Einkäuferinnen mit Shoppingtüten auf der Zeil in Frankfurt

Ihre Meinung zu Modeindustrie: "Fast Fashion" wird ein bisschen langsamer

Auf dem Modemarkt tut sich was: Bekannte Marken verschwinden, neue Labels drängen in den Markt. Nachhaltigkeit spielt eine wachsende Rolle - und die Produktion in Europa ist stärker gefragt. Von Anke Heinhaus.

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137 Kommentare

Kommentare

morgentau19

In jungen Jahren war eines meiner Hobbys mit Freundinnen in Boutiquen einzukaufen. (Nannte man früher so) Mit dem Alter lässt das nach- bei mir zumindest. Heute stelle ich bei den jungen Frauen ähnliches Kaufverhalten fest. Nein, nicht alle! 

Was kann man machen? Ein politisches Gesetz mit regelmäßigen Kleiderschrank-Kontrollen? Geht nicht, es fehlen die Fachkräfte. Vergessen sie ´s. 

Modewerbung verbieten? Blödinn! Was verboten wird, reizt umso mehr. 

Aufklärung? Die braucht es nicht. Jede(r) weiß Bescheid. 

Die Zeit, die Reife hat es bei mir gebracht. 

Ich darf mich Meister Lampe ´s Aussage anschließen: Mode und Nachhaltigkeit schließt sich aus

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Forengeschwätz

Modewerbung verbieten? Blödinn! Was verboten wird, reizt umso mehr. 

Vielleicht Schockbilder wie auf der Zigarettenpackung?

heribix

Das schöne daran ist das die Leute die massenhaft  Wegwerfkleidung ala Preimark kaufen, ständig das neueste Handy brauchen und jedem Trend hinterher reinen, jene Generation ist die uns Alten vorwirft das wir deren Zukunft zerstört haben weil wir nicht nachhaltig genug gelebt haben.  

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Kristallin

Warum sprechen Sie nicht einfach mal mit jungen Menschen welche sich für die Umwelt engagieren?

Tragen Sie das ruhig vor, oder informieren Sie sich über "zero waste".

Haben junge Erwachsene ins Leben gerufen.

 

werner1955

Warum sprechen Sie nicht einfach mal mit jungen Menschen welche sich für die Umwelt engagieren?

Also ich habe es versucht. Leider sind Sie fakten und naurwissenschftlichen zusammenhängen nicht zugänglich. Auch höhre ich immer nur "man müsste" und nur sehr selten "ich mach das mal" für Euch. 

melancholeriker

Haben Sie sich noch nie gefragt, wer die Vorbilder sind für Konsum ohne Sinn und Verstand und wir brauchen den für das Wirtschaftwach$tum?  

Wie soll ein Kind von Helikopterpapa und Enkel von 50 000 aufs Sparbuch - Oma den Wert von Dingen erkennen im Spannungsbereich von Leistung gegen faire Entlohnung? 

Übrigens sind die Abhängigen dieser Auswüchse mit ihren Klamottenticks nicht dieselben, die Freitags auf die Demo gehen. Das versteht sich doch von selbst. Letztere verstehen etwas von Selbstwidersprüchen. Und Sie? 

 

91541matthias

Naja,es dürfte nur wenig "50000 aufs Sparbuch-Omas" geben, die brauchen ihr Geld für sich selbst

Forengeschwätz

Sie sagen zwar wenig Neues über die junge Generation, aber viel Überflüssiges über alte Vorurteile.

