Ein Screenshot von der Fernsehansprache der Militärs in Gabun

Ihre Meinung zu Soldaten in Gabun verkünden "Ende des derzeitigen Regimes"

In Gabun haben Soldaten nach eigenen Angaben die Regierung gestürzt. Eine Gruppe hochrangiger Offiziere erklärte, sie habe die Macht in dem afrikanischen Land übernommen. Der EU-Außenbeauftragte Borrell blickt mit Sorge auf die Ereignisse.

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110 Kommentare

Kommentare

Nettie

"Soldaten verkünden "Ende des derzeitigen Regimes""

Noch ein Land mehr, in dem die Macht der Waffen fortan auch offiziell gilt.

Die 'Versorgung' damit ist ja immer gesichert.

sonnenbogen

"Die Militärs begründeten den Schritt mit der "unverantwortlichen, unvorhersehbaren Regierungsführung", die zu einem "kontinuierlichen Verfall des sozialen Zusammenhalts" geführt habe, der das Land "ins Chaos" zu stürzen drohe."

Andere Laender, andere Sitten.....

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gelassenbleiben

Können Sie bitte ausführen, was Sie mit den Pünktchen gemeint haben?

fathaland slim

Pünktchen der Ahnungslosigkeit.

Eu-Schreck

Sonnenbogen bezieht das sicherlich auf Deutschland weil nicht alle sind wie er/sie/….

Account gelöscht

unvorstellbar für viele hier im Thread

dass es auch andere Meinungen wie die eigene (unsere) geben kann

klug und weise

Vielleicht war dies gemeint:  

- Seit 1967 wird das Land von der Familie Bongo regiert und gilt vielen internationalen Beobachtern als Diktatur.  Nach 42 Jahren übernahm der heutige Präsident Ali-Ben Bongo Ondimba 2009 nach einer umstrittenen Wahl die Herrschaft von seinem Vater Omar Bongo. ..Er ist derzeit der reichsten Menschen der Welt (Quelle wikipedia Ali-Ben Bongo) ..

und ev meinten die Putschisten mit  "unverantworticher Regierungsführung" ,  dass ein Drittel der Bevölkerung in extremer Armut  und 80% unterhalb der Armutsgrenz leben. (Quelle Wikipedia)

Carlos12

Auf dem afrikanischen Kontinent werden also wiederholt Pseudo-Demokratien und Hybride Regime durch Militärregierungen abgelöst. Verbessert sich die Situation der Menschen vor Ort dadurch, wird sie schlechter oder bleibt alles ungefähr beim Alten, nur dass andere Personen das Land ausplündern?

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Eu-Schreck

Das war ebenfalls mein erster Gedanke. Die Bemerkung von Borell, nun gäbe es evtl. noch weniger Stabilität, kann ich zwar nachvollziehen, sie ist aber unklug und klingt für Menschen, die unter Diktatoren leben, wie Hohn.

Möbius

Ich erwarte in diesem Fall keine oder nur eine sehr beiläufige Reaktion der ECOWAS, da der Westen in Gabun nicht so viel Aktien hat, wie im Niger. 

 

Im Niger kann die Militärintervention jederzeit losgehen, militärisch von USA und Frankreich unterstützt. 

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sonnenbogen

Gabun ist nicht Mitglied der ECOWAS.... also werden die sich wohl nicht melden.....  aber falls das in dem Tempo so weiter geht, dann ist die Frage ob die afrikanische Union noch beschlussfaehig bleibt, oder ob die suspendierten Staaten die Mehrheit stellt.

Möbius

Da haben Sie natürlich recht. Allerdings hat die Afrikanische Union den Putsch im Niger auch verurteilt. Mal sehen was die zu Gabun sagen .. 

fathaland slim

Ich erwarte in diesem Fall keine oder nur eine sehr beiläufige Reaktion der ECOWAS, da der Westen in Gabun nicht so viel Aktien hat, wie im Niger. 

Tatsächlich? Mit wem hat denn der Bongo-Clan seine Geschäfte gemacht?

Im Niger kann die Militärintervention jederzeit losgehen, militärisch von USA und Frankreich unterstützt. 

Aha. Wie sieht denn diese militärische Unterstützung aus?

melancholeriker

Ich glaube eher, daß sich so manche um ihre Rosatom - Aktien Sorgen machen, weil Putins Koch nicht mehr selbst im Niger - Topf rühren kann. 

