Nadschib Mikati empfängt Nikos Christodoulidis und Ursula von der Leyen.

Ihre Meinung zu EU schließt Flüchtlingsabkommen mit dem Libanon

Sie fliehen vor Krieg und Armut aus ihrer Heimat - doch auch im benachbarten Libanon sind die Bedingungen für syrische Geflüchtete prekär. Viele von ihnen wagen die Überfahrt in Richtung EU. Nun soll ein Milliarden-Deal die Menschen zurückhalten.

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137 Kommentare

Kommentare

Hanne57

Es ist irre, zu sehen, dass die Europäer an die Illusion glauben, dass die libanesischen Behörden in der Lage wären, den Flüchtlingsstrom einzudämmen.

Die nehmen jetzt das Geld der EU und am Flüchtlingsstrom wird sich nichts ändern, denn sie sind froh über jeden Flüchtling, der den Libanon verlässt.

Die Milliarde sollte besser in direkten  Grenzschutz fließen.

werner1955

die Menschen zurückhalten?

Das wird woh nicht passiern. 
Die Schlepper und Angehörgen hier berichten vom "Paradies" in DE. 


Hier gibts Wohnung, Medizinische voll Versorgung, weitreichenden Abschiebeschutz, kosten lose Familien Zusammführung,  bezahlte Anwählte und NGOs  und gute Alimntierungen auch bei nicht arbeiten. 

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MargaretaK.

Ohne Worte 

fathaland slim

Geht mir genauso.

Vector-cal.45

(Auch @MargaretaK.)

Womit hat der User denn konkret unrecht?

Einfach nur ach-so-fassungslos tun kann man sich auch sparen bei einer Diskussion, wenn einem dann schon jegliche Worte fehlen.

Account gelöscht

Mit Grenzschutz und seiner Einstellung.

Die Menschen werden kommen. So oder so. Kein Grenzschutz wird das aufhalten können.

Es gibt aber Menschen hier,  die denken wenn die "Grenze dicht,alles gut". NUR,DAS IST SCHLICHT WEG UNREALISTISCH.

Vector-cal.45

Zu glauben, man könne durch eine eklatant hohe Massenmigration alles kompensieren und die Probleme lösen, ist dagegen realistisch? Ernsthaft?

Kaneel

Bei allem Verständnis über Ihre hier geäußerte Kritik - vielleicht sollten Sie aber auch Ihre eigenen Posts in Hinblick auf Ihre Haltung gegenüber ukrainischen Geflüchteten überdenken, denen Sie die Besserstellung vom Status, für die diese Menschen aber selbst gar nichts können, vorzuwerfen und übel zu nehmen scheinen. Ich verstehe nicht, dass sich Ihr Unmut über die Ungleichbehandlungen oder Ungerechtigkeiten seitens der Politik in der Haltung und Äußerungen gegenüber den betroffenen Menschen bzw. einer Gruppe von Menschen und den Erlebnissen, die Sie jeweils mit oder über diese schildern, ausdrückt. Über die einen (Syrer u.a.) schreiben Sie ausschließlich in warmen Worten und positiv, über die anderen (Ukrainer) ausschließlich abweisend und kritisch. 

Lucinda_in_tenebris

Es handelt sich hier um Kriegsflüchtlinge. Dass Menschen vor einem Krieg flüchten ist ein kultur- und geschichtsübergreifendes Phänomen.  Wer sich so vom menschlichen so entfernt und die Lage dieser Menschen überhaupt gar nicht mehr begreifen kann, dem muss wohl unterstellt werden, dass so jemand es sich im Wohlfahrtsstaat so richtig bequem gemacht hat und quasi mit der TV-Fernbedienung die Welt regieren möchte. Wenn Bilder unbequem sind, werden sie halt weggedrückt.

ein Lebowski

Es handelt sich hier um Kriegsflüchtlinge.

------------

Das ist ein entscheidender Punkt, handelt es sich in Syrien immer noch um einen Krieg, oder sind die Zustände insofern stabilisiert, dass die auch dort bleiben könnten. Mir fehlen da die Informationen um das entscheiden zu können. 

MargaretaK.

