Kommentare - Tempolimit bringt offenbar mehr CO2-Einsparung als gedacht

23. Januar 2023 - 15:17 Uhr

Ein Tempolimit könnte das Klima stärker schützen als bisher angenommen. Laut einer Studie des Umweltbundesamtes würden so 6,7 Millionen Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden. Ein Tempolimit sei damit ein wichtiger Baustein "ohne Mehrkosten".

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Kommentare

Extremszenarien: wenig geeignet

@15:57 Uhr von FreierGeist

Und wer schneller als 130 braucht, muss eben früher losfahren.

Das erklären Sie doch mal den Pendlern, die dann um 5.30 Uhr morgens losfahren müssen anstatt um 6.00 Uhr. Un abends 30 Minuten später zur Familie nach Hause kommen.

Gerne. Nennen Sie mir einen.

Nebenbei: da die vier von fünf Berufspendler unterhalb von Distanzen von 30 km bleiben und neun von zehn Pendler unter 50 km (Quelle: https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE/Karten/Wie-wir-uns-bewegen/100-…; https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit…) dürfte Ihr Extremszenario nur sehr wenige Menschen in Deutschland betreffen. Und die sollten eh für solche Entfernungen die Bahn benutzen oder versuchen, öfters von daheim aus zu arbeiten.

Zu viel Inhalt fehlt

Sobald man sich die Zusammenfassung der "Studie" durchliest, wird schnell klar, dass es sich hier um extrem subjektive Annahmen in Bezug auf die Maßnahmen handelt. Außerdem beruhen die Berechnungsgrundlagen auf nicht validierten Grundlagen und Annahmen. Dadurch ergibt sich eins von vielen Szenarien, mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit, in der dieses Einsparpotential tatsächlich existiert. 

Vergleicht man aber Länder mit den bereits umgesetzten Maßnahmen, die einen ähnlich alten Fuhrpark wie wir Deutschen haben und stellt die Relationen korrekt her, wird schnell deutlich, dass kaum Unterschiede in der Umweltbilanz durch Tempolimits ersichtlich sind. 

Jetzt wäre noch eine Berichterstattung über die hunderten anderen Studien, die die Maßnahmen schon früher entkräftet haben, sinnvoll. Man könnte der ARD sonst unterstellen, ideologisch und einseitig Bericht zu erstatten. Und das wollen wir ja nicht.

@15:50 Uhr von FreierGeist

Soso.

 

Wer bezahlt denn die höheren Anfahrtskosten von Handwerkern und Außendienstlern, welche durch die längeren Anfahrtszeiten und weniger wahrnehmbare Termine entstehen?

 

Und was ist mit den Pendlern, die noch früher aufstehen müssen und noch später nach Hause zur Familie kommen? Da kommt doch gleich Freude auf!

 

Und die ganzen Lieferdienste inkl. Post und Pakete, welche dann in derselben Zeit weniger ausliefern können und  die Kosten ebenfalls wieder 'reinholen müssen? Ganz toll!

 

Wir alle werden dann noch mehr Zeit auf der Straße verbringen, egal weswegen man fährt, weil man immer langsamer von A nach B kommt. Super!

Erstens fahren die wenigsten Handwerker schneller als das vorgeschlagene Tempolimit mit ihren Fahrzeugen.

Zweitens gibt es andere Pendelmöglichkeiten.

Drittens ist gerade das sehr unterschiedlich schnelle Fahren die Ursache für Verkehrsstockungen und Verzögerungen.

Viertens werden sich dadurch weniger Pendelwege bei Handwerkern und anderen ergeben, da weniger akzeptiert.

@15:56 Uhr von schabernack

Entspanntes Fahren auf Autobahnen entsteht, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz von 80 km/h bis 130 km/h ist, und nicht von 80 km/h bis 280 km/h. Niemand kann einzeln entspannt fahren, wenn um ihn herum der Wahnsinn wohnt.

 

 

ist es für sie entspannend mit 100 hinter nem anderen herzufahren der gerade nen LKW überholt

und gleich mal links bleibt weil in 2 km Entfernung er noch einen LKW glaubt zu erkennen ?

 

Rücksichtsvolles Fahren ist für mich entspannend 

der Verkehrslage/Verkehrsaufkommen entsprechend

 

@15:50 Uhr von eine_anmerkung .

Also ich mag kein Tempolimit und ich würde das als Gängelung und Beeinträchtigung meiner Freiheit wahrnehmen.

 

Ja klar, freie Fahrt für freie Bürger.

Dann können Sie froh sein, in Deutschland zu leben. Ein anderes Land ohne Tempolimit ist mir nicht bekannt.

Einfache Erkenntnisse: wozu noch diskutieren?

@15:52 Uhr von jetzttexteich

bei einem Tempolimit kommt man auch mit einem vollen Tank mindestens 200 km weiter!!!

Genau das ist doch der Witz, um den es bei der Debatte geht: weniger Spritverbrauch = weniger CO2-Emissionen = weniger Kosten für alle.

@15:50 Uhr von FreierGeist

Wir alle werden dann noch mehr Zeit auf der Straße verbringen, egal weswegen man fährt, weil man immer langsamer von A nach B kommt. Super!

