerhaften Frieden haben zu wollen, schürt aber die vermutlich größten Unruhen seit dem zweiten Weltkrieg.

@InteressierterBürger 14:31

"wenn sich 71% der Deutschen die Wiedereinführung der D-Mark wünschen dann muss man wohl über Alternativen nachdenken."

Sie verwechseln da wohl etwas.

Wenn 71% der Bürger die Einführung des Euros zum damaligen Zeitpunkt als Fehler betrachten, heisst das noch lange nicht, dass diesselben Bürger jetzt wieder zurückwechseln wollen.

Aber, über Alternativen nachzudenken ist selten etwas Schlechtes. Das Ergebnis des Nachdenkens könnte aber natürlich auch sein, den Euro zu behalten.

Erschreckend wie am Kern des Problems vorbeidiskutierert wird

Wer für wen haftet oder wer für was wann und weshalb zahlt, ist ein aktuell zwar medial aufgebauschtes, aber nur sekundäres Problem. Worum es jetzt primär geht - und gehen sollte - ist die öffentliche Debatte um die Frage der zukünftigen demokratischen Verfasstheit der Eurozone bzw. der EU. Wie wird Europa für die Zukunft ausgerichtet? - Eine Frage die jetzt von den Bürgern beantwortet werden muß. Insofern hat Gabriel recht, wenn er das Volk einbeziehen will. Aber: Maßnahmen - beschönigend als Haushaltskontrolle oder Durchgriffsrecht beschrieben - dürfen keine Lösung sein, da sie die Axt an das Budgetrecht und damit an die Wurzel des demokratischen Verfassungsstaats legen. Das wäre der Grundstein für eine schleichende Entdemokratisierung. Europa wird man nicht retten indem man die Demokratie weiter aushölt - im Gegenteil.

Da es aber allerorten nur "Europäer" zu geben scheint und keine Demokraten, muß man für Europa das schlimmste befürchten.

Schweigen oder reden

Merkel sagt, sie will ALLES tun, um den Euro zu retten - denn "stirbt der Euro, dann stirbt Europa". Was ALLES heißt, sagt Merkel vorsichtshalber nicht - das könnte ja für die nächsten Umfragen zu ihrer Beliebtheit schädlich sein.

Gabriel hingegen sagt, was ALLES bedeuten könnte. Und bekommt dafür Unterstützung von Wissenschaftlern und Wirtschaftsinstituten. Und bekommt dafür bei den nächsten Umfragen nur noch 10%.

Sollte meine Großmutter doch Recht haben, wenn sie sagt: "Reden ist Silber, Schweigen ist GOLD"?

PS
Einige nur noch national ausgerichtete Kommentare hier sind hoffentlich nicht repräsentativ für "die Deutschen", denn sonst wäre Europa schon gestorben und es bliebe nur noch die Frage zu klären, ob durch Schweigen oder durch Reden.

@Phonomatic - Breite Mehrheit über Lager

Die Anleihenaufkäufe an Auflagen zu koppeln war sehr sinnig, und da hat Frau Merkel gut gemacht (fällt mir garnicht so leicht das zu sagen:-)). Nur war da Westerwelle z.B. strickt dagegen. Ich könnte mir vorstellen das sowas unter jeder Koalition mit CDU/SPD/Grün Ziel ist.Aus der generellen Anti-europa Stimmung versuchen eher FDP (Linke?) und andere extreme Parteien zu gewinnen.Ich wollte eigentlich nur aufzeigen das die Europäischen integrativ wirkenden Parteien und dazu zahle ich eben die obigen 3,vielleicht eigentlich nicht so unterschiedliche Positionen haben.Was man eigentlich auch daran sieht das rot-grün in der Opposition recht wenig Blockaden aufbauen, sondern vielem zustimmen.Ich fürchte nur-und da fängt Gabriel jetzt vll mit an?Das sich das auf Grund des Wahlkampfes jetzt ändert.Eine richtige Fiskalunion benötigt aber ggf sogar Grundgesetztänderungen und dazu braucht man Mehrheiten.Mit Antieuropa-politik lassen sich aber einige Stimmen fangen.

