Stämme gefällter Bäume liegen am Wegesrand.

Ihre Meinung zu Überlastungstag: Ressourcen für dieses Jahr aufgebraucht

Früher als im vergangenen Jahr hat Deutschland seine natürlichen Ressourcen für ein Jahr aufgebraucht. Was das bedeutet und wie es um Ressourcen- und Klimaschutz in Deutschland steht. Von Jan Koch.

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146 Kommentare

Kommentare

Giselbert

Die Ressourcen auf der Erde sind begrenzt, ein unbegrenztes quantitatives Wachstum widerspricht diesem Fakt.

Kernproblem ist somit das Bevölkerungswachstum, dies muss (durch Geburtenkontrolle) umgekehrt werden, um die Bevölkerungszahl zu senken, dann sinkt automatisch auch der Ressourcenbedarf. Näherungsweise kann gesagt werden, dass der Ressourcebedarf proportional mit der Bevölkerungszahl wächst. Für die ganz Schlauen, vorausgesetzt man vergleicht Länder mit gleichem Entwicklungsstand.

 

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Alter Brummbär

Kernproblem ist, das die vermeintlich reichen Nationen und jeder auch von uns weit über seine Verhältnisse lebt.

Wolf1905

Vielleicht leben Sie weit über Verhältnisse - ich jedenfalls nicht; Ihr „jeder auch von uns …“ passt überhaupt nicht. Sie selbst können das für Sie persönlich gerne so sagen.

Grossinquisitor

Was wäre die konservative Antwort darauf: "Wohlstand für alle" oder "Maßhalten"? . Ludwig Erhard sagte am 11. Nov. 1965: "Noch ist es Zeit, aber es ist höchste Zeit, Besinnung zu üben und dem Irrwahn zu entfliehen, als ob es einem Volk möglich sein könnte, für allen öffentlichen und privaten Zwecke in allen Lebensbereichen des Einzelnen und der Nation mehr verbrauchen zu wollen, als das gleiche Volk an realen Werten erzeugen kann oder erzeugen gewillt ist." 

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nie wieder spd

Aber da Ludwig Erhard lediglich den Wirtschaftsplan umgesetzt hat, den er sich schon im Reichswirtschaftsministerium für die Nachkriegswirtschaft der Nazis ausgedacht hat, wird er sicherlich nur alle anderen Völker gemeint haben. Immerhin hat er höchstpersönlich mit seinem Plan angeblich das Wirtschaftswunder erzeugt. 

Wolf1905

Nein, Erhard hat sicherlich auch Deutschland gemeint - und die Aussage, die @Grossinquisator zitiert hat, ist sicherlich vom Inhalt her gesehen nicht falsch, oder?

EPN

Diese Betrachtung ist immer noch zu optimitisch - sie berücksichtigt nämlich nicht den Verbrauch von Metallen (Kupfer, Nickel, Platin, Palladium, Zinn u.a), die nicht nachwachsen, was in erdgeschichtlich kürzester Zeit zum Ende der Zivilisation führen wird. Da wird die Rest-Menschheit ins vorindustrielle Zeitalter ohne Stromversorgung zurückfallen und noch später in die endgültige Steinzeit, die eigentlich eher eine Holzzeit war. Alle lobenswerten Umwelt-und Recycling-Bemühungen können diese vorgezeichnete Entwicklung nur bremsen. Sie lohnen sich für die jeweils lebenden Generationen außerordentlich, aber langfristig gilt leider: Alles was aufgebaut wird, baut sich auch wieder ab. In einer Million Jahren ist Manhattan wieder eine karg bewachsene völlig natürliche Felseninsel.     

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nie wieder spd

Da der Klimawandel nicht aufgehalten werden kann, wird Manhattan in 1 Millionen Jahren wahrscheinlich noch mehrere Meter unter Wasser liegen. Denn wenn sich das Klimagedöns nun in Bewegung setzt, wird es sehr lange dauern, bis es sich wieder bremst und nochmal sehr lange, bis die heutigen Gegebenheiten wiederhergestellt sind. 

Carlos12

Die Metalle werden nicht verbraucht, sondern sind immer noch da. Es ist einfach nur die Frage, wann es lukrativer ist, in den Müllhalden zu schürfen, als in Bergwerken, bzw. ob Recycling durchgesetzt wird.

Nettie

„Ressourcen für dieses Jahr aufgebraucht“

Was de facto nichts anderes heißt, als dass ab heute ‚auf Pump gelebt‘ wird (‚Schulden gemacht‘ werden).

