Ungarisches Parlament

Ihre Meinung zu Ungarisches Parlament stimmt für NATO-Beitritt Schwedens

Nach langer Blockade hat Ungarns Parlament dem NATO-Beitritt Schwedens zugestimmt - damit steht der Aufnahme der Skandinavier in das Verteidigungsbündnis nichts mehr im Weg. Dort ist man erleichtert über das Votum aus Budapest.

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207 Kommentare

Kommentare

Sisyphos3

frage mich was man den Ungarn explizit Orban dafür geben musste:-)

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Tada

Frage ist, was man da an Mitteln eingefroren hatte, um den Mist, den Orban verzapft nicht auch noch zu finanzieren.

teachers voice

Kampfflugzeuge und einen Kniefall -steht im Bericht!

Weshalb man aber ausgerechnet Kampfflugzeuge von jemandem kauft, mit dem man militärisch nichts zu tun haben will, steht nicht im Bericht.

Nachfragerin2

Vielleicht gab's die Jets ja zum Vorzugspreis. Dass Männer versuchen, mit leistungsstarker Technik ihr Ego aufzubessern, ist leider keine Ausnahme.

teachers voice

Und was macht Orban jetzt mit seinen „Jets zum Vorzugspreis“?  Der NATO zur Verfügung stellen?

Mendeleev

Eine Entschuldigung, mehr nicht … 

teachers voice

Merken Sie wirklich nicht, dass Orban mit seinem pubertären Verhalten alle Vorwürfe gegen ihn erst so richtig bestätigt hat?

Und das Schweden nur gesagt hat: Bloos mer jet - dann steht eben bei Dir der Jet! 

Und hat dafür noch Geld gekriegt. 

Ach ja: Gegen wen braucht Orban eigentlich  Kampfflugzeuge? Oder will er diese an Russland liefern? Sozusagen als Ausgleich für die „einseitigen“ Unterstützungen der Ukraine?

Im Ernst: Dieses trumpsche Affentheater macht doch nur einen Sinn, wenn einem die Sinne schon vernebelt wurden.  Und genau darum scheint es Orban und Konsorten zu gehen: Um die Vernebelung der Sinne.

Peter P1960

Steht doch im Text. Ugarn darf schwedische Kampfflugzeuge kaufen einschl. deren Wartung. Da hat Herr Kristersson recht clevere Gespräche geführt :-)

Lucinda_in_tenebris

Orban reicht die Profilierung nach innen. ... und vielleicht gibt es dann noch ein paar schwedische Jets zum Sonderpreis dazu. Ungarn hat nicht mal eine eigene Autoindustrie. Im Kriegsfall dürfte sie recht rasch nur noch Paprikas haben, mit denen sie werfen können. 

Schneeflocke ❄️

"Im Kriegsfall dürfte sie recht rasch nur noch Paprikas haben, mit denen sie werfen können."

 

Oder Orban kommt dann zum Kochen vorbei (falls er das kann?).😉

Nachfragerin2

Paprikas und einen Bündnisfall.

unbutu77

Steht doch im Artikel,. Kampfflugzeuge wahrscheinlich zum Vorzugspreis, dann kann Herr Orban einen Teil des Geldes das er aus der EU bekommt investieren....

AbseitsDesMainstreams

Ich glaube vielmehr, Orban hat die Schweden hat spüren lassen, dass sie sich nicht alles erlauben können, vom hohen Roß moralisieren und andere belehren. Genau deswegen wurde auch der "Bittgang" von Kristersson eingefordert.

Diese Darstellung kommt etwas kurz in den BRD-Medien.

Kritikunerwünscht

sinnlose Hetze gegen ein EU- und NATO-Land. Wenn Sie die Nachrichten verfolgt hätten, hätten Sie mitbekommen können, dass Ungarn dafür Kampfflugzeuge kaufen kann, sicherlich zu einem guten Preis.

Questia

Preis - 

"Erst am vergangenen Freitag - nach einem persönlichen Besuch von Schwedens Regierungschef Ulf Kristersson und einer Vereinbarung zum Kauf und Wartung schwedischer Kampfflugzeuge vom Typ JAS 39 Gripen - gaben Orban und seine regierende Fidesz-Partei ihren Widerstand auf."

Das ist das, was explizit erkennbar ist. Allerdings finde ich, dass nicht nur Ungarn davon profitiert. Die Schweden gewinnen schließlich auch neue wirtschaftliche Vorteile - wenn Sie bei der Preisverhandlung klug vorgegangen sind.

