Kommentare

Dazu gibt es keine

Dazu gibt es keine Grundgesetzänderung sondern es ist der Erlass einer neuen Verfassung im Gesamten notwendig, dem das Volk zustimmen müsste.
Es müsste auch der geplante Neuerlass nach der Vereinigung endlich vollzogen werden.
Dies hielten die vermeintlich Regierenden dem vereinten Volke vor, unterdrückten diese GG - Passage der Gründerväter.
Gabriel und Monti sind deckungsgleich; nicht nur der Euro ist in Gefahr sondern die parlamentarische Demokratie, denn Monti will ja die Macht in den Regierungen und das Parlament zum Zierrat verkommen lassen, zur Versorgung der Politikhöflinge und Schranzen.
Ein deutliches Nein fliegt dann dem Bestrebungen der Entrechtung, Entkernung, Entmündigung um die Ohren, da bin ich mir sicher.
Selbst ich werde, wenn es notwendig sein würde eine 180 Grad Wende hinlegen und eine „Neue, aktuelle Nationale“ in Erwägung ziehen.

Blick in die Zukunft

Die Frage wird früher oder später sein, wie wir wieder zu Landeswährungen zurückkehren können. Im Sinne aller Länder übrigens. Interessant wird sein, wiviel verbrannte Erde der Euro bis dahin hinterlassen haben wird. In Nord- und Südeuropa und - vor allem - bei den leidtragenden Bürgern.

Wenn die Politik heute nicht an möglichen Austrittszenarien arbeitet, ist dies einfach nur haarsträibend fahrlässig.

SPD-Chef für gemeinsame Schulden

Oh, das ist gut, hab da auch noch so ein paar Schulden Herr Gabriel, wohin soll ich Ihnen meine Kontonummer schicken damit Sie meine Schulden ausgleichen können?

Oh Herr...

...steh uns bei!

Naja, wenigstens mit Volksentscheid. Aber es steht ja zu befürchten, dass der Spaß dann bei der deutschen Bevölkerung auf breite Gegenliebe stößt (siehe letzte repräsentative Umfrage)!

Was soll dieses Sommertheater

Was soll dieses Sommertheater von Gabriel ?
Er weiss doch ganz genau, dass eine Volksabstimmung zur Abgabe von Kompetenzen an die EU von der Bevölkerung abgelehnt wird. Dass die EU-Bürokratie inzwischen zuviel Macht hat, merkt das Volk jeden Tag - es gibt halt unterschiedliche Interessen für Süd-, Mittel und Nordeuropa. Dies alles auf Reihe zu bekommen ist halt schwierig.

Wer ist Gabriel

Das ist wieder einmal ein typischer Gabriel. Wie bei jeden Thema hat Herr Gabriel die perfekte Lösung zur Hand. Man der hat ja von allem Ahnung.

Blöd nur, dass die Vorschläge des Herrn Gabriel immer so schwer umsetzbar sind und bereits mehrere Experten (wirkliche Experten) diese Vorschläge gemacht haben. Ja ist halt einfacher solche Vorschläge zu machen, wenn man weiß das sie nicht umsetzbar sind.

Hört sich gut an - Sind aber nicht umsetzbar. Aber dafür kann ja der Herr Gabriel nicht.

Außerdem ist es ja bemerkenswert, wie schnell Herr Gabriel bei seinen Vorschlägen die Seiten wechselt. Erst noch will er die Banken in die Pleite schicken und dann will er sie mit deutschen Steurgeldern retten?

Dieser Mann ist einfach zu schreien komisch!
Schade das es so ernst ist.

Warum soll jetzt auf einmal funktionieren,

was vorher schon nicht geklappt hat? Und ausgerechnet Schröder mit seiner SPD waren doch die ersten, welche sich einen Dreck um die Maastricht Kriterien scherten.
Nur die Vielfalt der Währungen bringt die nötige Flexibilität und den Zwang zur Eigenverantwortung. Der größte Klotz am europäischen Bein ist der EURO! Also weg damit, bevor sich die ganze EU in Luft auflöst.

Na ganz toll, Herr Gabriel

was bisher nicht geklappt hat, soll dann nach der Vergemeinschaftung plötzlich gehen, nämlich gaanz, gaanz dolle Disziplin?
Ich frage mich manchmal, wo die Herren denken lassen.

Weltfremder geht es nimmer

@ Tanzbär

Ich bin ganz dankbar das die Politiker auf Experten zurückgreifen und nicht selber irgendeine unqualifizierte These aufstellen!

Aber ja, purer aktionismus der SPD, wie schon beschrieben haften wir ja bereits.

Wie die Regierung will die Opposition den Status Quo nicht ändern. Solange geht einfach nix

Lieber Herr Gabriel

... schon verloren. Die Bürger werden Ihnen im Volksentscheid diesen Vorschlag um die Ohren schlagen.

Hier wendet sich der Bürger mit Grausen!

Hoffentlich wird Hr. Gabriel niemals Kanzler! Auf wessen Bestreben geht dieser Vorstoß eigentlich zurück? Dem gesunden Menschenverstand kann er unmöglich entspringen. Schulden vergemeinschaften, es ist schon mehr als dreist, sowas offen vorzuschlagen!
Es wäre besser, jene die "Krise" zahlen zu lassen, die dafür ALLEIN verantwortlich ist. Nämlich die Finanzheuschrecken selbst. Die Staaten der EU sollten zusehen, daß sie endlich aus dem Würgegriff der "Finanzinvestoren" entkommen und sich nicht stetig weiter in die Abhängigkeiten von jenen begeben. Die Geldschöpfung und Finanzierung der Staaten muß endlich unter öffentlicher Kontrolle durch die EZB und deren beigeordneten Stellen erfolgen. Alles andere endet unweigerlich in dem Fiasko der totalen Abhängigkeit von der privaten Finanzwirtschaft. Und was das für einen Staat bedeutet, kann jeder täglich selbst sehen. Wie man also sowas gutheißen kann, ist mir ein Rätsel. Traue keinem Politiker, den du nicht selbst gekauft hast!

Hat Gabriel Hintergedanken?

Just in einer Zeit, in der sich im rotgrünen Lager Bewegung auf einen möglichen Kanzlerkandidaten Steinmeier abzeichnet, kommt der SPD-Vorsitzende Gabriel mit einem solchen Plan um die Ecke.

Einem Plan, von dem er genau weiß, daß es nicht nur nicht mehrheitsfähig in Deutschland ist, sondern bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr die SPD zur Bedeutungslosigkeit hinter der Kanzlerinnenpartei und ihrer Euroskepsis zurückfallen lässt - was ist das Kalkül?

Ein Schelm, wer Übles dabei denkt ...

Gabriel lässt die Katze aus dem Sack

Ich bin ja froh, daß nicht SPD und Grüne uns regieren, sondern Frau Merkel.

SPD und Grüne stehen für Eurobonds, für eine Vergemeinschaftung der Schulden, die auch Frankreich und die hoch verschuldeten bzw. bankrotten EU-Länder Frankreich, Griechenland, Spanien und Italien fordern.

Dies ist jedoch der völlig falsche Weg, denn würden wir unsere nationale Souveränität aufgeben und sollte es tatsächlich zu einer Vergemeinschaftung der Schulden kommen, dann wäre Deutschland IMMER der Verlierer und wir würden ewig für die EU-Pleite-Staaten und deren bankrotte Banken haften.

Eine Vergemeinschaftung der Schulden würde bedeuten, daß die armen und bankrotten Länder auf Kosten der wohlhabenden (Deutschland, Niederlande, Finnland etc.) leben würden.

Dies kann und darf jedoch nicht Sinn und Zweck dieser EU sein!

Deutschland kann und darf NICHT für die Schulden halb Europas zahlen, denn sonst sind wir bald ebenfalls PLEITE!

Der nächste Schritt muß sein, daß Griechenland aus dem Euro austritt!

Irgendwas fehlt immer ...

... z.B. ein kleiner Bericht über die Offshore-Konten im Zusammenhang mit der Euro-Rettung wäre mal nett.

Klasse, dass ich als Steuerzahler......

.....des Landes, in dem das Renteneinstiegsalter auf 67 Jahre angehoben wird, für die Schulden der Länder aufkommen soll, deren Bürger stellenweise die volle Rente mit 60 Jahren - oder darunter - beziehen können.
Vielleicht sollten erst einmal einheitliche Bedingungen geschaffen werden, damit das Leck im Eurofass ohne Boden auf Dauer endlich Wirkungsvoll abgedichtet werden kann.
Und was die strengeren Kontrollen betreffen soll - hallo Witz komm raus. Viele der Bandenchefs - ups - pardon - Bankenchefs - so hat es uns die Zeit gelert - tricksen so lange, bis nichts mehr zu tricksen und zu verbergen geht, und dann hat der "Kleine Mann" die Zeche zu zahlen, die er nicht verursacht hat.
NEIN, das kann nicht sein !!!

Ich verstehe Gabriel hier wirklich nicht.

Es sieht für mich so aus, als ob es nur um das Prinzip geht, egal was die Regierung sagt oder macht, wir müssen dagegen sein.
Er spielt es so auf, als ob die Pleiteländer eigentlich gar keine Schuld an der eigenen Situation hätten. Es seien alles die bösen Spekulanten die gegen die schwachen Schafe der liebevollen europäischen Herde sich verbunden hätten.

Bester Vorschlag für mich wäre 3 – 4 deutliche Szenarien auszuarbeiten. Für die Rettung des Euros, für den Ausschluss der entsprechenden Länder und für das eigene Verlassen des Euroraumes.
Diese Szenarien dann entsprechend objektiv und unparteiisch zur Hauptsendezeit in der Tageschau und sonstigen Nachrichtensendungen ausleuchten bzw. entsprechende Download-, Lese- etc. Möglichkeiten geben.
Anschließend ein Volksentscheid darüber laufen lassen. Wenn das Volk sich dann entscheidet, auch gegen alle Bankenlogik den Euroraum zu verlassen- sollen die Politiker das auch entsprechend durchführen

Gabriel schaufelt das Grab der SPD - weiss er etwa schon, dass

er nicht als Kanzlerkandidat vorgesehen ist?
Ich musste schallend lachen als ich den Artikel hier gelesen habe. Der Artikel ist aber nicht zum Lachen, Gabriel meint das vollkommen ernst.

Ich persönlich wäre für einen Nordeuro - mit allen Konsequenzen wie vereintes Nordeuropa, aber die Südländer wird niemand umerziehen. Strenge Defizitauflagen, das ist doch lachhaft.

In Spanien ist die Situation derart verfahren, bei der hohen Arbeitslosigkeit können sie nicht einfach mal ebenso sparen. Spanien wird meiner Meinung nach ein großes Griechenland. Die Immobilienblase hat sich bereits seit ca. 5 jahren abgezeichnet. Was wurde unternommen? Nichts!
Mal davon abgesehen will Deutschland ebenfalls nicht sparen. Trotz gestiegener Einnahmen steigt die Staatsverschuldung weiter.

Wenn die SPD

damit in den Wahlkampf geht, hat sie schon verloren!

Nicht das Grundgesetz verstümmeln!

"Gleichzeitig müsse aber eine strikte gemeinschaftliche Kontrolle über die nationalen Haushalte erfolgen."

Was würde dies bedeuten?

Klar ist, das Haushaltsrecht des Parlaments - und damit der innerste Kern einer jeden demokratischen Ordnung - wird hierdurch beseitigt. Wie man in den Krisenländern sehen kann, bestimmen die Abgeordneten schon jetzt nicht mehr über die Mittelverwendung - vielmehr können sie nur die Haushaltskürzungen, die ihnen die Regierung und die "Troika" vorschreiben abnicken. Das demokratische Prinzip, daß der vom Bürger gewählte Abgeordnete Entscheidungen substantieller Art trifft läuft damit leer. Hier wird eindeutig der Wesensgehalt des Grundgesetzes angegriffen - nach der intendierten Änderung es dann noch Grundgesetz zu nennen wäre mehr als eine Farce. Wenn Europa diesen Weg geht entfernt es sich entgültig von seinen demokratischen Wurzeln. Die EU-Sparkommissare sind dann die wahren Mächtigen - aus so ein Europa kann Europa gerne verzichten!

na endlich! bravo und danke,

na endlich! bravo und danke, dass endlich mal eine alternative in diese diskussion und dadurch bewegung kommt!!!
schluss mit "gewinne privatisieren" (bank) und "(spekulations-)verluste (durch die bank) sozialisieren"!
time4change

na endlich! bravo und danke,

na endlich! bravo und danke, dass endlich mal eine alternative in diese diskussion und dadurch bewegung kommt!!!
schluss mit "gewinne privatisieren" (bank) und "(spekulations-)verluste (durch die bank) sozialisieren"!
time4change

Gabriel war immer für Euro-Bonds ...

...und damit für die Vergemeinschaftung der Schulden zu Lasten der deutschen Steuerzahlers.

Die von ihm genannten strengen Kontrollen hat die SPD im Jahr 2003 leider selbst demontiert als für die eigene Schuldenpolitik von Eichel und Schröder die Stabilitätskriterien des Euro zerstört wurden.

Das ist leider wieder typisch für Herrn Gabriel:
Erst selbst die schechten Verhältnisse schaffen und dann das Gegenteil davon fordern!

Sommertheater - oder Pushen der Grossen Koalition

Das mit Schwarz-Rot mehr geht als derzeit mit Schwarz-Gelb sollte klar sein.

Wie sichert man sich die Prozentpunkte bis Wahl 2013?

Man rede dem Volk nach dem Maul und bringe sich damit populistisch in die Schlagzeilen.
Nicht der erste SPD-ler der es auf die Tour versucht.

Ich bin sicherlich für stabile Verhältnisse und habe nix gegen den Euro. Nur sind mit dem Euro stabile Verhältnisse in Zukunft nicht möglich, in dem Rettungsversuche darin enden, das man gutes Geld schlechtem hinterherwirft und nebenbei die Demokratie aus den Angeln hebt - Europaweit!

Die Seesheimer Partei Deutschlands hat jede Glaubwürdigkeit für mich verspielt. Ihre "Tradition" spricht für sich selbst!

Rückkehr zu Landeswährungen?

Das wäre die dümmste Alternative. Monti hat ja Recht: Wenn Europas Einheitswille ausgerechnet dort scheitert, wo er am fortgeschrittensten ist - Einheitswährung, um die Abhängigkeit vom Dollar zu durchbrechen -, und auf einmal wieder die "nationale Kasse" zum Massstab wird, dann gibt's auch "Europa" bald nicht mehr. Lauter heftig angeschlagene oder ruinierte "Nachfolgestaaten" würden die gegenseitige Vergiftung, die im Streit um die Schuldenhaftung schon deutlich hörbar ist, im Kampf um die Konkursmasse auf die Spitze treiben.
Im übrigen sollte Herr Dobrindt (der im selben Geiste auch den Länderfinanzausgleich bekämpft) so konsequent sein, dann auch den Austritt Bayerns aus dem Bund zu fordern. Von andern was kriegen - aber immer, für andere zahlen - auf gar keinen Fall! Also zurück zum bayerischen Gulden.

Es kommt - was kommen muss

die Eurobonds werden kommen und kurz danach wird die Eurozone der Geschichte angehören.

Spaniern und Griechen ist es eigentlich schon egal - denn wenn es keine Jobs gibt, wen interessiert dann, ob man in euro oder new-euro zahlt?

Merkel wird irgendwann keine Wahl mehr bleiben ... auch wenn die CSU ... mit rotem Kopf rumhopst

Kanzlerkandidat (?) Gabriel

Wenn man noch an Herrn Scharping zurückdenkt wäre das innerhalb der SPD allerdings eine konsequente Fortsetzung. Der Ausgang ist ja bekannt, was mich jetzt schon freut! Weiter so !!!

auf lange Sicht

Wir Europäer sollten uns schon die Frage stellen, ob wir die Vorteile von "Europa" wollen. Dann müssen wir uns auch dazu bekennen (auch bei den Eurobonds) und die Nachteile mittragen.
Da haben die Wirtschaftswissenschaftler und mit ihnen Gabriel (SPD) schon recht. Dobrint und Söder(CSU), Rösler und Brüderle (FDP) werden diesen Vorschlag nicht mittragen können, weil er aus der politischen Gegenseite formuliert wird.
Doch was wird derzeit praktiziert: Seit Jahren tingelt Bundeskanzlerin Merkel nach Gutsherrenart von Rettungsschirmparty zu Rettungsschirmparty und verteilt gleichteure Rettungsschirmbonds - nur eben unkontrolliert und nach Laune von wenigen ebenfalls verschuldeten Ländern.

trau - schau - wem

Zunächst zum Kommentar von "6. August 2012 - 12:06 — Übrigens":
Es hat 1990 keine Wiedervereinigung in DE gegeben, entgegen landläufiger Auffassung . Es war der Beitritt ( ! ) der DDR zur BRD . Nicht mehr und nicht weniger. Also bedarf es insofern keiner Neuen Verfassung.

Was den Vorschlag von Herrn Gabriel anbelangt : OK , aber Vertrauen [ insbesondere in die Südländer (?) ] ist gut ( bis zähneknirschend ) , aber Kontrolle ist besser -alte Sozialisten-Denke von Marx , Herr Gabriel.
Deswegen werte SPD-Genossen, wie sollen denn die Kontrollmechanismen
( geradlinig , demokratisch und ohne politische Tricksereien ) aussehen , wenn ich als DE-Wahl-Berechtigter in absehbarer Zeit zustimmen soll ?

Güsse aus der Provinz

Ulrich

Gabriel - nein Danke !!!!

Ich meine mich aus diversen Talkshows unter Beteiligung von Herrn Gabriel noch zu errinnern, dass er in seiner Schulzeit auch schon mal eine Schulempfehlung zur Sonderschule in Aussicht gestellt bekommen hat. Seine intellektuellen Beiträge sind erkennbar auf dem Niveau.
1. Es gibt bestehende Verträge (Maastricht), die konsequenzenlos missachtet wurden und werden (s. Rot/Grüns Regierungszeit, in die von diesen Genossen auch der heutige Problemfall Griechenland in die EU gehievt wurde).
2. Welche realen Sanktionen sollten denn erfolgreich sein, will Herr Gabriel letzlich die Bundeswehr als letztes Mittel ?
3. Wann endlich begreifen Typen wie Gabriel, Bofinger und Konsorten endlich, dass es kein gemeinsames Dach für derartig unterschiedlich leistungsfähige Volkswirtschaften, wie Sie Europa beheimatet, geben kann und durch den Verlust der Auf- und Abwärtungsregulatorien zwischen den Währungen ein stabilisierender Mechanismus beseitigt wurde ?

Typisch SPD

Das muß man sich mal vorstellen: Die SPD sozialisiert die
Schulden Europas. Das Geld des Deutschen Steuerzahlers wird von der SPD an Europa verteilt.Das diese Troika nicht für voll genommen werden kann wird nun vollends klar. Jetzt warten wir nur noch auf Herrn Trittin der in leicht gebückter Haltung den gleichen Schwachsinn von sich gibt.
Hoffentlich bildet diese Viererbande nie eine Regierung,
dann sind wir Ratz Fatz pleite

Herbst 2013: SPD unter 20%.

Herbst 2013: SPD unter 20%. Das machen die Deutschen nicht mit.

Raus aus dem Euro, schnell!!!

Man muss sich einfach mal eingestehen können, das die Fehler die bei der Einführung des Euros gemacht wurden nicht einfach mal beseitigt werden können.

Das bedeutet Europa muss nicht nur poltisch, sondern auch wirtschaftlich erst einmal zusammen wachsen. Das kann aber nur auf demokratischen Wege passieren über Wahlen.

Bis das vollendet ist sollte Deutschland aus dem Euro austreten, und zwar sofort!
Alle anderen Wege aus dieser Eurokrise können für Deutschland nicht akzeptabel sein und setzen letztlich das Ersparte und den Wohlstand aller Deutschen aufs Spiel.

Ansonsten sollte das Volk entscheiden über den Verbleib. Keine der Parteien ist über die letzten Wahlen legitimiert das zu entscheiden!

Kohl hat uns schon die Entscheidung abgenommen, und wir sehen was wir davon haben..

Jetzt treibt Gabriel

uns auch noch in den Ruin. Wer diese Partei noch wählt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
Was wurde auf Frau Merkel und Herrn Rösler in den vergangenen Monaten geschimpft... Und heute müssen wir erkennen, daß diese Regierung gegenüber Gabriel und seinen Genossen geradezu ein Hort der Stabilität und Vernunft ist.

dritter Schritt vor dem ersten

vorher muß ert mal eine europäiosche Verfassung, 2-kammer-System, europäische Steuer- und Finanzpolitik und Steuerfahnung, mit echte Rechten, geschaffen werden, dann entsprechende Verfassungsänderungen in allen EU Ländern.

Wenn bei uns der dritte Schritt vor dem ersten getan wird, erfolgt keine vorher notwendige Reform der EU und der Mitgliedsländer.

So was ist ein 10-Jahres-Programm, und deshalb liegt Gabrien *jetzt so* falsch und es ist wieder nur Denke neines geschlossenen Systems, das nicht besteht.

Gut, aber...

Vorab 2 Textstellen aus dem Artikel:

"Der Euro-Rettungskurs der Bundesregierung, den die SPD im Bundestag bisher gestützt hat, sei gescheitert."

"Allerdings bedeute das ein zeitaufwändiges Verfahren, weshalb der Vorschlag "kein Lösungsbeitrag zur gegenwärtigen Krise" sei."

Das Schöne an der Oppositionsarbeit ist, dass man nicht an seinen Aussagen vor dem Wahlkampf gemessen wird. Richtig, so wie es bisher läuft, kann es nicht ewig laufen. Aber:

1.) ist die "Lösung" ein sehr langwieriges Thema, das locker 5 Jahre bis zum Umsetzung bräuchte... es geht ja nicht nur darum, UNSER Grundgesetz zu ändern... andere EU-Staaten haben überraschenderweise auch Verfassungen...

2.) wir haben gelernt, dass EU-Diplomatie nicht nur träge ist, sondern auch "flexibel". Also selbst wenn alle EU-Länder inklusive manch Verfassungsänderungen zustimmen würden (in vielen Jahren), wäre das Übertragen von nationalen Hoheitsrechten noch lange nicht verhandelt...

Herr Gabriel: wir brauchen eine Lösung: JETZT!

So hätte es von Anfang an sein sollen!

Das eine gemeinsame Wähung nur mit gemeinsamer Fiskal- Sozial- und Wirtschaftspolitik funktionieren kann, haben alle Fachleute schon bei der Euro Einführung gesagt. Nur wollten das die Politiker nicht weil Sie Angst hatten, dass das dumme Volk es nicht versteht. Wenn ich die Kommentare hier so lese scheinen sie recht gehabt zu haben.

Anti-deutsche Parteien im Parlament

Anders lassen sich die "Vorschläge" von SPD und Grünen nicht einordnen.

In beiden Parteien herrscht offenbar eine tiefe Antipathie, wenn es darum geht die Leistungen der Menschen in Deutschland, und dieses Land selbst zu würdigen.

Haben die Vorkommentatoren den Artikel

von Habermas, Bolfinger und Nida gelesen ?
Sie haben recht wenn sie feststellen, dass alle Versuche, die €-Krise in den Griff zu bekommen, grandios gescheitert sind. Sie haben ferner recht, dass die Währungsunion ohne politische Union der kardinale Geburtsfehler des € war und ist. Daraus einen Lösungsansatz für eine tragfähige Zukunft des € zu entwickeln ist der Anspruch der Autoren. Darüber zu diskutieren ist klug. Insofern gebührt Gabriel das Verdienst, diese Diskussion angestoßen zu haben. Lassen wir doch zu, das sie ergebnisoffen geführt wird. Die bisherige Wurschtelei wird zum Zerbrechen der €-Zone führen und das will doch sicherlich niemand.

unser Popbeauftragter hat wieder eine Idee

Schön zu sehen, wie sich die SPD mit ihren abstrusen Ideen selbst zerlegt. Da muß man die Mühen eines Wahlkampfes in 2013 gar nicht mehr auf sich nehmen. So oder ähnlich wird sich Gabriel das auch gedacht haben. Deutschland braucht dringend eine wählbare Alternative zur bestehenden Parteienlandschaft. Keine Wackeldackel a la Merkel & Co sondern jemand der klare Kante vorgibt und dies auch umsetzt.

Dazu bin ich nicht bereit...

...irgendwann muss auch die SPD mal lernen, dass es eben nicht SOZIAL GERECHT ist, wenn eine Bevölkerung, die über ihre Verhältnisse lebt und/oder misswirtschaftet, ihre Schulden bei der Allgemeinheit ablädt.

Es ist doch an Naivität nicht mehr zu überbieten, wenn Herr Gabriel davon ausgeht, dass man dem Schlendrian jetzt auf einmal dadurch Einhalt gebieten kann, indem man jetzt einfach ein paar Kontrollen einführt.

Die Tricksereien, wie man diese Kontrollen, Vorgaben u.s.w. kreativ umgehen kann, werden nicht lange auf sich warten lassen...

Irland hat die Kurve gekriegt, und auch bei den Portugiesen zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Es geht also, wenn man wirklich will.

Man erinnere sich: Schäuble sprache bereits von einer "bald" notwendigen Änderung der Verfassung, und es scheint, als würden wieder einmal CDU/CSU und SPD im Kern dasselbe propagioeren, wenn auch mit gerngen Unterschieden:

12.09. naht, und damit die Furcht, der ESM könnte vor dem BvG scheitern und damit eine Verfassungsänderung notwendig werden, für die die Bevölkerung noch nicht "reif" ist.

Also werden nun alle Gründe für eine Verfassungsänderung herbeigezogen, um den Bürger schonmal darauf einzutsimmen.

Aber das ist immer noch der dritte Schritt vor dem ersten.

Wahlkampf, sonst nichts

Herr Gabriel setzt da anscheinend aufs falsche Pferd, wie auch alle anderen im Bundestag vertretenen Parteien. Weder aktionistisches Davonrennen vor der Schuldenexplosion (also 'Wachstum') noch radikales Wegnehmen von Geld aus dem Staatshaushalt zugunsten von Zinszahlungen (also 'Sparen') haben Aussicht auf Erfolg.

Dank erheblicher Anstrengungen zahlreicher unabhängiger Fachleute versteht die Bevölkerung mehr und mehr, dass ein bewusst(?) eingebauter Fehler in Währungssystemen deren Lebenserwartung begrenzt: Das ist die Vergabe eines Monopols auf die Herausgabe verzinsten Schuldgeldes an wenige erlauchte Privatpersonen (z.B. in den USA die FED).

Nach dieser Erkenntnis ist es nicht mehr vermittelbar, warum Natur-Ressourcen und Arbeitskraft für sinnloses Wachstum vergeudet werden sollen oder warum in großem Stil Lebensqualität in Richtung Elend gedrückt werden soll.

Man sollte künftig bei Wahlergebnissen die stärkste Partei auch einmal berücksichtigen: Die Nichtwähler.

Mich wundern die Umfragewerte von Frau Merkel nicht!

Wenn ich den Schwachsinn lese, die Herr Gabriel da von sich gibt.

Wäre die SPD an der Regierung wäre Deutschland schon längst verraten und verkauft - zur Freude der Pleiteländer.

Ich bin kein CDU Wähler, aber mit der SPD und den grünen wäre der deutsche Steuerzahler dumm dran.

Wir sind schon mitten in der Währungsreform drin!

Verallgemeinerung der Schulden ist gegen Deutschland gerichtet,Herr Gabriel!
Mit dem Euro, Frau Merkel + Herr Schäuble,haben wir Deutschen bereits eine Währungsreform durchgemacht!
Denn die DM hat bereits ca 40% durch den Euro seit 2002 ABGEWERTET. Mit der DM hätten wir 40% mehr Vermögen und mehr Kaufkraft.Wir sind Teuro-geschädigt
Wenn das die Bevölkerung erst mal begreift,wie wir durch den Euro mit Wissen der Politiker belogen und beraubt werden,kann man für die etablierten Parteien nicht mehr garantieren
Da wird vor Währungsreform + Inflation seitens der CDU (noch) gewarnt,dabei SIND wir durch diese Parteien schon längst mitten in der Währungsreform drin, ohne Inflation,aber durch Kaufkraft- und Vermögensentzug, und zwar in unglaublicher zig-Billionen Wertevernichtung der Deutschen
DAS wollen wir wieder haben und NICHT ständige Abwertung durch Euro-Rettung legalisieren!
Dagegen sind die Kosten für eine Rückkehr zur DM lächerlich gering
Uns zum Euro zu zwingen war politisch gewollt!

Unsere Jungfräulichkeit haben wir schon längst verloren!

Unabhängig davon, dass der Euro als Währung gescheitert ist, und es insgesamt besser wäre, diese Fehlkonstruktion in toto in die Tonne zu treten, bleibt festzuhalten, dass die veröffentlichte Aussage in der FAZ absolut treffend ist:

„Der Bundesregierung fehle der Mut, einen "unhaltbar gewordenen Status quo zu überwinden". Das sei die Ursache dafür, dass sich trotz aller Krisengipfel und Rettungspakete die Situation des Euroraums kontinuierlich verschlechtert habe.“

Insofern bietet Gabriels vertretener Ansatz die Möglichkeit, über andere Wege das Chaos in den Griff zu bekommen, zumal ein angestrebter Verfassungskonvent mit Referendum eine conditio sine qua non darstellt.

Die hier parteilich vorgetragene Kritik ist substanzlos, weil bereits mit der Einleitung „typisch“ die Sachebene verlassen wird und geflissentlich übersehen wird, dass uns Merkel bereits die Schuldengemeinschaft in mehrfacher Hinsicht bereits beschert hat- unsere Jungfräulichkeit haben wir schon längst verloren!

Das Geld hat er ja auch schon...

Klug macht er das: gestern hat er sich für die Enteignung der "Reichen" in Form einer Vermögenssteuer ausgesprochen und heute weiss er schon, wofür er das Geld dann ausgeben will. Verantwortlich für die heutigen Probleme sind in letzter Konsequenz alleine unsere Politiker:
- sie haben den Euro beschlossen - ohne Plan B, ohne Ausstiegsszenarien. Hatten Wechselkurse nicht ursprünglich einen Sinn?
- sie haben die Aufnahme Griechenlands beschlossen und deren Zahlen nicht geprüft
- sie haben den Banken keine vernünftigen Rahmen ("Spielregeln") gesetzt und somit das Zockertum ermöglicht
- sie werfen seit Jahren unsere Steuermilliarden für wahnwitzige Projekte raus (Herr Kurt Beck aus Ihrer Partei kann Ihnen da was erzählen, Herr Gabriel)
- sie geben seit Jahren mehr Geld aus, als sie einnehmen (jeder Schuljunge weis, dass das nicht geht)

Unsere Politiker glänzen seit Jahren durch viel Geschwätz und wenig sinnvolle Taten. Aus deren Privattaschen sollten wir zuerst Geld nehmen, was fehlt...

Günstigste Alternative

Grundsätzlich finde ich den Vorschlag von herrn Gabriel gut. Warum?
Er trägt seine Ideen vor und (weil er weiß, dass er im bundestag keine Mehrheit bekommt) lässt er dazu das Volk befragen.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Eurobonds kurz- und mittelfristig die günstigste Alternative für Gesamteuropa und vielleicht sogar auch für Deutschland sind.

Warum sollte man trotzdem gegen Eurobonds stimmen?
Selbst wenn es uns billiger kommt, so bleibt immer der Beigeschmack; D zahlt für alle die Zeche.

Ich weiß nicht, wie Herr Gabriel das dem Volk vermitteln will, bei mir hat er es noch nicht geschafft.

Fazit: Eurobonds auf keinen Fall in nächster Zeit, um keinen Preis!

13:21 — GuH

Nein, ein Zerfall der "€-Zone" alleine hilft niemandem.

Der verblendete €kartistan-Wahn, der in unseren Parteien lebt, und völlig an der Realität der Menschen und Nationen vorbeigeht, muss ein Ende finden.

Europa wird nur in Freiheit und Vielfalt blühen. €kratischer Sozialismus wir immer (wieder) scheitern. Momentan fährt ganz offensichtlich nur das demokratisch unlegitimierte Symbol der €kratur an die Wand.

Dahinter wächst aber die Anzahl derer, die erkennen, dass in Wahrheit das Brüsseler Gebilde als solches ein einziges Desaster ist.

Der Euro ist nicht links oder rechts....

Hier ein Zitat vom 24.04.1998 - als der Bundesrag seine Zustimmung gab zur Einführung des Euro....
""
In der Plenardebatte, geleitet vom damaligen Bundesratspräsidenten Gerhard Schröder, würdigte Bundeskanzler Helmut Kohl die Wirtschafts- und Währungsunion als "wahrhaft säkularen Schritt auf dem Weg zum geeinten Europa". Durch den Euro werde sich ein neues Gefühl der Zusammengehörigkeit entwickeln, so Kohl. Den geäußerten Bedenken, die Stabilität der neuen Währung sei nur unzureichend gesichert, trat der Bundeskanzler entschieden entgegen. Nur wenige politische Entscheidungen seien so gründlich vorbereitet und diskutiert worden wie die Einführung des Euro.
""
eine parteipolitische Debatte macht wohl wenig Sinn, die Fehler werden ja immer den anderen zugeschoben, dass der Euro gescheitert ist, daran gibt es wohl keinen Zweifel, links oder rechts, oben oder unten, Rezepte zur Genesung gibt es nicht, wenn der Krebs erst einmal sein Endstadium erreicht hat...Sachsen war damals dagegen..

Egal welcher Politiker Vorschläge macht,

den Kern des Problems geht keiner an. Da spielt die Parteizugehörigkeit keine Rolle.

Im aktuellen Stern kann man dazu einen sehr interessanten Artikel lesen, in dem es darum geht, wieviele Schulden die Euro-Staaten haben und wieviel Vermögen die Bevölkerung des Landes besitzt.

Das ganze schön anschaulich in Grafiken dargestellt.

Dass sich der größte Teil des Vermögens der Bevölkerung in den Händen einer meist sehr übersichtlichen Gruppe befindet, wird ebenfalls erklärt.

In Italien, Deutschland oder Spanien z.B. verfügt die Bevölkerung über ein Vermögen, das etwa viermal so groß ist wie die Staatsverschuldung. In anderen Ländern ist es nicht ganz so extrem.

In allen Ländern haben sich die Politiker gegenseitig darin übertroffen, den Reichen die passenden Gesetze zu machen, damit immer mehr Geld in Taschen der Reichen fließt.

Vielleicht sollten sich die EU-Regierungen mal Gedanken darüber machen, diesen Zustand wieder zu ändern und zwar einheitlich in Europa.

@ JMH

Das Wahlvolk ist keineswegs dumm, wie sie diesem unterstellen.
Viele Eurogegner (so auch ich) haben genau das Fehlen der politischen Unin Europas kritisiert. Der Euro kann am Ende der Kette stehen, aber niemals am Anfang.
So ungleiche Volkswirtschaften kann man niemals mit einer Währung vereinen und hoffen alles wird gut.

Es ist allerdings richtig, dass man die Bürger damals hätte fragen müssen, ob sie ein vereintes Europa wollen oder nicht.

Es waren doch gerade die Politiker aus dem Süden, die keine Souverenität abgeben wollten und bis heute nicht wollen.

Und dieses neue Grundgesetz sähe wie aus?

Es würde doch nur noch mehr dem Geiste entsprechen, der Europa in den Ruin gewirtschaftet hat. Es geht um die Entmachtung unserer Verfassung.

Niemand muss hier mit koordinierter Politik kommen. Wir haben so viele Vertragswerke zustande gebracht, eine Politik die Europa koordiniert ist ohne weiteres möglich. Bis jetzt sehe ich kein Stück davon in dem Bereich der möglichen Politik. Es geht also doch um ganz andere Dinge!

Und hier bekommen Gegner der Verfassung noch eine Bühne geboten! Einfach Unfassbar!

Ich kann nur eines sagen: Finger weg vom Grundgesetz!

@Guh - warum denn nicht?

Die Geschichte des aktuellen Euros ist gerade mal lächerliche Zehn Jahre alt und schon tun einige so, als ob es nicht die EU Zeit davor gab, in der die Länder mit mehr oder weniger den gleichen Lebensstandards der Menschen wie auch heute OHNE den Euro gelebt haben.
Es gab die Nationalwährungen, und bis auf die Umstände mit den Wechselkursen – hatten wir alle kein Problem damit.
Einige schreiben hier, Euro sei die perfekte Methode gewesen die Abhängigkeit vom Dollar zu beenden. Dabei hat man genau die damit erreicht. Es gibt ja auf einmal viel weniger halbwegs starke Währungen die alternative bieten. Im Gegenteil – wir sehen, dass die schwachen Länder, die sonst zwar auch selbst Probleme hätten, jetzt auch die starken Länder hinunterziehen. Hätte man früher den Griechen mit der starken DM sehr gut helfen können, muß man jetzt dasselbe mit dem schwachen Euro versuchen.

Nachtrag zu: Egal welcher Politiker Vorschläge macht,

bei 1000 Zeichen war Schluß, deshalb hier noch ein kleiner Nachtrag.

Als "reich" wurden von den Experten nur Menschen bezeichnet, die über mindestens 1.000.000 Euro frei verfügbares Kapital verfügen.

@Rasenmäher: SPD als Arbeiterpartei?

Die SPD ist schon lange keine Arbeiterpartei. Wer hat denn Hartz-IV eingeführt? Wer hat die Leiharbeit ausgeweitet? Wer hat die private Arbeitsvermittlung eingeführt, so dass man auf normalem Wege überhaupt keinen Job mehr bekommt, ohne dass ein privater Vermittler abkassiert? Wer hat die gesetzliche Rente gekürzt, um Geld in die Privatwirtschaft umzuleiten? Und wer hat Griechenland in die Euro-Zone gebracht? "18-%-Merkelsteuer - nicht mit uns" - Nein, 19 % "Müntesteuer".
Diese Partei hat ihre Daseinsberechtigung verloren. Da kann man besser gleich das Original in Form von FDP wählen.
Viele Grüße von einem ehemaligen SPD-Mitglied.

@Gug - warum denn nicht?

Die Geschichte des aktuellen Euros ist gerade mal lächerliche Zehn Jahre alt und schon tun einige so, als ob es nicht die EU Zeit davor gab, in der die Länder mit mehr oder weniger den gleichen Lebensstandards der Menschen wie auch heute OHNE den Euro gelebt haben.
Es gab die Nationalwährungen, und bis auf die Umstände mit den Wechselkursen – hatten wir alle kein Problem damit.
Einige schreiben hier, Euro sei die perfekte Methode gewesen die Abhängigkeit vom Dollar zu beenden. Dabei hat man genau die damit erreicht. Es gibt ja auf einmal viel weniger halbwegs starke Währungen die alternative bieten. Im Gegenteil – wir sehen, dass die schwachen Länder, die sonst zwar auch selbst Probleme hätten, jetzt auch die starken Länder hinunterziehen. Hätte man früher den Griechen mit der starken DM sehr gut helfen können, muß man jetzt dasselbe mit dem schwachen Euro versuchen.

Groß-Europäische SPD!

Das war mein erster Gedanke, als ich diese Meldung las. Will Gabriel seinen Lebensabend im Europa-Parlament mit höchsten Gehältern und Pensionen ausklingen lassen?

Möchte er jetzt etwa die Ergebnisse einer jahrzehntelangen sozialen Marktwirtschaft, die die dt. Bevölkerung durch harte Arbeit, Investitionen in eine sehr gute Infrastruktur und nicht zuletzt durch die Bereitschaft sich stets an aktuelle Entwicklungen anzupassen, möchte er dieses Generationenwerk einer europäischen Umverteilung opfern?

Wenn wir es noch nicht einmal schaffen im Inland einen gerechten Ausgleich der Bevölkerungsgruppen, der Bundesländer (Länder-Finanzausgleich) zu ermöglichen, wie wollen wir das dann europaweit, mit vielen unterschiedlichen Mentalitäten, Politik-Systemen und Ansichten schaffen?

@JMH - "nicht wollen"

Heisst nicht "nicht verstehen"- es gibt schon ein Grund warum eine jeweilige Währung lange Zeit mit einem Land verbunden war. Den Euro-Anbetern war seiner Zeit durchaus klar, dass kein Mensch bereit sein wird für die Schulden des Auslandes zu zahlen- Aber den Euro wollten die unbedingt haben- das Resultat ist das was wir jetzt haben. Wenn Sie jetzt meinen, dass wir alle doch europäisch sozial denken sollen, schlage ich Ihnen vor mit persönlichem Beispiel voran zu gehen und einem der europäischen Mitbürger- z.B. mir, die laufenden Kredite abzulösen :)

Ist hier eigentlich die gesamte CDU Klitsche vereint?

Was hat das bisherige Krisenmanagement der Regierung für Deutschland gebracht? Wir stehen - wenns knallt - mit 778 Mrd. in der Verantwortung - und der Knall wird kommen. Das diese derzeitige Regierung noch nicht am Pranger steht verstehe wer will. Klaro können wir da jetzt nicht mehr raus. Aber wenns dann bald knallt können wir dann auch die Hand zum Schwur heben. Das sind dann nämlich nochmal 9700 EUR Neuverschuldung pro Kopf in Deutschland zusätzlich. Wir kriegen's doch jetzt schon nicht mehr gepeilt unsere Schulden runterzufahren.

Salamitaktik

So kleine Portionen abschneiden das man nicht sieht wie die Wurst weniger wird. Aber am Ende ist sie doch weg.

So funktioniert die EU-Salamitaktik:

  1. Keine gemeinschaftliche Haftung für die Schulden aller Euro-Staaten.
  2. Gemeinschaftliche Haftung für die Schulden aller Euro-Staaten bei gleichzeitiger strenger gemeinsamer Haushaltskontrolle.
  3. Gemeinschaftliche Haftung für die Schulden aller Euro-Staaten.
  4. Deutschland haftet für alle Schulden.
  5. Deutschland zahlt alle Schulden.

Wurst gegessen; Mahlzeit!

Fassungslos..

sehe ich dem treiben zu.
Es wird Zeit für einen europäischen Frühling !

@Jhmedia - mit der SPD wäre es teurer

"Was hat das bisherige Krisenmanagement der Regierung für Deutschland gebracht? Wir stehen - wenns knallt - mit 778 Mrd. in der Verantwortung - und der Knall wird kommen."

Jop! Allerdings hätten Grüne, SPD und Linke in Regierungsverantwortung dafür gesorgt, dass es uns ein Vielfaches davon kosten würde.

Aber egal, bezahlbar ist es so oder so nicht mehr...

Kehrtwende?

Schulden machen ohne Kontrolle längst beschlossene Sache oder was? Diese Art vorgezogener "Wahlkampfwiedergutmachpolemik" wird der SPD auch "k"ein Profil geben. Heut so, morgen so, egal, Hauptsache wieder gewählt und hoffentlich hat keiner gemerkt für was sie gestimmt haben, wenn es 2013 ums kreuzle geht.

Wer hat uns verraten?

Er plädiere für eine gemeinschaftliche Haftung für die Schulden...

Schulden sozialisieren, und Gewinne ?

Da sieht man mal wieder:

Wer hat uns verraten?
Sozialdemokraten

Weiter so, Herr Gabriel!

Und jetzt bitte auch noch Sie als Kanzlerkadidat! Sie sind der Einzige, dem ich zutraue, das Wahlergebnis der SPD von 2009 noch einmal massiv zu unterbieten...

Als CDU-Anhänger danke ich Ihnen!

Gabriel soll erst mal die Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit fordern. Enteignung trotz beteuerter Freiwilligkeit. Die privaten Kleinanleger haben mündelsichere Euro-Staatsanleihen gekauft. Die Aufnahme in den Euro war ein Bonitätsbeweis. Geprüft wurde nichts, man hat den fortgesetzten Betrug befördert. Kein Cent mussten Banken hinterlegen. Die Griechen haben mit dem "Schuldenschnitt" nur vollzogen, was verlangt wurde. D ist mit dabei! Wo bleibt die Haftung und die Enschädigung der Gläubiger?!

Das Geld ist im griechischen schwarzen Loch verschwunden. Die EU verkommt zur Schurkenunion, werden solche Praktiken und Mitglieder geduldet. Bei der historischen Bedeutung ist das eine Schande. Ansonsten gibt es zwei Möglichkeiten, Griechen oder Deutsche raus aus dem Euro, denn Europa sollte zuerst auch eine Wertegemeinschaft sein!

Ein Europa für die Menschen war versprochen. Es zeigt sich ein Europa für Spekulanten, Geschäftemacher, Betrüger, eigennützige Profiteure ohne Rechtsstaatlichkeit!

Es ist ein Beitrag zur aktuellen Krise

Natürlich ist dies ein Beitrag zur aktuellen Krise.
Sogar ein sehr wichtiger.
Es ist ja nicht so, daß die EU stärker verschuldet sind als z.B. Japan oder die USA.
Das Problem der EU besteht darin, daß momentan niemand glaubt das die EU Staaten ernsthaft eine Neuverschuldung in Höhe der gewünschten Inflation von 2-3% anstreben.
Solange dies nicht passiert kann der Euro langfristig nicht stabil sein.
Gäbe es hingegen eine glaubhafte langfristige Perspektive dann wären viele gerne bereit das Geld in Europa und Staatsanleihen anzulegen.
Auch ein Streichen der EZB Forderungen wäre dann denkbar.
Das beste am Grexit wäre, daß dadurch ein Beispiel existieren würde was konkret passiert, wenn sich ein EU Land (und deren Bürger bei der Wahl) hemmungslos in das Netz der Gemeinschaft wirft.

Inhaltlich Fragezeichen, Bürgerentscheid richtig

Man kann ja über den inhaltlichen Vorschlag streiten, ob er gut oder schlecht ist, aber der aktuelle Weg ist ja auch keine Lösung.

Die Rhetorik von CDU/CSU/FDP ist zwar kanllhart (kein Verkauf deutscher Interessen), aber das HANDELN von denen sieht ganz anders aus. D hat jetzt riesige Verbindlichkeiten am Hals OHNE WIRKUNG, OHNE LÖSUNG ! Das sollten die Merkel Fans mal bedenken.

Mit so einem Bürgerentscheid gäbe es zumindest mal ansatzweise die Möglichkeit, die Bürger mitentscheiden zu lassen. Eben mal NICHT ALTERNATIVLOS !

Besser wäre ja sowieso eine direkte Demokratie à la Suisse, aber dafür müssen die Bürger wohl noch was härter gegen die Politikkaste kämpfen.

Transferleistungen Überflüssig

Was VOR der Euroeinführung perfekt funktioniert hat, wird mittels Geldtransfers niemals funktionieren können:
Die Anpassung der Wettbewerbsfähigkeit und die Generieung von Jobs wurde vor dem Euro mittels ABWERTUNG (Geld drucken ohne Schulden machen) bewerkstelligt.

Länder drucken seit jeher Geld, ohne Kredite auszunehmen. Die Türkei macht das auch heute noch und hat nicht die Probleme, die S, G, I, P heute haben.

Der Euro verhindert das Abwerten und ZWINGT deshalb zur Schuldenaufnahme, da es ansonsten millionenfach Arbeitslose OHNE Hartz4-Leistungen(!) gibt. Mittelfristig führt dies dann zu Verlelendung und zu Hilf-Transferleistungen gen Süden.

Völlig irre, dass niemand über die offensichtlichen Gefahren des Euro spricht und sich für Länderwährungen ausspricht. Die SPD würde auf 45% Wählerstimmen schnellen, wenn sie offen kommunizieren würde, dass der Euro nicht funktioniert!

Ich klinke mich so langsam aus der DIskussion aus und bin tief enttäuscht, wie unreflektiert agiert wird.

Es wäre besser!

Die Frage ist doch nicht nur: Wollen wir - bei entsprechenden Einflussmöglichkeiten- für die Schulden der anderen mithaften? Die Frage ist auch: Wollen wir, wie es jetzt unter den Strich doch schon ist, weiter mithaften ohne Einflussmöglichkeiten zu haben?
Wenn ich eine Sache als Sicherheit für einen Kredit hinterlege und kann den Kredit nicht bezahlen, bekomme ich das Verfügungsrecht an der Sicherheit entzogen. Bei Staaten sollte es ganz genau so sein, nur das hier der Staat die Sicherheit ist.

6. August 2012 - 13:21 — GuH

"Die bisherige Wurschtelei wird zum Zerbrechen der €-Zone führen und das will doch sicherlich niemand."

Ich muß Ihnen widersprechen. Natürlich hoffe ich, daß die Mehrheit das nicht will. Aber lesen Sie mal die Kommentare in diesem Forum. Genau das wollen hier viele. Ich kann das nur als pure Lust am Untergang auffassen. Man kann auch sagen: ignorantes, unverantwortliches Gewäsch.

Entschuldigen Sie meine Wortwahl. Eine weniger beleidigende, die nichtsdestoweniger den Sachverhalt trifft, fiel mir nicht ein.

Demokratie...

wollten die Politiker nach dem Fall der Mauer in unsere europäischen Nachbarländer bringen, demokratische Prozesse werden jedoch auf Druck der grossen und starken Mächte unterbunden...siehe Slowakei bei seiner NEIN-Entscheidung für den Rettungsschirm. Also wenn's uns passt dann sollen sie mal alle schön demokratisch sein, wenn's nicht passt, dann lieber den Mund halten und auf Befehle aus Berlin, Paris und Brüssel warten und artig abknicken.
Die Eurozone muss aufgebrochen werden, sonst gehen alle unter, wenn die Politiker nicht einsichtig werden, dann werden uns die Kräfte des Marktes den Weg weisen, eigentlich sollten wir Euro-Bürger alle Dankesschreiben richten an Moody's, S&P and Fitch...dort sitzen Leute, die wissen wie man rechnet, Politiker - ganz gleich welcher couleur, können nicht Geld anderer Leute umgehen. Diesen Beweis haben sie geliefert. Was Gabriel vorschlägt ist natürlich Unsinn, was Merkel macht ist aber auch nicht das Gelbe vom Ei. Ein Referendum muss her!

Also... Ich würde die

Also... Ich würde die Kanzlerin einfach einmal weitermachen lassen, wie es über 70 Prozent der Leute in der Bundesrepublik Deutschland wollen.

"Klitsche" bin ich nicht.

Und direkte Demokratie a la Confoederatio Helvetica.. ich weiss nicht. Die werden mit ihren Schweizer Franken auch abgezockt.

Frau Merkel macht das schon. Und nein. Ich bin nicht CDU Mitglied. Und nein ich wohne nichtmal in Deutschland.

Ich bin gespannt, wer sich als nächstes über den Euro äussert. Ich sollte mal eine Presseerklärung rausgeben... Oder vielleicht mal eine Rede halten. Komme ich dann in die Tagesschau? Langsam wird es lustig.

So wird das nie mehr was mit der SPD.

Auf keinen Fall eine Vergemeinschaftung von Schulden. Wer außerdem glaubt, dass eine strikte gemeinschaftliche Kontrolle über die nationalen Haushalte jemals funktionieren wird, irrt gewaltig. Es ist Aufgabe unserer Politiker das deutsche Volksvermögen und Sparguthaben zu schützen und nicht der Plünderung freizugeben. Hier hat Herr Dobrindt vollkommen Recht. Mit unseren Hilfsmilliarden sponsern wir in erster Linie die Bankster und Zocker, das Volk geht weitestgehend leer aus.
Alle Wackerlländer müssen aus der Eurowährung austreten.

Das Problem der SPD ist

dass sie so schnell ihre "Positionen" wechselt, dass die Basis heute noch Dinge verteidigt, die vorgestern noch aktuell waren aber gestern bereits obsolet wurden.

Nur mit diesem ganzen Hin und Her nähert man sich der C(haos)DU auch dort an, so dass einer Großen Koalition ab 2013 nichts mehr im Wege steht. Lediglich - aus Sicht der SPD - wieder mal nur als Juniorpartner.

Wir machen was - was wissen wir nicht - aber wir machen...

Keiner kennt die Lösung!

Das Hauptproblem jetzt gerade aktuell ist:

das System ist so komplex geworden, hat sich längst verselbstständigt und keiner WEISS, wie wir aus dieser Mega-Krise herauskommen - und wenn überhaupt, haben wir nur EINEN Versuch...

Selbst die Experten sind sich völlig uneins, was jetzt zu tun wäre um die Krise wirklich und nachhaltig zu LÖSEN.

Vermutlich werden alle Europäer bald den Gürtel enger schnallen müssen - viel enger...

@fathaland slim

Ich würde Sie doch gerne bitten das zu erklären ohne sich auf die üblichen Euro-pathetischen Argumente zu beschränken. Sie scheinen ja Ahnung zu haben- erklären Sie mir und den anderen mit "Lust am Untergang" warum etwas was Jahrzehnte, um nicht zu sagen Jahrhundertelang perfekt funktionierte durch das knapp 10 Jahre dauernde politische Experiment Euro nun unter keinen Umständen möglich ist?

Zerbrechen der Euro-Zona will niemand...??

wenn sich 71% der Deutschen die Wiedereinführung der D-Mark wünschen dann muss man wohl über Alternativen nachdenken. Immerhin machen uns die Dänen, Schweden, Polen, Schweizer und viele andere vor wie gut man mit einer eigenen Währung fahren kann. Die Unterschiede in einigen Euro-Ländern könnten grösser nicht sein, bzgl. Wirtschaftskraft, Fiskalpolitik und Arbeitslosigkeit. Das Renteneinstiegsalter variiert zwischen 58 und 67, die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien und Griechenland wird zu nationalen Katastrophen mutieren, die heutige EZB-Politik hat nichts mehr mit Geldstbilität zu tun, Solidarität hört immer beim eigenen Portemonnaie auf, siehe Länderfinanzausgleich, 4 Geber - 12 Nehmer! Und dann sollen wir das auf europäischer Ebene schaffen? Hahaha...

Es kann immer noch schlimmer kommen

Ich empfehle allen Interessierten, den Artikel unter folgendem Link mal genau durchzulesen.
Schlimmer geht immer
mmnews.de/index.php/wirtschaft/9999-city-of-london-der-maechtigste-staat-der-welt

Ich glaube nicht...

Wenn wir uns auf eurobonds oder ähnliches einlassen ,wird bei uns das Geld abfliesen, Richtung schwächere Eurostaaten und das wohl dauerhaft.
Wie Wasser das vom Berg ins Tal läuft. Irgendwann sind wird dann auch Pleite und so schwach wie der Rest.

Fachleute 1. Ranges

Die bekannten Wirtschafts- und Finanzfachleute Habermas, Nida-Rümelin und Gabriel, unterstützt von einem (allerdings fachkundigen)Professor, der vorzugsweise eine eigenwillige Meinung zu Wirtschaftsthemen äußert und sich dabei wohl als besonders kluger Hecht im Karpfenteich sieht, retten die Eurowelt! Bei wem Herr Bofinger sich bei seinen manchmal steilen Thesen Unterstützung holen muß, sieht man ja.
Darauf haben wir gewartet.

Die SPD auf der suche nach Ihrem Profil ...

Die SPD auf der suche nach Ihrem Profil, wer sind wir? Gruss

@alle

Ich möchte mich jetzt mal mit zwei hier immer wiederholten Argumenten beschäftigen.

1) Der deutsche Steuerzahler muß für alles geradestehen.

Dazu ist zu sagen: Die deutsche Staatsverschuldung beträgt ungefähr 1/3 der Gesamtverschuldung des Euroraumes. Diejenige Griechenlands ca. 4%.
Staatsschulden werden nicht zurückgezahlt, sondern der Schuldendienst wird bedient, sprich die Zinsen.
Der "deutsche Steuerzahler" bzw. der Staat BRD zahlt erst dann, wenn ein Euroland in die Insolvenz getrieben wird, dann bleiben nämlich die Gläubiger auf ihren Forderungen sitzen.

2) Länder unterschiedlicher Wirtschaftskraft gehören nicht in einen Währungsraum

Hierzu: Dann dürfte es den US$ nicht geben und es hätte die DM nicht geben dürfen. Denn sowohl Deutschland als auch die USA vereinen sehr unterschiedliche Wirtschaftsräume unter ihrem Dach. Aber: eine gemeinsame Währung verlangt zwingend eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik. Und da kommen wir in Europa mit Nationalismus nicht weiter!

Fast, Herr Gabriel, aber nur fast

Kehrtwende? Gerne! Schuldenübernahme, jetzt wo über zwei Jahre lang die Schuldenberge überall ins astronomische gewachsen sind? NEIN!
Zudem kann ich niemanden ernst nehmen, der von heute auf morgen solche Kehrtwenden hinlegt. Wären von Anfang an Bedenken geäussert worden, wäre die SPD glaubwürdiger; so kann es nur ein wahlkampftechnisches Manöver sein, weil man langsam den Widerstand der Bevölkerung zur Kenntnis nimmt ( und das hat wahrlich lang genug gedauert!)

Funktioniert leider nicht ...

.. denke ich, denn die ach so "strengen Kontrollen" der EU ... müssig das noch zu kommentieren. Wer an Regeln und Kontrollen glaubt im Zusammenhang mit dem Euro, hat die letzten Jahre scheinbar verpasst.

Was in Deutschland auch gerne vergessen wird: Nicht nur das deutsche Volk, auch alle anderen Euro-Mitgliedsländer müssten dem zustimmen, da würde ich mal vermuten, dass zumindest die Finnen sich aus dem Euro verabschieden.

Nun ja, wirklich neu ist es ja nicht, dass die SPD eine Schulden-Vergemeinschaftung propagiert. Scheint mir auch eher innenpolitisches Sommertheater zu sein vom Herrn Gabriel, um sich in Szene zu setzen.

Große Frage

Ihre Fragen sind gerechtfertigt. Seit jeher bestimmt Wunschdenken die Politik. Egal ob Staaten der EU beitreten die absolut nicht reif sind, oder eben, daß sich demnächst alle lieb haben und auf neue Schulden verzichten.
Rumänien? Nicht beitrittsreif,aber wenn es erst dabei ist, wird die normative Kraft der EU alles zum besten wenden.Siehe aktuelle Entwicklungen.
Griechenlands Fälschungen für den Beitritt? Wußten alle, aber danach sollte sich alles in Wohlgefallen auflösen und die Griechen ihre Mentalität auf EU umstellen!

Ich fürchte, die Herren lassen überhaupt nicht denken. Von niemandem.

Die sPD macht ALLES falsch

Seit der "Schröder-Wende" macht die Führung der sPD so gut wie alles falsch. Und jetzt das kaum noch vorhandene Geld für die anderen Länder 'rausschmeissen - das wird dieser Partei hoffentlich den Rest geben, ich hoffe unter 20% der Wählerstimmen. Für mich ist diese Partei inzwischen überflüssig und es wäre für dieses Land besser, wenn es sie nicht mehr gäbe. Schade, dass Herr Gysi nicht eine neue, echte sozialdemokratische Partei gründet. Der jetzigen sPD wird der Verrat an der eigenen Grundidee und die mangelhafte Kompetenz der Parteiführung sehr, sehr lange anhängen.

Soso

71 % der Deutschen wollen die DM zurück?

Glaube ich nicht, ich persönlich bin sehr froh dass wir den Euro haben. Und in unserem Freundes und Bekanntenkreis das gleiche, niemand will die DM zurück!

Mal wieder so richtiges Stammtischgelabere hier.

Hat der Nachkommentator nachgedacht?

Bisher wohnten einige Leute in einer Wohngemeinschaft, in der einige lustig in den Tag lebten und nun die Mitbewohner deren Schulden bezahlen sollen.
Als Ausweg und um in Zukunft alles besser zu machen, heiraten die Bewohner untereinander. Und hoffen tatsächlich, daß sich ab jetzt alle gut benehmen.
So ist Ihre Argumentation.

6. August 2012 - 14:28 — CaesarAvgvstvs

" warum etwas was Jahrzehnte, um nicht zu sagen Jahrhundertelang perfekt funktionierte durch das knapp 10 Jahre dauernde politische Experiment Euro nun unter keinen Umständen möglich ist?"

Bitte schauen Sie sich die deutsche bzw. europäische Geschichte an und sagen Sie mir, was hier perfekt funktioniert hat. Wir brauchen gar nicht die von Ihnen angeführten Jahrhunderte beleuchten, die letzten hundert Jahre reichen. Zwei Weltkriege, zwei komplette Währungsreformen, toll!

Nach dem 2. Weltkrieg war dann erst mal Ruhe, was auch an den großen Zerstörungen lag, die dieser angerichtet hat. da braucht man dann eine Zeit bis alles wieder aufgebaut ist. Zyniker sagen, es wäre wieder Zeit für einen Krieg, damit man wieder von vorne anfangen kann, denn dieses Wirtschaftssystem funktioniert nur über Wachstum, und das geht nicht unendlich.

Wir befinden uns u.a. deswegen in einer weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise, die zufällig mit 17 (nicht 10)Jahren Euro zusammenfällt.

mit frdl. Grüßen

FS

politische Union Europa

Gabriel hat recht.
Es gibt keinen anderen Weg.
Gleichzeitig eine politische Union schaffen, die gleiche Voraussetzungen für alle Mitgliedsländer schafft.
Den Euroraum auflösen bedeutet für alle ein Fiasko.
Nicht nur für den Süden, sondern auch für den Norden.
Wollen unsere Unternehmen ihre Wirtschaftsleistung dann wieder in Drachmen und Lire abrechnen?
Das ist auch unser wirtschaftlicher Tod.
.
b.k.

Von der SPD nichts neues!

Das war ja mal wieder klar, Herr Gabriel! An Stelle der SPD (und auch den Grünen) würde ich genauso verfahren. Im Schulden machen kennt man sich bei den beiden Parteien ja bestens aus. Und da man schon damit liebäugelt, ab Herbst 2013 das Regierungszepter zu übernehmen, ist es natürlich dringend notwendig, vorher noch eine Vergemeinschaftung der Schulden aller EU-Staaten durchzusetzen. Bei jetziger Führung aus CDU/CSU/FDP würde bei einer Schulden-Vergemeinschaftung der deutsche Staat Milliarden für andere Pleite-Länder zahlen, bei einer Rot-Grünen Führung müssten andere EU-Länder für Deutschland finanziell aufkommen da es von den beiden Parteien innerhalb kürzester Zeit abgewirtschaftet wurde. Wie das geht, konnte man in den Jahren 1998-2005 eindrucksvoll unter Beweis stellen! Unter diesem Gesichtspunkt ist eine Schulden-Vergemeinschaftung natürlich sinnvoll. Aber mal weg von den Illusionen und hin zur Realität: Rot-Grün ab 2013 wird es nicht geben und gemeinsame Schulden auch nicht!

Im Prinzip ist das ja gar nicht so falsch .... aber

Wenn man den Euro will - und alle Umfragen bestätigen, dass die Mehrheit der Deutschen ihn wollen, das Gestänkere hier im Blog ist nicht repräsentativ - wenn man ihn also dauerhaft will, dann funktioniert das nur mit einer einheitlichen Fiskalpolitik der Euroländer.

Die kann aber erst funktionieren, wenn die Überschuldung der Problemländer zurückgeführt ist. Es ist naiv, zu glauben, dass strenge Haushaltskontrolle in diesen Ländern derzeit durch Verträge gesichert werden könnte. Sie müssten unter Zwangsverwaltung gestellt werden und das ist politisch nicht machbar.

Daher läuft Gabriels Vorschlag tatsächlich darauf hinaus, dass die Schulden der Pleiteländer auf uns abgeladen werden. Wenn die SPD damit in den Wahlkampf zieht, wird sie ein Debakel erleben.

Politik auf Kosten Deutschlands!

SPD und Grüne betreiben schon seit Jahren eine Politik auf Kosten Deutschlands.

Und wieder einmal zeigen die Sozialdemokraten in Persona ihres Vorsitzenden Gabriel, daß sie nicht das Format besitzen, um unser Land zu regieren.

Eine Schuldenunion ist das Allerletzte, was Deutschland verkraften kann.

Eine Vergemeinschaftung der Schulden würde zwar den Pleite-Ländern mitsamt der bankrotten Banken helfen, jedoch wäre Deutschland der große Verlierer, denn das würde bedeuten, daß wir, die deutschen Steuerzahler, ewig für die EU-Pleite-Staaten und EU-Pleite-Banken zahlen müssen.

Das kann niemand wollen!!!

Zudem muss Griechenland jetzt endlich aus dem Euro austreten, denn sonst zieht dieses unreformierbare EU-Pleite-Land - früher oder später - noch die anderen wohlhabenden Länder, sprich Deutschland, Finnland, Niederlande etc., mit in den Abgrund.

Sigmar Gabriel hätte besser geschwiegen, denn somit zeigt er wieder einmal "eindrucksvoll", typisch für die SPD, seine ökonomische UNKENNTNIS!

Wenn Herr Gabriel meint .......

er müsse Deutschland nunmehr die Schulden anderer bezahlen lassen, so kann man nur hoffen, dass diese SPD nie nehr an die Macht kommt. Dieses Denken liegt gefährlich nahe an der Ideologie der Linken mit ihren abstrusen Wirtschaftstheorien, einer Sarah Wagenknecht die schließlich zum Tode der DDR geführt haben. Auch die DDR hat die Schulden vergesellschaftet und die Mangelwirtschaft in der UDSSR bezahlt. Das Ergebnis ist sattsam bekannt.
Aber das sind eben die verqueren Theorien sozialistischer Weltanschauungen. Man enteigne die Reichen und geben den Armen solange, bis auch die Vermögen der Reichen verbraucht und keine Ivestitionen mehr möglich sind, weil dafür chlicht das Geld fehlt. Dann lebe man von der Substanz, bis auch bei der letzten Fabrik das Dach eingestürzt ist. 1989 konnte man dies in der DDR beispielhaft besichtigen. Doch die heutigen Politiker haben das längst vergessen, vorallem wenn sie der linken Welanschauung zuzurechnen sind.

Raus aus dem Euro

Ich stimme Ihrem Kommentar ausdrücklich zu!
Dieses hätte aber schon viel früher passieren müssen!
Francois Mitterand hätte dem Euro nicht zugestimmt, wenn er gewußt hätte was nach ihm käme!
Das Deutsch- Französiche Verhältnis darf nicht belastet werden, durch andere Länder! Den Schrott haben Chirac,Schröder im Hass angerichtet ,Hans Eichel der Studienrat für Deutsch,etc Küßchchen hier und dar,und Steinbrück als abgewählter MP v.NRW. haben den Rest gemacht haben!

Neo-Sozial-Liberal-Christ-Beamtliches Mikado !

oder auch: Wer zuerst spricht, hat verloren.

Ideen oder das Nennen solcher erwünscht?
Nein, sonst gibts Saures (siehe unzählige Kommentare)

Im Sprint rennt die Eurozone ihrem Ruin entgegen, derweil wird typisch deutsch auf dieser Problembasis "EURO-Zone" Parteischarmützel betrieben. Ach ja, es herrscht wieder Wahlkampf, es geht um Macht, Geld und Vorstandsposten für den Ruhestand.
Unsere Politik ist abstossend, anrüchig und über alle Grenzen Verantwortungslos. Anstatt sich gemeinsam ans Tagewerk zu machen , steht nun der "politische Wettbewerb" erneut im Vordergrund.

Stellt sich noch immmer eine Frage:

Wenn ein deutscher Autobauer anstelle seiner eigenen Qualitäten das Versagen anderer Produzenten hervorhebt, um Kunden zu gewinnen, wie sähe sein Absatzmakrt aus?

Im besten Fall wie die deutsche Wahlbeteiligung.

@ 6. August 2012 - 13:32 — GeMe

Sie schlagen vor: "In allen Ländern haben sich die Politiker gegenseitig darin übertroffen, den Reichen die passenden Gesetze zu machen, damit immer mehr Geld in Taschen der Reichen fließt.
Vielleicht sollten sich die EU-Regierungen mal Gedanken darüber machen, diesen Zustand wieder zu ändern und zwar einheitlich in Europa."

Das ist einer der wenigen, vollkommen logisch und plausibel begründeten Vorschläge, den ich voll unterstütze. Geld ist weit mehr als genug für alle da, es ist lediglich eine Frage der gerechteren Verteilung. Warum sollen 10% der Mitglieder einer beliebig großen Gemeinschaft über 70-80% des Geldes verfügen - egal, wie sie das angestellt haben? Dafür gibt keinerlei Rechtfertigung, sondern das ist Ausdruck einer wild gewordenen, gierigen, unersättlichen, unmenschlichen Denkweise in dieser Gemeinschaft. Kann man ändern.

Beifall ? Da gibt es ganz andere Meinungen...

Beifall von Oekonomen sieht anders aus. Dass die ARD hier vage Aussagen zweier Oekonomen als Beifall interpretiert finde ich ausserst zweifelhaft. Es gibt unter den Oekonomen schliesslich auch die Fraktion, die auf die Ursachen der Schuldenkrise hinweist (verpasste Strukturreformen), welche allein durch Haushaltskontrolle wohl nicht angegangen werden. Eine Vergemeinschaftung der Schulden loest dieses Problem ebenfalls nicht, im Gegenteil - dann geht der Reformdruck endgueltig verloren, was einen Einstieg in die dauerhafte Transferunion bedeutet.

Es wuerde mich freuen, wenn die Diskussion endlich von Austeritaet und gemeinschafltichen Schulden wegkommt und wir uns statt dessen ueber langfristigen Loesungen, sprich Reformen, Gedanken machen.

Gabriel verkauft doch Merkels Ziele als seine eigenen

von praktischen Schritten dahin ist aber keine Rede. Da unterscheiden sich die Positionen aber am Ende wirklich.

Weiter wie gehabt bei der SPD.

6. August 2012 - 15:21 — Kathgläubig

Liebe/r Kathgläubig, sie posten seit Wochen prinzipiell den gleichen Kommentar, und deswegen schäme ich mich auch nicht, mich zu wiederholen: Bisher zahlt niemand für irgendetwas, außer natürlich die Zinsen an die "Finanzmärkte". Gezahlt wird erst dann, wenn der von Ihnen so heiß herbeigesehnte Austritt Griechenlandes aus der Eurozone stattgefunden hat. Dann wird das Land nämlich zahlungsunfähig und die Gläubiger bleiben auf den Schulden sitzen. Wenn das dann für Griechenland einigermaßen glimpflich abgeht werden sich andere überschuldete Länder daran ein Beispiel nehmen und sich ebenfalls auf diese elegante Weise entschulden. Tja, und dann steht Deutschland als Gläubiger wirklich im Regen.

.

gabriel ist doch gar nicht mehr ernst zu nehmen
habe bei ihm immer den eindruck, er weiß gar nicht wovon er redet.

Eurobonds hatten wir doch schon mal ohne Probleme

Was hier manchmal über Eurobonds gesagt wird lässt vermuten das eigentlich nicht kar ist was das ist.
Sowas gab es in den 80ern schon mal und war kein Probelm.Damals waren sie z.B. zum Grenzübergreifenden Erdbebenschutz vorgesehen.Genau so wie es auch jetzt schon eine Europäische Bankenaufsicht gibt(auch keine Erfindung von Merkel).Genauso wie Bankenunion nicht gleich mehr Kontrolle der Banken ist(Wenn Ackermann Kanzleramt GB feiert ist das eher Kontrolle der Politik) sind Bonds nicht gleich gemeinsame Schulden.Die Bonds können einem nicht von einem Staat aufgezwungen werden wenn man sie nicht will.Sie sind aber eine probates Werkzeug der Grenzübergreifenden Ordnungspolitik zweier Länder und daher würden sie sich in Europa sehr gut machen.So könnte man im Saarland und Lothringen gemeinsame Struckturinvestitionen tätigen.

Herr Gabriel........

wenn Sie so überzeugt sind die Schulden andere zu übernehmen sollten Sie als Vorbild mit ihren Glaubensbrüder, damit anfangen ihre privat Vermögen für die Rettung des Euros als Sicherheit zu hinterlegen.
Und bitte vergessen Sie nicht alles zu hinterlegen!!!!

MfG.

.

@Solarthermie

spd udn grüne haben unter schröder den spitzensteuersatz gesenkt und vermögenssteuer abgeschafft, dazu wohltaten für die reichen schönen und wirtschaftsmagnaten geschaffen, dadurch ging dem staate viel geld verloren, man schiebt es jetzt großkotzig auf die sozialabgaben,das die angeblich so hoch sind, was überhaupt nicht stimmt. im lande ist ne schieflage entstanden, die wieder korrigiert werden muß.
daszu die immensen ausgaben für bankenrettungen, deid en schuldenberg nochmal stark belasten, ausputzen muß es der steuerzahler, indem bei ihm gespart werden soll, das nennt sich schuldenbremnse, so sieht die wahrheit aus.

@6. August 2012 - 14:59 — Solarthermie

Auf den ersten Blick haben sie sicher Recht. Doch sehen sie sich doch mal an, wer EU-weit in welchen Aufsichtsräten sitzt, von welcher Lobby gesponsort wird oder mit wem über diverse "Geschäfte" verbandelt ist! Ihre "Verschuldungspolitiker" sind nur ein Teil des Problems. Sie sind die austauschbaren Gesichter, auf die sich der "Volkszorn" entladen soll, damit die wahren Nutznießer der Gigaverschuldung ungestört weitermachen können, wie bisher. Dafür werden besagte Politiker bestens bezahlt und, wenn sie denn für ihr Amt "verbrannt" sind, mit exklusiven und lukrativen Posten versorgt. Eine Hand wäscht bekanntlich die andere.
Das wir nach Strich und Faden verar**** werden, indem man uns den griechischen Normalbürger als bösen und schuldigen Sozialschmarotzer vorsetzt, wird viel zu wenig wahrgenommen. Das Geflecht von (Finanz-)Wirtschaft und Politik ist das Problem, daß Finanzheuschrecken hervorbringt. Jeder tut exakt das, was ihm ermöglicht wird. Die Folgen sehen sie gerade.

darauf läuft es doch sowieso

darauf läuft es doch sowieso hinaus, aber nur für neue Schulden; das sieht auch Merkel so.

EUROBONDS hatten wir schon zu Kohls Zeiten

Was eine Heuchelei von der Regierung: Eurobonds gabt es schon in den 80ern. Sie sind ein Ordnungspolitisches Mittel in Europa, welches man nicht als pauschal gut oder böse nennen kann denn es kommt darauf an in welche Struckturprojekte man sie einsetzt. So polemisch und oberflächlich wie @Bernd1 das als Vergemeinschaftung der Schulden zu charkterisieren zeigt das es bei der Kritik nur um Parteipolitik geht.Alte Schulden muß man sich mit den Bonds nicht aufhalsen.Es geht darum die Möglichkeit zu Grenzübergreifenden Struckturbrogrammen zu schaffen.Es geht um die Zukunft nicht um die übernahme alter Schulden.Das gibt es vielleicht eher bei den CDU Ideen zur Bankenunion.Wer in den oft struckturschwachen Grenzregionen lebt weiß das es viele gemeinsame Probleme mit der angerenzenden Region im Nachbarland gibt. Gemeinsame Investionen können(müssen nicht) sinnvoll sein und die Bonds schaffen diese Möglichkeit.

@Phonomatic - Merkel hat kein Patent auf Europapolitik

Hallo Phonomatic, generell finde ich sie haben recht und Gabriel macht keine gute Opposition.Aber das Merkel klare Ziele hat wäre mir neu.Die CDU hat ja kein Monopol auf Europapolitik.Eigentlich sind sich was das Ziel die Eurorettung CDU Grüne und SPD einig.Das eine Regierung immer etwas konkreter ist als die Opposition liegt auch in der Natur der Sache.Merkel Bankenunion ist auch nicht konkret und schon garnicht führt sie zwangsweise zu einer Kontrolle der Banken wie sie behauptet (wir haben ja schon eine Bankenkontrollbehörde(EBA)).Die Eurobonds halte ich für eine sinnvole Methode.Wie viel sie zu einer Stabilisierung der europäischen Wirtschaft beiträgt hängt davon wie man die Bonds dann einsetzt.Das kann man jetzt noch nicht konkret sagen,erstmal muss man die Ramenbedinungen festlegen.Und da hat die Opposition endlich mal was vorgeschlagen.

- fathaland slim -

Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Griechenland mit dem Euro jemals seine Schulden zurückzahlen kann. Wir dürfen ja schon froh sein, wenn sie keine weiteren Milliarden benötigen, von Rückzahlung ganz zu schweigen. Ebenso werden wir so oder so auf den Target-2-Milliarden sitzen bleiben. Die Drachme wäre für die Griechen besser, weil mit ihr die Sparmaßnahmen nicht so hart wären.
Der Euro wird keinesfalls tot sein, wenn Wackelländer aus dieser Währung austreten. Das Gegenteil ist der Fall. Er wird erstarken, weil er die schwachen Länder nicht mehr mitziehen muss.
Diese ganze Euroretterei kommt uns freilich teuer zu stehen, nur mit einem Verbleib der Pleiteländer wirds noch kostspieliger.

@Glasbürger - das ist genau der eigentliche Kern...

...des Problems und genau die Wunde, in die wir alle
immer und immer wieder die Finger leger müssen!
Erst wenn wir nicht mehr auf diesen "Spiegelfechten"
Reflex anspringen und mit allen Mitteln auf die
Verurteilung der Hauptverarntwortlichen dieser
Krise hinwirken, kann diese klebrige Nebelkerzenpolitik
durchbrochen werden!
Niemand nennt namentlich die wirklich Hauptschuldigen,
dieses ökonomischen und auch demokratiezerstörenden
Desasters, obwohl diese im Wesentlichen bekannt sind!
Ich würde sehr gerne die Diskussion in eine Richtung lenken, die diese Herrschaften personalisiert und endlich unentrinnbar in die Pflicht nimmt!!!
Das Motto könnte lauten:

Endlich die Verantwortlichen zur Rechenschaft
ziehen und zahlen lassen;...wir sind doch nicht blöd!

Ein Irrsinn nach dem anderen

Man kann eigentlich nur das verbrauchen, was man vorher erarbeitet hatte, Schulden für Produktionsmittel sind noch vertretbar, weil sie den Wohlstand fördern.
Mit der Euroeinführung, etwa gleiche Zinsen, führte die Droge des billigen Geldes zu Verschwendungen in kaum vorstellbare Höhe, Immobilienblase in E, es bauten Leute, die es sich gar nicht leisten konnten, GR bezahlte viel zu hoch, viel zu viele Beamte,... kaufte für Mrd d. Waffen,...,
druckte Mrd Euro und kaufte munter bei uns ein.
Die 1. indirekten Eurobonds gibt es mit Target2 (ca. 500 Mrd hat die Bundesbank gegenüber der EZB Ford.) seit 4 Jahren, die EZB kauft vertragswidrig faule Staatsanleihen, der 50% Schuldenschnitt reicht nicht, überall wird es enorme Verluste geben, für Eurobonds zahlen wir 47 Mrd Zinsen/Jahr mehr, da ist die AAA-Abwertung nicht dabei. Fragt endlich die Bürger, ob sie das wollen per Volksentscheid, der ESM ist eine unbegrenzte Knechtschaft, Zocker bekommen unbegr. Zugriff,die der GIPS-Länder=9 Bill Schu

"Merkels Bankenunion" vs Eurobonds

Wir haben eine europäische Bankenaufsicht,EBA in London.Die
ist nur Machtlos.Sprich Bankenunion heist nicht gleich
Kontrolle der Banken, das kommt auf die Details an. Mal polemisch:wenn Ackermann&Co weiter bei Merkel Geburtstag feiern,
könnte es auch eine Regierungsaufsicht sein.Generell hat man das gefühl das von Eurobond bis Bankenunion Politiker unterschiedlicher Couleur oft ähnliche Ideen mit
anderen Namen haben.Es geht um die Möglichkeit
gemeinsamer Schulden zu machen oder auf Bankenebene gemeinsam
Kredite zu vergeben.In beiden fällen ist es ein Risiko für
den deut.Steuerzahler,mit verweiß auf das Solidarprinzip.Wichtig ist das es beides nur Möglichkeiten eröffnet.Ob das im Einzelfall gemacht wird Entscheidet Kredit Geber und Nehmer.Bei den Bonds im Sinne der indirekten Demokratie:Wir.Bei der vergabe gemeinsamer Kredite
die Banken bzw die Aufsicht, wie auch immer"wir"die kontrollieren.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-eu-plaene-fuenf-fragen-zur-ba...

@ 16:18 — tettigonia

danke :)

Nehmen wir das Beispiel der Anleihenaufkäufe durch die EZB. Da hat es Frau Merkel geschafft unsere Position durchzusetzen, und diese an einen Hilfsantrag und Auflagen zur Steuer- und Finanzpolitik zu koppeln. Der Zugewinn dieser Entscheidung für Europas Stabilität ist offensichtlich. Ich bezweifle dass die SPD eine ebenso effektive europapolitische Arbeit leisten würde.

Auch zu Eurobonds (was ja nur ein 2tes Mittel neben den Anleihekäufen ist) hat Frau Merkel doch klare Aussagen gemacht. Das kann kommen wenn eine stärkere finanzpolitische Zusammenarbeit der Euroländer hergestellt ist. Ein Prozess auf dem sich (vermeintlich mit Ausnahme von Griechenland) auch alle anderen Länder bereits befinden, auch jene die nicht direkt von der Krise betroffen sind.

Mit dem ESM wird dieses ganze Gefüge sowieso nochmal auf andere Füße gestellt, der Einfluß der Politik und die Möglichkeiten zur Zins-Kontrolle haben dann ein ganz anderes Ausmaß. Wozu jetzt noch über den Tisch ziehen lassen

6. August 2012 - 16:29 — ladycat

Sie haben meine Kommentare offensichtlich nicht richtig gelesen, deswegen jetzt noch mal: K e i n Land wird seine Schulden zurückzahlen können, Deutschland vor allen Dingen nicht. Über zwei Billionen, ich bitte Sie! Aber darum geht es auch gar nicht, wir können froh sein wenn wir die Neuverschuldung zurückfahren können. Niemand diskutiert eine Rückzahlung der Schulden. Mit diesen verdient der "Finanzmarkt" sein Geld. Weil Schuldner nämlich Zinsen zahlen.

Aus Platzgründen möchte ich nicht alles wiederholen, deswegen: lesen Sie bitte noch einmal meine Kommentare, aus denen hervorgeht, daß ein Auseinanderbrechen der Eurozone uns extrem teuer zu stehen kommen würde, weil dann nämlich aus virtuellen ganz schnell reale Schulden würden.

Ich kann mich noch entsinnen, daß in den 90er Jahren, als die Armut in Deutschland zunahm, plötzlich die Solidarität der Gesellschaft mit den Armen in Frage gestellt wurde. So hat man Hartz4 verkauft und durchbekommen. Merken Sie was? Divide et impera.

@ Rudi Mente - Hat Gabiriel den Euro eingeführt?

Also das Gabriel eigentlich keine Ahnung hat glaube ich.Merkel allerdings auch nicht-wo her auch.Sind beides keine Ökonome.3 Jahre SchwarzGelb sind mE genauso Traumatisch wie RotGrün.Bei beidem ging die Welt nicht unter,aber es wurden Fehler gemacht.
Den Euro hat aber nun nicht RotGrün eingeführt.Die Euphorie hat unsere großer Historiker Kohl verbreitet.Rotgrün hat allerdings noch ein paar ungute Aufweichungen betrieben.Aber ohne die hätte es auch gekracht.Die Südländer haben sich nicht in 7 Jahren Bankrott gewirtschaftet.
Falls als nächstes eine große Koalition kommt, würde es mich nicht wundern wenn es Eurobonds geben wird, denn Merkel hat nicht Inhaltlich gegen diese außer politisches Kalkül.Wie sie es ja wünschen Rot-Grün verhindern (das wird sicherlich klappen).

6. August 2012 - 16:48 — kado

"Man kann eigentlich nur das verbrauchen, was man vorher erarbeitet hatte"

Richtig, nur daß sie hier das Symbol, nämlich das Geld, über das stellen, was wirklich erarbeitet wurde, nämlich Waren und Dienstleistungen. Lösen Sie sich bitte von der Finanzmarktdenke, Geld kann man nicht essen.

Ich sage es noch mal: es ist genug für alle da, wir haben keine Produktionskrise! Man muß den ganzen Krempel nur verteilen, so daß alle genug haben, und dann bleibt immer noch genug übrig was man verkaufen kann.

Was für Schröder das Hochwasser ist für Merkel der Euro

eine Möglichkeit sich zu profilieren.Wenn Merkel dieses Thema nicht hätte um ihre schön gespielte Kompetenz zur schau zu stellen, hätte es diese Regierung schwer,denn innenpolitsch ist es grausig. Bald jedes Gesetzt muss zurück genommen werden. Von Schavans nicht angenommenen Deutschlandstipendium bis vd Leyens liegenbleibenden Sportvereinssubstitution. Europapolitik ist so undurchsichtig für den Wähler da macht Politik freude.Man kann immer wenn man vom Verhandlungstisch heimkommt die Schuld den anderen Staatschefs geben.Und wenn mal was klappt es als eigenen Erfolg feiern,auch wenn es unter völligen Sachzwängen beschlossen wurde und jeder andere auch so hätte handeln müssen.Eines glaube ich allerdings,dass Gabriel&Co das nicht so schön seriös spielen könnte.Da fehlt doch noch etwas die taktische Raffinesse eines Kohlzöglings.

@nach-denken

Sie schreiben:
"Den Euroraum auflösen bedeutet für alle ein Fiasko. Nicht nur für den Süden, sondern auch für den Norden. Wollen unsere Unternehmen ihre Wirtschaftsleistung dann wieder in Drachmen und Lire abrechnen? Das ist auch unser wirtschaftlicher Tod."
Genau das Gegenteil wird der Fall sein. Der Crash kommt und wird durch die Konkursverschleppung einiger Staaten umso schlimmer. Pfund, Krone, etc. funktionieren sowohl nach wie vor dem Euro.

Scheinheilige Diskussion!

Viele Kritiker schlagen im allseits bekannten Stakkato auf das personifizierte Feindbild Gabriel ein!

Stramme Leistung- vor allem, wenn man bedenkt, dass man mit dem ganzen Getöse vom Versagen der Eurokanzlerin und ihrer Truppe ablenken will!

An der Feststellung des Versagens der Merkel'schen Strategie besteht für mich kein Zweifel, und diese stammt nicht von Gabriel, sondern wird nur von ihm argumentativ benutzt.

Allein die Aufregung darüber, dass die SPD die Schuldengemeinschaft und die Abgabe von Souveränitätsrechten will, ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten.

Merkel hat die Schuldengemeinschaft bereits durch die kalte Küche realisiert- Merkmal ihrer marktkonformen Demokratie, ist die Aufgabe von Souveränitätsrechten und demokratischer Beteiligung/Kontrolle. Gabriel fordert wenigstens noch ein Referendum, während Merkel alles kurz und schmerzlos will.

Deshalb ist für mich die hier allenthalben geäußerte Kritik an Gabriel schlicht bigott......

Gabriels Vorschlag ist keine Kehrtwende

Gabriels Vorschlag ist keine Kehrtwende.
Sein Vorschlag hilft uns nicht, aus dem Schuldensumpf heraus zu kommen.
Bildlich gesprochen könnte man vielleicht sagen "Statt die in den Sumpf gefahrene Karre zu wenden, will er mit unserer Karre anderen Karren, die noch tiefer als wir in den Sumpf gefahren sind, zu Hilfe eilen."
Da hoffe ich, daß er nicht an Steuer kommt.
Die jetzige Regierung ist ja schon schlecht genug.
Aber eine noch schlechtere Regierung brauchen wir nun wirklich nicht.
Niemand sollte so naiv sein zu glauben, es könne nicht noch schlimmer kommen.

erbärmlich populistisch das Ganze

Wie tief ist sie gesunken, die SPD, die einst die Partei der Arbeiter war....
Herr Gabriel biegt sich im Winde den die Schuldenländer blasen.

Starke Männer und Frauen braucht das land, nicht die ewig querulanten Umfaller vom Dienst.

Auch wenn ich mich wiederhole

Die SPD zeigt mit jeder neuen Aussage ihre Unfähigkeit und Unwählbarkeit.

Die Partei für den Arbeiter? Eher für Pleitebanken anderer Länder

Das Fazit: Ein paar Protestler werden Linke oder Piraten wählen, aber Merkel wird wohl wiedergewinnen. Und das Schlimme an dieser Sache: Das ist vielleicht besser für D

@fathaland slim

Nun vergleichen Sie aber Äpfel mit, ja nicht mal Birnen- mit Wassermelonen. Die Geschichte der Nationalstaaten hat Ihren Höhepunkt be weitem nicht in der NS Zeit. Wir sprechen hier auch nur über den wirtschaftlichen Aspekt der Nationalwährungen.
Nach dem 2en Weltkrieg gab es wie Sie richtig gesagt haben- Ruhe. Nennen Sie mir doch bitte einen Grund der die Einführung des Euros da zzwingend notwendig gemacht hätte? Was gab es in dieser Ruhe nicht, zumindest im europäischen Raum was die Abschaffung der Nationalwährungen gerechtfertigt hätte?

Kriege und daraus resultierende Ereignisse sind in diesem Zusammenhang doch eher wie Auswirkungen der "höheren Gewalt" zu betrachten.
Der Euro hingegen war ein rein euphorisch-politischer Gedanke der angesichts der Bedeutung des Schrittes in der Finanzpolitischen Welt nichts verloren hat.

Bürgerabstimmung in einem Referendum

Herr Gabriel glaubt doch nicht allen Ernstes, dass das deutsche Volk für eine gemeinschaftliche Haftung der Schulden in Europa stimmen wird.
Hätte man das deutsche Volk vor über zehn Jahren befragt, der Euro wäre bei uns nie eingeführt worden.
Aber jetzt sollen wir einer gemeinschaftlichen Haftung für die Schulden aller Euro-Staaten zustimmen ?

@ wertezuwachs 12:26

Da bin ich ganz bei Ihnen!
4 Jahre hat uns die schwarz-gelbe Reg. die Alternativlosigkeit vom Umverteilen erzählt, die marktkonforme Demokratie (Gewinne priv., Verluste soz.) verkauft. Der Karren sitzt noch tiefer im Dreck, die Arbeitslosigkeit steigt proportional zu den Einkommensmillionären, die Wirtschaft in Europa steht am Rande zur Rezession, welche über kurz oder lang auch Drutschland erreichen wird.
Ich danke den 3 Wissenschaftlern dafür mit dem neo-liberalen Unfug aufzuräumen.
Was man vom Gabriel halten soll, weiss ich noch nicht.

@gierde zerstört 14:09

"Was VOR der Euroeinführung perfekt funktioniert hat, wird mittels Geldtransfers niemals funktionieren können:
Die Anpassung der Wettbewerbsfähigkeit und die Generieung von Jobs wurde vor dem Euro mittels ABWERTUNG (Geld drucken ohne Schulden machen) bewerkstelligt."

Es war ja wohl genau umgekehrt. Durch ständige faktische Abwertungen wurden diese Länder (übrigens einschliesslich UK!) der Notwendigkeit enthoben, ihre Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen. Die Wirtschaft der BRD dagegen wurde durch regelmässige Aufwertungen GEZWUNGEN, ihre Wettbewerbsfähigkeit permanent zu verbessern! Die Unternehmen haben zwar ständig geklagt, aber nur dadurch stehen wir heute im internationalen Vergleich recht gut da!

@ 16:53 — tettigonia

Sehen Sie, das alles ist auch eine Frage der effektivität solcher Mechanismen.

Bleiben wir beim Anleihenkauf durch die EZB. Dieser soll ja die Zinslast von hochverschuldeten Staaten dämpfen. Das macht der mit Ankäufen sowieso, aber das wirkt nur solange die Anleger davon überzeugt sind, dass das dem Staat helfen wird. Und genau da setzt doch die äußerst clevere Finanzpolitik unserer Regierung an. Durch die Bindung der Anleihenaufkäufe an einen Hilfsantrag und Finanzpolitische Anpassungen, wird quasi garantiert dass der Staat wieder auf die Beine kommt. Das ist nicht nur gut für den betroffenen Staat, sondern gibt ja widerum auch den Staatsanleihen die nicht in Händen der EZB sind eine größere Sicherheit.

Tut mir Leid, von einem derart effektiven europäisch-finanzpolitischen denken ist die SPD noch meilenweit entfernt.

Würden Turbobulls

Puts und Calls/Zertikate in allen Variationen abgeschafft, dann könnten auf einen Schlag alle Schulden in Sachwerten weggedruckt werden und man würde mehr als heute denken - Es ist zuwenig Geld vorhanden - Es war eben doch nur Luft.
Ob Optionsscheine auf Energie oder vor allem Nahrungsmittel, den Put auf den Ruin einer Firma, was auch immer - Ich nenne mich nicht christlich, doch meiner Meinung nach müssen diese Schweinereien sofort aufhören.
Genau das jedoch wird nun mit unseren Steuern und Renten
bezahlt. Die Regierung gibt an, dauerhaften Frieden haben zu wollen, schürt aber die vermutlich größten Unruhen seit dem zweiten Weltkrieg.

@InteressierterBürger 14:31

"wenn sich 71% der Deutschen die Wiedereinführung der D-Mark wünschen dann muss man wohl über Alternativen nachdenken."

Sie verwechseln da wohl etwas.

Wenn 71% der Bürger die Einführung des Euros zum damaligen Zeitpunkt als Fehler betrachten, heisst das noch lange nicht, dass diesselben Bürger jetzt wieder zurückwechseln wollen.

Aber, über Alternativen nachzudenken ist selten etwas Schlechtes. Das Ergebnis des Nachdenkens könnte aber natürlich auch sein, den Euro zu behalten.

Erschreckend wie am Kern des Problems vorbeidiskutierert wird

Wer für wen haftet oder wer für was wann und weshalb zahlt, ist ein aktuell zwar medial aufgebauschtes, aber nur sekundäres Problem. Worum es jetzt primär geht - und gehen sollte - ist die öffentliche Debatte um die Frage der zukünftigen demokratischen Verfasstheit der Eurozone bzw. der EU. Wie wird Europa für die Zukunft ausgerichtet? - Eine Frage die jetzt von den Bürgern beantwortet werden muß. Insofern hat Gabriel recht, wenn er das Volk einbeziehen will. Aber: Maßnahmen - beschönigend als Haushaltskontrolle oder Durchgriffsrecht beschrieben - dürfen keine Lösung sein, da sie die Axt an das Budgetrecht und damit an die Wurzel des demokratischen Verfassungsstaats legen. Das wäre der Grundstein für eine schleichende Entdemokratisierung. Europa wird man nicht retten indem man die Demokratie weiter aushölt - im Gegenteil.

Da es aber allerorten nur "Europäer" zu geben scheint und keine Demokraten, muß man für Europa das schlimmste befürchten.

Schweigen oder reden

Merkel sagt, sie will ALLES tun, um den Euro zu retten - denn "stirbt der Euro, dann stirbt Europa". Was ALLES heißt, sagt Merkel vorsichtshalber nicht - das könnte ja für die nächsten Umfragen zu ihrer Beliebtheit schädlich sein.

Gabriel hingegen sagt, was ALLES bedeuten könnte. Und bekommt dafür Unterstützung von Wissenschaftlern und Wirtschaftsinstituten. Und bekommt dafür bei den nächsten Umfragen nur noch 10%.

Sollte meine Großmutter doch Recht haben, wenn sie sagt: "Reden ist Silber, Schweigen ist GOLD"?

PS
Einige nur noch national ausgerichtete Kommentare hier sind hoffentlich nicht repräsentativ für "die Deutschen", denn sonst wäre Europa schon gestorben und es bliebe nur noch die Frage zu klären, ob durch Schweigen oder durch Reden.

@Phonomatic - Breite Mehrheit über Lager

Die Anleihenaufkäufe an Auflagen zu koppeln war sehr sinnig, und da hat Frau Merkel gut gemacht (fällt mir garnicht so leicht das zu sagen:-)). Nur war da Westerwelle z.B. strickt dagegen. Ich könnte mir vorstellen das sowas unter jeder Koalition mit CDU/SPD/Grün Ziel ist.Aus der generellen Anti-europa Stimmung versuchen eher FDP (Linke?) und andere extreme Parteien zu gewinnen.Ich wollte eigentlich nur aufzeigen das die Europäischen integrativ wirkenden Parteien und dazu zahle ich eben die obigen 3,vielleicht eigentlich nicht so unterschiedliche Positionen haben.Was man eigentlich auch daran sieht das rot-grün in der Opposition recht wenig Blockaden aufbauen, sondern vielem zustimmen.Ich fürchte nur-und da fängt Gabriel jetzt vll mit an?Das sich das auf Grund des Wahlkampfes jetzt ändert.Eine richtige Fiskalunion benötigt aber ggf sogar Grundgesetztänderungen und dazu braucht man Mehrheiten.Mit Antieuropa-politik lassen sich aber einige Stimmen fangen.

