Kommentare - Brexit verschärft Personalnot in Großbritannien

Kommentare

Das "Kalkül" der britischen Regierung geht wirklich vorne und

hinten nicht auf

"Die britische Regierung will erreichen, dass Arbeitgeber Stellen mit heimischen Arbeitskräften besetzen und höhere Löhne zahlen"

Wo sollen die herkommen und wovon sollen sie bezahlt werden?

War doch zu erwarten

Da wir in unseren Gesellschaften den Wohlstandsbegriff von der Realwirtschaft abgekoppelt haben, war das doch zu erwarten - Das UK ist eben ein sehr, sehr reiches Land, eines der reichsten der Welt, aber halt nur dank der City of London. 

 

Wenn die Aktien grade gut gehen und die Kurse steigen, dann heisst das für 90% der Unternehmer da draußen, dass sie kein Pfund mehr in der Tasche haben, ergo auch nicht mehr zahlen können.

10% der Unternehmen haben zwar auf dem Papier mehr Geld, aber auch mehr Druck, Dividenden auszuschütten, also steigen die Löhne da auch nicht nennenswert.

 

Ist doch hierzulande genauso. Was hilft es den Bäckern, Metzgern, Gärtnern oder Blumenläden in jedem Dorf, wenn VW und die Telekom die Gewinne des Jahrtausends machen? Nüscht. Am Ende ist dann derjenige der Gelackmeierte, der beim Bäcker, Metzger oder im Blumenladen arbeitet und mit seinem geringen Lohn sein Auto und seinen Internetanschluss bezahlen muss und so zu den Gewinnen der Großkonzerne beiträgt.

Der Brexit - ein Geschenk Gottes

Die Zahl der Insolvenzen von Restaurants in Großbritannien ist im vergangenen Jahr um fast zwei Drittel (64 Prozent) angestiegen. Meldeten im Jahr 2020/21 (bis zum 31. März) noch 856 Restaurants Insolvenz an, waren es im Folgejahr 1406.

Insbesondere kleinere Restaurants litten darunter, nicht mehr ohne weiteres Arbeitskräfte aus der EU einstellen zu können.

----------------------------------------------------------------------

Es gibt im Leben höhere Ziele. Der Brexit gehört dazu.  Die 1406 Restaurantbesitzer sollen sich gefälligst nicht so anstellen und stattdessen die enormen Vorteile zur Kenntnis nehmen, die ihnen der Brexit brachte. Jeder muss schliesslich kleinere Opfer zugunsten höherer Ziele bringen, oder etwa nicht?

Ich kann die Vorteile des Brexits in keinster Weise erkennen - aber ich bin ja nicht maßgebend. Es wird schon seine Richtigkeit haben.  Und Boris Johnson ist ja nicht irgendjemand.  Den Brexit zu verweigern ist ganz klar schlimmer als Frachter mit Weizen zu klauen.....

 

300 Mio Pfund täglich ...

... so hieß es, koste die EU. Würde man nur einen Teil davon in die Wirtschaft stecken, das Problem wäre längst vom Tisch. Wie käme ich mir als Brite vor, wenn's das Geld gar nie gegeben hätte???

Personalnot in Grossbritannien.....

Geprägt wird die Lage dort durch heftige Streikkämpfe der Gewerkschaft RMT bei den 15 Bahnkonzernen. Da schütteten die Bahngesellschaften 800 Millionen Pfund an die Aktionäre aus, bevor sie für die Beschäftigten Kürzungen verkündeten ("Bahnstreiks in UK", von Matthias Istvan Köhler). Bei der Post soll es inzwischen auch eine Urabstimmung gegeben haben. Die Hafenarbeiter im Containerhafen Felixstone streiken auch. 

Im letzten Jahr konnten LKW-Fahrer durchaus gewisse Lohnerhöhungen durchsetzen. 11 Prozent landesweit, in einzelnen Bereichen, wie bei Aldi bis zu 35 Prozent.

Lügen haben kurze Beine!

Ach ja, der Brexit, die schimmernde Karosse der Briten in eine strahlende Zukunft.

All die neuen Möglichkeiten, all die Kosten, die man angeblich nicht mehr hat, all die neuen Handelpartner.

 

Gut, das kann man jetzt alles noch nicht sehen - weil man ja behindert wird, von der bösen EU, vom bösen Corona etc...

 

Aber bald, schon sehr bald wird sich Grossbritannien zu alter Grösse...

 

 

Ernst beiseiete - was will man erwarten, von einem populistischen Schnellschuss, den man sich und dem Wähler mit Lügen solange schmackhaft gemacht hat, bis er in der Glaubenswelt der Brexiteers einfach funktionieren musste.

 

Und übrigens bis heute muss - da werden dann immer neue Gründe erfunden, warum der Lack an der schönen neuen Karosse nicht so funkelt, wie er sollte.

 

Naja - Lügen haben kurze Beine und werden immer wieder von der Realität eingeholt...

@15:58 Uhr von Gassi

... so hieß es, koste die EU. Würde man nur einen Teil davon in die Wirtschaft stecken, das Problem wäre längst vom Tisch. Wie käme ich mir als Brite vor, wenn's das Geld gar nie gegeben hätte???

 

Das ging bisher wahrscheinlich für die Parties in Downingstreet No. 10 drauf...

 

15:54 Uhr von Gandalf

Das klingt wie eine Parallelgesellschaft der Aktionäre.

Werden die Briten bald wieder ihr Empire erobern wollen?

Wer schon mal da war, kann sich vorstellen, warum die Briten die ganze Welt erobert haben - nämlich um nicht zuhause essen zu müssen.

Ich sag nur Scones und Pfefferminzsosse!

 

Insofern könnte die Schliessung etlicher Restaurants - mutmasslich mit ausländischer Küche - den alten Imperialismus wieder anheizen.