Werner Krausss

„vier Jets vom Typ JAS 39 Gripen

Orban erklärte, die zusätzlichen Kampfflugzeuge würden die militärischen Fähigkeiten des Landes erheblich steigern und seine Rolle im Ausland weiter stärken.“

TS Stand: 23.02.2024 15:59 Uhr

Tino Winkler

Auf jeden Fall hat Putin nicht mehr gezahlt, oder eben zu wenig.

Nachfragerin2

Ob Sie es glauben oder nicht: Herr Orban kann selbst denken und handeln.

Foren User

frage mich was man den Ungarn explizit Orban dafür geben musste:-)

Vier moderne Flieger. Aber ob er verstanden hat, dass er die auch bezahlen muss?

odiug

Da hat der ungarische Chef es aber allen gezeigt. Ohne ihn geht nichts. Er ist der Nabel der EU. Die nächste Möglichkeit kommt schon bald. Dann bekommt er wieder ein Lob aus dem Kreml und dann wächst er wieder ein paar Zentimeter über sich hinaus. 

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Nachfragerin2

Orban tut das für sich und nicht für Putin. Aber offiziell ist natürlich trotzdem Putin Schuld, wenn sich ein expansiver Staatenbund nicht einig wird.

Tremiro

Heute legen Sie sich aber schwer für Putin ins Zeug. Wissen Sie dass der Herr mit internationalem Haftbefehl gesucht wird?

Tino Winkler

Und es nützt Orban nicht viel, außer das Geld aus der EU fließt, weltpolitisch ist Ungarn ganz weit unten, studieren will da keiner, da machen nur noch Rentner billigen Urlaub.

melancholeriker

Über sich hinaus? Wohl eher umfänglich. 

draufguckerin

Oho, da möchte man ja fast fragen: Wieviel hat das gekostet? Aber nein, ich will nicht fies sein. 

Ich nehme mal an, dass auch die politische Kaste Ungarns inzwischen erkannt hat, was ihnen blüht, wenn Herr P. einmarschiert. 

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Barbarossa 2

Wenn Ungarn den Beitritt Schwedens verweigert hätte, wäre Putin vor Wut in Ungarn einmarschiert. Habe ich das so richtig verstanden?

Questia

@draufguckerin• 19:21 Uhr |Realistisch|

| "Oho, da möchte man ja fast fragen: Wieviel hat das gekostet? Aber nein, ich will nicht fies sein." |

Wieso wäre das fies? Ich finde diese Frage/Vermutung realistisch - angesichts der vielen Blockade- und Erpressungsvorgänge, die von Orbán bisher inszeniert wurden.

Nachfragerin2

Wer glaubt, dass NATO-Mitgliedern ein russischer Einmarsch droht, der sollte sich mal fragen, was so eine NATO-Mitgliedschaft dann überhaupt bringen soll (von höheren Rüstungsausgaben mal abgesehen).

teachers voice

Sie meinen,die NATO „bringt nur etwas“, wenn kein „russischer Einmarsch droht“?  

Ist das jetzt noch Dialektik oder schon schlichte „Unlogik“?

Vaddern

Den wichtigsten Vorteil hat der Karikaturist in der Rheinischen Post heute gefunden. Die Lageristen der Bundeswehr freuen sich, da es jetzt 20% auf die Billy-Regale gibt. 

Ansonsten denke ich, dass Orban oder eines seiner Zöglinge etwas Geld brauchte. Also Querulant spielen, dann im Hinterzimmer etwas mauscheln und die Hand aufhalten, dann der offizielle Bruderkuss. Nichts Neues also. 

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Kritikunerwünscht

hirnlose Hetze. Belegen Sie ihre Verleumdungen bitte. Ansonsten sind Sie nicht besser als die AfD-Populisten.

Foren User

Also Querulant spielen, dann im Hinterzimmer etwas mauscheln und die Hand aufhalten, dann der offizielle Bruderkuss.

Die Schweden sind aufrechte Leute, anders als Orban. Keinen Cent hat er bekommen, da bin ich mir sicher.

TeddyWestside

Keine Ahnung, was die Gründe für die Verzögerung waren, aber ich bin froh dass  diese längst überfällige Hürde jetzt überwunden ist

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Schneeflocke ❄️

"...aber ich bin froh dass  diese längst überfällige Hürde jetzt überwunden ist"

 

Ich auch, uff...

