Kommentare - Neue Studie: Selbstüberschätzung durch starke Meinung?

25. Januar 2023 - 15:09 Uhr

"Das ist doch Blödsinn": Manche Menschen haben eine klare Meinung zu wissenschaftlichen Erkenntnissen - und oft schätzen genau diese Menschen ihren eigenen Wissensstand als hoch ein. Das ist aber nicht immer berechtigt, zeigt eine Analyse.

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Kommentare

Wirkt fast so, als wäre es…

Wirkt fast so, als wäre es ein Bericht über manche Foristen. 
Im Ernst: Vor allem die Erkenntnis, dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über die Themen Klimaveränderungen, Energiewende oder auch Genderfragen denke. 
 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Ich weiß, dass ich nichts weiß

"Ich weiß, dass ich nichts weiß." Die Wahrheit dieses geflügelten Wortes kennt jeder denkende Mensch, jeder Wissenschaftler, jeder Philosoph. Je mehr man sich in eine Sache, ein Wissensgebiet vertieft, desto mehr Fragen fächern sich auf.

 Das " Plattmachen" anders Denkender, das akzeptieren anderer, auch sich widersprechender  Gesichtspunkte,  fällt vielen Menschen schwer. Nicht nur aus Dummheit, sondern vornehmlich deshalb, weil angebliches Wissen und vorgespiegelte Kompetenz dazu dienen, persönliche Ziele zu erreichen. 

Selbstüberschätzung

Vielleicht überschätzen sich auch diese Wissenschaftler? Oder wie sonst ist so etwas zu erklären?

Eine Humbug-Studie behauptet, Hydroxychloroquin helfe gegen Trottinett-Unfälle – und kommt damit durch
Forscher veröffentlichen eine komplett ausgedachte Studie zu Corona und prangern damit das System der «predatory journals» an, das die Veröffentlichung mangelhafter Wissenschaft erlaubt.

Quell: higgs.ch

Eine ausgedachte Humbug-Studie wird von Wissenschaftlern "peer-reviewed" und für schlüssig erklärt? Offensichtlich müssen diese "Peer-Reviewer" wirklich daran arbeiten ihre wissenschaftliche Selbstüberschätzung in den Griff zu bekommen... ;)

Selbstüberschätzung durch starke Meinung?

 

 

passt doch zum Zeitgeist

viele Glauben der eigene Standpunkt wäre dem der anderen überlegen

dazu kommt noch der Irrwitz anderen seine Meinung aufzwingen zu müssen

ob es jetzt Reichsbürger sind oder "Klimaaktivisten"

Tja ...

schädlich und oft falsch sind Meinungen die von ideologisch Verblendeten vorgegeben werden. Parolen die jeder Grundlage entbehren werden oft nachgeplappert. Eine objektive Betrachtung wird oftmals gescheut, weil sich dadurch Sinn und Ziele infrage stellen.

@15:19 Uhr von NieWiederAfd

>>"Wirkt fast so, als wäre es ein Bericht über manche Foristen. 
Im Ernst: Vor allem die Erkenntnis, dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über die Themen Klimaveränderungen, Energiewende oder auch Genderfragen denke. "<<

.

Sie werden lachen, aber ich habe diesen Bericht beim Lesen gegen Ihre Partei gespiegelt.

@15:19 Uhr von NieWiederAfd

 

Wirkt fast so, als wäre es ein Bericht über manche Foristen. 
Im Ernst: Vor allem die Erkenntnis, dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über die Themen Klimaveränderungen, Energiewende oder auch Genderfragen denke. 
 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Da ich das nicht anders sehe, kann ich mir meinen Kommentar sparen.

Darin mag einer der Gründe liegen,...

 

...weshalb selbst die größten Probleme am Stammtisch an einem Abend gelöst werden.

 

Aber auch hier in den Kommentarspalten... :-)

Es gibt ja so viel Wissen....

da fällt es nicht nur schwer, einen Überblick zu behalten - es ist schlicht unmöglich.

Genau deswegen bedarf es einer kritischen Diskussion.

Überraschend ist der Artikel nicht, und wie verallgemeinerbar die Inhalte sind, bleibt auch unklar.

Aber es erklärt, warum manche soziale Kippunkte als naturwissenschaftliche Größe betrachten.

Damit kann man leben - grinsend.

Man kann zu Fakten - zum Beispiel dem aktuellen Wetter - zwar

eine Meinung haben; die ändert allerdings nichts an den Fakten (um bei diesem Beispiel zu bleiben am Wetter). Dies zu "Manche wissenschaftlichen Themen rufen teils gegensätzliche und dabei sehr starke Meinungen hervor".

Und da Glauben ('Meinung') bekanntlich der Mangel an Wissen ist, dürfte diese Korrelation auch niemanden wirklich überraschen: "Abgelehnt würden Erkenntnisse aus den genannten Forschungsgebieten tendenziell vor allem von Menschen mit eher wenig Fachwissen".

Um es mit einem geflügelten Wort antiken Ursprungs auszudrücken: "Wer weiß, dass er nichts weiß" (natürlich nicht 'nichts', aber auf jeden Fall wenig), dürfte eher zu den Gebildeteren bzw. Klügeren zählen.

Meinungsbildung

In heutigem Umfeld ist es auch nicht einfach sich eine fundierte Meinung zu bilden.

Sind doch viele auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Nicht selten wird man von Politikern belogen oder von Medien getäuscht. Information werden vorenthalten, geschnitten, verfälscht, suggestiv dargeboten.

@15:31 Uhr von harry_up

 

...weshalb selbst die größten Probleme am Stammtisch an einem Abend gelöst werden.

 

Aber auch hier in den Kommentarspalten... :-)

Das ist doch richtungsweisend!

Selbstüberschätzung durch starke Meinung?

Das erleben wir gerade ja bei Lützi oder den Straßenklebern. Fakten, Recht, Gesetze und Gerichtsurteiel spielen bei den "starke Meinung" leider kaum eine Rolle.

@15:23 Uhr von Tarek94

Vielleicht überschätzen sich auch diese Wissenschaftler? Oder wie sonst ist so etwas zu erklären?

Eine Humbug-Studie behauptet, Hydroxychloroquin helfe gegen Trottinett-Unfälle – und kommt damit durch
Forscher veröffentlichen eine komplett ausgedachte Studie zu Corona und prangern damit das System der «predatory journals» an, das die Veröffentlichung mangelhafter Wissenschaft erlaubt.

Quell: higgs.ch

Eine ausgedachte Humbug-Studie wird von Wissenschaftlern "peer-reviewed" und für schlüssig erklärt? Offensichtlich müssen diese "Peer-Reviewer" wirklich daran arbeiten ihre wissenschaftliche Selbstüberschätzung in den Griff zu bekommen... ;)

Ja, ist peinlich sowas.

Was sagen Sie zum Artikel? Was zu der Bestätigung vergleichbarer Studien? Lassen Sie mich raten: Irgendein ablenkendes anderes Thema oder Fallsbeispiel.

@15:19 Uhr von NieWiederAfd

Wirkt fast so, als wäre es ein Bericht über manche Foristen
Im Ernst: Vor allem die Erkenntnis, dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über die Themen Klimaveränderungen, Energiewende oder auch Genderfragen denke. 
 

 

gez. NieWiederAfd

Dem kann ich voll und ganz zustimmern.

@15:19 Uhr von NieWiederAfd

Wirkt fast so, als wäre es ein Bericht über manche Foristen. 
Im Ernst: Vor allem die Erkenntnis, dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über die Themen Klimaveränderungen, Energiewende oder auch Genderfragen denke. 

gez. NieWiederAfd 

Wie "seriös" die von Ihnen angesprochenen Gebiete sind, zeigt sich hier:

Skandal um Fake-Artikel
Sollte man Männer wie Hunde trainieren, um Vergewaltigungen zu verhindern? Und die neue Sportart „Fat Body Building“ einführen, damit sich Dicke wohler fühlen? US-Forscher plädieren dafür – freilich in Fake-Artikeln, die nun einen großen Skandal ausgelöst haben. (...)

Sie wollten damit beweisen, mit welcher Beliebigkeit und Sorglosigkeit bestimmte Disziplinen mit der Kategorie „wissenschaftlich“ und „publikationswürdig“ umgehen

Quelle: ORF

"Weniger Gebildete lehnen Forschungserkenntnisse ab"

Zitat: "Abgelehnt würden Erkenntnisse aus den genannten Forschungsgebieten tendenziell vor allem von Menschen mit eher wenig Fachwissen, erklärt das Team in der Zeitschrift "PLOS Biology". Zudem schätzen eher solche Menschen ihr eigenes Wissen als sehr hoch ein, die eine starke Haltung entweder pro oder kontra Wissenschaft haben."

.

Das erklärt natürlich Vieles.

Da kann auch noch so klare Statistiken vorlegen, etwa die PKS des BKA im Kontext der Zuwanderung, Grünlinke werden immer noch behaupten, dass "Flüchtlinge" nicht krimineller als "Deutsche" seien.

 

Kennt man ja.

@15:34 Uhr von D. Hume

Na das kann ja was werden...

 

...in diesem Thread :)

 

Ich bin sehr gespannt.

"Experten"

Manche haben nicht nur eine starke Meinung, sondern wollen sie auch noch mit missionarischem Eifer anderen aufzwingen.

Und wenn ich sehe wie oft sich "Experten" und Wissenschaftler schon geirrt haben ... Als Beispiel: wie viele Ernährungsexperten kamen und gingen schon und jeder hatte angeblich den Stein der Weisen.

@15:35 Uhr von Giselbert

In heutigem Umfeld ist es auch nicht einfach sich eine fundierte Meinung zu bilden.

Sind doch viele auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Nicht selten wird man von Politikern belogen oder von Medien getäuscht. Information werden vorenthalten, geschnitten, verfälscht, suggestiv dargeboten.

 

Das liest sich etwas paranoid.

@15:31 Uhr von harry_up

 

...weshalb selbst die größten Probleme am Stammtisch an einem Abend gelöst werden.

 

Aber auch hier in den Kommentarspalten... :-)

Heute sind die neuen Problemlöser kleine Gruppen die andern mit "Aktionen" Ihre persönliche lebens und sichtweiße Vorschreiben oder Aufzwingen wollen.

Dafür sind einige sogar bereit Gewalt oder Nötigungen gegen anständiege Menschen anzuwenden.

Dann lieber meinen guten Faktenstammtisch.

 

@15:35 Uhr von Giselbert

In heutigem Umfeld ist es auch nicht einfach sich eine fundierte Meinung zu bilden.

Sind doch viele auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Nicht selten wird man von Politikern belogen oder von Medien getäuscht. Information werden vorenthalten, geschnitten, verfälscht, suggestiv dargeboten.

Es wurde heute schon geschrieben, ich glaube von @fathaland slim: Wissenschaft hat nichts mit Meinung zu tun.

Hiermit klinke ich mich auch aus. Genug Taubenschach für heute (Danke @IchhabdenNickvergessen).

Fachwissen

Zitat von NieWiederAfd (15:19 Uhr) : "dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über (...) auch Genderfragen ..."

Was beim genannten Thema daran liegen kann, daß das sogenannte Fachwissen nur eine Ansammlung von sehr subjektiven Befindlichkeiten ist und durch eine lautstarke Minderheit der immer noch deutlich größeren Mehrheit oktroyiert werden soll.

Von den absurden Marotten seiner Mitmenschen nicht belästigt werden zu wollen und sich gegen eine hanebüchene Deformierung der eigenen Muttersprache zur Wehr zu setzen ist nicht das gleiche wie naturwissenschaftliche Fakten zu bestreiten.

Ewiger Diskurs

Mitautor Laurence Hurst/ Team: Um eine starke Meinung zu haben, müsse man fest an sein Wissen über die grundlegenden Fakten glauben.

-----------

Tja, zum Erwachsen werden gehört es nunmal dazu, Grundlegendes zu erlernen und es in Frage zu stellen, danach kann man sich auf die Suche nach dem schwarzen Schwan machen, diese Weisheit ist zig tausende Jahre alt.

"Wissenschaft" ist nicht gleich Wissenschaft

Zitat: ""Die Konsequenz einer Überschätzung des eigenen Wissens im Zusammenhang mit einer kritischen Einstellung gegenüber Wissenschaft kann sein, dass man fragwürdigen Informationen aus fragwürdigen Quellen aufliegt", erläuterte die Psychologin in einer unabhängigen Einordnung."

.

"Wissenschaft" ist nicht gleich Wissenschaft, zumal eine kritische, d.h. skeptische Haltung auch gegenüber der Wissenschaft essentielles Element derselbigen ist.

Ja, liest denn heutzutage keiner mehr David Hume?!

Gegenüber naturwissenschaftlicher, auf einer soliden, quantitativen Datengrundlage basierender Forschung habe ich nur eine geringe Skepsis.

Gegenüber den meisten "Studien" aus den Bereichen Sozial- und Politik-"Wissenschaften" bin ich im höchsten Maße skeptisch bzw. mein Vertraue in diese äußert niedrig, da heutzutage diese "Studien" methologisch oft schwach und inhaltlich dürftig sind und darüberhinaus ohnehin meist (links-)ideologisch motiviert sind.

Wissenschaft

Man sollte schon über ein Mindestmaß in wissenschaftlichen Dingen verfügen, um sich objektiv an Dikussionen zu beteiligen, denn es reicht nicht nur eine Meinung zu haben, wenn man sie nicht wenigstens begründen kann. Viele Bereiche sind ja auch verknüpft, wie Physik, Chemie, Biologie. Informationen sollten kritisch bewertet, untersucht, verglichen und quellensicher dargestellt sein. Es ist aber menschlich das man gezielt Informationen sucht die einem selbst gefallen bzw. bestätigen. Und da beginnt das Dilemma. Es ist ja auch einfacher Verschwörungstheorien zu erstellen als die Wahrheit oder die richtige Darstellung zu finden. Da werden biologische bzw. physikalische Gesetzmäßigkeiten völlig ignoriert oder die Vorstellungskraft fehlt. Aber der Tag ist doch viel schöner wenn man Geschichten erzählt!

@15:23 Uhr von Tarek94: Peer-Review

Vielleicht überschätzen sich auch diese Wissenschaftler? Oder wie sonst ist so etwas zu erklären?

Eine Humbug-Studie behauptet, Hydroxychloroquin helfe gegen Trottinett-Unfälle – und kommt damit durch
Forscher veröffentlichen eine komplett ausgedachte Studie zu Corona und prangern damit das System der «predatory journals» an, das die Veröffentlichung mangelhafter Wissenschaft erlaubt.

Quell: higgs.ch

Eine ausgedachte Humbug-Studie wird von Wissenschaftlern "peer-reviewed" und für schlüssig erklärt? Offensichtlich müssen diese "Peer-Reviewer" wirklich daran arbeiten ihre wissenschaftliche Selbstüberschätzung in den Griff zu bekommen... ;)

 

Ich habe einen gewissen Teil meines Lebens damit verbracht über das Peer-Review System nachzudenken bzw. es zu nutzen, benutzt zu werden oder es zu verfluchen …

 

Probleme macht es, wenn es anonym durchgeführt wird. Dann sind Voten meist politisch bedingt durch Sympathien und Antipathien innerhalb einer Community. Newcomer haben es schwer. Dogmen dominieren

@15:41 Uhr von fathaland slim

Na das kann ja was werden...

 

...in diesem Thread :)

 

Ich bin sehr gespannt.

Ich hoffe die Redaktion erlaubt mir die Off-Topic-Frage: Wann haben Sie denn mal einen Gig in Hamburg? Sofern Sie das hier überhaupt öffentlich schreiben wollen.

@15:40 Uhr von Der neue Goldstandard

Zitat: "Abgelehnt würden Erkenntnisse aus den genannten Forschungsgebieten tendenziell vor allem von Menschen mit eher wenig Fachwissen, erklärt das Team in der Zeitschrift "PLOS Biology". Zudem schätzen eher solche Menschen ihr eigenes Wissen als sehr hoch ein, die eine starke Haltung entweder pro oder kontra Wissenschaft haben."

.

Das erklärt natürlich Vieles.

Da kann auch noch so klare Statistiken vorlegen, etwa die PKS des BKA im Kontext der Zuwanderung, Grünlinke werden immer noch behaupten, dass "Flüchtlinge" nicht krimineller als "Deutsche" seien.

 

Kennt man ja.

Kennen Sie die PKS?

Dort werden nur Verdachte aufgeführt, keine Urteile.

Kennen Sie Racial Profiling?

Wissen Sie, das viele vermutete  'Straftaten' bei gleicher Handlung nur bei Ausländern strafbar sind?

 

Jeder kann, soll und darf…

Jeder kann, soll und darf eine Meinung haben. Schwierig wird es nur, wenn er diese mit pseudowissenschaftlcihen Aussagen unterfüttert und somit eine fachliche Aussage unterstellt, die es de facto nicht gibt. Bezeichnend dafür waren so machen Kommentare in Sachen Corona. Ich habe in meinen Kommentaren immer darauf hingewiesen, dass ich kein Virologe bzw. Epidemiologe bin. Zudem habe ich immer dazu geraten, im Zweifel den Rat der Hausärzte einzuholen, insbesondere beim Thema Corona-Schutzimpfung. Wir sollten also durchaus verantwortungsvoll umgehen mit dem, was wir sagen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen an Corona gestorben sind, nur weil sie dem Rat vermeintlicher Experten auf den Leim gegangen sind. In Extrewmfällen kann und konnte das natürlich auch für Personen gelten, die aufgrund von Vorerkrankungen tatsächlich nicht für eine Impfung geeignet waren bzw. geeignet sind.

Humbug

Zitat von tarek94 (15:23 Uhr) : "Eine ausgedachte Humbug-Studie wird von Wissenschaftlern "peer-reviewed" und für schlüssig erklärt?"

Und weil dieser Fehler passiert ist, akzeptieren Sie nur noch solche wissenschaftlichen Erkenntnisse, die Ihren Ansichten entsprechen ?

@15:19 Uhr von NieWiederAfd

Wirkt fast so, als wäre es ein Bericht über manche Foristen. 
Im Ernst: Vor allem die Erkenntnis, dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über die Themen Klimaveränderungen, Energiewende "oder auch Genderfragen denke."

Welches Fachwissen haben Sie denn ueber Genderfragen?

Ich empfehle, zunächst die…

Ich empfehle, zunächst die Studie zu lesen, die Referenzquellen zur Kenntnis zu nehmen und  ein gründliches Studium - vergleichbar wie früher studiert wurde, auf Diplom und/oder Doktor - der Soziologie, der Psychologie und aller Neuro- und Hormonwissenshaften, sowie der Philosophie, der Sprachwissenschaften und Wissenschaftsgeschichte (fürs Erste, wenn noch Zeit übrig, kommt noh was dazu). Sonst kann man doch nicht wirklich über Einstellungen (Beschreibungs- und Erklärungsbegriff für Verhaltensbedingungen ...) zur Wissenschaft und ihrer Kommunikation streiten und erkennen, warum Wissenschaftler und manchmal auch Politiker und Unternehmer Wert darauflegen usw. 

Mal ein Beispiel

Die Grünen haben überproportional viele Studienabbrecher in Ihrer Führungscrew. Ich frage mich immer wieder ob hier irgendein System dahinter steckt, finde darauf aber keine Antwort (Bildungsstände). Weiterhin sagt man den Grünen nach, das diese Partei ideologisch unterwegs ist. Ideologisch unterwegs bedeutet aber, fernab von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu operieren. Kann man aufgrund dieser Aussagen in Kombination mit der Herleitung in diesem Bericht sagen das die Grünen eher ahnungslos unterwegs sind und wissenschaftliche Erkenntnisse nicht zu Rate ziehen? Persönlich habe ich den Eindruck das gerade bei den Grünen die Personen, die über die mangelhaften Bildungsstände (Studienabbrecher) verfügen, ein oftmals übersteuerndes Selbstbewusstsein haben und dieses braucht man vielleicht auch um in der jeweiligen Rolle bestehen zu können?

@15:23 Uhr von Tarek94

Vielleicht überschätzen sich auch diese Wissenschaftler? Oder wie sonst ist so etwas zu erklären?

 

Dazu ist anzumerken, dass es neben jeder Menge eingebildeter "Krisen" auch wirkliche Krisen gibt. Die "Replikationskrise der Wissenschaft" ist, sogar bei Wikipedia angekommen.

Wenn Wissenschaft sagt "Science is settled", wie beim "Klimawandel", dann ist Wissenschaft tot, denn Wissenschaft arbeitet nicht mit Beweisen, sondern mit Widerlegen.

Wissenschaft hier ist zum guten Teil korrumpiert. Drittmittel fließen nur, wenn vorab deutlich ist, dass nach dem gewünschten Ziel hin "geforscht" wird. Man denke an die Auftragsstudie der Regierung zur Rechtfertigung des Corona Lockdowns.

Was in Energiefragen unter Wissenschaft ausgespien wird, ist in D zu 95% Müll. Ich weiß es. Denn zumindest hierin bin ich Profi.

Mag also durchaus sein, dass in vielen Fällen Meinung Wissen verdrängt. Aber die Göttlichkeit, die der Wissenschaft heute angedichtet wird, hat sie weder heute, noch hatte sie sie jemals zuvor.
 

@15:25 Uhr von Sisyphos3

 

passt doch zum Zeitgeist

viele Glauben der eigene Standpunkt wäre dem der anderen überlegen

dazu kommt noch der Irrwitz anderen seine Meinung aufzwingen zu müssen.

 

Es gibt viele Themen, bei denen ganz unterschiedliche Meinungen nebeneinander bestehen können,  und niemand kann sagen, welche besser, oder welche richtig sei. Soll der Spitzensteuersatz (x)% oder besser (y)% sein. Sollen Profi-Fußballvereine Polizeieinsätze bei ihren Spielen bezahlen, oder soll das die Gesellschaft aus Steuermitteln tun.

 

Bei Wissenschaft ist das grundlegend anders. Wissenschaft zu jedem Thema spiegelt zwar nur den aktuellen Erkenntnisstand der Zeit, und man darf Erkenntnis auch hinterfragen. Muss man sogar, und wenn nicht, verstirbt Weiterentwicklung von Erkenntnis.

 

Sinnlos, anmaßend und gesellschaftszersetzend sind alle jene Koniferen-Experten, die aus einer Einzelmeinung bspw. als Klima-Selbst-Ernannter-Eigentlich-Biologe die Weisheit von Goldenen Löffeln aßen. Und der Wissenschaft sagen, was richtig sei.

@15:36 Uhr von D. Hume

Vielleicht überschätzen sich auch diese Wissenschaftler? Oder wie sonst ist so etwas zu erklären?

Eine Humbug-Studie behauptet, Hydroxychloroquin helfe gegen Trottinett-Unfälle – und kommt damit durch
Forscher veröffentlichen eine komplett ausgedachte Studie zu Corona und prangern damit das System der «predatory journals» an, das die Veröffentlichung mangelhafter Wissenschaft erlaubt.

Quell: higgs.ch

Eine ausgedachte Humbug-Studie wird von Wissenschaftlern "peer-reviewed" und für schlüssig erklärt? Offensichtlich müssen diese "Peer-Reviewer" wirklich daran arbeiten ihre wissenschaftliche Selbstüberschätzung in den Griff zu bekommen... ;)

Ja, ist peinlich sowas.

Was sagen Sie zum Artikel? Was zu der Bestätigung vergleichbarer Studien? Lassen Sie mich raten: Irgendein ablenkendes anderes Thema oder Fallsbeispiel.

Die im Artikel verlinkte Studie ist auch "peer-reviewed". Was man davon zu halten hat, habe ich bereits aufgezeigt.

@15:19 Uhr von NieWiederAfd

Im Ernst: Vor allem die Erkenntnis, dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über die Themen Klimaveränderungen, Energiewende oder auch Genderfragen denke. 

 

Diejenigen, die sich am positivsten äussern, ja angeblich auch.

Ich habe im Artikel die explizite Schlussfolgerung gesucht, das diejenigen, die am besten informiert sind, keine starke und deutliche Haltung entwickeln -  trotz der durch Wissen hervorgetretenen Ambivalenzen eines Themas gelangt man ja dennoch zu einem Urteil.

Das ist zunächst mal völlig kontraintuitiv, weil zumindest ich davon ausgehe, das man sich ohne Vorabinformation mit der Meinungsbildung eher schwer tut.

@15:50 Uhr von Möbius

Probleme macht es, wenn es anonym durchgeführt wird. Dann sind Voten meist politisch bedingt durch Sympathien und Antipathien innerhalb einer Community.

Ein Peer-Review-Verfahren macht nur Sinn, wenn der Veröffentlichende nicht weiß, wer seine Ergebnisse beurteilt.

@15:41 Uhr von fathaland slim

Na das kann ja was werden...

 

...in diesem Thread :)

 

 

 

Ich bin sehr gespannt.

 

 

Ich gar nicht, denn ich glaube zu wissen, wie's laufen wird.

@15:50 Uhr von Möbius

Bei einer Promotion ist es anders, die muss Auge in Auge verteidigt werden können.

@15:51 Uhr von Coachcoach

 

Das erklärt natürlich Vieles.

Da kann auch noch so klare Statistiken vorlegen, etwa die PKS des BKA im Kontext der Zuwanderung, Grünlinke werden immer noch behaupten, dass "Flüchtlinge" nicht krimineller als "Deutsche" seien.

 

Kennt man ja.

Kennen Sie die PKS?

Dort werden nur Verdachte aufgeführt, keine Urteile.

 

HAHAHAAH ... Sie bestätigen exakt, was ich oben beschrieben haben.

Natürlich enthält die PKS "nur" Tatverdächtige (weil zwischen Tatverdacht und tatsächliche Verurteilung eine gewisse Zeit vergehen kann).

Das betrifft aber alle Personengruppen deutsch/nicht-deutsch. Insofern, sollte sich daraus überhaupt eine Abweichung ergeben, betrifft diese alle Personengruppen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit.

Dass die Kriminalitätsraten nach Veurrteilung ohnehin dieser Aussage entspricht, können Sie dann noch einmal damit verfizieren, wenn sie sich anschauen, wie die Gefängnispopulationen in D aussehen.

Aber nice try ...

 

@15:40 Uhr von Der neue Golds...

Da kann auch noch so klare Statistiken vorlegen, etwa die PKS des BKA im Kontext der Zuwanderung, Grünlinke werden immer noch behaupten, dass "Flüchtlinge" nicht krimineller als "Deutsche" seien.

Wenn jemand mit "Grünlinke" kommt, hab ich die Objektivität des Schreibers schon abgehakt. Dann lese ich auch nicht weiter.

@ 15:42 Uhr von fathaland slim

@15:35 Uhr von Giselbert

In heutigem Umfeld ist es auch nicht einfach sich eine fundierte Meinung zu bilden.

Sind doch viele auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Nicht selten wird man von Politikern belogen oder von Medien getäuscht. Information werden vorenthalten, geschnitten, verfälscht, suggestiv dargeboten.

@ 15:42 Uhr von fathaland slim

"Das liest sich etwas paranoid."

Leider gibt es da sehr viele Beispiele die meine Aussage belegen. Auch mir wäre ein Ponyhof lieber ...

@15:50 Uhr von rolato

...Da werden biologische bzw. physikalische Gesetzmäßigkeiten völlig ignoriert oder die Vorstellungskraft fehlt. Aber der Tag ist doch viel schöner wenn man Geschichten erzählt!

Ich würde nicht unterstellen, dass biologische bzw. physikalische Gesetzmäßigkeiten ignoriert werden. Viele kennen die einfach nicht. Und es fehlt auch nicht unbedingt an Vorstellungskraft, mit manch einem Zeitgenossen geht die manchmal eher durch. Das ist dann der Boden für Verschwörungstheorien.

 

Wenn Wissenschaftler Fakten übersehen, ist

wohl ein bisschen Skepsis nicht unangebracht. Zudem ist auch immer zu hinterfragen, welchem Zweck Ergebnisse dienen und wer diese finanziert.  

@15:19 Uhr von NieWiederAfd

Wirkt fast so, als wäre es ein Bericht über manche Foristen. 
Im Ernst: Vor allem die Erkenntnis, dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über die Themen Klimaveränderungen, Energiewende oder auch Genderfragen denke. 
 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

Sagt derjenige, der zuvor noch ohne jeden Beleg behauptet hat, dass Männer bevorzugt würden, auch wenn sie weniger qualifiziert sind. Genau mein Humor :)

Fachleute entlarven sich manchmal selbst: Lauterbach.

Wirkt fast so, als wäre es ein Bericht über manche Foristen. 
Im Ernst: Vor allem die Erkenntnis, dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über die Themen Klimaveränderungen, Energiewende oder auch Genderfragen denke. 
gez. NieWiederAfd 

@15:19 Uhr von NieWiederAfd

Er zititerte bei Maischberger eine Studie zu Long-Covid bei Kindern.

Zufällig war Dr. Gassen von der Kassenärztlichen Vereinigung mit in der Runde. Er hatte die Studie genauer gelesen, und konnte zeigen, dass das Gegenteil in der Studie stand: Unverständlicherweise hatte nämlich Kinder, die kein Covid hatten mehr Long-Covid-Folgen beklagt.

Und so kann man das leider fast beliebig mit anderen Beispielen fortsetzen.

@15:48 Uhr von Der neue Goldstandard

>>""Wissenschaft" ist nicht gleich Wissenschaft, zumal eine kritische, d.h. skeptische Haltung auch gegenüber der Wissenschaft essentielles Element derselbigen ist."<<

.

Das sehe ich genauso und vergleiche das mit dem Navi im Auto. Wenn ich mich immer blind auf das Navi verlasse kann es passieren das ich irgendwann am Wasser stehe und mich wundere. Als Ingenieur bin ich sowieso darauf gedrillt solche Sachverhalte analytisch anzugehen.

Was mich aber immer stört sind pauschale, nebulöse Aussagen, die dann noch suggestiv verpackt sind, ".. Sie wissen doch genau das alle wissenschaftliche Erkenntnisse sagen das bla, bla,bla..." die besonders von Vertretern der Klimaaktivisten gerne gebraucht werden um das gegenüber mundtot zu machen. Würden diese Aussagen näher spezifiziert (welche Studie?) könnte man sich konkreter (und wertvoller) mit der jeweiligen Thematik auseinandersetzen. Das ganze führt dann dazu das die jeweilige Stimmung sehr emotional aufgeheizt wird und eine sachliche Disk. schw

 

 

15:23 Uhr von Tarek94

Eine wissenschaftliche Studie wird veröffentlicht, weil sie korrekt dargestellt wird (Methoden, Bedingungen , Datenerhebung, Auswertung , Begründung), nicht weil das Ergebnis zensiert wird.

Es heißt ja: Zu jeder Studie gibt es eben Gegenstudie, die ein komplett anders Ergebnis aufzeigt.

 

Es kommt halt immer darauf an, wie und wo die Daten erhoben werden (das wären bei Corona zum Beispiel "Laborbedingungen oder Feldstudie?") und welche mathematische Methoden benutzt werden.

Das kann tatsächlich 2 verschiedene Ergebnisse bedeuten, die aber beide richtig sind, weil die Bedingungen anders waren. Wissenschaftliche Ergebnisse kommen halt eben immer unter bestimmten Umständen zusammen - unter anderen Umständen sind sie anders.

@15:34 Uhr von D. Hume

Na das kann ja was werden...

...in diesem Thread :)

Wenn's heiter wird - warum nicht? :-)

@15:50 Uhr von D. Hume

@15:41 Uhr von fathaland slim

Na das kann ja was werden...

 

...in diesem Thread :)

 

Ich bin sehr gespannt.

Ich hoffe die Redaktion erlaubt mir die Off-Topic-Frage: Wann haben Sie denn mal einen Gig in Hamburg? Sofern Sie das hier überhaupt öffentlich schreiben wollen.

Momentan kann ich lediglich Oldenburg am 22.2.  im „Mephisto“ anbieten. Von Hamburg aus etwas mehr als 100 km. Ich war lange nicht mehr beruflich in Hamburg, aber das kann sich rasch ändern. Ich versuche dann, an Sie zu denken:=}

Ich hoffe diese Erkenntnis…

Ich hoffe diese Erkenntnis hier setzt sich überall durch

…dass sich Kampagnen im Rahmen von Wissenschaftskommunikation eher darauf konzentrieren sollten, die stille, unsichere Mehrheit zu erreichen anstatt die laute Minderheit zu überzeugen.“…

Es sind nämlich nicht die heftigen Schreiber, die tatsächlich eine breite Mehrheit darstellen.

 

Das Weltbild wird durch Meiningsmacht geprägt.

Wissenschaft ist heute der Deckmantel, der um Lügen gestrickt wird.

Medien weren vereinnahmt, um Meinungen durchzudrücken, die politische Ziele begünstigen.

Es wird viel mit Ängsten gespielt, die erst geschaffen, dann bestärkt und dann monetär ausgenutzt werden.

Gegenmeinungen werden abgekanzelt. Und spätestens ab da regt sich Widerstand.

Zurecht.

 

@15:51 Uhr von Diabolo2704

Zitat von tarek94 (15:23 Uhr) : "Eine ausgedachte Humbug-Studie wird von Wissenschaftlern "peer-reviewed" und für schlüssig erklärt?"

Und weil dieser Fehler passiert ist, akzeptieren Sie nur noch solche wissenschaftlichen Erkenntnisse, die Ihren Ansichten entsprechen ?

Irrtum. Ich persönlich akzeptiere nur Studien, deren Erkenntnisse beweisbar sind und im Versuch jederzeit nachvollzogen werden können

@15:19 Uhr von NieWiederAfd

Wirkt fast so, als wäre es ein Bericht über manche Foristen. 
Im Ernst: Vor allem die Erkenntnis, dass diejenigen, die sich am negativsten über ein Fachthema äußern, oft das geringste Fachwissen haben, überrascht mich nicht wirklich, wenn ich an Diskussionen hier über die Themen Klimaveränderungen, Energiewende oder auch Genderfragen denke. 
 

 

gez. NieWiederAfd 

 

Mit einem solchem, plumpen, unsachlichen Kommentar bestätigen Sie nur, dass von einer wissenschaftlichen Methode so weit entfernt sind wie die Republik Kongo von der ersten Mondmission, zumal sich jeder, der Gender-Gaga-Themen unironisch "wissenschaftlich" betrachten möchte, sich ohnehin für jede wissenschaftliche Diskussion disqualifiziert hat.

@15:53 Uhr von eine_anmerkung .

Die Grünen haben überproportional viele Studienabbrecher in Ihrer Führungscrew.

Falsch.

Ich frage mich immer wieder ob hier irgendein System dahinter steckt, finde darauf aber keine Antwort (Bildungsstände). Weiterhin sagt man den Grünen nach, das diese Partei ideologisch unterwegs ist.

In Ihren Kreisen tut man das.

Ideologisch unterwegs bedeutet aber, fernab von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu operieren. Kann man aufgrund dieser Aussagen in Kombination mit der Herleitung in diesem Bericht sagen das die Grünen eher ahnungslos unterwegs sind und wissenschaftliche Erkenntnisse nicht zu Rate ziehen?

Der Klassiker. Eine Behauptung aufstellen und sich dann daran abarbeiten.

Persönlich habe ich den Eindruck das gerade bei den Grünen die Personen, die über die mangelhaften Bildungsstände (Studienabbrecher) verfügen, ein oftmals übersteuerndes Selbstbewusstsein haben und dieses braucht man vielleicht auch um in der jeweiligen Rolle bestehen zu können?

Das Siehe oben.

 

Würde man bereits in der Schule künftigen Generationen

Diskussionskultur, Konfliktlösung, Mediennutzung, basisdemokratische Grundsätze (dafür bedarf es natürlich gesellschaftlicher Reformen, also weg von hierarchischen hin zu heterarchischen Systemen) beibringen, dann hätten wir zumindest in Zukunft nicht mehr die (Meinungs-)Probleme wie heute. Die alten Generationen sind für diese Entwicklung leider nicht mehr zu gewinnen - auf die Jungen zähle ich. Wie sagte Einstein einst: Probleme kann man nicht mit Strategien lösen, durch die sie erst entstanden sind. Raubtierkapitalismus hat uns in die jetzigen Situationen geführt ...  und den verteidigen "Wirtschaftswissenschaftler" bekanntlich noch immer mit längst überholten "Fakten" (Trickle-Down-Theory). Fakten haben nur so lange Bestand, so lange sie nicht von neuen Erkenntnisse/Fakten überholt werden ... das sollte man nicht vergessen. 

@15:31 Uhr von harry_up

 

...weshalb selbst die größten Probleme am Stammtisch an einem Abend gelöst werden.

 

Aber auch hier in den Kommentarspalten... :-)

Dass so manches Problem am Stammtisch gelöst wird, hört man nicht selten von Politikern. Sie berichten, dass sich in gemeinsamen Gesprächen bei einem Bierchen manchmal eher eine Lösung von Problemen findet, als bei förmlichen Beratungen im Parlament.

Allerdings habe ich noch nicht festgestellt, dass in den hiesigen Kommentarspalten je ein Problem gelöst wurde, schon gar kein großes. Da wird höchstens kontrovers diskutiert und im besten Fall ein Problem von verschiedenen Seiten beleuchtet. Das sollte man nicht zu staatstragend sehen.

 

Eine lange bekannte…

Eine lange bekannte Erkenntnis aus psychologischen Studien sollte nicht unerwähnt bleiben: Um beruflich hohe Positionen zu erreichen, ist ein gewisses Maß an Selbstüberschätzung von Vorteil.

"Selbstüberschätzung durch starke Meinung?"

Das ist ein uralter Hut.

 

Es gibt in der Verhaltensforschung bereits seit Jahrzehnten Studien, die ergeben, dass Menschen, die sich selbst überschätzen trotzdem im Leben besser voran kommen, als Menschen die sich nicht trauen.

Der einfache Grund: Die ersten versuchen es immer wieder bis etwas klappt.

Die letzteren schmollen in ihrer Ecke vor sich hin und kommen da gar nicht raus 

 

(Das wurde besonders beim Themen Partnersuche und Erfolg beim anderen Geschlecht erforscht. Es gilt aber auch für alle anderen Bereiche.)

@15:59 Uhr von Tarek94

Die im Artikel verlinkte Studie ist auch "peer-reviewed". Was man davon zu halten hat, habe ich bereits aufgezeigt.

Sie haben eine Anekdote erzählt, die illustriert, daß man das Peer Review System überlisten kann, nicht mehr und nicht weniger.

@16:02 Uhr von KowaIski

Da kann auch noch so klare Statistiken vorlegen, etwa die PKS des BKA im Kontext der Zuwanderung, Grünlinke werden immer noch behaupten, dass "Flüchtlinge" nicht krimineller als "Deutsche" seien.

Wenn jemand mit "Grünlinke" kommt, hab ich die Objektivität des Schreibers schon abgehakt. Dann lese ich auch nicht weiter.

Objektiv bin ich als AfD-Wähler immer.

Neutral indes nicht.

Sie scheinen den Unterschied nicht zu kennen.

@15:53 Uhr von eine_anmerkung .

Die Grünen haben überproportional viele Studienabbrecher in Ihrer Führungscrew.

Ist das so? Kann sein, aber mir fallen spontan 2 ehemalige CDU Ministerpräsidenten eine, die ihr Jurastudium nicht vollendet. Und ein abgeschlossenes Jura- oder BWL-Studium ergibt nicht mehr Kompetenz über Atomenergie, als ein abgebrochenes Theologiestudium. Trotzdem haben Merz und Lindner eine starke Meinung zur Atomenergie. Dürfen sie auch haben, aber die ist nicht fundiertet, als andere.

"Sagt man nach..." schreiben Sie. Sie gehören auch zu mindestens einer Gruppe von Menschen, der man irgendwas nachsagt. Ob das deswegen stimmt...

@15:59 Uhr von schabernack

>>"Bei Wissenschaft ist das grundlegend anders. Wissenschaft zu jedem Thema spiegelt zwar nur den aktuellen Erkenntnisstand der Zeit, und man darf Erkenntnis auch hinterfragen. Muss man sogar, und wenn nicht, verstirbt Weiterentwicklung von Erkenntnis."<<

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Das ist richtig, aber sicherlich nur ein Teilaspekt, weil es sich, wie Sie schon sagen, um einen aktuellen Erkenntnisstand handelt. Problematisch wird es bei den zu erwarteten Auswirkungen in der Zukunft, der Mathematiker nennt das wie Sie wissen "extrapolieren" und eine Extrapolation ist immer mit vielen Unwägbarkeiten behaftet, auf die aber von den Verfechtern vieler Thesen meist nicht hingewiesen wird. Würde man da dann noch eine Fehlerrechnung hinterlegen, würde manch einer vollmundig dargelegten Argumentationskette schnell die Luft ausgehen. Es sollte bei solchen zukunftbezogenen Aussagen also immer etwas Vorsicht walten gelassen werden.

Oberflächlicher Beitrag. Wissenschaft wird auch "gekauft".

Z.B. - naheliegend - von Firmen, die mit einem Produkt Geld verdienen wollen. 

Im "Monsanto"-Prozess kam in den USA heraus, wie gezielt kritische Forscher mundtot gemacht werden. Einschließlich des Kaufs von "Mietmäulern".

Elon Musks Freigabe von Twitter-Korrespondenz hat da ja darauf auch ein starkes Licht geworfen.

@16:03 Uhr von ex_Bayerndödel

Wenn Wissenschaftler Fakten übersehen, ist wohl ein bisschen Skepsis nicht unangebracht.

Wenn Wissenschaftler Fakten übersehen, dann entdecken das andere Wissenschaftler meist sehr rasch.

Zudem ist auch immer zu hinterfragen, welchem Zweck Ergebnisse dienen und wer diese finanziert.  

Ach je, schon wieder dieser Verschwörungsmythos. Wissenschaftliche Arbeit ist nur dann zweckorientiert, wenn es sich um angewandte Wissenschaft handelt. Grundlagenforschung ist weder zweckorientiert noch ideologische Auftragsarbeit.

@16:02 Uhr von AfD-Presseabteilung

 

Das erklärt natürlich Vieles.

[...]

 

Kennt man ja.

Kennen Sie die PKS?

Dort werden nur Verdachte aufgeführt, keine Urteile.

 

HAHAHAAH ... Sie bestätigen exakt, was ich oben beschrieben haben.

Natürlich enthält die PKS "nur" Tatverdächtige (weil zwischen Tatverdacht und tatsächliche Verurteilung eine gewisse Zeit vergehen kann).

Das betrifft aber alle Personengruppen deutsch/nicht-deutsch. Insofern, sollte sich daraus überhaupt eine Abweichung ergeben, betrifft diese alle Personengruppen mit der gleichen Wahrscheinlichkeit.

[...]

Aber nice try ...

 

Sie sagen es. Netter Versuch. Sie gehen also davon aus, daß jeder Tatverdächtige auch verurteilt wird. So schießt man sich selbst ins Knie.

 

Im übrigen, wenn Sie sich die österreichische PKS anschauen, werden Sie feststellen, daß Deutsche dort ganz vorne mit dabei sind. Wollen Sie also jetzt behaupten, alle Deutsche sind kriminell? Oder Deutsche sind krimineller als Österreicher?

Vorgefasste Meinungen sind in der Wissenschaft sehr verbreitet

Wissenschaft besteht nicht nur aus einem Ideal des „Wettstreits der Ideen“, sondern es gibt Machtspiele, Pfründe und den Kampf um Anerkennung, der nicht selten mit unfairen Mitteln ausgetragen wird.

 

 

 

 

 

 

“Nach oben buckeln - nach unten treten“ ist nirgendwo so wahr wie in der akademischen Wissenschaft. 
 

 

 

Das war nicht immer so. Vom Beginn der Neuzeit im 15. Jahrhundert bis etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Wissenschaft nicht im Elfenbeinturm betrieben, sie war offen für jedermann. Junge Wissenschaftler (wie Einstein) konnten sich etablieren - ohne Mentoren. Dies ist leider wieder Vergangenheit. Der Wissenschaftsbetrieb ist stark reglementiert. Jedes Forschungsgebiet ist kontrolliert von einer kleinen eingeschworenen Gemeinschaft - was mich manchmal an die Scholastik des Mittelalters denken lässt. 

Selbstüberschätzung durch starke Meinung?

Oh ja, das kenne ich zu Genüge aus diesem Forum.

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Hier sind einige Experten für alles, sogenannte Immer- und- alles- Besser-Wisser am Werk, die täglich jedem ihre Kenntnisse vermitteln, die anderer Ansicht sind. Und das mit Vehemenz.

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Betrachtet man deren Aussagen einige Monate später, wie bspw. Überschwemmung im Ahrtal, stellt man fest, dass diese Experten gründlich daneben lagen.

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Nun gut, jeder macht Fehler, ich eingeschlossen.

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Wenn man jedoch nur seine Meinung als Experte auf einem speziellen Gebiet sagen kann/dürfte, wäre dieses Forum doch ziemlich leer.

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Der Mensch ist eine Fehlerquelle, die täglich sprudelt. Also kommt, und lasst uns weiter sprudeln.

 

@16:02 Uhr von Giselbert

@ 15:42 Uhr von fathaland slim

 

@15:35 Uhr von Giselbert

In heutigem Umfeld ist es auch nicht einfach sich eine fundierte Meinung zu bilden.

Sind doch viele auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Nicht selten wird man von Politikern belogen oder von Medien getäuscht. Information werden vorenthalten, geschnitten, verfälscht, suggestiv dargeboten.

@ 15:42 Uhr von fathaland slim

"Das liest sich etwas paranoid."

Leider gibt es da sehr viele Beispiele die meine Aussage belegen. Auch mir wäre ein Ponyhof lieber ...

 

Zwischen Ponyhof und dem von Ihnen gezeichneten Bild liegen Welten.

Selbstüberschätzung

Also ich habe zwar mit 72 Lenzen eine gewisse Lebenserfahrung, aber Selbstüberschätzung kam bei mir vielleicht in jungen Jahren vor. Ich habe eine klare Meinung zu bestimmten Dingen, aber oft ist es besser ich äußere meine Ansichten lieber nicht. Schnell steht man in der rechten Ecke oder man wird bei Diskussionen mit Jüngeren gerne als alter "reicher" Mann mit dickem Auto tituliert. 

Ziehe mich dann lieber zurück und diskutiere mit den Nachbarn oder zum Kaffee Stammtisch ins La Clemence wo sich die alten Herrschaften treffen. 

 

@16:07 Uhr von krittkritt

Fachleute entlarven sich manchmal selbst: Lauterbach.

Lauterbach ist unabhängig von seinen eventuellen Sympathiewerten fachlich untadelig und ein guter Minister. Auf den lass ich nix kommen. Und schon gar nicht wie bei Ihnen ohne irgendein Argument.

@15:27 Uhr von eine_anmerkung .

 

Sie werden lachen, aber ich habe diesen Bericht beim Lesen gegen Ihre Partei gespiegelt.

Sie meinten ganz offensichtlich Ihre Lieblingsartei. Wer hatte hier noch penetrantprimitive Anmerkungen zu Windkraft? Wie war das noch? Vogelkillmaschinen? Wer solch dümmliche Anmerkungen befreit von jeder wissenschaftlichen Erkenntnis hier ins Forum setzt, hat sich insbesondere bei diesem Thema disqualifiziert.

:)

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