Eine Frau steht in einem Konferenzraum an einem Whiteboard.

Ihre Meinung zu Manager-Jobs bei jungen Leuten nicht zwingend beliebt

Umfragen zeigen: Immer weniger junge Menschen treibt es in die Chefetage. Denn hohe Gehälter allein reichen als Anreiz nicht mehr aus. Von Bo Hyun Kim.

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158 Kommentare

Kommentare

Nettie

„Manager-Jobs bei jungen Leuten nicht zwingend beliebt“

Logisch. Die wollen sich nicht mit Zwängen herumschlagen müssen, sondern etwas erreichen können.

Vor allem allgemeine Anerkennung aufgrund allgemeiner Anerkennung ihrer Kompetenz.

Und darauf beruht wirkliche Autorität. Nicht auf von irgendwem ‚verliehener’ Macht 

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Keinen Millimeter nach links

"Die wollen sich nicht mit Zwängen herumschlagen müssen, sondern etwas erreichen können."

Das kann man als Manager eher als als Befehlsempfänger.

Manager dürfen, nein müssen gestalten.

Nettie

Es soll Leute geben, die weder „Befehlshaber“ noch „Befehlsempfänger“ sein, sondern konstruktiv und gleichberechtigt zusammenarbeiten wollen.

mispel

Man kann auch konstruktiv zusammenarbeiten, obwohl man nicht gleichberechtigt ist. Das eine schließt das andere nicht aus. Warum machen Sie eine Dichotomie auf, wo keine ist?

Miauzi

so eine Aussage ist echter Blödsinn - vor allem in der Ellenbogengesellschaft des "späten" Kapitalismus

GuBano

Wenn man gestalten muß und zudem auch noch Verantwortung hat, für das, was man gestaltet, dann sind das viel größere Zwänge, als wenn man nur die Ideen Anderer ausführt.

Mendeleev

Das kommt darauf an. Wenn man als Manager ein Projekt aufgedrückt bekommen hat, haben Sie recht. 

Aber grundsätzlich sind Manager in ihren Entscheidungen natürlich freier als einfache Mitarbeiter, solange der Chef-Chef mitspielt … 

91541matthias

und was ist mit herkömmlichen Arbeitnehmern, die einfach ihrem Beruf nachgehen..

Ist heutzutage alles so kompliziert? Bin froh, dass ich in spätestens 3 Jahren in Rente kann..

Wolf1905

„Logisch. Die wollen sich nicht mit Zwängen herumschlagen müssen, sondern etwas erreichen können.“

Wissen Sie eigentlich, mit welchen Zwängen man sich als Angestellter herumschlagen muss? Und trotzdem kann man was erreichen, auch unter Zwängen! Auch als Sachbearbeiter, der unter „Zwängen“ (Vorgaben, Regularien etc.) arbeiten muss, kann was erreichen. Ich habe das selbst erlebt.

„Vor allem allgemeine Anerkennung aufgrund allgemeiner Anerkennung ihrer Kompetenz.

Und darauf beruht wirkliche Autorität. Nicht auf von irgendwem ‚verliehener’ Macht“

Die „verliehene Macht“ wird nicht von „irgendwem“ vergeben, sondern von Vorgesetzten oder der Firmenleitung. Da bekommt man entsprechende Aufgaben und Ziele vorgegeben, die zu erfüllen sind. Und es ist dann die Aufgabe der Manager, seine Mitarbeiter so zu führen, dass die Ziele erreicht werden können (also Personalverantwortung mit einer gehörigen Portion Sozialkompetenz!). Klar, ist nicht jedermanns Sache, sich so zeitintensiv einzubringen.

Nettie

„Wissen Sie eigentlich, mit welchen Zwängen man sich als Angestellter herumschlagen muss?“

Ja.

„Und trotzdem kann man was erreichen, auch unter Zwängen!“

Sicher. Aber ich bin der Meinung, dass diese (von Menschen ‚gemachten‘) Zwänge nicht sein müssen (bzw. müssten).

