Fahrgäste am Bahnsteig, während ein Zug einfährt.

Ihre Meinung zu Warum es beim 49-Euro-Ticket noch hakt

Mit einer bundesweiten Flatrate sollen Bus und Bahn attraktiver werden. Das 49-Euro-Ticket kommt, wann genau ist noch unklar. Und das ist nicht das einzige Problem. Bahn frei für die Verkehrswende? Eher nicht. Von Torben Ostermann.

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125 Kommentare

Kommentare

Sisyphos3
es gibt viel zu tun

 

 

angefangen bei der Pünktlichkeit der (Fern)Züge !

reichen die Bahnkapazitäten ?

Wie sieht es auf dem flachen Land aus

geht es da auch im 3 Minuten Takt wie in Berlin

Coachcoach
Vier Gründe erschweren das

Der erste: Wummslos geht das nicht vernünftig. Aber wie bei EE gibt es das nicht bei Ampelns.

Die anderen drei: F.D.P.:

Porschefahrer wissen gar nicht, was ÖPNV ist - daher auch kein Wumms.

Herr Wissing ist überfordert - auch mit DB, Tempolimit, ...

Die Partei sichert (aber nur der eigenen Ansicht nach) den Automobilstandort. 

Seebaer1
Roter Faden...

Mich erinnert das stark an die "Energiewende" oder unsere Sanktionitis. Man beschließt erst einmal etwas und schaut dann, ob und wie es eventuell funktionieren könnte.

Oldtimer
Eine Regierung die bei so einem

kleinen Problem nicht in dir „Pötte“ kommt, zeigt das sie beim Rest überfordert ist. Armes Deutschland.

Tarek94
das bestehende Angebot ausgedünnt werden müsste

Ein günstiges Ticket, gemeint ist das 49-Euro-Ticket, könnte den zur Verfügung stehenden Investitionstopf kleiner werden lassen. Das könne im schlimmsten Fall bedeuten, dass das bestehende Angebot ausgedünnt werden müsste.

Immerhin kann man dann im ausgedünnten Angebot für 49 Euro im Monat fahren.

Nettie
"Warum es beim 49-Euro-Ticket noch hakt"

Offensichtlich, weil es um 'liebgewonnene Rituale' und 'finanzielle Interessen' (genauer: um Geld) geht:

"Zum Jahreswechsel erleben Bahnfahrende allerdings erst einmal das, was sie eigentlich immer zum Jahreswechsel erleben: Zahlreiche Verkehrsverbünde erhöhen die Preise. Laut Nachrichtenagentur dpa steigen die Ticketpreise in Deutschland zwischen 1,4 und 8,8 Prozent.

Fahrpreiserhöhungen sind zu einem Ritual geworden. Nur die Begründungen fallen in diesem Jahr anders aus. Die hohen Energiepreise werden als ein Grund genannt, dass an vielen Orten Fahrkarten teurer werden. Ein anderer: ausgerechnet das 49-Euro-Ticket. Viele Kunden würden momentan auf ein ÖPNV-Abo verzichten und aufs Flatrate-Ticket warten, meldet der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen.

>> Das führe zu weniger Einnahmen"

Woraus auch immer, für wen auch immer, und wer auch immer von dem 'eingenommenen' Geld 'profitiert'.

 

Dicodes
49 Euro Ticket

Schon erbärmlich wie sich der Bund, Länder und Städte wie immer ums Geld streiten. Einfach mal machen und dann sehen wie’s läuft. Ich kann mir schon vorstellen das viele Pendler vom Auto auf den ÖPNV umsteigen werden wenn es sich finanziell auch rechnet. Ich fahre jetzt seit fast 20 Jahren mit Bus und Bahn für inzwischen 209 € im Monat von A nach B. Ist nicht immer ohne Probleme aber bisher bin ich immer angekommen. Meine Abo hab ich zum 01.04.23 gekündigt. Hoffentlich kriegen die Verantwortlichen noch die Kurve und ich habe mich nicht umsonst auf eine Ersparnis von 150€ im Monat gefreut. 

Account gelöscht
Warum es beim 49-Euro-Ticket noch hakt....

Bei einer Einführung des 49-Euro-Tickets wird befürchtet, daß keine finanziellen Mittel für Investitionen da sind. 

Der Städte-und Gemeindebund warnt vor einem Scheitern.

Im übrigen streiten sich die Akteure über die Finanzierung.

Aber müsste das sein ? Von je 1,5 Milliarden Euro, die der Bund und die Länder zuschießen ist die Rede.

Aber allein die Steuervergünstigungen für Dienstwagen, Kerosin und den Luftverkehr betrugen im Jahr 2018 schon rund 18 Milliarden Euro......

triceratops
So wenig?

1,5 plus 1,5 plus 1. Das sind mal gerade 4 Milliarden für das Ticket. Die Verkehrswende ist wohl nicht so wichtig. 

Diabolo2704
Lockangebot

Ich halte überhaupt nichts von der Verteilung ungedeckter Schecks. Das wird nur weiter dazu führen, daß die Fahrpläne zu einem erheblichen Teil durch Verspätungen und Ausfälle zur Lachnummer werden. Mit der Mentalität "Ich will's billig, andere sollen dafür zahlen" wird das alles nichts.

FakeNews-Checker
Nein danke

Diese  49  Euro  kann  man  sich  ersparen  für  diesen  Pleiten,  Pech  und  Pannen-Verein.

SGEFAN99
@10:28 Uhr von Sisyphos3

 

 

angefangen bei der Pünktlichkeit der (Fern)Züge !

reichen die Bahnkapazitäten ?