Es gibt aber auch Gewinner

Die im restlichen Europa wenig beachtete Kehrseite der Medaille sind die neuerdings enormen Lohnsteigerungen für englische Lastkraftfahrer. So kann ein Fahrer in der Spitze bis zu 7.500 EUR im Monat verdienen, so viel wie ein Rechtsanwalt, oder mehr als doppelt so viel wie der Durschnitt der Bevölkerung. Das entspricht mehr als einer Lohn-Verdoppelung oder Lohnsteigerung um mehr als sage und schreibe 100%.

Diese Lohnsteigerung ist zwar nicht die Regel, aber Jahresgehälter von 50.000 EUR (4.200 EUR im Monat) sind keine Seltenheit auf der Insel. Sicher bekommt man den Lohn weiterhin nicht geschenkt, Großbritannien schafft es auf diese Weise jedoch die Anerkennung und Attraktivität dieses Berufszweiges deutlich zu steigern.

Das Brexit-Kalkül geht nicht auf

Denn sie galubten zu wissen, was sie tun.

Aber nun, kann man der EU nicht mehr die Schuld geben.

re @16:05 Bernd Kevesligeti: Aha

Geprägt wird die Lage dort durch heftige Streikkämpfe der Gewerkschaft RMT bei den 15 Bahnkonzernen. Da schütteten die Bahngesellschaften 800 Millionen Pfund an die Aktionäre aus, bevor sie für die Beschäftigten Kürzungen verkündeten ("Bahnstreiks in UK", von Matthias Istvan Köhler). Bei der Post soll es inzwischen auch eine Urabstimmung gegeben haben. Die Hafenarbeiter im Containerhafen Felixstone streiken auch. 

Im letzten Jahr konnten LKW-Fahrer durchaus gewisse Lohnerhöhungen durchsetzen. 11 Prozent landesweit, in einzelnen Bereichen, wie bei Aldi bis zu 35 Prozent.

 

Danke - ohne Sie hätte ich das jetzt nicht gewusst...

 

@16:18 Uhr von onkelbond - Echt?

Die im restlichen Europa wenig beachtete Kehrseite der Medaille sind die neuerdings enormen Lohnsteigerungen für englische Lastkraftfahrer. So kann ein Fahrer in der Spitze bis zu 7.500 EUR im Monat verdienen, so viel wie ein Rechtsanwalt.

-------------------------------------------------------

Echt?  Deshalb steigen so viele Anwälte um als LKW-Fahrer............

 

@16:10 Uhr von -Der Golem-

Ich möchte an dieser Stelle -  offen und ehrlich wie ich bin -  meine Schadenfreude kundtun.

Sowas kommt davon, wenn man ohne eine wirklich fundierte, objektive und gründliche Information die Bürger innerhalb eines Volksentscheids über eine derart komplexe Frage entscheiden lässt. Ähnliches wird ja zuweilen auch für DEU gefordert, was ich für manche Bereiche auch begrüssen würde. Ein Referendum über ein derart komplexes Thema kann nur in die Hose gehen. Wenn man in DEU die Bürger derart hinters Licht führen würde hinsichtlich der Ersparnisse bei einem "Dexit" ich weiss nicht, wie das ausgehen würde.

Schadenfreude empfinde ich nun wirklich nicht, denn Leidtragende sind zu 95% die "normalen" Bürger und die kleinen/mittleren Unternehmen, die aber zu grossen Teilen die Mitte der Gesellschaft stellen.

 

 

 

Britische…

Britische Arbeitsmarktforscher führen einen Teil des akuten Personalmangels in Großbritannien auf den Brexit zurück. Das geht aus einer heute veröffentlichen Studie hervor.

.

Wenn der britische Personalmangel auf den Brexit zurückzuführen ist, wie eine Studie dies zeigt, warum hat Deutschland das gleiche Problem mit dem Personalmangel, obwohl es kein Dexit gab?....

.

Bezüglich mehr Geld bezahlen haben deutsche Arbeitgeber das gleiche Problem wie englische Arbeitnehmer- beide wollen gut qualifizertes Personal, aber wenig zahlen. Das funktioniert einfach nicht. 

.

PS. Was ist daran falsch, wenn Arbeitgeber Stellen mit heimischen Arbeitskräften besetzen will?

.

 

@16:22 Uhr von teachers voice

Geprägt wird die Lage dort durch heftige Streikkämpfe der Gewerkschaft RMT bei den 15 Bahnkonzernen. Da schütteten die Bahngesellschaften 800 Millionen Pfund an die Aktionäre aus, bevor sie für die Beschäftigten Kürzungen verkündeten ("Bahnstreiks in UK", von Matthias Istvan Köhler). Bei der Post soll es inzwischen auch eine Urabstimmung gegeben haben. Die Hafenarbeiter im Containerhafen Felixstone streiken auch. 

Im letzten Jahr konnten LKW-Fahrer durchaus gewisse Lohnerhöhungen durchsetzen. 11 Prozent landesweit, in einzelnen Bereichen, wie bei Aldi bis zu 35 Prozent.

 

Danke - ohne Sie hätte ich das jetzt nicht gewusst...

 

Aber, aber, daß wird so doch eher nicht interessieren, oder ?

 

 

Also ich sehe das anders, ganz anders...

Also ich sehe das anders, ganz anders....... ich meine ich sehe den Brexit positiv, versuchte dies auch zu begründen (wie gesagt versuchte). Viel Spass noch.

@16:15 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Wer schon mal da war, kann sich vorstellen, warum die Briten die ganze Welt erobert haben - nämlich um nicht zuhause essen zu müssen.

Ich sag nur Scones und Pfefferminzsosse!

..und ich sag' Porridge und Nierchen zum Frühstück und Fish &Chips in Essig ertränkt.

 

Insofern könnte die Schliessung etlicher Restaurants - mutmasslich mit ausländischer Küche - den alten Imperialismus wieder anheizen.