6. August 2012 - 17:31 — CaesarAvgvstvs

Kriege sind keine höhere Gewalt, sondern menschengemacht.

Ich habe nicht behauptet, daß die Geschichte der Nationalstaaten im 2. Weltkrieg ihren Höhepunkt gefunden hat, obwohl man das durchaus diskutieren könnte.

Zu den Gründen der Einführung des Euro empfehle ich Ihnen den Kommentar von: 6. August 2012 - 16:11 — Flipper1801

Ich glaube, daß Sie aus euphorisch- politischen Gründen den guten, alten Nationalwährungen nachtrauern, wohl auch weil Sie den ungefähren zeitlichen Zusammenhang zwischen Euroeinführung und Weltfinanzkrise für einen ursächlichen halten.

@17:53 — Phonomatic

So wie sie dies erklären leuchtet mir das druchaus als eine sinnige Strategie ein.Aber ich habe eben zumindest aus den Lagern Rot u. Grün nichts größere gegen den Staatsanleienkauf der EZB gehört. Aus Richtung der FDP aber schon.Von daher bin ich mir nicht so sicher ob das eine Strategie ist die allen Teilnehmern unserer Regierung so geschätzt wird. Rück die Wahl näher ...
Dachte das zumindest eine Große-Koalition,wenn nicht gar schwarz-grün oder sogar rot-grün(wenn sie denn drauf kämen) sowohl den seriösen Anleihenkauf weiter befürworten, als auch von Experimenten wie dem Austritt aus der Eurozone erst einmal absehen.
Was ich nicht ganz verstehe ist wieso die Eurobonds erst nach dem ESM Sinn machen? Könnte man diese nicht jetzt auch schon an Bedinungen knüpfen?

SEIFENBLASE

Herr Gabriel erinnert mich an eine wunderschöne Seifenblase. Wunderschön! Und dann platzt sie ganz schnell. Aber tränen sie ruhig weiter Herr Gabriel.

@ tettigonia - oberflächliche bewertung

Sie schreiben:
"So polemisch und oberflächlich wie @Bernd1 das als Vergemeinschaftung der Schulden zu charkterisieren zeigt das es bei der Kritik nur um Parteipolitik geht."

So polemisch und oberflächlich wie manche user andere abbügeln solte man nicht an solche Theman heran gehen, denke ich.
Als Gabriel und Trittin genau wie führende Kräfte der Linke bereits im Sommer und Herbst 2011 die direkte Einführung von Euro-Bonds gefordert hatten war keine Rede von irgendwelchen ordnungspolitische Einordnungen und Struckturprojekte usw.
Es war die Forderung nach direkter Vergemeinschaftung aller Staatsanleiehn in Euro!
Das kann man überall nachlesen. Ihr Verweis auf Lösungen der 80er Jahre sind hiermit nicht vergleichbar, damals gab es weder eine gemeinsame Währung noch überhaupt eine gemeinsame Währungspolitik!

Weiter:
"Es geht um die Zukunft nicht um die übernahme alter Schulden.Das gibt es vielleicht eher bei den CDU Ideen zur Bankenunion."

Das sind nun zwei ganz verschiedene Themen!!!

Fantast

Herr Gabriel hat nunmehr endgültig bewiesen, dass er gegen die Bürger dieses Staates arbeitet. Wie soll denn bitte schön die Finanzkontrolle funktionieren? Das ist doch graue Theorie! In der Praxis machen die Schuldenstaaten schön weiter.
Aber typisch SPD! Wirtschaftlich haben die eben keine Komptetenz. Das haben sie schon immer bewiesen. Siehe Neue Heimat, Bank für Gemeinwirtschaft und Volksfürsorge.

Alles merkwürdig

Ich muss immer schmunzeln, das es hier immer noch Bürger gibt die glauben das CDU/CSU/FDP,etwas gegen die Eurokrise unternehmen könnten. Dass die SPD und Grüne uns verraten als Bürger mag ja stimmen, aber die anderen CDU/CSU/FDP verkaufen uns.
Ich möchte zu gerne wissen wie sich die Erfolge der bisherigen B. Regierung ablesen lassen, seien wir alle mal so ehrlich, keiner der selbsterklärten Experten haben überhaupt eine einigermaßen vernünftige Strategie.
Das Herr Gabriel an Seinen merkwürdigen Thesen wie Haushalt Disziplin, Eurobonds usw. festhält, ist scheinbar gewollt, die wollen nämlich nicht gewählt werden sondern in einer großen Kollation aufgehen. Ich wage zu bezweifeln das dann etwas besser wird, sondern noch mehr Murks gebaut wird.

Gut für Deutschland ??

immer wieder hört man "...die Entscheidung ist gut für Europa", sind sie es auch für uns ?.

..und jepp -wie eben schon geschrieben, wer fragt uns, die Schafherde welche gern zum Wählen gehen darf und sonst nix zu melden hat ?.

Haftung für alle ?, kriegen wir dann auch die Rente mit 55 ?

Vorschlag: Gabriel zum König von Europa :)

Was machen denn unsere gewählten "Volksvertreter" wenn wir Pleite sind ?

Vermutlich in Pension gehen und nen schlaues Gesicht machen, wie jetzt auch..............

@Bernd1 - 6. August 2012 - 18:47

Lieber Bernd1,

egal, ob "Gabriel und Trittin genau wie führende Kräfte der Linke bereits im Sommer und Herbst 2011 die direkte Einführung von Euro-Bonds gefordert hatten" - realisiert worden ist nicht deren Forderung, sondern das "Konzept" der Bundesregierung.

Und dass DADURCH die Krisen erfolgreich beendet worden wären, werden auch die glühendsten Bewunderer Merkels uns nicht wirklich erzählen wollen - oder?

@Bernd1 - Konkretisieren statt schlagworte

Klar sie haben schon recht - als man das erste mal Eurobond hörte war es ein Schlagwort, genau so wie Bankenunion. Und ganz sicher haben sich die Bedinungen seit der 80/90 Jahre geändert. Dennoch ist das Prinzip der Prinzip der Zweckgebundenen Eurobonds mE nicht unsinnig. Und wenn man es sinnvoll einsetzt kann man damit eben durch aus eine integrative europäische Ordnungspolitik betrieben. Mann muss nicht alles in die Tonne treten nur weil es der politische Gegner mal in den Mund genommen hat.Was Herr Gabriel hier jetzt im einzelnen faselt ist eigentlich egal.Was mich stört ist das das Konzept jetzt so hingestellt wird als müssen wir damit zwang weise anderer Länder Schulden übernehmen.Damit hat es nämlich erst mal nichts zu tun.

Eine Bankenunion,wenn schlecht umgesetzt kann zu einer noch größeren Belastung der BRD führen.

Ja, Herr Gabriel, ihre

Ja, Herr Gabriel, ihre Überlegungen sind zumindest nicht schlimmer als das, was hier die ganze Zeit abläuft, aber sie beseitigen auch nicht das Übel. Es ist symptomatisch für diese Politik, immer noch eins drauf auf den Wahnsinn zu setzen, an Symptomen herumzudoktern, anstatt irgendwann einmal an der Wurzel zuzupacken. Staaten sollen den Finanzsektor retten, während es die Banken sind, die die Bürger auspressen, und auch noch daran verdienen! Der einzige mit klarem Kopf ist hier Herr Gysi, der ein Ende des Irrsinns und eine Zügelung der Bankenwelt mit einem Schuldenschnitt fordert.

Nun ja, wählbar ist trotzdem keine der Parteien mehr. Den Bürgen ist es längst klar. Endlich eine Verfassung her ohne diesen bürokratischen Monster-Bundesstaat, kein anderes Land in Europa hat so etwas. Der Rest vom GG ist ja ganz gut gelungen. Und dann gehört endlich der Blitz eingeschlagen in die Spekulantenwelt ohne Wertschöpfung umd eine Abgabe für die Superreichen zur Lösung der Probleme!

Ich halte das für maßlos verlogen und widersprüchlich.

Gerade die SPD zusammen mit den Grünen und den Linken pochen doch immer auf die Souveränität der Völker, Staaten und Parlamente.

Gerade diese Politiker sind es doch die immer festlegen, dass man eine souveräne Entscheidung eines Volkes nicht von außen einfach mal so außer Kraft setzen kann und darf.

Das heißt aber eben auch wenn ein Volk, ein Parlament, eine gewählte Regierung entscheidet wir machen in dieser oder jener Situation oder einfach permanent soundsoviel Schulden, dann hat man diese demokratische Entscheidung zu akzeptieren.

Keiner darf einem souveränen Staat einfach seine Souveränität aberkennen, so lautet das Kredo von SPD, Linken und Grünen.

Also nützt das eben auch rein garnichts wenn man strengere Kontrollen einführt. Damit kontrolliert man nur dass was man ohnehin schon weiß.

Aber was sollen denn dann die Konsequenzen sein?

Die SPD lässt in Zukunft ein europäisches Land bankrott gehen, wenn es die Regeln nicht einhält?

Das glaubt doch kein einziger SPD-Wähler.

gemeinsame Haftung

Wir sind so weit von Europa weg wie von der nächsten Galaxie. So lange es in jedem Land unterschiedliche Regeln und Gesetze, z.B. Lebensarbeitszeit, Renteneintrittsalter, Steuerhöhe und vieles mehr gibt, wird das nichts. Solange man nicht sozial zusammen steht wird es ebenfalls nichts

Zenralismus mit zentraler Überwachung?

Von wem denn bitteschön? Von verdienten ehemaligen Bankern von vertrauesnwürdigen Politikern wie unser Schwarzgeldbote oder Berlusconi oder honorige Mitglieder unserer Gesellschaft wie von und zu Gutenberg oder Herr Zumwinkel?

Das ist alles in allem wohl genau das was sich die europäische Elite wünscht. Wer hat ihnen denn da einen lukrativen Job angeboten?

- fathaland slim -

City of London will Unterwerfung der Welt durch Verschuldung. So weit dürfen wir es nicht kommen lassen!
Ich sage ja auch, dass un sein Auseinanderbrechen teuer zu stehen kommen würde. Es ist aber immer noch besser, als ständig Milliarden in ein Fass ohne Boden zu werfen. Deutschland kann nicht alle Länder retten, wie stellen Sie sich das vor? Auch die Deutchen können das Geld nicht aus den Ärmeln schütteln.
Das Ziel der Finanzmafia ist, dass sich alle Euroländer, auch Deutschland, völlig überschulden. Dann hat die City of Londen alle in der Hand. Wollen Sie das? Wir müssen uns unbedingt aus dem Schuldensumpf befreien, damit wir unsere Unabhängigkeit und Eigenständigkeit bewahren. Mit billigem Geld will und daraus resultierender völliger Überschuldung will uns die Finanzmafia in die Falle locken. Glauben Sie mir doch endlich!

Der Herr Gabriel....

hat doch schon in seiner Politikerlaufbahn genügend auf die Mütze bekommen aber anscheinend kann er es nicht lassen sich mit immer neuen nicht nachvollziehbaren Vorschlägen hervor zu tun.

wahnsinn der spd...........

das ist die politik der spd, niemals konnte diese partei haushalten. was den euro betrifft wäre das der perfekte wahnsinn zu lasten der bürger..........

Der Zinseszins-Effekt

der geht durch die "Decke". Staatsschulden streichen und jedes Land macht wieder seine eigene Währung deswegen kann man immer noch miteinander handeln, Bank pleite gehn lassen. Jetzt wieder D-Mark schon mal drucken und pressen.

Das Euro-Experiment kann hiermit beendet werden, machen mir lieber was überschaubareres so wie früher, da ging es vielen finanziell besser.
Eine Machelite kann sich einfach kein "Imperium" nach gut dünken basteln, ich hab damals nicht zugestimmt, wurde nicht gefragt.

Aber wie heist es ? Jeder komm für sich auf die Welt.

So ein Einheitsbrei ist in der Vergangenheit noch immer gescheitert !

Sommerloch

Die langweiligen Kommentare in den Medien über die neuesten Ideen unserer Politiker sowie die Stellungnahmen der Wirtschaftsweisen und Finanzexperten zur Eurokrise nerven. Alle diese klugen Köpfe leben doch nicht erst seit gestern unter uns, sondern haben uns in diese Krise geführt. Die Lösung? Brauchen wir einen neuen Weltkrieg unter der Fahne der westlichen Alliierten mit hunderttausenden ermordeten Zivilisten wie in Vietnam, Köln, Dresden...? Oder brauchen wir einen "lupenreinen Demokraten" wie Putin? Fragen wir doch mal, wie das Problem der ehemaligen UDSSR gelöst wurde.

zuerst lesen, dann urteilen

Schade, dass von dem Originaltext nicht viel übrig geblieben ist...

Es handelt sich, wie ich es verstehe, um eine Idee, die aus dem Ruder laufenden Dinge zu ändern, bzw. in den Griff zu kriegen. Die "Idee" ist meiner Ansicht nach nicht die Lösung aber es muss erlaubt sein jenseits der bisherigen Position der Bundesregierung zu denken. Die Austrittsszenarien der Nehmer-, und wie ich vorgestern gelesen habe der Geberländer werden von den meisten Kommentatoren zwar begrüßt, sind aber derzeit mit KEINER Partei im Bundestag "machbar". Interessant ist auch, dass die "Fachleute" die unterschiedlichsten Meinungen vertreten. Also bitte keine Denkverbote.

Darstellung: