Kommentare - Diskriminierung in Deutschland auch 2021 weit verbreitet

16. August 2022 - 15:10 Uhr

Noch immer kommt es in Deutschland zu vielen Fällen von Diskriminierung. Bei der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gingen 2021 mehr als 5600 Meldungen ein. Die Zahl sei alarmierend, sagte die Bundesbeauftragte Ataman.

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Kommentare

Reagieren wir da nicht mittlerweile hypersensibel?

Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren? (Hypersensibel im Sinne von übertrieben). Die Frage "wo kommst du her?" ist beispielsweise eigentlich schon eine Diskriminierung wie ich lernen durfte. Natürlich finde ich grundsätzlich Diskriminierungen auch nicht gut und auch nicht richtig. Wir sollten da aber mal etwas den Ball flach halten.

Traurig

das wir im 21. Jahrhundert eine "Antidiskriminierungsstelle" in Deutschland benötigen! 

Ich habe dennoch die Hoffnung, dass wir als Gesellschaft in der Lage sind, durch Aufklärung, Bildung und Toleranz diesem "Trend" weiterhin entgegenwirken. Jeder kann dabei mit gutem Beispiel vorangehen...

@15:23 Uhr von eine_anmerkung.

Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren? (Hypersensibel im Sinne von übertrieben). Die Frage "wo kommst du her?" ist beispielsweise eigentlich schon eine Diskriminierung wie ich lernen durfte. Natürlich finde ich grundsätzlich Diskriminierungen auch nicht gut und auch nicht richtig. Wir sollten da aber mal etwas den Ball flach halten.

Dass Sie sich das fragen und von "hypersensibel" schwadronieren, wundert mich nicht! Aber ich fordere Sie auf:Unterlassen Sie es, mich vereinbaren zu wollen mit Ihrem "wir"! Sie zeigen Ihre rechtslastige Gesinnung, wenn Sie die Frage "Wo kommst du her" nicht als rassistisch einstufen. Wer den Ball flach halten sollte, sind Sie mit Ihrem scheinheiligen Geschwafel von "Natürlich finde ich grundsätzlich..." . Nach den Kommentaren, die ich von Ihnen gelesen habe, lernte ich, dass Sie "natürlich" Diskriminierungen befürworten.

 

Ist sicherlich schwer zu beweisen !

Diskriminierung, wohl meist schwer zu beweisen, zumindest bei der Arbeits- und Wohnungssuche, sofern nicht offen geäußert. Wird es wohl aber sicherlich geben, ohne jeden Zweifel.

Grundsätzlich mache ich mir da aber keine Gedanken drüber. WIE wirkt mein Gegenüber auf MICH, nur das zählt.

Lehne ich z.B. meinen Gegenüber (gleich in welcher Situation) ab - wünsche keinerlei Umgang mit ihm, weil dieser mir etwa unangenehm oder gar zuwider ist, gebe ich das klar zu erkennen.

Ob mein Gegenüber zufällig behindert, schwul / lesbisch, anderen Glaubens oder Ethnie ist,...ist mir pumpe.

Meine Ablehnung begründet sich in seinem (meines Gegenübers) Umgang, in seinem Auftreten mir gegenüber. Passt mir das nicht oder finde ich es unangemessen bzw. frech oder unverhältnismäßig, reagiere ich entsprechend.

Auf Ethnie, Glauben, geschl. Orientierung etc., nehme ich dabei keinerlei Rücksicht. Noch nie und auch nicht in Zukunft. Warum auch ?

Fühlt man sich dann von mir "diskriminiert", ist mir das schlicht egal.

@eine anmerkung

"Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren? (Hypersensibel im Sinne von übertrieben). Die Frage "wo kommst du her?" ist beispielsweise eigentlich schon eine Diskriminierung wie ich lernen durfte. Natürlich finde ich grundsätzlich Diskriminierungen auch nicht gut und auch nicht richtig. Wir sollten da aber mal etwas den Ball flach halten."

Ich fühle mich kein bißchen diskriminiert, wenn mich jemand fragt, wo ich herkomme.

Aber dass es Situationen geben kann, in denen diese Frage diskriminierend sein könnte, das kann ich mir dennoch vorstellen. 

Sie plädieren dafür, dass der Ball flach gehalten werden soll, weil Sie der Meinung sind, es würde überreagiert. Wie meinen Sie das? Ein bisschen Diskriminierung ist doch gar nicht schlimm oder die sollen sich mal nicht so anstellen?

@15:23 Uhr von eine_anmerkung.

Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren? (Hypersensibel im Sinne von übertrieben). Die Frage "wo kommst du her?" ist beispielsweise eigentlich schon eine Diskriminierung wie ich lernen durfte. Natürlich finde ich grundsätzlich Diskriminierungen auch nicht gut und auch nicht richtig. Wir sollten da aber mal etwas den Ball flach halten.

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Okay.  Dann sagen Sie "uns" doch mal, wann wir den Ball nicht flach halten sollten.  3 Beispiele genügen.

 

@15:37 Uhr von Wohlergehen

>>"Nach den Kommentaren, die ich von Ihnen gelesen habe, lernte ich, dass Sie "natürlich" Diskriminierungen befürworten."<<

.

Das ist eine perfide Unterstellung.

 

 

@15:23 Uhr von eine_anmerkung.

Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren? (Hypersensibel im Sinne von übertrieben). Die Frage "wo kommst du her?" ist beispielsweise eigentlich schon eine Diskriminierung wie ich lernen durfte. Natürlich finde ich grundsätzlich Diskriminierungen auch nicht gut und auch nicht richtig. Wir sollten da aber mal etwas den Ball flach halten.

Wie heute früh ein junger Mann (deutscher Staatsbürger mit türkischem Migrationshintergrund) auf WDR5 berichtete, wird er regelmäßig von der Polizei z.B. auf dem Bahnhof kontrolliert, während weiße, blonde junge Männer quasi nie kontrolliert werden. Sein Freund seit Geburt deutscher Staatsbürger aber mit dunkler Hautfarbe, bestätigt dies, aber bei ihm sei es noch schlimmer.
Eine junger Frau erzählte, dass sie bei der Wohnungsuche zunächst sehr nett behandelt wurde, bis sie nach ihren Namen gefragt wurde. Da der Nachname nicht deutsch ist, war die das Gespräch dann schnell beendet. Sie muss weiter suchen.

