Kommentare - Trendstudie: Was die Krisen mit jungen Menschen machen

21. November 2022 - 15:09 Uhr

Corona, Klimawandel, Krieg - die Krisen hinterlassen ihre Spuren bei jungen Menschen. Viele klagen laut einer Studie über eine hohe psychische Belastung und ein Gefühl von Unsicherheit. Auch Schulden sind ein Thema. Von Laura Schindler.

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Kommentare

Die jungen Menschen zwischen 14 und 29 Jahren sind

m.E. nicht empfindlicher oder weniger guten Willens und leistungsbereit und -fähig, sondern nur betroffener

Und belasteter. Weil sie mit der Last der sich überlagernden Krisen, unter denen sie und die gesamte Gesellschaft leiden - Corona, Klimawandel, Ukraine-Krieg - nicht nur allein gelassen werden, sondern von denjenigen, die diese Krisen oft erst entscheidend mitverursacht haben jetzt auch noch aktiv an der Suche nach und Arbeiten an deren Lösung gehindert werden.

Unter diesen Umständen sehe ich es eher so, dass die Riesenaufgabe, die wir als Gesellschaft haben darin liegt, etwas an diesem System zu ändern und nicht darin, "diesen jungen Menschen die Zuversicht zu geben, dass es sich lohnt, in diesem System dabeizubleiben"

Die jungen Leute müssen nicht nur mehr eingebunden werden, sondern vor allem mehr selbst gestalten können. Mit klaren und allgemeinverständlichen und -verbindlichen Regeln, aber ohne im digitalen Zeitalter völlig überflüssige bürokratische Reglementierungen bzw. Vorgaben.

Was soll denn da anders sein…

Was soll denn da anders sein, als bei kaltem Krieg, Kubakriese, RAFTerror, Waldsterben,Aids, Mauerbau,.... und was weis ich, was wir noch alkes für Kriesen hatten. Irgendwie war immer irgendwas.  Da müssen sich die heute Jungen nicht besonders fühlen.

Außer, das es sie mehr mitnimmt, weil  man immer in der wohligen Wohlfühlblase war.  Die hatten wir halt früher nicht.  Und meine Elzern schon gsr nicht. Und meine Großeltern überhaupt nicht.

.

Trotzdem könnte man einige Kriesen mal beenden.  Krieg und Inflation muss nämlich gar nichr sein.  Dann  hat man auch zeit, sich um den Rest, zu kümmern.

Es ist immer gefährlich....

>>"Als die erste Corona-Welle über Deutschland hereinbrach, ging Michelle Pennington in die 11. Klasse. ..."<<

.

Es ist immer gefährlich von dem Verhalten von Einzelpersonen auf eine ganze Bevölkerungsgruppe zu schließen oder umgekehrt gesagt; ich kenne viele junge Leute die die Corona-Krise, trotz Einschränkungen, hervorragend gemanagt bekommen haben. Damit möchte ich beileibe nicht Corona bagatellisieren. Mir geht es nur um den mathematischen Ansatz.

Psychisch stabil

Sicher waren Kinder und Jugendliche belastet. Da erzählt uns diese Studie nichts neues. Für unsere ganz Kleinen war es besonders schlimm. Denn sie konnten und können die "Die häufigsten Belastungen" garnicht abschätzen und verarbeiten.

Aber die Jungendliche waren waren sie nicht allein die Leidtragenden. Alle Bürger wurden und werden durch solche Krisen belastet.

Der Ernst des Lebens ist leider so. Viel zu lange lebten einige in einer vermeintlich heilen Welt und kannten nur ihr Vergnügen. Das ist jetzt in der Tat vorbei.

Wer psychisch stabil ist, kommt auch mit der derzeitigen Situation zurecht.

"Trendstudie"

Die "jungen Menschen" im Alter von 14 bis 29 Jahren tun mir richtig leid. Ganz ehrlich und fast ohne Sarkasmus gemeint.

"Den Tag habe sie im Bett verbracht, war viel auf Social Media unterwegs, um irgendwie die Zeit totzuschlagen."

Etwas anderes ist der jungen Dame während Corona nicht eingefallen? Ich wünschte, dass dieses meine größte Sorge gewesen wäre...

Und an allen anderen ist die Krise scheinbar spurlos vorbeigegangen? 

Junge sind stärker betroffen

... von den ganzen Einsperrmaßnahmen, Schließungen und Verboten.

Wer mitten im Leben steht, ein stabiles soziales Umfeld (Arbeit, Familie, Nachbarn) hat, konnte das besser kompensieren. Nicht aber junge Menschen auf der Suche nach diesem Umfeld.

Das war absehbar, unsere Gesellschaft hat den Alten (vulnerabel etc) Priorität eingeräumt.

Es war in vielen einzelnen Facetten falsch.

Kein Wunder!

Zitat: "Corona, Klimawandel, Krieg - die Krisen hinterlassen ihre Spuren bei jungen Menschen. Viele klagen laut einer Studie über eine hohe psychische Belastung und ein Gefühl von Unsicherheit. Auch Schulden sind ein Thema."

.

Kein Wunder!

Wenn die Medien und vor allem jener wirre Gesundheitsminister seit Jahren den Teufel an die Wand malen, Ängste schüren, um in populistischer Weise die ausgelöste Panik politisch instrumentalisieren zu können.

Dass das Thema Schulden ein großes Thema bei den Jugendlichen ist, das bezweifele ich. Schließlich tut man ja alles, um junge Menschen nicht über die Schuldenpolitik - insbesondere die Geldpolitik der EZB - zu informieren. Ansonsten hätte man ja kein Erfolg damit, ein 9-Euro-Ticke oder eine 200-Milliaredn-Gaspreisbremse den uninformierten Bürger als "Entlastung" zu verkaufen.

Was die Krisen mit jungen Menschen machen

Der Bericht spiegelt die Realität wieder. Auch die jungen Menschen, gerade in Westeuropa und vor allem in Deutschland, werden sich anpassen müssen. Die Zeiten in denen alles ausreichend zu erschwinglichen Preisen vorhanden ist sind vorbei und werden so schnell auch wiederkommen. 

@ 15:19 Uhr von Alter Brummbär

"Wieso nur junge Menschen?"

Sie treffen den Punkt, es trifft nicht nur junge Menschen.

Denke die Krisen treffen alle Altersgruppen. Die Jugendlichen/Kinder können oftmals sogar noch unbeschwerter leben, weil sie noch keine Verantwortung tragen müssen, von den Erwachsenen beschützt und versorgt werden.

Junge Menschen...

.. zwischen 14 und 29 Jahren. Na gut, 14 aufwärts ist das verständlich und durchaus nachvollziehbar. Aber 29? Da war ich bereits das erste mal Vater, hatte meinen Meister und Techniker in Abendschulen gebaut, beim Militär gedient, angefangen Haus zu bauen und hatte bereits meine erste kleine Führungsposition inne. Da hat gar nie nichts etwas mit mir gemacht. 

@15:26 Uhr von Bender Rodriguez

 

Was soll denn da anders sein, als bei kaltem Krieg, Kubakriese, RAFTerror, Waldsterben, Aids, Mauerbau,.... und was weis ich, was wir noch alkes für Kriesen hatten. Irgendwie war immer irgendwas.  Da müssen sich die heute Jungen nicht besonders fühlen.

 

Unterhalten Sie sich ernsthaft mit Kindern und Jugendlichen, und hören Sie denen zu ohne das vergilbte mottenzerfressene Das-War-Schon-Immer-So. Dann wissen Sie was ist außerhalb der Kiste Ihrer Ewigen Vergangenheit.

@15:26 Uhr von Bender Rodriguez

>> für Kriesen hatten.

 

Mal 'ne janz dumme Frage, und ich will Ihnen damit auch nicht zu Nahe treten, aber:

Warum schreiben Sie seit Jahren schon das  Wort 'Krise' immer mit 'ie'? Ist DAS jetzt ein Wortspiel, welches nur ich nicht verstehe? oO

Der Vorteil

Der älteren ist, das sie im Laufe ihres Lebens mehre Krisen erlebt haben, und irgendwie doch alle überstanden haben. 
Je mehr Krisen man erlebt und übersteht um so resilienter wird man. 
Die Kuba Krise, die Ölkrise, Chernobyl, 9/11, die Finanzkrise um nur einige zu nennen. 
Dazu kommt die medial Konfrontation ist heute eine völlig andere, damals war alles langsamer auch in der Berichterstattung. 
Meine Überzeugung wir überstehen auch diese Krise und die nächste Krise danach usw. 
 

Nachtrag :

bevor jetzt wieder Einwände kommen, ja, damals gabs ja kein Corona, keinen Krieg in der UA etc.pp. Klar, gabs damals nicht. Damals gabs andere Themen. Dennoch: wer mit 29 Jahren nicht genügend stabilisiert und geerdet, sprich erwachsen ist, der wird es auch mit 40 nicht sein. Von daher betrachte ich diesen Artikel doch sehr kritisch. 

Wenn ich Derartiges lese, wo voller Pathos

die armen belasteten jungen Leute bedauert werden, dann frage ich mich, wie die diejenigen, die so bis Mitte der 50er Jahre (mindestens) jung waren, diese Jugend ohne gravierende Psycho-Schäden hinter sich gebracht haben. Von anderen Regionen dieser Welt will ich garnicht reden. Dass Europa, und hier explizit DEU eine so lange Zeit ohne direkte Kriege, oder anderen grosse Krisen erleben durfte, ist IMHO einmalig.

Jetzt sind, oh Graus, ein paar Unbilden am Horizont aufgetaucht, da bricht die Welt zusammen. Bis dato bestand wohl das grösste Problem darin, womöglich mal ohne Telefonladegerät dazustehen.

Ich glaube ein sabbatical in den meisten Ländern ausserhalb Europas würde die Massstäbe vllt etwas geraderücken. Wer sich nie um irgendetwas Sorgen machen musste, den belasten selbst kleinere Krisen gewaltig.

@15:26 Uhr von Bender Rodriguez

Was soll denn da anders sein, als bei kaltem Krieg, Kubakriese, RAFTerror, Waldsterben,Aids, Mauerbau,.... und was weis ich, was wir noch alkes für Kriesen hatten. Irgendwie war immer irgendwas.  Da müssen sich die heute Jungen nicht besonders fühlen.

Außer, das es sie mehr mitnimmt, weil  man immer in der wohligen Wohlfühlblase war.  Die hatten wir halt früher nicht.  Und meine Elzern schon gsr nicht. Und meine Großeltern überhaupt nicht.

.

Trotzdem könnte man einige Kriesen mal beenden.  Krieg und Inflation muss nämlich gar nichr sein.  Dann  hat man auch zeit, sich um den Rest, zu kümmern.

Was ist der Unterschied zwischen gar nicht und überhaupt nicht?

@15:21 Uhr von Nettie

sondern von denjenigen, die diese Krisen oft erst entscheidend mitverursacht haben jetzt auch noch aktiv an der Suche nach und Arbeiten an deren Lösung gehindert werden.

Für welche Krise haben denn junge Menschen die Lösung, von der sie Ältere abhalten wollen? Nicht Corona, nicht Krieg und auch nicht beim Klimawandel. Es gibt keine Strategie, wie man global als Menschheit CO2 Neutralität erreicht und dabei auch noch den Wohlstand aufrecht erhält bzw. in den Entwicklungsländern anhebt. Es gibt nur das Ziel bzw. die Forderung. Weltfrieden wäre wohl die logische Voraussetzung.

Diese künstliche Trennung in Jung und Alt, auch noch als homogene kollektivistische Gruppen betrachtet ist mit zu identitär bzw. identity politic-mässig.

 

 

@15:41 Uhr von Opa Klaus

.. zwischen 14 und 29 Jahren. Na gut, 14 aufwärts ist das verständlich und durchaus nachvollziehbar. Aber 29? Da war ich bereits das erste mal Vater, hatte meinen Meister und Techniker in Abendschulen gebaut, beim Militär gedient, angefangen Haus zu bauen und hatte bereits meine erste kleine Führungsposition inne. Da hat gar nie nichts etwas mit mir gemacht. 

Da hast du sicher auch glück gehabt. Grundstpcke gibts heute keine mehr.  Trotzdem, Respekt vor solchem Fleis und Zielstrebigkeit.

An Haus oder Grundstück brauchte ich nie denken. Mit heutigen Minilöhnen im Kapitalismus völlig utopisch.  Mal abgesehen davon hab ich zu viel Zeit mit Quatsch verbracht. 

Heute würde man das unter Wörkleifbälläns verbuchen. 

.

Ich frage nich, woher das kommt, dass nöchste generatiinen lmmer weicher werden. Wir waren fpr unsere Großeltern ja auch schin weicheier. 

@15:26 Uhr von Bender Rodriguez

Was soll denn da anders sein, als bei kaltem Krieg, Kubakriese, RAFTerror, Waldsterben,Aids, Mauerbau,.... und was weis ich, was wir noch alkes für Kriesen hatten. Irgendwie war immer irgendwas.  Da müssen sich die heute Jungen nicht besonders fühlen.

Außer, das es sie mehr mitnimmt, weil  man immer in der wohligen Wohlfühlblase war.  Die hatten wir halt früher nicht.  Und meine Elzern schon gsr nicht. Und meine Großeltern überhaupt nicht.

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Trotzdem könnte man einige Kriesen mal beenden.  Krieg und Inflation muss nämlich gar nichr sein.  Dann  hat man auch zeit, sich um den Rest, zu kümmern.

Krieg und Inflation gar nicht oder überhaupt nicht?

@15:35 Uhr von Francis Fortune

Die "jungen Menschen" im Alter von 14 bis 29 Jahren tun mir richtig leid. Ganz ehrlich und fast ohne Sarkasmus gemeint.

"Den Tag habe sie im Bett verbracht, war viel auf Social Media unterwegs, um irgendwie die Zeit totzuschlagen."

Etwas anderes ist der jungen Dame während Corona nicht eingefallen? Ich wünschte, dass dieses meine größte Sorge gewesen wäre...

Und an allen anderen ist die Krise scheinbar spurlos vorbeigegangen? 

Ich habe auch so meine Probleme mit diesen Studien. Corona war für alle eine Belastung. Für die einen mehr, die anderen weniger. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es sich da nicht auch zum Teil um echte Luxusprobleme handelt. (Ich ahne, dass ich für diese Annahme "Haue" bekommen werde.) 

@Tagesschau

Besagt die Studie den  auch etwas über Kinder und Jugendliche, die nicht schon vor Corona unter psychischen Belastungen litten? 
Oder ist genau das Beispiel, mit dem der Artikel eröffnet wird, auch dahingehend Aussagekräftig? 
Zumal die Versorgung von Menschen mit psychischen Problemen auch schon vor Corona besonders schlecht war und unzumutbar lange Wartezeiten waren selbstverständlich.
Ganz abgesehen davon, dass alle Menschen, die schon vor Corona besonderen Belastungen ausgesetzt waren, zB durch Armut, natürlich noch härter von den Krisen getroffen wurden. 
 

Weit verbreitet@15:46 Uhr von saschamaus75

>> für Kriesen hatten.

 

Mal 'ne janz dumme Frage, und ich will Ihnen damit auch nicht zu Nahe treten, aber:

Warum schreiben Sie seit Jahren schon das  Wort 'Krise' immer mit 'ie'? Ist DAS jetzt ein Wortspiel, welches nur ich nicht verstehe? oO

Das ist ein sehr weit verbreiteter Rechtschreibfehler, daran wirds wohl liegen.

Sogar bei der Presse hat die Krise manchmal ein "ie".

Das finde ich eine sehr schlimme Entwicklung

>>"Jede und jeder Fünfte gab außerdem an, Schulden zu haben."<<

.

Das finde ich eine sehr schlimme Entwicklung, denn daraus kann ganz schnell eine Teufelskreis resultieren (Schuldenspirale aus der man nicht mehr herauskommt). Ich frage mich woher diese Schulden kommen? Liegt es daran dass das zur Existenz notwendige Minimum nicht mehr bestritten werden konnte, oder liegt es an einem vielleicht nicht angebrachten Konsumverhalten?

@15:26 Uhr von Bender Rodriguez

Was soll denn da anders sein, als bei kaltem Krieg, Kubakriese, RAFTerror, Waldsterben,Aids, Mauerbau,.... und was weis ich, was wir noch alkes für Kriesen hatten. Irgendwie war immer irgendwas.  Da müssen sich die heute Jungen nicht besonders fühlen.

Außer, das es sie mehr mitnimmt, weil  man immer in der wohligen Wohlfühlblase war.  Die hatten wir halt früher nicht.  Und meine Elzern schon gsr nicht. Und meine Großeltern überhaupt nicht.

.

Trotzdem könnte man einige Kriesen mal beenden.  Krieg und Inflation muss nämlich gar nichr sein.  Dann  hat man auch zeit, sich um den Rest, zu kümmern.

Ihre Steigerungen sind kurios..(Hatten wir nicht, gar nicht, überhaupt nicht.. ) Dann müsste  logischerweise bei ihnen weiter Steigerung folgen... Meine Urgroßeltern hatten überhaupt gar nichts ...

Ich denke den Jugendlichen...

Ich denke den Jugendlichen wurde nicht zu Genüge Ziele und die guten alten deutschen Tugenden wie Fleiß uns Strebsamkeit mit an die Hand gegeben bzw. vermittelt? Dies hat zu einem diffusen Weltbild in einem indifferentem Gleichgewicht bei den Jugendlichen geführt.

"Faustrecht"@15:51 Uhr von weingasi1

die armen belasteten jungen Leute bedauert werden, dann frage ich mich, wie die diejenigen, die so bis Mitte der 50er Jahre (mindestens) jung waren, diese Jugend ohne gravierende Psycho-Schäden hinter sich gebracht haben......

Haben Sie das denn? Oder hat Jemand die damalige Jugend danach gefragt?

Und wer "jugendlich" in diesen Zeiten zu Hause "aufgemuckt" hat, wurde recht oft noch mit Prügel "beruhigt"......

Die Jugend meiner Eltern direkte Nachkriegskinder, war geprägt von "Mund halten", oder Prügel.... im Elternhaus, der Schule, teils auch in der Ausbildung....

Vergleich mit Heute also eher semigut.

 

@15:51 Uhr von weingasi1

die armen belasteten jungen Leute bedauert werden, dann frage ich mich, wie die diejenigen, die so bis Mitte der 50er Jahre (mindestens) jung waren, diese Jugend ohne gravierende Psycho-Schäden hinter sich gebracht haben. Von anderen Regionen dieser Welt will ich garnicht reden. Dass Europa, und hier explizit DEU eine so lange Zeit ohne direkte Kriege, oder anderen grosse Krisen erleben durfte, ist IMHO einmalig.

Jetzt sind, oh Graus, ein paar Unbilden am Horizont aufgetaucht, da bricht die Welt zusammen. Bis dato bestand wohl das grösste Problem darin, womöglich mal ohne Telefonladegerät dazustehen.

Ich glaube ein sabbatical in den meisten Ländern ausserhalb Europas würde die Massstäbe vllt etwas geraderücken. Wer sich nie um irgendetwas Sorgen machen musste, den belasten selbst kleinere Krisen gewaltig.

Genauso sehe ich das auch. Gut zusammengefasst. Möglicherweise ist die Jugend sogar stärker, als der Artikel vermittelt. Ich weiss es nicht. 

 

@15:51 Uhr von weingasi1

Ich glaube ein sabbatical in den meisten Ländern ausserhalb Europas würde die Massstäbe vllt etwas geraderücken. Wer sich nie um irgendetwas Sorgen machen musste, den belasten selbst kleinere Krisen gewaltig.

Gute Idee. Mich beschleicht auch das dumme Gefühl, dass Psychologen dazu neigen, den Jugendlichen einzureden, dass ihnen allein schon wegen Corona Schwäche zusteht. Stattdessen sollte man Resilienz  fördern.

Wenn ich z.B. so etwas hier lese:

>>Das sieht auch Psychologe Schmitz so: "Wir brauchen Raum für diese Sorgen und Ängste der jungen Menschen. Und es muss gesellschaftlich mitgedacht werden, dass junge Menschen aktuell so sehr belastet und vielleicht auch nicht so leistungsfähig sind. Das Thema psychische Gesundheit muss in der Schule oder im Studium einen größeren Platz haben."<< 

wird mir richtig übel. Was ist mit Kindern, deren Vater oder Mutter schwer krank ist? Mit Eltern, die ein Kind verloren haben? Schon immer gab es schwere Belastungen im Leben jedes Einzelnen.

@15:46 Uhr von schabernack

 

>>"Was soll denn da anders sein, als bei kaltem Krieg, Kubakriese, RAFTerror, Waldsterben, Aids, Mauerbau,.... und was weis ich, was wir noch alkes für Kriesen hatten. Irgendwie war immer irgendwas.  Da müssen sich die heute Jungen nicht besonders fühlen.

.

Unterhalten Sie sich ernsthaft mit Kindern und Jugendlichen, und hören Sie denen zu ohne das vergilbte mottenzerfressene Das-War-Schon-Immer-So. Dann wissen Sie was ist außerhalb der Kiste Ihrer Ewigen Vergangenheit."<<

.

Ich bin da nicht Ihrer Meinung denn ich denke schon dass man da den ein oder anderen Analogieschluss ziehen kann. Sicherlich nicht in Summe, in Teilbereichen aber schon.

 

@15:51 Uhr von weingasi1

die armen belasteten jungen Leute bedauert werden, dann frage ich mich, wie die diejenigen, die so bis Mitte der 50er Jahre (mindestens) jung waren, diese Jugend ohne gravierende Psycho-Schäden hinter sich gebracht haben. Von anderen Regionen dieser Welt will ich garnicht reden. Dass Europa, und hier explizit DEU eine so lange Zeit ohne direkte Kriege, oder anderen grosse Krisen erleben durfte, ist IMHO einmalig.

Jetzt sind, oh Graus, ein paar Unbilden am Horizont aufgetaucht, da bricht die Welt zusammen. Bis dato bestand wohl das grösste Problem darin, womöglich mal ohne Telefonladegerät dazustehen.

Ich glaube ein sabbatical in den meisten Ländern ausserhalb Europas würde die Massstäbe vllt etwas geraderücken. Wer sich nie um irgendetwas Sorgen machen musste, den belasten selbst kleinere Krisen gewaltig.

 

Ich sehe wenig Substanz und Bezug zur Studie in Ihrem Kommentar. Muss dieses Lästern über jüngere Menschen sein? Warum, keinen Kontakt zur Jugend in den letzten Dekaden gehabt?

Einstellungssache

 
 trotz Einschränkungen, hervorragend gemanagt bekommen haben. Damit möchte ich beileibe nicht Corona bagatellisieren. Mir geht es nur um den mathematischen Ansatz.

 

Mir geht's nicht um den mathematischen, sondern um den menschlichen Ansatz. Ich kenne auch junge Leute, die bis nach dem 4. Semester z. B. noch nie ihre Uni von innen gesehen, geschweige denn Mitstudierende getroffen haben. Das wird bei anderen Ausbildungswegen ähnlich gewesen sein. Ausgehen war ebenfalls lange eingeschränkt.

 

Allerdings sollten sich junge Leute nicht durch Medien und Plattformen einreden lassen, sie seien mit dem "Recht auf Störungsfreiheit" auf die Welt gekommen und ein böses Schicksal hätte ihnen die Jugend versaut. (Sie können sich z. B. auch mal fragen, wie es für die alte Generation ist, die sich bei den Corona-Einschränkungen eher fragt: "Wie viele schöne Sommer hab' ich noch?") Auch die Jüngeren mit kleinen Kindern hatten es schwer, Kinder ebenso.

 

Insgesamt ist jetzt nicht die Zeit für Selbstmitleid

 

Trennung normal@15:57 Uhr von Olivia59ä

Für welche Krise haben denn junge Menschen die Lösung, von der sie Ältere abhalten wollen? Nicht Corona, nicht Krieg und auch nicht beim Klimawandel. Es gibt keine Strategie, wie man global als Menschheit CO2 Neutralität erreicht und dabei auch noch den Wohlstand aufrecht erhält bzw. in den Entwicklungsländern anhebt. Es gibt nur das Ziel bzw. die Forderung. Weltfrieden wäre wohl die logische Voraussetzung.

Wohlstandsverzicht, ist zB ein Teil der Lösung, das wissen auch zumindest in Teilen die jungen Leute!

Diese künstliche Trennung in Jung und Alt......

Jung u Alt, trennen sich automatisch .... seit es Menschen gibt.

Ansichten u Lebensweisen, trennen sich sonst gäbe es keinen Fortschritt!

 

@15:59 Uhr von Anna-Elisabeth

Die "jungen Menschen" im Alter von 14 bis 29 Jahren tun mir richtig leid. Ganz ehrlich und fast ohne Sarkasmus gemeint.

"Den Tag habe sie im Bett verbracht, war viel auf Social Media unterwegs, um irgendwie die Zeit totzuschlagen."

Etwas anderes ist der jungen Dame während Corona nicht eingefallen? Ich wünschte, dass dieses meine größte Sorge gewesen wäre...

Und an allen anderen ist die Krise scheinbar spurlos vorbeigegangen? 

Ich habe auch so meine Probleme mit diesen Studien. Corona war für alle eine Belastung. Für die einen mehr, die anderen weniger. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es sich da nicht auch zum Teil um echte Luxusprobleme handelt. (Ich ahne, dass ich für diese Annahme "Haue" bekommen werde.) 

Die Haue halten Sie aus:-) Simme Ihnen zu und wünschen Ihnen alles Gute. Meine letzten Gute-Wünsche-Kommentare wurden von der Mod leider gerötet. Warum auch immer... Vielleicht habe ich ja diesesmal Glück. 

 

@15:57 Uhr von Olivia59

sondern von denjenigen, die diese Krisen oft erst entscheidend mitverursacht haben jetzt auch noch aktiv an der Suche nach und Arbeiten an deren Lösung gehindert werden.

(…) Weltfrieden wäre wohl die logische Voraussetzung

Wohl nur für die, die ihn verhindern wollen. Wobei „künstliche Trennung“ bzw. Spaltung offensichtlich ihr bevorzugtes Instrument zur Sicherung ihrer Macht ist:

Diese künstliche Trennung in Jung und Alt, auch noch als homogene kollektivistische Gruppen betrachtet ist mit zu identitär bzw. identity politic-mässig.

 

 

 

@15:57 Uhr von Bender Rodriguez

Heute würde man das unter Wörkleifbälläns verbuchen. 

Gefällt mir. Werri bjutifull.

"Vor allem materielle Sorgen nehmen bei jungen Menschen zu"

Zitat: "Jugendstudie: Vor allem materielle Sorgen nehmen bei jungen Menschen zu"

.

Tja, den jungen Menschen sei anempfohlen, sich möglichst schnell im Klaren darüber zu werden, dass die vorgeblich "wohltätigen" Gaben grünlinker Politik für Bürger dieses Landes und des Auslandes über Schulden und Steuergeld finanziert werden, die die jungen Menschen früher oder später bezahlen dürfen, sofern sie dann in einem deindustrialisierten Deutschland überhaupt noch einen Job finden werden, auch wenn man an Experten für rhythmisches Tanzen oder Gender-"Wissenschaften" natürlich nicht genug bekommen kann.

@16:07 Uhr von eine_anmerkung.

Ich denke den Jugendlichen wurde nicht zu Genüge Ziele und die guten alten deutschen Tugenden wie Fleiß uns Strebsamkeit mit an die Hand gegeben bzw. vermittelt? Dies hat zu einem diffusen Weltbild in einem indifferentem Gleichgewicht bei den Jugendlichen geführt.

Ich denke, die Jugendlichen haben schon genug Probleme mit dem, was ihnen so alles „an die Hand gegeben“ wurde.

@15:57 Uhr von Bender Rodriguez

.. zwischen 14 und 29 Jahren. Na gut, 14 aufwärts ist das verständlich und durchaus nachvollziehbar. Aber 29? Da war ich bereits das erste mal Vater, hatte meinen Meister und Techniker in Abendschulen gebaut, beim Militär gedient, angefangen Haus zu bauen und hatte bereits meine erste kleine Führungsposition inne. Da hat gar nie nichts etwas mit mir gemacht. 

Da hast du sicher auch glück gehabt. Grundstpcke gibts heute keine mehr.  Trotzdem, Respekt vor solchem Fleis und Zielstrebigkeit.

An Haus oder Grundstück brauchte ich nie denken. Mit heutigen Minilöhnen im Kapitalismus völlig utopisch.  Mal abgesehen davon hab ich zu viel Zeit mit Quatsch verbracht. 

Heute würde man das unter Wörkleifbälläns verbuchen. 

.

Ich frage nich, woher das kommt, dass nöchste generatiinen lmmer weicher werden. Wir waren fpr unsere Großeltern ja auch schin weicheier. 

Also mit Dir trinke ich irgendwann auch mal ein Bierchen:-) 

 

@15:41 Uhr von Opa Klaus

 

Aber 29? Da war ich bereits das erste mal Vater, hatte meinen Meister und Techniker in Abendschulen gebaut, beim Militär gedient, angefangen Haus zu bauen und hatte bereits meine erste kleine Führungsposition inne. Da hat gar nie nichts etwas mit mir gemacht.

 

Sie hatten das, was heutzutage für Menschen Ihres damaligen Alters (viel) schwieriger zur realen Lebenswelt zu machen ist.

 

Jede Ära hat ihre Zeit, und Verständnis der Alten für die Jungen scheitert daran, dass die Alten meinen, Lebensmöglichkeiten mit Verwirklichung von Träumen zur Lebensgestaltung haben sich über Jahrzehnte gar nicht verändert.

 

Ich bin wohl einige Jahre jünger als Sie. Aber wir sind beide groß und erwachsen   geworden in einer Zeit, als die Leuchreklame der Welt das Besser versprach an allen Orten. Ich war nicht 29, aber 32, als ich 1997 nach Tokyo ging, um dort ein Jahr zu bleiben und zu arbeiten.

 

«Pandemie», die Reisen unmöglich macht. Was ist das?

Krieg vor der Haustür. Wo … nicht in Europa. So war die Welt.

Starke Probleme@16:08 Uhr von Opa Klaus

>>>Möglicherweise ist die Jugend sogar stärker, als der Artikel vermittelt. Ich weiss es nicht. >>>

Ich bin mir sicher die Probleme durch Corona, werden sich geben mit der Zeit, also für Jugendliche.

Aber die Thematik Klimawandel, gibt sich nicht und kann sich auch nicht einfach geben wie rein politische Krisen oder enden wie ein Krieg.

Diese Bedrohung steht fest in der Zukunft der jungen Menschen!

@15:19 Uhr von Alter Brummbär

Wieso nur junge Menschen?

Weil die älteren (selbst ü65) nicht so verweichlicht sind wie die heutige junge, von mir aus auch letzte Generation.

 

Ich frage mich?

Ich frage mich ob aus diesem Bericht eine Korrelation zur Bildung hergeleitet werden kann die laut diverser  Studien immer schlechter bei unseren Jugendlichen wird?

@15:50 Uhr von Opa Klaus

 

… bevor jetzt wieder Einwände kommen, ja, damals gabs ja kein Corona, keinen Krieg in der UA etc.pp. Klar, gabs damals nicht.

 

Das sind keine Einwände.

Das ist Lebensrealität von heute.

Heute auch hart@16:10 Uhr von Anna-Elisabeth

Was ist mit Kindern, deren Vater oder Mutter schwer krank ist? Mit Eltern, die ein Kind ver...

Es gibt Jugendliche welche ihre vorerkrankten Eltern pflegen, Kinder welche den Mangeninhalt ihrer suchterkrankten Eltern wegwischen....

Über pflegende Jugendliche gibt es Dokus ggf auch Zeitungsartikel im Netz.

Über Kinder suchterkrankter Eltern wird eher mal am Rande berichtet.

@16:08 Uhr von Kristallin

 

>>"Und wer "jugendlich" in diesen Zeiten zu Hause "aufgemuckt" hat, wurde recht oft noch mit Prügel "beruhigt"......"<<.

.

Ich habe in meiner Jugend auch den ein oder anderen Klapps bekommen und wenn ich ehrlich bin, waren die auch verdient. Ich bin kein Fan von einer antiautoritären Erziehung wo sich dann die Menschen nicht mehr oder schwer in ein soziales System einfügen können. Das darf natürlich nicht in Kindesmisshandlung münden.

 

 

 

Frage

Gibt es eigentlich vergleichbare Studien aus China? Oder anderen Ländern, die tatsächlich einen monatelangen Lockdown hatten und das Haus nicht verlassen durften?

Ja, die Generation musste etwas zurückstecken, durfte für lange Zeit nicht in die Schule. Aber das sie eigenverantwortlich die Zeit auch sinnvoll hätten nutzen können, - nein, da wartet man lieber bis man gesagt bekommt, was jetzt zu machen ist und lümmelt derweil lieber im Bett rum oder surft im Internet. Und die doofe Regierung ist schuld...

Sorry, aber mit solchen "Generationen" werden wir die Probleme der Welt wohl nicht lösen. 

Begriffe wie Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft, und Vorleistung scheinen heute keine Bedeutung mehr zu haben.

@16:13 Uhr von Kristallin

 

>>"Wohlstandsverzicht, ist zB ein Teil der Lösung, das wissen auch zumindest in Teilen die jungen Leute!"<<

.

Diese Logik verstehe ich nicht und es wäre schön wenn Sie die mir (uns?) mal erklären könnten? Ich finde Wohlstand geil und dieser lässt viele der hier angeführten Sorgen (z.B. Verschuldung) kompensieren. Wer von den Jugendlichen würde schon freiwillig auf Wohlstand verzichten um sich besser zu fühlen? Kein Urlaubsflug, kein teures Smartphone, kein....

 

 

 

@15:36 Uhr von Donousa

... von den ganzen Einsperrmaßnahmen, Schließungen und Verboten.

Wer mitten im Leben steht, ein stabiles soziales Umfeld (Arbeit, Familie, Nachbarn) hat, konnte das besser kompensieren. Nicht aber junge Menschen auf der Suche nach diesem Umfeld.

Das war absehbar, unsere Gesellschaft hat den Alten (vulnerabel etc) Priorität eingeräumt.

Es war in vielen einzelnen Facetten falsch.

Achja, die bösen Alten. Die haben nie irgendwas bezahlt, die werden bloß von den Jungen durchgefüttert, die stehen nicht mitten im Leben, haben nur Freizeit und werden von allen anderen verhätschelt. Und vor allem, die haben keine Angst und keinen Stress.

Die Pandemie hat alle betroffen und jeden gestresst. Soviel dazu. 

@15:59 Uhr von Anna-Elisabeth

Die "jungen Menschen" im Alter von 14 bis 29 Jahren tun mir richtig leid. Ganz ehrlich und fast ohne Sarkasmus gemeint.

"Den Tag habe sie im Bett verbracht, war viel auf Social Media unterwegs, um irgendwie die Zeit totzuschlagen."

Etwas anderes ist der jungen Dame während Corona nicht eingefallen? Ich wünschte, dass dieses meine größte Sorge gewesen wäre...

Und an allen anderen ist die Krise scheinbar spurlos vorbeigegangen? 

Ich habe auch so meine Probleme mit diesen Studien. Corona war für alle eine Belastung. Für die einen mehr, die anderen weniger. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es sich da nicht auch zum Teil um echte Luxusprobleme handelt. (Ich ahne, dass ich für diese Annahme "Haue" bekommen werde.) 

Ich denke nicht, dass Sie für Ihre Annahme (= Realität) "Haue" bekommen werden. Und wenn ja: ich stelle mich gerne anstatt Ihrer Person dafür zur Verfügung

@16:07 Uhr von eine_anmerkung.

 

Ich denke den Jugendlichen wurde nicht zu Genüge Ziele und die guten alten deutschen Tugenden wie Fleiß uns Strebsamkeit mit an die Hand gegeben bzw. vermittelt? Dies hat zu einem diffusen Weltbild in einem indifferentem Gleichgewicht bei den Jugendlichen geführt.

Die Jugend gute deutsche Tugend, Tradition, Kultur und Werte zu vermitteln, ist sicher recht und billig.

Welchen Sinn hat dies jedoch, wenn man der Jugend gute deutsche Tugenden beibringt, wenn dann der Staat 70-80 % der Früchte der Arbeit in Form von Steuern und Abgaben klaut, 

@15:46 Uhr von saschamaus75

 

Warum schreiben Sie seit Jahren schon das  Wort 'Krise' immer mit 'ie'?

Ist DAS jetzt ein Wortspiel, welches nur ich nicht verstehe? oO

 

Deutsch ist doof.

Krise und Miese.

Biene und Maschine.

Apfelsine und Schiene.

15:38 Uhr von Giselbert

 

"@ 15:19 Uhr von Alter Brummbär "Wieso nur junge Menschen?"

 

Sie treffen den Punkt, es trifft nicht nur junge Menschen"

...

 

Trotzdem sind Ältere Menschen stabiler, da sie mehr Erfahrung gesammelt haben und auf mehr Lösungsstrategien zugreifen können.

 

Das Menschliche Gehirn ist auch erst mit 24 ausgereift, also erwachsen.

 

Was für junge Leute ein Drama ist, damit können wir älteren (meistens) umgehen. Und was für uns ein Drama ist, das sehen die jungen Leute nicht so tragisch, weil ihnen die Vorstellung von möglichen Konsequenzen fehlt.

@16:11 Uhr von Gustav

 

Ich sehe wenig Substanz und Bezug zur Studie in Ihrem Kommentar. Muss dieses Lästern über jüngere Menschen sein...

Oh doch, allerdings war niemand dabei, der es auch nur annähernd so "betroffen" war, wie die Teilnehmer der Studie, die z. Teil (ohne krank zu sein) nur streamenderweise im Bett liegen konnten. Die jungen Leute, die ich kenne, waren zwar auch nicht amused, sind aber weiter in ihre Ausbildungsstätten, teilw. mit tägl. Test, gefahren, haben ihre duale Ausbildung, ihr Studium, ihre Schule online gemanagt. Man konnte sich ja auch fast überall, fast immer mit zumindest einem Freund treffen. Ich habe auch nicht über junge Leute gelästert, sondern mein Unverständnis gegenüber soviel "mimimi", zum Ausdruck gebracht, vor allem, wenn man sich in junge Leute andernorts hineinversetzt, wird hier IMHO auf seeehr hohem Niveau gejammert.

 

War so@16:21 Uhr von schabernack

>>>«Pandemie», die Reisen unmöglich macht. Was ist das?

Krieg vor der Haustür. Wo … nicht in Europa. So war die Welt.>>>>

Richtig, und deshalb habe ich "meine" Jahre 20-22 kellnernd u feiernd in London vertrödelt.....

Anfang der 90er, cool kein kalter Krieg mehr, Mauer gefallen..... Auf ins Abenteuer.

Aber Heute.... :(

15:41 Uhr von Opa Klaus

"Da war ich bereits das erste mal Vater, hatte meinen Meister und Techniker in Abendschulen gebaut, beim Militär gedient, angefangen Haus zu bauen"

...

 

Dieser Kommentar ist nicht von gestern, so fern von vorgestern.

 

Sie haben noch nicht einmal mitbekommen, wie such die Zeiten geändert haben. Sie haben noch nicht einmal die Abschaffung der Wehrpflicht mitbekommen.

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Heure heißt es flexibel sein und Job hinterherziehen. Wer baut da noch ein Haus? 

Und was wollen Sie heutzutage noch mit einem Meister, wo billigere Arbeitskäfte aus dem Ausland kommen?

 

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@16:14 Uhr von Opa Klaus

...

"Den Tag habe sie im Bett verbracht, war viel auf Social Media unterwegs, um irgendwie die Zeit totzuschlagen."

Etwas anderes ist der jungen Dame während Corona nicht eingefallen? Ich wünschte, dass dieses meine größte Sorge gewesen wäre...

Und an allen anderen ist die Krise scheinbar spurlos vorbeigegangen? 

Ich habe auch so meine Probleme mit diesen Studien. Corona war für alle eine Belastung. Für die einen mehr, die anderen weniger. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es sich da nicht auch zum Teil um echte Luxusprobleme handelt. (Ich ahne, dass ich für diese Annahme "Haue" bekommen werde.) 

Die Haue halten Sie aus:-) Simme Ihnen zu und wünschen Ihnen alles Gute. Meine letzten Gute-Wünsche-Kommentare wurden von der Mod leider gerötet. Warum auch immer... Vielleicht habe ich ja diesesmal Glück. 

Für gute Wünsche gibt es bei mir keinen Annahmeschluss. Also: Herzlichen Dank dafür.

 

Übersichtlichkeit fehlt

Junge Menschen haben das Leben zu erkunden und wachsen in der Schulzeit in einem umsorgten, überschaubaren Raum auf. Erst mit Ausbildung und Studium treten die meisten dann aus dieser Sicherheitszone und werden peu a peu mit den Härten von Alltag und Gesellschaft konfrontiert. Wer in dieser Schutzzone im Jugendalter ist, hat heute weniger Gefährdung und Krisen erlebt als andere Generationen und Jahrgänge. Dafür herrschte weitestgehend Frieden in Europa und die Lebensgrundlagen waren relativ sicher. Das Leben hat Schnörkel und Wendungen, die heute für viele mit Krisen und Risiken potenziert werden. Wer behütet aufwuchs, lernt nun - wie viele der älteren auch- neue Krisen kennen, die uns allen zu schaffen machen. Auch Senioren leiden unter diesem. Daher mag die Studie Einblicke geben. Aber man kann davon ausgehen, das das Weltbild von uns allen sehr ins Wanken geraten ist. Durch Dinge und Ereignisse, die wir kaum für möglich hielten.

Was sollte

bei jungen Menschen anders sein, als bei allen anderen Altersgruppen, im Grund nichts.

Wobei die die Jungen die noch zu Hause sind, und die Beine unter den Tisch stecken, dort wurden die Probleme von den Eltern abgefangen, die teilweise erhebliche Einbußen einstecken mussten.

Die Belastungen waren für alle vorhanden, da spielt das Alter keine Rolle, höchstens noch die Menge des Geldes die in der Familie vorhanden ist.

Weich?@16:24 Uhr von Dicodes

Wieso nur junge Menschen?

Weil die älteren (selbst ü65) nicht so verweichlicht sind wie die heutige junge, von mir aus auch letzte Generation.

So sprach bereits mein Großvater.... kann also irgendwie kein "Problem", der heutigen jungen Menschen sein.

@16:21 Uhr von schabernack

Krieg vor der Haustür. Wo … nicht in Europa. So war die Welt.

 

Das stimmt nicht ganz wir hatten  Krieg in Europa, die Balkankriege im ehemaligen Jugoslawien. 1991 bis 2001.

Gewalt normal!@16:31 Uhr von eine_anmerkung.

Ich habe in meiner Jugend auch den ein oder anderen Klapps bekommen und wenn ich ehrlich bin, waren die auch verdient. Ich bin kein Fan von einer antiautoritären Erziehung wo sich dann die Menschen nicht mehr oder schwer in ein soziales System einfügen können. Das darf natürlich nicht in Kindesmisshandlung münden.

Tja da hatten Sie ja noch Glück!

Viele, sehr viele kriegstraumatisierten Eltern, ließen ihr unverarbeitetes Trauma mit Gewalt u Herrschsucht an ihren Kindern aus!

Wen interessierte das Damals schon? Das geschah doch in den eigenen 4 Wänden u Prügel als "Erziehungsmethode" galten als ganz normal.

 

@16:26 Uhr von eine_anmerkung.

 

Ich frage mich ob aus diesem Bericht eine Korrelation zur Bildung hergeleitet werden kann die laut diverser  Studien immer schlechter bei unseren Jugendlichen wird?

 

Wer allgemein mies drauf ist, und dann noch konkrete Sorgen oder Ängste hat, lernt auch schlecht, und schon mal gar nicht für Langzeitgedächtnis und Leben.

@15:50 Uhr von Opa Klaus

bevor jetzt wieder Einwände kommen, ja, damals gabs ja kein Corona, keinen Krieg in der UA etc.pp. Klar, gabs damals nicht. Damals gabs andere Themen. Dennoch: wer mit 29 Jahren nicht genügend stabilisiert und geerdet, sprich erwachsen ist, der wird es auch mit 40 nicht sein. Von daher betrachte ich diesen Artikel doch sehr kritisch. 

 

Ich bin in der letzten Zeit selten Ihrer Meinung, aber hier möchte ich mal zustimmen.

Ich habe die Bilder noch vor mir, wenn die Sirenen losgingen und wir in den nächsten Luftschutzkeller rannten.

Ich sehe noch den toten Soldaten mit Bauchschuss vor mir.

 

Es sind Bilder, die geblieben sind, aber für mich waren sie nie eine Belastung.

Belastet haben mich die Sorgen um meine Familie, auch schwere Krankheiten.

Ich weiß,dass es bei jedem anders ist, aber ich muss auch nicht alles verstehen können.

 

 

Manche Kommentare sind unmöglich

Manche hier haben eine sehr wichtige Entwicklung entweder verschlafen oder sind nicht in der Lage diese zu begreifen.

 

Ja, es gab früher auch Krisen. Aber es gab auch Depressionen bis hin zum Suizid.

Unterschied von heute und früher:

Früher gab es mehr Suizide als heute und Betroffene hat man als Verrückte abgestempelt.

Heute redet man offener darüber, hilft den Betroffenen und voila! Die Suizidrate sinkt.

...

 

Ein Beispiel:

Angeblich seien Menschen, die den Krieg überlebt haben alle stark gewesen.

Da nun in der Ukraine viele Reporter unterwegs sind und jeder mit dem Handy aufnehmen kann, Berichte verifiziert werden können, sieht man dort sehr viele Personen, die nur unter Beruhigungstabletten den Tag überstehen können. Ohne Hilfe begehen solche Personen Selbstmord oder lassen sich erschießen. 

Früher hat man solche Personen einfach zu Kriegsopfern mitgezählt.

 

Auch früher haben nur die körperlich und psychisch am gesündesten Menschen Krisen überlebt. 

Heute sieht man nur nicht mehr weg.

 

@16:17 Uhr von Der neue Goldstandard

Tja, den jungen Menschen sei anempfohlen, sich möglichst schnell im Klaren darüber zu werden, dass (…) über Schulden und Steuergeld finanziert werden, …

Nein, darüber, dass alle Menschen grundsätzlich frei und nicht irgendjemandem verschuldet sind und es Schulden überhaupt nur deshalb immer noch gibt, weil Geld immer noch vor allem ein Machtinstrument ist. Und nicht nur ein demokratisches (= für alle transparentes) Zahlungsmittel.

@16:31 Uhr von Francis Fortune

>>"Gibt es eigentlich vergleichbare Studien aus China? Oder anderen Ländern, die tatsächlich einen monatelangen Lockdown hatten und das Haus nicht verlassen durften?"<<

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Ich denke die würden anders aussehen weil diese Menschen in einem anderen sozialen System großwerden.

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>>"Und die doofe Regierung ist schuld..."<<

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Ich denke nicht pauschal (Regierung), teilweise ist die Ampel jedoch natürlich schuld weil sie der Jugend nicht genügend Sicherheit und Vorbildfunktion vermitteln kann.

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>>"Sorry, aber mit solchen "Generationen" werden wir die Probleme der Welt wohl nicht lösen."<<

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Es wäre schon gut wenn wir unseren ureigenen Probleme lösen würden. An den Problemen der Welt verheben wir uns momentan meiner Meinung nach ganz gewaltig.

.

>>"Begriffe wie Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft, und Vorleistung scheinen heute keine Bedeutung mehr zu haben."<<

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Da stimme ich mit Ihnen überein.

 

Und was oder wer trägt die Schuld?

Es ist einfach jemanden zu beschuldigen, aber ob es auch richtig und oder gerecht ist, dass ist die Frage, denn die Ursachen sind heute in unserem Staat vielfältig! Betrachten wir unseren Globus "Erde" und die Staaten und Völker, so stellen wir fest, dass es überall rumort! Bedingt durch die Globalisierung im Waren. - und Passagierverkehr, werden teilweise auch gefährliche oder sogar bedrohliche Zustände erzeugt, die nicht nur unsere Geschäftswelt Sorgen bereitet, sondern auch den Einzelnen von uns. 

Es gibt aber ein Rezept! "Die gesamte Gesellschaft muss sich neu orientieren, in Richtung Ruhe, Bescheidenheit, Sparsamkeit, Gesundheit uam. Zurück in die Sachlichkeit!

Gibt es@16:34 Uhr von eine_anmerkung.

Wer von den Jugendlichen würde schon freiwillig auf Wohlstand verzichten um sich besser zu fühlen? Kein Urlaubsflug, kein teures Smartphone, kein...

Es gibt die "Zero Waste" Bewegung (Müllvermeidung), Veganismus, Radeln statt Auto.....

Das ist nur ein kleiner Auszug dessen, was von jungen Menschen aktiv als "Verzicht" gelebt wird!

Das dies nicht bei Allen so ist, ist auch logisch. Aber behaupten Sie Bitte nicht die jungen Menschen wären alle "tatenlos".

 

@16:08 Uhr von Kristallin

die armen belasteten jungen Leute bedauert werden, dann frage ich mich, wie die diejenigen, die so bis Mitte der 50er Jahre (mindestens) jung waren, diese Jugend ohne gravierende Psycho-Schäden hinter sich gebracht haben......

Die Jugend meiner Eltern direkte Nachkriegskinder, war geprägt von "Mund halten", oder Prügel.... im Elternhaus, der Schule, teils auch in der Ausbildung....

Vergleich mit Heute also eher semigut.

Ich bin kein Nachkriegskind, habe nie Prügel bekommen. Weder zu Hause, geschweige in der Schule. Ich rede auch nicht von (kleinen) Kindern, sondern von Jugendlichen, deren Horizont schon ein klein wenig erweitert sein sollte, um zu erkennen, dass sie gemessen an jungen Leuten weltweit, es eigentlich ganz gut getroffen haben auch, wenn es, wie im Moment nicht völlig ohne Querschläger abgeht. Ein Blick über die Grenzen, würde vllt ein wenig Gelassenheit für die eigene Situation erzeugen.

 

 

16:24 Uhr von Dicodes

 

"Weil die älteren (selbst ü65) nicht so verweichlicht sind wie die heutige junge, von mir aus auch letzte Generation."

...

 

Ich bin mir zu 100% sicher, dass auch Sie früher als verweichlicht und verdorben bezeichnet wurden.

 

Warum?

Darum:

.....

„Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“ (Keller, 1989, ca. 3000 v. Chr., Tontafel der Sumerer).

 

„Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.)

 

„Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten“ (Watzlawick, 1992, ca. 1000 v. Chr., Babylonische Tontafel).

........

Nach 5 Tausend Jahren wird das Gemecker der Alten über die Jugend echt langweilig.

Meine Güte,

es gibt so viele alte Menschen, denen es auch besch... eiden geht und die richtig arm sind.

Darüber wird, so mein Eindruck, aber ganz wenig berichtet, weil alte, arme Leute  mit Problemen medial unattraktiver sind als junge, arme Leute mit Problemen. Fast nur schicke und fitte Alte kommen in die Medien. 

In den 70er Jahren, (oder in den 80er Jahren) gab es in der damals  noch linken Frankfurter Rundschau parallel zur jährlichen Sammlungsinitiative erschütternde Berichte aus dem Leben realer armer Menschen, sehr oft alter Menschen, die in Hessen lebten.

Sowas fehlt jetzt eher bei der alkgemeinen Fokussierung auf Jung und Jünger. 

 

@16:36 Uhr von Der neue Goldstandard

 

>>"Ich denke den Jugendlichen wurde nicht zu Genüge Ziele und die guten alten deutschen Tugenden wie Fleiß uns Strebsamkeit mit an die Hand gegeben bzw. vermittelt? Dies hat zu einem diffusen Weltbild in einem indifferentem Gleichgewicht bei den Jugendlichen geführt.

.

Die Jugend gute deutsche Tugend, Tradition, Kultur und Werte zu vermitteln, ist sicher recht und billig.

.

Welchen Sinn hat dies jedoch, wenn man der Jugend gute deutsche Tugenden beibringt, wenn dann der Staat 70-80 % der Früchte der Arbeit in Form von Steuern und Abgaben klaut,"<<

.

Ihrem Einwand kann ich nun schwerlich etwas entgegensetzen außer vielleicht das eine gut gebildete und qualifizierte Jugend irgendwann den Staat so entlastet das dieser weniger Steuern benötigt? Zugegeben eine wackelige These. Die Ampel macht meiner Meinung aber momentan genau das Gegenteil indem Sie Leistungslosigkeit versüsst und gesellschaftsfähig macht. Das ist eine falsche Vorbildfunktion für unsere Jugend.

 

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