Hat aber nichts mit Gabun zu tun. 

Tino Winkler

Dann warten wir mal ab ob Ihre gewünschte Prophezeiung in Erfüllung geht.

Klärungsbedarf

Putsche sind immer ein Problem. Das relativiert sich aber, wenn gegen eine Quasi-Diktatur geputscht wird. Der alte Präsident entstammt ja einer Dynastie und die letzten Wahlen, deren Ergebnis unmittelbar vor dem Putsch verkündet wurde, werden vielfach als gefälscht angesehen. 

Gabun hat übrigens nur gut 2 Mio. Einwohner. Die Bedeutung dieses Staates ist nicht über die Maßen groß.

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fathaland slim

Putsche sind immer ein Problem. Das relativiert sich aber, wenn gegen eine Quasi-Diktatur geputscht wird. Der alte Präsident entstammt ja einer Dynastie und die letzten Wahlen, deren Ergebnis unmittelbar vor dem Putsch verkündet wurde, werden vielfach als gefälscht angesehen. 

Die Familie regiert dort seit der Unabhängigkeit und hat sich obszön bereichert. Gabun wird als Diktatur betrachtet.

Gabun hat übrigens nur gut 2 Mio. Einwohner. Die Bedeutung dieses Staates ist nicht über die Maßen groß.

Die Bedeutung des Landes liegt wohl nicht in seiner Bevölkerungszahl, sondern in seinen Rohstoffen begründet.

Es gibt dort übrigens Naturreaktoren, wie ich gerade gelernt habe, als ich mich über dieses Land informierte. Ich wusste gar nicht, daß es so etwas gibt. Wie ich auch eigentlich bisher überhaupt nichts über Gabun wusste. Nicht einmal, daß Albert Schweitzers Urwaldkrankenhaus Lambarene dort war. 

Aber so wird es wohl den meisten meiner Mitforisten gehen.

Account gelöscht

Nicht einmal, daß Albert Schweitzers Urwaldkrankenhaus Lambarene dort war. 

 

schwach ... schwach :-)

das hätte ich ausgerechnet bei ihnen, der sonst über recht viel bescheid weiß, nicht gedacht

Alter Brummbär

Gabun ist sehr Rohstoffreich, also ein Spelball der Weltwirtschaft

Klärungsbedarf

Ja, aber hauptsächlich Erdöl, was immer weiter an Bedeutung verlieren wird. Tropenhölzer - das sollten sie besser lassen. Mit dem Uran ist man wohl schon weitgehend durch.

wie-

>> Gabun ist sehr Rohstoffreich, also ein Spelball der Weltwirtschaft

Wer ist denn die "Weltwirtschaft"? Wieder irgendwelche ominösen Eliten der "Wall Street"?

heribix

Schon interessant was da gerade in Afrika passiert. Mit an die Macht geputschten Regierungen kennt man sich dort ja aus. War auch nie ein Problem für uns, solange die neuen Machthaben nur dafür sorgten das die westlichen Konzerne weiter Afrika ausbeuten können. Afroka ist sicher kein unkomplizierter Kontinent, trotzdem sollten wir nicht vergessen das wir alle einen großen Anteil an den Problemen Afrikas haben. Sei es aus der Kolonialzeit, die eigentlich nie wirklich vorbei war, oder schlicht und einfach das nutzen Afrikas als billigen Rohstofflieferant. Wie Rücksichtsloß Konzerne dabei vorgehen kann man sich schön an Nestle und der Marke PurLive anschauen. Was von den Millitärregierungen zu halten ist kann ich nicht beurteilen aber ich finde es gut das Afrika sich Emanzipiert und versucht selbstbewust andere Wege zu gehen.

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fathaland slim

Ihr Blick auf den riesigen, sehr diversen Kontinent Afrika kommt mir doch ziemlich europäisch-kolonialistisch vor.

fathaland slim

Insofern, als der Forist den riesigen, diversen Kontinent Afrika als sehr einheitlich zu sehen scheint. Gewissermaßen als ein einziges, großes Land.

heribix

Auch wenn der Kontinent in Ihren Augen sehr divers ist bleiben die Probleme aber in den meisten Ländern die gleichen. Die skrupelloße Ausbeutung der Menschen, der Natur und der Rohstoffe durch die Industrieländer dieser Erde. Das hat nichts mit einem kolonialistischen Blick zu tun sondern ist eine Tatsache.

fathaland slim

Afrika ist für Sie offensichtlich eher ein Land als ein Kontinent. Sehr einheitlich, leicht zu erklären und zu verstehen.

wie-

>> Die skrupelloße Ausbeutung der Menschen, der Natur und der Rohstoffe durch die Industrieländer dieser Erde. Das hat nichts mit einem kolonialistischen Blick zu tun sondern ist eine Tatsache.

