Kevin McCarthy

Ihre Meinung zu US-Repräsentantenhaus: Die Republikaner im Chaos

Bei der Wahl zum Sprecher des US-Repräsentantenhauses ist der republikanische Kandidat McCarthy krachend gescheitert. Nach drei Durchgängen ohne Ergebnis wurde die Sitzung auf heute Mittag vertagt. Von R. Borchard.

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204 Kommentare

Kommentare

sonnenbogen
US-Repräsentantenhaus: Die Republikaner im Chaos

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

Jimi58
Die Republikaner im Chaos

Ich kann da sagen "der Lezte macht das Licht aus" sie nur den Schalter noch nicht gefunden. Die Reps zerlegen sich Stück für Stück selber, eigentlich brauchen die Dems blos zu zuschauen. Aber leider geht es hier um etwas und die Reps haben wieder nichts anderes im Sinn alles lahm zu legen.

Cosmopolitan_Citizen
Der Kampf um die „Grand Old Party“ nimmt die Dimension eines…

… politischen Bürgerkriegs zwischen den Konservativen und den Extremisten ein.

● 19 der 20 Verweigerer zählen zu den sogenannten Election Deniers, die Trumps „Big Lie“ Narrativ von der gestohlenen Wahl unterstützen. Die toxische Wirkung des Trumpismus fließt nach wie vor durch das Koronarsystem der Partei und beschädigt die letzten moderaten Ansätze.

● Einer der Gründe für die bei den Midterms erwartete aber ausgebliebene „red wave“ waren der öffentlich wahrgenommene Einfluss der Ultras und ihre die U.S. Demokratie gefährdenden Umtriebe.

● Am Ende dieses Prozesses wird eine in der U.S. Öffentlichkeit ramponierte Republikanische Partei stehen, die das Repräsentantenhaus zu einem Zirkuszelt umfunktionieren wird.

kommtdaher

Die "Republikaner" wären in Deutschland mindestens drei verschiedene Parteien wie AfD, CDU und CSU. Daher verwundert es nicht, dass der Deckname "Republikaner" nicht ausreicht um zu einen. Es ist Zeit, dass Mehrparteiensystem in den USA einzuführen. Hier kann die USA von Deutschland noch viel lernen. 

Duzfreund
US-Repräsentantenhaus...

Wer bitte hatte denn angenommen, das diese "Trump-Ära" ohne Folgen vorüber geht. Wenn der Plebs mit seiner Revolte abgefertigt ist, dann kommen doch immer die besseren Kreise und versuchen sich zu inszenieren. Es ist nicht die Aufgabe der Medien sich zu Sorgen, sondern dafür zu Sorge zu tragen, das die betreffenden Kreise dabei nicht auch noch gut aussehen.  

Cosmopolitan_Citizen
Blockaden und "Aufreger" statt solide Parlamentsarbeit ...

drohen die nächsten 2 Jahre zu prägen.

1️⃣ Die Republikaner werden keinen Gesetzen der Regierung zustimmen …

… und versuchen die Umsetzung der beschlossenen Programme zu verlangsamen. Bidens Versuche der „Bi-Partisanship“ – dem Modus, in dem er einst im Senat groß geworden ist – wird an der Schwäche des Mehrheitsführers Kevin McCarthy scheitern. Der muss den Ultras in der G.O.P. Zugeständnisse machen, um als Speaker gewählt zu werden und sie verlangen kompromisslose Blockade.

2️⃣ Für die G.O.P. ist das eine gefährliche Gratwanderung, weil die wenigen…

… Sitze, die sie bei den Midterms hinzugewonnen hat, in Bundesstaaten wie New York liegen, wo man von Abgeordneten Legislativarbeit statt radikaler Exzesse erwartet. Schon in zwei Jahren müssen sie sich bei den Wählern mit ihrer Arbeitsbilanz um die Wiederwahl bewerben. Beobachtet vom politischen Gegner und kontrolliert von den Medien. Die Republikaner können zwar mehrheitlich, aber nicht monolithisch agieren.

Miauzi

Vielleicht wäre es schön wenn der Tagesschau-Journalist mal etwas über das Wahlsystem dort sagen könnte.

Offensichtlich gibt es ja einige Unterschiede zu dem wie man es z.B. im Bundestag händelt...

..ob z.B. eine einfache Mehrheit möglich ist und wenn ja - was dazu die Voraussetzungen sind

usw.

 

ja - man könnte sich das als Leser auch selbst besorgen - aber ein kleiner Absatz im Artikel könnte die wichtigsten Infos dazu auch liefern.

Diabolo2704
Alternative ?

Die Abweichler vom rechten Rand der Republikaner können ja einen eigenen Kandidaten aufstellen und ihrerseits versuchen, zusammen mit den eher moderaten Abgeordneten eine Mehrheit zu finden. Niemand hindert sie. Ich wäre gespannt auf die Reaktionen, falls ein solcher Kandidat noch deutlicher durchfiele als der schon gescheiterte McCarthy.

Oder die Republikaner finden einen so moderaten Kandidaten, daß es Ihnen gelingt, auch Abgeordnete vom konservativeren Rand der Demokraten für sich zu gewinnen.

Wolf1905

Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses wird von den Republikanern gestellt werden - es ist nur die Frage, wer es wird. Fällt McCarthy durch, wird’s ein anderer Republikaner, womöglich noch konservativer als es bereits McCarthy ist - ob das gut ist, wage ich zu bezweifeln. Insofern wäre mir die Wahl von McCarthy lieber (gewesen) und würde nicht mit „Schadenfreude“ auf die Republikaner abzielen.

Fakt ist, sie haben fast 50% der Wählerstimmen in den USA gewonnen und sind nun mal eine typisch amerikanische Partei, deren Interesse als erstes dem eigenen Land gilt.

.tinchen
Schadenfreude

TS:

"Nach drei Durchgängen ohne Ergebnis wurde die Sitzung auf heute Mittag vertagt"

Ohne Ergebnis war es nicht, unser liberal nominee for speaker Hakeem Jeffries schlug Kevin McCarthy.

3 mal

Und Jim Jordan ist ein election liar, er war dabei bei Jan. 6th insurrection als einer von 147 Republican Congressmen die sich weigerten President Joe Biden zu bestaetigen im Amt !!!

GOP, die corrupte Partei von Marjorie Taylor-Green und Trump

Ein paar Tage Deutschland sind vorbei, ich fliege zurueck in 3h. Happy Wednesday, forum user und Moderation

Tina

 

Cosmopolitan_Citizen
„Rache für Trump“ oder Wegbereitung für einen G.O.P. Präsidenten

in 2024 sind die Optionen der knappen republikanischen Mehrheit.

■ The „Big Lie“ Trumps vom Wahlbetrug musste eine Mehrheit der …

republikanischen Abgeordneten – selbst gewollt oder unter Druck – in ihren Wahlkreisen unterschreiben, um durch die Vorwahlen zu kommen. Viele unter Ihnen sind gewillt, sich einer „Rache-Kampagne“ zu eigen zu machen, statt Gesetze auszuhandeln. Ein Hunter Biden Untersuchungsausschuss und vermutlich ein fruchtloser Impeachment Versuch des Präsidenten sind zu erwarten.

■ Für eine erfolgreiche Bewerbung eines G.O.P Präsidentschaftskandidaten 2024 …

würde das zu einer Hypothek statt zur Wegbereitung in der Mitte.

Warnschüsse der Wähler gab es bereits bei den Midterms. Zwei der radikalsten „Firebrands“ der Republikaner verloren in ihren Wahlkreisen signifikant Stimmen. Lauren Boebert, die provokativ für das Waffentragen im Capitol wirbt,  konnte ihren sicher geglaubten Sitz in Colorado nur hauchdünn behaupten und Sarah Palin verlor ihren gleich ganz.

 

Gregory Bodendorfer
Die USA...

....dient (e) immer schon als Wegweiser für den Rest der Welt ( für nahezu sämtliche Themen),....immer mit einer gewissen, zeitlichen Verzögerung.

Bin gespannt, wann diese Art Politik zu machen hier im Bundestag ankommt - oder ist es bereits so weit? 

schabernack
@08:14 Uhr von Cosmopolitan_Citizen

 

● Am Ende dieses Prozesses wird eine in der U.S. Öffentlichkeit ramponierte Republikanische Partei stehen, die das Repräsentantenhaus zu einem Zirkuszelt umfunktionieren wird.

 

Das ist doch grauenhaft.

Und um politische Inhalte geht es noch nicht mal.

MRomTRom
Die Chaoten wollen den Hammer in die Hand bekommen

 

++

Schwer nachzuvolliehen, was die Republikaner da an missratener Show abziehen.

++

Diese Chaos-Truppe will also den 'Hammer', das Amtsinstrument des Speakers, in die Hand bekommen. Wofür ?

++

Sisyphos3
@08:17 Uhr von kommtdaher

Hier kann die USA von Deutschland noch viel lernen. 

 

klar doch 

am deutschen Wesen soll die Welt genesen

 

Diabolo2704
Meinung und Realität

Zitat von sonnenbogen (08:11 Uhr) : "Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?"

Wie würden Sie denn die Vorgänge innerhalb der republikanischen Fraktion beschreiben ? Welche Beschreibung passt Ihnen besser für die verblendete Destruktivität einer Handvoll reaktionärer Hardliner ? Harmlose Verwirrung ?

Um Ihre Frage zu beantworten : Wenn besagte Meinung eines Demokraten die Tatsachen objektiv und treffend beschreibt, dann ja.

sonnenbogen
Warum waehlen die Demokraten

nicht einfach McCarthy .. dann ist er in der Bringschuld.

Account gelöscht
Chaos bei den Republikaner

Mit Mc Carthy hatten die Republikaner den denkbar schlechtesten Kandidaten zur Wahl. Hätte man ihn gewählt, wäre das Chaos in den Staaten perfekt. 

Diese Republikaner mit der CDU/CSU zu vergleichen ist doch etwas daneben gegriffen. 

gez.CVP Wähler 

Robert Wypchlo
@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

Ein sehr ähnliches Phänomen wie zur Zeit bei der Union in Deutschland nach der Abwahl von Merkel. Auch die zerlegt sich zur Zeit selbst. So etwas nennt man verwandte Seelen.

Parsec
@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

Wenn die Reps sich nicht einig sind, dann ist die Beschreibung "Chaos" nicht nur eine einfache Meinung der Demokraten.

Die Reps dürften dass ähnlich sehen.

Und peinlich für die Reps ist es allemal.

 

MRomTRom
08:11 Uhr von sonnenbogen | Chaos eine weltweite Einschätzung

++

US-Repräsentantenhaus: Die Republikaner im Chaos

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

++

Die Einschätzung, dass die Trump-Republikaner ein Chaos anrichten, ist weitverbreitet. Es findet sich in den Titelzeilen vieler Nachrichtenseiten und Zeitungen.

++

Beispiel: The HILL

'Chaos reigns in House as GOP fails to pick a Speaker'

Dito bei BBC, Guardian, India times und .v.a. mehr

++

Für eingeschworene Trump-Anhänger mag das Chaos an allen Punkten des Sonnenbogens bedrückend sein, aber es ist nunmal die Realität.

++

Thomas D.
@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

 

 

Warum nicht? Was spricht dagegen, wenn der Autor des Berichts einen ähnlichen Eindruck hat wie wahrscheinlich viele andere dort auch?

Orfee
@08:11 Uhr von sonnenbogen

"Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein.""

Es gibt überhaupt kein Chaos. McCarthy ist ein Rhino und deswegen wird er nicht gewählt. Die Botschaft ist eindeutig. 

schabernack
@08:17 Uhr von kommtdaher

 

Es ist Zeit, dass Mehrparteiensystem in den USA einzuführen.

Hier kann die USA von Deutschland noch viel lernen.

 

Das Wahlrecht bestimmt das Parteiensystem.

Es gibt kein Mehrparteiensystem mit dem Wahlrecht:

The Winner Takes tI All.

D. Hume
@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

Und inhaltlich so? Finden Sie das nicht chaotisch? Bin ich auch ein US-Demokrat, weil ich das ganze auch chaotisch finde?

Sie meinen wohl auch eine Meinung der Demokraten. Was natürlich Unfug ist.

saschamaus75
@08:11 Uhr von sonnenbogen

>> Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine

>> demokratische Meinung wiedergeben?

 

Ähh, ich verstehe Sie nicht ganz. oO

 

WAS bezeichnen Sie jetzt bei dieser objektiv von außen betrachteten Einschätzung der derzeitigen Mischung aus Hahnenkampf und Blockadepolitik bei den US-Republikanern bitteschön als "demokratische Meinung" in der Schlagzeile? oO

schabernack
@08:11 Uhr von sonnenbogen

 

"Es ist einfach Chaos …"

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

 

Muss man nicht. Man hätte auch Desaster, Chaotentruppe, Dilettanten, Politikverhinderer, oder Egomanen schreiben können.

baumgart67
@kommtdaher

Die Frage ist, ob unser Mehrparteiensystem wirklich so viel besser ist. Zur Zeit haben wir ja das Problem, dass die Ampel nicht besonders handlungsfähig ist und es oft endlose Diskussionen gibt und dann Kompromisse, die viel Steuergeld kosten, da man alle verschiedenen Interessen per Gießkanne bedient. Außerdem hat jetzt eine kleine Partei, wie die FDP mehr parlamentarische Macht als z.B. die Union. In vielen anderen europäischen Staaten dauert es oft viele Monate, bis eine Regierungskoalition gebildet wird. Es hat halt alles Vor- und Nachteile 

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung
@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

 

Warum nicht, wenn sie die Realität auf den Punkt bringt?

Bloss weil ihnen demokratische Meinungen nicht gefallen?

 

Wolf1905
@08:17 Uhr von kommtdaher

Die "Republikaner" wären in Deutschland mindestens drei verschiedene Parteien wie AfD, CDU und CSU. Daher verwundert es nicht, dass der Deckname "Republikaner" nicht ausreicht um zu einen. Es ist Zeit, dass Mehrparteiensystem in den USA einzuführen. Hier kann die USA von Deutschland noch viel lernen. 

.…. und womöglich noch von weiter rechts, was hier in D verboten ist.

Man braucht sich bzgl. den Demokraten aber auch nichts vormachen: die würden ebenso in der CDU, CSU und der FDP ihre große Mehrheit haben. Mit „links“ haben die nämlich auch nichts am Hut, dazu sind sie viel zu konservativ und auf Amerika bezogen!

Orfee
@08:22 Uhr von Cosmopolitan_Citizen

"Blockaden und "Aufreger" statt solide Parlamentsarbeit ...drohen die nächsten 2 Jahre zu prägen."

Auch gut. Dann kann Biden wieder nichts durchsetzen.

Absolut willkommene Situation.

 

Hennsel
@08:17 Uhr von kommtdaher

Die USA verfügen bereits über ein Mehrparteiensystem. Das Problem ist das System der Wahlmänner mit dem die Abgeordnetenihren Weg in die Ämter finden. Da kleine Parteien sowieso keine Chance auf eine absolute Mehrheit in einem Bundesstaat haben, aber nur derjenige, der diese hat entsandt wird, finden sie im Alltag nicht statt.

 

Raho59
@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

Wie würden Sie das denn nennen? Seit Trump entfernen sich doch einige Republikaner von der Demokratie und andere wiederum wollen Trump(und seinen Gehilfen) nicht folgen.

Erinnert mich hier an den/die blaubraune stellvertrende/r Vorsitzende/r des Bundestages. Wobei hier die Einigkeit der anderen bemerkens- und lobenswert ist.

das ding
da ist Rauch...

Da hat Trump definitiv an den Strippen gezogen. Schon allein des Strippen ziehens wegen. Genau das riecht nach Trump: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner." (Zitat aus dem Bericht). Es ist unbestreitbar, das sich die USA mit Trump eine Art Teufel erlaubt hat, der solange er lebt, aus dem Hinterhalt zuschlagen will und wird.

das ding
@08:24 Uhr von Wolf1905

und sind nun mal eine typisch amerikanische Partei, deren Interesse als erstes dem eigenen Land gilt.

Der Begriff "eigenes" Land triffts... 

 

schabernack
@08:33 Uhr von .tinchen

 

Ohne Ergebnis war es nicht, unser liberal nominee for speaker Hakeem Jeffries schlug Kevin McCarthy.

 

Wie das? Speaker ist Hakeem Jeffries auch nicht geworden.

proehi
@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

+

Wie hätten Sie es denn gerne? #Republikaner liefern super Wahlshow #Republikaner völlig ohne Mainstream #Republikaner wollen keinen Speaker# Republikaner üben noch#Republikaner einig im Chaos# 19 Republikaner bleiben standhaft # Republikaner verteidigen die Demokratie # Republikaner finden Gefallen an Speakerwahl # Republikaner wählen Speaker später …

Robert Wypchlo
@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

Es gibt doch das berühmte Sprichwort, das lautet "Man lässt dann eben so lange abstimmen, bis es in einem Wahlgang einmal bei McCarthy ein Ja gibt.

schabernack
@08:43 Uhr von Gregory Bodendorfer

 

Bin gespannt, wann diese Art Politik zu machen hier im Bundestag ankommt - oder ist es bereits so weit?

 

Ist es selbstverständlich nicht,

und im Bundestag gibt es auch keinen Speaker.

Orfee
@08:24 Uhr von Wolf1905

"Der Sprecher des US-Repräsentantenhauses wird von den Republikanern gestellt werden - es ist nur die Frage, wer es wird."

Donald Trump mit Biden's Laptop unter dem Ärmel. Auch Elon Musk wäre ein guter Kandidat.

 

D. Hume
@08:48 Uhr von Sisyphos3

Hier kann die USA von Deutschland noch viel lernen. 

 

klar doch 

am deutschen Wesen soll die Welt genesen

 

Was für ein sinnfreier Spruch im Zusammenhang mit dem vollständigen Kommentar auf den Sie antworten. Nun, nur so eigentlich auch.

saschamaus75
@08:46 Uhr von MRomTRom

>> Wofür ?

 

Habgier! -.-

 

P.S.: Upps, das reimt sich sogar. oO

Coachcoach
Marode Wahlvereine in den USA

Ich wundere mich stets, wenn in den USA von Parteien geredet wird: Es sind Wahlvereine - mehr nicht. Jede halbwegs konsistente Politiklinie fehlt.

Das hat lange geklappt - in langandauernden Aufschwüngen mit recht großen Gruppen in der Bevölkerung.

Jetzt sind seit vielen Jahren die Gruppen drastisch kleiner geworden, die Vielfalt ist exponentiell gestiegen und Krisen sind noch häufiger geworden. Sie folgen nicht hur schneller aufeinander, sie sind gleichzeitiger.

Das sprengt momentan die Reps - jetzt wird deren Chaos offenbar, es existierte schon lange. Die Tories in GB erleben dies auch seit geraumer Zeit.

Perspektivisch heißt das: Es wird zu großen Veränderungen kommen (müssen).

Das Ergebnis ist offen -?

 

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung
Krise als Chance?

Eine Tatsache wird bisher von den Medien kaum erwähnt:

 

McCarthy fehlten im ersten Wahlgang 19 Stimmen von Hardlinern aus seinem eigenen Lager. Inzwischen sind es schon 20 - bei einem Teil der Republikaner handelt es sich um Betonköpfe, die wissen, dass sie nur wegen ihrer Radikalität gewählt wurden und mit echter Politik keine Chance haben.

Die GOP müsste mindestens 16 der 20 von überzeugen - will heissen ihnen irgendeinen Benefit bieten, der sie dafür entschädigt.

 

Umgekehrt benötigt die Demokratische Partei nur 5 weitere Stimmen - ich sehe keine so schlechte Chance, dass sich 5 gemässigte Republikaner finden (von 222), die tatsächlich gewillt sind, konstruktiv Politik zu gestalten, deren Wiederwahl eben davon abhängt und denen die blosse Blockadehaltung derart auf den Geist geht, dass sie sich zumindest zeitweise von der aktuellen Destruktivität der Republikanischen Partei lossagen.

 

In dem Fall wird es nochmal richtig spannend und die Krise der GOP zur Chance für die USA...

 

D. Hume
@08:49 Uhr von sonnenbogen

Warum waehlen die Demokraten nicht einfach McCarthy .. dann ist er in der Bringschuld.

Warum wählen die Republikaner nicht einfach Hakeem Jeffries .. dann ist er in der Bringschuld.

Coachcoach
@08:33 Uhr von .tinchen

TS:

"Nach drei Durchgängen ohne Ergebnis wurde die Sitzung auf heute Mittag vertagt"

Ohne Ergebnis war es nicht, unser liberal nominee for speaker Hakeem Jeffries schlug Kevin McCarthy.

3 mal

Und Jim Jordan ist ein election liar, er war dabei bei Jan. 6th insurrection als einer von 147 Republican Congressmen die sich weigerten President Joe Biden zu bestaetigen im Amt !!!

GOP, die corrupte Partei von Marjorie Taylor-Green und Trump

Ein paar Tage Deutschland sind vorbei, ich fliege zurueck in 3h. Happy Wednesday, forum user und Moderation

Tina

 

Glückwünsche für Hakeem & happy 2023 & happy landing für Dich, tinchen ;)

werner1955
Chaos?

Kennen wir doch auch aus unserem Land.

Nur das in der guten US Demokratie offen und mit Namen abgstimt werden muss.

„Heide Simonis“,  Ypsilanti usw.

BILD.DirEinDuHättestEineMeinung
@08:49 Uhr von sonnenbogen - ein Träumchen...

nicht einfach McCarthy .. dann ist er in der Bringschuld.

 

Warum lassen die vernünftigen Menschen in Deutschland nicht einfach die afd die Macht ergreifen - dann müssten sie ja...

 

Es gibt Experimente, die macht man nur einmal.

 

Coachcoach
@08:43 Uhr von Gregory Bodendorfer

....dient (e) immer schon als Wegweiser für den Rest der Welt ( für nahezu sämtliche Themen),....immer mit einer gewissen, zeitlichen Verzögerung.

Bin gespannt, wann diese Art Politik zu machen hier im Bundestag ankommt - oder ist es bereits so weit? 

Wir waren schneller, glaube ich...

Thomas D.
@08:49 Uhr von sonnenbogen

Warum waehlen die Demokraten nicht einfach McCarthy .. dann ist er in der Bringschuld.

 

 

In welcher Bringschuld? 

werner1955
@08:14 Uhr von Cosmopolitan_Citizen

… politischen Bürgerkriegs zwischen den Konservativen und den Extremisten ein.

● 19 der 20 Verweigerer zählen zu den sogenannten Election Deniers, die Trumps „Big Lie“ Narrativ von der gestohlenen Wahl unterstützen. Die toxische Wirkung des Trumpismus fließt nach wie vor durch das Koronarsystem der Partei und beschädigt die letzten moderaten Ansätze.

● Einer der Gründe für die bei den Midterms erwartete aber ausgebliebene „red wave“ waren der öffentlich wahrgenommene Einfluss der Ultras und ihre die U.S. Demokratie gefährdenden Umtriebe.

● Am Ende dieses Prozesses wird eine in der U.S. Öffentlichkeit ramponierte Republikanische Partei stehen, die das Repräsentantenhaus zu einem Zirkuszelt umfunktionieren wird.

oder einen gute demokratisch Wahl in einem freien Land, wo die Abgeordneten namentlich Abstimmen und jeder anständige Bürger sich einen eigne Meinung bilden darf und muss.

Coachcoach
@08:49 Uhr von sonnenbogen

nicht einfach McCarthy .. dann ist er in der Bringschuld.

Das würde nicht klappen....die Zeiten sind vorbei...

Diabolo2704
Absurder Vorschlag

Zitat von sonnebogen (08:49 Uhr) : "Warum waehlen die Demokraten nicht einfach McCarthy"

Was wäre einfach daran, gegen die Interessen aller seiner Wähler zu handeln ? Abgesehen davon ist es nun wirklich nicht der Job von Abgeordneten der Demokraten, den Republikanern aus dem selbstverschuldeten Elend herauszuhelfen.

Sie könnten ebensogut die Frage aufwerfen, warum moderate Republikaner nicht für einen Kandidaten der Demokraten stimmen würden. Mich würde Ihre Reaktion interessieren, falls fünf republikanische Abgeordnete Absprachen mit den demokratischen Abgeordneten treffen würden und dann einen Demokraten als Sprecher des Repräsentantenhauses wählen würden.

Ihre Vorstellung von einer wie auch immer gearteten "Bringschuld" von Herrn McCarthy gegenüber Abgeorneten der Demokraten, die ihn wählen würden, ist realitätsfern.

schabernack
@08:48 Uhr von Sisyphos3

 

Hier kann die USA von Deutschland noch viel lernen. 

 

klar doch 

am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

 

Es geht nicht um Wesen oder Gespenster, sondern um Parlamentskultur. Könnten Sie so was wie sinnvollen Vergleich außer Fisch mit Stein, wäre es die Wahl im Bundestag für einen neuen Kanzler, und der fällt dann in drei Wahlgängen durch.

Tremiro
@08:24 Uhr von Wolf1905

Fakt ist, sie haben fast 50% der Wählerstimmen in den USA gewonnen und sind nun mal eine typisch amerikanische Partei, deren Interesse als erstes dem eigenen Land gilt.

 

Das ist bei fast allen Parteien weltweit der Fall. Falls Sie der Artikel gelesen haben, wissen sie aber dass die Republikaner, dank Trump, gespalten sind. Eine Minderheit der Partei ist nach wie vor Trump hörig, Und will die Regierungsfähigkeit der USA blockieren.  

NieWiederAfd

Der lange Schatten der feindlichen Übernahme der Republikaner durch den narzisstischen Immobilienmogul Trump, die inhaltliche Entkernung der Partei und Degradierung zum reinen Wahlverein, die faktische Spaltung der GOP, die das bedeutete (eine Minderheit hat das alles erkannt und sich von Trump distanziert, was zur Isolation dieser Minderheit führte), die Spaltung der Gesellschaft, die Etablierung 'alternativer Fakten', die Bekämpfung freier kritischer Presse und letztlich der Grundfeste der us-amerikanischen Demokratie - all das spiegelt sich in diesem Wahldesaster der Reps. wider. 

Um die Republikaner muss es einem nicht leid tun; da sie aber vor Trump 'systemrelevant' für die amerikanische Demokratie waren, muss man für die Demokratie und die Gesellschaft schlimmstes befürchten, denn die Selbstdemontage der GOP droht eine heftige Krise für die USA insgesamt zu werden. 

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

baumgart67
@Thomas D.

Ganz ehrlich: Ich erwarte in den Nachrichten eher die Fakten und nicht die persönliche Meinung des Reporters, die gehört in einen Kommentar. Schon vor Jahren stand in der hiesigen Berichterstattung, Frau Clinton hätte die TV Duelle gegen Trump haushoch gewonnen, in den amerikanischen Medien sah das anders aus und auch das Wahlergebnis. Ich bin auch froh, dass Biden jetzt Präsident ist, aber Nachrichten sind und bleiben Nachrichten und sollten nicht verkappte Kommentare werden. 

Sokrates

Tja, gibt es nicht noch jemand anderst der Speaker werden möchte? Man liest immer nur von diesem Mc Carthy. Ist doch ein deutliches Zeichen wenn er nach drei Wahlgängen nicht gewählt wurde, er ist als Speaker einfach nicht erwünscht!

Robert Wypchlo
@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

Einmal soll es im US-Kongress sogar schon über 100 Wahlgänge für einen Abgeordneten in das höchste Amt gegeben haben? In der Beziehung haben die Amerikaner wirklich Durchhaltevermögen. Eine Wahl in das Amt wird es also auf jeden Fall geben.

das ding
@08:11 Uhr von sonnenbogen

 

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

Da wir in einer Demokratie halte ich das fuer normal und (nebenbei fuer eine Meinung mit Meinungskompetenz) - und sogar wuenschenwert. Als Erinnerungstuetze fuer so manche nicht schlecht zudem. Wollen Sie was anderes lesen? Da gibts unter den Etablierten ja noch das Hetzblatt BILD und den Weichspueler Fokus. 

wenigfahrer
Wo ist

eigentlich das Problem, ich kenne mich nicht aus im System was die USA hat, einige schreiben hier mit Namen und Bezeichnungen die mir nichts sagen.

Es wird ein anderer aufgestellt, dann wird man sich einigen, die USA ist doch ein selbständiges Land, wo  Freund und Feind  klar definiert sind, und man man weiß wo es hin will.

Es wird eine Einigung geben, auch wenn es mal etwas länger dauert, in anderen Ländern läuft auch nicht alles immer rund, und wie wichtig ist es für uns, wer dort an an der Spitze steht.

Das erschließt sich mir nicht.

Tada
- 08:11 Uhr von sonnenbogen

 

"Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?"

...

Die vielen Meinungen der in mehrere Fraktionen gespaltenen Republikaner passen ja nicht in eine einzige Schlagzeile rein. 

ich1961

08:49 Uhr von Robert Wypchlo

@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

 

 

////Ein sehr ähnliches Phänomen wie zur Zeit bei der Union in Deutschland nach der Abwahl von Merkel.////

 

Es gab KEINE Abwahl von Frau Merkel - sie ist schlicht nicht mehr angetreten und konnte daher nicht wieder gewählt werden.

 

////Auch die zerlegt sich zur Zeit selbst. So etwas nennt man verwandte Seelen.////

 

Kann man so sehen.

 

 

Diabolo2704
Interesse

Zitat von Wolf1905 (08:24 Uhr) : "sie haben fast 50% der Wählerstimmen in den USA gewonnen und sind nun mal eine typisch amerikanische Partei, deren Interesse als erstes dem eigenen Land gilt"

An dieser Einschätzung sollten Zweifel erlaubt sein. Ich zumindest kann an dem - demokratische Gepflogenheiten pervertierenden - Versuch des Schwanzes mit dem Hund zu wedeln nichts erkennen, was die Interessen des Landes an erste Stelle setzt.

NieWiederAfd
@08:24 Uhr von Wolf1905

... sind nun mal eine typisch amerikanische Partei, deren Interesse als erstes dem eigenen Land gilt.

 

Genau das sind die Republikaner seit der Übernahme durch Trump und der faktischen Degradierung zu seinem Wahlverein nicht mehr: eine Partei, deren Interesse als erstes dem eigenen Land gilt. Es ist ein sich im Extremfall aufs Messer bekämpfender chaotischer Haufen geworden, dessen einzige Frage ist: "Bist du für oder gegen Trump?" Und in der Bekämpfung der innerparteilichen Kritiker trumps nimmt die Partei mittlerweile in Kauf, gemeinsam in den Abgrund zu stürzen: die letzte der 10 Stufen der Konflikteskalation nach dem Konfliktforscher Glasl.

 

 

schabernack
@08:49 Uhr von sonnenbogen

 

Warum waehlen die Demokraten nicht einfach McCarthy ..

dann ist er in der Bringschuld.

 

Unsinn. Dann ist McCarthy Speaker,

und am Mehrheitsverhältnis im Repräsentantenhaus ändert sich gar nix.

Cosmopolitan_Citizen
Mit welchem Konzept soll die G.O.P. mit den Demokraten …

 

in den politischen Wettbewerb für 2024 treten? Das ist eine der Grundsatzfragen, die auch bei der Wahl des Speakers entschieden werden soll.

 

1️⃣ Biden kann eine der erfolgreichsten Legislativbilanzen eines Präsidenten …

der vergangenen Jahrzehnte vorlegen.

Mit einem billionenschweren Infrastrukturprogramm für den Ausbau von Straßen, Brücken, Häfen, Breitbandnetzen, Digitalisierung, Umweltschutz sowie Sozialprogrammen in den Bereichen Bildung und Gesundheit.  

Der U.S. Job Markt boomt, der Manufacturing Sektor der U.S. Ökonomie wächst, die Arbeitslosenrate ist auf einem historischen Tief, die Inflationsrate sinkt.

2️⃣ Die Chance als Opposition zu punkten, kann die G.O.P nur durch die Vorlage von …

alternativen Gesetzesvorschlägen erreichen. Ansatzpunkte wären die weitere Bekämpfung der Inflation und die technologische Aufrüstung des Grenzschutzes (statt Mauern.) Daran wird sie von den Wählern in den swing districts gemessen.

Nicht an den Blockade der Regierung und radikalen Exzessen.

 

.tinchen
@08:14 Uhr von Cosmopolitan_Citizen

"... 19 der 20 Verweigerer zählen zu den sogenannten Election Deniers..."

 

Wir nennen sie election liars or democracy haters

 

● Einer der Gründe für die bei den Midterms erwartete aber ausgebliebene „red wave“ waren der öffentlich wahrgenommene Einfluss der Ultras und ihre die U.S. Demokratie gefährdenden Umtriebe.

 

Mein Nachbar Ricky denkt es war unmoeglich zu einigen Never Trumpers, Always Trumpers und Maybe Trumpers.

Sounds about right, das spuerte McCarthy gestern

Tina

Diabolo2704
Einig sein

Zitat von Parsec (08:51 Uhr) : "Wenn die Reps sich nicht einig sind, dann ist die Beschreibung "Chaos" nicht nur eine einfache Meinung der Demokraten."

Es handelt sich um deutlich mehr als nur eine harmlose Meinungsverschiedenheit, vielmehr um einen ausgeuferten Machtkampf, in dem eine radikale Minderheit versucht, die Mehrheit zu dominieren. Besagte Radikale Minderheit verweigert sich der Einsicht, wann man sich besser einig sein sollte und bekämpft die eigenen Partei"freunde". Das ist nicht nur nach Meinung der Demokraten chaotisch.

Seebaer1
Für wen ist das Problem größer?

"Für die Rebellen am rechten Rand der Partei macht McCarthy nicht entschlossen genug gegen Präsident Joe Bidens Demokraten Front."

Das wäre für mich, wenn ich ein republikanischer Abgeordneter wäre, auch ein triftiger Grund, ihm meine Stimme zu verweigern. 

Von daher ist die Situation eigentlich für die Demokraten schlecht und nicht für überzeugte Republikaner.

oooohhhh
@08:53 Uhr von Thomas D.

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

 

 

Warum nicht? Was spricht dagegen, wenn der Autor des Berichts einen ähnlichen Eindruck hat wie wahrscheinlich viele andere dort auch?

Nein weil es eine unabhängige gebührenfinanzierte Information sein sollte.

Alles andere sollte als Kommentar also die persönlsicheMeinung/EIndruck gekennzeichnet sein.

Das diese immermehr nicht so gehandhabt wird sondern jegliche Information wie o.g.g als poltisches Instrument ist das Problem von allen medien u.a. leider inzwischen auch der ARD.

Wir können froh und stolz auf unsere öR medien sein . Diese sollten sich aber wieder auch Ihrer vereantwortung in bezug auf neutrale Information vs Kommentar bewusst werden

Alter Brummbär
Die Republikaner im Chaos

Ja wenn die Politik und somit das Land unwichtiger wird, als persönliche Rache.- und Machtgelüste.

D. Hume
@09:05 Uhr von Orfee

"Blockaden und "Aufreger" statt solide Parlamentsarbeit ...drohen die nächsten 2 Jahre zu prägen."

Auch gut. Dann kann Biden wieder nichts durchsetzen.

Absolut willkommene Situation.

 

Destruktivismus ist ein echt erwachsener Politikstil, Respekt.

Tarek94
@08:11 Uhr von sonnenbogen

Der demokratische Abgeordnete Daniel Goldman beschreibt die Lage im Sender MSNBC so: "Es ist einfach Chaos. Es spricht gegen jede Kompromiss- und Regierungsfähigkeit der Republikaner. Sie werden im künftigen Kongress von den Extremisten in ihrer Partei getrieben sein."

Muss man in der "Schlagzeile" unbedingt eine demokratische Meinung wiedergeben?

Unbedingt! Herr Goldman ist schließlich mit einem Vermögen von 253 Millionen US-Dollar mit Abstand das reichste Mitglied des Kongresses.

Diabolo2704
Macht des Präsidenten

Zitat von Orfee (09:05 Uhr) : "Dann kann Biden wieder nichts durchsetzen. Absolut willkommene Situation.

Sie irren sich. Präsident Biden führt immer noch die US-Regierung und kann jeglichen von den Republikanern beschlossenen Gesetzesentwurf per Veto blockieren. Lediglich für die Bewilligung von Finanzmitteln im Haushalt ist er auf einen überparteilichen Konsens angewiesen.