Kommentare - Der Energieriese Uniper im Porträt

Kommentare

Tja, gerade vom Gasversorger

die Vorauszahlungserhöhung bekommen. Erhöhung 36%. Wohlgemerkt es ist nicht die Endabrechnung mit tatsächlichem Verbrauch. Wenn das nicht weitergeben ist, muss ich wohl mit Heizkosten in Höhe von 4000€ für meine Wohnung rechnen? Da heize ich besser nur auf 16Grad. Uniper hat also schon 2020 Verlust gehabt. Aufgrund von Abschreibungen, hat investiert, ist von Finnland bereits mit Kapital und Garantien gestützt worden, mehr nicht drin? Nun ja, wenn man vorher nicht richtig wirtschaftet und auf Kante näht...Mir scheint da weit mehr zu stinken als nur das im Einkauf teurer werdende Gas. 

@21:04 Uhr von Zufriedener Optimist

profitieren, mal sehen wann die Russen das merken und etwas gegen den Mafia-Boss Putin unternehmen.

Irgendwann merken es die Russen und jagen ihn zum Teufel…

"Irgendwann" ist ein sehr dehnbarer Begriff.

So, wie Wladimir Kaminer den Gemütszustand seiner Landsleute beschreibt, wird der Teufel noch lange auf Putin warten müssen.

 

@ Kein Einstein

Wegen dieser Erklärung und der Forderung an Kanada sollten sofort alle Waffen- und "Geldlieferungen" eingestellt werden

 

Damit Putin mit seinem Trupp aus Kriegsverbrechern ungestört die ganze Ukraine zerstören kann?

Das würde manchem hier so passen.

@15:44 Uhr von Klausewitz

Ohne russisches Gas gibt es auch keinen Gashandel

Am russischen Gas klebt jede Menge Blut. 

@21:38 Uhr von FCK PTN

Nur schön wäre es, wenn zu gegebener Zeit auch ärmere Bevölkerungsschichten  die durch die steigenden Energiepreise gebeutelt werden, auf einen Schutzschirm hoffen können. 

 

Ja, wäre schön. Und wir machen's, weil wir eine solidarische Gesellschaft sind.

 

Das ist aber toll. Eine solidarische Gesellschaft voll von Machern. Aber was wird denn dann konkret gemacht ? Und machen auch die etwas mit den Porsches auf Sylt ?

 

@21:23 Uhr von Peter P1960

Dann sind wir uns ja einig,

"c) Uniper wird vom Staat mit Geld versorgt" hatte sich so nach geschenkt angehört.

 

Haha ne. In diesen Zeiten hat niemand etwas zu verschenken. Das Geld will ich schon wiederhaben :D

@16:22 Uhr von FCK PTN

Es gab da mal einen deutschen Außenminister, als ein vorausschauender US Präsident Trump die Abhängigkeit von Rußland angeprangert hat auf einer UN Vollversammlung,der hat sich am Tisch gekugelt vor lachen.

 

Weil Putin ihm seine Wahl gesponsert hat?

Beweis? Alle Linken posaunen das,Beweise bis heute schuldig geblieben.

 

21:09 Uhr von Anna-Elisabeth

Ihr Linkservice oder die direkt von Ihnen zitierten Passagen diverser Sekundärquellen sind seit einigen Wochen sehr hilfreich.

Danke dafür.

Besser wäre, wenn Uniper und…

Besser wäre, wenn Uniper und Co. die höheren Einkaufspreise zeitnah weiterreichen könnten. Wenn Abschagszahlungen sofort erhöht werden, gibt es nicht so große Endabrechnungsüberraschungen. Im übrigen ist Gas selbst bei € 180 / MWh immer noch deutlich günstiger als elektrische Energie. 