RoyalTramp

Die gibt es auch. Aber bei Jugendlichen erwarte ich nicht unbedingt die erwachsene Reife und Reflexionsfähigkeit, die jemand Mitt-50er eigentlich haben sollte. Was ich aber mit meinen 48 Lenzen oftmals sehe, ist gerade der umgekehrte Fall: Erstaunlich viele junge Menschen zeigen sich beim Konsum weitaus reflektierter als deren Papas oder Mamas. Das gilt natürlich nicht für alles und jeden im gleichen Umfang. Aber ich sehe durchaus Trends. 

amran.juli

Glauben Sie wirklich, daß z.b. die Mitstreiter der "letzten Generation" allesamt massenhaft Wegwerfkleidung kaufen, ständig das neueste Handy brauchen und jedem Trend hinterher rennen? Also ich halte das eher für unwahrscheinlich und wenn doch, würde mich das sehr  enttäuschen. 

 

Vllt. meinen sie ja doch eher die breite Masse, die sich für Nachhaltigkeit usw. eigtl. weniger bis gar nicht interessiert. Denn auch in der heutigen Jugend  bzw. jüngeren Generationen ist nur eine verschwindend geringe Minderheit wirklich an Nachhhaltigkeit usw. interessiert, auch wenn manch Presse,- oder Fernsehberichte das Gegenteil suggerieren. 

Account gelöscht

Ich trage meine Klamotten immer sehr lange.Mode interessiert mich nicht,das war schon immer nicht mein Ding.

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Forengeschwätz

Ich trage meine Klamotten immer sehr lange.Mode interessiert mich nicht,das war schon immer nicht mein Ding.

Auch bei Themen, zu denen man nichts zu sagen hat, kann man das legitimerweise sagen.

schabernack

➢ Ich trage meine Klamotten immer sehr lange.Mode interessiert mich nicht,das war schon immer nicht mein Ding.

Am besten ist das zeitlos Modische. Schwarze oder weiße Hemden gehen immer, schwarz-weiß gestreifte auch. Längsgestreift … quergestreift sieht aus wie aus dem Knast geflohen.

Forengeschwätz

Ich trage meine Klamotten immer sehr lange.Mode interessiert mich nicht,das war schon immer nicht mein Ding.

Das erinnert mich an diesen jungen Vorzeige-CDU-Abgeordneten aus dem Osten, dessen Name ich jetzt leider nicht parat habe. Der wurde ja offenbar auch schon im Anzug geboren.

schabernack

➢ Das erinnert mich an diesen jungen Vorzeige-CDU-Abgeordneten aus dem Osten, dessen Name ich jetzt leider nicht parat habe. Der wurde ja offenbar auch schon im Anzug geboren.

Philipp Amthors erster Strampler war ein Anzug mit Krawatte.

werner1955

langsamer?

Gut so. Dieser Modeindustrie muus endlich von ex und hop wegkommen. Meine bekleidung hält ca 20 jahre bei guter Pflege und Reparatur durch meine Frau. 

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tagonist

Das ist sehr gut so!
Meine Bekleidung hält teilweise nur bis zu max. 19 (neinzehn!!) Jahre trotz guter sauberer anständiger bürgerlicher Pflege!
Was hier offensichtlich wohl fehlt ist die Reperatur durch die sog. "Meine Frau".
Mode sollte eventuell vielleicht verboten werden oder zumindest sehr genau überwacht!

H. Hummel

Die Industrie diktiert was Mode ist und was kaufen "dürfen". Den "Alten" dürfte Konsumverzicht da leichter fallen, als den "Jungen". 

Wenn wir uns zurückerinnern war es bei uns nicht anders ... der Umfang war ein anderer. Wir kannten noch den/die Schuster im Ort, die Näherin für den Reißverschluss, den Riss in der Hose, jeden Betrieb und jeden Schmied der den Käfer oder Kadett reparieren konnte, denn die Beulen wurden bis es nicht mehr gIng "gezogen, gehämmert und verspachtelt" ... nix Neuteil. Es gab den Radio und TV-Techniker der nahezu jedes Gerät wieder zum Laufen brachte denn es war oft genug auf Raten gekauft. Der Weg zur Schule erfolgte zu Fuß, per Fahrrad, Moped, Bus oder Bahn, nicht mit dem Auto ... bei jedem Wetter ... 

