Kommentare - EU lässt gemahlene Hausgrille als Lebensmittel zu

24. Januar 2023 - 08:03 Uhr

Zu Pulver verarbeitete Hausgrillen und Larven des Getreideschimmelkäfers dürfen künftig im Essen enthalten sein. Die Europäische Union stuft den Verzehr als unbedenklich ein - und sieht Chancen für die Ernährung. Von Stephan Ueberbach.

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Kommentare

@09:27 Uhr von Mika D

Dann lieber Vegetarier!

Oder nur Lebensmittel frisch zubereitet!

Stimmt.
Wieso sollen wir (Billig-)Fertiggerichte mit Insekten (ggf + Kot, Pilzsporen, und andere unappetitliche Beimengungen) am Besten noch mit viel Zucker, Fett, Öl, und Geschmacksverstärkern wegfuttern ?
Da werden ja weitere Teile der Bevölkerung fett und bekommen auch von daher gesundheitliche Beeinträchtigungen.
Zur klaren Kennzeichnungspflicht gehört dann aber auch der Spruch :
"Vor dem Verzehr wenden Sie sich bitte an den Lebensmittelberater und an ihren Arzt. Dieses Lebensmittel kann bei Überkonsum gesundheitliche Beeinträchtigungen auslösen."

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@09:24 Uhr von spax-plywood

Das Getreidesilo ist voll mit Schädlingen und deren Larven ? Ist jetzt kein Problem mehr: einfach mit verarbeiten, sind schließlich auch nur Proteine ..:-) 

Überlagertes Mehl zeigt beim Öffnen der Tüte oft ein "Gespinst" in dem die Eier der Lebensmittelmotte sitzen. Wegwerfen? Ich tu's nicht.

Wenn ein Gespinst darin ist, müßte sich im Mehl auch die Leiche einer Motte befinden. Vielleicht zu Staub zerfallen. Aber eben auch mit allen Inhaltsstoffen einer Leiche. 

Insekten sind lecker

 

Als kulinarisch interessierter Mensch waren für mich die Urlaube in Australien ein Paradies. Das lag daran, daß Australier für ihr Leben gerne auswärts essen gehen. In Perth konnte ich die Küchen der ganzen Welt kennenernen.

 

Ich habe es genutzt und mich von A wie Albanien bis Z wie Zypern durchgefuttert. Und - wie ich bereits im vorhergehenden Post schrieb - habe auch Insekten probieren können. Natürlich auch australische Spezialitäten wie Känguruh (sehr lecker), Krokodil (schmeckt nach gar nichts) und Emu (leicht säuerlich).

 

Die Insekten waren sehr lecker. Asiaten wissen das seit langem. Und die Insekten sind mir allemal lieber, als das, was sich z. B. Isländer antun mit Hákarl (verwester Grönlandhai in Dosen, der penetrant nach Urin stinkt) oder was in einigen wenigen asiatischen Ländern als Delikatesse gilt: Balut (angebrütetes Entenei). Die Insekten schmeckten mir auch besser als die australische Spezialität Vegemite - schmeckt wie eine Mischung aus Marmelade und Maggi-Würze.

@09:40 Uhr von Der kleine Olli

"Spätestens wenn das billiger ist als die herkömmlichen Nährstoffe, wird das Zeug in jeder Tiefkühlpizza und jeder Tütensuppe drin sein. Ob wir wollen oder nicht."

--

Ach Gottchen. Der Mist der sich aktuell in Tiefkühlpizzen und vor allen Dingen in Tütensuppen befindet, ist der letzte Dreck und tausendmal ekliger als gemahlener Grashüpfer.

Der Forist, dem Sie antworten, nennt sich @frosthorn.

Nicht unbedenklich für Allergiker

So wurde es gestern in Nachrichten gesagt. 

Da ich allergisch auf Milbe 1 und 2 je ++ bin kommt das für mich also nicht infrage. Sonst wäre es mir egal, schließlich ernährt sich die halbe Welt von Insekten. 

Daher hoffe ich inständig,  dass die Lebensmittel genau gekennzeichnet werden. 

@09:27 Uhr von B-Nutzer

Wie geht man den mit den Ausscheidungsprodukten um? Bisher gab es keine Möglichkeit, die in nennenswerten Umfang rauszufiltern. Schon früher hatte man die Mehlwürmer und andere Maden nicht als gefährlich angesehen, sondern die Erreger und Milben, die sich als Begleiterscheinung da ansiedeln.

 Wird mit verzehrt. Oder glauben Sie dass Sprotten, frittierte Sardinen oder Nordseekrabben vorher entdarmt werden? 

@09:27 Uhr von Mika D

Dann lieber Vegetarier!

Oder nur Lebensmittel frisch zubereitet!

Was glauben Sie was an Chemie in den Fleischersatzprodukten bzw. in den veganen Alternativen steckt? Mein Mann arbeitet in einer Käserei und die produzieren auch veganen Käse. Er hat mir mal die Arbeitsanweisung dafür erzählt. Dort steht, Schutzhandschuhe anziehen und Sicherheitsbrille aufsetzen. Solche "Chemie " essen viele Leute freiwillig, aber bei Maden und Co gibt's einen Riesenaufschrei. Ich gebe zu, der Gedanke ist auch für mich ekelig, aber andererseits gelten sie in anderen Ländern als Delikatesse, weswegen sie wohl nicht so ungesund sein können. 

Kennzeichnung

Manche, die jetzt aufschreien und eine exakte Kennzeichnung der Zutaten fordern, hatten allerdings m.E.n. ein erhebliches Problem mit einer Lebensmittelampel auf der Verpackung und diese als Bevormundung eingestuft. Aber die Freiheit Fleischerweiterungs- oder Ersatzprodukte auf den Markt zu bringen geht den gleichen Foristen dann doch zu weit?

Kennzeichnung von Lebensmitteln halte ich grundsätzlich für wichtig. Wenn ich zu einem Fertigprodukt greifen möchte, hilft mir die deutlich sichtbare Lebensmittelampel bei einer schnelleren Entscheidungsfindung und grenzt das Lesen des Kleinstgedruckten erheblich ein. Mit A oder B gekennzeichnete Produkten enthalten weniger oder keine unliebsamen Zusatzstoffe.

Als Vegetarierin verzichte ich allerdings, wenn möglich, auf Hausgrille & Co.

Massenhaft Ausbeutung - Fortsetzung Nr. XXX

Mich beschleicht die Befürchtung, dass die Nutzung von Insekten wieder in eine massenhafte Ausbeutung à-la-Mensch münden wird.

Wir haben aktuell einen Mangel an Insekten.

Es sollte diesen Insektenfarmen Anreize gemacht werden, auch solche Insekten zu vermehren, die in unserer Landschaft fehlen und vom Aussterben bedroht sind.

Kombiniert mit einer gesunden Landwirtschaft, könnte das große Insektensterben dann eventuell gestoppt werden.

@14:17 Uhr von Questia

Mich beschleicht die Befürchtung, dass die Nutzung von Insekten wieder in eine massenhafte Ausbeutung à-la-Mensch münden wird.

Wir haben aktuell einen Mangel an Insekten.
(...)

Leider nicht an allen. Gerade nicht an denen, die gemeinhin zu den Schädlingen gezählt werden (und das durchaus aus guten Gründen).

@14:15 Uhr von Kaneel

Manche, die jetzt aufschreien und eine exakte Kennzeichnung der Zutaten fordern, hatten allerdings m.E.n. ein erhebliches Problem mit einer Lebensmittelampel auf der Verpackung und diese als Bevormundung eingestuft. Aber die Freiheit Fleischerweiterungs- oder Ersatzprodukte auf den Markt zu bringen geht den gleichen Foristen dann doch zu weit?

Das sind die Foristen mit dem festgewachsenen "Dagegen"-Schild. Geschenkt.

Kennzeichnung von Lebensmitteln halte ich grundsätzlich für wichtig. Wenn ich zu einem Fertigprodukt greifen möchte, hilft mir die deutlich sichtbare Lebensmittelampel bei einer schnelleren Entscheidungsfindung und grenzt das Lesen des Kleinstgedruckten erheblich ein. Mit A oder B gekennzeichnete Produkten enthalten weniger oder keine unliebsamen Zusatzstoffe.

Genau. Eine Lebensmittelampel ist der erste Wegweiser. Danach gehe ich auch und schaue mir dann das Kleingedruckte an.

Als Vegetarierin verzichte ich allerdings, wenn möglich, auf Hausgrille & Co.

Verständlich.

 

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Angesichts der Tatsache,…

Angesichts der Tatsache, dass die Beimischung dieses „Insektenmehls“ nicht gesondert gekennzeichnet werden muss, sondern lediglich in der (ohnehin viel zu klein gedruckten, für ältere oft kaum lesbare) Zutatenliste aufgeführt werden muss, stockt einen doch der Atem.

 

Noch dazu müssen nur die lateinischen Namen der Insekten verwendet werden, damit sind ca. 95-99% der Konsumenten sowieso überfordert.

 

Wow, da bleibt einen echt die Spucke weg.

 

Die Verschwörungstheorie von gestern ist die Realität von heute, oder was?!
 

 

Viel Spaß z. B. an alle schnell-beim-Bäcker-was-Mitnehmer und guten Appetit beim Insektenbrei. Igitt. Das dürfte die allermeisten betreffen. Viele werden unbewusst Insekten essen, obwohl sie es eigentlich nicht wollen.

 

Zum Glück bin ich Veganer, achte grundsätzlich immer sehr auf die Zutaten und mache vieles ohnehin selbst.

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