Tino Winkler

Orban hat Geld vom Diktator Putin erhalten, nur eben zu wenig, für sein privates Einkommen zapft er nun die EU an.

Nachfragerin2

Da es alle anderen extrem eilig hatten, konnte Herr Orban mit seinem Zeitspiel sicherlich so einige Gegenleistungen für sein ohnehin alternativloses "ja" heraushandeln.

Foren User

Egoist

Orban hat viele Dinge im Fokus, nur nicht die Stärke der NATO.

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Nachfragerin2

Wie stark war die NATO denn ohne Schweden?

zöpfchen

Die NATO braucht Schweden mehr als umgekehrt. Ein Angriff Russlands auf Schweden ist unwahrscheinlich. Die NATO braucht Schweden aber als Versorgungsroute für das gefährdete Baltikum. 

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Foren User

Die NATO braucht Schweden mehr als umgekehrt.

Quark. Die NATO braucht Schweden so wie die Schweden die NATO.

zöpfchen

Sie haben vergessen ihre Argumente anzufügen. 

Nachfragerin2

Die Versorgungsrouten sind auch so da. Schweden bekommt Schutz, den es nicht braucht, und die USA können jetzt auf Gotland eine Militärbasis beziehen. Das sichert den Einfluss auf die Ostsee.

zöpfchen

Aha. Sie meinen durch den Suwalki-Korridor? Interessant ihre Meinung. Wird nur nicht durch internationale Militärstrategen geteilt. 

Nachfragerin2

Ich meine, dass der Suwalki-Korridor nicht in Schweden liegt und dessen NATO-Beitritt somit auch keine Versorgungssicherheit für das Baltikum bietet.

Letzteres war Ihre Behauptung.

Questia

@zöpfchen•19:25 Uhr |Sicher?|

| " 1) Die NATO braucht Schweden mehr als umgekehrt. 2) Ein Angriff Russlands auf Schweden ist unwahrscheinlich. 3) Die NATO braucht Schweden aber als Versorgungsroute für das gefährdete Baltikum."

1) Wie kommen Sie zu dieser Einschätzung?

2) Das sehen die Schweden auf Gotland aber ganz anders, oder? Dort haben die Menschen schon Bekanntschaft mit den Absichten Putins gemacht. Wie auch Deutschland sieht sich Schweden mit Verletzungen des eigenen Luftraums durch RUS Militärs konfrontiert.

3) Sowohl Schweden als auch Finnland sind schon seit Jahren in die Manöver zusammen mit der Nato eingebunden. Schweden war den Nato gegenüber kooperativ, ohne Mitglied zu sein. 

zöpfchen

Zu 1) habe ich ausgeführt 

Zu 2) Gotland. Die russische Armee it unfähig zu Landemanövern. Es braucht nur eine relativ kleine Verteidigung auf Gotland.

Zu 3) richtig. Aber bisher konnte die NATO Schweden nicht in die Überlegungen zur Verteidigung des Baltikums einbeziehen. Jetzt schon. 

Q.e.d

 

KowaIski

Die NATO braucht Schweden aber als Versorgungsroute für das gefährdete Baltikum.

In der Ukraine hat man gesehen, dass selbst eine zahlenmäßig unterlegene Streitmacht bei guter Moral und entschlossenem Handeln die russische Armee besiegen kann. Es muss aber sofort passieren, wie bei der Schlacht um Kiew oder der Schlacht um Charkiw. Sie dürfen keine Chance bekommen, sich einzugraben.

Parsec

"Die NATO braucht Schweden mehr als umgekehrt"

Deshalb hat Scheweden auch um Aufnahme in die NATO gebeten, weil sie gesehen haben, wir verloren die NATO wäre, wenn's um's Baltikum ginge.

 

w120

Schweden verfügt im Jahr 2023 über rund 14.600 aktive Soldat:innen und über rund 10.000 Reservist:innen. Dabei unterteilen sich die Streitkräfte in die Army, die Navy, die Air Force, sowie anderweitige Einheiten und Voluntary Auxiliary Organisations¹. Die Statistik zeigt die Truppenstärke von Schweden nach Teilstreitkräften.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1402696/umfrage/truppens…

 

Kauf und Wartung schwedischer Kampfflugzeuge vom Typ JAS 39

Es ist in Ordnung, dass Schweden Mitglied geworden ist und Orbans Militär durch Waffenzukäufe von Schweden gestärkt wird.