Man kann sich und anderen das Leben auch schwer machen. Völlig unnötigerweise.

Der richtige Umgang mit ‚äußeren‘ bzw. ‚naturgegebenen‘ Umständen und darauf beruhenden Widrigkeiten (die wegen des Einflusses von Menschen derzeit immer stärker werden) ist schon schwierig genug. Und wird immer ‚komplizierter‘ gemacht.

Nettie

 „Offener Brief an Angestellte

Vorgesetzte muss es geben.
Angestellte müssen sein.
Ordnung ist das halbe Leben.
Brust heraus und Bauch hinein!

Vorgesetzte tragen feiste
Bäuche unter dem Jackett.
Feist ist an dem Pack das meiste,
und sie gehn nur quer ins Bett.

Sie sind fett aus Überzeugung.
Und der bloße Anblick schon
zwingt uns andre zur Verbeugung.
Korpulenz wird Religion!

[…]

Manche sagen (wenn auch selten),
sie verstünden unsre Not.
Und wir kleine Angestellten
schmieren uns den Quatsch aufs Brot.

[…]
Und dann hinterziehn sie Steuer
und beklopfen sich den Bauch.

Nagelt ihnen auf die Glatzen
kalten Braten und Coupons!
Blast sie auf, und wenn sie platzen!
Gibt es schönre Luftballons?

Laßt sie steigen und sich blähen,
über Deutschland, hoch im Wind!
Bis sie alles übersehen,
weil sie Aufsichtsräte sind

[…]
Kinder kann man damit schrecken,
aber euch? Ich hoffe: Nein!“
(Erich Kästner)

Wobei das äußere Erscheinungsbild heute um einiges ‚smarter‘ ist, sich aber an den ‚Verhältnissen‘ nicht wirklich viel geändert hat.

91541matthias

ich habe auch einen dicken Bauch, bin aber kein Vorgesetzter..

Diese Sichtweise ist veraltet

Miauzi

Das passt noch immer ... und leider habe ich es oft genug erleben dürfen ... als Free-Lancer unterliegt man ebenfalls Zwängen die einem auch das Berufsleben komplett vergällen können.

Mendeleev

So ist es, Sie haben Führungsaufgaben sehr gut beschrieben. 

Sisyphos3

wenn man etwas erreichen will ist man schon gewissen Zwängen unterworfen

ob man in seinem Studium oder Beruf was erreicht, wenn man morgens um 11 aufsteht und nach der Mittagsschläfchen auf ne Party bis Mitternacht geht ?

91541matthias

ohne Fleiß kein Preis

Mendeleev

Heißt es nicht: „work hard - play hard!“?

Vaddern

Ich befürchte eher, es ist der Auswuchs der Selbstoptimierung, sprich Egoismus. Ich arbeite gerne für mich, aber Verantwortung für Andere übernehmen (denn genau das heißt Chef sein) ist nicht so mein Ding. Da muss ich mich ja um andere kümmern, statt mich zu optimieren. 

Sisyphos3

erstaunlich was man alles so glaubt zu entdecken !

was sind denn "Anreize"  außer einem hohen Gehalt ?

wer glaubt denn daran, dass es erstrebenswert ist ne "graue Maus" zu sein ?

angefangen bei der Partnerwahl weiter bei der Hierarchie in der Gesellschaft

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Account gelöscht

"wer glaubt denn daran, dass es erstrebenswert ist ne "graue Maus" zu sein?"

Lieber 'ne glückliche graue Maus als 'n unglücklicher Silberrücken. So lese ich den Artikel.

"angefangen bei der Partnerwahl weiter bei der Hierarchie in der Gesellschaft"

Hierarchie in der Partnerschaft finde ich wenig erstrebenswert.

Sisyphos3

Hierarchie in der Partnerschaft finde ich wenig erstrebenswert.

