Kommentare - Lawrow: "Donbass hat bedingungslose Priorität"

30. Mai 2022 - 08:10 Uhr

Die Einnahme des Donbass in der Ostukraine ist laut Außenminister Lawrow das russische Kriegsziel. Spekulationen über eine Erkrankung von Präsident Putin wies er zurück. Die Ukraine setzte indes die Offensive im Süden fort.

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Kommentare

Ist das ein Hinweis auf Optionen?

Möglicherweise ein Hinweis auf Verhandlungsoptionen: Die Küste wird nicht angesprochen - ein gesichtswahrender Ausstieg aus dem Angriff?

Da sollten kluge Diplomaten nachfragen, sofern vorhanden.

Ukraine setzt Offensive im Süden fort ?!

Welche Offensive ? Es gibt ja auch im Westen detaillierte Tagesberichte über den Kriegsverlauf (von auf Wirtschaftsnachrichten spezialisierten Medien). Und da war von Kampfhandlungen im Westen nichts zu lesen.

 

Wikipedia hat allerdings zwei größere Orte im Oblast Cherson heute den Ukrainern zugeschlagen, ebenfalls ohne Kämpfe zu markieren oder markiert zu haben. 
 

Der pro-russische Gebietsgouverneur meldet, dass die Ukrainer zwar versucht hätten im Süden bei Davidsky Brod vorzudringen, was aber im Desaster geendet haben soll. 
 

 

 

Russland braucht was vorzeigbares

Daher werden alle verfügbaren Kräfte und darüber hinaus dort an die Front geworfen. 
 

Offenbar ohne Rücksicht auf eigene Verluste und auch unter Inkaufnahme von Gebietsverlusten anderswo an der Front. 
 

Militärexperten sehen es daher auch so, dass die Ukraine gesamt gesehen eher im Vorteil ist. Außer im Donbas. Da hat Russland klare Vorteile. 
 

Andererseits macht so eine Massierung von Kräften auch leichter angreifbar, da quasi jeder Schuss ein Treffer ist. 
 

Dennoch wird Russland hier wohl am Ende im Donbas Gebiete erobern. 

Was soll das noch?

'Man' sollte miteinander sprechen, die Fakten akzeptieren, sich gegenseitig erst nehmen und endlich das sinnlose Zerstören und Töten beenden.

Prioritäten

Die Priorität der Z-Russen ist die bedingungslose Mißachtung des Völkerrechts, ohne daß es dafür eine Rechtfertigung gäbe und unser Kanzler läßt seinen wohklingenden Worten hinsichtlich einer miltärischen Unterstützung gegen den z-russischen Vernichtungskrieg keine ernstzunehmenden Taten folgen.

Mir drängt sich die Frage auf, was das Regime in Moskau gegen Herrn Scholz in der Hand hat, daß dieser so beschämend untätig bleibt. Immerhin soll sich der Wirecard-Drahtzieher Marsallek in Russland aufhalten.

Dann haette man Kiev

und den Rest der Ukraine nicht angreifen muessen.  

Lenkt Russland ein? Hat man die Ukraine unterschaetzt. Wirken die Sanktionen staerker als angenommen?  Vielleicht sollte die Ukraine man die Aussage nutzen, um den Krieg beenden.

 

Putin lebt nicht ewig und alles andere regelt die Zeit.  

 

@08:18 Uhr von Coachcoach

Möglicherweise ein Hinweis auf Verhandlungsoptionen: Die Küste wird nicht angesprochen - ein gesichtswahrender Ausstieg aus dem Angriff?

Da sollten kluge Diplomaten nachfragen, sofern vorhanden.

Ich bin sicher die diplomatischen Drähte glühen. Doch dieser Herr P. aus M. Mit seinem Vasallen L. haben an Verhandlungen doch kein Interesse. Das dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Naja, fast jeder. 

wie um alles in der Welt

 

stellt sich dieser Mann eigentlich die Zukunft vor, auch seine ganz persönliche? Wenn ich in Putins Gesicht blicke, dann kann ich wenigstens noch Wahnsinn erkennen, sein Bild, seine Sprache und seine Taten ergeben zumindest einen Gesamteindruck, der irgendwas berechenbares hat, wenn auch nur abgrundtief schlechtes. Man kann zumindest erahnen, was ihn antreibt. Aber Lawrow?

Ich werde nicht schlau aus ihm. Kann ein Charakter nur aus hündischer Treue bestehen? Müssen nicht auch Lumpen so etwas wie kognitive Dissonanz erleben und müssten nicht selbst die einen inneren Antrieb haben, diese Dissonanz zu überwinden? Eigentlich ist sich doch die Wissenschaft der Psychologie darin einig.

p.s.: Ist das eigentlich immer das selbe Foto, das von ihm zu sehen ist? Ich habe den Eindruck.

Sinnloser Tod russischer Soldaten

Die von Russland völkerrechtswidrig eroberten Gebiete sind und bleiben Teil des ukrainischen Staatsgebietes. Die altbekannte Methode, russische Separatisten in diesen und anderen Ländern  für Spannungen zu instrumentalisieren, um dann mit russischen "Friedenstruppen" einzumarschieren, wurde bereits in Tschetschenien und Georgien praktiziert. Dazu das Putin Narrativ, Russland würde durch die UKR und die NATO bedroht. Russlands Truppen werden sich vollständig aus der UKR zurückziehen müssen, damit der Frieden nach Europa zurückkehrt. Die Gräueltaten und Zerstörungswut der russischen Armee hat sich in das Gedächtnis der Menschen, aber auch der Nachbarstaaten eingegraben. Putin wird die UKR niemals befrieden können. Eine geteilkte UKR würde nur zu neuen Spannungen führen.

@08:20 Uhr von Koblenz

In der Natur siegt der stärkere , hier auch .

Wer soll denn der "Sieger" in ihren augen sein? Putin und seine Soldaten? Putin hat nix mit der Natur am Hut, er ist ein Giftzwerg, dem alles Recht ist um den Angiffskrieg zu gewinnen.

Er kann sich darauf…

Er kann sich darauf einrichten,  dass er nicht nur den Donbas nicht bekommt und die Krim zurückgeben muss. Nein, Russland wird sogar riesige Ländereien im Westen abtreten müssen. Und auf Jahrhunderte kostenlos Gas liefern, um die Schäden zu begleichen.

 

Dumm gelaufen,  ....

08:18 Uhr von Coachcoach  …

08:18 Uhr von Coachcoach

 

Melden Sie - als "kluger Diplomat" - sich doch freiwillig für die (nicht angedachten und nicht erforderlichen) Verhandlungen.

 

Zum Artikel:

Vielleicht sollte Herr L. mal einen Optiker aufsuchen und sich eine neue Brille verpassen lassen. Es ist sowas von eindeutig, das Herr P. krank sein muss.

 

**Es gehe darum, die ukrainische Armee und Bataillone aus den von Moskau als unabhängige Staaten anerkannten Gebieten Donezk und Luhansk zu drängen, sagte Lawrow dem russischen Außenamt zufolge in einem Interview mit dem französischen Sender TF1.**

 

Seit wann reicht es, wenn ein Land (hier Russland) irgend welche Gebiete als unabhängig "anerkennt"?

 

Es ist alles - nicht nur der Krieg gegen die Ukraine, auch die Anerkennung der Unabhängigkeit - entgegen dem Völkerrecht passiert. Und nach Kriegsbeginn sind selbst viele Menschen dort nicht gut auf Russland zu sprechen.

 

 

Man sollte den Tatsachen

Ins Auge blicken,der Dombas ist für die Ukraine verloren. Wer ein totes Pferd reitet sollte absteigen. Ein Waffenstillstand auf dieser Basis könnte die Grundlage für Frieden sein. Eine Mauer , so etwas hatten wir in Europa schon einmal und diese Mauer der Ewigkeit war nach 28 Jahren auch Geschichte. Putin ist jetzt 70 sein Verfalldatum ist bald erreicht und die Zeit arbeitet immer für die Freiheit.Der Dombas ist zu größten Teil zerstört und den darf Russland dann gerne wieder aufbauen. Die Restliche Ukraine hat die Hilfe der EU sowieso sicher.Einigt euch auf dieser Basis und das Sterben und weitere Zerstörungen haben ein Ende. Und keinen NATO Beitritt von weiteren Staaten des Ex Warschauer Pakts. Man muss endlich auch akzeptieren das Russland genau so wie Amerika Sicherheitsinteressen und Geopolitische Interessen hat.

Um was geht es den Russen?

Es ging und geht den Russen nicht um die Einverleibung der Ukraine als Ganzes oder die Einnahme von Kiew. So dumm ist auch der Russe nicht, das er glauben würde eine Bevölkerung, die völlig gegen einen ist, über Jahre in Schach halten zu können und für die Einnahme von Kiew bräuchte man wesentlich mehr Kräfte. Und warum hat man nicht mit Raketen das Regierungsviertel in Kiew angegriffen?

Es geht den Russen um die Donbassregion mit ihrer russisch dominierten Bevölkerung, einen Landzugang zur Krim und vielleicht auch um einen direkten Weg nach Transnistrien sowie um die Neutralität der Ukraine. 

Bachmut ist heute Nacht an die Russen gefallen

Im Oblast Donezk stoßen die russischen Truppen jetzt Richtung Soledar vor. Dann ist der „Kessel“ zu. 
 

Die wichtige Versorgungsroute nach Sewerodonezk ist damit ebenfalls in russischer Hand. 

war klar

"Die Einnahme des Donbass in der Ostukraine ist laut Außenminister Lawrow das russische Kriegsziel"

Erstaunlich, dass dies Lawrow so offen ausspricht, war  mir (bestimmt auch vielen anderen) aber auch schon vorher klar.

Im Interesse aller wäre dieses Zugeständnis für alle Beteiligten die beste Lösung. Wäre es auch schon vorm Krieg gewesen, der dadurch wahrscheinlich verhindert worden wäre.

Keine Überraschung...

Mir war es von Beginn des Krieges an völlig klar, dass es in erster Linieum die Befriedung des Donbass geht. Was dort die letzten Jahre so geschehen ist konnte auf Dauer nicht weitergehen. Danach ist dann auch der Krieg vorüber.

@08:18 Uhr von Coachcoach

Möglicherweise ein Hinweis auf Verhandlungsoptionen: Die Küste wird nicht angesprochen - ein gesichtswahrender Ausstieg aus dem Angriff?

Da sollten kluge Diplomaten nachfragen, sofern vorhanden.

 

wie waren denn bisher der Wahrheitsgehalt von Aussagen

wenn der Lawrow was sagte ?

 

Seit 2014 Krieg mitten in Europa

Im Donbass starben nach westlichen Angaben seit 2014 14.000 Menschen. Nach russischen Angaben waren 117 Kinder darunter.

Binsenweisheit

Zitat vopn Koblenz (08:20 Uhr) : "In der Natur siegt der stärkere"

Es ist gegenwärtig bloß noch unklar, welche der beiden Kriegsparteien stärker sein wird und worin diese Stärke letztlich bestanden haben wird.

Zu der Stärke, über die Kriegsparteien verfügen, gehört auch die Mobilisierung externer Unterstützung. Aus diesem Grund bin ich auch so wütend auf Herrn Scholz, der zwar militärische Unterstützung für das Opfer eines ungerechtfertigt völkerrechtswidrigen Vernichtungskrieges behauptet, diese Unterstützung aber nur in homoöpathischer Dosierung vornimmt. Die Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland an westlichen Waffensystemen könnte bereits abgeschlossen sein, wenn Herr Scholz sich nicht auf die Simulation wirksamer Unterstützung verlegt hätte.

@08:31 Uhr von IBELIN

und den Rest der Ukraine nicht angreifen muessen.  

Lenkt Russland ein? Hat man die Ukraine unterschaetzt. Wirken die Sanktionen staerker als angenommen?  Vielleicht sollte die Ukraine man die Aussage nutzen, um den Krieg beenden.

 

Putin lebt nicht ewig und alles andere regelt die Zeit.  

 

Der angegriffene soll den Krieg beenden und "Hirn" walten lassen? Komische Logik, oder? 

So ist es

Wer dementiert muss nicht zwangsläufig dement sein.

Wohl kaum bei dieser Eskalationspolitik

Erst  jetzt  bemerkte  Selenskyj,  was  er  da  für  einen  Geheimdienstchef  beschäftigt  hatte  und  hat  ihn  daraufhin  entlassen.  Daher  stellt  sich  die  Frage,  ob  Selenskyj   überhaupt  schon  begriffen  hat,  was  Putin  in  der  Osukraine    durchsetzen  will  ?

Sprachrohre

Zitat von Möbius (08:23 Uhr) : "Der pro-russische Gebietsgouverneur meldet ..."

Und warum sollte man auch nur ein Wort davon glauben ?

Warum nicht zurück zum Frieden, Herr Putin?

