Reisende sind im Frankfurter Hauptbahnhof unterwegs.

Ihre Meinung zu Ein Monat Deutschlandticket: Genuss in vollen Zügen?

Erst Himmelfahrt, dann Pfingsten - die ersten Härtetests für das Deutschlandticket sind überstanden. Bilanz: Viele Züge sind voll, aber sind sie auch voller als sonst an langen Wochenenden? Von Anke Hahn.

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109 Kommentare

Kommentare

AuroRa

Da hat sich mal wieder jemand einen besonders schönen Wortwitz ausgedacht... 

Ich kann nur aus meinem Umfeld berichten: Alle, die sowieso schon Zug fahren, sind froh um das Deutschlandticket. Und diejenigen, die sich über zu hohe Spritpreise beschweren, finden nun neue Gründe, um nicht auf die Bahn umsteigen zu müssen. Der Leidensdruck der Autofahrerei muss also noch wesentlich erhöht werden und die politische Richtungsänderung fehlt gänzlich. Vielleicht bekommen wir ja in den nächsten Jahren eine oder einen Minister für Verkehr, der/die kompetent und nicht Auto-gelenkt ist. 

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Sebastian15

Der Leidensdruck der Autofahrerei muss also noch wesentlich erhöht werden und die politische Richtungsänderung fehlt gänzlich. 

Dummerweise werden dadurch auch diejenigen getroffen, die auf das Auto angewiesen sind, weil sie auf dem Land leben (und damit meine ich nicht die Speckgürtel der Metropolen, sondern so Gegenden wie die Prignitz, die Hocheifel etc.) wo der ÖPNV keine Alternative ist und es auch auf absehbare Zeit nicht sein wird. 

PS: Das Deutschlandticket könnte ja auch sehr gut "Deutschstadtticket" heißen, weil man es auf dem Land nicht brauchen kann.

AuroRa

Wer nicht auf dem Land leben möchte, kann ja mal versuchen eine günstige Wohnung/Haus zur Miete/zum Kauf in der Stadt zu finden - dann gehen die Klagen plötzlich in eine ganz andere Richtung. Wer auf dem Land lebt, profitiert von günstigerem Wohnraum - wer in der Stadt lebt, von besserem Anschluss. Ihre Milch-Personen-Rechnung können Sie sich also sparen. 

Übrigens zahlen alle Menschen für den Ausbau der Straßen, Autobahnen, Brücken.... selbst diejenigen, die kein Auto haben. Auto-lose Menschen haben sich ein günstiges Deutschlandticket also durchaus verdient. Denn Solidarität ist keine Einbahnstraße. 

Kaneel

/Kritikunerwünscht

Es gibt auch Kleinstädte und Dörfer, die gut an den ÖPNV angebunden sind, weil sie an einer stark frequentierten Bahnstrecke liegen. Genauso gibt es innerhalb von Großstädten Bewohner von Stadtteile, die nur auf ein unzureichendes ÖPNV-Angebot zurückgreifen können. 

Wenn es nach mir ginge, würden alle vorhandenen Bahnstrecken reaktiviert. Ich stelle wiederholt fest, dass in Orten, die ich ohne Auto schlecht erreichen würde, noch Schienen vorhanden sind. Gegen eine Reaktivierung positonieren sich einerseits Anwohner, zum anderen werden wirtschaftliche Aspekte dagegen vorgebracht. 

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, dort ist ein Auto i.d.R. notwendig. Ich halte aber nichts davon Land- gegen Stadtbewohner auszuspielen und auch nichts davon Menschen, die einen Ausbau des ÖPNV in Stadt und Land vorantreiben möchten bzw. diesen nutzen, zu diskreditieren.