@21:35 Uhr von Kein Einstein

Das Energie- und das Außenministerium der Ukraine äußern sich „zutiefst enttäuscht“ über die Entscheidung Kanadas, eine reparierte Siemens-Turbine, die für die Erdgaspipeline Nord Stream 1 verwendet wird, an Deutschland zurückzugeben. Die kanadische Regierung müsse die Entscheidung rückgängig machen, heißt es in einer auf der Homepage des Energieministeriums veröffentlichten Erklärung. Kanada würde sich sonst „den Launen Russlands“ unterwerfen.
wenn „Freunde“ dich vernichten wollen.

Wegen dieser Erklärung und der Forderung an Kanada sollten sofort alle Waffen- und "Geldlieferungen" eingestellt werden, auch die in schwarzen Köfferchen.

Bloß gut, dass unsere Außenminister, Botschafter und Diplomaten eben gerade nicht die "beleidigten Leberwürste" sind, die manche Deutsche, wenn ich die Beiträge lese, schon sehr gern sähen, selbst wenn sich auch über diese fast vor Empörung nicht wiederfanden. Ganz schön dünnhäutig.

@21:42 Uhr von Anna-Elisabeth

profitieren, mal sehen wann die Russen das merken und etwas gegen den Mafia-Boss Putin unternehmen.

Irgendwann merken es die Russen und jagen ihn zum Teufel…

"Irgendwann" ist ein sehr dehnbarer Begriff.

So, wie Wladimir Kaminer den Gemütszustand seiner Landsleute beschreibt, wird der Teufel noch lange auf Putin warten müssen.

 

Genau darum müssen diese Sanktionen bis dahin durchschlagen. Vielleicht wird es dann für diese Landsleute offensichtlicher zu begreifen 

@21:28 Uhr von Bernd Kevesligeti

Nur schön wäre es, wenn zu gegebener Zeit auch ärmere Bevölkerungsschichten  die durch die steigenden Energiepreise gebeutelt werden, auf einen Schutzschirm hoffen können. 

Der sollte dann aber schnell aufgespannt werden. Andernfalls könnte man auf die Idee kommen, man wolle auf diese Weise das Rentenproblem (oder sollte ich sagen: Arme-Rentner-Problem?) lösen. Etwaige Übersterblichkeit kann man ja getrost Corona zurechnen.

Bin wieder böse - ich weiß...

 

Die Lieferung der

Turbine dient dazu Putin mit seiner wahrscheinlichen Ausrede kein Gas liefern zu können, bloßzustellen. Im Übrigen gibt es noch eine Leitung und ich meine nicht NS2. Durch die andere kann man mehr schicken als man es tut. Und noch brauchen wir das Gas. Die Speicher sind auch voll nicht genug. Zudem wir es Europaweit betrachten müssen, was sowohl Vorteil wie Nachteil ist. Ich hoffe, dass die Industrie schon kräftig am Sparen ist und weiteres vorbereitet, damit nicht der kleine Bäcker oder Bauer aufgeben muss. Denn es wird nicht ganz reichen, wenn nur ich und einige andere hier die Heizung runterdrehen. Und wie wir von Corona div. Steuerhinterziehern wissen, gibt es immer genug Gewissenlose.

@16:40 Uhr von Sparpaket

Das Geschäftsmodell Unipers ist einfach. Kaufen umd Verkaufen.

Wenn man aber teurer einkauft als verkauft, dann funktioniert es natürlich nicht.

Gas ist jetzt ein meritorisches Gut geworden. Zu teuer, um es auf einem Markt an Otto Normalverbraucher verkaufen zu können.

Jetzt ist der Staat in der Pflicht. 

Darauf könnte ich mich mit Ihnen einigen. Der Staat selbst sollte als Käufer und damit Bereitsteller aufstellen. Der Staat kann dann einen Preis festlegen der zum Zwecke des Erhalts des Sozialen Friedens genehm und vorteilhaft erscheint (ohne Gewinnabsicht, versteht sich). 

