Unions-Fraktion im Bundestag

Ihre Meinung zu Warum der Frauenanteil im neuen Bundestag gesunken ist

Im neuen Bundestag werden weniger Frauen sitzen. Ihr Anteil sinkt auf nur noch 32,4 Prozent. Das liegt vor allem an den Wahlergebnissen von CDU, CSU und AfD. Von M. Blöcher und I. Schneider.

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108 Kommentare

Kommentare

Mendeleev

Die Zusammensetzung des Bundestages repräsentiert ohnehin nicht die Gesamtbevölkerung, zB weil überproportional viele Beamte im Bundestag sitzen. 

Debaser

Wen kümmert es, ob es im Parlament mehr Männer oder mehr Frauen gibt? Erstens gilt sowieso Fraktionszwang, zweitens gibt es kaum einen Bereich, in dem Frauen andere Interessen haben als Männer, drittens denken ohnehin viele Männer feministisch, und viertens wird ja auch nicht unterschieden, ob es mehr blonde, dunkelhaarige oder glatzköpfige Parlamentarier gibt. 

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Questia

fünftens ist es doch bekannt, dass Parlamentarier (ausdrücklich männlich) nur mit ihren Haaren denken.

AuroRa

Wenn keine Frauen und Menschen mit Behinderung in Parlamenten sitzen, muss sich die Bevölkerung nicht wundern, warum nur Politik für männliche, nicht-behinderte Menschen gemacht wird. 

Inklusion, Gleichstellung und Familienpolitik wird seit Jahrzehnten sträflich vernachlässigt 

vaihingerxx

wo wollen sie da anfangen

es sitzen weniger Frauen im Gefängnis .... wollen sie das auch ändern

AuroRa

Den Zusammenhang zwischen Gefängnis und Politik legen Sie bitte mal dar. Viel Erfolg. 

Typisches Strohmann Argument

Elliot Swan

„Wen kümmert es, ob es im Parlament mehr Männer oder mehr Frauen gibt?“

Korrekt. Es fordert ja auch niemand eine Frauenquote bei Kriegseinsätzen, bei der Müllabfuhr oder in der Schwerindustrie.

Jeder kann, aber keiner muss. Quoten sind Sozialismus.

Mendeleev

Ich kenne sehr engagierte und kluge Frauen die sicherlich auch das Zeug zur Abgeordneten hätten. 

 

Frauen haben aber im Leben oft andere Prämissen als Männer. Ausserdem sind Frauen oft schwer beschäftigt in ihren Traumberufen. Die zieht es nicht in die Politik. 

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AuroRa

Warum sollte Politikerin kein Traumberuf sein? Etwa wegen dem ständigen Sexismus, der den Frauen von der männlichen Mehrheit entgegenschlägt? Ja da könnte was dran sein. 

Mendeleev

Dieser Sexismus ist ja in anderen Bereichen, namentlich der Wissenschaft, noch viel stärker ausgeprägt - trotzdem stehen viele Frauen dort "ihren Mann" :-)

 

zB meine Frau ..:-) 

MargaretaK.

Welche anderen Prämissen? Meinen Sie die, bei denen Männer automatisch davon ausgehen, dass das ausschließlich/vorrangig Frauenarbeit ist? Kindererziehung, Haushalt, Eltern-/Schwiegerelternpflege, Pantoffeln und Bier bereit stellen...

Mendeleev

nein. Frauen wollen meist geliebt werden, eine romantische Beziehung haben und Kinder bekommen. Das gilt auch für ehrgeizige Frauen ... und das liegt daran dass Frauen eben Frauen sind ... 

 

Männer haben ganz andere Ziele im Leben. Aber als Mann der Frauen um ihrer selbst willen mag - aber auch gewisse Chauvi Tendenzen hat - kann ich Ihnen versichern das für mich das Leben erst durch die Existenz von Frauen überhaupt lebenswert ist ... :-)

AuroRa

Wie Heidi Kabel schon sagte: "Die Emanzipation ist erst dann vollendet, wenn auch einmal eine total unfähige Frau in eine verantwortliche Position aufgerückt ist."


Leider werden diese Positionen noch immer von Männern, darunter vielen total unfähigen Männern, besetzt. 

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Mendeleev

Na ja ... vielleicht finden es "unfähige" Frauen unter ihrer Würde in einer verantwortungsvollen Position zu sein. Ich habe noch keine unfähige Frau im Berufsleben angetroffen ... 

 

Ich erlebe dagegen im Berufsleben sehr viele fähige Frauen, die ihren Job lieben. 

Elliot Swan

Die AfD erklärt zum geringen Frauenanteil in ihrer Fraktion: "Der Frauenanteil der Fraktion ergibt sich aus dem Ergebnis demokratischer Wahlen“.

Dem ist wenig hinzuzufügen.

Menschen aufgrund von äußeren Merkmalen zu bevorzugen ist wahlweise rassistisch oder sexistisch und einer freien Welt unwürdig.

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Questia

@Swan 21:10

Letzteres sollten Sie mal der A-Partei sagen, die Männer wegen ihrer "Merkmale" zahlenmäßig bevorzugt sowohl in ihren Reihen, bei ihren zur Wahl Stehenden und in ihrer Wählerschaft hat.

AuroRa

Der AfD glaub ich das sogar. Denn statistisch gesehen sind mehr Männer als Frauen rassistische Rechtsextreme. 

vaihingerxx

die Frau LePen auch, die Alice Weidel oder Giorgia Meloni die als postfaschistisch gilt ?

ansonsten haben sie sicherlich recht

epe

Wegen mir könnten 100 Prozent Frauen im Bundestag sitzen oder keine. Kluge Politik ist nicht geschlechterspezifisch. In Potsdam und Umgebung waren viele Frauen als Direktkandidatin aufgestellt. Sie wurden nicht gewählt. Das muss man hinnehmen.

Montag

Wenn man möchte, dass die Gesetze für alle sind und von möglichst vielen als angemessen empfunden werden, müssen auch möglichst viele unterschiedliche Menschen ihre Gedanken beim Erarbeiten der Gesetzesvorlagen einbringen können.

Der Bundestag sollte daher in etwa die Zusammensetzung der Bevölkerung widerspiegeln. (Alter, Geschlecht, soziale Stellung, Berufsgruppen, Bundesländer, Weltanschauung, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte ...)

Ich finde es immer als unglücklich, wenn einzelne Bevölkerungsgruppen deutlich unter- oder überrepräsentiert sind.

Nettie

„Warum der Frauenanteil im neuen Bundestag gesunken ist“

Weil sie diesem "Ton" (der in aller Regel von Männern ‚gesetzt‘ wird): "Der Ton ist rauer geworden, ich bin beleidigt worden, ich bin diffamiert worden" nicht nur in besonderem Maße ausgesetzt bzw. davon persönlich betroffen sind, sondern sich dadurch zugleich überproportional belastet werden bzw. häufiger ‚allein gegen alle‘ gelassen fühlen.

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Nettie

Korrektur des Satzaufbaus: 

… sondern dadurch zugleich überproportional belastet werden bzw. sich häufiger ‚allein gegen alle‘ gelassen fühlen.

albexpress

Die Frauenquote gehört komplett abgeschafft.Es sollte nur um Kompetenz gehen.Was die Frauenquote alles angerichtet hat,nur als Beispiel Frau Lamprecht oder unsere Frau Baerbock  oder Frau Eckhardt ,Frau Roth und und und. Die Fachliche Eignung sollte das einzige Argument sein

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Kei the Wooden Idol

Da die Politik national wie international hauptsächlich von Männern gestaltet wird, sind es auch hauptsächlich Männer die den riesigen Bockmist bauen, in dem wir leben. Weniger Männer ist folglich ein Mehr an Vernunft. Q.E.D.

Montag

... beim Punkt "mangelnde fachliche Eignung" fallen mir auch einige Männer ein.

Questia

Das Patriarchat gehört komplett abgeschafft. Es sollte nur um Kompetenz gehen. Was das Patriarchat alles angerichtet hat, füllt Reihen von Geschichtsbüchern, deren Aufzählung allein der Titel die Zeichenzahl um ein Vielfaches sprengen würde. Die fachliche Eignung sollte das einzige Argument sein - statt dessen sehen sich Frauen  Beleidigungen und Diffamierungen von Nieten in Nadelstreifen ausgesetzt.

franxinatra

Die fossilen Ansichten einiger der Foristen hier lassen nur darauf schließen, dass sie am gesellschaftlichen Entwicklungsprozess der vergangenen Jahre nur weniig Anteil hatten; beruhigend, das letzte Aufbäumen dieser Spezie zu erleben, dies- wie jenseits des Atlantiks... (nein, das ist keine Hoffnung. Hoffnung ist etwas für Menschen, die nicht ins Tun kommen wollen)

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gendergagga

>>“sind, signalisiert: Frauen sind in der Politik in Deutschland nicht wichtig, ihre Perspektiven und Themen sind nicht wichtig."“<<

Hier wird einfach was hineininterpretiert was nicht der Fall ist.

Tinkotis

Einst sagte ein Mann zu einer Frau: Manchmal glaube ich, ihnen fehlt für diesen Job das, was ein Mann hat.

Darauf antwortete sie: Wenigstens denke ich nicht die ganze Zeit damit.

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Kei the Wooden Idol

Genau auf den Punkt!

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