Kritikunerwünscht

Sie müssen aber auch bedenken, dass nicht alle Bürger in Städten leben, wo es einen guten ÖPNV gibt. Pauschal alle Menschen zu beschimpfen, weil sie nicht mit Bus oder Bahn fahren, geht deshalb total daneben. Wenn es im Dorf nur morgens und abends eine Verbindung zur nächsten Stadt gibt und man dann entweder die Arbeit kündigen müsste, um kein Auto nehmen zu müssen oder aber lieber Auto fährt, um beruflich tätig sein zu können, alternativ aufs Fahrrad umsteigt, um 3 Stunden Fahrweg zu haben oder/und um verschwitzt und verschmutzt bei Kunden, Klienten, Auftraggebern anzukommen, dann bleiben nicht viele Alternativen übrig. Die Welt ist größer, als mancher auf dem ersten Blick sieht.

AuroRa

Wer nicht auf dem Land leben möchte, kann ja mal versuchen eine günstige Wohnung/Haus zur Miete/zum Kauf in der Stadt zu finden - dann gehen die Klagen plötzlich in eine ganz andere Richtung. Wer auf dem Land lebt, profitiert von günstigerem Wohnraum - wer in der Stadt lebt, von besserem Anschluss. Ihre Milch-Personen-Rechnung können Sie sich also sparen. 

Übrigens zahlen alle Menschen für den Ausbau der Straßen, Autobahnen, Brücken.... selbst diejenigen, die kein Auto haben. Auto-lose Menschen haben sich ein günstiges Deutschlandticket also durchaus verdient. Denn Solidarität ist keine Einbahnstraße. 

asimo

>alternativ aufs Fahrrad umsteigt, um 3 Stunden Fahrweg zu haben oder/und um verschwitzt und verschmutzt bei Kunden, Klienten, Auftraggebern anzukommen,

 

Ich fahre sehr überwiegend Fahrrad. Schmutzig werde ich eigentlich nicht. Manchmal nass und ja, schwitzen tue ich auch mal. Aber das stört nicht, man kann das auch managen. Wer glaubt, nur steril mit Schlips Geschäfte machen/beeindrucken zu können, hat's eh nicht gerafft. Es geht um Inhalte und Produkte. Zudem wirke (und bin) ich viel vitaler als die meisten Klimanlagen-Motorbechdosen-Mimöschen. 

Oder kurz: Das sind fast alles nur Ausreden um schön bequem zu sein und bloß nichts zu ändern. Schade!

Nota bene: Ja, Ausnahmen gibt es. Aber ich bin mir sicher man könnte weitestgehend verlustfrei 80% des Pkw-Verkehrs einsparen. 

 

ihrefeld

 

Ich gehe davon aus, das du z.B. deinen 

Möbelkauf bei Ikea etc. mit dem Lastenrad transportierst,viel Vergnügen dabei. Ich fahre sehr gerne Auto und werde dies auch weiterhin tun.

AuroRa

Du darfst von mir aus so viel mit dem Brummbrumm fahren, wie du willst. Du musst halt dafür zahlen. Enjoy. 

ihrefeld

Ich fahre Firmenwagen mit privat Nutzung. Und jetzt allen viel Spass bein Radfahren, hoffe das bald eine Randmaut eingeführt wird.

Be We

Ich fahre Firmenwagen mit privat Nutzung. 

Böse, das sorgt jetzt aber nicht unbedingt für weniger Schaum vorm Mund :-)

Ich hoffe übrigens nicht auf eine Radmaut. Ich kann der ganzen Argumentation auch nicht im Geringsten folgen, warum es für AutoRa besser wird, wenn andere mehr zahlen. Das wird doch nicht nur einfacher Neid sein?!

gelassenbleiben

wie kommen Sie darauf, dass man auf Autofahren neidisch sein sollte?

Be We

Weil man damit die Freiheit hat, selbständig entscheiden zu können wann man wohin fährt. Und das sogar, wenn es von Hintertupfingen A nach Hintertupfingen B geht.

