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Ihre Meinung zu Patagonia-Gründer: "Die Erde ist jetzt unser einziger Aktionär"

Patagonia-Gründer Chouinard hat sein milliardenschweres Bekleidungsunternehmen an eine gemeinnützige Stiftung übertragen. Alle Gewinne sollen in den Kampf gegen den Klimawandel fließen - das sind allein in diesem Jahr 100 Millionen Dollar.

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97 Kommentare

Kommentare

Nettie
Patagonia-Gründer: "Die Erde ist jetzt unser einziger Aktionär"

Wenn sämtliche Geldtransfers der gemeinnützigen Stiftung, an die der Gründer von Patagonia sein milliardenschweres Bekleidungsunternehmen übertragen hat öffentlich zugänglich gemacht (= von jedem jederzeit nachvollzogen werden können), ist sie das wirklich.

Und damit auch alle ihre Bewohner.

Francis Fortune
Win-Win Situation

Ein Artikel, der Hoffnung macht. Das Unternehmen bleibt bestehen, bleibt wirtschaftlich, und die Gewinne kommen einem nachhaltigen und guten Zweck zugute. Hoffentlich regt das den ein oder anderen Groß-Unternehmer an, ebenfalls in diese Richtung zu denken und zu handeln. Warum fallen mir da spontan die Namen Bezos und Musk ein?

rimitino
Oh "Mein lieber Gott"!

Wer den Film im TV über Südamerika, Brasilien, aufmerksam gesehen hat, was dort alles abgeholst wird, der fast sich an die Birne und fragt sich, ob wir Menschen den Verstand verloren haben! Man weint sogar, wenn man selber einmal vor Ort war und die Mutter Natur gesehen hat, wie wunderbar sie ist! Selbstverständlich sind wir, die BRD linear beteiligt, weil wir Waren aus Brasilien kaufen, welche, ist unbedeutend dabei. Deutschland sollte auf jegliche Waren aus Brasilien verzichten und der dortigen Regierung muß dies mitgeteilt werden!. 

D. Hume
Respekt

Beeindruckende Entscheidung und ein interessanter Ansatz. Vielleicht nimmt der ein oder andere Großkapitalist ja einen Anreiz mit auf den Weg.

SirTaki
Jeder kann mit seinem Besitz verfahren wie er möchte

Stiftungen waren immer schon ein Inbegriff solidarischer und gemeinnütziger Geldanlage, denn sinnstiftend sollen sie Gutes bringen. So auch im Bekleidungsfall, der nun Millionen in den Klimaschutz spülen wird. Was mich immer misstrauisch werden lässt, ist die Ehrlichkeit und Transparenz der Verantwortlichen, die hier solches Erbe antreten und verwalten sollen. Geld stinkt nicht und für manche werden sich Begierden und Gier einschleichen, an das Geld zu kommen. Das ist eine Befürchtung, die leider immer wieder bestätigt wird. Vorbildfunktion haben solche Stiftungen durchaus, zeigen sie auch, dass es Leute mit Reichtum gibt, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und den Dank weiter geben. Aber genauso wie klimafreundliche, grüne Geldanlagen nicht zu unvorsichtigem Handeln verleiten sollten, muss man im internationalen Rahmen genau hinsehen, wo die Gelder eingesetzt oder verbraten werden. Setzen wir auf vertrauensvolle und konsequente Kontrollen.

FakeNews-Checker
Stiftungen als Steueroasen

Um  keine    noch  so  abwegige   Geschäftsidee  verlegen,  um  aus  Geld  noch  mehr  Geld  zu  machen.   Und  die  Differenz  von  einer  zur  nächsten  Milliarde  heißt:   Noch  mehr  Erderwärmung  und  Klimawandel

Mauersegler
@11:51 Uhr von Sparpaket

Kritik:

Wenn die Eigentümerfamilie wirklich die Ressourcen der Erde schonen wollte, sollte sie den Laden ganz dichtmachen. 

 

Und warum?

 

D. Hume
@12:02 Uhr von FakeNews-Checker

Um  keine    noch  so  abwegige   Geschäftsidee  verlegen,  um  aus  Geld  noch  mehr  Geld  zu  machen.   Und  die  Differenz  von  einer  zur  nächsten  Milliarde  heißt:   Noch  mehr  Erderwärmung  und  Klimawandel

Was wollen Sie uns sagen? Dass Sie den Artikel nicht gelesen haben? Das ist nämlich die Essenz die ich aus Ihrem Kommentar ziehe.

 

Anderes1961
@12:02 Uhr von FakeNews-Checker

Um  keine    noch  so  abwegige   Geschäftsidee  verlegen,  um  aus  Geld  noch  mehr  Geld  zu  machen.   Und  die  Differenz  von  einer  zur  nächsten  Milliarde  heißt:   Noch  mehr  Erderwärmung  und  Klimawandel

 

Um keine noch so abwegige Schwurbelei verlegen, um aus Blödsinn noch mehr Blödsinn zu machen.

 

Faktenfreies, nebulöses Rumgeraune. Wie immer. Sollten Sie tatsächlich daran interessiert sein, was dieses Unternehmen macht, empfehle ich für den Anfang:

 

"https://de.wikipedia.org/wiki/Patagonia_(Unternehmen)"

berelsbub

Guter Schritt, der hoffentlich viele Nachahmer findet. 

für die Investitionen kann man nur hoffen, dass ein altes Sprichwort aus dem Sport Anwendung findet: 

Steine statt Beine 

saschamaus75
@12:00 Uhr von SirTaki

>> Stiftungen waren immer schon ein

>> Inbegriff solidarischer und

>> gemeinnütziger Geldanlage

Also, in Dtl. sind diese (angeblich) gemeinnützigen Familienstiftungen (z.B. Quandt, Mohn, v.u.z.Guttenberg) einfach nur 100%-sorglos-Steuervermeidungsmodelle. -.-

Ich erkläre Ihnen mal kurz, wie das Ganze funktioniert. Also, d.h.:

1.) Sie spenden jeden Monat Ihre gesamten Bruttoeinkünfte an diese Stiftung, dadurch sinkt Ihr zu versteuerndes Einkommen schon mal auf NULL (keine Sorge, Sie haben ja weiterhin 100% Kontovollmacht und können frei über das Geld verfügen)

2.) wegen der Gemeinnützigkeit ist didese Stiftung von Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer befreit

3.) die Stiftung ist aber komplett Vorsteuerabzugsberechtigt, ergo können Sie Sich die Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückholen

4.) und wenn es dann mal ums Erben geht, dann vererben Sie ja auch kein Geld, sondern nur eine Kontovollmacht

 

Crazy, isn't it? oO

werner1955
einziger Aktionär

Warum Arbeitnehmern und Rentner erst viel Geld abnehmen un es dann in in oft linke idiologische Parteien versikern zu lassen.

Mit diesem System von Ausbeutungen, Übergewinnen und hohen Stueren wir der großen Masse der anständigen Bürgern und Rentnern jede möglichkeit genommen selbst aktiv und eigenverantwortlich etwas für die Umwelt zu tun.

 

Tarek94
@11:46 Uhr von Francis Fortune

Ein Artikel, der Hoffnung macht. Das Unternehmen bleibt bestehen, bleibt wirtschaftlich, und die Gewinne kommen einem nachhaltigen und guten Zweck zugute. Hoffentlich regt das den ein oder anderen Groß-Unternehmer an, ebenfalls in diese Richtung zu denken und zu handeln. Warum fallen mir da spontan die Namen Bezos und Musk ein?

Das Unternehmen bleibt wirtschaftlich, weil das Unternehmen laut seiner Internetseite seine Produkte vor allem in Vietnam und Bangladesh im Auftrag von Fremdfirmen produzieren läßt (in Vietnam betragen die Löhne nur 1/3 der in China gezahlten Löhne)...