Welche staatlichen Akteure der Industrieländer klagen Sie hier an? Können Sie Namen der staatlichen Institutionen nennen, die sich in böser Absicht in Gabun derzeit mit der abgesetzten Herrscherfamilie verbandelt haben?

Alter Brummbär

warum immer wieder nur westlich Konzerne angesprochen werden, bleibt mir ein Rätsel.

Auf der anderen Seite sind die östlichen Konzerne, mit unlauteren Absichten.

heribix

Weil es im wesentlichen westliche Konzerne und Länder sind die diesen Kontinent ausbeuten. Das in den letzten Jahren auch China und Russland sich beteiligt will keiner bestreiten die Hauptverantwortlichen sind aber nunmal die alten Kolonialmächte.

saschamaus75

>> Auf der anderen Seite sind die östlichen Konzerne, mit

>> unlauteren Absichten.

 

Haben Sie für diese Behauptung auch irgendwelche Belege? oO

 

wie-

>> War auch nie ein Problem für uns, solange die neuen Machthaben nur dafür sorgten das die westlichen Konzerne weiter Afrika ausbeuten können. 

Meinen Sie etwa, Ausbeuten für chinesische Staatskonzerne wäre besser und die Regime in Moskau und Peking hätte allein hehre altruistische Absichten auf diesem Kontinent?

>> Was von den Millitärregierungen zu halten ist kann ich nicht beurteilen

Warum nicht? Und warum haben Sie kein Urteil zu diktorisch-ursupatorischen Regimen?

>> aber ich finde es gut das Afrika sich Emanzipiert und versucht selbstbewust andere Wege zu gehen.

Wie und wo das denn derzeit in Gabun?

Daniel Schweizer

Westliche Konzerne? Ich glaube Sie übersehen da das Wesentliche. Die Präsenz westlicher Konzerne auf dem afrikanischen Kontinent ist deutlich rückläufig. Sie werden von anderen Akteuren ersetzt, die sich einer Kontrolle des Westens schon aufgrund ihrer Herkunft erziehen. Damit ist klar, dass man bei der Kritik am Verhalten dieser aus gelenkten Wirtschaftsräumen stammenden Grossakteure an andere, eher unangenehmere Türen wenden sollte. Die Musik beginnt anderswo zu spielen und diese euroatlantisch zentrierte Weltsicht erweist sich vor allem als eines - als sehr kurzsichtig!

mic

Sind solche Militärregierungen in Afrika tatsächlich noch schlimmer als formale Demokratien mit durchaus korrupten Clanhäuptlingen als Präsidenten, die sich ab und zu irgendwie wählen lassen? Oder geht es hier wie in den "alten guten Zeiten" um die Einflussbereiche von FR/USA bzw. von China/RU und der Begriff Demokratie bzw. Diktatur wird als Keule gegen den "undemokratischen Feind" benutzt? Der Feind ist doch immer undemokratisch...

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fathaland slim

Gabun war eine Diktatur und ist jetzt eine Militärdiktatur.

Ihre Betrachtungen gehen deswegen ein wenig in die Irre.

mic

Wie so? Eine Diktatur, die pro FR/USA ist, ist doch eine gute Diktatur, fast eine Demokratie und eine Diktatur bzw. Militärdiktatur, die pro RU/China ist, ist eine schlechte Diktatur oder? 

fathaland slim

Eine Diktatur, die pro FR/USA ist, ist doch eine gute Diktatur, fast eine Demokratie und eine Diktatur bzw. Militärdiktatur, die pro RU/China ist, ist eine schlechte Diktatur oder?

Das ist ja mal eine höchst interessante Weltsicht.

Eine Weltsicht, die ich allerdings nicht einmal in Ansätzen teile.

wie-

>> Oder geht es hier wie in den "alten guten Zeiten" um die Einflussbereiche von FR/USA bzw. von China/RU und der Begriff Demokratie bzw. Diktatur wird als Keule gegen den "undemokratischen Feind" benutzt? 

