Kommentare - Brexit verschärft Personalnot in Großbritannien

Kommentare

@17:44 Uhr von schabernack

>>"Insofern könnte die Schliessung etlicher Restaurants - mutmasslich mit ausländischer Küche - den alten Imperialismus wieder anheizen.

.

Diese Indischen Restaurants in London sind großartig.

Wenn die zumachen, muss British India wieder her.

.

Diese Gebäckteilchen im UK, die so tun, als seien sie lecker mit süßer Füllung, real ist aber ein kaltes Würstchen drin, sind fürchterlich, und ganz miese Rosstäuscher.

.

Ich finde die britische Küche auch super und für die, die sie nicht mögen gibt es viele Restaurants mit Food vom Kontinent. Haben Sie mal Sausages in Yorkshire Pudding probiert? Und, waren Sie mal auf der Isle of Man? 

 

@eine anmerkung

"Ich sehe das genauso wie Sie und habe den Eindruck das man mal wieder mit den Finger auf unsere britischen Freunde zeigen will nach dem Motto,"seht her was Ihr vom Brexit habt". Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten."

Und die wären? Konkrete Beispiele bitte.

Die Abstimmung war vor 7 Jahren! Nichts von den Heilsversprechungen ist bisher wahr geworden. Um die vielen Arbeitsplätze für Einheimische geht es im Artikel - Fehlanzeige. 

Das staatliche Gesundheitssystem sollte massiv profitieren - Fehlanzeige, es siecht dahin. 

Und dann war da noch das Irland-Problem...

 

@ 17:27 Uhr von Bernd Kevesligeti

Im letzten Jahr konnten LKW-Fahrer durchaus gewisse Lohnerhöhungen durchsetzen. 11 Prozent landesweit, in einzelnen Bereichen, wie bei Aldi bis zu 35 Prozent.

 

In GB sind LKW-Fahrer deutlich schlechter bezahlt als in Deutschland oder Frankreich und dennoch herrscht in GB Mangel an Fahrern, der zu Lieferengpässen und steigenden Verbraucherpreisen führt.

@17:30 Uhr von harry_up

...noch einige andere Ursachen und Gründe für das Dilemma in GB auf.

Ich bin nicht hinreichend Fachmann um bewerten zu können, wie GB jetzt ohne Corona und ohne Krieg in der Ukraine mit allen dazugehörigen Begleiterscheinungen dastünde, könnte mir aber vorstellen, dass die Situation dann weniger prekär wäre.

Realität ist aber, dass nach dem Brexit Corona und Krie kamen. Die EU-Länder stemmen die Probleme gemeinsam, GB muss nun allein durch. 

Sich also am Brexit als der Wurzel allen Übels festzubeißen halte ich für zu einseitig und auch für unfair.

@16:39 Uhr von eine_anmerkung.

Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten.

 

Schon vergessen, dass keineswegs "die überwiegende Mehrheit der Briten" für den Brexit gestimmt hat?

 

@ 17:57 Uhr von Bernd Kevesligeti

Was heißt hier "wir" ? Die Arbeitswelt ist doch sehr fragmentiert. Und gute Löhne setzt man nur im Konsens durch ?

Exactly.

Deshalb läuft die Inflation den Löhnen auch davon....

Wir haben Jahrzehnte gut verdient und hatten jährlich unser Reallohn-Wachstum. Jetzt haben wir eben Inflation wegen Corona, wegen der Lieferketten und wegen einem Kriegsverbrecher. Alle drei Gründe werden demnächst wegfallen oder abgesetzt werden. Die Inflation wird sich in Kürze wieder der 2% Marke nähern.

@17:20 Uhr von eine_anmerkung. / @schabernack

 

Geburtenrate von 1,56, und 2,0 bis 2,1 sind erforderlich,

um die Bevölkerungszahl konstant zu halten.

 

Muss denn eine Bevölkerungszahl unbedingt konstant gehalten werden?

 

Muss nicht, aber wenn nicht, gibt es immer weniger Arbeitskräfte aus jüngerem Alter, die in Rente gegangene ersetzen können.

 

In Europa ist es noch vergleichsweise wenig dramatisch. Aber wenn in Deutschland die «Golden Sixties» mir den hohen Geburtenraten in Arbeits-Ruhestand gehen, dann wird es dramatisch. Besonders fern in der Zukunft ist das nicht mehr. Will aber irgendwie niemand so richtig drüber nachdenken, wer in der Politik was zu entscheiden hat.

 

Die völlig irrige Annahme, sinkende Bevölkerungszahl + gleichzeitig manische Zuwanderungsverweigung + gleichzeitig schon vorhandene Zuwanderer im Brexit--Delirium weg ekeln, kann gar nichts anderes als schädlich sein für Great Britain.

 

Dramatisch schon heute ist es in Südkorea und Japan.

2019 zu 2021 ca. 1 Mio. Japaner weniger.

Mega großes Problem für die Gesellschaft.

@17:56 Uhr von fathaland slim

>>"Wer den Begriff „illegale Migration“ immer dann benutzt, wenn es sich um andersfarbige Kriegsflüchtlinge handelt, sich bei Ukraineflüchtlingen beispielsweise aber dieses Begriffes enthält, der setzt sich dem begründeten Verdacht aus, einer zu sein."<<

.