Mir ist es eigentlich  egal, obwohl ich grundsätzlich zu weniger Becvormundung tendiere. Ihre Beispiele sind aber bis auf die Pendler, so sie auf freien Strecken und ausserhalb der rush-hours unterwegs sind, Unfug. Post und Pakete kommen mit LKW's und Handwerker, meist mit Transportern, brettern auch nicht mehr als 130kmh durch die Gegend, wobei sich die Anfahrt auch nicht nach Zeit, sondern nach km bemisst.

 

@15:59 Uhr von WirSindLegion

Es sind ein paar wenige Idioten, die rasen.  Die sparen niemals 6,7 Mio. Tonnen pro Jahr ein.

Dann haben Sie es nachgerechnet. Bitte teilen Sie uns das Ergebnis Ihrer Berechnung mit. Danke.

@15:24 Uhr von Zwischendenker

Ich halte die österreichische Lösung, ein Tempolimit nur für KFZ mit Verbrennungsmotoren für sehr sinnvoll.

Sie sollten nachlesen. Maximal 130km/h auch für E-Autos. Ausgenommen lediglich Umweltzonen.

 

Expertenwissen kontra "alternative facts"

@16:02 Uhr von Werdaswissenwill

Wenn ich auf der Autobahn unterwegs bin mit 130 -140 km/h kann man die Autofahrer abzählen die schneller Unterwegs sind! Die paar würden 6 Millionen Tonnen CO2 bedeuten? 
Naaaajaaaaa! Schreiben kann man halt viel Statistisch gesehenI;-))

Mit welcher Expertise stellen Sie die Expertise des Umweltbundesamts in Zweifel?

@15:59 Uhr von WirSindLegion

Oder die Tankrechnung für alle KM über 130 (wird aus dem GPS ausgelesen)  den Mitarbeiter selbst bezahlen lassen. Das wäre sehr wirkungsvoll.

 

dann machen sie es doch noch genauer !

was verbraucht das Auto im Stau oder bei zügiger Fahrweise mit 150

 

generelles Tempolimit? In D leider unmoeglich

Ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen wird leider nicht kommen, egal, wieviel CO2 dadurch weniger in die Atmosphaere geblasen werden wuerde. Erstens ist die allzu maechtige deutsche Autoindustrie dagegen, zweitens lebt ein Grossteil unserer Bevoelkerung immer noch nach dem Motto "ich will Spass, ich will Spass ...". Keine deutsche Regierung wird je den Spass der unbegrenzten Raserei verbieten, denn dies wuerde ja Waehlerstimmen kosten! Solange noch (zu viele) Deutsche ein Tempolimit als Einschraenkung der persoenlichen Freiheit empfinden, wird es nicht beschlossen. Dazu passt auch die hilflose und peinliche Argumentation unseres Verkehrsministers V. Wissing, dass die Einfuehrung eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen an fehlenden Schildern scheitern wuerde ...

@15:27 Uhr von eine_anmerkung .

Mich nerven ehrlich die ewigen Sticheleien auf dieser Plattform hier für ein Tempolimit und man kann die Sache auch anders sehen, wenn man denn andere Meinungen zulässt. Erst vor wenigen Tagen kam beispielsweise ein Bericht im freien Focus das Tempolimit in Deutschland gerademal 028% CO2-Einsparung bringen würde was auf den weltweiten Ausstoß gerademal 0,0051% ausmacht. Haben wir denn keine anderen Probleme?

Selbst wenn. Überall im Ausland fahren Sie keine Höchstgeschwindigkeit. Nur hier?!

Für alles wird im Ausland nach "besseren" Modellen gesucht. Nur hierbei, da wollen wir das schlechte behalten.

 

@16:01 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Egleichhamalf (15:40 Uhr) : "und die übrigen ggf. schneller fahrenden Fahrzeuge stören mich da wenig"

Das ist situationsabhängig. Wenn Sie kaum einmal einen noch langsamer vorausfahrenden überholen können, ohne sofort einen lichthupenden Gaspedalathleten an Ihrer Stoßstange kleben zu haben, der noch vor Sekundenbruchteilen nur als winziger Lichtpunkt am Horizont in Ihrem Rückspiegel zu erahnen war, nun aber offenbar der Auffassung ist, daß die linke Fahrspur ihm allein gehöre, dann kann einen das schon stören.

Mich nicht: dann gehe ich ganz gemächlich vom Gas und reihe mich - ebenfalls gemächlich - hinter dem Fahrzeug ein, welches ich gerade überholen wollte, um dem Raser den Vortritt zu lassen:-))

Fadenscheinige Argumente: direkt entlarvt

 @16:05 Uhr von eine_anmerkung .

Ich persönlich halte weder die 120 km/h auf unseren Autobahnen, noch die 80 km/h auf unseren Landstraßen für angebracht. Abgesehen von dem Zeitmehrbedarf könnte ich mir vorstellen das bei dem ein oder anderen die Konzentration nachlässt wenn ich auf gut ausgebauten Straßen mit 80 rumschleiche.

Mit der Aussage könnte Ihre Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs grundsätzlich angezweifelt werden.

Ach ja, hatte nicht die "heute show" neulich noch einen Sketch mit exakt dem gleichen Argument im Programm?

@16:05 Uhr von eine_anmerkung .

Ich persönlich halte weder die 120 km/h auf unseren Autobahnen, noch die 80 km/h auf unseren Landstraßen für angebracht. Abgesehen von dem Zeitmehrbedarf könnte ich mir vorstellen das bei dem ein oder anderen die Konzentration nachlässt wenn ich auf gut ausgebauten Straßen mit 80 rumschleiche. Ich möchte hier beileibe nicht den Rasern das Wort reden, aber die zu erwartende geringe Einsparung würde auf der anderen Seite teuer erkauft.  

Die Konzentration für den Verkehr lässt vor allem nach, wenn Autofahrer ihre Smartphones während der Fahrt nutzen.

@15:47 Uhr von fathaland slim

 

einfach weil es ein entspannteres Fahren fördert.

 

Warum fahren Sie denn nicht langsam und entspannt auf Autobahnen?

 

Weil man dann zum Verkehrshindernis wird.

 

Habe / haben ich / wir Zeit bei längeren Strecken, fahre ich mit dem Rover auf der rechten Spur zwischen den LkW mit 80 km/h bis 90 km/h. Man muss es mal selbst erfahren (haben), wie wenig mehr länger man mit einer solchen Fahrweise braucht, als wenn man versucht, auf ein Average Speed von 120 km/h zu kommen.

 

Das kann der Rover auch, und an Bergen überhole ich die LkW-Kolonnen.

Ich halte Abstand zum Vordermann LkW, und habe mir ein Schild mit Saugnäpfen für ins Heckfenster gemacht, auf dem drauf steht:

 

«Please Keep The Distance.»

 

So können das auch LkW-Fahrer aus dem Ausland lesen und verstehen. Die reden untereinander über ihren CB-Funk. Sie wissen, dass zwischen ihnen dieser jener Rover ist, und das mit Abstand von hinten klappt meistens gut.

 

Macht etwas Windschatten für mich, weniger LPG-Verbrauch.

Und viel weniger Nerverei.

@16:05 Uhr von Holger aus West

Welcher Pendler kann denn morgens im Berufsverkehr noch mehr als 130 Fahren ?

 

 

keiner

aber es gibt genug Möglichkeiten mal 180 zu fahren

sollte die Strecke frei sein

sicherlich nicht 10 km am Stück

 man müßte nicht mal abbremsen wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer überholt

wenn man vorausschauend fährt und der andere gelegentlich,

vor dem Überholen in den Rückspiegel schaut

 

@16:05 Uhr von eine_anmerkung .

Ich persönlich halte weder die 120 km/h auf unseren Autobahnen, noch die 80 km/h auf unseren Landstraßen für angebracht. Abgesehen von dem Zeitmehrbedarf könnte ich mir vorstellen das bei dem ein oder anderen die Konzentration nachlässt wenn ich auf gut ausgebauten Straßen mit 80 rumschleiche. Ich möchte hier beileibe nicht den Rasern das Wort reden, aber die zu erwartende geringe Einsparung würde auf der anderen Seite teuer erkauft.  

Ist denn im europäischen Ausland von solchen Unfällen etwas bekannt?

Schlafen Niederländer reihenweise am Steuer ein?

Diese Geschwindigkeitsbegrenzung ist eine ABM.

Mal abgesehen davon, dass wir auf den Autobahnen eine Richtgeschwindigkeit von 130 haben, und dass die LKWs wohl kaum diese erreichen:

Wer schon auf der Autobahn gefahren ist, der weiß, dass es kaum Strecken gibt, auf denen tatsächlich über 130 gefahren werden kann. Entweder ist die Geschwindigkeit eh schon eingeschränkt oder es gibt Baustelle hinter Baustelle.

Von daher ist die Diskussion für mich reine und undurchdachte ABM. 

 

Was beim Verkehr tatsächlich viel CO2 produziert sind Staus.

Da kann man sicher noch mehr mit Planung und Führung vorbeugen.

@15:56 Uhr von Anderes1961

Als ich die Zahl 6,7 Mio t las, fragte ich mich sofort „von insgesamt wieviel?“.

Mit Google wir man schnell fündig: 6,7 Mio t sind knapp 1% der gesamten CO2-Menge/Jahr, die in D erzeugt wird.

Erst hielt ich das für Peanuts, aber wenn man bedenkt, dass mit einer so einfachen Maßnahme, die m. E. niemandem wirklich schadet, schon mal 1% eingespart werden kann, ist das doch bedenkenswert.

 

Sie hätten nicht mal eine Suchmaschine fragen müssen, steht nämlich auch im Artikel. Die Einsparung würde 5 Prozent betragen.

 

5% ist aber falsch: Lt. Statista wurden 2021 675 Mio t CO2 in D insgesamt emittiert. 

Ich...

Bin gegen ein Tempolimit ich begründe es einen Diesel muss man ab und zu schnell gefahren werden weil er sonst Schaden am Fahrzeug verursacht der Partikelfilter setzt sonst zu. Habe eigene Erfahrung gemacht. 

Es mag sein das die neuerliche Studie weitere ...

... CO2-Einsparungen ausweist.
Die Frage ist nur, auf welchen Straßenabschnitten soll das mehr Einsparungen bringen.
Der Autoverkehr ladet den Autobahnen  eh wg Baustellen, bestehender Tempolimits, und wg zeitweise hohem Verkehrsaufkommen im Berufsverkehr und Urlaubszeiten (Wochendausflüge / Wochenendurlaub) nicht so sonderlich zu rasen ein. Auf den Landstraßen sieht es nicht besser aus.
Wo soll hier gespart werden ? Wo ist die große Tempodifferenz zum Zeitpunkt jetzt und der Möglichkeiten zum Tempolimit gem. der Studie ?

@15:50 Uhr von FreierGeist

Soso.

 

Wer bezahlt denn die höheren Anfahrtskosten von Handwerkern und Außendienstlern, welche durch die längeren Anfahrtszeiten und weniger wahrnehmbare Termine entstehen?

 

Und was ist mit den Pendlern, die noch früher aufstehen müssen und noch später nach Hause zur Familie kommen? Da kommt doch gleich Freude auf!

 

Und die ganzen Lieferdienste inkl. Post und Pakete, welche dann in derselben Zeit weniger ausliefern können und  die Kosten ebenfalls wieder 'reinholen müssen? Ganz toll!

 

Wir alle werden dann noch mehr Zeit auf der Straße verbringen, egal weswegen man fährt, weil man immer langsamer von A nach B kommt. Super!

Oh je, die Wirtschaft und das oeffentliche Leben in D wuerden durch ein Autobahn-Tempolimit zusammenbrechen - schrecklich!

Allerdings funktioniert es in allen anderen EU-Laendern auch mit Tempolimit!

@15:53 Uhr von ottokar

 

Auch die Staus werden weniger, wenn es geringere Geschwindigkeitsdifferenzen gibt. Das ist ausgiebig erforscht. Es gab dazu einmal eine schöne Simulation einer mehrspurig befahrenen Rundstrecke. Durch stärkere Tempodifferenzen entstand vermehrt Auffahren und dadurch Bremsmanöver, die dann weiter nach hinten immer heftiger werden. Und dann steht es, die noch weiter hinten fahren schneller auf den Stau auf als dieser vorn wieder in Gang kommt. In der Simulation löste sic...

Dem wiederspreche ich. Das Problem bei diesem test ist die Rundstrecke (gleiche anzahl and Autos etc). Aber ein natuerlicher Verkehr is sehr variable. Von Anzahl der Verkehrsteilnemer bis zu sehr unterschiedlichen Fahrzeugen (LKW, Kleinlaster etc.). Stau is auf Verkehrsdichte zurueck zu fuehren. Sie haben zwar Recht das unterschiedliche Geschwindikeiten Einflus haben, der is aber minimal. Ich lebe seit 40 Jahen in den USA. Hier haben wir tempo limits ueberall. Max 110 in anderen Staaten bis zu 130 und auch Staus.

Ach wirklich?

Tja, irgendwann müssen Auto- und Öllobby mal auffliegen! Mit ihrem Geld haben die viele "Experten" gekauft, die die Wirksamkeit eines Tempolimits bezweifeln. Im übrigen haben VIELE EU-LÄNDER Tempolimits, aber unsere Gaspedal-Freaks kämpfen mit scharfen Klauen gegen jede Einschränkung, denn was nutzt eine Karre mit 350 PS, wenn man das Gaspedal nicht voll durchtreten kann? Und das würde ja auch der Autoindustrie "schaden", wenn die Leute wirklich sparsame Autos kaufen würden, weil das zum Mitschwimmen ausreicht. - Einwand unserer Regierung: "Wir haben nicht genug Schilder!". Aber alle paar Kilometer die Geschwindigkeit ändern (in der Stadt z.Bsp.), dafür gibt´s genügend Schilder. - Bei Tempo 130 durchgehend bräuchte man viel weniger Schilder!

@15:47 Uhr von fathaland slim

@15:23 Uhr von jukep

 

einfach weil es ein entspannteres Fahren fördert.

Warum fahren Sie denn nicht langsam und entspannt auf Autobahnen?

 

Weil man dann zum Verkehrshindernis wird.

 

Das ist nur dann richtig, wenn man dazu den mittleren oder gar den linken Fahrstreifen nimmt.

Diese beiden Fahrstreifen nutze ich nur zum Überholen und fahre dann wieder rechts ran.

Das tun die wenigsten und deshalb  klappt es mit dem entspannten Fahren nicht.

 

 

Tempolimit bringt offenbar mehr CO2-Einsparung als gedacht-

Wenn ein Tempolimit CO2 Einsparungen bringen soll, wie sieht die Einsparungen im Endeffekt aus, wenn die Zahl der Neuzulassungen jährlich ansteigt?

.

Mit Verlaub gesagt, das ist doch keine richtige Studie, wenn die steigenden Neuzulassungen pro Jahr nicht mit einberechnet werden.

.

 

@16:05 Uhr von eine_anmerkung .

Ich persönlich halte weder die 120 km/h auf unseren Autobahnen, noch die 80 km/h auf unseren Landstraßen für angebracht. Abgesehen von dem Zeitmehrbedarf könnte ich mir vorstellen das bei dem ein oder anderen die Konzentration nachlässt wenn ich auf gut ausgebauten Straßen mit 80 rumschleiche. Ich möchte hier beileibe nicht den Rasern das Wort reden, aber die zu erwartende geringe Einsparung würde auf der anderen Seite teuer erkauft.

 

Und Sie meinen, bei Tempo 250 Km/h kann man sich viel besser konzentrieren?

@15:24 Uhr von Zwischendenker

Ich halte die österreichische Lösung, ein Tempolimit nur für KFZ mit Verbrennungsmotoren für sehr sinnvoll.

 

 

Mit einem E-Auto an meinen Urlaubsort in Tirol/ Österreich würde zum Daueraufenthalt, weil es da weit und breit keine Ladesäule gibt.

 

Klimaneutralität ist alternativlos

@16:09 Uhr von FreierGeist

DE hat zudem eine andere Siedlungsstruktur als andere Flächenländer wie zB Frankreich und deswegen verhältnismäßig viele Pendler. Durch die starke Zersiedelung müssen alle mehr Strecke machen, um ihr Ziel zu erreichen. Ein allg. Tempolimit wird diese Zeiten noch weiter erhöhen.

Und? Wie lautet nun Ihr Vorschlag, wie bis 2038 Klimaneutralität in Deutschland erreicht werden kann?

@16:05 Uhr von eine_anmerkung .

Ich persönlich halte weder die 120 km/h auf unseren Autobahnen, noch die 80 km/h auf unseren Landstraßen für angebracht. Abgesehen von dem Zeitmehrbedarf könnte ich mir vorstellen das bei dem ein oder anderen die Konzentration nachlässt wenn ich auf gut ausgebauten Straßen mit 80 rumschleiche. Ich möchte hier beileibe nicht den Rasern das Wort reden, aber die zu erwartende geringe Einsparung würde auf der anderen Seite teuer erkauft.  

Sie plädieren also dafür, am Limit zu fahren, um die Konzentration hoch zu halten. Ich bin froh, dass nicht alle so denken.

@15:40 Uhr von fathaland slim

Mich nerven ehrlich die ewigen Sticheleien auf dieser Plattform hier für ein Tempolimit und man kann die Sache auch anders sehen, wenn man denn andere Meinungen zulässt. Erst vor wenigen Tagen kam beispielsweise ein Bericht im freien Focus das Tempolimit in Deutschland gerademal 028% CO2-Einsparung bringen würde was auf den weltweiten Ausstoß gerademal 0,0051% ausmacht. Haben wir denn keine anderen Probleme?

 

Der total freie, neutrale Focus ist natürlich entschieden glaubwürdiger als das Umweltbundesamt.

 

 

Also unabhängig vom Focus muss ich gestehen, dass das Umweltbundesamt für mich eine ähnlich seriöse Quelle ist wie die DUH.

 

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Tempo 120 auf der AB kann ich mich zur Not arrangieren. Ich fahre sowieso nur noch selten schneller als 130, meist 110-120. Tempo 130 fände ich aber besser, weil entspannender, da ich bei meinem üblichen Reisetempo nicht so stark auf eine Geschwindigkeitsüberschreitung achten müsste. Womit ich aber gar nicht zurecht käme, wäre Tempo 80 auf Landstraßen. Das grenzt auf unseren gut ausgebauten Straßen an Schleicherei, und macht es fast unmöglich, einen LKW (die oft zwischen 60 und 70 km/h unterwegs sind), zügig zu überholen. Überholvorgänge würden zum Vabanque-Spiel. Ich würde auf meinen vielen Landstrassenkilometern immens (Lebens)Zeit verlieren. Und ich glaube auch nicht, dass Tempo 80 von der breiten Masse der Autofahrer akzeptiert würde (siehe Gelbwesten-Proteste in Frankreich). Und wenn doch fast jeder 100 fahren würde, bringt das Limit der Umwelt gar nichts.

Die in der Welt einizgartige…

Die in der Welt einizgartige Freiheit, in Deutschland sein Tempo selber bestimmen zu koennen, muss unbedingt erhalten bleiben.

@15:42 Uhr von Gregory Bodendorfer

...Zeit für dieses Tempolimit - auch auf Landstrassen....

Wir sind es unseren Kindeskindern schuldig....

Die wollen in Zukunft die Freiheit zum Leben besitzen....das ist sehr viel wichtiger als die Freiheit zum Rasen, wie es Herr Lindner und andere Menschen, die den Temporausch als temporäre Freiheit propagieren, weiterhin als das Non Plus Ultra verkaufen wollen....

Es wird Zeit zum Umdenken....auch für PorschefahrerInnen!!!

 

 

Was haben Sie nur immer mit dem Lindner?

 

Klaus Ernst von der Linkspartei fährt auch Porsche.

Im Übrigen haben Schröder und Fischer an der Regierung auch nichts fürs Tempolimit getan.

 

@15:27 Uhr von eine_anmerkung .

Mich nerven ehrlich die ewigen Sticheleien auf dieser Plattform hier für ein Tempolimit und man kann die Sache auch anders sehen, wenn man denn andere Meinungen zulässt.

 

Das klingt sehr nach dem Muster "Was brauche ich neue Informationen, ich hab schon meine feste Meinung." So läuft seriöse Forschung nun mal nicht. Aber ich verstehe, dass die Autolobby und die Klimakatastrophenrelativierer sich über die Forschungsergebnisse ärgern.

 

Haben wir denn keine anderen Probleme?

 

Insgesamt haben wir kaum ein gravierenderes Problem als den Klimaschutz. In der Tat.

 

gez. NieWiederAfd

 

 

 

 

@16:06 Uhr von Tarek94

einfach weil es ein entspannteres Fahren fördert.

Warum fahren Sie denn nicht langsam und entspannt auf Autobahnen?

Weil dann die Drängler kommen...Ich wurde schon in einer 1-Spurigen Ausfahrt überholt!  Aber das wäre ein anderes Thema.

Wurden Sie auf der vorgeschriebenen rechten Spur (Rechtsfahrgebot) gedrängelt? Das habe ich persönlich so noch nie gesehen.

Wenn ich mit 120-130 km/h LKW überhole werde ich sehr oft bedrängt, Ich sehe aber nicht ein, deswegen zu beschleunigen, weil gerade Tempowechsel den Spritverbrauch erhöhen.

@16:06 Uhr von Tarek94

einfach weil es ein entspannteres Fahren fördert.

Warum fahren Sie denn nicht langsam und entspannt auf Autobahnen?

Weil dann die Drängler kommen...Ich wurde schon in einer 1-Spurigen Ausfahrt überholt!  Aber das wäre ein anderes Thema.

Wurden Sie auf der vorgeschriebenen rechten Spur (Rechtsfahrgebot) gedrängelt? Das habe ich persönlich so noch nie gesehen.

Auf Landstraßen kommt das häufig vor. Und manchmal möchte man auf der Autobahn zum Überholen der LKW auch nicht auf 250km/h beschleunigen müssen. 

@15:43 Uhr von ottokar

Es ist schon erstaunlich, mit welcher Borniertheit Herr Wissing und Co an der Raserzone deutsche Autobahnen festhalten.

Den Spielzeugen der Reichen darf die Zukunft unseres Planeten und meiner Kinder nicht im Weg stehen. Ob Privatjet, Sportwagen oder Yacht, die FDP verteidigt deren Freiheit aufs Blut.

1700 Tote allein in Pakistan. Steigende Zahlen von Hungertoten im dürregeplagten Afrika. Viele Tausende Hitzetote in Europa. Nicht zu vergessen die jährlichen Verkehrsopfer. Alles zu verschmerzen für freie Fahrt?

Offenbar eine einfache Frage für unseren Verkehrsminister und seine Partei der schneller fahrenden Besserverdiener.

Man wundert sich, dass sich nur so wenige auf den Asphalt kleben.

 

 

Haben Sie sich schon mal Bilder von Straßen in pakistanischen und afrikanischen Städten angesehen.

 

Dort wimmelt es von Fahrzeugen, die in D keine Zulassung bekämen, allein wegen der Abgasuntersuchung.

 

 

 

"Rüffel für die Bundesregierung"

Mit recht! Deshalb wäre es hilfreich, wenn die beiden "großen" Koalitionspartner endlich ein ernstes Wort mit dem "kleinsten" Koalitionspartner sprechen würden.

Siehe auch Parallelartikel zum 49-Euro-Ticket!

@15:56 Uhr von schabernack: Ein sehr dünner Wahnsinn

 

einfach weil es ein entspannteres Fahren fördert.

 

Warum fahren Sie denn nicht langsam und entspannt auf Autobahnen?

 

Entspanntes Fahren auf Autobahnen entsteht, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz von 80 km/h bis 130 km/h ist, und nicht von 80 km/h bis 280 km/h. Niemand kann einzeln entspannt fahren, wenn um ihn herum der Wahnsinn wohnt.

Es rasen nur sehr wenige - nur fallen die halt umso mehr auf...  Von "Wahnsinn drum herum" kann also gar keine Rede sein.  Und die Anzahl der Autos, die NICHT bei 250 abgeregelt werden ist noch viel geringer.

E-Autos werden übrigens mehrheitlich schon bei 160 - 180 abgeregelt aus Rücksicht auf den Akku.

@16:18 Uhr von Kaneel

@15:23 Uhr von jukep

einfach weil es ein entspannteres Fahren fördert.

@15:39 Uhr von Tarek94

Warum fahren Sie denn nicht langsam und entspannt auf Autobahnen?

Entspanntes Fahren auf Autobahnen entsteht, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz von 80 km/h bis 130 km/h ist, und nicht von 80 km/h bis 280 km/h. Niemand kann einzeln entspannt fahren, wenn um ihn herum der Wahnsinn wohnt.

Meine vollste Zustimmung.

Meine nicht. Bei 80 bis 100 km/h abrupter Spurwechsel mit kurzem oder keinem  Blinker aus dem Windschatten eines LKW heraus direkt ohne auf den Sicherheitsabstand zu achten, würden Sie das entspannt nennen? Das ist Wahnsinn!

@16:17 Uhr von wie-

Empörung herunterfahren und Gehirn einschalten: mehr als 90 % der Fahrten, welche Sie hier nennen, unterliegen bereits einem Tempolimit,

 

 

 

es gibt 830.000 km Straßen hierzulande

davon 13.000 km Autobahnen - ohne Tempolimit 9.000

heißt also 99 % aller Straßen haben ein Tempolimit

 

@16:01 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Egleichhamalf (15:40 Uhr) : "und die übrigen ggf. schneller fahrenden Fahrzeuge stören mich da wenig"

Das ist situationsabhängig. Wenn Sie kaum einmal einen noch langsamer vorausfahrenden überholen können, ohne sofort einen lichthupenden Gaspedalathleten an Ihrer Stoßstange kleben zu haben, der noch vor Sekundenbruchteilen nur als winziger Lichtpunkt am Horizont in Ihrem Rückspiegel zu erahnen war, nun aber offenbar der Auffassung ist, daß die linke Fahrspur ihm allein gehöre, dann kann einen das schon stören.

Exakt das was ich jeden Tag erlebe!

@16:24 Uhr von Marcelino

 

>>"Ich war jahrelang auf Autobahnen beruflich unterwegs. Ich bin auch für ein " Tempolimit ", was wir aber längst haben. Ich möchte behaupten, das auf unseren Autobahnen zu 90 % ein Tempolimit besteht. Ich fahre 2 Mal im Jahr nach Cuxhaven, ca 330 Km, 25 KM freie fahrt, rest Tempolimit. Nur einmal drüber Nachdenken.

Beste Grüße"<<

.

Ich BIN beruflich bedingt sehr viel auf unseren Autobahnen unterwegs und würde ein generelles Tempolimit als Gängelung und unnötige Einschränkung meiner individuellen Freiheit sehen. Natürlich ist ein großer Teil unserer Strecken reglementiert, aber erstens zu viele Teilstücke meiner Meinung nach und zweitens auf 130 anstatt der hier diskutierten 120 und selbst das ist für mich ein gehöriger Unterschied.

 

@16:25 Uhr von wie-

@15:57 Uhr von FreierGeist

Und wer schneller als 130 braucht, muss eben früher losfahren.

Das erklären Sie doch mal den Pendlern, die dann um 5.30 Uhr morgens losfahren müssen anstatt um 6.00 Uhr. Un abends 30 Minuten später zur Familie nach Hause kommen.

Gerne. Nennen Sie mir einen.

Nebenbei: da die vier von fünf Berufspendler unterhalb von Distanzen von 30 km bleiben und neun von zehn Pendler unter 50 km (Quelle: https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE/Karten/Wie-wir-uns-bewegen/100-…; https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit…) dürfte Ihr Extremszenario nur sehr wenige Menschen in Deutschland betreffen. Und die sollten eh für solche Entfernungen die Bahn benutzen oder versuchen, öfters von daheim aus zu arbeiten.

 

Anhänger der Tempo-180-Tunnelblick-Raser nehmen alle möglichen schrägen Vergleiche her, um nicht zuzugeben, wie vernünftig ein generelles Tempolimit ist. Die beziehen sich auch auf Berufspendler, die mitnichten zu den Rasern zählen.

 

 

@16:27 Uhr von Sisyphos3

Entspanntes Fahren auf Autobahnen entsteht, wenn die Geschwindigkeitsdifferenz von 80 km/h bis 130 km/h ist, und nicht von 80 km/h bis 280 km/h. Niemand kann einzeln entspannt fahren, wenn um ihn herum der Wahnsinn wohnt.

 

 

ist es für sie entspannend mit 100 hinter nem anderen herzufahren der gerade nen LKW überholt

und gleich mal links bleibt weil in 2 km Entfernung er noch einen LKW glaubt zu erkennen ?

 

Rücksichtsvolles Fahren ist für mich entspannend 

der Verkehrslage/Verkehrsaufkommen entsprechend

 

Volltreffer!

@16:06 Uhr von Sisyphos3

 

Bei Tempo 100 waren es 103,3 km/h im Durchschnitt.

Auf Autobahnabschnitten mit erlaubten 120 km/h wurden durchschnittlich 115,6 km/h gemessen.

Bei erlaubten 130 km/h wurden im Durchschnitt sogar nur 118,3 km/h gefahren.

Auf Strecken ohne Tempolimit betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit 124,7 km/h.

 

vermute mal dass Staus erheblich mehr zum CO2 aufkommen beitragen

 

klar anderen Vorschriften zu machen ......

Ihre Zahlen belegen doch gerade die Wirkung. xx Millionen Fahrzeuge fahren 6,5 km/h langsamer,  stossen weniger CO2 aus und stehen wegen der geringeren Durchschnittsgeschwindigkeit weniger im Stau. Passt.

@16:31 Uhr von Sisyphos3

Oder die Tankrechnung für alle KM über 130 (wird aus dem GPS ausgelesen)  den Mitarbeiter selbst bezahlen lassen. Das wäre sehr wirkungsvoll.

 

dann machen sie es doch noch genauer !

was verbraucht das Auto im Stau oder bei zügiger Fahrweise mit 150

 

In einem echten Stau schaltet man den Motor aus. Dann ist der Verbrauch Null.

@16:32 Uhr von Magnus Senex

Ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen wird leider nicht kommen, egal, wieviel CO2 dadurch weniger in die Atmosphaere geblasen werden wuerde. Erstens ist die allzu maechtige deutsche Autoindustrie dagegen, zweitens lebt ein Grossteil unserer Bevoelkerung immer noch nach dem Motto "ich will Spass, ich will Spass ...". Keine deutsche Regierung wird je den Spass der unbegrenzten Raserei verbieten, denn dies wuerde ja Waehlerstimmen kosten! Solange noch (zu viele) Deutsche ein Tempolimit als Einschraenkung der persoenlichen Freiheit empfinden, wird es nicht beschlossen. Dazu passt auch die hilflose und peinliche Argumentation unseres Verkehrsministers V. Wissing, dass die Einfuehrung eines Tempolimits auf deutschen Autobahnen an fehlenden Schildern scheitern wuerde ...

Komisch, denn jeder, wirklich jeder sagt nach der Rückkehr aus dem EU-Ausland, wie entspannt Autofahren dort ist. Mit 130 über die Autobahn... keine Raser, keine Lichthupe - nur in Deutschland herrscht Terror.

Es gibt einige wenige Strecken, wo schneller als 130 lohnt

Es gibt nur einige wenige Strecken, wo schneller als 130 "lohnt" von der Zeitersparnis z.B. die A5 runter bis Freiburg oder die A6....  Wenn frei ist.

Also sehr sehr seltene Situationen.

Bei den extremen Verbrauchsunterschieden moderner Verbrenner / E-Autos zwischen 100/130/160/200.....  ist langsam fahren ein echtes Kostenargument!

@16:02 Uhr von schabernack

 

einfach weil es ein entspannteres Fahren fördert.

 

Was ich zu bezweifeln wage.

Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen.

 

Fuhren Sie nie in den Niederlanden, oder in Frankreich auf der Pay-Autobahn mal selbst als Fahrer hinter dem Steuer …?

 

 

Doch ,häufig.

Dass das dort so gut möglich ist, liegt zu einem großen Teil auch daran, dass sich fast jeder an das Rechtsfahrgebot hält.

Ich beachte das auch in Deutschland und kann ziemlich entspannt mit 120-130 über die Autobahn zum Ziel kommen.

Aber ich möchte auch schneller fahren dürfen, damit ich einen dieser entspannten Fahrer auf der Mittelspur überholen kann.

 

 

@16:08 Uhr von triceratops

Soso.
Wir alle werden dann noch mehr Zeit auf der Straße verbringen, egal weswegen man fährt, weil man immer langsamer von A nach B kommt. Super!

Fragen Sie doch mal bei den Nachbarländern nach. Die haben alle Tempolimit. Und sind noch nicht deswegen untergegangen. 

Die lachen vermutlich darüber, dass Deutschland es nicht schafft eine Tempolimit einzuführen.

Mehr als lustig

Für  solche  Binsenweisheiten  bedarf  es  in  Deutschland  offenbar  erst  Hochstudierter.   Klar,  die  notorischen  Raser  können  es  ja  nicht  wissen,  daß  sie  für  die  selbe  Fahrtstrecke  viel  weniger  Sprit  verbrauchenm  würden,  wenn  sie  nur  Tempo  100  fahren  würden.  Denn   die  Raser  sind  ja  noch  nie  Tempo  100  gefahren.   Umgekehrt  merkt  man  rasch,  daß  das  Auto  zum  Spritschlucker  wird,  wenn  man  mal  schneller  als  Tempo  100  fährt.

@16:34 Uhr von AbendteeFürDschibuti: 80 ist zum Schlafen

Ich persönlich halte weder die 120 km/h auf unseren Autobahnen, noch die 80 km/h auf unseren Landstraßen für angebracht. Abgesehen von dem Zeitmehrbedarf könnte ich mir vorstellen das bei dem ein oder anderen die Konzentration nachlässt wenn ich auf gut ausgebauten Straßen mit 80 rumschleiche. Ich möchte hier beileibe nicht den Rasern das Wort reden, aber die zu erwartende geringe Einsparung würde auf der anderen Seite teuer erkauft.  

Die Konzentration für den Verkehr lässt vor allem nach, wenn Autofahrer ihre Smartphones während der Fahrt nutzen.

Also ich fände Tempo 80 / 100 schon sehr zum Einschlafen.....  einfach ermüdend.

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