Streikkundgebung von Verdi und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG in Leipzig (Sachsen).

Ihre Meinung zu Millionen Menschen vom Warnstreik betroffen

Es ist einer der größten Warnstreiks der vergangenen Jahre: Bundesweit stehen Züge, Flugzeuge oder Busse still. Ein Verkehrschaos blieb bislang aber aus. Die Gewerkschaften verteidigen den Arbeitskampf und warnen vor weiteren Ausfällen.

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120 Kommentare

Kommentare

H. Hummel

Es zeugt schon von ausgeprägter Geringschätzung der Arbeitnehmer top Leistungen zu fordern, die aber am Ende des Monats nicht zur Bestreitung des Lebensunterhaltes reicht. Und jedes mal die gebetsmühlenartigen Bekundungen, dass alles ja so furchtbar übezogen sei ...5,x % und ein paar fürstliche Krümel ... ist doch easy, oder? Hohe Mieten, Energie- und Lebensmittelkosten? Kosten der Energiewende? Nicht erwähneswert. Frau lang dazu: "Wir müssen den Gürtel enger schnallen" ... jo. Aber was, wenn der bereits im letzten Loch hängt?

Letztlich wird hier ein Stückweit für alle gestreikt. Richtig so, und wenn es sein muss nochmal, oder eine Woche lang.

Sonst kommen die Zeiten zurück, in denen der Arbeitnehmer Material zum heizen der Betriebsräume mitbringen muss...

Coachcoach

Viel Erfolg für die KollegInnen - es wurde Zeit, dass die Gewerkschaften aktiv werden.

Die AG sollen ihren Job machen - wenn Geld fehlt: Holt Euch das bei denen, die am meisten davon haben.

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harry_up

Vielleicht ist die Frage ja auch naiv. Trotzdem würde mich interessieren, wie hoch der Schaden für die AG, verglichen mit der Gesamthöhe der Lohnforderungen eigentlich ist. 

Und: Ob sich dieses Ritual letztlich nicht für alle Seiten billiger gestaltete, wenn darauf verzichtet und von vornherein ernsthafte Verhandlungen geführt würden.

 

Aber wahrscheinlich erhoffen sich beide Seiten bei diesem Geschacher einen, wenn auch noch so geringen, eigenen Vorteil.

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werner1955

nicht für alle Seiten billiger gestaltete, wenn darauf verzichtet?

Hätten die AG doch schon vor Wochen haben können. berechtigte massvollen Inflationsausgleich und teilhabe zahlen und alles wäre billig und ernstgaft verlaufen. 

Wenn 15% Lohnerhöhungen an Führungskräfte möglcich sind warum dann nicht für alle die das mit ihrer harten arbeiten ermöglichen?

harry_up

Sag ich doch.

Account gelöscht

Ein Warnstreik für einen Tag. Und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber regt sich auf. Ebenso der Sprecher des DB-Vorstandes Achim Stauß. Er spricht von überzogenen Streiks. Die Frage ist, was für ihn ein nicht überzogener Streik ist ? Einer, den man nicht bemerkt, der keine Auswirkungen hat ? 

Und was ist überhaupt überzogen ? Wenn arme Leute einen Ausgleich für die Preissteigerungen fordern ? Oder wenn Herr Lutz von der Bahn sein Vorstandssalär von 900.000 Euro im Jahr auf 990.000 Euro erhöht bekommt ?

DerSkeptiker

Höhere Löhne bedeuten in erster Linie, daß die Kosten für Arbeitgeber (AG) steigen.

Die AG werden danach die Preise ihrer Produkte anheben. Denn was sicher nicht passieren wird, ist, daß Gewinnentnahmen oder Dividenden gekürzt werden.

Ergo werden auch nicht gewerkschaftlich organisierte Arbeitnehmer die höheren Preise zahlen müssen, ohne daß sie dies durch höhere Löhne ausgleichen können.

Kaufkraftverlust dank höherer Löhne anderer. Toll.

Warum wird der Hebel nicht dort angesetzt, wo übermäßige Gewinne gemacht werden?