Was Sie mir alles unterstellen? Noch nie habe ich meine Abneigung gegen illegale Migranten an einer Hautfarbe festgemacht denn das wäre dann tatsächlich Rassismus und Kriegsflüchtlingen sind außen vor. Denen muss und sollte selbstverständlich temporär geholfen werden. Meine Abneigung richtet sich einzig uns alleine gegen die sogenannten Wirtschaftsmigranten und eigentlich wissen Sie das auch. 

 

@17:04 Uhr von Charlys Vater

Es gibt immer noch Briten, also die hier in Deutschland wohnen, welche behaupten, das es England jetzt besser geht.

 

Es gibt ja auch Deutsche, die irgendwo auf der Welt wohnen und behaupten, dass Deutschland ein Fußbreit vom Abgrund entfernt ist. Kann man hier täglich lesen.

 

@17:59 Uhr von Pax Domino

>>"Denn das, was Sie als "Begründung" bezeichneten, war unverhohlener Rassismus, verpackt in euphemistisches Geschwurbel und hatte mit dem Thema überhaupt nichts zu tun."<<

.

Ein Gegner der illegalen Migration zu sein bedeutet nicht zwangsläufig ein Rassist zu sein.

 

 

Zu welchem Lager Sie gehören, das haben Sie ja schon des öfteren deutlich gemacht und machen Sie jetzt auch schon wieder in Ihrer Antwort deutlich, ohne es zu wollen. Sie tappen in Ihre eigene rhetorische Falle. Dumm gelaufen. Da hilft auch kein euphemistisches Geschwurbel. Nur mal so als Denkhilfe: Nennen Sie mir doch nur einen einzigen User, der für illegale Migration wäre.

Aus dem Stehgreif 3 User , die zu benennen wäre sehr ROT verdächtig !

 

Ob aus dem Stegreif, oder lange überlegt. Ich spoiler mal. Sie werden keinen Einzigen finden. Nicht mal mich. Sie tappen in die selbe rhetorische Falle des Mitforisten, auf den ich antwortete. Versuchen Sie es noch mal. Als Tipp: lesen Sie die Antwort von Fathaland slim.

@18:05 Uhr von harpdart

>>""Ich sehe das genauso wie Sie und habe den Eindruck das man mal wieder mit den Finger auf unsere britischen Freunde zeigen will nach dem Motto,"seht her was Ihr vom Brexit habt". Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten."

.

Und die wären? Konkrete Beispiele bitte.

.

Da bekomme ich doch dauernd einen roten Balken. 

@18:06 Uhr von freier Welthandel

Im letzten Jahr konnten LKW-Fahrer durchaus gewisse Lohnerhöhungen durchsetzen. 11 Prozent landesweit, in einzelnen Bereichen, wie bei Aldi bis zu 35 Prozent.

 

In GB sind LKW-Fahrer deutlich schlechter bezahlt als in Deutschland oder Frankreich und dennoch herrscht in GB Mangel an Fahrern, der zu Lieferengpässen und steigenden Verbraucherpreisen führt.

 

Ja und was sollen die LKW-Fahrer in GB jetzt machen ? Nach Deutschland kommen und nicht streiken ?

Und außerdem wird es doch so sein, daß die Mehrheit hier, die soziale Lage der Arbeiter kaum interessiert.

 

 

 

@18:05 Uhr von eine_anmerkung. / @schabernack

 

Ich finde die britische Küche auch super und für die, die sie nicht mögen gibt es viele Restaurants mit Food vom Kontinent. Haben Sie mal Sausages in Yorkshire Pudding probiert? Und, waren Sie mal auf der Isle of Man?

 

Auf der Isle of Man war ich nie,

und ich lehne prinzipiell Geschmacksfolter mit Würstchen ab.

@18:07 Uhr von Mauersegler

>>"Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten.

.

Schon vergessen, dass keineswegs "die überwiegende Mehrheit der Briten" für den Brexit gestimmt hat?"<<

.

Geschenkt; jedenfalls wollten die Briten den Brexit den ich nach wie vor persönlich als gut erachte und ich hoffe das hier (z.B. beim Thema Bekämpfung der illegalen Migration) eine Art Signalwirkung von den Briten für die EU ausgeht.

 

 

@17:27 Uhr von Bernd Kevesligeti

@fathaland slim

Ich habe übrigens in den 70ern ebenfalls an ein oder zwei Agitprop-Seminaren teilgenommen, wo man so etwas lernte.

 

Das mit der Teilnahme an Seminaren ist sehr glaubwürdig.

 

Ja, das ging damals von den Jusos in Zusammenarbeit mit der SDAJ aus. Den Segen unserer „Mutterpartei“, der SPD, hatten wir natürlich nicht. Als ich dann die Zwanzig überschritten hatte, wurden mir all die DKP-Dunstkreis-Organisationen immer suspekter. Ebenso wie die SPD, weswegen ich aus ihr austrat. Ich habe mich dann den so genannten Basisgruppen angeschlossen, eine Keimzelle der späteren Grünen. Da arbeiteten auch viele Leute aus den so genannten K-Gruppen mit, die am besinnungslosen Dogmatismus dieser Szene irre geworden waren.

 

Wenn mir dieser etwas sehr themenfremde Ausflug hier erlaubt ist.

 

@17:54 Uhr von harry_up

 

Wen bitte juckt...

eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

 

 

"Ihr seid seit 2020 draußen..."

