Kommentare - Fast 100.000 Russen nach Kasachstan ausgereist

27. September 2022 - 17:23 Uhr

Knapp eine Woche nach Anordnung der Teilmobilmachung haben weit über 100.000 Russen ihr Land in alle Richtungen verlassen. Georgien meldet Staus an seiner Grenze. Allein in Kasachstan sollen seit der Ankündigung 98.000 russische Staatsbürger eingereist sein.

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Kommentare

...und viele davon finden den Krieg "ganz ok"

so unlängst auf N-TV und Welt zu sehen, bei den russischen "Fahnenflüchtigen", die über die Finnische Grenze gehen. Viele von den Russen sind an sich für den Krieg und für Putin, sind aber der Meinung, das sie selbst nicht kämpfen wollen und können, und das doch lieber Berufssoldaten machen sollten.

Ich bin gegen eine "Opfer-Rolle" die man diesen Russen zubilligen will. Da sollte man schon absolut genau hinschauen.

Weiter so!

Alle, die weg sind, sind nicht an einer Front etc. Bravo!

Nicht nur russische Soldaten bluten aus, auch der

demokratisch gesinnte Teil der Russen verlassen das Land und wer es nicht verlässt wird irgendwann so gleichgültig gegenüber dem Putin-Regime wie die DDR-Bürger 1989. 

Russen haltet durch, nichts ist wie es scheint, Putin ist ein kleiner KGB Mann geblieben und kann nur mit Mafiamethoden weiter regieren. Seine gut bezahlte Polizei/Eingreiftruppe wird bald keine Kohle mehr bekommen und sich von ihm abwenden. 

Flucht vor dem Einberufungsbescheid ist kein Grund für Asyl

Ich bin gegen die Täter-Opfer-Umkehr. Viele Russen finden und fanden den Krieg bisher ganz ok, meinen nur, nicht selbst kämpfen zu müssen / wollen.

Stelle ich mir vor, das wir hier nun Ukrainer, die vor der Menschen-verachtenden russischen Armee flüchten, um dann hier vor wohlsituierten jungen Russen stehen, die dann scheinheilig "Asyl" rufen, wird mir unwohl.

Russen müssen lernen, Verantwortung für ihr eigenes Land zu übernehmen!

Wie lange die armen Kerle da…

Wie lange die armen Kerle da wohl bleiben müssen? Sie müssen ja davon ausgehen, daß Rusland den krieg verlieren wird. Dann muß aber das Regime Putin weg sein, bevor sie zurück können. Sonst werden sie nachträglich noch bestraft.

@17:37 Uhr von Nettie

- oder ihnen ausgesetzt ist, sollte sich dem immer und überall entziehen können. Also Zuflucht gewährt bekommen. Das ist schlicht eine humanitäre Selbstverständlichkeit.

Wer aber nur ein kommodes Leben in Freiheit schmarotzen will, ansonsten der Diktatur aber durchaus zugeneigt ist, hat hier nichts verloren.

@17:39 Uhr von Frankfurter Bürger

 
Russen müssen lernen, Verantwortung für ihr eigenes Land zu übernehmen!

Nicht nur Veantwortung. Nein, sie müssen auch den Umsturtz forcieren.

Das war doch die Frage an die deutsche Bevölkerung, nach dem zweiten Wletkrieg: "Warum habt ihr nichts gemacht?"

Dann muß ich das die Russen aber auch fragen. Warum weglaufen und desertieren? warum nicht gegen Putin kämpfen? ja, klar, weil ja doch bitte immer "ein anderer" sterben soll.

Diesmal muss der Westen eine…

Diesmal muss der Westen eine Atomdrohung knallhart kontern. Es ist leider der einzige Weg. Wenn man das schon von Anfang an gemacht hätte, würden 1000ende Menschen vielleicht noch leben. 

Aber hoffentlich haben wir noch Glück und das Regime implodiert vorher oder gerade dadurch. Zeichen gibts: die Satellitenstaaten gehen auf Distanz, selbst China, Fluchtbewegungen, mutige Proteste, rätselhafte Tote in Putins Umfeld, Sabotageakte usw.

Ich bin eher optimistisch, aber es braucht eine knallharte westliche Position. Die „Salonpazifisten“ agieren als Putins 5. Kolonne, vielleicht bloß aus Naivität, was aber in diesem Kontext doch eher sträflich dumm ist. 

 

Russland verscheucht seine Jugend

Die Bürger fliehen in Massen vor der Aggressionspolitik des Kreml-Chefs. Und es dürften oft gut ausgebildete junge Menschen sein, die ihrem Land den Rücken kehren. Somit wird auch die Wirtschaft Schaden nehmen. Die daheim gebliebene lehnen die Teilnahme am Ukraine Krieg überwiegend ab. Sie müssen mitansehen, dass ihre demonstrierenden Mitbürger von den Sicherheitsorganen brutal niedergeknüppelt und zur Strafe sogleich an die Front geschickt werden. Die Bürger werden von Putin in Geiselhaft genommen, um seine aberwitzige Vorstellung von der Wiederkehr des Sowjetreiches wahr werden zu lassen. Leider hat sich Putin hoffnungslos verrannt. Er scheint über Leichen gehen zu wollen, statt sein Scheitern einzugestehen.