Und zwar wirkliche (‚echte‘).

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fathaland slim

Genauso ist es.

Grossinquisitor

Mit unechten Schulden, meinen Sie wahrscheinlich Geldschulden. Eine Unterscheidung zwischen echten und unechten Schulden erscheint mir aber fragwürdig. Tatsächlich sind es (Geld-)Schulden, die in der Wachstumsökonomie den hohen Resourcenverbrauch erst ermöglichen. Dazu gehören im besonderen Maße auch die Staatsschulden. 

fathaland slim

Geld ist erst einmal Tauschmittel, nicht mehr und nicht weniger. Manche Menschen sammeln dieses Tauschmittel an.

Staatsschulden sind Vermögen. Das Vermögen der Gläubiger. Wahrscheinlich gehört auch Ihnen etwas davon. Wissen Sie, wo die Bank, der Sie Ihr Geld geliehen haben (oder bewahren Sie es unter dem Kopfkissen auf?), dieses Geld anlegt?

Grossinquisitor

Das Giralgeldsystem benötig unsere/meine Einlagen nicht. Es entsteht gewissermaßen aus dem Nichts durch die Gewährung von Krediten. Diese Kredite machen den Kapitalismus so erfolgreich und verursachen aber auch den ungeheuren Ressourceverbrauch. Dem steht nicht entgegen, dass mit Hilfe von Schulden auch Werte geschaffen werden. Allerdings zum Preis des Ressourcenverbrauchs. 

fathaland slim

Sie haben mich offensichtlich nicht verstanden. 

Natürlich ist Geld eine fiktive Größe. Mittel zum Tauschzweck.

Aber trotzdem legen Vermögende ihr Geld an. Sie verleihen es also. An Unternehmen, auf dem Aktienmarkt, oder an Staaten, auf dem Rentenmarkt. Oft läuft das über Fonds.

werner1955

Und zwar wirkliche (‚echte‘).

Was ist mit den fast zwi Billione die wir bisher angehäft haben? sind die nur virtuell und bealsten un smit zinsen nicht?
Mit diesen Mrd haben wir ja auch massiv Resuchen verbraucht oder? 

Glasbürger

Es genügt nicht, regenerative Energien zu fördern, E-Autos oder Lastenfahrräder zu fahren und CO2 zu bepreisen. Das ganze Gesellschaftssystem muß umgebaut werden. Weg vom ewigen Wachstum auf Kosten der Umwelt und Bürger, hin zur bedarfsgerechten, nachhaltigen Produktion, die Produkte hervorbringt, die länger als 2 Jahre halten und ggf. repariert werden können. Und natürlich weg von der ewigen Gier nach "mehr" und der "Geiz ist geil" Mentalität. Die übliche Flickschusterei verlängert nun nicht mal mehr die Zeit, wie lange es noch wie gehabt weitergeht. 

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werner1955

die länger als 2 Jahre halten und ggf. repariert werden können?

Prima. Gibts oder gab es dieses System schon Irgendwo ? 
Sind die kummunistische System in Kuba oder Nord Korea da Ihre Vorbilder? 

Dann haben wir  ja mit 15 jahre benutzen Kühlgeräten, der 10 jahre alten Waschmaschine und  TV Geräten und 14 Jahre alten saubern kleine PKW schon den ersten Grundstein für Ihr neues System dafür gelegt. 

Glasbürger

A) Wissen Sie, was Kommunismus bedeutet oder beten Sie nur die Auslegung des Mainstreams nach? Es ist doch recht enervierend, wenn Leute mit Floskeln und Wörtern um sich werfen, deren Sinn sie womöglich gar nicht kennen.

B) Ich habe nichts gegen 10 Jahre alte Waschmaschienen, die funktionieren. Zudem man heutzutage auch gewisse Dinge an Geräten updaten kann.

redfan96

Hier sollte mal eine „Schuldenbremse“ eingeführt werden. Aber nee, fast alle plädieren für ein „Weiter so“ und machen entsprechende Politik. Die einzige Regierungspartei, die etwas (auch nicht genug) dagegen steuern möchte, sind die Grünen und die werden dafür von den Wählern abgestraft und von den anderen Regierungsparteien kleingemacht und von der Opposition als „Ideologen“ und „Verbotspartei“ etikettiert. Dabei zeigen diese Zahlen, dass D sich immer weiter von seinen Klimazielen entfernt.

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ich1961

Da muss ich Ihnen Recht geben.

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Mendeleev

Woran macht man die Kennzahl denn fest ? 

An der Einwohnerzahl, der Eigenproduktion oder dem „Verbrauch“ von Süßwasser bzw. dem Verbrauch von Holz aus dem eigenen Bestand ? 

Und ist es denn nicht das Geschäftsmodell reicher Industriestaaten, auf Kosten anderer zu leben?


Sollte Deutschland aufhören zB Seltene Erden aus China zu importieren weil deren Gewinnung ein schmutziger Prozess ist ? Und konsequenterweise dann die Produktion von Elektronik einstellen oder komplett nach China verlagern? 

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Parsec

Alles keine Lösungsansätze, rhetorische Fragen helfen nicht, das Problem zu verstehen.

 

fathaland slim

Und ist es denn nicht das Geschäftsmodell reicher Industriestaaten, auf Kosten anderer zu leben?

Nein, nicht unbedingt. Kolonialismus ist keine zwingende Folge der Industrialisierung.

Mendeleev

Wenn in Deutschland also die Baukonjunktur lahmt muss weniger Holz importiert werden - aber wird deshalb weniger Holz in deutschen Wäldern geschlagen? 

Um das zu lösen muss halt die Waldbewirtschaftung ausgebremst und für die Bau-, Möbel- und Papierindustrie (von Holzpellets für Biogas und Pelletheizungen ganz zu schweigen …) die Importquoten erhöht werden was natürlich die Ressourcenbilanz anderswo verschlechtert .. (St Florians-Prinzip) ?!

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fathaland slim

Man kann Wälder auch nachhaltig bewirtschaften.

Mauersegler

Ein "Lösung" à la Möbius, also keine. Jeder andere Mensch weiß, dass die Lösung nur in der Beschränkung des Ressourcenverbrauchs liegt. 

krautbauer

Da fällt mir eine alte Songzeile ein: Je mehr [Dinge, Kram, Tinnef] man hat, desto weniger passiert.

Weniger Konsum, mehr aus- und verleihen, improvisieren, umfunktionieren, wenn man es sich leisten kann immer auch gute Qualität von etwas kaufen von der man dann lange etwas hat. 

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Eistüte

"Sitting at the dock of the bay watching the tide rolling away..." 

Der das singt, hat ziemlich wenig und es passiert gar nichts.   

 

Synestia

Irgendwie meine ich mich zu erinnern, dass Sie gerne mal auf dem "zuviele Menschen"-Argument herumreiten.

Ich habe Angst vor den Lösungen, die Ihnen da so in den Sinn kommen könnten. Selbst wenn es nur um Durchsetzung von Geburtenkontrolle geht.

Mendeleev

Eine wirklich nachhaltige Wirtschaft ist eine Utopie. 

Es würde bedeuten das alles recycled werden müsste was nicht „nachwächst“. Und im Land dürfte auch nur das und nur so viel produziert werden wie man mit den verfügbaren Rohstoffen im Kreislauf erzeugen kann …


Das macht aber keinen Sinn und widerspricht der internationalen Arbeitsteilung. 

Sollte man die Umweltschäden die die Pharmaproduktion deutscher Firmen und deren Dienstleister zB in Indien verursachen bei den deutschen Medikamenten einpreisen ? Dann würden diese zu Ladenhütern. 

Dann könnte Deutschland halt auch keine Autos oder Maschinen mehr bauen - und was wäre da so gut dran? Zu leben wie in der Jungsteinzeit und nur das verbrauchen was auf der eigenen Scholle gedeiht ? 

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fathaland slim

Sie verwechseln Nachhaltigkeit mit ökonomischem Nationalismus.

Mega

Was ist daran zu kritisieren? Das klingt bei Ihnen äuerst negativ. 

Der ökonomische Nationalismus bedeutet nationale Souveränität und Autarkie in wirtschaftlichen Angelegenheiten. Er kann sich gegen internationale Handelsabkommen, multinationale Unternehmen oder ausländische Investitionen richten, um die heimische Wirtschaft vor externen Einflüssen zu schützen. 

Mauersegler

Ich finde ideologische Konstrukte, von denen jeder denkende Mensch weiß, dass sie nicht funktionieren können - jedenfalls nicht für Deutschland - durchaus negativ.

fathaland slim

Sie glauben also wirklich immer noch an die nationale Autarkie?

Wissen Sie, wie oft diese Idee schon krachend gescheitert ist? An Versuchen nationalistischer Regierungen hat es ja in der Geschichte nicht gemangelt. Die Erfolgsquote war immer null.

