Christian Stocker (Mitte), Andreas Babler (links) und Beate Meinl-Reisinger (rechts) in der Wiener Hofburg.  (Archivbild: 22. Februar 2025)

Ihre Meinung zu Österreich: ÖVP, SPÖ und NEOS bilden Koalition

Österreich bekommt erstmals eine Dreiparteien-Koalition: Darauf hat sich die konservative Volkspartei ÖVP nach eigenen Angaben mit der sozialdemokratischen SPÖ und den liberalen NEOS geeinigt. Sie wollen zusammen eine Regierung bilden.

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163 Kommentare

Kommentare

Arthur K.

Weder  FPÖ  noch  AfD  kann  man  von  außen  bekämpfen,  weil  diese  Parteien  zu  sehr  in  der  Realität  stehen  und  dem  Volke  verbunden  sind.  Gescheiter  wäre  es,  wenn  möglichst  viele  Bürger  in  diese  Parteien  eintreten  und  so sich  politisch    mit  beteiligen  und  diese  Parteien  in  ihre  Richtung  hin  beeinflussen   können.  Das  wäre  der  richtige  Weg,  um  extremistischen  Tendenzen  zu  entgegnen,  die  ja  überhaupt  erst  dadurch  entstehen,  weil  die  amtierende  Regierung  keine  Probleme  gebacken  bekommt,  sondern  immer  weiter  aufstapelt.

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Kristallin

Dem Volke verbunden? Das sind rechtsextreme Parteien nie, außer sich, sich und wieder sich, fühlen sie sich nur ihrer Anhängern ein wenig "verbunden" aber auch nur wenn diese Alles toll finden, was die Partei macht. 

werner1955

erstmals eine Dreiparteien-Koalition:

Gibt kaum Hoffnung das das etwas gutes werdeb kann. Schade 

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Mauersegler

Alles ist besser als ein rechtsextremer Bundeskanzler. Gut so. Mehr davon.

Nettie

Die auf Spaltung durch Hetze setzende Strategie der Anhänger der faschistischen 'Ideologie' geht offensichtlich überall immer mehr auf bzw. deren Unterwanderung bzw. 'Durchdringung' der globalen Gesellschaft über die analogen wie über die 'virtuellen' Netze mit ihrem Gift bzw. menschenverachtendem 'rechtsnationalem' Gedankengut und absurden 'Theorien' über (natur-)wissenschaftlich längst gesicherte Fakten offensichtlich schon weit 'gediehen'. Und das leider nicht mehr nur im historischen 'Ursprungsland' des Nationalsozialismus.

Juwa

Eine Parteienkoalition aus Parteien mit nur geringen gemeinsamen Nenner wird es schwierig haben sich auf gemeinsame Vorgaben zu einigen. Dass es erst bei dem zweiten Versuch geklappt hat, zeigt wie schwierig es ist.

Trotzdem, die Regierungskoalition hat das Potenzial deutlich besser als die Ampel in Deutschland zu werden. Dazu muss der zukünftige Kanzler Nehammer eine ausgeprägte Vermittlerrolle einnehmen und noch viel wichtiger, die einzelnen Parteien müssen ihre Parteipolitik hinter ihrer Regierungsverantwortung zurückstecken. Wenn das nicht passiert, können wir in Deutschland sehen was die Folgen sind. Die Regierungsparteien verlieren an Zuspruch und die rechten Kräfte gewinnen an Vorsprung.

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Tremiro

Den bisherigen Beiträgen entnehme ich dass die Foristen, die sich bei anderen Themen selbst als AfD-Wähler bezeichneten, von der Einigung der demokratischen Parteien in Österreich schwer enttäuscht sind.  

Arthur K.

FPÖ  oder  AfD  heißt  erst  mal,  daß  es  sich  um  Parteien  handelt,  die  mit  beiden  Beinen  in  der  Realität  stehen  und  Probleme  lösen  statt  bis  zum  Sankt  Nimmerleinstag  zu  zerreden   oder ganz  aus  Elfenbeintürmen  wie  CDU,  ÖVP  und  SPD  verleugnen  und  bestreiten.   Und  so  wäre  es  ein  Don  Quichote  Kampf  gegen  Windmühlen,    FPÖ  und  AfD    bekämpfen  zu  wollen.  Gescheiter  wäre  es,  wenn  möglichst  viele  Bürger  sich  in  diesen  Parteien  engagieren,  sodaß  mit  jeder  Problemlösung  entsprechend  der  Extremismus  schwindet.

Montag

Ich wünsche der neuen Regierung gutes Gelingen.
Und eine glückliche Hand, durch gute Politik und gute Kommunikation das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen.

RockNRolla

Was wir als Piefke auch mal einsehen müssen, ist dass Österreich fast wie Deutschland ist.  Und genau dieses Fast ist auch der Unterschied. Es ist eben nicht Deutschland und sie ticken nicht im gleichen Takt, wie wir. Ein schmissiger 3/4 Takt ist einfach nicht mit deutscher Marschmusik zu vergleichen. Was hier gut ist, muss es dort noch lange nicht sein. Und was wir für richtig halten, muss niemand übernehmen. 

Und wenn Österreich eins ni ht nochmal braucht, dann irgendeine Belehrung aus Berlin. 

Oh, da kam fast mein Migrationshintergrund von 25% ÖSI durch. 

Macht nix.

land_der_lemminge

Es bleibt zu hoffen, das die in Punkto Wirtschaft etwas auf die Beine stellen und auch in Bezug auf schwierige Punkte (Migration) dem Gegener das Wasser abgraben koennen.

Wobei Wirtschaftswachstum wichtiger ist.

Und egal in welchem Land man ist.... auch Probleme mit der Migration glaubhaft zu addressieren ist notwenig, wenn man Rechtspopulisten wieder klein machen will.

Man muss es halt mit Mass machen....

 

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gelassenbleiben

Gut

Demokratische Parteien und da gehört FPÖ nicht dazu, müssen immer miteinander reden können