---

finde ich auch nicht !

aber war das mein Thema oder meine Aussage

wer ist denn begehrt in unserer Gesellschaft und wird bewundert, eineR der/die  im Mittelpunkt steht oder irgendwo ne "graue Maus"

klar auch, hauptsache man ist glücklich .....

ne Bekannte von mir studierte, immer im Stress, dann ein halbes Jahr bevor sie mit ihrer Doktorarbeit fertig war, schloss sie mit ihrem bisherigen Leben ab,

zog auf ne Alm in Bayern, paar Ziegen, paar Schafe gelegentlich ne Übernachtung .... kommt kaum über die Runden ... aber glücklich, sollte sie krank werden oder alt .... muß sie nach der Bibel leben, "schaut die Vöglein auf dem Felde"

Keinen Millimeter nach links

"Wer glaubt denn daran, dass es erstrebenswert ist ne 'graue Maus' zu sein?"

Die, die es zu nix gebracht haben und dann so tun, als wäre das Absicht gewesen? "Ich wollte andere nicht ausbeuten" und so?

Sisyphos3

Ich wollte andere nicht ausbeuten"

 

doch beuten sie dann selber Leute aus, oder wer zahlt wenn die krank werden, alt oder ähnliches, es ist ein Unterschied als Robinson auf ner Insel zu leben oder in einer Gesellschaft die gezwungen ist/wird für alle zu sorgen

sebo5000

Sie empfinden eine staatliche Krankenversicherung als Ausbeutung...?....war aber irgendwie abzusehen, dass von Ihnen wieder sowas asoziales kommt.... 

R A D I O

Manager beuten nicht aus. Und ohne sie würde alles drunter und drüber gehen. Das deutsche BIP würde sich mindestens vierteln, auf 1.000 Mrd. Euro fallen, keiner käme mehr im Sommer nach Mallorca, und wir könnten uns alle nur noch Fahrrad und Eisenbahn (pünktliche) leisten, dafür würden wir wohl mehr Kinder machen. Diese Zusammenhänge sind wissenschaftlich erwiesen.

veget. Metzger

was sind denn "Anreize"  außer einem hohen Gehalt ?

Anerkennung und eine sinnvolle und befriedigende Tätigkeit sind für junge wie für alte Arbeitnehmer oder Selbständige als Anreize viel stärker als das Geld.

Der neue Goldstandard

Zitat: ""Wenn der CEO 180-mal so viel verdient wie der durchschnittliche Angestellte im Unternehmen (…), dann löst das einfach ein Gefühl von massiver Ungerechtigkeit aus.""

.

Gen-Z-Menschen sind schon komische Menschen: auf der einen Seite finden Sie es "ungerecht" (Definition bitte einfügen!), wenn Unternehmer deutlich mehr als Angestellte verdienen.

Auf der anderen Seite scheuen sie Verantwortung und eine hohe Arbeitsbelastung.

Passt nicht ganz zusammen.

Wie auch immer, dank des "grünen Wirtschaftswunders", das aktuell immer mehr Unternehmen entweder in die Insolvenz oder ins Ausland treibt, werden sich viele Leute der Gen-Z über solche Fragen ohnehin keine Gedanken mehr machen müssen.

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Sisyphos3

Zitat: ""Wenn der CEO 180-mal so viel verdient wie der durchschnittliche Angestellte im Unternehmen (…), dann löst das einfach ein Gefühl von massiver Ungerechtigkeit aus.""

 

bei ihnen und mir - zugegeben

aber andere fühlen sich durchaus geschmeichelt in dieser Hierarchie weiter oben zu sitzen ...

wer sonst liest denn Zeitungen über die Reichen und Schönen in der Welt und ergötzt sich

Keinen Millimeter nach links

Wenn der CEO 180-mal so viel verdient wie ich, löst das in mir kein Gefühl von massiver Ungerechtigkeit aus.

Sondern die Frage:

Wie kann ich selber CEO werden?

Der neue Goldstandard

Zitat: "Wenn der CEO 180-mal so viel verdient wie ich, löst das in mir kein Gefühl von massiver Ungerechtigkeit aus.