Man könnte das fortsetzen ... und ich bin "erst" 67 ... Jede Zeit hat halt ihrs. Ich brauche mir in der Hinsicht von keinem "Buntspecht" etwas vorwerfen lassen. 

das ding

Mutti hat gestrickt und geflickt, das es nur so eine Freude war. Schals, Socken, Handschuhe, Pullover... Und wenn mein Vater Schuster gewesen waere, waere die Sohle 20 mal erneut drangenagelt worden sein.

FakeNews-Checker

Dabei  sollten  Sie  bedenken,  daß  die  Agenda  2010  nicht  mal  eine  simple  Waschmaschine  mittellosen  und  arm  gearbeiteten  Menschen  ermöglicht.  Waschmaschinen,  wie  sie  u.a.  zuhauf  bei  all  den  Existenzvernichtungen  und  Obdachlosmachungen  unter  der  Agenda  2010  anfallen  und  in  der  Vernichtung  landen.   Nachhaltiges  Wirtschaften  ist  unter  solchen  Vorzeichen  noch  immer  ein  Fremdwort  und  gerät  unter  so  einer  Ampel-Politik  zur  Lachnummer,  die  das  BGE  rasch  beenden  könnte.  

schabernack

➢ Meine Bekleidung hält ca 20 Jahre bei guter Pflege und Reparatur durch meine Frau.

Bei Heinz hält das nicht so lange. Heinz seine Frau ist verstorben.

Und der anständige eigenverantwortliche Mann pflegt und repariert seine Klamotten sowieso selbst ist der Mann. In den Baumarkt nehmen Sie Ihre Frau ja auch nicht mit.

Forengeschwätz

Meine bekleidung hält ca 20 jahre bei guter Pflege und Reparatur durch meine Frau. 

Wie kann man Ihre Frau erreichen?

Schirmherr

Nachdem man in den 1970ern die deutsche Klamottenindustrie total abgebaut und immer weiter weg in  immer neu entdeckte noch billigere Billiglohnländer, mit den bekannt gewordenen Auswirkungen verschoben hat, frage ich mich, wie man sich nun einen erneuten Aufbau  in Europa vorstellt. Die Familienhierachien von Arbeitern in der Kleidungsindustrie sind längst ausgestorben, die Bezahlung würde nicht ausreichen, um hier leben zu können, die Atracktivität der Jobs keine Facharbeiter generieren, die Waren alleine schon der absehbaren Mindestgehaltsstrukturen unbezahlbar . Da frage ich mich, sollte man etwa planen , das zu “brauchende“ Personal zu importieren? Oder glaubt man etwa, dass die seit 2015 hier empfangenen „bestens ausgebildeten Facharbeiter“ diesen Part übernehmen? (Fragezeichen rein aus gramatischen Gründen mit angebracht) Bestimmt soll da zur Realisierung wieder der Staat (also wir!) die notwendigen Kredite(?) zur Verfügung stellen. 

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tagonist

Immer wieder spannend wie manche "Leute" oder sog. "Kommentierer" (die AnFÜHRungszeichen sind rein gramatikalisch aber dennoch gründlich angebracht) ihre (seine[?{!}] irgendwie und auf jede mögliche Art und Weise latente (![das Ausrufezeichen ist rein gramatikalisch angebracht wegen Grün{d}en)]  Fremdenfeindlichkeit austoben können während  das VOLK (und auch nicht-rassistische Menschen wie WIR) durch die sog. "Moderation" an reiner entsprechenden Reaktion gehindert werden.

schabernack

➢ Immer wieder spannend wie manche "Leute" oder sog. "Kommentierer" (die AnFÜHRungszeichen sind rein gramatikalisch aber dennoch gründlich angebracht) …

Anführungszeichen um «Leute» herum sind völlig sinnlos. Jeder Mensch ist auch ein Leut im Singular. Anführungszeichen um «Tiere» herum sind auch völlig sinnlos. Jedes Tier ist ein Tier und kein Bier.