 

Ist halt schwieriger als platt und gefühllos zu polemisieren.

 

 

Platt und schnell war schon immer meine Stärke. Leierkasten User sind nicht auf meiner Wellenlänge !

 

 

"Platt und schnell" -"Leierkasten User..."

 

Wow, was für'n Armutszeugnis.

 

Dass es dazwischen eventuell noch was geben könnte kommt Ihnen nicht in den Sinn?

Z.B. Geistreiches, sachlich Fundiertes, Objektives, gar Empathisches, das Ihnen vollkommen abzugehen  scheint, worauf Sie auch noch stolz sind...

 

Das wächst sich sicher noch aus, auch wenn Sie's noch nicht glauben. :-)

 

Ja da haben sie vollkommen Recht in ihrer Geistreichen , objektiven Ausdrucksweise. Hoffe sehr das sich in meinen Alter noch was auswächst .

 

@18:11 Uhr von freier Welthandel

Was heißt hier "wir" ? Die Arbeitswelt ist doch sehr fragmentiert. Und gute Löhne setzt man nur im Konsens durch ?

Exactly.

Deshalb läuft die Inflation den Löhnen auch davon....

Wir haben Jahrzehnte gut verdient und hatten jährlich unser Reallohn-Wachstum. Jetzt haben wir eben Inflation wegen Corona, wegen der Lieferketten und wegen einem Kriegsverbrecher. Alle drei Gründe werden demnächst wegfallen oder abgesetzt werden. Die Inflation wird sich in Kürze wieder der 2% Marke nähern.

 

Das klingt aber optimistisch. "Alle drei Gründe werden demnächst wegfallen".

Auch ein bisschen vulgärökonomisch. 

 

@ 16:39 Uhr von eine_anmerkung.

Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten.

Die Mehrheit war nicht überwiegend, sondern sehr knapp. Und erst heute sehen die Briten, dass sie von den Brexiteers und den Lobbyisten, die u.a. die EU-Sozialstandards loswerden wollten, hinters Licht geführt wurden. Ich bin sicher, heute bekäme der Brexit bei weitem keine Mehrheit mehr.

@18:11 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Wer den Begriff „illegale Migration“ immer dann benutzt, wenn es sich um andersfarbige Kriegsflüchtlinge handelt, sich bei Ukraineflüchtlingen beispielsweise aber dieses Begriffes enthält, der setzt sich dem begründeten Verdacht aus, einer zu sein."<<

.

Was Sie mir alles unterstellen? Noch nie habe ich meine Abneigung gegen illegale Migranten an einer Hautfarbe festgemacht denn das wäre dann tatsächlich Rassismus und Kriegsflüchtlingen sind außen vor. Denen muss und sollte selbstverständlich temporär geholfen werden. Meine Abneigung richtet sich einzig uns alleine gegen die sogenannten Wirtschaftsmigranten und eigentlich wissen Sie das auch. 

Ist Ihre Abneigung gegen Deutsche, die aus wirtschaftlichen Gründen in andere Länder emigrieren, eigentlich auch so hoch? Oder beschränkt sich Ihre Abneigung gegen Menschen, die nach Deutschland kommen und denen der Wunsch auf ein besseres Leben als "sogenannt" diskreditiert wird? 

@18:11 Uhr von eine_anmerkung.

@17:56 Uhr von fathaland slim

 

 

>>"Wer den Begriff „illegale Migration“ immer dann benutzt, wenn es sich um andersfarbige Kriegsflüchtlinge handelt, sich bei Ukraineflüchtlingen beispielsweise aber dieses Begriffes enthält, der setzt sich dem begründeten Verdacht aus, einer zu sein."<<

.

Was Sie mir alles unterstellen? Noch nie habe ich meine Abneigung gegen illegale Migranten an einer Hautfarbe festgemacht denn das wäre dann tatsächlich Rassismus und Kriegsflüchtlingen sind außen vor. Denen muss und sollte selbstverständlich temporär geholfen werden. Meine Abneigung richtet sich einzig uns alleine gegen die sogenannten Wirtschaftsmigranten und eigentlich wissen Sie das auch. 

 

Syrische, irakische, eritreische und afghanische Migranten haben Sie hier eigentlich immer unter „Wirtschaftsmigranten“ einsortiert, wenn es um diese ging.

 

Auch so ein verräterischer Begriff, ebenso wie illegale Migration. Ich kenne absolut niemanden, der illegale Migration befürworten würde.

@18:11 Uhr von eine_anmerkung.

 Meine Abneigung richtet sich einzig uns alleine gegen die sogenannten Wirtschaftsmigranten und eigentlich wissen Sie das auch.

 

Nur dass sie die Kriegsflüchtlinge, die Ihnen nicht passen, dann halt flugs in Wirtschaftsflüchtlinge umettikettieren. Wobei schon dieser Begriff ein Unding ist.

 

@18:11 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Wer den Begriff „illegale Migration“ immer dann benutzt, [...]<<

.

Was Sie mir alles unterstellen? Noch nie habe ich meine Abneigung gegen illegale Migranten an einer Hautfarbe festgemacht denn das wäre dann tatsächlich Rassismus und Kriegsflüchtlingen sind außen vor. Denen muss und sollte selbstverständlich temporär geholfen werden. Meine Abneigung richtet sich einzig uns alleine gegen die sogenannten Wirtschaftsmigranten und eigentlich wissen Sie das auch. 