Sondern die Frage:

Wie kann ich selber CEO werden?"

 

BINGO.

teachers voice

Mit Ihrem „Vorredner“ teilen Sie offensichtlich die tiefe Abneigung gegen alles „junge“ und „neue“. Und Sie verweisen unisono immer und zu nahezu jedem Thema darauf, dass sich „Neuen“ gefälligst aus dem Leben der „Alten“ heraushalten sollten. Stattdessen aber die - von Ihnen so gesehenen - „alten“ Werte einfach nur übernehmen müssten, damit es uns allen wieder so gut geht wie „früher“.

Das mag jetzt etwas überspitzt gewesen sein, aber vielleicht eben auch nur „etwas“. 

Anders: Sie glauben gar nicht, was und wieviel wir „Alten“ von den „Jungen“ lernen und abgucken können. Und wenn wir das mal probieren, merken wir sehr schnell, dass diese dann auch „uns“ wieder zuhören können und wollen. 

 

 

Schiebaer

Anders: Sie glauben gar nicht, was und wieviel wir „Alten“ von den „Jungen“ lernen und abgucken können. Und wenn wir das mal probieren, merken wir sehr schnell, dass diese dann auch „uns“ wieder zuhören können und wollen. 


Anders herum aber auch,vieles können die Jungen auch von uns Alten lernen.

Laubabwerfender-Baum

Man muss sich nochmals vor Augen halten wie viel das 180-fache ist.

Wenn Sie 60,000€ im Jahr verdienen, was ja auch schon nicht schlecht ist, was kann dann bitte der CEO Leisten um ein Jahresgehalt von über 10,000,000€ zu rechtfertigen.

Wenn ich das lese empfinde ich auch ein starkes ungerechtigkeitsgefühl. Das heiß ja nicht das alle dasselbe verdienen sollen, aber diese Diskrepanz ist doch kaum zu rechtfertigen.

fantombias

Was da empfunden wird, ist Neid und nicht Ungerechtigkeit. Wie man gestern hier lesen konnte, verdienen die DAX-Chefs im Vergleich zu den CEOs in den USA / Resteuropa eher wenig. Arbeit ist zunehmen global - die Besten verdienen am Meisten und wenn ein Unternehmen so „gerecht“ (was auch immer das ist) ist und den CEOs weniger bereit ist, zu zahlen, bekommt es auch nur Mittel- bis Unterklasse und kann international nicht bestehen. Ist ja schön, wenn man in Deutschland die Kreisklasse hochleben lassen möchte. Dann muss man sich aber auch mit den Folgen dieser „Gerechtigkeit“ abfinden.

Der neue Goldstandard

Zitat: "Wenn Sie 60,000€ im Jahr verdienen, was ja auch schon nicht schlecht ist, was kann dann bitte der CEO Leisten um ein Jahresgehalt von über 10,000,000€ zu rechtfertigen.

Wenn ich das lese empfinde ich auch ein starkes ungerechtigkeitsgefühl. Das heiß ja nicht das alle dasselbe verdienen sollen, aber diese Diskrepanz ist doch kaum zu rechtfertigen."

 

Sie können ja den Job als CEO für 120.000 € machen.

Das reduziert diese Diskrepanz. Wieso machen Sie das nicht?

veget. Metzger

Das heiß ja nicht das alle dasselbe verdienen sollen, aber diese Diskrepanz ist doch kaum zu rechtfertigen.

Die Diskrepanz ist in Deutschland noch relativ gering. Denn die Arbeitnehmer verdienen in D im europäischen Vergleich deutlich überdurchschnittlich und die Vorstände der großen DAX Unternehmen eher unterdurchschnittlich. 

natootan

Wo ist denn das Problem ? Wenn Firmen abwandern oder schließen, können die arbeitslosen Angestellten doch Bürgergeld in Anspruch nehmen. 

veget. Metzger

Wenn Firmen abwandern oder schließen, können die arbeitslosen Angestellten doch Bürgergeld in Anspruch nehmen.