Wie sieht es auf dem flachen Land aus

geht es da auch im 3 Minuten Takt wie in Berlin

Die Baustellen für mehr Pünktlichkeit liegen im immer noch zu viel vorhandenen Mischverkehr (Güter- Regional- und Fernverkehrszüge teilen sich zu oft die Gleise. Das führt zu einer zu dichten Zugfolge). Dazu eben noch Dinge wie Personalmangel (nicht nur auf den Führerständen der Züge. Stellwerke die nicht besetzt werden können können auch keine Weichen und Signale bedienen). Hinzu kommen störanfällige Fahrzeugflotten. Go-Ahead Bayern kann davon ein Lied singen. Seit 2 Wochen fahren die jetzt die sogenannten Augsburger Netze. Nach München Ulm Donauwörth sogar bis Würzburg. Teilweise war die Hälfte der Fahrzeugflotte im Werk.

 

Raho59
@10:38 Uhr von Seebaer1

Mich erinnert das stark an die "Energiewende" oder unsere Sanktionitis. Man beschließt erst einmal etwas und schaut dann, ob und wie es eventuell funktionieren könnte.

Nehmen wir das 49€ Ticket. Würde man anders vorgehen, so gäbe es in 30 Jahren noch Argumente dagegen. So könnten wir dieses Ticket gleich vergessen.

Sagen was Sache ist und den Auftrag geben "Macht das jetzt". 

Es wird ruckeln und mit Sicherheit noch mehr Geld kosten, aber es muss nun gemacht werden.

Tino Winkler
@10:39 Uhr von Oldtimer

kleinen Problem nicht in dir „Pötte“ kommt, zeigt das sie beim Rest überfordert ist. Armes Deutschland.

Hier wird sicher mit allen Beteiligten für eine optimale Lösung heftig diskutiert, reiches Deutschland.

Raho59
@10:39 Uhr von Oldtimer

kleinen Problem nicht in dir „Pötte“ kommt, zeigt das sie beim Rest überfordert ist. Armes Deutschland.

Welche Regierung meinen Sie? Die Landesregierungen oder die Regierungen der Verkehrsbetriebe?

Der Bund jedenfalls ist raus. 

Bender Rodriguez

Für mehr Pünktlichkeit braucht man komplett neues Material. Das weis jeder Bahnbenutzer. 

Und ausser als zum Spass, werd ich mir das Ding nicht kaufen. 

Es wird also zusätzlichen Verkehr erzeugen. 

Wozu soll das Ding dann gut sein? Für Pendler? Die den Fahrtweg absetzen können? 

Aktionitis, mehr ist es nicht.

Sokrates
@10:39 Uhr von Oldtimer

kleinen Problem nicht in dir „Pötte“ kommt, zeigt das sie beim Rest überfordert ist. Armes Deutschland.

Nur immer gegen die Regierung zu sprechen bringt uns aber auch nicht weiter! Wenn sie einen Lösung hätten, anstatt nur zu unken, dann wäre unser aller Volk dankbar dafür!

common_sense
Bitte in die Pötte kommen

Ich würde mir fast 250 Euro / Monat sparen. 

Das Ticket wird sehnlichst erwartet. Bitte in die Pötte kommen. 

silgrueblerxyz
es hakt, weil es wohl zu billig ist und

die beteiligten Anbieter und Finanzierer deshalb Angst vor unkalkulierbaren Dauersubventionen und fehlenden Mitteln für die durch eventuell höhere Nutzungszahlen notwendigen Ausbaukosten haben. Dabei liegen m.E. die zunächst wesentlichen Vorteile dieses Tickets in der bundesweiten Fahrkartengeltung und einer hoffentlich weiter einfachen Tarifstruktur. (Der Gedanke der Bürokratieverringerung lässt wohlwollend ebenfalls grüssen).

schabernack
@10:28 Uhr von Sisyphos3

 

Wie sieht es auf dem flachen Land aus

geht es da auch im 3 Minuten Takt wie in Berlin.

 

Wozu sollte ein 3 Minuten Takt auf dem flachen Land nützlich sein?

Die gesamte Dorfbevölkerung passt in einen Zug rein.

 

3 Minuten Takt gibt es in den Großstädten auch nur zur Rush Hour, und der 2 Minuten Takt ist sogar in Tokyo nur zu solchen Zeiten morgens und abends.

rolato
@10:38 Uhr von Seebaer1

Mich erinnert das stark an die "Energiewende" oder unsere Sanktionitis. Man beschließt erst einmal etwas und schaut dann, ob und wie es eventuell funktionieren könnte.

Wie soll es denn sonst gehen? Gibt doch kein Lehrbuch, Drehbuch oder Gebrauchsanweisungen. Viele Beschlüsse sind neu und bedürfen des Versuches. 

Seebaer1
@11:07 Uhr von Raho59

Mich erinnert das stark an die "Energiewende" oder unsere Sanktionitis. Man beschließt erst einmal etwas und schaut dann, ob und wie es eventuell funktionieren könnte.

Nehmen wir das 49€ Ticket. Würde man anders vorgehen, so gäbe es in 30 Jahren noch Argumente dagegen. So könnten wir dieses Ticket gleich vergessen.

Sagen was Sache ist und den Auftrag geben "Macht das jetzt". 

Es wird ruckeln und mit Sicherheit noch mehr Geld kosten, aber es muss nun gemacht werden.

 

           Bei dem Ticket mag das ja vielleicht noch

           funktionieren. Aber bei meinen anderen

           Beispielen?

 

Kaneel
Vorteile nicht ohne Nachteile?

Bahn fahren und das Tarifsystem soll durch das Deutschlandticket erleichtert und verbessert werden. Vllt. bin ich zu pessimistisch, aber momentan befürchte ich eher damit verbundene Nachteile. Höhere Preise für diejenigen, die es nicht nutzen. Keine Personenmitnahme wie bisher mit dem Abeo abends und am WE. Zudem ist das Ticket bisher ausschließlich digital geplant.

Derzeit werden DB-Automaten abgebaut bzw. Systeme verändert. Tickets für den Nahverkehr sollen dann nur noch über Automaten von Privatanbietern verkauft werden. Allerdings bezahle ich damit über einen Euro mehr für die gleiche Strecke als bisher am DB-Automaten oder im Reisezentrum.

Ich schätze die DB-Automaten, da ich das Menü einfach und sehr übersichtlich finde, vor und zurück blättern kann um Änderungen vorzunehmen. Meiner Erfahrung nach bietet der Multitarifautomat (z.B. vom metronom) diese Unkompliziertheit nicht einmal ansatzweise. Aus mir nicht erfindlichen Gründen muss an diesem zudem das Alter angeben werden.

wenigfahrer
Das Ticket

nützt doch vornehmlich den Pendlern die jetzt schon Bahn oder Bus benutzen, viele werden es wegen der längeren Zeiten nicht nutzen, außer vielleicht am Wochenende für den Nahverkehr in der Stadt.

So sieht es zumindest aus dem ländlichen Blickwinkel aus, die Pendler haben mehr Geld in der Tasche, aber der große Wurf wird es auf Dauer nicht, vermute ich mal.

Steuerlich für Pendler interessant, billiges Ticket plus Pendlerpauschale, oder wie läuft das in Zukunft ab ;-).

Für einen Teil wird es sich lohnen, wie man hier lesen kann, andere können oder werden es nicht nutzen.

rolato
@10:39 Uhr von Oldtimer

kleinen Problem nicht in dir „Pötte“ kommt, zeigt das sie beim Rest überfordert ist. Armes Deutschland.

Haben Sie einen konstruktiven Vorschlag? Ich glaube Sie sind überfordert. 

Seebaer1
@11:18 Uhr von common_sense

Ich würde mir fast 250 Euro / Monat sparen. 

Das Ticket wird sehnlichst erwartet. Bitte in die Pötte kommen. 

 

           Vielleicht irre ich mich ja. Aber ich glaube,

           das Ding soll eigentlich Leute erst zu den

           Öffentlichen bringen und nicht in erster Linie

          denen, die sie ohnehin nutzen, Geld sparen.

 

Sokrates

Wer es denn besser weiß und kann soll sich doch einfach mal direkt an die Regierung wenden. Es wäre schön wenn aus dem Volk nicht nur schlechte Stimmung gemacht werden würden, sondern auch mal was vom Volk für das Volk getan werden könnte. Schließlich sind wir ja alle zusammen eine Lebensgemeinschaft und nur zusammen sind wir stark und ein Staat!

schabernack
@10:33 Uhr von Coachcoach

 

Porschefahrer wissen gar nicht, was ÖPNV ist -

daher auch kein Wumms.

 

Porschefahrer haben noch nie eine Straßenbahn gesehen, und wer in der Fahrschule einen Porsche nachweisen kann, muss bei der Theorie auch nicht diese doofen Fragen mit Straßenbahnen beantworten.

 

Die mit Bahnübergang und Andreaskreuz auch nicht. Der Porsche hat immer grün, der Zug muss warten am Bahnübergang.

 

Daher auch kein Rumms.

Opa Klaus
@11:07 Uhr von Egleichhmalf

Im Artikel steht, „…dass sich Bund und Länder die Kosten für das 49-Euro-Ticket teilen…“ Das Ticket ist also (natürlich) nicht kostendeckend.

Gleichzeitig beklagt sich z.B. „Guido Stilling, verantwortlich für den ÖPNV in Krefeld“, dass mit Einführung des Tickets der „zur Verfügung stehende… Investitionstopf kleiner“ würde, so dass ggf. „das bestehende Angebot ausgedünnt werden müsste“.

Da sehe ich einen Widerspruch: Ich denke, die Mehrkosten werden von Bund und Ländern getragen (d.h. von allen Bürgern gemeinsam), so dass es also für die einzelnen Verkehrsbetriebe zu keiner höheren Belastung käme. Oder jammern die Verkehrsbetriebe nur schon einmal prophylaktisch, um demnächst die Preise leichter erhöhen zu können?

Bin mir nicht sicher, möglicherweise gibt es ja einen Topf für Betriebskosten, welcher paritätisch aufgeteilt wird und einen für Investitionen, welcher durch den Mehraufwand für Betriebskosten schrumpft. Ist nur eine Vermutung von mir.. 

 

proehi
Sicher ist, nicht alle Politiker nehmen uns ernst.

 Der ÖPNV kostet Geld. Die Verkehrswende und die Teilung der zusätzlichen Kosten zwischen Bund und Ländern ist beschlossen.

 

Und jetzt ist angeblich unklar, woher das nötige Geld kommen soll. Völlig dysfunktional opperierende Politiker wollen das erforderliche Geld sogar beim ÖPNV einsparen, das Angebot zurückfahren bzw. sehr zu verteuern, um den ÖPNV per 49,-€-Ticket zu stärken. Genauso gut könnten solche "Experten" mit einem 2-minütigen Applaus um 18 Uhr den ÖPNV stärken wollen. Kostet nix - nützt nix.

 

Die Verkehrswende soll in erster Linie unsere Klimabilanz verbessern. So könnte man auf die Idee kommen, das notwendige Geld besonders dort einzusparen, wo unser Klima besonders belastet wird bzw. bei denjenigen, die daran gerade ganz besonders verdienen. Da gibt es viele Möglichkeiten, nur nicht bei den ÖPNV-Nutzern.

 

Seebaer1
@11:24 Uhr von rolato

Mich erinnert das stark an die "Energiewende" oder unsere Sanktionitis. Man beschließt erst einmal etwas und schaut dann, ob und wie es eventuell funktionieren könnte.

Wie soll es denn sonst gehen? Gibt doch kein Lehrbuch, Drehbuch oder Gebrauchsanweisungen. Viele Beschlüsse sind neu und bedürfen des Versuches. 

 

           OK. Aber auch hier wieder die brennende

          Frage, ob das auf meine anderen Beispiele

          auch zutrifft. Und wenn ja, dann.....

 

nie wieder spd
Die beste Lösung war zu gut

Der größte Haken wird sein, dass die Inflation des Ticketpreises 400% beträgt. 

Zumindest gegenüber „eine der besten Ideen, die wir hatten".

 

schabernack
@11:30 Uhr von Seebaer1

 

Ich würde mir fast 250 Euro / Monat sparen. 

Das Ticket wird sehnlichst erwartet. Bitte in die Pötte kommen. 

 

           Vielleicht irre ich mich ja. Aber ich glaube,

           das Ding soll eigentlich Leute erst zu den

           Öffentlichen bringen und nicht in erster Linie

          denen, die sie ohnehin nutzen, Geld sparen.

 

Glauben bei der Bahn ist sinnlos, und das 49 € Ticket kann sich selbstverständlich jeder kaufen, sobald es das mal gibt.

Sokrates
@11:36 Uhr von schabernack

 

Porschefahrer wissen gar nicht, was ÖPNV ist -

daher auch kein Wumms.

 

Porschefahrer haben noch nie eine Straßenbahn gesehen, und wer in der Fahrschule einen Porsche nachweisen kann, muss bei der Theorie auch nicht diese doofen Fragen mit Straßenbahnen beantworten.

 

Die mit Bahnübergang und Andreaskreuz auch nicht. Der Porsche hat immer grün, der Zug muss warten am Bahnübergang.

 

Daher auch kein Rumms.

Was für ein Dummfug ist das denn und was hat es mit dem Artikel zu tun?

rolato
@11:36 Uhr von schabernack

 

Porschefahrer wissen gar nicht, was ÖPNV ist -

daher auch kein Wumms.

 

Porschefahrer haben noch nie eine Straßenbahn gesehen, und wer in der Fahrschule einen Porsche nachweisen kann, muss bei der Theorie auch nicht diese doofen Fragen mit Straßenbahnen beantworten.

 

Die mit Bahnübergang und Andreaskreuz auch nicht. Der Porsche hat immer grün, der Zug muss warten am Bahnübergang.

 

Daher auch kein Rumms.

Mit Ihrer intelligenten Rhetorik können Sie in einer Straßenbahn am Andreaskreuz Porschefahrer befragen. 

saschamaus75
@11:00 Uhr von FakeNews-Checker

>> Nein danke

>> Diese  49  Euro  kann  man  sich  ersparen  für

>>  diesen  Pleiten,  Pech  und  Pannen-Verein.

 

Ähh, es zwingt Sie niemand, ein 49€-Ticket zu kaufen? oO

weingasi1
@10:44 Uhr von Nettie

Offensichtlich, weil es um 'liebgewonnene Rituale' und 'finanzielle Interessen' (genauer: um Geld) geht:

"Zum Jahreswechsel erleben Bahnfahrende allerdings erst einmal das, was sie eigentlich immer zum Jahreswechsel erleben: Zahlreiche Verkehrsverbünde erhöhen die Preise. Laut Nachrichtenagentur dpa steigen die Ticketpreise in Deutschland zwischen 1,4 und 8,8 Prozent.

 

>> Das führe zu weniger Einnahmen"

Woraus auch immer, für wen auch immer, und wer auch immer von dem 'eingenommenen' Geld 'profitiert'.

"Profitiert" hat beim ÖPNV kaum jemals jemand. Im Gegenteil. Das war schon immer ein Zuschussgeschäft und musste subventioniert werden. Zur Zeit werden die Kosten nur zu ca. 75% durch die Nutzer gedeckt. Diese Lücke wird grösser werden, wenn 1. das Angebot erhöht werden soll und 2. die Einnahmen durch die Nutzer im Rahmen des € 49,00-Tickets sinken werden.

Insofern ist es also Quatsch zu überlegen, wer, wann und warum hier profitiert, denn es gibt keinen Profit.

 

 

Nachfragerin
Auswirkung auf das Angebot?

"Diverse Verkehrsunternehmen mahnen seit Monaten, dass sich das 49-Euro-Ticket negativ auf das Bus- und Bahnangebot auswirken könnte. Vor allem fernab von Ballungsgebieten."

Was genau sollte da passieren? Beim 2x täglich fahrenden Provinzbus lässt sich ja nicht mehr viel einsparen.

Vaddern
@11:36 Uhr von schabernack

 

Porschefahrer haben noch nie eine Straßenbahn gesehen, und wer in der Fahrschule einen Porsche nachweisen kann, muss bei der Theorie auch nicht diese doofen Fragen mit Straßenbahnen beantworten.

 

Die mit Bahnübergang und Andreaskreuz auch nicht. Der Porsche hat immer grün, der Zug muss warten am Bahnübergang.

 

Daher auch kein Rumms.

Ein Gedankenexperiment: 

Was passiert, wenn der Lokführer einen Porsche geerbt hat? 

Porsche grün, Zug grün, Rumms. 

Raho59
@11:26 Uhr von Seebaer1

Mich erinnert das stark an die "Energiewende" oder unsere Sanktionitis. Man beschließt erst einmal etwas und schaut dann, ob und wie es eventuell funktionieren könnte.

Nehmen wir das 49€ Ticket. Würde man anders vorgehen, so gäbe es in 30 Jahren noch Argumente dagegen. So könnten wir dieses Ticket gleich vergessen.

Sagen was Sache ist und den Auftrag geben "Macht das jetzt". 

Es wird ruckeln und mit Sicherheit noch mehr Geld kosten, aber es muss nun gemacht werden.

 

           Bei dem Ticket mag das ja vielleicht noch

           funktionieren. Aber bei meinen anderen

           Beispielen?

 

Ist es letztlich nicht anders. Nur das in Ihren anderen Beispielen, Erneuerbare Energien, unsere Landesfürsten ins Spiel kommen und natürlich die Bürger, die gern Mal gegen alles und jedes in dem Zusammenhang klagen.

Sanktionen wiederum werden meist europäisch entschieden. 

Also auch nicht unbedingt der Ampel anzulasten

Nachfragerin
Wissing muss liefern.

"Bundesverkehrsminister Volker Wissing machte aus seiner Ungeduld zuletzt keinen Hehl mehr, ihm geht es deutlich zu langsam voran. Die Länder müssten jetzt liefern."

Der vielleicht größtmögliche Beitrag zur Verkehrswende könnte darin bestehen, das Verkehrsministerium nicht mit einem Lobbyisten der Automobilindustrie zu besetzen.

Bookreader
@11:54 Uhr von Bookreader

Mein Verständnis für die Klagen der Verkehrsbetriebe hält sich offen gestanden in Grenzen: Bei uns im Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter gibt es ein engmaschiges Netz von Busverbindungen, wobei die Busse i.d.R. sogar stündlich fahren, allerdings sind diese häufig leer oder werden von nur einem bis zwei Fahrgästen, meist handelt es sich dabei um Jugendliche, genutzt.

Sowohl in ökonomischer als auch in ökologischer Hinsicht ist dies ein Irrsinn. Stattdessen müsste viel stärker auf Rufbusse und Anrufsammeltaxis gesetzt werden.

Wir brauchen endlich intelligente Verkehrskonzepte. Mit mehr Buslinien, die dann am Ende kaum jemand nutzt, ist es nicht getan.

 

Was das Deutschlandticket anbelangt, meine ich, dass die Bundesregierung zeitnah ein verbindliches Startdatum festlegen sollte, denn Millionen von Bürgerinnen und Bürgern warten auf die Einführung.

proehi
11:36 Uhr von Sokrates

Wer es denn besser weiß und kann soll sich doch einfach mal direkt an die Regierung wenden. Es wäre schön wenn aus dem Volk nicht nur schlechte Stimmung gemacht werden würden, sondern auch mal was vom Volk für das Volk getan werden könnte. Schließlich sind wir ja alle zusammen eine Lebensgemeinschaft und nur zusammen sind wir stark und ein Staat!

+

Stimmt mein Eindruck, dass Sie nicht wissen, wofür wir in unserem Gemeinwesen Wahlen abhalten? Egal, unsere politischen Verantwortungsträger sollen und wollen ja auch angeblich in unserem Auftrag endlich, endlich, endlich die Verkehrswende einleiten.

 

Alle Politiker? Nein, offensichtlich gibt es da ein "kleines Häufchen aufrechter Kämpfer" die sich diesem umweltschonenden Vorhaben entgegenstellen. Kein Zaubertrank, aber eine kleine mit sehr mächtigen und beeindruckenden Mitteln ausgestattete Gruppe unterstützt dieses "Häufchen", da sie durch Klimaschutz wirtschaftliche Nachteile befürchten.

 

Ganz, ganz selten war Politik so einfach und klar.

weingasi1
@10:54 Uhr von triceratops

1,5 plus 1,5 plus 1. Das sind mal gerade 4 Milliarden für das Ticket. Die Verkehrswende ist wohl nicht so wichtig. 

Egal, welche Subvention man heranzieht, kann man jeden Euro nur einmal ausgeben. Insbesondere die Länder sind hier strengen Massnahmen unterworfen. Wird man sich über die Finanzierung dieses Tickets einig, muss das Geld woanders eingespart werden. Dann wird allerdings im Rahmen von Schwimmbad-, Jugendeinrichtungen, Seniorengoodies uvm. das Gejammer auch ertönen, und immer wird es Stimmen geben, die gerade diese Subvention als richtig und wichtig erachten. Ich glaube nicht, dass man mit dem Ticket nennenswerte Nutzerkreise erschliessen kann, das war lt. Studien nicht einmal bei dem € 9,00 Ticket der Fall. Damit hat man Fahrten unternommen, die man sonst garnicht gemacht hätte und beim € 49,00-Ticket bedient man hauptsächlich die Pendler, die schon ein Abo haben. Für die ist es allerdings wirklich eine meist hohe  Ersparnis.

 

Tino Winkler
@11:00 Uhr von FakeNews-Checker

Diese  49  Euro  kann  man  sich  ersparen  für  diesen  Pleiten,  Pech  und  Pannen-Verein.

Schließen Sie doch nicht von sich auf andere.

Tarek94
@11:03 Uhr von SGEFAN99

 

 

angefangen bei der Pünktlichkeit der (Fern)Züge !

reichen die Bahnkapazitäten ?

Wie sieht es auf dem flachen Land aus

geht es da auch im 3 Minuten Takt wie in Berlin

Die Baustellen für mehr Pünktlichkeit liegen im immer noch zu viel vorhandenen Mischverkehr (Güter- Regional- und Fernverkehrszüge teilen sich zu oft die Gleise. Das führt zu einer zu dichten Zugfolge). 

...

Genau dies ist politisch so gewollt und wird auch so kommuniziert?

Hamburger Abendblatt, 04.11.2022:

Deutsche Bahn: Rot-grün will keine neue Trasse Hamburg-Hannover

rimitino
Dumme Frage!

Die Logistik funktioniert nicht, weil die Zuständigkeit nicht funktioniert! So einfach ist es! Ein Bäcker backt das Brot,  ein Schneider schneidert eine Hose, was aber Politiker machen ist mir seid 82 Jahren unklar! Universitäten sollen Arbeitskreise erstellen, wo ausschließlich Naturwissenschaftler tätig sind und Problemlösungen erarbeiten. Doch ganz einfach!

 

 

schabernack
@11:28 Uhr von Kaneel

 

Vllt. bin ich zu pessimistisch, aber momentan befürchte ich eher damit verbundene Nachteile. Höhere Preise für diejenigen, die es nicht nutzen. Keine Personenmitnahme wie bisher mit dem Abeo abends und am WE.

 

«Personenmitnahme» … wie ist das geregelt?

Wen und wie viele Personen kann man ohne Aufpreis mitnehmen?

rolato
Freue mich auf die kommenden

Wahlen in der BRD. Da werden endlich viele Experten und Spezialisten, die im Moment nur als hoch qualifizierte Foristen höchst konstruktive Vorschläge schreiben, dann endlich auf allen politischen Ebenen als Politiker kandidieren, und in einer gemeinsamen Koalition von ganz rechts bis ganz nach links, allen Bürgern gerecht werden.

Nachfragerin
@Sisyphos3 - Es wird keinen Ansturm geben.

@10:28 Uhr von Sisyphos3:

"angefangen bei der Pünktlichkeit der (Fern)Züge ! reichen die Bahnkapazitäten ?"

Um was zu tun? Das Ticket wurde ja absichtlich so schlecht konzipiert, dass ein Ansturm wie im Sommer ausbleiben wird.

"Wie sieht es auf dem flachen Land aus geht es da auch im 3 Minuten Takt wie in Berlin"

Ja, bestimmt. Da fahren dann mehr Busse, als es Einwohner gibt...

rolato
@11:00 Uhr von FakeNews-Checker

Diese  49  Euro  kann  man  sich  ersparen  für  diesen  Pleiten,  Pech  und  Pannen-Verein.

Dann machen Sie es doch und sparen sich auch noch den Kommentar!

Nachfragerin
@Diabolo2704 - autofixiert

@10:54 Uhr von Diabolo2704:

"Mit der Mentalität 'Ich will's billig, andere sollen dafür zahlen' wird das alles nichts."

Beim Auto/Straßenverkehr funktioniert das bestens. Die Verkehrswende scheitert nicht an den Möglichkeiten, sondern am fehlenden Willen.

proehi
11:47 Uhr von weingasi1

...Insofern ist es also Quatsch zu überlegen, wer, wann und warum hier profitiert, denn es gibt keinen Profit.

+

Unstrittig dürfte wohl sein, dass an der Umweltverschmutzung auch verdient, profitiert wird. Ebenso unstrittig soll die Verkehrswende unser Klima weniger belasten. Kurz: weiterhin Profit durch Umweltverschmutzung oder mehr Umweltschutz.

 

Dass der ÖPNV zum Schutz des Klimas auch noch Profit abwerfen soll ist ein abwegige Forderung, die von den interessengeleiteten Profiteuren des Status Quo kommen könnte.

Sokrates

Ist aber auch ein Heckmeck mit diesem 49.- Ticket. Ich persönlich finde es zu billig! Irgendwo müssen ja der Bund und oder die Länder einen finanziellen Ausgleich schaffen, damit das Ganze tragbar wird. Ob so oder so, der Verbraucher muß diesen Ausgleich letztendlich berappen. Deshalb den Preis auf 98.- hochsetzen, dann wäre es vielleicht möglich, daß es ohne Ausgleich geht, vor allem wären viele Verwaltungsakte für diesen Ausgleich erspart, die ja sowieso auch wieder mitzahlen muß!

schabernack
@11:45 Uhr von Sokrates / @schabernack

 

Was für ein Dummfug ist das denn und was hat es mit dem Artikel zu tun?

 

Das ist die Antwort auf den Tinnef kurz vor Sylvesterknaller, Porschefahrer wissen nicht, was ÖPNV ist, und deswegen gebe es keinen Wumms.

 

Der Tinnef hat noch dreimal weniger mit dem Artikel zu tun,

und enthält nicht mal Spurenelemente von realer Welt.

Seebaer1
@11:51 Uhr von Raho59

Mich erinnert das stark an die "Energiewende" oder unsere Sanktionitis. Man beschließt erst einmal etwas und schaut dann, ob und wie es eventuell funktionieren könnte.

Nehmen wir das 49€ Ticket. Würde man anders vorgehen, so gäbe es in 30 Jahren noch Argumente dagegen. So könnten wir dieses Ticket gleich vergessen.

Sagen was Sache ist und den Auftrag geben "Macht das jetzt". 

Es wird ruckeln und mit Sicherheit noch mehr Geld kosten, aber es muss nun gemacht werden.

 

           Bei dem Ticket mag das ja vielleicht noch

           funktionieren. Aber bei meinen anderen

           Beispielen?

 

Ist es letztlich nicht anders. Nur das in Ihren anderen Beispielen, Erneuerbare Energien, unsere Landesfürsten ins Spiel kommen und natürlich die Bürger, die gern Mal gegen alles und jedes in dem Zusammenhang klagen.

Sanktionen wiederum werden meist europäisch entschieden. 

Also auch nicht unbedingt der Ampel anzulasten

 

           Zusammenfassung: Die Ampel macht einen 

           tollen Job...

 

proehi
11:56 Uhr von weingasi1

...Damit hat man Fahrten unternommen, die man sonst garnicht gemacht hätte und beim € 49,00-Ticket bedient man hauptsächlich die Pendler, die schon ein Abo haben. Für die ist es allerdings wirklich eine meist hohe  Ersparnis.

+

Allein dieser Punkt sollt. Sie zum Nachdenken bewegen können. Bei gut ausgebautem ÖPNV und akzeptablem Preis könnte u.A. die Pendlerpauschale gestrichen werden und dem ÖPNV zugute kommen.

harry_up
@11:00 Uhr von FakeNews-Checker

 

Diese  49  Euro  kann  man  sich  ersparen  für  diesen  Pleiten,  Pech  und  Pannen-Verein.

 

 

 

...womit Ihr heutiges Kommentarbudget hoffentlich ausgeschöpft ist.

rolato
@12:00 Uhr von rimitino

Die Logistik funktioniert nicht, weil die Zuständigkeit nicht funktioniert! So einfach ist es! Ein Bäcker backt das Brot,  ein Schneider schneidert eine Hose, was aber Politiker machen ist mir seid 82 Jahren unklar! Universitäten sollen Arbeitskreise erstellen, wo ausschließlich Naturwissenschaftler tätig sind und Problemlösungen erarbeiten. Doch ganz einfach!

 

 

Dumme Fragen: 1.Ab wann begannen für Sie 82 Jahre, ab 1940? 2.Was machen Sie seit 82 Jahren?

Nettie
@11:47 Uhr von weingasi1

Offensichtlich, weil es um 'liebgewonnene Rituale' und 'finanzielle Interessen' (genauer: um Geld) geht:

"Zum Jahreswechsel erleben Bahnfahrende allerdings erst einmal das, was sie eigentlich immer zum Jahreswechsel erleben: Zahlreiche Verkehrsverbünde erhöhen die Preise. Laut Nachrichtenagentur dpa steigen die Ticketpreise in Deutschland zwischen 1,4 und 8,8 Prozent.

 

>> Das führe zu weniger Einnahmen"

Woraus auch immer, für wen auch immer, und wer auch immer von dem 'eingenommenen' Geld 'profitiert'.

"Profitiert" hat beim ÖPNV kaum jemals jemand.

Höchstens unser aller Umwelt. Aber die 'zählt' ja nicht.

Im Gegenteil. Das war schon immer ein Zuschussgeschäft und musste subventioniert werden. Zur Zeit werden die Kosten nur zu ... gedeckt. Diese Lücke wird grösser werden, wenn 1. das Angebot erhöht werden soll und 2. die Einnahmen im Rahmen des € 49,00-Tickets sinken werden.

Insofern ist es also Quatsch zu überlegen, (...)

Aber nicht, zu überlegen, wo die Ursache für dieses Missverhältnis liegt.

Raho59
@12:00 Uhr von rimitino

Die Logistik funktioniert nicht, weil die Zuständigkeit nicht funktioniert! So einfach ist es! Ein Bäcker backt das Brot,  ein Schneider schneidert eine Hose, was aber Politiker machen ist mir seid 82 Jahren unklar! Universitäten sollen Arbeitskreise erstellen, wo ausschließlich Naturwissenschaftler tätig sind und Problemlösungen erarbeiten. Doch ganz einfach!

 

 

Da kann man aber doch nur lachen. Wo haben Sie denn Naturwissenschaftler gesehen, die alle einer Meinung sind? 

weingasi1
@11:19 Uhr von silgrueblerxyz

 Dabei liegen m.E. die zunächst wesentlichen Vorteile dieses Tickets in der bundesweiten Fahrkartengeltung und einer hoffentlich weiter einfachen Tarifstruktur. (Der Gedanke der Bürokratieverringerung lässt wohlwollend ebenfalls grüssen).

Mit Vereinfachung kann es ja nicht allzu weit her sein, da dieses Ticket ja als Abo verkauft wird. Für alle anderen Fahrgäste, für die ein Abo nicht sinnvoll ist, und das sind einige Gruppen (war bei dem € 9,00 Ticket anders, logischerweise ) bleibt es ja beim Tarifdschungel und der Bürokratie.

 

Nachfragerin
@Bender Rodriguez - Ticket für Pendler

@11:09 Uhr von Bender Rodriguez:

"Für mehr Pünktlichkeit braucht man komplett neues Material. Das weis jeder Bahnbenutzer."

Auch die neuesten Züge helfen nicht, wenn das Streckennetz ineffizient verwaltet wird.

"Und ausser als zum Spass, werd ich mir das Ding nicht kaufen."

Für die sporadische Nutzung ist es zu teuer.

"Es wird also zusätzlichen Verkehr erzeugen."

Weil viele zum Spaß so ein Ticket kaufen und es dann gar nicht nutzen? Wohl kaum.

Wozu soll das Ding dann gut sein? Für Pendler? Die den Fahrtweg absetzen können?"

Ja genau. Für Pendler. Und vielleicht noch für den Berliner, der mal ohne Auto an die Ostsee will.

"Aktionitis, mehr ist es nicht."

Die Pendler profitieren. Und vielleicht steigt sogar jemand vom Auto auf den ÖPNV um.

rolato
@12:00 Uhr von schabernack

 

Vllt. bin ich zu pessimistisch, aber momentan befürchte ich eher damit verbundene Nachteile. Höhere Preise für diejenigen, die es nicht nutzen. Keine Personenmitnahme wie bisher mit dem Abeo abends und am WE.

 

«Personenmitnahme» … wie ist das geregelt?

Wen und wie viele Personen kann man ohne Aufpreis mitnehmen?

Jeder bezahlt Leistungen die er nicht nutzt, das nennt man Solidarität.

schabernack
@11:00 Uhr von FakeNews-Checker

 

Diese  49  Euro  kann  man  sich  ersparen  für  diesen  Pleiten,  Pech  und  Pannen-Verein.

 

Da Sie auch bisher nie mit der Bahn gefahren sind.

Sparen Sie gar nix außer heiße Luft.

werner1955
es beim 49-Euro-Ticket noch hakt

Weil wieder nicht die Nutzer bezahlen. Auch ist der ÖPNV füre immer mehr Kunden aktuelll garnicht fähig.

Die massiven Ausfälle, unzuverlässigkeiten, für viel durch Corona als vulerabel und hohe Kosten machen es keinen Sinn Ihn zu Nutzen.



Für Menschen in Vororten oder auf dem Land ist kein Verbesserung zu erkennen. Da bleibt nur der saubere, sichere,sparsame und warme PKW.

Vector-cal.45
@11:51 Uhr von Nachfragerin

"Bundesverkehrsminister Volker Wissing machte aus seiner Ungeduld zuletzt keinen Hehl mehr, ihm geht es deutlich zu langsam voran. Die Länder müssten jetzt liefern."

Der vielleicht größtmögliche Beitrag zur Verkehrswende könnte darin bestehen, das Verkehrsministerium nicht mit einem Lobbyisten der Automobilindustrie zu besetzen.



 

Ha, ha … exakt!

weingasi1
@11:55 Uhr von proehi

Stimmt mein Eindruck, dass Sie nicht wissen, wofür wir in unserem Gemeinwesen Wahlen abhalten? Egal, unsere politischen Verantwortungsträger sollen und wollen ja auch angeblich in unserem Auftrag endlich, endlich, endlich die Verkehrswende einleiten.

Alle Politiker? Nein, offensichtlich gibt es da ein "kleines Häufchen aufrechter Kämpfer" die sich diesem umweltschonenden Vorhaben entgegenstellen. Kein Zaubertrank, aber eine kleine mit sehr mächtigen und beeindruckenden Mitteln ausgestattete Gruppe unterstützt dieses "Häufchen", da sie durch Klimaschutz wirtschaftliche Nachteile befürchten.

 

Ganz, ganz selten war Politik so einfach und klar.

 

Um zu dieser "einfachen und klaren" Sicht auf Politik zu kommen, muss man schon über ein seeehr schlichtes Gemüt verfügen, sonst würde man natürlich auch die Realitäten miteinbeziehen.

 

Vector-cal.45
@10:54 Uhr von triceratops

1,5 plus 1,5 plus 1. Das sind mal gerade 4 Milliarden für das Ticket. Die Verkehrswende ist wohl nicht so wichtig. 





 

Das sehe ich genauso. Ein ganz so dringendes Anliegen scheint sie nicht zu sein. Zumindest nicht dringend genug, um sich dem zweifelsohne vorhandenen Druck z. B. der Automobilindustrie entgegenzustellen.



 

 

Dennoch verteidigen viele hier unsere ach-so-engagierte Regierung auch in diesem Punkt geradezu zwanghaft und verlangen allen Ernstes „konstruktive Lösungen“ und Ähnliches von anderen Usern welche sich erdreisten, sich kritisch zu äußern. 

 

 

 

Warum?

Nachfragerin
@rolato - try & error

>>Man beschließt erst einmal etwas und schaut dann, ob und wie es eventuell funktionieren könnte.<< (Seebaer1)

@11:24 Uhr von rolato:

"Wie soll es denn sonst gehen?"

Man könnte einen Plan machen. Wenn man ein Ziel hat, lässt sich durch bloßes Nachdenken herausfinden, welche Bedingungen dafür erfüllt sein müssen. Und mit etwas Erfahrung weiß man auch, welche Konsequenzen verschiedene Maßnahmen haben werden.

Die ineffiziente "try & error"-Strategie scheint in der Politik (insbesondere im Verkehrsministerium) aber traditionell verankert zu sein.

weingasi1
@11:55 Uhr von Bookreader



 

Was das Deutschlandticket anbelangt, meine ich, dass die Bundesregierung zeitnah ein verbindliches Startdatum festlegen sollte, denn Millionen von Bürgerinnen und Bürgern warten auf die Einführung.

Welche millionenstarke Gruppe wartet denn Ihrer Meinung nach auf den Startschuss dieses Tickets. Realistischerweise kann das nur die Gruppe sein, die bislang ein Abo für den ÖPNV hatte. Insbesondere also die Pendler, die durch dieses neue Ticket in der Tat sehr entlastet werden, was ihnen gegönnt ist. Innerstädtisch könnte man hier vllt noch einige Bürger zum Umstieg vom Auto zum ÖPNV bewegen. Dafür muss die Ersparnis zum Auto aber gravierend sein, sonst gibt das nix.

 

TeaCea
Das Schöne daran ist ...

..., dass das 49-Euro-Ticket nie teurer werden kann.

Allein die Namenswahl ist ein Desaster. 

DerVaihinger
@11:51 Uhr von Nachfragerin

"Bundesverkehrsminister Volker Wissing machte aus seiner Ungeduld zuletzt keinen Hehl mehr, ihm geht es deutlich zu langsam voran. Die Länder müssten jetzt liefern."

Der vielleicht größtmögliche Beitrag zur Verkehrswende könnte darin bestehen, das Verkehrsministerium nicht mit einem Lobbyisten der Automobilindustrie zu besetzen.

Das ist der grüne Verkehrsverhinderungsminister in Baden-Württemberg sicher nicht.

 

Aber gerade da klappt gar nichts.

 

Ständig klebt ihm der Rechnungshof an der Hacke.

 

Tino Winkler
@12:00 Uhr von rimitino

Die Logistik funktioniert nicht, weil die Zuständigkeit nicht funktioniert! So einfach ist es! Ein Bäcker backt das Brot,  ein Schneider schneidert eine Hose, was aber Politiker machen ist mir seid 82 Jahren unklar! Universitäten sollen Arbeitskreise erstellen, wo ausschließlich Naturwissenschaftler tätig sind und Problemlösungen erarbeiten. Doch ganz einfach!

 

 

So lange Unklarheit zeugt von fehlendem Verstand.

PeterK
@11:25 Uhr von Giselbert

von der Ampel erst groß angekündigt und dann hakt es mal wieder gewaltig im Getriebe. Viele sprechen schon vom Scheitern.

Ich persönlich hoffe auf ein Scheitern, da ich dieses von Steuergeldern subventionierte Modell aus vielerlei Gründen NICHT befürworten kann. Tja, manchmal kann eine unfähige Regierung auch von Vorteil sein.

Man muss doch auch mal gönnen können. Mir nutzt es auch nichts, da es hier im Prinzip keinen ÖPNV gibt. Wenn z.B. User "common-sense" damit 250 Euro im Monat sparen kann, freut mich das für ihn. 

Vielleicht investieren viele, die vom 49 Euro Ticket finanziell profitieren das Geld z.B. in die Ausbildung ihrer Kinder, in den Besuch von Kulturveranstaltungen oder sie kommen einfach nur besser über die Runden.

Naja und Steuergeld wird nun wahrlich sinnloser rausgeschmissen, als für´s 49 Euro Ticket (siehe "Puma" oder F 35).