 

Heute, am Tag der Abstimmung, kamen dann auch deutlich freundlichere Töne von Orban: "Der Beitritt Schwedens zur NATO wird die Sicherheit Ungarns stärken"

Aber so wirklich sicherer fühle ich mich dadurch leider nicht.

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Nachfragerin2

"Aber so wirklich sicherer fühle ich mich dadurch leider nicht."

Wer sich einreden lässt, dass er von außen bedroht wird, der sollte sich auch einreden lassen können, dass er von außen beschützt wird.

Meine Sorge gilt eher den Problemen innerhalb der eigenen Landesgrenzen, von denen man mit Außenpolitik allerdings ganz gut ablenken kann.

Werner40

Die Bedrohung von außen ist real. Einer Einrede bedarf es nicht. Ohne Sicherheit kein Wohlstand.

Tremiro

>>Meine Sorge gilt eher den Problemen innerhalb der eigenen Landesgrenzen, von denen man mit Außenpolitik allerdings ganz gut ablenken kann.<<

Sie meinen die Zunahme an Wählerstimmen in Deutschland für eine rechtsextreme Partei?

 

Tom.Orrow

Schaut man sich die dem Artikel beigefügte Karte der NATO-Länder einmal an, wird klar: Jetzt noch zwei weiße Flecken auf der Europa-Karte ins Blaue gefärbt und dann haben wir den bösen Putin, wo er hingehört: …….. (jeder User kann seinen persönlichen Zielort eintragen).

Das Rezept für diesen letzten Schritt haben wir doch auch schon des Öfteren hilfreich eingesetzt: die allseits bekannte und beliebte Farbenrevolution. Hat zwar in den beiden (un-)genannten Ländern bisher noch nicht ganz geklappt, aber wir geben nicht auf. 

Wieder ein Schritt auf dem Weg zum ewigen Weltfrieden und zum Ende der Geschichte(n)….

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Foren User

Schaut man sich die dem Artikel beigefügte Karte der NATO-Länder einmal an, wird klar: Jetzt noch zwei weiße Flecken auf der Europa-Karte ins Blaue gefärbt und dann haben wir den bösen Putin, wo er hingehört: …….. (jeder User kann seinen persönlichen Zielort eintragen).

Sie mögen Kreml eintragen. Ich trage Den Haag ein. Mein Anspruch wäre aber eine saubere Zelle und ein fairer Prozess.

Foren User

Hat zwar in den beiden (un-)genannten Ländern bisher noch nicht ganz geklappt, aber wir geben nicht auf. 

Wir? Die Revolutionen machen immer die ehemals unterdrückten Menschen.

Nachfragerin2

Ja, so muss es sein. Ausländische Einflussnahme oder gar hybride Kriegsführung mit Söldnern bzw. Geld- und Waffenlieferungen an willige Helfer gibt es nur bei den Bösen.

Tremiro

Auf der Karte ist der Teil ja weiß. Keine Ahnung was Ihr Geraune bedeuten soll.

Allerdings weiß ich wo Putin hingehört. Vor den Int. Strafgerichtshof.

Tom.Orrow

Genau!

Zusammen mit 

Clinton für Jugoslawien, Bush jun. für Irak und Syrien, Obama für Syrien, Libyen und Irak, Biden für Gaza...

JM

Da hat Ungarn bestimmt ein Geschäft gemacht. Man weis zwar nichts, aber bekommen haben sie bestimmt etwas 

Robert Wypchlo

Na wunderbar. Schweden ist jetzt auch auf der sicheren Seite wenn Putin meint Schweden angreifen zu müssen. Im 18. Jahrhundert bzw. 1700 - 1721 gab es doch schon den Nordischen Krieg zur Zeit Peters des Großen. Auf dieselbe Idee kommt Putin auch noch.

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Barbarossa 2

Auf dieselbe Idee kommt Putin auch noch.

 

Weil???

Robert Wypchlo

Weil Putin sich bei den Expansionisten und machthungrigen Herrschern der Vergangenheit sich irgendwo seine Vorbilder zusammenstellt. Ob Peter der Große oder Stalin.

Oberlehrer

Aus demselben Grund aus dem er die Ukraine überfallen hat.

Der Faschist Putin wittert überall Faschisten, wahrscheinlich auch in Schweden.

Tino Winkler

Da zahlt wohl Putin nichts mehr für Orbans Veto.

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Barbarossa 2

Nein, die EU zahlt mehr. So einfach ist das.

