Leerer Lufthansa-Schalter am Flughafen München

Ihre Meinung zu Bis Ende August: Lufthansa streicht weitere 2000 Flüge

In einer dritten Welle hat die Lufthansa erneut zahlreiche Flüge abgesagt. Wegen Personalmangel streicht die Airline weitere 2000 Verbindungen. Besonders betroffen sind Flüge innerhalb Deutschlands und ins nahe Ausland.

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83 Kommentare

Kommentare

Bender Rodriguez

Was FFF und Bund nicht geschafft haben, macht jetzt corona:

Durch Steuerbefreiung zu billiges  Fliegen,  zu unterbinden. 

.

Is doch prima für alle Beteiligten.   Jetzt müssen die Menschen endlich nicht mehr fliegen, aus Angst, der Nachbar könnte einen 'spannenderen' Urlaub gemacht haben. 

Endlich kann man wieder,  ohne schlechtes Gewissen, auf Balkonien Urlauben.

schaunwamal
Ja wo sind denn die Leute geblieben

Die man im grossen Umfang entlassen hat?

Trotz staatshilfen.

Es sollte doch möglich sein durch gute Angebote einige wieder zurück zu holen.

Da war was von Angebot und Nachfrage, aber das gilt glaub ich nicht.mehr,

man bestimmt selbst was Angebot und Nachfrage ist,zur Not streichtan Flüge.

 

morgentau19

Personalmangel kann auch seine positiven Seiten haben: Weniger Fluglärm, weniger Spritverbrauch, weniger Belastung für Mensch, Natur und Tiere.

Zwar auch weniger Umsatz, doch das ist zu vernachlässigen.

.

Ich muss gestehen, unter diesen Umständen hat Personalmangel sogar was Gutes! Weiter so.

.

 

Francis Ricardo
Die Arbeitnehmer

Haben sich wie in der Gastronomie umorientieren müssen, was hat man den erwartet das sie am Tag X nochmal in einen Job zurückkommen den sie verlassen mussten? 

 

SGEFAN99

Bei Inlandsflügen ist das kein Verlust. Bei Reisen ins Ausland schon eher.

Alphaworld1

Wie können die Airlines eigentlich noch gewinnbringend arbeiten, wenn sie mittlerweile tausende Flüge ausfallen lassen können? Da scheint doch das Geschäft mit der angeblich so sehr zurückgehenden Rentabilität doch nicht ganz so dramatisch zu sein, obwohl so viele ehemalige junge und jüngste Fluggäste in der Trendfolge sich von plötzlicher Umweltverantwortung angefallen sehen zu müssen sich nun verpflichtet sehen müssen und sich dafür nicht mehr, wie bisher sich teils mehrmals pro Jahr in den dereinst üblichen weltweiten Ferientreffs treffen wollen, um sich ihre Markenklamotten zeigen zu können, sondern dafür sich jetzt auf Freitagsdemos treffen und/oder sich in wichtigen Kreuzungsbereichen auf die Straße kleben müssen? 

Nettie
Da nimmt man besser gleich die Bahn:

"Abgesagt würden vor allem kurze Verbindungen zu Zielen innerhalb Deutschlands oder des nahen Auslands, für die es gute Alternativen gebe, erklärte der Sprecher. Bei innerdeutschen Flügen seien Umbuchungen auf Fernzüge der Deutschen Bahn möglich".

ChoniLoni
Personal

Immer wieder wurde Verständnis für Personalabbau während der Pandemie gepredigt. Endlich mal erkennt man wie wichtig treues und geschultes Personal ist. Personal ist wichtiger vs einer Maschine und dient daher nicht als „Joker“ der Hedgefonds. Ob das Herr K. M. Kühne noch lernt und in seiner (neuen) Position entsprechend vertritt? 

Wupeifu
Personalmangel

wohl kaum.

Das "Problem" lässt sich durch Gehalt sicherlich in den Griff bekommen.

Man sollte nicht Flüge streichen, sondern den Ticketverkauf bis auf weiteres einstellen.

Bender Rodriguez

Man sollte sowieso kein Flugzeug unter 500€ betreten dürfen. 

Jetzt kamen wieder welche:"Ääääh, Fliegen nur für Reiche?" 

Wenn man 3mal im Jshr weg will? Ja. Warum nicht? Alle anderen fliegen nur noch alle 2 Jahre. Dann langt auch das Geld wieder.

.

Wenn mir irgendwer nicht im geringsten leid tut, dann diese urlaubswütigen Flugtouristen. 

Vector-cal.45

Wegen Personalmangel streicht die Airline weitere 2000 Verbindungen. Besonders betroffen sind Flüge innerhalb Deutschlands und ins nahe Ausland.

 

 



 

Who cares? Inlandsflüge sind bei uns ohnehin nicht unbedingt nötig und aus Umweltschutzgründen erst recht nicht zeitgemäß.

 

Fährt man eben mit dem Zug oder Auto. 

Raho59
Alternativen

gibt es also. Die hat es auch vorher schon gegeben. Gut wenn diese, Bahn und Bus, nun genutzt werden und besser ausgelastet sind.

Aber lasst uns was negatives finden :-)

CovMag
@16:02 Uhr von morgentau19

Personalmangel kann auch seine positiven Seiten haben: Weniger Fluglärm, weniger Spritverbrauch, weniger Belastung für Mensch, Natur und Tiere.

Zwar auch weniger Umsatz, doch das ist zu vernachlässigen.

.

Ich muss gestehen, unter diesen Umständen hat Personalmangel sogar was Gutes! Weiter so.

So isses. Inlandsflüge sind ohnehin überflüssig. Und Marktwirtschaft geht offensichtlich auch mal andersrum zugunsten der Arbeitnehmerschaft. Wenn der Preis (Entlohnung) nicht stimmt, gibt es halt auch nichts zu haben. Ich finde es auch gut. Schade nur für die Leute, die sich auf ihren entspannten Urlaub gefreut haben.

.

 

 

Googol
Im BRD kracht es ...

In dem einstigen Vorzeigenation BRD sind beinah in allen Bereichen Defizite und Versäumnisse erkennbar. Fachhandwerker, Pflege, Medizin, Bildungssektor, Energie, Immobilienmarkt, Verteidigung uvm.

Ich frage mich, was ist in den letzten 15 Jahren passiert? In dem fall sind seit Jahren Defizite laut und deutlich angesprochen worden. Gehandelt hat niemand. 

Googol
@16:02 Uhr von Francis Ricardo

Haben sich wie in der Gastronomie umorientieren müssen, was hat man den erwartet das sie am Tag X nochmal in einen Job zurückkommen den sie verlassen mussten? 

 

> Richtig. Vor Corona gab es schon Probleme und jetzt erst recht. Wie konnten die Millionenschweren Firmen-Manager das nicht erkennen? 

Momolue
@16:02 Uhr von morgentau19

Weniger Fluglärm, weniger Spritverbrauch, weniger Belastung für Mensch, Natur und Tiere.

Ich muss gestehen, unter diesen Umständen hat Personalmangel sogar was Gutes! Weiter so.

.

 

Dagegen sprechen leider die durchgeführten Leerflüge.

wenigfahrer
Ist nicht

besonders schlimm, ich bin das letzte mal 1978 irgendwo hin geflogen, innerdeutsche Flüge betrifft wohl eher eine bestimmte Zielgruppe.

Die Allgemeinheit und die Urlauber sind da eher nicht dabei. Zu den fehlenden Beschäftigten, es ist besser sich einen Arbeitsplatz zu suchen, wo es immer Arbeit gibt, und genau das haben wohl viele gemacht.

Erinnert mich zu dem Thema ein Artikel, den es diese Woche gab, ein großer Freizeitpark sucht Leute, die bis 25 Jährigen kommen mit bestimmten Vorstellungen zum Gespräch. Die wollen nicht mehr zu den Bedingungen  arbeiten wie die vorherigen Mitarbeiter.

War ein interessanter Artikel, vielleicht hat ihn ja jemand gelesen.

Adeo60
@16:02 Uhr von morgentau19

Ihr Gedanke lässt sich fortspinnen: Weniger  Schwestern und Ärzte auf den Intensivstationen, insbesondere zur Rettung von Corona-Infizierten, weniger Betreuer in den Pflegeeinrichtungen, insbesondere für die Opfer von long-covid...Da für Sie Corona mit all den schlimmen  Auswirkungen von Beginn an "vernachlässigbar" war, wundert es mich nicht, dass Sie nun mit eine gehörigen Spur Zynismus die Probleme der Lufthansa beiseite schieben. Ich bedauere die aktuelle Situation um LH, wohlwissend, dass sicherlich auch Managementfehler dazu geführt haben. Aber wenn eine deutsche Airline solche Probleme hat, dann schmerzt das einfach, schließlich geht es ja auch um Arbeitsplätze,

 

.

 

.

 

 

harry_up
@15:56 Uhr von schaunwamal

Die man im grossen Umfang entlassen hat?

Trotz staatshilfen.

Es sollte doch möglich sein durch gute Angebote einige wieder zurück zu holen.

Da war was von Angebot und Nachfrage, aber das gilt glaub ich nicht.mehr,

man bestimmt selbst was Angebot und Nachfrage ist,zur Not streichtan Flüge.

 

 

Guten Morgen!

 

Diese Frage wurde in den letzten Wochen immer wieder intensiv diskutiert und auch beantwortet.

Ihre Vorschläge ebenfalls.

sonnenbogen
Langsam reicht es...

Nie wieder sollte die Lufthansa Hilfsgelder vom Staat erhalten und als "System" relevant eingestuft werden.....

Francis Ricardo
@16:15 Uhr von Wupeifu

wohl kaum.

Das "Problem" lässt sich durch Gehalt sicherlich in den Griff bekommen.

Man sollte nicht Flüge streichen, sondern den Ticketverkauf bis auf weiteres einstellen.

Das kommt natürlich darauf an, wie viel mehr der Endkunde am Ende für sein Flugticket bezahlen würde, natürlich würde das Flugticket dann auch die Kosten widerspiegeln 

Bender Rodriguez
@16:27 Uhr von Googol

 

Ich frage mich, was ist in den letzten 15 Jahren passiert? In dem fall sind seit Jahren Defizite laut und deutlich angesprochen worden. Gehandelt hat niemand. 

Na, wir sind wegen der Agenda zum billiglohnland no1 aufgestiegen. Und danach wurde alternativlos  nichts dagegen unternommen. 

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Und bitte, nicht immer nur die Nettolöhne vergleichen.  Auch mal schauen, was wir an Qualität und Produktivität mitbringen.

 

Francis Ricardo
@16:27 Uhr von Googol

In dem einstigen Vorzeigenation BRD sind beinah in allen Bereichen Defizite und Versäumnisse erkennbar. Fachhandwerker, Pflege, Medizin, Bildungssektor, Energie, Immobilienmarkt, Verteidigung uvm.

Ich frage mich, was ist in den letzten 15 Jahren passiert? In dem fall sind seit Jahren Defizite laut und deutlich angesprochen worden. Gehandelt hat niemand. 

Im Fall der Handwerksbetriebe wurde eine Erhebung gemacht, ich glaube mittlerweile 2 Jahre alt. 

Ergebnis in den nächsten 10 Jahren verschwinden weitere 30 Prozent der Betriebe ohne Nachfolger, 92,5% der potenziellen Nachfolger gaben zu Hohe Abgabenlast und Bürokratie an, warum sie die Betriebe nicht übernehmen würden…

sosprach
Lufthansa

Reklame für das Unternehmen  Fähigkeit, mangelnde Planung  und Weitsicht mangelhaft.

 

Pax Domino
Spohr und sein ganzes

Management stellt sich ein Armutszeugnis aus. Arme Aktionäre die wahrscheinlich weitere 2 Jahre auf ihre Dividende von dieser Absturzaktie verzichten müssen.

Adeo60

Die Defizite rühren auch aus gesellschaftlichen Entwicklungen, die wir alle mit zu vertreten haben:

- Fachhandwerkermangel:  Der Ausbildungssektor leidet, weil die Kinder doch bitteschön das Abitur ablegen und sich nicht von ihrer Hände Arbeit ernähren sollen

- Pflege: Mit z.T. schwerer körperlichen Arbeit verbunden, zusätzlich schlecht bezahlt

- Medizin: in Deutschland (noch) vergleichsweise gut

- Bildungssektor: Infaltion der 1-er Noten in Berlin wie überhaupt das Bildungsgefälle in den Bundesländern sorgt zu Recht für Unmut. Auch hier aber ist eine der Ursachen die Fokussierung auf das Abitur und das Studium, anstelle einer Ausbildung.

- Energie: Wollten wir nicht alle möglichst billige Energie? Was wäre wohl geschehen, wenn die damalige Bundesregierung den preiswerten Bezug von RUS gekappt hätte...?

-Verteidigung: In Zeiten der Entspannungspolitik mehr Geld für die Bundeswehr? Der Aufschrei wäre groß gewesen.

- Immobilienmarkt: Das Spekulantentum ist in der Tat eine Schande. 

thomas 54
@16:27 Uhr von Googol

In dem einstigen Vorzeigenation BRD sind beinah in allen Bereichen Defizite und Versäumnisse erkennbar. Fachhandwerker, Pflege, Medizin, Bildungssektor, Energie, Immobilienmarkt, Verteidigung uvm.

Ich frage mich, was ist in den letzten 15 Jahren passiert? In dem fall sind seit Jahren Defizite laut und deutlich angesprochen worden. Gehandelt hat niemand. 

Ich kann Ihnen sagen, was passiert ist: 

Die sogenannte westliche Welt ist ein Auslaufmodell. 

Ich empfehle die gestrige   Sendung von Markus Lanz mit Richard David Precht 

91541matthias
Unsere Bevölkerung..

ist in den letzten Jahrzehnten sehr verwöhnt worden!

Alles immer billiger, ja nicht zuviel ausgeben, Reisen ohne Ende..

Als Jahrgang 1962 hab ich erlebt, dass wir immer in D Urlaub gemacht haben. Fernreisen waren was für Reiche..in unserer Stadt eine Familie, die im Winter nach Marokko flog. Der Rest machte im Land Urlaub.

Uns hat nichts gefehlt..

Zufriedener Optimist
@15:56 Uhr von schaunwamal

Die man im grossen Umfang entlassen hat?

Trotz staatshilfen.

Es sollte doch möglich sein durch gute Angebote einige wieder zurück zu holen.

Da war was von Angebot und Nachfrage, aber das gilt glaub ich nicht.mehr,

man bestimmt selbst was Angebot und Nachfrage ist,zur Not streichtan Flüge.

 

Glauben Sie ernsthaft, das Menschen, die sich wegen Corona einen anderen Job suchen mussten - z.B. in der Gastronomie- 2 Jahre ohne Einkommen auskamen? Die haben jetzt andere Jobs…

Die Lufthansa hat übrigens Ihre Staatshilfen zurück gezahlt!

fathaland slim
@16:15 Uhr von Wupeifu

Personalmangel?

wohl kaum.

Das "Problem" lässt sich durch Gehalt sicherlich in den Griff bekommen.

Man sollte nicht Flüge streichen, sondern den Ticketverkauf bis auf weiteres einstellen.

 

Keine Tickets mehr verkaufen, aber höhere Gehälter zahlen?

 

Von was?

Anita L.
@16:09 Uhr von Alphaworld1

Wie können die Airlines eigentlich noch gewinnbringend arbeiten, wenn sie mittlerweile tausende Flüge ausfallen lassen können?

Wissen wir, ob sie das überhaupt tun?

...obwohl so viele ehemalige junge und jüngste Fluggäste in der Trendfolge sich von plötzlicher Umweltverantwortung angefallen sehen zu müssen sich nun verpflichtet sehen müssen und sich dafür nicht mehr, wie bisher sich teils mehrmals pro Jahr in den dereinst üblichen weltweiten Ferientreffs treffen wollen, um sich ihre Markenklamotten zeigen zu können, sondern dafür sich jetzt auf Freitagsdemos treffen

Die FfF-Generation dürfte im Durchschnitt zu jung sein, um bisher selbstbestimmt ihre Urlaubsziele und Reisemittel gewählt zu haben. 

und/oder sich in wichtigen Kreuzungsbereichen auf die Straße kleben müssen? 

Das ist "Die letzte Generation" und die sind wie die RAF der 68-er Bewegung, radikal, aber nicht repräsentativ. 

jfkal
Diese Nieten

Erst Milliarden Coronahilfen abgreifen und jetzt zu blöd wieder zu fliegen und dann auch noch doppelte Preise aufrufen. 

Der Staat sollte für jeden gestrichenen Flug 150.000 EUR Strafe verhängen und Startslot kündigen. Ist ja nicht so dass die Lockerungen aus heiterem Himmel kommen. 

Kann auch gut sein dass das ganze geplant ist. Anzahl Flüge halbieren , Preise verdoppeln = Gewinnmaximierung. 

Auch da wäre die Politik gefragt. Interessiert aber wohl keinen da sie ja nicht betroffen sind . Wir verkommen zur Bananenrepublik.

Anita L.
@16:27 Uhr von Googol

In dem einstigen Vorzeigenation BRD sind beinah in allen Bereichen Defizite und Versäumnisse erkennbar. Fachhandwerker, Pflege, Medizin, Bildungssektor, Energie, Immobilienmarkt, Verteidigung uvm.

Ich frage mich, was ist in den letzten 15 Jahren passiert? In dem fall sind seit Jahren Defizite laut und deutlich angesprochen worden. Gehandelt hat niemand. 

Schauen Sie sich die Altersverteilung in der Bevölkerung Deutschlands an: Das ist in den letzten 15 Jahren passiert.

Zille1976
@16:51 Uhr von sosprach

Reklame für das Unternehmen  Fähigkeit, mangelnde Planung  und Weitsicht mangelhaft.

 

 

Nicht Lufthansa hat mit ihrer Panik getriebenen Politik der Lockdowns und Reiseverbote die Branche kurz vor die Insolvenz geführt.

 

Wobei: viele kleine Reisebüros haben die Coronapolitik ala Merkel, Lauterbach und Drosten tatsächlich nicht überlebt.

Dany39

Wenn innerdeutsche Flüge gestrichen werden, was ist dann mit denen, die zwar ins Ausland wollen, aber diese einen Zwischenstop z.B. in München oder Frankfurt hat, weil es keinen Direktflug gab? Gucken die dann auch in die Röhre, weil es ja u.a. ein Innerdeutscher Flug ist? 

Und wer jetzt hier über Flüge generell schimpft sollte bedenken, das viele in den Ferien auch ihre Verwandten im Ausland besuchen wollen und an Nord-und Ostsee ist auch nicht genug Platz, wenn jetzt alle nur in Deutschland Urlaub machen würden. Betrifft übrigens auch andere Gegenden in Deutschland. Zumal auch noch die Auslandstouristen dazu kommen.

jukep
@16:27 Uhr von Googol

In dem einstigen Vorzeigenation BRD sind beinah in allen Bereichen Defizite und Versäumnisse erkennbar. Fachhandwerker, Pflege, Medizin, Bildungssektor, Energie, Immobilienmarkt, Verteidigung uvm.

Ich frage mich, was ist in den letzten 15 Jahren passiert? In dem fall sind seit Jahren Defizite laut und deutlich angesprochen worden. Gehandelt hat niemand. 

Nein die Defizite sind nicht angesprochen worden. Merkel war unantastbar  das Credo war "Deutschland ging es nie besser" und es wurde alles übertüncht mit Wohlfühlfarbe. Und die jetzige Regierung reitet uns weiter ins Desaster.

 

Aber zurück zum Thema "Inlandsflüge gestrichen" das ist das Beste was der Natur passieren kann. Inlandsflüge gehören ganz verboten in einem Land das pie mal Daumen 1200 km Länge und 600 km Breite aufweist.

dr.bashir
Verwirrend

Da wird uns immer alles Mögliche erzählt. Anscheinend kann man jede Menge Leerflüge durchführen und gleichzeitig welche mit Passagieren einfach stornieren. Früher hieß es immer, jedes Flugzeug, dass nur 15 Minuten zu viel irgendwo herumsteht, ruiniert die Airline. Solche die leer herumfliegen sicherlich noch mehr. Aber man kann A380 kaufen und nach viel zu kurzer Zeit ausmustern. Und Airbus kauft die Hälfte davon wieder zurück, habe gelesen. Will die noch jemand? Ich verstehe das Geschäft nicht. Aber ich glaube auch dem rituellen Gejammer der Manager nicht mehr. 

Zum Glück fliege ich kaum noch, im Unterschied zu früher. 

Zille1976
@17:14 Uhr von jfkal

Erst Milliarden Coronahilfen abgreifen und jetzt zu blöd wieder zu fliegen und dann auch noch doppelte Preise aufrufen. 

 

Lufthansa hat alle Staatshilfen längst zurückgezahlt.

 

Nicht Lufthansa macht uns zur Bananenrepublik sondern uninformierte Wutbürger.

Juergen
Keine gute Eigenreklame der Lufthansa.

Es wäre wohl geschickter gewesen genau zu überprüfen, welche Flieger (Flugzeug und Mannschaft) zur Verfügung stehen, bevor man Flüge anbietet.

 

Auf gut Glück anbieten, dann aber nicht fliegen können, ist gefährlich. Das verzeiht der Kunde einmal, aber nach dem 2. Mal beginnt er erst mal bei der Alternative zu schauen.

Donousa
@17:22 Uhr von jukep

 

 

Aber zurück zum Thema "Inlandsflüge gestrichen" das ist das Beste was der Natur passieren kann. Inlandsflüge gehören ganz verboten in einem Land das pie mal Daumen 1200 km Länge und 600 km Breite aufweist.

Ach ja, was ist doch gleich die Alternative ? Die Deutsche Bahn. Das sind keine guten Aussichten.

Wenn wir eine funktionierende Bahn hätten, wäre es wirklich sinnvoll umzusteigen. Ist aber nicht.

nie wieder spd
@ 16:33 Uhr von wenigfahrer

War ein interessanter Artikel, vielleicht hat ihn ja jemand gelesen.

Das stand gestern im „Focus“. Und nun sucht der Chef angeblich erfolgreich Leute aus der Ukraine, Kirgistan und Usbekistan, weil deutsche Mitarbeiter nur 3 Tage in der Woche arbeiten wollen, obwohl das Gehalt „weit“ über dem Mindestlohn liegt. 

Endlich gibt es jüngere Menschen, die nicht mehr jeden Arbeitgebersch..ß mitmachen. Ich finds gut.

dr.bashir
Was ich nicht verstehe

Plant bei Airports und -lines auch jemand? Ferienbeginn ist wohl kaum überraschend. Buchungszahlen dürften den Verantwortlichen bekannt sein. Werden wohl kaum alles Last-Minute-Buchungen sein. Und selbst wenn…

Die Flughäfen vergeben Slots ohne genügend Personal zu haben, um die daraus folgenden Passagiere und Gepäck zu handeln. Und die Airlines buchen diese Slots, schreiben Verbindungen in ihren Flugplan und verkaufen Tickets dafür und stellen dann fest, dass sie kein Personal dafür haben? Oder bietet man mal Flüge an und ist dann überfordert, wenn die jemand bucht?

Demnächst hören wir noch von Hotels, die mehr Gäste angenommen haben, als sie Zimmer haben, Friseure, die Termine vergeben und dann ist niemand da, der Haare schneidet.

SGEFAN99
@16:33 Uhr von wenigfahrer

Erinnert mich zu dem Thema ein Artikel, den es diese Woche gab, ein großer Freizeitpark sucht Leute, die bis 25 Jährigen kommen mit bestimmten Vorstellungen zum Gespräch. Die wollen nicht mehr zu den Bedingungen  arbeiten wie die vorherigen Mitarbeiter.

War ein interessanter Artikel, vielleicht hat ihn ja jemand gelesen.

Ich glaub ich weiß welchen Artikel Sie meinen. Beim Focus über den Europapark nicht wahr?

 

Herrjemineh11
Fachhandwerk

Abschließend dazu: Bin selbst Fachhandwerker und habe beide Söhne nun auf der Uni, nicht nur das Gehalt ist ein Problem, man soll auch bitteschön noch bis 70 auf der Baustelle buckeln, das tue ich meinen Kindern nicht an.

Nettie
@16:57 Uhr von Adeo60

Wollten wir nicht alle möglichst billige Energie? Was wäre wohl geschehen, wenn die damalige Bundesregierung den preiswerten Bezug von RUS gekappt hätte...?

Wie "preiswert" die fossilen Energien wirklich sind, merkt man nicht nur an den Kriegen die darum geführt werden, sondern allein schon an Meldungen wie tagesschau.de/inland/gesellschaft/klimawandel-deutschland-unbewohnbar-101.html, Schlagzeile: "Klimawandel und Unwettergefahr - Manche Flächen sind nicht mehr besiedelbar". Und die beschränken sich weiß Gott nicht nur auf Deutschland. "Woanders" sind es gleich ganze Erdregionen.

Mustafa Schulz-Gülen
Es werden ja nur Flüge gestrichen

... die ohnehin nicht unbedingt notwendig sind.

Francis Ricardo
@16:57 Uhr von Adeo60

Die Defizite rühren auch aus gesellschaftlichen Entwicklungen, die wir alle mit zu vertreten haben:

- Fachhandwerkermangel:  Der Ausbildungssektor leidet, weil die Kinder doch bitteschön das Abitur ablegen und sich nicht von ihrer Hände Arbeit ernähren sollen

- Pflege: Mit z.T. schwerer körperlichen Arbeit verbunden, zusätzlich schlecht bezahlt

- Medizin: in Deutschland (noch) vergleichsweise gut

- Bildungssektor: Infaltion der 1-er Noten in Berlin wie überhaupt das Bildungsgefälle in den Bundesländern sorgt zu Recht für Unmut. Auch hier aber ist eine der Ursachen die Fokussierung auf das Abitur und das Studium, anstelle einer Ausbildung.

- Energie: Wollten wir nicht alle möglichst billige Energie? Was wäre wohl geschehen, wenn die damalige Bundesregierung den preiswerten Bezug von RUS gekappt hätte...?

-Verteidigung: In Zeiten der Entspannungspolitik mehr Geld für die Bundeswehr? Der Aufschrei wäre groß …

Volle Zustimmung, ich teile dieses Sicht 

my walden

Das ist typisch deutsch, bei corona das große jammern Milliarden vom Staat bekommen und kein Plan B für die Zeit danach. Wenn man das in allen Branchen so gemacht hätte wären wir  schon längst  da wo wir jetzt sind auch ohne das Gasgejammer. Es ist immer wieder bemerkenswert wie unsere Politiker sich dann alles schön reden wie z.b. die Lufthansa, die ist ja so wichtig für Deutschland, wo sind da die Prinzipien der Marktwirtschaft. Ich vergaß diese Gesetze werden grade an allen Ecken und kanten ausgehebelt, eine echt beschissene Zeit und ehrlich meine Kinder tun mir leid denn die müssen die Suppe auslöffeln.

Mustafa Schulz-Gülen
@ jukep

Nein die Defizite sind nicht angesprochen worden. Merkel war unantastbar  das Credo war "Deutschland ging es nie besser" und es wurde alles übertüncht mit Wohlfühlfarbe. Und die jetzige Regierung reitet uns weiter ins Desaster.

 

Im Gegenteil. Die jetzige Regierung benennt jedenfalls die Probleme klar, wie z.B. unzureichender Ausbau der regenerativen Energiequellen und die einseitige Abhängigkeit von Kriegsverbrechern.

Peter P1960
Auf dem richtigen Weg

Wenn das überwiegend Kurzstreckenflüge betrifft, ist man doch auf dem richtigen Weg. Die sollten doch sowieso möglichst reduziert werden. Man könnte das ein der Umwelt zu Gute kommendes Gesundschrumpfen nennen.

Mustafa Schulz-Gülen
@ Dany39

Wenn innerdeutsche Flüge gestrichen werden, was ist dann mit denen, die zwar ins Ausland wollen, aber diese einen Zwischenstop z.B. in München oder Frankfurt hat, weil es keinen Direktflug gab?

 

Die können den Weg zum Flughafen ja mit der Bahn zurücklegen.

Raho59
@17:14 Uhr von jfkal

Erst Milliarden Coronahilfen abgreifen und jetzt zu blöd wieder zu fliegen und dann auch noch doppelte Preise aufrufen. 

Der Staat sollte für jeden gestrichenen Flug 150.000 EUR Strafe verhängen und Startslot kündigen. Ist ja nicht so dass die Lockerungen aus heiterem Himmel kommen. 

Kann auch gut sein dass das ganze geplant ist. Anzahl Flüge halbieren , Preise verdoppeln = Gewinnmaximierung. 

Auch da wäre die Politik gefragt. Interessiert aber wohl keinen da sie ja nicht betroffen sind . Wir verkommen zur Bananenrepublik.

Wo haben Sie denn Ihre Weisheiten her?

Vector-cal.45
@16:38 Uhr von Adeo60

Ihr Gedanke lässt sich fortspinnen: Weniger  Schwestern und Ärzte auf den Intensivstationen, insbesondere zur Rettung von Corona-Infizierten, weniger Betreuer in den Pflegeeinrichtungen, insbesondere für die Opfer von long-covid...Da für Sie Corona mit all den schlimmen  Auswirkungen von Beginn an "vernachlässigbar" war, […] Ich bedauere die aktuelle Situation um LH, wohlwissend, dass sicherlich auch Managementfehler dazu geführt haben. Aber wenn eine deutsche Airline solche Probleme hat, dann schmerzt das einfach, […]

 

 

„Insbesondere zur Rettung von C-Infizierten/ für die Opfer von long-covid.“ 

 

Können Sie diese sehr gewagte Behauptung mit Zahlen belegen? Wenn Sie allen Ernstes glauben, Covid wäre immer noch ein entscheidendes Problem in den Krankenhäusern usw., dann leben Sie knallhart an der Realität vorbei.

 

Den Pflegenotstand gab/gibt es genauso ohne C. Und dieser „schmerzt“ definitiv weit mehr als teils selbst /teils durch die Politik gemachte Probleme der Airlines und Flughäfen.

 

 

Raho59
Am 13. Juli 2022 - 17:22 Uhr von jukep

//Und die jetzige Regierung reitet uns weiter ins Desaster.//

Da bin ich mal auf Ihre Interpretation dieser Aussage gespannt.

Adeo60
Schwierige Planbarkeit in Zeiten von Corona

Man muss der Lufthansa und anderen Unternehmen zugute halten, dass in Corona-Zeiten eine mittel- und langfristige Planbarkeit schwer zu realisieren ist. Stellt LH Personal ein, dann kann es voraussichtlich im Herbst, wenn nach der Prognose der Wissenschaft erneut heftig steigende Infektionszahlen drohen, erneut zu Entlassungen kommen. Und zeitlich befristete Arbeitsverhältnisse lassen sich in größerem Stil nur  aus dem Ausland (Türkei) realisieren. Ein Teufelskreis also. Unsere Wirtschaft, unser Staat, wir alle brauchen Verlässlichkeit. Wenn jeder von uns die Schutzmaßnahmen konsequent beherzigen würde, um sich selbst aber auch seine Mitbürger zu schützen, wäre der Grundstein für diese Verlässlichkeit gelegt.

schönerkommentieren
Spohr ist kurz vorm Abgang

Der LH CEO spohr ist wie die letzten Flurfunkgerüchte so lauten kurz davor geschasst zu werden.

Es gab am Montag eine kurz anberaumte Sitzung der höchsten Führngsgremien. Spohr musste vor kurzem kleinlaut einräumen sich beim massiven Personalabbau während der Coronapandemie verkalkuliert zu haben.

On top wurde dem Management kurzerhand untersagt Dienstreisen mit der eigenen Airline auszuführen. Alles, um in der Businessklasse ein paar Sitze freizumachen für die Kunden. Letztlich, um so nicht noch weitere Flüge canceln zu müssen.

In Sachen Flugstreichungen wird  neuerdings von Woche zu Woche entschieden, wie viele Flüge die LH in den darauffolgenden sieben Tagen streichen wird

Mal sehen wie hoch Spohrs Abfindung trotzdem noch sein wird ...

Account gelöscht
Lufthansa streicht Flüge

Nun Inlandsflüge haben sich kaum gelohnt. Flugzeuge mit oftmals nur 10 Reisenden sind ein Minusgeschäft. 

Man fährt mit dem ICE das ist heutzutage schick und gut für die Umwelt. 

Das auch Personal fehlt ist ganz normal, das  Bordpersonal hat sich anderweitig orientiert. Das fliegende Personal ist zum Teil in den Ruhestand gegangen, mein Schwager mit 58 Jahren hat zum Schluss eine 747 geflogen.  Dem Copiloten, sagte er fehlen noch viele Flugstunden. 

Übrigens hat Lufthansa ihre staatliche Unterstützung längst zurückgezahlt.

Kein Einstein
@16:38 Uhr von Adeo60

Ihr Gedanke lässt sich fortspinnen: Weniger  Schwestern und Ärzte auf den Intensivstationen, insbesondere zur Rettung von Corona-Infizierten, weniger Betreuer in den Pflegeeinrichtungen, insbesondere für die Opfer von long-covid...Da für Sie Corona mit all den schlimmen  Auswirkungen von Beginn an "vernachlässigbar" war, wundert es mich nicht, dass Sie nun mit eine gehörigen Spur Zynismus die Probleme der Lufthansa beiseite schieben. Ich bedauere die aktuelle Situation um LH, wohlwissend, dass sicherlich auch Managementfehler dazu geführt haben. Aber wenn eine deutsche Airline solche Probleme hat, dann schmerzt das einfach, schließlich geht es ja auch um Arbeitsplätze,

 

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Wenn eine deutsche Airline Probleme hat schmerzt Sie das. Wenn deutsche Arbeiter zu Hungerlöhnen arbeiten sollen, das schmerzt Sie nicht?

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Sehr interessante Sichtweise!

Kaneel
Komplizierter Bahnticketkauf für Auslandsreisen

So ganz leicht scheint es nicht unbedingt und immer zu sein, wenn man mit der Bahn ins europäische Ausland reisen möchte. Zumindest dann nicht, wenn es nach Kroation gehen soll, da nur das ensprechende Bahnunternehmen die Tickets für die jeweiligen Zugfahrten verkauft. Das Buchen ist also extrem umständlich, ein Tag kann für den Klimaschutz dabei schon mal drauf gehen. Als Belohnung kosteten die drei Fahrkarten im unten verlinkten Beispiel das Gleiche wie ein Flugticket - um die 90 bis 100 Euro. Alternativ wäre noch ein Interrailticket für um die 240 Euro möglich gewesen.

https://www.ardmediathek.de/video/extra-3/ticket-wirrwarr-bei-bahnreise…

joerch
@17:14 Uhr von jfkal

Erst Milliarden Coronahilfen abgreifen und jetzt zu blöd wieder zu fliegen und dann auch noch doppelte Preise aufrufen. 

Der Staat sollte für jeden gestrichenen Flug 150.000 EUR Strafe verhängen und Startslot kündigen. Ist ja nicht so dass die Lockerungen aus heiterem Himmel kommen. 

Kann auch gut sein dass das ganze geplant ist. Anzahl Flüge halbieren , Preise verdoppeln = Gewinnmaximierung. 

Auch da wäre die Politik gefragt. Interessiert aber wohl keinen da sie ja nicht betroffen sind . Wir verkommen zur Bananenrepublik.

Das wäre ein Thema für das Wirtschaftsministerium. Da wird aber nichts passieren denn, jeder gestrichene Flug löst "Freude" in deren Büros aus. 

Adeo60
Verlust an Personal schwer zu kompensieren

Ich hätte auch erwartet, dass die LH nach  der zwischenzeitlichen Beruhigung in Sachen Corona, wieder durchstarten würde. Aber der Verlust an Personal war offensichtlich nicht so schnell zu kompensieren. Und niemand weiß, ob dieses Personal dann im Herbst, wenn die nächste Corona anrollen sollte, weiterhin benötigt wird. Ich kann verstehen, dass sich ein Unternehmen wie die LH vor diesem Hintergrund schwer tut. Auch schätze ich, dass das hohe Preissegment der Flugreisen auf Dauer - gerade mit Blick auf die Entwicklung der Inflation - nur noch wenig Nachfrage findet. Inlandsflüge sollten deutlich reduziert werden - zum einen als klimapolitischen Erwägungen, zum anderen, weil die Deutsche Bahn eine gute Alternatuive darstellt.

Bruno14

Schon verrückt, dass nicht die pure Vernunft sondern erst der Personalmangel am Gepäckband dazu führt, vom ökologischen Irrsinn der Kurzflüge stärker Abstand zu nehmen. Sei's drum: Ich hoffe, dass im Bereich v.a. der Inlandsflüge weiter gestrichen wird.

weingasi1
@15:54 Uhr von Bender Rodriguez

Endlich kann man wieder,  ohne schlechtes Gewissen, auf Balkonien Urlauben.

_

Es handelt sich hauptsächlich um innerdeutsche und ins nahe Ausland führende Flüge. Die, die in die Ferienregionen fliegen, werden durchgeführt. Könnte man wissen, wenn man erst den Bericht gelesen und dann erst kommentiert hätte. Wer aus welchen Gründen auch immer, im Urlaub zu Hause bleibt, konnte das immer schon machen. Ich hasse es allerdings, wenn wildfremde Menschen sich anmassen, zu entscheiden oder zu beurteilen, was andere machen sollten. Ich werde jedenfalls nicht auf "Balkonien" bleiben. Ihnen kann es doch nur recht sein, Sie halten doch eh nichts von Reisen.

 

Adeo60
@Kein Einstein, 17:59

Bleiben Sie doch bitte sachlich. Das Durchschnittseinkommen der Deutschen beträgt 49.200,- EUR brutto 4.100,- EUR brutto/Mo. bei einer Vollzeitstelle). Sind das Ihrer Meinung nach "Hungerlöhne"...? Also bitte nicht verallgemeinern, zumal es in Deutschland starke Gewerkschaften und - da werden Sie mir sicherlich zustimmen - kaum Streiks gibt.Richtig ist aber, dass es Branchen- aber auch nach  Geschtelcht bezogen gravierende Unterschiede gibt. Die Spannweite geht von 89.900,- EUR bei Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, über 58.590,- EUR im Bereich Erziehung/Unterricht, 53.080,- für Gesundheits- und Sozialwesen bis zu den Niedriglöhnen im Gastgewerbe mit 26.800,- EUR (nachzulesen im Handelsblatt vom 12.05. d.J.) Wenn Sie einmal die Löhne im Gastgewerbe ausklammern, kann man im Durchschnitt schwerlich von "Hungerlöhnen" sprechen, finden Sie nicht. Ein Problem sind da schon die z.T. extrem hohen Mieten, die Sie aber kaum der Politik anlasten können.

weingasi1
Am 13. Juli 2022 - 17:30 Uhr von Juergen

Am 13. Juli 2022 - 17:30 Uhr von Juergen

Keine gute Eigenreklame der Lufthansa.

Es wäre wohl geschickter gewesen genau zu überprüfen, welche Flieger (Flugzeug und Mannschaft) zur Verfügung stehen, bevor man Flüge anbietet.

__

Die Lufthansa bietet Linienflüge nach einem festen Flugplan, der 2x jährl. erscheint, an. Wie die Fahrpläne der Bahn. Das heisst, normalerweise finden die Verbindungen hier wie dort statt, selbst wenn sie nur von wenigen Personen genutzt werden. Ein ganz anderes Geschäft also, als die Charterflüge in die Urlaubsorte.

 

 

werner1955
2000 Flüge.

Danke.

Etwas besseres kann LH nicht für die Umwelt tun.

Adeo60
@Vector-cal.45, 17:46

Sie verfolgen doch sicherlich auch die Aussagen von Ärzten und Pflegepersonal auf den Intensivstationen. Deren Problem sind (noch) nicht die eingelieferten Corona-Patienten, sondern der Coroan bedingte Ausfall von Kolleginnen und Kollegen. Und Sie haben Recht: Natürlich ist dieses Problem auch bedingt durch politische Fehler, aber eben nicht nur. Wir alle können dazu beitragen, dass die Personalengpässe, insbesondere im Gesundheitswesen steuerbar bleiben. Wir sollten nur Impfungen vornehmen und den Maskenschutz beachten. Ich finde beides ist zumutbar. Die LH hat eine besondere Stellung.und ca. 107.000 Arbeitsplätze. Seit 2019 wurden ca. 30.000 abgebaut. Und niemand weiß, wie die weitere Corona-Entwicklung verläuft. Personal, das jetzt eingestellt wird, könnte im Herbst wieder zu entlassen sein. Aber befristet will kaum einer arbeiten. Wir machen es uns zu einfach, wen wir die Probleme der Wirtschaft einfach ausblenden, auch wenn LH sicherlich manches falsch gemacht hat.

schabernack
@17:08 Uhr von 91541matthias

 

Als Jahrgang 1962 hab ich erlebt, dass wir immer in D Urlaub gemacht haben. Fernreisen waren was für Reiche..in unserer Stadt eine Familie, die im Winter nach Marokko flog. Der Rest machte im Land Urlaub.

Uns hat nichts gefehlt..

 

Mir als Jahrgang 1965 auch nicht, und meine Eltern hatten auch kein Auto, weil beide keinen Führerschein hatten. Sind wir (wenn) immer mit der Bahn in Urlaub gefahren. Meistens nach Bayern, und in München gab es eine Tante.

 

Geflogen bin ich das erste Mal 1983. Nach Malle, eine Woche. Bezahlt vom Fußballverein als Belohnung für den Aufstieg. Flugerlebnis war gut, alles andere eher weniiger.

 

Mitte der 1980-er waren wir häufig auf Las Islas Canarias.

1991 dann erstmals nach außerhalb von Europa in Costa Rica.

 

Meinen beiden Nichten (9 / 12 Jahre alt) sage ich heute, ihr müsst erst 18 Jahre alt werden, bis ihr das erste Mal innerhalb von Europa fliegen dürft, und 26, bis zum  ersten Mal nach woanders hin als nach Europa.

 

Hat mir früher auch nicht geschadet.

Account gelöscht
@15:54 Uhr von Bender Rodriguez

Was FFF und Bund nicht geschafft haben, macht jetzt corona:

Durch Steuerbefreiung zu billiges  Fliegen,  zu unterbinden. 

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Is doch prima für alle Beteiligten.   Jetzt müssen die Menschen endlich nicht mehr fliegen, aus Angst, der Nachbar könnte einen 'spannenderen' Urlaub gemacht haben. 

Endlich kann man wieder,  ohne schlechtes Gewissen, auf Balkonien Urlauben.

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Das können Sie doch schon immer.Ich hatte nie ein schlechtes Gewissen dabei.Und was mein Nachbar im Urlaub macht ist mir Schnurz Pipe.

 

NieWiederAfd

Dass Kurzflüge vor allem bei den Inlandsflügen gestrichen werden, kann man klimapolitisch nur begrüßen. Spannend ist, wohin der neue Haupt-/Großaktionär und Milliardär Kühne den Konzern verändern will: Dass bei jemandem, der auch 30% an Hapag-Lloyd hält, ökologische Kriterien eine große Rolle spielen, ist eher nicht zu erwarten. Eher schon eine Konzernspaltung, bei der er die Frachtsparte Cargo als lukrativ im Auge hat. Allein für seine 30%-Anteile an Hapag-Lloyd steht ihm 2022 eine Dividende von 1,6 Milliarden Euro ins Haus. Allein damit sind die 15,1 % Beteiligung bei der Lufthansa gut finanziert. Portokasse sozusagen.

 

gez. NieWiederInlandsflug-NieWiederAfd

DeHahn
Doppelte Kehrtwende = alter Kurs

Bei der ersten Corona-Welle mit Lockdown hat man uns erzählt, dass das eine gute Gelegenheit sei, neu über die Umweltbelastung und freiwilligen Verzicht nachzudenken. Und nun geht das Gejammer über fehlenden Umsatz und abgeschwächtes Wachstum wieder los, als sei nichts gewesen.

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Ja, ihr "lieben" Politiker, wir haben es kapiert: ohne Wachstum wachsen die Vermögen der Reichen nicht hinreichend, wennschon die Anpassung unserer Lohntarife immer eine drohende Rezession und Arbeitsplatzverluste heraufbeschwört

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Die tibetanische Gebetsmühle hat doch was magisches an sich und sich tief in unsere Gehirne gebohrt, zumal ihr eure Schallplatte ständig wieder neu auflegt! Also gebt doch der Lufthansa paar Milliarden, damit die fehlenden 2.000 Flüge wieder zustande kommen können! Hängen ja "Arbeitsplätze" und paar Aufsichtsratsposten für Politiker dran!

Alphaworld1

Wenn ich den total mit weißen Kondensstreifen überzogenen Himmel über unserer Gegend sehe und dann hier lese, dass da alleine von Lufthansa 2000 weitere Flüge dazu kämen, regt sich mehr als Unbehagen über das was der Abgasausstoß in diesen Höhen, die immer wieder vorkommenden Cherosin- undSpritablassungen über unseren Wäldern gar nicht erwähnt, für unsere Umwelt- und Klimaentwicklung bedeutet und mit welchen unverhältnismäßigen Mitteln dann gegen die Auswirkungen unseres Autoverkehrs da angegangen wird. 

vriegel
@19:50 Uhr werner1955 - andere Fluglinien

Danke.

Etwas besseres kann LH nicht für die Umwelt tun.

 

Ziemlich naiv. 

 

Die meisten Menschen werden trotzdem fliegen. Dann eben mit anderen Gesellschaften. 

 

Lediglich innerhalb Deutschlands - meistens Zubringer - kann man ersatzweise auch mal den Zug nehmen. Sofern der fährt. 

 

In Stuttgart ist das bis auf weiteres auch Glücksache…

 

Von aussen betrachtet läuft derzeit in Deutschland schon verdammt viel schief. 

 

Es wäre aber falsch all das der aktuellen Regierung in die Schuhe zu schieben. Die vorherigen sind da genauso, wenn nicht sogar weit mehr schuld daran. 

 

Wobei da die SPD auch die meiste Zeit mit dabei war…

 

Anna-Elisabeth
@19:47 Uhr von Adeo60

 Das Durchschnittseinkommen der Deutschen beträgt 49.200,- EUR brutto 4.100,- EUR brutto/Mo. bei einer Vollzeitstelle). Sind das Ihrer Meinung nach "Hungerlöhne"...? ...

'Kollege' Einstein liegt gar nicht so falsch. Immerhin sind in diesem ach so reichen Land mehr als 20% in prekären Verhältnissen beschäftigt. Da ist es eher unfair, mit Durschnittslöhnen zu argumentieren. Besonders im Pflegebreich ist das falsch. Allein in den verschieden Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Pflege wird oft nicht nach Tarif bezahlt. Fahrzeiten werden nicht als Arbeitszeit angerechnet, Überstunden nicht bezahlt usw. usf.. 

Die Politik kann nichts dafür? Doch, kann sie. Es ist nämlich eine Systemfrage.

Und zu den Reinigungskräften: Wer zu oft oder zu lange krank ist, wird gefeuert. So kommt es, dass dieses Kräfte auch mit Corona-Symtomen zur Arbeit (im Krankenhaus) gehen. Der Platz für viele weitere Beispiele reicht hier leider nicht. Im Handelsblatt werden Sie die natürlich nicht finden.

schabernack
@15:54 Uhr von Bender Rodriguez

 

Endlich kann man wieder,  ohne schlechtes Gewissen, auf Balkonien Urlauben.

 

Konnte man schon immer so, und wer im Urlaub im Garten mit dem Zwerg wohnen wollte, konnte das auch ohne schlechtes Gewissen tun.

Genau so wie in Urlaub fliegen.