Frankreich oder die USA waren nie Kolonialmacht in Gabun, wenn Sie darauf rekurrieren, und haben dort auch keine "Einflussbereiche".

>> Der Feind ist doch immer undemokratisch...

Richtig. Für wahre Demokrat*innen sind Undemokraten stets "der Feind", egal ob tiefrot, braun, oder blaubraun.

Left420

"Insgesamt regiert der Bongo-Clan das westafrikanische Land schon seit 55 Jahren. Er ist über die Jahrzehnte vor allem durch die Öl- und Gasvorräte in Gabun reich geworden."

Ich kenne mich mit Gabun nicht wirklich aus, aber aus bisherigen Artikeln auch hier von der TS geht hervor, dass die Regierung mehr oder minder nicht wirklich demokratisch ist und anscheinend sehr korrupt. Ob dies mit dem Putsch nun in eine bessere Richtung für die Bevölkerung geht ist zu hoffen!

Anjinsan

Nach der Kolonialzeit wurde Afrika doch weitgehend sich selbst überlassen - es sei denn, es gibt Bodenschätze.

Aber so oder so, die politische Situation in Afrika ist mit wenigen Ausnahmen sehr instabil. Ob das von den Mächtigen der Welt so gewollt ist, kann ich nicht beurteilen. Der Verdacht liegt aber nahe.

Ansonsten haben die Afrikaner (besonders in 'Schwarz'-Afrika) viel zu sehr von ihren früheren Kolonialmächten gelernt und das im absolut negativen Sinne.
Macht erreichen, am besten mit Waffengewalt, rausholen was geht und dann ab ins Exil (bestenfalls).

"Wir" haben Afrika für die Menschen dort gründlich versaut.

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heribix

"Nach der Kolonialzeit wurde Afrika doch weitgehend sich selbst überlassen"

Genau das ist eben nicht der Fall, wir haben die Kolonialzeit einfach mit anderen Mitteln weitergeführt. Bestes Beispiel dafür ist Frankreich mit dem "CFA-Franc" einer Währung die den westafrikanischen Ländern von Frankreich bei der Beendigung der Kolonialzeit aufgedrückt wurde um sie weiter abhängig zu halten. Bis heute kassiert Frankreich den größten Teil der Staatseinnahmen dieser Länder ein. Beim Deutschlandfunk gibt es da einen sehr guten Artikel.

fathaland slim

Bis heute kassiert Frankreich den größten Teil der Staatseinnahmen dieser Länder ein.

Was habe ich mir darunter vorzustellen? Die Herrscher dieser Länder überweisen einen Großteil ihrer Steuereinnahmen an den französischen Staatshaushalt?

tias

Nicht wir haben Afrika versaut sondern das schaffen sie schon selbst mit usa  Hilfe   .

wie-

>> Nicht wir haben Afrika versaut sondern das schaffen sie schon selbst mit usa  Hilfe   .

Wer waren die Kolonialmächte, die Afrika während Jahrhunderten aufgeteilt, ausgebeutet und versklavt haben? Wessen Firmen sind dort immer noch aktiv? Und warum negieren Sie so offensichtlich die Einflussnahme der VR China, von Russland und anderen "nichtwestlichen" Ländern?

fathaland slim

Wo genau erkennen Sie hier das Wirken der USA?

heribix

Doch haben wir und tun es weiterhin.

Anjinsan

Entweder haben Sie meinen Kommentar nicht verstanden oder Sie wollen einfach nur was gegen die USA sagen.

So oder so ist Ihr Widerspruch ein Muster ohne Wert.

Carlos12

""Wir" haben Afrika für die Menschen dort gründlich versaut."

Nein, der Mensch ist von Natur aus erst mal gierig und gewaltbereit und neigt zum Stammesdenken. Vor Jahrhunderten sah es in Europa nicht besser aus. Viele Faktoren haben geholfen das zu ändern.

Ein Negativbeispiel ist Äthiopien. Äthiopien war nie Kolonie. Dennoch entspricht es in seinen Strukturen anderen afrikanischen Ländern, eine autoritäre Regierung, Stämme, die miteinander konkurrieren, fehlende Entwicklung.

Was hilft, ist Bildung, die Überwindung des Stammesdenken, Entwicklungsarbeit, und weiteres.

melancholeriker

Ich bin weder gierig, gewaltbereit oder übe mich in Stammesdenken. Und Äthiopien war italienische Kolonie (Abessinien), bis der Duce auf den Kopf gestellt wurde. 

schabernack

➢ Und Äthiopien war italienische Kolonie (Abessinien), bis der Duce auf den Kopf gestellt wurde.

Äthiopien war von 1936 bis 1941 fünf Jahre lang vom Duce besetzt, aber als einziges Land in Afrika nie kolonialisiert.

Sokrates

"Wir" haben Afrika für die Menschen dort gründlich versaut - ich füge hinzu - weil wir viele Länder Afrikas versucht haben zu missionieren und immer als Dritte Welt Länder hingestellt und die Menschen aus unserer Sicht als arm angeshen haben. Und das hat schon vor den eigentlichen Kolonialisierungen angefangen gehabt!

Tarek94

"Nach der Kolonialzeit wurde Afrika doch weitgehend sich selbst überlassen"

Genau dies ist Sinn und Zweck der De-Kolonialisierung (die in Asien übrigens weitgehend funktioniert hat).

fathaland slim

Immer dann, wenn darauf hingewiesen wird, daß Asien ja im Vergleich zu Afrika viel besser abschneidet, angeblich bei identischen Voraussetzungen, und das gern auch mal mit dem Hinweis verbunden wird, daß asiatischstämmige Amerikaner viel besser abschneiden als afrikanischstämmige, dann ist eindeutig Rassismus im Spiel.

Tino Winkler

Die Verantwortlichkeit liegt in den straffälligen Bürgern der Länder von Afrika.

Robert Wypchlo

Erst der Niger und nun auch Gabun. Nichts scheint sich verändert zu haben seit der Gewaltherrschaft Bokassas in Zentralafrika. Nur Diktaturen und Militärputsche. Aber Putin gefällts bestimmt.

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mic

Ja... es war ein so-o-o demokratisches Land! Noch demokratischer geht es nicht. Und jetzt hat man dort eine Militärjunta... Wie schade!

heribix

Sie wissen nicht viel über Zentralafrika oder? BoKassa hat eine eher kommunistische orientierte Regierung in Zentralafrika weggeputscht die enge Verbindungen zu China hatte. Der Putsch wurde vor allem von Frankreich begleitet und unterstützt. Aber für Sie ist natürlich Putin schuld.

melancholeriker

Natürlich ist es verbrecherisch, auf der Ruine die andere Verbrecher hinterlassen, neue und noch perfidere Verbrechen zu begehen, indem man den Hass auf die Vorgänger schürt durch die Propagandafabriken in St Petersburg und den mächtigsten Cliquen afrikanischer Länder hilft, an die Macht zu kommen und das Volk bluten zu lassen, damit Putin seinen Krieg in der Ukraine weiterfinanzieren kann dank der Bodenschätze im Tausch für Mörderknowhow und Unterweisung in Unterdrückung. 

Jeder der nicht völlig verbohrt ist, sieht das in seiner fast archaischen Schlichtheit. 

tias

Was hat das mal wieder mit Putin zu tun ? 

Tino Winkler

Vermutlich wird auch die AfD vor Freude auf die Schenkel klopfen, das endlich das Militär für Ordnung sorgt.

land_der_lemminge

Es gibt noch m,ehr als das ueble Wirken Putins.....

 

Betrachtet man sich dies hier :

"https://de.wikipedia.org/wiki/Freedom_House#%E2%80%9EFreedom_in_the_Wor…"

"https://de.wikipedia.org/wiki/Gabun#Politisches_System"

Gab es einen Wechsel von einem unfreien Regime zu einem anderen.

Der aktuelle mit Hile von Zettel - Falten bestimmte Herrscher ist der nachfolger seines Vaters.

Von Zeit zu Zeit gibt es in Afrika Machtuebernahmen durch patriotisch gesinnte im westen ausgebildete Offiziere, die ihrem land gutes wollen.

Siehe zb dieser Herr :

"https://de.wikipedia.org/wiki/Jerry_Rawlings"

 

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mic

Im Westen oder im Osten ausgebildete Offiziere, die ihrem Land gutes wollen. Demokratie ist nicht universal, in Afrika schon gar nicht...

fathaland slim

Demokratie ist nicht universal, in Afrika schon gar nicht...