Duzfreund

"..Ressourcen für dieses Jahr.." Ja kein Wunder, wir werden ja auch immer mehr Menschen - wer diesen Ansatz der gnadenlosen Vermehrung mitträgt, soll halt nicht motzen. Das alles hätt eigentlich mit dem Entstehen des Club of Rome aber spätestens mit 1990 gebrochen gehört, leider haben wir das verpennt und andere werden es nicht besser machen. 

werner1955

Was das bedeutet und wie es um Ressourcen- und Klimaschutz
Das wir seit den 90 jahre teuer unser Aufwendungen massiv verringert haben. Leider haben wir jetzt eine Ampel Regeirung die unsere Bürger massiv belasten und besonders dein Mittstand nicht beachtet. Die zahlen leiber massive Subventionen für Energiekonzerne, Reiche, Tesla oder Chip Fabriken 


Schade. Hoffen wir auf die kommenden Wahlen. 

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Alter Brummbär

Wenn die Wahlen kommen, haben wir keine Wahl mehr und müssen die Kröte schlucken.

Auch die nachfolgenden Regierungen, werden genauso konzept.- und Ideenlos regieren.

 

werner1955

konzept.- und Ideenlos regieren?

Nein. 
Da seh ich so wie in bayern ohen RRGs große hoffnungen. 

Alter Brummbär

Und was ist in Bayern so hoffnungsvoll?

Energiewende boykottieren?

fathaland slim

Wirtschaftliche Zusammenhänge?

Unwichtig.

Hauptsache das Feindbild wird gut gepflegt.

Mauersegler

Gar keine "Aufwendungen" haben wir massiv verringert. Pro Kopf ständig größere Wohnungen, mehr und größere Autos, mehr Energieverbrauch. Der Fleischkonsum ist immerhin ein wenig zurückgegangen - nicht durch Sie, ich weiß.

werner1955

haben wir massiv verringert?
Unser CO2s habe wir teuer und massiv verringert. Ich auch schon. 

 

Giselbert

Ich frage Sie, was ist humaner, die Geburten zu kontrollieren (und wenn man aufklärt, gibt es wahrscheinlich mehr Freiwillige als benötigt werden und da ist es auch unproblematisch, wenn es dazwischen Einzelne gibt die gerne eine kinderreiche Familie hätten)

ODER

wollen Sie sehenden Auges in einen Zustand kommen, wo die Erde nicht mehr alle Menschen versorgen kann und Kämpfe und das Existenzielle ausbrechen werden.

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Synestia

Die Kämpfe finden schon seit Jahrtausenden statt...

R A D I O

Wie möchten Sie konkret die Geburtenkontrolle in anderen Ländern unter Kontrolle kriegen? So ähnlich, wie manche Politiker bei uns die Elefantenpopulation in einigen afrikanischen Ländern, oder wie die katholische Kirche die Empfängnisverhütung vergisst anzupreisen? Die selbständigen Länder müssen Sie mitnehmen, wenn es was werden soll. Die werden aber wahrscheinlich sagen, hört mit eurer unnötigen Produktion von 400-PS-Autos auf, führt Tempolimit von 120 ein, verbrennt nicht so viel Gas aus Norwegen und den USA, schließt eure Chemiefabriken, macht erstmal eure Hausaufgaben, die ihr seit 1789 oder seit James Watt oder Kolumbus wissentlich vernachlässigt, wir haben mehr Moral als ihr. Übrigens: Botswana hat seinen Überlastungstag im September, Ghana im November, Marokko im Dezember.

neuer_name

>>"Was können wir ändern?"<<

Die Frage die sich mir stellt ist; müssen wir was ändern und kann man das so rechnen? Die Einen brauchen etwas mehr; die Anderen etwas weniger. Einen "Verbrauchsgleichstand" wir man niemals erreichen.

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werner1955

Einen "Verbrauchsgleichstand" wir man niemals erreichen.

Richtig. 
Die die "mehr" brauchen sind ja auch die wenigen die andern bei Notlagen wie Corona, Erdbeden oder Unglücken helfen können. 

Mauersegler

Aber warum sollten es immer nur dieselben sein, die "mehr" haben dürfen? Und wie wäre es, wenn die anderen sich auch mehr selbst helfen könnten?

werner1955

, die "mehr" haben dürfen?
Viele hatten ja auch 2000 Jahre Zeit dazu. Schade das Sie es nicht geschaft haben.  

fathaland slim

Es geht nicht um etwas mehr oder etwas weniger, sondern um hemmungslose Verschwendung.

