Markenhochhaus des Volkswagenwerks Wolfsburg

Ihre Meinung zu Volkswagen und Niedersachsen: Keine Kritik an Katars Nähe zur Hamas

Volkswagens Anteilseigner Katar gilt als Unterstützer der Hamas. Gleichzeitig sitzen Vertreter des Emirats im VW-Aufsichtsrat. Öffentliche Kritik etwa vom Großaktionär Niedersachsen ist nicht zu hören. Von Hilke Janssen.

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84 Kommentare

Kommentare

MrEnigma

Ach bitte. Man verkauft auch fröhlich Autos in China ... zur Erinnerung .... das ist jetzt auch nicht die blütenreine Demokratie. Deutsche Unternehmen, gleich ob Volkswagen oder andere, nehmen es da nicht so genau. Wo Profit zu machen ist, wird gedealt. 

War ja nun auch in Russland nicht anders. Oder eben im Iran. 

Wir verteilen hier fleißig Kulturpreise an Regimekritiker - halten aber die Klappe, solange man Krempel verkaufen kann. 

Ist jetzt nicht neu. Und die Unternehmen machen eben auch nur das, was gesellschaftlich toleriert ist. 

 

 

Adeo60

Katar ist kein Terrorstaat, zumal es die Unterstützung der Hamas offiziell abstreitet.  Zudem sind Konzerne, auch wenn sie global agieren, nicht vorrangig politisch ausgerichtet. Einbindung ist insoweit meist hilfreicher alsAusgrenzung. 

pieckser

Ja wie denn nun? Mit Russland konnten wir den Handel beenden. Denn wir wollen keinen Krieg finanzieren. Zumindest nicht, wenn er von Russland aus geführt wird. 

Die drohenden Stimmen wurden auch hier gerne wegmoderiert, dass Deutschland und die Deutsche Wirtschaft gar nicht anders kann, als mit Schurkenstaaten Handel zu treiben. Denn es sind schlicht zu viele Länder, die nach Definition (mit der wir Russland definieren) Schurkenstaaten sind. Aber nein. Noch letztes Jahr war es ok. Auch hier im Forum.

Bernd Kevesligeti

Ja, so ist dass: Geld stinkt nicht. Und erst recht nicht für VW. 17 Prozent-Anteil von Katar, kein Problem.

Während die Saudis mehr in Fußballvereine investieren. Saudi Aramco kaufte allerdings auch mal den Solarzellenpionier Nexwafe. Und Mubadala, die staatliche Investmentgesellschaft den Windplaner Skyborn Renewables.

Karsten Völtz

Hat nicht Joschka Fischer seinerzeit dem Panzerdeal mit Qatar zugestimmt? Deutsche Leopard-Panzer nach Qatar? Panzer neu beschriften, Lehrgang machen lassen, Wissen weitergeben und schon könnten auch Hamas-Terroristen aufsitzen und einen deutschen Panzer gegen die Nazigegner einsetzen...

Also nicht nur Volkswagen anpesten, sondern bei den Grünen mal nachfragen, warum die so Schwierigkeiten haben, Solidarität mit Israel zu beweisen.

derkleineBürger

"Volkswagen und Niedersachsen: Keine Kritik an Katars Nähe zur Hamas"

 

Und:

"Volkswagen und Katar:

Keine Kritik an der deutschen vollumfänglichen Unterstützung von - isr. Völkerrechtsbrüchen

- isr. Luftangriffe auf Flüchtlingskonvois (70 Tote)

- isr. Bombardierung von Wohnhäusern

-isr. Bombardierung von UN-Gebäuden ( selbst UN-Mitarbeiter sind durch isr. Bombardierugen gestorben)

- isr. Angriffen auf Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen 

 

Nur dröhnendes Schweigen aus dem katarischen Königshaus

WM-Kasparov-Fan

Konzerne sind die Teile des Kapitalismus, die das System Millionen Mal inhumaner machen, als andere, in denen keine Konzerne existieren. Denn sie gehen immer über Leichen, weil allein der Profit zählt. "Leuchtendes" Beispiel in Deutschland war die IG Farben im Holocaust. Für viele Millionen Tote direkt verantwortlich, aber zur Verantwortung gezogen wurde aus der Industrie fast niemand.

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CommanderData

Die fragmente Fokussierung auf indirekte Unerstützung des Antisemitismus bei VW ist mir zu kurz gegriffen. Fasse sich der kleine Bürger doch mal selbst an die Nase. Wer feierte denn Fußball-WM in Katar und unterstützte damit das Katar-Regime und die schlimmen Umstände der Arena-Bauten? Wer will saubere E-Autos fahren, aber die Umweltsauerei in den Abbau-Ländern nicht sehen? Wer schreit gesunde Lebensmittel und ist zu geizig 40 Cent mehr für Biolebensmittel auszugeben?

Wir alle (die Weltbürger, VW & Konsorten) sind Teil dieses perversen Wirtschafts-und Gesellschaftssystems. Wenn wir das nicht ändern, wird das mit der Doppelmoral auf ewig so weitergehen.