Nachfragerin2

Überraschung! :)

Ich bezweifle, dass Herr Orban jemals gegen den NATO-Beitritt Schwedens war. Die Zustimmungspflicht aller Mitglieder gab ihm aber die Möglichkeit, Zugeständnisse für sich einzufordern. Er war halt so clever, diese Chance zu nutzen.

Und Schweden kann jetzt seine Rüstungsausgaben reduzieren, weil es im Verteidigungsfall auf die Unterstützung der anderen NATO-Mitglieder zählen kann. (Das gilt natürlich nur, falls Schweden wirklich einem Verteidigungs- und keinem Aufrüstungsbündnis beigetreten ist.)

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teachers voice

Er war halt so clever, diese Chance zu nutzen.

Ja, Orban der Clevere. Und 31 andere Deppen!

So schlicht kann die Welt sein…

 

Lucinda_in_tenebris

Russland hat sich gegenüber Schweden oft sehr provokativ gezeigt, U-Boote und sogar Taucher, die sich der Insel Gotland gefährlich nähern ,  waren bislang keine Seltenheit.  Erdogan lies ein russisches Flugzeug in vergleichbarer Situation abschießen. Ist nur das die Sprache die Putin versteht? Ob Putin durch den Nato Beitritt vorsichtiger wird, bleibt abzuwarten. 

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Nachfragerin2

"Russland hat sich gegenüber Schweden oft sehr provokativ gezeigt [...]"
> Wo denn? Sie meinen nicht die zweckdienliche Behauptungen, die von NATO & Co immer wieder in den Raum gestellt und ständig wiederholt wurden, um Zweifel am eigenen Existenzrecht auszuräumen?

"Ob Putin durch den Nato Beitritt vorsichtiger wird, bleibt abzuwarten."
> Warum sollte er? Putin kann nun behaupten, dass die NATO expansiv und gegen Russland gerichtet wäre. Ansonsten ändert sich für ihn bzw. Russland eigentlich nichts.

Nachfragerin2

"Sorge wegen russischer Expansionspolitik"

Ängste sind immer gut, um Menschen zu irrationalen Handlungen zu drängen.

Bei halbwegs nüchterner Betrachtung müsste neben der Ukraine vor allem Weißrussland Angst vor einer russischen Invasion haben. Denn als ehemaliger Teil der Sowjetunion, die Putin angeblich wiederherstellen will, kann es nämlich nicht auf den Schutz der NATO hoffen.

Bei wirklich nüchterner Betrachtung wird sich das russische Militär noch lange in der Ukraine abmühen. Da bleiben keine Kapazitäten für andere "Spezialoperationen".

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Foren User

Russland ist von der NATO umzingelt. Die gemeinsame Grenze mit der NATO steigt von 3 auf 5 %. Böser Westen, armer Putin.

Nachfragerin2

Es ist sehr interessant, dass sie die Länge der gemeinsamen Grenze als Maß der Bedrohung heranziehen. Die meisten NATO-Mitglieder grenzen nämlich gar nicht an Russland, fabulieren aber dennoch seit Jahren von einer "russischen Bedrohung".

Die Argumentation scheint also auf beiden Seiten dieselbe zu sein. Ob das jetzt die Wahrheit oder nützliche Propaganda ist, dürfen Sie entscheiden.

Tremiro

Russische Truppen sind längst in Weißrussland, wie Sie sicherlich wissen. Zudem ist Diktator Lukaschenko Putins Pudel. 

Nachfragerin2

Wenn eine militärische Großmacht Truppen in anderen Ländern stationiert, dann sind die nur zum Schutz da und weil es die souveräne Regierung so wünscht. Oder irre ich mich?

AbseitsDesMainstreams

Russland blutet doch derzeit aus. Das dürfte die Strategie der NATO sein (die NATO ist etwa 5-10x so stark wie Russland). Langsam fährt der Westen seine Waffenproduktion hoch und dann kann das aggressive Russland einpacken.

Das dürfte der risikoloseste Zeitpunkt für Lukaschenko sein, die sehr einseitige "Freundschaft" mit Russland zu verlassen. Niemand mag Russland, weil es jeden versucht zu unterdrücken und zu versklaven.

w120

Wenn man von den Prestige Schlachten absieht, dann geht Oberst Reisner von Verlusten im Verhältnis 1:2,8 aus.

Das ist für Russland ein guter Wert.

 

Bei einer Gegenoffensive, die auf befestigte Stellungen trifft, wird das auch die Ukraine treffen.

 

Wünsche sollte man an der Realität messen.

Und es bleibt (leider) immer noch ein Restrisiko bei Atommächten