Da müsste man dann sogar Verständnis für haben. BTW vllt WAR das damal sogar der eigentliche Grund für den Wunsch nach möglichst vielen Kolonien. Wegen der Rezeptvielfalt, die man sich dadurch erhoffte, quasi.

 

@16:28 Uhr von morgentau19

>>"Wenn der britische Personalmangel auf den Brexit zurückzuführen ist, wie eine Studie dies zeigt, warum hat Deutschland das gleiche Problem mit dem Personalmangel, obwohl es kein Dexit gab?....

.

Bezüglich mehr Geld bezahlen haben deutsche Arbeitgeber das gleiche Problem wie englische Arbeitnehmer- beide wollen gut qualifizertes Personal, aber wenig zahlen. Das funktioniert einfach nicht. 

.

PS. Was ist daran falsch, wenn Arbeitgeber Stellen mit heimischen Arbeitskräften besetzen will?

.

Ich sehe das genauso wie Sie und habe den Eindruck das man mal wieder mit den Finger auf unsere britischen Freunde zeigen will nach dem Motto,"seht her was Ihr vom Brexit habt". Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten.

 

Auch in GB gibt es Schwarzarbeit ...

... und wer die Schwarzarbeit bekämpfen will muss mehr Lohn (Mindestlohn) zahlen. Und zwar soviel, sodass die Menschen von dem Geld was sie verdienen auch den ges. Lebensunterhalt bestreiten können.
Das dürfte in GB in der Logistik und in der Gastronomie und ggf anderen Dienstleistungssektoren nicht der Fall sein (sonst würde es keinen Mangel an Arbeitskräften geben).
Und dann noch dazu :
Und russische oder urkrainische - insb. männliche - Arbeitskräfte haben GB sicherlich verlassen müssen, und kämpfen jetzt in der Ukraine oder auf der russischen Seite an der Front. Und das führt auch zum Arbeitskräftemangel - und das auf breiter Front - .

Wenn bitte juckt

 eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

@16:32 Uhr von eine_anmerkung.

Also ich sehe das anders, ganz anders....... ich meine ich sehe den Brexit positiv, versuchte dies auch zu begründen (wie gesagt versuchte). Viel Spass noch.

 

Ja, habe ich gelesen. Und auch geantwortet. Ihr Post und meine Antwort wurden von der Moderation (einen ehrlichen Dank dafür an die Moderation) Gott sei Dank gelöscht.

 

Denn das, was Sie als "Begründung" bezeichneten, war unverhohlener Rassismus, verpackt in euphemistisches Geschwurbel und hatte mit dem Thema überhaupt nichts zu tun.

Das ganze ist sooo einfach:…

Das ganze ist sooo einfach:

Stimmen die Bedingungen dann klappts auch mit dem Arbeitskräfte Nachschub.

Wenn nicht dann eben nicht.

Geld ist genug da.

Ich hatte mal mit einem Automobil Zulieferer gesprochen, der meinte ich bekomme keine Spediteure die mein Zeug fahren wollen.

Meine Antwort:

"Logisch, niemand arbeitet gerne wenn er noch Geld mitbringen soll um ihren Preisvorstellungen zu entsprechen."

Langsam wendet sich das Blatt.

Jene die es immer noch nicht kapieren wollen bekommen eben keinen Support.

@16:18 Uhr onkelbond - gabs bei Goldminen auch mal..

…enormen Lohnsteigerungen für englische Lastkraftfahrer. So kann ein Fahrer in der Spitze bis zu 7.500 EUR im Monat verdienen, so viel wie ein Rechtsanwalt, oder mehr als doppelt so viel wie der Durschnitt der Bevölkerung. Das entspricht mehr als einer Lohn-Verdoppelung oder Lohnsteigerung um mehr als sage und schreibe 100%.

Diese Lohnsteigerung ist zwar nicht die Regel, aber Jahresgehälter von 50.000 EUR (4.200 EUR im Monat) sind keine Seltenheit auf der Insel. Sicher bekommt man den Lohn weiterhin nicht geschenkt, Großbritannien schafft es auf diese Weise jedoch die Anerkennung und Attraktivität dieses Berufszweiges deutlich zu steigern.

 

als es einen Boom beim Gold gab, hatten solche Fahrer bald bis zu 20.000 US$ im Monat bekommen. Es gab ja genug Geld zu verteilen und der Job dort ist eher hart. 
 

Hat aber auch nur während dem Boom gehalten. Danach musste massiv konsolidiert werden. 
 

Letztendlich geht's immer um Angebot und Nachfrage. 
 

Politik sollte nur Verwerfungen verhindern..

@16:06 Uhr von eine_anmerkung.

 

In diesem Bericht ist durchgängig von Personal im niedrig qualifizierten Bereich die Rede. Dann fehlen den Briten aber Arbeitskräfte. Da müssten sich doch die Interessen sehr einfach über ein Auswahlverfahren in eine gemeinsame Richtung kanalisieren lassen?

 

Wo niemand ist, kann man auch niemand kanalisieren. Great Britain ist auch eines der vielen Industrieländer, in denen die Bevölkerungszahl (ohne Zuwanderung) geringer wird.

 

Geburtenrate von 1,56, und 2,0 bis 2,1 sind erforderlich,

um die Bevölkerungszahl konstant zu halten.

@16:15 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

Wer schon mal da war, kann sich vorstellen, warum die Briten die ganze Welt erobert haben - nämlich um nicht zuhause essen zu müssen.

 

:=}}}

 

Ich sag nur Scones und Pfefferminzsosse!

 

Ich bin ein großer Freund sowohl von Scones als auch von Pfefferminzsauce. Allerdings bitte nicht als Kombination. Erstere sollten mit Clotted Cream, letztere mit Lamm serviert werden. Manchmal mache ich Mint Sauce sogar selbst.

 

Insofern könnte die Schliessung etlicher Restaurants - mutmasslich mit ausländischer Küche - den alten Imperialismus wieder anheizen.

 

Der Trend scheint weltpolitisch ja sowieso zur Wiedererrichtung untergegangener Großreiche zu gehen. Wir leben anscheinend in Zeiten von Restauration und Reaktion.

 

Ein Albtraum.

@16:28 Uhr von morgentau19

 

Britische Arbeitsmarktforscher führen einen Teil des akuten Personalmangels in Großbritannien auf den Brexit zurück. Das geht aus einer heute veröffentlichen Studie hervor.

.

 

Wenn der britische Personalmangel auf den Brexit zurückzuführen ist, wie eine Studie dies zeigt, warum hat Deutschland das gleiche Problem mit dem Personalmangel, obwohl es kein Dexit gab?....

.

 

Bezüglich mehr Geld bezahlen haben deutsche Arbeitgeber das gleiche Problem wie englische Arbeitnehmer- beide wollen gut qualifizertes Personal, aber wenig zahlen. Das funktioniert einfach nicht. 

.

《PS.

Was ist daran falsch, wenn Arbeitgeber Stellen mit heimischen Arbeitskräften besetzen will?》

 

 

Falsch ist das nicht.

Nur halt Mist, wenn keine Einheimischen die Stelle besetzen wollen.

@16:55 Uhr von Pax Domino

 eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

Es gibt immer noch Briten, also die hier in Deutschland wohnen, welche behaupten, das es England jetzt besser geht.

 

UK= mehr Kapitalismus / EU=mehr Sozialismus

Und sowohl wenn es darum geht wer entscheidet - also wer den Bockmist produziert- als auch wenn es darum geht wer die Kosten dafür übernimmt, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen, ist Deutschland immer ganz vorne mit dabei. 
 

Man könnte jetzt sagen, das ist eben der Preis für Demokratie. 
 

Aber Länder wie das UK zeigen ja, dass es auch anders (besser) ginge..,

 

 

16:28 Uhr von morgentau19

"Was ist daran falsch, wenn Arbeitgeber Stellen mit heimischen Arbeitskräften besetzen will?"

...

 

Nichts ist daran falsch. Aber Sie sehen doch, dass es nicht funktioniert. Das ist die Realität, mit der man sich in GB konfrontiert sieht, und da helfen auch vermeintlich gute Absichten nicht.

Man kann durchaus diskutieren, warum das so ist.

 

Sie wissen ja:

Die Steigerung von "schlecht gemacht" ist  "gut gemeint".

 

Einfach nur die Ausländer rauszuwerfen hat für jeden offensichtlich die Situation nur verschlimmert.

Mehr wurde in GB auch nicht gemacht: "Ausländer raus, weil die stehlen unsere Jobs" und nun wundert man sich, dass nichts besser läuft aber vieles schlechter.

 

 

@16:31 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

@16:22 Uhr von teachers voice

 

Geprägt wird die Lage dort durch heftige Streikkämpfe der Gewerkschaft RMT bei den 15 Bahnkonzernen. Da schütteten die Bahngesellschaften 800 Millionen Pfund an die Aktionäre aus, bevor sie für die Beschäftigten Kürzungen verkündeten ("Bahnstreiks in UK", von Matthias Istvan Köhler). Bei der Post soll es inzwischen auch eine Urabstimmung gegeben haben. Die Hafenarbeiter im Containerhafen Felixstone streiken auch. 

Im letzten Jahr konnten LKW-Fahrer durchaus gewisse Lohnerhöhungen durchsetzen. 11 Prozent landesweit, in einzelnen Bereichen, wie bei Aldi bis zu 35 Prozent.

 

Danke - ohne Sie hätte ich das jetzt nicht gewusst...

 

Aber, aber, daß wird so doch eher nicht interessieren, oder ?

 

Wenn Sie auf Ihre persönlichen Herabsetzungen und Unterstellungen Mitforisten gegenüber verzichten würden, dann wäre das höchst erfreulich.

 

Ich habe übrigens in den 70ern ebenfalls an ein oder zwei Agitprop-Seminaren teilgenommen, wo man so etwas lernte.

 

16:39 Uhr von eine_anmerkung.

Ich sehe das genauso wie Sie und habe den Eindruck das man mal wieder mit den Finger auf unsere britischen Freunde zeigen will nach dem Motto,"seht her was Ihr vom Brexit habt". Dabei hat der Brext meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten.

 

Sehe ich ebenso.

@16:55 Uhr von Pax Domino

 

Wen bitte juckt...

eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

 

 

"Ihr seid seit 2020 draußen..."

 

Ist halt schwieriger als platt und gefühllos zu polemisieren.

Billige Arbeitskräfte

wie bei uns. Nach Möglichkeit viele ausbeuten 'weil man ja sonst nicht lebensfähig ist.

Brexit hin oder her. Wer seinen Laden nur mit billig(st) Arbeitnehmern am Leben halten kann, der soll halt dicht machen. Scheint ja irgendwas  bei der Kalkulation falsch zu sein.

Personalnot auch in Great…

Personalnot auch in Great Britain. Aber die können doch einfach ihre ehemaligen Kolonien wieder beleben und dann ja einfach wieder die Leibeigenschaft wieder einführen. Also Politiker wie Johnson und seine Nachfolger hätten damit bestimmt keine Probleme and is so british, isn‘t it?

@17:04 Uhr von Charlys Vater

 eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

Es gibt immer noch Briten, also die hier in Deutschland wohnen, welche behaupten, das es England jetzt besser geht.

 

Es soll ja auch hier Foristen geben, die behaupten in Putin-Land wäre es besser.

 

@16:28 Uhr von morgentau19

Britische Arbeitsmarktforscher führen einen Teil des akuten Personalmangels in Großbritannien auf den Brexit zurück. Das geht aus einer heute veröffentlichen Studie hervor.

.

Wenn der britische Personalmangel auf den Brexit zurückzuführen ist, wie eine Studie dies zeigt, warum hat Deutschland das gleiche Problem mit dem Personalmangel, obwohl es kein Dexit gab?....

.

Bezüglich mehr Geld bezahlen haben deutsche Arbeitgeber das gleiche Problem wie englische Arbeitnehmer- beide wollen gut qualifizertes Personal, aber wenig zahlen. Das funktioniert einfach nicht. 

.

PS. Was ist daran falsch, wenn Arbeitgeber Stellen mit heimischen Arbeitskräften besetzen will?

.

 

Daran wäre nichts falsch - wenn es Sie gäbe! Im Gesundheitswesen z.B. ginge auf allen Ebenen von der Aushilfe, Hol- und Bringedienst über Krankenpfleger*in bis zur Chefärzt*in ohne Zuwanderung nichts(!) mehr! Das hat erst einmal nichts mit der Bezahlung zu tun - oder denken Die deutsche Ärzte verdienen zu wenig?

16:39, eine_anmerkung.

Ich sehe das genauso wie Sie und habe den Eindruck das man mal wieder mit den Finger auf unsere britischen Freunde zeigen will nach dem Motto,"seht her was Ihr vom Brexit habt". 

 

Sie haben offensichtlich britische Freunde.

 

Ich auch. Aber mit Sicherheit gibt es zwischen unseren beiden Freundeskreisen keinerlei Überschneidungen.

 

Meine britischen Freunde rekrutieren sich nämlich so gut wie ausschließlich aus den knapp 50%, die den Brexit von vornherein ablehnten und sich jetzt bestätigt fühlen.

 

Während Ihr britischer Freundeskreis wohl schwer in der Defensive ist.

 

Ich gönne es ihm.

@17:04 Uhr von Charlys Vater

 eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

Es gibt immer noch Briten, also die hier in Deutschland wohnen, welche behaupten, das es England jetzt besser geht.

Na dann, schnell über den Kanal !

 

@17:04 Uhr von Charlys Vater

 eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

Es gibt immer noch Briten, also die hier in Deutschland wohnen, welche behaupten, das es England jetzt besser geht.

 

Lustig, die Briten die ich hier und in GB kenne behaupten das Gegenteil!

@16:18 Uhr von onkelbond

 

Die im restlichen Europa wenig beachtete Kehrseite der Medaille sind die neuerdings enormen Lohnsteigerungen für englische Lastkraftfahrer. So kann ein Fahrer in der Spitze bis zu 7.500 EUR im Monat verdienen, so viel wie ein Rechtsanwalt, oder mehr als doppelt so viel wie der Durschnitt der Bevölkerung. Das entspricht mehr als einer Lohn-Verdoppelung oder Lohnsteigerung um mehr als sage und schreibe 100%.

Diese Lohnsteigerung ist zwar nicht die Regel, aber Jahresgehälter von 50.000 EUR (4.200 EUR im Monat) sind keine Seltenheit auf der Insel. Sicher bekommt man den Lohn weiterhin nicht geschenkt, Großbritannien schafft es auf diese Weise jedoch die Anerkennung und Attraktivität dieses Berufszweiges deutlich zu steigern.

 

 

Sie klingen verdächtig nach dem Checker.

 

Aber jetzt versteht man, dass sich kein Zollabfertiger mit einem als LKW-Fahrer verkleideten Rechtsanwalt anlegt und ihn unkontrolliert durchwinkt.

@17:04 Uhr von schabernack

>>"Wo niemand ist, kann man auch niemand kanalisieren. Great Britain ist auch eines der vielen Industrieländer, in denen die Bevölkerungszahl (ohne Zuwanderung) geringer wird."<<

.

Da schauen Sie sich mal die Ruanda-Diskussion und wer da alles über den Ärmelkanal geschippert kommt an? Es kommen da genug. Die Frage ist wer davon brauchbar ist für die Jobs der Briten?

.

Geburtenrate von 1,56, und 2,0 bis 2,1 sind erforderlich,

um die Bevölkerungszahl konstant zu halten.

.

Muss denn eine Bevölkerungszahl unbedingt konstant gehalten werden?

@17:09 Uhr von fathaland slim

>>"Ich habe übrigens in den 70ern ebenfalls an ein oder zwei Agitprop-Seminaren teilgenommen, wo man so etwas lernte."<<

.

Ist ja schon etwas her (70ern).

 

 

Das is aber auch ein Problem…

Das is aber auch ein Problem mit den Jobs, die Arbeitgeber denken, viel Arbeit und keiner will( für fast nix ) arbeiten kommen. Und die Arbeitnehmer wollen oft nur Jobs, bei denen sie möglichst nur höchstens drei Knöpfe drücken müssen, haben aber für zur Bezahlung Apanagen im Wunschdenken. Jeder will möglichst wenig nachgeben um ja schnell seine Kohle machen, die Nachteile soll dabei immer die andere Seite tragen. Das funktioniert eben nicht. Da muss eben für beide Seiten ‘was rauskommen, sonst geht die ganze Pleite immer weiter und wird immer größer und schlimmer.

@17:02 Uhr von Anderes1961

>>"Denn das, was Sie als "Begründung" bezeichneten, war unverhohlener Rassismus, verpackt in euphemistisches Geschwurbel und hatte mit dem Thema überhaupt nichts zu tun."<<

.

Ein Gegner der illegalen Migration zu sein bedeutet nicht zwangsläufig ein Rassist zu sein.

 

@17:13 Uhr von harry_up

 

Wen bitte juckt...

eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

 

 

"Ihr seid seit 2020 draußen..."

 

Ist halt schwieriger als platt und gefühllos zu polemisieren.

Platt und schnell war schon immer meine Stärke. Leierkasten User sind nicht auf meiner Wellenlänge !

@17:09 Uhr von fathaland slim

 

@16:22 Uhr von teachers voice

 

ewerkschaft RMT bei den 15 Bahnkonzernen. Da schütteten die Bahngesellschaften 800 Millionen Pfund an die Aktionäre aus, bevor sie für die Beschäftigten Kürzungen verkündeten ("Bahnstreiks in UK", von Matthias Istvan Köhler). Bei der Post soll es inzwischen auch eine Urabstimmung gegeben haben. Die Hafenarbeiter im Containerhafen Felixstone streiken auch. 

Im letzten Jahr konnten LKW-Fahrer durchaus gewisse Lohnerhöhungen durchsetzen. 11 Prozent landesweit, in einzelnen Bereichen, wie bei Aldi bis zu 35 Prozent.

 

 

Wenn Sie auf Ihre persönlichen Herabsetzungen und Unterstellungen Mitforisten gegenüber verzichten würden, dann wäre das höchst erfreulich.

 

Ich habe übrigens in den 70ern ebenfalls an ein oder zwei Agitprop-Seminaren teilgenommen, wo man so etwas lernte.

Das mit der Teilnahme an Seminaren ist sehr glaubwürdig.

Aber wer unterstellt und hier herab ("Ohne Sie hätte ich das nicht gewusst")?

Der Artikel zeigt außer dem Brexit...

 

...noch einige andere Ursachen und Gründe für das Dilemma in GB auf.

 

Ich bin nicht hinreichend Fachmann um bewerten zu können, wie GB jetzt ohne Corona und ohne Krieg in der Ukraine mit allen dazugehörigen Begleiterscheinungen dastünde, könnte mir aber vorstellen, dass die Situation dann weniger prekär wäre.

 

Sich also am Brexit als der Wurzel allen Übels festzubeißen halte ich für zu einseitig und auch für unfair.

@17:04 Uhr von Charlys Vater

 eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

Es gibt immer noch Briten, also die hier in Deutschland wohnen, welche behaupten, das es England jetzt besser geht.

 

Sicherlich gibt es die. Allerdings einen geringen Teil. Fragen Sie mal die britischen Fischer. Die haben ganz überwiegend für den Brexit gestimmt. Und jetzt ist deren wirtschaftliche Situation,  die vorher schlecht war, völlig katastrophal. 

@17:08 Uhr von vriegel

Und sowohl wenn es darum geht wer entscheidet - also wer den Bockmist produziert- als auch wenn es darum geht wer die Kosten dafür übernimmt, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen, ist Deutschland immer ganz vorne mit dabei. 
 

Man könnte jetzt sagen, das ist eben der Preis für Demokratie. 
 

Aber Länder wie das UK zeigen ja, dass es auch anders (besser) ginge..,

 

Sie müssen Ironie als solche kennzeichnen. Nicht dass jemand meint, Sie meinen das wirklich.

@17:24 Uhr von Alphaworld1

>>"Das is aber auch ein Problem mit den Jobs, die Arbeitgeber denken, viel Arbeit und keiner will( für fast nix ) arbeiten kommen. Und die Arbeitnehmer wollen oft nur Jobs, bei denen sie möglichst nur höchstens drei Knöpfe drücken müssen, haben aber für zur Bezahlung Apanagen im Wunschdenken. Jeder will möglichst wenig nachgeben um ja schnell seine Kohle machen, die Nachteile soll dabei immer die andere Seite tragen. Das funktioniert eben nicht. Da muss eben für beide Seiten ‘was rauskommen, sonst geht die ganze Pleite immer weiter und wird immer größer und schlimmer."<<

.

Ist die Situation denn bei uns so viel anders? Zur Erinnerung? Es wurden ca. 7.000 Arbeitskräfte für einfach Arbeiten am Flughafen gesucht (Gepäckkontolleure, Gepäckumschlag) und wir haben so 2,6 Mio. Arbeitslose. Und unser Herr Heil wollte dann Arbeitskräfte aus der Türkei einfliegen lassen (die aber kein sonderlich großes Interesse hatten).

 

re @17:16 Raho59: Fernes Grollen

 eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

Es gibt immer noch Briten, also die hier in Deutschland wohnen, welche behaupten, das es England jetzt besser geht.

 

Es soll ja auch hier Foristen geben, die behaupten in Putin-Land wäre es besser.

 

Die Liste ließe sich leicht verlängern. Weil manche tief verinnerlicht zu haben scheinen, dass man „nichts gegen sein Land“ denken, geschweige denn sagen dürfe.

Und noch nicht erlebt haben, dass man das eine (hier: englisch) sein kann, ohne das andere (europäisch) aufzugeben. Wer Liebe und Identität zu seiner Heimat in Widerspruch zu einer supranationalen Einheit sieht, hat schlicht beides (noch) nicht verstanden. Und sucht die Lösung seines Problems exakt in dem Haufen, in dem sich das Problem versteckt.

 

 

 Alle Brexit-Versprechen…

 Alle Brexit-Versprechen haben sich in Rauch aufgelöst. Personalnot gibt es ja nicht nur im Gaststättenbereich sondern, zusätzlich zu Finanzproblemen, auch beim NHS. Und die erwartete 2022 Inflationsrate von 13% wäre mit € sicher niedriger. 

Personalmangel?

Das war doch das Ziel. Die Briten hatten doch Angst vor fremden Arbeitnehmer*innen, die unkontrolliert ins Land kamen, nur weil es EU-Bürger*innen waren.

@16:15 Uhr von BILD.DirEinDuHättestEineMeinung

 

Insofern könnte die Schliessung etlicher Restaurants - mutmasslich mit ausländischer Küche - den alten Imperialismus wieder anheizen.

 

Diese Indischen Restaurants in London sind großartig.

Wenn die zumachen, muss British India wieder her.

 

Diese Gebäckteilchen im UK, die so tun, als seien sie lecker mit süßer Füllung, real ist aber ein kaltes Würstchen drin, sind fürchterlich, und ganz miese Rosstäuscher.

@16:39 Uhr von eine_anmerkung.

 meiner Meinung nach (und der der überwiegenden Mehrheit der Briten sonst gäbe es ja keinen Brexit), sehr viele gute Seiten.

 

 

Eine Behauptung mit ner Meinung zu belegen, das habe ich seit Kindertagen nicht mehr gemacht. Das Auto X ist das Beste, weil ich es so finde.

 

Der Brexit war noch nicht in Betrieb, als die klugen Brit(inn)en abschließend und ohne einen Zweifel feststellten, daß er sich sowas von gelohnt hat. Britischer Humor ist aber was anderes. 

@17:35 Uhr von teachers voice

 eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

Es gibt immer noch Briten, also die hier in Deutschland wohnen, welche behaupten, das es England jetzt besser geht.

 

Es soll ja auch hier Foristen geben, die behaupten in Putin-Land wäre es besser.

 

Die Liste ließe sich leicht verlängern. Weil manche tief verinnerlicht zu haben scheinen, dass man „nichts gegen sein Land“ denken, geschweige denn sagen dürfe.

Und noch nicht erlebt haben, dass man das eine (hier: englisch) sein kann, ohne das andere (europäisch) aufzugeben. Wer Liebe und Identität zu seiner Heimat in Widerspruch zu einer supranationalen Einheit sieht, hat schlicht beides (noch) nicht verstanden. Und sucht die Lösung seines Problems exakt in dem Haufen, in dem sich das Problem versteckt.

Natürlich darf und soll man kritisieren. Nur so kommt man ja weiter.

Aber im Käfig sitzen und raus wollen ohne zu wissen wie es hinter den Stäben ist, ist blind.

Zu wissen wie es hinter den Stäben ist und trotzdem raus wollen, ist blöd 

@ 16:05 Uhr von Bernd Kevesligeti

... ("Bahnstreiks in UK", von Matthias Istvan Köhler). Bei der Post soll es inzwischen auch eine Urabstimmung gegeben haben. Die Hafenarbeiter im Containerhafen Felixstone streiken auch. 

 

Die Briten mögen Weltmeister im Streiken sein. Wir verdienen trotzdem deutlich besser. Gute Löhne setzt man nur im Konsens durch.

@17:21 Uhr von eine_anmerkung.

@17:09 Uhr von fathaland slim

 

>>"Ich habe übrigens in den 70ern ebenfalls an ein oder zwei Agitprop-Seminaren teilgenommen, wo man so etwas lernte."<<

.

Ist ja schon etwas her (70ern).

 

 

So ist es.

 

Verjährt.

@17:25 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Denn das, was Sie als "Begründung" bezeichneten, war unverhohlener Rassismus, verpackt in euphemistisches Geschwurbel und hatte mit dem Thema überhaupt nichts zu tun."<<

.

Ein Gegner der illegalen Migration zu sein bedeutet nicht zwangsläufig ein Rassist zu sein.

 

 

Zu welchem Lager Sie gehören, das haben Sie ja schon des öfteren deutlich gemacht und machen Sie jetzt auch schon wieder in Ihrer Antwort deutlich, ohne es zu wollen. Sie tappen in Ihre eigene rhetorische Falle. Dumm gelaufen. Da hilft auch kein euphemistisches Geschwurbel. Nur mal so als Denkhilfe: Nennen Sie mir doch nur einen einzigen User, der für illegale Migration wäre.

@ 17:25 Uhr von eine_anmerkung.

Ein Gegner der illegalen Migration zu sein bedeutet nicht zwangsläufig ein Rassist zu sein.

Viele Ihrer Anmerkungen empfinde ich aber als rassistisch.

Das

zeigt den ganzen Sinn und Zweck der Freizügigkeitsregelung in der EU: einerseits billige, andererseits gut ausgebildete Arbeitskräfte für die wirtschaftlich stärkeren EU-Länder zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise „bluten“ die wirtschaftlich schwächeren EU-Länder arbeitskräftemässig immer weiter aus. Das ist seitens der starken EU-Länder egoistisch und wenig solidarisch…besser wäre es mE, zB so etwas wie einen „EU-weiten Mindestlohn“ zu schaffen, der die Arbeitnehmer in ihren jeweiligen Heimatländer hält und so dafür sorgt, dass diese den ökonomischen Anschluss an die stärkeren EU-Länder finden. Ich halte diese wirtschaftliche Angleichung auch für etwas, das der Grundgedanke der Europäischen Union beinhalten sollte.

@morgentau19

"PS. Was ist daran falsch, wenn Arbeitgeber Stellen mit heimischen Arbeitskräften besetzen will?"

Wollten die Arbeitgeber das? Diese haben doch liebend gerne billigere, ausländische Kräfte eingestellt. 

Gewollt haben dies doch vielmehr die "Nationalen", die Brexiteers. Mit Parolen, die man auch bei uns nur zu gut kennt. 

@17:26 Uhr von Pax Domino

 

Wen bitte juckt...

eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

 

 

"Ihr seid seit 2020 draußen..."

 

Ist halt schwieriger als platt und gefühllos zu polemisieren.

 

 

Platt und schnell war schon immer meine Stärke. Leierkasten User sind nicht auf meiner Wellenlänge !

 

 

"Platt und schnell" -"Leierkasten User..."

 

Wow, was für'n Armutszeugnis.

 

Dass es dazwischen eventuell noch was geben könnte kommt Ihnen nicht in den Sinn?

Z.B. Geistreiches, sachlich Fundiertes, Objektives, gar Empathisches, das Ihnen vollkommen abzugehen  scheint, worauf Sie auch noch stolz sind...

 

Das wächst sich sicher noch aus, auch wenn Sie's noch nicht glauben. :-)

 

 

@17:35 Uhr von eine_anmerkung.

Ist die Situation denn bei uns so viel anders? Zur Erinnerung? Es wurden ca. 7.000 Arbeitskräfte für einfach Arbeiten am Flughafen gesucht (Gepäckkontolleure, Gepäckumschlag) und wir haben so 2,6 Mio. Arbeitslose. Und unser Herr Heil wollte dann Arbeitskräfte aus der Türkei einfliegen lassen (die aber kein sonderlich großes Interesse hatten).

 

Ne, die Situation scheint überall gleich zu sein und man hat eben nicht jedes mal das Glück, Unterstützung von so kompetenter Seite aus dem Erdowahnland zu erhalten.

@17:50 Uhr von fathaland slim

@17:09 Uhr von fathaland slim

 

>>"Ich habe übrigens in den 70ern ebenfalls an ein oder zwei Agitprop-Seminaren teilgenommen, wo man so etwas lernte."<<

.

Ist ja schon etwas her (70ern).

 

 

So ist es.

 

Verjährt.

Gut gekontert ! Mit Gruß Pax Domino

@17:25 Uhr von eine_anmerkung.

 

@17:02 Uhr von Anderes1961

 

 

>>"Denn das, was Sie als "Begründung" bezeichneten, war unverhohlener Rassismus, verpackt in euphemistisches Geschwurbel und hatte mit dem Thema überhaupt nichts zu tun."<<

.

Ein Gegner der illegalen Migration zu sein bedeutet nicht zwangsläufig ein Rassist zu sein.

 

Wer den Begriff „illegale Migration“ immer dann benutzt, wenn es sich um andersfarbige Kriegsflüchtlinge handelt, sich bei Ukraineflüchtlingen beispielsweise aber dieses Begriffes enthält, der setzt sich dem begründeten Verdacht aus, einer zu sein.

@ 17:47 Uhr von Raho59

Aber im Käfig sitzen und raus wollen ohne zu wissen wie es hinter den Stäben ist, ist blind.

 

Noch dümmer ist es, wenn man sich von Lobbyinteressen aufschwatzen lässt, europäische Arbeits- und Umwelt-Standards und europäische Solidarität sei ein Käfig.

@17:50 Uhr von freier Welthandel

... ("Bahnstreiks in UK", von Matthias Istvan Köhler). Bei der Post soll es inzwischen auch eine Urabstimmung gegeben haben. Die Hafenarbeiter im Containerhafen Felixstone streiken auch. 

 

Die Briten mögen Weltmeister im Streiken sein. Wir verdienen trotzdem deutlich besser. Gute Löhne setzt man nur im Konsens durch.

 

Was heißt hier "wir" ? Die Arbeitswelt ist doch sehr fragmentiert. Und gute Löhne setzt man nur im Konsens durch ?

Deshalb läuft die Inflation den Löhnen auch davon....

@15:58 Uhr von Gassi

300 Mio Pfund täglich ...... so hieß es, koste die EU. Würde man nur einen Teil davon in die Wirtschaft stecken, das Problem wäre längst vom Tisch. Wie käme ich mir als Brite vor, wenn's das Geld gar nie gegeben hätte???

Dummerweise war der Brexitbus nicht groß genug, um auch drauf zu veröffentlichen, wie viel Geld die EU so täglich an GB abgab. Von den Vorteilen günstiger Saisonkräfte und zollfreien Handels ganz abgesehen. Ich fürchte, die 300 Mio Pfund "Ersparnis" waren nicht ganz zu Ende gedacht. 

@17:51 Uhr von Anderes1961

>>"Denn das, was Sie als "Begründung" bezeichneten, war unverhohlener Rassismus, verpackt in euphemistisches Geschwurbel und hatte mit dem Thema überhaupt nichts zu tun."<<

.

Ein Gegner der illegalen Migration zu sein bedeutet nicht zwangsläufig ein Rassist zu sein.

 

 

Zu welchem Lager Sie gehören, das haben Sie ja schon des öfteren deutlich gemacht und machen Sie jetzt auch schon wieder in Ihrer Antwort deutlich, ohne es zu wollen. Sie tappen in Ihre eigene rhetorische Falle. Dumm gelaufen. Da hilft auch kein euphemistisches Geschwurbel. Nur mal so als Denkhilfe: Nennen Sie mir doch nur einen einzigen User, der für illegale Migration wäre.

Aus dem Stehgreif 3 User , die zu benennen wäre sehr ROT verdächtig !

@ 17:51 Uhr von heinzi123

Das war für viele ein Grund für den Brexit zu stimmen. Auch in anderen Ländern fehlen Arbeitskräfte in der Gastronomie. Mit dem Gehalt kann man sich nicht viel erlauben, und dann erwartet einen noch Altersarmut

Da muss man halt bessere Gehälter zahlen.

 

Da ging der Brexit ja gerade nach hinten los. Viele Sozialstandards sind einfach weg gefallen. Und die Gehälter steigen schwächer.

@17:31 Uhr von Tremiroß

 eine Personalnot in UK. Ihr seit draußen und damit Basta !

Es gibt immer noch Briten, also die hier in Deutschland wohnen, welche behaupten, das es England jetzt besser geht.

 

Sicherlich gibt es die. Allerdings einen geringen Teil. Fragen Sie mal die britischen Fischer. Die haben ganz überwiegend für den Brexit gestimmt. Und jetzt ist deren wirtschaftliche Situation,  die vorher schlecht war, völlig katastrophal. 

Die Doku darüber habe ich auch intus.

Brauchen sie mir nicht erkären :)

Wie in Deutschland

dad britische Kapital hat schon immer auf billigen "input " aus den Kolonien und Niedriglohnländern gebaut. In Deutschland nicht wirklich anders auch wenn die offiziellen Versuche wie die Anwerbung von Türken für Flughäfen erwartungsgemäß nicht funktionieren. 

Darstellung: