Kommentare - Baerbock in Griechenland: Ein ziemlich kritischer Partner

29. Juli 2022 - 18:16 Uhr

Eigentlich steht Bundesaußenministerin Baerbock mit ihrem Besuch in der Türkei die schwierige Station ihrer Auslandsreise noch bevor. Doch schon in Griechenland sorgen altbekannte Streitpunkte für Spannungen.

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Kommentare

Verantwortung

"Bereits gestern hatte Baerbock bei dem Besuch des Athener Holocaust-Mahnmals betont: "Die Verantwortung für die eigene Geschichte, die kennen wir, und die hat für uns keinen Schlussstrich."

 

Fragt sich wie weit man bereit ist Verantwortung zu tragen. Unter die Reparationszahlungen hat man sehr wohl einen "juristischen" Schlussstrich gezogen.

Das durch den Krieg jede Menge Schäden entstanden sind, die niemals ausgeglichen wurden, steht ausser Frage.

„Ein ziemlich kritischer Partner“

„Partner“?

“Doch schon in Griechenland sorgen altbekannte Streitpunkte für Spannungen.“

Und deren „altbekannte“ Erzeuger: Alte Männer.

Warum muss eine deutsche…

Warum muss eine deutsche Außenministerin zwischen den beiden "Bündnispartnern" vermitteln? Warum nutzt man dazu nicht den Europarat?

Jeden Gast, den der Herr Erdogan bei sich begrüßen darf, wird sein sowieso schon übersteigertes Ego stärken.

Die Deutsche Regierung

sollte sich schämen, sowohl dieAmpel jetzt, als auch die große Koalition die letzten 16 Jahre.
Die griechischen Forderungen nach Reparationen und Entschädigungen wurden über Jahrzehnte von der deutschen Seite erst mit dem Verweis auf einen noch ausstehenden Friedensvertrag vertagt, dann trickreich umgangen und schließlich einseitig als erledigt betrachtet. Nicht einmal zur Rückzahlung einer Zwangsanleihe, die die deutschen Besatzer Griechenland abgepresst hatten, ist die Bundesrepublik bereit.

 

Es ist so schön die Einigkeit in der NATO!!

Die Türkei ist mir schon lange ein Dorn im Auge der NATO. DieTürkei führt Angriffskriege gegen Syrien und gegen die Kurden die von Amerika schmählich verraten wurden.Und zum Ringtausch das ist der größte Blödsinn da entsorgen östliche NATO Länder ihre alten Schrottwaffen auf zum Großteil unsere Kosten und lassen sich dafür auch noch feiern.Was auch verwunderlich ist überall auf der Welt funktionieren deutsche Waffen nur bei der Bundeswehr gibt es mit allen Geräten Probleme, angefangen bei den Panzern und U-Booten.Wer betreibt da eigentlich Sabotage, ( unfähige politische Führung ).Die letzten 4 Verteidigungminister *innen waren ein voller Griff ins Klo

@18:46 Uhr von Möbius: Kein Problem - wird gegengerechnet

Zuerst einmal finde ich es falsch wenn Baerbock sich so unkritisch hinter die griechische Position stellt bezüglich der Grenzverläufe mit der Türkei. Die Materie ist kompliziert. Es wäre hier besser, sie hielte sich heraus.

 

 

 

In der Frage der Reparationen habe ich eine ganz klare Position: der Zwangskredit den Griechenland Deutschland hat gewähren müssen, MUSS unbedingt zurückgezahlt werden! 
 

 

 

Die Forderung umfasst nach heutigem Geld etwa 10 Mrd Euro. 
 

 

 

Dieses Geld wurde den Griechen abgepresst, weil die deutschen Besatzer die Kosten der Besetzung den Griechen in Rechnung stellten. 
 

 

 

Dieses Geld sollte unbedingt zurückgezahlt werden ! Es gehört dem griechischen Volk ! 

Kein Problem - das wird gegengerechnet mit den 70 Mrd. die wir zur "Rettung" dort hin versenkt haben....  Bleiben -60 Mrd.

@18:33 Uhr von Olivia59

"Bereits gestern hatte Baerbock bei dem Besuch des Athener Holocaust-Mahnmals betont: "Die Verantwortung für die eigene Geschichte, die kennen wir, und die hat für uns keinen Schlussstrich."

 

Fragt sich wie weit man bereit ist Verantwortung zu tragen. Unter die Reparationszahlungen hat man sehr wohl einen "juristischen" Schlussstrich gezogen.

Das durch den Krieg jede Menge Schäden entstanden sind, die niemals ausgeglichen wurden, steht ausser Frage. Zitat-Ende

Dass durch Kriege jede Menge Schäden entstehen ist doch keine neue Erkenntnis !

Reparationen sind nur ein kleiner "Ausgleich"!  Es wäre Unrecht, heutiger Generation die =>Verantwortung für vergangene Geschichte aufzulasten. 

Der größte Fehler den Historiker (und Politiker) machen können, ist : Zurückliegende Zeiten,... aus heutiger Sicht zu beurteilen ! Werdies nicht begreift, ...dem ist auch nicht zu helfen......

 

Ringtausch?

Außer deutschen Sprüchen kommt da gar nichts. Wo bleibt modernes Gerät?

Was die Griechen da an die Ukraine liefern sollen ist steinalter Müll.

Ich war ab 1975 bei der NVA Schirrmeister Panzer/KfZ. Im BMP 1 habe ich zu der Zeit schon gesessen.

Der BMP 1 ist eine Folge des Vietnamkrieges. Da können, anderst als beim Vorgänger SPW 60, keine Reifen mehr abbrennen durch Napalm.

wenn man schon so anfängt

 

 

wie ist es mit den Kosten dieser marodierenden Schweden im 30 jährigen Krieg ?

hat da mal einer ne Rechnung aufgemacht

@18:46 Uhr von Möbius

Zuerst einmal finde ich es falsch wenn Baerbock sich so unkritisch hinter die griechische Position stellt bezüglich der Grenzverläufe mit der Türkei. Die Materie ist kompliziert. Es wäre hier besser, sie hielte sich heraus.

Dass sie Probleme mit international anerkannten Grenzen haben, weiß inzwischen jeder hier im Forum.

@18:33 Uhr von Olivia59

"Bereits gestern hatte Baerbock bei dem Besuch des Athener Holocaust-Mahnmals betont: "Die Verantwortung für die eigene Geschichte, die kennen wir, und die hat für uns keinen Schlussstrich."

 

Fragt sich wie weit man bereit ist Verantwortung zu tragen. Unter die Reparationszahlungen hat man sehr wohl einen "juristischen" Schlussstrich gezogen.

Das durch den Krieg jede Menge Schäden entstanden sind, die niemals ausgeglichen wurden, steht ausser Frage.

—- Reparationen haben wir genug bezahlt durch Urlauber, Immobilienkäufer und Insolvenzverhinderung.——

@18:46 Uhr von Möbius

 

war man bezüglich der Griechen nicht schon sehr großzügig

Euro Einführen wäre ohne Deutschland kaum genehmigt worden

 

wie sieht es überhaupt mit Kriegsschulden aus ?

kriegten die Koreaner was, Vietnam Laos ?

@18:46 Uhr von Möbius

Zuerst einmal finde ich es falsch wenn Baerbock sich so unkritisch hinter die griechische Position stellt bezüglich der Grenzverläufe mit der Türkei. Die Materie ist kompliziert. Es wäre hier besser, sie hielte sich heraus.

Dass Sie jemanden unterstützen der Grenzverläufe ändern will, überrascht mich jetzt nicht. Die stehen aber nicht zur Disposition.

 

In der Frage der Reparationen habe ich eine ganz klare Position: der Zwangskredit den Griechenland Deutschland hat gewähren müssen, MUSS unbedingt zurückgezahlt werden! 
 

 

 

Die Forderung umfasst nach heutigem Geld etwa 10 Mrd Euro. 
 

 

 

Dieses Geld wurde den Griechen abgepresst, weil die deutschen Besatzer die Kosten der Besetzung den Griechen in Rechnung stellten. 
 

 

 

Dieses Geld sollte unbedingt zurückgezahlt werden ! Es gehört dem griechischen Volk ! 

Ihre Position ist es Deutschland zu schaden wo Sie können. Das zieht sich durch all Ihre Kommentare.

Woher kommt...

...eigentlich der Trend, dass Grenzen nicht mehr akzeptiert werden? Putins Ambitionen ermutigen jedenfalls alle (Möchtegern-)Despoten es gleich mal selbst zu versuchen.

@18:56 Uhr von Einmal

Zuerst einmal finde ich es falsch wenn Baerbock sich so unkritisch hinter die griechische Position stellt bezüglich der Grenzverläufe mit der Türkei. Die Materie ist kompliziert. Es wäre hier besser, sie hielte sich heraus.

Dass sie Probleme mit international anerkannten Grenzen haben, weiß inzwischen jeder hier im Forum.

 

Nein, Grenzen sind mir egal. Ich habe ein Problem wenn unschuldige Zivilisten durch Artillerie und Luftwaffe beschossen werden. 

@Tino Winkler, 18:58

 

—- Reparationen haben wir genug bezahlt durch Urlauber, Immobilienkäufer und Insolvenzverhinderung.——

 

Aha. Urlauber haben also Reparationen bezahlt? Ist es nicht eher so, dass die deutschen Urlauber für die Leistungen der griechischen Gastgeber bezahlt haben? Ebenso wie die Immobilienkäufer nicht nur Geld überwiesen, sondern dafür auch Immobilien bekommen haben?

Kurz gesagt, Blödsinn, was Sie da schreiben.

Baerbock in Griechenland

In letzterem Punkt stellte sich Baerbock klar hinter Griechenland. "Griechische Inseln sind griechisches Territorium, und niemand hat das Recht, das infrage zu stellen", betonte die Bundesaußenministerin. Und diese Botschaft werde sie auch nach Istanbul mitnehmen, wo sie zu Gesprächen mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zusammenkommen will.

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Mit dem Grenzverlauf gab es da schon immer Ärger und reichlich Interpretationsmöglichkeiten. Beide Seiten stellen sich aber stur und statt zu verhandeln, wird immer weiter aufgerüstet.

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

In Ankara weiss man das, es wird ein kurzer Besuch werden.

@18:33 Uhr von Olivia59

"Bereits gestern hatte Baerbock bei dem Besuch des Athener Holocaust-Mahnmals betont: "Die Verantwortung für die eigene Geschichte, die kennen wir, und die hat für uns keinen Schlussstrich."

 

Fragt sich wie weit man bereit ist Verantwortung zu tragen. Unter die Reparationszahlungen hat man sehr wohl einen "juristischen" Schlussstrich gezogen.

Das durch den Krieg jede Menge Schäden entstanden sind, die niemals ausgeglichen wurden, steht ausser Frage.

 

Sämtliche Regierungen davor beriefen sich auf ein Abgegoltensein, das gerne unterstützt wurde von der Militärdiktatur in Griechenland, die von den berechtigten Ansprüchen zurücktraten. Da wurde getrickst und gelogen im Hinblick auf Verjährung. Daß dort im Elend nach der Besatzung kaum ein Aufarbeiten, Summieren oder geordnetes Fordern zu erwarten war, hat den Finanzministern der Ära Adenauer gemundet. 

@18:56 Uhr von ONYEALI

"Dass durch Kriege jede Menge Schäden entstehen ist doch keine neue Erkenntnis !

Reparationen sind nur ein kleiner "Ausgleich"!  Es wäre Unrecht, heutiger Generation die =>Verantwortung für vergangene Geschichte aufzulasten. 

Der größte Fehler den Historiker (und Politiker) machen können, ist : Zurückliegende Zeiten,... aus heutiger Sicht zu beurteilen ! Werdies nicht begreift, ...dem ist auch nicht zu helfen......"

 

Ein kleiner Ausgleich? Überlassen Sie diese Einordnung dann besser mal den Griechen. Die Forderung hat fortwährend bestanden und wurde solange von unserer Seite ausgesessen bis Sie sie nun für historisch weit zurückliegend und damit nichtig erklären?

Auch Ihr Generationsargument ist falsch. Die nicht beglichenen Reparationen standen dem Staat für andere Ausgaben bzw. Investitionen zur Verfügung, von denen auch wir heute noch durch z.B. eine starke Wirtschaft profitieren.

@18:46 Uhr von Möbius

 

Zuerst einmal finde ich es falsch wenn Baerbock sich so unkritisch hinter die griechische Position stellt bezüglich der Grenzverläufe mit der Türkei. Die Materie ist kompliziert. Es wäre hier besser, sie hielte sich heraus.

 

Die Materie mit den Inseln ist sehr einfach.

 

Erstens gibt es den Vertrag von 1923, in dem zeitgleich mit Entstehen des Türkischen Staates nach Ende des Osmanischen Reichs geregelt ist, welche Inseln griechisch, und welche türkisch sind. Das sind die Inseln, die weiter entfernt sind von der Türkischen Küste.

 

Zweitens gibt es den Vertrag von 1947 nach Ende von WK2. Darin geht es um die Dodekanes-Inseln nahe der türkischen Küste. Unter denen ist als größte Insel Rhodos. In dem Vertrag gibt Italien die Dodekanes-Inseln zurück an Griechenland.

 

Auflage im Vertrag ist, auf den Dodekanes kein Militär zu stationieren. Das hält Griechenland nicht ein. Also gehen die Dodekanes zurück an Italien. Aber never dreimal ever hat Sultan Ankara auch nur Spurenelemente von Anspruch.

@19:01 Uhr von D. Hume

Zuerst einmal finde ich es falsch wenn Baerbock sich so unkritisch hinter die griechische Position stellt bezüglich der Grenzverläufe mit der Türkei. Die Materie ist kompliziert. Es wäre hier besser, sie hielte sich heraus.

Dass Sie jemanden unterstützen der Grenzverläufe ändern will, überrascht mich jetzt nicht. Die stehen aber nicht zur Disposition.

 

In der Frage der Reparationen habe ich eine ganz klare Position: der Zwangskredit den Griechenland Deutschland hat gewähren müssen, MUSS unbedingt zurückgezahlt werden! 
 

 

 

Die Forderung umfasst nach heutigem Geld etwa 10 Mrd Euro. 

 

Dieses Geld wurde den Griechen abgepresst, weil die deutschen Besatzer die Kosten der Besetzung den Griechen in Rechnung stellten. 
 

Dieses Geld sollte unbedingt zurückgezahlt werden ! Es gehört dem griechischen Volk ! 

Ihre Position ist es Deutschland zu schaden wo Sie können. Das zieht sich durch all Ihre Kommentare.

 

Das stimmt nicht. Ich wünsche mir nur ein anderes Deutschland. Anti-imperialistisch und sozial.

@19:09 Uhr von Möbius

Dass sie Probleme mit international anerkannten Grenzen haben, weiß inzwischen jeder hier im Forum.

 

Nein, Grenzen sind mir egal. Ich habe ein Problem wenn unschuldige Zivilisten durch Artillerie und Luftwaffe beschossen werden. 

Da sind wir uns ja mal einig, quasi grenzüberschreitend.

 

Noch einen Krieg ... Bitte nicht.

Eine einseitige Ausrichtung Deutschlands nur auf die Griechische Position in der Grenz- und Öl Frage hilft weder Griechenland, noch die Türkei noch Europa. Ein weiterer Krieg in Europa hilft niemanden.

Siehste Mal

Hat sie doch gut gemacht. Bin zufrieden. Vielleicht könnte man wegen der Gasbohrungen  vorschlagen erst Verlust, dann den Gewinn zu teilen? Wäre ein solcher Vorschlag Einmischung und würde von beiden entrüstet zurückgewiesen? Viel eleganter die Aufforderung sich zusammen zu einigen. Ist gleichzeitig eine Abfuhr an Türkei wegen “der interessiert mich nicht“. Reparationen nein, Hilfe für Geschädigte und Erinnerung ja. Genau so. Waffenlieferungen an die Türkei - eher nicht so gut - ist da Nato auf dem falschen Dampfer, durch realpolitische Verwicklungen gegangen - mitnehmen. Ja die Inseln sind griechisch, wir können nicht zulassen, dass der nächste Despot (ich darf das sagen, Bärbock nicht) nach ihm passendem Geschichtszeitpunkt Grenzen verschiebt. Das Konstrukt 12 Meilen Zone eignet sich nicht überall, dafür ist ja ausdrücklich in der Regelung erwähnt, dass die Länder sich einigen sollen.

19:11 Uhr von ein Lebowski

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

 

Ja sicher. Frau Baerbock, die Amimarionette und Pentagonsprechpuppe.

 

Ist das Ihnen nicht selbst ein wenig zu albern?

@18:46 Uhr von Möbius -man kann alles komplizieren wenn man will

Zuerst einmal finde ich es falsch wenn Baerbock sich so unkritisch hinter die griechische Position stellt bezüglich der Grenzverläufe mit der Türkei. Die Materie ist kompliziert. Es wäre hier besser, sie hielte sich heraus.

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Wenn sie nicht kompliziert wäre müsste man sich auch nicht einmischen. Aber weil sie kompliziert ist sollte man sich einmischen.

DIe andere Frage ist, ob sie überhaupt kompliziert ist. Sie ist nur deshalb kompliziert, weil sie von einem dummen, imperialistischen Autokraten kompliziert gemacht wird. Das Zypern-Problem z.B. könnte ohne die Türkei schon längst gelöst sein.....

 

 

 

 

@19:11 Uhr von ein Lebowski

In letzterem Punkt stellte sich Baerbock klar hinter Griechenland. "Griechische Inseln sind griechisches Territorium, und niemand hat das Recht, das infrage zu stellen", betonte die Bundesaußenministerin. Und diese Botschaft werde sie auch nach Istanbul mitnehmen, wo sie zu Gesprächen mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu zusammenkommen will.

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Mit dem Grenzverlauf gab es da schon immer Ärger und reichlich Interpretationsmöglichkeiten. Beide Seiten stellen sich aber stur und statt zu verhandeln, wird immer weiter aufgerüstet.

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

In Ankara weiss man das, es wird ein kurzer Besuch werden.

Ihre fachlich fundierten Kommentare machen mich immer wieder sprachlos...Respekt...ZwinkerSmiley

 

Eine souveräne Ministerin Baerbock

Ich kann nur erneut sagen, dass ich sehr zufrieden mit Ministerin Baerbock bin, sie hat in Griechenland und soeben in der Türkei höchst souverän gesprochen, klare Positionen vertreten und sehr geschickt die Meinungsverschiedenheiten mit der Betonung auf die besondere Freundschaft der Länder angesprochen.

Also klare Statements, ohne rumzupoltern und dabei auf Diplomatie zwischen Freunden gesetzt, Klasse!

Ich war Anfangs sehr im Zweifel, ob Frau Baerbock dieser Aufgabe gewachsen ist und muss sagen, dass wir mit ihr eine sehr würdige Vertreterin haben, die sich zu Recht längst internationalen Respekt erarbeitet hat.

Bei den Grenzstreitigkeiten und den Forderungen nach Reparationszahlungen, weiß jeder der Beteiligten, dass es keine Rechtfertigungen für diese Streitfragen gibt und es ausschließlich um Geld und diplomatische Tricksereien geht. Es liegen klare, international anerkannte Verträge zu Grunde, dies hat Frau Baerbock richtigerweise klar untermauert.

@19:09 Uhr von Möbius - ehrlich währt am längsten

Dass sie Probleme mit international anerkannten Grenzen haben, weiß inzwischen jeder hier im Forum.

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Nein, Grenzen sind mir egal.

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Also wie bei Putin. Ihre Ehrlichkeit ist überwältigend

 

Hier bleib sie

gabz auf der Linie der Vor Regierungen von Deutschland.Das Thema von Reparation Zahlungen ist abgeschlossen. Das musste auch wieder einmaal geagt werden.

Ihre Position ist es…

Ihre Position ist es Deutschland zu schaden wo Sie können. Das zieht sich durch all Ihre Kommentare.

 

Das stimmt nicht. Ich wünsche mir nur ein anderes Deutschland. Anti-imperialistisch und sozial.

 

Mit Antiimperialistismus haben Sie es, wenn es um den von Ihnen Verehrten geht, aber nicht so. Sie machen da ganz offensichtlich Unterschiede.

@Möbius (19:17)

Das stimmt nicht. Ich wünsche mir nur ein anderes Deutschland. Anti-imperialistisch und sozial.

 

Na, was Möbius darunter versteht, möchte ich nach umfangreicher Lektüre von Möbius' Beiträgen lieber nicht real existierend erleben.

 

 

@18:58 Uhr von Tino Winkler

—- Reparationen haben wir genug bezahlt durch Urlauber, Immobilienkäufer und Insolvenzverhinderung.——

Wenn Sie die Diskussionen und die Berichterstatung damals verfolgt haben dürfte auch Ihnen klar sein, das die Hilfen die geleistet wurden lediglich eine Hilfe zur Selbsthilfe waren. Denn die Rettung des Euro nach Vertrauensverlust durch einen Bankrott Griechenlands wäre erheblich teurer geworden.

Die Verordnung der Austeritätspolitik, die mit den Hilfen verbunden war, hat sich fatal ausgewirkt und war in meinen Augen sogar eine Souveränitätsverletzung oder von mir aus Erpressung wenn das besser klingt. Einem Land in Not mit aller Macht in seine Innenpolitik reinzugrätschen sagt viel über europäische Machtverhältnisse und Werte aus.

@19:20 Uhr von fathaland slim

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

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Ja sicher. Frau Baerbock, die Amimarionette und Pentagonsprechpuppe.

Ist das Ihnen nicht selbst ein wenig zu albern?

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Nö, ich lasse meine Meinung da so lange aufrecht, bis sie entkräftet ist.

@19:15 Uhr von schabernack

Die Materie mit den Inseln ist sehr einfach.

 

Erstens gibt es den Vertrag von 1923, in dem zeitgleich mit Entstehen des Türkischen Staates nach Ende des Osmanischen Reichs geregelt ist, welche Inseln griechisch, und welche türkisch sind. Das sind die Inseln, die weiter entfernt sind von der Türkischen Küste.

 

Zweitens gibt es den Vertrag von 1947 nach Ende von WK2. Darin geht es um die Dodekanes-Inseln nahe der türkischen Küste. Unter denen ist als größte Insel Rhodos. In dem Vertrag gibt Italien die Dodekanes-Inseln zurück an Griechenland.

 

Auflage im Vertrag ist, auf den Dodekanes kein Militär zu stationieren. Das hält Griechenland nicht ein. Also gehen die Dodekanes zurück an Italien. Aber never dreimal ever hat Sultan Ankara auch nur Spurenelemente von Anspruch.

Chapeau! Besser kann man nicht darauf antworten.

 

@ 18:46 Uhr von Möbius

Die Forderung umfasst nach heutigem Geld etwa 10 Mrd Euro. 

 

Im Reparationsabkommen von 1946 legten die Alliierten fest, welche Reparationen Deutschland zu leisten hat. Alle Verpflichtungen gegenüber Griechenland sind erfüllt.

@Olivia59, 19:27 re @Tino Winkler

 

Einem Land in Not mit aller Macht in seine Innenpolitik reinzugrätschen sagt viel über europäische Machtverhältnisse und Werte aus.

 

Wahre Worte. Und sich das Reingrätschen auch noch als selbstlose Hilfe ans Revers zu heften, setzt dem die Krone auf.

@19:27 Uhr von Olivia59

—- Reparationen 

Wenn Sie die Diskussionen und die Berichterstatung damals verfolgt haben dürfte auch Ihnen klar sein, das die Hilfen die geleistet wurden lediglich eine Hilfe zur Selbsthilfe waren. Denn die Rettung des Euro nach Vertrauensverlust durch einen Bankrott Griechenlands wäre erheblich teurer geworden.

Die Verordnung der Austeritätspolitik, die mit den Hilfen verbunden war, hat sich fatal ausgewirkt und war in meinen Augen sogar eine Souveränitätsverletzung oder von mir aus Erpressung wenn das besser klingt. Einem Land in Not mit aller Macht in seine Innenpolitik reinzugrätschen sagt viel über europäische Machtverhältnisse und Werte aus.

Oh, da möchte ich doch kurz erinnern, dass die gelieferten Zahlen zum Himmel stanken, die Finanzämter nicht als solche bezeichnet werden konnten uvm. Und D sollte mit EU einem Bankrotten hohe Kredite geben - jeder Kreditgeber der Welt macht da strenge Bedingungen und Auflagen und mischt sich ein.

@19:17 Uhr von Möbius

Das stimmt nicht. Ich wünsche mir nur ein anderes Deutschland. Anti-imperialistisch und sozial.

 

Das ist völliger Blödsinn! Angeblich antiimperialistisch und Putin den Hof machen?

Landet der Streit vor dem…

Landet der Streit vor dem Internationalen Gerichtshof?

Da die Ansprüche sich überschneiden, sehen unabhängige Experten die einzige Lösung in Verhandlungen. Der Fall könnte auch vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag gebracht werden.

Griechenland ist damit einverstanden. Aus der Türkei kommen widersprüchliche Signale, mal wird Den Haag für nicht zuständig erklärt, dann wieder doch.

https://www.tagesschau.de/ausland/mittelmeer-bodenschaetze-tuerkei-grie…

 

Wer fürchtet den Richterspruch?

 

Wäre doch eine elegante Lösung.

@18:53 Uhr von WirSindLegion

Zuerst einmal finde ich es falsch wenn Baerbock sich so unkritisch hinter die griechische Position stellt bezüglich der Grenzverläufe mit der Türkei. Die Materie ist kompliziert. Es wäre hier besser, sie hielte sich heraus.

 

 

 

In der Frage der Reparationen habe ich eine ganz klare Position: der Zwangskredit den Griechenland Deutschland hat gewähren müssen, MUSS unbedingt zurückgezahlt werden! 
 

 

 

Die Forderung umfasst nach heutigem Geld etwa 10 Mrd Euro. 
 

 

 

Dieses Geld wurde den Griechen abgepresst, weil die deutschen Besatzer die Kosten der Besetzung den Griechen in Rechnung stellten. 
 

 

 

Dieses Geld sollte unbedingt zurückgezahlt werden ! Es gehört dem griechischen Volk ! 

Kein Problem - das wird gegengerechnet mit den 70 Mrd. die wir zur "Rettung" dort hin versenkt haben....  Bleiben -60 Mrd.

Gott sei Dank sind Sie nicht Legion, sondern eine deutliche Minderheit, die Gräuel und Verbrechen des Nazi-Regimes in Griechenland mit den EU-Rettungspaketen verrechnen wollen.

 

gez. NieWiederAfd 

 

 

@19:28 Uhr von ein Lebowski

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

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Ja sicher. Frau Baerbock, die Amimarionette und Pentagonsprechpuppe.

Ist das Ihnen nicht selbst ein wenig zu albern?

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Nö, ich lasse meine Meinung da so lange aufrecht, bis sie entkräftet ist.

 

 

So macht Diskutieren Spaß...

Was für eine Art Entkräftung schwebt Ihnen denn da so vor?

Mit Bockigkeit isses es ja nun nicht getan.

@19:22 Uhr von ein Lebowski

Zum einen, würde sich Erdo nicht an einen Tisch mit Baerbock setzen, das ist ihr ganz eigenes Problem, zum anderen ist das morgige Treffen mit Außenminister Mevlüt Cavusoglu.

Wenn schon verbessern dann richtig. Es heißt  Minister für auswärtige Angelegenheiten Mevlüt Çavuşoğlu

 

@19:28 Uhr von ein Lebowski

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

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Ja sicher. Frau Baerbock, die Amimarionette und Pentagonsprechpuppe.

Ist das Ihnen nicht selbst ein wenig zu albern?

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Nö, ich lasse meine Meinung da so lange aufrecht, bis sie entkräftet ist.

 

 

Frau Baerbock ist in Wirklichkeit eine reptiloide Wiedergängerin Maggie Thatchers.

 

Diese Behauptung lasse ich so lange stehen, bis sie plausibel entkräftet ist. Was plausibel ist, bestimme allein ich.

Außenministerin Baerbock zwischen Griechenland und Türkei

Man darf und kann auch diese Mission von Frau Baerbock kritisch sehen. Die Mission ist offensichtlich eine zu große Nummer.

Ja, die "altbekannten Streitpunkte und Spannungen"! Die Vergangenheit, auch die jüngste Vergangenheit ist kein Ruhmesblatt.
Aber wir waren da schon einmal weiter:

http://tinyurl.com/paqft8l

Völlig vergessen scheint offensichtlich die Mogelei der Griechen in den Euro. Kriterien, Verträge von Beginn an gebrochen und in die Tonne getreten. Billige Überschuldung mit dem Euro und kein Ende.

Staatschuldenfinanzierung der EZB über die Hintertüre bis heute.


Schuldenschnitte, Rettungsschirme, Milliardenverluste für Gläubiger. Griechische €-Anleihen wurden als mündelsichere Anlage verkauft. Banken mussen keinen Cent Eigenkapital für diese €-Anleihen hinterlegen. Berufung auf eine "Staatenimmunität" innerhalb der EU!

Es ist noch nicht vorbei, die Risiken wachsen weiter.

Völkerrechtliche Verträge wurden gebrochen und offensichtlich bewußt vergessen:
 http://tinyurl.com/paqft8l

@19:28 Uhr von ein Lebowski

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

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Ja sicher. Frau Baerbock, die Amimarionette und Pentagonsprechpuppe.

Ist das Ihnen nicht selbst ein wenig zu albern?

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Nö, ich lasse meine Meinung da so lange aufrecht, bis sie entkräftet ist.

 

Unsere Meinungsfreiheit schließt auch das Recht auf alberne und abwegige Meinung ein. 

... aber eben auch, sie kritisch als solche einzuordnen. 
 

gez. NieWiederAfd 

 

@19:36 Uhr von Menschen 123xyz

"Oh, da möchte ich doch kurz erinnern, dass die gelieferten Zahlen zum Himmel stanken, die Finanzämter nicht als solche bezeichnet werden konnten uvm. Und D sollte mit EU einem Bankrotten hohe Kredite geben - jeder Kreditgeber der Welt macht da strenge Bedingungen und Auflagen und mischt sich ein."

 

Eine Bank bzw. der Kapitalmarkt hätte niemals die Möglichkeit gehabt in die Innenpolitik einzugreifen, noch dazu so institutionalisiert wie die Troika.

Es war letztlich nicht anders strukturiert als eine Kolonialverwaltung, nur halt begrenzt auf die Wirtschafts- und Finanzpolitik des Landes.

Die Kreditvergabe an die Konservativen war das eigentliche Ver-

@19:36 Uhr von Menschen 123xyz 

gehen. Dann wurden bei der "Rettung" Spekulanten bedient. Unglaubliche Rechtsbrüche. Dokumentiert durch Prof. Varoufakis.

—- Reparationen 

Wenn Sie die Diskussionen und die Berichterstatung damals verfolgt haben dürfte auch Ihnen klar sein, das die Hilfen die geleistet wurden lediglich eine Hilfe zur Selbsthilfe waren. Denn die Rettung des Euro nach Vertrauensverlust durch einen Bankrott Griechenlands wäre erheblich teurer geworden.

Die Verordnung der Austeritätspolitik, die mit den Hilfen verbunden war, hat sich fatal ausgewirkt und war in meinen Augen sogar eine Souveränitätsverletzung oder von mir aus Erpressung wenn das besser klingt. Einem Land in Not mit aller Macht in seine Innenpolitik reinzugrätschen sagt viel über europäische Machtverhältnisse und Werte aus.

>>...Und D sollte mit EU einem Bankrotten hohe Kredite geben - jeder Kreditgeber der Welt macht da strenge Bedingungen und Auflagen und mischt sich ein.

 

@18:37 Uhr von Einmal

Warum muss eine deutsche Außenministerin zwischen den beiden "Bündnispartnern" vermitteln? Warum nutzt man dazu nicht den Europarat?

Jeden Gast, den der Herr Erdogan bei sich begrüßen darf, wird sein sowieso schon übersteigertes Ego stärken.

Das wundert mich . Aktuell ist es so das Griechenland einseitig die Hoheitsgebiete um die Inseln vor der Türkischen Seite von 6 Meilen auf 12 Meilen erhöht hat . Man beachte diese Inseln sind 500 km vom Griechischen Festland entfernt . Defakto ist hier der Agressor Griechenland ! 

@19:28 Uhr von ein Lebowski

 

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

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Ja sicher. Frau Baerbock, die Amimarionette und Pentagonsprechpuppe.

Ist das Ihnen nicht selbst ein wenig zu albern?

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Nö, ich lasse meine Meinung da so lange aufrecht, bis sie entkräftet ist.

 

Welche Institution soll Meinungsfrost entkräften?

 

Der Internationale Gerichtshof?

Der Papst … oder der Frühling?

@19:47 Uhr von fathaland slim

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

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Ja sicher. Frau Baerbock, die Amimarionette und Pentagonsprechpuppe.

Ist das Ihnen nicht selbst ein wenig zu albern?

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Nö, ich lasse meine Meinung da so lange aufrecht, bis sie entkräftet ist.

 

 

Frau Baerbock ist in Wirklichkeit eine reptiloide Wiedergängerin Maggie Thatchers.

 

Diese Behauptung lasse ich so lange stehen, bis sie plausibel entkräftet ist. Was plausibel ist, bestimme allein ich.

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Sie ist eine insektoide Wiedergängerin Maggie Thatchers....Ich schwöre!

@19:46 Uhr von harry_up

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

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Ja sicher. Frau Baerbock, die Amimarionette und Pentagonsprechpuppe.

Ist das Ihnen nicht selbst ein wenig zu albern?

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Nö, ich lasse meine Meinung da so lange aufrecht, bis sie entkräftet ist.

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So macht Diskutieren Spaß...

Was für eine Art Entkräftung schwebt Ihnen denn da so vor?

Mit Bockigkeit isses es ja nun nicht getan.

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Meine Meinung hat sich nicht in den letzten Wochen gebildet und es wird viel Zeit und vorallen Taten bedürfen, um dieses Bild zu ändern.

@18:53 Uhr von albexpress

Die Türkei ist mir schon lange ein Dorn im Auge der NATO. DieTürkei führt Angriffskriege gegen Syrien und gegen die Kurden die von Amerika schmählich verraten wurden.

Leider nicht über den Tellerrand geschaut . In der IS sind etliche Kurden . Die Kurden sind in dem Gebiet nicht das Problem sondern die PKK und ihr Ableger PYD . Diese sind die gleiche Ideologie , nämlich Marxistisch Leniistisch . zB die Nordirakischen Kurden differenzieren sich von der PKK und PYD . Vorort ist der NATO Bündnispartner die Türkei. Leider sind seit 2011 zig hundert Granaten auf die Türkri geschossen worden .Die Türkei hat auch von seinen Partnern angeregt im Norden von Syrien eine 30 km Tiefe Flugverbotszone einzurichten damit die Flüchtlinge in diesem Streifen untergebracht werden , leider ist diesem Wunsch nicht entsprochen worden . Aktuell sind 4 Millionen Syrer in Türkei und von den versprochenen 6 Milliarden € für die Versorgung der Flüchtlinge , ist seit 2016 ca 4,5 Milliarden € überwiesen worden .

 

Zur Schuldendiskussion,

die hier mit der Diskussion über Reparationen vermischt wird:

 

Der desolate Zustand der griechischen Staatsfinanzen war allen Beteiligten lange vor der Aufnahme des Landes in den Euroraum bekannt. Wer gegenteiliges behauptet, verbreitet die Unwahrheit. Man ging das Risiko ein, weil man davon ausging, daß ein Land, das für 2% der der Wirtschaftsleistung des Euroraumes und 3% seiner Schulden verantwortlich ist, dem Konstrukt Euro nicht schaden könne. Man hatte aber die Rechnung ohne die, beginnend mit Bill Clinton und zur Vollendung unter Bush Jr., entfesselten Finanzmärkte gemacht. Spekulanten nutzten den Systemfehler der mangelnden gemeinsamen Schuldenhaftung aus und griffen den Euro an. Neoliberale Austeritätsideologen sahen ihre Stunde gekommen und verwandelten das wehrlose Land in ein Freilandlabor für ihre Thesen.

 

Die Rettungsgelder retteten ausschließlich die Gläubigervermögen, nicht das Land.

 

Eventuelle Reparationsleistungen wären und sind eine ganz andere Baustelle.

@20:00 Uhr von Realo

 

Aktuell ist es so das Griechenland einseitig die Hoheitsgebiete um die Inseln vor der Türkischen Seite von 6 Meilen auf 12 Meilen erhöht hat . Man beachte diese Inseln sind 500 km vom Griechischen Festland entfernt . Defakto ist hier der Agressor Griechenland !

 

Irgendwie fast alles in Griechenland ist mehr oder weniger weit vom Griechischen Festland entfernt. Deswegen so viele Fähren, und so wenig Eisenbahn.

18:33 Uhr von Olivia59

Fragt sich wie weit man bereit ist Verantwortung zu tragen. Unter die Reparationszahlungen hat man sehr wohl einen "juristischen" Schlussstrich gezogen.

 

Ja, 1946 haben das die Alliierten getan.

@19:47 Uhr von fathaland slim

"Frau Baerbock ist in Wirklichkeit eine reptiloide Wiedergängerin Maggie Thatchers."

 

Frau Thatcher stand wenigstens eine funktionierende Royal Navy zur Verfügung um so einen lapidaren Inselstreit mal eben zu lösen.

@20:07 Uhr von ein Lebowski

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

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Ja sicher. Frau Baerbock, die Amimarionette und Pentagonsprechpuppe.

Ist das Ihnen nicht selbst ein wenig zu albern?

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Nö, ich lasse meine Meinung da so lange aufrecht, bis sie entkräftet ist.

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So macht Diskutieren Spaß...

Was für eine Art Entkräftung schwebt Ihnen denn da so vor?

Mit Bockigkeit isses es ja nun nicht getan.

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Meine Meinung hat sich nicht in den letzten Wochen gebildet und es wird viel Zeit und vorallen Taten bedürfen, um dieses Bild zu ändern.

Ja Ja und plötzlich ist Frau Baerbock mit Klaus Schwab auf internationalem Parkett , uiiiii da muss man sich Fürchten , was passiert gerade ……

@20:00 Uhr von Realo

Das wundert mich . Aktuell ist es so das Griechenland einseitig die Hoheitsgebiete um die Inseln vor der Türkischen Seite von 6 Meilen auf 12 Meilen erhöht hat . Man beachte diese Inseln sind 500 km vom Griechischen Festland entfernt . Defakto ist hier der Agressor Griechenland ! 

Aus Wikipedia

"Die 12-Meilen-Zone ist das seeseitige Territorium eines Küstenstaates. Nach dem Seerechtsübereinkommen (SRÜ) übt ein Küstenstaat volle Souveränität über diese Hoheitsgewässer (auch Territorialgewässer) aus; sie bildet auch die Seezollgrenze."

Die Türkei fühlt sich nicht daran gebunden, weil man das Seerechtsübereinkommen nicht unterzeichnet hat. Bei Nordzypern sieht das natürlich ganz anders aus.

"Die Türkische Republik Nordzypern beansprucht auch eine 12-Meilen-Zone um den Nordteil der Insel. Dort sucht die Türkei nach Öl und Gas"

 

 

 

 

@18:33 Uhr von Olivia59

Das durch den Krieg jede Menge Schäden entstanden sind, die niemals ausgeglichen wurden, steht ausser Frage.

 

Das ist aber doch bei allen Kriegen so?

 

Was müssen denn die Franzosen für Napoleon oder Rom für Cäsar noch bezahlen?

 

@ 19:52 Uhr von krittkritt

 

Die Kreditvergabe an die Konservativen war das eigentliche Vergehen. Dann wurden bei der "Rettung" Spekulanten bedient. Unglaubliche Rechtsbrüche. Dokumentiert durch Prof. Varoufakis.

 

Das ist so nicht richtig. Die EU hat sich in der Staats-Schulden-Krise eindeutig an die Seite Griechenlands gestellt und so die Spekulationen auf einen Staatsbankrott ins Nichts laufen lassen. Nur so konnte die EU Griechenland retten. Und die Spekulanten sind leer ausgegangen.

@20:02 Uhr von schabernack

 

Da sich die USA aber nun auf die Seite Griechenlands gestellt haben, macht Frau B. das nun auch, was sollte man auch anderes erwarten.

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Ja sicher. Frau Baerbock, die Amimarionette und Pentagonsprechpuppe.

Ist das Ihnen nicht selbst ein wenig zu albern?

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Nö, ich lasse meine Meinung da so lange aufrecht, bis sie entkräftet ist.

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Welche Institution soll Meinungsfrost entkräften?

Der Internationale Gerichtshof?

Der Papst … oder der Frühling?

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Boah Leute, wenn ihr die dufte findet, schön, komm ich mit klar, ich sehe das anders und ihr Bezug zu den USA, ist da bei weitem nicht mein einziger Kritikpunkt.

Was ich sehe und höre, beurteile ich und bilde mir eine Meinung. Wenn ich mich da geirrt haben sollte oder sie sich anders entwickelt, wäre das auch ok für mich.

@20:17 Uhr von Olivia59

@19:47 Uhr von fathaland slim

 

"Frau Baerbock ist in Wirklichkeit eine reptiloide Wiedergängerin Maggie Thatchers."

 

Frau Thatcher stand wenigstens eine funktionierende Royal Navy zur Verfügung um so einen lapidaren Inselstreit mal eben zu lösen.

 

Andre Zeiten, andre Sitten. Das wissen auch und gerade Reptiloide, unsterbliche.

@18:56 Uhr von Einmal

Zuerst einmal finde ich es falsch wenn Baerbock sich so unkritisch hinter die griechische Position stellt bezüglich der Grenzverläufe mit der Türkei. Die Materie ist kompliziert. Es wäre hier besser, sie hielte sich heraus.

Dass sie Probleme mit international anerkannten Grenzen haben, weiß inzwischen jeder hier im Forum.

Ja , vor allem hat Griechenland vor 2 Jahren das Hoheitsgebiet um die Inseln einseitig von 6 Meilen auf 12 Meilen erhöht , defacto dürfen nicht mal Türkische Fischer ohne Genehmigung der Griechen rausfahren . Man bedenke diese Inseln sind zum Teil 500km vom Griechischen Festland entfernt und einpaar Kilometer vor der Türkei ….,

Die Beschwerden häufen sich schon nach wenigen Tagen panzern

Als  Außenministerin  sollte  A.  Baerbock  sich  auch  darum  mit  kümmern,  daß  die  aus  Deutschland  an  die  Ukraine  gelieferten  Panzer  es  wenigstens  bis  an  die  Front  ohne  größere  Pannen   schaffen.  Oder  waren  diese  schweren  Waffenlieferungen  nur  für  Bastler,  Tüftler  und  Schrauber  gedacht  ?  Ach  ja,  und  dann  muß  noch  beachtet  werden,  daß  die  Panzer  nur  für  100  Schuß  am  Tag  ausgelegt  sind.   Dieses  Tagesmaximum  erreichen  Ukrainer schon  nach  einer  Stunde,  dann  glimmt  und  glüht  der  Leopard  wie  eine  Kettenraucher-Packung  Fluppen.  Nun  ist  Garantie-  und  Gewährleistungspflicht  für  Lambrecht  und  Baerbock  angesagt.  Da  ist  Erdogan  das  geringste  Problem.

@ 20:13 Uhr von fathaland slim

Die Rettungsgelder retteten ausschließlich die Gläubigervermögen, nicht das Land.

 

Wer Schulden macht, muss sie irgendwann den Gläubigern zurückzahlen. Das gerät gern in Vergessenheit. Wenn Schulden getilgt werden können und so der Staatsbankrott abgewendet werden kann, rettet das natürlich das Land.

@20:21 Uhr von Einmal

Das wundert mich . Aktuell ist es so das Griechenland einseitig die Hoheitsgebiete um die Inseln vor der Türkischen Seite von 6 Meilen auf 12 Meilen erhöht hat . Man beachte diese Inseln sind 500 km vom Griechischen Festland entfernt . Defakto ist hier der Agressor Griechenland ! 

Aus Wikipedia

"Die 12-Meilen-Zone ist das seeseitige Territorium eines Küstenstaates. Nach dem Seerechtsübereinkommen (SRÜ) übt ein Küstenstaat volle Souveränität über diese Hoheitsgewässer (auch Territorialgewässer) aus; sie bildet auch die Seezollgrenze."

Die Türkei fühlt sich nicht daran gebunden, weil man das Seerechtsübereinkommen nicht unterzeichnet hat. Bei Nordzypern sieht das natürlich ganz anders aus.

"Die Türkische Republik Nordzypern beansprucht auch eine 12-Meilen-Zone um den Nordteil der Insel. Dort sucht die Türkei nach Öl und Gas"

 

 

 

Sie meinen also Griechenland hat recht diese 6 Meilen Grenze auszuweiten und die Türkei darf auch sein Hoheitsgebiet12 Seemeilen ausweiten. 

 

@20:22 Uhr von freie Ukraine

@ 19:52 Uhr von krittkritt

Die Kreditvergabe an die Konservativen war das eigentliche Vergehen. Dann wurden bei der "Rettung" Spekulanten bedient. Unglaubliche Rechtsbrüche. Dokumentiert durch Prof. Varoufakis.

 

Das ist so nicht richtig. Die EU hat sich in der Staats-Schulden-Krise eindeutig an die Seite Griechenlands gestellt und so die Spekulationen auf einen Staatsbankrott ins Nichts laufen lassen. Nur so konnte die EU Griechenland retten. Und die Spekulanten sind leer ausgegangen.

 

Der Journalist Harald Schumann hat damals, um zu zeigen, wie so etwas funktioniert, mit griechischen Staatsanleihen spekuliert und immense Gewinne eingefahren, die er dann natürlich gespendet hat.

 

Soviel zu der Behauptung, Spekulanten wären leer ausgegangen.

@20:16 Uhr von freie Ukraine

Fragt sich wie weit man bereit ist Verantwortung zu tragen. Unter die Reparationszahlungen hat man sehr wohl einen "juristischen" Schlussstrich gezogen.

 

Ja, 1946 haben das die Alliierten getan.

 

Das ist schlicht falsch. Zunächst mal haben die Hauptsiegermächte ihre Forderungen 1946 nur verschoben – das wurde dann mit 2+4 geklärt. In diesem Rahmen beschloss die Regierung Kohl eigenmächtig, das es auch nur noch um Vereinbarungen mit den Hauptsiegern geht und Streitigkeiten mit anderen Nationen nichtig sind. Das hat also überhaupt keine Basis – es ist halt nur ein einseitiger "Schlussstrich".

 

@fathaland slim (19:24)

Ihre Position ist es Deutschland zu schaden wo Sie können. Das zieht sich durch all Ihre Kommentare.

 

Das stimmt nicht. Ich wünsche mir nur ein anderes Deutschland. Anti-imperialistisch und sozial.

 

Mit Antiimperialistismus haben Sie es, wenn es um den von Ihnen Verehrten geht, aber nicht so. Sie machen da ganz offensichtlich Unterschiede.

 

Ich denke, Möbius' Wünsche zu einem Anti-Imperialistischen Deutschland orientieren sich an den Vorstellungen Dugins und wie dieser einen solchen Zustand herbeiführen möchte. Wobei ich es für fraglich halte, ob sozial dabei eine Option ist...

 

@18:56 Uhr von ONYEALI

 

Dass durch Kriege jede Menge Schäden entstehen ist doch keine neue Erkenntnis !

Reparationen sind nur ein kleiner "Ausgleich"!  Es wäre Unrecht, heutiger Generation die =>Verantwortung für vergangene Geschichte aufzulasten. 

Der größte Fehler den Historiker (und Politiker) machen können, ist : Zurückliegende Zeiten,... aus heutiger Sicht zu beurteilen ! Werdies nicht begreift, ...dem ist auch nicht zu helfen......

Interessant. Diese Argumentation würden Sie natürlich als Grieche genauso vorbringen?

 

@ 20:26 Uhr von Realo

Man bedenke diese Inseln sind zum Teil 500km vom Griechischen Festland entfernt und einpaar Kilometer vor der Türkei ….,

 

Das ist völkerrechtlich ohne Belang. Die Inseln gehören zu Griechenland und nicht zur Türkei. So wenig wie für Russland das Recht des Stärkeren gilt, gilt für die Türkei das Recht des Näheren.

Unterschied: Reparationen und ein unterschriebener Schuldschein.

@20:13 Uhr von fathaland slim

Weitgehend Zustimmung. Ergänzung: Reparationsforderungen sind das Eine. Juristisch wohl "erledigt". Das Andere betrifft einen erzwungenen Kredit, der mit einem regulären Schuldschein besiegelt wurde. Und der bleibt gültig und muss bedient werden.

>die hier mit der Diskussion über Reparationen vermischt wird:

@20:13 Uhr von fathaland slim

Der desolate Zustand der griechischen Staatsfinanzen war allen Beteiligten lange vor der Aufnahme des Landes in den Euroraum bekannt. ...  

Man hatte aber die Rechnung ohne die, beginnend mit Bill Clinton und zur Vollendung unter Bush Jr., entfesselten Finanzmärkte gemacht. Spekulanten nutzten den Systemfehler der mangelnden gemeinsamen Schuldenhaftung aus und griffen den Euro an. ...

Die Rettungsgelder retteten ausschließlich die Gläubigervermögen, nicht das Land.

Eventuelle Reparationsleistungen wären und sind eine ganz andere Baustelle.

 

@Olivia59 (20:17)

"Frau Baerbock ist in Wirklichkeit eine reptiloide Wiedergängerin Maggie Thatchers."

 

Frau Thatcher stand wenigstens eine funktionierende Royal Navy zur Verfügung um so einen lapidaren Inselstreit mal eben zu lösen.

 

Nicht, dass ich ich den argentinischen Angriff in irgendeiner Form für gerechtfertigt halte, aber Maggies glorioser Flotteneinsatz war ja wohl auch so was von 19. Jahrhundert. Bestenfalls Teddy Roosevelt.

 

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