Eine Frau hält in der Universitätsmedizin Göttingen eine Broschüre des "Netzwerk Organspende in Niedersachsen" in der Hand.

Ihre Meinung zu Mehr Geld für Organspenden, aber weniger Spenderorgane 

In Deutschland sinkt die Zahl der Organspender weiter. Dabei wurde seit 2019 viel Geld investiert, um die Strukturen in den Kliniken zu verbessern. Ein Grundproblem wurde nicht angefasst. Von S. Kloppmann und M. Pöls.

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137 Kommentare

Kommentare

Klabautermann 08
@10:35 Uhr von Kristallin

Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder irgendwelchen Verwertungsgesellschaften, die nach meinem Ableben damit machen können was sie wollen, wenn ich ihnen nicht widerspreche. Wenn ich spenden will, dann gefälligs freiwillig und von mir aus. ZWANG wird schon so im Leben genug auf einen ausgeübt, ob es die Coronaimpfung durch indirekten Zwang war oder GEZ-Gebühren. Ich will in Ruhe sterben, ohne das die Aasgeier schon um mir rumstehen, um mich ausschlachten zu können.

Bei einer Widerspruchslösung besteht kein Zwang zu spenden, da man – wie der Name schon sagt – Widerspruch einlegen kann.

In Ö ist die Wiederspruchslösung ja auch schon lange fest. Wer kein/e Organspender/In sein möchte, trägt entsprechendes Dokument mit sich (Brieftasche). Angehörige wissen sicherlich auch entsprechend Bescheid.

Mal so nebenbei: Wir sind nicht in Ö sondern in D. Ö interessiert mich ein ...

Kristallin
Nicht gut@10:36 Uhr von werner1955

Die aktuelle Lösung ist gut und solle so beibehalten werden.

 

Wieso ist die gut? Es haben viel zu wenig Menschen einen enstsprechenden Ausweis.

Viele gar "nur" aus Bequemlichkeit nicht mal so sehr weil sie unbedingt keine Spender/Innen sein wollen....

harry_up
@09:56 Uhr von Glückskeks

 

Dieses Wort steht schon in der Überschrift.

Meine These: Man könnte die Spendenbereitschaft (auch z.B. für Blut) erheblich steigern, wenn man die Spender/ Rohstofflieferanten/ Hinterbliebene anständig bezahlen würde. Jeder in der Kette darf sich dumm und dämlich verdienen, Geld scheint keine Rolle zu spielen, aber das Wichtigste - nämlich der Anfang - soll gratis sein und gespendet werden.

 

 

Denken Sie's doch mal vom anderen Ende her.

 

Da ist jemand verstorben und hat verfügt, dass er seine Organe spendet.

 

Wie stellen Sie sich jetzt vor, wie die "Bezahlung" organisiert werden soll, gibt's eine Staffelung oder soll das pauschal geschehen?

Der naheliegende Vorschlag, dass die Beerdigungskosten übernommen werden - Sie kennen doch die deutsche Bürokratie:

Wie aufwändig darf die sein? Eine anonyme Seebestattung oder eine eher pompöse Sargbestattung mit Granitgedenkstein, Inschrift usw..

Oder halt eine Pauschalsumme?

 

Das sagt sich alles so leicht mit dem Geld f. die Hinterbliebenen. 

Sokrates

Ich bleibe dabei, Organspende muß freiwillig bleiben. Jeder hat sein Recht das entscheiden zu dürfen ob er Organspender werden möchte oder nicht, daß darf niemals von einem Gesetz in Frage gestellt werden!

Manchmal ertappe ich mich dabei und frage mich, ist denn alles gut was in der Medizin passiert? Machen wir nicht zu sehr auf Dr.Frankenstein? Warum muß der Mensch immer länger leben und dadurch die Bevölkerungszahl immer noch mehr steigen, derzeit schon über 8 Milliarden. Ist das denn noch ein natürlicher Ablauf der da statt findet?

Kristallin
Mit Ruhe@10:46 Uhr von Klabautermann 08

>>>Mal so nebenbei: Wir sind nicht in Ö sondern in D. Ö interessiert mich ein ...>>>

Ja ja, "wir" sind in Dt und dennoch wäre es voll ok, die Lösung aus Ö zu übernehmen.

Widerspruch wäre ja kein Problem.

D. Hume
@10:37 Uhr von Klabautermann 08

 

Bei einer Widerspruchslösung besteht kein Zwang zu spenden, da man – wie der Name schon sagt – Widerspruch einlegen kann.

Eben, Widersprechen kann oder Bzw muß. Wenn jemand etwas von mir haben will, will ich gefragt werden und nicht widersprechen müssen. immerhin will derjenige etwas von mir und nicht umgekehrt.

Es gibt Länder, die bereits eine Widerspruchslösung bei der Organspende haben oder diese in Zukunft einführen wollen. Zu diesen Ländern gehören beispielsweise Spanien, Österreich, Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz. In diesen Ländern wird in der Regel davon ausgegangen, dass jeder Mensch prinzipiell bereit ist, Organe zu spenden, es sei denn, er oder sie hat zu Lebzeiten ausdrücklich widersprochen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass auch bei der Widerspruchslösung die Freiwilligkeit und die Selbstbestimmung des Einzelnen gewahrt bleiben müssen. Mit dem Ausweis kann kann man auch widersprechen, also holen Sie sich einen.

Rubinie
@09:01 Uhr von harry_up

Das "Ausschlachten" darf bei einer Diskussion wie dieser ja nicht fehlen.

Ich finde ihn widerlich.

 

Aber sollte Ihr eigenes Kind genau Ihr Organ benötigen, um am Leben bleiben zu können - bliebe Ihr Kommentar dann der gleiche?

 

In meinem Fall schon. Egal wie schlimm das wäre. Noch schlimmer wäre für mich nömlich der Gedanke, dass da ein Mensch noch nicht wirklich tot ist und dann ausgenommen wird - wortwörtlich bei lebendigem Leib. Grauenvoll. Wenn dieser Mensch nämlich richtig und vollständig tot wäre und garantiert wirklich nichts mehr merken würde, dann wären die Organe nicht mehr brauchbar. Dieses Hirntod-Konstrukt entspricht dem aktuellen Stand der Wissenschaft und ist keine Garantie. Und deshalb bin ich gegen Organspende von angeblich Toten. 

 

Account gelöscht
@10:50 Uhr von Kristallin

 

Widerspruch wäre ja kein Problem.

Einfach unglaublich. Man will etwas von mir haben und ich muss Widersprechen, wenn ich es nicht geben will? Man wo lebe ich denn. 

CoronaWegMachen
Mehr Geld für Organspenden Das geht z.B. so :

Die Hinterbliebenen des Organspenders/in bekommen eine X-Summe €, falls sich jemand aus der Familie - selbst - dazu entscheidet (entschieden hat) Organspender/in zu werden.

ich1961

10:37 Uhr von Klabautermann 08

@10:05 Uhr von TP29

Bei einer Widerspruchslösung besteht kein Zwang zu spenden, da man – wie der Name schon sagt – Widerspruch einlegen kann.

 

////Eben, Widersprechen kann oder Bzw muß. Wenn jemand etwas von mir haben will, will ich gefragt werden und nicht widersprechen müssen. immerhin will derjenige etwas von mir und nicht umgekehrt.////

 

Und wenn Sie auf dem Totenbett gefragt werden, antworten Sie auch?

 

Ich versteh das nicht. Was ist so schlimm daran?

 

Und Sie haben keine Patientenverfügung? Weil Sie da ja auch nicht gefragt werden (z.T.  nicht gefragt können)?

 

 

 

 

D. Hume
Wem ein Widerspruch wichtig ist, der beachte:

Auf dem deutschen Organspendeausweis kann man auch einen Widerspruch zur Organspende eintragen.

Es ist wichtig zu beachten, dass ein solcher Widerspruch auf dem Organspendeausweis nicht automatisch bedeutet, dass keine Organe gespendet werden. Im Falle eines Hirntodes oder irreversiblen Kreislaufstillstandes wird in Deutschland zunächst immer geprüft, ob der Verstorbene in ein zentrales Register eingetragen wurde, in dem alle Personen erfasst sind, die der Organspende explizit widersprochen haben. Ist dies nicht der Fall und es liegen keine anderen Widerspruchsgründe vor, kann auch ohne ausdrückliche Zustimmung des Verstorbenen eine Organentnahme erfolgen.

Um sicherzustellen, dass der eigene Wille in Bezug auf die Organspende berücksichtigt wird, empfiehlt es sich daher, nicht nur einen Widerspruch auf dem Organspendeausweis zu vermerken, sondern auch eine Person des Vertrauens darüber zu informieren und seine Entscheidung im Rahmen einer Patientenverfügung zu dokumentieren.

ich1961
10:50 Uhr von Kristallin Mit…

10:50 Uhr von Kristallin

Mit Ruhe@10:46 Uhr von Klabautermann 08

>>>Mal so nebenbei: Wir sind nicht in Ö sondern in D. Ö interessiert mich ein ...>>>

 

////Ja ja, "wir" sind in Dt und dennoch wäre es voll ok, die Lösung aus Ö zu übernehmen.

Widerspruch wäre ja kein Problem.////

 

Für mich nicht, aber für andere scheint das sowas wie für mich der Mt. Everest zu sein.

 

 

TP29
@10:45 Uhr von Klabautermann 08

Bei einer Widerspruchslösung besteht kein Zwang zu spenden, da man – wie der Name schon sagt – Widerspruch einlegen kann.

Ach so, dann kann das Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst oder Ich, mal einfach so von ihrem Konto jeden Mon. 50€ an Spende abbuchen? Wenn es Ihnen nicht gefällt, können Sie ja widersprechen. SO NICHT!!

Diese Argumentation ergibt in diesem Kontext überhaupt keinen Sinn.

(1) Eine Organspende ist keine monatliche Zuwendung der Organe sondern es wird einmalig einem Toten Körper ein "Ersatzteil" entnommen, das woanders "eingebaut" werden kann. Die Organe werden also technisch gesehen eher vererbt (aber Organerbe klingt irgendwie seltsam).

(2) Nach dem Tod benötigt man weder sein Geld, noch seine Organe.

(3) Kann nach dem Tod kein Erbberichtigter Angehöriger festgestellt werden geht das Vermögen des Verstorbenen an den Staat. Hat man keine Angehörigen und möchte dies nicht, kann man natürlich vor dem Ableben erbberichtigte definieren. So als ob man Widerspruch einlegt. ;-)

Sokrates
@10:39 Uhr von Kristallin

Wer verdient denn hauptsächlich am Tod eines Menschen?

Bestatter/Innen (Dienstleistung) Städte u Kommunen ("Grabmiete", diverse Gebühren, Grabaushub, Feier in der Kapelle, Gebühren u Kosten für Grabstein ect)

Dann riecht das ja ziemlich in den Himmel von den Beerdigungsinstituten

Sie können auch diverse Dinge selbst erledigen, fragen Sie den/die Bestatter/In.

, oder können sie mir sagen warum eine Beerdigung so teuer ist?

Steuern u Gebühren Ihrer Kommune können Sie nachlesen.

Aha, kann ich mich selber in den Sarg legen und mit mit einem Wägelchen zum Krematorium und anschließend zum Friedhof fahren? Ja ich kann meine Urne selber raussuchen, ob ich die aber auch selber Töpfern dürfte. Und ob ich meinen Grabstein selber schnitzen darf?

Ich weiß schon was ich wo und wie über eine Bestattung erfahren kann. Nur habe ich es in Frage gestellt warum eine Beerdigung so immens teuer sein muß?

Und alle die meinen mit dem Tod zu tun zu haben wollen, verdienen ein heiden Geld damit!

Kristallin
Alles gut@10:53 Uhr von Der_Wunderer_1970

 

Widerspruch wäre ja kein Problem.

Einfach unglaublich. Man will etwas von mir haben und ich muss Widersprechen, wenn ich es nicht geben will? Man wo lebe ich denn. 

In Europa, un

Es gibt Länder, die bereits eine Widerspruchslösung bei der Organspende haben oder diese in Zukunft einführen wollen. Zu diesen Ländern gehören beispielsweise Spanien, Österreich, Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz.  (User D. Hume)

ich1961

10:53 Uhr von Der_Wunderer_1970

@10:50 Uhr von Kristallin

 

Widerspruch wäre ja kein Problem.

 

////Einfach unglaublich. Man will etwas von mir haben und ich muss Widersprechen, wenn ich es nicht geben will? Man wo lebe ich denn.////

 

Na los, her mit Ihrem Monatslohn/Gehalt.

 

Ohne Widerspruch bitte!

 

 Was ist so schlimm/schwer an einem Kärtchen (Organspendeausweis - angekreuzt "NEIN"!)?

 

 

Rubinie
@10:57 Uhr von D. Hume

Um sicherzustellen, dass der eigene Wille in Bezug auf die Organspende berücksichtigt wird, empfiehlt es sich daher, nicht nur einen Widerspruch auf dem Organspendeausweis zu vermerken, sondern auch eine Person des Vertrauens darüber zu informieren und seine Entscheidung im Rahmen einer Patientenverfügung zu dokumentieren.

Danke für diesen sehr wichtigen und hilfreichen Hinweis. Wußte ich nicht. 

Morgaln

Ich finde es seltsam, wie viele Leute sich hier aufregen, dass jemand nach ihrem Tod etwas von ihnen haben will. Sie sind tot; Sie brauchen die Organe nicht mehr.

Wenn man kein Testament gemacht hat heißt das ja auch nicht, dass nach dem Tod das Haus niedergebrannt und das Auto verschrottet wird, damit es ja keiner bekommt. Da gibt es doch auch Regelungen, an wen der Besitz übergeht.

Ähnlich ist es mit einer Widerspruchsregelung; wenn man keine anderweitige Verfügung getroffen hat, dann bekommen diejenigen die Organe, die sie am nötigsten brauchen. Ich finde das eine absolut vernünftige und humanitäre Regelung. Ich war vor drei Jahren schon dafür und bin es immer noch.

Klabautermann 08
@10:48 Uhr von Kristallin

Die aktuelle Lösung ist gut und solle so beibehalten werden.

 

Wieso ist die gut? Es haben viel zu wenig Menschen einen enstsprechenden Ausweis.

Viele gar "nur" aus Bequemlichkeit nicht mal so sehr weil sie unbedingt keine Spender/Innen sein wollen....

Brauchen Sie auch nicht. SIE spekulieren aber darauf, dass Menschen aus Bequemlichkeit KEINEN Widerspruch einlegen und Sie davon profitieren können? Was mir dazu einfällt, geht hier leider nicht durch die Nettidingens.

Account gelöscht
@11:02 Uhr von ich1961

10:53 Uhr von Der_Wunderer_1970

@10:50 Uhr von Kristallin

 

Widerspruch wäre ja kein Problem.

 

////Einfach unglaublich. Man will etwas von mir haben und ich muss Widersprechen, wenn ich es nicht geben will? Man wo lebe ich denn.////

 

Na los, her mit Ihrem Monatslohn/Gehalt.

 

Ohne Widerspruch bitte!

 

 Was ist so schlimm/schwer an einem Kärtchen (Organspendeausweis - angekreuzt "NEIN"!)?

 

 

Was mein monatliches Einkommen jetzt mit dem Organspenden zu tun hat, dürfte ihr Geheimnis bleiben. Ferner hatte ich Ihnen mehrfach gesagt, dass ich auf eine Konversation mit Ihnen keinen Wert lege. 

 

Kristallin
Kosten2@11:01 Uhr von Sokrates

>>>Ich weiß schon was ich wo und wie über eine Bestattung erfahren kann. Nur habe ich es in Frage gestellt warum eine Beerdigung so immens teuer sein muß?>>>

Bestatter/Innen erbringen eine Dienstleistung von welcher sie leben müssen.

Und Städte u Kommunen bestreiten die Unterhaltung ihrer Friedhöfe zu 100% von "Grabnutzungsgebühren". Allgem Tendenz der Gebühren steigend.

Klabautermann 08
@09:01 Uhr von harry_up

 

Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder irgendwelchen Verwertungsgesellschaften, die nach meinem Ableben damit machen können was sie wollen, wenn ich ihnen nicht widerspreche. Wenn ich spenden will, dann gefälligs freiwillig und von mir aus. ZWANG wird schon so im Leben genug auf einen ausgeübt, ob es die Coronaimpfung durch indirekten Zwang war oder GEZ-Gebühren. Ich will in Ruhe sterben, ohne das die Aasgeier schon um mir rumstehen, um mich ausschlachten zu können.

 

 

Das "Ausschlachten" darf bei einer Diskussion wie dieser ja nicht fehlen.

Ich finde ihn widerlich.

 

Aber sollte Ihr eigenes Kind genau Ihr Organ benötigen, um am Leben bleiben zu können - bliebe Ihr Kommentar dann der gleiche?

Haben Sie sich schon einmal erkundigt, unter welchen Voraussetzungen Organe zur Weiterverwendung entnommen werden können? DAS finde ich widerlich.

Account gelöscht
@11:08 Uhr von Klabautermann 08

Die aktuelle Lösung ist gut und solle so beibehalten werden.

 

Wieso ist die gut? Es haben viel zu wenig Menschen einen enstsprechenden Ausweis.

Viele gar "nur" aus Bequemlichkeit nicht mal so sehr weil sie unbedingt keine Spender/Innen sein wollen....

Brauchen Sie auch nicht. SIE spekulieren aber darauf, dass Menschen aus Bequemlichkeit KEINEN Widerspruch einlegen und Sie davon profitieren können? Was mir dazu einfällt, geht hier leider nicht durch die Nettidingens.

Ganz genau das ist es! Ich danke Ihnen wirklich sehr.

Es wird darauf geradezu gewartet, dass jemand aus Faulheit nicht Widerspricht, um ihn dann auseinander nehmen zu können. Fürchterlich. 

ich1961

10:44 Uhr von CoronaWegMachen

@08:33 Uhr von ich1961

 

////Welche Gründe sollen denn z.B. junge Menschen haben, damit sie für die Organspende sein können ?////

 

Ich habe bereits seit meinem 18. Lebensjahr einen Organspendeausweis und ich brauchte keine Motivation, außer vielleicht, anderen damit helfen zu können.



////Oder :

Wie können denn Menschen überhaupt dahin motiviert werden Organspender/in zu werden ?////

 

Wenn jemand da nicht gerne tut (ohne Geld dafür zu bekommen), dann gibt es keine Motivation.

 

////Da reicht es nicht einfach nur die gesetzlichen Formalitäten zu ändern, z.B. wer nicht dagegen ist (schriftlich Widerspruch erhebt) ist auf einmal selber Organspender/in.////

 

Da es bei weitem nicht genug Organspender gibt, ist das die einzig richtige Lösung!

 

 

Jimi58
@09:23 Uhr von D. Hume

Warum Organspenden zurück gehen kann man in den ersten Kommentaren sehen. "Was habe ich davon?"

Jemandem eine zweite Chance verschaffen zu können war meine Motivation, um mir das kleine Kärtchen in das Portemmonaie zu stecken. Aufwand: 1 Minute lang meine Daten eintragen. Ich käme gar nicht auf die Idee irgendetwas einzufordern, aber Egoismus scheint der neue Zeitgeist zu sein. Gemeinschaftlicher Zusammenhalt ist obsolet.

Dann aber nicht nur bei der Organspende. Wie sieht es z.B. mit der Tafel aus? Die meisten denen es  "noch" gut geht interessiert das wenig bis garnicht. Leider hat die Lieblosigkeit fast in allen Bereichen zugenommen.

Wie meinen Sie das? Wer Organspender ist, sollte auch an die Tafeln spenden müssen?

Wissen Sie, mein Engagement ist nicht getunnelt auf ein Gebiet. Hier ist das Thema gerade "Organspende".

Tut mir leid, sie haben es wirklich nicht verstanden.

 

Kristallin
Re@11:08 Uhr von Klabautermann 08

Die aktuelle Lösung ist gut und solle so beibehalten werden.

 

Wieso ist die gut? Es haben viel zu wenig Menschen einen enstsprechenden Ausweis.

Viele gar "nur" aus Bequemlichkeit nicht mal so sehr weil sie unbedingt keine Spender/Innen sein wollen....

Brauchen Sie auch nicht. SIE spekulieren aber darauf, dass Menschen aus Bequemlichkeit KEINEN Widerspruch einlegen und Sie davon profitieren können?

Ich profitiere garantiert niemals von einer Organspende! Was für ein Nonsens...

Was mir dazu einfällt, geht hier leider nicht durch die Nettidingens.

Aha... beruhigen Sie sich, ich kann und will Ihnen nichts "entnehmen".

Rubinie
@11:07 Uhr von Morgaln

Ich finde es seltsam, wie viele Leute sich hier aufregen, dass jemand nach ihrem Tod etwas von ihnen haben will. Sie sind tot; Sie brauchen die Organe nicht mehr.

Wenn Sie richtig tot sind, kann auch niemand anderes mehr mit ihren Organen anfangen. Sie müssen schon noch teilweise am Leben sein. Und bisher kann niemand wirklich sicher sagen, was wir in dem zustand noch wahrnehmen. Komapatienten hat man auch viele Jahre lang unterstellt, sie würden nichts merken. Ich hoffe wirklich sehr, wir finden nicht doch eines Tages heraus, dass es bei Hirntoten auch anders ist. Ich persönlich möchte da kein Risiko eingehen.

TP29
Opt-In vs Opt-Out

Ich denke die Debatte um Opt-In (Die aktuelle Lösung in Deutschland) und Opt-Out (Widerspruchslösung)  wird hier sehr unsachlich geführt. Ich selber habe nichts gegen Opt-Out und kann auch die Panik einiger Leute persönlich nicht nachvollziehen, da der Unterschied zwischen den Systemen rein psychologisch ist.

Die Frage ist eher, ob Opt-Out tatsächlich effektiver wäre als Opt-In. Bei kurzer Suche auf Google Scholar fand ich eine Studie aus Südafrika aus 2021 (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8128443/) und eine weitere aus dem UK aus 2022 (https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0085253819301851). Beide Studien haben keinen signifikanten Steigerung durch Opt-Out gegenüber Opt-In gefunden. Deswegen denke ich, dass die Änderung von Opt-In zu Opt-Out nicht zielführend ist. Stattdessen wäre es sinnvoller die Akzeptanz für Organspenden in der Bevölkerung zu erhöhen.

Das hat mich ehrlich gesagt selber überrascht, weil ich immer dachte, Opt-Out sei effektiver als Opt-In.

Klabautermann 08
@10:59 Uhr von TP29

 

Ach so, dann kann das Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst oder Ich, mal einfach so von ihrem Konto jeden Mon. 50€ an Spende abbuchen? Wenn es Ihnen nicht gefällt, können Sie ja widersprechen. SO NICHT!!

Diese Argumentation ergibt in diesem Kontext überhaupt keinen Sinn.

(1) Eine Organspende ist keine monatliche Zuwendung der Organe sondern es wird einmalig einem Toten Körper ein "Ersatzteil" entnommen, das woanders "eingebaut" werden kann. Die Organe werden also technisch gesehen eher vererbt (aber Organerbe klingt irgendwie seltsam).

(2) Nach dem Tod benötigt man weder sein Geld, noch seine Organe.

(3) Kann nach dem Tod kein Erbberichtigter Angehöriger festgestellt werden geht das Vermögen des Verstorbenen an den Staat. Hat man keine Angehörigen und möchte dies...

Genau, nach dem TOT, aber nach dem TOT können auch die Organe nicht mehr weiterverwendet werden. Deswegen die Definition "Hirntot" der Körper wird am Leben erhalten.

D. Hume
@11:14 Uhr von Jimi58

Warum Organspenden zurück gehen kann man in den ersten Kommentaren sehen. "Was habe ich davon?"

Jemandem eine zweite Chance verschaffen zu können war meine Motivation, um mir das kleine Kärtchen in das Portemmonaie zu stecken. Aufwand: 1 Minute lang meine Daten eintragen. Ich käme gar nicht auf die Idee irgendetwas einzufordern, aber Egoismus scheint der neue Zeitgeist zu sein. Gemeinschaftlicher Zusammenhalt ist obsolet.

Dann aber nicht nur bei der Organspende. Wie sieht es z.B. mit der Tafel aus? Die meisten denen es  "noch" gut geht interessiert das wenig bis garnicht. Leider hat die Lieblosigkeit fast in allen Bereichen zugenommen.

Wie meinen Sie das? Wer Organspender ist, sollte auch an die Tafeln spenden müssen?

Wissen Sie, mein Engagement ist nicht getunnelt auf ein Gebiet. Hier ist das Thema gerade "Organspende".

Tut mir leid, sie haben es wirklich nicht verstanden.

 

Das wäre Ihre Chance gewesen Ihren (für mich) kryptischen Kommentar zu erläutern. Chance vertan. Schade.

ich1961

11:10 Uhr von Der_Wunderer_1970

@11:02 Uhr von ich1961

 

////Was mein monatliches Einkommen jetzt mit dem Organspenden zu tun hat, dürfte ihr Geheimnis bleiben.////

 

Überhaupt nicht, Sie wollen nicht widersprechen - also her mit der "Spende".

 

////Ferner hatte ich Ihnen mehrfach gesagt, dass ich auf eine Konversation mit Ihnen keinen Wert lege.////

 

Das ich auf Ihren Kommentar geantwortet habe, ist allein meine Sache. Sie hätten sich aber gerne Ihre Antwort sparen können - wenn Sie doch so wenig Wert darauf legen.

 

 

moas

Solange ich nicht weiß, welche (Art von) Person der Empfänger sein wird, werde ich für Fremde niemals zustimmen, auch wenn ich generell zustimmen würde, da völlig gesund. Dabei geht es um Werte, nicht um andere Eigenschaften.

Es gibt genug Quatsch auf der Welt, da muss nicht noch jemand von mir leben, der es aus meiner Sicht gar nicht verdient.

Dass die Welt so falsch läuft, zeigen u. a. Spendenaktionen und RIP-Anzeigen im Internet für Personen, die andere mit in den Tod reißen z. B. durch Autoprahlerei. Und das sind nur die offensichtlichen Fälle von Menschen, die verabscheuungswürdig sind. Es gibt noch Unmengen mehr Fälle, die weniger offensichtlich sind, wie Betrug, Unmenschlichkeit u. a.

ich1961
11:17 Uhr von TP29 Opt-In vs…

11:17 Uhr von TP29

Opt-In vs Opt-Out

 

////Das hat mich ehrlich gesagt selber überrascht, weil ich immer dachte, Opt-Out sei effektiver als Opt-In.////

 

Davon bin ich auch ausgegangen.

 

 

SirTaki
Angst und Unwissen

Mein Körper gehört bis zum Tod mir, hören wir immer wieder. Ich will keine Bevormundung, indem man mich einfach wie ein Ersatzteillager ausschlachtet. Und wer registriert, dass ich wirklich tot bin? Solche Kernfragen kann man nicht einfach ausblenden, aber auch kaum mit der rechtlichen Knuter erzwingen. Was läuft anders bei uns als in anderen Ländern? Misstrauen gegen Ärzte, Angst vor einer Entscheidung, die man nicht mehr beeinflussen kann? Oder einfach Tabuisierung, dass man darüber nicht spricht? Ich denke, manche Leute brauchen die Nähe zum Thema Tod und tödliche Erkrankung. Geld allein für medizinische Maßnahmen reicht nicht, auch nicht ein Info-Schnipsel mit dem Lächeln eines Fremden. In unserer Gesellschaft wird auf Jugend und strotzende Gesundheit gepocht. Banalitäten überwiegen in manchen medialen Auftritten. Was uns von der positiven Einstellung zur Organspende trennt, ist ein besserer Umgang mit dem, was man Gutes tun kann. Wäre auch ein Thema im Schulunterricht.

Jimi58
@10:49 Uhr von Sokrates

Ich bleibe dabei, Organspende muß freiwillig bleiben. Jeder hat sein Recht das entscheiden zu dürfen ob er Organspender werden möchte oder nicht, daß darf niemals von einem Gesetz in Frage gestellt werden!

Manchmal ertappe ich mich dabei und frage mich, ist denn alles gut was in der Medizin passiert? Machen wir nicht zu sehr auf Dr.Frankenstein? Warum muß der Mensch immer länger leben und dadurch die Bevölkerungszahl immer noch mehr steigen, derzeit schon über 8 Milliarden. Ist das denn noch ein natürlicher Ablauf der da statt findet?

So geht es mir auch. Der Tod gehört zum Leben mit dabei. ich habe mich entschieden, kein Organ mir einpflanzen zu lassen. Wenn die Uhr abgelaufen ist, ist es vorbei.

Bender Rodriguez
08:38 Uhr von Steppo1402 …

08:38 Uhr von Steppo1402

... Wenn jeder Mensch ab 18 bzw 21 automatisch Organspender wird? Wer dies nicht möchte, muß alle 5 Jahre Widerspruch einlegen. 

Weil niemand dazu gezwungen werden kann, über sein Ableben, nachzudenken. 

Und wozu überhaupt Widerspruch. Jeder, der in D stirbt, wird Spender.  . 

In Österreich ist das fast so. Solltest du beim Skiunfall sterben, und hast nicht widersprochen, bist du Spender. 

 

Das ist nachlesbar. Wurde sogar in TS drüber berichtet.  

Sokrates

Warum hier so diskutiert wird ist einfach nicht verständlich.

Wer keine Organe spenden will, egal welche Gründe er dafür hat, der regelt das entsprechend und gut ist. Ob aber jemand der keine Organe spenden möchte auch ein Organ nehmen würde wenn er es zum Weiterleben bräuchte?

Wer Organe spenden möchte der regelt das auch entsprechend und gut ist.

Und wenn ein Organspender nur Geld damit rausschinden möchte ist er einfach widerlich, basta!

Man bedenke eines, "Das letzte Hemd hat keine Taschen!" Man kann nicht auf die große Reise mitnehmen!

D. Hume
@11:22 Uhr von moas

Solange ich nicht weiß, welche (Art von) Person der Empfänger sein wird, werde ich für Fremde niemals zustimmen, auch wenn ich generell zustimmen würde, da völlig gesund. Dabei geht es um Werte, nicht um andere Eigenschaften.

Es gibt genug Quatsch auf der Welt, da muss nicht noch jemand von mir leben, der es aus meiner Sicht gar nicht verdient.

Dass die Welt so falsch läuft, zeigen u. a. Spendenaktionen und RIP-Anzeigen im Internet für Personen, die andere mit in den Tod reißen z. B. durch Autoprahlerei. Und das sind nur die offensichtlichen Fälle von Menschen, die verabscheuungswürdig sind. Es gibt noch Unmengen mehr Fälle, die weniger offensichtlich sind, wie Betrug, Unmenschlichkeit u. a.

Das Grundproblem Ihrer Überlegung ist, dass es Ihrer Ansicht nach Menschen mit unwertem Leben gibt. Daran sollten Sie arbeiten.

werner1955
@10:48 Uhr von Kristallin

Die aktuelle Lösung ist gut und solle so beibehalten werden.

 

Wieso ist die gut? Es haben viel zu wenig Menschen einen enstsprechenden Ausweis.

Viele gar "nur" aus Bequemlichkeit nicht mal so sehr weil sie unbedingt keine Spender/Innen sein wollen....

Das ist aus meiner sicht so nicht richtig.

Viel haben keinen Spenderausweiß weil Sie dieses System für wenig Transparent halten. 

Auch können Sie keinen Einfluss auf den Erhalt der Organe nehmen. 

Ich auch.

ich1961

11:17 Uhr von Klabautermann 08

@10:59 Uhr von TP29

 

////Genau, nach dem TOT, aber nach dem TOT können auch die Organe nicht mehr weiterverwendet werden. Deswegen die Definition "Hirntot" der Körper wird am Leben erhalten.////

 

Vielleicht sollte man das anders ausdrücken?

 

Z.B. das Hirn ist tot, und die Organe werden am sterben gehindert.

 

****...  Für die Feststellung des Hirntods zum Zweck der Organentnahme für eine Transplantation, darf keine eigenständige Atmung mehr vorliegen und keine neurologische Aktivität (gemessen mittels EEG) mehr nachweisbar sein. Bis zur Entnahme der Organe, werden körperliche Funktionen jedoch durch Beatmung und Herz-Lungen-Maschine aufrechterhalten, da die entnommenen Organe sonst absterben würden und nicht mehr transplantierbar wären. Der Zeitraum zwischen dem Eintritt des biologischen und des klinischen Todes (Hirntod) ist, insbesondere künstlich unterstützt, daher relevant für die Transplantationsmedizin.  ...****

 

Wikipedia/Tod

 

 

saegezauberer
@10:41 Uhr von Paul Lo

 

Die Urangst des Menschen, an einen Ort zu gelangen, an dem er tot mehr wert ist als lebendig, lässt manchen wohl vor der Zustimmung zur Organspende zurückschrecken.

...

Genau so etwas wollte ich auch gerade schreiben.

Das Geschwurbel der Kirchen zur Haltung der Glaubens- und Beitragszahlerschafe bremst auch in diesem Bereich aus.

Leute, wir sind Bio-Mechanische Konstrukte mit einem Bewusstsein...mehr nicht. Es gibt kein Leben nach dem Tod. Es gibt ja auch keines vor der Geburt...macht genauso wenig Sinn. Fragt sich nur niemand, da von der Kirche nicht propagiert und nicht ins (Aber-)Glaubensbild passen.

Sokrates
@11:22 Uhr von moas

Solange ich nicht weiß, welche (Art von) Person der Empfänger sein wird, werde ich für Fremde niemals zustimmen, auch wenn ich generell zustimmen würde, da völlig gesund. Dabei geht es um Werte, nicht um andere Eigenschaften.

Es gibt genug Quatsch auf der Welt, da muss nicht noch jemand von mir leben, der es aus meiner Sicht gar nicht verdient.

Ist das jetzt ihr Ernst? Und wenn es ihnen nur um Werte geht, was nützen ihn ihre Werte nach dem Tod? Richtig, absolut nichts!

Account gelöscht
@11:22 Uhr von moas

Dass die Welt so falsch läuft, zeigen u. a. Spendenaktionen und RIP-Anzeigen im Internet für Personen, die andere mit in den Tod reißen z. B. durch Autoprahlerei. Und das sind nur die offensichtlichen Fälle von Menschen, die verabscheuungswürdig sind. Es gibt noch Unmengen mehr Fälle, die weniger offensichtlich sind, wie Betrug, Unmenschlichkeit u. a.

Dem schließe ich mich eindeutig an.

Wenn ich wüsste, dass ich durch eine Organspende einem todkranken Kind helfen könnte, würde ich es wirklich sehr gerne machen. Leider kann ich es aber nicht so einschränken.

Dem entsprechend bin ich kein Organspender. Sollte diese Einschränkung einmal wegfallen, bin ich sofort dabei. 

Kristallin
Ähnlich@11:23 Uhr von Jimi58

So geht es mir auch. Der Tod gehört zum Leben mit dabei. ich habe mich entschieden, kein Organ mir einpflanzen zu lassen. Wenn die Uhr abgelaufen ist, ist es vorbei.

Weil ich chronisch krank bin, würde ich auch keine Organspende annehmen!

Habe aber dennoch einen Spendeausweis, sollte ich "überlebensunfähig" verunfallen, ist es ok, das entnommen werden würde, was noch "brauchbar" ist.

Jimi58
@11:17 Uhr von D. Hume

"Das wäre Ihre Chance gewesen Ihren (für mich) kryptischen Kommentar zu erläutern. Chance vertan. Schade."

Was für sie "krypisch" ist, liegt an ihnen. Vieleicht sehen sie vieles "kryptisch" was nicht "kryptisch" ist? Glauben sie mir, meine "Chance" wie sie es auch immer nennen wollen ist für mich und meine Mitmenschen gößer als sie ahnen können.

bolligru
11:23 Uhr von Jimi58

"Wenn die Uhr abgelaufen ist, ist es vorbei."

 

Sehe ich auch so.

Früh oder spät schlägt Jedem von uns die Stunde.

 

Viele Menschen wollen oder können sich nicht damit abfinden, älter zu werden und irgrndwann auch zu sterben. Dabei ist es meist nicht die Angst vor dem Tod, sondern die Angst vor dem Sterben und gerade dieses wird oft paradoxerweise sinnlos in die Länge gezogen.

weingasi1
@08:29 Uhr von ich1961

Ich persönlich habe einen Organspendeausweis, weil ich niemandem die Last auferlegen möchte, das für mich zu entscheiden.

 

Und ich will kein Geld dafür - für mich ist das selbstverständlich.

Es ist aber nicht jeder einfach nur gut und selbstlos. Ich bin auch gegen eine regelrechte Bezahlung, eine gewisse Wertschätzung z.B. mit Übernahme der Bestattung würde dies abbilden und könnte eine Entscheidung herbeiführen. Von Bekannten weiss ich, dass leider auch von ärztl. Seite häufig mit Zeitdruck und recht unsensibel vorgegangen wird. Mit Transplantation wird ein Riesengeld verdient. Ein "goodie", ausserhalb von Geld könnte m.M. aber möglich sein. Warum nicht?

 

 

 

Sokrates

Ich hab nur noch eine Angst, daß alle Erlebnisse und Gedanken die im Gehirn eines Menschen gespeichert sind irgendwann mal transplantiert werden können.

Der Tod ist ein enger Verwandter des Lebens! Das haben wir zu akzeptieren!

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Kristallin
Ausblenden@11:30 Uhr von werner1955

Die aktuelle Lösung ist gut und solle so beibehalten werden.

 

Wieso ist die gut? Es haben viel zu wenig Menschen einen enstsprechenden Ausweis.

Viele gar "nur" aus Bequemlichkeit nicht mal so sehr weil sie unbedingt keine Spender/Innen sein wollen....

Das ist aus meiner sicht so nicht richtig.

Viel haben keinen Spenderausweiß weil Sie dieses System für wenig Transparent halten. 

Nein, weil sie das Thema ausblenden, so wie unsere Gesellschaft auch den Tod gewohnheitsmäßig ausblendet, so lange sie nicht damit persönlich in Berührung kommt.

Auch können Sie keinen Einfluss auf den Erhalt der Organe nehmen. 

Was mir im Falle des Falles, auch garantiert egal wäre.

Jimi58
@11:34 Uhr von Kristallin

So geht es mir auch. Der Tod gehört zum Leben mit dabei. ich habe mich entschieden, kein Organ mir einpflanzen zu lassen. Wenn die Uhr abgelaufen ist, ist es vorbei.

Weil ich chronisch krank bin, würde ich auch keine Organspende annehmen!

Habe aber dennoch einen Spendeausweis, sollte ich "überlebensunfähig" verunfallen, ist es ok, das entnommen werden würde, was noch "brauchbar" ist.

Das ist auch ihr Recht es so zu handhaben und keiner sollte sie dazu zwingen. Aber es gibt auch andere Menschen welche anders darüber denken, das muß auch aktzepiert werden.

Sokrates
@10:53 Uhr von Der_Wunderer_1970

 

Widerspruch wäre ja kein Problem.

Einfach unglaublich. Man will etwas von mir haben und ich muss Widersprechen, wenn ich es nicht geben will? Man wo lebe ich denn. 

Würden sie im Fall der Fälle denn selber eine Organspende annehmen obwohl sie selber einer Organspende widersprochen hätten?

Jetzt wissen sie wo sie leben!

Kristallin
Wert?@11:34 Uhr von Der_Wunderer_1970

Wenn ich wüsste, dass ich durch eine Organspende einem todkranken Kind helfen könnte, würde ich es wirklich sehr gerne machen. Leider kann ich es aber nicht so einschränken.

Und Eltern? Wenn Eltern ein Organ zum überleben brauchen? 

Dem entsprechend bin ich kein Organspender. Sollte diese Einschränkung einmal wegfallen, bin ich sofort dabei. 

Weil erwachsene Menschen "unwert" sind?

weingasi1
@10:50 Uhr von Kristallin

 

Widerspruch wäre ja kein Problem.

Wobei man natürlich damit kalkuliert, dass viele eben vergesslich sind bzw. Es vor sich herschieben oder einfach das Widerspruchspapier nicht ständig mit sich führen und so dann automatisch zum Spender wird. 

 

Kristallin
Keine Transplantation@11:43 Uhr von Sokrates

Ich hab nur noch eine Angst, daß alle Erlebnisse und Gedanken die im Gehirn eines Menschen gespeichert sind irgendwann mal transplantiert werden können.

Also die Transplantation eines Gehirns ist große Science Fiction!

Der Tod ist ein enger Verwandter des Lebens! Das haben wir zu akzeptieren!

Nicht nötig, der Tod kommt auch so für jeden Menschen mal.

FakeNews-Checker
@08:15 Uhr von Bender Rodriguez

Ohne Ausweis, kein Spenderorgan. Wer nichts abgeben will oder darf, wird sicher auch nichts bekommen dürfen. Das Originalteil wäre dann ja weg.

Und für Spender gibt's Kostenübernahme für die Beerdigung.  

Schwups hab ich 70mio Spender . Einfach mal so. Ohne grosses Tamtam. 

Da  gibt  es  dann  nichts  mehr  zu  beerdigen,  wenn  alles  ausgeschlachtet  wurde  für  den  Organehandel.

Kristallin
So ist es@11:47 Uhr von Jimi58

So geht es mir auch. Der Tod gehört zum Leben mit dabei. ich habe mich entschieden, kein Organ mir einpflanzen zu lassen. Wenn die Uhr abgelaufen ist, ist es vorbei.

Weil ich chronisch krank bin, würde ich auch keine Organspende annehmen!

Habe aber dennoch einen Spendeausweis, sollte ich "überlebensunfähig" verunfallen, ist es ok, das entnommen werden würde, was noch "brauchbar" ist.

Das ist auch ihr Recht es so zu handhaben und keiner sollte sie dazu zwingen. Aber es gibt auch andere Menschen welche anders darüber denken, das muß auch aktzepiert werden.

Richtig, was auch bei einer Widerspruchslösung gegeben ist und welche deshalb auch in D gelten sollte.

bolligru
11:49 Uhr von weingasi1

"Wobei man natürlich damit kalkuliert, dass viele eben vergesslich sind bzw. Es vor sich herschieben oder einfach das Widerspruchspapier nicht ständig mit sich führen und so dann automatisch zum Spender wird."

 

...und genau darauf setzt die Politik, leider. Deshalb lehne ich diese Regelung ab.

Kristallin
Trigger@11:49 Uhr von weingasi1

 

Widerspruch wäre ja kein Problem.

Wobei man natürlich damit kalkuliert, dass viele eben vergesslich sind bzw. Es vor sich herschieben oder einfach das Widerspruchspapier nicht ständig mit sich führen und so dann automatisch zum Spender wird. 

Wen das Thema allgmein so triggert, oder Wer schlicht Angst hat ect widerspricht auch.

diskobolos
Ein Register

mit allen die zur Organspende bereit sind, würde vieles ändern.

Wer dort nicht steht, erhält auch kein Organ eines anderen.

Das Register würde auch den Angehörigen die Entscheidung abnehmen

 

Kristallin
@11:55 Uhr von FakeNews-Checker

Ohne Ausweis, kein Spenderorgan. Wer nichts abgeben will oder darf, wird sicher auch nichts bekommen dürfen. Das Originalteil wäre dann ja weg.

Und für Spender gibt's Kostenübernahme für die Beerdigung.  

Schwups hab ich 70mio Spender . Einfach mal so. Ohne grosses Tamtam. 

Da  gibt  es  dann  nichts  mehr  zu  beerdigen,  wenn  alles  ausgeschlachtet  wurde  für  den  Organehandel.

Quatsch

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