Dem allgemeinen Tenor nach ist das aber eine ungeheuerliche Frevelei, sich sowas erlauben zu können und da liegt die Vermutung Nahe, dass es eventuell Neid sein könnte, dass man selbst diese Freiheit nicht hat.

Welches Motiv für den Autohass könnte es denn sonst geben?

AuroRa

Wieso sollten Menschen, die kein eigenes Auto besitzen sollen, keine Freiheit haben? Muss ich Ihnen tatsächlich erklären, dass Menschen, die kein eigenen Auto besitzen, tatsächlich die Freiheit haben, von Hintertupfingen A nach Hintertupfingen B zu fahren? 

Wieso gehen Sie von "Autohass" aus? 

Ich bin erstaunt über so viel - nennen wir es mal - "Interepretationsfreiheit". 

 

 

asimo

ich habe keinen Hass, aber eine Abneigung, da Autofahren

- resourcenverschwendened ist (Energie/Flächenverbrauch)

- emissionsstark ist; Emissionen die zu vielen Problem führen (CO2, NO, Ruß, Kunststoffabrieb, Lärm)

- andere Personen und Tiere im öffentlichen Verkehr gefährdet (es ist ein recht großer schnell bewegter Massekörper).

kurzum: es ist überwiegend nicht nachhaltig und das lehne ich ab. Basiert auf einer einfachen Logik. Bequem ist es vielleicht, aber bequem geht die Welt zu Grunde und bequem ist IMHO langweilig!

 

 

 

 

AuroRa

Warum sollte ich auf Menschen neidisch sein, die jeden Tag Zeit im BrummBrumm vergeuden? Das ergibt keinen Sinn. 

Langsam habe ich den Eindruck, dass die Ursache, weshalb Sie "der ganzen Argumentation auch nicht im Geringsten folgen" können, nicht in der Argumentation liegt...

Be We

Ich stelle mal die kühne Behauptung auf, dass man mit dem Auto tendenziell Zeit spart. Also würde man für die gleiche Tätigkeit mit den Öffis noch viel mehr Zeit vergeuden. 

Wenn Sie natürlich frei von jeglichen Zwängen sind irgendwohin zu kommen dann kann man Sie ja beglückwünschen, andere haben da vielleicht nicht soviel Glück :-)

AuroRa

Mein Arbeitsweg ist mit dem Rad definitiv schneller erledigt als mit dem Auto. Das hat nichts mit "Glück" zu tun, sondern mit kluger Planung des Wohnortes. 

Falls es Ihnen um das "Glück" bzw. "Unglück" der deutschen Bevölkerung geht: Etwa 1/3 der Bevölkerunghat kein Auto. Ein Teil davon kann sich diesen "Glück" einfach nicht leisten. Sollen diese Menschen nun Ihrer Meinung nach "alle daheim bleiben"?

Be We

Das freut mich für Sie. Wenn das der schnellste Weg ist, dann wäre es ja unsinnig ein anderes Transportmittel zu verwenden.

Bei der "klugen Planung des Wohnorts" muss ich aber leider wieder vehement widersprechen. Sie gehen da von Ihren aktuellen Lebensumständen aus, so etwas ändert sich aber über die Jahre. Und wer sind Sie (oder auch ich), um zu bestimmen wie jemand zu leben hat? Das ist doch die individuelle Freiheit eines Jeden. Ich würde in irgendeinem Wohnsilo bspw. verrückt werden, anderen gefällt das dort - jeder Jeck is annerst.

Das hat aber mit Klugheit rein gar nichts zu tun.

Im Übrigen lebt der überwiegende Teil der Bevölkerung in Deutschland auf dem Land. Sind die alle dumm? :-)

Alter Brummbär

Im täglichen Stau Zeit sparen?

Be We

Wenn die Alternative noch elendiger ist, ja.

AuroRa

Warum sollte eine Radmaut eingeführt werden? Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Sie hätten sich mit Ihren Wünschen zumindest ein wenig bemühen können. 

Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Spaß im Stau mitten in der Blechschlange - an der ich mit dem Rad vorbeifahre - auch bei schlechtem Wetter. Vielleicht sehen sie mich ja mal, wie ich Ihnen beim Vorbeifahren zuwinke. 

Kaneel

Eine Randmaut für KFZ-Parker unterstütze ich sofort. Eine Radmaut zahle ich sehr gerne, wenn es dafür entsprechende Straßen gibt, die ausschließlich dem Radverkehr vorbehalten sind, die zwei Meter breit sind und sowohl von Laub als auch von Schnee vorrangig befreit werden. Das hieße aber, dass dem Autoverkehr in Städten eine Spur weggenommen wird oder die Seitenparkstreifen wegfallen.

Vor Ort gibt es hier einen s.g. Radschnellweg. Der ist aber nicht schneller befahrbar als zu dem Zeitpunkt als der nur ein Weg war, der mehr Sicherheit für Radfahrende bot als die Benutzung des Radwegs neben der Hauptverkehrsstraße.

Die erwähnte Strecke teilen sich Radelnde mit Spaziergängern und mit Anwohnern, die mit Auto zu ihren Zufahrten wollen. Auf der Strecke muss mehrmals eine Autostraße überquert werden, deren Benutzer Vorfahrt haben. Wie gesagt, ich zahle gerne für die entsprechende  Radinfrastruktur - allerdings geht der Ausbau dieser mit Kompromissen für Autofahrer einher.

AuroRa

Naja, eine Autobahn, die mautfrei für alle Fahrzeuge > 60 kmh befahrbar ist, wäre dann kostenlos, wärhrend die Radmautstraßen kostenpflichtig wären. War ergibt keinen Sinn.

Kaneel

Müsste man dann für KfZ-Nutzende natürlich auch einführen. Ich meinte aber wohl eher so etwas wie eine Radfahrabgabe. Aber eigentlich möchte ich für meinen Beitrag für die Umwelt und die Gesundheit nicht mehr zahlen müssen als es Autofahrende dazu im Vergleich tun.

fathaland slim

Ich fahre sehr gerne Auto und werde dies auch weiterhin tun.

Tun Sie das, tun Sie das.

Geschmacksache, sprach der Affe und biss in die Seife, wie mein Vater zu sagen pflegte.

Kaneel

Du musst für einen Großeinkauf aber nicht zwangsläufig das eigene Auto nutzen, sondern kannst auf Car-sharing zurückgreifen.

asimo

Ich mache fast alles mit dem Rad. Auch größere Dinge kann man damit durchaus transportieren. Fundamental muss das aber auch nicht sein. 

Autofahren muss mit den Realkosten (ökologische Folgekosten) bepreist werden, das wäre schon ein Gewinn. Und ja, mein Ziel ist eine massive Reduktion des motorisierten Verkehrs (-80%) mit Rückbau vieler Straßen und Flächenentsiegelung. Denn der massive motorisierte Verkehr schadet der Umwelt und verbaut unser aller Zukunft. Autofahren ist nicht nachhaltig. Nichtnachhaltige Dinge müssen reduziert werden. Fahren Sie also gern Auto, aber möglichst wenig und zu den realen Kosten.

AuroRa

Bin dabei <3

gelassenbleiben

Für Möbel: ikea hat einen Lieferdienst sogar bis in die 4. Etage ohne Aufzug. Für die üblichen Ikeakäufewie Kerzen/Blumen reicht das Lastenfahrrad. Wer gerne mit Vergnügen unnötig Auto fährt, lebt sein Vergnügen auf Kosten der nächsten Generationen

schabernack

➢ Da hat sich mal wieder jemand einen besonders schönen Wortwitz ausgedacht...

Ist wie mit: «Bis auf den letzten Platz ausverkauft».

Und man fragt sich … warum nur wird der nicht auch verkauft.

Sebastian15

Man darf nicht vergessen, dass der RE in Potsdam genau so viele Fahrradstellplätze bietet wie der Besteller vorgibt (und bezahlt), also in dem Fall liegt der "schwarze Peter" beim VBB.

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fathaland slim

Es geht nicht um die Anzahl der Fahrradstellplätze. Wenn der Zug mit Menschen überfüllt ist, transportiert er aus Sicherheitsgründen gar keine Fahrräder mehr, da kann es noch so viele Fahrradstellplätze in ihm geben. Die dürfen dann nicht genutzt werden.

fathaland slim

Ja, man soll das Leben in vollen Zügen genießen. Dieses Wortspiel kenne ich seit frühester Kindheit, und die ist schon ein, zwei Jährchen her.

Ich als Vielfahrer stelle aber, wenn überhaupt, dann nur einen sehr moderaten Anstieg der Auslastung der Züge fest. kein Vergleich zum 9€-Ticket. Isofern möchte ich der Einschätzung des Pro Bahn-Sprechers beipflichten.

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schabernack

➢ Ich als Vielfahrer stelle aber, wenn überhaupt, dann nur einen sehr moderaten Anstieg der Auslastung der Züge fest. kein Vergleich zum 9€-Ticket. Insofern möchte ich der Einschätzung des Pro Bahn-Sprechers beipflichten.

Das 9€ Ticket war auch in der Sommer- und Semesterferienzeit.

➢ Ja, man soll das Leben in vollen Zügen genießen.

Der Maximalgenuss entsteht in der Tokyo Metro zwischen 07:00 Uhr und 08:30 Uhr.

werner1955

Genuss in vollen Zügen?

Ich gönnen das jedem. Ich brauche solchen "Genuss in vollen Zügen" nicht. 

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AuroRa

Für Sie dann gerne der Genuss auf vollen Autobahnen... mitten in der Blechschlange. Enjoy. 

werner1955

Ich versuche immer dann zu fahre mit meinem kleinen klimatisierten saubern PKW wenn nicht viel Verkehr ist. 

Sauber für mich und pünktlich. Je mehr Bürger das deutschland Tiket nutzen um so besser für die Umwelt und für mich. 

gelassenbleiben

‚Kleiner klimatisierter sauberer PKW‘ Geht es vielleicht noch eine Nummer zynischer PKW und Klima in einem Satz mit sauber unterzubringen?

werner1955

Also ich persönlich änder mit meinem Ökoprint nicht. Es gibt persönliche Freiheit die ich nutzen möchte. Kiffen will ich nicht, und ÖPNV auch nicht. 

harry_up

Also ich persönlich änder mit meinem Ökoprint nicht.

Ja. Das sagen alle, deshalb geht's mit dem Klimawandel ja auch nicht voran. Und nicht kiffen ist da besonders wirksam.

harry_up

Da Sie ständig von Ihrem sauberen Diesel sprechen:

Wie oft lassen Sie den denn waschen?

werner1955

Macht der Regen oder alle drei Monate. Der kleine ist ja schon 13 jahre alt, da ist nichts mehr mit Hiochglanz.

rolato

Anständige Bürger und Rentner fahren doch Bahn oder?

Sch.Wuppe

Dankeschön...! ;-)

werner1955

Wenn Sie könnten ja.

Aber solange ÖPNV und Bahn teuer, unsicher und unhygienisch ist bestimmt nicht.  

Alter Brummbär

Autofahren ist also bolliger, das ist mal was neues

schabernack

➢ Ich brauche solchen "Genuss in vollen Zügen" nicht.

Manche genießen lieber Stau im unsauberen Diesel.

So wie Sie bei Ihnen auf den Stauseuchenautobahnen um Düsseldorf herum. 

werner1955

Also ich stehe lieber einige zeit im Stau , klimatiseirt mit dem Radio was ich hören möchte, wenn ich möchte auch mit einer Zigarette . 

