Eine Hanf-Pflanze

Ihre Meinung zu Fachleute werben für Zustimmung zu Cannabis-Teil-Legalisierung

Die Diskussion über die geplante Teil-Legalisierung von Cannabis reißt nicht ab: Nun haben etwa 30 Forscher und Fachleute in einem offenen Brief Bundestagsabgeordnete aufgefordert, dem Gesetzentwurf in dieser Woche zuzustimmen.

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139 Kommentare

Kommentare

odiug

Was für ein Theater haben wir erlebt, als das Rauchen immer mehr verschmäht wurde. Und beim Joint wird jetzt so getan, als sei es ein Heilmittel. Wie bekifft kann man sein?

Account gelöscht

Genau. Schluss mit der Kriminalisierung von Haschisch. 

Wann fällt übrigens die 0,9 Promille-Grenze? Schluss mit der Kriminalisierung von angeheiterten Fahrzeugführern, die einfach nur unauffällig mit dem Auto nach Hause fahren wollen!

Ach ja, da fällt mir ein, Schwarzarbeit sollte auch erlaubt sein, jetzt wo die Inflation so hoch ist, immer voll Steuern zu zahlen, das überfordert alle! 

Und nochwas! Beamtenbestechung ist in den Zeiten überbordender Bürokratie ja auch eher eine Form von Notwehr! 

Bitte alles entkriminalisieren.  Es lebe die Freiheit! 

Was ich mit diesem ganzen Blödsinn sagen will?  Das Argument der Kriminalisierung ist doch sehr subjektiv...

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Brotbernd

Cannabiskonsum ist ein Opferloses ‚Verbrechen‘. Lasst die Konsumenten meinetwegen mehr Krankenversicherung zahlen, aber selbst das hat schwierige moralische Konsequenzen.

Und übrigens: Hasch ist ein Konzentrat und bleibt mit dem aktuell geplanten Gesetz so illegal wie es jetzt schon ist.

Nirwana1962

>> [...] Künftig könnten Erwachsene die Droge ohne Schwarzmarkt und ohne "toxische Beimischungen" beziehen. Nach 18 Monaten werde es eine Auswertung der neuen Regeln geben. "Wir dürfen hoffen, dass zwei Drittel des Schwarzmarktes verschwinden", sagte der Minister. [...] <<

Herr Lauterbach, ich bitte Sie. 2/3 des Schwarzmarktes sind in absoluten Zahlen wieviel? 

IHMO ist der Bedarf der bezugsberechtigten anständigen Konsumenten, durch Clubs als Vertriebsschiene nicht annähernd marktgerecht. 

So wird das nichts. 

 

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Nirwana1962

Ergänzung. 

... nicht annähernd marktgerecht abgedeckt. 

D. Hume

Rauchen ist ein Weg des Konsums. Der schädlichste.

odiug

So ein Blödsinn, beides ist Konsum einer Droge und beides ist schädlich. 

D. Hume

Wie wollen Sie die Tatsache entkräftigen, dass Verbrennung der schädlichste Weg ist? Ich habe gar das Gefühl, Sie wollen nur meckern, also Dampf ablassen. Spontan fällt mir Verdampfen ein, dabei wird der Wirkstoff ohne Verbrennung gelöst. Man kann Cannabisöl herstellen, oder Cannabis in Fetten lösen, damit es besser über die Nahrung aufgenommen werden kann. 

wenigfahrer

Ich hab noch irgend welche Drogen vom Schwarzmarkt genommen, mir würde also nichts fehlen wenn das Gesetz nicht kommen würde, ich wäre auch dagegen.

Einzig zu medizinischen Zwecken als Kekse oder Gummibärchen oder was noch so gibt würde Sinn machen aus meiner Sicht, aber wenn ich die Kommentare so lese, bin ich wohl einer der wenigen der das so sieht.

Wird auch nicht funktionieren mit der Eindämmung von Straßenverkauf vermute ich mal.

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Brotbernd

Lebensmittel mit THC bleiben illegal. Ich halte das auch für Blödsinn, aber zumindest wird man als harmloser Konsument nicht mehr unnötig kriminalisiert. Nur weil man selbst nicht betroffen ist muss man es anderen nicht verbieten. 

Wolf1905

„…Einzig zu medizinischen Zwecken als Kekse oder Gummibärchen oder was noch so gibt würde Sinn machen aus meiner Sicht …“ 

Also so eine Anwendung von Cannabis macht aus medizinischer Sicht gar keinen Sinn! So eine Anwendung (also eine Einnahme z. B. als Keks) wird nur gemacht, um einen Rausch zu bekommen (also „high“ zu werden). Eine Anwendung sehe ich in Medikamenten.

Kristallin

Welche ebenfalls echt oft süchtig machen. Medikamentensucht anstatt.... 

blauer planet

Ich bin bei dem Thema ambivalent: einerseits denke ich, dass Cannabis bisher für alle, die es erwerben wollten, auch schon aufzutreiben war und dass durch den Wegfall der pauschalen Kriminalisierung bei Problemen vielleicht tatsächlich niederschwelliger Hilfe aufgesucht wird - die dann aber auch verfügbar sein muss, was ich bezweifle angesichts der langen Wartezeiten für entsprechende Facharzttermine. Vielleicht ist aber die Bereitschaft, eine Beratungsstelle aufzusuchen, dann tatsächlich größer.

Andererseits gibt es, wie auch eine qualifizierte Freundin (Kinder- und Jugendpsychiaterin) aus eigener Erfahrung bestätigt, auch große Bedenken wegen der Gefahr (angelegte) Psychosen auszulösen, die ohne den Konsum vielleicht unterschwellig geblieben wären. Deshalb sollte viel mehr getan werden, um zu verhindern, dass bereits Kinder und Jugendliche konsumieren.

Natürlich spricht die Tatsache Bände, dass das Problem auch ohne eine Legalisierung besteht und bekannt ist.

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Kristallin

(Fast) tägliche Realität vieler Jugendlicher, zu wissen Wo es Drogen gibt, auch welche angeboten zu bekommen und bestenfalls stets abzulehnen. 

In Ballungsräumen/Städten auf jeden Fall! 

odiug

Tun Sie doch nicht so, Sie wissen genauso gut wie ich. Wie und von wem es dauerhaft angewendet wird. Ganz sicher auch als Mittel in so genannten Heilmitteln, aber hauptsächlich als Droge.

Sokrates

Mir ist dieses Gedöns um Cannabis so langsam richtig egal. Wer Cannabis möchte oder braucht, der weiß wo man es bekommt, ob das jetzt illegal oder legal ist! Wenn Jugendliche damit anfangen ist es natürlich sehr bedenklich wenn sie Zugriff zu Cannabis bekommen. Es ist aber genauso bedenklich wenn Jugenliche an Alkohol kommen, der bekanntlich nicht illegal ist!

D. Hume

"Tun Sie doch nicht so, Sie wissen genauso gut wie ich. Wie und von wem es dauerhaft angewendet wird."

Ja, das weiß ich. Es ist kein Geheimnis, dass der Cannabiskonsum sich durch alle gesellschaftlichen Schichten zieht.

"Ganz sicher auch als Mittel in so genannten Heilmitteln, aber hauptsächlich als Droge."

Aber klar doch. Der medizinische Nutzen könnte noch viel größer sein. Sicher wird Cannabis als Droge eingesetzt.