
Ihre Meinung zu Monatliche Zinsbelastung bei Studienkredit fast verdreifacht
Für einen KfW-Studienkredit zahlen Darlehensnehmer im Schnitt fast dreimal so viel Zinsen wie noch vor fünf Jahren. Aktuell liegt die durchschnittliche monatliche Belastung bei rund 80 Euro.
Mittlerweile hat sich der Eindruck verfestigt, man muss studiert haben um etwas zu gelten. Eine befreundete Sekretärin des Dekans der TU Nürnberg hat berichtet, dass es vor ca. 20 Jahren eine ordentliche Spitze von Studenten an der Uni gab, eine gutes breites Mittelfeld und einen kleinen "Bodensatz" an ungeeigneten Studenten. Aktuell eine sehr kleine Spitze, ein relativ schmales Mittelfeld und einen breiten "Bodensatz". Daher auch viele Abbrecher.
Das Handwerk, selbst bei entsprechendem Talent, ist für viele offenbar obsolet, was zu bekannten Problemen führt. Ich fürchte, daran wird sich so schnell nichts ändern.
Vielleicht sollten die Eltern hier als Lotsen für ihre Kinder in Aktion treten, wenn es darum geht, diesen für sie richtigen Lebensweg zu finden. Dann würde sich für viele von ihnen das Problem hoher Studiengebühren von selbst erledigen, vor allem wenn sie letztlich vergeblich bezahlt wurden.
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>>>Das Handwerk, selbst bei entsprechendem Talent, ist für viele offenbar obsolet, ....>>>
Wenn ich ein gutes Abitur hingelegt habe, will ich auch studieren. Diese Einstellung kann ich gut nachvollziehen.
>>>Vielleicht sollten die Eltern hier als Lotsen für ihre Kinder in Aktion treten, wenn es darum geht, diesen für sie richtigen Lebensweg zu finden. >>>
In Ausbildungen "überreden" (lotsen?), wann hat elterliche Einmischung in die Berufswahl der Kinder "was gutes" hervorgebracht? Außer Menschen in Berufen in welchen sie sich nicht wohlfühlen und dann ohnehin "hinschmeißen"?
Mittlerweile hat sich der Eindruck verfestigt, man muss studiert haben um etwas zu gelten. Eine befreundete Sekretärin des Dekans der TU Nürnberg hat berichtet, dass es vor ca. 20 Jahren eine ordentliche Spitze von Studenten an der Uni gab, eine gutes breites Mittelfeld und einen kleinen "Bodensatz" an ungeeigneten Studenten. Aktuell eine sehr kleine Spitze, ein relativ schmales Mittelfeld und einen breiten "Bodensatz". Daher auch viele Abbrecher.
Man koennte eine Korrelation herstellen, etwa so: Seit wann gibts den Bachelor (seit 2012), bzw. seit wann hat er "Wirkung"entfaltet"? Seit wann hat die Wirtschaft die Kontrolle ueber die Unis uebernommen? Der Versuch, das Studium "effizient" zu machen, war ein Schuss in den Ofen, da es sich nicht um die Ausbildung von Soldaten (sinngemaess, bzw also Arbeitsklaven fuer Industrie und Wirtschaft) handelt, sondern zu Freigeistern, bzw. letzteres ein (!) Ziel und eine Methode des Studiums war - fuer jene, die dafuer geiegnet waren.