Kommentare - Neue NATO-Strategie stuft Russland als größte Bedrohung ein

29. Juni 2022 - 07:57 Uhr

Der NATO-Gipfel in Madrid wird von Russlands Krieg gegen die Ukraine beherrscht sein. Die Allianz muss sich eine Strategie für die kommenden Jahre geben - und wertet Moskau fortan als größte Bedrohung. Von Helga Schmidt.

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Russland war mal ein Partner

Durch Putins sinnlosen und brutalen Krieg gegen das vermeintlich schwächere Nachbarland hat sich Russland ins Abseits manöveriert. Die imperialistischen Bestrebungen des Putin-Regimes bringen Russland in direkte Gegnerschaft zum Westen. Schade. er ganz Russland ist in Geiselhaft seiner Führung.

Gefühlsduseligkeit

Russland ist seit 350 Jahren eine Bedrohung für alle Nachbarn. Es überfällt kleiner Länder und verleibt sich diese ins Imperium ein. Wenn die Völker Glück haben, bleiben kulturelle Reste erhalten, häufig werden die Völker völlig assimiliert. Oder die eroberten Landstriche werden durch Gewalt, Mord und Vertreibung entvölkert und dann Russen angesiedelt (Ost-Ukraine, St.Petersburg, Königsberg etc.).

 

Wie konnte jemand auf die Idee kommen, Russland würde wegen ein paar Jahren Inaktivität plötzlich friedfertig werden? Das ist westliche Gefühlsduseligkeit pur!

Russland bedroht die Freiheit und unsere Lebensweise

 

Putin fürchtet nicht die NATO. Er fürchtet das Beispiel der Demokratie vor seiner Tür und führt daher eine Auseinandersetzung auf allen Ebenen - wenn auch noch unterhalb der  Schwelle der militärischen Mittel - mit der NATO.

 

Die muss sich darauf einstellen.

 

NeNeue NATO-Strategie stuft Russland als größte Bedrohung ei

Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen? Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands. Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, sonst ist man ja ein Verschwörungstheoretiker. Die größte Bedrohung für die Erde ist nach wie vor die Nation, die in den letzten Jahrzehnte die meisten Kriege angezettelt hat und die deutschen Regierungspolitiker sind willfährige Handlanger, die keinen Arsch in der Hose haben.

Passt nicht

Ach, man hat 2014 die Krim verurteilt etc... und jetzt ist auf einmal alles viel viel schlimmer, immer noch mit Putin. Zeitenwende!?!

Sorry, das kauf ich dem Kriegsprofiteur Stoltenberg und seinem Clan nicht ab.

@08:06 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Russland ist seit 350 Jahren eine Bedrohung für alle Nachbarn. Es überfällt kleiner Länder und verleibt sich diese ins Imperium ein. Wenn die Völker Glück haben, bleiben kulturelle Reste erhalten, häufig werden die Völker völlig assimiliert. Oder die eroberten Landstriche werden durch Gewalt, Mord und Vertreibung entvölkert und dann Russen angesiedelt (Ost-Ukraine, St.Petersburg, Königsberg etc.).

 

Wie konnte jemand auf die Idee kommen, Russland würde wegen ein paar Jahren Inaktivität plötzlich friedfertig werden? Das ist westliche Gefühlsduseligkeit pur!

Wandel mit Handel war doch jahrelang unser Motto. Dafür haben wir preiswert Gas, Öl und andere Dinge aus Russland bezogen. 

Das fand ich, wie viele andere hier immer noch, nicht unbedingt falsch. Das dieser Herr P. aus M. Aber nun so drauf ist, dass war wohl nicht unbedingt zu erwarten. Zeit genug jetzt um entsprechend zu reagieren. 

Die Welt...

hat sich weitergedreht, um die Situation mit den Worten des letzten Revolvermannes zu beschreiben!

Ich befürchte, dass es nun ein Ende hat mit unserer langjährigen Wohlstandsblase, dass Deutschland sich nicht mehr hinter seiner Geschichte verstecken kann und Verantwortung übernehmen muss. Mit "Freikaufen" kann Deutschland sich nicht mehr herauswinden. Positiv an der "neuen Welt" ist nur, dass aus dem losen Staatenverbund der EU sich nun langsam tatsächlich eine Staaten-Union bildet, dass die "zahnlose NATO" nun ein immer stärker werdendes Verteidigungsbündnis wird. 

Ich blicke mit Sorge auf die Zukunft, wenn Länder wie Schweden und Finnland plötzlich die Notwendigkeit erkennen, sich gegenüber einem Feind schützen zu müssen. Hoffentlich erkennt Präsident Putin, dass es Grenzen gibt, die er nicht überschreiten darf/kann/soll. Zu unserer aller Sicherheit...

Ein guter Tag für die…

Ein guter Tag für die Freiheit. Die NATO ist geeint und stellt sich dem Kriegsverbrecher entgegen, Finnland und Schweden werden dazu kommen, um die Ostflanke zu schützen und G7 geht in wirtschaftliche Konfrontation mit China, RUS ist ja diesbezüglich eh ein Zwerg, wenn wir uns von den fossilen Energieträgern befreien. Ein Tag der Hoffnung macht.

Das Zugeständnis an die Türkei ist klein, gilt die PKK doch sowieso schon als Terrororganisation.

Daran kann man sehen, auf welch schwachen Beinen Erdogans Widerstand fußte. 

Die Wirkung für die NATO dagegen ist unschätzbar groß: mit Schweden und vor allem Finnland erhält die NATO eine erhebliche Unterstützung in ihrer Verteidigungsbereitschaft. Ein strategisch genialer Schachzug für die westlichen Demokratien.

@08:13 Uhr von sonnenbogen

Ach, man hat 2014 die Krim verurteilt etc... und jetzt ist auf einmal alles viel viel schlimmer, immer noch mit Putin. Zeitenwende!?!

Sorry, das kauf ich dem Kriegsprofiteur Stoltenberg und seinem Clan nicht ab.

Kommt Ihnen das nicht bekannt vor? Aus unserer "dunklen" Vorzeit. 

08:11 Uhr von MehrheitsBürger

Welches Beispiel „Demokratie „ hat putin vor der Tür?

Deutschland ist weit weg.

Memento mori

Bedenke, dass du sterblich bist. Die Kreatur in M. ist 70 Jahre alt. Für wen treibt sie dieses Mörder-Spiel? 

Für sich selbst? Kaum. Das "Vergnügen" ist zeitich sehr begrenzt.  Für "sein"  Volk? Sein Volk hat das nie verlangt. Für das Geschichtsbuch?  Tolle Ehre, zusammen mit Hitler, Stalin und Mao genannt zu werden.

@08:13 Uhr von sonnenbogen

Ach, man hat 2014 die Krim verurteilt etc... und jetzt ist auf einmal alles viel viel schlimmer, immer noch mit Putin. Zeitenwende!?!

Sorry, das kauf ich dem Kriegsprofiteur Stoltenberg und seinem Clan nicht ab.

Im Nachhinein betrachtet hätte man schon 2014 viel härter und konsequenter Durchgreifen sollen, aber im "Nachhinein" ist alles immer viel einfacher zu bewerten. Fehler zu machen ist menschlich, ebenso wie gemachte Fehler zu korrigieren. Und genau das passiert zum Glück in diesem Moment!

Putin's Gegnerschaft zur NATO ist im Nachgang konstruiert

 

Putin hatte keine Probleme mit der sogenannten "NATO-Osterweiterung". Erst als er im Zuge seiner reifenden Expansionspläne einen Gegner zur Rechtfertigung der geplanten Eroberungen brauchte, hat er das Feindbild NATO aufgebaut.

 

"Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 2. April 2004, drei Tage nach dem Beitritt der Balten, stand Putin lächelnd neben Schröder und lobte, dass sich die Beziehungen Russlands zur Nato "positiv entwickeln". Und er fuhr fort: "Hinsichtlich der Nato-Erweiterung haben wir keine Sorgen mit Blick auf die Sicherheit der Russischen Föderation." Als der Nato-Generalsekretär wenig später nach Moskau kam, sagte Putin, jedes Land habe "das Recht, seine eigene Form der Sicherheit zu wählen"."

 

Quelle: www.zeit.de/2022/09/wladimir-putin-russland-westen-geschichte-fernsehan…

 

 

Gratulation an Schweden und…

Gratulation an Schweden und Finnland - herzlich Willkommen in der Nato.

 

Bevor hier wieder irgend etwas dummes geschrieben wird: Finnland und Schweden   w o l l t e n   aus Sicherheitsgründen in die Nato - sie wurden nicht gezwungen oder gedrängt.

 

Das "Russland" (unter Herrn P. aus M.) sich ins Abseits manövriert hat ist Pech. Für die Nato und die EU kam der Krieg "gerade zur rechten Zeit" - so können beide Organisationen noch adäquat auf die neue Lage reagieren.

 

Nun muss noch eine Strategie für "eventuelle Ausraster" des Herrn X. aus P. her. Auch das wird gelingen.

 

 

Nix gelernt

Auch das Verhältnis zu China will die NATO in ihrer neuen Strategie klarstellen - da wurde bis zuletzt an den Formulierungen gefeilt. Einige Länder sehen China als eine Bedrohung für den Westen - andere, darunter auch Deutschland, wollen die Tür nicht zuschlagen und würden lieber etwas vorsichtiger von einer "Herausforderung" durch Peking sprechen.

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Also nix gelernt.

@08:13 Uhr von LetzterNiederbayer

Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen? Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands. Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, sonst ist man ja ein Verschwörungstheoretiker. Die größte Bedrohung für die Erde ist nach wie vor die Nation, die in den letzten Jahrzehnte die meisten Kriege angezettelt hat und die deutschen Regierungspolitiker sind willfährige Handlanger, die keinen Arsch in der Hose haben.

Wie äußert sich Ihrer Meinung nach die Bedrohung für Russland? Scharmützel an der Grenze? Verletzungen des Luftraums? Erpressung? Raub von Rohstoffen? Ich verstehe die Bedrohungslage nicht.

@08:27 Uhr von Karl Klammer

Ach, man hat 2014 die Krim verurteilt etc... und jetzt ist auf einmal alles viel viel schlimmer, immer noch mit Putin. Zeitenwende!?!
Sorry, das kauf ich dem Kriegsprofiteur Stoltenberg und seinem Clan nicht ab.

 
Gehts noch ? und das schon um diese Uhrzeit
Hat etwa ein Herr Stoltenberg eine Rüstungsfabrik ?
Bitte reichen sie für ihre Unterstellung die Belege nach !
Ansonnten Abteilung (Foren) Troll
 

Russland größte Bedrohung?

 Russland mag die zweitgrößte Bedrohung sein. Putin ist doch nur eine Marionette des freundlichen Herrn, der sich ganze Meere einverleibt und Anspruch auf viele Inseln erhebt.  Das nennt man einen Versuchsballon starten. 

Verteidigungsfähigkeit ist kostenträchtig

Einige Länder wollten lieber die "Friedensdividende" kassieren und nicht in die Verteidigungsfähigkeit

investieren. Man hört, dass Schweden und Finnland als bisher neutrale Länder gut ausgestattetes Militär haben.

Das ist eigentlich überraschend, denn diese Länder boten als neutrale Länder kein Bedrohungspotential und sollten eigentlich berechtigterweise am meisten eine Friedensdividende kassieren können. Aber diese Länder hatten wohl Regierungen, die verstanden hatten, dass niemand in Frieden leben kann, wenn der böse Nachbar es nicht will. Und bei Betrachtung der Welt mussten diese Länder feststellen, dass jederzeit überall in der Welt Regierungen an die Macht kommen können, die keine friedlichen Absichten haben, sodass deshalb jederzeitige Vertreidungsfähigkeit essentiell ist.

Beispiele für Demokratie

 @08:19 Uhr von putzfee02

Welches Beispiel „Demokratie „ hat putin vor der Tür?

Deutschland ist weit weg.

Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Georgien, die Ukraine, Japan. Uups, die Russische Föderation ist ja geradezu umzingelt von westlich geprägten modernen Demokratien.

Nato Erweiterung

Sicher ist es richtig Länder wie Schweden und Finnland in die Nato aufzunehmen. Schon allein wegen der Schifffahrtswege entlang des Nordpoles. Hier beansprucht Russland mittlerweile schon ein bestimmtes Territorium und könnte diese Route für ausländische Schiffe blockieren. 

Was mir mehr Sorge bereitet, ist die Osterweiterung und Stationierung von Nato - Soldaten.  Glaube Putin hat einmal in einer Rede vor dem Bundestag davor gewarnt. 

Deutschland muss aufpassen, dass er nicht auf die Idee kommt und will die Grenze wie vor 1990 wieder haben. (meine persönliche Meinung)

@08:19 Uhr von Raho59

Ach, man hat 2014 die Krim verurteilt etc... und jetzt ist auf einmal alles viel viel schlimmer, immer noch mit Putin. Zeitenwende!?!

Sorry, das kauf ich dem Kriegsprofiteur Stoltenberg und seinem Clan nicht ab.

Kommt Ihnen das nicht bekannt vor? Aus unserer "dunklen" Vorzeit. 

Ja, es gibt auch schon Leute die fordern:

""Ich fordere Sie auf, der Delegation des Terrorstaates die Rechte zu entziehen."

Nach dem Satz sollte die Unterstuetzung fuer die Ukraine unter seiner Fuehrung sofort eingestellt werden.

 

@ 08:13 Uhr LetzterNiederbayer --- Selbst Putin sagt das nicht

 

"Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen? Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands. "

 

Russland war zu keinen Zeitpunkt seiner Geschichte gutmütig.Es hat die territoriale Integrität seiner Nachbarn Moldawien, Georgien und der Ukraine mit militärischer Gewalt verletzt. Putin hat 2004 selbst gesagt, dass er sich durch die NATO-Ossterweiterung nicht bedroht fühlt

 

"Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, sonst ist man ja ein Verschwörungstheoretiker. "

 

Sie sagen es doch laut. Also darf "man" es offensichtlich doch sagen.

Selbst wenn es falsch ist.

@08:13 Uhr von LetzterNiederbayer

Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen? Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands. Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, sonst ist man ja ein Verschwörungstheoretiker. Die größte Bedrohung für die Erde ist nach wie vor die Nation, die in den letzten Jahrzehnte die meisten Kriege angezettelt hat und die deutschen Regierungspolitiker sind willfährige Handlanger, die keinen Arsch in der Hose haben.

Interessante Ansicht, wer hier wen bedroht hat. Verdrehte Ansicht!

Wer hat die Krim annektiert?

Wer hat seine politischen Gegner im eigenen Land ausgeschaltet?

Wer hat die Medien gleichgeschaltet?

Wert ist der Aggressor?

Putin und seine Oligarchen hatten die Bodenhaftung verloren. Im Grunde pure Kapitalisten, die vor Geld strotzten und deren Maßstab es war, wer die grösste Megayacht hatte.

Krank, einfach nur krank.

Und kapitalistischer als der Westen.

@08:13 Uhr von LetzterNiederbayer

Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen? Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands. Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, sonst ist man ja ein Verschwörungstheoretiker. Die größte Bedrohung für die Erde ist nach wie vor die Nation, die in den letzten Jahrzehnte die meisten Kriege angezettelt hat und die deutschen Regierungspolitiker sind willfährige Handlanger, die keinen Arsch in der Hose haben.

Sie haben schon recht damit, dass Sie dann und jetzt als Verschwörungstheoretiker gelten. Sie haben Ihre Augen halt nur in eine Richtung. Das man mit dem Zaren aus Moskau nicht klarkommen kann hat er doch nun bewiesen

@08:20 Uhr von Francis Fortune

Ach, man hat 2014 die Krim verurteilt etc... und jetzt ist auf einmal alles viel viel schlimmer, immer noch mit Putin. Zeitenwende!?!

Sorry, das kauf ich dem Kriegsprofiteur Stoltenberg und seinem Clan nicht ab.

Im Nachhinein betrachtet hätte man schon 2014 viel härter und konsequenter Durchgreifen sollen, aber im "Nachhinein" ist alles immer viel einfacher zu bewerten. Fehler zu machen ist menschlich, ebenso wie gemachte Fehler zu korrigieren. Und genau das passiert zum Glück in diesem Moment!

Fehler? Haben wir nun das Prinzip der territorialen Integritaet oder nicht? Oder kann so etwas dann doch aus dem Hut gezaubert werden?

 

@08:13 Uhr von sonnenbogen

Ach, man hat 2014 die Krim verurteilt etc... und jetzt ist auf einmal alles viel viel schlimmer, immer noch mit Putin. Zeitenwende!?!

Sorry, das kauf ich dem Kriegsprofiteur Stoltenberg und seinem Clan nicht ab.

Putin hat nach der laschen Reaktion des Westens auf die Krim-Annexion diesen als "verweichlicht" bezeichnet und gedacht, dass das beim Überfall auf die ganze Ukraine ebenso läuft. Da hat er den Bogen halt überspannt.

08:13 Uhr von…

08:13 Uhr von LetzterNiederbayer

 

Sie sind wohl Anhänger der Theorie des  Herrn P. aus M, das die Nato Russland einkreisen möchte?

 

//Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, sonst ist man ja ein Verschwörungstheoretiker.//

 

Wodurch bedroht die Nato denn russische Grenzen?

 

 

@08:13 Uhr von LetzterNiederbayer

Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen? Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands. Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, sonst ist man ja ein Verschwörungstheoretiker. Die größte Bedrohung für die Erde ist nach wie vor die Nation, die in den letzten Jahrzehnte die meisten Kriege angezettelt hat und die deutschen Regierungspolitiker sind willfährige Handlanger, die keinen Arsch in der Hose haben.

Die Aussage, dass die NATO seit Jahrzehnten die russischen Grenzen bedroht, ist zwar sachlich falsch, darf aber grundsätzlich diskutiert werden, dabei ist man noch kein Verschwörungstheoretiker. Die Aussage, dass deutsche Regierungspolitiker willfährige Handlanger der USA (die meinten Sie wohl?!?) seien, ist ebenfalls sachlich falsch, wobei man aber mit dieser Aussage sehrwohl als Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden darf/muss.

Tradierte Propagandafeindbilder: zum Wohle des Kreml

 @08:13 Uhr von LetzterNiederbayer

Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen?

Wenn Sie auf die damaligen Kontrahenten reüssieren, eigentlich nur die Russische Föderation, u.a. durch Förderung demokratiefeindlicher Parteien, willfährige Propaganda mittels Trollarmeen, Cyber-Attacken und militärische Überfälle.

Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands.

Was hat denn Ihr Russland dabei mitzureden? Seit wann bestimmt Ihr Russland, wenn souveräne demokratische Staaten sich einem Verteidigungsbündnis anschließen?

Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, sonst ist man ja ein Verschwörungstheoretiker.

Quatsch.

Die größte Bedrohung für die Erde ist nach wie vor die Nation, die in den letzten Jahrzehnte die meisten Kriege angezettelt hat und die deutschen Regierungspolitiker sind willfährige Handlanger, die keinen Arsch in der Hose haben.

Üblicher Whataboutism.

Klasse! Eine Klatsche für Putin!

Klasse! Eine Klatsche für Putin! Der Beitritt von Schweden und Finnland wird bei Putin Schnappatmungen verursachen. Die NATO muss sich aber reformieren und den neuen Rahmenbedingungen anpassen (was der EU selbst scheinbar nicht gelingt). Dazu gehört sich von den Amerikanern zu emanzipieren und als eigenständige Einheit zu agieren und zu sprechen (natürlich mit den USA als Partner, aber nicht als Oberbefehlshaber). Mit den Chinesen ist das so eine Sache. Die werden es sich mit keinem verscherzen und aus jeder Situation Ihre Vorteile ziehen. Ein zu enger Schmusekurs wäre genauso falsch wie eine Konfrontation, ungeachtet deren nicht wertebasierten Politik.

08:23 Uhr von…

08:23 Uhr von MehrheitsBürger

 

//Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 2. April 2004//

 

Da haben Herrn P. aus M. ja auch noch alle alles geglaubt, wenn er was sagte. Das ist nun aber - zu recht - anders. Und diese Lektion ist bitter.

 

 

@08:06 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Wie konnte jemand auf die Idee kommen, Russland würde wegen ein paar Jahren Inaktivität plötzlich friedfertig werden? Das ist westliche Gefühlsduseligkeit pur!

Ich würde hier mit den westlichen Staaten nicht so hart ins Gericht gehen wollen.

Es ist unser Glaube an einem friedlichen Nebeneinander und an die Demokratie, die uns auf Friedfertigkeit hoffen lässt. Leider wird das wohl nach viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte dauern. Der Pinocchio aus Moskau hat es ja bewiesen. 

Die NATO und die westlichen…

Die NATO und die westlichen Demokratien (so nenne ich mal die westliche Wertegemeinschaft, wobei Japan und andere Länder dieser Erde mitzuzählen sind - ich denke, man versteht, was ich darunter verstehe) müssen sich m. E. auf folgendes einstellen:

1. Russland strebt eine (Teil-)Annektion der Ukraine an, sie werden es (glaube ich) auch militärisch schaffen (selbst bei Waffenlieferungen an die Ukraine); wie dann eine Besatzungszeit aussieht (wie die ukrainische Bevölkerung reagiert), weiß ich nicht.

2. China wird zwar offiziell neutral bleiben wollen, aber Russland unterstützen, indem sie die Wirtschaftsbeziehungen mit ihnen intensivieren. Beide Länder sehen im Westen eine große Bedrohung.

3. Wie reagiert der Westen, wenn es in Russland zu Bewegungen kommt wie letztes Jahr in Belarus? Wie kann hier der Westen solchen Freiheitsbestrebungen Unterstützung leisten?

 

Ich habe hierzu keine ausgereiften Antworten, hoffe aber, die westlichen Regierungen machen sich hierzu entsprechende Gedanken!

@08:06 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Russland ist seit 350 Jahren eine Bedrohung für alle Nachbarn. Es überfällt kleiner Länder und verleibt sich diese ins Imperium ein. [...]

Wie konnte jemand auf die Idee kommen, Russland würde wegen ein paar Jahren Inaktivität plötzlich friedfertig werden? Das ist westliche Gefühlsduseligkeit pur!

.

Bleiben Sie bitte auf dem Teppich.

Wenn Sie so argumentieren, dann müssten Sie auch jedes G7-Land an den Pranger stellen.

Oder haben Sie die weltweiten Kolonialreiche der Engländer und Franzosen vergessen. Die Expansionskriege der Deutschen und Japaner und die unzähligen Kriege und Umstürze der USA. Sogar die netten Kanadier waren nicht allzu nett mit ihren Ureinwohnern.

.

Was SIe als Gefühlduseligkeit bezeichnen ist in Ihrem Falle Geschichtsvergessenheit und eine Portion Selbstbetrug.

.

Die russischen Zaren haben es genauso gemacht, wie alle anderen Großmächte auch.

Und wer ist denn heute noch Staatsoberhaupt von Kanada oder Australien?

@08:06 Uhr von AbseitsDesMain…

>> Gefühlsduseligkeit

Die USA ist seit 350 Jahren eine Bedrohung für die gesamte Welt.

Sie überfällt kleinere Länder und verleibt sich diese (z.B. Cuba, Costa Rica, Hawaii, Iran) ins Imperium ein.

Wenn die Völker Glück haben, kommt ein Fidel Castro und befreit das Land. Oder wenn sie Pech haben, sind es irgendwelche Mullahs.

Aber häufig werden die Völker völlig assimiliert.

Oder die eroberten Landstriche werden durch Gewalt, Mord und Vertreibung (Chile, Guatemala, Irak, Afghanistan) entvölkert und dann zu US-Vasallen.

 

P.S.: Texte sind so austauschbar. -.-

 

@08:44 Uhr von eine_anmerkung.

>>"Wie konnte jemand auf die Idee kommen, Russland würde wegen ein paar Jahren Inaktivität plötzlich friedfertig werden? Das ist westliche Gefühlsduseligkeit pur!"<<
.
Ich war auch mal dieser Meinung (Gefühlsduseligkeit), bis ich am 24.02.2022 eines Besseren belehrt wurde als Putin das Tor zu Hölle in der Ukraine öffnete.

 

Traumatisierungen auf beiden Seiten: Prägungen der Politik

 @08:06 Uhr von AbseitsDesMainstreams

Russland ist seit 350 Jahren eine Bedrohung für alle Nachbarn. Es überfällt kleiner Länder und verleibt sich diese ins Imperium ein. Wenn die Völker Glück haben, bleiben kulturelle Reste erhalten, häufig werden die Völker völlig assimiliert. Oder die eroberten Landstriche werden durch Gewalt, Mord und Vertreibung entvölkert und dann Russen angesiedelt (Ost-Ukraine, St.Petersburg, Königsberg etc.).

Wenn Sie Ostpreußen in diese Liste aufnehmen, dann ist dies klarer wie unpassender Revanchismus.

Wie konnte jemand auf die Idee kommen, Russland würde wegen ein paar Jahren Inaktivität plötzlich friedfertig werden? Das ist westliche Gefühlsduseligkeit pur!

Ihre erkannte zeitliche Konstante passt nicht, da in 350 Jahren die Regierungen in Russland oft wechselten, auch wenn in Deutschland seit Jahrhunderten eine "Russenangst" tradiert wird.

Zu beachten sind die Traumatisierungen, die Russland während der letzten 120 Jahre erlebte, welche die Politik dort prägen.

@08:20 Uhr von Francis Fortune

Ach, man hat 2014 die Krim verurteilt etc... und jetzt ist auf einmal alles viel viel schlimmer, immer noch mit Putin. Zeitenwende!?!

Sorry, das kauf ich dem Kriegsprofiteur Stoltenberg und seinem Clan nicht ab.

Im Nachhinein betrachtet hätte man schon 2014 viel härter und konsequenter Durchgreifen sollen, aber im "Nachhinein" ist alles immer viel einfacher zu bewerten. Fehler zu machen ist menschlich, ebenso wie gemachte Fehler zu korrigieren. Und genau das passiert zum Glück in diesem Moment!

Nein, diesen Fehler durfte ein Politiker nie machen. Es ist ein Grundgesetz für Länder verteidigungsfähig zu sein. Die Welt hat noch nicht die Reife erlangt, dass man auf Verteidigungskräfte/Militär verzichten kann.

Realistischer Umgang mit der Bedrohung durch Russland

 

Die russischen Herrscher haben über ihre gesamte Geschichte der vergangenen 400 Jahre ihre Nachbarn bedroht. Von den Zaren über die Sowjetkommunisten bis hin zu einem Putin, der in groß-russischer Eroberungsmission unterwegs ist.

 

Es waren keine „Unfälle“ der Gesichte, dass russische Panzer die Volksaufstände

- 1953 in der DDR

- 1956 in Ungarn

- 1968 in der CSSR (Prager Frühling)

 

niederwalzten. Genauso wenig wie es ein Unfall war, dass Putin von 2008 bis 2022 das Territorium von

 

- Georgien

- Moldawien

- Ukraine (Krim, Ost-UKR)

 

mit militärischer Gewalt verletzte.

 

Es darf kein weitere „Kandidat“ mehr auf dieser Liste erscheinen und dafür muss die NATO sorgen

@08:13 Uhr von sonnenbogen

Ach, man hat 2014 die Krim verurteilt etc... und jetzt ist auf einmal alles viel viel schlimmer, immer noch mit Putin. Zeitenwende!?!

Sorry, das kauf ich dem Kriegsprofiteur Stoltenberg und seinem Clan nicht ab.

Ich weiss, Sie wollen nur provozieren, aber trotzdem würde mich interessieren, wer der Clan ist (und welche Stellen dieser besetzt) und wie er vom Krieg, immerhin nennen Sie ihn so, profitiert.

 

@08:29 Uhr von Ritchi

 Russland mag die zweitgrößte Bedrohung sein. Putin ist doch nur eine Marionette des freundlichen Herrn, der sich ganze Meere einverleibt und Anspruch auf viele Inseln erhebt.  Das nennt man einen Versuchsballon starten. 

Oh weia, die Comixabteilung Genre: Science fiction hat sich in die Spalte verirrt. 

Die russische Handlungsweise…

Die russische Handlungsweise ist so dämlich, daß sie in's Buch der Rekorde gehört.

Zwei neue europäische NATO-Mitglieder, starke und erzdemokratische Staaten, und gut siebenmal so viele einsatzbereite NATO-Truppen in Europa. Waffenentwicklungen satt sind zu erwarten, wobei die NATO-Staaten ein Vielfaches der industriellen Kapazität Russlands haben - und mit dem kapitalistischen statt des zentral geleiteten, dem Vernehmen nach korrupten russischen Wirtschaftssystem einen großen Vorteil. Und etwas zynisch gesagt, der Überfall auf die Ukraine gibt ebenso viel Möglichkeit, Waffen und Strategien des 21. Jahrhunderts zu testen, wie seinerzeit der Spanische Bürgerkrieg. Auch hier gibt sich Putin viel Mühe, ein neues Guernica zu schaffen.

Wie kann man sich so energisch zum Paria-Staat machen wollen? Die 6000 russischen Atomwaffen nützen der Strategie Russlands genau nichts, wenn man sich klar macht, daß sie genauso so viele zurück kriegen, wie sie selber einsetzen würden.

Hätte, hätte...: Evaluation im historischen Kontext

 @08:20 Uhr von Francis Fortune

Im Nachhinein betrachtet hätte man schon 2014 viel härter und konsequenter Durchgreifen sollen, aber im "Nachhinein" ist alles immer viel einfacher zu bewerten. Fehler zu machen ist menschlich, ebenso wie gemachte Fehler zu korrigieren. Und genau das passiert zum Glück in diesem Moment!

2014 war Zentraleuropa noch mit den Folgen der Bankenkrise von 2008 sowie den drohenden Staatspleiten in Südeuropa beschäftigt. Bedeutendster Krisenherd waren die Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens, "arabischer Frühling", insbesondere Syrien und der Irak. Dort war u.a. der Daesh militärisch zu bekämpfen.

Zu untersuchen ist, ob Herr Putin 2014 diese Bindung der Ressourcen der westlichen Demokratien durch diese Krisen nutzte, um in einer Blitz-Militäroperation im Donbass und auf der Krim Tatsachen zu schaffen. Eben wie Herr Putin sicherlich aktuell hoffte, dass die Folgen von "Corona", Regierungswechsel und wirtschaftliche Abhängigkeiten ihm jetzt leichtes Spiel geben.

@08:30 Uhr von sonnenbogen

Ach, man hat 2014 die Krim verurteilt etc... und jetzt ist auf einmal alles viel viel schlimmer, immer noch mit Putin. Zeitenwende!?!

Sorry, das kauf ich dem Kriegsprofiteur Stoltenberg und seinem Clan nicht ab.

Kommt Ihnen das nicht bekannt vor? Aus unserer "dunklen" Vorzeit. 

Ja, es gibt auch schon Leute die fordern:

""Ich fordere Sie auf, der Delegation des Terrorstaates die Rechte zu entziehen."

Nach dem Satz sollte die Unterstuetzung fuer die Ukraine unter seiner Fuehrung sofort eingestellt werden.

Da haben Sie meinen Hinweis aber falsch verstanden. Ich nehme an bewusst. 

Das dritte Reich wäre nicht soweit gekommen, wenn andere Länder energischer eingeschritten hätten. Dem Zaren ist es nun verwehrt.... Dank der Unterstützung der Ukraine 

 

@08:25 Uhr von ich1961

>> Bevor hier wieder irgend etwas dummes geschrieben wird: Finnland und Schweden   w o l l t e n   aus Sicherheitsgründen in die Nato - sie wurden nicht gezwungen oder gedrängt. <<
.

Die politische Situation hat sie dazu gedrängt, diesen Schritt zu gehen - die Bevölkerung in den beiden Ländern sieht das jetzt so.

.

>> Das "Russland" (unter Herrn P. aus M.) sich ins Abseits manövriert hat ist Pech. Für die Nato und die EU kam der Krieg "gerade zur rechten Zeit" - so können beide Organisationen noch adäquat auf die neue Lage reagieren. <<
.

Eigenartige Formulierung …

.

>> Nun muss noch eine Strategie für "eventuelle Ausraster" des Herrn X. aus P. her. Auch das wird gelingen. <<
.

Also auch dieser Passus recht „einfach“ von Ihnen geschrieben - „macht man halt mal schnell eine Strategie ggü. der Expansionspolitik von China … wenn das so einfach wäre …

Und was bedeutet bei Ihnen „auch das wird gelingen“?

 

 

 

@08:13 Uhr von LetzterNiederbayer

>>"Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen? Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands. Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, ... man ja ein Verschwörungstheoretiker. ..

.

Ihre Argumente sind richtig, bezogen auf die Vergangenheit und ich habe auch mal so argumentiert. Bis zum 24.02.2022 als Putin seinen feigen Angriffskrieg startete uns seitdem zählen Ihre Argumente aus der Vergangenheit nicht mehr und das aus dreierlei Gründen. Erstens. Es gibt keine Rechtfertigung für einen solch feigen Angriffskrieg wo abertausend unschuldiger Menschen von Putins Schergen niedergemetzelt werden. Dieser Umstand übersteuert alles von Ihnen Gesagte. Zweitens. Diese "Einverleibung" geschieht entgegen dem Willen der Großteil der Betroffenen unter Gewaltanwendung. Drittens. Die NATO ist nicht auf einen Angriffskrieg ausgelegt. also keine Bedrohung (USA ausgeno

 

08:29 Uhr von silgrueblerxyz…

08:29 Uhr von silgrueblerxyz

 

//Aber diese Länder hatten wohl Regierungen, die verstanden hatten, dass niemand in Frieden leben kann, wenn der böse Nachbar es nicht will. Und bei Betrachtung der Welt mussten diese Länder feststellen, dass jederzeit überall in der Welt Regierungen an die Macht kommen können, die keine friedlichen Absichten haben, sodass deshalb jederzeitige Vertreidungsfähigkeit essentiell ist.//

 

Ja, Warnungen "aus den Ostländern" gab es genug - wollte nur niemand glauben (ich auch nicht).

 

Und jetzt sind die meisten sehr schmerzhaft auf dem Boden der Tatsachen gelandet.

 

 

@08:06 Uhr von AbseitsDesM.- Zustimmung

Russland ist seit 350 Jahren eine Bedrohung für alle Nachbarn. Es überfällt kleiner Länder und verleibt sich diese ins Imperium ein. Wenn die Völker Glück haben, bleiben kulturelle Reste erhalten, häufig werden die Völker völlig assimiliert. Oder die eroberten Landstriche werden durch Gewalt, Mord und Vertreibung entvölkert und dann Russen angesiedelt (Ost-Ukraine, St.Petersburg, Königsberg etc.).

 

Wie konnte jemand auf die Idee kommen, Russland würde wegen ein paar Jahren Inaktivität plötzlich friedfertig werden? Das ist westliche Gefühlsduseligkeit pur!

 

 

Da haben Sie den selben Gedanken wie ich gehabt. Die Strategie Russlands war es schon immer Bevölkerungen auszutauschen und so zu „russifizieren“.

Ich sehe da dauerhaft keine andere Lösung, als das russische Kolonialreich zu zerschlagen. 
 

Das geht nicht von heute auf morgen. Aber es ist ein Anfang die Ukraine so mit Waffen und Munition auszustatten, dass diese die russische Armee maximal „crashen“ kann. 
 

 

@08:11 Uhr von MehrheitsBürger

Russland bedroht die Freiheit und unsere Lebensweise.

Putin fürchtet nicht die NATO. Er fürchtet das Beispiel der Demokratie vor seiner Tür und führt daher eine Auseinandersetzung auf allen Ebenen - wenn auch noch unterhalb der  Schwelle der militärischen Mittel - mit der NATO.

Die muss sich darauf einstellen.

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Ohje, das klingt mir stark nach der US-Interpretation der Anschläge von 9/11, oder jedes Terroranschlags.

Es ist der hilflose Versuch, eine etwaige eigene Schuld und Verantwortung an den Umständen zu negieren, indem man die tatsächlich von den Angreifern angegebenen Motive schlicht ignoriert und umdeutet.

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Natürlich fürchtet Putin das Vorrücken der Nato und der USA an seine Grenzen. Dass es in Europa Demokratien gibt, das wissen auch die Russen, viele von ihnen sind nämlich schon hier.

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In Bezug auf die Ukraine mag ein direkte Wohlstandsgrenze tatsächlich unangenehm sein, aber die wäre auch ohne Krieg zu Putins Lebzeiten kaum so deutlich geworden.

Perspektivenwechsel: Putin's militärischer Weg nach Westen

 @08:29 Uhr von V8forever

Was mir mehr Sorge bereitet, ist die Osterweiterung und Stationierung von Nato - Soldaten.  Glaube Putin hat einmal in einer Rede vor dem Bundestag davor gewarnt. 

Dann ist allerdings spannend, dass Herr Putin mit seinem Eroberungen in der Ukraine und seinen Okkupationen in Georgien und Moldawien sowie den Truppen- und Raketenstationierungen in Weißrussland von sich aus aktiv sich der NATO heranmacht. Sorge um mangelnde Distanz zur NATO sieht tatsächlich anders aus, oder?

Deutschland muss aufpassen, dass er nicht auf die Idee kommt und will die Grenze wie vor 1990 wieder haben. (meine persönliche Meinung)

Am Erreichen der Grenze der seligen UdSSR arbeitet doch Herr Putin ganz eifrig.

Das Zückerchen für den…

Das Zückerchen für den Möchtegern Putin aus Istanbul ist ok. 
Menschenrechtsverletzungen sind in der Türkei an der Tagesordnung, muss niemand mitmachen. Gründe für ein neues Waffenembargo wird der Despot bestimmt liefern, wenn er denn nicht abgewählt wird. Allerdings könnte es sein, dass er auch einen Putschversuch macht, wie sein anderes Vorbild.  

08:29 Uhr von V8forever   /…

08:29 Uhr von V8forever

 

//Was mir mehr Sorge bereitet, ist die Osterweiterung und Stationierung von Nato - Soldaten.//

 

Haben Sie mal etwas davon gehört, das die Nato ein Verteidigungsbündnis ist?

Kein Land in der Nato hat Interesse daran, Russland (auch kein anderes Land) zu überfallen, anzugreifen oder ähnliches.

 

//Glaube Putin hat einmal in einer Rede vor dem Bundestag davor gewarnt.//

 

Er hat auch Schweden und Finnland gewarnt/bedroht, sollten diese in die Nato wollen.

 

//Deutschland muss aufpassen, dass er nicht auf die Idee kommt und will die Grenze wie vor 1990 wieder haben. (meine persönliche Meinung)//

 

Was soll denn passieren? Wird der Größenwahnsinnige ein Natomitglied angreifen?

 

 

Hier kommt der Beweis

Dass die NATO Russland nie bedroht hat ist geschichtlich nachweisbar. Die NATO und der Warschauer Pakt wurden (fast) zeitgleich gegründet.  Der Warschauer Pakt wurde aber slchon 1991 aufgelöst. Warum?  Weil die NATO keine Bedrohung für Russland und alle anderen Mitglieder darstellte. Logisch oder?

@08:34 Uhr von Peter P1960

>>"Putin hat nach der laschen Reaktion des Westens auf die Krim-Annexion diesen als "verweichlicht" bezeichnet und gedacht, dass das beim Überfall auf die ganze Ukraine ebenso läuft. Da hat er den Bogen halt überspannt."<<

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Ich bin seit dem Überfall auf die Ukraine ein Putin-Gegner, weiß aber nicht ob man das so sagen kann? Die Krim war und ist ein Sonderfall da der weitaus überwiegende Teil der Bewohner sich als russlandzugehörig nach wie vor fühlten und mit der Annexion kein Problem hatten, was aber eine Annnexion in der durchgeführten Form nicht legitimiert. Ich denke aber auch das Putin nicht damit gerechnet hat das er sich an der Ukraine derart die Zähne ausbeißen wird.

 

Russland als größte & direkte Bedrohung

Das wird sich spätestens in 2 Jahren ändern, wenn Trump höchstselbst, oder einer seiner Adlaten, die USA aus der Nato treten. 
Ob das dann noch das Amerika sein wird, das so, wie es die Europäer immer krampfhafter sehen wollen, eh nie vorhanden war? 
Henry Kissinger hat sich in der letzten Zeit 2x zu den abstrusen Osterweiterungen geäußert, Claus von Dohnanyi kürzlich erst im TV und Helmut Schmidt vor einer ganzen Weile.  
Die grösste Bedrohung nicht nur der Nato oder der EU ist nicht Russland.
Auch gestern Mittag in WDR5 gab ein deutscher exGeneral genau diese Ansicht zum Besten und gestern Abend der Politologe Christian Hacke. 
Doch was tut die Nato, wenn sich die USA verabschieden? 
Dazu sollten schon jetzt umfangreiche Strategien vorliegen.

 08:30 Uhr von sonnenbogen …

 08:30 Uhr von sonnenbogen

//Ja, es gibt auch schon Leute die fordern:

""Ich fordere Sie auf, der Delegation des Terrorstaates die Rechte zu entziehen."//

 

Für mich: Vollkommen zu Recht!

 

 

//Nach dem Satz sollte die Unterstuetzung fuer die Ukraine unter seiner Fuehrung sofort eingestellt werden.//

 

Mit welcher Begründung?

 

 

@08:11 Uhr von MehrheitsBürger

 

Putin fürchtet nicht die NATO. Er fürchtet das Beispiel der Demokratie ...

 

Deutschlands Demokratie ist doch ein Witz.

Da darf man alle paar Jahre ein Kreuz machen und die Politiker machen dann was sie wollen.

Wenn wir eine wahre Demokratie hätten, dann gäbe es Volksentscheide für wichtige Themen wie z.B. in der Schweiz.

@08:20 Uhr von putzfee02

Mehr ist dazu nicht zu sagen!

Bis auf, dass leider die Falken übernommen haben und der Rest gebannt zuschaut bis es knallt- oder vielleicht rechtzeitig aufwachen.

Dass immer mehr Waffen und kampfbereite Soldaten mehr Sicherheit schaffen ist ein Irrglaube. Dann müsste die USA das sicherste Land auf der Welt sein. Aber miteinander Reden, Diskutieren, Argumente austauschen und gemeinsame Lösungen finden ist nun mal schwerer als einseitig auf seine Meinung zu beharren und seine Ideologie kompromisslos durchsetzen bis der Karren an die Wand gefahren wurde. Und das gilt für beide Seiten. Und dass die Nato kein reines "Verteidigungsbündnis" ist hat sie schon mehrfach bewiesen.

Machtpolitik zum Erhalten von Geldpfründen

 @08:42 Uhr von Wolf1905

1. Russland strebt eine (Teil-)Annektion der Ukraine an,

Richtig, und eine Regierung in Kyiv von Moskaus Gnaden.

sie werden es (glaube ich) auch militärisch schaffen (selbst bei Waffenlieferungen an die Ukraine);

Das ist ausgeschlossenn.

wie dann eine Besatzungszeit aussieht (wie die ukrainische Bevölkerung reagiert), weiß ich nicht.

Siehe schon jetzt die Reaktionen der Bevölkerung u.a. in Cherson.

2. China wird zwar offiziell neutral bleiben wollen, aber Russland unterstützen, indem sie die Wirtschaftsbeziehungen mit ihnen intensivieren. Beide Länder sehen im Westen eine große Bedrohung.

Weil die liberalen westlichen Demokratien das Gegenbild zu korrupten Autokratien sind. Macht und Geldpfründe der Regime sind bedroht.

3. Wie reagiert der Westen, wenn es in Russland zu Bewegungen kommt wie letztes Jahr in Belarus? Wie kann hier der Westen solchen Freiheitsbestrebungen Unterstützung leisten?

Gute Fragen. Zumindest hat Herr Putin großen Respekt vor solchen Bewegungen.

@08:44 Uhr von wie- - 120 Jahre Bedrohung?

Zu beachten sind die Traumatisierungen, die Russland während der letzten 120 Jahre erlebte, welche die Politik dort prägen.

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So alt ist Putin schon?  Aber von den 120 Jahren wurde Russland 80 Jahre lang in Ruhe gelassen.......  Das zählt nicht?

Gefährliche Verschiebung des Fokus

…die Alliierten betrachten Russland als die größte und direkte Bedrohung unserer Sicherheit"

 

Das ist für mich langfristig sehr gefährlich.

Russland ist der dumme Raufbold auf dem Schulhof, der ohnehin keine Zukunft hat, und aus eigenen Problemen heraus andere terrorisiert. Gefährlicher ist aber mMn China, vor allem eben mittel- und langfristig. Dort herrschen ganz andere Möglichkeiten, deren Entfaltung hoffentlich früh genug gestoppt wird.

 

Deutschland, wollen die Tür nicht zuschlagen und würden lieber etwas vorsichtiger von einer "Herausforderung" durch Peking sprechen.

 

Ich hoffe man verkalkuliert sich hier nicht. Alleine die Thematik mit den Uiguren und Verwicklungen deutscher Unternehmen wie VW, ist nichts was die Geschichtsbücher vergessen werden.

 

Man muss einfach mal realisieren, dass man Unrechtsstaaten und ja auch Terrorstaaten wie Russland es ist, als solche benennt und entsprechend mit diesem Umstand umgeht. Dazu gehört ehrliche und klare Kommunikation. Diplomatie inbegriffen.

Es gab schon

immer diese Befindlichkeiten des Westens und der NATO gegen Russland und so wurde auch die "Bildung" eingeordnet. Nüchterne Betrachtungsweisen können da kaum sein. Dass Putin so einen sinnlosen Krieg beginnt, hätte ich nicht erwartet, aber es zeugt auch davon, wie wenig sich Ost und West in den letzten Jahrzehnten annähern konnten oder wollten. Ich sehe das Problem eher darin, dass der Westen immer noch versucht und überzeugt ist, dass sein Wertesystem das einzig richtige ist. Dabei wird aber übersehen, dass man es nicht einfach überhelfen kann. Und da kann auch nicht die NATO viel helfen. Insgesamt, und das bitte ich nicht misszuverstehen ob der aktuellen Lage, fehlt mir aber zu sehr eine Ehrlichkeit gegenüber den Verfehlungen der NATO in ihren Kriegen. Das wurde gefühlt eher als Kollateralschaden abgetan bzw. sollten diese verbrechen geheim gehalten werden. Russland als Bedrohung ist eher die Bedrohung der wirtschaftlichen Stabilität der G7.

@08:18 Uhr von UnwichtigeMeldung

Ein guter Tag für die Freiheit. Die NATO ist geeint und stellt sich dem Kriegsverbrecher entgegen, Finnland und Schweden werden dazu kommen, um die Ostflanke zu schützen und G7 geht in wirtschaftliche Konfrontation mit China, RUS ist ja diesbezüglich eh ein Zwerg, wenn wir uns von den fossilen Energieträgern befreien. Ein Tag der Hoffnung macht.

.

Wo stellen wir uns denn Putin entgegen?

Die Nato ist ein Verteidigungsbündnis und wird nirgendwo angegriffen. An der Ostflanke gab es keine reele Bedrohung, nur eine stete irrationale Angst, dass das Bündnis es mit dem Beistand nicht so ernst meint, weil das Baltikum eben schlecht zu verteidigen ist.

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Und Finnland war seit Kriegsende nicht einmal bedroht worden und wird es auch heute nicht.

Das Bündnis allerdings wird dadurch insgesamt unsicherer, weil wir durch die Aufnahme der Finnen plötzlich 1300 km mehr Landgrenze mit einem potenziellen Feind haben.

Den Grund, uns bedroht zu fühlen, haben wir uns selbst ausgesucht.

@08:41 Uhr von Parsec

 
Es ist unser Glaube an einem friedlichen Nebeneinander und an die Demokratie, die uns auf Friedfertigkeit hoffen lässt.

Und wozu brauchen diese ach so friedvollen Nationen eine Gebilde wie die Nato ?

Weg damit und lasset uns Frieden predigen und nicht Krieg.

@ LetzterNiederbayer

Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen? Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands.

 

Die NATO hat diese Erweiterung nicht betrieben, der Vorwurf geht daher hoffentlich nicht an die NATO. Das wird aus Ihrem Beitrag aber nicht deutlich.

Die Erweiterung kam zustande, weil die Länder des ehemaligen Ostblocks sich frei für das Verteidigungsbündnis entschieden haben. Und die freie Entscheidung der Völker, wie sie auch die Schlussakte von Helsinki definiert, die können Sie ja nicht ernsthaft kritisieren.

Auch die Apologeten Putins müssen sich klar machen, dass Russland die Sympathie der ehemals unter der Macht der Sowjetunion stehenden Völker verloren hat. Da nutzt jetzt auch kein Beschweren über die NATO.

@08:29 Uhr von V8forever

 

"Deutschland muss aufpassen, dass er nicht auf die Idee kommt und will die Grenze wie vor 1990 wieder haben. (meine persönliche Meinung)"

Wie kommenSie auf so eine sonderbare Meinung,was ist der Grund dazu?

 

@08:13 Uhr von LetzterNiederbayer

Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen? Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands. Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, sonst ist man ja ein Verschwörungstheoretiker. Die größte Bedrohung für die Erde ist nach wie vor die Nation, die in den letzten Jahrzehnte die meisten Kriege angezettelt hat und die deutschen Regierungspolitiker sind willfährige Handlanger, die keinen Arsch in der Hose haben.

Nun ja, aber es ist offenbar für viele einfacher an den bösen Russen als an den aggressiven Westen zu glauben.

Wenn die Schweden und Finnen unisono in die NATO streben

 

und zwar mit großem Rückhalt in der Bevölkerung, dann ist das ein deutliches Zeichen der sogenannten Zeitenwende.

 

Die Skandinavier, neben den Schweden und Finnen auch die Dänen und Norweger mit einbezogen, hatten schon immer ein realistisches Bild von ihrem Regionalnachbarn Russland. Nicht hysterisch, aber nüchtern die Tatsachen wägend.

 

Wenn sie also zu dem Entschluss kommen, dass ihre territoriale Integrität und ihre Sicherheit von den Aktivitäten Moskaus bedroht werden und sie durch einen NATO-Beitritt ihre Freiheit und Lebensweise am besten schützen, dann ist das eine Ansage und eine willkommende Stärkung der westlichen Verteidigungsallianz.

 

@08:13 Uhr von LetzterNiederbayer

>>Wer bedrohte denn seit dem Wegfall des "eisernen Zaunes" denn wen? Die Nato-Osterweiterung war ein eklatanter Mißbrauch der Gutmütigkeit Rußlands. Seit Jahrzehnten bedroht die Nato immer mehr die russischen Grenzen, doch das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, sonst ist man ja ein Verschwörungstheoretiker. Die größte Bedrohung für die Erde ist nach wie vor die Nation, die in den letzten Jahrzehnte die meisten Kriege angezettelt hat und die deutschen Regierungspolitiker sind willfährige Handlanger, die keinen Arsch in der Hose haben.<<

Wenn freie Staaten der NATO beitreten wollen, können sie dieses tun, wie jetzt Finnland und Schweden, dazu bedarf es gar keiner Zustimmung aus Russland.

Und warum sind diese Staaten der NATO beigetreten?

Weil sie sich von Russland bedroht fühlen und nicht weil die NATO so toll ist.

 

@08:48 Uhr von MehrheitsBürger

 

Die russischen Herrscher haben über ihre gesamte Geschichte der vergangenen 400 Jahre ihre Nachbarn bedroht. Von den Zaren über die Sowjetkommunisten bis hin zu einem Putin, der in groß-russischer Eroberungsmission unterwegs ist.

...

 

Es darf kein weitere „Kandidat“ mehr auf dieser Liste erscheinen und dafür muss die NATO sorgen

In Ihrer Aufstellung fehlt, dass Russland 2x vom "Westen" bzw. westlichen Staaten überfallen wurde und die Wende 1989 in der DDR es ohne den Einsatz von den von Ihnen geschmähten "Russen" nicht gegeben hätte. 

Die Welt kann so einfach sein...

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