LIDL-Discounter

Ihre Meinung zu Kurz vor Ostern: Ver.di ruft zu Streiks bei Kaufland und Lidl auf

Die Gewerkschaft ver.di hat kurz vor den Feiertagen zu Warnstreiks im Handel aufgerufen. Betroffen sind Supermarktketten wie Lidl und Kaufland. Die Folgen dürften für Einkäufer aber überschaubar sein.

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133 Kommentare

Kommentare

Robert Wypchlo

Bei Lidl lohnt sich zu streiken.

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artist22

Zudem da sich die Kinder der Eigner, die vor Kurzem übernommen haben, jetzt nach einer Phase des Greenwashing wieder voll auf Kurs des reichsten Deutschen sind. Mit allen Aversionen gegen den Sozialstaat und/oder Arbeitnehmer.

Was nützt es ein Imperium gegen Amazon aufbauen zu wollen, wenn man sich genauso patriarchalisch verhält. 

https://www.manager-magazin.de/thema/dieter-schwarz/

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Ein XXXL Lohnabschluss ist nötig.

Karl Klammer

Die von Kaufland glauben wohl auch wie die Bahn es würden voll flexibilisierte Arbeitsverträgeeingeführt

Ständig in Rufbereitschaft und arbeiten wann der Arbeitgeber das will,da ist dann noch nicht mal garantiert, das man am Monatsende seine Stunden zusammen hat um die Familie zu ernähren.

Diese amerikanischen Verhältnisse welche den 2 oder 3 Job erforderlich machen, kann keine Gewerkschaft zustimmen, als auch der Steuerzahler, welcher das wieder durch Aufstockung zahlem soll

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Left420

"Die von Kaufland glauben wohl auch wie die Bahn es würden voll flexibilisierte Arbeitsverträgeeingeführt"

Haben Sie den Artikel gelesen? Es geht um Lohnerhöhung und nicht um flexibilisierte Arbeitsverträge.

 

Karl Klammer

Ach sie glauben auch nur das was eine Presse ihnen vorlegt :-)

Sprechen sie mal mit den Mitarbeitern 

Left420

"Ach sie glauben auch nur das was eine Presse ihnen vorlegt :-)"

Also Sie erhalten Ihre Informationen nur von Mund-zu-Mund? Bzw. finden diese ist die einzige Wahrheit?

Auf der Seite von verdi, sowie dem HDE geht es um Lohnerhöhung in den Tarifabschluss. Da kann mir ein Mitarbeiter ja erzählen was er will, hat aber nichts mit dem Gegenstand zu tun.

Ich will da nicht den Mitarbeitern die Expertise entziehen, aber eventuell sollte man wenn man schon mit jemanden spricht, diejenigen ansprechen, welche den Tarifvertrag aushandeln.

Karl Klammer

Ach , sie sitzen in der Tarifkommision :-)

Left420

Vielleicht. Hat damit aber nichts zu tun.

Sondern vielmehr, dass man seine Informationen von verschiedenen Stellen einholt und im besten Fall von den Stellen die tatsächlich direkt beteiligt sind. 

// Aber man kann auch den Kassierer fragen, welcher sicherlich sich den ganzen Tag informiert über Sachstand/Verlauf/Inhalte der Tarifverhandlungen. (Achtung kann spuren von Sarkasmus enthalten) //

Vielleicht kennen Sie ja das Spiel 'Stille-Post'. Genau so etwas passiert bei Mund-zu-Mund.

Karl Klammer

Dann erklären Sie doch mal was bei ihnen "unfreiwillige Teilzeit" ist

Diese will die Gewerkschaft abschaffen

Left420

Ich gehe mal davon aus, dass Sie doch selbst eine Suchmaschine im Internet benutzen können oder?

Aber falls nicht hier:

"Von unfreiwilliger Teilzeitbeschäftigung spricht man, wenn die Befragten als Grund für ihre Teilzeittätigkeit angeben, keine Vollzeitbeschäftigung gefunden zu haben. Für sie ist Teilzeitarbeit in der Regel das kleinere Übel, um nicht in die Arbeitslosigkeit abzurutschen." Q: Wikipedia/Einfache Google Suche

Karl Klammer

LOL , außer verdrehen von Wörtern können sie wohl nix

"unfreiwillige Teilzeit" ist nix anderes als voll flexilibisiertes Arbeiten auf Abruf, so wie der Arbeitgeber gerade will

 

Left420

Okay und diese Definition kommt woher? Bitte mit Quelle und nicht wieder Hören-Sagen....

Ich verdrehe gar nichts, sondern antworte nur auf Ihre verdrehten Kommentare und Sie schaffen es auch super von ihrem Ausgangskommentar immer wieder abzulenken.

In den Tarifverhanldungen geht es aktuell um Gehalt und nicht um Arbeitsstunden o.Ä.

Karl Klammer

Dann gehen sie mal auf die Gewerkschaftsseite !

Left420

Anstatt mit einer Quelle mir den Nachweis zu geben, hadern Sie weiterhin rum. Wissen Sie, es gibt diese angesprochene Regelung nicht zu finden.

Juwa

Die Streikenden haben hier keine große Macht im Gegensatz zur GDL.

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rambospike

Guten Morgen, im Gegensatz zu Ihnen glaube ich schon, dass die Streikenden eine geballte Macht haben: Gerade im Einzelhandel ist die Personalsituation mehr als angespannt. Mittlerweile gibt es eine massiven Abwerbewelle, selbst unter Kollegen, die unter der gleichen Dachorganisation verkaufen (EDEKA, Rewe, etc.).

Glauben Sie mir, ich weiß wovon ich rede, ich bin in dieser Branche tätig.

Gruß rambospike

Juwa

„Von ver.di hieß es, dass die Handelskonzerne weiterhin Verhandlungen verweigerten und versuchten die Streikbereitschaft mit einseitigen Lohnerhöhungen zu schwächen.“

Mit aller Macht die Streikbereitschaft schwächen. Wo bleibt da der Aufschrei? Ich denke der Gesetzgeber sollte mal ran und diese Maschen strenger regulieren.

Die Macht von Gewerkschaft und Arbeitgeber sollte immer ausgeglichen sein. Hier sind die Arbeitgeber eindeutig zu mächtig. Bei der GDL und DB ist das genau umgekehrt.

Karl Klammer

Liegt daran das sich nicht genügend Arbeitnehmer/inen  sich gewerkschaftlich organisiert haben

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Verdi hat um ein vielfaches mehr Mitglieder wie die Sparten Gewerkschaft GDL. Die Macht der Gewerkschaft Verdi übersteigt die der GDL ebenfalls um ein Vielfaches.

Advocatus Diaboli 0815

Es ist eine Frage wie hoch der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist. Der ist in den einzelnen Branchen halt unterschiedlich. Wir sehen wieder mal dass nur eine starke Arbeitnehmer-Vertretung für faire Löhne und Arbeitsbedingungen sorgen kann!

Schneeflocke ❄️

Wenn die Kunden mitstreiken schon. Forderung der Kunden: Mitarbeiterlöhne rauf (18€/h) und Preise wieder runter auf Vorinflationsniveau. Sonst nix weiter Zahlvorgänge an Lidl-Kassen.

Lucinda_in_tenebris

...dafür aber deutlich mehr Verständnis bei den Büger/innen

Coachcoach

Ich wünsche den KollegInnen vollen Erfolg - und endlich würdige Bedingungen!

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rambospike

Guten Morgen, obwohl ich selbst in der Einzelhandelsbranche ein mittelgroßer Arbeitgeber bin (185 Angestellte), gebe ich Ihnen in dieser Sache uneingeschränkt recht. Die Gehälter sind im Vergleich zu anderen Branchen auf einem viel zu niedrigem Niveau und die Arbeitsbedingungen im allgemeinen mau bis extrem schlecht. Um dies alles zu verändern, sollten aber alle mitziehen. Auch die Verbraucher, welche sich aufregen, wenn der Milchpreis mal um ein paar Cent steigt. Ich weiß, dass in Zeiten, wo fast alles teurer geworden ist, viele Menschen auf ihren Einkauf achten müssen. Dennoch löffeln am Ende die unteren Lohngruppen im Einzelhandel die Suppe aus. Und die Wertschätzung für die Mitarbeiter, welche während der Corona-Pandemie die Köpfe täglich hinhalten mussten, nicht selten schwer krank geworden sind, lässt beim Einkauf leider sehr zu wünschen übrig.

Gruß rambospike

Coachcoach

Danke für die Antwort, rambospike.