Alternativ warte ich lang am bahnhof, bekomme keien Sitzplatz im ÖPNV und muss dann bis zuer ersten Haltestelle lange laufen.

stgtklaus

Früher musste man laufen, dann viel bezahlen - heute darf man günstig schnell reisen. Freu dich doch

werner1955

Ich brauche das nicht. Es ist immer erstaunlich wie intensiv mir anständieg Forumsschreiber erklären wollen was gut und sinnvoll fürs Klima oder micht ist. 

gelassenbleiben

Es ist immer erstaunlich wie intensiv mir anständieg (ständig?) Forumsschreiber erklären wollen was gut und sinnvoll fürs Klima oder micht ist.

dass liegt daran dass Sie es a) nicht wissen und b) sich dauernd als anständig bezeichnen. Wenn Sie zu Ihrem Umweltfrevel stehen würden und den nicht immer verbrämen und schönreden würden, hätten Sie es hier im Forum leichter.

werner1955

Umweltfrevel?

Was sollte das sein. Ich sehe darin unnötig belastungen, Die gibts bei mir nicht. Meine Umweltbelastung ist nicht messbar. Die tausenden von Flügen der Politiker, besonders zwischen Berlin und Bonn oder nach Sylt schon. 

Mir kann niemand ein schlechtes Gewissen vermitteln. Und wie "fathaland slim" schrieb fährt er oft alleine in einem viele Tonnen schweren Dieselbus. Da bin ich besser. 

fathaland slim

Unterschied:

Der Dieselbus fährt auch, wenn ich nicht drin sitze.

werner1955

Noch schlimmer.  

stgtklaus

Nächster Schritt: Das Geld aus der Pendlerpauschale und den Dienstwagen-reisen-privilegien abschöpfen und in die Öffentlichen Stecken. Denn sonst sperren wir die Armen in alte gammelige Züge und die Reichen fahren ohne Tempolimit auf freien Straßen. Also Tempolimit und SUV Steuern rauf

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AuroRa

Genau so müsste es sein. Ich hätte gerne Sie anstatt Wissing als Verkehrsminister. 

Fuchs123

Schätze die abgeschöpften Gelder wären nur einen Tropfen auf den heißen Stein. Trotzdem was lange kaputt gespart wurde, braucht auch viel Zeit zum Aufbau, egal wieviel Geld man reinsteckt. Und Züge sind nicht immer gammelig, vieles liegt hier tatsächlich an den Reisenden wie die ihre Plätze hinterlassen. Und selbst nagelneue Züge mit dem Duft der Erstnutzung animieren wenig zum Bahnfahren, wenn Türen nicht aufgehen oder die Anzeigen dringend ein Softwareupdate brauchen. 

stgtklaus

Was mecjerst du über Defekte. Auto fallen auch laufen aus....deswegen gibt den ADAC. Die Reisenden  hinterlassen Dreck dann bauen wir einen Saugroboter und auf den Kurzstrecken keine Sitze 

Account gelöscht

Nächster Schritt: Das Geld aus der Pendlerpauschale und den Dienstwagen-reisen-privilegien abschöpfen und in die Öffentlichen Stecken stecken. 

Sie haben etwas vergessen, die Subventionen für E Fahrzeuge sollte man auch stoppen und für die Schiene verwenden. 

Sie als Stgtler sollen aber anders denken da sind 2große Arbeitgeber, die viele Steuer bezahlen.

Müssen Ihrer Ansicht nach auch E SUV extra Steuern zahlen ich zahle nämlich keine? Für die Bahn wird das nicht reichen.

AuroRa

"E" und "SUV" ist meines Erachtens ein Oxymoron und sollte daher weder existieren noch subventioniert werden. 

Ich fahre Fahrrad. Wo bleibt meine Subvention für den Klimaschutz?

asimo

Daher wäre ich für eine massive Verteuerung der Energie gekoppelt mit einem Energiegeld. Wer stark spart und der Allgemeinheit damit nutzt, kann einen Gewinn machen, wer angemessen spart, sollte nicht stärker als jetzt belastet werden, wer verschwendet, soll draufzahlen. Wegen mir sollte man z.B. Benzin gern auf 4-5 EUR/l hochsetzen. Wie gesagt, gekoppelt mit einem Energiegeld, um einen Grundkonsum von Energieleistungen zu gewährleisten. Das Deutschlandticket sehe ich übrigens auch skeptisch, weil eine Flatrate zwar schön bequem ist, aber auch zu starker Nutzung führt und Bahnfahren zwar umweltreundlicher als das Auto ist, mitnichten aber ohne ökologische Kosten ist.

Wichtig ist, dass generell weniger Energie umgesetzt wird und zudem auch der Flächenverbrauch umgekehrt wird.

stgtklaus

Die gibt es schon ? Suvention ist wenn man weniger zahlt. Kein Backschich. Ebkine kann man absetzen, Lastenfahrrad gabs Zuschüsse. Die hast keine Kosten bei einem normalen Ebike

werner1955

Nicht zusätzlich mit hohen kosten belastet zu werden und eien gutes gewissen sollte Ihnen als Subvention reichen.

stgtklaus

Der eine Stgt verkauft seine (Benzin) Porsche wie blöd ins Ausland und der andere zieht sich eh aus dem Autogeschäft zurück. 

0803

Wie wärs mit generell weniger Mobilität, weniger Tageskilometer pro Kopf und Tag?

asimo

Das ist der richtige Ansatzpunkt. Wichtig hierbei: Verzicht muss nicht Einschränkung heißen. Und man muss nicht auf null runter, aber eben runter.  

Tatsächlich sehe ich daher das Deutschlandticket auch etwas skeptisch, die Flatrate lädt zur nicht hinterfragten Nutzung ein. Und auch wenn die Umweltbilanz des Schienenverkehrs gut ist, sie ist nicht null! 

All in all überwiegt aber das Positive des Deutschlandtickets und es ist immerhim mal ein etwas größerer Schritt auf dem Weg Verkehr anders zu machen

 

rjbhome

Diese Monster mit bis zu  Tonnen Gewicht gehören deutlich höher besteuert,  a sse eeen deutlich mehr Energie verbrauchen. Ja, auch fast alle E Autos aufgrund der schweren Batterien .

werner1955

lso Tempolimit und SUV Steuern rauf!

Sehr gut das den Steueren kann ich alleine nicht entscheiden, das mit dem Tempolimit schon. Fahre nur 30/70/110. Es gibt ja fast überall nur höchst und keine Mindestgeschwindigkeit. 

heribix

Ich finde das Deutschlandticket garnicht schlecht. Leider ist es aber so das viele gerade auf dem Land es garnicht nutzen können. Denke auch die Unpünktlichkeit der Bahn hält viele dafon ab den Zug zur Arbeit zu nutzen. Kein Chef schaut sich das lange mit an wenn ich 2x die Woche zu spät komme. Ich denke was den öPnv betrifft haben wir noch sehr viel zu tun bis der flächendekend als Alternative zum Auto gesehen wird. 

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AuroRa

Immer früher los zu fahren, weil man mit immer längeren Staus rechnet (statistisch steigt das Verkehrsaufkommen), ist auch nicht die Lösung. 

heribix

Kann ich nicht beurteilen ich fahre mit dem Rad, wird aber auch immer stressiger durch die vielen Rentner die mit ihrem E-Bike überfordert sind. 

AuroRa

Mir sind Renter:innen, die mit ihren E-Bikes überfordert sind, trotzdem lieber als Rentner:innen, die mit dem SUV überfordert sind...

saschamaus75

>> Leider ist es aber so das viele gerade auf dem Land

>> es garnicht nutzen können

 

Dann kaufen diese das Ticket halt nicht, ist ja kein Muß. -.-