Kommentare - Russland und seine Nachbarn: Wo liegen Putins Grenzen?

17. Juni 2022 - 07:54 Uhr

Russlands Präsident Putin sieht sich in der Tradition großer russischer Zaren und begründet so auch den Angriff auf die Ukraine. Wird Putin heute in St. Petersburg erneut weitere Gebietsansprüche andeuten? Von M. Wilczynski.

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Kommentare

@08:33 Uhr von Zuschauer49 und Wolfes74

wird Zeit für eine Ingnorefunktion in diesem Forum, das man diese Troll- und Hetzkommentare nicht mehr lesen muss ....

 

Ich unterstütze den Vorschlag.
Man kann sich aber auch trainieren. Wenn ich auf etwas stoße wie "...vergifter" oder "Herr X aus Y" sowie die leidigen Postings mit bis zu 100 Prozent Fettdruck, springe ich schon automatisch zum nächsten Posting weiter.
Ich glaube überdies zu bemerken, daß eine Menge Beiträge, die im ungewöhnlichen Wortgebrauch untereinander ähnlich sind ("Krieg machen") oder wortwörtlich identische Propagandasätze ohne jede weitere Argumentation enthalten, unter sehr vielen, oft neuen, Namen erscheinen. Da wird eine Ignorefunktion von vorneherein torpediert.

 

@08:43 Uhr von Francis Fortune

Ich muss zugeben, der Bericht hat bei mir schon ein wenig Sorge vor der Zukunft ausgelöst. Habe ich in den letzten 10 Jahren gedacht, in Europa würde es so schnell keinen Krieg mehr geben, die NATO wäre überflüssig, die Bundeswehr genügt als Garde-Verein, so muss ich jetzt bekennen, dass ich mich gründlich geirrt hatte. 

[...]

Daher halte ich es für wichtig, dass wir als Bürger ein Mindestmaß an Solidarität zeigen, wir uns nicht gegenseitig "verbal angreifen" und nicht jedes Wort auf die Waagschale werfen.

Die Lage ist schwierig. Und unsere Politiker schaffen es bisher überhaupt nicht, uns daraus rauszumanövrieren.

Ich bin auch davon ausgegangen, dass es in Europa zu keinem Krieg mehr kommen kann, weil wir uns weitereintwickelt haben.

Nur haben die jeweiligen Regierungen es nicht geschafft, die EU zu stärken. Stattdessen hat man sich beweihräuchert und sich Pöstchen zugeschoben. Die Geopolitik wurde sichtbar vernachlässigt.

Und was ist unsere Lösung? Schwächung der Wirtschaft..

@09:58 Uhr von jukep

Das Problem ist, dass viele die über Russland reden nie in Russland waren und keine Ahnung von Russland haben.

Anmerkung: Selbst Herr Gerd Ruge hat angmerkt. "ich bin jetzt schon 30 jahre in Russland Korrespondent und verstehe Russland bis heute noch nicht vollständig".

.

Mit einem Wort: Unberechenbar.

Heißt für uns, auf der Hut sein und mit dem schlimmsten rechnen.

@08:33 Uhr von Zuschauer49 und Wolfes74

wird Zeit für eine Ingnorefunktion in diesem Forum, das man diese Troll- und Hetzkommentare nicht mehr lesen muss ....

 

Ich unterstütze den Vorschlag.
Man kann sich aber auch trainieren. Wenn ich auf etwas stoße wie "...vergifter" oder "Herr X aus Y" sowie die leidigen Postings mit bis zu 100 Prozent Fettdruck, springe ich schon automatisch zum nächsten Posting weiter.

 

Schon irgendwie bizarr wenn Putin-Propagandisten anderen Foristen Hass und Hetze vorwerfen.

09:48 Uhr von fruchtig intensiv - Asymmetrie im Vergleich

Die Bücher von Brzezynski beschreiben […]nd den Bruch zwischen Europa und Russland. Das Tor für diesen Bruch war die Ukraine. Auch da gab es genug Anzeichen. Europa und die EU hätten sowas verhindern können.

 

Diese Gegenüberstellung hinkt aufgrund Ihrer Asymmetrie.

 

Brzezynski, Stratfor und alle anderen „Bezugsquellen“, die von Putins VT-Konstrukteuren seit der Krim-Annexion 2014 in die Kanäle geworfen werden, sind Autoren, Think Tanks und Analysten, die es zu Tausenden in den USA gibt und vermutlich 100 Tausende Seiten publizieren. Aber sie bestimmen nicht die US-Regierungspolitik.

 

Putin dagegen ist der Staatschef und militärische Oberbefehlshaber Russlands. Seine Verschriflichungen von Eroberungszielen haben eine direkte Übersetzung in Politik und militärische Gewalt.

 

Europa und die EU hätten sowas verhindern können.

 

Wenn es sich Putin bedingungslos unterworfen und sich zu seiner Einflusszone degradiert hätte. Das wollen wir Europäer nun mal nicht.

@09:43 Uhr von ich1961

//Und jetzt gibt es weitere Nato Osterweiterung und er reagiert aggressiv? Na wer hätte das ahnen können..//
 

Diese Frage müsste sich der Gnom schon selber stellen - ohne seinen selten dämlichen Krieg - gäbe es    k e i n e Nato Osterweiterung! Also muss er sich da "an die eigene Nase" fassen.

Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Hat sich die Nato nach Auflösung des Warschauer Pakts UND vor dem Ukrainekrieg nach Osten hin erweitert? Ja oder nein?

@09:09 Uhr von heribix

Wenn Rußland besiegt wird, sollte die Siegermächte das Land aufteilen, so dass es deutlich kleiner und weniger mächtig ist,

Mit solchen Äuserungen sollte man sich anbetrachts unsrer Geschichte etwas zurückhalten. Das hat Deutschland schon mal vorgehabt. Traurig das solche Kommentare heute wieder veröffentlicht werden.

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Aber genau dass wurde doch mit Deutschland, nachdem es den Krieg verloren hatte, doch gemacht.
Ein Teil davon gehört jetzt zu Russland. Sollten wir das jetzt auch zurückholen?

@morgik, 09:53

Sie versuchen den brutalen und sinnlosen Krieg gegen die UKR zu verharmlosen ("es gibt immer Gründe"). Es gibt eben keinen Grund, der diesen matrialischen Feldzug auch nur ansatzweise rechtfertigen würde. Deshalb muss die freie Welt die UKR unterstützen, denn ansonsten stehet der nächste Beutezug an. Das Recht darf nicht dem Unrecht weichen.Ohnehin werden die Territoriumsgewinne Putin kaum nutzen. Völkerrechtlich ist die UKR für ihn unantastbar.

Wer holt Putin auf den Boden…

Wer holt Putin auf den Boden internationalen Rechts und Friedens zurück und stärkt auch in Russland die Opposition und Zivilgesellschaft?

Allein darum kann es bei "zurückholen und stärken" gehen, auch wenn hier im Forum und in Riesa

aggressive

feudalistische

Dumaversteher

das anders sehen.

 

 

gez. NieWiederAfd

@08:39 Uhr von Peter P1960

bei Putin nennt man es "Gebietsansprueche", bei Annalena und Joe ist es nur "regime change"

Mir ist nicht bekannt, dass Frau Beerbock oder Herr Biden ein Land überfallen ließen, um es der USA bzw. Deutschland einzuverleiben.

Frau Baerbock selbst ist dazu nicht in der Lage. Und die USA, vertreten durch wen auch immer, machen das viel geschickter. Sie bringen die Demokratie. Notfalls mit Waffengewalt.

@08:20 Uhr von Kritikstar

Wenn Rußland besiegt wird, sollte die Siegermächte das Land aufteilen, so dass es deutlich kleiner und weniger mächtig ist,

Der Traum der USA schon seit ewigen Zeiten.

Deshalb auch der ganze Zinober mit den  Sanktionenn, Wirtschaftskriegen und irrsinnige Aufrüstung seit ewigen Zeiten.

 

@10:25 Uhr von fruchtig intensiv

//Und jetzt gibt es weitere Nato Osterweiterung und er reagiert aggressiv? Na wer hätte das ahnen können..//
 

Diese Frage müsste sich der Gnom schon selber stellen - ohne seinen selten dämlichen Krieg - gäbe es    k e i n e Nato Osterweiterung! Also muss er sich da "an die eigene Nase" fassen.

Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Hat sich die Nato nach Auflösung des Warschauer Pakts UND vor dem Ukrainekrieg nach Osten hin erweitert? Ja oder nein?

Waren das Aufnahmeanträge von souveränen Staaten, denen keine fremde Macht reinzureden hat? Ja, oder nein?

 

@08:50 Uhr von MehrheitsBürger

 

Sämtliche Ausreden, die anfänglich zur Begründung des Überfalls auf die Ukraine aus den Propaganda-Geschützen des Kreml abgefeuert wurden, sind damit abgeräumt.

 

- die NATO-"Osterweiterung"

- Die Genozid-Phrase und die "Befreiung" des Donbass

- die "Entnazifizierung".

 

Alles nicht mehr im Portfolio. Ersetzt durch das "ehrliche" Bekenntnis zu Gebietseroberungen aus imperialen Machtstreben.

Wie, echt? Laut Forum ist Putin der größte Lügner aller Zeiten. Also lügt er jetzt so wie immer bisher? Oder sagt er die Wahrheit?

09:40 Uhr von MehrheitsBürger

Ihre Meinung:

"2. Russland hat das Feindbild NATO erst erschaffen. Es gab seitens der NATO nie eine offensiv ausgerichtete Gegnerschaft gegenüber Russland. Erst aus diesem künstlich von Putin geschaffenen Gegensatz kann die Frage "neutral" und "Kriegspartei" interessengeleitet konstruiert werden."

 

Diese Meinung teile ich nicht. Erstens gab/gibt es den Raketenschirm gegen Russland in den südosteuropäischen Staaten der NATO. Zweitens hat man diverse Abkommen mit Russland von der NATO aus sehr eigenwillig interpretiert.Z,B. Nicht dauerhafte Truppenstationierungen wurden durch Rotation doch dauerhaft. Der Umsturz in der Ukraine 2014 wurde nur durch finanzielle und politische Unterstützung durch EU und USA ermöglicht.

Bisher

Zitat von Wolfes74 (08:20 Uhr) : "Bisher hat hier niemand das von Ihnen erwähnte geforderte oder in Erwägung gezogen"

Da sind Ihnen so ungefähr alle Threads seit dem 24.02. zu diesem Thema entgangen.

Ende des Krieges

Zitat von fruchtig intensiv (09:10 Uhr) : "es gäbe hier im Forum auch nur einen, der diesen Krieg von Putin nicht beendet sehen möchte."

Leider gibt es zu viele, die diesen Krieg mit einem russischen Sieg beendet sehen möchten und offen oder unterschwellig dafür werben, daß der ungerechtfertigte Völkerrechtsbruch sich für den Unterhosenvergifter doch irgendwie auszahlen müsse und daher jegliche wirksame Unterstützung der Ukraine unterbleiben soll.

Und woran liegt es, daß ich mich nicht erinnern kann, Ihnen das "Du" angeboten zu haben ?

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