 

Nein, tut es nicht. Ihre Abneigung richtet sich gegen Flüchtlinge aus Afrika, unabhängig von ihrem Status. Dafür gibt es zahlreiche Belege. Ich kann Ihnen gerne welche heraussuchen.

 

Es ist schon erstaunlich, zu welcher Wortakrobatik Fans der Blaubraunen fähig sind, wenn Sie auf der einen Seite ihren Rassismus pflegen, auf der anderen Seite genau diesen aber abstreiten, Fans der Partei, die mal den Slogan hatte. "Mut zur Wahrheit." Den Rassismus einfach mal zuzugeben, das wäre mal Mut zur Wahrheit. Aber das werden wir nie erleben.

@18:11 Uhr von schabernack

>>"Muss nicht, aber wenn nicht, gibt es immer weniger Arbeitskräfte aus jüngerem Alter, die in Rente gegangene ersetzen können. In Europa ist es noch vergleichsweise wenig dramatisch. Aber wenn in Deutschland die «Golden Sixties» mir den hohen Geburtenraten in Arbeits-Ruhestand gehen, dann wird es dramatisch. Besonders fern in der Zukunft ist das nicht mehr. Will aber irgendwie niemand so richtig drüber nachdenken, wer in der Politik was zu entscheiden hat."<<

.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet haben Sie sicherlich recht. Ein Schlüsselwort lautet aber "Qualifikation". D.h. Sie können dieser Entwicklung nicht damit begegnen indem Sie nicht- oder gering qualifizierte Arbeitskräfte zur Kompensation importieren.

.

Die völlig irrige Annahme, sinkende Bevölkerungszahl + gleichzeitig manische Zuwanderungsverweigung + gleichzeitig schon vorhandene Zuwanderer im Brexit--... für Great Britain.

.

Ich denke nicht das die Briten unter einer grundsätzlichen Zuwanderungsverweigerung leiden.

 

@ 18:13 Uhr von heinzi123

Da ging der Brexit ja gerade nach hinten los. Viele Sozialstandards sind einfach weg gefallen

Was soll das denn sein ?

Recht auf berufliche Fortbildung, Recht auf Kündigungsschutz, Recht auf Mitbestimmung, Recht auf Gesundheit am Arbeitsplatz, Recht auf Gesundheitsvorsorge, Recht auf Chancengleichheit. Um nur einige zu nennen.

Und diese Rechte müssen einklagbar sein, wenn nötig bis vor den EUGH.

@ 18:16 Uhr von Bernd Kevesligeti

Und außerdem wird es doch so sein, daß die Mehrheit hier, die soziale Lage der Arbeiter kaum interessiert.

Das ist mir zu pessimistisch. Im Grunde meines Herzens bin ich nämlich ein Linker.

18:05, eine_anmerkung.

Ich finde die britische Küche auch super und für die, die sie nicht mögen gibt es viele Restaurants mit Food vom Kontinent. Haben Sie mal Sausages in Yorkshire Pudding probiert? Und, waren Sie mal auf der Isle of Man? 

 

Endlich kann kann ich Ihnen mal beipflichten. Die britische Küche ist auch meiner Ansicht nach ganz entschieden besser als ihr Ruf. Diejenigen, die gegen sie polemisieren, kennen sie nach meinem Dafürhalten nur vom Hörensagen. Oder haben ähnliche Erfahrungen mit ihr gemacht wie ich mit der französischen auf meiner ersten Frankreichreise vor fast fünfzig Jahren. Da habe ich ganz entsetzlich schlecht gegessen, weil ich nicht wusste, daß das in Frankreich möglich ist...

@16:18 Uhr von onkelbond

[...] Großbritannien schafft es auf diese Weise jedoch die Anerkennung und Attraktivität dieses Berufszweiges deutlich zu steigern.

"Allerdings sind auch die Arbeitszeiten bei der Luxus-Supermarktkette anspruchsvoll: Um den Top-Lohn zu bekommen, müssen 47,5 Stunden, zumeist nachts, gefahren werden, zehn konsolidierte Überstunden inbegriffen. Dabei findet die Arbeit an fünf von sieben Tagen rotierend statt. Wer 43 Wochenstunden an fünf Tagen arbeitet, erhält aktuell bei einem Arbeitsbeginn in der Zeit von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr zwischen 40.000 und 47.000 Pfund (47.000 - 55.000 Euro). Hinzukommen weitere Vergünstigungen, wie ein um 20 Prozent vergünstigtes Einkaufen in den Waitrose-Märkten oder eine Lebensversicherung. Der Urlaub steigt im Zeitraum von fünf Jahren von 22 Tagen auf 25 Tage an." (https://www.eurotransport.de/artikel/mehr-verdienen-als-ein-anwalt-63-0…

Ob das die Attraktivität tatsächlich steigert?

@18:13 Uhr von eine_anmerkung.

>>""Ich sehe das genauso wie Sie und habe den Eindruck das man mal wieder mit den Finger auf unsere britischen Freunde zeigen will nach dem Motto,"seht her was Ihr vom Brexit habt". Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten."

.

Und die wären? Konkrete Beispiele bitte.

.

Da bekomme ich doch dauernd einen roten Balken. 