@15:37 Uhr von Wohlergehen

Sie zeigen Ihre rechtslastige Gesinnung, wenn Sie die Frage "Wo kommst du her" nicht als rassistisch einstufen.

 

Es ist aber nicht zwingend rassistisch gemeint. Sie unterstellen das lediglich.

@15:45 Uhr von harpdart

>>"Ich fühle mich kein bißchen diskriminiert, wenn mich jemand fragt, wo ich herkomme."<<

.

Sehen Sie, ich auch nicht.

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>>"Aber dass es Situationen geben kann, in denen diese Frage diskriminierend sein könnte, das kann ich mir dennoch vorstellen."<<

.

Ich mir nicht im Sinne einer Diskriminierung. Nennen Sie deshalb vielleicht mal ein Beispiel?

.

>>"Sie plädieren dafür, dass der Ball flach gehalten werden soll, weil Sie der Meinung sind, es würde überreagiert. Wie meinen Sie das? Ein bisschen Diskriminierung ist doch gar nicht schlimm oder die sollen sich mal nicht so anstellen?"<<

.

Ich meine das so das wir da extrem dünnhäutig geworden sind.

 

@15:37 Uhr von Wohlergehen

 

Dass Sie sich das fragen und von "hypersensibel" schwadronieren, wundert mich nicht! Aber ich fordere Sie auf:Unterlassen Sie es, mich vereinbaren zu wollen mit Ihrem "wir"! Sie zeigen Ihre rechtslastige Gesinnung, wenn Sie die Frage "Wo kommst du her" nicht als rassistisch einstufen. (...)

.

Wenn für sie die Frage: "wo kommst du her" bereits Diskriminierung/Rassismus ist, dann ist alles zu spät.

.

Für mich ist das Neugierde.

.

Ich fuhr mal mit der Bahn. Dort sah ich von weitem zwei schwarze Frauen in wunderschönen Kleidern - typisch afrikanisch, viele Farben. Als ich näher kam, stellte ich fest, sie sprachen beide lupenreines Deutsch. Ich fragte sie, woher sie denn kämen. Kamerun war die Antwort. Ich machte ihnen ein Kompliment über ihre Kleider. Lange Rede, kurzer Sinn: wir hatten auf der Fahrt ein wunderbares Gespräch miteinander geführt.

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PS. Ich muss mich hier nicht als Rechte outen, die meisten wissen das.

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Nicht alle Rechten sind gleich. Sie sollten an ihrer Diskriminierung arbeiten.

 

 

15:36 Uhr von Francis…

15:36 Uhr von Francis Fortune

 

Ich stimme Ihrem Kommentar zu. 

 

Ich möchte aber für mich das "traurig" durch entsetzt ersetzen.

 

 

@15:37 Uhr von Wohlergehen

Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren?...

Dass Sie sich das fragen und von "hypersensibel" schwadronieren, wundert mich nicht! Aber ich fordere Sie auf:Unterlassen Sie es, mich vereinbaren zu wollen mit Ihrem "wir"! Sie zeigen Ihre rechtslastige Gesinnung, wenn Sie die Frage "Wo kommst du her" nicht als rassistisch einstufen. Wer den Ball flach halten sollte, sind Sie mit Ihrem scheinheiligen Geschwafel von "Natürlich finde ich grundsätzlich..." .

Was soll an der Frage "wo kommst du her?" Rassistisch sein. Man kann diese Frage auch stellen, weil man an seinem Gegenüber interessiert ist und es aufgrund von einem Akzent z.B. offensichtlich ist, das diese Person nicht aus Deutschland kommt. Und wer meint mich deswegen als rechts zu bezeichnen irrt sich. Ich bin selber mit einem Ausländer verheiratet und der hat auch keine Probleme mit der Frage, denn er ist Stolz auf seine Herkunft. 

@15:36 Uhr von Francis Fortune

das wir im 21. Jahrhundert eine "Antidiskriminierungsstelle" in Deutschland benötigen! 

Ich habe dennoch die Hoffnung, dass wir als Gesellschaft in der Lage sind, durch Aufklärung, Bildung und Toleranz diesem "Trend" weiterhin entgegenwirken. Jeder kann dabei mit gutem Beispiel vorangehen...

Danke! Ja, Aufklärung, Bildung, Toleranz sind notwendig. Doch ich sehe und erlebe (u.a. auch hier im Forum), dass Ignoranz, Relativierung und Faktenleugnung auch bei den Aufgeklärten, Gebildeten und Toleranten (oder denen, die sich dafür halten!) verbreitet ist. Kommentare, bei denen ich auch bei hohen Außentemperaturen friere, weil sie von Kälte, Egoismus und Menschenverachtung / - feindlichkeit nur so strotzen.

 

15:37 Uhr von Wohlergehen  …

15:37 Uhr von Wohlergehen

 

Aich Ihrem Kommentar kann ich mich nur anschließen.

 

 

 

@15:23 Uhr von eine_anmerkung.

Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren? (Hypersensibel im Sinne von übertrieben). Die Frage "wo kommst du her?" ist beispielsweise eigentlich schon eine Diskriminierung wie ich lernen durfte.

Sehen Sie, ich musste das auch lernen, ich habe das auch gerne gefragt. Rein aus Neugierde. Und ich werde das ja auch gefragt, wenn ich im Ausland bin. Aber ich habe schlicht ein anderes Leben hinter mir, als jemand, der in Deutschland geboren und zur Schule gegangen ist, kein anderes Land kennt und trotzdem dauernd diese Frage gestellt bekommt. Ich kann mir vorstellen, dass das nervt.

Also habe ich mir angewöhnt, diese Frage zu unterlassen bei Menschen die akzentfrei Deutsch sprechen und offensichtlich hier leben. David Alaba ist Österreicher. Das muss man nicht fragen, das hört man.

@15:23 Uhr von eine_anmerkung.

Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren? (Hypersensibel im Sinne von übertrieben). Die Frage "wo kommst du her?" ist beispielsweise eigentlich schon eine Diskriminierung wie ich lernen durfte. Natürlich finde ich grundsätzlich Diskriminierungen auch nicht gut und auch nicht richtig. Wir sollten da aber mal etwas den Ball flach halten.

 

Weswegen schreiben Sie eigentlich immer „wir“?

@15:59 Uhr von nie wieder spd

Die schlimmste, weil völlig unbeachtete Diskriminierung, ist die Diskriminierung von Menschen mit niedrigem Bildungsstand. 
Quer über alle Hautfarben, Gemüts - und Bewusstseinszustände und Nationalitäten hinweg wird in nahezu jeder Lebenslage diskriminiert, was das Zeug hält. 
Und zwar angefangen damit, dass Menschen mit einem schlechten Bildungsstand in jedem Falle viel zu wenig Geld verdienen, um an den Errungenschaften des Gesellschaftssystems Teilhabe zu erreichen. 
Obwohl diese Menschen in der übergroßen Mehrheit keine Schuld daran trifft, dass unser Bildungssystem sich nicht um sie gekümmert hat, weil das gar nicht in ausreichendem Maße vorgesehen ist und sie als vernachlässigte Kinder gar nicht verantwortlich für ihre Lage waren.
So verlieren wir jedes Jahr weitere 50.000 Jugendliche in die diskriminierende Zustände, weil  sie keinen Schulabschluss schaffen. 
Auch, weil schon deren Eltern sehr oft die gleichen Probleme hatten ohne jemals angemessene Hilfe gefunden zu haben.
 

@15:50 Uhr von mispel

Sie zeigen Ihre rechtslastige Gesinnung, wenn Sie die Frage "Wo kommst du her" nicht als rassistisch einstufen.

 

Es ist aber nicht zwingend rassistisch gemeint. Sie unterstellen das lediglich.

Klar, das ist die dann immer wieder genannte "Entschuldigung" ....nicht so gemeint....Sie überzeugen mich nicht!

 

@15:46 Uhr von eine_anmerkung re @Wohlergehen

>>"Nach den Kommentaren, die ich von Ihnen gelesen habe, lernte ich, dass Sie "natürlich" Diskriminierungen befürworten."<<

.

Das ist eine perfide Unterstellung.

 

 

 

Daran ist überhaupt nichts perfide, es ist noch nicht mal eine Unterstellung. Ich kenne Ihre Kommentare auch und kann dem Foristen nur beipflichten.

Ich verstehe gar nicht, wieso Sie zu Ihrer Einstellung noch nicht mal stehen können.

15:50 Uhr von mispel @15:37…

15:50 Uhr von mispel

@15:37 Uhr von Wohlergehen

Sie zeigen Ihre rechtslastige Gesinnung, wenn Sie die Frage "Wo kommst du her" nicht als rassistisch einstufen.

 

 

//Es ist aber nicht zwingend rassistisch gemeint. Sie unterstellen das lediglich.//

 

Sie haben noch keinen Kommentar des Users gelesen? Sonst würden Sie das nicht in Zweifel ziehen.

 

 

 

@15:45 Uhr von -Der Golem-

>>"Okay.  Dann sagen Sie "uns" doch mal, wann wir den Ball nicht flach halten sollten.  3 Beispiele genügen."<<

.

Ich finde beispielsweise Rassismus gegenüber Farbigen sehr schlimm und da kommt mir das Bild von dem Polizisten-Vorfall in den USA in den Sinn wo der Farbige durch die unangebrachte Fixierung gestorben ist. Ich denke aber dass das bei uns in dieser Form nicht vorkommen würde. Wenn ich aber einen Farbigen neugierig frage wo er denn herkommt, finde ich nicht das ich dann ein Rassist bin.

 

 

15:55, eine_anmerkung.

Ich meine das so das wir da extrem dünnhäutig geworden sind.

 

Wir?

 

Sie doch wohl ganz gewiss nicht.

@15:48 Uhr von GeMe

 

Wie heute früh ein junger Mann (deutscher Staatsbürger mit türkischem Migrationshintergrund) auf WDR5 berichtete, wird er regelmäßig von der Polizei z.B. auf dem Bahnhof kontrolliert, während weiße, blonde junge Männer quasi nie kontrolliert werden. Sein Freund seit Geburt deutscher Staatsbürger aber mit dunkler Hautfarbe, bestätigt dies, aber bei ihm sei es noch schlimmer.
Eine junger Frau erzählte, dass sie bei der Wohnungsuche zunächst sehr nett behandelt wurde, bis sie nach ihren Namen gefragt wurde. Da der Nachname nicht deutsch ist, war die das Gespräch dann schnell beendet. Sie muss weiter suchen.

.

Dass jeder von uns andere Erfahrungen (nicht nur Deutsche, auch Ausländer) gemacht hat, sollte wohl jedem klar sein.

.

Wenn ein Arbeitgeber die Erfahrung mit einem türk. Arbeitnehmer gemacht hat, der weibl. Führungskräfte gar nicht schätzt, (nicht immer, aber immer wieder), wird er zukünftig bei einem türk. Bewerber zurückhaltender sein. Der 2. Bew. wird sich diskriminiert fühlen. Pech.

 

Wenn bei 83 Millionen…

Wenn bei 83 Millionen Einwohner in Deutschland mehr als 5600 Meldungen (warum gibt es keine genaue Zahl?) von Diskriminierung gemeldet wird, kann man wohl nicht von weit verbreitet sprechen.

@15:23 Uhr von eine_anmerkung.

Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren? (Hypersensibel im Sinne von übertrieben). Die Frage "wo kommst du her?" ist beispielsweise eigentlich schon eine Diskriminierung wie ich lernen durfte. Natürlich finde ich grundsätzlich Diskriminierungen auch nicht gut und auch nicht richtig. Wir sollten da aber mal etwas den Ball flach halten.

 

Wir müssen gar nichts. Schon gar keine Bälle flach halten. Falls Sie es immer noch nicht kapiert haben, geht es um die Frage, was Diskriminierung mit den Menschen macht, die diskrimiert werden. Und nicht um die Frage, was Diskriminierung mit den Menschen macht, die diskrimieren, nämlich ein wohliges Gefühl, wenn man mal wieder auf Flüchtlinge im Allgemeinen und Afrikaner im besonderen schimpfen und denen allen möglichen Unsinn als Schuldige in die Schuhe schieben kann.

 

15:55, morgentau19

Wenn für sie die Frage: "wo kommst du her" bereits Diskriminierung/Rassismus ist, dann ist alles zu spät.

.

Für mich ist das Neugierde.

 

Sie scheinen keine Menschen zu kennen, die „nichtdeutsch“ aussehen. Wenn Sie sich mit solchen Menschen unterhalten, dann würden Sie vielleicht verstehen, warum diese Frage als Diskriminierung verstanden wird.

 

Ich habe das früher auch nicht verstanden. Bis man es mir erklärt hat.

 

Neugierde ist nicht immer freundlich.

15:55 Uhr von eine_anmerkung…

15:55 Uhr von eine_anmerkung.

.

//Sehen Sie, ich auch nicht.//

 

Sie sind vermutlich ein weißer Mann oder eine weiße Frau mit deutsch klingendem Namen?

 

//Ich mir nicht im Sinne einer Diskriminierung. Nennen Sie deshalb vielleicht mal ein Beispiel?//

 

Vielleicht denken Sie mal selber nach.

 

//Ich meine das so das wir da extrem dünnhäutig geworden sind.//

 

"Wir" sind nicht dünnhäutig geworden.

 

Die Diskriminierten sehen das vermutlich - zu recht -anders. 

 

 

Noch alarmierender ist,

dass man durch Vorverurteilung schon genau festgelegt hat, von wem Diskriminierung auszugehen hat und von wem es auszuschließen ist.

15:48 Uhr von GeMe

"Wie heute früh ein junger Mann (deutscher Staatsbürger mit türkischem Migrationshintergrund) auf WDR5 berichtete, wird er regelmäßig von der Polizei z.B. auf dem Bahnhof kontrolliert, während weiße, blonde junge Männer quasi nie kontrolliert werden"

....

 

Das halte ich für ein Gerücht.

Mein Mann, groß, hellblond, wurde früher dauernd kontrolliert.

Ich habe das 2x als Beifahrerin mitbekommen. Das war unser running Gag damals: "Solcher Mann mit solcher Frau unterwegs? Die Frau kann nur entführt sein!"  ;-)

 

Das hat sich jetzt mit dem Alter erledigt.

 

Ich als Frau wurde in meinem ganzen Leben ein Mal kontrolliert - aber das war eine Aktion, bei der alle Kindersitze vor der Schule kontrolliert wurden. Also wurden absolut alle angehalten.

 

Vielleicht kommt es auch darauf an, ob man jemanden ähnlich sieht, der schon aufgefallen ist. 

 

Und ich kann natürlich nicht sagen, ob mir mein Mann alles erzählt hatte. Kann ja sein, dass die Kontrollen  gut begründet waren.  :-?

@15:48 Uhr von GeMe

Wie heute früh ein junger Mann (deutscher Staatsbürger mit türkischem Migrationshintergrund) auf WDR5 berichtete, wird er regelmäßig von der Polizei z.B. auf dem Bahnhof kontrolliert, während weiße, blonde junge Männer quasi nie kontrolliert werden. Sein Freund seit Geburt deutscher Staatsbürger aber mit dunkler Hautfarbe, bestätigt dies, aber bei ihm sei es noch schlimmer.
Eine junger Frau erzählte, dass sie bei der Wohnungsuche zunächst sehr nett behandelt wurde, bis sie nach ihren Namen gefragt wurde. Da der Nachname nicht deutsch ist, war die das Gespräch dann schnell beendet. Sie muss weiter suchen.

Vor Jahren las ich ein Wohnungsangebot, in dem stand, dass nur Deutsche erwünscht sind. Ich habe angerufen, interessiert nach der Wohnung gefragt, freundlich Antworten bekommen. Zuletzt sagte ich dann, dass Voraussetzung für mich wäre, dass der Vermieter Ausländer ist....und das Gespräch wurde "stumm" beendet!

 

 

@15:23 Uhr von eine_anmerkung. (Nachtrag)

Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren? (Hypersensibel im Sinne von übertrieben). Die Frage "wo kommst du her?" ist beispielsweise eigentlich schon eine Diskriminierung wie ich lernen durfte. Natürlich finde ich grundsätzlich Diskriminierungen auch nicht gut und auch nicht richtig. Wir sollten da aber mal etwas den Ball flach halten.

 

Da kann ich Sie beruhigen. Von Hypersensibilisierung droht Ihnen keine Gefahr. Davon sind Sie mit Ihren Beiträgen ganz weit entfernt.

@15:58 Uhr von fathaland slim

>>"Weswegen schreiben Sie eigentlich immer „wir“?"<<

.

"Wir" ist plural lieber Fati, deswegen.

 

Ob was diskriminierend ist…

Ob was diskriminierend ist oder nicht, können immer noch am Besten die betroffenen Personen entscheiden und nicht irgendwelche Leute, die meinen alles besser zu wissen. Denn wenn man die Betroffenen mal zu dem Thema befragt, kommt oftmals auch raus, das sie sich eher durch einen Wegfall entsprechender Wörter diskriminiert fühlen, als mit den "diskriminierenden Wörtern". Z.B. gibt es hier eine Konditorei die sich "zum Mohrenkopf" nennt. Und der Inhaber ist ein Farbiger, der sich bewusst für den Namen entschieden hat, weil der Begriff "Mohr" früher sogar mal eine Wertschätzung war. 

Deswegen sollte man nicht gleich alles was uns diskriminierend vorkommt verbannen, sondern lieber mit Betroffenen reden. Und wenn dann jemand dabei ist, der sich mit gewissen Begriffen nicht wohl fühlt, kann man in dessen Gegenwart darauf verzichten, aber man muss die Wörter nicht gleich komplett verbannen, erst Recht nicht, ohne entsprechende Hintergründe zu kennen.

@15:59 Uhr von nie wieder spd

>>"Die schlimmste, weil völlig unbeachtete Diskriminierung, ist die Diskriminierung von Menschen mit niedrigem Bildungsstand. 
Quer über alle Hautfarben, Gemüts - und Bewusstseinszustände und Nationalitäten hinweg wird in nahezu jeder Lebenslage diskriminiert, was das Zeug hält. ..Obwohl diese Menschen in der übergroßen Mehrheit keine Schuld daran trifft, dass unser.. So verlieren wir jedes Jahr weitere 50.000 Jugendliche in die diskriminierende Zustände, weil  sie keinen Schulabschluss schaffen. 
Auch, weil schon deren Eltern sehr oft die gleichen Probleme hatten ohne jemals angemessene Hilfe gefunden zu haben."<<

.

Diese Ihre Zeilen machen mich nachdenklich und ja, ich bin ein Rassist. Ich war mir dessen nur bisher nicht bewusst. Ich trampele immer auf den Grünen und dem kleinen Kühnert wegen deren (in meinen Augen) mangelhaften Bildungsständen in Relation zu den Funktionen die diese Personen ausüben rum. 
 

 

@15:55 Uhr von morgentau19

Nein? Was zeichnet Sie denn aus als Rechte, was Sie von anderen Rechten unterscheidet? Nur ein bisschen rechts? Weil Sie sich tatsächlich (!) mit Menschen anderer Hautfarbe unterhalten haben, sind Sie nicht rechts? Es gibt z.B. in Ihrer Lieblingspartei Menschen mit dunkler Hautfarbe, die die absoluten Rassisten sind....es gibt so vieles.

Fragen Sie eigentlich "weiße" Unbekannte im Zug auch danach, wo sie herkommen?

keine anderen Sorgen?

Sie hören sich an, als ob sie aus Köln kommen. Das hat man mich häufig in Bayern gefragt.  Würde ich jemand fragen, ob er aus Afrika kommt, wäre es Rassismus. Wie wäre es denn, wenn ich einen dunkelhäutigen frage, ob es aus der Schweiz kommt?  Finde nur ich die Diskussion ein wenig doof?

 

@15:56 Uhr von Dany39

Was soll an der Frage "wo kommst du her?" Rassistisch sein. Man kann diese Frage auch stellen, weil man an seinem Gegenüber interessiert ist und es aufgrund von einem Akzent z.B. offensichtlich ist, das diese Person nicht aus Deutschland kommt. Und wer meint mich deswegen als rechts zu bezeichnen irrt sich. Ich bin selber mit einem Ausländer verheiratet und der hat auch keine Probleme mit der Frage, denn er ist Stolz auf seine Herkunft. 

Ich bin völlig Ihrer Meinung. Manchmal habe ich das "Gefühl", dass sich einige Leute mit dem Schlagworten "Rassismus, cancel culture, Diskriminierung zu wichtig nehmen. Die Frage "wo kommst Du her" als rassistisch zu brandmarken, zeigt die Unverhältnismässigkeit, die diese Diskussion mittlerweile angenommen hat. Damit tut man den betroffenen Menschen keinen Gefallen. Im Gegenteil. Ich (ver)meide lieber jeglichen Umgang, bevor ich mir irgendeinen Schwachsinn von irgendjemandem vorwerfen lasse, wobei ich ausserdem die halbe Zeit mit Italienern lebe.

 

@16:04 Uhr von morgentau19

 

Wenn bei 83 Millionen Einwohner in Deutschland mehr als 5600 Meldungen (warum gibt es keine genaue Zahl?) von Diskriminierung gemeldet wird, kann man wohl nicht von weit verbreitet sprechen.

 

Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht selbst Zeuge von Diskriminierungen werde. Wenn möglich, schreite ich da auch ein. Aber ich habe noch keinen einzigen dieser Vorfälle bei der Antidiskriminierungsstelle angezeigt.

Sie glauben doch nicht im Ernst, dass mit diesen 5600 Fällen auch nur annähernd alles erfasst ist, was den Tatbestand der Diskriminierung erfüllt?

@16:08 Uhr von FritzF

dass man durch Vorverurteilung schon genau festgelegt hat, von wem Diskriminierung auszugehen hat und von wem es auszuschließen ist.

Hahaha,  so  schauts  aus.

 

Unterschiede

Wenn ich im Ausland bin, werde ich häufig gefragt woher ich komme, da ich die Landesspache englisch oder französisch nimmt einem anderen Akzent spreche.

was um Himmels Willen ist daran diskriminierend? Bekomme ich kein Esssrn imRestaurant, keine Fahrkarte oder werde im Laden nicht bedient? Keineswegs - es ist eben nur eine Tatsache, dass ich woanders aufgewachsen bin. Na und? 
 

Frau Ataman als Anti-Diskriminierungsbeauftragte? Hat sie nicht auch schon mal diskriminiert?

@16:01 Uhr von eine_anmerkung. - sehr humane Ansicht

>>"Okay.  Dann sagen Sie "uns" doch mal, wann wir den Ball nicht flach halten sollten.  3 Beispiele genügen."<<

.

Ich finde beispielsweise Rassismus gegenüber Farbigen sehr schlimm und da kommt mir das Bild von dem Polizisten-Vorfall in den USA in den Sinn wo der Farbige durch die unangebrachte Fixierung gestorben ist. Ich denke aber dass das bei uns in dieser Form nicht vorkommen würde. Wenn ich aber einen Farbigen neugierig frage wo er denn herkommt, finde ich nicht das ich dann ein Rassist bin.

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Ich bin Ihnen zutiefst dankbar für den Hinweis, dass Diskriminierung (möglichst) verhindert werden sollte, wenn der Diskriminierte dabei stirbt.

Finde ich gut, diese Ansicht.

 

 

 

@16:02 Uhr von morgentau19

"Wenn ein Arbeitgeber die Erfahrung mit einem türk. Arbeitnehmer gemacht hat, der weibl. Führungskräfte gar nicht schätzt, (nicht immer, aber immer wieder), wird er zukünftig bei einem türk. Bewerber zurückhaltender sein. Der 2. Bew. wird sich diskriminiert fühlen. Pech"

Das dürfte wohl die absolute Ausnahme sein. Die Regel sieht anders aus. Ein junger Mensch bewirbt sich um eine Lehrstelle und wenn im Adresskopf Achmed oder Ayshe steht, kommt die Bewerbung erstmal nach ganz unten im Stapel, auf jeden Fall aber unter die Bewerbungen von Michael und Sabine.

Naja ...

"im Arbeitsleben (28 Prozent)"

Manch einer mag sich vielleicht auch nur diskriminiert fühlen und die tatsächlichen Gründen lagen z.B. an der Nichterfüllung von Voraussetzungen für einen Job.

Außerdem ist mir lieber mir sagt einer den tatsächlichen Grund einer Absage (auch wenn diskriminierend, z.B. zu alt), wie wenn mir da irgendwas vorgetäuscht wird. 

Dies wird auch zukünftig keine Antidiskriminierungsstelle ändern. Sei es bei der Suche eines Jobs oder einer Mietwohnung, da wird halt irgendwas anderes vorgetäuscht.

@15:23 Uhr von eine_anmerkung.

Ich frage mich ob wir nicht mittlerweile bei diesem Thema hypersensibel reagieren? (Hypersensibel im Sinne von übertrieben). Die Frage "wo kommst du her?" ist beispielsweise eigentlich schon eine Diskriminierung wie ich lernen durfte. Natürlich finde ich grundsätzlich Diskriminierungen auch nicht gut und auch nicht richtig. Wir sollten da aber mal etwas den Ball flach halten.

Es kommt auf den Einzelfall an, aber die Zeiten ändern sich auch. 

Die Formulierung "Wo kommst Du denn wech?"  habe ich als einfach gestrickte Frage in der Grundausbildung bei der Bundeswehr erlebt,  nicht als abwertend.  

Ostfriesenwitze wären heute wohl nicht mehr möglich.  Auch die Figur des Manuel aus "Fawlty Towers" wäre heute ein no go. 

Je älter ich werde,  desto stärker fällt mir diese Entwicklung auf.  Vor 1972 war die Anrede "Fräulein" noch normal,  heute eine klare Diskriminierung. 

 

@15:59 Uhr von Wohlergehen

Sie zeigen Ihre rechtslastige Gesinnung, wenn Sie die Frage "Wo kommst du her" nicht als rassistisch einstufen.

 

Es ist aber nicht zwingend rassistisch gemeint. Sie unterstellen das lediglich.

 

Klar, das ist die dann immer wieder genannte "Entschuldigung" ....nicht so gemeint....Sie überzeugen mich nicht!

 

Ich glaube auch nicht, dass das möglich ist. Fakt bleibt aber, dass Sie keinerlei zwingende Argumentation für Ihre Behauptung bringen.

@16:10 Uhr von Anderes1961

>>"Da kann ich Sie beruhigen. Von Hypersensibilisierung droht Ihnen keine Gefahr. Davon sind Sie mit Ihren Beiträgen ganz weit entfernt."<<

.

Dankeschön

 

@16:08 Uhr von FritzF

dass man durch Vorverurteilung schon genau festgelegt hat, von wem Diskriminierung auszugehen hat und von wem es auszuschließen ist.

Mehrheiten kann man nicht diskriminieren ?! Oder?

@16:05 Uhr von Anderes1961

 

 

Wir müssen gar nichts. Schon gar keine Bälle flach halten. Falls Sie es immer noch nicht kapiert haben, geht es um die Frage, was Diskriminierung mit den Menschen macht, die diskrimiert werden. Und nicht um die Frage, was Diskriminierung mit den Menschen macht, die diskrimieren, nämlich ein wohliges Gefühl, wenn man mal wieder auf Flüchtlinge im Allgemeinen und Afrikaner im besonderen schimpfen und denen allen möglichen Unsinn als Schuldige in die Schuhe schieben kann.

.

Wenn hier einer hyperventilliert, dann sind sie das. Und bitte unterstellen sie Rechten nicht, dass sie nichts kapieren.

Der Nutzer Von eine Anmerkung hat das gemeint, was auch hier im Forum geschieht: Der Ball wird nicht flach gehalten.

.

Die einfache Frage "Wo kommst du her" als Rassismus/Diskrim. zu bezeichnen, ist völliger Unsinn und hat m. E. überhaupt nicht mal im Entferntesten damit zu tun.

.

Fragen sie mal eine Suchmaschine.

 

 

Aber mittlerweile wittert man überall Rassismus/Diskriminierung.

 

@15:46 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Nach den Kommentaren, die ich von Ihnen gelesen habe, lernte ich, dass Sie "natürlich" Diskriminierungen befürworten."<<

.

Das ist eine perfide Unterstellung.

 

 

Das sehe ich auch so. Man sollte die Kommentare nicht Adressat-bezogen schreiben,  das ist dann nur noch persönlich verletzend. 

Schafft aber nicht jeder... 

@15:56 Uhr von Wohlergehen

das wir im 21. Jahrhundert eine "Antidiskriminierungsstelle" in Deutschland benötigen! 

Ich habe dennoch die Hoffnung, dass wir als Gesellschaft in der Lage sind, durch Aufklärung, Bildung [...]

Danke! Ja, Aufklärung, Bildung, Toleranz sind notwendig. Doch ich sehe und erlebe (u.a. auch hier im Forum),  [...]

 

Mit Rassisten über Diskriminierung zu diskutieren ist ungefähr genauso sinnvoll wie mit Flacherdlern über die Form der Erde zu diskutieren. Die kann man nicht mit Argumenten überzeugen, der Drops ist gelutscht. Was wir - und mit wir meine ich alle, die Diskriminierung nicht wollen - machen sollten ist Grenzen zu setzen. Klar zu sagen: Wir wollen eure Diskriminierung nicht. Und wenn es notwendig wird, die Diskriminierenden auch mal spüren zu lassen, wie sich das anfühlt, wenn man ihnen das zuteil werden läßt, was sie sich für andere wünschen: Ausgrenzung.

@15:56 Uhr von Dany39

 

Was soll an der Frage "wo kommst du her?" Rassistisch sein. Man kann diese Frage auch stellen, weil man an seinem Gegenüber interessiert ist und es aufgrund von einem Akzent z.B. offensichtlich ist, das diese Person nicht aus Deutschland kommt. Und wer meint mich deswegen als rechts zu bezeichnen irrt sich. Ich bin selber mit einem Ausländer verheiratet und der hat auch keine Probleme mit der Frage, denn er ist Stolz auf seine Herkunft. 

.

Genauso sieht es aus!

.

Danke für ihren Kommentar. Das hat es jetzt dringend gebraucht.

 

@15:56 Uhr von Dany39

.... Und wer meint mich deswegen als rechts zu bezeichnen irrt sich. Ich bin selber mit einem Ausländer verheiratet und der hat auch keine Probleme mit der Frage, denn er ist Stolz auf seine Herkunft.

Kennen Sie den alten Spruch: "Wir sind alle Ausländer - fast überall"? Mit "Stolz" kann ich nun grundsätzlich nichts anfangen...hier verstehe ich "stolz" erst recht nicht; kein Mensch hat Einfluss darauf, wo er geboren wird.

Hingegen alle Menschen sollten frei und in Liebe angenommen sein, wo immer sie leben, wo immer sie hingehen (müssen). Ich hoffe nicht nur, ich bin sicher, dass die Menschheit irgendwann so bunt sein wird, dass sich die Frage nach seiner Herkunft erübrigt!

 

 

@15:57 Uhr von ich1961

15:37 Uhr von Wohlergehen

 

Aich Ihrem Kommentar kann ich mich nur anschließen.

Danke!

 

 

 

 

@15:55 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Ich fühle mich kein bißchen diskriminiert, wenn mich jemand fragt, wo ich herkomme."<<

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Sehen Sie, ich auch nicht.

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>>"Aber dass es Situationen geben kann, in denen diese Frage diskriminierend sein könnte, das kann ich mir dennoch vorstellen."<<

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Ich mir nicht im Sinne einer Diskriminierung. Nennen Sie deshalb vielleicht mal ein Beispiel?

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>>"Sie plädieren dafür, dass der Ball flach gehalten werden soll, weil Sie der Meinung sind, es würde überreagiert. Wie meinen Sie das? Ein bisschen Diskriminierung ist doch gar nicht schlimm oder die sollen sich mal nicht so anstellen?"<<

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Ich meine das so das wir da extrem dünnhäutig geworden sind.

Da können "wir" gar nicht dünnhäutig genug werden!

 

 

@16:12 Uhr von Dany39

Ob was diskriminierend ist oder nicht, können immer noch am Besten die betroffenen Personen entscheiden und nicht irgendwelche Leute, die meinen alles besser zu wissen.[...] Z.B. gibt es hier eine Konditorei die sich "zum Mohrenkopf" nennt. Und der Inhaber ist ein Farbiger, der sich bewusst für den Namen entschieden hat, weil der Begriff "Mohr" früher sogar mal eine Wertschätzung war. 

Deswegen sollte man nicht gleich alles was uns diskriminierend vorkommt verbannen, sondern lieber mit Betroffenen reden.

 

... Was Sie offensichtlich noch nie getan haben, sonst würden Sie nicht einfach den Bockmist, der auf rechtsextremen Seiten so erzählt wird, einfach unreflektiert hier her kopieren. Die Konditorei, die angeblich existieren soll, gibt es weder bei Ihnen noch sonstwo, sondern ausschließlich in den Köpfen einiger Rassisten, die sich damit Diskriminierung schön reden und diese Story macht auf einschlägigen rechtsextremen Webseiten auch immer wieder die Runde. Seit Jahren.

@16:20 Uhr von Wohlergehen

>>"Fragen Sie eigentlich "weiße" Unbekannte im Zug auch danach, wo sie herkommen?"<<

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Nur wenn ich mein Indianerkostüm anhabe, sonst nicht.

 

viele Kommentare hier

 

erinnern mich an den Gallier Methusalix, der sagte:

 

"Ich habe nichts gegen Fremde. Einige meiner besten Freunde sind Fremde. Aber diese Fremden sind nicht von hier!"

@16:25 Uhr von SirEdward

Wenn ich im Ausland bin, werde ich häufig gefragt woher ich komme, da ich die Landesspache englisch oder französisch nimmt einem anderen Akzent spreche.

was um Himmels Willen ist daran diskriminierend? Bekomme ich kein Esssrn imRestaurant, keine Fahrkarte oder werde im Laden nicht bedient? Keineswegs - es ist eben nur eine Tatsache, dass ich woanders aufgewachsen bin. Na und? 
 

Frau Ataman als Anti-Diskriminierungsbeauftragte? Hat sie nicht auch schon mal diskriminiert?

 

Dann fragen Sie doch einfach mal die Menschen, denen diese Frage ungefähr 100 Mal am Tag gestellt wird. Dann kennen Sie die Antwort.

@16:00 Uhr von frosthorn

>>"Nach den Kommentaren, die ich von Ihnen gelesen habe, lernte ich, dass Sie "natürlich" Diskriminierungen befürworten."<<

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Das ist eine perfide Unterstellung.

 

 

 

Daran ist überhaupt nichts perfide, es ist noch nicht mal eine Unterstellung. Ich kenne Ihre Kommentare auch und kann dem Foristen nur beipflichten.

Danke für Ihre Bestätigung!

Ich verstehe gar nicht, wieso Sie zu Ihrer Einstellung noch nicht mal stehen können.

 

 

 

mehr als 5600 Meldungen ein.

Kederr fall ist immer einer zu viel.

Aber erstmal bei 80 Mil, Menschen schon guter Wert.

Ich bin mir nur nicht gan sicher ob auch alle Diskriminierung vom "Kartoffelesser" , "Biodeutscher" die viele persönlich als Diskriminierung empfinden, ich auch,  oder die Beleidigungen für Wähler eine demokratischen politischen Partei mitgezählt worden sind.

@16:24 Uhr von weingasi1

Was soll an der Frage "wo kommst du her?" Rassistisch sein.  [...]

Ich bin völlig Ihrer Meinung. Manchmal habe ich das "Gefühl", dass sich einige Leute mit dem Schlagworten "Rassismus, cancel culture, Diskriminierung zu wichtig nehmen. Die Frage "wo kommst Du her" als rassistisch zu brandmarken, zeigt die Unverhältnismässigkeit, die diese Diskussion mittlerweile angenommen hat. Damit tut man den betroffenen Menschen keinen Gefallen. Im Gegenteil. Ich (ver)meide lieber jeglichen Umgang, bevor ich mir irgendeinen Schwachsinn von irgendjemandem vorwerfen lasse, wobei ich ausserdem die halbe Zeit mit Italienern lebe.

 

Sie haben auch nicht verstanden, daß es nicht darum geht, was Diskrimierung mit Ihnen macht, sondern was das mit Menschen macht, die diskrimiert werden. Cancel culture ist übrigens ein Begriff, der ausschließlich von Rechtsextremen benutzt wird.

 

Wie würden Sie reagieren, wenn Sie 100 mal pro Tag, jahraus, jahrein immer wieder beantworten müßten: Wo kommst du her?

@15:36 Uhr von Francis Fortune

das wir im 21. Jahrhundert eine "Antidiskriminierungsstelle" in Deutschland

Die ist mehr notig als Sie denken. Gehen Sie als Senior mal zu Bank und brauchen einen Konsumkredit, oder als 80 Jähroger nicht PC fähiger und versuchen Ihre Grundsteuererklärung zu machen.

Da ist noch Handlungsbedarf.

@16:08 Uhr von FritzF

dass man durch Vorverurteilung schon genau festgelegt hat, von wem Diskriminierung auszugehen hat und von wem es auszuschließen ist.

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Volltreffer!

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Überhitzte Diskussion

Die völlig überhitzte Diskussion über Diskriminierung im Alltag wird nicht glaubwürdiger wenn der betreffende Bericht von einer höchst umstrittenen Diskriminierungsbeauftragten vorgetragen wird die auch selbst schon diskriminierend aufgefallen ist .

Komischerweise wird auch die Diskussion über Diskriminierung immer in dieselbe Richtung bestimmter diskriminierter Gruppen gerichtet und andere diskriminierte Gruppen dagegen gerne ausgeblendet .

Wer hunderte Tweets zum Thema löscht kann keine Neutralität für sich in Anspruch nehmen .

 

@15:39 Uhr von Hille-SH

Ob mein Gegenüber zufällig behindert, schwul / lesbisch, anderen Glaubens oder Ethnie ist,...ist mir pumpe.

Meine Ablehnung begründet sich in seinem (meines Gegenübers) Umgang, in seinem Auftreten mir gegenüber. Passt mir das nicht oder finde ich es unangemessen bzw. frech oder unverhältnismäßig, reagiere ich entsprechend.

Auf Ethnie, Glauben, geschl. Orientierung etc., nehme ich dabei keinerlei Rücksicht. Noch nie und auch nicht in Zukunft. Warum auch ?

Fühlt man sich dann von mir "diskriminiert", ist mir das schlicht egal.

Danke 100% zustimmung, und dann sind wir schon zwei.

 

@16:01 Uhr von eine_anmerkung.

@15:45 Uhr von -Der Golem-

 

>>"Okay.  Dann sagen Sie "uns" doch mal, wann wir den Ball nicht flach halten sollten.  3 Beispiele genügen."<<

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Ich finde beispielsweise Rassismus gegenüber Farbigen sehr schlimm und da kommt mir das Bild von dem Polizisten-Vorfall in den USA in den Sinn wo der Farbige durch die unangebrachte Fixierung gestorben ist. Ich denke aber dass das bei uns in dieser Form nicht vorkommen würde. Wenn ich aber einen Farbigen neugierig frage wo er denn herkommt, finde ich nicht das ich dann ein Rassist bin.

 

 

Meinen Sie nicht, daß es Leute, die anders aussehen, ungeheuer nervt, ständig darauf angesprochen zu werden?

16:08fritz

dass man durch Vorverurteilung schon genau festgelegt hat, von wem Diskriminierung auszugehen hat und von wem es auszuschließen ist.

so isses!

@16:26 Uhr von -Der Golem-

>>"Ich bin Ihnen zutiefst dankbar für den Hinweis, dass Diskriminierung (möglichst) verhindert werden sollte, wenn der Diskriminierte dabei stirbt.

Finde ich gut, diese Ansicht."<<

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Ich finde das nun gar nicht albern. Der Mann ist unter schlimmen Umständen gestorben und das ist wie gesagt alles andere als albern.

 

 

 

 

@16:20 Uhr von Wohlergehen

 

Fragen Sie eigentlich "weiße" Unbekannte im Zug auch danach, wo sie herkommen?

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Wenn ich im Zug unterwegs bin, komme ich oft mit Mitreisenden ins Gespräch. Es ist mir auch egal, ob jemand geld, grün, schwarz oder weiß ist. Da unterhält man sich über verschiedene Themen. Von Politik über Kochrezepte.....dabei habe ich noch nie jemand nach seiner politischen Orientierung gefragt.

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Nein, nur Schwarze oder etwas Dunkelhäutige frage ich, wo sie herkommen.

Die Weißen frage ich oft, wo sie hinfahren, grins.

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Manchmal erzählen Weiße mir auch, wo sie herkommen.

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Bleiben sie bitte entspannt. Ich bin eine Rechte, na und, sie können von mir aus links sein oder was auch immer.

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Lassen sie sich ´s Wohlergehen....

@16:12 Uhr von eine_anmerkung. Das

@fathaland slim

 

>>"Weswegen schreiben Sie eigentlich immer „wir“?"<<

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"Wir" ist plural lieber Fati, deswegen.

 

Ich fühle mich aber in Ihr „wir“ nicht einbezogen, und sich selbst scheinen Sie damit auch nicht zu meinen, lieber Anni.

@16:12 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Weswegen schreiben Sie eigentlich immer „wir“?"<<

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"Wir" ist plural lieber Fati, deswegen.

Wenn Ihnen gar nichts mehr einfällt....

 

 

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