Was genau möchten Sie mit diesen Worten sagen?

mic

Keine menschliche Institution ist perfekt. Leider. In Afrika wurden bereits korrupte "formale Demokratien" gestürzt und durch (noch) nicht korrupte Offiziere ersetzt, die sich danach allerdings oft (aber nicht immer)  korrumpieren ließen, einige ehemalige Diktatoren wurden später demokratisch gewählt etc. In manchen Ländern wurden Islamisten demokratisch gewählt (Gaza-Streifen, Ägypten).  Sind Sie sicher, dass freie Wahlen in Afghanistan eine proeuropäische-proamerikanische Regierung und keine Islamisten a la Taliban an die Macht bringen würden?

fathaland slim

Freie Wahlen, ob in Afghanistan oder sonst wo, sind an Voraussetzungen gebunden, die oft nicht gegeben sind. Freie Wahlen ohne Presse-, Meinungs- und Organisationsfreiheit und ohne ein funktionierendes, unabhängiges Rechtssystem sind nicht möglich. Schwierig ist es auch, wenn ein signifikant großer Teil der Bevölkerung weder lesen noch schreiben kann.

Hier geht es aber um Gabun und nicht um Afghanistan, den Gazastreifen oder Ägypten,  oder?

wie-

>> Demokratie ist nicht universal, in Afrika schon gar nicht...

Warum? Was gibt's an einer freiheitlich-rechtsstaatlichen Demokratie auszusetzen?

mic

Hamas im Gaza-Streifen wurde demokratisch gewählt. Muslimbrüder im Ägypten wurden demokratische gewählt. Sind/waren es gute Regierungen?

fathaland slim

Ich stelle fest, daß eigentlich alle bisher hier schreibenden Mitforisten von Gabun ähnlich viel Ahnung haben wie ich, nämlich eigentlich gar keine. Was aber kaum jemand daran hindert, eine Meinung zu haben.

Wir leben im Zeitalter des Internets. Da muss man nicht mehr, so wie das früher war, in die nächste Bibliothek rennen, um sich über ein Land, das man bisher noch nicht kannte, zu informieren. Ich empfehle allen, zumindest erst einmal den Wikipedia-Artikel zu Gabun zu lesen. Dann weiß man schon etwas mehr und braucht sich nicht mehr völlig  in ahnungslosen Schwafeleien über Afrika im Allgemeinen und im Besonderen zu ergehen.

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D. Hume

Für viele Foristen ist Afrika eher ein Land als ein Kontinent. Gabun kenne ich eigentlich nur aus Tierdoukumentationen.

 

wie-

>> Ich stelle fest, daß eigentlich alle bisher hier schreibenden Mitforisten von Gabun ähnlich viel Ahnung haben wie ich, nämlich eigentlich gar keine.

Genau. Und die Inhalte des Artikels interessieren auch nur höchst peripher.

>> Was aber kaum jemand daran hindert, eine Meinung zu haben.

Dafür sind die üblichen Ideologien, Phrasen und Vorurteile viel wichtiger. Übrigens: soziale Medien, Kommentarforen, sind bekannte Spielorte des postfaktischen Zeitalters.

>> Ich empfehle allen, zumindest erst einmal den Wikipedia-Artikel zu Gabun zu lesen. 

Genau, mindestens den in Deutsch und den in Englisch. Und die verlinkten Artikel der Tagesschau. Das CIA-World-Fact-Book ist auch eine gute Quelle.

heribix

Sie müssen nicht Ihre Ahnungsloßigkeit über Afrika oder speziell über Gabun veralgemeinern. Bei einem gebe ich ihnen aber recht, die meisten werden bis jetzt nicht mal gewusst haben das Gabun existiert. Das Internet könnte man bei vielen Sachen bemühen, wird aber leider selten gemacht.  Wirklich was zur Aufklärung haben Sie aber mit dem Geschwafel in Ihrem Post auch nicht beigetragen.

fathaland slim

Sie müssen nicht Ihre Ahnungsloßigkeit über Afrika oder speziell über Gabun veralgemeinern.

Ich habe hier noch keinen Kommentar gelesen, der auch nur in Ansätzen Kenntnis über das Land Gabun offenbart.

Wirklich was zur Aufklärung haben Sie aber mit dem Geschwafel in Ihrem Post auch nicht beigetragen.

Mein Geschwafel lässt sich auf eine Kernaussage reduzieren:

„Bitte informiert euch, bevor ihr euch meinungsstark äußert!“

Mauersegler

Bitte informiert euch, bevor ihr euch meinungsstark äußert!“

Wieso das denn jetzt auf einmal? Das haben wir doch noch nie so gemacht! ;-)