 

Naja, zumindest für ein paar Minuten nach 16:06h waren Ihre konkreten Beispiele ja hier zu lesen. Mein aufrichtiger Dank an die Moderation, dass man sich da dann doch anders entschieden hat.

Ich sag's mal ganz pauschal: wer immer noch den Brexit als Beispiel für andere EU-Gesellschaften hinstellt, dem man möglichst nacheifern sollte, der muss natürlich auch die Folgen, die das jetzt für die Briten hat, schönreden. Und wenn's noch so abwegig ist.

@18:13 Uhr von eine_anmerkung.

>>""Ich sehe das genauso wie Sie und habe den Eindruck das man mal wieder mit den Finger auf unsere britischen Freunde zeigen will nach dem Motto,"seht her was Ihr vom Brexit habt". Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten."

.

Und die wären? Konkrete Beispiele bitte.

.

Da bekomme ich doch dauernd einen roten Balken. 

Das ist die faulste Ausrede, die ich hier bisher gelesen habe. Beispiele bekommen ganz bestimmt keine roten Balken. 

@18:19 Uhr von eine_anmerkung.

 

Geschenkt; jedenfalls wollten die Briten den Brexit den ich nach wie vor persönlich als gut erachte und ich hoffe das hier (z.B. beim Thema Bekämpfung der illegalen Migration) eine Art Signalwirkung von den Briten für die EU ausgeht.

 

Woher und wovon denn? Vom belämmert-dilettantischen Versuch vom Struwwelpeter, wen nach Ruanda auszufliegen, ganz sicher nicht.

@schabernack, 18:17

 

Auf der Isle of Man war ich nie,

und ich lehne prinzipiell Geschmacksfolter mit Würstchen ab.

 

Die Isle of Man ist für jeden Motorradfahrer ein Muss. Einmal im Leben ist jeder Biker, der etwas auf sich hält, dort gewesen.

Das Essen bringt man sich aber besser von zu Hause mit.

@eine anmerkung

"

"Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten."

.

"Und die wären? Konkrete Beispiele bitte."

.

"Da bekomme ich doch dauernd einen roten Balken. "

Tja, und ich kann mir denken, warum. Sie wurden in diesem Thread darauf angesprochen. Ein anderes Thema gibt es nicht für Sie?

Also, nochmal: welche Vorteile hat der Brexit für GB gebracht? 

Okay, zum ersten Mal seit 66 hat England einen nennenswerten Titel im Fußball gewonnen, ohne EU, damals noch nicht in der EG. Wenn das mal kein starkes Argument ist...-;))

@18:19 Uhr von fathaland slim

@fathaland slim

Ich habe übrigens in den 70ern ebenfalls an ein oder zwei Agitprop-Seminaren teilgenommen, wo man so etwas lernte.

 

Den Segen unserer „Mutterpartei“, der SPD, hatten wir natürlich nicht. Als ich dann die Zwanzig überschritten hatte, wurden mir all die DKP-Dunstkreis-Organisationen immer suspekter. Ebenso wie die SPD, weswegen ich aus ihr austrat. Ich habe mich dann den so genannten Basisgruppen angeschlossen, eine Keimzelle der späteren Grünen. Da arbeiteten auch viele Leute aus den so genannten K-Gruppen mit, die am besinnungslosen Dogmatismus dieser Szene irre geworden waren.

 

 

War es nicht ein Seminar der NATO-KPD (Horlemann) ? Die dann später wo anders Karriere machten (Fücks, Oberdorf).

Aber Dogmatismus, daß ist doch auch gerade hier und heute ein Problem: Da zählt nicht die soziale Lage in GB und die Kämpfe der Arbeiter. Nein, da ist man höchstens darüber unzufrieden, daß Gewerkschaften und Beschäftigte nicht für die EU demonstrieren (weltfremd).

 

 

@18:19 Uhr von eine_anmerkung.

Geschenkt; jedenfalls wollten die Briten den Brexit

 

Warum schreiben Sie was von überwältigender Mehrheit, wenn Sie wissen, dass es eine Lüge ist?

 

und ich hoffe das hier (z.B. beim Thema Bekämpfung der illegalen Migration) eine Art Signalwirkung von den Briten für die EU ausgeht.

 

Und ich hoffe, dass alle, die von so etwas wie illegaler Migration schwafeln, bald täglich eigenhändig ihren Müll auf die Müllkippe tragen müssen.

 

Übrigens: Sie könnten langsam mal anfangen, Ihre Beiträge vernünftig zu formatieren. Sie hatten jetzt wirklich genug Zeit, um es zu lernen. Aber wenn ich's mir genau überlege, ist es mir auch ganz recht so. Ich überlese Sie gern.

 

 

@ 17:04 Uhr von Charlys Vater

Es gibt immer noch Briten, also die hier in Deutschland wohnen, welche behaupten, das es England jetzt besser geht.

Mag sein. Die große Mehrheit wird es anders sehen.

@ 18:29 Uhr von eine_anmerkung

Ich denke nicht das die Briten unter einer grundsätzlichen Zuwanderungsverweigerung leiden.

Unterm Strich wandern trotzdem mehr Menschen aus als zu. Das war vor dem Brexit anders.

@18:06 Uhr von Anita L.

 

...noch einige andere Ursachen und Gründe für das Dilemma in GB auf.

Ich bin nicht hinreichend Fachmann um bewerten zu können, wie GB jetzt ohne Corona und ohne Krieg in der Ukraine mit allen dazugehörigen Begleiterscheinungen dastünde, könnte mir aber vorstellen, dass die Situation dann weniger prekär wäre.

 

Realität ist aber, dass nach dem Brexit Corona und Krie kamen. Die EU-Länder stemmen die Probleme gemeinsam, GB muss nun allein durch. 

 

Sich also am Brexit als der Wurzel allen Übels festzubeißen halte ich für zu einseitig und auch für unfair.

 

 

Ja, das meine ich ja.

GB wurschtelt jetzt mit dem, was uns umtreibt und hat zusätzlich seine Brexit-Begleiterscheinungen am Hals.

@18:11 Uhr von eine_anmerkung. - super Moral

 

Meine Abneigung richtet sich einzig uns alleine gegen die sogenannten Wirtschaftsmigranten ...

-----------------------------------------

Sehr vernünftig.  Krieg muss keiner akzeptieren aber Hungertod schon?

Tolle Moral.

 

 

@18:33 Uhr von fathaland slim

 

Ich finde die britische Küche auch super und für die, die sie nicht mögen gibt es viele Restaurants mit Food vom Kontinent. Haben Sie mal Sausages in Yorkshire Pudding probiert? Und, waren Sie mal auf der Isle of Man? 

 

Endlich kann kann ich Ihnen mal beipflichten. Die britische Küche ist auch meiner Ansicht nach ganz entschieden besser als ihr Ruf. Diejenigen, die gegen sie polemisieren, kennen sie nach meinem Dafürhalten nur vom Hörensagen. Oder haben ähnliche Erfahrungen mit ihr gemacht wie ich mit der französischen auf meiner ersten Frankreichreise vor fast fünfzig Jahren. Da habe ich ganz entsetzlich schlecht gegessen, weil ich nicht wusste, daß das in Frankreich möglich ist...

 

 

Nun könnte ich mich an niemanden - mich eingeschlossen - erinnern, der aus GB wiederkehrte und vom dortigen Essen geschwärmt hätte.

 

Nur im "Elizabethan Grill" in Folkestone das Steak war perfekt. Aber nicht typisch english food.

@18:33 Uhr von freier Welthandel

Und außerdem wird es doch so sein, daß die Mehrheit hier, die soziale Lage der Arbeiter kaum interessiert.

Das ist mir zu pessimistisch. Im Grunde meines Herzens bin ich nämlich ein Linker.

 

Das ist aber überhaupt nicht zu spüren, kein bisschen.

 

@16:39 Uhr von eine_anmerkung.

PS. Was ist daran falsch, wenn Arbeitgeber Stellen mit heimischen Arbeitskräften besetzen will?

.

Ich sehe das genauso wie Sie und habe den Eindruck das man mal wieder mit den Finger auf unsere britischen Freunde zeigen will nach dem Motto,"seht her was Ihr vom Brexit habt". Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten.

Die "überwiegende Mehrheit der Briten", die für den Brexit gestimmt hatten, waren witzigerweise erst einmal nur knapp 52 Prozent der 60 Prozent, die überhaupt wählen gingen. Und diese 52 Prozent setzten sich hauptsächlich aus den Alten (die nicht mehr arbeiten) und sozial Schwachen (gering gebildet, Niedriglohnsektor) zusammen. Wo sind diese Befürworter jetzt eigentlich, da doch endlich die Chance auf tolle Jobs für die Einheimischen da ist? Die müssten doch jetzt Schlange stehen, immerhin sind das doch "die guten Seiten", die sie sich gewünscht hatten...

@18:33 Uhr von fathaland slim

 

Endlich kann kann ich Ihnen mal beipflichten. Die britische Küche ist auch meiner Ansicht nach ganz entschieden besser als ihr Ruf. Diejenigen, die gegen sie polemisieren, kennen sie nach meinem Dafürhalten nur vom Hörensagen. Oder haben ähnliche Erfahrungen mit ihr gemacht wie ich mit der französischen auf meiner ersten Frankreichreise vor fast fünfzig Jahren. Da habe ich ganz entsetzlich schlecht gegessen, weil ich nicht wusste, daß das in Frankreich möglich ist...

 

Manche mögen Mint Sauce, ich halte das für Kulinarische Körperverletzung. Es ist nictt alles unlecker in Great Britain. Das zum Tea Time schmeckt gut, und Classic Earl Grey mit Milch ist richtig lecker.

 

Miserabel essen kann man überall. Bevor ich auch nur noch ein einziges Mal dieses Japanische Natto esse, ernähre ich mich nur noch von Lamm mit Mint Sauce und After Eight.

Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen

Sehr geehrte User,

wir werden die Kommentarfunktion um 19:25 Uhr schließen.

Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare noch zu Ende, bevor ein neues Thema eröffnet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@17:25 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Denn das, was Sie als "Begründung" bezeichneten, war unverhohlener Rassismus, verpackt in euphemistisches Geschwurbel und hatte mit dem Thema überhaupt nichts zu tun."<<

.

Ein Gegner der illegalen Migration zu sein bedeutet nicht zwangsläufig ein Rassist zu sein.

 

 

@afd-Presseabteilung:

 

Vertriebene - wovor auch immer sie flüchten - als illegale Migranten zu abzuwerten, ist zumindest ein starkes Indiz.

Ihre sonstigen Beiträge erhärten den Verdacht.

@18:11 Uhr von eine_anmerkung.

re@17:56 Uhr von fathaland slim

>>"Wer den Begriff „illegale Migration“ immer dann benutzt, wenn es sich um andersfarbige Kriegsflüchtlinge handelt, sich bei Ukraineflüchtlingen beispielsweise aber dieses Begriffes enthält, der setzt sich dem begründeten Verdacht aus, einer zu sein."<<

.

Was Sie mir alles unterstellen? Noch nie habe ich meine Abneigung gegen illegale Migranten an einer Hautfarbe festgemacht denn das wäre dann tatsächlich Rassismus und Kriegsflüchtlingen sind außen vor. Denen muss und sollte selbstverständlich temporär geholfen werden. Meine Abneigung richtet sich einzig uns alleine gegen die sogenannten Wirtschaftsmigranten und eigentlich wissen Sie das auch. 

 

@afd-Presseabteilung:

 

Sie hegen also auch Abneigungen gegen arme Menschen?

 

 

@18:39 Uhr von Bernd Kevesligeti

@fathaland slim

Ich habe übrigens in den 70ern ebenfalls an ein oder zwei Agitprop-Seminaren teilgenommen, wo man so etwas lernte.

 

Den Segen unserer „Mutterpartei“, der SPD, hatten wir natürlich nicht. Als ich dann die Zwanzig überschritten hatte, wurden mir all die DKP-Dunstkreis-Organisationen immer suspekter. Ebenso wie die SPD, weswegen ich aus ihr austrat. Ich habe mich dann den so genannten Basisgruppen angeschlossen, eine Keimzelle der späteren Grünen. Da arbeiteten auch viele Leute aus den so genannten K-Gruppen mit, die am besinnungslosen Dogmatismus dieser Szene irre geworden waren.

 

 

War es nicht ein Seminar der NATO-KPD (Horlemann) ? Die dann später wo anders Karriere machten (Fücks, Oberdorf).

 

 

Ich kenne keine NATO-KPD.

 

Meinen Sie die KPD-ML? Die gab es bei uns nicht. Dafür aber die KPD-AO, den KBW, den KB Nord, die GIM und noch ein paar, die mir gerade nicht einfallen.

 

@eine anmerkung

Nochmal: welche Vorteile hat der Brexit gebracht. Vor sieben Jahren wurde vieles versprochen, was einen Teil des Volkes verführt hat, ein anderer Teil hielt es nicht mal für notwendig, dafür überhaupt zur Abstimmung zu gehen. Weil es hieß, dass diese nicht verbindlich sei.

Also: wie super hat sich der National Health Service entwickelt,  wie viele ( gutbezahlte) Jobs für Briten sind neu entstanden. Wie positiv hat sich das auf den Irland-Konflikt ausgewirkt?

Können Sie alles beantworten ohne mit der Moderation in Konflikt zu geraten.

@18:51 Uhr von harry_up

 

Ich finde die britische Küche auch super und für die, die sie nicht mögen gibt es viele Restaurants mit Food vom Kontinent. Haben Sie mal Sausages in Yorkshire Pudding probiert? Und, waren Sie mal auf der Isle of Man? 

 

Endlich kann kann ich Ihnen mal beipflichten. Die britische Küche ist auch meiner Ansicht nach ganz entschieden besser als ihr Ruf. Diejenigen, die gegen sie polemisieren, kennen sie nach meinem Dafürhalten nur vom Hörensagen. Oder haben ähnliche Erfahrungen mit ihr gemacht wie ich mit der französischen auf meiner ersten Frankreichreise vor fast fünfzig Jahren. Da habe ich ganz entsetzlich schlecht gegessen, weil ich nicht wusste, daß das in Frankreich möglich ist...

 

 

Nun könnte ich mich an niemanden - mich eingeschlossen - erinnern, der aus GB wiederkehrte und vom dortigen Essen geschwärmt hätte.

 

Nur im "Elizabethan Grill" in Folkestone das Steak war perfekt. Aber nicht typisch english food.

 

Shepherds Pie, Plumpudding, Yorckshire Pudding usw. 

 

Alles sehr lecker.

@18:51 Uhr von harry_up

 
Endlich kann kann ich Ihnen mal beipflichten. Die britische Küche ist auch meiner Ansicht nach ganz entschieden besser als ihr Ruf. Diejenigen, die gegen sie polemisieren, kennen sie nach meinem Dafürhalten nur vom Hörensagen. Oder haben ähnliche Erfahrungen mit ihr gemacht wie ich mit der französischen auf meiner ersten Frankreichreise vor fast fünfzig Jahren. Da habe ich ganz entsetzlich schlecht gegessen, weil ich nicht wusste, daß das in Frankreich möglich ist...

Nun könnte ich mich an niemanden - mich eingeschlossen - erinnern, der aus GB wiederkehrte und vom dortigen Essen geschwärmt hätte.

Als Teenager und noch nicht Vegetarierin war ich vom englischen Frühstück ziemlich begeistert. Gegen fettundessiggetränkte Pommes habe ich nichts einzuwenden und die Pies waren auch köstlich. Kann mich aber nicht an allzu große Unterschiede zwischen deutscher und englischer Hausmannskost (bei meiner Gastfamilie) erinnern.