Das gesamte Lohnniveau on der BRD ist seit 40 Jahren relativ gesunken, drastisch abgebaut. Das muss sich ändern, sonst bricht die Demokratie zusammen. Hoffen wir das beste.

Jimi58

Der Vorstand nimt sich an dieser Stelle das was er braucht, die Mitarbeiter hatten fast immer das Nachsehen und das in jeder Branche.

Schneeflocke ❄️

Vielen Dank für Ihr offenes Statement - alle Achtung!!! Ich bin sehr dafür, dass die Mitarbeiter deutlich besser bezahlt werden. Und die Preise müssen wieder sinken. Die Spirale - dass immer mehr Geld nach "oben" wandert, muss unterbrochen werden. Alle müssen mitziehen, damit Verhältnisse einkehren, dass jeder Bürger wieder auskömmlich leben kann. So wie es aktuell läuft, kann es nicht ewig weitergehen. Und auch nochmal an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Sie als einen Arbeitgeber vieler Mitarbeiter, der sich Gedanken um deren Wohlergehen macht!!!

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Höhere Löhne und mehr Binnenkaufkraft sind die Voraussetzung zur Rückkehr zum Pfad des Wirtschaftswachstums.

Vector-cal.45

Schade, dass Sie sich nicht auch solidarisch mit den Kollegen zeigen.

Coachcoach

Sind in der Schreibweise enthalten. ;))

Vector-cal.45

Diese Schreibweise ist mir nicht geläufig und sie ist  auch keine offizielle.

Das schadet mitunter dem Verständnis.

JM

sollen sie doch streiken.

kaufe ich bei einer anderen kette ein.

vielleicht finde ich auch was besseres ?

Sind doch eh alle fast gleich.

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D. Hume

Wie Sie dem Artikel entnehmen können, soll das Einkaufen ohne Einschränkungen für die Kunden möglich bleiben.

JM

und wer streikt dann ?

Weeniger Personal schreckt auch ab.

D. Hume

In den meisten Discountern kann ich fast ohne Personal einkaufen. Die SB-Kasse bei ("meinem") Penny wird nicht mal überwacht.

rolato

Hauptsache Geiz auf Kosten der Arbeitnehmer. Das ist die Heuchelei von vielen Bürgern, sich solidarisch zeigen aber billig soll es trotzdem bleiben!

artist22

Nicht jeder hat die Möglichkeit, die grassierende Inflation einfach abnicken zu können. Und was Heuchelei betrifft, sind wir bei der Lidl/Schwarz Gruppe ganz vorne dabei.

rolato

Viele Jahre gab es Nullrunden mit Inflation und nun kommt es halt geballt. 

Jimi58

Hatte schon damals gesagt, irgendwann fällt das denen mit ihren Löhnen und Zeitverträge auf die Füße und mich wundert nichts mehr.

Schneeflocke ❄️

Kunden und Personal müssen ihre Kräfte vereinen und sich nicht in ihren Interessen gegeneinander ausspielen lassen. Die ganz oben müssen von ihrem Podest runterkommen - in allen Bereichen, nicht nur im Handel. Wir Kleinen und Mittleren müssen zusammenhalten!

R A D I O

Das wird nur eingeschränkt funktionieren. Manche Kunden haben selber Personal, denen sie nicht unbedingt so viel zahlen wollen, wie die sich denken.

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Nachholende Lohnerhöhungen und globale Stabilität der Weltwirtschaft

Die Reallöhne stagnierten jahrzehntelang. Angeblich soll es trotz Einbruch der Reallöhne während Corona Zeit   zu einem leichten Plus in der jüngsten Vergangenheit gekommen sein. 

Kräftig steigende Löhne sind für die Binnenwirtschaft und die Rückkehr zu einem Wachstumspfad dringend notwendig. Die sogenannte Lohnzurückhaltung der neoliberalen Jahrzehnte hat nicht zu einem Standortvorteil für Deutschland gefühlt sondern zu einem exzessiven Exportüberschuss der die Stabilität der gesamten Weltwirtschaft bedroht. 

Deutschland braucht kräftige Lohnerhöhungen bei gleichzeitiger Gewinnzurückhaltung der Unternehmen und Superreichen. Dabei muss die Formel gelten:  Wachstumsraten plus Inflationsausgleich und globalem Stabilitätszuschlag. Das bedeutet dass die Lohnerhöhungen sich im zweistelligen Bereich abspielen müssen. 

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Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Wie ich zuvor versucht habe auszuführen, führte die neoliberale Politik der sogenannten Lohnzurückhaltung zu exzessiven Exportüberschuss der in der Analyse des IWF zu einer Instabilität des globalen Weltmarktes führte. Ein Globaler Stabilitätszuschlag basiert auf der Analyse des IWF und trägt mit kräftigen Lohnsteigerungen zu der Stabilität des globalen Weltmarktes bei.

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Lohnverhandlungen betreffen Beschäftigte

Der Kommentar der Tagesschau verweist zu Beginn auf die Einkäufer, die nicht von den zu erwartenden Streiks betroffen wären. Welche Einkäufer sind gemeint? Sind die Einkäufer der Discounter und Supermärkte gemeint? Werden sie von den Lohnerhöhungen die von den Gewerkschaften ausgehandelt werden ausgenommen? 

JM

DA macht sich ver.di bestimmt nicht beliebt. Die bestreikten Supermarktketten werden es sich merken wenn einer der umsatzträchtigsten Tage bestreikt wird. Denn die Kunden wandern ab. Es gibt nicht nur Lidl und Kaufland.

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rolato

Die bestreikten Supermarktketten werden es sich merken wenn einer der umsatzträchtigsten Tage bestreikt wird

Bei Ihnen hat man das Gefühl das Sie auf Rache sinnen wenn Ihre Erwartungen nicht erfüllt werden. Keine Sorge von Ihnen hängt der Umsatz nicht ab

Aber unbeliebt machen sich jene die gegen Streiks sind, und immer nur billig auf Kosten der Arbeitnehmerschaft zu konsumieren, um sich am Ende noch beschweren warum im Einzelhandel Arbeitsplätze verloren gehen.

JM

Sie haben wohl recht, aber Rache ist es nicht.

Nur Frust

Mein lidl ist nur ci. 100 Meter entfernt. Da kann ich auch mal schnell den Nachbarsjunge schicken. Ich selbst bin nur noch beschränkt fähig meinen Haushalt zu führen. Dann ist man froh für jede Hilfe.

rolato

Ich selbst bin nur noch beschränkt fähig meinen Haushalt zu führen. Dann ist man froh für jede Hilfe.

Das ist sicher nicht einfach für Sie und bedauerlich, schreckt Sie aber anscheinend nicht davon ab andere einzuschränken zu wollen, nur auf der einen Seite benötigen Sie Hilfe, und auf der anderen Seite gönnen Sie den Streikenden nicht ihre Rechte. Diese sind auch froh für jede Hilfe und Unterstützung!

proehi

Ich denke mal, es ist Sinn des Streiks, dass die Unternehmen was merken.

werner1955

sich ver.di bestimmt nicht beliebt?
Millionen Arbeitnehmer stehen fest hinter den alternativlosen Forderungen der guten Gewerkschaften. Und anständige Kunden steh auch überall den Mitarbeitern bei.

Nettie

"Betroffen sind Supermarktketten wie Lidl und Kaufland. Die Folgen dürften für Einkäufer aber überschaubar sein"

Sieht ganz so aus, als hätten die immer noch genug 'Ausweichmöglichkeiten'. 

Lavoissier

Dann geh ich doch mal schnell bei LIDL einkaufen.

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fathaland slim

Tun Sie das.

rolato

Gute Entscheidung. Persönlich kaufe ich selten bei LIDL oder Kaufland, trotzdem gönne ich den Mitarbeitern jegliche Erfolge zur Durchsetzung ihrer berechtigten Forderungen.

fathaland slim

Ich drücke den Einzehandelsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern alle verfügbaren Daumen! Und wünsche mir eine Stärkung der Gewerkschaft durch massenhafte Eintritte. Denn je höher der Organisationsgrad, desto stärker die Kampfkraft.

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Coachcoach

Ich stimme zu - zur Kampfkraft gehört mehr als nur der Organisationsgrad, aber die hilft.

fathaland slim

Jede Gewerkschaft ist so stark wie ihre Mitglieder. Führungs-Personenkult geht in die Irre.

Coachcoach

Personenkult? Wie kommen Sie auf die Idee? 

