Kommentare - Ausschuss zu Kapitol-Attacke belastet Trump

10. Juni 2022 - 08:15 Uhr

Die Erstürmung des Kapitols im Januar 2021 löste weltweit Entsetzen aus. Der Untersuchungsausschuss ist überzeugt, dass die Eskalation geplant war. Die Anhörung zeigte auch den Riss, der durch das Land geht. Von Torsten Teichmann.

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Kommentare

@fathaland slim (8:37)

(...)

Ich bin fassungslos und hätte nie gedacht, so etwas einmal erleben zu müssen.

 

Dabei ist es weder neu noch sollte es überraschen. Wie ist wohl Margaret Atwood auf die Idee von Gilead gekommen? Ich habe in den 80ern selbst erlebt, wie uninformiert nicht geringe Teile der amerikanischen Bevölkerung sind (du kommst aus Deutschland - da ist doch Krieg, oder?) und wie sehr die Wagenburgmentalität abseits der großen Zentren verbreitet ist.

 

Und da es inzwischen genug Leute mit den entsprechenden Mittel gibt, diese Menschen zu sammeln, bin ich nicht überrascht.

@ Robert Wypchlo

Man müsse nun wirklich stattdessen aufklären, ob es wirklich Wahlfälschung im November 2020 gab.

 

Nein, gab es nicht. Das ist doch längst akribisch geklärt. Manche Wahlkreise wurden sogar zweimal zur Kontrolle nachgezählt. Nichts. Es wurde kein einziger Beweis gefunden. Das ist doch längst klar. Warum wollen Sie den Eindruck erwecken, da wäre noch was?

Trump sagte am Donnerstag "…

Trump sagte am Donnerstag
"...January 6th was not simply a protest, it represented the greatest movement in the history of our Country to Make America Great Again...”

Es gab Tote, und Trump redet von greatest moment ?

Was fuer ein disgrace fuer unser Land. Er und die 147 senators (voted on overturning election) sind Verraeter.

@08:54 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Trump darf nicht von Richtern aus dem demokratischen Prozess gedrängt werden.

Jeder Mensch, der Straftaten begeht, darf von Richtern verurteilt werden.
Eine strafrechtliche Verurteilung ist keine Maßnahme gegen Demokratie.
Bitte bleiben Sie auf dem Boden der Tatsachen.

09:17 Uhr von Robert Wypchlo | Eine Frage des Zeitplans

Ist es eigentlich ein Zufall, dass dieser Untersuchungsausschuss, der sich mit dem Angriff auf das US-Kapitol beschäftigt und nun zum Schluss kommt, dass Trump die Leute mit Absicht angestachelt habe reinzustürmen, in einem Wahljahr stattfindet?

+

Der Untersuchungsausschuss wurde  l e t z t e s  Jahr eingesetzt. Für die Sichtung von tausenden Unterlagen und die Vernehmung von Hunderten Zeugen braucht es Monate und Jahre Zeit.

Da lässt sich nichts daraus er-phantasieren.

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Bereits hier wird mal wieder verdeckt  Wahlkampf gemacht.

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Da wird einfach normal parlamentarisch gearbeitet.

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Die Leute, die ins Kapitol stürmten waren trotz allem Erwachsene mit eigenem Kopf und eigenen Entscheidungen.

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Das ist eine wirklich starke Entschuldigung für Bankräuber die mit 'eigenem Kopf' in einen Kassenraum stürmen.

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Man müsse nun wirklich stattdessen aufklären, ob es wirklich Wahlfälschung im November 2020 gab.

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Waren Sie 2 Jahre in Urlaub auf einer Insel ohne Anschluss ?

Das wurde aufgeklärt und nix gefunden.

@09:39 Uhr von Phonomatic

Denn ein signifikanter Teil der Bevölkerung ist in rasende Irrationalität abgedriftet und ist für keinerlei vernünftige Argumente mehr zu erreichen. Ich kann das nur noch als kollektives Irresein begreifen. Es macht mir furchtbare Angst.

Auf Ihre Fragen weiß ich auch keine Antwort, aber es geht mir ganz genauso.

Zumal einige clevere Menschen in entscheidenden Positionen zu dieser psychotischen Masse gehören und - wie die Ermittlungen des Jan. 6 committee gezeigt haben - mit allen Mitteln die Aussetzung demokratischer Verhältnisse zugunsten Trumps betrieben haben.

Die Wahl 2024 steht vor der Tür. Trump hat gute Chancen, erneut Präsidentschaftskandidat zu werden (unfassbar!) und Bidens Zustimmungswerte sind historisch schlecht.

 

Umfragen sind immer so eine Sache. Ihren Satz zu der Wahl 2024 kann ich so nicht stehen lassen. Trump wird Probleme haben sich als Präsidentschaftskandidat der GOP durchzusetzen. Ron Desantis ist der Gegenkandidat, der die größten Chancen hat.

 

@08:27 Uhr von Hans_Silberblick

Ich nehme an, dass sich das weltweite Entsetzen in Grenzen hält. Angesichts der  misslungenen und erfolgreichen Regime Changes der USA in aller Welt verständlich.

Ich denke auch "Weltweites Entsetzen" ist eine Numer zu groß wurden doch zu viele Menschen Opfer von US Regime-Change.

 

Die Verletzlichkeit der Demokratie wird offenbart

Diese Attacke und besonders der Umgang damit zeigen, wie verletzlich unsere Demokratie tatsächlich ist. Besonders das Verhalten der Abgeordneten ist sehr bezeichnend, denn im Grunde weiß jeder, dass Trump eine erhebliche Mitschuld trifft, sich lange der gesetzlichen Pflicht zur Amtsübergabe widersetzt hat und angeklagt werden müsste.

Eigene Karriereinteressen und Verstrickungen mit außerparlamentarischen Machtblöcken stehen allzu oft dem eigentlich für das Land und die Bürger nötigen Tun entgegen. Politiker sind Volksvertreter und nicht Lobbyisten Werkzeuge.  Der Einfluss von Großkapital, Wirtschaft etc. ist inzwischen so immens, dass die Umstrukturierung von Wirtschaft und Gesellschaft gegen Klimawandel und Sozialgefälle um Jahrzehnte verzögert wurde und bis heute fraglich ist, ob es gelingen wird.  

@09:35 Uhr von Der kleine Olli

@fathaland slim 8:37 Uhr

 

"Ich bin fassungslos und hätte nie gedacht, so etwas einmal erleben zu müssen."

 

--

 

Ihrem kompletten Kommentar muss ich uneingeschränkt zustimmen! Der passt übrigens auch auf schätzungsweise 15 Prozent unserer Bevölkerung. Mir macht das Angst.

 

Ja, man hat das gestern sehr deutlich im Thread zur Amokfahrt in Berlin gesehen. Leute, die keinerlei Argumente haben und keinerlei Argumenten zugänglich sind. Die einfach nur ihren irrationalen Hass in die Welt schreien und sich Ohren und Augen dabei ganz fest zuhalten.