Alter Brummbär

Wir brauchen und verbrauchen einfach zuviel.

Andi123

Die Überschrift der Analyse des Club of Rome 1972 war:

Die Grenzen des Wachstums

Naja, 52Jahre später...

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werner1955

Club of Rome 1972?
So kann man sich irren. Wir haben Ölkriesen, Rinderwahn und sauren regen überlebt. leide rhaben wir Kalkar und Wackersdorf nicht fertig gebaut. Großer Fehler meiner Generation. 

 

neuer_name

>>"Überlastungstag: Ressourcen für dieses Jahr aufgebraucht"<<

Ich muss gerade daran denken das zwar die Ressourcen für dieses Jahr nach diesem Rechenmodell vielleicht aufgebraucht mögen sein, ich aber noch bis fast Mitte des Jahres nur für die Steuerlast arbeiten gehen darf. Zieht man da eine Analogie so stellt man fest wir irrsinnig eine Steuerlast (Ressourcenverbrauch durch den Staat) wie die bei uns ist wenn, ja wenn man den im Bericht genannten Berechnungen eine Bedeutung zumisst. 

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Mauersegler

"Irrsinnig" ist lediglich die Idee, natürlich Ressourcen mit Steuern gleichzusetzen.

fathaland slim

Leute, die viel haben, möchten oft wenig abgeben.

R A D I O

Stimmt, rein rechnerisch dürften wir nur 4 Monate im Jahr arbeiten - bis wir anders arbeiten. Ob die Konzerne und ihre Lobbyisten aus der Politik damit einverstanden wären, da sage ich: ganz klar, nein. Das Gegenteil ist der Fall, in Deutschland fordern Unternehmer und ihre Lobbyisten, dass wir noch mehr Stunden im Jahr arbeiten sollen, was durch mehr Konsum und Ressourcenverbrauch einhergehen würde. Diese Leute haben einen riesigen Defekt irgendwo.

NieWiederAfd

Wir leben in den Industrienationen, als hätten wir eine zweite oder dritte Welt in petto. Die Wende geht nur mit deutlichen politischen Weixhenstellungen, individuelles Verbraucherverhalten reicht längst nicht aus.

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neuer_name

Ja klar! Ihre Grünen sind ja als Verbotspartei schlechthin bekannt (individuelles Verbraucherverhalten reicht längst nicht aus).

Mauersegler

Bekannt ist nur, dass die Sache mit der "Verbotspartei" eine billige Kampagne politischer Gegner ist. Zählen Sie doch mal ein paar "Verbote" auf, die die Grünen angeblich verhängt haben.

Nettie

„Ihre Grünen sind ja als Verbotspartei schlechthin bekannt (individuelles Verbraucherverhalten reicht längst nicht aus)“

Die wollen niemandem etwas verbieten (können sie auch gar nicht), sondern als der Demokratie und damit den allgemeinen Menschenrechten verpflichtete politische Institution, dass Politik für alle (und von allen) gemacht wird.

sosprach

Macht ja nichts, wir koennen es ja dazukaufen. In Afrika z.B. werden die Ressursen da knapp, kommen sie zu uns um an unser Wohlstand und unsere Verschwendung teil zu haben.

Aber in Deutschland arbeidet man hart an Verbesserungen. Boeukotte, Sanktionen, hohe moralische Anforderungen saegen am eigenen Ast.  

Weniger Industrie weninger Ressursen - aber auch weniger Wohlstand. Daran koennen wir uns gewoehnen. Wer wenig hat wir in Zukunft in die Rohstoffroehre schauen. Die anderen lernen schliesslich auch dazu.  

KunstPause

Was diskutieren wir? Das sind Statistiken, hochgerechnet, alle möglichen Möglichkeiten addiert, subtrahiert, irgend eine Zahl.  Wichtig ist, Deutschland, tut etwas, jeder sollte für sich etwas zur Verbesserung beitragen, gut ist es! Ansonsten: nicht weltbewegendes.

Bernd Kevesligeti

Wer hätte das gedacht ? Noch früher im Jahr wie früher sind die Ressourcen verbraucht. Nach dem Umweltbundesamt beträgt der durchschnittliche CO2-Ausstoß in der Bundesrepublik unter Berücksichtigung des Exports und Imports pro Kopf 10,8 Tonnen. Das sind 60 Prozent mehr als der Weltdurchschnitt. 

Aber auch innerhalb der Bundesrepublik gibt es erhebliche Unterschiede. 10 Prozent der Bevölkerung mit dem höchsten Verbrauch stoßen 17,7 Tonnen aus.

Während die 10 Prozent der Bevölkerung, die am klimafreundlichsten sind bei 7 Tonnen pro Kopf liegen.

mispel

Wegrow, ein deutsches Unternehmen aus Tönisvorst in Nordrhein-Westfalen, baut zum Beispiel einen rasant wachsenden Baum, den Kiri-Baum, systematisch auf Agrarflächen an.

Plantagen von Bäumen, die unserem Ökosystem fremd sind, bringen wieder neue Probleme mit sich. Die Verwendung von Holz als Hauptbaumaterial halte ich sowieso für ungeeignet. Höchstens für statische Aufgaben macht es Sinn. Den Rest kann man mit Lehm viel ökonomischer und ökologischer Bauen.

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BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Auch bei Fachwerkhäusern, die auf Lehm setzen, ist Holz das Hauptbaumaterial.

Aus statischen Gründen...

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wenigfahrer

Eins wird dabei vergessen, wir sind Exportnation und was bei uns produziert wird verbraucht auch CO2, und wird dann nicht bei uns verbraucht oder benutzt.

Und zur Landwirtschaft ist zu sagen, wir exportieren auch sehr viel Fleisch alle Arten, ohne das würde es etwas anders aussehen denke ich. 

Und rein von meinem persönlichen Verbrauch nur mal bei Kraftstoff als Beispiel, bin bis jetzt 1000 Kilometer gefahren und hab 2 mal getankt bis jetzt und ist noch halbvoll, und Urlaubsreisen hab ich auch nicht und geflogen bin auch nicht, Stromverbrauch unter 1400 kWh im Jahr für 2.

Ich muss mir also bei dem Artikel nicht viel vorwerfen lassen, außer Lebensmittel auch nichts anderes konsumiert, also alles im Grünen Bereich.

Wir müssten also mal den Export einschränken um zu sparen, nur wovon wollen wir dann aber leben?, und mehr Menschen ist auch mehr Verbrauch von allen Dingen.

gelassenbleiben

Früher als im vergangenen Jahr hat Deutschland seine natürlichen Ressourcen für ein Jahr aufgebraucht. Was das bedeutet und wie es um Ressourcen- und Klimaschutz in Deutschland steht.

Bitte umsteuern, gerade auch für unsere Kinder und Kindeskinder. Und wenn dazu Investitionen in nachhaltige Technologien notwendig sind, die zukünftige Weltstandards sind, bitte dafür das Geld in die Hand nehmen . Dies ist für unsere Nachlommen wichtiger als die schwarze Null heute

rimitino

Es wäre sehr wohl von Vorteil, wenn wir nur soviel produzieren, wie jeder von uns täglich benötigt! Plus eine lagerfähige Reserve für besondere Fälle! Das tausende Tonnen von Brot vernichtet oder getrocknet und neu vermahlen werden, ist ein Desaster! Wir müssen nicht sparsam sein, sondern Vernunft annehmen, was nur im Elternhaus und Kindergarten anerzogen werden kann! Erfahrung weiter geben an die kommende Generation! Letztendlich muss jegliche Überproduktion beendet werden!

gelassenbleiben

„Die Umweltorganisation Germanwatch macht auch den Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten als einen großen Faktor für den raschen Verbrauch natürlicher Ressourcen aus. In Deutschland werden rund 60 Prozent der Agrarfläche für die Produktion von Futtermitteln verwendet, so die Organisation.

"Da die einheimischen Futtermittel trotzdem nicht ausreichen, um den hiesigen Bedarf für die Tiere zu decken, werden zusätzlich massiv Flächen im Ausland in Anspruch genommen", erklärt Konstantinos Tsilimekis, Experte für Welternährung und Landnutzung bei Germanwatch. Es würden "Millionen Tonnen Soja für die Verfütterung nach Deutschland importiert. Der Anbau solcher Futtermittel ist seit Jahrzehnten ein zentraler Treiber für die Vernichtung von Wäldern und den Verlust von Biodiversität."“

Es braucht ja nicht Verbote, aber die Streichung aller Subventionen für diesen Bereich(80% der EU Landwirtschaftssubventionen und dann bitte gern nach FDP Motto per Markt die Fleischpreise regeln 

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