Es geht um die Organisation der Kraft der Mitglieder, es geht um Kulturen, nicht um Personenkult.

rambospike

Hallo fathaland slim, ich hoffe Sie haben noch beide Daumen, sonst wird es mit dem Klavierspielen schwierig. Ich unterstütze Ihre  Haltung gegenüber den Arbeitsbedingungen in unserer Branche. Ich stimme zu, dass die Zustände bei Löhnen und Gehältern dringend verbessert werden müssen, um ein gerechtes Arbeitsumfeld zu schaffen. Auch die gewerkschaftliche Stärkung durch mehr Eintritte finde ich nicht schlecht. Jedoch stehen hier viele Faktoren entgegen. So fürchten z.B. Mitarbeiter, gerade in kleineren, inhabergeführten Unternehmen, Repressalien bzw. Ausgrenzung. Mir ist wichtig zu betonen, dass der Begriff "Kampfkraft" nicht unbedingt der angemessene Ausdruck ist. Vielmehr sollten Arbeitgeber und Mitarbeiter gemeinsam nach konstruktiven Lösungen suchen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und faire Entlohnung sicherzustellen. So  handhabe ich dies seit vielen Jahren erfolgreich. So könnte die Branche zu einem fairen und respekvollen Arbeitsumfeld werden. Gruß rambospike

fathaland slim

Sie beschreiben den wünschenswerten Idealfall, und gerade in inhabergeführten Unternehmen ist das oft so. Wenn in einem Unternehmen, in dem man sich persönlich kennt, Gewerkschaften zur Durchsetzung von Interessen notwendig sind, dann läuft in diesem Unternehmen etwas ganz gewaltig falsch.

Bauer Tom

"Denn je höher der Organisationsgrad, desto stärker die Kampfkraft."

Und die Inflation

 

Coachcoach

Ein alter, beliebter Unsinn.

Olaf Walter

Zu: Kurz vor Ostern: Ver.di ruft zu Streiks bei Kaufland und Lidl auf

Welchen Sinn macht es für eine Gewerkschaft zu streiken, wenn der Arbeitgeber in der Sache eine Lohnerhöhung anbietet, welche dazu im angedachten Ziel liegt?

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Karl Klammer

Es geht auch um die "unfreiwillige Teilzeit" ( voll flexibilisierte Arbeit auf abruf)

welches die Gewerkschaft unterbinden will.

Olaf Walter

Dazu ist eine arbeitnehmerfreundliche Lösung schon längst überfällig - immerhin schreiben wir das Jahr 2024.

Ich kann mir auch nicht erklären, wie ein Arbeitgeber, welcher zu den reichsten Menschen in Deutschland zählt solche letztlich Menschenausbeuterische Arbeitsbedingungungen anwendet. Meine Meinung.

Mauersegler

Ihre selbst definiertes Verständnis von "unfreiwillige Teilzeit" wird auch durch Wiederholung nicht richtiger. Bitte machen Sie sich kundig. 

Bauer Tom

"Welchen Sinn macht es für eine Gewerkschaft zu streiken, wenn der Arbeitgeber in der Sache eine Lohnerhöhung anbietet, welche dazu im angedachten Ziel liegt?"

Die Gewerkschaften muessen ja irgendwie ihr Dasein rechtfertigen.

Jimi58

Das meinen sie doch nicht im Ersnst was sie da sagen? Sie haben sich bestimmt gut ausgeruht als damals für eine 40 Stundenwoche gekämpft wurde. Bei ihnen hat wohl Unterbezahlung Vorrang? Ich sehe an ihnen das sie sich gut auf das was erkämpft wurde von andren ausruhen und dann ihre Spruch raus lassen.

draufguckerin

Dann hoffe ich mal, dass unser "erfolgreicher" Gewerkschaftsführer  Herr W. beim Einkaufen die gleichen   Bedingungen vorfindet wie wir bei seinen Lokführern:  Keine regelmäßigen Öffnungszeiten,  unzuverlässiges Angebot, wechselnde Konditionen, lange Wartezeiten ohne Toiletten und ...  

 

 

 

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Coachcoach

Oh - Sie haben es aber schwer!

draufguckerin

Das waren die Zumutungen, mit denen Herr W. die Fahrgäste der Bahn  malträtiert hatte - unter Applaus von ver.di

Ich wünschte, er würde solche Zumutungen mal selbst erfahren - und sei es nur beim Einkaufen. 

 

 

Coachcoach

Herr W. hat keine Fahrgäste malträtiert, er hat die berechtigten Interessen der Beschäftigten vertreten. Wäre das nicht der Fall, würden immer weniger Züge fahren.