Merkel und Juncker fordern Euro-Rettung mit allen Mitteln

29. Juli 2012 - 21:24 Uhr

Europas Spitzenpolitiker sind entschlossen, den Euro um jeden Preis zu retten. Eurogruppenchef Juncker forderte eine Stabilisierung "mit allen verfügbaren Mitteln", darunter den Kauf von Staatsanleihen durch die EZB. Kanzlerin Merkel und Italiens Premier Monti versprachen, "alles zu tun, um die Eurozone zu schützen".

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Kommentare

"...den Euro um jeden Preis zu retten." Warum ?

ja, warum eigentlich ? Das Projekt Euro ist allein schon deswegen gescheitert, weil es zu leicht angreifbar ist und bisher nur Banken Vorteile verschafft hat.

Um jeden Preis?

Um jeden Preis? Warum dann nicht durch eine sinnvolle und faire Regulierung des internationalen Bank-Kasinos? Okay, unwahrscheinlich, dass das jemals umgesetzt wird, denn sonst wuerden "die Maerkte" wieder mal durchdrehen.

Also doch nicht um jeden Preis. Es sei denn, den Preis zahlt der gemeine Steuerzahler. Alternativlos.

Witzig

Also ich sehs jetzt schon kommen, jedes Land in der EU ist am Schluss so sehr verschuldet wegen dem Erhalt der EU dass jedes am Schluss pleite ist, da keiner mehr irgendwas zurückzahlen kann.
Wobei das heuzutage teilweise ja jetzt schon der Fall ist...

Hört auf meine Zukunft zu verschenken

Es kann doch nicht sein, das nicht einmal im Ansatz über eine Überarbeitung des Finanzsystems nachgedacht wird.

Der Kapitalismus funktioniert, ja, auf Zeit.
Aber wir können das besser!
Schafft ein Forum um die leidenden Bevölkerungen an einen Tisch zu bringen und über Alternativen zu debattieren.

Ich bin nicht bereit meine Zukunft für dieses Moralisch äusserst fragwürdige Unterfangen zu opfern!

Und erzählt endlich die Wahrheit.

Die Bevölkerung kann mehr verkraften als ihr uns zumutet!

Er ist doch schon gescheitert...

genau wie die Rettung Griechenlands

Da man schon jahre mit der Euro-rettung vebringt und kein Ende abzusehen ist, was bedeutet das? Das alles komplett falsch ist.

Man kann keine Währung retten indem man alle Länder mit dieser Währung hoffnungslos überschuldet.

Die logische Konsequenz ist eine Inflation. Und wie soll das den € retten?

Es ist eigentlich egal, wie

Es ist eigentlich egal, wie eine Währung genannt wird. Auf das System dahinter kommt es an.
Ich möchte meine persönliche Erfahrung mit dem Euro und dem, wofür er steht, auf den Punkt bringen: Ich bin gegen eine Euro-Rettung.

@ HerrderLager

Das geht doch nicht...
Denn wenn die Politiker zulassen würden, dass der "normale" Bürger Deutschland besser regieren kann als die Politiker müssen sie sich ja eingestehen, dass sie überflüssig sind (was ja auch nicht allzu neu ist).

Dann ist es keine Rettung mehr.

Man kann die Euro-Währung nicht retten, indem man die volkwirtschaftlichen Grundlagen der Mitgliedsländer im Turbogang den Banken und Finanzmärkten zum verfrühstücken hinwirft.
Frau Merkel und Herr Juncker sind komplett lobbygesteuert und wollen uns hier für dumm verkaufen.

Ein Vorschlag

Auch wenn kein Politiker offiziel darüber redet, so haben doch einige Ökonomen schon einen alternativen Plan zur Bedingungslosen-Euro-Rettung oder dem kompletten Zerfall des Euro und den Verlust eines ganzen Jahrzehnts an Fortschritts in Sachen europäischer Integration.

Ich persönlich finde diesen Vorschlag interresant und würde gerne die Meinung der anderen Kommentatoren hören.

Also Folgendes: Die Eurozone wird aufgespalten in einen Zone mit Starken und Schwachen Staaten (ungefährt Nord- und. Süd-Teilung). Die schwachen Euro-Staaten (PIGS) behalten den Euro, und können ihn nach belieben abwerten, um die dortige Wirtschaft wieder auf Vordermann zu bringen. Die nördlichen Staaten (BeNELux, Deutschland, Frankreich, Österreich etc.) führen eine eigene Gemeinschaftswährung ein, die dann starck sein wird.

Dies hätte zwei signifkante Vorteile: Der Süden Europas könnte seine Schulden entwerten und die Wirtschaft stärcken. Der Norden verliert ebenfalls seine Schulden, da diese in Euro sind.

Ich hätte weniger Probleme damit,

die ganzen Milliarden für die Euro-Rettung (und die Banken-Rettung) auszugeben, wenn es in den Krisenländern endlich ein Umdenken stattfände.

Stattdessen gibt es überall eine Betriebsunfall-Mentalität. Ständig habe ich den Eindruck, man ist sauer darauf, daß es so lange dauert, bis man endlich wieder weitermachen kann wie früher.

Und um so eine Eurozone ist dann nicht besonders schade.

Sollen die US-Zentralbanker die maroden Staatsanleihen kaufen

Sollen die US-Zentralbanker die maroden Staatsanleihen kaufen, falls denen soviel an dem von Nixon in 1971 an allen Staaten vorgeschriebenen Papiergeldwährungen liegt.

Der US-Zentralbank (Eine Zentralbank in privaten Händen!) ist es ohnehin egal wieviel Billionen Dollars monatlich hinzugedruckt werden. Da kommt's auf den paar Drachmen-, Liren- und Peseteneuros auch nicht mehr an.

Notfalls mit Blindheit

1. um jeden Preis? Notfalls mit Kriegen, oder sozialem Verfall, Verfall schliesslich auch der Wirtschaften?

Gott bewahre uns.

2. Wenn die Politiker zB vorschlagen oder fordern, egal was, sollten sie nicht vergessen, dass die Schuldenprobleme so uns auf jeden Fall erhalten bleiben.

3. Wir brauchen Mut, ein neues globales Denken zu etablieren, und das Finanzsystem und alle Gläubiger stehen dem im Wege

4. Da niemand freiwillig verzichtet, wäre ein Crash angenehm - und der kommt. Denn dann kann sich etwas ändern, denn schlimmer kann es nur noch werden bei einem Weiter so.

Die Schulden werden den Crash machen. Das dauert nicht mehr lange mit der Implosion des Zines im System.

Will das Volk um jeden Preis bezahlen?

Ich frage mich, woher Frau Merkel, Herr Juncker usw. die Legitimation hernehmen, den Euro "um jeden Preis" zu retten. Man sieht doch, wie wenig ein Währungssystem, das völlig unterschiedlich wettbewerbsfähige Volkswirtschaften mit jeweils völlig anderer Politik überbrückt, funktioniert.

Ich bin jedenfalls nicht bereit, als Steuerzahler um jeden Preis dieses Euro-System, für das ich nie gefragt wurde, und auch niemanden kenne, der es sich von der Politik gewünscht hat, zu finanzieren, geschweige denn, immer waghalsigere Risiken einzugehen, die den Wohlstand Europas und auf Dauer auch unseren Wohlstand aufs Spiel setzt.

Ehrliche Politik bedeutet für mich, auch Dinge in Frage zu stellen und nicht nur Lobbypolitik durchzupeitschen. Meine Wählerstimme bekommt diese Politik jedenfalls nicht.

Griechenland rettet sich selbst indem

Griechenland sich z.Z. selbst für 30 Milliarden griechische Euro drucken lässt.
Warum gehen hier nirgens in der Presse die Alarmglocken an?
Entsprechenden Artikel findet man bei Google

Ach was soll's

Der € ist tot; zumindest der Sparer-€.
Der Schulden-Weichgeld-€ soll also weiterleben.

Die Politiker wollen es so, egal dass heute 51% in D glauben, dass es ihnen ohne den € besser ginge, und nur 29% vom Gegenteil überzeugt sind.

Dann bleibt er halt "unser €", es geht halt nur das bisserl Demokratie baden. Damit haben wir ja so unsere Erfahrung in D.

Danke €, Danke Helmut, Danke Angie!

Man rettet ein Problem

Nur wegen des Euro haben wir diese Probleme!!

Und dann soll diese Problem auch noch gerettet werden??
Was da wohl Asterix dazu sagen würde?

Der Wahnsinn ist nicht mehr zu beschreiben. Zumindest nicht mit druckbaren Worten.

Und die "Opposition", die eignetlich die Regierung kontollieren soll, stimmt vorbehaltlos zu.

Schlimmer kann es fast nicht kommen.

Wer hat einen besseren Plan?

... seitenweise täglich Gemecker, Geschimpfe, Schwarzmalerei ... nur einen wirklich durchdachten, besseren Plan (abgesehen von verstaubten, sozialistischen Ideen *gähn*) hatte bisher auch noch keiner.

Langsam kann ich's nicht mehr lesen ...

(PS: Sehr wütend macht mich die ganze Euro-Sache trotzdem genauso)

Bleibt der Euro, dann scheitert Europa + sein sozialer Frieden

Diesen Euro-Albtraum kann man nicht länger ertragen. Und den erhalten wollen? Das bedeutet, Deutschland bleibt weiter erheblich unter seinem Wert im Euro gefangen.
Statt unserer gewohnten DM-Aufwertung erleben wir nun schon 10 Jahre eine ständige Abwertung unsrer Kaufkraft- und Vermögenswerte, was nicht auffällt, weil wir mit dem schwachen Euro und dem schwachen Dollar im Absturz-Vergleich leben.
Ohne Euro hätten wir durch die Aufwertung erheblich mehr Wohlstand, von Kohl, Merkel und Schäuble eisern verhindert! Und unsere Schulden würden radikal sinken!
Und das darf nicht sein?
Zum Wohle Frankreichs und der Dolce-Vita-Länder, die sich an dem nur für sie(!) starken Euro verständlich klammern. Denn sie wollen die Wahrheit ihres notorisch schwachen Wirtschaftsgefüges in ihrer Euro-Trance nicht erkennen. Und wir dürfen kein Selbstbewußtsein über unsere Stärke haben. Das ist Kohl-Mitterandlich vertraglich abgesichert.
So lassen sich unsere Politiker erpressen und wir sollen das ausbaden!

Das wusste bereits mein Großvater:

Wenn von der Obersten Heeresleitung solcherlei Durchhalteparolen kommen, dann ist der Untergang bereits sicher.

Mit allen Mitteln retten?

Das sagt sich leicht dahin, schließlich sind es nicht die Mittel von Frau Merkel und Herrn Junker, sondern unsere.

ICH will den EUR nicht mit MEINEN Mitteln retten.
Und Frau Merkel soll gefälligst die Finger von MEINEN Mitteln lassen.

Wie wäre es mal mit einer Volksabstimmung Frau Merkel, dass Sie mal wach werden und merken, dass Sie ständig gegen die Interessen des deutschen Volkes verstoßen?

Ausverkauf von Moral und Anstand gegenüber dem Souverän!

Das ist "marktkonforme Demokratie" der Eurokanzlerin par excellence- „mit allen verfügbaren Mitteln“, „...alles tun, um den Euro zu retten“, koste es was es wolle, da stören auch keine systemimmanenten Verbote, wie das Aufkaufen von Staatsanleihen durch die EZB, welches keiner parlamentarischen oder sonstigen Kontrolle unterliegt, und die Schuldenunion für die Bürger weiter verfestigt- den Eurokraten ist mittlerweile jedes Mittel recht.

Hört man die Durchalte- und Kampfparolen der politischen Eliten, dann kann einem nur noch angst und bange werden ob der Tatsache, wie die Volksvermögen den Märkten auf dem Tablett angeboten und die Bürger in die Schuldengemeinschaft hineingezwungen werden, zumal der Souverän über keine Möglichkeit verfügt, diesem Gebaren Einhalt zu gebieten!

Sie meinen es ja nur gut ...

... unsere Politiker.

Und wo ein (guter) Wille ist, da ist auch ein Weg.

Notfalls gegen die Bevölkerungen - denn die sind ja solch dumme Spielverderber, die noch nationalistisch-egoistisch an ihr Geld, an ihre Renten und an ihren Lebensstandard denken.

Es ist doch eine Frechheit, wenn Bürger gegen die guten Absichten des Staates sind.