 

Als ich diesen Thread gestern Nacht gelesen habe, hat er mir den Schlaf geraubt. Weswegen ich jetzt drei Stunden früher als geplant auf dem Zug zum nächsten Job sitze und mich schon wieder heftig grusele.

@09:12 Uhr von wolf 666

Misslungene und erfolgreiche Regime Changes, sprich Staatsstreiche der USA gab und gibt es in Hülle und Fülle.

Was gern außer Acht gelassen wird, von allen die diese Argumentation bei jeder Diskussion wie ein Reliquie auf einer Prozession vor sich her tragen, ist, dass die Idee des "Regime Changes" aus der Sowjetunion kam und Teil der sowjetischen Doktrin seit Lenin war, auf welche die freie Welt - nicht nur die USA - eben auch reagieren musste.

Wie Sie so schön beispielhaft anführen, leben wir in einer demokratischen und freien Gesellschaft, in der das Wissen um solche Aktionen der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskussion zur Verfügung steht.

Die Archive des KGB diesbezüglich sind bis heute in weiten Teilen unzugänglich, für Forschung ebenso wie für eine breitere gesellschaftliche Diskussion in Russland.,

@ Europäer

Die EU muss endlich die richtigen Entscheidungen treffen und uns von den USA unabhängiger machen. Sonst reisst es uns mit in den Abgrund.

 

In welchen Abgrund?

@08:54 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Trump darf nicht von Richtern aus dem demokratischen Prozess gedrängt werden.

Das wäre ganz nach Ihrem Geschmack: an die Staatsführung einen demokratiezersetzenden und aufrührerischen  Alleinherrscher setzen, ungeachtet seiner begangenen Verbrechen gegen die Demokratie.

Der Wähler selbst soll in demokratischen Wahlen die Argumente abwägen und demokratisch entscheiden.

Die Trump unterstellten beispiellosen Verstöße gg die Demokratie selbstverständlich ausser Acht lassend.

Das müssen Sie zwingend erwähnen, denn aus dem Knast heraus regiert es sich schlecht.

Politische Positionen dürfen nicht im Justizsystem verfolgt und abgeurteilt werden. 

Können Sie hier bitte noch etwas deutlicher werden?

Sonst liest sich das so, als ob "politische Positionen" mit allen Facetten, die rechtsradikale, diktatorische und verbrecherische "Positionen" vertreten, nicht vom "Justizsystem" verfolgt werden dürfen.

 

@09:17 Uhr von Robert Wypchlo

"Ist es eigentlich ein Zufall, dass dieser Untersuchungsausschuss, der sich mit dem Angriff auf das US-Kapitol beschäftigt und nun zum Schluss kommt, dass Trump die Leute mit Absicht angestachelt habe reinzustürmen, in einem Wahljahr stattfindet? Bereits hier wird mal wieder verdeckt  Wahlkampf gemacht. Auch wenn es nur die Halbzeitwahlen sind. Die Leute, die ins Kapitol stürmten waren trotz allem Erwachsene mit eigenem Kopf und eigenen Entscheidungen. Wieso ist nach über zwei Jahren plötzlich dieser Ausschuss so wichtig? Sind darin nicht mehrheitlich Demokraten vertreten? Man müsse nun wirklich stattdessen aufklären, ob es wirklich Wahlfälschung im November 2020 gab."

 

Sie reiten immer noch dieses tote Pferd mit dem ang. Wahlbetrug?

 

@fathaland slim 09:03

Aber Trumpismus ist, genau wie Islamismus, Evangelikalismus und ähnliches das genaue Gegenteil von Spiritualität. Plärrende, verzerrte Fratzen.

Trumpismus ist also Extremismus. Und die Republikaner als vollständig Trump-hörige Vereinigung sind ein extremistischer Verein.

Allerdings haben die meisten extremistischen Vereine irgendeinen Glauben an irgendeine verschwurbelte "Wahrheit", die ich bei den Trump-Jüngern aber irgendwie nicht so richtig sehen kann.

Denn das MAGA kann doch nun wirklich nichts sein, wofür man die Demokratie zu opfern bereit ist.

Was bekommt man denn für…

Was bekommt man denn für Landesverat in dem USA? 

Ob er vorher noch endlich seine Steuererklärung macht?

Re : Karl Klammer

Ja Trump wurde einmal gewählt, und hat die zweite Wahl verloren. 

Was er aber getan hat, sollte sehr wohl juristisch auf gearbeitet werden, denn dieser Sturm ist nicht einfach so entstanden, sondern wurde mit Sicherheit zuvor organisiert, und er hat die Leute noch regelrecht auf gestachelt, mit all seinen Lügen vom angeblichen Betrug, von der angeblichen gestohlenen Wahl, ohne nur einen Beweis, der vor Gericht Bestand hätte, zu liefern.

Ihm geht es doch nur um ihn selbst, um seine Macht, seinen Einfluss, seine Ideologie und viel Geld, das er immer wieder auf auch fragwürdige Weise erhalten hat, oder erschlichen !

Da ähnelt er Putin, der auch nur Lügen und Unwahrheiten verbreitet, und mit furchtbarer Brutalität vorgeht. Auch Orban und Erdogan haben solche Züge in ihrer Tätigkeit, ohne jede Moral vor zu gehen !  

 

 

@09:21 Uhr von oooohhhh

"ein signifikanter Teil der Bevölkerung ist in rasende Irrationalität abgedriftet"

das stimmt. zu 50% so wie Sie es meinen.

allerdings gehören eben dazu immer 2 Fraktionen , die zweite, die genauso totalitaer abgedriftet ist, wollen viele nicht warnehmen... die sind aber für die die Sie meinen aber zwingend nötig,.

wer zuerst da war... oder driftete  - einerlei,

das Ergebniss ist schrecklich und wird bei uns ggf noch schrecklicher... wenn wir nicht massiv gegensteuern auf beiden extremen totalitaeren Seiten.

Die Demokratie der Zukunft muss leider viel wehrhafter werden... das ist ein gefährlicher Seiltanz ...aber existentiell nötig.

gegen beide Seiten

 

Sie wollen jetzt wirklich behaupten, 50% wären in die eine und 50% in die andere Richtung abgedriftet, aber abgedriftet auf jeden Fall und deswegen alles irgendwie dasselbe?

 

Oder habe ich Sie falsch verstanden?

@09:17 Uhr von Robert Wypchlo

...Bereits hier wird mal wieder verdeckt  Wahlkampf gemacht. Auch wenn es nur die Halbzeitwahlen sind. Die Leute, die ins Kapitol stürmten waren trotz allem Erwachsene mit eigenem Kopf und eigenen Entscheidungen. Wieso ist nach über zwei Jahren plötzlich dieser Ausschuss so wichtig? Sind darin nicht mehrheitlich Demokraten vertreten? Man müsse nun wirklich stattdessen aufklären, ob es wirklich Wahlfälschung im November 2020 gab.

 

Man kann noch jahrelang Mäuschen "Wahlbetrug" fixieren. In der Welt der Verantwortungsträger ist der gestörte Bär dahinter eigentlich wichtiger. 

Es wäre Ihnen wohl lieber gewesen zu warten, bis sich ein neuer Lynchmob um den krankhaft eitlen Clan - Paten schart. Der Nachschub an Narzisten und Waffennarren in den Staaten ist zwar immens, aber ohne die Macht als potus auf der Brücke von Panzerkreuzer TWITTER müssen die sich vorerst mit Amokläufen trösten.

 

@09:41 Uhr von Phonomatic

Wovon reden Sie, wenn Sie über "totalitäre" Demokraten sprechen?

Hä? die gibt es nicht. so etwas habe ich auch nie gesagt.

 

Demakraten sind solche.

Das hat nichts mit Parteinamen oder Bezeichnung von Mitgliederns zu tun. Das ist auch in D so zum CDU, Grüne etc.....

@08:46 Uhr von NieWiederAfd

Für alle, die ohne Scheuklappen auf das Geschehen schauen, war am Tag dieses unglaublichen Geschehnisses selbst erschreckend klar, was Trump von Demokratie hält: Sie ist Mittel zum Zweck, wenn sie ihm nützt, und sie ist eine zu bekämpfende Gefahr, wenn sie ihn aus dem Amt bringt. 
Besorgniserregend ist, dass die Mehrheit seiner Anhängerschaft seine Erzählung von der 'gestohlenen Wahl' wider alle Fakten glaubt und damit die gleiche Grundhaltung an den Tag legt: Demokratie ist nur Mittel zum Zweck. 
Für diese Grundhaltung war der blutige Angriff auf das Capitol die schreckliche Konsequenz.

Möge den USA und der Welt eine erneute Kandidatur und erst recht ein erneuter Sieg Trumps und seiner alternativen-Fakten-Demagogen erspart bleiben.

 

gez. NieWiederAfd

##

Ihren Kommentar kann ich unterschreiben.Nützt mir die Demokratie so ist es gut,schadet sie mir so ist sie schlecht.So handelt Trump.

 

@08:37 Uhr von fathaland slim

Damit ist das, was in den USA passiert, nicht einmal ansatzweise beschrieben.Denn ein signifikanter Teil der Bevölkerung ist in rasende Irrationalität abgedriftet und ist für keinerlei vernünftige Argumente mehr zu erreichen. Ich kann das nur noch als kollektives Irresein begreifen. Es macht mir furchtbare Angst. Denn es zeigt, daß die Annahme, daß Menschen vernunftbegabte Wesen sind, nicht immer zutrifft.Die große Frage lautet: woran liegt es, wenn Menschen derart ihren Verstand verlieren? Was passiert da? Wodurch wird diese Massenpsychose ausgelöst?Warum glauben Menschen, die auf den ersten Blick völlig zurechnungsfähig wirken, den hanebüchensten Blödsinn? Den sie mit ein ganz klein wenig kritischem Nachdenken als völlig an den Haaren herbeigezogen erkennen müssten? Warum ersetzen sie Denken durch inbrünstiges Glauben an einen großen Führer, dem sie mit entsetzlichem Hurrageschrei hinterherlaufen?Ich bin fassungslos und hätte nie gedacht, so etwas ..

Ich schließe mich Ihren Worten an

 

@09:42 Uhr Alter Brummbär - religiöse Fanatiker

Diesen Riss gibt es schon so lange, wie die USA besteht

 

Extra 3 brachte das gut auf den Punkt. Religiöse Fanatiker, die auch in Europa niemand haben wollte, sind in Scharen in die USA ausgewandert, um dort mit der Waffe in der Hand ihren „Glauben“ zu verbreiten. 
 

Deren Nachfahren leben heute noch im sog.“ Bible Belt“ und sind sowohl für die NRA, als auch für die Republikaner mit die Wichtigste Wählergruppen. 
 

Allerdings ist der Riss erst seit der Tea Party so richtig zum Vorschein gekommen. Die Radikalisierung der Rechten, als - teilweise verständliche - Reaktion auf die Radikalisierung der Linke in den USA. 
 

Wir haben ja dieses Problem in Europa auch importiert. 
 

Nur die Staaten im Osten, wie Polen, Ungarn, Tschechien usw. konnten sich bislang halbwegs gegen die linke Unterwanderung zur Wehr setzten. 
 

Es gibt einen „Kulturkampf“ innerhalb der demokratischen Staaten und es gibt eine Vergleichbare Auseinandersetzung zwischen Demokratie und Totalitarismus auf supranationaler Ebene. 

@09:35 Uhr von Der kleine Olli

Ihrem kompletten Kommentar muss ich uneingeschränkt zustimmen! Der passt übrigens auch auf schätzungsweise 15 Prozent unserer Bevölkerung. Mir macht das Angst.

 

schwer mit Zahlen zu jonglieren

aber s Reichsbürger, Alternative (Schanzenfest/G7 Gipfel, 1.Mai) oder sonstige "Fehlgeleitete"

 

@ fathaland slim

Der amerikanische Rechtsstaat wurde zur Beute der Rechten und ist ein zahnloser Tiger.

 

Nehmen Sie bitte meinen Widerspruch zur Kenntnis.

 

Die US-Demokratie, immer schon fehlerhaft, schafft sich ab.

 

"immer schon fehlerhaft"? Was soll das jetzt bedeuten? Welche Demokratien sind denn "fehlerfrei"?

@09:41 Uhr von fathaland slim

 

 

Nein.

Doch.

 

Was jetzt passiert, hat eine entschieden andere Qualität. Aber ein Antiamerikaner mag das anders sehen. Für den ist es vielleicht lediglich Bestätigung des liebgewonnenen Vorurteils.

Quatsch.

 

 

 

Das würde eine andere Qualität der Kritik erfordern.

 

Politiken von Buffet, Murdoch, Brin? Was für Politiken? Was haben die gemeinsam?

Lesen Sie deren Aussagen.

Von was für einer anderen Form der Kritik fabulieren Sie?

Nennt sich Wissenschaft. Begeistert mich seit meiner frühen Jugend.

Moral hilft nicht, wie Macheath richtig priorisierte.

Kein Wahlbetrug an der Wahlurne

Zitat: "Und in diesem Zusammenhang hatte ich klar gemacht, dass ich seiner Idee nicht zustimme, zu behaupten die Wahl sei ihm gestohlen worden. Ich sagte dem Präsidenten, dass sei 'Quatsch'."

.

Nun, ob die Wahl "gestohlen" wurde, sollte man auf Basis verfügbarer Fakten beantworten.

.

1. Trotz anfänglicher Indizieren, die auf gewisse "Unregelmäßigkeiten" bei der Durchführung der Wahl hindeuten, wurde ein Wahlbetrug vor Gericht nicht bestätigt. Solange nicht Beweise vorliegen, die etwas Gegenteiliges belegen, kann die These eines Wahlbetrugs nicht aufrechterhalten werden.

.

2. Hat der politische Gegner haltlose Diffamierungskampagne (siehe "Russia Collusion Hoax") gefahren? - Ja

.

3. Haben Medien durch extremst einseitige Berichterstattung die Wahl beeinflusst (z.B. die "Laptop from Hell"-story, die auf Twitter vor den Wahlen geblockt wurde, sich aber als wahr herausstellte)? - Ja. Definitiv!

.

Q:

.

"https://www.n-tv.de/politik/Hunter-Bidens-Laptop-from-Hell-ist-wieder-d…"

Trump hat sich als Präsident…

Trump hat sich als Präsident mit den kaum verhohlenen Hetzreden und Aufwiegelungen des Amtes unwürdig gezeigt. Und der Mob im Kapitol war die Folge. Er wollte auch die Dinge nach seinem Belieben zurecht rücken, aber in anderen Angeletgenheiten. Aus diesem Mobangriff einen Staatstreich zu machen? Boulevard.

@fathaland slim (9:41)

Was jetzt passiert, hat eine entschieden andere Qualität. Aber ein Antiamerikaner mag das anders sehen. Für den ist es vielleicht lediglich Bestätigung des liebgewonnenen Vorurteils.

 

Ihre Einschätzung des Antiamerikanismus nicht weniger Foristen teile ich. Aber ich glaube schon, dass Sie das lange vorhandene Potential an ultrakonservativer, religiöser und vor allem von der eigenen Überlegenheit überzeugter, vornehmlich weißer Menschen unterschätzen.

Für mich war es teilweise auch ein Schock, wie sehr sich die Ansichten der Menschen in Los Angeles von denen im Mittleren Westen oder dem Deep South unterscheiden, und dass nicht nur, weil ich in Savannah auf Leute gestoßen bin, die ernsthaft glaubten, dass es das beste für Afroamerikaner sei, die Sklaverei wieder einzuführen. Und denen ging es nicht um Ausbeutung, die glaubten tatsächlich, damit zu helfen...

 

Trump und Putin - 2 Brüder im Geiste

Putin sieht sich jetzt offenbar schon als Zar Vladimir der Eroberer. 
 

Sein Bruder im Geiste ist Trump. 
 

Vermutlich wäre Trump als Diktator in Russland sogar noch gefährlicher als Putin. 
 

Die US Demokratie hatte Trump halbwegs im Zaum gehalten und schlimmere Eskapaden verhindert. 
 

Es ist immer ein Spiel mit dem Feuer, wenn solche „Persönlichkeiten“ zu viel Macht erlangen. 

Obwohl Trump vieles mehr richtig gemacht und vor allem gesehen hatte, als ihm hier viele zugestehen wollen, so hoffe ich doch sehr, dass wir ihn nicht nochmals als Präsident der USA aushalten werden müssen...

PS: die angeblichen Kontakte zu Russland, die ihm zum Sieg und zur Präsidentschaft verholfen haben sollten, die gabe es gar nicht.

Das war eine Kampagne von Hillary Clinton um Trump zu diskreditieren. Obwohl das in den USA massiv in den Medien kam und aufgearbeitet wurde, kam das in den deutschen Medien eigentlich gar nicht...

 

@09:08 Uhr von FCK PTN

Diese Partei hat keine eigene Mehrheit mehr. Sie hat nur noch das Wort Trumps! Wie kann eine so alte Organisation sich so von einem egoistischen, größenwahnsinnigen und völlig unfähigen Menschenverachter unterjochen lassen? Sind die wirklich alle nur dumm???

 

Vielleicht fühlen sich viele Republikaner auf einem Kreuzzug und sehen in Trump ihren Messias.

Warum sind in den USA Prediger so erfolgreich, die den Holocaust leugnen, von Manipulation durch Impfungen ausgehen, die Mondlandung leugnen und predigen, dass die Erde eine Scheibe ist?

Sie nennen eine winzige Minderheit erfolgreich. Komisches Verstaendnis von Erfolg.

@08:54 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Trump...

demokratisch gewählt...

...keine verpflichtende politische Wahrheit

...Trump darf nicht von Richtern...

...Politische Positionen dürfen nicht ... verfolgt

Ihr Ziel scheint es zu sein, mit abstrusesten querschwurbelnden Fantastereien eine  maximale Anzahl empörter Reaktionen zu erzeugen.

Es ist bedauerlich, dass durch derartige "Ausflüge" vom eigentlichen Thema abgelenkt wird.

Meiner Meinung nach sollten solche Kaperversuche von Diskussionen unterlassen werden.

Natürlich wurde Trump demokratisch gewählt. So wie er auch demokratisch abgewählt wurde.

Warum darf Trump nicht von der Justiz verfolgt werden? Oder ist er Gott?

Möchten Sie seine aufrührerischen Aktionen während seiner Amtszeit unsichtbar machen?

Sollen die Amerikaner noch einmal vom gleichen Mann vor seinen Karren gespannt werden?

Soll Trump noch einmal die Chance erhalten, andere Staatsoberhäupter offen vor den Kopf zu stoßen?

Soll Trump noch einmal die Möglichkeit erhalten, Menschen aufzurühren zu Straftaten und Verbrechen?

 

@09:17 Uhr von Robert Wypchlo

 

Man müsse nun wirklich stattdessen aufklären,

ob es wirklich Wahlfälschung im November 2020 gab.

 

Es gab keine Wahlfälschung im November 2020, das ist schon längst aufgeklärt wie klares Wasser. Nur die Twitter Fan-Boys and Girls der Präsidenten-Frisur fahren immer noch mit diesem Märchen iauf dem Rummelplatz n der Politischen Geisterbahn.

 

Die Wahlfälschung als der neue Heilige Geist der Religion der Anti-Demokraten. Massenhysterie der Erkenntnisverweigerer.

09:16, Wolfes74

Ich bin fassungslos und hätte nie gedacht, so etwas einmal erleben zu müssen.

 

Ganz einfach.Mit den üblichen Mitteln der Massenmedien. Sieht man ja auch aktuell in einer anderen Sache - die Masse lässt sich aufhetzen, ohne nur einmal zu hinterfragen, ob das was sie vorgesetzt bekommt, auch wahr ist.<<

 

Bitte verschonen Sie mich mit Ihrer Putinpropaganda. Aber Sie haben schon Recht, wenn auch anders als Sie denken: Putins Propaganda funktioniert exakt so wie die Trumps. Es sind Brüder im Geiste.

 

Ich bekomme jedenfalls nichts vorgesetzt. Ich informiere mich und denke selbst, ein sechsundsechzigjähriges Leben lang. 

 

Ihre Unterstellungen könnte ich mühelos als Beleidigung meiner Intelligenz und Urteilsfähigkeit betrachten.

Wenn einem erzählt wird,…

Wenn einem erzählt wird, dass der Maidan "gelebte Demokratie" war, kann man auf die Idee kommen selbige Demokratie auch in die USA zu bringen.

 

Und wenn man überzeugt ist,dass Guiado der Präsident von Venezuela ist, ist es gedanklich gar nicht mehr weit auch nach der letzten Wahl weiterhin Trump als US-Präsident zu betrachten.

 

 

@09:16 Uhr von Klärungsbedarf

>>

Religion ist nur ein Aspekt, ein weiterer wohl der Wunsch nach einem starken Mann, da gibts es auch in Europa einige, die sich das wünschen und zu guter Letzt verfing der Slogan "Amertka first" bei vielen Amerikanern. Nationalismus scheint ja leider weltweit wieder auf dem Vormarsch zu sein.

<<

Denken Sie mal darüber nach, ob es bei den großen Religionen nicht auch um den Wunsch nach dem starken Mann geht - dort dann Gott.

Bei einer Religion gibt es das nicht, im Buddhismus.

 

@09:49 Uhr von .tinchen

Trump sagte am Donnerstag
"...January 6th was not simply a protest, it represented the greatest movement in the history of our Country to Make America Great Again...”

Es gab Tote, und Trump redet von greatest moment ?

Was fuer ein disgrace fuer unser Land. Er und die 147 senators (voted on overturning election) sind Verraeter.

Es gibt nur 100 Senatoren.

Keine guten Aussichten

Wenn Trump tatsächlich, und mMn richtigerweise, als Schuldig erkannt und verurteilt werden sollte, dann wird irgendwer aus seiner Familie im nächsten Präsidentschaftswahlkampf antreten und genauso gut gegen wen auch immer gewinnen, wie es Trump selbst wohl sehr gut schaffen könnte. Im Moment wüsste ich nicht, welcher demokratische Kandidat das verhindern könnte. Falls von dieser Seite aber ein überzeugender Kandidat gefunden wird, wird es mit Sicherheit schon im Wahlkampf Opfer geben. 
 

Rechthaberisch und egozentrisch

Wer Trumps Weltbild teilen will, seine Macht gern für eigene Zwecke gebraucht und sich grundsätzlich unschuldig wähnt, obgleich im Weißen Haus etwas eskalierte, was in der US-Geschichte seinesgleichen sucht. Der wird bis zuletzt an dem Weltbild kleben bleiben und hoffen, dass Trump fortsetzen kann, was er betrieb. Von Trump Einsicht zu erwarten, würde dem Umkrempeln eines gemeinen, bösartigen Charakters gleichkommen. Und wird misslingen. Dieser alte Mann ist über alle Dinge erhaben. Weil er nicht selbstkritisch ist, stets die Schuld bei anderen sucht und seine Entscheidungen und impulsiven, unbedachten Ausbrüche nicht bedenkt, sondern heraus schleudert. Andere sieht er nicht, und so engstirnig er ist, so dumm und fehlplatziert war und ist er als oberster Regierungschef wie als Politiker. Ein armseliges Wesen, dass leider zu sehr hofiert und bestätigt wurde. Hoffentlich kann die Justiz es richten. Moralisch, ethisch und eine Bringschuld dem eigenen Land gegenüber ist es in jedem Fall.

Charakterloser Narzist

Trump war sich nicht zu schade, seinen Vize Pence dem Mob auszuliefern und ihn lynchen zu lassen. 

@09:44 Uhr von vriegel

sind zwei der schlimmsten Geiseln der Menschheit. Am schlimmsten ist es, wenn beides gemeinsam und zusammen auftritt. 
 

So ist es in Russland und so ist es in Teilen der USA. 
 

Man könnte das natürlich begrenzen auf die Fanatiker unter den Religiösen. Aber das trifft auf die eine oder andere Art eben auf die allermeisten Religionen bzw Religiösen zu. 
 

auch wenn sie Frieden und Pazifismus predigen. 
 

„Historisch betrachtet ist es vom Glauben an die gerechte Sache bis zum Fanatismus nur ein kurzer Weg.“ 
 

Eric Gujer

Man merkt, dass Sie sich noch nicht mit Religion beschäftigt haben und/oder religiöse Menschen kennen.

Die Gläubigen, die ich kenne und mit denen ich sonntags im Gottesdienst sitze sind durch die Bank friedliche Zeitgenossen, die nur das Beste für die Gesellschaft wollen.

Man sollte nie alle Menschen, die andere Ansichten haben als man selbst über einen Kamm scheren..

meint ein seit 1977 gläubiger Christ..

 

 

"Die Anhörung zeigte auch den Riss, der durch das Land geht."

Ich sehe hier einfach fehlendes Bemühen der Regierungen die Spaltung der Gesellschaft aufzuhalten.

Dies scheint mir vielerorts symptomatisch zu sein, diese Spaltung sehe ich auch in Frankreich und Deutschland.

@08:31 Uhr von DB_EMD

...dann würden Sie andere Stimmen innerhalb der Partei zulassen und nicht verbannen, so wie es bei Liz Cheney versucht wird! Diese Partei hat keine eigene Mehrheit mehr. Sie hat nur noch das Wort Trumps! Wie kann eine so alte Organisation sich so von einem egoistischen, größenwahnsinnigen und völlig unfähigen Menschenverachter unterjochen lassen? Sind die wirklich alle nur dumm???

Hallo DB EMD, danke für den Kommentar. Aber diese Politiker sind nicht alle dumm. Die hängen alle an den Geldtrog, das ist das Problem. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

Beste Grüße

Streit

Zitat von Initiative Neu... (08:54 Uhr) : "Demokratie ist Meinungsstreit."

... aber nicht Wahrheitsstreit. Herr Trump hat den Einsatz von Fake-News endgültig als Kultur der politischen Auseinandersetzung etabliert, er hat ununterbrochen gelogen und betrogen sowie andere dazu angestiftet bzw. dies versucht.

@08:54 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Trump wurde demokratisch gewählt und er wird sich noch mal zur Wahl stellen. Demokratie ist Meinungsstreit. Es gibt keine verpflichtende politische Wahrheit. Oppositionelle Kritik ist Teil der demokratischen Kultur. 

 

 Politische Positionen dürfen nicht im Justizsystem verfolgt und abgeurteilt werden. 

__

Natürlich dürfen sie das und müssen das sogar, wenn die Positionen gegen gültige Gesetze verstossen oder dazu aufrufen gegen gültige Gesetze zu verstossen. Deshalb, also aus gutem Grund, gibt es die Dreiteilung der Macht !

 

Egal ob Herr Trump informiert war

Oder nicht, beteiligt war oder nicht, dieser Sturm auf das Kapitol war in meinen Augen wie ein Selbstmordversuch des extremen Republikanerflügels. Dass dieser Versuch wohl misslungen ist, liegt m.E. daran, dass viele Bürger der USA sich sehr von demokratischen Idealen entfernt haben.

Und im Gegensatz zu vielen Anderen glaube auch ich, dass bei einer gelungenen Revolte weltweitgesehen die Schadenfreude größer als das Entsetzen gewesen wäre. Die Welt besteht nicht nur aus Europa, Kanada und Australien.

 

...das scharfe Schwert der Demokratie.

"Der Untersuchungsausschuss will zeigen, dass der Sturm auf das Kapitol geplant war und kein Zufall. Eine Intrige, in deren Mittelpunkt der abgewählte Präsident Donald Trump stand."

Ja, so ein Untersuchungsausschuss ist das 'scharfe Schwert' der Demokratie, wie es hierzulande immer apostrophiert wird. Und damit das Schwert scharf bleibt, ist es notwendig, dass das Ergebnis des Untersuchungsausschusses zu entsprechenden Maßnahmen führt- hier: Anklage des Ex-Präsidenten Trump.

In einem entsprechenden Verfahren kann dann die Schuld Trump bewiesen, oder er davon freigesprochen werden, so wie das rechtsstaatlichen Prinzipien entspräche. 

Damit wäre dann auch die Chance gegeben, dass man politisch damit abschließen kann, was wiederum der Demokratie förderlich wäre.

09:54, Phonomatic @09:12 Uhr von wolf 666

 

 

Misslungene und erfolgreiche Regime Changes, sprich Staatsstreiche der USA gab und gibt es in Hülle und Fülle.

Was gern außer Acht gelassen wird, von allen die diese Argumentation bei jeder Diskussion wie ein Reliquie auf einer Prozession vor sich her tragen, ist, dass die Idee des "Regime Changes" aus der Sowjetunion kam und Teil der sowjetischen Doktrin seit Lenin war, auf welche die freie Welt - nicht nur die USA - eben auch reagieren musste.

Wie Sie so schön beispielhaft anführen, leben wir in einer demokratischen und freien Gesellschaft, in der das Wissen um solche Aktionen der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskussion zur Verfügung steht.

Die Archive des KGB diesbezüglich sind bis heute in weiten Teilen unzugänglich, für Forschung ebenso wie für eine breitere gesellschaftliche Diskussion in Russland.

 

Danke für diese Tatsachen. Sie werden die Adressaten aber nicht interessieren. Sie werden versuchen, ihre „Regime Change böse Amis“-Erzählung zu retten. Darin Trump ähnlich

@Cosmopolitan_Citizen (9:12)

Blind einer offiziellen, lautstark propagierten Parteilinie zu folgen, hat beim Elephanten doch Tradition. Ike, Nixon, Reagan, Bush jr.

Manchmal frage ich mich, ob das alles mit McCarthy angefangen hat.

@09:04 Uhr von Bender Rodriguez

Trump ist ein Depp.  Dazu skrupellos und völlig ungebildet. 

Dem ist völlig egal, ob er zu irgendwas verurteilt wird, da er Immunität genießt. 

Trump hat nur noch die Immunität vor Intelligenz.

Immunität ?

Zitat von Bender Rodriguez (09:04 Uhr) : "Dem ist völlig egal, ob er zu irgendwas verurteilt wird, da er Immunität genießt."

Welche Immunität sollte das sein ? Mit Amtsantritt von Joseph Robinette Biden als 46. Präsident der Vereinigten Staaten ist Herr Trump nur noch Privatmann und kann nicht nur von jedem zuständigen Gericht in jeder justiziablen Angelegnheit verurteilt werden, es steht auch der Durchsetzung von Urteilen kein Vollstreckungshindernis entgegen.

@09:12 Uhr von wolf 666

 

Misslungene und erfolgreiche Regime Changes, sprich Staatsstreiche der USA gab und gibt es in Hülle und Fülle.

Das fing ja bereits 1953 im Iran an …

 

Der Staatsstreichversuch der Frisur in den USA war US-Innenpolitik, auch wenn man immer wieder zur Ablenkung vom Thema irgendwas Beliebiges aus der US-Außenpolitik rezitieren kann. Sinnlos zwar, aber wegen argumentativer Einfalls- oder Hilflosigkeit ständig aufgewärmt lauwarm aufgetischt.

@08:54 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Trump wurde demokratisch gewählt und er wird sich noch mal zur Wahl stellen. Demokratie ist Meinungsstreit. Es gibt keine verpflichtende politische Wahrheit. Oppositionelle Kritik ist Teil der demokratischen Kultur. 

 

Trump darf nicht von Richtern aus dem demokratischen Prozess gedrängt werden. Der Wähler selbst soll in demokratischen Wahlen die Argumente abwägen und demokratisch entscheiden. Politische Positionen dürfen nicht im Justizsystem verfolgt und abgeurteilt werden. 

Ja c3po, wechsle mal die Software.

Mensch darf nicht urteilen. Mensch muss wegsehen. Mensch muss geschehen lassen.

 

Zu jeder echten Demokratie gehört Rechtsstaatlichkeit, diese politisch abzutun ohne den geringsten Beweis während es andersrum Säcke an Beweisen gibt, ist leicht durchschaubar.

Trump gehört hinter Gittern und die republikanischen Wähler in einen anderen Staat, der Ihrer Einstellung besser taugt. Da würde mir einer einfallen, der sich aktuell ohnehin vergrößern möchte.

@10:33 Uhr von McColla

"ein signifikanter Teil der Bevölkerung ist in rasende Irrationalität abgedriftet"
das stimmt. zu 50% so wie Sie es meinen.
allerdings gehören eben dazu immer 2 Fraktionen , die zweite, die genauso totalitaer abgedriftet ist, wollen viele nicht warnehmen... die sind aber für die die Sie meinen aber zwingend nötig,.
wer zuerst da war... oder driftete  - einerlei,
das Ergebniss ist schrecklich und wird bei uns ggf noch schrecklicher... wenn wir nicht massiv gegensteuern auf beiden extremen totalitaeren Seiten.
Die Demokratie der Zukunft muss leider viel wehrhafter werden... das ist ein gefährlicher Seiltanz ...aber existentiell nötig.
gegen beide Seiten

 
Sie wollen jetzt wirklich behaupten, 50% wären in die eine und 50% in die andere Richtung abgedriftet, aber abgedriftet auf jeden Fall und deswegen alles irgendwie dasselbe?
 
Oder habe ich Sie falsch verstanden?

 
Es war genau so gemeint und es ist tatsächlich so absurd wie man es kaum glauben mag.

@09:10 Uhr von fathaland slim

...Richteramt in den USA ... Geisel und Verfügungsmasse der Politik ... von Staatschefs ernannt ...

Trump hat hunderte Richter ernannt. Dem passiert nichts.

Der amerikanische Rechtsstaat wurde zur Beute der Rechten und ist ein zahnloser Tiger. Die US-Demokratie, immer schon fehlerhaft, schafft sich ab.

Ein großer Teil des angesprochenen Teils des "amerikanischen Systems"  ist so überholt wie US-Waffengesetze: schon lange nicht mehr müssen Indianer von Cowboys aus Ihren Lebensräumen verdrängt werden oder 'Schwarze' als Sklaven gehalten werden.

Die Eroberungszüge der Europäer auf dem amerikanischen Kontinent sind abgeschlossen. Jedes weitere Festhalten an veralteten Strukturen gefährdet den gesellschaftlichen und rechtlichen Fortschritt.

Aktuell beobachte ich einen immer stärker werdenden Rückschritt unserer demokratischen Entwicklung.

 

In jeder Hinsicht aufschlussreicher Schaukampf zwischen Recht

und Macht

Auf dessen Ausgang man eingedenk der offensichtlichen Tatsache, dass Geld in unserem globalen Finanzsystem Macht bedeutet gespannt sein darf.

Sollte dieser "Rechtsstreit" zuungunsten der Seite der Verteidiger des Rechts bzw. der Demokratie und Menschenrechte ausgehen, werden diese dann hoffentlich wissen, was sie zu tun haben, damit sich an diesem "Ungleichgewicht" in der Politik was ändern kann.

@Captain Lucky (10:00)

Was bekommt man denn für Landesverat in dem USA?

 

Grundsätzlich steht darauf erst mal die Todesstrafe. Und das ist kein Sarkasmus, keine Polemik, sondern schlicht ein Fakt.

 

Wobei ich gerne die Gelegenheit ergreife und mich deutlich gegen die Todesstrafe aussprechen möchte. Egal wofür.

 

10:00 Uhr von DrBeyer   Da…

10:00 Uhr von DrBeyer

 

Da ich mich letztens verrannt habe, bin ich mir hier nicht sicher, ob ich Ihren Kommentar richtig verstehe. Falls nicht, bitte ich schon mal um Entschuldigung!

 

//Allerdings haben die meisten extremistischen Vereine irgendeinen Glauben an irgendeine verschwurbelte "Wahrheit", die ich bei den Trump-Jüngern aber irgendwie nicht so richtig sehen kann.//

 

Eine "Wahrheit" ist: die "verlorene Wahl von D.T." .

 

//Denn das MAGA kann doch nun wirklich nichts sein, wofür man die Demokratie zu opfern bereit ist.//

 

Das scheinen Millionen Amerikaner anders zu sehen! Vor allem die "Stürmer des Capitols/Trumpanhänger".

 

 

 

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Die Moderation

Also während ich den Maidan…

Also während ich den Maidan als Akt der Demokratie zu bewerten habe, soll ich beim Kapitol-Sturm in Entsetzen Ausbrechen.

Und dann soll ich Trump glauben wer in Venezuela oder Belarus Präsident ist, aber nicht,wer in den USA Präsident ist.

 

Wie schafft man das eigentlich ohne Alkohol und Drogen?

​​

Aufklärung

Zitat von Robert Wypchlo (09:17 Uhr) : "Man müsse nun wirklich stattdessen aufklären, ob es wirklich Wahlfälschung im November 2020 gab."

Da ist nichts mehr aufzuklären, denn es ist jenseits aller begründeten Zweifel bewiesen, daß es bei der Wahl zum US-Präsidenten keinerlei Wahlfälschungen gegeben hat.

Das einzige, was man aufklären müßte, ist wie es dazu kommen kann, daß immer noch Menschen dieser absurden und mehrfach widerlegten Verschwörungsmythologie einer Wahlfälschung anhängen und diese immer wieder zur Sprache bringen - ebenso wie das krude Märchen vom sogenannten Maidanputsch.

Die große Gefahr für die Welt

Ich sage es schon seit ein paar Jahren und ich bleibe trotz des größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers im Kreml dabei, die größte Gefahr für eine freie und friedliche Welt ist das, was in den USA seit Trump geschieht.

fathaland slim hat die kollektive Verdummung auf Seiten der Reps dort gut zusammengefasst. Man stelle sich dieses Land mit diesem Militär und dieser Wirtschaft im Bürgerkrieg vor oder noch schlimmer als Autokratie/ Diktatur, wie es die Reps gerne hätten. Tür und Tor für alle undemokratischen Regime der Welt (allen voran Russland und China) wäre geöffnet, um ihre menschenverachtende Ideologie ungezügelt zu verbreiten.

Jeglicher Antiamerikanismus würde denjenigen im Halse stecken bleiben, wenn Sie sehen würden, wie die Welt aussehen würde, wenn diese Länder die große Weltmacht darstellen würden.

09:16 Uhr von Klärungsbedarf

"Nationalismus scheint ja leider weltweit wieder auf dem Vormarsch zu sein."

Das betrifft zunächst einmal die demokratischen Staaten und die sind auf der Welt eine kleine Minderheit. In allen anderen Staaten galt das schon immer. In den USA, die immerhin ein Drittel der in einem demokratischen Staat lebenden Menschen beherbergen, galt das übrigens auch schon immer, wurde auch offen ausgesprochen, auch von Obama.

Wenn man also einmal durchfiltert, in welchen Staaten das Prinzip "das eigene Land zuerst" nicht gilt, so finde ich nur Deutschland und frage mich, ob das angesichts der Nehmerqualität aller anderen Staaten angemessen ist. Selbstlosigkeit ist nobel. Wenn allerdings alle anderen vom Stamme "nimm!" sind und am Ende uns mitleidig belächeln, dann sollte die Politik sich auf den Eid besinnen: "... das Wohl des deutschen Volkes mehren..." Politikeräußerungen aus anderen Ländern geben zu denken: "Am Ende zahlen immer die Deutschen"- Varufakis, Ex- Finanzminister Griechenlands.

Ausschussarbeit

Man arbeitet auf, was passiert ist, und bewertet es. Ob dabei eine Anklage gegen Trump resultiert, wird die Justiz zeigen. Wenn aber ein Justizminister jetzt schon für den Mann und seine Nichthaftung und Unschuld wirbt, dann greift er in einen parlamentarischen Ablauf ein, der ihm sicher nicht zusteht. Das zeigt aber die verzerrte Sicht auf Wirklichkeit und Sachlichkeit. Rechthaberei beugt Recht und wer das selbst als Justizminister und Teil einer Ermittlungsbehörde macht, ist für diesen Posten ungeeignet, da er Vorurteile und Beschönigung bedient. Die Toten und die dokumentierten Abläufe, die eine ganze Weltöffentlichkeit bald live verfolgen konnte, sprechen andere Bände. Trump wird reingewaschen von seinen Anhängern, der Justizminister erteilt den Persilschein. Ein bizarrer Auftritt, der Demokratie und Parlamentarismus sowie die öffentliche Verantwortung eines Präsidenten beschädigt. Von Trump geht eine große Gefahr aus, die seine Anhänger verniedlichen wollen. Das ist das Problem.

@08:37 Uhr von fathaland slim

Da kam meiner Meinung nach nicht nur der Aspekt des "Verstand verlierens" zum Ausdruck, sondern auch der Jahrzehnte lang aufgestaute Frust zur Scheindemokratie der US-Präsidentschaftswahl.

Denn jeder Kandidat  braucht für eine erfolgreiche parteiinterne Vorwahl einen dreistelligen Millionenbetrag! Das bedeutet, er ist selbst extrem reich oder aber während seiner Amtszeit einem finanzstarkem Gönner verpflichtet. Dementsprechend wird die später eingeschlagene Politik des Bewerbers immer die Interessen des Kapitals und der Konzerne verfolgen und weniger die Interessen der einfachen Leute. So wurde in den USA seit 1980 (R. Reagan) ein neoliberaler Wirtschaftskurs in den USA verfolgt, bei denen die Steuern für Konzerne und Reiche stetig gesenkt wurden zu Lasten von Sozialabbau und einer steigenden Staatsverschuldung.

@MRomTRom (9:51)

Waren Sie 2 Jahre in Urlaub auf einer Insel ohne Anschluss ?

Das wurde aufgeklärt und nix gefunden.

 

Dieser Forist würde nie auf eine Insel reisen. Da besteht viel zu sehr die Gefahr, dass man auf dem Weg dahin am Rand der Erdscheibe in den Abgrund stürzt...

 

Es ist offensichtlich, dass…

Es ist offensichtlich, dass Trump von den Drohungen seiner Anhänger unter den beiden militanten rechtsextremen Gangs  "Oath Keeper" und "Proud Boys", seinen Vizepräsidenten Pence zu hängen, wusste: (Zitat Trump) „vielleicht haben unsere Anhänger die richtige Idee. Pence verdient es“.

Es ist nicht zu fassen, dass auch heute noch hier im Forum Leute Trump die Stange halten. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was bei uns passiert, wenn sich solche antidemokratischen feindseligen Drohgebärden auch bei uns Bahn brechen und das, was afd-Mann Büttner noch im Jahr 2020 agitierte ("Eines Tages kommt der Tag, da stehen die Pendler und Autofahrer hier auf dem Domplatz mit Fackeln und Mistgabeln. Ich führe die dann zu den Büros, die die richtigen Büros sind."), umzusetzen versuchen.

 

gez. NieWiederAfd

@09:16 Uhr von Klärungsbedarf

>>

Religion ist nur ein Aspekt, ein weiterer wohl der Wunsch nach einem starken Mann, da gibts es auch in Europa einige, die sich das wünschen und zu guter Letzt verfing der Slogan "Amertka first" bei vielen Amerikanern. Nationalismus scheint ja leider weltweit wieder auf dem Vormarsch zu sein.

<<

Denken Sie mal darüber nach, ob es bei den großen Religionen nicht auch um den Wunsch nach dem starken Mann geht - dort dann Gott.

Sicher gibt es das auch bei religiösen Menschen, vielleicht besonders in den USA. Ich denke aber, dass das Konzept "Gott" ursprünglich eher der Stärkung des Gruppenzugehörigkeitsgefühls und dem Machterhalt diente.

@ ... Neue Asoziale ...

Trump darf nicht von Richtern aus dem demokratischen Prozess gedrängt werden.

 

Auch als Größter Präsi aller Zeiten steht man nicht über dem Gesetz.

Staatsstreiche

Zitat von wolf 666 (09:17 Uhr) : "Misslungene und erfolgreiche Regime Changes, sprich Staatsstreiche der USA gab und gibt es in Hülle und Fülle."

Und all das hat nichts damit zu tun, daß ein abgewählter Politiker in einer etablierten Demokratie - der bis jetzt nachweislich am wenigsten schlechten Regierungsform - diese lieber von innen heraus masiv beschädigt, als den Willen der Mehrheit in seinem eigenen Land zu akzeptieren.

@10:03 Uhr von vriegel

 

Die Radikalisierung der Rechten, als - teilweise verständliche - Reaktion auf die Radikalisierung der Linke in den USA. Wir haben ja dieses Problem in Europa auch importiert. 
 

Nur die Staaten im Osten, wie Polen, Ungarn, Tschechien usw. konnten sich bislang halbwegs gegen die linke Unterwanderung zur Wehr setzten.

 

Au weia. Radikalisierte Katholiken in Polen als Gegenreaktion auf linke Unterwanderung im Land. Realsatire als Brainstorming für die Comedy-Bühne.

@ kleiner Bürger

Wenn einem erzählt wird, dass der Maidan "gelebte Demokratie" war, kann man auf die Idee kommen selbige Demokratie auch in die USA zu bringen.

 

Das, was Sie da tun, ist nicht sehr klug. Denn nur weil Sie ein Anhänger der alten Kreml-hörigen Regierung in Kiew sind, sollten Sie nicht der Versuchung erliegen, Trumps Verfassungsverstoß zu relativieren. Das wäre nicht aufrichtig.

Ausschuss zur Kapitol-Attacke belastet Trump....

Proud-Boys, Milizen dazu NRA-Waffenfetischisten. Was läuft da ? Was "entwickelte" sich da ? Ein extrem rechter Putschversuch. Als Fußvolk meist ärmere Weiße, denen angeboten wird, aus ihren Problemen heraus nach unten zu treten. In einem Land in dem Waffenbesitz und Waffen mitführen als Ausdruck von Freiheit gelten. Begleitet von einem abnormen Freiheitsbegriff.

 

@10:00 Uhr von DrBeyer

@fathaland slim 09:03

 

Aber Trumpismus ist, genau wie Islamismus, Evangelikalismus und ähnliches das genaue Gegenteil von Spiritualität. Plärrende, verzerrte Fratzen.

Trumpismus ist also Extremismus. Und die Republikaner als vollständig Trump-hörige Vereinigung sind ein extremistischer Verein.

Allerdings haben die meisten extremistischen Vereine irgendeinen Glauben an irgendeine verschwurbelte "Wahrheit", die ich bei den Trump-Jüngern aber irgendwie nicht so richtig sehen kann.

Denn das MAGA kann doch nun wirklich nichts sein, wofür man die Demokratie zu opfern bereit ist.

 

Es ist das altbekannte reaktionäre Versprechen:

 

Ich bringe euch die Vergangenheit zurück, und das so strahlend und schön, wie sie nie gewesen ist.

 

Schlecht gelaunte, hasserfüllte minderwertigkeitskomplexzerfressene Menschen, die ihr Leben als Opferbiografie verstehen, glauben offensichtlich so etwas.

 

@09:49 Uhr von .tinchen

Trump sagte am Donnerstag
"...January 6th was not simply a protest, it represented the greatest movement in the history of our Country to Make America Great Again...”

Es gab Tote, und Trump redet von greatest moment ?

Was fuer ein disgrace fuer unser Land. Er und die 147 senators (voted on overturning election) sind Verraeter.

 

Man darf sich aber nichts vormachen. Hinter diesen 148 Verrätern lauern 47% US - Bürger auf so etwas wie die Wiedererlangung von Größe und "Geltung" aus der Schmach heraus, Arbeitslosigkeit, Inflation, Angriffe auf das heilige Waffengesetz und sogar 'nen afroamerikanischen  Präsidenten ertragen zu müssen. Wäre der Sturm auf das Capitol für diese Spinner gut ausgegangen und Trump wäre...  - (das mir auszumalen hindert mich an der Wortfindung) sowas wie ein Hitler ohne Ideologie (was auf einen Anarchismus hinausliefe um echte amerikanische Werte wie aus "bleiernen" Zeiten bekannt), würden wir heute eine blühende amerikanische Diaspora in Kanada und in Europa haben.

 

Wenn man sich ansieht

wie katastrophal sich die Lage seit der Abwahl Trumps geändert hat, wünschen sich sicher viele Trump zurück im Weißen Haus.  Wird spannend bei der nächsten Wahl.

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