@17:37 Uhr von Nettie

- oder ihnen ausgesetzt ist, sollte sich dem immer und überall entziehen können. Also Zuflucht gewährt bekommen. Das ist schlicht eine humanitäre Selbstverständlichkeit.

Wie passt das mit den Urteilen gegen Befehlsempfänger der SED oder NSDAP  zusammen?

Da wurden auch die Mauerschützen verurteilt und nicht die, die die Befehle gaben. Aber nicht von der DDR, sondern später in der BRD.

Seien wir doch einfach etwas…

Seien wir doch einfach etwas optimistisch, dass Russki Mir bald zusammenbricht. Das wird unruhige Zeiten geben, sicher, aber es kann für alle Menschen in diesem großen Raum nur besser werden. So wie D sich nach dem 2WK positiv verändert hat. Aber erst muss die totale Entmilitarisierung erfolgen und „Nürnberger“-Prozesse in Den Haag. Die Deserteure sind Vorboten von dem Change. Unser Heldenmut wird ja nicht geprüft, wir jammern schon über erhöhte Energiepreise.

@17:34 Uhr von Tino Winkler

demokratisch gesinnte Teil der Russen verlassen das Land und wer es nicht verlässt wird irgendwann so gleichgültig gegenüber dem Putin-Regime wie die DDR-Bürger 1989. 

Russen haltet durch, nichts ist wie es scheint, Putin ist ein kleiner KGB Mann geblieben und kann nur mit Mafiamethoden weiter regieren. Seine gut bezahlte Polizei/Eingreiftruppe wird bald keine Kohle mehr bekommen und sich von ihm abwenden. 

Nicht schön reden. Der demokratisch gesinnte Teil der Russen ist schon lange weg oder sitzt im Gefängnis.

 

Kriegsverweigerern kann asylrechtlicher Schutz zustehen

@17:39 Uhr von Frankfurter Bürger:

 

Doch, Kriegsdienstverweigerern kann asylrechtlicher Schutz, genauer Flüchtlingsschutz nach Richtlinie 2011/95/EU, zustehen.

 

Siehe Art. 9 Abs. 2 Buchstabe e dieser Richtlinie, umgesetzt in § 3a Abs. 2 Nr. 5 AsylG.

 

Ob bei Einreichen eines Asylantrags (dieser Schutz wird notwendig mit dem Asylantrag beantragt, siehe § 13 Abs. 2 AsylG), Flüchtlingsschutz zusteht und bejahendenfalls, ob in Deutschland oder in einem anderen Mitgliedstaat, das unterliegt einer individuellen Prüfung.

 

Natürlich ist es schwierig herauszufinden, aus welchem Motiv heraus, ein Kriegsdienst verweigert wird. Nur das heißt ja nicht, dass wir die geltende Rechtslage ignorieren können.

 

Die Presseberichte hierzu sind zum Teil irritierend, so suggerieren manche Beiträge, es ginge bei der Gestattung von Aufenthalt zwecks Prüfungen oder bei der Herstellung von Schutz um freiwillige politische Entscheidungen, nein es geht, wie schon 2015, um die Einhaltung des rechtlichen Status quo.

Natürlich Asyl gewähren!

Ich kann das Geschwätz nicht hören: Die sollen ihr Land in Ordnung bringen! oder: was soll die/der Geflüchtete aus UA sagen?

Gut ist dass sie nicht kämpfen - besonders für die UAlerinnen.

Und natürlich Asyl! 

Oder wollt ihr die Jungs zurückschicken? 

@17:46 Uhr von Bender Rodriguez

- oder ihnen ausgesetzt ist, sollte sich dem immer und überall entziehen können. Also Zuflucht gewährt bekommen. Das ist schlicht eine humanitäre Selbstverständlichkeit.

Wie passt das mit den Urteilen gegen Befehlsempfänger der SED oder NSDAP  zusammen?

Da wurden auch die Mauerschützen verurteilt und nicht die, die die Befehle gaben. Aber nicht von der DDR, sondern später in der BRD.

Die Mauerschützen haben ja auch den Befehlen gehorcht statt sich ihnen zu verweigern oder zu entziehen.

@17:44 Uhr von UnwichtigeMeldung

[...]
Ich bin eher optimistisch, aber es braucht eine knallharte westliche Position. Die „Salonpazifisten“ agieren als Putins 5. Kolonne, vielleicht bloß aus Naivität, was aber in diesem Kontext doch eher sträflich dumm ist. 

 

Stimme Ihnen da 100% zu. Kanzler Scholz spricht von "Führung in Europa" und versteckt sich aber hinter seiner SPD und macht Deutschland bei unseren Partnern unmöglich. Gemeinsame Lieferung aller Leopard-Länder, das ist exakt jetzt das richtige Signal.

Faschisten und Imperialisten wie Putin begegnet man mit absoluter Härte - das sollten gerade wir Deutschen aus unserer eigenen Geschichte gelernt haben. Scheinbar nicht alle.
 

Wenn..

...all diese Menschen demonstrieren gegangen wären, "Hundertausende" ..??? Alle einsperren, an die Front verladen ...?? Das wäre Men-Power und kein Fluchtverhalten.

Guckt mal die Filmchen, wie wir hier in D erdemonstrieren musstem (bloß mal an Wackersdorf gedacht, u.g.v.m.).

@17:48 Uhr von Frankfurter Bürger

nur "kein Bock auf's kämpfen hat", der ist hier in Europa fehl am Platze.

Soll der lieber 'Bock aufs kämpfen' haben? Lieber in der Ukraine kämpfen? 

Oder in den Knast/Gulag?

Das kann doch niemand besser finden.

Dieser Ukraine Krieg steckt…

Dieser Ukraine Krieg steckt voller menschenverachtender Perversitäten. Ich will mir nicht viorstellen, was geschieht, wenn Putin nach den Referenden Landesteile annektiert und damit auch Ukrainer zu Russen gestempelt werden. Diese müssen dann womöglich an der Front gegen die eigenen Landsleute kämpfen, vielleicht sogar gegen den Onkel, Vater oder Bruder...? Und die jungen, nachgekarrten russischen Reservisten, ohne vernünftige militärische Ausbildung, werden verheizt, wohl nur, damit Putin etwas Zeit gewinnt... Und die Söhne der russischen Elite bleiben von all dem unbehelligt. Die Wut der Bürger dürfte sich so richtig entladen, wenn die ersten Gefallenen zurück in die Heimat gebracht werden. Sie werden fragen, weshalb ihre Kinder in den Tod getrieben wurden - und es wird keine ehrlichen Antworten geben.

@17:39 Uhr von Frankfurter Bürger

Ich bin gegen die Täter-Opfer-Umkehr. Viele Russen finden und fanden den Krieg bisher ganz ok, meinen nur, nicht selbst kämpfen zu müssen / wollen.

Stelle ich mir vor, das wir hier nun Ukrainer, die vor der Menschen-verachtenden russischen Armee flüchten, um dann hier vor wohlsituierten jungen Russen stehen, die dann scheinheilig "Asyl" rufen, wird mir unwohl.

Russen müssen lernen, Verantwortung für ihr eigenes Land zu übernehmen!

So'n Quatsch! Purer Quatsch!

Referendum der ganz eigenen Art

 

100.000 Russen alleine nach Kasachstan. Von der Ausreise in andere Länder ganz abgesehen: das ist ein Referendum in Russland der ganz eigenen Art.

 

Die Russen stimmen mit den Füßen ab. Nicht für Putin und nicht für die Zugehörigkeit zu Russland. Warum soll in der Ukraine jemand für Russland "stimmen" ? Das ist absurd.

 

Die Besten sterben nicht gern jung

Auch nicht für Mother Russia . In England ,den U.S.A, der B.R.D dürften sich bei solch einem Szenario ähnliche Szenen abspielen.Die vernetzten Computer Cosmopolititen haben scheinbar auch ein Generationsproblem mit der eigenen Wertigkeit in Nationalen Fragen.Videos und Clips von der Front zeigen vielfach ärmere ,arabisch ,asiatische und ältere Sodaten sowie  Material aus der Breschnew Ära .Videos von der Fluchtroute  Mc Fitte Dressmen Flüchtlinge in Fahrzeugen moderner Bauart. Krieg in Russland ist wohl auch eine Frage von Arm und Reich ,bei der Flucht schaut es ähnlich aus.

Meine Kollegen sind nach Berlin "emigriert", um dem Wehrdienst

Meine Kollegen sind nach Berlin "emigriert", um dem Wehrdienst zu entkommen. Ich habe mich leider auf meinen korrekten Antrag verlassen. (MP-Söhne schafften es auch hier).

Ich werde es niemand verdenken, der sich jeder Art von Wehrpflicht entzieht.

@18:00 Uhr von heinzi123

Bin selber Pazifist und Wehrdienstverweigerer. Aber als Ukrainer hätte ich mich auch aus dem Staub gemacht.

Klug, beispielhaft. Sollen alle machen, auf allen Seiten.

Zitat von Coachcoach (17:32…

Zitat von Coachcoach (17:32 Uhr) : "Alle, die weg sind, sind nicht an einer Front"

... und auch nicht im Widerstand gegen das Regime in Moskau. Das zentrale Problem bleibt damit unangetastet.

@Frankfurter Bürger

"Wer aber nur ein kommodes Leben in Freiheit schmarotzen will, ansonsten der Diktatur aber durchaus zugeneigt ist, hat hier nichts verloren"

 

Unterirdisch, was Sie schreiben. "Kommodes Leben in Freiheit schmarotzen?"

Und woher wissen Sie, dass diese Menschen der Diktatur zugeneigt seien? Selber kommod auf dem Sofa sitzen ohne in einer Diktatur leben zu müssen und anderen vorschreiben wollen, dass sie sich gefälligst zwischen Kanonenfutter und Arbeitslager entscheiden sollen?

Wer den Kriegsdienst ablehnt, verdient jede Unterstützung. 

@17:55 Uhr von Frankfurter Bürger

[...]
Ich bin eher optimistisch, aber es braucht eine knallharte westliche Position. Die „Salonpazifisten“ agieren als Putins 5. Kolonne, vielleicht bloß aus Naivität, was aber in diesem Kontext doch eher sträflich dumm ist. 

 

Stimme Ihnen da 100% zu. Kanzler Scholz spricht von "Führung in Europa" und versteckt sich aber hinter seiner SPD und macht Deutschland bei unseren Partnern unmöglich. Gemeinsame Lieferung aller Leopard-Länder, das ist exakt jetzt das richtige Signal.

Faschisten und Imperialisten wie Putin begegnet man mit absoluter Härte - das sollten gerade wir Deutschen aus unserer eigenen Geschichte gelernt haben. Scheinbar nicht alle.
 

Ich bin da ihrer Meinung, aber ich befürchte gerade in dem östlichen Teil unserer Republik herrscht eine andere Stimmung. Da demonstrieren Freie Sachsen und Linke zwar nicht gemeinsam, aber mit ähnlichen (gleichen) Sprüchen.

 

@18:00 Uhr von heinzi123

Bin selber Pazifist und Wehrdienstverweigerer. Aber als Ukrainer hätte ich mich auch aus dem Staub gemacht.

Und für Russland hätten Sie gerne gekämpft?

@18:02 Uhr von krittkritt

Meine Kollegen sind nach Berlin "emigriert", um dem Wehrdienst zu entkommen. Ich habe mich leider auf meinen korrekten Antrag verlassen. (MP-Söhne schafften es auch hier).

Ich werde es niemand verdenken, der sich jeder Art von Wehrpflicht entzieht.

Richtig so. Ich hab leider auch in Kiel statt Berlin studiert - und schwupps, war ich weg, weil die BRD ohne mich nicht konnte. War ZDLer, die Zeit hat mein Studium gekostet. 

Zusammenbruch

Zitat von UnwichtigeMeldung (17:48 Uhr) : "Seien wir doch einfach etwas optimistisch, dass Russki Mir bald zusammenbricht."

So wie Nordkorea ?

Fake-News?

@17:30 Uhr von Karl Klammer

Das habe ich bisher nur aus der Ukraine gelesen. Aber vielleicht haben Sie ja Quellen aus Russland?

Russlands Humankapital auf der Flucht

Immer mehr Arbeitsplätze bleiben leer , selbst die Rüstungsindustrie ist betroffen

 

@18:07 Uhr von Tremiro

Bin selber Pazifist und Wehrdienstverweigerer. Aber als Ukrainer hätte ich mich auch aus dem Staub gemacht.

Und für Russland hätten Sie gerne gekämpft?

Könnte das eine dumme Frage sein? Was meinen Sie?

@18:07 Uhr von Tremiro

Bin selber Pazifist und Wehrdienstverweigerer. Aber als Ukrainer hätte ich mich auch aus dem Staub gemacht.

Und für Russland hätten Sie gerne gekämpft?

Nur mit den Tasten (ohne hätte).

 

@18:08 Uhr von Diabolo2704

Zitat von UnwichtigeMeldung (17:48 Uhr) : "Seien wir doch einfach etwas optimistisch, dass Russki Mir bald zusammenbricht."

So wie Nordkorea ?

Oder Iran? Syrien? Die Taliban?

Eine schwierige Situation?

Es gibt bezüglich dieser Situation zwei gegensätzliche Meinungen:

.

A) Es ist gut das die Russenmänner fliehen um Putin zu schwächen und deshalb sollte man denen Asyl gewähren.

.

B) Wo die Russenmänner zu Hause im Sessel saßen fanden die Putins Angriffskrieg gut und jetzt wo sie selbst an die Front sollen, kneifen die auf einmal. Die sollen mal da bleiben was den inneren Druck auf Putin erhöht.

.

Meiner Meinung nach haben beide Theorien Ihre Berechtigung. Persönlich habe ich große Bedenken wegen den hohern Kosten für unser Sozialsystem wenn die Asyl bekommen und Wohnungen haben wir bekanntlich auch keine mehr. Erst Ukrainer, jetzt Russen und die Asylanträge von den bisherigen Antragstellern aus Syrien, Afghanistan etc, haben auch schon wieder abnormale Höhen angenommen. Wo soll das noch hinführen? Ich sehe unseren sozialen Frieden so langsam gefährdet.

 

 

Wenn Asyl, dann bitte mehr Mittel für die Schulen

Bei allem Verständnis für die Notwendigkeit von Integration und Gewährung von Asyl... Dann aber bitte auch Lösungen schaffen und nicht wie 2015 unverändert erwarten, dass die Gesellschaft es schon irgendwie selber regeln wird. Meine Tochter (und viele andere) muss inzwischen in der Grundschule ukrainischen Kindern im laufenden Unterricht Mathe beibringen, was sie selbst erst lernen muss u. bald dem Stoff hinterherhinkt. Weil die Lehrerin vorher schon am Limit war u. manche der Kinder kein Deutsch sprechen. Wie wäre es, diesen Kindern erstmal Deutschunterricht zu spendieren u. die Integration auf Fächer wie Sport, Kunst und Musik zu beschränken. Es kann doch nicht alles auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden, wofür seit 7 Jahren keine Lösungen geschaffen wurden.

Unsere Politiker schaffen es einfach nicht, strukturelle Lösungen zu finden. Statt dessen werden sinnfrei immer wieder Milliarden aus dem Fenster geschmissen (Vgl. Bund der Steuerzahler).

@17:32 Uhr von Coachcoach

>>"Alle, die weg sind, sind nicht an einer Front etc. Bravo!"<<

.

..... und was kommt dann?

 

Zurückschicken

Zitat von Coachcoach (17:53 Uhr) : "wollt ihr die Jungs zurückschicken"

So ist es. Für jeden, der sich erst nach Ankündigung der Teilmobilmachung darauf besinnt, daß er im Westen doch besser aufgehoben ist, gilt der Grundsatz des Genossen Gorbatschow : "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben."

Jedem Russen steht es frei, passiven Widerstand gegen die Spezialoperation zu leisten. Mit diesem Widerstand umzugehen, bindet ebenfalls Ressourcen, die für die Kriegsführung fehlen.

@17:37 Uhr von Nettie

>>"- oder ihnen ausgesetzt ist, sollte sich dem immer und überall entziehen können. Also Zuflucht gewährt bekommen. Das ist schlicht eine humanitäre Selbstverständlichkeit."<<

.

Naja? Vorher als die nicht gezogen wurden war ja die Welt für die noch in Ordnung und Putin´s Krieg ok sonst wären die doch schon vorher geflohen?

 

Schattenarmee im Anmarsch?

Wie verhindern die Länder, die nun russische Ausreisende aufnehmen, dass diese sich als Schattenarmee Putins entpuppen? Wie reagiert Kasachstan darauf?
Wie wird das in den EU - Ländern überprüft und verhindert? 
Meiner Meinung nach müssen diese Menschen aufgenommen aber eben auch überprüft werden. 
Und das wird unter den gegebenen Umständen kaum möglich sein. Es sei denn, man schafft größere Einrichtungen, die unter Kontrolle gehalten werden können. 
Aber da bewegen wir uns Menschenrechtlich auf ganz dünnem Eis. 
Haben sich Frau VdL oder sonstige EU - Funktionäre schon dazu geäußert? 
Die Probleme gehen uns nicht aus. Im Gegenteil.

Warum kann ich klären @18:00 Uhr von MehrheitsBürger

 

100.000 Russen alleine nach Kasachstan. Von der Ausreise in andere Länder ganz abgesehen: das ist ein Referendum in Russland der ganz eigenen Art.

 

Die Russen stimmen mit den Füßen ab. Nicht für Putin und nicht für die Zugehörigkeit zu Russland. Warum soll in der Ukraine jemand für Russland "stimmen" ? Das ist absurd.

 

 

Mit einem dem Vorbild von Herrn P. zugeschriebenen Zitat.

Es gilt doch dort seit Generationen das angebliche Stalin-Zitat:
"Die Leute, die die Stimmen abgeben, entscheiden nichts.
Die Leute, die die Stimmen auszählen, entscheiden alles."

@18:05 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Coachcoach (17:32 Uhr) : "Alle, die weg sind, sind nicht an einer Front"

... und auch nicht im Widerstand gegen das Regime in Moskau. Das zentrale Problem bleibt damit unangetastet.

Was ist das zentrale Problem? Moskau? So einfach ist die Welt?

War sie noch nie, wirklich nicht.

Besser

Zitat von Coachcoach (17:56 Uhr) : "Oder in den Knast/Gulag? Das kann doch niemand besser finden."

Inwiefern ist Gefängnis nicht besser als Kriegsdienst für die russische Armee im Krieg gegen die Ukraine ?

@17:37 Uhr von Nettie

- oder ihnen ausgesetzt ist, sollte sich dem immer und überall entziehen können. Also Zuflucht gewährt bekommen. Das ist schlicht eine humanitäre Selbstverständlichkeit.

Aber das menschliche Verhalten hat auch die weitere 3.Variante zur Verfügung (Freeze/Mundhalten - Fliehen - Kämpfen).

Kämpfen gemeint als Kampf gegen das mörderische Tun eines Putin, der ähnliche psychische Störungen wie ein Hitler aufweist. Bei uns werden heute die Menschen geehrt, die sich diesem gestörten Hitler und den anderen entgegengesetzt haben

 

@17:56 Uhr von Adeo60

>>"Dieser Ukraine Krieg steckt voller menschenverachtender Perversitäten. Ich will mir nicht viorstellen, was geschieht, wenn Putin nach den Referenden Landesteile annektiert und damit auch Ukrainer zu Russen gestempelt werden. Diese müssen dann womöglich an der Front gegen die eigenen Landsleute kämpfen, vielleicht sogar gegen den Onkel, Vater oder Bruder...? Und die jungen, nachgekarrten russischen Reservisten, ohne vernünftige militärische Ausbildung, werden verheizt, wohl nur, damit Putin etwas Zeit gewinnt... Und die Söhne der russischen Elite bleiben von all dem unbehelligt. Die Wut der Bürger dürfte sich so richtig entladen, wenn die ersten Gefallenen zurück in die Heimat gebracht werden. Sie werden fragen, weshalb ihre Kinder in den Tod getrieben wurden - und es wird keine ehrlichen Antworten geben."<<

.

In der Tat schreckliche Szenarien die Sie da anführen. Aber vielleicht kippt ja das Regime weil sich der Widerstand erhöht? 

 

@18:11 Uhr von Thomas B.

Vor etwa zwei Wochen stand einhellig im Forum zu lesen "Alle Russen stünden hinter Putin, alle Russen seien zu bestrafen, allen Russen sei die EU Einreise zu versagen". Langsam müsste es jedem klar sein, wie inkorrekt das war. Bürger der alten DDR wissen doch noch, ob der Wahlergebnisse. Unsere Medien wären gut beraten über Russland neutral und sachlich zu berichten, statt pauschal alles was mit "russ" beginnt zu verurteilen. Dann wäre ein kleiner Schritt in die richtige Richtung getan.  Jede russische Familie, die in der EU oder DE Schutz sucht und findet, erfährt unsere Werte und tragen sie wie Botschafter zurück in ihre Heimat. Das hilft einem Sturz Putins mehr, als ständig Propaganda - denn Propaganda hören die Russen im eigenen Land schon genug.

das ist eine fromme Hoffnung, aber 1000mal besser als die bleibt zuhause und kämpft gegen das Regime-Haltung.

@18:13 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Alle, die weg sind, sind nicht an einer Front etc. Bravo!"<<

.

..... und was kommt dann?

 

Der nächste. Noch einer weniger.

Die Russische Föderation hat

immerhin 35 Millionen Männer im wehrfähigen Alter. Da müssen sich schon sehr viele auf die Socken machen, um die Schlagkraft der Armee signifikant einzuschränken.

@18:00 Uhr von heinzi123

Bin selber Pazifist und Wehrdienstverweigerer. Aber als Ukrainer hätte ich mich auch aus dem Staub gemacht.

Sie sind doch einer derjenigen, die am allerlautesten für die Unterwerfung der Ukraine argumentieren. Hauptsache, es kostet uns keinen Euro.

Jetzt doch keine bedingungslose Kapitulation mehr als Empfehlung aus der Ferne?

Atomdrohung

Zitat von UnwichtigeMeldung (17:44 Uhr) : "Diesmal muss der Westen eine Atomdrohung knallhart kontern."

Das ist gar nicht nötig. Die Atomdrohung entspricht nicht der geltenden russischen Nukleardoktrin, wonach ein nuklearer Erstschlag ausschließlich dann vorgesehen ist, wenn der Bestand des russischen Staates in unmittelbarer Gefahr ist.

Ignorieren reicht. Und natürlich den Kreml-Propagandisten widersprechen, die hier allzeit den sofortigen Weltuntergang an die Wand malen, seit die EU und die NATO den russischen Zivilisationsbruch nicht achselzuckend hingenommen haben.

@18:02 Uhr von krittkritt

Meine Kollegen sind nach Berlin "emigriert", um dem Wehrdienst zu entkommen. Ich habe mich leider auf meinen korrekten Antrag verlassen. (MP-Söhne schafften es auch hier).

Ich werde es niemand verdenken, der sich jeder Art von Wehrpflicht entzieht.

Ich war vor einem halben Jahrhundert mit 500000 Kameraden im Lande um die Staatsgrenzen zu verteidigen . Heute fehlt mir dafür jegliche Motivation da es keine Grenzen gibt die verteidigt werden könnten .

@18:15 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Coachcoach (17:53 Uhr) : "wollt ihr die Jungs zurückschicken"

So ist es. Für jeden, der sich erst nach Ankündigung der Teilmobilmachung darauf besinnt, daß er im Westen doch besser aufgehoben ist, gilt der Grundsatz des Genossen Gorbatschow : "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben."

Jedem Russen steht es frei, passiven Widerstand gegen die Spezialoperation zu leisten. Mit diesem Widerstand umzugehen, bindet ebenfalls Ressourcen, die für die Kriegsführung fehlen.

Das ist gefährlicher Unsinn: Die Jungs im Gulag nützen niemand. da kommen sie kaputt oder als Diebe im Gesetz raus - aber nicht als Demokraten.

@18:05 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Coachcoach (17:32 Uhr) : "Alle, die weg sind, sind nicht an einer Front"

... und auch nicht im Widerstand gegen das Regime in Moskau. Das zentrale Problem bleibt damit unangetastet.

Dann müssen Sie aber auch alle anderen Flüchtlinge in Deutschland wieder zurück in ihre Heimat schicken, damit die dort gegen die politische Situation kämpfen. 
Denn dort ist es teilweise ähnlich wie in Russland, oft auch noch schlimmer. 
Und ob sich irgendein Mensch wünschen sollte, dass in Russland eine Revolution gegen Putin stattfindet, um dann noch ganz andere an die Macht zu befördern? 
An Friedensverhandlungen, so schnell wie möglich, geht kein Weg vorbei.

@18:18 Uhr von Coachcoach

Was ist das zentrale Problem? Moskau?

Ja, das zentrale Problem ist das Regime in Moskau.

 So einfach ist die Welt?

War sie noch nie, wirklich nicht.

Meistens ist sie nicht so einfach, manchmal aber doch.

Zielgruppe

Zitat von heinzi123 (18:00 Uhr) : "Aber als Ukrainer hätte ich mich auch aus dem Staub gemacht."

Haben Sie nicht verstanden, daß es in dem Artikel gar nicht um fluchtwillige Ukrainer geht ? Ist in Ihrer Welt noch für irgendetwas anderes Platz als für Hetze gegen die Ukraine ?

Nur eine Frage der Zeit und Putin...

... erklärt allen, dass die ausgereisten Russen im Ausland militärisch geschützt werden müssen. Die Gebiete, in denen sie dort leben sollten sich dann per Referendum an Russland anschließen.

 

Wenn's nicht so traurig wäre ...

@18:19 Uhr von Diabolo2704

Zitat von Coachcoach (17:56 Uhr) : "Oder in den Knast/Gulag? Das kann doch niemand besser finden."

Inwiefern ist Gefängnis nicht besser als Kriegsdienst für die russische Armee im Krieg gegen die Ukraine ?

Gulag ist nicht besser als im Westen.

Wirklich nicht.

17:44 Uhr von UnwichtigeMeldung

Diesmal muss der Westen eine Atomdrohung knallhart kontern. Es ist leider der einzige Weg. Wenn man das schon von Anfang an gemacht hätte, würden 1000ende Menschen vielleicht noch leben. 

+

Sie meinen also, Herr Biden sollte auf das peinliche Geschwurbel Putins, Russland hätte teilweise Waffen die denen des Westens überlegen sein sollen, antworten, dass auch sie wenn sie wollten was könnten, was die Russen selber nicht könnten selbst wenn sie wollen würden?

@18:23 Uhr von Koblenz

Meine Kollegen sind nach Berlin "emigriert", um dem Wehrdienst zu entkommen. Ich habe mich leider auf meinen korrekten Antrag verlassen. (MP-Söhne schafften es auch hier).

Ich werde es niemand verdenken, der sich jeder Art von Wehrpflicht entzieht.

Ich war vor einem halben Jahrhundert mit 500000 Kameraden im Lande um die Staatsgrenzen zu verteidigen . Heute fehlt mir dafür jegliche Motivation da es keine Grenzen gibt die verteidigt werden könnten .

Das wäre jetzt auch sehr viel anstrengender. Puh!

@18:02 Uhr von krittkritt

Meine Kollegen sind nach Berlin "emigriert", um dem Wehrdienst zu entkommen. Ich habe mich leider auf meinen korrekten Antrag verlassen. (MP-Söhne schafften es auch hier).

Ich werde es niemand verdenken, der sich jeder Art von Wehrpflicht entzieht.

Ich wäre selbst wahrscheinlich zu feige, um so heldenhaft zu kämpfen wie die ehrenvollen Ukrainer gegen die russischen Menschenschänder.

Ich bin heute eigentlich nur gespannt, ob Peskow heute Abend verkündet, dass die Zustimmung zu Russland in den Zwangsabstimmungen bei 108 % oder 166 % lag.

Mir wird schlecht…

 

Sich entziehen

Zitat von krittkritt (18:02 Uhr) : "Ich werde es niemand verdenken, der sich jeder Art von Wehrpflicht entzieht."

Man kann sich dem Wehrdienst auch entziehen, ohne das Land zu verlassen. Ausreise ist halt bloß bequemer.

17:39 Uhr von Frankfurter Bürger

 

"Flucht vor dem Einberufungsbescheid ist kein Grund für Asyl"

...

 

Asyl schützt nur vor politischer Verfolgung. Die ist in Russland eh gegeben.

 

Ansonsten gibt es den Subsidiären Schutz, wie z.B.  bei Syrern.

@18:23 Uhr von Diabolo2704

Das ist gar nicht nötig. Die Atomdrohung entspricht nicht der geltenden russischen Nukleardoktrin, wonach ein nuklearer Erstschlag ausschließlich dann vorgesehen ist, wenn der Bestand des russischen Staates in unmittelbarer Gefahr ist.

Dabei vergessen Sie, dass leider nicht entscheidend ist, was das Völkerrecht als "Gefahr für den Bestand des russischen Staates" erachtet.

Entscheidend für den möglichen Einsatz der Atomwaffen ist ausschließlich, was Putin als eine solche Gefahr erachtet. Es reicht sogar, wenn er etwas nicht als Gefahr erachtet, sondern es lediglich zur Gefahr erklärt. Jede Fliege, die von EU-Territorium auf russisches Territorium fliegt, kann von ihm ohne weiteres zu einer solchen Gefahr erklärt werden.

Und Sie vergessen, dass ab Freitag das Territorium, das Putin als russisches Territorium ansieht, um einen bedeutenden Teil der Ukraine erweitert sein wird.

@17:32 Uhr von Coachcoach

Alle, die weg sind, sind nicht an einer Front etc. Bravo!

Richtig.

Die Kommunisten machen jetzt das was linke hier immer fordern. es ist Krieg und keiner geht hin.

@18:23 Uhr von Koblenz

Meine Kollegen sind nach Berlin "emigriert", um dem Wehrdienst zu entkommen. Ich habe mich leider auf meinen korrekten Antrag verlassen. (MP-Söhne schafften es auch hier).

Ich werde es niemand verdenken, der sich jeder Art von Wehrpflicht entzieht.

Ich war vor einem halben Jahrhundert mit 500000 Kameraden im Lande um die Staatsgrenzen zu verteidigen . Heute fehlt mir dafür jegliche Motivation da es keine Grenzen gibt die verteidigt werden könnten .

Ja, wir wollten auch bei nicht anerkannter Wehrdienstverweigerung nach Berlin damals - war dann nicht nötig. ABER: Im Wehrdienst erschießt man noch aber noch keinen.... Dann sollten die Russen - Hunderttausende - aufstehen und verweigern und nicht nur fliehen....die lassen die anderen Russen im Land, die Ihre Meinung sagen, alleine.

18:22 Uhr von nelumbo

 

"Die Russische Föderation hat immerhin 35 Millionen Männer im wehrfähigen Alter"

...

 

Wo haben Sie diese Zahl her? Aus dem Finger gesaugt?

Da reicht schon "Kinderreich" zu sein, um nicht eingezogen zu werden. 

 

Nich umsonst sind in der Einberufung dort bereits "Fehler passiert".

 

@17:55 Uhr von Frankfurter Bürger

[...]
Ich bin eher optimistisch, aber es braucht eine knallharte westliche Position. Die „Salonpazifisten“ agieren als Putins 5. Kolonne, vielleicht bloß aus Naivität, was aber in diesem Kontext doch eher sträflich dumm ist. 

 

Stimme Ihnen da 100% zu. Kanzler Scholz spricht von "Führung in Europa" und versteckt sich aber hinter seiner SPD und macht Deutschland bei unseren Partnern unmöglich. Gemeinsame Lieferung aller Leopard-Länder, das ist exakt jetzt das richtige Signal.

Faschisten und Imperialisten wie Putin begegnet man mit absoluter Härte - das sollten gerade wir Deutschen aus unserer eigenen Geschichte gelernt haben. Scheinbar nicht alle.
 

 

Ja, schneinbar vertritt nicht jeder diese infantil-naive Ansicht, dass Deutschland niemals in den Krieg hineingezogen werden würde, egal was an Angriffswaffen geliefert wird. Es soll tatsächlich Mitbürger geben, die Deutschland nicht im Krieg gegen Russland sehen wollen. 

 

Solch "knallharte" Kerle, wie Sie beiden, werden das  nicht verstehen. 

 

 

@18:23 Uhr von Koblenz

Ich war vor einem halben Jahrhundert mit 500000 Kameraden im Lande um die Staatsgrenzen zu verteidigen. Heute fehlt mir dafür jegliche Motivation da es keine Grenzen gibt die verteidigt werden könnten.

Das stimmt so nicht ganz. Diese Grenzen gibt es nach wie vor, nur verlaufen sie etwas anders.

Da es heutzutage für uns primär nicht unbedingt darum geht, das deutsche Territorium zu verteidigen, sondern darum, unsere freie und demokratische Lebenweise zu verteidigen, verlaufen diese Grenzen um EU- und NATO-Gebiet herum.

@18:00 Uhr von heinzi123

Bin selber Pazifist und Wehrdienstverweigerer. Aber als Ukrainer hätte ich mich auch aus dem Staub gemacht.

Thema ist aber der russische Exodus...wissen Sie ja.

Bitte gut vorbereiten

Ich denke, in Kasachstan ist ihre Reise noch nicht zu Ende. So hat die Politik ein bißchen Zeit für Vorbereitungen und kann nachher nicht sagen, dass dies nicht vorhersehbar war.

@17:39 Uhr von Frankfurter Bürger

Ich bin gegen die Täter-Opfer-Umkehr. Viele Russen finden und fanden den Krieg bisher ganz ok, meinen nur, nicht selbst kämpfen zu müssen / wollen.

Stelle ich mir vor, das wir hier nun Ukrainer, die vor der Menschen-verachtenden russischen Armee flüchten, um dann hier vor wohlsituierten jungen Russen stehen, die dann scheinheilig "Asyl" rufen, wird mir unwohl.

Russen müssen lernen, Verantwortung für ihr eigenes Land zu übernehmen!

Das mit der dem Grund für Asyl un der erantwortung für ihr eigenes Land sieht unser Ampel Regierung aber ganz anders.

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