Sollte Herr Musk Ihrer Meinung nach seine Teslas auch in Billiglohnländern im Auftrag fertigen lassen?

Nachfragerin
Vorbildfunktion

Unser Planet braucht mehr Unternehmer wie Herrn Chouinard. Nachhaltigkeit sollte uns allen wichtiger sein als die rücksichtslose Maximierung des persönlichen Gewinns.

Für einen nachhaltigen Konsum braucht es allerdings Geld. In einem System, das auf der (globalen) Umverteilung von Arm nach Reich basiert, kann sich die Mehrheit der Menschen gar keine Produkte von Patagonia leisten.

Tarek94
@11:52 Uhr von D. Hume

Beeindruckende Entscheidung und ein interessanter Ansatz. Vielleicht nimmt der ein oder andere Großkapitalist ja einen Anreiz mit auf den Weg.

Bosch ist schon seit 1964 eine Stiftung. Offensichtlich haben die aber eine schlechtere Werbeabteilung... ;)

werner1955
@11:52 Uhr von D. Hume

Beeindruckende Entscheidung und ein interessanter Ansatz. Vielleicht nimmt der ein oder andere Großkapitalist ja einen Anreiz mit auf den Weg.

Und wer wird dann noch Steuern zahlen?

Die Stiftung wird also keine Gewinne mehr versteuern. bedeute das die Bürger und Kunden diese Ausfälle über verbrauchs oder Mehrwertstueren überalle ausgleichen müssen.

Besser wäre die Firmen würden insgesamt weniger Gewinne mach durch günstige Preise und den Kunden damit die möglichkeit zu geben selbst zu entscheiden was Sie für die Umwelt tun können.

proehi
Ist Stiftung gleich gut?

Ich habe ja nichts grundsätzlich gegen Stiftungen, im Gegenteil.

+

Sind allerding die Unternehmen, die steuerbegünstigt ihre Gewinne an Stiftungen abführen die „besseren“ Unternehmen, Dieselskandal und Bosch z.B.? Und ist es angemessen, dass der Staat auf Steuereinnahmen verzichtet und eine Stiftung über die als gemeinnützig anerkannten Stiftungsziele mit zum Teil enormen Mitteln selber in die Politik eingreift, allein dadurch, dass sie über die Mittelvergabe entscheidet, die Bill und Melinda Gates Stiftung z.B.? Je mehr Unternehmen Stiftungen werden, umso geringer die Einnahmen aus Unternehmensgewinnen die dann unsere demokratisch gewählten Vertreter transparent zu unser aller Nutzen verwenden könnten. Und sicherlich kann man auch einmal geteilter Meinung darüber sein, wie die Stiftungsziele am Besten oder überhaupt erreicht werden.

+

Hohe ökologische Standards sind löblich, befördern damit das Gewissen des Kunden und den Umsatz. Soziale Standards müssen deshalb kein Stiftungsziel sein.

Anderes1961
@12:51 Uhr von werner1955

Warum Arbeitnehmern und Rentner erst viel Geld abnehmen un es dann in in oft linke idiologische Parteien versikern zu lassen.

Mit diesem System von Ausbeutungen, Übergewinnen und hohen Stueren wir der großen Masse der anständigen Bürgern und Rentnern jede möglichkeit genommen selbst aktiv und eigenverantwortlich etwas für die Umwelt zu tun.

 

 

Auch Ihnen lege ich mal für den Anfang den von mir verlinkten Wiki-Artikel mal zu lesen, statt mit üblen Unterstellungen Schmähkritik vom Stapel zu lassen.

 

Die Floskel des Jahres 2021 "Eigenverantwortung" hätten Sie sich dann nämlich sparen können.

FakeNews-Checker
Ach wie selbstlos und edel

Das  selbe  könnte  man  ja  auch  als  Unternehmer  statt  als  Stiftung  machen.  Aber  mit  null  Steuern  zahlen  wär´s  dann  nichts.

Tarek94
@12:55 Uhr von Nachfragerin

Unser Planet braucht mehr Unternehmer wie Herrn Chouinard. Nachhaltigkeit sollte uns allen wichtiger sein als die rücksichtslose Maximierung des persönlichen Gewinns.

Für einen nachhaltigen Konsum braucht es allerdings Geld. In einem System, das auf der (globalen) Umverteilung von Arm nach Reich basiert, kann sich die Mehrheit der Menschen gar keine Produkte von Patagonia leisten.

Vor allen Dingen können sich die Menschen die Produkte nicht leisten, die Herrn Chouinards Produkte in Vietnam und Bangladesh herstellen... ;)

Anderes1961
@12:55 Uhr von Nachfragerin

Unser Planet braucht mehr Unternehmer wie Herrn Chouinard. Nachhaltigkeit sollte uns allen wichtiger sein als die rücksichtslose Maximierung des persönlichen Gewinns.

Für einen nachhaltigen Konsum braucht es allerdings Geld. In einem System, das auf der (globalen) Umverteilung von Arm nach Reich basiert, kann sich die Mehrheit der Menschen gar keine Produkte von Patagonia leisten.

 

Chouinard ist nicht der einzige Unternehmer, der so denkt.

 

Ich zitiere mal aus dem Wiki-Artikel über das Unternehmen:

 

"Patagonia war 2002 Mitbegründer der Allianz One Percent for the Planet. Dieser freiwillige Zusammenschluss von Unternehmen verpflichtet sich, 1 % des Gesamtumsatzes oder 10 % des Gewinns an Umweltorganisationen zu spenden.[8] Laut eigenen Angaben hat Patagonia bis Mitte 2020 89 Millionen Dollar an insgesamt 1539 Umweltschutzgruppen gespendet"

weingasi1
@11:46 Uhr von Francis Fortune

Ein Artikel, der Hoffnung macht. Das Unternehmen bleibt bestehen, bleibt wirtschaftlich, und die Gewinne kommen einem nachhaltigen und guten Zweck zugute. Hoffentlich regt das den ein oder anderen Groß-Unternehmer an, ebenfalls in diese Richtung zu denken und zu handeln. Warum fallen mir da spontan die Namen Bezos und Musk ein?

Der Eigentümer von "Patagonia"ist 83 Jahre alt. Da haben die Herren Bezos und Musk ja noch ein paar Jährchen Zeit. Vllt machen die ja ähnliches. Deshalb weiss ich auch nicht, warum Ihnen diese Herren jetzt so "spontan" einfallen und was sie (möglicherweise) an Spenden und für wen/was leisten. Sie ?

 

nie wieder spd
@12:50 Uhr von saschamaus75

>> Stiftungen waren immer schon ein

>> Inbegriff solidarischer und

>> gemeinnütziger Geldanlage

Also, in Dtl. sind diese (angeblich) gemeinnützigen Familienstiftungen (z.B. Quandt, Mohn, v.u.z.Guttenberg) einfach nur 100%-sorglos-Steuervermeidungsmodelle. -.-

Ich erkläre Ihnen mal kurz, wie das Ganze funktioniert. Also, d.h.:

1.) Sie spenden jeden Monat Ihre gesamten Bruttoeinkünfte an diese Stiftung, dadurch sinkt Ihr zu versteuerndes Einkommen schon mal auf NULL (keine Sorge, Sie haben ja weiterhin 100% Kontovollmacht und können frei über das Geld verfügen)

2.) wegen der Gemeinnützigkeit ist didese Stiftung von Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer befreit

3.) die Stiftung ist aber komplett Vorsteuerabzugsberechtigt, ergo können Sie Sich die Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückholen

4.) und wenn es dann mal ums Erben geht, dann vererben Sie ja auch kein Geld, sondern nur eine Kontovollmacht

Crazy, isn't it? oO

Von Steuerverbrechern pfiffig konstruiert. 

Aber wo genau bleibt da die Gemeinnützigkeit?

D. Hume
@12:57 Uhr von werner1955

Beeindruckende Entscheidung und ein interessanter Ansatz. Vielleicht nimmt der ein oder andere Großkapitalist ja einen Anreiz mit auf den Weg.

Und wer wird dann noch Steuern zahlen?

Die Stiftung wird also keine Gewinne mehr versteuern. bedeute das die Bürger und Kunden diese Ausfälle über verbrauchs oder Mehrwertstueren überalle ausgleichen müssen.

Besser wäre die Firmen würden insgesamt weniger Gewinne mach durch günstige Preise und den Kunden damit die möglichkeit zu geben selbst zu entscheiden was Sie für die Umwelt tun können.

Erwarten Sie von mir keine Antwort. Ihren Kommunikationsstil habe ich gestern kennengelernt. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Anderes1961
@12:53 Uhr von Tarek94

[...]

Das Unternehmen bleibt wirtschaftlich, weil das Unternehmen laut seiner Internetseite seine Produkte vor allem in Vietnam und Bangladesh im Auftrag von Fremdfirmen produzieren läßt (in Vietnam betragen die Löhne nur 1/3 der in China gezahlten Löhne)...

Sollte Herr Musk Ihrer Meinung nach seine Teslas auch in Billiglohnländern im Auftrag fertigen lassen?

 

Man kann Verantwortung für Mitarbeiter auch dann übernehmen, wenn man in Billiglohnländern produzieren läßt:

 

"Die Nichtregierungsorganisation Erklärung von Bern verglich 2010 mittels Umfragen und Internetrecherchen bei 77 Modelabels die Standards der Arbeitsbedingungen in Produktionsländern. Patagonia wurde dabei in die zweitbeste Kategorie „Durchschnittliche“ von fünf Kategorien eingestuft.Im „Outdoorguide“ der Erklärung von Bern/Public Eye von 2012 erreichte Patagonia einen Platz in der höchsten Kategorie „Fortgeschrittene“."

 

Zitat aus dem Wiki-Artikel.

weingasi1
@11:51 Uhr von Sparpaket

Leider verfüge ich nicht über die notwendigen Kenntnisse im Stiftungsrecht der USA. Habe aber gehört, dass die Steuervorteile enorm sein sollen. Und der normale Geschäftsbetrieb läuft weiter.

Wenn man als Unternehmer genug Vermögen hat und auch nicht vorhat, sein Unternehmen in eine AG umzuwandeln, ist das wohl ein guter Kniff, das Unternehmen einer gemeinnützigen Stiftung zu unterstellen und Gewinne, sollten sie denn anfallen, an Hilfsorganisationen zu verteilen.

Kritik:

Wenn die Eigentümerfamilie wirklich die Ressourcen der Erde schonen wollte, sollte sie den Laden ganz dichtmachen. 

Und den Umsatz dann lieber den Firmen überlassen, die billigen Ramsch produzieren ? Bericht nicht gelesen ? "Patagonia" produziert auf hohen Standards, oder glauben Sie, wenn es diese Firma nicht mehr gibt, verzichten die Leute auf outdoor Bekleidung ? Wir haben einige Sachen von Patagonia. Das sind qualitativ sehr gute und hochwertige Sachen.

 

Anderes1961
@12:59 Uhr von Tarek94

Unser Planet braucht mehr Unternehmer wie Herrn Chouinard. Nachhaltigkeit sollte uns allen wichtiger sein als die rücksichtslose Maximierung des persönlichen Gewinns.

Für einen nachhaltigen Konsum braucht es allerdings Geld. In einem System, das auf der (globalen) Umverteilung von Arm nach Reich basiert, kann sich die Mehrheit der Menschen gar keine Produkte von Patagonia leisten.

Vor allen Dingen können sich die Menschen die Produkte nicht leisten, die Herrn Chouinards Produkte in Vietnam und Bangladesh herstellen... ;)

 

Doch. Können sie. Denn was diese Firma herstellt, ist ohnehin nur für Menschen von Bedeutung, die sich ein teures Hobby wie Bergsteigen leisten können.

Francis Fortune
@12:51 Uhr von werner1955

Warum Arbeitnehmern und Rentner erst viel Geld abnehmen un es dann in in oft linke idiologische Parteien versikern zu lassen.

Mit diesem System von Ausbeutungen, Übergewinnen und hohen Stueren wir der großen Masse der anständigen Bürgern und Rentnern jede möglichkeit genommen selbst aktiv und eigenverantwortlich etwas für die Umwelt zu tun.

 

Wie kommen Sie zu der Annahmen, dass die "große Masse der anständigen Bürger und Rentner" keine Möglichkeiten haben, "aktiv und eigenverantwortlich" etwas für die Umwelt zu tun? 

Was ist mit Mülltrennung, Müllvermeidung, Stromsparen und nachhaltiger Einkaufen, um nur wenige Beispiele aufzuzeigen, die mir gerade einfallen? 

(Bin mir nicht sicher, warum die erste Antwort von der Moderation gesperrt wurde, mal sehen ob es jetzt genehmigt wird?!?)

w120
@12:58 Uhr von Anderes1961

Warum Arbeitnehmern und Rentner erst viel Geld abnehmen un es dann in in oft linke idiologische Parteien versikern zu lassen.

Mit diesem System von Ausbeutungen, Übergewinnen und hohen Stueren wir der großen Masse der anständigen Bürgern und Rentnern jede möglichkeit genommen selbst aktiv und eigenverantwortlich etwas für die Umwelt zu tun.

 

Auch Ihnen lege ich mal für den Anfang den von mir verlinkten Wiki-Artikel mal zu lesen, statt mit üblen Unterstellungen Schmähkritik vom Stapel zu lassen.

Die Floskel des Jahres 2021 "Eigenverantwortung" hätten Sie sich dann nämlich sparen können.

Ich muss gestehen, dass ich die Firma nicht kannte.

Als erstes suche ich oft in Wlkepedia.

Grundsätzlich sind mit der Firma positive Ansätze verbunden (Benefit Corporation).

 

Was mich in dem Zusammenhang interessiert, dass sind die realen Bedingungen unter denen die Zulieferer produzieren.

Wenn hier vernünftige Bedingungen vorliegen, dann ist die Abgabe vom Gewinn ( One Percent for the Planet), wirklich vorbildl

Anderes1961
Schmähkritik

 

Es ist wirklich erstaunlich. Da wird über ein Unternehmen berichtet, daß sich sozial engagiert und einige Foristen haben nichts besseres zu tun, als dieses Unternehmen mit Schmähkritik zu überziehen.

 

Werte Mitforisten, wenn Sie kritisieren möchten, tun Sie es. Aber bitte mit Fakten und nicht mit nebulösem Rumgeraune als Pseudokritik. Und ein Unternehmen, daß sich sozial engagiert verbal niederzumachen hilft auch keinem weiter.

FakeNews-Checker
@12:58 Uhr von proehi

Ich habe ja nichts grundsätzlich gegen Stiftungen, im Gegenteil.

+

Sind allerding die Unternehmen, die steuerbegünstigt ihre Gewinne an Stiftungen abführen die „besseren“ Unternehmen, Dieselskandal und Bosch z.B.? Und ist es angemessen, dass der Staat auf Steuereinnahmen verzichtet und eine Stiftung über die als gemeinnützig anerkannten Stiftungsziele mit zum Teil enormen Mitteln selber in die Politik eingreift, allein dadurch, dass sie über die Mittelvergabe entscheidet, die Bill und Melinda Gates Stiftung z.B.?

Genau  so  schauts  aus.  Und  in  Deutschland  können  Menschen  in  Not  listenweise  solcher  vorgeblich  "caritativen"  Stiftungen   anschreiben  und  um  Unterstützung  bitten,  doch  von  keiner  einzigen  Stiftung  erhalten  sie  Hilfe.  Die  einen  antworten  gar  nicht  als  reine  Briefkasten-Stiftungen.  Und  andere  Stiftungen  bratzen  den  Antragstellern  all  ihre  winkeladvokatig  ausgebufften    Satzungsausschlußklauseln  entgegen  statt  mal  zu  helfen.

 

Mauersegler
Zur Information

Von der Patagonia-Website, also allgemein zugänglich:

"100 % der stimmberechtigten Anteile des Unternehmens gehen an den Patagonia Purpose Trust. Dessen Boardmitglieder setzen sich für den Schutz der Unternehmenswerte und der Mission von Patagonia ein: Wir sind im Geschäft, um unseren Heimatplaneten zu retten. 100 % der nicht stimmberechtigten Anteile gehen an das Holdfast Collective, eine gemeinnützige Organisationen, die sich dafür einsetzt, die Umwelt- und Klimakrise zu bekämpfen und die Natur zu schützen. Die Mittel dafür kommen von Patagonia: Jedes Jahr wird der gesamte Gewinn – das Geld, das wir über die Reinvestition in das Unternehmen hinaus erwirtschaften – als Dividende an das Holdfast Collective ausgeschüttet, um zur Bekämpfung der Umweltkrise beizutragen."

Moderation
Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,



bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.



Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.



Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation



P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

FakeNews-Checker
@11:50 Uhr von rimitino

Wer den Film im TV über Südamerika, Brasilien, aufmerksam gesehen hat, was dort alles abgeholst wird, der fast sich an die Birne und fragt sich, ob wir Menschen den Verstand verloren haben! Man weint sogar, wenn man selber einmal vor Ort war und die Mutter Natur gesehen hat, wie wunderbar sie ist! Selbstverständlich sind wir, die BRD linear beteiligt, weil wir Waren aus Brasilien kaufen, welche, ist unbedeutend dabei. Deutschland sollte auf jegliche Waren aus Brasilien verzichten und der dortigen Regierung muß dies mitgeteilt werden!. 

Mit  so  einer  Stiftung  ändert  sich  an  all  dem  überhaupt  nichts,  sondern  nur  Chouinand´s  Milliarden-Vermögen  steigt  weiter,  dank  Stiftung  dann  steuerfrei.

 

D. Hume
@13:04 Uhr von D. Hume

Beeindruckende Entscheidung und ein interessanter Ansatz. Vielleicht nimmt der ein oder andere Großkapitalist ja einen Anreiz mit auf den Weg.

Und wer wird dann noch Steuern zahlen?

Die Stiftung wird also keine Gewinne mehr versteuern. bedeute das die Bürger und Kunden diese Ausfälle über verbrauchs oder Mehrwertstueren überalle ausgleichen müssen.

Besser wäre die Firmen würden insgesamt weniger Gewinne mach durch günstige Preise und den Kunden damit die möglichkeit zu geben selbst zu entscheiden was Sie für die Umwelt tun können.

Erwarten Sie von mir keine Antwort. Ihren Kommunikationsstil habe ich gestern kennengelernt. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Entschuldigung Werner. Sie waren der falsche Adressat. Ich wollte an "12:56 Uhr von Tarek94" antworten.

 

saschamaus75
@13:03 Uhr von nie wieder spd

>> Aber wo genau bleibt da die Gemeinnützigkeit?

 

Die kommt, weil Sie im selben z.B. Golf- oder Tennisclub wie der Direktor Ihrer zuständigen OFD sind.

Das Ganze wird dann einfach im Separee bei einem Gläschen 40jährigen Cognac 'ausgehandelt'. -.-

w120
@13:03 Uhr von nie wieder spd

 Von Steuerverbrechern pfiffig konstruiert. 

Aber wo genau bleibt da die Gemeinnützigkeit?

 

Jemand, den ich gut kenne, wollte erst (nur) an den Tierschutz spenden, dann hat er aber eine Stiftung gegründet, die sich für benachteiligte Menschen einsetzt und dort die meisten Millionen reingesteckt.

 

Man sollte nicht immer nur an die riesigen Stiftungen denken, es gibt auch kleinere Sachen.

Dahinter steckt gesellschaftliches Engagement.

weingasi1
@12:59 Uhr von Tarek94

Unser Planet braucht mehr Unternehmer wie Herrn Chouinard. Nachhaltigkeit sollte uns allen wichtiger sein als die rücksichtslose Maximierung des persönlichen Gewinns.

Für einen nachhaltigen Konsum braucht es allerdings Geld. In einem System, das auf der (globalen) Umverteilung von Arm nach Reich basiert, kann sich die Mehrheit der Menschen gar keine Produkte von Patagonia leisten.

Vor allen Dingen können sich die Menschen die Produkte nicht leisten, die Herrn Chouinards Produkte in Vietnam und Bangladesh herstellen... ;)

Glauben Sie, dass sich in Brandenburg jeder Mitarbeiter einen Tesla leisten kann ? Ich frage mich immer, was solche Beiträge für einen Sinn haben.

 

FakeNews-Checker
@11:51 Uhr von Sparpaket

 

Kritik:

Wenn die Eigentümerfamilie wirklich die Ressourcen der Erde schonen wollte, sollte sie den Laden ganz dichtmachen. 

Genau.   Und  an  Chouinands  Milliarden-Vermögen  kann  man  auch  ermessen,  wieviel  Umwelt-  und  Klimaschaden damit   und  dafür   bereits  angerichtet  wurde.  Solche  Stiftungen  sind  nur  Augenwischerei  und  ideale  Steueroasen.

 

Mauersegler
@13:20 Uhr von Mauersegler

Das Unternehmen bleibt wirtschaftlich, weil das Unternehmen laut seiner Internetseite seine Produkte vor allem in Vietnam und Bangladesh im Auftrag von Fremdfirmen produzieren läßt

 

"Wie die meisten Textilfirmen stellen wir unsere Produkte nicht selbst her und wir sind auch nicht Inhaber der Firmen, die diese Aufgabe übernehmen. Wir arbeiten mit anderen Unternehmen auf der ganzen Welt zusammen und versuchen gemeinsam, die Schäden, die wir durch die Herstellung von Kleidung kollektiv verursachen, möglichst klein zu halten. Wir verpflichten unsere Zulieferer (und uns selbst) zur Einhaltung der höchsten Umwelt- und Sozialstandards in der Industrie."

 

"Bis 2025 sollen all unsere Kleidungsprodukte in Fabriken hergestellt werden, die Existenzlöhne zahlen.

Bis 2030 sollen alle Baumwoll- und Hanffasern, die in unseren Produkten verarbeitet werden, Regenerative-Organic-zertifiziert sein (was sehr hohe Standards bei der Sozialverantwortung voraussetzt)."

 

 

 

 

 

 

 

w120
@13:13 Uhr von Mauersegler

Von der Patagonia-Website, also allgemein zugänglich:

 

Was als Nächstes geplant ist

Wenn wir gefragt werden, was uns in Bezug auf die ökologischen und sozialen Auswirkungen am meisten am Herzen liegt, lautet unsere Standardantwort: „Alles!“ Dabei ist das Setzen von Prioritäten sehr wichtig und deshalb konzentrieren wir uns bis zum Jahr 2025 auf die folgenden drei Ziele:

Bis 2025 sollen all unsere Kleidungsprodukte in Fabriken hergestellt werden, die Existenzlöhne zahlen.

Bis 2030 sollen alle Baumwoll- und Hanffasern, die in unseren Produkten verarbeitet werden, Regenerative-Organic-zertifiziert sein (was sehr hohe Standards bei der Sozialverantwortung voraussetzt).

 

Das steht auch auf der Webside.

 

Dass bedeutet für mich übersetzt:

 

Bisher haben wir viele Zulieferer gehabt, die keine vernünftigen Löhne gerzahlt haben.

weingasi1
@13:07 Uhr von Anderes1961

Unser Planet braucht mehr Unternehmer wie Herrn Chouinard. Nachhaltigkeit sollte uns allen wichtiger sein als die rücksichtslose Maximierung des persönlichen Gewinns.

Für einen nachhaltigen Konsum braucht es allerdings Geld. In einem System, das auf der (globalen) Umverteilung von Arm nach Reich basiert, kann sich die Mehrheit der Menschen gar keine Produkte von Patagonia leisten.

Vor allen Dingen können sich die Menschen die Produkte nicht leisten, die Herrn Chouinards Produkte in Vietnam und Bangladesh herstellen... ;)

 

Doch. Können sie. Denn was diese Firma herstellt, ist ohnehin nur für Menschen von Bedeutung, die sich ein teures Hobby wie Bergsteigen leisten können.

Wieso ist Bergsteigen per se ein teures Hobby ?

Die Ausrüstung hält im Normalfall Jahrzehnte. Zumindest wenn sie von Patagonia ist. Da gibts aber ganz andere Hobbies und Bergsteigen muss man auch nicht am Mount Everest oder am K2.

FakeNews-Checker
Stiftungen als Steueroase

Wenn  Stiftungen  dieser  Art,  bei  denen  sogar  ganze  Milliarden-Unternehmen    rein  abtauchen  vor  dem  Finanzamt,     vorgeblich  etwas  für  Klimaschutz  tun,  dann  nur  mit  der  Motivation,  um  damit  noch  mehr  Geld  zu  machen.  Und  so  nützt  auch  die  nächste  stiftungsfinanzierte  Waldplantage  nichts,   aus  der  anschließend  der  Wald  auf  dem  Holzmarkt  zu  Geld  gemacht  wird,  damit  Chouinands  Profite  weiter  steigen.

Anderes1961
@13:11 Uhr von w120

[...]

Ich muss gestehen, dass ich die Firma nicht kannte.

Als erstes suche ich oft in Wlkepedia.

Grundsätzlich sind mit der Firma positive Ansätze verbunden (Benefit Corporation).

 

Was mich in dem Zusammenhang interessiert, dass sind die realen Bedingungen unter denen die Zulieferer produzieren.

Wenn hier vernünftige Bedingungen vorliegen, dann ist die Abgabe vom Gewinn ( One Percent for the Planet), wirklich vorbildl

 

Danke. So geht Kritik. Den Post sollte man ausdrucken und als Poster an die Wand hängen.

 

Ihre Skepsis ist nachvollziehbar. Die Firma kannte ich auch nicht, habe mich aber erst mal schlau gemacht, bevor ich hier was vom Stapel lasse.

 

Die Tätigkeiten der Firma werden von Organisationen überwacht, wie Sie dem Wiki-Artikel entnehmen können. Wenn man an den Angaben in Wiki zweifelt, kann man das als Ausgangspunkt nehmen und weiter recherchieren. Ich sehe aber keinen Grund an den guten Absichten des Unternehmens zu zweifeln.

harry_up
@13:15 Uhr von FakeNews-Checker

 

Wer den Film im TV über Südamerika, Brasilien, aufmerksam gesehen hat, was dort alles abgeholst wird, der fast sich an die Birne und fragt sich, ob wir Menschen den Verstand verloren haben! Man weint sogar, wenn man selber einmal vor Ort war und die Mutter Natur gesehen hat, wie wunderbar sie ist! Selbstverständlich sind wir, die BRD linear beteiligt, weil wir Waren aus Brasilien kaufen, welche, ist unbedeutend dabei. Deutschland sollte auf jegliche Waren aus Brasilien verzichten und der dortigen Regierung muß dies mitgeteilt werden!. 

 

 

Mit  so  einer  Stiftung  ändert  sich  an  all  dem  überhaupt  nichts,  sondern  nur  Chouinand´s  Milliarden-Vermögen  steigt  weiter,  dank  Stiftung  dann  steuerfrei.

 

 

 

 

Was außer Geld (und Ihrem Hass auf Habeck) spielt in Ihrem offensichtlich nicht sonderlich breit gefächerten Interessensspektrum eigentlich sonst noch eine Rolle?

 

Mauersegler
@13:24 Uhr von Anderes1961

Die Firma kannte ich auch nicht, habe mich aber erst mal schlau gemacht, bevor ich hier was vom Stapel lasse.

 

Bei Menschen, die Outdoor-Kleidung kaufen, ist diese Firma seit langem bekannt und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Sowohl für die Qualität ihrer Produkte als auch für ihr Bemühen, sie so umweltverträglich wie jeweils möglich herzustellen.

 

Anderes1961
@13:23 Uhr von weingasi1

[...]

Vor allen Dingen können sich die Menschen die Produkte nicht leisten, die Herrn Chouinards Produkte in Vietnam und Bangladesh herstellen... ;)

 

Doch. Können sie. Denn was diese Firma herstellt, ist ohnehin nur für Menschen von Bedeutung, die sich ein teures Hobby wie Bergsteigen leisten können.

Wieso ist Bergsteigen per se ein teures Hobby ?

Die Ausrüstung hält im Normalfall Jahrzehnte. Zumindest wenn sie von Patagonia ist. Da gibts aber ganz andere Hobbies und Bergsteigen muss man auch nicht am Mount Everest oder am K2.

 

Nee muß man nicht, da haben Sie vollkommen Recht, aber dennoch muß man erst mal dahin kommen, wo man klettern oder Bergsteigen kann. Es sei denn, man wohnt dort. Und das kostet mitunter was.

 

Und auch wenn die Ausrüstung jahrzehntelang hält, kaufen muß man sie trotzdem erst mal. Und das wird sich niemand leisten können, der vom Bürgergeld leben muß. Mein Vater betreibt Bergwandern, dazu braucht er auch Ausrüstung und die kostet nicht zu knapp.

Account gelöscht
Patagonia-Gründer: "Die Erde ist jetzt unser einziger Aktionär".

Leider ist das nicht der Leitspruch aller. Oder wenigstens vieler Akteure.

In dem Artikel wird Choinard zitiert, daß "hoffentlich eine neue Form von Kapitalismus beeinflusst wird, die am Ende nicht zu ein paar Reichen und einem Haufen armer Menschen führt".

Nun geht die Entwicklungstendenz aber leider in eine andere Richtung, wie man an der Herausbildung solcher Milliardäre wie Zuckerberg, Bezos, Musk und Gates erkennen kann. 

Laut Westermeier/Grabka besitzen zehn Prozent der bundesdeutschen Bevölkerung 74 Prozent des Nettogesamtvermögens. 31 bis 34 Prozent des Nettogesamtvermögens besitzt das reichste Prozent der Bevölkerung. Und ein Promille der Bevölkerung (0,1 Prozent) besitzt 14 bis 16 Prozent des Nettofesamtvermögens.

Tarek94
@13:05 Uhr von Anderes1961

(...)

 

Man kann Verantwortung für Mitarbeiter auch dann übernehmen, wenn man in Billiglohnländern produzieren läßt:

 

"Die Nichtregierungsorganisation Erklärung von Bern verglich 2010 mittels Umfragen und Internetrecherchen bei 77 Modelabels die Standards der Arbeitsbedingungen in Produktionsländern. Patagonia wurde dabei in die zweitbeste Kategorie „Durchschnittliche“ von fünf Kategorien eingestuft.Im „Outdoorguide“ der Erklärung von Bern/Public Eye von 2012 erreichte Patagonia einen Platz in der höchsten Kategorie „Fortgeschrittene“."

 

Zitat aus dem Wiki-Artikel.

Da musste der Wikipediaschreiber (von Patagonia?) aber Verrenkungen ausführen, um  den Lesern "durchschnittlich" als "zweitbeste" zu verkaufen... :D

Übrigens ist Ihre Quelle von vor 11 Jahren? Kritisieren Sie mich nicht immer wegen meiner angeblich veralteten Quellen? ;)

Anderes1961
@13:29 Uhr von Mauersegler

Die Firma kannte ich auch nicht, habe mich aber erst mal schlau gemacht, bevor ich hier was vom Stapel lasse.

 

Bei Menschen, die Outdoor-Kleidung kaufen, ist diese Firma seit langem bekannt und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Sowohl für die Qualität ihrer Produkte als auch für ihr Bemühen, sie so umweltverträglich wie jeweils möglich herzustellen.

 

Wie gesagt, ich kannte die Firma bisher nicht. Aber mein Vater wird sie sicherlich kennen. Er betreibt Bergwandern. Ich werde ihn mal fragen, ob ihm die Firma was sagt. Danke für Ihre Informationen.

berelsbub
@13:07 Uhr von Anderes1961

Unser Planet braucht mehr Unternehmer wie Herrn Chouinard. Nachhaltigkeit sollte uns allen wichtiger sein als die rücksichtslose Maximierung des persönlichen Gewinns.

Für einen nachhaltigen Konsum braucht es allerdings Geld. In einem System, das auf der (globalen) Umverteilung von Arm nach Reich basiert, kann sich die Mehrheit der Menschen gar keine Produkte von Patagonia leisten.

Vor allen Dingen können sich die Menschen die Produkte nicht leisten, die Herrn Chouinards Produkte in Vietnam und Bangladesh herstellen... ;)

 

Doch. Können sie. Denn was diese Firma herstellt, ist ohnehin nur für Menschen von Bedeutung, die sich ein teures Hobby wie Bergsteigen leisten können.

Was so in Gänze natürlich nicht stimmt. Zwei Freunde haben von Patagonia eine Jacke (ist also für die von Bedeutung) und Bergsteigen gehört definitiv nicht zu deren Hobbies. Eher der Wunsch, warm und trocken von einer Kneipe in die nächste zu gelangen 

w120
@13:24 Uhr von Anderes1961

 Danke. So geht Kritik. Den Post sollte man ausdrucken und als Poster an die Wand hängen.

 

Ihre Skepsis ist nachvollziehbar. Die Firma kannte ich auch nicht, habe mich aber erst mal schlau gemacht, bevor ich hier was vom Stapel lasse.

 

Die Tätigkeiten der Firma werden von Organisationen überwacht, wie Sie dem Wiki-Artikel entnehmen können. Wenn man an den Angaben in Wiki zweifelt, kann man das als Ausgangspunkt nehmen und weiter recherchieren. Ich sehe aber keinen Grund an den guten Absichten des Unternehmens zu zweifeln.

 

Danke. Endlich mal ein anderer Ton.

 

Wie ich bereits in einer anderen Antwort geschrieben habe:

Bis 2025 sollen all unsere Kleidungsprodukte in Fabriken hergestellt werden, die Existenzlöhne zahlen.

 

Zumindest muss man akzeptieren, dass das ehrlich ist.

 

Die Stiftung ist vielleicht auch etwas späte Reue (Wiedergutmachung).

tias
@12:59 Uhr von FakeNews-Checker

Das  selbe  könnte  man  ja  auch  als  Unternehmer  statt  als  Stiftung  machen.  Aber  mit  null  Steuern  zahlen  wär´s  dann  nichts.

Ja ich denke das läuft so wie in den usa üblich um Erbschaftsteuer zu sparen wird eine Stiftung oder NGO gegründet .Spenden an diese sind sogar steuerlich absetzbar .Diese in den usa müssen sogar Gewinne machen ,dann irgendwann übernehmen die erben es .Erbschaftsteuer gespart .Ich finde ,wenn Stiftung, dann keine Rückzahlung wie in usa .Also Geld und Macht weg und nicht Steuerspaarmodelle. Spenden sollen nicht absetzbar sein .De Politiker würden dann aber weinen ,keine Zuwendungen mehr .Würden dann vlt dem Gewissen und nicht dem Geld wegen entscheiden.

Tarek94
@13:31 Uhr von Bernd Kevesligeti

Patagonia-Gründer: "Die Erde ist jetzt unser einziger Aktionär".

Leider ist das nicht der Leitspruch aller. Oder wenigstens vieler Akteure.

(...)

Der Patagonia-Gründer sagt offensichtlich die Unwahrheit. Die Stiftung unterliegt US-Amerikanischem Recht und deshalb ist "die Erde" keineswegs der "einzige(...) Aktionär". Eine Werbespruch um seine Kundschaft bei Laune zu halten, weiter nichts.

 

Francis Fortune
@13:33 Uhr von Anderes1961

Die Firma kannte ich auch nicht, habe mich aber erst mal schlau gemacht, bevor ich hier was vom Stapel lasse.

 

Bei Menschen, die Outdoor-Kleidung kaufen, ist diese Firma seit langem bekannt und genießt einen ausgezeichneten Ruf. Sowohl für die Qualität ihrer Produkte als auch für ihr Bemühen, sie so umweltverträglich wie jeweils möglich herzustellen.

 

Wie gesagt, ich kannte die Firma bisher nicht. Aber mein Vater wird sie sicherlich kennen. Er betreibt Bergwandern. Ich werde ihn mal fragen, ob ihm die Firma was sagt. Danke für Ihre Informationen.

Als aktiver Bushcrafter kann ich nur hinzufügen, dass diese Firma in "unseren" Kreisen schon länger bekannt für seine gute und robuste Kleidung ist. Der Part mit der Nachhaltigkeit ist mir allerdings nicht bekannt gewesen, wird dem Unternehmen aber wahrscheinlich zusätzlich zugute kommen.

nie wieder spd
@13:16 Uhr von saschamaus75

>> Aber wo genau bleibt da die Gemeinnützigkeit?

Die kommt, weil Sie im selben z.B. Golf- oder Tennisclub wie der Direktor Ihrer zuständigen OFD sind.

Das Ganze wird dann einfach im Separee bei einem Gläschen 40jährigen Cognac 'ausgehandelt'. -.-

Das verstehe ich nicht. 

Grundsätzlich sollte bei einer Stiftung, die Gemeinnützig ist, ein sichtbarer Nutzen für die Allgemeinheit entstehen. 

Die hier schon erwähnten Produktionsbedingungen in Vietnam sind das nicht und die Preise, die diese Firma in ihrem Onlineshop aufruft, nützen denen, die kaum genug Geld haben, um sich Lebensmittel zu kaufen, auch nichts. 

An welcher Stelle ist eine solche Stiftung also der Allgemeinheit von Nutzen? 

Ich sehe zwischen Steuerbefreiung und Gemeinnützigkeit keinerlei logischen Zusammenhang, der der Allgemeinheit nützt. Das nützt nur der Familie der Eigentümer, die sich auf Jahrzehnte private Vorteile verschafft und die Allgemeinheit dafür bezahlen lässt.

Anderes1961
@13:32 Uhr von Tarek94

(...)

 

[...]

 

"eingestuft.Im „Outdoorguide“ der Erklärung von Bern/Public Eye von 2012 erreichte Patagonia einen Platz in der höchsten Kategorie „Fortgeschrittene“."

 

Zitat aus dem Wiki-Artikel.

Da musste der Wikipediaschreiber (von Patagonia?) aber Verrenkungen ausführen, um  den Lesern "durchschnittlich" als "zweitbeste" zu verkaufen... :D

Übrigens ist Ihre Quelle von vor 11 Jahren? Kritisieren Sie mich nicht immer wegen meiner angeblich veralteten Quellen? ;)

 

Deswegen schrieb ich ja: "Für den Anfang". Wenn Sie weiter recherchieren möchten, hindert Sie niemand daran. Und wenn Sie Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Wiki-Artikels hegen, steht es Ihnen frei, sich die Versionsgeschichte anzusehen.

 

Und Die im Artikel genannte Quelle ist nicht meine Quelle, sondern die des Wikipedia-Artikels, der wiederum nicht 11 Jahre alt ist, wie Sie am letzten Absatz unschwer erkennen können. Im Gegensatz zu Ihren Quellen, die Sie so zu benutzen pflegen.

Tarek94
@13:34 Uhr von w120

 (...)

 

Wie ich bereits in einer anderen Antwort geschrieben habe:

Bis 2025 sollen all unsere Kleidungsprodukte in Fabriken hergestellt werden, die Existenzlöhne zahlen.

(...)

Also arbeiten die Menschen, welche Patagonia-Produkte herstellen, bis 2025 offensichtlich für Löhne unter dem Existenzminimum? Das hört sich wahrlich sehr "nachhaltig" und "sozial" an und wird die Kunden dieser Firma beruhigen...

 

NieWiederAfd

Jetzt trage ich meine Patagonia-Regenjacke noch etwas lieber.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Anderes1961
@13:34 Uhr von w120

 [...]

Ihre Skepsis ist nachvollziehbar. Die Firma kannte ich auch nicht, habe mich aber erst mal schlau gemacht, bevor ich hier was vom Stapel lasse.

 

[...]

 

Danke. Endlich mal ein anderer Ton.

 

Wie ich bereits in einer anderen Antwort geschrieben habe:

Bis 2025 sollen all unsere Kleidungsprodukte in Fabriken hergestellt werden, die Existenzlöhne zahlen.

 

Zumindest muss man akzeptieren, dass das ehrlich ist.

 

Die Stiftung ist vielleicht auch etwas späte Reue (Wiedergutmachung).

 

Genau. Es ist ehrlich. Die Firma engagiert sich sozial und möchte was verbessern. Das geht nun mal nicht von heute auf morgen und man kann auch nicht erwarten, daß sofort alles zu 100 % funktioniert, was man sich vorgenommen hat.

 

Eigentlich eine Binsenweisheit, aber scheint nicht bei allen Pseudokritikern zum Allgemeinwissen zu gehören. Die finden halt immer was zum rummäkeln.

 

Aus der Gemeinschaft der Pseudokritiker sind Sie ausdrücklich ausgenommen. :-) Danke für Ihren konstruktiven Dialog.

Francis Fortune
@13:49 Uhr von nie wieder spd

[...] Das nützt nur der Familie der Eigentümer, die sich auf Jahrzehnte private Vorteile verschafft und die Allgemeinheit dafür bezahlen lässt.

"Die Familie Chouinard wird kein Geld mehr von der Firma erhalten, bleibt aber im Unternehmensvorstand vertreten und beaufsichtigt die Stiftung sowie die Umweltorganisation, der die Gewinne gespendet werden."

Steht so im Artikel. Ich sehe jetzt nicht direkt den Vorteil für die Familie?!?

Account gelöscht
@13:41 Uhr von Tarek94

Patagonia-Gründer: "Die Erde ist jetzt unser einziger Aktionär".

Leider ist das nicht der Leitspruch aller. Oder wenigstens vieler Akteure.

(...)

Der Patagonia-Gründer sagt offensichtlich die Unwahrheit. Die Stiftung unterliegt US-Amerikanischem Recht und deshalb ist "die Erde" keineswegs der "einzige(...) Aktionär". Eine Werbespruch um seine Kundschaft bei Laune zu halten, weiter nichts.

 

Ja, wenn daß so ist. Dann ist es eine pr-Aktion.

Greenwashing, Sozialwashing etc. 

Mauersegler
@13:56 Uhr von Francis Fortune

"Die Familie Chouinard wird kein Geld mehr von der Firma erhalten, bleibt aber im Unternehmensvorstand vertreten und beaufsichtigt die Stiftung sowie die Umweltorganisation, der die Gewinne gespendet werden."

Steht so im Artikel. Ich sehe jetzt nicht direkt den Vorteil für die Familie?!?

 

Darum geht's ja auch gar nicht. Es geht nur ums Mäkeln, Schlechtreden, andere Heruntermachen. Und zwar ohne jede Sachkenntnis.

 

proehi
13:12 Uhr von FakeNews-Checker

Genau  so  schauts  aus.  Und  in  Deutschland  können  Menschen  in  Not  listenweise  solcher  vorgeblich  "caritativen"  Stiftungen   anschreiben  und  um  Unterstützung  bitten,  doch  von  keiner  einzigen  Stiftung  erhalten  sie  Hilfe.  Die  einen  antworten  gar  nicht  als  reine  Briefkasten-Stiftungen.  Und  andere  Stiftungen  bratzen  den  Antragstellern  all  ihre  winkeladvokatig  ausgebufften    Satzungsausschlußklauseln  entgegen  statt  mal  zu  helfen.

+

 Ich habe den Eindruck, Ihre Ausführungen entspringen einer Annahme. Wer macht so etwas?

+

Patagonia ist mir seit vielen Jahren als hochwertige, hochpreisige Outdoorkleidung bekannt. Seit jeher hört man von dem Umweltengagement des Gründers und dem entsprechenden Firmenimmage. Die öffentlichkeitswirksame Stiftung passt dazu. Weiterhin bleibt die Familie im Geschäft und die bespendete Umweltorganisation hat keinen Einfluss auf das Firmengeschehen. Bleibt die Hoffnung auf tatsächlich mögliche here Absichten.

FakeNews-Checker
@13:41 Uhr von tias

Diese in den usa müssen sogar Gewinne machen ,dann irgendwann übernehmen die erben es .Erbschaftsteuer gespart .Ich finde ,wenn Stiftung, dann keine Rückzahlung wie in usa .Also Geld und Macht weg und nicht Steuerspaarmodelle. Spenden sollen nicht absetzbar sein .De Politiker würden dann aber weinen ,keine Zuwendungen mehr .Würden dann vlt dem Gewissen und nicht dem Geld wegen entscheiden.

Schauen  Sie  sich  mal  das  Sammelsurium  an  Stiftungen  in  Deutschland  an.   Die  werden  nicht  nur  wegen  der  Erbschaftssteuervermeidung  betrieben.  Sondern  da  tauchen  auch  die  Unternehmensgewinne  für  die  Mulitmillionäre  und  Milliardäre  steuerfrei  ab.  Und  kein  Finanzamt  macht  sich  mal  die  Mühe,  um  undercover  mit  Lockvögeln  mal  deren  Gemeinnützigkeit  zu  überprüfen.  Dann  wärs  ganz  schnell  vorbei  mit  derlei  Steueroasen  mitten  in  Deutschland.

 

Mauersegler
@13:49 Uhr von Tarek94

Also arbeiten die Menschen, welche Patagonia-Produkte herstellen, bis 2025 offensichtlich für Löhne unter dem Existenzminimum? Das hört sich wahrlich sehr "nachhaltig" und "sozial" an und wird die Kunden dieser Firma beruhigen...

 

Ja, wird es. Weil die Firma das transparent macht und sich Ziele gesetzt hat. Im Gegensatz zu den meisten anderen, die nur rumjammern, dass sie das doch alles gar nicht kontrollieren könnten und es viel zu teuer wäre und die Wirtschaft kaputtmachen würde.

 

Und genauso mosern Sie doch auch gegen das  Lieferkettengesetz – oder?

 

Mauersegler
@14:03 Uhr von Bernd Kevesligeti

Ja, wenn daß so ist. Dann ist es eine pr-Aktion.

 

Wenn was wie ist?

 

 

proehi
13:56 Uhr von Francis Fortune

"Die Familie Chouinard wird kein Geld mehr von der Firma erhalten, bleibt aber im Unternehmensvorstand vertreten und beaufsichtigt die Stiftung sowie die Umweltorganisation, der die Gewinne gespendet werden."

Steht so im Artikel. Ich sehe jetzt nicht direkt den Vorteil für die Familie?!?

+

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Familie keine Gewinne mehr ausgeschüttet werden, die fließen an die Stiftung. Allerdings bleibt die Familie im Unternehmensvorstand und beaufsichtigt die Stiftung, so kann man den Gewinn steuern und auch die Stiftung immer zufrieden stellen. Für diese verantwortungsvollen Jobs wird es aber sicherlich Gehalt, Aufwandsentschädigung etc. geben. Ist doch normal, muß nicht gesondert angeführt werden.

+

Aber ausdrücklich unterstelle ich der Familie Chouinard keine unlauteren Absichten, ich weiß es nicht.

nie wieder spd
@13:56 Uhr von Francis Fortune

Steht so im Artikel. Ich sehe jetzt nicht direkt den Vorteil für die Familie?!?

So hat das um 12:50 Uhr von saschamaus75 beschrieben: 

Also, in Dtl. sind diese (angeblich) gemeinnützigen Familienstiftungen (z.B. Quandt, Mohn, v.u.z.Guttenberg) einfach nur 100%-sorglos-Steuervermeidungsmodelle. -.-

Ich erkläre Ihnen mal kurz, wie das Ganze funktioniert. Also, d.h.:

1.) Sie spenden jeden Monat Ihre gesamten Bruttoeinkünfte an diese Stiftung, dadurch sinkt Ihr zu versteuerndes Einkommen schon mal auf NULL (keine Sorge, Sie haben ja weiterhin 100% Kontovollmacht und können frei über das Geld verfügen)

2.) wegen der Gemeinnützigkeit ist didese Stiftung von Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer befreit

3.) die Stiftung ist aber komplett Vorsteuerabzugsberechtigt, ergo können Sie Sich die Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückholen

4.) und wenn es dann mal ums Erben geht, dann vererben Sie ja auch kein Geld, sondern nur eine Kontovollmacht

Anderes1961
@13:33 Uhr von berelsbub

[...]

Vor allen Dingen können sich die Menschen die [...]

 

Doch. Können sie. Denn was diese Firma herstellt, ist ohnehin nur für Menschen von Bedeutung, die sich ein teures Hobby wie Bergsteigen leisten können.

Was so in Gänze natürlich nicht stimmt. Zwei Freunde haben von Patagonia eine Jacke (ist also für die von Bedeutung) und Bergsteigen gehört definitiv nicht zu deren Hobbies. Eher der Wunsch, warm und trocken von einer Kneipe in die nächste zu gelangen 

 

Das eine schließt ja das andere nicht aus. Es gibt auch Menschen, die kaufen sich einen Geländewagen und haben noch nie einen Feldweg gesehen (Ja, eine rhetorische Übertreibung).

 

Ich spekuliere mal: vielleicht denken Ihre Freunde: Wenn mich schon jemand aus der Kneipe kommen sieht, will ich wenigstens gut ausgerüstet sein. Und je nach Zustand, brauchts wohl auch ein Kletterseil. :-)

 

Aber Patagonia-Kleidung werden Sie bei Menschen, die auf Bürgergeld angewiesen sind, eher nicht im Kleiderschrank finden, behaupte ich mal.

Tarek94
@13:56 Uhr von Francis Fortune

(...)

"Die Familie Chouinard wird kein Geld mehr von der Firma erhalten, bleibt aber im Unternehmensvorstand vertreten und beaufsichtigt die Stiftung sowie die Umweltorganisation, der die Gewinne gespendet werden."

Steht so im Artikel. Ich sehe jetzt nicht direkt den Vorteil für die Familie?!?

Offensichtlich hat (oder wird) die Familie ihre Teilhaberschaft an der Firma der Stiftung übertragen. Als Unternehmensvorstand wird die Familie allerdings selbstredend weiterhin von der Firma bezahlt (wird der Vorstand von z.B. Bosch ja auch, und zwar nicht schlecht).

Ob die Familie mehr Vorteil aus der Bezahlung als Unternehmensvorstand oder als Teilhaber der Firma zieht, können wahrscheinlich nur Unternehmens-, Steuerberater oder Anwälte beantworten. Einen Vorteil sehe ich allerdings: Der Unternehmensvorstand bekommt auch sein Geld wenn die Firma keine Gewinne erzielt.

Gast
@11:50 Uhr von rimitino

Wer den Film im TV über Südamerika, Brasilien, aufmerksam gesehen hat, was dort alles abgeholst wird, der fast sich an die Birne und fragt sich, ob wir Menschen den Verstand verloren haben! Man weint sogar, wenn man selber einmal vor Ort war und die Mutter Natur gesehen hat, wie wunderbar sie ist! Selbstverständlich sind wir, die BRD linear beteiligt, weil wir Waren aus Brasilien kaufen, welche, ist unbedeutend dabei. Deutschland sollte auf jegliche Waren aus Brasilien verzichten und der dortigen Regierung muß dies mitgeteilt werden!. 

Leider kann unser Land nicht auf alles verzichten was aus anderen Ländern kommt. Das tragische daran ist, daß die Natur darunter leidet, aber die Probleme gibt es nicht nur in Brasilien, sondern weltweit. Die Nachfrage an Produkten ist nun mal die letzten 100 Jahre weltweit so imens gestiegen weil die Bevölkerunsgzahl des Planeten imens gestiegen ist. Das ist nun mal so!

nie wieder spd

Werden nicht auch gerne mal abgehalfterte Politiker Stiftungsvorsitzende oder Stiftungsgeschäftsführer? 

Zumindest als Anschlussverwendungsmöglichkeit scheint sich eine Stiftung zu lohnen.

kurtimwald
@13:04 Uhr von D. Hume

Beeindruckende Entscheidung und ein interessanter Ansatz. Vielleicht nimmt der ein oder andere Großkapitalist ja einen Anreiz mit auf den Weg.

Und wer wird dann noch Steuern zahlen?

Die Stiftung wird also keine Gewinne mehr versteuern. bedeute das die Bürger und Kunden diese Ausfälle über verbrauchs oder Mehrwertstueren überalle ausgleichen müssen.

Besser wäre die Firmen würden insgesamt weniger Gewinne mach durch günstige Preise und den Kunden damit die möglichkeit zu geben selbst zu entscheiden was Sie für die Umwelt tun können.

Erwarten Sie von mir keine Antwort. Ihren Kommunikationsstil habe ich gestern kennengelernt. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Meines Wissens sind privatrechtliche Stiftungen nicht gemeinnützig und zahlen ganz normal Steuern.

Francis Fortune
@14:19 Uhr von nie wieder spd

Steht so im Artikel. Ich sehe jetzt nicht direkt den Vorteil für die Familie?!?

So hat das um 12:50 Uhr von saschamaus75 beschrieben: 

[...]

Vielen Dank, den Beitrag habe ich auch gelesen. Verstanden habe ich das: "In Deutschland gibt es ein Problem mit den Stiftungen." Soweit ich den o.a. Artikel korrekt verstanden habe, ist die Stiftung in den USA gelistet. Lässt sich der Vorwurf der Steuerhinterziehung sich so leicht von Deutschland auf die USA übertragen? Ich habe da so meine Zweifel...