Forengeschwätz

Anführungszeichen um «Leute» herum sind völlig sinnlos.

Kommt auf die Leut an, gegen manche mag es helfen.

Anführungszeichen um «Tiere» herum sind auch völlig sinnlos. Jedes Tier ist ein Tier und kein Bier.

Vielleicht mit Ausnahme des guten alten Ulmer Ochsenbräu.

Forengeschwätz

Da frage ich mich, sollte man etwa planen , das zu “brauchende“ Personal zu importieren? Oder glaubt man etwa, dass die seit 2015 hier empfangenen „bestens ausgebildeten Facharbeiter“ diesen Part übernehmen? (Fragezeichen rein aus gramatischen Gründen mit angebracht)

Auch so gut verklausuliert, ist Ausländerfeindlichkeit erkennbar und meines Erachtens jedenfalls nicht angebracht. Egal mit welcher Grammatik.

RoyalTramp

Arbeitern in den Kleidungsindustrien? Um Himmels Willen! In welchem Jahrhundert leben Sie eigentlich?

Noch nie was von Automatisierung gehört? Es braucht theoretisch keinen einzigen menschlichen Arbeiter in der Kleiderindustrie mehr. Die einzigen die es hier braucht, sind ein Designer (aber bald auch durch KI ersetzbar?) und ein Computeringenieur, der die Routine in die Computer einspeist. Alles andere machen Roboter! 

Mit dem Denken des letzten Jahrhunderts, kann man die Zukunft nicht gewinnen! Bitte, in der Gegenwart ankommen!

harry_up

Warum verbiegen Sie sich sprachlich derart, wo Sie Ihre Meinung doch in einem schlichten Satz hätten loswerden können?

Schirmherr

Billigst Klamotten zusammen flicken zu lassen und sie hier dann oft für unverhältnismäßig viel Geld los zu schlagen, das wird aber dann bei Produktion in Europa, bei deren in der Kleiderindustrie nicht ganz so tiefen Lohnzahlungen,  nicht gehen. Oder gibts da schon Pläne zwischen Industrie und Staat, die Lohngesetzgebung aushebeln zu dürfen?

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Forengeschwätz

Oder gibts da schon Pläne zwischen Industrie und Staat, die Lohngesetzgebung aushebeln zu dürfen?

Das ist ja nicht mal eine rhetorische Frage, das ist ja einfach nur Quark.

Meister Lampe

haben sie gelesen WO in Europa stärker Produziert wird?

Dann erübrigt sich ihre Frage.

ps. steht im Artikel

FakeNews-Checker

Im  Prinzip  gut,  aber  für  viele  arm  gearbeitete  Menschen  ohne  BGE  nicht  finanzierbar.   Somit  gewinnt   auch  weiterhin  die  Billigstklamotte  aus  Bangladesh  und  China  das  Rennen.   Und  so  gehen  auch  weiterhin  die  neuen  Mode-Labels  den  selben  Pleiteweg  der  alten.

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Forengeschwätz

Und  so  gehen  auch  weiterhin  die  neuen  Mode-Labels  den  selben  Pleiteweg  der  alten.

Welchen Pleiteweg?

Meister Lampe

Wie viele Jeansmarken fallen ihnen aus dem Stegreif ein?

Wer nicht billigst produziert und eine schlechte Werbung macht, fällt.

Wer billigst produziert und Top-Werbung macht (dabei etwas verschweigt)

zb. Herstellungsbedingungen ist der Gewinner.

Es geht um Gewinne für einige Wenige dort. 

Forengeschwätz

Wie viele Jeansmarken fallen ihnen aus dem Stegreif ein?

Wenige. Als Student hab ich immer Levis getragen. Heute trage ich bei der Arbeit Engelbert Strauß oder Anzüge von der Stange.

Forengeschwätz

Im  Prinzip  gut,  aber  für  viele  arm  gearbeitete  Menschen  ohne  BGE  nicht  finanzierbar.

Wer sich ohne BGE (what the hell) nicht zu kleiden vermag, der gehe im Adamskostüm.

RoyalTramp

Für mich persönlich sind es auch nicht die working poor, die den Kern des Problems darstellen. Die können eben nicht anders aufgrund der ihnen (nicht zur Verfügung stehenden) liquiden Mitteln. Gut... da gäbe es noch Second-Hand. Aber auch Second-Hand gibt es nicht jederzeit und überall gerade das, was man braucht. Außerdem würde ich mir auch z.B. keine Second-Hand-Unterhose zulegen wollen.

Das Problem sind doch eher "Marken", die zwar exorbitante Preise für ihre Waren verlangen, aber dennoch für 50 Cent in Bangladesh arbeiten lassen. Und ein Problem sind auch Menschen, die diese Ausbeutung aufgrund ihres "Rechts auf freie Selbstentfaltung" meinen, auch noch weiter befördern zu dürfen. 

Forengeschwätz

Außerdem würde ich mir auch z.B. keine Second-Hand-Unterhose zulegen wollen.

Unterhosen spielen am Second Hand Markt vermutlich keine übermäßige Rolle. Ich kenne aber Ihre Vorlieben nicht.

Kristallin

Außer es steht ein fetter Markenname auf dem Rand des Schlüppers, Dessous ect

Nettie

„"Fast Fashion" wird ein bisschen langsamer“

Deshalb: „Nachhaltigkeit spielt eine wachsende Rolle“

Hoffentlich setzt sich dieser Trend ein bisschen schneller durch.

Immer ‚schnelleres‘ Konsumieren und Wegwerfen um eines irregeleitetn Wirtschafts- bzw. ‚Wachstums‘verständnisses Willen - und das gleichzeitige ‚Schaffen’ immer weiterer Probleme auf Kosten bzw. zulasten von Mensch und Umwelt - aufgrund eines immer schnelleren Substanzverlustes (= an allgemeinen Existenzgrundlagen) für alle Marktteilnehmer bzw. Bewohner der Erde ist einfach nur pervers.

FakeNews-Checker

Egal  ob  gesunde  Ernährung  raus  aus  immer  mehr  fehlernährten  Pflegefällen  und  Pflegenotstand,    oder  Klamotten  für  ein  Mindestmaß  an  Menschenwürde.  Da  der  Sozial?staat  zu  beidem  nicht  in  der  Lage  ist,  bedarf  es  einer  Zeitenwende  weit  über  dem  Kleingeist  der  SPD  mit  dem  BGE.

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Forengeschwätz

Egal  ob  gesunde  Ernährung  raus  aus  immer  mehr  fehlernährten  Pflegefällen  und  Pflegenotstand,    oder  Klamotten  für  ein  Mindestmaß  an  Menschenwürde.  Da  der  Sozial?staat  zu  beidem  nicht  in  der  Lage  ist,  bedarf  es  einer  Zeitenwende ...

Wem der stete Ruf nach staatlicher Gießkanne langsam zu dumm wird, der fasse sich mal an die eigene bedingungslose Nase.

Schneeflocke ❄️

Bis zu Corona-Zeiten habe ich für mich selber und die sehr armen Menschen aus meiner umliegenden Nachbarschaft (als Geschenk) Kleidung ausschließlich Secondhand gekauft. Dabei dann aber auch auf gute Marken geachtet. Von den im Artikel benannten Marken z.B. Esprit. Auch Secondhand bekommt man neuwertige oder kaum gebrauchte Artikel, die man noch lange gut tragen kann. Inzwischen muss man bei nicht mehr fabrikneuer Kleidung aber vorsichtig sein, denn in Deutschland treiben sich die Bettwanzen um, die einzuschleppen wäre der reinste Horror. Zum Glück ist bei mir bis jetzt noch alles gut gegangen. Dass Modeanbieter in den Innenstädten (wo ich nie einkaufe) von Insolvenzen betroffen sind, liegt vielleicht hauptsächlich an den Lockdowns und 2G-Beschraenkungen während der Pandemie, könnte ich mir vorstellen. Ich z.B. kaufe auch jetzt noch keine Kleidung (weder neu noch gebraucht), weil ich das Geld dafür aktuell nicht übrig habe, bei der Inflation und den Energiepreisen...

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Forengeschwätz

Dass Modeanbieter in den Innenstädten (wo ich nie einkaufe) von Insolvenzen betroffen sind, liegt vielleicht hauptsächlich an den Lockdowns und 2G-Beschraenkungen während der Pandemie, könnte ich mir vorstellen.

Nö, sicher nicht. Tipp: Kaufen Sie doch bitte vermehrt dort ein.

Schneeflocke ❄️

"Nö, sicher nicht. Tipp: Kaufen Sie doch bitte vermehrt dort ein."

 

Wozu denn das? Mein Einkommen kann mit den dort geforderten Preisen doch gar nicht mithalten. Da warte ich lieber, bis eine gut betuchte Person sich die Teile im Shoppingwahn-Kaufrausch kauft und dann nächstes Jahr ungetragen im Secondhand-Laden abgibt. Boutiquen werden vielleicht diese Zeiten nicht überleben, denn es gibt ja auch noch das Internet, welches bessere Konditionen und besseren Kundenservice bietet. Für mich persönlich ist aktuell überhaupt kein Kleidungskauf möglich, weder gebraucht noch neu und nicht im Internet. Bis sich die Zeiten zum positiven ändern, tut es bei mir Nadel und Faden.

Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Gleiche Emissionsrechte in der Mode 

Der gesamte CO 2 Ausstoss für Mode muss durch alle Deutsche geteilt werden. Hat eine Person ihre Emissionsrechte bereits verwickt, muss sie sich zunächst Emissionsrechte von einer anderen Person teuer erwerben. Soll der Ausstoss des gesamten CO2 reduziert werden, muss diese Reduktion anteilsmässig von dem gleichen Guthaben jedes einzelnen abgezogen werden.

Emissionsrechte in der Mode sind sozial gerecht, fördern die Geschlechtergerechtigkeit und schonnen die Umwelt vor CO2 Verschwendung durch einzelne Personen.

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das ding

Ein festes CO2-Budget pro Kopf – wie ginge das?

Ein Artikel bei: Br24. vom 25.01.2023.

Zitat auis dem Artikel: "Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) machte in der Sendung [ARD-Magazin Panorama vom 12. Januar] den Vorschlag, eine Art privaten Emissionshandel einzuführen: "Jeder Mensch kriegt drei Tonnen CO2 pro Jahr, aber wer mehr braucht, muss es sich eben einkaufen," schlug Schellnhuber vor. Aber: Ginge das überhaupt? Und wenn, wie?"

Alles Qautsch? Der Artikel geht ins Detail: Resumee: Nicht praktikablel. Aber anstatt einfach Quatsch zu sagen, heisst es: "Es ist eine gute Idee, weil es Bewusstsein schafft, wo die planetaren Grenzen liegen, auch eines jeden Einzelnen von uns." Am Besten Sie lesen den Artikel mal. Und sei es nur, um zu begreifen, wo wir stehn. (Am Abgrund)

R A D I O

Ein CO-Budget pro Kopf ist notwendig, wird nicht zu umgehen sein. Der Artikel bringt nur ein paar oberflächliche Einwände dagegen und andere Meinungen. Dass letztlich nur helfen wird, die Emissionen insgesamt wirklich zu reduzieren, das ist ja klar. Denn mit CO-Budgets und Kompensationen per Zertifikat ändern wir nur den Preis, die Relationen, die Umweltbelastungen werden deshalb nicht grundsätzlich oder kaum abnehmen, die ungerechte Verfügungsmacht über Ressourcen bleiben erhalten.

Forengeschwätz

Der gesamte CO 2 Ausstoss für Mode muss durch alle Deutsche geteilt werden. Hat eine Person ihre Emissionsrechte bereits ...

Ohje, da machen Sie Ihrem Namen ja wieder mal alle Ehre.

schabernack

➢ Der gesamte CO 2 Ausstoss für Mode muss durch alle Deutsche geteilt werden. Hat eine Person ihre Emissionsrechte bereits verwirkt, muss sie sich zunächst Emissionsrechte von einer anderen Person teuer erwerben.

Sollte das nicht gelingen, oder man hat zu wenig Geld, um das Emissionsrecht zu kaufen. Muss man nackt wandern, oder nackt mit dem Fahrrad in den Biergarten radeln.

91541matthias

Wir leben schon immer nachhaltig in Sachen Mode..was irgendwann nicht mehr tragbar ist, kommt in den Schrank für Putztücher und Haushaltsdinge. Neues wird höchstens 1-2x im Jahr gekauft oder wenn z.B. eine Reha ansteht wie heuer im Frühling.

Autos werden gefahren, bis der TÜV uns scheidet..so muss ich mir nur alle 10 - 12 Jahre Gedanken über einen neuen Wagen machen muss..

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Forengeschwätz

Wir leben schon immer nachhaltig in Sachen Mode..was irgendwann nicht mehr tragbar ist, kommt in den Schrank für Putztücher und Haushaltsdinge. Neues wird höchstens 1-2x im Jahr gekauft oder wenn z.B. eine Reha ansteht wie heuer im Frühling.

Bei meinem Kleiderschrank war im Frühling auch eine Reha fällig. Und ab in den Container.

91541matthias

Solange keine Lumpen im Altkleidercontainer landen..

Forengeschwätz

Autos werden gefahren, bis der TÜV uns scheidet..so muss ich mir nur alle 10 - 12 Jahre Gedanken über einen neuen Wagen machen muss.

Da würde ich Ihnen empfehlen, mal über eine anständige Marke nachzudenken.

91541matthias

Mein Dacia ist eine anständige Marke..wird gefahren bis er ü 200000 km drauf hat.

Nicht jeder kann und will sich ein Auto mit Stern,  Ringen oder bayerischer Raute leisten..

das ding

Gerade eine Doku aus dem Jahr 2332 empfangen: "... schliesslich wurde vor 10 Jahren endlich auf ressourcenfressende Modekleidung voellig verzichtet als die VR-Brille global das Smartphone ersetze. Stattdessen traegt jeder eine Standardkombi, die Hitze und Kaelte isoliert und biologisch abbaubar ist. Die Mode wird virtuell im Auge des Betrachters von einer AI erzeugt." 

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Kaneel

Haben Sie sich möglicherweise mit der Jahreszahl vertan? Ein solches Szenario erwarte ich deutlich früher. 2100 spätestens.

R A D I O

Modehäuser sollte man verklagen können. Die Produzenten und Konsumenten von Fashion usw. ebenfalls Es ist klar, dass sie der Menschheit und dem Planeten großen Schaden zufügen. Unnötige Müllproduktion ist Sünde und Verrat. Außerdem gibt es bereits ein hochinstanzliches Urteil, was Umwelt, Klima und die Zukunft betrifft. Der Gesetzgeber, die Abgeordneten des Bundestages, sollte in Sack und Asche gehen, bis sie anständige Gesetze gegen Moden hinbekommen.

Werner40

Das Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und sich über seine Kleidung zu präsentieren, insbesondere bei jungen Menschen, wird wohl noch lange bestehen. Es muss aber keine fast fashion sein. Es gibt viele Alternativen von second hand bis selber nähen z.B. 

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