Eine Frau hält in der Universitätsmedizin Göttingen eine Broschüre des "Netzwerk Organspende in Niedersachsen" in der Hand.

Ihre Meinung zu Mehr Geld für Organspenden, aber weniger Spenderorgane 

In Deutschland sinkt die Zahl der Organspender weiter. Dabei wurde seit 2019 viel Geld investiert, um die Strukturen in den Kliniken zu verbessern. Ein Grundproblem wurde nicht angefasst. Von S. Kloppmann und M. Pöls.

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137 Kommentare

Kommentare

Meister Lampe
klar Kliniken bekommen mehr aber

was hat der Spender oder seine zurueckgelassene

Familie davon?  Nichts

Dort sollte nachgebessert werden!

Schon gaebe es ein ueberfluss an Organen.

 

nie wieder spd

Inwieweit spielen denn religiöse Gründe noch eine Rolle bei der Spendebereitschaft? 

Ich kann mich an ältere Menschen erinnern, die der Meinung waren, dass man nach dem Tod vollständig beim lieben Gott anzutreten hat. 

Und ebenso kann ich mich an Religionsfunktionäre erinnern, die der gleichen Meinung waren und sogar Stimmung gegen Organtransplantationen gemacht haben. Auch, aber nicht nur in ihren Tempeln.

Coachcoach
Zweifelhaft

Ich bin gegen Organspenden - sie stehen für eine Auffassung von Medizin, die ich nicht teile.

Und sie verhindern oder verzögern die Entwicklung maschineller Alternativen.

Bender Rodriguez

Ohne Ausweis, kein Spenderorgan. Wer nichts abgeben will oder darf, wird sicher auch nichts bekommen dürfen. Das Originalteil wäre dann ja weg.

Und für Spender gibt's Kostenübernahme für die Beerdigung.  

Schwups hab ich 70mio Spender . Einfach mal so. Ohne grosses Tamtam. 

 

Jimi58
@08:09 Uhr von nie wieder spd

Inwieweit spielen denn religiöse Gründe noch eine Rolle bei der Spendebereitschaft? 

Ich kann mich an ältere Menschen erinnern, die der Meinung waren, dass man nach dem Tod vollständig beim lieben Gott anzutreten hat. 

Und ebenso kann ich mich an Religionsfunktionäre erinnern, die der gleichen Meinung waren und sogar Stimmung gegen Organtransplantationen gemacht haben. Auch, aber nicht nur in ihren Tempeln.

In manchen Ländern werden bei der Organspende Menschen bevorzugt, die genug Geld haben. Da gibt sogar Organ-Mafia, traurig aber war.

Account gelöscht
Geld für Organspenden

Warum kann man nicht den Spendern für ihre Organe etwas geben?

Wenn es nur die Bestattungskosten wären, glaube dann hätte man mehr Menschen die einen Spendeausweis haben. 

 

ich1961

Ich persönlich habe einen Organspendeausweis, weil ich niemandem die Last auferlegen möchte, das für mich zu entscheiden.

 

Und ich will kein Geld dafür - für mich ist das selbstverständlich.

 

 

ein Lebowski
@08:16 Uhr von V8forever

Warum kann man nicht den Spendern für ihre Organe etwas geben?

Wenn es nur die Bestattungskosten wären, glaube dann hätte man mehr Menschen die einen Spendeausweis haben.

--------------

Es ist ein heikles Thema, aber unterm Strich, warum nicht, aber lädt halt zum Missbrauch ein, schwierig.

 

ich1961
08:15 Uhr von Coachcoach   /…

08:15 Uhr von Coachcoach

 

////Zweifelhaft

Ich bin gegen Organspenden - sie stehen für eine Auffassung von Medizin, die ich nicht teile.////

 

"Die Medizin" hat die Aufgabe, Leben zu retten. Und darauf haben die Ärzte*innen einen Eid geleistet.

 

////Und sie verhindern oder verzögern die Entwicklung maschineller Alternativen.////

 

Also, ich möchte nicht an/mit irgendwelchen Apparaten dahin vegetieren.

 

Und die Weiterentwicklung kann und wird das nicht aufhalten - hat es bisher auch nicht. Ganz im Gegenteil.

 

 

Coachcoach
@08:15 Uhr von Jimi58

Inwieweit spielen denn religiöse Gründe noch eine Rolle bei der Spendebereitschaft? 

Ich kann mich an ältere Menschen erinnern, die der Meinung waren, dass man nach dem Tod vollständig beim lieben Gott anzutreten hat. 

Und ebenso kann ich mich an Religionsfunktionäre erinnern, die der gleichen Meinung waren und sogar Stimmung gegen Organtransplantationen gemacht haben. Auch, aber nicht nur in ihren Tempeln.

In manchen Ländern werden bei der Organspende Menschen bevorzugt, die genug Geld haben. Da gibt sogar Organ-Mafia, traurig aber war.

Die Mafia agiert weltweit.

D. Hume
Den Grund sieht man hier

Warum Organspenden zurück gehen kann man in den ersten Kommentaren sehen. "Was habe ich davon?"

Jemandem eine zweite Chance verschaffen zu können war meine Motivation, um mir das kleine Kärtchen in das Portemmonaie zu stecken. Aufwand: 1 Minute lang meine Daten eintragen. Ich käme gar nicht auf die Idee irgendetwas einzufordern, aber Egoismus scheint der neue Zeitgeist zu sein. Gemeinschaftlicher Zusammenhalt ist obsolet.

Steppo1402
Was ist das Problem.....

... Wenn jeder Mensch ab 18 bzw 21 automatisch Organspender wird? Wer dies nicht möchte, muß alle 5 Jahre Widerspruch einlegen. 

Bender Rodriguez
@08:30 Uhr von ein Lebowski

Warum kann man nicht den Spendern für ihre Organe etwas geben?

Wenn es nur die Bestattungskosten wären, glaube dann hätte man mehr Menschen die einen Spendeausweis haben.

--------------

Es ist ein heikles Thema, aber unterm Strich, warum nicht, aber lädt halt zum Missbrauch ein, schwierig.

 

Nicht wieder meine Idee zerreden. Was willst du denn da manipulieren? 

Selbsentleibung, um die Bestattungskosten, zu sparen?  Macht keinen Sinn. Jemanden murksen, damit der seine Bestattungskosten bekommt? Auch Unsinn.

Man bekommt ja nie etwas ausbezahlt. Wie sollman da was tricksen?

Klabautermann 08
Widerspruchslösung nein Danke

Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder irgendwelchen Verwertungsgesellschaften, die nach meinem Ableben damit machen können was sie wollen, wenn ich ihnen nicht widerspreche. Wenn ich spenden will, dann gefälligs freiwillig und von mir aus. ZWANG wird schon so im Leben genug auf einen ausgeübt, ob es die Coronaimpfung durch indirekten Zwang war oder GEZ-Gebühren. Ich will in Ruhe sterben, ohne das die Aasgeier schon um mir rumstehen, um mich ausschlachten zu können.

Coachcoach
@08:33 Uhr von ich1961

08:15 Uhr von Coachcoach

 

////Zweifelhaft

Ich bin gegen Organspenden - sie stehen für eine Auffassung von Medizin, die ich nicht teile.////

 

"Die Medizin" hat die Aufgabe, Leben zu retten. Und darauf haben die Ärzte*innen einen Eid geleistet.

 

////Und sie verhindern oder verzögern die Entwicklung maschineller Alternativen.////

 

Also, ich möchte nicht an/mit irgendwelchen Apparaten dahin vegetieren.

 

Und die Weiterentwicklung kann und wird das nicht aufhalten - hat es bisher auch nicht. Ganz im Gegenteil.

Das bleibt zu befürchten.

Vegetieren wäre auch nicht mein Vorschlag - und wichtig: Sie entscheiden, was passiert.

 

Jimi58
@08:38 Uhr von Steppo1402

... Wenn jeder Mensch ab 18 bzw 21 automatisch Organspender wird? Wer dies nicht möchte, muß alle 5 Jahre Widerspruch einlegen. 

Warum, wollen sie mich zwingen zu spenden? Es ist mein Körper und ich kann entscheiden was mit ihm passieren soll. Der Wiederspruch ist Zwang. Wer spenden möchte, kann sich einen Spenderausweis ausstellen lassen und gut ist.

FritzF
Bei der schlechten Gesundheitsvorsorge und -Versorgung

sollte man niemandem seine Organe zumuten.

harry_up
@08:07 Uhr von Meister Lampe

 

was hat der Spender oder seine zurueckgelassene

Familie davon?  Nichts

Dort sollte nachgebessert werden!

Schon gaebe es ein ueberfluss an Organen.

 

 

Können Sie sich vorstellen, welche Diskussionen in einer Familie losgetreten werden (können), wenn die Entscheidung ansteht, ob ein Organ eines todkranken Familienmitglieds nach dessen Versterben gegen eine "Gebühr" entnommen werden darf?

 

Ich sehe da überhaupt keinen Überfluss an Organen.

Coachcoach
@08:44 Uhr von Klabautermann 08

Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder irgendwelchen Verwertungsgesellschaften, die nach meinem Ableben damit machen können was sie wollen, wenn ich ihnen nicht widerspreche. .. Ich will in Ruhe sterben, ohne das die Aasgeier schon um mir rumstehen, um mich ausschlachten zu können.

Das sehe ich auch so.

marvin
Plötzlich und unerwartet

Ein Artikel des ZDF aus dem letzten Jahr hilft weiter, warum wir trotz der derzeitigen Übersterblichkeit weniger Spender haben:

Ein weiterer Grund ist in diesem Zusammenhang das Auftreten eines vorzeitigen Herzkreislaufversagens bei potenziellen Spender*innen. Denn dies führt dazu, dass eine Feststellung des Hirntods unmöglich ist - und die ist eine von zwei Voraussetzungen für eine Organspende.

[...]

Denn für eine postmortale Organspende müssen die Funktion von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm unwiederbringlich erloschen sein, während Kreislauf und Atmung noch künstlich durch Beatmung und Medikamente aufrechterhalten werden.

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-organspenden-100.html

Eventuelle Gründe dieses gehäuften "vorzeitigen Herzkreislaufversagens" sind natürlich völlig unbekannt. Und sollen es wohl auch bleiben. 

harry_up
@08:15 Uhr von Coachcoach

 

Ich bin gegen Organspenden - sie stehen für eine Auffassung von Medizin, die ich nicht teile.

Und sie verhindern oder verzögern die Entwicklung maschineller Alternativen.

 

 

Solange man nicht selber unmittelbar betroffen ist lässt sich das leicht sagen.

 

Aber ich sehe auch nicht, inwiefern  Organentnahmen die Entwickllung maschineller Alternativen behindern oder verzögern könnten.

Beides kann sehr gut parallel betrieben werden.

 

Zumal eine künstliche Leber z. B. noch sehr lange auf sich warten lassen dürfte.

Meister Lampe
@08:35 Uhr von D. Hume

Warum Organspenden zurück gehen kann man in den ersten Kommentaren sehen. "Was habe ich davon?"

Jemandem eine zweite Chance verschaffen zu können war meine Motivation, um mir das kleine Kärtchen in das Portemmonaie zu stecken. Aufwand: 1 Minute lang meine Daten eintragen. Ich käme gar nicht auf die Idee irgendetwas einzufordern, aber Egoismus scheint der neue Zeitgeist zu sein. Gemeinschaftlicher Zusammenhalt ist obsolet.

da haben Sie meinen und andere

Kommentare missverstanden,

mit "ich" meine ich meine Familie.

Nettie
Die um weiterleben zu können auf ein Spenderorgan angewiesenen

Menschen brauchen kein Geld, sondern ein Spenderorgan (dies zu „Mehr Geld für Organspenden, aber weniger Spenderorgane“).

harry_up
@08:44 Uhr von Klabautermann 08

 

Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder irgendwelchen Verwertungsgesellschaften, die nach meinem Ableben damit machen können was sie wollen, wenn ich ihnen nicht widerspreche. Wenn ich spenden will, dann gefälligs freiwillig und von mir aus. ZWANG wird schon so im Leben genug auf einen ausgeübt, ob es die Coronaimpfung durch indirekten Zwang war oder GEZ-Gebühren. Ich will in Ruhe sterben, ohne das die Aasgeier schon um mir rumstehen, um mich ausschlachten zu können.

 

 

Das "Ausschlachten" darf bei einer Diskussion wie dieser ja nicht fehlen.

Ich finde ihn widerlich.

 

Aber sollte Ihr eigenes Kind genau Ihr Organ benötigen, um am Leben bleiben zu können - bliebe Ihr Kommentar dann der gleiche?

ich1961
08:57 Uhr von Meister Lampe …

08:57 Uhr von Meister Lampe

@08:35 Uhr von D. Hume

 

////da haben Sie meinen und andere

Kommentare missverstanden,

mit "ich" meine ich meine Familie.////

 

Und was ha Ihre Familie davon, wenn Sie mit allen Organen bestattet werden?

 

 

Zuschauer49

Natürlich argumentieren hier nur die Menschen, deren ethische Grundhaltung ungefähr ist: "ICH will, daß nach meinem Tod niemand mit meinen Organen gerettet wird". Warum wird nicht auch der Standpunkt der Leute, z.B. Eltern todkranker Kinder, betont? Warum musste ein Kumpel von mir mit beruflich bedingter Staublunge sterben, weil Hunderttausende von Menschen jährlich darauf bestehen, dass ihre Organe Wurmfutter werden, statt anderen zu helfen?

Sokrates
@08:07 Uhr von Meister Lampe

was hat der Spender oder seine zurueckgelassene

Familie davon?  Nichts

Dort sollte nachgebessert werden!

Schon gaebe es ein ueberfluss an Organen.

Was sollte ihrer Meinung nachgebessert werden? Wer Organspender ist, macht das freiwillig und nicht wegen Geld sondern um Leben retten zu können.

Organspende ist keine Geldmacherei für Hinterbliebene!

Ansonsten hätten sie da was total falsch verstanden!

harry_up
@08:57 Uhr von Nettie

 

Menschen brauchen kein Geld, sondern ein Spenderorgan (dies zu „Mehr Geld für Organspenden, aber weniger Spenderorgane“).

 

 

Das Geld ist für die Entnahmekrankenhäuser gedacht, an denen die Organentnahme/Transplantation vorgenommen wird.

 

Was meiner Meinung nach die Skepsis bei denjenigen, die bisher schwankten, ob sie sich als Organspender zur Verfügung stellen würden, womöglich eher vergrößern dürfte.

Jimi58
@08:35 Uhr von D. Hume

Warum Organspenden zurück gehen kann man in den ersten Kommentaren sehen. "Was habe ich davon?"

Jemandem eine zweite Chance verschaffen zu können war meine Motivation, um mir das kleine Kärtchen in das Portemmonaie zu stecken. Aufwand: 1 Minute lang meine Daten eintragen. Ich käme gar nicht auf die Idee irgendetwas einzufordern, aber Egoismus scheint der neue Zeitgeist zu sein. Gemeinschaftlicher Zusammenhalt ist obsolet.

Dann aber nicht nur bei der Organspende. Wie sieht es z.B. mit der Tafel aus? Die meisten denen es  "noch" gut geht interessiert das wenig bis garnicht. Leider hat die Lieblosigkeit fast in allen Bereichen zugenommen.

Meister Lampe
wenn ich das Zeitliche segne

moechte durchaus spenden undzwar meiner Familie.

Diese kann keine Altlasten (Mich entsorgen=Schulden))gebrauchen.

ist es jetzt Verstaendlicher?

 

Sokrates
@08:15 Uhr von Coachcoach

Ich bin gegen Organspenden - sie stehen für eine Auffassung von Medizin, die ich nicht teile.

Und sie verhindern oder verzögern die Entwicklung maschineller Alternativen.

Was für eine Auffassung soll das sein die sie nicht teilen? Würden sie das erläutern?

H. Hummel
@08:15 Uhr von Bender Rodriguez

Ohne Ausweis, kein Spenderorgan. Wer nichts abgeben will oder darf, wird sicher auch nichts bekommen dürfen. Das Originalteil wäre dann ja weg.

Und für Spender gibt's Kostenübernahme für die Beerdigung.  

Schwups hab ich 70mio Spender . Einfach mal so. Ohne grosses Tamtam. 

 

#

Da ist in Teilen was dran, die Bestattungskosten z. B..

Aber würde es nicht schon erheblich weiterhelfen, wenn jeder Unfalltote, ob im Verkehr, der Firma, bei  Freizeitaktivitäten oder zu Hause automatisch und grundsätzlich zum Organspender würde? 

Als gesellschaftliches Dankeschön könnte die KV die Bestattungskosten übernehmen.

.. im übrigen: Wer heute vehement ablehnt, könnte morgen potentieller Empfänger sein ... dem die Zeit womöglich zwischen den Fingern zerrinnt, womöglich in jungen Jahren ...

Überhaupt ist eigentlich jede praktikable Idee willkommen, die dem Problem wirksam entgegen tritt ... 

harry_up
@08:15 Uhr von Bender Rodriguez

 

Ohne Ausweis, kein Spenderorgan. Wer nichts abgeben will oder darf, wird sicher auch nichts bekommen dürfen. Das Originalteil wäre dann ja weg.

Und für Spender gibt's Kostenübernahme für die Beerdigung.  

Schwups hab ich 70mio Spender . Einfach mal so. Ohne grosses Tamtam. 

 

 

Warum da noch keiner drauf gekommen ist...

Alter Brummbär
@08:15 Uhr von Bender Rodriguez

Ohne Ausweis, kein Spenderorgan. Wer nichts abgeben will oder darf, wird sicher auch nichts bekommen dürfen. Das Originalteil wäre dann ja weg.

Und für Spender gibt's Kostenübernahme für die Beerdigung.  

Schwups hab ich 70mio Spender . Einfach mal so. Ohne grosses Tamtam. 

 

Glaube ich kaum

H. Hummel
@08:30 Uhr von ein Lebowski

Warum kann man nicht den Spendern für ihre Organe etwas geben?

Wenn es nur die Bestattungskosten wären, glaube dann hätte man mehr Menschen die einen Spendeausweis haben.

--------------

Es ist ein heikles Thema, aber unterm Strich, warum nicht, aber lädt halt zum Missbrauch ein, schwierig.

#

Es sollte schon bei der Spende bleiben, gegen Bestattungskosten. Sonst wird aus der Spende ruck-zuck ein Handel. Findige Köpfe gibt es genug auf der Welt ... beim direkten Handel mit dem Leben wären die, und mit ihnen die die es sich leisten können, ganz forn mit dabei.

 

Alter Brummbär
@08:35 Uhr von D. Hume

Warum Organspenden zurück gehen kann man in den ersten Kommentaren sehen. "Was habe ich davon?"

Jemandem eine zweite Chance verschaffen zu können war meine Motivation, um mir das kleine Kärtchen in das Portemmonaie zu stecken. Aufwand: 1 Minute lang meine Daten eintragen. Ich käme gar nicht auf die Idee irgendetwas einzufordern, aber Egoismus scheint der neue Zeitgeist zu sein. Gemeinschaftlicher Zusammenhalt ist obsolet.

Fordern tut jeder, geben will keiner.

D. Hume
@09:11 Uhr von Jimi58

Warum Organspenden zurück gehen kann man in den ersten Kommentaren sehen. "Was habe ich davon?"

Jemandem eine zweite Chance verschaffen zu können war meine Motivation, um mir das kleine Kärtchen in das Portemmonaie zu stecken. Aufwand: 1 Minute lang meine Daten eintragen. Ich käme gar nicht auf die Idee irgendetwas einzufordern, aber Egoismus scheint der neue Zeitgeist zu sein. Gemeinschaftlicher Zusammenhalt ist obsolet.

Dann aber nicht nur bei der Organspende. Wie sieht es z.B. mit der Tafel aus? Die meisten denen es  "noch" gut geht interessiert das wenig bis garnicht. Leider hat die Lieblosigkeit fast in allen Bereichen zugenommen.

Wie meinen Sie das? Wer Organspender ist, sollte auch an die Tafeln spenden müssen?

Wissen Sie, mein Engagement ist nicht getunnelt auf ein Gebiet. Hier ist das Thema gerade "Organspende".

Sokrates
@08:16 Uhr von V8forever

Warum kann man nicht den Spendern für ihre Organe etwas geben?

Wenn es nur die Bestattungskosten wären, glaube dann hätte man mehr Menschen die einen Spendeausweis haben. 

Organspende ist grundsätzlich keine Geldmacherei, weder für die Kliniken, noch für die Angehörigen. Aber wenn man die Bestattungskosten bekommen könnte wäre es sicherlich etwas gutes. Dennoch glaube ich nicht, daß die Organspende Bereitschaft steigen würde wenn seine eigene Beerdigung erstattet werden würde.

Und wenn schon wieder mal die Organ Mafia angesprochen wird, es wird sowas wohl immer geben, es wird auch immer Korruptheit geben. Und sind wir mal ganz ehrlich, wer viel Geld hat, also ziemlich reich ist, der hat sicherlich auch die beste medizinische Versorgung die er bekommen kann.

harry_up
@09:10 Uhr von Sokrates

 

was hat der Spender oder seine zurueckgelassene

Familie davon?  Nichts

Dort sollte nachgebessert werden!

Schon gaebe es ein ueberfluss an Organen.

 

 

Was sollte ihrer Meinung nachgebessert werden? Wer Organspender ist, macht das freiwillig und nicht wegen Geld sondern um Leben retten zu können.

Organspende ist keine Geldmacherei für Hinterbliebene!

Ansonsten hätten sie da was total falsch verstanden!

 

 

Danke, dass Sie das noch einmal klarstellen.

Meister Lampe
@08:48 Uhr von harry_up

 

was hat der Spender oder seine zurueckgelassene

Familie davon?  Nichts

Dort sollte nachgebessert werden!

Schon gaebe es ein ueberfluss an Organen.

 

 

Können Sie sich vorstellen, welche Diskussionen in einer Familie losgetreten werden (können), wenn die Entscheidung ansteht, ob ein Organ eines todkranken Familienmitglieds nach dessen Versterben gegen eine "Gebühr" entnommen werden darf?

 

Ich sehe da überhaupt keinen Überfluss an Organen.

Sie meinen das der Tote vorher nicht zugestimmt hatte?

was macht es da fuer einen Unterschied?

gibs nicht und fertig.

Sollte der Verstorbende!  zuvor einer Spende zugestimmt haben gibt es auch keine Diskussion auch fertig.

Alter Brummbär
@08:48 Uhr von FritzF

sollte man niemandem seine Organe zumuten.

Liegt wohl eher an den Ausschweifungen, bei der Ernährung und den Mangel an Bewegung.

Account gelöscht
@09:10 Uhr von Sokrates

Wer Organspender ist, macht das freiwillig

Genau so ist es. Es ist eine freiwillige Entscheidung. 

Was aber einige hier wollen (alle 5 Jahre den Widerspruch erneuern, sonst ist man Spender) hat aber in meinen Augen rein gar nichts mehr mit Freiwilligkeit zu tun.

Da zählen für mich auch keine klagenden Hinweise auf mangelndes Gemeinschaftsdenken.

Entschuldigen Sie, dass ich Sie zitiert habe. Aber es war der erste Beitrag, der den Begriff der Freiwilligkeit enthielt.

Coachcoach
@09:12 Uhr von Sokrates

Ich bin gegen Organspenden - sie stehen für eine Auffassung von Medizin, die ich nicht teile.

Und sie verhindern oder verzögern die Entwicklung maschineller Alternativen.

Was für eine Auffassung soll das sein die sie nicht teilen? Würden sie das erläutern?

Das kann ich hier nur in Kurzform: Es ist eine technische Auffassung von medizinischem Handeln, das soziale und persönliche Aspekte hintanstellt. 

Damit werden Heilungschancen vergeben.

Weiter gibt es es das (weitgehende)Tabu des Todes.

Der ist jedoch unausweichlich. leider. Glücklicherweise.

Sokrates
@08:38 Uhr von Steppo1402

... Wenn jeder Mensch ab 18 bzw 21 automatisch Organspender wird? Wer dies nicht möchte, muß alle 5 Jahre Widerspruch einlegen. 

Das ist totalitär gedacht! Das kann und muß jeder für sich selber entscheiden dürfen ob er Organspender werden möchte oder nicht!

Zuschauer49

Warum nicht belohnen? Mein anderweitig schon kurz erwähnter Freund war genau an der Klinik auf der Warteliste, von der ein oder zwei Jahre nach seinem Tod Unregelmäßigkeiten bekannt wurden, wobei bis zu sechsstellige Beträge den Besitzer wechselten.

Was wäre im Vergleich zu den genannten 50.000 oder 100.000 Euro ein Beerdigungszuschuß von, sagen wir, 2500 Euro? Das könnte für Familien in prekären Verhältnissen helfen, denen vielleicht auch gerade der Ernährer verstorben ist.

Und ja, dann würden vielleicht Familien darauf drängen, dass der Todkranke einen Organspenderausweis ausstellt. Oder, viel besser, die Familien entschließen sich, dass jeder einen mit sich führt. Ich finde daran nichts Schlechtes. Im Gegenteil, das würde im nächsten Umkreis die ethische Reife dokumentieren, die für die Gesellschaft als Ganzes wünschenswert wäre!

Sokrates
@08:48 Uhr von FritzF

sollte man niemandem seine Organe zumuten.

Schlechte Gesundheitsvorsorge? Ja wo denn? Es liegt an jedem selber wie er seine Gesundheitsvorsorge in seine eigenen Hände nimmt!

harry_up
@09:19 Uhr von H. Hummel

 

Warum kann man nicht den Spendern für ihre Organe etwas geben?

Wenn es nur die Bestattungskosten wären, glaube dann hätte man mehr Menschen die einen Spendeausweis haben.

--------------

Es ist ein heikles Thema, aber unterm Strich, warum nicht, aber lädt halt zum Missbrauch ein, schwierig.

#

 

Es sollte schon bei der Spende bleiben, gegen Bestattungskosten. Sonst wird aus der Spende ruck-zuck ein Handel. Findige Köpfe gibt es genug auf der Welt ... beim direkten Handel mit dem Leben wären die, und mit ihnen die die es sich leisten können, ganz forn mit dabei.

 

 

Was verstehen Sie eigentlich unter "Spende"?

Weil Sie schreiben "gegen Bestattungskosten".

Aber mir fällt da gerade ein, dass ja Spenden an Gemeinnützige Organisationen u. a. Einrichtungen steuerlich absetzbar sind.

 

Und trotzdem bleibt da ein Gschmäckle, zumindest bei mir.

Coachcoach
@08:55 Uhr von harry_up

 

Ich bin gegen Organspenden - sie stehen für eine Auffassung von Medizin, die ich nicht teile.

Und sie verhindern oder verzögern die Entwicklung maschineller Alternativen.

 

 

Solange man nicht selber unmittelbar betroffen ist lässt sich das leicht sagen.

Was wissen Sie von meiner Lebenswirklichkeit?

Und was von der Wirklichkeit der Organentnahmen?

 

Aber ich sehe auch nicht, inwiefern  Organentnahmen die Entwickllung maschineller Alternativen behindern oder verzögern könnten.

Es ist ein lukratives Geschäftsmodell: Für Ärzte, Kliniken, Pharma,....das will niemand riskieren, und es bindet viele (Forschungs-) Gelder.

Beides kann sehr gut parallel betrieben werden.

 

Zumal eine künstliche Leber z. B. noch sehr lange auf sich warten lassen dürfte.

Darauf einen Dujardin.

Nettie
@09:19 Uhr von H. Hummel

Warum kann man nicht den Spendern für ihre Organe etwas geben?

Wenn es nur die Bestattungskosten wären, glaube dann hätte man mehr Menschen die einen Spendeausweis haben.

--------------

Es ist ein heikles Thema, aber unterm Strich, warum nicht, aber lädt halt zum Missbrauch ein, schwierig.

#

Es sollte schon bei der Spende bleiben, gegen Bestattungskosten. Sonst wird aus der Spende ruck-zuck ein Handel.

>>•Findige Köpfe gibt es genug auf der Welt ... (…)

 

Wäre wirklich schön, wenn die ihre ‚Findigkeit‘ für andere Ziele und Zwecke einsetzen würden als ausgerechnet für die ‚Vermehrung‘ von Geld…

Sisyphos3
@08:09 Uhr von nie wieder spd

Inwieweit spielen denn religiöse Gründe noch eine Rolle bei der Spendebereitschaft?

 

nur weil sie das so sehen

muss es doch nicht jeder so sehen !

 

harry_up
@09:25 Uhr von Meister Lampe

 

was hat der Spender oder seine zurueckgelassene

Familie davon?  Nichts

Dort sollte nachgebessert werden!

Schon gaebe es ein ueberfluss an Organen.

 

 

Können Sie sich vorstellen, welche Diskussionen in einer Familie losgetreten werden (können), wenn die Entscheidung ansteht, ob ein Organ eines todkranken Familienmitglieds nach dessen Versterben gegen eine "Gebühr" entnommen werden darf?

 

Ich sehe da überhaupt keinen Überfluss an Organen.

 

Sie meinen das der Tote vorher nicht zugestimmt hatte?

was macht es da fuer einen Unterschied?

gibs nicht und fertig.

Sollte der Verstorbende!  zuvor einer Spende zugestimmt haben gibt es auch keine Diskussion auch fertig.

 

 

Nein, viel simpler.

Haben Sie schon einmal geerbt? Spätestens dann trennen sich Spreu und Weizen.

Zuschauer49

Was würden übrigens Kinder sagen, soweit sie alt genug sind, um den Tod erklärt zu bekommen? Dass ihr Körper verwesen soll, oder dass sie mit ihren Organen anderen Kindern zum Weiterleben verhelfen?

Sisyphos3
@08:16 Uhr von V8forever

Warum kann man nicht den Spendern für ihre Organe etwas geben?

Wenn es nur die Bestattungskosten wären, glaube dann hätte man mehr Menschen die einen Spendeausweis haben. 

 

 

weil es ein "Gschmäckle" hat

der Eindruck entsteht man verdient noch am Tod des Verstorbenen

man kann ja selber seine eigene Niere oder ein Teil der Leber nicht veräußern ....

Glasbürger
eine zweischneidige Sache

Natürlich werden Spenderorgane gebraucht. Und ich würde auch durchaus eine Lebendspende für einen Verwandten, wenn es denn passt leisten oder eben auch posthum.

Doch wenn ich in den Jahren als Bundesbürger etwas gelernt habe, dann daß es einen Mißbrauch immer gibt, wenn er denn irgendwie möglich ist. Und die "Widerspruchslösung" ist defacto der berühmte rote Teppich für einen Mißbrauch. Sowas kann und will ich nicht befeuern und bin somit dagegen.

Es braucht hier eine andere Lösung, die sicher verhindert, daß Organspenden auch bei uns zu einem lukrativen Geschäft gemacht werden. Für die Spender und auch für die Empfänger. Ich bin sicher, dann gäbe es auch mehr potentielle Organspender. Was die Politik hier bisher lieferte war mal wieder nichts als Murks.

Mit einem Zwang Organspender zu sein, erreicht man zumeist nur das Gegenteil. Sowas sollte man eigentlich wissen. Auch in der Politik.

harry_up
@09:36 Uhr von Sokrates

 

sollte man niemandem seine Organe zumuten.

 

Schlechte Gesundheitsvorsorge? Ja wo denn? Es liegt an jedem selber wie er seine Gesundheitsvorsorge in seine eigenen Hände nimmt!

 

 

Zuweilen wird einem Menschen bereits bei seiner Zeugung der Erfolg der eigenen Gesundheitsvorsorge aus den Händen genommen.

Genetisch bedingt.

Das ist gar nicht so selten und kann sich sofort oder erst später manifestieren. 

Sisyphos3
@08:38 Uhr von Steppo1402

... Wenn jeder Mensch ab 18 bzw 21 automatisch Organspender wird? Wer dies nicht möchte, muß alle 5 Jahre Widerspruch einlegen. 

 

automatisch ?

besser er ist aktiv

"ich will"

 

eintrag in den Perso :  Spender ja/nein

Bingo

und wer Spender ist in dem Kreis der Spendenempfänger

wer nicht - der nicht

 

Zuschauer49
@09:33 Uhr von Sokrates

Das kann und muß jeder für sich selber entscheiden dürfen ob er Organspender werden möchte oder nicht!

 

Och, wenn ich mir so den Straßenverkehr ansehe, könnten eine ganze Menge Leute es vermeiden, Organspender zu werden. Einfach ein paar Regeln wie Höchstgeschwindigkeit oder Abstand einhalten und sich natürlich nur in fahrtüchtigem Zustand an's Steuer setzen.

 

Tun aber viele nicht. Wofür dann die Diskussion, was mit dem Körper passieren soll, wenn er mir sowieso nichts mehr nützt?!

morgentau19
Ich habe seit ca. 15 Jahren einen

Organspendeausweis.

.

Wenn ich Ablebe, brauche ich meine Organe nicht mehr. Was noch in Ordnung ist, kann für jemand verwendet werden, der es braucht.

.

Prima!

.

PS. Dass Spenderorgane (leider) für einige ein Geschäftsmodell ist, ist zwar traurig, aber nicht zu ändern. Man möge mir ein Bereich nennen, in dem es anständig zugeht.

Sokrates
@09:31 Uhr von Coachcoach

Ich bin gegen Organspenden - sie stehen für eine Auffassung von Medizin, die ich nicht teile.

Und sie verhindern oder verzögern die Entwicklung maschineller Alternativen.

Was für eine Auffassung soll das sein die sie nicht teilen? Würden sie das erläutern?

Das kann ich hier nur in Kurzform: Es ist eine technische Auffassung von medizinischem Handeln, das soziale und persönliche Aspekte hintanstellt. 

Damit werden Heilungschancen vergeben.

Weiter gibt es es das (weitgehende)Tabu des Todes.

Der ist jedoch unausweichlich. leider. Glücklicherweise.

Ehrlich geschrieben ist das nicht verständlich was sie meinen? Es gibt Abläufe in der Medizin die sie vielleiht nicht kennen? Okay, da hab ich Interna was das anbelangt, Sanitätsdienst Bundeswehr, ehemaliger Angestellter eines Klinikums, Kontakte zu Arztpraxen usw. In erster Linie sind das Einrichtungen die finanziert werden müssen. Und mit wenig Personal ist es so, daß manchmal soziales leider auf der Strecke bleibt. Das war aber mal anderst!

ich1961

Was ich aus dieser Diskussion mitnehme?

 

Lieber nie in die Bredouille kommen, eine zu brauchen - im Zweifel ist keine da, da in D. viele (mMn zu viele) Egoisten leben.

 

Ich wäre dafür, das die Entscheidung in den Perso oder die Gesundheitskarte integriert wird.

 

 

Glückskeks
Geld

Dieses Wort steht schon in der Überschrift.

Meine These: Man könnte die Spendenbereitschaft (auch z.B. für Blut) erheblich steigern, wenn man die Spender/ Rohstofflieferanten/ Hinterbliebene anständig bezahlen würde. Jeder in der Kette darf sich dumm und dämlich verdienen, Geld scheint keine Rolle zu spielen, aber das Wichtigste - nämlich der Anfang - soll gratis sein und gespendet werden.

Sisyphos3
@09:44 Uhr von Glasbürger

Mit einem Zwang Organspender zu sein, erreicht man zumeist nur das Gegenteil. Sowas sollte man eigentlich wissen. Auch in der Politik.

 

 

 

es geht um Ideologien

man will seinem Gegenüber seine Vorstellungen aufzwingen

 

wenigfahrer
Ist ja schön

wenn Kliniken und so weiter mehr Geld bekommen, davon hat die Familie oder noch verbleibende Angehörige aber nichts.

Beerdigungen sind sehr teuer, und selbst wenn das Erbe ausgeschlagen wird, muss die Beerdigung von den Ausschlagenden bezahlt werden.

Wenn Spender die Beerdigung bezahlt bekommen, wird es auch mehr geben, denn viele werden die Familie von den Kosten entlasten wollen.

Außerdem müsste mal das Gesetz über die Beerdigungen etwas entschärft werden, und wer keinen Spendenausweis hat, der spendet auch nicht, die Entscheidung den Hinterbliebenen aufzubürden ist auch einfach falsch.

Woher soll ich wissen wer was will, wenn ich keinen Kontakt oder sehr selten Kontakt habe mit der Person.

Und warum muss ich einen Widerspruch einlegen, für Dinge ich nicht will, im ganzen Leben muss man sich aktiv entscheiden, wenn man was will.

Sisyphos3
@09:34 Uhr von Zuschauer49

Und ja, dann würden vielleicht Familien darauf drängen, dass der Todkranke einen Organspenderausweis ausstellt.

 

möglicherweise bestimmt wer die Kohle kriegt ??

oder der Pflegende sagt wenn nicht dann kommst du ins Heim ....

man sollte keinen Vorteil am Tod  eines Menschen haben

(Erben genügt da vollkommen)

Sokrates
@09:34 Uhr von Zuschauer49

........

Was wäre im Vergleich zu den genannten 50.000 oder 100.000 Euro ein Beerdigungszuschuß von, sagen wir, 2500 Euro? Das könnte für Familien in prekären Verhältnissen helfen, denen vielleicht auch gerade der Ernährer verstorben ist.

Und ja, dann würden vielleicht Familien darauf drängen, dass der Todkranke einen Organspenderausweis ausstellt. Oder, viel besser, die Familien entschließen sich, dass jeder einen mit sich führt. Ich finde daran nichts Schlechtes. Im Gegenteil, das würde im nächsten Umkreis die ethische Reife dokumentieren, die für die Gesellschaft als Ganzes wünschenswert wäre!

Man kann nicht von jedem Todkranken so einfach Organe entnehmen, daß sollte mal allen klar sein! Denn die Organe des Todkranken sind mit aller Wahrscheinlichkeit ebenfalls schon geschädigt! Und geschädigte Organe werden nicht verpflanzt!

TP29
@08:44 Uhr von Klabautermann 08

Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder irgendwelchen Verwertungsgesellschaften, die nach meinem Ableben damit machen können was sie wollen, wenn ich ihnen nicht widerspreche. Wenn ich spenden will, dann gefälligs freiwillig und von mir aus. ZWANG wird schon so im Leben genug auf einen ausgeübt, ob es die Coronaimpfung durch indirekten Zwang war oder GEZ-Gebühren. Ich will in Ruhe sterben, ohne das die Aasgeier schon um mir rumstehen, um mich ausschlachten zu können.

Bei einer Widerspruchslösung besteht kein Zwang zu spenden, da man – wie der Name schon sagt – Widerspruch einlegen kann.

Coachcoach
@09:51 Uhr von Sokrates

Ich bin gegen Organspenden - sie stehen für eine Auffassung von Medizin, die ich nicht teile.

Und sie verhindern oder verzögern die Entwicklung maschineller Alternativen.

Was für eine Auffassung soll das sein die sie nicht teilen? Würden sie das erläutern?

Das kann ich hier nur in Kurzform: Es ist eine technische Auffassung von medizinischem Handeln, das soziale und persönliche Aspekte hintanstellt. 

Damit werden Heilungschancen vergeben.

Weiter gibt es es das (weitgehende)Tabu des Todes.

Der ist jedoch unausweichlich. leider. Glücklicherweise.

Ehrlich geschrieben ist das nicht verständlich was sie meinen? Es gibt Abläufe in der Medizin die sie vielleiht nicht kennen? Okay, da hab ich Interna was das anbelangt, Sanitätsdienst Bundeswehr, ehemaliger Angestellter eines Klinikums, Kontakte zu Arztpraxen usw. In erst...

Och, ich bin da gut informeiert.

Sokrates
@09:42 Uhr von Sisyphos3

Warum kann man nicht den Spendern für ihre Organe etwas geben?

Wenn es nur die Bestattungskosten wären, glaube dann hätte man mehr Menschen die einen Spendeausweis haben. 

 

 

weil es ein "Gschmäckle" hat

der Eindruck entsteht man verdient noch am Tod des Verstorbenen

man kann ja selber seine eigene Niere oder ein Teil der Leber nicht veräußern ....

Wer verdient denn hauptsächlich am Tod eines Menschen?

Dann riecht das ja ziemlich in den Himmel von den Beerdigungsinstituten, oder können sie mir sagen warum eine Beerdigung so teuer ist?

Kristallin
Wie in Ö@10:05 Uhr von TP29

Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder irgendwelchen Verwertungsgesellschaften, die nach meinem Ableben damit machen können was sie wollen, wenn ich ihnen nicht widerspreche. Wenn ich spenden will, dann gefälligs freiwillig und von mir aus. ZWANG wird schon so im Leben genug auf einen ausgeübt, ob es die Coronaimpfung durch indirekten Zwang war oder GEZ-Gebühren. Ich will in Ruhe sterben, ohne das die Aasgeier schon um mir rumstehen, um mich ausschlachten zu können.

Bei einer Widerspruchslösung besteht kein Zwang zu spenden, da man – wie der Name schon sagt – Widerspruch einlegen kann.

In Ö ist die Wiederspruchslösung ja auch schon lange fest. Wer kein/e Organspender/In sein möchte, trägt entsprechendes Dokument mit sich (Brieftasche). Angehörige wissen sicherlich auch entsprechend Bescheid.

werner1955
Organspenden

Die aktuelle Lösung ist gut und solle so beibehalten werden.

 

Klabautermann 08
@10:05 Uhr von TP29

Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder irgendwelchen Verwertungsgesellschaften, die nach meinem Ableben damit machen können was sie wollen, wenn ich ihnen nicht widerspreche. Wenn ich spenden will, dann gefälligs freiwillig und von mir aus. ZWANG wird schon so im Leben genug auf einen ausgeübt, ob es die Coronaimpfung durch indirekten Zwang war oder GEZ-Gebühren. Ich will in Ruhe sterben, ohne das die Aasgeier schon um mir rumstehen, um mich ausschlachten zu können.

Bei einer Widerspruchslösung besteht kein Zwang zu spenden, da man – wie der Name schon sagt – Widerspruch einlegen kann.

Eben, Widersprechen kann oder Bzw muß. Wenn jemand etwas von mir haben will, will ich gefragt werden und nicht widersprechen müssen. immerhin will derjenige etwas von mir und nicht umgekehrt.

Kristallin
Kosten@10:06 Uhr von Sokrates

Wer verdient denn hauptsächlich am Tod eines Menschen?

Bestatter/Innen (Dienstleistung) Städte u Kommunen ("Grabmiete", diverse Gebühren, Grabaushub, Feier in der Kapelle, Gebühren u Kosten für Grabstein ect)

Dann riecht das ja ziemlich in den Himmel von den Beerdigungsinstituten

Sie können auch diverse Dinge selbst erledigen, fragen Sie den/die Bestatter/In.

, oder können sie mir sagen warum eine Beerdigung so teuer ist?

Steuern u Gebühren Ihrer Kommune können Sie nachlesen.

Paul Lo
Geld hilft immer?

 

Die Urangst des Menschen, an einen Ort zu gelangen, an dem er tot mehr wert ist als lebendig, lässt manchen wohl vor der Zustimmung zur Organspende zurückschrecken.

 

Wenn man dann noch erfährt, dass die Erhöhung der Fallpauschalen für die Entnahmekliniken bei der Problemlösung helfen sollen, fragt man sich, was das für die Beziehung zwischen Klinik und potenziellem Organspender bedeuten könnte. Vielleicht wäre es zielführender gewesen, das Geld den Organspendern zukommen zu lassen.

 

Solange das Gesundheitswesen immer weiter in den Dunstkreis profitorientierter Privatwirtschaft abwandert, werden sich auch mehr Menschen fragen, ob sie noch als Patient in einem Krankenhaus landen oder eher als Kunde in einem Dienstleistungszentrum. (Von seiner Rolle als "Ware" will ich jetzt lieber schweigen.)

CoronaWegMachen
@08:33 Uhr von ich1961

08:15 Uhr von Coachcoach

 

////Zweifelhaft

Ich bin gegen Organspenden - sie stehen für eine Auffassung von Medizin, die ich nicht teile.////

 

"Die Medizin" hat die Aufgabe, Leben zu retten. Und darauf haben die Ärzte*innen einen Eid geleistet.

 

////Und sie verhindern oder verzögern die Entwicklung maschineller Alternativen.////

 

Also, ich möchte nicht an/mit irgendwelchen Apparaten dahin vegetieren.

 

Und die Weiterentwicklung kann und wird das nicht aufhalten - hat es bisher auch nicht. Ganz im Gegenteil.

Welche Gründe sollen denn z.B. junge Menschen haben, damit sie für die Organspende sein können ?

Oder :

Wie können denn Menschen überhaupt dahin motiviert werden Organspender/in zu werden ?



Da reicht es nicht einfach nur die gesetzlichen Formalitäten zu ändern, z.B. wer nicht dagegen ist (schriftlich Widerspruch erhebt) ist auf einmal selber Organspender/in.

Klabautermann 08
@10:05 Uhr von TP29

Mein Körper gehört mir und nicht dem Staat oder irgendwelchen Verwertungsgesellschaften, die nach meinem Ableben damit machen können was sie wollen, wenn ich ihnen nicht widerspreche. Wenn ich spenden will, dann gefälligs freiwillig und von mir aus. ZWANG wird schon so im Leben genug auf einen ausgeübt, ob es die Coronaimpfung durch indirekten Zwang war oder GEZ-Gebühren. Ich will in Ruhe sterben, ohne das die Aasgeier schon um mir rumstehen, um mich ausschlachten zu können.

Bei einer Widerspruchslösung besteht kein Zwang zu spenden, da man – wie der Name schon sagt – Widerspruch einlegen kann.

Ach so, dann kann das Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst oder Ich, mal einfach so von ihrem Konto jeden Mon. 50€ an Spende abbuchen? Wenn es Ihnen nicht gefällt, können Sie ja widersprechen. SO NICHT!!