/ironie aus/

Die Vollprofis der Politik am Werk

Erst verkünden die Politiker verbissen den Euro retten zu wollen - und kurz danach steigt der Euro etwas, werden Exportgeschäfte schwieriger, und vor allem ziehen bereits verkaufte Staatsanleihen im Preis an (und es können zugleich ein paar neue Staatsanleihen zu halbwegs akzeptablem Preis verkauft werden). In der Summe ein Bauchklatscher. Würden die Politiker aber mal sagen, sie denken über eine generelle Schuldenstreichung nach und Staatsanleihen könnten bald ganz wertlos werden, dann würden deren Preise in den Keller sacken, der Euro würde einknicken, der Export würde hochschießen und die Arbeitslosigkeit vergessen werden. Noch bevor sich die nun bessere Wirtschaftslage wieder verteuernd auf die Staatsanleihen auswirkt, könnte Deutschland diese doch für einen Spottpreis rückkaufen und somit genau das ernten, was mit der erstgenannten Methode eigentlich angestrebt sein soll. Oder wir streichen wirklich Schulden. Per Volksabstimmung! Aber das wäre unseren Vollprofis ja zu hoch, oder?

Der €uro und das will ja

Der €uro und das will ja keiner wahrhaben, ist bereits schon eine in Pension gegangene Währung. Es versteht sich von selbst, dass mit dem steigenden Alter auch Kosten für die Altersversorgung steigen. Erst ein bisschen Altersheim, jetzt ein bisschen Intensivstation, wo als nächstes über die Infusion nachgedacht und entschieden werden soll, wo die Frage zulässig ist: Wenn es Menschenrechte gibt, gibt es dann auch eine Währungsrecht und sollte diese nicht gegenüber Spekulationen auch unantastbar sein?
Sorry, aber dem €uro fehlt einfach eine Seele und wenn Geld auch keine Würde hat, so sollte man den Euro würdevoll sterben lassen.
Wir werden immer an Ihn denken.

LG Coolchen

Bilder sagen mehr als Worte - manchmal

Was soll das Bild von Merkel und Hollande mit der Unterschrift "Merkel und Monti bekräftigen Engagement zum Erhalt der Eurozone" in diesem Bericht dem geneigten Leser sagen?

Dass Merkel sich aus Sorge um den Euro mit Monti oder Hollande getroffen hätte?

Tatsächlich ist es aber doch wohl so: Merkel hat lediglich aus ihrem Urlaub mit den beiden telefoniert. Und eine nichtssagende Erklärung dazu "verbreiten lassen".

Ich wünschte mir, sie würde stattdessen endlich einmal die Richtlinien der Politik bestimmen, wie es ihre Aufgabe wäre.

Zum Wohle des ...

@Michael_Green

Mal Google nach dem Plan B der Wissensmanufaktur durchsuchen, wenn du Antworten brauchst, anstatt selbst über Lösungsansätze nachzudenken.

Die Griechen brauchen unser Geld nicht!

Entspannt Euch doch! Die Griechen brauchen keinen Cent mehr von uns!!!
Ihre Euro-Gelddruckmaschinen laufen auf hochtouren! Mindestens 30 Milliarde sind bereits im Umlauf! Und sie laufen Tag und Nacht......

Aber eigentlich sind wir selber schuld. Wir wählen Regierungen wg. Themen wie Tempolimit auf Autobahnen, oder
ob Rente mit 65 oder 67....dabei sitzen wie auf der Titanic und keiner merkt es..........

Wer soll das bezahlen?

Über das „wer soll das bezahlen“ muß nicht mehr geredet werden, denn wer hätte schon die Möglichkeit, Mio, Mia oder Bio als zusätzliche Schuld abzutragen.
Dabei reden wir nur von der Schuldsumme, verzinst sieht es wieder ganz anders aus.
Die Finanzen reichen doch nicht einmal für den täglichen bzw. monatlichen Bedarf, sieht man nur alleine diese unsere regierende, aufgeblähte Personaldecke an, mit den voluminösen Altersruhegeldern.

Um jeden Preis ! Da steckt gaaanz viel BANK dahinter, und – und das geht uns alle sehr wohl etwas an - alle Versicherungs-Vereine.

EURO-Rettungswahn

Wenn du merkst, daß du ein totes Pferd reitest,
steig ab!
Ein totes Pferd ist der EURO seit seiner Einführung, nämlich ein Hirngespinst von Europa-Traumtänzern, die offensichtlich von keiner Sachkenntnis über wirtschaftliche Grundregeln getrübt waren (Kohl etc).
Und jetzt sollen die schlimmen Folgen dieser schwachsinnigen "politischen" Entscheidung auch noch zugekleistert werden ? Koste es (uns), was es wolle ?

Man braucht gar nicht solch

Man braucht gar nicht solch verzweifeltes Vokabular auszugraben. Entgegen allem, was die ganzen Sozialisten, die sich hier auslassen, von sich geben, ist die Lösung des Problems ein ganz einfaches. So einfach, dass es in seiner Einfachheit schon wieder unmöglich ist:

Auch, wenn viele Menschen sich einreden lassen, die Krise sei "vom unregulierten Markt" zu verantworten, ist es genau das, was es bräuchte: Ein freier Markt. Nur leider haben wir nicht mal im Ansatz einen solchen. Hatten wir noch nie. Es wurde schon immer von der Politik hineingepfuscht und die Selbstreinigungskräfte des Marktes behindert. HÄTTEN wir einen freien Markt, wäre es niemals so weit gekommen. Aber das werden die meisten wohl nicht so sehen und lieber die Lügen der Politiker glauben …

Euro-Rettung mit allen Mitteln

Es geht hier doch gar nicht um den Euro, sondern ums Festhalten an einer radikalen Umverteilung. Zur Rechtfertigung wird halt auch der Euro bemüht und so getan, als gäbe es nicht genug Geld. Geld gibt es genug, nur dort wo es ist, will der Staat es sich nicht holen. Effizient ist das freilich nicht und mittlerweile so absurd, dass sogar jene, die von dieser Umverteilung am meisten profitieren, beschämt sind und "freiwillige" Rückerstattungen erwägen!
Das aber eventuell der Kapitalismus das Problem sein könnte, kommt niemandem so recht in den Sinn (wie sich gleich an den reflexartigen Kommentaren zeigen wird), dafür zerschlagen die extremste Verfechter des Kapitalismus gerade mit aller Gewalt seine Grundlagen. Aus antikapitalistischer Sicht eigentlich ein Riesenspass!

Natürlich wird Griechenland

Natürlich wird Griechenland ein weiteres Hilfspaket beschlieesen und natürlich wie auch zuvor, sie werden es nicht umsetzten.

Das Experiment ist leider

Das Experiment ist leider gescheitert. Bald müssen wir alle die Rechnung zahlen. Wir können nichts aber auch nichts dagegen tun.

"Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern"

Soviel zu es gibt keine Eurobonds. Sie werden
einfach anders konstruiert. An sich vielleicht
noch akzeptabel, aber "wollt ihr den totalen Euro?
- Jaaaaaaa ! ! ! " Das geht doch gar nicht mehr.

Schauerliche Versatzstücke, aber durchaus
bedenkenswert.

Parlamentarische Demokratie sieht im Idealfall
anders aus. Aber von der hat sich unser jetziges
Parlament weiter als jemals zuvor in der neueren
deutschen Geschichte entfernt.

Berlin ist, wenn auch unter anderen Vorzeichen
als damals, wieder dabei, der
"teuerste Gesangsverein Deutschlands" zu sein

Ich hoffe inständig jemand fällt für diese
bedingungslose Selbstaufgabe im Namen aller
irgendwann noch eine für alle Wähler akzeptable
Erklärung ein.

Man sollte mal...

...die Menschen fragen die das alles bezahlen müssen.

Griechenland kann man nicht fallen lassen

Nicht nur der Gr. Staat hat Schulden. Auch die Firmen und Privatleute sind hoch verschuldet (150% des BIP). Wenn auch bei weitem nicht so stark wie in Portugal (260% des BIP) oder Spanien (220% des BIP). Aber mittlerweile weitgehend leider genau so bankrott. Somit ist der Schuldenstand der Griechischen Volkswirtschaft mittlerweile leicht beim Doppelten der reinen Staatsschuld (160% des BIP). Der Troikabericht dürfte so ausfallen dass Griechenland bis der ESM steht duchgezogen werden kann. Danach ist man in der Lage die Lasten zu stemmen. Wenns dann heißt zu den 350 Mrd. würden nochmals 320 Mrd. für die Banken benötigt kann man sehr wohl von Schrecken sprechen. Herr Rösler scheint sich wohl bei der falschen Zeitung die Zahlen geholt zu haben.

Nur Gerede...

...von allen Seiten!

Ehrlich, ich habe schon kapituliert! Wovor? Vor der Übermacht der "oberen" 5%, den Soziopathen! Den Entscheidern in Wirtschaft, Politik und Medien.

Tippenderweise vom Sofa aus kann der "einfache" Mensch rein gar nichts bewirken, nichtmal in der Masse - siehe Kommentare der User in allen Medien.

Da bleibt nur noch der Selbstschutz, denn es wird in absehbarer Zeit mächtig krachen.

Ich wünsche das nicht herbei, ich möchte euch nur warnen.

Hier schon mal ein paar Anregungen vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: http://www.bbk.bund.de/
Siehe "Tipps für den Notfall".
Kleiner Tipp: eine 1-2 Wochen Bevorratung wird nicht ausreichen.

solche Aussagen

sind aber dann auch sehr teuer, nicht? Dann wissen die Finanzheuschrecken, dass sie noch weiter grassieren dürfen. Was kostet uns DAS denn?
Wenn der Herr Rösler die Wahrheit sagt, fallen die Kurse eher auf normalnniveau.....

Casino mit Politikmarionetten funktioniert nunmal so - und alles auf Steuerzahlerkosten.

Deshalb: Globale Schranken für die Haifischkapitalisten!

Augen zu und durch????

Die Politiker verhalten sich genau so wie sie es immer tun: "Wir haben eine Entscheidung gefällt und können sie nicht zurücknehmen, da wir sonst als unvollkommen erscheinen."

Das ist so bei dem Desaster des Flughafenbaus in Berlin, S21 und sehr vielen anderen Entscheidungen. Man kann als Politiker wohl niemals zugeben, dass eine andere Sichtweise richtig ist.

Einzig der Atomausstieg war wohl nicht genehm, aber das hatten ja "die anderen" beschlossen und erst nach Fukushima hat Frau Physikerin Wendehals das Problem - dank sinkender Umfragewerte - erkannt. Vielleicht ist es noch nicht so weit, dass die Menschen in diesem Land der Regierung misstrauen und deren Umfragewerte aufgrund der Eurokrise sinken.

Die "anderen" haben dafür leider auch keine andere Sichtweise im Angebot wie es beim Atomausstieg war. Also bleibt nichts als "Sammelstelle der Unzufriedenen mit dem Euro". Liebe Grünen, liebe SPD ... gebt uns eine Alternative dazu den Banken und Reichen Geld zu schenken.

Her mit Eurer Kontonummer

"Merkel und Juncker fordern Euro-Rettung mit allen Mitteln"

na dann mal ran an die Konten der deutschen Bevölkerung ... da sind ja schließlich 8 Bill. Euro zu holen.

Europa steht vor einer Zäsur...

Was wir da seit Monaten (bzw. Jahren) erleben ist doch nichts anderes als die Vertuschung der bitteren Wahrheit, der man nicht ins Auge blicken will: Europa steht vor einen finanziellen und in der weiteren Folge wohl auch politischen Zäsur...

Noch gibt es in Deutschland und Mitteleuropa keine Demonstrationen und Szenen zu sehen wie aus Athen. Das könnte sich aber rapide ändern, wenn sich zum Beispiel die Ersparnisse der Bürger über Nacht halbieren und dann die Stimmung im Lande kippt.

Der soziale Frieden ist definitiv in Gefahr!

Ob das im Endeffekt dann gut oder schlecht für unser Land sein wird, vermag ich nicht zu beurteilen. Wichtig ist aber, dass die Demokratie daran nicht scheitern darf.

Nochmal ganz von vorne anzufangen (mit Inflation und ohne Schulden) wäre definitiv eine Chance - sogar für uns. Es wäre auf jeden Fall anständiger, als diese Aufgabe einfach an die nächste Generation zu delegieren...

Appelle VON Juncker, Merkel und Monti?

Sollte es nicht viel eher AN Juncker, Merkel und Monti lauten?

Diese Leute haben doch garkein Recht mehr zu appellieren. Wir haben es doch ihnen zu verdanken, dass es so weit kommen musste. Es wird Zeit die Politik zu wechseln, und nicht den tausendsten Appell für eine Katastrophenpolitik.

Ich sollte es ja eigentlich

Ich sollte es ja eigentlich nicht öffentlich zugeben, aber insgeheim freue ich mich schon riesig aufs Ende des Euros.

Ein Hoch auf die D-Mark und unseren Untergang mit ihr

".. wo ein (guter) Wille ist, da ist auch ein Weg.

Notfalls gegen die Bevölkerungen - denn die sind ja solch dumme Spielverderber, die noch nationalistisch-egoistisch an ihr Geld, an ihre Renten und an ihren Lebensstandard denken."

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"Eine Rückkehr zur D-Mark würde Deutschland nach Angaben des Versicherers Allianz Wohlstand und Arbeitsplätze kosten."

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In der Summe: Das Geld hat keinen festen Wert (obwohl das anscheinend viele hier denken). Als Tauschmittel ist es soviel wert wie daran geglaubt wird. Im Gegensatz zum Dollar wird der Euro derzeit ordentlich verprügelt. Wir "schlaue" Bevölkerung ruinieren uns also unsere eigene Lebensgrundlage - und mit der Rückkehr zur D-Mark würde alles noch schlimmer (besonders für die Rentner) !

Die Liberalen

Natürlich hat ein Austritt Griechenlands für Herrn Rösler an Schrecken verloren, seine Freunde aus dem Bankwesen konnten ja mit seinem Zutun ihre Verluste auf den Steuerzahler abwälzen.

klar egal, aber:

Hier soll nicht etwas gerettet werden, sondern Personen und deren Verdienstspannen, Gehälter, Pensionen, Posten, Provisionen - notfalls mit dem Knüppel.
Die Medien lassen sich brav einspannen, sitzen doch jetzt überall duftend Frisierte an den Schaltstellen und verordnen seit Wochen, fast Monaten die gleichen Themen, das gleiche Thema. Aber es sieht nicht gut aus und es riecht auch gar nicht gut. Wer retten soll, wissen schon alle, aber keiner sagt es: die, die nichts zu sagen haben und wie üblich mit der Faust in der Tasche zusehen, wie der Nachwuchs vor die Hunde geht.
Was soll wieviel kosten? Den Euro halten, den Euro lassen - im Grunde gleich teuer. Klar ist: Es muss Geld her und nicht zu knapp. Ist es da nicht egal, womit die Ärmsten ausgelutscht werden?

mit allen mitteln gehört der fibor-betrug angepackt..........

diese manipulationen und betrügereinen von banken gehören massiv bestraft.
aber seit der 1. krise ist hier so gut wie gar nichts passiert, also zocken die banken lustig weiter.
der deutsche michl zahlt schon deren zeche........

Also - es ist soweit ...

Der Irrsinn geht weiter. Ohne Rücksicht auf Verluste (die ja nur die Bürger haben).
Frau Merkel, wie wäre das denn, wenn Sie und ihre Regierungsmannschaft und die sie unterstützenden Abgeordneten ab sofort auf ihr fettes Gehalt und vor allem auch auf ihre üppige Pension verzichten würden und dieses Geld für die Rettung des Euro verwenden?
Wenn es gelingt, ist Ihnen ihr Platz in den Annalen sicher. Wenn nicht, dann werden Sie erfahren wie es den Bürgern heute schon geht, die in die Mühle dieses Irrsinns geraten (sind). Leider käme diese Erkenntnis dann zu spät.
@Jean Poisson: Das ist richtig und gilt auch für todkranke Patienten. Kurz vor dem Ableben blühen sie manchmal auf, so als ob jetzt alles gut wird. Dann kommt das Ende schnell und "überraschend".
Eigentlich möchte ich das aber so nicht erleben.
Da aber 2013 Wahlen in D sind, steht zu befürchten, dass unsere verbohrte Politik das Mittel "Alles oder Nichts" einsetzt (unter allen Umständen und zu jedem Preis).

@ Michael_Green

Der beste Plan, den es gibt ist nunmal die Intervention durch die EZB. Ich wartete bereits seit Monaten auf solch eine Ankündigung. Und man sieht, daß es Wirkung zeigt. Allein die Ankündigung von Anfang/Mitte dieser Woche durch Draghi, hat die Kurse (nicht nur von Euro und Staatsanleihen) steigen lassen. Wir könnten schon lange Ruhe haben, wenn die EZB klipp und Klar gesagt hätte, daß sie Staatsanleihen unbegrenzt aufkaufen wird. Und die EZB hätte dies nicht einmal tun müssen, da allein die Ankündigung reicht, um die Spekulanten abzuschrecken. Die Schweiz tat ähnliches, als sie sagte, daß sie so lange Franken auf den Markt wirft bis ihre Währung eben nicht mehr steigt. Dies ist reine Psychologie, aber das verstehen diese Deppen im Berliner Regierungviertel offenbar nicht.

Gegen eine Zentralbank haben Spekulanten keine Chance.

Und nochwas: Ich mag den Euro auch nicht. Doch das letzte was ich will, ist, schon wieder bei einer Währungsumstellung über den Tisch gezogen zu werden.

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