6. August 2012 - 17:31 — CaesarAvgvstvs

Kriege sind keine höhere Gewalt, sondern menschengemacht.

Ich habe nicht behauptet, daß die Geschichte der Nationalstaaten im 2. Weltkrieg ihren Höhepunkt gefunden hat, obwohl man das durchaus diskutieren könnte.

Zu den Gründen der Einführung des Euro empfehle ich Ihnen den Kommentar von: 6. August 2012 - 16:11 — Flipper1801

Ich glaube, daß Sie aus euphorisch- politischen Gründen den guten, alten Nationalwährungen nachtrauern, wohl auch weil Sie den ungefähren zeitlichen Zusammenhang zwischen Euroeinführung und Weltfinanzkrise für einen ursächlichen halten.

@17:53 — Phonomatic

So wie sie dies erklären leuchtet mir das druchaus als eine sinnige Strategie ein.Aber ich habe eben zumindest aus den Lagern Rot u. Grün nichts größere gegen den Staatsanleienkauf der EZB gehört. Aus Richtung der FDP aber schon.Von daher bin ich mir nicht so sicher ob das eine Strategie ist die allen Teilnehmern unserer Regierung so geschätzt wird. Rück die Wahl näher ...
Dachte das zumindest eine Große-Koalition,wenn nicht gar schwarz-grün oder sogar rot-grün(wenn sie denn drauf kämen) sowohl den seriösen Anleihenkauf weiter befürworten, als auch von Experimenten wie dem Austritt aus der Eurozone erst einmal absehen.
Was ich nicht ganz verstehe ist wieso die Eurobonds erst nach dem ESM Sinn machen? Könnte man diese nicht jetzt auch schon an Bedinungen knüpfen?

SEIFENBLASE

Herr Gabriel erinnert mich an eine wunderschöne Seifenblase. Wunderschön! Und dann platzt sie ganz schnell. Aber tränen sie ruhig weiter Herr Gabriel.

@ tettigonia - oberflächliche bewertung

Sie schreiben:
"So polemisch und oberflächlich wie @Bernd1 das als Vergemeinschaftung der Schulden zu charkterisieren zeigt das es bei der Kritik nur um Parteipolitik geht."

So polemisch und oberflächlich wie manche user andere abbügeln solte man nicht an solche Theman heran gehen, denke ich.
Als Gabriel und Trittin genau wie führende Kräfte der Linke bereits im Sommer und Herbst 2011 die direkte Einführung von Euro-Bonds gefordert hatten war keine Rede von irgendwelchen ordnungspolitische Einordnungen und Struckturprojekte usw.
Es war die Forderung nach direkter Vergemeinschaftung aller Staatsanleiehn in Euro!
Das kann man überall nachlesen. Ihr Verweis auf Lösungen der 80er Jahre sind hiermit nicht vergleichbar, damals gab es weder eine gemeinsame Währung noch überhaupt eine gemeinsame Währungspolitik!

Weiter:
"Es geht um die Zukunft nicht um die übernahme alter Schulden.Das gibt es vielleicht eher bei den CDU Ideen zur Bankenunion."

Das sind nun zwei ganz verschiedene Themen!!!

Fantast

Herr Gabriel hat nunmehr endgültig bewiesen, dass er gegen die Bürger dieses Staates arbeitet. Wie soll denn bitte schön die Finanzkontrolle funktionieren? Das ist doch graue Theorie! In der Praxis machen die Schuldenstaaten schön weiter.
Aber typisch SPD! Wirtschaftlich haben die eben keine Komptetenz. Das haben sie schon immer bewiesen. Siehe Neue Heimat, Bank für Gemeinwirtschaft und Volksfürsorge.

Alles merkwürdig

Ich muss immer schmunzeln, das es hier immer noch Bürger gibt die glauben das CDU/CSU/FDP,etwas gegen die Eurokrise unternehmen könnten. Dass die SPD und Grüne uns verraten als Bürger mag ja stimmen, aber die anderen CDU/CSU/FDP verkaufen uns.
Ich möchte zu gerne wissen wie sich die Erfolge der bisherigen B. Regierung ablesen lassen, seien wir alle mal so ehrlich, keiner der selbsterklärten Experten haben überhaupt eine einigermaßen vernünftige Strategie.
Das Herr Gabriel an Seinen merkwürdigen Thesen wie Haushalt Disziplin, Eurobonds usw. festhält, ist scheinbar gewollt, die wollen nämlich nicht gewählt werden sondern in einer großen Kollation aufgehen. Ich wage zu bezweifeln das dann etwas besser wird, sondern noch mehr Murks gebaut wird.

Gut für Deutschland ??

immer wieder hört man "...die Entscheidung ist gut für Europa", sind sie es auch für uns ?.

..und jepp -wie eben schon geschrieben, wer fragt uns, die Schafherde welche gern zum Wählen gehen darf und sonst nix zu melden hat ?.

Haftung für alle ?, kriegen wir dann auch die Rente mit 55 ?

Vorschlag: Gabriel zum König von Europa :)

Was machen denn unsere gewählten "Volksvertreter" wenn wir Pleite sind ?

Vermutlich in Pension gehen und nen schlaues Gesicht machen, wie jetzt auch..............

@Bernd1 - 6. August 2012 - 18:47

Lieber Bernd1,

egal, ob "Gabriel und Trittin genau wie führende Kräfte der Linke bereits im Sommer und Herbst 2011 die direkte Einführung von Euro-Bonds gefordert hatten" - realisiert worden ist nicht deren Forderung, sondern das "Konzept" der Bundesregierung.

Und dass DADURCH die Krisen erfolgreich beendet worden wären, werden auch die glühendsten Bewunderer Merkels uns nicht wirklich erzählen wollen - oder?

@Bernd1 - Konkretisieren statt schlagworte

Klar sie haben schon recht - als man das erste mal Eurobond hörte war es ein Schlagwort, genau so wie Bankenunion. Und ganz sicher haben sich die Bedinungen seit der 80/90 Jahre geändert. Dennoch ist das Prinzip der Prinzip der Zweckgebundenen Eurobonds mE nicht unsinnig. Und wenn man es sinnvoll einsetzt kann man damit eben durch aus eine integrative europäische Ordnungspolitik betrieben. Mann muss nicht alles in die Tonne treten nur weil es der politische Gegner mal in den Mund genommen hat.Was Herr Gabriel hier jetzt im einzelnen faselt ist eigentlich egal.Was mich stört ist das das Konzept jetzt so hingestellt wird als müssen wir damit zwang weise anderer Länder Schulden übernehmen.Damit hat es nämlich erst mal nichts zu tun.

Eine Bankenunion,wenn schlecht umgesetzt kann zu einer noch größeren Belastung der BRD führen.

Ja, Herr Gabriel, ihre

Ja, Herr Gabriel, ihre Überlegungen sind zumindest nicht schlimmer als das, was hier die ganze Zeit abläuft, aber sie beseitigen auch nicht das Übel. Es ist symptomatisch für diese Politik, immer noch eins drauf auf den Wahnsinn zu setzen, an Symptomen herumzudoktern, anstatt irgendwann einmal an der Wurzel zuzupacken. Staaten sollen den Finanzsektor retten, während es die Banken sind, die die Bürger auspressen, und auch noch daran verdienen! Der einzige mit klarem Kopf ist hier Herr Gysi, der ein Ende des Irrsinns und eine Zügelung der Bankenwelt mit einem Schuldenschnitt fordert.

Nun ja, wählbar ist trotzdem keine der Parteien mehr. Den Bürgen ist es längst klar. Endlich eine Verfassung her ohne diesen bürokratischen Monster-Bundesstaat, kein anderes Land in Europa hat so etwas. Der Rest vom GG ist ja ganz gut gelungen. Und dann gehört endlich der Blitz eingeschlagen in die Spekulantenwelt ohne Wertschöpfung umd eine Abgabe für die Superreichen zur Lösung der Probleme!

Ich halte das für maßlos verlogen und widersprüchlich.

Gerade die SPD zusammen mit den Grünen und den Linken pochen doch immer auf die Souveränität der Völker, Staaten und Parlamente.

Gerade diese Politiker sind es doch die immer festlegen, dass man eine souveräne Entscheidung eines Volkes nicht von außen einfach mal so außer Kraft setzen kann und darf.

Das heißt aber eben auch wenn ein Volk, ein Parlament, eine gewählte Regierung entscheidet wir machen in dieser oder jener Situation oder einfach permanent soundsoviel Schulden, dann hat man diese demokratische Entscheidung zu akzeptieren.

Keiner darf einem souveränen Staat einfach seine Souveränität aberkennen, so lautet das Kredo von SPD, Linken und Grünen.

Also nützt das eben auch rein garnichts wenn man strengere Kontrollen einführt. Damit kontrolliert man nur dass was man ohnehin schon weiß.

Aber was sollen denn dann die Konsequenzen sein?

Die SPD lässt in Zukunft ein europäisches Land bankrott gehen, wenn es die Regeln nicht einhält?

Das glaubt doch kein einziger SPD-Wähler.

gemeinsame Haftung

Wir sind so weit von Europa weg wie von der nächsten Galaxie. So lange es in jedem Land unterschiedliche Regeln und Gesetze, z.B. Lebensarbeitszeit, Renteneintrittsalter, Steuerhöhe und vieles mehr gibt, wird das nichts. Solange man nicht sozial zusammen steht wird es ebenfalls nichts

Zenralismus mit zentraler Überwachung?

Von wem denn bitteschön? Von verdienten ehemaligen Bankern von vertrauesnwürdigen Politikern wie unser Schwarzgeldbote oder Berlusconi oder honorige Mitglieder unserer Gesellschaft wie von und zu Gutenberg oder Herr Zumwinkel?

Das ist alles in allem wohl genau das was sich die europäische Elite wünscht. Wer hat ihnen denn da einen lukrativen Job angeboten?

- fathaland slim -

City of London will Unterwerfung der Welt durch Verschuldung. So weit dürfen wir es nicht kommen lassen!
Ich sage ja auch, dass un sein Auseinanderbrechen teuer zu stehen kommen würde. Es ist aber immer noch besser, als ständig Milliarden in ein Fass ohne Boden zu werfen. Deutschland kann nicht alle Länder retten, wie stellen Sie sich das vor? Auch die Deutchen können das Geld nicht aus den Ärmeln schütteln.
Das Ziel der Finanzmafia ist, dass sich alle Euroländer, auch Deutschland, völlig überschulden. Dann hat die City of Londen alle in der Hand. Wollen Sie das? Wir müssen uns unbedingt aus dem Schuldensumpf befreien, damit wir unsere Unabhängigkeit und Eigenständigkeit bewahren. Mit billigem Geld will und daraus resultierender völliger Überschuldung will uns die Finanzmafia in die Falle locken. Glauben Sie mir doch endlich!

Der Herr Gabriel....

hat doch schon in seiner Politikerlaufbahn genügend auf die Mütze bekommen aber anscheinend kann er es nicht lassen sich mit immer neuen nicht nachvollziehbaren Vorschlägen hervor zu tun.

wahnsinn der spd...........

das ist die politik der spd, niemals konnte diese partei haushalten. was den euro betrifft wäre das der perfekte wahnsinn zu lasten der bürger..........

Der Zinseszins-Effekt

der geht durch die "Decke". Staatsschulden streichen und jedes Land macht wieder seine eigene Währung deswegen kann man immer noch miteinander handeln, Bank pleite gehn lassen. Jetzt wieder D-Mark schon mal drucken und pressen.

Das Euro-Experiment kann hiermit beendet werden, machen mir lieber was überschaubareres so wie früher, da ging es vielen finanziell besser.
Eine Machelite kann sich einfach kein "Imperium" nach gut dünken basteln, ich hab damals nicht zugestimmt, wurde nicht gefragt.

Aber wie heist es ? Jeder komm für sich auf die Welt.

So ein Einheitsbrei ist in der Vergangenheit noch immer gescheitert !

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