Warum gibt es Aktiengesellschaften, die durch die Arbeitskraft ihrer Belegschaft ihren Aktionären leistungsloses Einkommen ermöglichen?

Warum dürfen Hauseigentümer ihren Lebensunterhalt von ihren Mietern bestreiten lassen?

usw., usf.

 

Streiks dienen in erster Linie der Daseinsberechtigung der Gewerkschaften. Da gibt es auch Bosse, die sich ihre Pöstchen sichern wollen.

 

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proehi

Wenn Sie noch kurz erklären würden, wer wie dafür sorgen soll, dass überhöhte Gewinne abgeschöpft und überzogene Mieten verhindert werden sollen, könnte man Ihren Beitrag ernsthaft diskutieren.

Übrigens erleiden die Beschäftigten schon Kaufkraftverluste weil die Löhne nicht ausreichend erhöht wurden. Deshalb streiken sie. Ihre Folgerung kann also irgendwo nicht stimmen,  dass allein und ursächlich die Löhne für einen Kaufkraftverlust verantwortlich sind.

DerSkeptiker

@proehi

Wenn Sie meinen, daß man politische Maßnahmen mit 1000 Zeichen erläutern kann, sind Sie recht optimistisch. Aber ich glaube eher, daß es darum geht, mit Ihrer Bemerkung "... könnte man Ihren Beitrag ernsthaft diskutieren." Gedanken in diese Richtung von vornherein abzuwehren und mich ins schlechte Licht zu rücken.

Haben Sie außerdem nicht verstanden, daß es mir um die Sicht auf die Menschen geht, die NICHT an den Lohnerhöhungen beteiligt werden?

Wenn man wenig Worte zur Verfügung hat und die Zeit zum kommentieren knapp ist, müssen die Leser sich bemühen, die Botschaft, die man sendet, etwas umfassender zu verstehen.

Wanderfalke

"Streiks dienen in erster Linie der Daseinsberechtigung der Gewerkschaften. Da gibt es auch Bosse, die sich ihre Pöstchen sichern wollen."

Sie sollten Ihre Ahnungslosigkeit über die Daseinsberechtigung von Gewerkschaften mal damit auffrischen, auf welche Anlässe sich deren Eintritt in die Arbeitswelt  überhaupt begründet hat. Ohne die Zustimmung der Beschäftigten in den Betrieben oder Verwaltungen kann kein Streik erfolgen. Und die Gewerkschaftsmitglieder als so doof hinzustellen, dass die das Prozedere nur zur Sicherung der Pöstchen ihrer Bosse durchziehen, ist einfach nur boshaft.

DerSkeptiker

@Wanderfalke

Nein, das ist nicht boshaft. Es handelt sich bei den jetzigen Maßnahmen um erfolgreich durchgeführte Lenkungsmanöver der Gewerkschaften mit dem Versprechen, daß es den Gewerkschaftsmitgliedern finanziell besser gehen wird. Die Mitglieder sind dabei auch nicht doof, sondern nur egoistisch.

vriegel

„Warum gibt es Aktiengesellschaften, die durch die Arbeitskraft ihrer Belegschaft ihren Aktionären leistungsloses Einkommen ermöglichen?

Warum dürfen Hauseigentümer ihren Lebensunterhalt von ihren Mietern bestreiten lassen?“

Man nennt das Leitungsgesellschaft und es ist der Gegenentwurf zum Sozialismus, der erwiesener Maßen nicht funktioniert. 

Kaufen Sie sich Aktien oder beteiligen Sie sich an Immobilien  geht beides schon mit 3-4 stelligen Eurobeträgen  

 

Martininsky

Den Streikenden und ihren Gewerkschaften wünsche ich viel Erfolg und befriedigende Abschlüsse.

Mal zum Vergleich: von sowas kann ich / können wir leider nur träumen. Bei meinem Arbeitgeber, ein "e.V.", Bereich Pflege/Betreuung, gabs wie immer grade mal 3%. Sich gewerkschaftlich zu organisieren bringt Probleme mit sich. Die sog. "Vertrauensleute" des Hauses haben vor einem Vierteljahr gemeinsam ihre Ämter frustriert niedergelegt. An Streik ist nicht zu denken, da unsere Klientel 24/7 Pflege, Betreuung, Ansprechpartner braucht und z.B. wegen Fachkräftemangel der Laden sowieso nur auf Notbesetzung am laufen gehalten wird. Der Fairness halber sei aber auch erwähnt, dass es bei "uns" wenigstens keine Gewinne abschöpfende Führungsriege mit Selbstbedienungsmentalität gibt. 

Naja, direkte Arbeit am Kostenfaktor Mensch steht hier ja eh ganz unten in der monetären Wertigkeit. Wie gut, dass wenigstens die, die mich zu meinem "Frondienst" transportieren, zu ihrem Recht und Wert kommen werden

proehi

Übrigens streiken die Leute ja keineswegs nur für sich. Eine angemessene Lohnerhöhung würde dieses Geld ja auch wieder in Umlauf bringen und die Wirtschaft beleben, wovon man bei denjenigen, die sowieso schon verhältnismäßig zu viel bekommen keineswegs ausgehen kann. 

Ach ja, die würden ihre Vermögen nicht verkonsumieren sondern als gefragte Investoren wieder den Lohnabhängigen vorrechnen, dass sie gefälligst bescheiden zu sein hätten und Missstände zu akzeptieren sein, da sonst die Investition anderswo getätigt würde und damit das nicht geschieht, man selbstverständlich auch noch zusätzliche Staatsförderung erwartet.

Schirmherr

Millionen Menschen vom Warnstreik betroffen

Gegen wen sind diese Streiks noch ‚mal gerichtet?

vriegel

Autonomes Fahren forcieren. Busse und vor allem Bahnen könnten schon lange vollkommen ohne Fahrer fahren. 

Solche Demonstrationen forcieren sicherlich die Bemühungen das voran zu treiben. 

 

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frosthorn

Ich nehme an, Sie würden dann die Erzieherinnen in den KiTas durch eine KI ersetzen und die Pflegekräfte durch Roboter?

vriegel

Erzieherinnen geht natürlich nicht. Aber das Roboter in der Pflege sinnvoll sind sieht man bspw. in Japan. 

proehi

Die Streiks richten sich ja nicht gegen technischen Fortschritt. Sie werden für höhere Löhne real arbeitender Menschen geführt, die mit ihren Einkommen die dafür üblicherweise anfallenden Kosten bestreiten müssen. Und um diese Kosten können sie sich nicht mit dem Argument rumdrücken, dass ihr jetziger Job irgendwann anders ausgeführt werden könnte.

Einem Systemadministrator oder Wartungstechniker für autonom fahrende Busse und Bahnen könnten Sie einen gerechten Lohn für ihre Leistungen auch nicht damit vorenthalten, dass auf dem Mars ihre Jobs nicht mehr benötigt werden könnten.

 

vriegel

Ich wohne zum Glück so, dass wir ohne Auto nur den Bus hätten, der nach längerem Rumgegurke in einen anderen Stadtteil oder zum S-Bahnhof fährt. 

Die Flexibilität des Individualverkehrs ist Gold wert und solche Streiks zeigen, dass sich jeder selbst der nächste sein muss. 

 

Das Angebot der Arbeitgeber war jetzt nicht so schlecht, dass man deswegen streiken müsste…

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0803

Nee, man muss nicht streiken, wenn man sich mit dem Arbeitgeberangebot von 2 oder 3%, aufs Jahr gerechnet, zufrieden gibt und die Differenz zur Inflation, der Kaufkraftverlust, einem gefällt und nur darauf gewartet hat - all die Jahre - dass der Käse jetzt 30% wertvoller ist.

vriegel

Ich finde 5% und eine ordentliche (steuerfreie) Einmalzahlung nicht schlecht. 

Zumal das umgelegt auf die knapp 2 Jahre (27 Monate ist die Laufzeit des Angebotes, da sollte man verhandeln) zwar nicht die Inflation des letzten Jahres ausgleicht, aber fie der nächsten beiden Jahre. 

Lieber in 2 Jahren nochmal eine Sonderzahlung und dann eine Erhöhung über der Inflation. 

proehi

Was ist bei einer Lohnerhöhung von 5% bei vielleicht 8% Inflation für die Lohnabhängigen nicht so schlecht oder gar gut?

Wäre es Ihnen recht, wenn dafür die Busse noch weniger „rumgurken“ würden und Sie stattdessen regelmäßig an Ihrem Individualstau inkl. Hupkonzert teilnehmen könnten?

V8forever

Klasse das die Gewerkschaften diesen Streik durchziehen. Vielleicht gibt es ja eine Verlängerung, mal eine ganze Woche? Bis die Arbeitgeber endlich das zahlen was gefordert wird. 

Für die Gewerkschaften ist ein Erfolg bei den Verhandlungen ein Zeichen, dass diese nach langer Durststrecke und Mitgliederschwund endlich wieder neue Mitglieder bekommen. Auch ein Grund für die Gewerkschaften solche drastischen Warnstreiks zu machen. 

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Opa Klaus

Grundsätzlich bin ich ebenfalls für diese Streiks, obwohl diese als Warnstreiks schon heftig ausfallen. Von hohen Abschlüssen profitieren letztlich auch wir Rentner nächstes Jahr. Was mich jedoch an der ganzen Diskussion auch hier stört, dass die AG hier verteufelt werden. Als hätte jeder selbstständige Handwerksmeister oder Mittelständler ne Jacht, Privatjet und Poolvilla in St. Tropez. Diese Neiddebatte, wir Armen da unten, die Bonzen da oben ist m. M. n nicht zielführend. Jeder hat die Möglichkeit ein Gerwerbe anzumelden. Schaun mer mal, wenn dann die Arbeitswoche 80 Stunden beträgt und die Schulden auf den Schultern lasten. 

MARSCHM

Nach meiner Meinung ist dieser Warnstreik zu viel. Ein Land lahmlegen finde ich nicht gut . Wer arbeitet der soll hier in Deutschland gut und sorgenfrei verdienen. 

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Sch.Wuppe

"Wer arbeitet der soll hier in Deutschland gut und sorgenfrei verdienen. "

...und deshalb wird gestreikt...

redfan96

Sie beantworten sich eigentlich selbst, gerade WEIL viele AN im ÖD auch gut und sorgenfrei verdienen möchten, gibt es den Streik.

harry_up

Eben.

Und da hierzulande viel zu viele Arbeitende  n i c h t  gut und sorgenfrei  verdienen, ist dieser Warnstreik für sehr viele Mitbürger höchst ärgerlich, dennnoch gerechtfertigt.

Clara Bosetti

@werner1955 27. März 2023 • 12:21 Uhr

Und fast alle haben viel Verständiniss für die Forderungen der Arbeitnehmer und keins für die Vereigerungshaltung der AG und Frau Fraeser. 

Im Moment sieht es aber gerade anders rum aus. Die Arbeitgeber sind kompromissbereit aber die Gewerkschaften sind irgendwo sinnlos auf Krawall gebürstet. Sonst hätte man sich doch längst einigen können. Wie bei der Post.

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Alter Brummbär

AG Kompromissbereit?

Tarifvertrag 27 Monate mit 2 % Erhöhung alle 12 Monate?

Clara Bosetti

@V8forever 27. März 2023 • 14:10 Uhr

Klasse das die Gewerkschaften diesen Streik durchziehen. Vielleicht gibt es ja eine Verlängerung, mal eine ganze Woche? Bis die Arbeitgeber endlich das zahlen was gefordert wird.

Das werden sie nicht zahlen und das können sie auch nicht zahlen, denn das Geld ist ja gar nicht da. Nur weil gerade Inflation ist, wird ja nicht automatisch so viel mehr Gewinn erwirtschaftet. Die meisten Verkehrsbetriebe sind sogar defizitär.

Also wer bezahlt's? Wir natürlich. Das scheint Ihnen völlig entgangen zu sein.

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harry_up

Da haben Sie wohl Recht, das werden die AG nicht bezahlen können, aber sie werden den Forderungen weiter entgegenkommen als das bislang der Fall war.

Bezahlen werden "wir" das eh immer. 

Denkerist

Geld ist da. Sehen Sie sich mal die Entwicklung der Gewinne, Dividenden und Diäten an. Ich glaube nicht, dass man bei denen sparen muss, die das alles erwirtschaften. 

V8forever

Es ist mir nicht entgangen, aber ich benötige weder die Deutsche Bahn, noch sonsiges an Personen die gerade streiken. Daher können die Streiken so lange sie möchten.

Viele finden es ja richtig das die Arbeitnehmer ihre Forderungen erhalten, ohne drüber nachzudenken was die Kehrseite der Medalie ist.

Grüße vom Genfersee 

Clara Bosetti

@Schirmherr 27. März 2023 • 13:59 Uhr

Millionen Menschen vom Warnstreik betroffen. Gegen wen sind diese Streiks noch mal gerichtet?

Gegen die Vernunft glaube ich.

Clara Bosetti

@proehi 27. März 2023 • 13:51 Uhr

Übrigens streiken die Leute ja keineswegs nur für sich. Eine angemessene Lohnerhöhung würde dieses Geld ja auch wieder in Umlauf bringen ...

Toll. Ich kann aber darauf verzichten, dass jemand anderes mein Geld in Umlauf bringen will.

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frosthorn

Dann geben Sie halt keines mehr aus. Verzichten Sie auf die Dienstleistungen des ÖD und machen Sie die ganze Arbeit, die dieser verrichtet, selbst. Dann sparen Sie so richtig.

Account gelöscht

Eines fällt auf: wird in der Privatwirtschaft gestreikt, spricht der Staat von Tarifauronomie und verankertem Streikrecht! Wird im öffentlichen Dienst gestreikt, schreit der öffentliche Arbeitgeber nach Begrenzung des Streikrechts und drückt auf die Tränendüse!

Streik muss auch mal wehtun! Notfalls auch einem breiten Teil der Bevölkerung! Wir haben noch lange keine französischen Verhältnisse! Und daher ist es angemessen, in Zeiten extrem hoher Inflation für mehr als nur 3 % ab Oktober auf die Straße zu gehen! Hat Frau Faeser eigentlich vergessen, in welcher Partei sie ist?

kurtimwald

Nur ein wehren,

das haben sich die Arbeitgeber doch selbst so konstruiert, mit jahrelangem Prozess der Deregulierung um die Mitarbeiter mit niedrigsten Löhnen abzuspeisen, die im Alter nicht mal für eine vernünftige Rente reichen.

Nur das ist unverhältnismäßig!

Die Menschen streiken, weil sie abgehängt wurden.

Neutrale Stimme

Einige tun so also wuerde die Welt untergehen. Man wirds ueberleben. Ausserdem wurde es voher angekuendigt und man hatte Zeit such daurauf einzustellen. Viel Glueck den Streikenden! 

Account gelöscht

Clara Bosetti 14:52

 

Und was bedeutet Vernunft ? Wenn die Beschäftigten nicht streiken, stillhalten und bei den Preissteigerungen der Verarmung entgegensehen ?

 

Das Problem ist hier aber auch, daß von den Gegnern des Warnstreiks (ein unbefristeter ist es ja nicht) immer mit Zahlen hinter dem Berg gehalten wird. Was verdienen die Beschäftigten ? Was wäre denn als Tariferhöhung akzeptabel ? Was haben denn so die Kritiker des Warnstreiks ?

DerVaihinger

In diesem Forum wird immer wiedr die Streikbereitschaft der Franzosen gerühmt und die Lahmarschigkeit der Deutschen beklagt.

Nun streiken die Deutschen mal großflächig und schon kippt die Stimmung.

Wenn die Franzosen durch Streiks behindert werden ist es gut, ist man allerdings selbst betroffen, dann geht das gar nicht.

Scheinheiligkeit pur.

 

 

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