@21:28 Uhr von FCK PTN

Denke dazu braucht man keine Glaskugel, wenn es der Industrie und der Bevölkerung ans Leder geht, bleibt vom "Wir" nichts übrig.

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Wenn wir beim Wir stark sind, wird es niemandem ans "Leder" gehen. Gegen Despoten und Kriegsverbrecher  hilft nur nach außen klare Kante und nach innen Solidarität. Kopf hoch, Blick nach vorne.

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Na deinen Optimismus hät ich gern, aber beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf.

 

@21:36 Uhr von Wolfes74

Energiekrise? Ich will kein Gas von einem Massenmörder - lieber ein bisschen einschränken - im nächsten Winter.

Also auch kein Gas aus den USA - na dann wird es wirklich langsam eng und könnt über mehrere Winter andauern.

Sie müssen verstehen, dass es Menschen gibt, die absolut nichts dagegen gehabt hätten, sofort allen Gashandel mit Russland einzustellen und statt halbgarer und rückwärts gedachter Alternativen lieber gleich den harten Weg zu gehen, auf Erneuerbare umzustellen. Mich zum Beispiel schreckte auch der Verzicht auf US-amerikanisches Gas nicht, wenngleich die Gründe unterschiedlicher nicht sein könnten. Warum Sie auf die Lieferungen aus Norwegen, Quatar oder die Niederlande verzichten hinzuweisen - und glauben Sie mir, mit ein wenig mehr oder weniger Engagement finden Sie auch in diesen Ländern "mörderische" Vergangenheiten - wissen am Ende nur Sie.

@21:49 Uhr von Halleluja

Es gab da mal einen deutschen Außenminister, als ein vorausschauender US Präsident Trump die Abhängigkeit von Rußland angeprangert hat auf einer UN Vollversammlung,der hat sich am Tisch gekugelt vor lachen.

 

Weil Putin ihm seine Wahl gesponsert hat?

Beweis? Alle Linken posaunen das,Beweise bis heute schuldig geblieben.

 

Alle Linken? Definieren Sie das mal etwas genauer. Sind es tatsächlich nur Linke? Sind es überhaupt in erster Linie Linke? Immerhin wird "den Linken" in nächsten Atemzug auch wieder zu hohe Nähe zu Moskau vorgeworfen...

@16:39 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

Wie stellen Sie sich den besseren modernen Kapitalismus vor? Wem sollen Gewinne, wem die Verluste von Unternehmen zugeführt werden? Was soll die Bundesregierung jetzt machen? Was, wenn andere Konzerne in Deutschland demnächst aus den gleichen Gründen der Bankrott droht? Für den Sozialismus haben wir derzeit jedenfalls zu wenig geeignete Geschäftsführer.

Finden Sie nicht, dass Versorgunssicherheit in staatliche Hand gehört?

Aus dem schon erwähnten SPIEGEL-Artikel:

>>...Auf Druck der Industrie, der die Strompreise zu hoch waren, und der EU, die auf freien Wettbewerb pochte, kippte die Regierung Kohl diesen Pakt (Versorgungssicherheit). Sie öffnete den Energiesektor für das Gesetz von Angebot und Nachfrage – und für das Gesetz des Stärkeren. Auch wenn es nicht geplant war, entstand durch Fusionen und Übernahmen ein Oligopol, mit RWE, E,on, Vattenfall und der EnBW, die sich das Feld aufteilten. Ohne sie ging nichts mehr, gegen sie schon gar nicht…<<

Ich finde das mehr als nur fatal.

 

 

@21:48 Uhr von Bernd Kevesligeti

Nur schön wäre es, wenn zu gegebener Zeit auch ärmere Bevölkerungsschichten  die durch die steigenden Energiepreise gebeutelt werden, auf einen Schutzschirm hoffen können. 

Ja, wäre schön. Und wir machen's, weil wir eine solidarische Gesellschaft sind.

Das ist aber toll. Eine solidarische Gesellschaft voll von Machern. Aber was wird denn dann konkret gemacht ? Und machen auch die etwas mit den Porsches auf Sylt ?

Nein, aber vielleicht etwas mit den vielen Hängemattenfaulenzern.... Wie wäre es einfach mal mit etwas weniger Randpopulismus? Wie viele Porsches gibt es denn auf Sylt? Und wie viele, die es sich in den sozialen Netzen bequem eingerichtet haben? Und wie hoch ist beider Anteil am bescheidenen "Rest" der Gesellschaft? 

 

@21:51 Uhr von Raho59

profitieren, mal sehen wann die Russen das merken und etwas gegen den Mafia-Boss Putin unternehmen.

Irgendwann merken es die Russen und jagen ihn zum Teufel…

"Irgendwann" ist ein sehr dehnbarer Begriff.

So, wie Wladimir Kaminer den Gemütszustand seiner Landsleute beschreibt, wird der Teufel noch lange auf Putin warten müssen.

 

Genau darum müssen diese Sanktionen bis dahin durchschlagen. Vielleicht wird es dann für diese Landsleute offensichtlicher zu begreifen 

Die Russen sind außerordentlich leidensfähig. Sicher auch nicht allzu viel Gutes gewöhnt. Das unterscheidet sie am deutlichsten von uns.

Und solange die der Propaganda-Leier: "Der Westen ist schuld" Glauben schenken, wird das nur den Hass auf den Westen nähren. Keine gute Zukunftsperspektive. Aber auch hier habe ich keine Ahnung, was man tun könnte, um dauerhaft den Frieden in Europa zu sichern.

 

@17:08 Uhr von FCK PTN

Lebensnotwendige Turbine

 

Russland exportiert megamäßig Gas und macht auf dicke Hose. Aber kann nicht mal so eine läppische Turbine warten, geschweige denn bauen? Wie arm.

Mal eine Anmerkung!

Ich habe Anfang der 1990er in der Ukraine gearbeitet. Da haben wir unter anderem die Verdichterstation in Tscherkassy restauriert. Der Unterschied zu heute? Keiner!Nur der Westen hatte auf Grund seiner Patente!!!das Zugriffsrecht auf die Verdichter.Damals Öl.

Ich war damals in Dolinskaja ca.90km von Kriwoi Rog entfernt.Und dieser Krieg treibt mich um zumal ich noch Verbindungen habe.Aber die Realität ist die 2. Seite der Medaille.

Globalisierung heißt doch auch Teilung?Oder?

Deutschland befasst sich auch nicht mit Kokusnußzucht! Wie arm.

 

  Der Westen hat sich selbst…

 

Der Westen hat sich selbst kaputt-sanktioniert und isoliert. Blühende Landschaften machen sich breit, die Wirtschaft hat abgewirtschaftet mit überteuertem dreckigen Frackinggas aus noch unsichereren Lieferverträgen. Deutschland ein Wintermärchen. Wie gewählt, so geliefert.

Sollte der Westen den Krieg in der Ukraine nicht zu seinem Gunsten entscheiden, wird der Abschied vom Dollar als Leitwährung und der USA als Hegemonialmacht schnell eintreten. Diese Implosion dürfte große Kollateralschäden erzeugen.

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@22:04 Uhr von Anna-Elisabeth

 

Finden Sie nicht, dass Versorgunssicherheit in staatliche Hand gehört?

Aus dem schon erwähnten SPIEGEL-Artikel:

>>...Auf Druck der Industrie, der die Strompreise zu hoch waren, und der EU, die auf freien Wettbewerb pochte, kippte die Regierung Kohl diesen Pakt (Versorgungssicherheit). Sie öffnete den Energiesektor für das Gesetz von Angebot und Nachfrage – und für das Gesetz des Stärkeren. Auch wenn es nicht geplant war, entstand durch Fusionen und Übernahmen ein Oligopol, mit RWE, E,on, Vattenfall und der EnBW, die sich das Feld aufteilten. Ohne sie ging nichts mehr, gegen sie schon gar nicht…<<

Ich finde das mehr als nur fatal.

 

 

Gehört zur Wahrheit aber nicht auch, dass sich niemand der Gaskunden über die "niedrigen" Gaspreise beschwert hat. Waren es nicht nur die "Spinner" , die die Erneuerbaren schneller vorantreiben wollten?

Wer nicht?

Wer ist denn derzeit wegen der steigenden Energiepreise nicht in Schieflage geraten?

 

Und viele haben noch nicht einmal die Einbußen der Corona-Jahre durch die Einschränkungen finanziell ausgleichen können.  Gashändler haben da nicht gelitten.

@22:08 Uhr von Anita L.

Nur schön wäre es, wenn zu gegebener Zeit auch ärmere Bevölkerungsschichten  die durch die steigenden Energiepreise gebeutelt werden, auf einen Schutzschirm hoffen können. 

Ja, wäre schön. Und wir machen's, weil wir eine solidarische Gesellschaft sind.

Das ist aber toll. Eine solidarische Gesellschaft voll von Machern. Aber was wird denn dann konkret gemacht ? Und machen auch die etwas mit den Porsches auf Sylt ?

Nein, aber vielleicht etwas mit den vielen Hängemattenfaulenzern.... Wie wäre es einfach mal mit etwas weniger Randpopulismus? Wie viele Porsches gibt es denn auf Sylt? Und wie viele, die es sich in den sozialen Netzen bequem eingerichtet haben? Und wie hoch ist beider Anteil am bescheidenen "Rest" der Gesellschaft? 

 

Es fehlt noch die spätrömische Dekadenz. Und wo zeigt sie sich mehr als in den Porsches auf Sylt ? Die sich sehr bequem eingerichtet haben. Oder in den Vorstandsgehältern (bei BAYER 85 mal höher als der Lohn der Tarifbeschäftigten).

 

 

@22:13 Uhr von Anna-Elisabeth

 

 

Genau darum müssen diese Sanktionen bis dahin durchschlagen. Vielleicht wird es dann für diese Landsleute offensichtlicher zu begreifen 

Die Russen sind außerordentlich leidensfähig. Sicher auch nicht allzu viel Gutes gewöhnt. Das unterscheidet sie am deutlichsten von uns.

Und solange die der Propaganda-Leier: "Der Westen ist schuld" Glauben schenken, wird das nur den Hass auf den Westen nähren. Keine gute Zukunftsperspektive. Aber auch hier habe ich keine Ahnung, was man tun könnte, um dauerhaft den Frieden in Europa zu sichern.

 

Habe ich leider auch nicht. Ich denke eher an die aufgeklärten Russen in den Metropolen. Wenn ich allerdings hier einige seiner Freunde lese habe ich Bedenken ob wir ihre grauen Zellen erreichen.

Der

Firmenname Unipers ist aus einer Kombination der englischen Wörter „Unique“ und „Performance“ entstanden. Das war nicht nur sehr großkotzig, sondern offenbar auch gelogen. Jetzt muss sich Uniper vom deutschen Staat retten lassen. Auch eine Art „Performance“, nämlich die der deutschen Steuerzahler, die (wieder ein mal) eine Firma aus dem Feuer reißen müssen, die vorher schön brav ihre Gewinne privatisiert hatte.

@22:14 Uhr von nachbarslumpi

 

Der Westen hat sich selbst kaputt-sanktioniert und isoliert. Blühende Landschaften machen sich breit, die Wirtschaft hat abgewirtschaftet mit überteuertem dreckigen Frackinggas aus noch unsichereren Lieferverträgen. Deutschland ein Wintermärchen. Wie gewählt, so geliefert.

Sollte der Westen den Krieg in der Ukraine nicht zu seinem Gunsten entscheiden, wird der Abschied vom Dollar als Leitwährung und der USA als Hegemonialmacht schnell eintreten. Diese Implosion dürfte große Kollateralschäden erzeugen.

Angst fressen Seele auf. Mit dem Teufel macht man keine Geschäfte und in dem Fall ist dieser Herr P. aus M.....

.

Aber werden Sie nicht verstehen wollen

@22:14 Uhr von nachbarslumpi

 

Der Westen hat sich selbst kaputt-sanktioniert und isoliert. Blühende Landschaften machen sich breit, die Wirtschaft hat abgewirtschaftet mit überteuertem dreckigen Frackinggas aus noch unsichereren Lieferverträgen. Deutschland ein Wintermärchen. Wie gewählt, so geliefert.

Sollte der Westen den Krieg in der Ukraine nicht zu seinem Gunsten entscheiden, wird der Abschied vom Dollar als Leitwährung und der USA als Hegemonialmacht schnell eintreten. Diese Implosion dürfte große Kollateralschäden erzeugen.

 

 

Das mit der Ablösung des Dollars als Leitwährung wird nicht so schnell kommen. Aber es wird kommen, daran wird gearbeitet. Sollten die BRICS-Länder und andere Staatenzusammenschlüsse in Zukunft mehr Wirtschafts-und Handelstätigkeit entfalten und ihre Währungen in einem Korb zusammenführen, so könnte daß zu einer entsprechenden Entwicklung führen. Eine neue Reservewährung würde sich gestützt auf etliche Länder herausbilden....

 

@21:50 Uhr von Zeitlos-Geistlos

Ihr Linkservice oder die direkt von Ihnen zitierten Passagen diverser Sekundärquellen sind seit einigen Wochen sehr hilfreich.

Danke dafür.

Ich danke für diesen netten Kommentar. Das Abtippen aus Zeitschriften ist in der Tat mühselig. Das läuft dann etwa so: Dazu hab' ich doch was gelesen. Wo war denn das nur. So kommt es, dass mein Schreibtisch meistens einem Wühltisch gleicht.

 

@22:16 Uhr von Bernd Kevesligeti

Ja, wäre schön. Und wir machen's, weil wir eine solidarische Gesellschaft sind.

Das ist aber toll. Eine solidarische Gesellschaft voll von Machern. Aber was wird denn dann konkret gemacht ? Und machen auch die etwas mit den Porsches auf Sylt ?

Nein, aber vielleicht etwas mit den vielen Hängemattenfaulenzern.... Wie wäre es einfach mal mit etwas weniger Randpopulismus? Wie viele Porsches gibt es denn auf Sylt? Und wie viele, die es sich in den sozialen Netzen bequem eingerichtet haben? Und wie hoch ist beider Anteil am bescheidenen "Rest" der Gesellschaft? 

Es fehlt noch die spätrömische Dekadenz. Und wo zeigt sie sich mehr als in den Porsches auf Sylt ? Die sich sehr bequem eingerichtet haben. Oder in den Vorstandsgehältern (bei BAYER 85 mal höher als der Lohn der Tarifbeschäftigten).

Immer noch die Porsche auf Sylt? In Tautologie? Das ist echt langweilig. Sie haben oben schon die ach so unsolidarische Dekadenz dieser Porsche bejammert. 

@22:24 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Das mit der Ablösung des Dollars als Leitwährung wird nicht so schnell kommen. Aber es wird kommen, daran wird gearbeitet. Sollten die BRICS-Länder und andere Staatenzusammenschlüsse in Zukunft mehr Wirtschafts-und Handelstätigkeit entfalten und ihre Währungen in einem Korb zusammenführen, so könnte daß zu einer entsprechenden Entwicklung führen. Eine neue Reservewährung würde sich gestützt auf etliche Länder herausbilden....

 

Bis dahin werden wir den Erdball zerstört haben. BRICS werde ich und selbst meine Enkel nicht als " Bündnis" wirklich erleben.

@22:16 Uhr von Bernd Kevesligeti

Aber was wird denn dann konkret gemacht ? Und machen auch die etwas mit den Porsches auf Sylt ?

Autoneid lässt mich übrigens aus mehreren Gründen schmunzeln. Einer davon ist die epische Szene im Big Lebowsky, als John Goodmann den roten Flitzer zertrümmert, um "ein Exempel an den Reichen zu statuieren", um danach feststellen zu müssen, dass der "reiche" Besitzer ein Arbeiter war, der sich den Wagen lange zusammengespart hat. 

Wenn Sie übrigens heiß auf das Vorstandsgehalt von Bayer sind, werden Sie einer - mit allen Konsequenzen, die dieser Posten mit sich bringt. Es gibt auch Menschen, die behaupten, Lehrer wären überbezahlt, Polizisten dürften sich zu viel erlauben und überhaupt würde ja nur der arme Tarifarbeiter wirklich arbeiten. Klischees sind so schön. Einfach. Verständlich. Und man kann alte Verantwortung an den anderen abgeben. Ist es nicht herrlich?

 

@22:26 Uhr von Anita L.

 weniger Randpopulismus? Wie viele Porsches gibt es denn auf Sylt? Und wie viele, die es sich in den sozialen Netzen bequem eingerichtet haben? Und wie hoch ist beider Anteil am bescheidenen "Rest" der Gesellschaft? 

Es fehlt noch die spätrömische Dekadenz. Und wo zeigt sie sich mehr als in den Porsches auf Sylt ? Die sich sehr bequem eingerichtet haben. Oder in den Vorstandsgehältern (bei BAYER 85 mal höher als der Lohn der Tarifbeschäftigten).

Immer noch die Porsche auf Sylt? In Tautologie? Das ist echt langweilig. Sie haben oben schon die ach so unsolidarische Dekadenz dieser Porsche bejammert. 

Wieso Tautologie ? Es muss ja nicht Sylt sein, es könnte ja auch die Elbchausse oder Marienburg sein. Und Sie erwähnten doch unsolidarische Hängematten. Meinten aber sicher nur ärmere Hängematten, keine goldenen.

Übrigens wird BAYER noch getoppt: Bei DHL/Post AG ist der Abstand Vorstandvergütung zu Tarifbeschäftigten bei etwa 200 zu 1.

 

@16:06 Uhr von Tino Winkler

Ohne Putin könnte das russische Volk vom Gashandel

profitieren, mal sehen wann die Russen das merken und etwas gegen den Mafia-Boss Putin unternehmen.

.

.

Sie meinen wohl ohne Habeck bräuchte kein Deutscher Angst vor einem kalten Winter zu haben?

@22:15 Uhr von Raho59

Gehört zur Wahrheit aber nicht auch, dass sich niemand der Gaskunden über die "niedrigen" Gaspreise beschwert hat. Waren es nicht nur die "Spinner" , die die Erneuerbaren schneller vorantreiben wollten?

Ja, stimmt. Auch das gehört zur Wahrheit. 

Ich kann hier nur für mich sprechen. Als ich noch berufstätig war, habe ich mich deutlich weniger um Politik gekümmert als jetzt. Für dieses Forum hätte ich auch keine Zeit gehabt. Sollte der Durchschnittsbürger sich nicht darauf verlassen dürfen, dass die Entscheidungen der Regierung auch in seinem Interesse sind, ohne dass er alles in Einzelheiten überprüft? Dass dies nicht so ist, habe ich am deutlichsten mitbekommen, als hier in Hamburg viele staatliche Krankenhäuser privatisiert wurden. Und dass man sehr sehr hilflos zusehen musste, wie alle Proteste im Wind verhallten. Diese Gefühl der Machtlosigkeit ist geblieben. Die Wut hat zugenommen. 

 

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