Kommentare - Was Heizöllieferanten gerade bei ihren Touren erleben

13. August 2022 - 08:10 Uhr

Die Heizölpreise haben sich seit dem Vorjahr fast verdoppelt. Trotzdem ist die Nachfrage groß - viele Haushalte lassen den Tank füllen, egal was es kostet. Unterwegs mit einem Lieferanten. Von Julia Cruz.

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Schwerfällig

Die am Ende des Artikels zitierte Dame, die sich von der Politik wünscht, dass Umrüstungen jetzt schneller unterstützt werden, hat schon recht.

Da sind wir in D oft schwerfällig wie ein (Öl)Tanker.

Wäre ein Gebot der Stunde.

Angst ist schlecht für den Preis

Und wenn die Angst noch zum schlechten Zeitpunkt kommt - dann hat der Händler beste Verkaufsbedingungen. 

Ich hätte jetzt bis Oktober gewartet.  Wenn ich Öl brauchen würde.  Ich brauche aber Gas.  Da ist die Angst anscheinend nicht so hoch. Eher das Bedürfnis, Druck auf die Politik auszuüben, in der Hoffnung, dass "die da oben"  etwas zustande kriegen. 

@08:37 Uhr von -Der Golem-

Und wenn die Angst noch zum schlechten Zeitpunkt kommt - dann hat der Händler beste Verkaufsbedingungen. 

Ich hätte jetzt bis Oktober gewartet.  Wenn ich Öl brauchen würde.  Ich brauche aber Gas.  Da ist die Angst anscheinend nicht so hoch. Eher das Bedürfnis, Druck auf die Politik auszuüben, in der Hoffnung, dass "die da oben"  etwas zustande kriegen. 

Im Oktober beginnt die Heizperiode, da zieht die Nachfrage an. Erwarten Sie, dass dann die Preise fallen ?

Harte Zeiten

Ich kann mich noch gut erinnern, als der Preis unter 30 Cent pro Liter war und sich dann verdoppelt hatte. Scheint schon deutlich über 20 Jahre her zu sein. 
 

Wobei ich - außer als Kind - nie in einem mit Heizöl beheizten Haus gelebt hatte. 
 

Der Preissprung jetzt ist - inflationsbereinigt - wohl ähnlich heftig wie damals. 
 

Sowieso besser wir reaktivieren so viel wie möglich Atomstrom. Ob der in Deutschland produziert wird, oder importiert wird, spielt da kaum eine Rolle. 
 

Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten..

genauso wie auf Erdgas

Ist Deutschland Weltmeister im Hamstern?

"Die Angstkäufer sind auf jeden Fall da."

Sind diese Angst- und Hamsterkäufe eigentlich ein typisch deutsches Phänomen oder lässt sich so ein irrationales Verhalten auch in anderen Ländern beobachten?

Tja, das böse Öl

und Bürger wurden bis vor kurzem zum "klimafreundlichen" Erdgas gezwungen. So gesehen müßte sich die Regierung über jede noch existierende Ölheizung freuen - ist das Verbot ab 2025 damit vom Tisch? Oder sollen die Leute dann wieder, wie vor 100 Jahren, mit Kohlebriketts (siehe Stromerzeugung)  und Tannenzapfen heizen?

@08:44 Uhr von vriegel

Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten..
genauso wie auf Erdgas

Immer wieder dieser Tunnelblick. Erdöl und Erdgas sind nicht nur zum Verbrennen da. Das sind auch Rohstoffe für die chemische Industrie, die werden sie immer brauchen.

Bei Ölheizung

ist man wenigstens halbwegs unabhängig von zentraler Versorgung (außer Strom), weil man seinen eigenen Tank hat.

 

Den befüllt man halt 1x im Jahr, gerne im Sommer. Da sind die Preise niedriger als im Winter. 

 

Den Betrag für den Jahreseinkauf muss man halt in einer Summe aufbringen können. So weiß ich wenigstens jetzt schon, wie ich dieses Jahr kalkulieren muss.

Nicht wie bei Gas in monatlichen Abschlägen mit Endabrechnung.

 

@Stein des Anstosses

Die am Ende des Artikels zitierte Dame, die sich von der Politik wünscht, dass Umrüstungen jetzt schneller unterstützt werden, hat schon recht.

Wenn Handwerker und Material fehlen, kann die Politik aber aktuell auch nicht viel tun. Man hätte weit früher etwas tun müssen, gerade auch im Sinne des Klima- bzw Umweltschutzes. Dazu müssten aber erstmal einige völlig unsinnige Auflagen weg, dann hätten schon wesentlich mehr Menschen Photovoltaikanlagen auf dem Dach.

Romantische Nostalgien, helfen auch hier nicht weiter

 @08:44 Uhr von vriegel

Ich kann mich noch gut erinnern, als der Preis unter 30 Cent pro Liter war und sich dann verdoppelt hatte. Scheint schon deutlich über 20 Jahre her zu sein.

Ist tatsächlich erst zwei Jahre her.

Wobei ich - außer als Kind - nie in einem mit Heizöl beheizten Haus gelebt hatte.

Mit Ihrem geliebten Atomstrom wurde da aber auch nicht geheizt, nicht wahr?

Der Preissprung jetzt ist - inflationsbereinigt - wohl ähnlich heftig wie damals.

Und was soll der Welt diese Erkenntnis sagen?

Sowieso besser wir reaktivieren so viel wie möglich Atomstrom. Ob der in Deutschland produziert wird, oder importiert wird, spielt da kaum eine Rolle.

Atomstrom ist pro kW/h noch teurer als derzeit Heizöl oder Erdgas. Also: weshalb also auch hier Ihr Verlangen nach Atomstrom?

Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten..

genauso wie auf Erdgas

Gut. Wie bereits gefragt: wo ist Ihr Keller, um dort den strahlen Atommüll zu lagern? Atomstrom wollen noch nicht einmal die Energieversorger.

@08:44 Uhr von Bernburger49

Und wenn die Angst noch zum schlechten Zeitpunkt kommt - dann hat der Händler beste Verkaufsbedingungen. 

Ich hätte jetzt bis Oktober gewartet.  Wenn ich Öl brauchen würde.  Ich brauche aber Gas.  Da ist die Angst anscheinend nicht so hoch. Eher das Bedürfnis, Druck auf die Politik auszuüben, in der Hoffnung, dass "die da oben"  etwas zustande kriegen. 

Im Oktober beginnt die Heizperiode, da zieht die Nachfrage an. Erwarten Sie, dass dann die Preise fallen ?

Im Gegensatz zum Heizöl können die meisten Verbraucher Gas nicht bunkern. Sie sind also den aktuellen Preisschwankungen der Versorger ausgesetzt. Aktuell haben sich die Gaspreise im Vergleich zum Vorjahr fast verfünffacht, wenn man den Vergleichsportalen im Internet vertrauen darf. Das heißt, die Gaskunden dürfen sich für den nächsten Abrechnungszeitraum auf 5x so hohe Abschlagszahlungen einstellen und der Abschlag von Herrn Habeck kommt noch obendrauf.

So gesehen hat es die Heizölkunden bisher noch relativ moderat erwischt.

@08:44 Uhr von Bernburger49 - ungeheizte Panzerfahrzeuge

 

Im Oktober beginnt die Heizperiode, da zieht die Nachfrage an. Erwarten Sie, dass dann die Preise fallen ?

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Normalerweise nicht.  Aber wenn Putin verliert oder wenn sich die Weltlage sonstwie verbessert - dann könnte es eine Ausnahme geben.  Dass Putin verlieren wird steht fest. Spätestens zu Beginn der Heizperiode.  Denn welcher Russe übernachtet gerne in einem ungeheizten Panzer....?

 

Kann die Meldung nicht…

Kann die Meldung nicht nachvollziehen, bei uns ist der Spritpreis extrem gefallen.

Heizöl weiß ich jetzt nicht. hab damit nichts zu tun.

Was mich wundert das CNG Gas seit ewigkeiten 1,50 Euro gekostet hat, und liegt jetzt knapp über 1 Euro.

Aral Ultimate 105 gabs hier vor kurzem für 1.92, sonst lag es immer um die 2.20 !

@08:27 Uhr von Stein des Anstosses

Die am Ende des Artikels zitierte Dame, die sich von der Politik wünscht, dass Umrüstungen jetzt schneller unterstützt werden, hat schon recht.

Da sind wir in D oft schwerfällig wie ein (Öl)Tanker.

Wäre ein Gebot der Stunde.

„Die Umrüstung schneller unterstützen …“: den Wunsch haben vermutlich viele Menschen, den entsprechenden Handwerksfirmen fehlt Personal, und erforderliche Materialien bzw. Zubehör liegt vermutlich in Häfen in Fernost (oder in Schiffen, die nur langsam vorankommen). Wenn dann noch solche Aspekte wie China‘s Politik ggü. Taiwan oder ggf. auch eventuelle Sanktionen gegen China wg. deren Menschenrechtsverletzungen hinzukommen, wird’s schwierig mit einer schnellen Umsetzung solcher Wünsche.

Und es ist schlichtweg nicht möglich, dass die Produktion, die derzeit im außereuropäischen Ausland aufgebaut ist, schnell wieder nach D oder in die EU verlagert wird - alles braucht seine Zeit, und ja, das kostet halt auch viel.

 

@08:47 Uhr von Nachfragerin

"Die Angstkäufer sind auf jeden Fall da."

Sind diese Angst- und Hamsterkäufe eigentlich ein typisch deutsches Phänomen oder lässt sich so ein irrationales Verhalten auch in anderen Ländern beobachten?

die Spekulation des kleinen Mannes ... andere kaufen Aktien und Haueser, immer mit der Angst das die morgen teurer werden koennten...

 

Typische „Hamstermentalität“

Die sich an den „Prinzipien“, die (offensichtlich) das Handeln der „Hamsterer“ diktieren zeigt offenbart:

Auf nichts und niemanden vertrauen. Und sich gegen alle und alles „absichern“.

„Die Heizölpreise haben sich seit dem Vorjahr fast verdoppelt. Trotzdem ist die Nachfrage groß - viele Haushalte lassen den Tank füllen, egal was es kostet“

Das können sich allerdings nur noch die „leisten“, die schon immer vor allem - wenn nicht ausschließlich - auf die „Macht des Geldes“ „gesetzt“ haben.

@08:47 Uhr Nachfragerin - german Angst

"Die Angstkäufer sind auf jeden Fall da."

Sind diese Angst- und Hamsterkäufe eigentlich ein typisch deutsches Phänomen oder lässt sich so ein irrationales Verhalten auch in anderen Ländern beobachten?

 

weltbekannt und weit verbreitet. Genauso wie das in den USA allseits bekannte und sehr beliebte „silly German money“…

wir mit unserer gelebten Vollkaskomentalität sind nicht mehr geeignet für ein Überleben in „freier Wildbahn“. 

Und die junge Generation, also so quasi alle unter 30, sind zudem in einer surrealistischen Scheinwelt aufgewachsen und erzogen worden und haben nun große Probleme die Realität also solche anzuerkennen und damit klar zu kommen. 
 

Da gab es gestern ja eine gute Diskussion hier, die ich leider verpasst habe. 
 

Ich wundere mich aber weiterhin, dass die links-grünen Traumwelten immer noch soviel Zulauf haben. Das lässt sich wohl nicht alles von heute auf morgen wieder gerade biegen…

 

@08:53 Uhr von Susi1960

ist man wenigstens halbwegs unabhängig von zentraler Versorgung (außer Strom), weil man seinen eigenen Tank hat.

 

Den befüllt man halt 1x im Jahr, gerne im Sommer. Da sind die Preise niedriger als im Winter. 

 

Den Betrag für den Jahreseinkauf muss man halt in einer Summe aufbringen können. So weiß ich wenigstens jetzt schon, wie ich dieses Jahr kalkulieren muss.

Nicht wie bei Gas in monatlichen Abschlägen mit Endabrechnung.

 

Ja, da haben Sie recht. Es ist für viele (v. a. Mieter) auch nicht möglich, einfach mal von einer Gas- auf eine Öl- oder Elektroheizung umzusteigen - da muss man halt die Mehrkosten tragen, von mir aus auch mit gewisser finanzieller Unterstützung durch den Staat (aber das auch nur in Grenzen; das Geld hierfür muss auch erst erwirtschaftet werden).

@-Der Golem- Steuergeschenke & Spartipps

08:37 Uhr von -Der Golem- 

"Ich hätte jetzt bis Oktober gewartet. Wenn ich Öl brauchen würde."

Glauben Sie wirklich, dass die Preise so kurz vorm Winter dann niedriger wären?

"Ich brauche aber Gas. Da ist die Angst anscheinend nicht so hoch."

Die politisch-mediale Panik ist seit Wochen allgegenwärtig. Die meisten Privatkunden haben gar keine Möglichkeit, Gas zu hamstern. Sonst würden sie es definitiv tun.

"Eher das Bedürfnis, Druck auf die Politik auszuüben, in der Hoffnung, dass 'die da oben' etwas zustande kriegen."

Da ist nichts mehr zu erwarten. Das Geld wird großzügig an Rüstungs- und Mineralölkonzerne verteilt. Für die Reichen gibt es Steuererleichterungen und freie Fahrt, für die Armen Inflation und Spartipps.

@08:53 Uhr von Gytha

Wenn Handwerker und Material fehlen, kann die Politik aber aktuell auch nicht viel tun. Man hätte weit früher etwas tun müssen, gerade auch im Sinne des Klima- bzw Umweltschutzes. Dazu müssten aber erstmal einige völlig unsinnige Auflagen weg, dann hätten schon wesentlich mehr Menschen Photovoltaikanlagen auf dem Dach.

Habe vor 3 Jahren eine Photovoltaikanlage mit Speicher ohne jegliche Förderung montieren lassen. Gerne hätte ich auch eine größere genommen, aber die damit verbundenen bürokratischen Auflagen haben das mehr oder minder unmöglich gemacht. Insofern war die CDU-Energiepolitik im Interesse der Konzerne unter Merkel und Altmaier extrem untauglich. 

@08:51 Uhr Bernburger49 - kein Tunnelblick ;-)

Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten..
genauso wie auf Erdgas

Immer wieder dieser Tunnelblick. Erdöl und Erdgas sind nicht nur zum Verbrennen da. Das sind auch Rohstoffe für die chemische Industrie, die werden sie immer brauchen.

 

1. ging es bei mir nur ums Verbrennen zwecks Heizung und Warmwasser

2. kann man technologisch gesehen heute schon komplett auf Rohöl für die chemische Industrie verzichten - die Substitute sind nur zu teuer. 
 

3. in wieweit das auch beim Erdgas schon möglich ist, weiß ich nicht. Aber man kann Erdgas durch Biogas substituieren. Auch hier:

alles nur eine Frage des Geldes. 
 

 

@Nachfragerin

Sind diese Angst- und Hamsterkäufe eigentlich ein typisch deutsches Phänomen oder lässt sich so ein irrationales Verhalten auch in anderen Ländern beobachten?

Aber sicher! Überall da, wo die Menschen die finanziellen Mittel haben, um sich zu bevorraten. Letztlich ist egal, ob es sich um Klopapier, Nudeln oder Heizöl handelt.

"Dass es jetzt so teuer ist,…

"Dass es jetzt so teuer ist, also das Doppelte vom letzten Jahr, damit hat ja niemand gerechnet"

...

Wenn schon Nudeln das doppelte kosten...

Oje ...

"Für ihn ist der hohe Preisanstieg das Ergebnis einer verfehlten Politik."

So sehe ich das auch, gerade weil bei Öl nicht der Mangel wie beim Gas herrscht. 

"Besonders beim Blick auf die Rechnung werde den Kunden schlecht"

Und mir wird schlecht, wenn ich sehe, dass die Regierenden diesen Missstand tatenlos zulassen.

@vriegel - Fragen über Fragen

 @08:44 Uhr von vriegel:

"Sowieso besser wir reaktivieren so viel wie möglich Atomstrom. [...] Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten.. genauso wie auf Erdgas"

Frage 1)
Wo sollen die vielen KKWs herkommen?

Frage 2)
Wo kommt das Uran her?

Frage 3)
Wie lange dauert es, alle Gebäude auf elektrische Heizungen umzurüsten?

Frage 4)
Welcher Strombedarf entsteht dadurch?

Frage 5)
Wie lange dauert es, das Stromnetz an diese zusätzliche Belastung anzupassen?

Hinweis: Die Heizsaison beginnt in wenigen Wochen.

@08:56 Uhr von wie-immer die selbe Leier…

Sowieso besser wir reaktivieren so viel wie möglich Atomstrom. Ob der in Deutschland produziert wird, oder importiert wird, spielt da kaum eine Rolle.

 

Atomstrom ist pro kW/h noch teurer als derzeit Heizöl oder Erdgas. Also: weshalb also auch hier Ihr Verlangen nach Atomstrom?

..

Gut. Wie bereits gefragt: wo ist Ihr Keller, um dort den strahlen Atommüll zu lagern? Atomstrom wollen noch nicht einmal die Energieversorger.

 

AKWs wie Neckarwestheim II produzieren für ca 3 Cent/KWh Strom. 
 

Das sind reale Zahlen. Alles inklusive, außer Kosten für Endlagerung und fehlende Versicherung. 
 

Die Menschheit braucht also neue Technologien, die den vorhandenen Atommüll weiter nutzt, daraus Energie gewinnt und nur noch schwach radioaktives Material als Abfall hinterlässt. 
 

Genau das wird mit der Generation IV bei den AKWs kommen. 
 

Bei den Erneuerbaren haben wir ja auch noch viel zu entwickeln, um diese speicherbar zu machen. 
 

Wir brauchen also beides: Atom und Wind/Sonne…

 

@Hartmut

Habe vor 3 Jahren eine Photovoltaikanlage mit Speicher ohne jegliche Förderung montieren lassen. Gerne hätte ich auch eine größere genommen, aber die damit verbundenen bürokratischen Auflagen haben das mehr oder minder unmöglich gemacht. Insofern war die CDU-Energiepolitik im Interesse der Konzerne unter Merkel und Altmaier extrem untauglich. 

Genau das! Und das ist ja nur ein Beispiel. Wir hätten gern mit unseren Nachbarn auf dem ehemaligen Stalldach eine für unsere beiden Häuser installiert. Das hätten wir zwar machen dürfen, aber nur zum Einspeisen, nicht zur Selbstnutzung und dann auch nur als Gewerbe. Da kommt man sich dezent verklappst vor.

@08:44 Uhr von vriegel

Ich kann mich noch gut erinnern, als der Preis unter 30 Cent pro Liter war und sich dann verdoppelt hatte. Scheint schon deutlich über 20 Jahre her zu sein. 
 

Wobei ich - außer als Kind - nie in einem mit Heizöl beheizten Haus gelebt hatte. 
 

Der Preissprung jetzt ist - inflationsbereinigt - wohl ähnlich heftig wie damals. 
 

Sowieso besser wir reaktivieren so viel wie möglich Atomstrom. Ob der in Deutschland produziert wird, oder importiert wird, spielt da kaum eine Rolle. 
 

Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten..

genauso wie auf Erdgas

 

Wer Atomstrom, auch noch mit der Konnotation "egal woher", anpreist,

hat weder ein gutes Geschichtsgedächtnis

noch Kenntnis über die Gefahren bis hin zur ungeklärten Endlagerung

noch Einblick in das Basiswissen, dass Atomstrom herzlich wenig mit Heizwärme zu tun hat.

 

gez. NieWiederAfd 

 

@Wolf1905

Ja, da haben Sie recht. Es ist für viele (v. a. Mieter) auch nicht möglich, einfach mal von einer Gas- auf eine Öl- oder Elektroheizung umzusteigen - da muss man halt die Mehrkosten tragen, von mir aus auch mit gewisser finanzieller Unterstützung durch den Staat (aber das auch nur in Grenzen; das Geld hierfür muss auch erst erwirtschaftet werden).

Stromheizung geht schon, auch als Mieter, wenn man bereit ist das Geld in Infrarotheizungen zu investieren und noch Heizkörper bekommt. Allerdings dürfte im Winter dann das Stromnetz zusammenbrechen, wenn das genug Leute machen.

@08:53 Uhr Susi1960 - BHKW noch besser

ist man wenigstens halbwegs unabhängig von zentraler Versorgung (außer Strom), weil man seinen eigenen Tank hat.

 

Den befüllt man halt 1x im Jahr, gerne im Sommer. Da sind die Preise niedriger als im Winter. 

 

Den Betrag für den Jahreseinkauf muss man halt in einer Summe aufbringen können. So weiß ich wenigstens jetzt schon, wie ich dieses Jahr kalkulieren muss.

Nicht wie bei Gas in monatlichen Abschlägen mit Endabrechnung.

 

Mit einem Blockheizkraftwerk, optimalerweise mit erneuerbaren Energien betrieben, erzeugen Sie nicht nur Wärme, sondern auch Strom selber. Aber diese Technik ist noch nicht ganz ausgereift für Ein- und Mehrfamilienhäuser, bzw noch teuer. 
 

Mit den aktuellen Strom- und Heizöl/Erdgaspreisen müsste sich das aber inzwischen viel schneller amortisieren. 
 

 

Atomstrom erzetzt kein Heizöl oder Erdgas

 @09:18 Uhr von vriegel

Atomstrom ist pro kW/h noch teurer als derzeit Heizöl oder Erdgas. Also: weshalb also auch hier Ihr Verlangen nach Atomstrom.

Gut. Wie bereits gefragt: wo ist Ihr Keller, um dort den strahlenden Atommüll zu lagern? Atomstrom wollen noch nicht einmal die Energieversorger.

AKWs wie Neckarwestheim II produzieren für ca 3 Cent/KWh Strom.

Tja, nur warum hat das Umweltbundesamt da ganz andere Zahlen?

Das sind reale Zahlen. Alles inklusive, außer Kosten für Endlagerung und fehlende Versicherung.

Schau, schau.

Die Menschheit braucht also neue Technologien, die den vorhandenen Atommüll weiter nutzt, daraus Energie gewinnt und nur noch schwach radioaktives Material als Abfall hinterlässt. Genau das wird mit der Generation IV bei den AKWs kommen.

Der übliche AfD-Science Fiction-Werbeblock aus Russland.

Bei den Erneuerbaren haben wir ja auch noch viel zu entwickeln, um diese speicherbar zu machen.

Strom speichern auch AKW nicht.

Wir brauchen also beides: Atom und Wind/Sonne…

Bingo.

Keine Alternativen

Also, ich frage mich, was man tun soll? Und Öl ist eben nur doppelt so teuer. Und man kann es selbst entscheiden, was man tut. Das scheint mir gerade die bessere Idee zu sein. Am Öl hängt auch keine Subvention für unsolides Wirtschaften, wie bei uniper.

Schon komisch, dass Öl jetzt so zurück kommt.

Und mal ehrlich, was bleibt als Alternative?

Gas, 300 bis 500% teurer, Holz 150%, selbst Fernwärme steigt um +100% und alle, die jetzt Wärmepumpen einbauen... dürfen sich dann im nächsten Jahr über +100% freuen, denn auch Strom wird ja bereits jetzt teurer.

Also... was tun?

Ich kann gut verstehen, wenn man lieber selbst entscheiden will, wann man kauft und damit Sicherheit hat. Bei Gas sind wir alle abhängig, sowohl was die Menge als auch den Preis betrifft. Öl kaufe ich, fertig. Bei Gas weiß ich nicht, ob der Preis morgen nicht um 1000% steigt. 

Heizoel

sehr schön am Preis zu erkennen, wie empfindlich die sogenannte Marktwirtschaft ist. Öl und Gas gibt es nach wie vor im Überfluss. Keine ÖL - oder Gasleitung ist beschädigt. Alles nur wegen nicht durchdachter, völlig inkompetenter Entscheidungen unserer politisch Verantwortlichen. Die Netiquette verbietet mir mich deutlicher auszudrücken.

 

@09:26 Uhr NieWiederAfd - egal woher…?!?

Sowieso besser wir reaktivieren so viel wie möglich Atomstrom. Ob der in Deutschland produziert wird, oder importiert wird, spielt da kaum eine Rolle.

 

Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten..

genauso wie auf Erdgas

 

Wer Atomstrom, auch noch mit der Konnotation "egal woher", anpreist,

hat weder ein gutes Geschichtsgedächtnis

noch Kenntnis über die Gefahren bis hin zur ungeklärten Endlagerung

noch Einblick in das Basiswissen, dass Atomstrom herzlich wenig mit Heizwärme zu tun hat.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Natürlich ist es besser, wenn der Strom aus sicheren deutschen AKWs kommt. Aber das wollen unsere Ideologen hier ja nicht mehr haben. 
 

Deshalb schrieb ich egal woher..

 

Und eine Wärmepumpe funktioniert nun mal zu 100% mit Strom. 
 

Dieses - sorry - dumme Geschwätz von manchen, dass wir kein Strom, sondern ein Wärmeproblem hätten wegen dem russischen Erdgas, ist rein ideologisch getrieben. 
 

Und E-Autos fahren auch zu 100% mit Strom statt Benzin/Diesel (=Heizöl mit hoher Steuer)..

 

@09:03 Uhr von vriegel

...

wir mit unserer gelebten Vollkaskomentalität sind nicht mehr geeignet für ein Überleben in „freier Wildbahn“. 

Und die junge Generation, also so quasi alle unter 30, sind zudem in einer surrealistischen Scheinwelt aufgewachsen und erzogen worden und haben nun große Probleme die Realität also solche anzuerkennen und damit klar zu kommen. 
...

Ich wundere mich aber weiterhin, dass die links-grünen Traumwelten immer noch soviel Zulauf haben. Das lässt sich wohl nicht alles von heute auf morgen wieder gerade biegen…

 

Nur zu: Machen Sie sich auf zum "(Über)leben in 'freier Wildbahn"', wo immer Sie die finden.

 Ihr Pauschalbashing der jungen Generation zeugt eher von Altersstarrsinn und -überheblichkeit. Kaum eine Generation war so mit Überlebensfragen unseres Planeten und Ökosystems konfrontiert und engagiert sich bewusst für Klimapolitik wie die jetzige Generation.

 In einer Traumwelt leben die Leugner dieser Problematik; das böse Erwachen trifft v.a. die junge Generation.
 

gez. NieWiederAfd

 

@08:47 Uhr von Nachfragerin

"Die Angstkäufer sind auf jeden Fall da."

Sind diese Angst- und Hamsterkäufe eigentlich ein typisch deutsches Phänomen oder lässt sich so ein irrationales Verhalten auch in anderen Ländern beobachten?

Ich lebe im europäischen Ausland - hier ist Hamstern unbekannt. Die Leute sind einfach ruhiger und gelassener. Hier gibt es aber auch keine Regierung und keine Medien, die jeden Tag neue  Panikmeldungen verbreiten.

@08:56 Uhr von wie-

 
 

Atomstrom ist pro kW/h noch teurer als derzeit Heizöl oder Erdgas. Also: weshalb also auch hier Ihr Verlangen nach Atomstrom?

Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten..

genauso wie auf Erdgas

Gut. Wie bereits gefragt: wo ist Ihr Keller, um dort den strahlen Atommüll zu lagern? Atomstrom wollen noch nicht einmal die Energieversorger.

Er möchte ja mittels Wärmepumpen den Atomstrom -> "grün waschen" - sehr durchsichtig das ganze

Bis man die Asse aufgeräumt sollte man das Wort "Atomstrom" nicht mal in den Mund nehmen - aber von diesem User hört man zum Thema "Asse" ... NIX

Solche Dinge wie die "Asse" darf es in seiner heilen Atomkraftwerks-Welt nicht geben - sonst platzt diese wie eine Seifenblase!

Machen wir auch, denn nächstes Jahr: >2 € /L

3000 L sind noch drin (zu 78 Ct. /L aus 2021) und 5000 L kommen rein - reicht bis 2025.

Aber wir werden wohl keine Wärmepumpe einbauen - 2025 kommit wieder eine moderne Hybrid-Ölheizung rein.  Der 8000 Liter Unterflur-Tank ist einfach viel zu sehr wertvolle  Aukarkie - für die zahlen wir halt.  Einige Räume können auf Deckenheizung umgerüstet werden - Bodenheizung machen wir auf gar keinen Fall.

Sind gerade dabei, einen Lieferant zu suchen, der aus Luxemburg liefern will. 1,10 € / L.

@09:16 Uhr Nachfragerin - einfache Antwort

 @08:44 Uhr von vriegel:

"Sowieso besser wir reaktivieren so viel wie möglich Atomstrom. [...] Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten.. genauso wie auf Erdgas"

Frage 1)
Wo sollen die vielen KKWs herkommen?

Frage 2)
Wo kommt das Uran her?

Frage 3)
Wie lange dauert es, alle Gebäude auf elektrische Heizungen umzurüsten?

Frage 4)
Welcher Strombedarf entsteht dadurch?

Frage 5)
Wie lange dauert es, das Stromnetz an diese zusätzliche Belastung anzupassen?

Hinweis: Die Heizsaison beginnt in wenigen Wochen.

 

Je weniger Gas wir Verstromen oder verfeuern, desto mehr bleibt übrig für die Prozesse und Anlagen, die man nicht von heute auf morgen umstellen kann.

Ganz simple Logik, oder?

 

Und alles andere ist dann die Langfriststrategie, die wir nochmals komplett neu denken müssen. 
 

Bislang gibt es nur Wunschszenarien, aber leider noch keinen funktionierenden Plan…

 

PS: Deutschland hätte mind. 6 AKWs, die man noch jahrelang weiter betreiben könnte. Man muss nur wollen. Geht alles. 

@09:28 Uhr von Gytha

Ja, da haben Sie recht. Es ist für viele (v. a. Mieter) auch nicht möglich, einfach mal von einer Gas- auf eine Öl- oder Elektroheizung umzusteigen - da muss man halt die Mehrkosten tragen, von mir aus auch mit gewisser finanzieller Unterstützung durch den Staat (aber das auch nur in Grenzen; das Geld hierfür muss auch erst erwirtschaftet werden).

Stromheizung geht schon, auch als Mieter, wenn man bereit ist das Geld in Infrarotheizungen zu investieren und noch Heizkörper bekommt. Allerdings dürfte im Winter dann das Stromnetz zusammenbrechen, wenn das genug Leute machen.

Die nötige Heizleistung für eine Mietwohnung gibt oft noch nicht mal deren Sicherungskasten für die Steckdosen-Kreise her.

Oft wird vergessen das der Elektroherd an einer separaten Drehstrom-Leitung hängt - fest verdrahtet.

(Achtung - Gleichzeitigkeitsfaktor!)

@09:29 Uhr von wie- EnBW Mitarbeiter

 

AKWs wie Neckarwestheim II produzieren für ca 3 Cent/KWh Strom.

Tja, nur warum hat das Umweltbundesamt da ganz andere Zahlen?

Das sind reale Zahlen. Alles inklusive, außer Kosten für Endlagerung und fehlende Versicherung.

Schau, schau.

Die Menschheit braucht also neue Technologien, die den vorhandenen Atommüll weiter nutzt, daraus Energie gewinnt und nur noch schwach radioaktives Material als Abfall hinterlässt. Genau das wird mit der Generation IV bei den AKWs kommen.

Der übliche AfD-Science Fiction-Werbeblock aus Russland.

Bei den Erneuerbaren haben wir ja auch noch viel zu entwickeln, um diese speicherbar zu machen.

Strom speichern auch AKW nicht.

Wir brauchen also beides: Atom und Wind/Sonne…

Bingo.

 

Die ca. 3 Cent/KWh habe ich von der EnBW. Die wissen das sicher am besten. 
 

Und AKWs müssen keinen Strom speichern, da sie immer Strom produzieren können. Unabhängig von Dunkelflauten.

eigentlich selbsterklärend..?

Das andere: keine AfD, kein Russland. 
 

Sie sind auch für Kernkraft..?!

 

@08:49 Uhr von Glückskeks

und Bürger wurden bis vor kurzem zum "klimafreundlichen" Erdgas gezwungen. So gesehen müßte sich die Regierung über jede noch existierende Ölheizung freuen - ist das Verbot ab 2025 damit vom Tisch? Oder sollen die Leute dann wieder, wie vor 100 Jahren, mit Kohlebriketts (siehe Stromerzeugung)  und Tannenzapfen heizen?

Wir können auch wieder zu Torf und Kamel-Dung zurückgehen. Seit einem halben Jahr ist Krieg. Hat diese Regierung irgend einen Plan vorgelegt die Versorgungssicherheit zu gewährleisten?

@09:07 Uhr von Nachfragerin

08:37 Uhr von -Der Golem- 

"Ich hätte jetzt bis Oktober gewartet. Wenn ich Öl brauchen würde."

Glauben Sie wirklich, dass die Preise so kurz vorm Winter dann niedriger wären?

"Ich brauche aber Gas. Da ist die Angst anscheinend nicht so hoch."

Die politisch-mediale Panik ist seit Wochen allgegenwärtig. Die meisten Privatkunden haben gar keine Möglichkeit, Gas zu hamstern. Sonst würden sie es definitiv tun.

"Eher das Bedürfnis, Druck auf die Politik auszuüben, in der Hoffnung, dass 'die da oben' etwas zustande kriegen."

Da ist nichts mehr zu erwarten. Das Geld wird großzügig an Rüstungs- und Mineralölkonzerne verteilt. Für die Reichen gibt es Steuererleichterungen und freie Fahrt, für die Armen Inflation und Spartipps.

Es wird auch keine Übergewinnsteuer geben. Krisen- und Kriegsgewinnler werden in Dtl. nicht drangenommen. Deren Lobbyisten gehen im Bundestag ein und aus.

 

@09:10 Uhr von Gytha

Sind diese Angst- und Hamsterkäufe eigentlich ein typisch deutsches Phänomen oder lässt sich so ein irrationales Verhalten auch in anderen Ländern beobachten?

Aber sicher! Überall da, wo die Menschen die finanziellen Mittel haben, um sich zu bevorraten. Letztlich ist egal, ob es sich um Klopapier, Nudeln oder Heizöl handelt.

Oder Käse, der hat bei mir im Supermarkt jetzt teilweise Sicherungsmarker. Und wir haben erst August...

 

Natürlich greifen ...

... die Leute zu. Daß der Preis für Heizöl sich bis Winter nochmal enorm erhöhen wird, ist fast so sicher wie das Amen in der Kirche.

 

Aber dank Erderwärmung reicht z.B. eine Tankfüllung in unserem Öltank mittlerweile für 2 Winter anstatt nur einem. Man muss auch das positive sehen ....

@09:35 Uhr von vriegel

...

Wer Atomstrom, auch noch mit der Konnotation "egal woher", anpreist,

hat weder ein gutes Geschichtsgedächtnis

noch Kenntnis über die Gefahren bis hin zur ungeklärten Endlagerung

noch Einblick in das Basiswissen, dass Atomstrom herzlich wenig mit Heizwärme zu tun hat.

 

gez. NieWiederAfd 

 

Natürlich ist es besser, wenn der Strom aus sicheren deutschen AKWs kommt. 
...

Und eine Wärmepumpe funktioniert nun mal zu 100% mit Strom. 
 

Dieses - sorry - dumme Geschwätz von manchen, dass wir kein Strom, sondern ein Wärmeproblem hätten wegen dem russischen Erdgas, ist rein ideologisch getrieben. 
 

Und E-Autos fahren auch zu 100% mit Strom statt Benzin/Diesel (=Heizöl mit hoher Steuer)..

 

Da gerät Ihnen aber einiges durcheinander. Kein Wunder, dass Sie dann ausfällig werden und anderen 'dummes Geschwätz' vorwerfen.

 Nur soviel:

 Tschernobyl, Fukushima u.v.a. schon vergessen?

 Das ungelöste Endlagerungsproblem schon vergessen?

 Die Steigerungsraten erneuerbarer Energien nicht im Blick?

 

gez. NieWiederAfd 

 

@09:39 Uhr Miauzi - Asse war ein Fehler

 
 

Atomstrom ist pro kW/h noch teurer als derzeit Heizöl oder Erdgas. Also: weshalb also auch hier Ihr Verlangen nach Atomstrom?

Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten..

genauso wie auf Erdgas

Gut. Wie bereits gefragt: wo ist Ihr Keller, um dort den strahlen Atommüll zu lagern? Atomstrom wollen noch nicht einmal die Energieversorger.

Er möchte ja mittels Wärmepumpen den Atomstrom -> "grün waschen" - sehr durchsichtig das ganze

Bis man die Asse aufgeräumt sollte man das Wort "Atomstrom" nicht mal in den Mund nehmen - aber von diesem User hört man zum Thema "Asse" ... NIX

Solche Dinge wie die "Asse" darf es in seiner heilen Atomkraftwerks-Welt nicht geben - sonst platzt diese wie eine Seifenblase!

 

 

Aber das spricht nicht gegen AKW, sondern dafür das zukünftig anders zu handhaben. Mach man ja auch längst…

Andere Techniken werden längst entwickelt, nur eben nicht mehr in Deutschland. 
 

Ein weiteres Feld, wo wir wegen Ideologie Technologie und Wissen verloren haben…

Wir machen zukünftig alles mit Atomstrom?

So ein Szenario wurde bereits im 2. oder 3. Bericht des "Club of Rome" Anfang der 70er Jahre durchgespielt:

Nicht nur der "normale" Strombedarf wird mittels AKW gedeckt - sondern auch für Heizung, Transport (E-LKW, Bahnverkehr, Schfff-Fahrt) werden fossile Brennstoffe durch AKW-Strom sublimiert.

Ebenso deckt AKW-Strom den Energiebedarf für die chemische Ind. oder das Recycling usw.

So kommt man weltweit auf ca. 30.000 Reaktoren vom GW-Typ - als "Schnelle Brüter" wegen der Verfügbarkeit von Uran! (erfordert natürlich mehr als 100 Wiederaufbereitungsanlagen weltweit)

Bei 30 Jahren Laufzeit und 10 Jahren Bauzeit pro Reaktor - muss man 1000 Reaktoren pro Jahr durch Neubauten ersetzen - pro Tag also 3 in Betrieb nehmen!

Ja - die AKW-Zukunft ist natürlich total erstrebenswert

*sarkasmus*

--

schon in den 1970er gab es internationalen Terrorismus - heute wurde so eine "Atom-Welt" einen weltweiten Polizei- und Überwachungsstaat mit sich bringen

Immer die eigene Agenda, warum eigentlich?

 @09:48 Uhr von vriegel

Die ca. 3 Cent/KWh habe ich von der EnBW. Die wissen das sicher am besten.

So als ganz persönliche Mitteilung? Nun, die 500 Mrd. Euro, die bislang an Subventionen in die Atomkraft gesteckt wurden, sind auch Fakt.

Und AKWs müssen keinen Strom speichern, da sie immer Strom produzieren können. Unabhängig von Dunkelflauten.

eigentlich selbsterklärend..?

AKW produzieren aber auch keine Fernwärme. Ist auch selbsterklärend. Hier geht's gerade um Heizöl.

Das andere: keine AfD, kein Russland.

Warum dann Ihre Werbung von den sagenhaften AKW iv. Generation? Die bieten momentan nur Herr Putin und die AfD an.

Sie sind auch für Kernkraft..?!

Warum? Atomstrom ist unwirtschaftlich, unflexibel und zudem zu riskant.

@08:53 Uhr von Gytha

Die am Ende des Artikels zitierte Dame, die sich von der Politik wünscht, dass Umrüstungen jetzt schneller unterstützt werden, hat schon recht.

Wenn Handwerker und Material fehlen, kann die Politik aber aktuell auch nicht viel tun. Man hätte weit früher etwas tun müssen, gerade auch im Sinne des Klima- bzw Umweltschutzes. Dazu müssten aber erstmal einige völlig unsinnige Auflagen weg, dann hätten schon wesentlich mehr Menschen Photovoltaikanlagen auf dem Dach.

 

 

Bei uns sollte schon seit Monaten eine neue Ölheizung eingebaut werden.

Der Installateur bekommt einfach die nötigen Teile nicht zusammen.

 

@09:41 Uhr von vriegel

 @08:44 Uhr von vriegel:

"Sowieso besser wir reaktivieren so viel wie möglich Atomstrom. [...] Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten.. genauso wie auf Erdgas"

Je weniger Gas wir Verstromen oder verfeuern, desto mehr bleibt übrig für die Prozesse und Anlagen, die man nicht von heute auf morgen umstellen kann.

Ganz simple Logik, oder?

Und alles andere ist dann die Langfriststrategie, die wir nochmals komplett neu denken müssen. 
Bislang gibt es nur Wunschszenarien, aber leider noch keinen funktionierenden Plan…

PS: Deutschland hätte mind. 6 AKWs, die man noch jahrelang weiter betreiben könnte. Man muss nur wollen. Geht alles. 

Das Thema wird von den Wärmehallenvorhalterinnen solange verzögert und verkompliziert, bis technisch kein AKW mehr weiter laufen kann. Da bin ich mir sicher!

 

@ 09:40 Uhr von WirSindLegion

"einfach viel zu sehr wertvolle  Aukarkie"
Hört sich vernünftig an, gerade in Zeiten wo kaum noch Planungssicherheit herrscht.

Stimmt, die Reaktionszeit einer Fußbodenheizung ist erbärmlich. Dies wird bei vielen Niedertemperatur-Heizungskonzepten verschwiegen. So kann man auch Heizung sparen, wenn die Aussage zum Standard wird: "ach, lassen wir die Heizung aus, bis es warm wird sind wir eh schon im Bett und die Wärme verpufft über Nacht"

Bitte keine ideologischen Verdrehungen

 @09:59 Uhr von vriegel

Aber das spricht nicht gegen AKW, sondern dafür das zukünftig anders zu handhaben. Mach man ja auch längst…

Andere Techniken werden längst entwickelt, nur eben nicht mehr in Deutschland. 
 

Ein weiteres Feld, wo wir wegen Ideologie Technologie und Wissen verloren haben…

Alos, kurze Rekapitulation: für Sie sind Atomkraftwerke die Zukunft und nur hier sollen Wissen und Technologie eingesetzt werden. Schöne Ideologie.

Denn Sie blenden aus, dass in Deutschland aktuell massiv an "anderen Techniken" geforscht und entwickelt wird. Nur eben nicht für Strom in seiner teuersten Variante - Atomstrom - sondern in seiner wirtschaftlichsten und nachhaltigsten Variante, eben Energie aus nachhaltigen und weitgehend umweltverträglichen Quellen.

Also, Vorschlag: beenden Sie hier Ihre übliche Werbekampagne für den Atomstrom, auch wenn dieser Ihrer autoritären Ideologie entspricht, siehe AfD-Politik, und leisten Sie Beiträge einfach nur konkret zum Thema: und das ist Heizöl.

Was Heizöllieferanten gerade bei ihren Touren erleben....

Volle Bestellbücher trotz einer abnehmenden Zahl von Ölheizungen. Sie erleben, daß sich Heizen bald zu einer sozialen Frage entwickelt. Ärmere sich das nicht leisten können. Ein Kunde wird in dem Artikel zitiert, der daß auf eine verfehlte Politik zurückführt. Dabei waren Erdölpreise im Zuge der Corona-Pandemie bis zum April 2020 auf ihren tiefsten Stand seit August 1999 gefallen. 

Auch der Preis für nicht behandelte Pflanzenöle (Lebensmittelindustrie) stieg allein von März 2021 bis März 2022 um 72,3 Prozent.

@08:44 Uhr von vriegel

Ich kann mich noch gut erinnern, als der Preis unter 30 Cent pro Liter war und sich dann verdoppelt hatte. Scheint schon deutlich über 20 Jahre her zu sein. 
 

Wobei ich - außer als Kind - nie in einem mit Heizöl beheizten Haus gelebt hatte. 
 

Der Preissprung jetzt ist - inflationsbereinigt - wohl ähnlich heftig wie damals. 
 

Sowieso besser wir reaktivieren so viel wie möglich Atomstrom. Ob der in Deutschland produziert wird, oder importiert wird, spielt da kaum eine Rolle. 
 

Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten..

genauso wie auf Erdgas

Und diesen Atomstrom kippen Sie dann in Ihren Heizöltank?

Wenn überhaupt würde das erst in ein paar Jahren helfen. Bis dahin haben wir auch mehr Strom aus erneuerbaren Energien.

Russlands Krieg gegen die Ukraine

Wenn man sich überlegt, dass all dies quasi wegen einem Mann im Kreml passiert. Wir hier haben ein Preisproblem, aber in der Ukraine streben täglich Menschen. 
 

Aber auch Russland verliert derzeit täglich 200-500 Soldaten. 
 

wie auch immer. Es ist gut uns von russischer Energie unabhängig zu machen. 
 

Bis sich der Weltmarkt neu sortiert hat, werden die Preise hoch bleiben und danach wieder fallen. 
 

Angebot und Nachfrage eben..

Kleinverbrauchung

Ich hatte mal einen kleinen Oelofen. Tolles Geraet. Hege und Pflege macht sogar Spass. Trotzdem: Nie wieder. Liebe 'nen Holzoefchen.

Heizöl hamstern?

Wer kauft schon Heizöl in 100 l-Rationen? I d. R. wird der Heizöltank einmal im Jahr vor Beginn der Heizperode aufgefüllt. Das hat nichts mit hamstern und Angst zu tun.

@10:22 Uhr von das ding

Ich hatte mal einen kleinen Oelofen. Tolles Geraet. Hege und Pflege macht sogar Spass. Trotzdem: Nie wieder. Liebe 'nen Holzoefchen.

Ist das jetzt ein Vorschlag für Habeck zu Versorgungssicherheit?

Soziale Marktwirtschaft

Wenn man einerseits offiziell soziale Marktwirtschaft hat, andererseits aber die Energiepreise für den Endverbraucher ein existenzbedrohendes Spiel mit dem Würfel darstellen, wird das Soziale zur bloßen Behauptung.

 

Völlig irrationale Preisbildung

„In der Nacht als Putin in die Ukraine einmarschiert ist, war der Preis pro Liter plötzlich 30 ct höher“

 

Die Auswirkung von Spekulation kann man kaum besser umschreiben. 
 

 

Dabei sind die Auffassungen völlig widersprüchlich:

 

Einerseits ist man überzeugt, dass „genug Öl da ist“, andererseits kauft man zu Höchstpreisen aus Angst, dass „es bald kein Öl mehr gibt“. 
 

 

 

Im Moment arbeiten die Lieferanten einfach die spekulative Preiswelle vom März beim Einkauf ab. Bis die bereits deutlich gesunkenen Weltmarktpreise sich am heimischen Heizölmarkt niederschlagen, wird es noch dauern. Das ist eine Frage der Nerven. 
 

 

 

Kurioserweise haben ausgerechnet die Sanktionen gegen Russland zu einem Sinken der Börsenpreise geführt, weil große Abnehmer wie Indien nun zum Vorzugspreis russisches statt saudisches Öl kaufen. Für die anderen bleibt also mehr saudisches Öl. Dazu kommt die Wirtschaftsflaute in den OECD Ländern, was die Nachfrage zusätzlich dämpft. 

Ab 1. Januar steigt die CO2-Abgabe

Heizöl wird aus ideologischen Gründen vom Staat immer weiter künstlich verteuert. Für Politiker, die sich selbst von der Einkommensteuer befreit haben, mag das alles noch finanzierbar sein. Für uns einfachen Facharbeiter, in der Falle der kalten Progression, ist das alles nur noch eine Katastrophe. Hinzu kommt eine EZB, die nichts gegen eine Hyperinflation unternimmt aber Öl und Gas werden nunmal in Dollar gehandelt. Die Politik spielt mit unserem Leben Monopoly, dafür haben wir sie nicht gewählt.

Rheuma und Gicht

Wenn der Preis des Heizöls weiter steigen sollte, dann wäre zu überlegen, einen Urlaub in Thailand oder Sizilien zu buchen. 3 Monate dort kosten dann sicher nicht mehr als zuhause die Bude zu beheizen.

Viele Rentner machen das ja schon wegen ihrem Rheuma oder Gicht.  Ein dritter Grund wäre somit das Heizöl.

@10:19 Uhr von vriegel

Wenn man sich überlegt, dass all dies quasi wegen einem Mann im Kreml passiert. Wir hier haben ein Preisproblem, aber in der Ukraine streben täglich Menschen. 
 

Aber auch Russland verliert derzeit täglich 200-500 Soldaten. 
 

wie auch immer. Es ist gut uns von russischer Energie unabhängig zu machen. 
 

Bis sich der Weltmarkt neu sortiert hat, werden die Preise hoch bleiben und danach wieder fallen. 
 

Angebot und Nachfrage eben..

 

Ich bin immer wieder verblüfft welche eigenartigen Beobachtungen Sie hier „raushauen“. Wenn Sie nicht auf der „richtigen“ Seite wären, würden Sie hier wohl kaum einen Ihrer Posts veröffentlicht bekommen. 
 

 

Was wir gerade am Ölmarkt erleben ist genau NICHT eine Frage von „Angebot und Nachfrage“. Ähnlich wie am Gasmarkt ist es pure Spekulation die die Preise treibt, die dort auch im Dezember schon höher waren als jetzt. Der Ölpreis ist bereits wieder auf Vorkriegsniveau. 

 

 

Ihre Aussage, dass Russland „täglich 200-500 Soldaten“ verlöre, entbehrt jeder Grundlage. 

@09:03 Uhr von vriegel

Ich wundere mich aber weiterhin, dass die links-grünen Traumwelten immer noch soviel Zulauf haben. Das lässt sich wohl nicht alles von heute auf morgen wieder gerade biegen…

Was auch immer Sie mit "links-grün" meinen, kann meiner Meinung nach irgendwie nicht die Partei "Die Grünen" betreffen. Meiner Meinung nach liefern linke Politiker keine Waffen in Kriegsgebiete. Bleibt nur noch "grün" ohne "links-".

Wer neue Verträge über Fossilenergie mit zum Teil Diktaturen und im eigenen Land die Umweltzerstörung durch Kohlegewinnung hinnimmt, kann meiner Meinung nach, auch nicht besonders "grün" sein. Was oder wen meinen Sie denn nun mit "links-grün"? Warum sollte so eine Rechts-/Linksdebatte die Probleme lösen, die möglicher Weise auch wegen der Sanktionen gegen Russland bestehen?

@vriegel - Wunschszenario mit russischem Uran

 @09:41 Uhr von vriegel:

"Bislang gibt es nur Wunschszenarien, aber leider noch keinen funktionierenden Plan…"

Der Wiedereinstieg in die Kernenergie gehört definitiv dazu.

Es scheint Sie auch überhaupt nicht zu stören, dass die europäischen Kernkraftwerke von Uranlieferungen aus Russland abhängen.

„ … egal was es kostet“  Na…

„ … egal was es kostet“ 

Na prima, so bekommt man diese verhassten Biedermänner endlich Stück für Stück klein, wo die ja alle soo reich sind. Also haut drauf Genossen …

@10:32 Uhr von grünversagen22

Ich hatte mal einen kleinen Oelofen. Tolles Geraet. Hege und Pflege macht sogar Spass. Trotzdem: Nie wieder. Liebe 'nen Holzoefchen.

Ist das jetzt ein Vorschlag für Habeck zu Versorgungssicherheit?

Eine kleine Aufheiterung. Aber Sie koennen gerne einen Ernst daraus machen.

@10:32 Uhr von grünversagen22

Ich hatte mal einen kleinen Oelofen. Tolles Geraet. Hege und Pflege macht sogar Spass. Trotzdem: Nie wieder. Liebe 'nen Holzoefchen.

Ist das jetzt ein Vorschlag für Habeck zu Versorgungssicherheit?

Oder wollten Sie darauf einfach nur einen sinnbefreiten Kommentar zu abgeben und eben noch einmal über Herrn Habeck schimpfen?

@08:44 Uhr von vriegel

 
Sowieso besser wir reaktivieren so viel wie möglich Atomstrom. Ob der in Deutschland produziert wird, oder importiert wird, spielt da kaum eine Rolle. 
 

Dann kann man auf Dauer gesehen auf Heizöl ganz verzichten..

genauso wie auf Erdgas. Zitat-Ende

Hallo, lieber vriegel, bitte verraten Sie uns wie Sie auf die "strahlenden Rückstände" der  AKW "verzichten" können. Wohin mit den verbrauchten Brennstäben ???

@09:12 Uhr von Giselbert

"Für ihn ist der hohe Preisanstieg das Ergebnis einer verfehlten Politik."

So sehe ich das auch, gerade weil bei Öl nicht der Mangel wie beim Gas herrscht. 

"Besonders beim Blick auf die Rechnung werde den Kunden schlecht"

Und mir wird schlecht, wenn ich sehe, dass die Regierenden diesen Missstand tatenlos zulassen.

Es gibt kein Gasmangel. Russland hat genug Gas wird aber von unserer Regierung verweigert. Lieber LNG von Katar, Nigeria USA usw. Dieses Energiepolitische Desaster ist hausgemacht.  

 

@09:39 Uhr von Miauzi

Bis man die Asse aufgeräumt sollte man das Wort "Atomstrom" nicht mal in den Mund nehmen - aber von diesem User hört man zum Thema "Asse" ... NIX

Solche Dinge wie die "Asse" darf es in seiner heilen Atomkraftwerks-Welt nicht geben - sonst platzt diese wie eine Seifenblase!

Man kann ja bei Kernenergie verschiedene Meinungen haben aber zu Asse muß ich mal was sagen. Anders als sie suggerieren kommt der Allergrößte teil des Mülls dort nicht aus Kerntechnischen Anlagen.

 Rund 67 Prozent des Abfallvolumens stammt aus Anlagen der Energieversorgungsunternehmen. Typische Abfälle sind: Filter, Metallschrott, Papier, Laborabfälle, Bauschutt, Holz, Schlämme oder Mischabfälle. Weitere Abfälle werden von Forschungseinrichtungen, der kerntechnischen Industrie und von sonstigen Abfallverursachern (zum Beispiel aus der Medizin) angeliefert. (Daten der BGE)

Heizöl

Das hatten wir früher auch mal. Mir war immer klar, dass es zum Heizen anderer Lösungen bedarf.

Das habe ich schon damals in den 70igern als Schuljunge nicht begriffen, wie man überhaupt Öl zum Heizen einfach so verbrennen kann. Ich habe das damals schon für viel zu kostbar gehalten. Das war nach der Ölkrise 1973.

Zumal Öl auch ein endliches Produkt ist, jede Ölquelle versiegt irgendwann einmal.

@10:48 Uhr von B-Nutzer

Ich wundere mich aber weiterhin, dass die links-grünen Traumwelten immer noch soviel Zulauf haben. Das lässt sich wohl nicht alles von heute auf morgen wieder gerade biegen…

Was auch immer Sie mit "links-grün" meinen, kann meiner Meinung nach irgendwie nicht die Partei "Die Grünen" betreffen. Meiner Meinung nach liefern linke Politiker keine Waffen in Kriegsgebiete. Bleibt nur noch "grün" ohne "links-".

Wer neue Verträge über Fossilenergie mit zum Teil Diktaturen und im eigenen Land die Umweltzerstörung durch Kohlegewinnung hinnimmt, kann meiner Meinung nach, auch nicht besonders "grün" sein. Was oder wen meinen Sie denn nun mit "links-grün"? Warum sollte so eine Rechts-/Linksdebatte die Probleme lösen, die möglicher Weise auch wegen der Sanktionen gegen Russland bestehen?

Sie haben recht die Linken werden immer gern für das Desaster der Grünen in Mithaftung genommen. Die Linken haben mit diesen dunkel Olivgrünen überhaupt nichts gemeinsames diese Grünen sind eher schwarz.

Man muss den Markt beobachten

Öl wird bald noch billiger werden, Kohle teurer, wenn in wenigen Monaten die Halden mit russischer Kohle aufgebraucht sind. Das wird auf den Strompreis durchschlagen. Stromheizungen, wozu unter winterlichen Bedingungen auch Wärmepumpen gehören, sind somit keine kostengünstige Alternative zum Öl. 
 

Die Alternative zum Öl, Pelletheizungen, spielt trotz 100% Nachhaltigkeit in der Debatte keine Rolle: sie steht in Konkurrenz zur Energieerzeugung aus Biomasse (50% der Erneuerbaren, mehr als Wind!).

Holzpellets sind gegenüber dem Vorjahr 4x so teuer, trotz konstantem Angebot & Nachfrage. Sobald der Verbraucher wieder preiswertes Heizöl als Alternative hat, werden Pellets wieder billiger. 
 

Wärmepumpenstrom dagegen ist nur zu 50% aus Erneuerbaren (die ab 2024 per Gesetz geforderten 65% sind nur zu erreichen, wenn man das Verhältnis von elektrischer zu Wärmeleistung unter günstigen Bedingungen mit einrechnet). 

 

 

 

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