Eine Pflegerin schiebt einen Rollstuhl mit einer Bewohnerin durch einen Gang

Ihre Meinung zu Betriebskrankenkassen warnen vor Pleite der Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung muss immer mehr Menschen versorgen. Nun schlagen die Betriebskrankenkassen Alarm: Die Pflegekasse stecke im Defizit, sie stehe kurz vor der Pleite. Die Kassen fordern einen Umbau der Versorgung.

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121 Kommentare

Kommentare

gelassenbleiben

Auch müsse mehr Geld in die Prävention ….fließen

Aber bitte uns bloß nicht vorschreiben oder auch nur darĂźber informieren wollen, was gesund und ungesund ist,  was wir besser essen, trinken und nicht rauchen sollten. Das wäre doch wieder links-grĂźne Gängelung und allein eine Info zu gesundem Verhalten oder Ernährungs-Aufklärung (schon nur bei Kindern) wĂźrden  einige hier im Forum mit einer grĂźnen Verbotspartei zusammenschwurbeln. Dann doch lieber, Fettleber, Lungenkrebs, Alkohol-Demenz, Diabetes mit diabetischen Spätschäden, Rheuma etc als neue Epidemien zulassen.

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rolato

Dann doch lieber, Fettleber, Lungenkrebs, Alkohol-Demenz, Diabetes mit diabetischen Spätschäden, Rheuma etc als neue Epidemien zulassen.

Ich glaube und hoffe Sie meinen das nicht ernst! MĂśchte aber sicher gehen-:)

Schneeflocke ❄️

Ich habe den Beitrag von @gelassenbleiben als Kritik an den Kritikern der GrĂźnen verstanden. Zumindest liest es sich so.

gelassenbleiben

& @rolato

Keine Sorge, Sie haben es beide richtig verstanden, danke!

rolato

Keine Sorge, Sie haben es beide richtig verstanden, danke!

Da bin ich ja beruihgt -:)))

Schneeflocke ❄️

Natürlich ist es gut, dass insbesondere die "Verbotspartei" immer wieder etwas eigentlich Selbstverständliches erklärt. Nur leider vergessen die Grünen dabei häufig, den Leuten auch zu erklären wie sie das unter Berücksichtigung ihrer Schwierigkeiten umsetzen können. Beispiel mit dem selber frisch und abwechslungsreich kochen. Arme Menschen müssen Strom sparen und haben nicht genug Geld, um täglich die frischen, gesunden Zutaten zu kaufen. Weil das Einkommen niedriger ist, als die Kosten. Oder Beispiel mit dem Rauchen. Weiß ja eigentlich jeder, dass das total ungesund ist. Muss man nicht extra drauf hinweisen. Hinweisen sollte man die Menschen hingegen aber darüber, wie sie ihren Stresspegel im Berufsalltag senken können, wenn der Chef treibt, treibt, treibt und sich auch Zuhause die Arbeit auftürmt. Es wäre sinnvoller, an den Chefs zu arbeiten, damit die Mitarbeiter überhaupt nicht erst von unnützen und ungesunden Suchtmitteln verführt werden. Und so weiter. Sie verstehen schon...

gelassenbleiben

Soll kein Vorwurf sein, der eine hat nicht genĂźgend Geld, der andere nicht genĂźgend Zeit

Aber es gibt Dinge, die kann jeder machen, zB ungesunde Limonade komplett durch nahezu kostenloses Leitungswasser ersetzen, wer will aufgepeppt durch ein Spritzer Zitrone oder etwas Minzblätter, das kostet dann auch nicht mehr als die ungesunde Variante und Gemßse/Obst-Rohkost schlägt auch nicht beim Strompreis zu buche

Zigaretten beruhigen nicht wirklich, ich denke hier ist eher die Sucht das Problem

R A D I O

Also bei Rheuma und andere Erkrankungen kann Wohnungsbau helfen. Wer ein warmes Häuschen hat, bekommt auch weniger Depressionen, kann leichter zu Hause gepflegt werden, wenn es doch nĂśtig wird. Die GrĂźnen, fĂźr die sie hier ständig werben, bekommen den Wohnungsbau selbst in Koalition mit SPD und FDP nicht hin. Und bei den wissenschaftlichen Grundlagen von Medizin und Heilmethoden stecken die teilweise ungefähr im 19. Jh. Die haben viel nachzuholen und noch umzusetzen. Ich befĂźrchte aber, das wird in der nächsten Legislaturperioden auch nichts. Schulbänke und Oppositionssessel warten auf sie. Ist schräg, wie die sich politisch positionieren und in Regierung anstellen. Darunter leiden GlaubwĂźrdigkeit, Kranke, Alte, Wirtschaft, Bäckereien ganz besonders und was ich auch noch finde, die FlĂźchtlinge sollten wir nicht nur deshalb aufnehmen, damit sie in Pflegeheimen arbeiten. Die sollten lieber in Ingenieur-, Maschinenbau-, Medizin-, Musikstudiengängen gehen. Fände ich gerechter.   

Linkseinbiegen-Statt-Rßckwärtsfahren

Verbotspartei ist in D die CSU.

Googelt einfach mal die Begriffe CSU und Verbotspartei.

Bei den GrĂźnen kenne ich noch keine Verbote.

Aber in Bayern, der dortigen CSU u. dem MinPräs SÜder gibt es definitiv Verbote von allem MÜglichen.

 

R A D I O

Ja, sehe ich auch ungefähr so, die Grßnen sind die echten Neoliberalen. Und damit das nicht jeder leicht mitkriegt, verstecken sie sich oft hinter der FDP und machen ansonsten allerlei Vorschläge mehr. CSU und CDU sind etwas autoritärer.

Mauersegler

"Arme Menschen mßssen Strom sparen und haben nicht genug Geld, um täglich die frischen, gesunden Zutaten zu kaufen."

Sie schreiben das Ăśfter, aber ich glaube, gerade an dieser Stelle wäre Aufklärung wichtig. Man kann auch mal einen Tag kalt und trotzdem gesund essen. Man kann, sofern man nicht immobil ist, viel Essbares und Gesundes in Feld, Wald  und Wiese finden. Außerdem heißt gesund essen auch einfach, vieles nicht zu essen. Und dass irgendein Dosenfutter billiger ist als drei Kartoffen und ein halbes Pfund Quark, glaube ich Ihnen einfach nicht. 

Welcome to the echo chamber

Also gegen "Empfehlungen" hat sicher niemand was. 

Gleichzeitig scheint es ein ungleichgewicht zwischen den Preisen von gesunden und ungesunden Lebensmitteln zu geben...sprich gesunde Ernährung ist schlichtweg teurer .. zumindest ist es meine Wahrnehmung.

Sportvereine kÜnnten auch abhilfe schaffen, das Angebot in ländlichen Ecken ist gelinde gesagt .. bescheiden.

Bauer Tom

Ihre Ausfuehrungen werden immer schwieriger nachzuvollziehen obwohl wir ja bereits Einiges gewoehnt sind.

gelassenbleiben

immer dran bleiben, Sie schaffen das schon! Ich will schliesslich alle Demokraten inkludieren

Wolf1905

Das macht Demokratie aus, dass man sich alle Demokraten anhĂśrt - und ok, dann entscheidet eben jeder was er/sie als wichtig erachtet und welche demokratische Partei am ehesten umsetzen vermag.

Lichtinsdunkle

Moment, ist nun also die Wahl der Ernährung und die Wahl sich gesund und fit zu halten auch schon politisiert?

 Glauben Sie die GrĂźnen wären alle gesund, ernähren sich einwandfrei und andere politische Richtungen gehen zu McD(Ăźberspitzt)?

Unter vielen der GrĂźnen hält sich nach wie vor der Mythos, Veganismus sei gleichzusetzen mit Gesundheit. Weit gefehlt. 

gelassenbleiben

nein, jede/r muss seinen inneren Schweinehund bekämpfen, der Punkt den ich gemacht habe ist, die Grßnen wollen Aufklärung nicht verbieten, andere schon

Bauer Tom

Sie wissen schon, dass es hier um Pflegeversicherung geht und nicht um gruene Propaganda?

Lichtinsdunkle

"die Grßnen wollen Aufklärung nicht verbieten, andere schon"

Kommt ganz auf die Aufklärung drauf an. 

Ich glaube derart pauschale Aussagen sind unangebracht, wenn man Ăźber die Parteien spricht. Jede Partei hat seine FlĂźgel, die eigentlich auch als solche bekannt sind, nur bei einer bundespolitischen Partei wird stets die gesamte Partei fĂźr die Aussagen einzelner in Sippenhaft genommen. Ich finde das durchaus interessant. 

Nettie

Zu Ihrem Zitat „Auch müsse mehr Geld in die Prävention ….fließen“:

Außerdem lässt sich dem Altwerden (‚Prävention‘ ist ja nur das ‚Fachwort’ dafür) nicht vorbeugen.

gelassenbleiben

richtig, es geht um das gesund alt werden oder, etwas zum nachdenken: Sterbe jung, aber das mĂśglichst spät 

Breizhavel

Reglementierung ist grundsätzlich schwierig. Wo anfangen, wo aufhÜren, z.B. Kosten fßr Ski-, Motorradunfälle usw. werden auch von der Solidargemeinschaft getragen. Demnach kÜnnten dann einige Freizeitaktivitäten nur noch mit Eigenverantwortung fßr die Finanzierung der ggf. anfallenden Krankheitskosten ausgeßbt werden.

gelassenbleiben

ich dachte fßr extremsporttarten braucht man zT schon zusätzliche Risikoversicherungen ( mal von der Krankenversicherung abgesehen)?

Lichtinsdunkle

Braucht man nicht, kann man machen. 

NieWiederAfd

FĂźr das Thema dieses Berichtes zentral ist das Arbeitsverbot fĂźr GeflĂźchtete, das einige Parteien eher verschärfen als lockern wollen bzw. sich lieber mit "aus den Augen, aus dem Sinn" (Stichwort: Drittstaatenregelung) als mit "Integration in Arbeit und Gesellschaft" befassen. Aber  Die eigentlichen Verbotsparteien sind ganz andere:
CDU/CSU:
- Tempolimit-Verbot
- Verbot des Wahlrechts mit 16
- Verbot der Information Ăźber Schwangerschaftsabbruch
- Cannabis-Verbot
- jahrzehntelang Verbot der Ehe fĂźr alle
- Genderverbot
- Burkaverbot
- Verbot von Radwegprojekten (Berlin: zugunsten von (!) PKW-Parkplätzen)

Getoppt wird das von den Braunblauen, die Bewegungen unterstĂźtzen, die selbst ein Bleiberecht fĂźr deutsche StaatsbĂźrger mit Migrationsgeschichte verbieten wollen: Noch direkter kann man gerade im Pflege- und Gesundheitsbereich nicht auf den Abgrund zusteuern.

Vector-cal.45

Bereits nach drei Monaten haben auch Flüchtlinge die Möglichkeit, hier zu arbeiten, sofern man sich um die dafür erforderliche Bürokratie kümmert. Ein striktes „Arbeitsverbot“ ist ein Mythos.


Ein Tempolimit herrscht ohnehin auf dem mit Abstand allergrößten Teil der Straßen.


Ein Wahlrecht mit 16 gibt es nicht, deswegen fordert auch niemand ein Verbot dessen, usw.


Mit „braunblau“ meinen Sie mal wieder die AfD, schätze ich. Diese will aber keineswegs ein „Bleiberecht fĂźr deutsche StaatsbĂźrger mit Migrationsgeschichte verbieten“. 

Ich wäre Ihnen verbunden, wenn Sie auf solche Fake News verzichten wßrden, selbst wenn es in die sprachliche Gestaltung Ihres Beitrags passt. (Aber ßbrigens keineswegs zum Thema).

Lichtinsdunkle

Ich glaube, Sie sind sich nicht im Klaren darĂźber, was Verbot bedeutet:

Tempolimit-Verbot existiert nicht. Es wird von GrĂźnen ein Tempolimit verlangt, was ein Verbot von schneller als festgelegten Geschwindigkeiten ist.

Wahlrecht mit 16 war nicht verboten. Um verboten zu werden muss es vorher erlaubt sein. Es soll herabgesetzt werden. Ein politischer Vorstoß, bei dem man dafür oder dagegen sein kann.

Genderverbot: auch hier kann man nicht von Verbot sprechen. Je nachdem was Sie damit meinen.

Wenn Sie von "gender" als soziologisches Konzept sprechen, welches dem biologischen Geschlecht gegenßbersteht, so handelt es sich dabei um eine Theorie, die aus der sog. Kritischen Theorie hervorgegangen ist, welche jegliche gesellschaftlichen Phänomene anhand von Herrschafts- und Underdrßckingsmechanismen zu erklären versucht. Dies ist nicht verboten.

"Die eigentlichen Verbotsparteien sind ganz andere:"

Es geht kein Tag ohne den Finger auf was zu zeigen?

Juwa

Darum geht es nicht.

Es geht um das Wissen und Angebote, die uns es ermÜglichen sollen länger fit zu bleiben. Von Vorschriften steht da nichts, auch nicht von Empfehlungen. Aber ich bin mir sicher niemand will selbst pflegebedßrftig werden.

Vector-cal.45

>>Es geht um das Wissen und Angebote, die uns es ermÜglichen sollen länger fit zu bleiben.<<


Jeder, wirklich JEDER, kann dafĂźr sorgen mĂśglichst lange fit zu bleiben. 


Apfel+GrĂźntee - gesund, TĂźte Chips + Cola - ungesund. 

Sport - gut, nie bewegen und nur auf der Couch rumsitzen - schlecht.

Über dieses Wissen verfĂźgt heutzutage  einfach jeder.


Das geht sogar ganz ohne „Angebote“. Jeder kann raus gehen und wandern oder zu Hause regelmäßig Übungen machen.

DafĂźr muss man nicht zwingend jemanden haben, der daneben steht und sagt: Mach.



Vielen ist es offenbar eher egal oder es einfach nicht wert, inwieweit sie ihre Gesundheit so gut es geht erhalten.

Dabei übersehen die Leute aber, dass es ihnen dadurch ja JETZT schon schlechter geht und nicht erst „im Alter“.

R A D I O

Auf diesem Wege sind ungĂźnstige Gene ausgeschaltet, Infektionen, Krebs und Unfälle vermeidbar? Glaube ich nicht, dass jeder dafĂźr sorgen kann. 

Gerd Hansen

„…Konkret forderte Klemm eine stärkere Gewichtung von Prävention und Rehabilitation, um Pflegebedürftigkeit zu verhindern oder zumindest hinauszögern…“


In dem Zusammenhang fordere ich dann auch, daß man in D, sofern man das möchte, mit Unterstützung freiwillig aus dem Leben ausscheiden darf ( aktive Sterbehilfe ).

Ich bin Ăśfters in Pflegeheimen, diejenigen, die man  im Gemeinschaftsraum sieht die „leben“ nach meiner Vorstellung noch.

Diejenigen die man nicht mehr sieht, die in ihren Zimmern gepflegt, oder wie ich es gern ausdrücke „am sterben gehindert werden“ bekommen Besucher ja nicht zu sehen.

Ich will nicht ins Pflegeheim ( und damit auch AngehĂśrigen, zumindest finanziell, zur Last fallen.)

Patientenverfügung, Vollmacht etc. ist gut und schön, aber den Satz: „sollte ich so pflegebedürftig werden, daß ich ins Heim müsste, dann bitte ich darum, mich schnellstmöglich sterben zu lassen bzw. mir dabei zu helfen“ kann man zwar reinschreiben, bringt aber in D leider nichts.

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melancholeriker

MißgĂźnstigkeit und Neid sind weitverbreitete Untugenden in einer Zeit, in der eigentlich alle wissen (kĂśnnten), welche gerngewählten und unangetasteten Mechanismen zur Schieflage im Gemeinwesen fĂźhren. 

Nicht mal der Tod wird einem gegĂśnnt, obwohl oder gerade weil die kämpfenden Betroffenen (um ihre WĂźrde) mit sich und dem lieben Gott zumeist im Reinen sind. Noch viel schlimmer wirkt sich die Entfremdung vom Kreislauf des Lebens und die Mißachtung der Souveränität und WĂźrde der Leidenden in der Altenpflege aus. 

Die Ursache sehe ich in einer seit der Boomzeit nach dem zweiten Weltkrieg sich abbauenden allgemeinen Sensibilität fĂźr das "Abbauende", fĂźr die Normalität eines Weniger inmitten der FĂźlle, die unverhofft Ăźber die Deutschen kam, obwohl sie es nicht verdient hatten. Seitdem entfernen sich die Generationen und Häuser verwaisen. 

 

Gassi

Oh ja, sehr gut angemerkt. Immer noch mĂźssen Leute, die aus dem Leben scheiden wollen einen grausamen Tod auf Kosten Unbeteiligter wählen (LokfĂźhrer uä). Was fĂźr eine grässliche Scheinheiligkeit hierzulande! Selbst wenn man das frĂźhzeitig und notariell schreibt ignoriert derStaat diesen Befehl und lässt Menschen dahinsiechen. Offenbar bringt das doch viel Geld ein? 

Etwas Ähnliches hatte ich im Zusammenhang mit den gestiegenen Suiziden auch geschrieben. Glückwunsch, dass sie dafür kein rotes Kreuz bekommen haben - ich leider schon

Linkseinbiegen-Statt-Rßckwärtsfahren

Ich will, dass die Politik es schafft, dass kein Mensch nur deshalb sterben will, weil er nicht menschenwĂźrdig gepflegt werden kann.

Ich will auf keinen Fall in ein Pflegeheim u. ich will auch nicht, dass ich vorzeitig mein Leben beende oder beenden muss. Denn es ist mĂśglich, dass man Menschen menschenwĂźrdig pflegt. Leider aber, kĂźmmert sich die Politik viel zu wenig um dieses Thema.

DAS muss geändert werden!

Schneeflocke ❄️

Ich bin auch dafßr, dass ein Mensch, wenn er wegen Pflegebedßrftigkeit ins Heim muss und er es selbst wßnscht, sich anstelle der Pflege lieber schmerzlos einschläfern lassen dßrfte. Ich persÜnlich wßrde mich lieber einschläfern lassen wollen, als das (in meinen Augen) Martyrium einer entwßrdigenden Pflege durchleiden zu mßssen. Unseren Haustieren ist es ja auch gegÜnnt, in solch einem Fall erlÜst zu werden. Warum der Mensch diese Entscheidung nicht fßr sich treffen darf, ist mir nicht verständlich. Ich betone an dieser Stelle jedoch ausdrßcklich, dass ich NICHT damit meine, dass man alte Menschen aus Kostengrßnden grundsätzlich einschläfern sollte. Ich bitte dies nicht misszuverstehen!

w120

Zunächst wird es Besucher geben, die beruflich in das Heim kommen.

Besucher, im Sinne der Besucher eines Zoos, sollten dort kein Einlass gewährt werden.

 

Die Menschen und ihre Zustände sind doch unendlich verschieden.

Warum soll nicht auch ein bettlägeriger Patient noch Lebensfreude empfinden und oft von seinen AngehĂśrigen Besuch erhalten. 

 

Als Student habe ich in einem Elektrogeschäft gejobbt.

In der Nähe lag ein Unfallkrankenhaus, in dem Motorradverunfallte behandelt wurden.

Ein Saal mit Querschnittgelähmten, die ich mit Videos versorgen mußte.

Fßr mich, damals, unverständlich, es gab Lebensfreude.

 

Gerne Ăźbernehme ich die finanzielle Last fĂźr einen AngehĂśrigen, wenn ich es kann. 

Giselbert

"WĂźrden die Zusagen aus dem Koalitionsvertrag eingehalten und versicherungsfremde Leistungen aus Steuermitteln finanziert, ..."

Oje, was soll das, wenn kaum was eingehalten wird, dann kann ich mir Verträge und Absprachen sparen.

Insgesamt scheint das System der kommerziellen Träger nicht zu funktionieren, da die GewinnabschÜpfung im Vordergrund steht.

Mir kann keiner erzählen, dass für ein 16m² Zimmer und eine wirklich karge, minutenweise Pflege mit Kantinenverpflegung von 3.800 € und mehr, nichts mehr übrig bleibt.

 

 

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Schneeflocke ❄️

Der Punkt, das Spekulanten mit dem Erwerb und Betrieb von Pflegeeinrichtungen vÜllig unangemessene Gewinne ßber Horrorvermietungen von Zwergenzimmern einfahren dßrfen, gehÜrt schlicht und einfach untersagt. Der Maximalpreis pro Quadratmeter sollte gesetzlich festgelegt werden. Allerdings lohnt sich das Geschäft dann auch nicht mehr. Meiner Meinung nach gehÜren Altenheime und Pflegeheime in staatliche Hand. Und jeder Bßrger mßsste bei entsprechender Indikation einen gesetzlichen Anspruch auf einen Heimplatz in seiner Heimatstadt haben.

Vector-cal.45

>>Mir kann keiner erzählen, dass für ein 16m² Zimmer und eine wirklich karge, minutenweise Pflege mit Kantinenverpflegung von 3.800 € und mehr, nichts mehr übrig bleibt.<<



Die Betreiber und die Investoren wollen Geld sehen und bitte viel davon.


 

NieWiederAfd

Statt dass wir Millionen in die Abschreckung oder in die teure Finanzierung in sog. "sicheren Drittstaaten" stecken, in denen wir dann nur extrem lĂźckenhaft die Einhaltung von Rechtsstandards, menschenwĂźrdigem Umgang und Schutz vor Ausbeutung und weiterer Vertreibung ĂźberprĂźfen kĂśnnen, sollten wir diese Gelder in die Habd nehmen und Menschen mit Flucht-/Migrationshintergrund zĂźgig in Ausbildung und Arbeit auch im Pflegebereich integrieren. Das wäre Ăźbrigens auch ein sinnvoller Weg zur Kostensenkung der Kommunen in der Versorgung GeflĂźchteter. 

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werner1955

Gelder in die Habd nehmen?

Gerade die aktuellen "Gelder" wie BG oder Alimentierungen verhindenr das ja. Richtig ist das Arbeiten nicht mit hohen Sozialabgaben schon beim MindestlĂśhner belastet wird. Einkommen sollen bis ca. 30.000€ nicht belastet werden. Gewinn, Dividenden, Mieten Konsim und Events mĂźssen viel mehr zur finazierung der Sozialsystem beitragen. 

NieWiederAfd

Sie scherzen, oder? Sie wollen im Ernst BĂźrgergeld gegen Investitionen in den Pflegebereich in Stellung bringen? 
P.S.: Alimente sind ein zentraler Bestandteil der SozialfĂźrsorge und sozialen Sicherheit in unserem Land; als Teil des Unterhaltsrechts  bezeichnen sie Zahlungen zumeist fĂźr eigene Kinder, die nicht direkt versorgt werden kĂśnnen oder dĂźrfen. Anständige Eltern zahlen das ohne große Rechtsstreitigkeiten. Was Sie im Zusammenhang dieses Berichtes an Alimentierung kritisieren, bleibt wohl Ihr Geheimnis. 

Giselbert

"Sollten wir diese Gelder in die Habd nehmen und Menschen mit Flucht-/Migrationshintergrund zĂźgig in Ausbildung und Arbeit auch im Pflegebereich integrieren."

Man nimmt doch schon Unsummen dafür in die Hand und trotzdem klappt dies nur mit mäßigem Erfolg. Dies scheint mir mit Sicherheit keine zielführende Strategie zu sein.

NieWiederAfd

Die Unsummen werden fĂźr Abschreckung, Zäune, Milliardenzahlungen an Drittstaaten etc. vergeudet. Ich gebe Ihnen recht: Das ist nicht zielfĂźhrend. 

neuer_name

Ich sehe nicht das hier nur ein Cent "vergeudet" wird und ich halte die Maßnahmen für wichtig und richtig und überfällig.

Vector-cal.45

>>Milliardenzahlungen an Drittstaaten<<


Und wie steht’s mit den xx Milliarden an Entwicklungshilfe? 


Von „Abschreckung“ und „Zäune“ sieht man eigentlich wenig. Dafür werden „Unsummen“ ausgegeben?

Carlos12

Wenn Menschen mit Flucht-/Migrationshintergrund nicht zĂźgig in Ausbildung und Arbeit kommen, dann liegt das nicht an fehlenden Geldern.

Hauptursache ist die BĂźrokratie, die Ăźber Jahrzehnte dafĂźr konzipiert wurde, damit Migranten nicht einfach anfangen zu arbeiten. Die Arbeitgeber, die es versuchen, kĂśnnen ein Lied darĂźber singen.

Ein anderer Punkt ist die Philosophie, dass die Migranten erst mal einigermaßen Deutsch können müssen, bevor man sie arbeiten lässt. Andere Länder und Experten zeigen, dass es anders besser ist.

gelassenbleiben

Gerade ein Bericht gesehen ( vergessen wo) dass ein 25 jähriger Arztanwärter kurz vor Ende seines Studiums nach Marokko abgeschoben wird….

Arzt und Migranten: Was Merz hätte sagen sollen, anstatt populistische Ängste zu schĂźren ist,  dass es viele Zahnarztpraxen ohne Migranten garnicht erst gäbe.

Mauersegler

Ja, und eine Altenpflegehelferin, die seit 5 Jahren in Festanstellung mit großer Freude und noch größerer Anerkennung von allen Seiten Heimbewohner:innen versorgt, erhält auch nach 15 Jahren Aufenthalt in Deutschland keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, weil sie auf ihrer 75-Prozent-Stelle (sie hat zwei kleine Kinder) nicht genug in die Rentenkasse eingezahlt hat. 

Bei dem Gerede von den faulen Migranten, die uns alle nur ausnutzen wollen, kommt mir regelmäßig die Galle hoch. 

neuer_name

Aber das wird doch schon getan (Geld in die Hand nehmen) mit bisher leider geringem Ergebnis (die Mehrzahl der Gäste hat immer noch keinen Arbeitsplatz) und sogar der Job-Turbo von Heil fßr Ukrainer will nicht richtig in Fahrt kommen.

gelassenbleiben

wieder falsch, die Mehrzahl der arbeitsfähigen Migranten erhalten einen Arbeitsplatz, wenn dieser Ihnen nicht, wie in der Vergangenheit von der Union verboten wird.

neuer_name

Befassen Sie sich lieber mal mit er aktuellen Statistik. Arbeitsplätze sind mehr als genßgen da. Bei der adäquaten Besetzung hapert es.

Bauer Tom

Wenn ich es recht verstehe, wollen Sie illegale Einwanderer als Pfleger ausbilden anstatt sie den Konsequenzen ihrer illegalen Handlung auszusetzen?

gelassenbleiben

natürlich, was denn sonst?, Pfleger und andere Berufe. Diese Menschen beweisen Initiative und sind motiviert, etwas was man nicht von allen AFD-anhängern so behaupten könnte, viele derer bleiben offensichtlich in ihren Dörfern sitzen, verlassen von den Frauen…

neuer_name

Diese Menschen haben zuerst einmal keinen Rechtsanspruch (illegal) und deshalb dĂźrfen diese auch nicht arbeiten. Wollen Sie sich mal wieder gegen unser Grundgesetz stellen?

NieWiederAfd

Sie haben mich falsch verstanden. Wundert mich aber ehrlich gesagt nicht.

Bahnfahrerin

Und was soll das bewirken? Wenn man den Artikel glauben darf gibt es keinen Mangel nur eine unpassende „Verteilung“:

Die BKK-Vorständin wandte sich gegen den Eindruck, es gebe zu wenig Pflegekräfte in Deutschland. "Deutschland hat nach der Schweiz und den skandinavischen Ländern europaweit das meiste Pflegepersonal pro 1.000 Einwohner", sagte sie. "Mehr Personal ist die schlechteste LÜsung - auf die Verteilung kommt es an."

Carlos12

Genauer gesagt, wenn man der BKK-Vorständin glauben darf. 

Man darf es, muss es aber nicht. Sicher ist, dass der Bedarf an Pflegekräfte wegen zunehmende Pflegebedßrftige in den nächsten Jahren zunehmen wird. Und damit steigen auch die Kosten.

Bahnfahrerin

Das halte ich auch fĂźr durchaus realistisch. Leider. 
Ich wĂźrde allerdings auch gerne mal besser verstehen, wie sich die Kosten in einem Pflegeheim zusammensetzen. 
Wenn man hier Beträge von ca 3500-4000€ pro Monat pro Pflegebedürftigen liest fände ich es sehr aufschlussreich, das aufzuschlüsseln. Allein das Bett kann die Kosten nicht verursachen. Und wenn man gleichzeitig liest, dass eine Pflegekraft mehrere Pflegebedürftige betreuen muss und für den Einzelnen nur wenig Zeit investieren kann, die Gehälter dort aber meist (zu) niedrig sind, frage ich mich, wodurch die hohen Kosten hier verursacht werden…

Lichtinsdunkle

Sie scherzen? Das ist was Ihnen dazu einfällt?

Dazu fällt mir nur ein: weiter so, geben wir alle die ungeliebten, schlecht bezahlten und aufreibenden Jobs an die kommenden Migranten.. was der Deutsche nicht gern selbst macht, dafßr hat er Migranten, die einen kßnstlich aufgebauschten "Fachkräftemangel" Einhalt Gebieten und den Niedriglohnsektor fßllen.

Haben Sie schonmal öffentliche Toiletten gesehen, die von "ethnischen" Deutschen gereinigt werden? DHL- und Essenslieferanten, Fließbandarbeiter, Minijobber auf dessen Rücken Unternehmen sich die schwarzen Zahlen sichern. Das sind die Stellen, für die die Massenmigration benutzt wird.

Und das auch nicht erst seit 2015. Die Blauäugigkeit mit der einige Menschen - welche es ehrlich gut meinen - glauben, wir bräuchten mehr Migration gegen Kräftemangel und dabei geflissentlich ignorieren, zu welcher Art von Problemen das fßhrt ist bemerkenswert.

 

Schneeflocke ❄️

In dem Beitrag wurde erwähnt, dass es keinen Mangel an Pflegepersonal gibt. Allerdings ein Kostenproblem. Wenn man jetzt die Not von Migranten mit den Kostenproblemen der Pflege zu vermischen versucht, habe ich die Befßrchtung, dass in den Migranten wieder so etwas wie billige Arbeitssklaven gesehen werden kÜnnte. Natßrlich NICHT von Ihnen persÜnlich (ich kenne Ihre Haltung), aber von gewissen geldgierigen Leuten schon...

AufgeklärteWelt

Die Deutschen samt ihren Politikern haben noch nicht begriffen, was mit dem demografischen Wandel auf sie zukommt. Man verschleudert munter die Steuergelder für unsinnige Entwicklungsprojekte oder kauft überteuerte Waffen aus Amerika oder schustert der Ukraine Milliardenkredite zu, die niemals zurückgezahlt werden werden. Das Land ist auch längst nicht mehr so homogen, dass es soziale Spannungen kontrollieren könnte. Man faßt sich nurmehr an den Kopf.

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werner1955

haben noch nicht begriffen,

warten Sei mal die nächten Wahlen ab. Da erkennen alle die Veränderungen und weitsicht der Wähler. Die Bayernwahl hat gezeigt wie gute Politik fĂźr die Menschen , das Land und die Welt gemacht werden kann. 

artist22

War das jetzt die vorgezogene Pfingstbotschaft der christlich(un)sozialen Union? Täuschen Sie sich nicht. Noch sind wir nicht schon wieder im Sportpalast ;-)

NieWiederAfd

Sie meinen die csu, die in den letzten Jahren von einem in den anderen Korruptionsskandal schlitterte (https://taz.de/Korruptionsskandal-bei-CDU/CSU/!5752761/), die einen Ministerpräsidenten hat, der bei Hypo-Alpe-Adria Milliarden versenkt hat (https://www.sueddeutsche.de/politik/affaere-um-hypo-alpe-adria-bayern-b…) und es beim Verscherbeln von Sozialwohnungen nicht so genau mit der Wahrheit nahm (https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-soeder-geraet-wegen-gbw-wohnu…), um mal nur drei Punkte anzusprechen? 
Gute - und Ăźbrigens auch anständige - Politik geht in den Augen der Mehrheit (!) der bayrischen Wählerschaft wohl doch anders, weshalb die csu auch nur auf fĂźr bayrische Verhältnisse magere 37% bei 73% Wahlbeteiligung kam. 

Parsec

Das Sie hier die Ukraine ins Spiel bringen, ist vĂśllig depperte Stimmungsmache.

Sie haben doch den Artikel gelesen: inkompetente Personalplanung wurde doch schon als einer der Treiber des Pflegenotstandes identifiziert.

Arbeitsbedingungen, Entlohnung, hohe Belastung emotionaler und psychischer Natur, zu viel bĂźrokratische Arbeit, die von der eigentlichen Pflegezeit abgeht, steht einer angemessenen Pflege entgegen.

Und nicht etwa Ihre "Ăźberteuerten Waffen aus Amerika oder Milliardenkredite" fĂźr die Ukraine sind ein Argument.

 

AufgeklärteWelt

Sie sind aber ganz schĂśn naiv, wenn sie glauben, dass die Pflegeversicherung ohne staatliche ZuschĂźsse auskommen kĂśnnte oder dass die Mißstände in der Pflege nicht Ăźberwiegend auf einen Mangel an Geld zurĂźckgefĂźhrt werden kĂśnnen.  

Parsec

Ich habe nicht behauptet, dass staatliche ZuschĂźsse nicht notwendig sein sollen, es ist aber vĂśllig populistisch, die absolut notwendige UnterstĂźtzung der Ukraine zu diesem Thema hier anzuprangern.

Und nur Geld allein ist nicht der einzige Grund fĂźr den Pflegenotstand.

NieWiederAfd

Wieder ein Kommentar, der nationalistische Abschottung als Heilmittel preist und vorgibt, nicht zu sehen, dass wir damit sowohl wirtschaftlich wie sozial vor die Wand fahren. 

neuer_name

Von "Abschottung" spricht doch niemand, außer vielleicht Ihre Grünen. Die Migration soll und muss künftig in geregelte Bahnen verlaufen und das hat nichts mit Abschottung zu tun. Wir werden nicht mehr jeden der kommen will aufnehmen können. Da muss auch bei Ihren Grünen mehr Realitätssinn einkehren.

Parsec

"Wir werden nicht mehr jeden der kommen will aufnehmen kĂśnnen"

FĂźr diese Erkenntnis braucht's aber nicht eine AfD.

AufgeklärteWelt

Keine faulen Kredite an die Ukraine auszuzahlen und nicht Abermillionen in unsinnige Entwicklungsprojekte zu stecken etc. hat nichts mit Abschottung zu tun, sondern mit Ăśkonomischer Vernunft.

Mauersegler

"mit Ăśkonomischer Vernunft"

Sie haben die Vorsilbe "Un" vergessen.