Es gibt in D keine arbeitslosen Fachkräfte, und erst recht keine mit Bürgergeld. 

veget. Metzger

Wie auch immer, dank des "grünen Wirtschaftswunders", das aktuell immer mehr Unternehmen entweder in die Insolvenz oder ins Ausland treibt ... 

Quatsch. Im Gegenteil.

Der neue Goldstandard

Zitat: "Flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Möglichkeiten und zusätzliche Benefits wie Firmenfahrräder oder private Smartphones als Lockmittel für junge Arbeitnehmer seien verbreitet."

.

Firmenfahrräder?

Wen lockt man damit? Malte-Torben und Soya-Sören?

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Keinen Millimeter nach links

Firmenfahrräder sind für jeden interessant, der eine Strecke von 10, 15 km zur Arbeit hat. Da kann man das Auto vielleicht durchs E-Bike ersetzen.

Ich persönlich habe lieber ein höheres Gehalt. Davon kann ich mir dann Fahrrad, Smartphone und Fitnessclub selber leisten. Und zwar die, die ich will.

Nicht die, mit denen mein Arbeitgeber Verträge hat.

Der neue Goldstandard

Zitat: "Firmenfahrräder sind für jeden interessant, der eine Strecke von 10, 15 km zur Arbeit hat. Da kann man das Auto vielleicht durchs E-Bike ersetzen."

.

Wieso Fahrrad nicht selbst kaufen.

Ich weiß, es hat steuerliche Vorteile, wenn der Arbeitgeber das macht.

Aber genau das ist ja das Problem: Steuern runter, mehr Verantwortung und Entscheidungsmöglichkeiten für alle Beteiligten.

Aber das will man in diesem sozialistischen Land ja nicht.

Left420

"Aber das will man in diesem sozialistischen Land ja nicht" - Wir sind ein sozialer Bundesstaat. Lesen Sie nochmal den Art. 20 GG.

Und vom "Sozialismus" sind wir noch weit entfernt.

veget. Metzger

Wir sind ein sozialer Bundesstaat. Lesen Sie nochmal den Art. 20 GG. Und vom "Sozialismus" sind wir noch weit entfernt.

Den verlangt das GG ja auch nicht.

GeMe

Bei uns gibt es eine ganze Reihe Kolleginnen und Kollegen, die ein Firmenfahrrad haben. Es macht schon einen Unterschied ob man ein e-Bike für 3500 Euro selbst kaufen muss oder ob man 10 Euro im Monat als geldwerten Vorteil versteuert. Und wenn man mal eine Reparatur hat, bringt man das Fahrrad in die Werkstatt und gibt die Rechnung in der Firma ab.

zerocool76

Bei einem Firmenrad kauft man aber nicht das EBike, es wird sozusagen nur geleast und am Ende ist das Geld weg und der materielle Gegenwert ebenso. Da sollte man vorher mal gut durchrechnen was sich lohnender auszahlt als Arbeitnehmer. Die Steuerersparnis oder der "Restwert" nach der Vertragslaufzeit, die in der Regel 2 oder 3 Jahre beträgt.

Trotz Wartungen / Inspektionen, fährt man mit der privaten Anschaffung meist günstiger und wenn einem der Neupreis zu hoch ist, kann man auch da Finanzieren, wovon ich persönlich aber auch kein Freund bin.

GeMe

Wenn Sie 10 Euro geldwerten Vorteil versteuern, zahlen Sie im Monat vielleicht 3 oder 4 Euro für die Nutzung des e-Bikes. Bei weniger als 50 Euro im Jahr müssten Sie ein e-Bike 70 Jahre fahren, damit es sich finanziell lohnt eines privat zu kaufen.

veget. Metzger

Firmenfahrräder? Wen lockt man damit? Malte-Torben und Soya-Sören?

Da huldigt aber jemand seinen Vorurteilen. 

Der neue Goldstandard

Zitat: "Firmenfahrräder? Wen lockt man damit? Malte-Torben und Soya-Sören?

Da huldigt aber jemand seinen Vorurteilen. "

 

Ja.

Zu recht!

Basierend auf empirischer Evidenz!

Nichts Neues.

odiug

Was will man uns da erzählen? Das junge Menschen nicht mehr nach Erfolg streben? Also ich kenne genügend junge Menschen, die eine Karriere anstreben und für die berufliches Weiterkommen das Ziel ist. Nur die im Auge zu haben, die sich lieber irgendwo festkleben oder Gebäude besprühen und damit zeigen, dass sie in Endzeitfrust verharren, ist zu kurz gegriffen. Da kommen viele Strebsame nach.

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Juwa

Sehe sich genauso.

Es ist viel mehr so, dass sich die Situation geändert hat. Es gibt mehr freie Stellen, vieles ist digital und man ist stark vernetzt.

Aber das Wichtigste ist, dass die Generation Z wie auch alle anderen Generationen in Wahrheit sehr heterogen ist und man daher keine allgemeingültige Aussage treffen kann.

Adeo60

Ich teile Ihre Einschätzung und mache die gleichen Erfahrungen. 

Vor allem im Sport erlernen junge Menschen die Fähigkeit, Leistung zu entwickeln, sich zu behaupten und im Team stark zu sein. Ich kann Eltern nur dringend empfehlen, ihre Kinder frühzeitig in Sportvereine  zu geben und sie an diesen Entwicklungsschritten  teilhaben zu lassen. 

Sisyphos3

Sport

sie meinen Fahrradfahren - Leistungsschau der deutschen pharmazeutischen Industrie

und nicht jede Sportart fördert den Teamgeist !

Adeo60

Es muss ja nicht Leistungssport sein - und Sport zusammen mit anderen zu betreiben  hat ja doch meistens auch was mit Teamgeist zu tun. Kinder und Jugendliche bewegen sich viel zu wenig. Schlecht für die Gesundheit und schlecht für die Persönlichkeitsentwicklung.

Miauzi

Sport entwickelt auch den "Killer"-Instinkt - denn ohne reicht es nicht zum Sieger.

Und sobald "Leistung" mehr zählt als "Gemeinschaft" - dann erzeugt auch der "Breiten"-Sport jede Menge an Egomanen.

Sport ist also mit Sicherheit kein Allheilmittel für eine in den Grundfesten kaputte Ellenbogen-Gesellschaft

Der neue Goldstandard

Zitat: "Unternehmen müssten darauf achten, dass die Gehaltsstrukturen als gerecht empfunden werden, um die Motivation und Bindung ihrer Mitarbeiter zu halten. "

.

Says who?!

Anyhow, es ist ohnehin gerecht, dass derjenige, der eine hohe Arbeitsleistung hat und eine große Verantwortung trägt, mehr verdient.

So sehr sich Linke, denen deutsche Tugenden wie Fleiß, Disziplin, Durchhaltevermögen fremd sind, darüber empören mögen.

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Keinen Millimeter nach links

"So sehr sich Linke (...) darüber empören mögen."

Sollen sie doch. Ich verdiene derweil viel Geld und genieße mein Leben.

Account gelöscht

"So sehr sich Linke, denen deutsche Tugenden wie Fleiß, Disziplin, Durchhaltevermögen fremd sind, darüber empören mögen."

Auch Linke können fleißig und diszipliniert sein. Der Unterschied könnte sein, dass sie nicht alles mit sich machen lassen wollen. 

teachers voice

Auch Linke können fleißig und diszipliniert sein.

Schon merkwürdig, dass ausgerechnet die „Rechten “ dies einfach nicht glauben können. Irgendwie scheint diese Erkenntnis deren Welt- und Menschenbild durcheinander zu bringen. Und damit deren „Ordnung“, die wohl immer über allem zu stehen hat. Obwohl die tatsächliche Betonung natürlich auf „deren“ zu liegen hätte.

Der neue Goldstandard

ZItat: "Auch Linke können fleißig und diszipliniert sein. Der Unterschied könnte sein, dass sie nicht alles mit sich machen lassen wollen. "

 

Achso :-) 

Calidris

"Says who?!" Das sagen die Mitarbeiter immer öfter und immer offener selbst. Und ich sage Ihnen, dass es eine schöne deutsche Tugend ist, ohne pseudo-weltoffene Anglizismen zu schreiben und lieber wirklich weltoffen zu sein.

Denken Sie wirklich, dass eine hundertfach höhere Bezahlung im richtigen Verhältnis zu evtl. höherer Leistung und Verantwortung steht? Gerade in den DAX-Konzernen war es des Öfteren schon so, dass die Bezahlung gerne übernommen wurde, die Verantwortung, z.B. im Falle des Scheiterns, aber nicht.

 

Der neue Goldstandard

Zitat: ""Says who?!" Das sagen die Mitarbeiter immer öfter und immer offener selbst. Und ich sage Ihnen, dass es eine schöne deutsche Tugend ist, ohne pseudo-weltoffene Anglizismen zu schreiben und lieber wirklich weltoffen zu sein."

Wüsste jetzt nicht, inwiefern sich eine flappsig hinzugefügte englische Formulierung eine Aussage über eine "weltoffene Haltung" (oder was auch immer Sie darunter verstehen) deutlich macht.

I could not care less, anyhow.

sebo5000

Ich kenne keinen Menschen, der so stolz darauf ist, drei Worte in Englisch schreiben zu können außer Ihnen....

Der neue Goldstandard

Zitat: "Denken Sie wirklich, dass eine hundertfach höhere Bezahlung im richtigen Verhältnis zu evtl. höherer Leistung und Verantwortung steht? Gerade in den DAX-Konzernen war es des Öfteren schon so, dass die Bezahlung gerne übernommen wurde, die Verantwortung, z.B. im Falle des Scheiterns, aber nicht."

.

Das ist teilweise richtig. Das liegt imho auch daran, dass deutsche CEOs weniger unternehmerisch, sondern mehr wie ein Buchhalter denken.

Leadership ist in Deutschland eben nicht mehr so en vogue. Sie wissen schon ... "Führer" ... and stuff.

Left420

"Anyhow, es ist ohnehin gerecht, dass derjenige, der eine hohe Arbeitsleistung hat" 

Ich frage mich wieso Berufe welche keine Wertschöpfung in sich besitzen besser bezahlt werden (mit großen Abstand), als diejenigen die tatsächlich Werte schöpfen.

Ob der Arbeiter am Fließband, der Tischler oder Feinwerkmechaniker. Da kann der Manager noch so gut ein Unternehmen leiten, ohne die arbeitende Belegschaft, hilft auch der beste Manager nicht.

"So sehr sich Linke, denen deutsche Tugenden wie Fleiß, Disziplin, Durchhaltevermögen fremd sind, darüber empören mögen" - Diese "Tugenden" sind entsprechend zu entlohnen.

Egleichhmalf

Teuer ist das, was a) benötigt wird und b) gleichzeitig nicht beliebig zur Verfügung steht.

Der von Ihnen erwähnte Fließbandarbeiter ist leicht ersetzbar, der Chef, der die Produktionsinfrastruktur zur Verfügung stellt und für die Aufträge sorgt, ist da schon schwerer zu ersetzen. 

Und ohne Firmeninfrastruktur und Aufträge (von der Idee, welche Produkte wie und zu welchem Preis sich zu produzieren lohnen ganz abgesehen) können Fließbandarbeiter nichts produzieren, von dem sie leben können.

Left420

Das teuerste in der Wertschöpfungskette ist der Mensch. Es ist eine Symbiose zwischen Arbeiter und Führungskraft, diese kann aber durch intransparente Gehaltsstrukturen kaputt gehen.

Mendeleev

Die meisten Manager sind viel eher ersetzbar als ein Mitarbeiter. Das ist übrigens auch der Grund für die enorme Fluktuation bei Leiterstellen. 

In der akademischen Wissenschaft ist das anders, da weiß der Chef wo es langgeht (oder sollte es wissen ..), die Mitarbeiter sind nur seine/ihre „Hände“ als Ausführende. 

Ich fand es interessant, dass Sie neulich meinten, dass in „ihrem Umfeld“ nur die individuelle Leistung bei Berufungen eine Rolle spielen würde, statt „Vitamin B“ und „Politik“. Das kenne ich ganz anders (ich war allerdings nie selbst betroffen und habe keine Professur angestrebt). 

Der neue Goldstandard

Zitat: ""Anyhow, es ist ohnehin gerecht, dass derjenige, der eine hohe Arbeitsleistung hat" 

Ich frage mich wieso Berufe welche keine Wertschöpfung in sich besitzen besser bezahlt werden (mit großen Abstand), als diejenigen die tatsächlich Werte schöpfen.

Ob der Arbeiter am Fließband, der Tischler oder Feinwerkmechaniker. Da kann der Manager noch so gut ein Unternehmen leiten, ohne die arbeitende Belegschaft, hilft auch der beste Manager nicht."

.

Inwiefern sollte ein fähiger Unternehmer und Geschäftsführer nicht zur Wertschöpfung beitragen, wenn dieser für das langfristige, strategische Überleben und Erfolg eines Unternehmens geradesteht.

Solch ignorante Aussagen können nur von Linken kommen, die von Arbeit und Unternehmertum keine Ahnung haben.

Left420

"Solch ignorante Aussagen können nur von Linken kommen, die von Arbeit und Unternehmertum keine Ahnung haben."

Da sie anscheinend meinen Sie haben, entgegen mir, Ahnung von Arbeit und Unternehmertum, lassen Sie mich eine Frage an Sie stellen. 

Wer genau schöpft den Wert? Derjenige, der die Arbeit auführt oder derjenige der die Arbeit deligiert.

Das Eine geht nicht ohne das Andere, doch wer am Ende des Tages hat den Wert erschaffen welcher schließlich veräußert wird? Da kann der Manager noch soviele Excel-Tabellen schreiben wie er will, es schafft keinen Mehrwert.
Das teuerste in der Wertschöpfungskette ist im Grunde die menschliche Schaffenskraft. 

So funktioniert Kapitalismus. Es muss aber in einer Waage bleiben, dass sich weiterhin unternehmerisches Risiko lohnt, sowie das der einfache Arbeiter eine gerechte Entlohnung erhält.
Nicht umsonst haben wir einen gesetzlichen Mindestlohn, denn der Manager würde immer noch gerne paar Euro mehr sparen bei den menschlichen Arbeitern.

nie wieder spd

„und eine große Verantwortung trägt, …“

Wie weit es mit der Verantwortung von Managern her ist, haben wir bei VW deutlich mitansehen können. 
Ebenso bei vielen anderen Straftaten, in die Manager verwickelt waren. 

Egleichhmalf

Also die Mehrzahl der Manager fährt den Laden an die Wand und ist darüberhinaus auch noch kriminell?

Wenn dem nur angenähert so wäre, existierte D als Industriestandort nicht mehr - und Sie könnten sich nicht einmal den Laptop leisten, mit dessen Hilfe Sie sich hier gerade einbringen.

Mendeleev

Woher wollen Sie wissen ob der Forist vom Laptop aus schreibt ? :-)

Ich wundere mich selbst manchmal das  die Wirtschaft immer noch so rund läuft. Ich denke dass das vor allem daran liegt das viel von der Substanz der Leistungen früherer Generationen gezehrt wird. 

Mendeleev

Da gebe ich Ihnen absolut recht. Es ist nicht nur bei VW Usus das nicht das Top-Management Verantwortung für Fehler übernimmt, sondern lieber ein „entbehrlicher“ Schuldiger als Bauernopfer gesucht wird. 

Im konkreten Fall hatten die Ingenieure auf Weisung und mit Wissen des Managements gehandelt.