Kommentare - DFB-Kapitän Neuer bei Fußball-WM ohne "One-Love"-Binde

21. November 2022 - 11:45 Uhr

Bei den WM-Spielen des deutschen Fußball-Nationalteams in Katar wollte Neuer mit mehrfarbiger "One Love"-Kapitänsbinde auflaufen. Da die FIFA Sanktionen androhte, verzichtet der DFB nun darauf - ebenso wie andere Verbände.

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Kommentare

Gestern mal aus Interesse…

Gestern mal aus Interesse den Auftritt von Infantino angesehen … absolut lächerlich, dieser pathetische Schwachsinn, den er da loslässt.

 

Auch ansonsten verkommt diese ganze Farce zu einer vollkommen skurrilen Posse.

 

Nur leider ist das nicht mehr so witzig, wenn man an die Wirkung auf Kinder und Jugendliche und die Vorbildfunktion denkt.

@13:23 Uhr von naiver Positivdenker

was solch eine Armbinde dort bewirken soll.

Andere Länder, andere Sitten und anderer Glaube.

Man kann nicht jedem den westlichen Glauben überstülpen. Hat schon damals bei den heiligen Kreuzzügen nicht funktioniert.

Von mir aus kann jeder glauben was er will, solange er dann andere in Ruhe leben lässt. 
Dazu gehört das man jemanden zum Beispiel wegen seinem Glauben nicht ins Gefängnis steckt oder auspeitschten lässt, weil zum Beispiel Homosexuell ist. 
 

@13:24 Uhr von weingasi1

[...]

 

[...]

 

Es ist mir schleierhaft, wie Sie darauf kommen, ich würde dem Foristen seine Meinung nicht gönnen, wie Sie mir das zwischen den Zeilen unterstellen wollen.

 

Natürlich darf er meinen, "Die Fußballer haben mich gefälligst zu bespaßen, alles andere ist mir egal." Er hat aber keinen Anspruch auf Widerspruchsfreiheit.

Doch, weil es nämlich in diesem Zusammenhang unfair ist. Auch wenn es ohne ihn nicht geht, so ist "der Sportler" das kleinste Rädchen im Gefüge und soll jetzt ausbaden, was ihm die "Grosskopferten" eingebrockt haben !

 

Was Ihren letzten Satz angeht, gebe ich Ihnen ja Recht.

 

Aber entweder haben Sie an meinem Post etwas falsch verstanden oder Sie haben sich jetzt missverständlich ausgedrückt: Ich erklärs noch mal: jeder darf seine Meinung selbstverständlich äußern. Aber niemand hat Anspruch darauf, daß ihm/ihr nicht widersprochen wird. Das war der Kern meiner Erwiderung.

DFB-Präsident Neuendorf…

DFB-Präsident Neuendorf klang gestern noch ganz anders. Heute bin ich tief enttäuscht. Er benennt zwar noch offen den Konflikt zur FIFA, aber seine Einschätzung, es sollte "nichts auf dem Rücken von Manuel Neuer ausgetragen werden", geht am Problem vorbei, denn dieses kleingeistige Einknicken des DFB wird auf ganz anderen Rücken ausgetragen.

Noch setze ich auf den Charakter und die Größe von Kapitän Manuel Neuer.

 

Recht@13:23 Uhr von naiver Positivdenker

was solch eine Armbinde dort bewirken soll.

Andere Länder, andere Sitten und anderer Glaube.

Man kann nicht jedem den westlichen Glauben überstülpen. Hat schon damals bei den heiligen Kreuzzügen nicht funktioniert.

Im Gegensatz zu religiösen Vorstellungen, sind Menschenrechte keine Religion!

Wenn Sie ganz selbst Menschenrechte dafür halten, könnte  das irgendwo ein Denkfehler sein.

Lasst uns die FIFA mit Gleichgültigkeit "bestrafen"

Für mich war es das jetzt endgültig mit dieser WM. Mein Interesse war eh schon historisch gering und ist jetzt quasi nicht mehr vorhanden. Ich verstehe nicht, warum die Europäer einknicken. Ohne Europa kann die FIFA einpacken. Mann hätte hier mal Stärke zeigen sollen.

Die größte "Strafe" für die FIFA ist nicht Protest, sondern Gleichgültigkeit. Wenn keiner sich mehr für die WM interessiert und keiner mehr guckt, sind die Konsequenzen schlimmer als durch jede From von Protest !! Mir fäält es jetzt sehr leicht, diese WM zu ignorieren.

@12:47 Uhr von Klartexxter

Eigentlich müssten jetzt ALLE mal zivile Courage zeigen, alle mit der Binde auftreten, und der Trainer sollte mitmachen und alle sich hinter die Mannschaft stellen. Aber das wird nicht geschehen. Alle, auch die Spieler, gehören zu der allumfassend und auch in der Politik anzutreffenden Spezies der Gliederlosen - eben jene, die keinerlei Rückgrat haben. Einzig der Konsument am TV kann jetzt noch gegen steuern: ABSCHALTEN! BOYCOT QATAR! Das Gebot der Stunde!

 

Vielleicht haben andere Spieler nicht diese deutschen Probleme. Da erwaerten die Daheimgebliebenen und die Fans einfach nur, dass ihr Team guten Fussball spielt und nicht für politische zwecke missbraucht wird.

 

Dieser Infantino

... muss schleunigst abgewählt werden.

Politik Ball!@13:24 Uhr von FakeNews-Checker

Politik  gehört  nun  mal  nicht  zum  Fußball.  Sonst  hätte  die  deutsche  Mannschaft  gar  nicht  erst  nach  Katar  fliegen  dürfen,  wenn  mit  Fußball  Politik  gemacht  werden  soll.

Nun wurde mit Fußball immer schon Politik gemacht! Beispiel, Fußballspiele BRD gegen (ehemalige) DDR stets hoch politisch für beide!

 

@13:23 Uhr von naiver Positivdenker

was solch eine Armbinde dort bewirken soll.

Andere Länder, andere Sitten und anderer Glaube.

Man kann nicht jedem den westlichen Glauben überstülpen. Hat schon damals bei den heiligen Kreuzzügen nicht funktioniert.

 

Das funktioniert nicht mal bei uns.

 

@12:16 Uhr von eine_anmerkung

>> damit meine ich das eine Frauenquote für mich ein

>> nogo ist, das Stellen rein nach der Qualifikation und

>> nicht mach dem Geschlecht besetzt werden sollten

 

Und genau DAFÜR(!) braucht es doch eine Frauenquote. -.-

@13:23 Uhr von naiver Positivdenker

was solch eine Armbinde dort bewirken soll.

Andere Länder, andere Sitten und anderer Glaube.

Man kann nicht jedem den westlichen Glauben überstülpen. Hat schon damals bei den heiligen Kreuzzügen nicht funktioniert.

.

Kann man so sehen, muss man aber nicht. Hier einmal ein Auszug aus WIKI:

Eine katarische Frau kann in jedem Alter von ihrem Ehemann oder Vater mit einem Reiseverbot belegt werden. Nach katarischem Recht kann auch ein Ehemann vor Gericht klagen, dass seine Frau „ungehorsam“ ist, wenn sie nicht seine Erlaubnis einholt, bevor sie eine Arbeit aufnimmt oder verreist, oder wenn sie ohne „legitimen“ Grund ihr Ehehaus verlässt oder den Sex verweigert. Dies kann bedeuten, dass eine Frau ihren Anspruch auf finanzielle Unterstützung durch ihren Ehemann verlieren könnte. Die Herrschaft des Mannes über die Frau geht so weit, dass bei Gerichtsverfahren das Recht des Mannes, über Familienangelegenheiten zu entscheiden, als „gottgegeben“ angesehen wird.

@13:26 Uhr von Denkerist

Und wieso? Weil die Fußballer die Provokation gegenüber dem Gastgeberland nun nicht mitmachen?

Weil sie keinen Mumm haben, sich gegen religiösen Fundamentalismus und gegen kommerzielle Gier durchzusetzen.

@13:26 Uhr von Denkerist

Ich als leidenschaftlicher Fußballfan , werde nun auch den Fernseher auslassen .

Danke DFB für das Einknicken.

Und wieso? Weil die Fußballer die Provokation gegenüber dem Gastgeberland nun nicht mitmachen?

 

Wenn Sie die "one-Love"-Kapitänsbinde schon als 'Provokation' einordnen: Was ist dann in Ihren Augen die Ausbeutung der Arbeiter auf den Stadienbaustellen und die systematische Verfolgung und Unterdrückung von Menschen mit einer queeren Identität?

 

Jau@13:28 Uhr von peter Schäfer

dass das korrupte FIFA System zerschlagen, das Kapital beschlagnahmt und eine UN-Treuhand- Organisation unter strengster Überwachung mit den Aufgaben betraut wird.

Coole Idee.... nur muss dann auch die Treuhandorga kontrolliert werden u die Geldflüsse stets offengelegt.

Dann ist das gar nicht mal schlecht. 

@13:23 Uhr von naiver Positivdenker

was solch eine Armbinde dort bewirken soll.

Andere Länder, andere Sitten und anderer Glaube.

Man kann nicht jedem den westlichen Glauben überstülpen. Hat schon damals bei den heiligen Kreuzzügen nicht funktioniert.

Genauso ist das! Achtung vor dem Gastgeber. Wer das nicht will, muss nicht hin. Sport soll verbinden und nicht der ganzen Welt unsere westlichen "Werte" aufzwingen.

Vorher

ein großes Palaver machen, und auch keine Angst vor Strafen zu haben, dann ganz brav das machen, was befohlen wird.

Man sollte vorher nicht den Mund aufreißen, wenn man nicht auf was verzichten will, richtig wäre in dem Fall, nicht anzutreten, wenn man ein Zeichen setzen will.

Schmierentheater

Die FIFA mit ihrem Präsidenten hat sich selbst disqualifiziert. Ein Weltverband, der vor Korruption und Käuflichkeit strotzt, sollte durch eine Organisation aufrechter und wahrer Anhänger dieses Sports ersetzt werden. Es geht, wie die gestrige Meldung signalisiert, durch noch um den Profit, der aber meist in den Händen einer verkommenen Funktionärsclique verschwindet. All die lauthals verkündeten Wertebekundungen sind nicht als fadenscheinige Lippenbekenntnisse mit einer Halbwertszeit von nicht einmal zwei Monaten. 
FIFA oder IOC sind längst keine Verbände mehr mit ethischen Zielsetzungen. Sie sind Spielbälle in den Händen autoritärer Staaten, selbstherrlicher Despoten und korrupter Funktionäre.

WM verlassen

Fürchterlich, unerträglich, was wir uns hier alles gefallen lassen. Muss das sein. Hat der DFB kein Rückgrat? Wir leben in einer Demokratie, die sollte auch der DFB vertreten.

13:24 Uhr von Denkerist

Warum allen Ländern unsere Kultur aufzwingen

Menschenrechte sind nicht nur unsere Kultur, die gelten für alle Menschen.

@13:21 Uhr von Kristallin

Könnte der Weltverband nicht wie bei der digitalen Werbung Armbinden ausgeben, die zielgruppengerecht bei den TV-Zuschauern der verschiedenen Länder nur die erwünschten Symbole zeigen und jeder happy ist, das seinen eigenen Idealen beim Weltturnier Rechnung getragen wurde?

Manipulation der Übertragung durch Einblendungen von sonstwas? Finden Sie bestimmt witzig, gibts aber schon nennt sich Werbung und bei den Privaten können Sie Fußballspiele schon jetzt in der von Ihnen angedachten Form genießen.

Kostet aber manchmal ein Abo!

 

Ich weiss, Ironie funktioniert nicht. Der Punkt dabei war, das es ziemlich wohlfeil ist zu meinen, das wir unsere Werte dort zur Schau stellen dürfen und mit dem Herzchen mal wieder das Zivilisationskrönchen tragen ohne das wir als Reaktion uns missliebige Symbole anderer Kulturen bzw. Werteordnungen zu ertragen haben werden.

@13:18 Uhr von bolligru

...daß in anderen Ländern andere Regeln gelten.

Niemand ist gezwungen, in Länder zu fahren, in denen Regeln gelten, die ihm/ihr nicht gefallen. Das gilt auch für Fußballspieler/innen.

 

Die Fehler wurden vor vielen Jahren gemacht, als man sich für diesen Austragungsort entschied. Jetzt muß man das Beste daraus machen und für die Zukunft lernen.

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lernen....gehen deswegen die olympischen Winterspiele nach Saudi Arabien ?

@12:02 Uhr von Hans

Was sollte dieser Blödsinn auch? Die sollen Fußball spielen und keine politischen Botschaften senden.

Sie sollen beides.

@11:57 Uhr von berelsbub

Am Ende hätte ich mir genau an dieser Stelle mehr Rückgrat durch die sportlichen Schwergewichte gewünscht.
Jetzt knickt man vor der FIFA ein, obwohl man die deutlich bessere Verhandlungsposition hat. 
Auf die Androhung der FIFA, der Kapitän wird direkt mit der gelben Karte verwarnt, hätte man die Androhung folgen lassen müssen: dann verlassen wir den Platz und die anderen Schwergewichte tun uns dieses gleich. Man hätte die WM sportlich unbedeutend zurückgelassen und die FIFA wäre garantiert eingeknickt.

 

 

Dem schließe ich mich an, eine absolute Enttäuschung was die Profis hier abliefern und dann einknicken - ziemlich Feige von den Akteuren. Für mich persönlich sind die Spieler alle unten durch und die brauchen mir nicht mehr mit Werten und Haltung kommen, das ist nach der WM nicht mehr glaubwürdig.

 

Bei den Ungarn war Herr…

Bei den Ungarn war Herr Neuer noch ein Vorbild mit Rückgrat - jetzt merkt man erst, wie sehr es ihm und andere um Menschenrechte geht! Wie schnell Mann einknickt, konnte jetzt jeder sehen. Trauriges Spiel.

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Jedenfalls brauch Herr Neuer seine Regenbogenbinde zukünftig im eigenen Land nicht mehr anziehen. Den Mann kann man nicht mehr ernst nehmen.

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PS. Was würde eigentlich geschehen, wenn die Mannschaft nach dem Motto: einer für alle- alle für einen stehen und geschlossen dem Turnier den Rücken kehren?

.

Dann hätten sie wieder Rückgrat!

.

 

12:33 Uhr von weingasi1  …

12:33 Uhr von weingasi1

 

Idealisten - so lange es nicht allzu viel kostet.

Kennen wir - aus der Politik.

 

Sie haben das missverstanden. KOSTEN hätte man inkauf genommen, sportliche Restriktionen nicht. Was haben die Sportler, die nur wenige Jahre erfolgreich sein können, mit Fehlern der Politik/der falschen Entscheidungen ihrer Verbände oder gar des Hauptverbandes, zu tun. Sie waren zu keinem Zeitpunkt in die Geschehnisse/Entscheidungen eingebunden, so what ?"

 

 

.So wichtig ist eine WM nun nicht. Frag mal den Messi. Er wird sie nie gewinnen. Oder Ronaldo. Oder oder oder

 

Trau, schau, wem

Ich denke, damit hat sich der infantile Glatzkopf selber abgeschossen! Wenn Erpressung die Wahl seiner Dinge ist, dann ist die nächste Fifa-Wahl das Mass aller Dinge und Demokraten. Er kann danach wieder in seine Spieleecke gehen und sich als Gartenzwerg verkleiden!

@13:38 Uhr von Miauzi

axo - diese Mannschaft soll also D-Land repräsentieren

mit Nationaltriko - Flagge und Hymne

Bitte was?

Nein - ich möchte NICHT das dieser Haufen "A*geigen mein Heimatland unter diesen Symbolen vertritt...

..mit ihren von Feigheit geprägten Handlungen ziehen sie unsere Demokratie komplett in den Schmutz!

Ja - die können von mir aus als DFB-Team auflaufen - aber bitte mit Hemden und Flagge die von vorn herein keinerlei Ähnlichkeit mit der deutschen Nationalflagge hat...

..von mir aus soll man vor dem Anstoß Helene Fischers "Atemlos" gespielt werden aber NICHT die Nationalhyme!

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"Er gehört zu mir" von Marianne Rosenberg

@13:16 Uhr von rolator

Ich glaube,  das die Mannschaften die sich am wenigsten bei diesem Turnier mit den politischen und sozialen Debatten beschäftigen die größeren Chancen auf den Titel haben.

Ich zweifle, ob Sie das beurteilen können. Heute sind im Fußball Schnelligkeit, Kampfgeist und eine gute taktische Einstellung gefragt.

@13:40 Uhr von Anderes1961

 

 

Das riecht nach Doppelmoral.

Das meinte auch Herr Infantino 

 

Man kann auch um Gas "betteln" und Missstände trotzdem kritisieren. Geht auch.

.

Wenn ich das richtig verstanden habe, sollen wir das Gas bezahlen, oder?

@12:20 Uhr von Klausewitz

>> Die Fußball WM ist kein Platz für politische

>> Meinungsäußerungen

 

Ihnen ist aber schon klar, daß die Sanktionen GEGEN diese Armbinden ebenfalls "politische Meinungsäußerungen" sind? oO

Einfach nur feige, vom DFB…

Einfach nur feige, vom DFB und den anderen Verbänden. Vorher soviele grosse Töne gespuckt und jetzt nichts als heiße Luft. Ja, die Binde ist nur ein kleines Symbol und ändert am Ende nichts an realen Bedingungen, und nicht einmal sowas kriegen sie gebacken. Sich derart von der FIFA am Nasenring vorführen lassen, das hätten die grossen Verbände verhindern können, indem sie, wie schon jemand anders hier angemerkt hatte, sich zusammengetan hätten und auch gelbe Karten als Ehrenabzeichen gesehen hätten. Aber so hat man sich der FIFA gebeugt und dem Fussball noch mehr Schaden zugefügt, durch dieses rückgratlose Agieren. Wenn ich schon vorher diese WM durch Nichtkucken der Spiele und Nichtkaufen von Merchandising (sonst verdient Panini an mir immer ganz gut) boykottieren wollte, bin ich nun um so entschlossener, das zu tun. Und ehrlich, ich wünsche allen diesen kriecherischen Verbänden ein frühes Ausscheiden bei dieser WM.

@13:19 Uhr von Anderes1961

Logisch und richtig.

Also überlegen ob ich Mitmache muss. Wenn der Schiedsrichter entscheidet müssen das die Fussballer auch akzeptieren.

 

Warum? Die könnten doch ganz eigenverantwortlich entscheiden, wie Sie das mit Ihrer Lieblingsfloskel sonst auch immer fordern.

Das ist ja der wichtige Unterschied.

Meine Lieblingsfloskel  ist das Gestzte und Regeln immer und für alle gelten.

Und erst danach kommt Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Leider wird das seit Corona oder bei den Straßenklebern nicht mehr überall so gesehn.

Oder wie würden Sie Steuern, Gebühren und Sozialabgaben bezahlen?

Nach Gesetzten oder Eigenentscheidung?

Katar/FIFA/UEFA/DFB...

Die neuen Spielsteine im Domino! 

Schon die One Love Armbinde war ein einknicken. Ehrlich wäre wie in anderen Spielen die Regenbogen Armbinde. 

Nun selbst die One Love Armbinde nicht zu tragen... da fallen Sie alle um wie die Dominosteine. Ein Grund mehr kein Spiel zu schauen. Ich bin gespannt auf den Vergleich der Einschaltquoten mit vorherigen Weltmeisterschaften.

Offensichtlich müssen auch hier einige Medien erst lernen, dass das Denken ein anderes geworden ist. 

@12:39 Uhr von Schleswig Holsteiner

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..aber bezahlen soll ich diesen dekandenten Mist auch noch. Keinen cent für WM-Katar !

Tust du doch schon. Und mit dir jeder Haushalt in Deutschland

@13:41 Uhr von Olivia59

....

 nur das Eingeständnis unserer Ohnmacht, das wir keine anderen Mittel haben den Rest der Welt dahin zu zwingen oder schlicht zu überzeugen.

Wir wollen niemanden zwingen oder  überzeugen. Ein Fanal gegen Homophobie und Unterdrückung wäre trotzdem wichtig gewesen.

@12:39 Uhr von hofer andreas

Katar ist nicht Europa, andere Sitten, andere Gebräuche. Das wusste man vorher schon.

 

So ganz verstehe ich den erhobenen Zeigefinger gegnüber Katar nicht. Um Gas betteln ist ok, Waffen liefern ist auch ok, aber Fussball-WM soll jetzt ein Problem sein?

 

Das riecht nach Doppelmoral.

Ich habe tatsächlich gerade den Bwgriff "Moral" gegoogelt: 

1a.

[Plural selten]

Gesamtheit von ethisch-sittlichen Normen, Grundsätzen, Werten, die das zwischenmenschliche Verhalten einer Gesellschaft regulieren, die von ihr als verbindlich akzeptiert werden

"die öffentliche Moral"

1b.

[Plural selten]

sittliches Empfinden, Verhalten eines Einzelnen, einer Gruppe; Sittlichkeit

"eine brüchige Moral"

So gesehen ist Moral nichts anderes, als eine Knetmasse, die jede Gesellschaft - aber auch jedes Individuum - nach Gutdünken für sich zurechtkneten kann.

 

@12:16 Uhr von eine_anmerkung.

Die WM in Katar war und ist ein Politikum. Deshalb wäre es m.E. angemessen, den Spielern zu gestatten, dass sie ein klares Votum für Geichbehandlung und Freiheitsrechte abgeben können. Wie kleinkariert von der FIFA, ihre Spieler zu reglementieren. Es gibt wahrhaft schlimmere Meinungsäußerungen, als das Eintreten für elementare Werte.

@12:47 Uhr von Klartexxter

Eigentlich müssten jetzt ALLE mal zivile Courage zeigen, alle mit der Binde auftreten, und der Trainer sollte mitmachen und alle sich hinter die Mannschaft stellen. Aber das wird nicht geschehen. Alle, auch die Spieler, gehören zu der allumfassend und auch in der Politik anzutreffenden Spezies der Gliederlosen - eben jene, die keinerlei Rückgrat haben. Einzig der Konsument am TV kann jetzt noch gegen steuern: ABSCHALTEN! BOYCOT QATAR! Das Gebot der Stunde!

Nur zum Teil kann er gegensteuern. Denn die Übertragungsrechte wurden schon eingekauft.

@12:39 Uhr von hofer andreas

Katar ist nicht Europa, andere Sitten, andere Gebräuche. Das wusste man vorher schon.

So ganz verstehe ich den erhobenen Zeigefinger gegnüber Katar nicht. Um Gas betteln ist ok, Waffen liefern ist auch ok, aber Fussball-WM soll jetzt ein Problem sein?

Das riecht nach Doppelmoral.

 

Es ist eine Weltmeisterschaft. Wie sind die Sitten und Gebräuche in der Welt? Was steht in der UN-Charta und in der Menschenrechtskonvention?

Wer sagt denn, dass Menschen, die Gas aus Katar beziehen, deshalb sich ihre Meinung verbieten lassen müssen, wenn sie dort Fußball spielen wollen? Ach so, die FIFA! Kann man abschaffen. Sollte man, allein schon wegen ihrer Anmaßung, ihrer Korruptheit und ihrer Propagandatätigkeit für Diktaturen und Feudalsysteme. Wo sind wir denn, im Mittelalter oder schon wieder im 19. Jh., in einer Zeitschleife gefangen?

@13:23 Uhr von naiver Positivdenker

Ich frage mich,

was solch eine Armbinde dort bewirken soll.

Andere Länder, andere Sitten und anderer Glaube.

Man kann nicht jedem den westlichen Glauben überstülpen. Hat schon damals bei den heiligen Kreuzzügen nicht funktioniert.

 

Natürlich hat so etwas immer wieder funktioniert.

Die Schwulenfeindlichkeit der so genannten islamischen Länder beispielsweise ist ein Resultat das Überstülpens damaliger westlicher Wertvorstellungen zu Zeiten des Kolonialismus.

Ich empfehle den Wikipediaartikel "Homosexualität im Islam".

 

Zu Zeiten der Kreuzzüge saßen Friedrich Barbarossa und Saladin einträchtig zusammen auf dem Feldherrenhügel und schauten ihren Leibeigenen beim Gemetzel zu. Die beiden waren nämlich befreundet.

 

Was möchte ich mit diesem Beispiel verdeutlichen?

 

Man sollte sich von der Verlogenheit der Mächtigen nicht täuschen lassen. Damals wie heute.

Politische Proteste haben…

Politische Proteste haben keinen Platz auf Sportveranstaltungen.

@13:45 Uhr von Googol

Ich persönliche (als ehemaliger Sportler) finde die Entscheidung von FIFA richtig.

Es geht doch hier um Sport oder geht es um persönliche Ansichten und Neigungen? 

Letzten Endes ist das die richtige Einstellung. Wegschauen, Augen verschließen. So macht man das richtig.

@13:40 Uhr von Anderes1961

Katar ist nicht Europa, andere Sitten, andere Gebräuche. Das wusste man vorher schon.

 

So ganz verstehe ich den erhobenen Zeigefinger gegnüber Katar nicht. Um Gas betteln ist ok, Waffen liefern ist auch ok, aber Fussball-WM soll jetzt ein Problem sein?

 

Das riecht nach Doppelmoral.

Das meinte auch Herr Infantino 

 

Man kann auch um Gas "betteln" und Missstände trotzdem kritisieren. Geht auch.

Geht schon, aber passt das wirklich zusammen? Ich finde nicht.

 

Es gibt in Katar keine Arbeitnehmerrechte

Wem von den Herrschenden noch Lohn geschuldet wird, der kann sich an einen staatlichen Unterstützungsfonds wenden. Da erhält er vielleicht etwas auf dem Gnadenweg. Aber es gibt keine Möglichkeit für Gastarbeiter in Katar den Arbeitgeber, also letztlich den Staat, zu verklagen.

@13:14 Uhr von nie wieder spd

Wo bleibt da eigentlich die europäische Einigkeit? 
Warum tragen nicht alle Mitglieder der Fußball - Delegationen der europäischen Länder eine ganz eindeutige Armbinde? 
Ganztätig. Nicht nur im Stadion. Ungeachtet irgendwelcher Drohungen durch die Fifa.
 

Die europäische Einigkeit gab es eigentlich noch nie.

@13:45 Uhr von Googol

Ich persönliche (als ehemaliger Sportler) finde die Entscheidung von FIFA richtig.

Es geht doch hier um Sport oder geht es um persönliche Ansichten und Neigungen? 

Kann man so sehen, oder zum Beispiel wie im amerikanischen Football üblich verschiede Dinge außerhalb des Sportes bestrafen. 
Stichwort Alkohol am Steuer, ca 4 NFL spiele Sperre, warum macht die NFL das weil sie in der Medienlandschaft Sportler als eine Art Vorbildfunktion ansieht. 
Deswegen empfindliche Strafen für verschieden Aspekte wo sich Sportler halt nicht entsprechend verhalten. 
Ich finde das super, deswegen sage ich auch der Sport darf sich ruhig seiner wahrgenommen Rolle entsprechend verstehen. 
Klappt auch in der NFL nicht perfekt, aber die tun zumindest was dafür.

One Love No Love

Eingeknickt. Zieht doch bitte auch das Team zurück und kommt heim. Egal wie weit ihr da kommt, es ist nichts wert! Ihr werdet in Qatar nicht gewollt. Schande! Beweist endlich Rückgrat und Entschlossenheit und

VERLASST DEN WÜSTENKNAST!

@13:23 Uhr von naiver Positivdenker

was solch eine Armbinde dort bewirken soll.      Andere Länder, andere Sitten und anderer Glaube.      Man kann nicht jedem den westlichen Glauben überstülpen. Hat schon damals bei den heiligen Kreuzzügen nicht funktioniert.

Menschenrechte sind keine Frage des Glaubens und keine Sache der Folklore. Menschenrechte darf man sehr wohl einfordern. Man muss es sogar.

@12:57 Uhr von MargaretaK.

 
Im Iran sind die Menschen bei Demonstrationen mit dem Tod bedroht. Ich glaube nicht, dass Herrn Neuer dieses Schicksal gedroht hätte.

Das nicht, aber sobald er seine Sponsoren verärgert, könnte es ganz schön ungemütlich für ihn werden.

Der Torwart soll halten!

Manuel Neuer soll den Kasten sauber halten; ob mit oder ohne Binde, ist völlig egal.

@13:45 Uhr von Googol

Ich persönliche (als ehemaliger Sportler) finde die Entscheidung von FIFA richtig.

Es geht doch hier um Sport oder geht es um persönliche Ansichten und Neigungen? 

Das sehen viele Menschen im Breitensport sehr anders. Sage ich als ehemaliger Sportler.

Selbst dieses Feigenblatt fällt

Es wäre nur ein klitzekleines Feigenblatt gewesen.

nun lebe ich die WM lange ohne Tagesschau, Heute und Morgenmagazin. Denn in diesen Informationssendungen kommt man ja an der WM nicht vorbei. 
Kicker App ignoriere ich es gibt ja extra eine App für Frauenfußball, für Handball Wintersport …

sehe ich bei einem Produkt den Hinweis auf die WM nehme ich das Konkurrenzprodukt… ein Leben ohn Coca-Cola ist möglich und auch sinnvoll.

Anderes Trikot tragen

Ich habe da mal eine Frage, wer definiert die Optik des Trikots?

Das machen doch sicher die nationalen Verbände in Abstimmung mit den Sponsoren. Adidas ist der Sponsor der deutschen Elf. Also Adidas... entsprechend eurer Unternehmensphilosophie ... druckt neue Trikots und schickt sie nach Katar. Das sollte bis Mittwoch zu machen sein. Ein Ärmel könnte gleich ganz in Regenbogenfarben glänzen. 

Denn ... so steht es in den FIFA Statuten ... der Kapitän muss eine Armbinde tragen, die von der Fifa vorgeschrieben ist. Das erinnert an seltsame Zeiten in der deutschen Geschichte. 

Allerdings... wie ein Nationaltrikot auszusehen hat, da gäbe es noch viel Spielraum. 

Überhaupt - wieso ist noch kein Sponsor auf die Idee gekommen, die nationalen Verbände unter Druck zu setzen. Selbst auf den Schuhen könnte ein entsprechendes Symbol, eine Farbigkeit umgesetzt werden... oder eben dort, wo die Fifa mal nicht geregelt hat, was er anzuziehen hat. 

@12:16 Uhr von eine_anmerkung

damit meine ich das eine Frauenquote für mich ein nogo ist, das Stellen rein nach der Qualifikation und nicht mach dem Geschlecht besetzt werden sollten.

Damit benennen Sie ja unbeabsichtigt das Hauptargument für eine Frauenquote.

Ich werde mich an meinen…

Ich werde mich an meinen selbstgefälligen Boykott halten, keine Spiele kucken und kein Merchandising kaufen, obwohl ich Fussballfan bin und mich immer auf die WM gefreut habe. Sieht m,an ja schon an meinem Nick, der etwas verklausuliert meine Nähe zu H96 darstellen soll.

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