@18:39 Uhr von harpdart

 

Also, nochmal: welche Vorteile hat der Brexit für GB gebracht? 

Okay, zum ersten Mal seit 66 hat England einen nennenswerten Titel im Fußball gewonnen, ohne EU, damals noch nicht in der EG. Wenn das mal kein starkes Argument ist...-;))

 

Titelgewinn durch ein belämmertes Ecke-Gestocher-Tor. Und danach für den Rest der Spielzeit an der Eckfahne umher gestanden, und weiter gestochert. Fürchterlich und grauenhaft.

Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis tanzen!

Das sagte meine Oma immer und sie hatte Recht. Die Briten haben sich ohne Not auf eine Reise in eine ungewisse Zukunft begeben. Sollen sie jetzt selbst zusehen, wie sie aus dem Tal der Tränen herauskommen. Ich sehe jetzt häufig bei Ebay britische Waren mit exorbitant hohen Versandkosten. Das Zeug kauft kein Mensch. Da kann man sich vorstellen, wie der komplette Handel zwischen UK und EU zugrunde geht. Und jetzt wollen die Schotten wieder unabhängig werden und der EU beitreten. Man kann also sagen, Nigel Farage und Bruno Brexit alias Boris Johnson können sich glücklich schätzen, UK in die Scheiße geritten zu haben. Die Briten sollten ihnen dafür ein Denkmal setzen.

@18:19 Uhr von fathaland slim

@fathaland slim

Ich habe übrigens in den 70ern ebenfalls an ein oder zwei Agitprop-Seminaren teilgenommen, wo man so etwas lernte.

 

Das mit der Teilnahme an Seminaren ist sehr glaubwürdig.

 

Ja, das ging damals von den Jusos in Zusammenarbeit mit der SDAJ aus. Den Segen unserer „Mutterpartei“, der SPD, hatten wir natürlich nicht. Als ich dann die Zwanzig überschritten hatte, wurden mir all die DKP-Dunstkreis-Organisationen immer suspekter. Ebenso wie die SPD, weswegen ich aus ihr austrat. Ich habe mich dann den so genannten Basisgruppen angeschlossen, eine Keimzelle der späteren Grünen. Da arbeiteten auch viele Leute aus den so genannten K-Gruppen mit, die am besinnungslosen Dogmatismus dieser Szene irre geworden waren.

 

Wenn mir dieser etwas sehr themenfremde Ausflug hier erlaubt ist.

 

Ich hatte meinen Kontakt mit der DKP erst vor ein paar Jahren.

Da wollte man mich allerdings fast lynchen - für den Gebrauch des Adjektivs "dogmatisch".

 

;-))

@17:53 Uhr von Sparer

zeigt den ganzen Sinn und Zweck der Freizügigkeitsregelung in der EU: einerseits billige, andererseits gut ausgebildete Arbeitskräfte für die wirtschaftlich stärkeren EU-Länder zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise „bluten“ die wirtschaftlich schwächeren EU-Länder arbeitskräftemässig immer weiter aus. Das ist seitens der starken EU-Länder egoistisch und wenig solidarisch…besser wäre es mE, zB so etwas wie einen „EU-weiten Mindestlohn“ zu schaffen, der die Arbeitnehmer in ihren jeweiligen Heimatländer hält und so dafür sorgt, dass diese den ökonomischen Anschluss an die stärkeren EU-Länder finden. Ich halte diese wirtschaftliche Angleichung auch für etwas, das der Grundgedanke der Europäischen Union beinhalten sollte.

Was sollte das denn für ein Mindestlohn sein, der sowohl in Rumänien/Bulgarien als auch in DEU oder LUX gelten könnte ? Länder, die sooo unterschiedlich in ihrer Wirtschaftskraft sind, diesbezügl. unter einen Hut zu bringen, dürfte kaum möglich sein.

 

@19:14 Uhr von fathaland slim

 

 

 

Ich kenne keine NATO-KPD.

 

Mit NATO-KPD ist die Semmler-Horlemann-Gruppe gemeint. 1970 gegründet, 1980 hat sie sich aufgelöst, da die historische Mission erfüllt war. Insgesamt kann man sagen, daß etliche aus diesen Gruppen später bei den Grünen Karriere machten: Trittin, KB, Fücks und Oberdorf, KBW-heute hochdotiert vom Staat im Zentrum Liberale Moderne. Büttikofer und Kretschmann.

Ihnen allen war früher, in den siebzigern und heute der Hass auf Russland eigen.

 

 

Man beachte das Datum…

Man beachte das Datum...

Zeit Online 26.12.2021

"Mehr als sechs von zehn Briten haben den Brexit in einer aktuellen Umfrage als negativ oder schlechter als erwartet bewertet. Gut ein Viertel (26 Prozent) gab in der an Weihnachten veröffentlichten Befragung des Meinungsforschungsinstituts Opinium an, der Brexit sei bislang schlechter gelaufen als erwartet. 35 Prozent hatten bereits zuvor erwartet, dass der EU-Austritt Großbritanniens schlecht verlaufen würde und wurden in ihren Erwartungen bestätigt. Nur 14 Prozent waren der Meinung, der Brexit sei besser verlaufen als erwartet. Kurz vor Weihnachten wurden dafür rund 1.900 britische Erwachsene befragt."

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird nun geschlossen. Danke für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Darstellung: