Kommentare - Analyse: Wie gerecht sind Lindners Steuerpläne?

10. August 2022 - 17:20 Uhr

Finanzminister Lindner sagt, seine Steuerpläne seien fair und gerecht. Andere halten sie dagegen für sozial unausgewogen. Was stimmt? Lässt sich die Frage nach der Gerechtigkeit objektiv beantworten? Von Hans-Joachim Vieweger.

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Kommentare

Was an der einen Stelle…

Was an der einen Stelle gegeben wird, fehlt an anderer Stelle. Das “Fehlen” wird sich mal wieder an den ohnehin bereits betroffenen Schwachstellen zeigen: Kein Geld für diejenigen, die es am nötigsten bräuchte. Daher soll meiner Meinung das Geld für Entlastungen  nur an Menschen verteilt werden, die unter einer Belastung tatsächlich leiden. Wer 60.000 und mehr verdient, braucht keine Entlastung, um im normalen Bereich zu leben. 

Taschenspielertricks

Mit Cumex und Co zahlen die Spitzensteuersatzuverdiener gar keine Steuern. Der großteil der Gewinne bleibt in den Unternehmen, sei es echte oder nur Immobilienholdings. Dann fällt max die Körperschaftssteuer an 25%. Ganz schlaue haben Tochterunternehmen im Ausland die per Kreditzinsen oder Lizensgebühren das Geld abzwacken. Dann rechnet sich der Unternehmer die Verluste auch noch an.
Und das er mit der Kreditkarte seiner Kuweitischen, Oregon oder Karbik Unternehmung die Yacht bezahlt - wie soll das jemand prüfen.

Steuersätze sind was für die die ihr Leben lang arbeiten oder gespart haben.

Und danke das Waren ohne jeglichen Schutz auf Sicherheit auf den deutschen Markt aus China dürfen und das dann auf Kosten der deutsche Postkunden, Die Im Postverein die Auslieferung zahlen. Zoll zahlt auch keiner...........

Lindners Zahlendreherrei ist ja nett - alle bekommen was - aber Nachhaltig ändert das NIX - Gar NIX

@17:42 Uhr von stgtklaus

Mit Cumex und Co zahlen die Spitzensteuersatzuverdiener gar keine Steuern. Der großteil der Gewinne bleibt in den Unternehmen, sei es echte oder nur Immobilienholdings. Dann fällt max die Körperschaftssteuer an 25%. Ganz schlaue haben Tochterunternehmen im Ausland die per Kreditzinsen oder Lizensgebühren das Geld abzwacken. Dann rechnet sich der Unternehmer die Verluste auch noch an.

Steuersätze sind was für die die ihr Leben lang arbeiten oder gespart haben.

 

Lindners Zahlendreherrei ist ja nett - alle bekommen was - aber Nachhaltig ändert das NIX - Gar NIX

Eben an diesen Machtstrukturen möchte der Christian bekanntlich nicht sägen, Stichwort Abwanderung. Außerdem möchte er wiedergewählt werden. Da verscherzt er es sich lieber mit Sozialhilfeempfänger:innen statt mit Firmen. 

Bisschen kleinlich

Aber der Verweis darauf, dass Lindners Vorschlag stimmig ist mit dem bisherigen Steuersystem ist (bis dahin passt alles), und insofern gerecht (das verstehe ich nicht, warum insofern), passt nicht.

Das funktioniert nur, wenn man das aktuelle System für gerecht erklärt. Und genau das ist es ja nach allgemeiner Betrachtung nicht, sonst würde man alles einfach so lassen wie es ist.

@17:40 Uhr von AuroRa

> Wer 60.000 und mehr verdient, braucht keine Entlastung, um im normalen Bereich zu leben. 

Kann man so sehen, ja.

Es kann und darf nicht um…

Es kann und darf nicht um Leistungsgerechtigkeit gehen, wenn es Menschen gibt, die nicht wissen, wie sie über den Winter kommen. Ganz abgesehen davon, dass Leistung nicht einheitlich berechnet werden kann und in der aktuellen Form zu Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen führt, die schon in ihrer Kindheit unverschuldet keinerlei Chancen hatten. 
Die übergroße Mehrheit von Menschen, die noch weniger haben, als das Durchschnittsgehalt muß durch höhere wiederkehrende Geldbeträge entlastet werden zB 500€, und wer mehr Gehalt bekommt, bekommt entsprechend weniger. Ab 60.000 netto Jahresgehalt gibt es nichts. Auch keine Besserstellung bei der kalten Progression. 
 

Er hat nicht einmal

anerkannt, dass sich die Ölkonzerne bereichern.
Wie kann Jemand glauben, dass dieser Mann eine gerechte Steuerpolitik betreiben möchte?
Aber das ist nicht die Frage. Wir sind eine Demokratie und seine Wähler sind eben gut in der Lage mit viel Geld gut umzugehen. Wenn man versteht was ich meine.

Eine etwas zukunftsorientiertere Politik fände ich trotzdem besser. Uns wird gerade klar, dass durch die Klimaveränderungen sich unsere globalen Lebensgrundagen deutlich verschlechtern.
Jetzt muss darauf reagiert werden und nicht das Geld hin und her verteilet werden. Am Geld wird es später nicht liegen. Oder halt doch.

Blendwerk

"Bei einem Bruttoeinkommen von 20.000€ 115€ weniger Einkommenssteuer. Bei einem Einkommen von 60.000€ sind es 471€"

Ja, das ist... gerecht. FDP-Gerechtigkeit.

Dafür gibt es mehr Kindergeld. Und zwar... 8€. Pauschal, egal welches Einkommen es in der Familie gibt.

Das ist... enorm viel. Und total gerecht. FDP-Gerechtigkeit.

Kindergrundsicherung ? Steht im Koalitionsvertrag, aber... bisher hat man ohnehin nichts getan, was darin steht. Dafür so ziemlich alles andere bzw. genau das Gegenteil davon. Allerdings hier die FDP ganz sicher am wenigsten.

 

"Schließlich müssten die Freibeträge für Kinder und Erwachsene bei der Einkommensteuer per Gesetz der Preissteigerung angepasst werden"

 

Ach so... das hat sich gar nicht Lindner als `soziale Maßnahme´ überlegt, das muss ohnehin getan werden und ist gesetzlich vorgeschrieben. Nun kann man natürlich froh darüber sein, dass nicht auch dieses Gesetz einfach mal kurzerhand außer Kraft gesetzt wird. Aber eine Leistung an sich ist das ja auch nicht.

Blendwerk

Kein Staat = kein Vermögen, kein Erben, kein hohes Einkommen

 

Wer vor allem auf die Leistungsgerechtigkeit wert legt, dürfte zu anderen Ergebnissen kommen als derjenige, der vor allem auf Verteilungsfragen schaut.

 

Nicht unbedingt.

 

Zwar stellt die übliche Diskussion genau darauf ab, die einen leisteten viel im Sinne einer materiellen Wertschöpfung und sollten aus Solidarität denjenigen, die dazu nicht in Lage sind, unter die Arme greifen.

 

Man kann es aber auch anders sehen. Diejenigen, die viel Einkommen generieren, nehmen auch viel. Sie schulden dem Staat mehr als der "arme Schlucker".

 

Denn man kann ja noch so fleißig oder talentiert oder diszipliniert oder was auch immer sein, ohne Staat, d. h. in einem Chaos wie den bekannten Bürgerkriegsgebieten, hilft das alles nicht weiter. Es kann nicht mehr Einkommen generiert werden, als der "arme Schlucker" generiert.

 

Boris Becker oder Elon Musk waren auf den Staat angewiesen. Ohne Staat hätte niemand überhaupt Gelegenheit gehabt, sich für Tennis zu interessieren oder Paypal in Anspruch zu nehmen.

Spitzensteuersatz

Der Spitzensteuersatz liegt bei 42 Prozent und wird ab einem Gehalt von 58.597 Euro (2022 fällig). Für Ehepaare, die ihr Einkommen gemeinsam veranlagen, gilt in 2022: 117.194 Euro.

 

Zum Vergleich: Ein Ehepaar mit Mindestlohn ab Oktober 2022 und beide in Vollzeit verdienen ohne Zulagen, Sonderzahlungen, Weihnachtsgeld bereits rund. 50.000 Euro im Jahr. Verdient das Ehepaar gut das Doppelte des Mindestlohns (Okt. 2022) von 12,00 Euro als zu versteuerndes Einkommen, dann ist es bereits mit über 100.000 Euro/Jahr beim Spitzensteuersatz angekommen.

 

Mit dem doppelten Stundenlohn des Mindestlohns kratzt man praktisch schon am Spitzensteuersatz. Das ist leistungsfeindlich und demotivierend!

 

Übrigens lag der Sparerfreibetrag 1993, also vor 30 Jahren, bei 6.000 DM, und heute bei 801 Euro. Vermögensaufbau, Häuslebau und Sparen wird da fast unmöglich.

 

Der Staat ist schlicht zu gierig und möchte keine unabhängigen und selbstbewussten Bürger, denn die Hand die einen füttert beisst man nicht.

Was ist gerecht ?

Es dürfte sich inzwischen wohl herumgesprochen haben, dass das Gießkannenprinzip selten gerecht ist. Es ist jetzt die Aufgabe der SPD, und hier muss die Partei ihren Kanzler drängen,dafür zu sorgen, dass die unteren Einkommen, die jetzt wirklich IN NOT sind, sozial gerecht bevorzugt behandelt werden.

Warum fällt mir bei der FDP, bei diesen Themen, immer wieder die Halbierung der MWST für Hoteliers ein?

Was Journalisten so unter Gerechtigkeit verstehen

Mit hohem Einkommen beteiligt man sich nicht mehr prozentual an der Krankenversicherung oder ist sowieso privat versichert. Auf Gewinne aus Aktien hat man max 25% Steuer (und keine anteiligen Sozialabgaben, keine anteiligen Renten), während auf Lohn bis zu 42% fällig sind. Unternehmen zahlen keine Sozialabgaben, keine Renten und haben den geringsten Steuersatz von allen auf ihre Gewinne. Von Politikern wie Lindner für ein reiches Klientel von befreundeten Lobbyisten in Jahrzehnten so eingerichtet. Von Gerechtigkeit keine Spur. Und dazu Journalisten, die von Gerechtigkeit schreiben und die größten Ungerechtigkeiten einfach unter den Tisch fallen lassen.  

Flickwerk

Die Generation, die den Krieg überlebt hat und deren nachfolgende Kinder und Kindeskinder haben einen kaputten Staat wieder aufgebaut, sich einen kleinen Wohlstand erarbeitet. Wenn diese Menschen noch leben, sind sie heute Rentner und wollten die Restlebenszeit in Ruhe und möglichst ohne Sorgen genießen. Nach zwei Jahren Corona kommen jetzt weitere ungewisse Jahre, verursacht durch eine verantwortungslose Politik, mit Kriegsangst, Inflation und weiteren Einschränkungen. Was wir jetzt von der Regierung erleben ist Flickwerk, ja Aktionismus, da nicht einmal der Versuch unternommen wird, die entstandene Situation grundsätzlich diplomatisch zu entschärfen. Unendliche Summen werden für das Militär ausgeben, um jetzt die Betroffenen zu entlasten werden medienwirksam allerdings nur Brotkrumen verteilt, die widerum nicht die bekommen, die es am nötigsten haben, da die FDP die Chance ergriffen hat, ihre immerwährende Klientelpolitik zu betreiben - und der SPD-Kanzler gibt grünes Licht.

Fehlt noch ein Aspekt

Es fehlt noch der Aspekt, daß, wenn die Menschen, die wenig verdienen, kein Geld zur Verfügung haben, dann kann auch die Wirtschaft nicht angekurbelt werden, weil zu wenige Geld zum Ausgeben haben. Dann lahmt die Wirtschaft und auch das will Lindner bestimmt nicht.Davon abgesehen wird seit Jahren davon geredet, daß der Unterschied zwischen arm und reich zu groß ist und über kurz oder lang zu sozialem Unfrieden führt, auch aus diesem Grund muss endlich mal eine Lösung bei, die Menschen mit kleinen Einkommen deutlich mehr Geld in der Tasche lässt. Das kann aber nicht der Markt alleine regeln, auch wenn hier Gewerkschaften bei Gehaltserhöhungen mal z.B. deutlich intensiver gute Sockelbeträge statt Prozentsteigerungen aushandeln sollten. Aber das ist auch nur ein Teilbereich, der Einkommen die über Gewerkschaften ausgehandelt werden.

Ergänzung um Missverständissen vorzubeugen

 

Mein Kommentar ist kein Plädoyer für hohe Steuern!

 

Ich halte einen progressiven Tarif und hohe Steuern auf höhere Einkommen zwar aus den oben genannten Gründen nicht für eine Solidarleistung, sondern die gerechte Begleichung einer Schuld gegenüber dem vorleistenden Staat (auch die Sozialleistungen übrigens, die der Staat "verteilt", ermöglichen erst den sozialen Frieden und auch einen größeren Markt, um überhaupt Einkommen zu erzielen).

 

ABER bitte nicht missverstehen. Was gerecht ist oder für gerecht gehalten wird, muss noch lange nicht ökonomisch sinnvoll sein. Wenn hohe Steuern, wie gerecht sie auch sein mögen, der Gesamtwirtschaft derart schaden, dass es allen notwendig schlechter geht, dann sollte man sie senken.

 

Nur darüber, welcher Tarif ökonomisch am sinnvollsten ist, kann man natürlich streiten.

Es ist wohl doch noch ein weiter Weg, ...

bis sich der Kapitalismus selbst überwunden bzw. unbrauchbar gemacht haben wird und Marx' These „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!" in ferner Zukunft in Kraft treten wird. Zuerst Mal sollte endlich das Bedingungslose Grundeeinkommen eingeführt werden. Geldmarkt, Inflation, Stagnation usw. hin oder her - weil unbedeutend im produktiven reichen Deutschland, in dem längst in jedem Haushalt ein Roboter mit künstlicher Intelligenz sämtliche Arbeiten allen Bürgern abnehmen könnte - wenn es nur politisch gewollt wäre.

Unsinn

Es ist einfach Unsinn zu behaupten, dass die kalte Progression vorwiegend die Großverdiener trifft und folglich ihre Abschaffung denen besonders nützt. Wer bereits den Spitzensteuersatz zahlt und nicht haarscharf an dessen Grenze ist, der merkt von der Progression nichts mehr, denn jeder zusätzliche Euro wird -- so oder so -- mit 42 % besteuert. Die unteren und mittleren Einkommen trifft die kalte Progression am meisten.

Nicht vergessen: Der Grenzsteuersatz steigt nach dem Grundfreibetrag plötzlich auf 14 % und dann gleich weiter auf 24 %. Angemessen wäre ja wohl ein sanfterer, z.B. linearer Anstieg, linear von 0 % bis auf 42 %.

Das Nachsehen habe die Bedürftigen

und die Pläne von Lindner lassen diese erneut mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen, genauso wie die Rentner keine Energiepreispauschale bekommen haben. Lindners Beantwortung darauf mit der hohen Rentenerhöhung sind Rentner“verhanepäppelei“. Und genauso sieht es mit dem jetzigen Paket aus. Equal pay für alle - wie war das doch nach Aussage von Olaf Scholz? Also: Hausaufgaben machen und für Gerechtigkeit sorgen!

@18:29 Uhr von Marie Luise

Also: Hausaufgaben machen und für Gerechtigkeit sorgen!

Und die neue Gerechtigkeit ist das alle teilhabe haben müssen, ohne selbst etwa für die gemeinschaft zu schaffen.

 

Keine Entlastung für die Bedürftigen

Kindergeld, Kinderfreibetrag

Leer gehen diejenigen aus, die:

A) keine Steuern zahlen, denn die verdienen so wenig, dass der Kinderfreibetrag nicht greift.
oder
B) In der Grundsicherung oder ALGII-Bezug sind, denn denen wird das Kindergeld angerechnet.

Der Kinderfreibetrag ist und bleibt ungerecht.
Da die Steuerentlastung für diejenigen höher ist, die höhere Einkommen haben und diese Entlastung eigentlich nicht bräuchten.

„Ist der Plan gerecht? Für alle?“

Nein. Die Ungleichheiten werden nur für alle „gleichmäßig“ zementiert.

Die Ansicht des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, Audretsch:

„Steuersenkungen in Milliardenhöhe, von denen Topverdiener dreimal so stark profitieren wie Menschen mit kleinen Einkommen, gehen an der Realität vorbei“,

teile ich.

Keine Berücksichtung der Umweltaspekte

Das 9-EUR-Ticket war viel zu kurz am Start, um langfristige Aussagen über die Nutzung des ÖPNV zu haben.

Ein Nachfolgemodell ist dringend notwendig.
Das Argument, die ländliche Bevölkerung, zahle diesen dann mit, obwohl die kaum den ÖPNV nutze, ist keines.

Denn soweit ich informiert bin, ist es genau anders herum:
Die Kfz- und Treibstoff-Steuern reichen lange nicht aus, alle Kosten für den Kfz-Verkehr zu decken.

Da zahlen alle mit - auch diejenigen, die sich ein Kfz gar nicht leisten können.

Lindner möge doch bitte mal offenlegen, wie hoch der Beitrag aller SteuerzahlerInnen an den gesamten Kosten für den Kfz-Verkehr ist.

Die breite Mitte ...

... soll entlastet werden - bleibt aber immer noch an den Bürgern hängen! Und zwischenzeitlich scheffeln die Öl-Monopolisten Milliarden Gewinne. Übergewinnsteuer? Dort wird die Infla angeheizt. Aber mit dem Kapital legt sich der Lindner nicht an ...? Tantiemen in Form von Pöstchens? Da ist die FDP geübt ...

@19:09 Uhr von Questia

Kindergeld, Kinderfreibetrag

Leer gehen diejenigen aus, die:

A) keine Steuern zahlen, denn die verdienen so wenig, dass der Kinderfreibetrag nicht greift.
oder
B) In der Grundsicherung oder ALGII-Bezug sind, denn denen wird das Kindergeld angerechnet.

Der Kinderfreibetrag ist und bleibt ungerecht.
Da die Steuerentlastung für diejenigen höher ist, die höhere Einkommen haben und diese Entlastung eigentlich nicht bräuchten.

Ein Minijober verdiend bei 12€ und 40 Std in der ca, mehr als 2000€ Hier hat der Staat mit 20% Lohnerhöung für gesorgt,

Wir müssen selbst und eigenverantwortung stärken und nicht immer mehr per Gieskanne umverteilen,
 

 

@19:14 Uhr von Questia

Ich kann diesen Thread in der Übersicht nicht finden. Ich bin nur über den betreffenden Artikel in die Kommentare gelangt.

Ist natürlich insofer sinnvoll, dass nur diejenigen schreiben, die den Artikel auch gelesen haben. ;-)

Danke - geändert!

@18:33 Uhr von werner1955

"Und die neue Gerechtigkeit ist das alle teilhabe haben müssen, ohne selbst etwa für die gemeinschaft zu schaffen."

 

Wie Recht Sie doch haben!

Wir haben bei 83 Mio. Einwohner noch gut 20 Mio. Vollzeitbeschäftigte. Selbst bei den aktiven Arbeitnehmern überwiegen bereits die Teilzeit- und 450 Euro-Kräfte. Freizeitorientierung, Work-Life-Balance oder auch schlicht Resignation wg. der umgreifenden Leistungsfeindlichkeit im Nanny-Staat.

 

Wer soll das denn alles stemmen?

Und die, die noch zur Arbeit gehen, haben kaum mehr, als die "Zuhausebleiber". Kein Wunder, dass in der BRD keiner mehr Bock hat zu arbeiten!

man schlägt sich ja nun vor lachen die schenkel noch blauer

wer keine steuern zahlt, weil er nicht arbeitet, kann halt nicht entlastet werden. dem muss anders geholfen werden, wie studenten, rentnern und müssiggängern. falls diese tatsache hier in der ard erlaubt ist, auszusprechen!

Warum...?

... müssen eigentlich immer wir, die Privatpersonen in die Tasche greifen, wenn es darum geht, den Staat zu finanzieren? Warum dürfen sich große Unternehmen künstlich arm rechnen oder ihre Vermögensaufstellung derart aufsplitten und verschleiern, dass man glauben könnte, die nagen wirklich alle am Hungertuch? Geht doch mal endlich an diese Megagewinne ran, die die erwirtschaften! Nicht nur eine Übergewinnsteuer ist angebracht, überhaupt sollten Gewinne aus Spekulationsgeschäften (an denen viele große Unternehmen mitverdienen) endlich höher besteuert werden. Es kann doch nicht sein, dass die Arbeitsleistung des Einzelnen viel höher und stärker besteuert wird, als Gewinne aus leistungslosen Spekulationen! Soviel Sozialismus wäre endlich mal angebracht!

Spitzensteuersatz heißt jetzt Reichensteuersatz

@18:12 Uhr, Sie schreiben:

 

Der Spitzensteuersatz liegt bei 42 Prozent und wird ab einem Gehalt von 58.597 Euro (2022 fällig).

 

Jein. Das Maximum, also anschaulich die "Spitze", des Grenzsteuersatzes wird aktuell bei einem zu versteuerndem Einkommen in Höhe von 277.826 Euro erreicht. Das entspricht ziemlich genau, berücksichtigt man Umrechnung in Mark und Preissteigerung, den Spitzensteuersätzen vor Jahrzehnten.

 

Damals hieß die "Spitze" des Grenzsteuersatzes "Spitzensteuersatz". Heute nennen viele sie "Reichensteuersatz" und nennen den letzten Eckwert davor "Spitzensteuersatz".

 

Wenn man unterschiedliche Steuersätze vergleicht, sollte man aber Maximum mit Maximum vergleichen, Minimum mit Minimum, Median mit Median und so weiter.

 

Man vergleicht ja auch nicht das Lese- und Rechenvermögen von Marie (6 Jahre) und Marie (16 Jahre) aus verschiedenen Elternhäusern nur, weil sie gleich heißen.

Blind auf dem Auge....

Blind auf dem Auge für die Krisengewinnler.

Mit denen will er es sich wohl nicht verscherzen.

Herr Lindner: Bitte führen Sie einen Gemeinwohl-Index ein, an dem sich jedes Unternehmen messen lassen muss.

So werden die geschont, die schon viel für die Gemeinschaft tun.

Die Anderen sollten in einer Sondersituation mit ihren überdurchschnittlichen Umsätzen an den Kosten von Krisen beteiligt werden können.

So kann das Geld, das sie gescheffelt haben, an diejenigen zurück geben, die gar keine Chance haben, von einer Krise zu profitieren.

Mag sein, dass die aktuelle Rechtslage das nicht vorsieht. Das kann Lindner ändern, wenn Mann sich traut.

Gerecht?

Ohne die bisherigen Kommentare gelesen zu haben:

Merkwürdiger Artikel. Ganz naiv formuliert: kann irgendeine Regelung gerecht sein, die nur für diejenigen etwas verändert, die Lohn- oder Einkommenssteuer bezahlen und/ oder Kinder haben?

Steigen Inflation und Energiekosten für diejenigen, die viel mehr Geld zur Verfügung haben, anders als für von Armut betroffenen? Müssen Sie deshalb stärker entlastet werden? Damit sie sich weiterhin das leisten können, was für die Armen ohnehin nicht erreichbar ist? Ist es nicht ein Unterschied, ob jemand am lebensnotwendigsten sparen muss oder auf ein paar wenige Annehmlichkeiten verzichten muss?

Ich bin seit kurzem Rentner. Im Verlauf des letzten Jahres habe ich einen kolossalen Absturz erlebt, erst durch dauerhafte Erkrankung, nur noch 70 % des Lohnes, jetzt durch Renteneintritt. Jetzt weniger als die Hälfte meines letzten geregelten Einkommens und darf mich nun offiziell zu den Armen zählen. Keine Ahnung wie es weitergeht.

Wie gerecht ist Lindners Vorschlag

Aber letztendlich zählt doch nur die generelle Vorgehensweise ! Dazu gehört dann die Aussage aus der Politik : Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern ! Wenn das als Meinung gestattet ist.....

@19:16 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Wer soll das denn alles stemmen?

 

Also ich fordere nur das meine Renten pünktlich auf dem Konto sind. Woher das kommt ist mir eigentlich egal.

Natürlich möchte ich auch als Rntner immer angemessen teilhaben an alle gesellschaftlichen Aktivitäten haben.

 

Vor einigen Tagen habe ich…

Vor einigen Tagen habe ich einen Bericht gelesen, in welchen Ländern zu denen, die gut und besser verdienen aufgeschaut wird und man sich für diese freut. Das waren u.a. die USA und China. Dort gibt es keine neiddebatten weil jemand mehr hat, als der andere. Dort wird Leistung anerkannt. Liegt vielleicht daran, dass es keinen so funktionierenden Sozialstaat gibt, der alle un jeden pampern muss.

>>Für Gerechtigkeit sind…

>>Für Gerechtigkeit sind alle.<<

Das darf man bezweifeln.

>>Doch schon bei der Frage, was unter Gerechtigkeit zu verstehen ist, scheiden sich die Geister. Soll es im Kern um Leistungsgerechtigkeit gehen - wer mehr leistet, der bekommt auch mehr?<<

Nun, auch bei der Frage: Was ist Leistung?, scheiden sich die Geister. Das fängt schon bei den Vorständen verschiedener Organisationen an: Da werden Summen gezahlt (nicht verdient), für die kein Mensch eine entsprechende Gegenleistung erbringen kann. Gerecht?

Es wird viel zu wenig bedacht, dass wir alle voneinander abhängig sind. Was nutzt dem Architekten seine planerische Glanzleistung, wenn kein Mensch bereit oder in der Lage ist, seine Pläne umzusetzen? Nur ein Beispiel von vielen.

Was ist mehr wert, die geistige oder die körperliche Leistung? Ich ahne die Antwort einer Mehrheit. Wird dabei aber auch daran gedacht, dass der, der die körperliche Leistung erbringt, auch die geringere Lebenserwartung hat? Ist nicht auch die ein Wert an sich?

Ich schrieb es letztes Jahr schon,

als das Wahlergebnis feststand, daß wir, egal was für eine Bundesregierung es geben würde, an Christian Lindner nicht vorbei kämen. Denn mit Ausnahme der Groko, die niemand mehr wollte, war ohne Lindner keine Regierung möglich.

 

Die ganze Geschichte der Bundesrepublik hindurch war die FDP eigentlich fast immer Königsmacher. Dadurch kam ihr eine Bedeutung zu, die sie nach Wählerstimmen eigentlich gar nicht haben dürfte.

 

Lindners Sylter Hochzeit war dann das symbolträchtige Sahnehäubchen. Komplett mit Scheinchristentum.

 

Von der überfüllten Insel Sylt, wo er nicht zum Urlaub ist, grüßt Ol‘ Fatha.

@19:25 Uhr von Questia

Blind auf dem Auge für die Krisengewinnler.

Mit denen will er es sich wohl nicht verscherzen.

Herr Lindner: Bitte führen Sie einen Gemeinwohl-Index ein, an dem sich jedes Unternehmen messen lassen muss.

So werden die geschont, die schon viel für die Gemeinschaft tun.

Diesen Gemeinwohl-Index haben wir schon. Abzulesen im Bundeshaushalt.

Soziale Sicherung, Famlie,Jugend, Arbeitsmarkt:
284,7 Mrd. €; = 49,7

@19:26 Uhr von harpdart

Auch wenn es eine persönliche Frage ist: Was haben Sie denn zuvor in der Zeit Ihres Erwerbslebens für den Ruhestand getan?

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin in der Situation, leider nichts für meinen Ruhestand zur Seite legen zu können. Ich zahle als Selbstständiger voll in die gesetzliche Rente ein, weil ich es als solidarisch empfinde. Dadurch bleibt mir aber nicht mehr viel übrig, da auch noch gKV und gKV bei mir doppelt zu Buche schlagen. Ich plane daher bereits jetzt voll mit Hartz IV, sollte es das in ca. 25 Jahren noch geben.

Wenn Sie jetzt aber die Möglichkeit gehabt haben sollten, privat neben der gesetzlichen Rentenversicherung noch etwas beiseite legen zu können, wäre die Frage, warum Sie das nicht getan haben.

19:31, werner1955

Natürlich möchte ich auch als Rntner immer angemessen teilhaben an alle gesellschaftlichen Aktivitäten haben.

 

Was alles andere als ein unbilliger Anspruch ist. Meine Solidarität ist Ihnen gewiss.

5% bei 20000Euro...

Die Inflation is aktuell hoeher.

Und bei so einem niedrigen Einkommen duerften Energie und Nahrungsmittel einen grossen Anteil ausmachen.

"https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/202…"

Es herrscht bei dieden Menschen also eine hoehere Inflation.

Auch wem er das Geld weg nimmt, bleibt abzuwarten.

Die Energiekosten muessen runter, um die Inflation zu Daempfen.

Alles andere ist linke Tasche -> rechte Tasche.

Nur bloede, das die Scheichs,die USA und die Norweger nicht so recht wollen/koennen und man sich nicht scheut, sich bei lauter Putin's im Westentaschenformat anzubiedern (Aserbaidschan/Kasachstan).

Ich sehe aktuell keine wirkluch gute Loesung des Energieproblems.

Und ich rechne mit einer langen und tiefen Wirtschaftskrise.

Weiterhin mit einer teilweisen Deindustrialiserung der EU.

Ich kann jeden verstehen, der diese unangenehmen Aussichten verdraengt.

 

 

@19:18 Uhr von Alles für die Katz

 Man vergleicht ja auch nicht das Lese- und Rechenvermögen von Marie (6 Jahre) und Marie (16 Jahre) aus verschiedenen Elternhäusern nur, weil sie gleich heißen.

 

Leider habe ich dazu fachlich zu wenig Ahnung.

Die Millionäre, dich ich kannte, hatten entweder im Konzern eigene Fachanwälte oder andere exellente Steuerberater.

 

Mich, als einfacher Mensch, interessiert die Frage, was muss real bezahlt werden.

 

Dazu  z.B.

https://www.vlh.de/wissen-service/steuer-nachrichten/spitzensteuersatz-…

 

Vor gut 20 Jahren lag die real zu zahlende durchschnittliche Steuer der Millionäre bei

ca. 22 % im Raum Düsseldorf.

In Düsseldorf und umliegender Umgebung tummeln sich ne Menge davon.

„Werte - keine Objektivität“

Die ist schon deshalb nicht gegeben, weil jeder seine eigenen Vorstellungen davon hat, was unter einem „Wert“ zu verstehen ist und jeder dabei seine persönlichen „Bewertungsmaßstäbe“ (Kriterien) anlegt.

Das fängt hier::

„Wer vor allem auf die Leistungsgerechtigkeit wert legt, dürfte zu anderen Ergebnissen kommen als derjenige, der vor allem auf Verteilungsfragen schaut

schon bei der Frage an, wie er „Leistung“ definiert und um die Verteilung von was genau es eigentlich geht: Von „materiellen“ Gütern (fertigen Produkten) oder der Chancen auf freien Zugang zu deren Erschließung Gewinnung bzw. Produktion) nötigen Ressourcen (nicht nur materiellen, insbesondere auch immateriellen, wie zum Beispiel Wissen und Dienstleistungen aller Art).

@19:33 Uhr von putzfee02

Vor einigen Tagen habe ich einen Bericht gelesen, in welchen Ländern zu denen, die gut und besser verdienen aufgeschaut wird und man sich für diese freut. Das waren u.a. die USA und China. Dort gibt es keine neiddebatten weil jemand mehr hat, als der andere. Dort wird Leistung anerkannt. Liegt vielleicht daran, dass es keinen so funktionierenden Sozialstaat gibt, der alle un jeden pampern muss.

 

So richtig einleuchtend finde ich Ihre Mutmaßung nicht.

 

Und ob ich zu jemandem aufschaue oder nicht ist vom Verdienst dieses Menschen komplett unabhängig. Da habe ich andere Maßstäbe.

@19:31 Uhr von werner1955

Wer soll das denn alles stemmen?

 

Also ich fordere nur das meine Renten pünktlich auf dem Konto sind. Woher das kommt ist mir eigentlich egal.

Natürlich möchte ich auch als Rntner immer angemessen teilhaben an alle gesellschaftlichen Aktivitäten haben.

##

Also ich bin schon längere Zeit Rentner. 1. die Rente kommt immer pünktlich.2. an nicht allen gesellschaftlichen Aktivitäten kann ich teilnehmen wenn es Geld kostet,das gibt meine Rente nicht her.

 

 

Was bitte wird hier unter 'sozialer Gerechtigkeit' verstanden?

Ich bin fassungslos, angesichts des Großteils der Kommentare.

 

Viel hier schreiben "Soziale Gerechtigkeit" meinen aber "SOZIALNEID".

 

Fakt ist, dass D weltweit an Position 2 steht, wenn es um Steuern und Sozualabgaben geht. Und nein, soziale Gerechtigkeit bedeutet eben gerade nicht, dass die Leistungsträger dieser Gesellschaft, noch stärker belastet werden. Insbesondere nicht zu Gunsten derer, die es sich gerne auf der Couch mit dem bedingungslosem Grundeinkommen bequem machen möchten.

 

D hat eines der besten Sozialsysteme weltweit. Davon profitieren ALLE.

 

Aber die Gier einiger, die hier unter dem Deckmantel der sogenannten "sozialen Gerechtigkeit" meist ohne jede Gegenleistung eine "Entlastung" fordern,  lassen völlig unberücksichtigt, dass die sogenannten "Besserverdiener" häufig nicht grundlos besser als sie verdienen, sondern sich dieses "Mehr" an Einkommen in der Regel über viele Jahre durch erhebliche (Mehr)Leistungen wie  Abitur und ABGESCHLOSSENES  STUDIUM erarbeitet haben. 

@19:33 Uhr von putzfee02

Vor einigen Tagen habe ich einen Bericht gelesen, in welchen Ländern...

Dafür leben in beiden Ländern viele Menschen unter der Brücke im eigenen Urin. Und nein, das sind oftmals keine Punks!

Ob das so erstrebenswert ist? Ich sage da mit Blick auf die USA: nein! Denn dort ist die Kriminalität in (fast) Abwesenheit eines Sozialstaats komplett durch die Decke gegangen, dass sich da Nachbarschaften wie Fort Knox verbarrikadieren und dazu oftmals auch noch den falschen abknallen. Wollen Sie us-amerikanische Vorstadtverhältnisse auch in Deutschland? Ich nicht!

Und in der VR würde die Kriminalität ebenfalls durch die Decke gehen, wenn nicht bereits für geringste Vergehen massivste körperliche Strafen zu befürchten wären, wie Handamputationen bei Mundraub u.ä.

@19:33 Uhr von putzfee02

Vor einigen Tagen habe ich einen Bericht gelesen, in welchen Ländern zu denen, die gut und besser verdienen aufgeschaut wird und man sich für diese freut. Das waren u.a. die USA und China. Dort gibt es keine neiddebatten weil jemand mehr hat, als der andere. Dort wird Leistung anerkannt. Liegt vielleicht daran, dass es keinen so funktionierenden Sozialstaat gibt, der alle un jeden pampern muss.

Den funktionierenden Sozialstaat gibt, auch bei uns nicht in richtiger Form. 
Persönliche Leistung wir mit hohen Abgaben, Gebühren und Steuern belastet, damit alle andern Teilhaben können.
Selbst der Minijober bei 40 Std inder Wochen wird dann mit sozialbagaben und Steueren für die zahlen die kein einkommen erzielen können oden wollen.

 

@19:26 Uhr von harpdart

 

Steigen Inflation und Energiekosten für diejenigen, die viel mehr Geld zur Verfügung haben, anders als für von Armut betroffenen? Müssen Sie deshalb stärker entlastet werden? Damit sie sich weiterhin das leisten können, was für die Armen ohnehin nicht erreichbar ist? Ist es nicht ein Unterschied, ob jemand am lebensnotwendigsten sparen muss oder auf ein paar wenige Annehmlichkeiten verzichten muss?

Ich bin seit kurzem Rentner. Im Verlauf des letzten Jahres habe ich einen kolossalen Absturz erlebt, erst durch dauerhafte Erkrankung, nur noch 70 % des Lohnes, jetzt durch Renteneintritt. Jetzt weniger als die Hälfte meines letzten geregelten Einkommens und darf mich nun offiziell zu den Armen zählen. Keine Ahnung wie es weitergeht.

Das tut mir persönlich leid für Sie. Besonders was nun das Rentendasein betrifft. Sie sehen nun was "Selbstverantwortung" von Seiten der Politik bedeutet.

Wer viel hat, wird auch die Inflation bezahlen müssen. Er wird es aber eher können als der "Arme"

@18:12 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Tschuldigen Sie die kleine Kritik, aber 8 Std. x 5 Tage x 4,2 Wochen x 12 Monate x 12 Euro = 24.192 Euro brutto. Und ich hatte vor Jahren schon so einen Job. Kann mich nicht erinnern 50.000 Euro im Jahr verdient zu haben. Entweder Sie haben etwas Falsches gelesen oder aber... MfG KleinerKritiker

 

 

@19:13 Uhr von werner1955

Kindergeld, Kinderfreibetrag

Leer gehen diejenigen aus, die:

A) keine Steuern zahlen, denn die verdienen so wenig, dass der Kinderfreibetrag nicht greift.
oder
B) In der Grundsicherung oder ALGII-Bezug sind, denn denen wird das Kindergeld angerechnet.

Der Kinderfreibetrag ist und bleibt ungerecht.
Da die Steuerentlastung für diejenigen höher ist, die höhere Einkommen haben und diese Entlastung eigentlich nicht bräuchten.

Ein Minijober verdiend bei 12€ und 40 Std in der ca, mehr als 2000€ Hier hat der Staat mit 20% Lohnerhöung für gesorgt,

....

Mißverständnis: Minijobber dürfen im Durchschnitt nur 450,00/Monat verdienen. Ab 10/19 520,00.

Es gibt nicht wenige Unternehmen, die reagieren so auf die Mindestlohnerhöhung:

Sie reduzieren die Arbeitszeit und erhöhen den Leistungsdruck, sodass die Beschäftigten für das gleiche Geld mehr leisten (müssen).

Die aktuelle Gießkanne trifft mit Lindners Konzept nur die Mitte. Nicht die Niedrigen Einkommen.

@19:33 Uhr von putzfee02

Vor einigen Tagen habe ich einen Bericht gelesen, in welchen Ländern zu denen, die gut und besser verdienen aufgeschaut wird und man sich für diese freut. Das waren u.a. die USA und China. Dort gibt es keine neiddebatten weil jemand mehr hat, als der andere. Dort wird Leistung anerkannt. Liegt vielleicht daran, dass es keinen so funktionierenden Sozialstaat gibt, der alle un jeden pampern muss.

Ach, kleiner Zusatz: Eine Neiddebatte gibt es in China schon deshalb nicht, weil es keine Debatten gibt.

@18:13 Uhr von Marcus2

Mit hohem Einkommen beteiligt man sich nicht mehr prozentual an der Krankenversicherung oder ist sowieso privat versichert. Auf Gewinne aus Aktien hat man max 25% Steuer (und keine anteiligen Sozialabgaben, keine anteiligen Renten), während auf Lohn bis zu 42% fällig sind. Unternehmen zahlen keine Sozialabgaben, keine Renten und haben den geringsten Steuersatz von allen auf ihre Gewinne. Von Politikern wie Lindner für ein reiches Klientel von befreundeten Lobbyisten in Jahrzehnten so eingerichtet. Von Gerechtigkeit keine Spur. Und dazu Journalisten, die von Gerechtigkeit schreiben und die größten Ungerechtigkeiten einfach unter den Tisch fallen lassen.  

Danke für den Beitrag. Man kann es nicht oft genug wiederholen. Es ist ungerecht, dass Arbeit steuerlich förmlich bestraft wird, während von anderer Leuten Arbeit leben (leistungsloses Einkommen) noch begünstigt wird.

 

@19:26 Uhr von harpdart

Merkwürdiger Artikel.

Ja. Eine dieser ganz tollen "Analysen" hier auf tagesschau.de.

Ich bin seit kurzem Rentner. Im Verlauf des letzten Jahres habe ich einen kolossalen Absturz erlebt, erst durch dauerhafte Erkrankung, nur noch 70 % des Lohnes, jetzt durch Renteneintritt. Jetzt weniger als die Hälfte meines letzten geregelten Einkommens und darf mich nun offiziell zu den Armen zählen. Keine Ahnung wie es weitergeht.

Die Frage stelle ich mir auch, obwohl es bei mir finanziell vielleicht noch(!) nicht ganz so schlimm aussieht. Aber ich fürchte, das kommt schneller als ich gucken kann. Wie dem auch sei: Ich drücke Ihnen (weiterhin) ganz fest die Daumen, auch der Userin Margarete K. sowie allen anderen hier, denen es ähnlich ergeht.

Was mich selbst betrifft, finde ich es nur noch halb so schlimm, dass meine Jahre (Monate?) gezählt sind.

 

@19:17 Uhr von Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe

 

wer keine steuern zahlt, weil er nicht arbeitet, kann halt nicht entlastet werden. dem muss anders geholfen werden, wie studenten, rentnern und müssiggängern. falls diese tatsache hier in der ard erlaubt ist, auszusprechen!

 

Es scheint bei den Plänen von Mr. Lindner nur um die Einkommensteuer zu  gehen. Für andere Hilfe für die Nicht-Steuerpflichtigen wäre ein «Energiegeld» das Beste. Man nenne es mal so wegen Anschaulichkeit, auch wenn es nicht nur um Energiepreise geht.

 

Hätte längst auf den Weg gebracht werden müssen, weil man vorher einiges an Statistik betreiben muss zur Berechnung. Den Ansatz gibt es schon seit Monaten.

 

Basis der Rechnung sei die Statistik-Familie Mustermann mit 2 Kindern mit dem für 2 Kinder durchschnittlichen Wohnraum in qm. So viel bekommt jeder, und bei > 2 Kinder gibt es anteilsmäßig mehr.

 

Ab Familieneinkommen mehr als x = ? € gibt es nichts. Wenigverdiener / Rentner / ALG2 / & Co. bekommen mehr, als sie für Energie ausgeben, und sie haben ein Finanzplus.

@17:56 Uhr von FritzF

ginge es uns allen besser. 

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Jeder in der Demokratie hat das Recht und die Möglichkeit  dafür zu sorgen.                                        Was aber bedeutet „uns allen könnte es besser gehen“, einige Schreiber sind vor Neid und Missgunst so stark geprägt, denen kann es keiner Recht machen.

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@19:10 Uhr von Questia

Das 9-EUR-Ticket war viel zu kurz am Start, um langfristige Aussagen über die Nutzung des ÖPNV zu haben.

Die Kfz- und Treibstoff-Steuern reichen lange nicht aus, alle Kosten für den Kfz-Verkehr zu decken.

Da zahlen alle mit - auch diejenigen, die sich ein Kfz gar nicht leisten können.

Lindner möge doch bitte mal offenlegen, wie hoch der Beitrag aller SteuerzahlerInnen an den gesamten Kosten für den Kfz-Verkehr ist.

Aber dann müsste Christian Zahlen addieren, die er gar nicht wahrhaben will! 

@19:38 Uhr von Autochon

Die Inflation is aktuell hoeher.

Und bei so einem niedrigen Einkommen duerften Energie und Nahrungsmittel einen grossen Anteil ausmachen.

"https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/202…"

Es herrscht bei dieden Menschen also eine hoehere Inflation.

Auch wem er das Geld weg nimmt, bleibt abzuwarten.

Die Energiekosten muessen runter, um die Inflation zu Daempfen.

Alles andere ist linke Tasche -> rechte Tasche.

Nur bloede, das die Scheichs,die USA und die Norweger nicht so recht wollen/koennen und man sich nicht scheut, sich bei lauter Putin's im Westentaschenformat anzubiedern (Aserbaidschan/Kasachstan).

Ich sehe aktuell keine wirkluch gute Loesung des Energieproblems.

Und ich rechne mit einer langen und tiefen Wirtschaftskrise.

Weiterhin mit einer teilweisen Deindustrialiserung der EU.

Ich kann jeden verstehen, der diese unangenehmen Aussichten verdraengt.

 

 

Aus der Ölkrise, und den damit verbundenen Preissteigerungen, haben wir doch auch gelernt.

Sollten wir nun auch.

@18:13 Uhr von Theodor Storm

Es dürfte sich inzwischen wohl herumgesprochen haben, dass das Gießkannenprinzip selten gerecht ist. Es ist jetzt die Aufgabe der SPD, und hier muss die Partei ihren Kanzler drängen,dafür zu sorgen, dass die unteren Einkommen, die jetzt wirklich IN NOT sind, sozial gerecht bevorzugt behandelt werden.

Warum fällt mir bei der FDP, bei diesen Themen, immer wieder die Halbierung der MWST für Hoteliers ein?

Guter Witz. Was soll die sPD machen? Für soziale Gerechtigkeit sorgen? Die sPD ist vieles, aber ganz sicher nicht eine Partei, die für soziale Gerechtigkeit eintritt. Eher schon für das Gegenteil. HarzIV und Absenkung des Rentenniveaus samt Riester Rente haben die sPD und die Grünen verbockt. Das was sowas von asozial, dass selbst der CSU und der FDP damals die Kinnlade auf den Tisch knallte.

@19:44 Uhr von KleinerKritiker

Tschuldigen Sie die kleine Kritik, aber 8 Std. x 5 Tage x 4,2 Wochen x 12 Monate x 12 Euro = 24.192 Euro brutto. Und ich hatte vor Jahren schon so einen Job. Kann mich nicht erinnern 50.000 Euro im Jahr verdient zu haben. Entweder Sie haben etwas Falsches gelesen oder aber... MfG KleinerKritiker

 

 

Verdient vielleicht schon, nur nicht bekommen. :-)

19:34 Uhr von Anna-Elisabeth

Wenn man - wie Sie - der auch meiner Meinung nach richtigen Überzeugung ist, dass die Begriffe Gerechtigkeit und Leistung höchst umstritten sind, der sollte sich fragen, ob man bei der Diskussion über die Verteilung des BSP diese Begriffe nicht mehr verwendet, sondern durch andere ersetzt. Ein sinnvoller Ansatz könnte die Frage nach Bedarf sein.

@19:41 Uhr von werner1955

 
Den funktionierenden Sozialstaat gibt, auch bei uns nicht in richtiger Form. 
Persönliche Leistung wir mit hohen Abgaben, Gebühren und Steuern belastet, damit alle andern Teilhaben können.
Selbst der Minijober bei 40 Std inder Wochen wird dann mit sozialbagaben und Steueren für die zahlen die kein einkommen erzielen können oden wollen.

 

“Diejenigen, die kein Einkommen erzielen WOLLEN” liegen der breiten Bevölkerung weit weniger auf der Tasche als die Reichen, die sich mittels des Cantillon-Effekts an der Bevölkerung bereichern! 

@19:46 Uhr von Anna-Elisabeth

Merkwürdiger Artikel.

Ja. Eine dieser ganz tollen "Analysen" hier auf tagesschau.de.

Ich bin seit kurzem Rentner. Im Verlauf des letzten Jahres habe ich einen kolossalen Absturz erlebt, erst durch dauerhafte Erkrankung, nur noch 70 % des Lohnes, jetzt durch Renteneintritt. Jetzt weniger als die Hälfte meines letzten geregelten Einkommens und darf mich nun offiziell zu den Armen zählen. Keine Ahnung wie es weitergeht.

Die Frage stelle ich mir auch, obwohl es bei mir finanziell vielleicht noch(!) nicht ganz so schlimm aussieht. Aber ich fürchte, das kommt schneller als ich gucken kann. Wie dem auch sei: Ich drücke Ihnen (weiterhin) ganz fest die Daumen, auch der Userin Margarete K. sowie allen anderen hier, denen es ähnlich ergeht.

Was mich selbst betrifft, finde ich es nur noch halb so schlimm, dass meine Jahre (Monate?) gezählt sind.

 

Dann wünsche ich Ihnen das Sie 100 Jahre alt werden. Damit Sie und hier weiter begleiten können 

19:34, Anna-Elisabeth

Was ist mehr wert, die geistige oder die körperliche Leistung? Ich ahne die Antwort einer Mehrheit. Wird dabei aber auch daran gedacht, dass der, der die körperliche Leistung erbringt, auch die geringere Lebenserwartung hat? Ist nicht auch die ein Wert an sich?

 

Davon abgesehen, gäbe es die körperlichen Arbeiter nicht, dann hätten die geistigen Arbeiter kein Essen, keine Kleidung, keine Wohnung, gar nichts.

@Royal Tramp

"Auch wenn es eine persönliche Frage ist: Was haben Sie denn zuvor in der Zeit Ihres Erwerbslebens für den Ruhestand getan?

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin in der Situation, leider nichts für meinen Ruhestand zur Seite legen zu können. Ich zahle als Selbstständiger voll in die gesetzliche Rente ein, weil ich es als solidarisch empfinde. Dadurch bleibt mir aber nicht mehr viel übrig, da auch noch gKV und gKV bei mir doppelt zu Buche schlagen. Ich plane daher bereits jetzt voll mit Hartz IV, sollte es das in ca. 25 Jahren noch geben.

Wenn Sie jetzt aber die Möglichkeit gehabt haben sollten, privat neben der gesetzlichen Rentenversicherung noch etwas beiseite legen zu können, wäre die Frage, warum Sie das nicht getan haben."

In Ihrer Frage schwingt Grundsätzlich ein Vorwurf mit. Nein, ich muss mich nicht rechtfertigen. Wenn Sie meine Beiträge kennen, werden Sie feststellen, dass ich nicht zu denen gehöre, die jammern und anderen die Schuld geben für eigene ungünstige Bedingungen. 

@19:33 Uhr von putzfee02

Vor einigen Tagen habe ich einen Bericht gelesen, in welchen Ländern zu denen, die gut und besser verdienen aufgeschaut wird und man sich für diese freut. Das waren u.a. die USA und China. Dort gibt es keine neiddebatten weil jemand mehr hat, als der andere. Dort wird Leistung anerkannt. Liegt vielleicht daran, dass es keinen so funktionierenden Sozialstaat gibt, der alle un jeden pampern muss.

 

Es ist die Frage, wie stellt man sich die Gesellschaft vor.

Die USA wäre nicht mein Wunsch.

 

Es gibt Menschen, die haben aus dem nichts in langer aufopfernder Arbeit einen Konzern geschaffen.

Menschlich totaler Ausfall, aber die Leistung ist trotzdem super

 

Andere haben es nicht geschafft, trotz reichlcher Bemühung und vorhandener Unfähigkeit, ihr Erbe ausgeben zu können.

 

Ich bin für einen starken Sozialstaat.

19:40 Uhr von Nachgedacht

 

 

„Viel hier schreiben "Soziale Gerechtigkeit" meinen aber "SOZIALNEID".

 

 

 

D hat eines der besten Sozialsysteme weltweit. Davon profitieren ALLE.

 

Aber die Gier einiger, die hier unter dem Deckmantel der sogenannten "sozialen Gerechtigkeit" meist ohne jede Gegenleistung eine "Entlastung" fordern,  lassen völlig unberücksichtigt, dass die sogenannten "Besserverdiener" häufig nicht grundlos besser als sie verdienen, sondern sich dieses "Mehr" an Einkommen in der Regel über viele Jahre durch erhebliche (Mehr)Leistungen wie  Abitur und ABGESCHLOSSENES  STUDIUM erarbeitet haben. „

danke dafür.

 

19:40 Uhr von Nachgedacht

 

 

„Viel hier schreiben "Soziale Gerechtigkeit" meinen aber "SOZIALNEID".

 

 

 

D hat eines der besten Sozialsysteme weltweit. Davon profitieren ALLE.

 

Aber die Gier einiger, die hier unter dem Deckmantel der sogenannten "sozialen Gerechtigkeit" meist ohne jede Gegenleistung eine "Entlastung" fordern,  lassen völlig unberücksichtigt, dass die sogenannten "Besserverdiener" häufig nicht grundlos besser als sie verdienen, sondern sich dieses "Mehr" an Einkommen in der Regel über viele Jahre durch erhebliche (Mehr)Leistungen wie  Abitur und ABGESCHLOSSENES  STUDIUM erarbeitet haben. „

danke dafür.

 

Am 10. August 2022 - 19:43 Uhr von Klärungsbedarf

@19:33 Uhr von putzfee02

Vor einigen Tagen habe ich einen Bericht gelesen, in welchen Ländern zu denen, die gut und besser verdienen aufgeschaut wird und man sich für diese freut. Das waren u.a. die USA und China. Dort gibt es keine neiddebatten weil jemand mehr hat, als der andere. Dort wird Leistung anerkannt. Liegt vielleicht daran, dass es keinen so funktionierenden Sozialstaat gibt, der alle un jeden pampern muss.

Das Pro-Kopf-Einkommen ist in Deutschland ca. 10 mal höher als das in China. Wussten Sie das nicht ?

@19:13 Uhr von werner1955

Ein Minijober verdiend bei 12€ und 40 Std in der ca, mehr als 2000€ Hier hat der Staat mit 20% Lohnerhöung für gesorgt,

Wir müssen selbst und eigenverantwortung stärken und nicht immer mehr per Gieskanne umverteilen,

Aber es können nicht alle Anwalt, Politiker, ÖR Intendanten oder Investmentbänker werden. Es gibt ja auch andere Berufe, Pflegekräfte im Altersheim, die für 12 Euro die Stunde arbeiten dürfen. Oder Bäcker, Imker, Friseure, Köche. Also für die Gesellschaft wichtige Berufe. Nur diese Berufe haben leider leider keine Vertretung in unserer Demokratie. Da beweihräuchern sich die Nullleister gegenseitig und schreiben sich munter Vorteile in Gesetze.

Also nicht von "Eigenverantwortung" faseln, denn das ist immer die Rechtfertigung für Ungleichheit.

 

@19:40 Uhr von Nachgedacht

D hat eines der besten Sozialsysteme weltweit. Davon profitieren ALLE.

Nein! Schon lange nicht mehr. Besorgen Sie sich mal den Spiegel Nr. 29.

Dort finden Sie den Artikel zu folgender Überschrift:

>>Wer in Niesky krank wird, dem helfen nur noch Betteln und Beten<<

Ein einziges Trauerspiel für dieses ach so reiche Land!

@19:36 Uhr von werner1955 | Was ist ein Index

Blind auf dem Auge für die Krisengewinnler.

Mit denen will er es sich wohl nicht verscherzen.

Herr Lindner: Bitte führen Sie einen Gemeinwohl-Index ein, an dem sich jedes Unternehmen messen lassen muss.

So werden die geschont, die schon viel für die Gemeinschaft tun.

Diesen Gemeinwohl-Index haben wir schon. Abzulesen im Bundeshaushalt.

Soziale Sicherung, Famlie,Jugend, Arbeitsmarkt:
284,7 Mrd. €; = 49,7

Das ist kein Index.

Der Index, den ich meine, bewertet die Unternehmen danach, wie ihr hoch Betrag zum Gemeinwohl ist.

Das soll zum eigentlichen Prinzip der Wirtschaft zurück führen:

Die Wirtschaft soll allen Menschen dienen.

Soweit ich informiert bin, hat z.B. Shell in der Zeit des UKR-Krieges und des Sprit-Zulage seinen Gewinn verfünffacht.

Eines Ihrer Lieblings-Adjektive in Ihren bisherigen Beiträgen lautete sehr häufig: Anständig.

Ich finde, dass passt ganz gut. Finden Sie das anständig, was die Öl-Unternehmen einfach "mitgenommen" haben?

@18:12 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Der Spitzensteuersatz liegt bei 42 Prozent und wird ab einem Gehalt von 58.597 Euro (2022 fällig). Für Ehepaare, die ihr Einkommen gemeinsam veranlagen, gilt in 2022: 117.194 Euro.

Achtung bei diesem Einkommen handelt es sich um das zu versteuernde Einkommen. Nicht um das Bruttoeinkommen. Um den Spitzensteuersatz zu erreichen kommen also noch die Grundfreibeträge und alles was man so Absetzen kann hinzu. Wenn Sie mit einem Einkommen von 60T€ Spitzesteuersatz zahlen, dann rate ich dringend den Steuerberater zu wechseln. Bzw. Sich besser zu informieren.

@19:46 Uhr von Anna-Elisabeth

Merkwürdiger Artikel.

Ja. Eine dieser ganz tollen "Analysen" hier auf tagesschau.de.

Ich bin seit kurzem Rentner. Im Verlauf des letzten Jahres habe ich einen kolossalen Absturz erlebt, erst durch dauerhafte Erkrankung, nur noch 70 % des Lohnes, jetzt durch Renteneintritt. Jetzt weniger als die Hälfte meines letzten geregelten Einkommens und darf mich nun offiziell zu den Armen zählen. Keine Ahnung wie es weitergeht.

Die Frage stelle ich mir auch, obwohl es bei mir finanziell vielleicht noch(!) nicht ganz so schlimm aussieht. Aber ich fürchte, das kommt schneller als ich gucken kann. Wie dem auch sei: Ich drücke Ihnen (weiterhin) ganz fest die Daumen, auch der Userin Margarete K. sowie allen anderen hier, denen es ähnlich ergeht.

Was mich selbst betrifft, finde ich es nur noch halb so schlimm, dass meine Jahre (Monate?) gezählt sind.

 

Ohne Ihre genaue Situation zu kennen, der Staat ist jetzt gefragt, Menschen wie Ihnen zu helfen.

@19:52 Uhr von fathaland slim

Was ist mehr wert, die geistige oder die körperliche Leistung? Ich ahne die Antwort einer Mehrheit. Wird dabei aber auch daran gedacht, dass der, der die körperliche Leistung erbringt, auch die geringere Lebenserwartung hat? Ist nicht auch die ein Wert an sich?

 

Davon abgesehen, gäbe es die körperlichen Arbeiter nicht, dann hätten die geistigen Arbeiter kein Essen, keine Kleidung, keine Wohnung, gar nichts.

Precht spielt ja mit dem Gedanken der Eliminierung der körperlichen Arbeit. Aber dann stellen sich wohl auch keine Verteilungsfragen mehr,

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