Dann suchen Sie im Internet. Berichte auf TS, selbst vom Auswärtigen Amt gibt es genügend zur Situation in Syrien.

Ich habe etwas weiter oben als Antwort zwei Aussagen zitiert.

Die Kämpfe in Syrien nehmen seit Monaten zu. Interessiert nur niemand wirklich.

Lucinda_in_tenebris

@ein Lebowski

 Für ehemalige Kriegsgegner des Assads und Oppossitionelle ist Syrien lebensgefährlich. Hinzu kommt, dass Putin weiterhin an der Zunahme von Flüchtlingsströmen interessiert ist und somit in Syrien für entsprechende Push Faktoren sorgt. 

Elliot Swan

Prinzipiell haben Sie schon Recht.

Getrieben von Größenwahn glaubte die EU die ganze Welt retten zu müssen. Die bisherige Politik rettete aber nicht die Welt, sondern sie zerstörte nur die Basis von Gesellschaft und Wohlstand.

Ich hoffe das ändert sich zukünftig.

MargaretaK.

Unseren Wohlstand, wohlgemerkt.

Auch aufgebaut durch hervorragende Beziehungen zu Diktaturen. Auch heute noch.

Aber das ist kein Problem. Es geht um unseren Wohlstand und, dass der nur ja nicht bedroht und zerstört wird. Menschliche Kollateralschäden in diesen Diktaturen gehen uns nichts an.

Nettie

Nichtregierungsorganisationen befürworten zusätzliche Unterstützung für den Libanon, kritisieren aber die Stoßrichtung der EU

Die sich de facto wohl als ‚Wegstoß‘ bezeichnen lässt.

Neben den vielen Geflüchteten sei auch die einheimische Bevölkerung des Libanon in immer größerer Not. "Doch die Mittel für humanitäre Hilfe gehen seit Jahren zurück. Das schürt Spannungen zwischen Einheimischen und den Geflüchteten", erklärte Ahmad Safi, Programmverantwortlicher der Diakonie Katastrophenhilfe in der Region. Auch die Hilfsorganisation "Brot für die Welt" fordert von der EU, die humanitäre Hilfe auszubauen und Aufnahmeprogramme ermöglichen

Was dann aber mutmaßlich in der EU für Streit sorgen wird, da die angeblich (nach den Angaben auf ‚Grenzschutz’ bedachter EU-Politiker) ‚nicht finanzierbar‘ sind.

In Syrien selbst bleibe die Lage vielerorts verheerend. Eine Rückkehr sei mit hohen Gefahren verbunden, da der Konflikt nicht beigelegt sei

Das ist aber angeblich nicht unser Problem. Erbärmlich.

JM

1 Mrd da kann man viel Land pachten, Ayslunterkünfte bauen und damit direkt helfen.

Keine Umwege, keine Korruption.

Geld direkt zu den Bedürftigen. Sonst ist es doch nur ein Geldsegen für den Libanon.  

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nie wieder spd

Der Libanon kommt seit Jahrzehnten auf keinen grünen Zweig, weil dessen Politiker korrupt sind und sich das meiste Geld in die eigenen Taschen stecken. Außerdem muss noch die Hissbolla dort mit Geld unterstützt werden. Für Flüchtlinge wird im Libanon niemand etwas tun. Am wenigsten die, die nun die EU - Milliarde in die Finger kriegen.

MargaretaK.

Der Libanon schickt syrische Flüchtlinge zurück nach Syrien, weil der "Krieg vorbei ist".

Frau von der Leyen sagt, man arbeite an einem strukturierten Ansatz für eine "freiwillige Rückkehr" nach Syrien. 

Wie wäre es, wenn die EU mit Frau von der Leyen diplomatische Beziehungen zu Syrien und dem Diktator aufbaut? Scheint ja recht gutes und ruhiges Leben dort möglich zu sein. Sicher freut sich diese Clique auch über 1 Milliarde € und "kümmert" sich darum, dass die Flüchtlinge für immer dort bleiben. Käme vielleicht günstiger, da die Zahlungen an die "Helfer" wegfallen würden.

:(

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Nettie

Diese Art von ‚Realpolitik‘ ist wirklich nicht mehr zu ertragen. Und darf deshalb auch nicht mehr ‚hingenommen’ werden.

Das scheinen zum Glück auch immer mehr Mitglieder der ‚Zivilbevölkerung‘ so zu sehen.

Bauer Tom

Wenn  Fluechtlinge europaweit den gleichen Betrag an Unterstuetzung bekaeme, gaebe es mit Sicherheit eine gleichere Verteilung.

Warum muss Deutschland da an der Spitze stehen?

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falsa demonstratio

"Wenn  Fluechtlinge europaweit den gleichen Betrag an Unterstuetzung bekaeme, gaebe es mit Sicherheit eine gleichere Verteilung. Warum muss Deutschland da an der Spitze stehen?"

Das könnte an der Rechtsprechung des BVerfG zum Existenzminimum liegen.

Account gelöscht

Wo ist Ihr Problem ??

odiug

Richtig ist, die Flüchtlinge auf dem afrikanischen Kontinent zu lassen und endlich die Schleuserei einzudämmen, auch die angeblichen Hilfsorganisationen sollten Flüchtlinge nach Afrika zurück bringen, statt sie nach Europa zu bringen. Denn wenn Flüchtlinge die Hoffnung haben, nach Europa zu kommen, begeben sie sich in die Hand von Schleusern und in Lebensgefahr bei der Überfahrt.

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falsa demonstratio

"auch die angeblichen Hilfsorganisationen sollten Flüchtlinge nach Afrika zurück bringen, statt sie nach Europa zu bringen."

Ich weiß nicht, was "angebliche Hilfsorganisationen" sind und machen.

Die richtigen Hilfsorganisationen handeln nach internationalem Seerecht.

MargaretaK.

Es geht hier um den Libanon. In diesem kleinen Land vegetieren (nein, die leben nicht) im Verhältnis mehr Flüchtlinge im Vergleich zu Deutschland, das ja die Flüchtlinge der ganzen Welt aufnimmt.

Nur am Rande: Der Libanon gehört, wie auch Syrien und andere,  zum Nahen Osten. Und der gehört größtenteils zu Asien. Nix mit Afrika.

NieWiederAfd

Mir rollen sich die Fußnägel auf, wenn ich von "angeblichen Hilfsorganisationen" lese und dann die eigentliche Forderung, dass ja niemand zu uns kommt, mit der "Lebensgefahr bei der Überfahrt" vernebelt wird. 

fathaland slim

Der Libanon ist kein afrikanisches Land. Syrien auch nicht, soviel ich weiß.

Manchmal kann man wirklich nur noch staunen.

fathaland slim

Im Libanon befinden sich 1,5 Millionen syrische Flüchtlinge. Bei 5,4 Millionen Einwohnern. Rechnen Sie das bitte mal auf deutsche Verhältnisse hoch.

Die ignorante Kaltherzigkeit der „Migrationskritiker“ überrascht mich immer wieder.

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Vector-cal.45

Mit Verlaub aber ich muss sicherlich nicht jedes einzelne Problem auf der Welt zu meinem oder dem meines Landes machen.

Mauersegler

"aber ich muss sicherlich nicht jedes einzelne Problem auf der Welt zu meinem oder dem meines Landes machen."

Und deshalb möchten Sie alle Probleme von sich fernhalten. Da machen die Probleme aber nicht mit. Jedenfalls ein paar. Und um die geht es, nicht "um jedes einzelne Problem auf der Welt".

rolato

Ja aber Forderungen und Ansprüche stellen Sie. Wer bezahlt und setzt um?

Mauersegler

Ich bin mir nicht bewusst, irgendwelche Forderungen und Ansprüche gestellt zu haben. 

Rachel05

Wer das bezahlt? Wir haben gerade eine Milliarde Euro an ein korruptes Land bezahlt, damit die Flüchtlinge uns aus den Augen sind und dort unter schrecklichen Verhältnissen "leben" müssen... Ist das besser? 

NieWiederAfd

Der Libanon hat im Vergleich zu Deutschland die 10fache Menge an Geflüchteten aufgenommen. Und wir halten es für eine gute Idee, mit Geld dafür zu sorgen, dass in diesem wirtschaftlich unvergleichlich schwächeren Land alle Geflüchteten dort bleiben statt regelmäßig eine definierte Zahl von ihnen bei uns eine Perspektive zu geben? 
Beschämend und jämmerlich nenne ich das.

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Vector-cal.45

Wenn wir uns gezwungen sehen, wirklich jedem einzelnen aus jedem erdenklichen „wirtschaftlich unvergleichlich schwächeren“ Land bei uns eine Perspektive zu geben, können wir bald einpacken und den Laden dicht machen, denn irgendwann ist die Aufnahmefähigkeit jedes Landes überstrapaziert, völlig egal wie wirtschaftlich gut es aufgestellt ist.

Mauersegler

Von "jedem einzelnen" sprechen immer nur die, die nur "alles oder nichts" denken können oder wollen.

Vector-cal.45

Na gut, also plädieren auch Sie scheinbar für Selektion.

Dazu gehören m. E. auch ein strikterer und besserer Grenzschutz oder eben einfach insgesamt das, was man reglementierte Migration nennen kann.

Mauersegler

Nein, nicht scheinbar. Trotzdem lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich mit Ihrer Haltung nichts gemein habe. 

NieWiederAfd

Sie verschieben meine Aussage: Wir zahlen ein unvergleichlich wirtschaftlich schwächeres Land dafür, Flüchtlinge im eigenen Land zu halten, obwohl es schon heute auf den Bevölkerungsdurchschnitt bezogen die 10fache  Menge an geflüchteten Menschen aufnimmt. 

JM

den flüchtlngen alle illosionen nehmen. keine unterstützung vom goldenen westen. schlepper viel geld bezahlen woher haben sie das ? da kann man auch zuhause bleiben

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NieWiederAfd

Was für ein zynisches Wegblenden, dass den allermeisten Geflüchteten aus politischen, ethnischen Gründen ode durch Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen jegliche Lebensperspektive in der Heimat fehlt und niemand leichtfertig sein Land verlässt. 
Und vom "goldenen Westen" fabulieren vor allem die, die gerne ein abgeschottetes "braunblaues Land" hätten.

redfan96

Das kratzen die Familien oft mit großem Aufwand zusammen und verschulden sich dabei schwer. Alles, damit der E i ne Hoffnungsträger durchkommt, in Europa arbeitet und die Familie unterstützt. Ich glaube, Sie können sich nicht einmal ansatzweise in diese Notlage der Menschen hinein versetzen.  So richtig kann ich es wahrscheinlich auch nicht, aber ich versuche es wenigstens. Bei mir müsste die Not schon immens groß sein, bevor ich meine Heimat verlasse, um alleine in der Fremde Arbeit zu suchen und zuerst so einen gefährlichen Weg zu überwinden. So wird es den Menschen auch gehen, da geht keiner aus Jux und Dollerei, oder weil es in D das ach so tolle Flüchtlingsgeld gibt…

Nettie

Danke für Ihren Hinweis auf die Realität. Und dafür, dass Sie versuchen, sich in die Lage der Flüchtlinge zu versetzen.

redfan96

Diejenigen, die die Hauptlast tragen und dabei schmählich vom EU-Club im Stich gelassen werden, sind aber vergleichsweise kleine Inseln, wie im Artikel geschildert, Zypern, aber früher auch Lampedusa und Lesbos oder die kleineren Kanareninseln. D nimmt mitnichten bereitwillig auf, ich erinnere mich noch sehr gut an das erbärmliche Geschachere um die Aufnahme von Geflüchteten, insbesondere Kindern, aus Lesbos, um das hoffnungslos überfüllte und hygienisch untragbare Lager(dort, wo es dann auch noch so schlimm gebrannt hatte) dort zu entlasten. Es waren am Ende gerade mal so um die 50, die aufgenommen wurden.

Europa braucht mir nicht mehr mit Moral zu kommen oder mit dem Finger auf GB und seine Ruanda-Pläne zu zeigen, dieser Plan ist kein Deut besser, außer, dass man die Geflüchteten nicht explizit in den Libanon zurückschickt, d e n Weg „erspart“ man ihnen, indem sie sofort dort festgehalten werden sollen….

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NieWiederAfd

Sie bringen es bedrückend klar auf den Punkt. Danke.

redfan96

Jetzt fällt mir wieder der Name des Lagers ein: Moria

NieWiederAfd

Und Moria war nicht das einzige... im Lager Idomeni hat Norbert Blüm (CDU) gefragt: "Was ist denn das für ein Europa?"  Blüm hat die Zustände in Idomeni als einen "Anschlag auf die Menschlichkeit" verurteilt. Sein Europa sei das nicht. Seiner Partei schrieb er ins Stammbuch: "Für die CDU stellt sich - ob gewollt oder nicht - die Flüchtlingsfrage als ihre Gewissensfrage: Wie hältst du es mit dem C im Parteinamen?"
(https://www.domradio.de/artikel/norbert-bluem-im-fluechtlingslager-von-…)

Izmi

1 Milliarde für den Libanon. Und das löst jetzt welche Probleme? Die der Flüchtlinge, die ihrer wirtschaftlichen oder sogar existentiellen Not entfliehen wollen? Die des Libanon, in dem das Geld versacken wird in den Sümpfen aus Korruption und Bürgerkrieg? Die jener Staaten, in denen weiter Menschen ankommen werden, in der Hoffnung auf ein bisschen Glück? Die Probleme der EU, deren massive Geldzahlung zur Abschreckung keine Wirkung zeigen wird? 

Sicher, ich habe auch keine Lösung für die Bewältigung der Flüchtlingsströme. Aber einfach Geld zu zahlen, um das Elend noch enger abzuschnüren, kann es auch nicht sein.

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Rachel05

Genau meine Meinung. Wir halten diese Flüchtlinge in einem Land, in dem die Hisbollah mit regiert... Wie tief kann unsere Moral noch sinken? 

rolato

Die ignorante Kaltherzigkeit der „Migrationskritiker“ überrascht mich immer wieder.

Man muss es doch aber auch nicht soweit kommen lassen wie im Libanon. Im Libanon ist die Kaltherzigkeit deutlich höher und die soziale Versogung deutlich niedriger. 

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MargaretaK.

Schauen Sie sich doch einfach das Zahlenverhältnis Flüchtlinge und Bewohner des Libanon an. Und nun stellen Sie Flüchtlinge und Bewohner Deutschlands gegenüber. Und dann als Zusatzaufgabe rechnen Sie aus, wie viele Flüchtlinge in Deutschland leben würden.

Der Libanesischen Bevölkerung geht es selbst sehr schlecht. 

Bei uns (und in der EU) ist die Kaltherzigkeit bei deutlich niedrigeren Zahlen ungleich höher.

fathaland slim

1,5 Millionen Flüchtlinge bei insgesamt 5,49 Millionen Einwohnern. Was meinen Sie, was in Deutschland unter solchen Verhältnissen los wäre. Ich möchte es mir gar nicht ausmalen.

Rachel05

Die Finanzhilfen sollen also helfen, die Flüchtlinge "von Europa fern zu halten"!? Frei nach dem Motto "unser Kontinent soll sauber bleiben"!?

Mal ganz naiv gefragt: was passiert dann mit diesen Flüchtlingen? Ich darf doch davon ausgehen, dass sich an deren Gesamtsituation nichts ändern wird, oder? 

Wird das wieder sowas wie die "Pushbacks" an anderen Außengrenzen? Schauen wir wieder nicht hin? Wie werden die Menschen denn mit unseren Geldern im Libanon behandelt? Soll ja ein schönes, nicht korruptes Land sein, welches sehr auf Menschenrechte achtet... 

Na ja, was verlangt man auch von einem Land, in dem die Hisbollah in der Regierung die Strippen zieht? Schön, dass wir mit denen Geschäfte machen, die andere Menschen betreffen! 

Rachel05

Der "Deutschlandfunk" schreibt 2018 zum Thema Flüchtlinge und Arbeit im Libanon: 

"Für ausländische Hausangestellte gilt im Libanon kein Arbeitsrecht. Ihnen werden meist die Pässe abgenommen, anschließend werden sie zu Sklavenarbeit gezwungen. Nicht jede überlebt das."

Ja, schön, dass unsere Politik denkt, dass sie dort richtig viel Geld hin schicken kann und die Flüchtlinge dort dann schon gut behandelt werden... 

Manchmal kann ich es tatsächlich nicht fassen, wie weit es mit unserer Moral gekommen ist... 

Wanderfalke

Die Asylsuchenden bezahlen die Schlepper und die EU bezahlt um deren ungeprüften "Verwahrung" in angeblich sicheren Drittstaaten - und nichts wird sich ändern außer der Ausblick, dass situationsbedingt die Preise  steigen werden. Wie soll man solche Geschäfte auf dem Rücken menschlicher Schicksale noch irgendwie werteneutral benennen...?

Die Bezeichnungen, die mir dazu einfallen würden hier nicht abgedruckt - aber ich verwende sie bei passenden Gelegenheiten trotzdem... 

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Goose

Ein kleiner, richtiger Anfang. Leider Jahre zu spät, aber immerhin. Ich hoffe weitere Abkommen folgen. In Kombination mit Rückführungen von Nicht-Bleibeberechtigten.

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Mauersegler

Anfang wofür?

wenigfahrer

Das Geld wird sicher gerne genommen und fließt genau in welche Hände, ob sich deswegen etwas ändert und Schleuser ausgebremst werden ist fraglich, schleusen ist ein Markt in dem Weltweit viel Geld verdient wird.  Es würde schon eine gerechte Verteilung in der EU helfen, nicht alle in 2-3 Länder und wirkliche Rückführungen, dazu braucht es aber andere Gesetze.

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Bernd Kevesligeti

Ob das der richtige Weg ist ? Von der Leyen verteilt Geld, nur an wen ? Streitende Parteien, korrupte Politiker, Finanzkrise und Inflation. Und ausländische Akteure, die dem Land vorschreiben wollen, wohin es gehen soll. Dazu der Dauerkonflikt mit Israel, Drohnen und Kampfjets, die nicht nur den libanesischen Luftraum  verletzen, sondern ihn auch zu Luftangriffen auf Syrien benutzen. "Überleben im Zedernstaat", von Karin Leukefeld, junge welt.

Olivia59

Die "kaltherzigen Migrationskritiker" wollen ja genau ein solches Verhältnis vermeiden. Zugegeben lassen es da viele an der mitmenschlichen Perspektive fehlen, allerdings sind diese Überlegungen auch rational zugänglich. Wenn hier erst Verhältnisse wie im Libanon herrschen kann Niemandem mehr geholfen werden. Wir sind ja jetzt bereits bzgl. Integration überfordert, haben ausserdem keine positive ökonomische Zukunftsperspektive und die damit verbundenen Probleme zerstören die Gesellschaft bereits zivilisatorisch.
Hilfe vor Ort ist deshalb ein gutes Konzept, man darf es nur nicht als humanitäre Grosstat verkaufen sondern einfach mal machen,  mit ordentlich viel Geld.

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Mauersegler

Wir sind mit der Integration keineswegs überfordert, wir könnten aber mit ein wenig "mitmenschlicher Perspektive" noch viel besser sein. Wir haben auch weder eine schlechte "ökonomische Zukunftsperspektive" noch zerstören irgendwelche ökonomischen Probleme unsere Gesellschaft "zivilisatorisch". Ich kann mit solcher Unkerei nichts anfangen.

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Account gelöscht

Die Menschen werden kommen. Viele. Nach Europa. Kein Staat wir das aufhalten. Und auch keine AFD.

Was würden wir tun....... wenn wir Krieg erleben würden, nichts zu Essen haben, in einen totalitären Staat leben müssten, verfolgt werden weil wir eine andere Meinung haben, dem Klimawandel bedinungslos ausgesetzt währen ????? WIR WÜRDEN FLIEHEN......

Account gelöscht

Flüchtlinge, Migranten...... nicht einfach für so manchen, überwiegen in den östlichen Teil Deutschland's lebenden Renter der auf den Versprechungen der CDU ( Kohl ) reingefallen ist....... 

Hatte ich am WE in der nähe von Magdeburg: "Wir sin ja nischts wert für die Ampel...... aber die Flüchtlinge bekommen sogar ein Auto......"

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