 @08:28 Uhr von perchta

'Man' sollte miteinander sprechen, die Fakten akzeptieren, sich gegenseitig erst nehmen und endlich das sinnlose Zerstören und Töten beenden.

Dieses Bestreben und diese Haltung haben die Regierung der Ukraine und zahlreiche Regierungschefs sowie die UN schon lange vor Beginn des völkerrechtswidrigen Überfalls der Russischen Föderation auf die Ukraine. Es mangelt an Erwiderung und ernsthaftem Wollen auf Seiten des Regimes im Kreml.

omg

Aus dem Artikel:

> nach eigenen Angaben

> Eigenen Angaben nach

> ukrainischen Angaben zufolge

> Unabhängig lassen sich diese Angaben nicht überprüfen

 

Gab es da nicht irgendwann mal etwas, welches sich 'Zwei-Quellen-Prinzip' nannte? oO

@08:40 Uhr von albexpress

Ins Auge blicken,der Dombas ist für die Ukraine verloren. Wer ein totes Pferd reitet sollte absteigen. Ein Waffenstillstand auf dieser Basis könnte die Grundlage für Frieden sein. Eine Mauer , so etwas hatten wir in Europa schon einmal und diese Mauer der Ewigkeit war nach 28 Jahren auch Geschichte. Putin ist jetzt 70 sein Verfalldatum ist bald erreicht und die Zeit arbeitet immer für die Freiheit.Der Dombas ist zu größten Teil zerstört und den darf Russland dann gerne wieder aufbauen. Die Restliche Ukraine hat die Hilfe der EU sowieso sicher.Einigt euch auf dieser Basis und das Sterben und weitere Zerstörungen haben ein Ende. Und keinen NATO Beitritt von weiteren Staaten des Ex Warschauer Pakts. Man muss endlich auch akzeptieren das Russland genau so wie Amerika Sicherheitsinteressen und Geopolitische Interessen hat.

Nix ist verloren ausser Putins Verstand.

 

@08:40 Uhr von KarlderKühne

Es ging und geht den Russen nicht um die Einverleibung der Ukraine als Ganzes oder die Einnahme von Kiew. So dumm ist auch der Russe nicht, das er glauben würde eine Bevölkerung, die völlig gegen einen ist, über Jahre in Schach halten zu können und für die Einnahme von Kiew bräuchte man wesentlich mehr Kräfte. Und warum hat man nicht mit Raketen das Regierungsviertel in Kiew angegriffen?

Es geht den Russen um die Donbassregion mit ihrer russisch dominierten Bevölkerung, einen Landzugang zur Krim und vielleicht auch um einen direkten Weg nach Transnistrien sowie um die Neutralität der Ukraine. 

 

so sah es aber nach beginn des Konfliktes  gar nicht aus

die Russen erwarteten blumenwinkende Ukrainerinnen

ließen sogar die Gulaschkanonen zu haus , weil sie erwarteten nach 2.... 3 Tagen sei alles vorbei

und Willkommensfeste mit Verbrüderungen in jedem Dorf

 

@08:32 Uhr von frosthorn

p.s.: Ist das eigentlich immer das selbe Foto, das von ihm zu sehen ist? Ich habe den Eindruck.

 

Filmstars und Fotomodelle werden geschickt so abgelichtet, dass ihre Schönheit am besten zur Geltung kommt - möglichst vorher von den Besten ihres Faches geschminkt und natürlich mit Klamotten an, die mich ein paar Jahresrenten kosten würden.

 

Das funktioniert auch andersherum. Bei Kim, Trump und vielen anderen bekommen wir in den Medien (nur) die Bilder zu sehen, die uns manipulieren sollen.

Merkel nicht morgens frisch an ihre Aufgaben gehend, sondern müde alte Frau nach stundenlangen Sitzungen. Trump mit wirrem Haar, Kim mit allem, was die Menschen in seiner Gegend von uns unterscheidet, breites Gesicht, Betonung seiner Körperfülle. Der Bildwinkel spielt eine große Rolle. Von vorne unten fotografiert wirkt jeder überheblich, von unten beleuchtet dämonisch.

 

Dann braucht's nur noch die Massen, die in Medien nicht geschult sind und nach dem Aussehen gehen.

08:29 Uhr von krittkritt

 

Nicht vergessen: Der Donbass widersetzte sich dem Putsch 2014. Und wurde dafür seitdem in einer "Antiterroroperation" mit Flugzeugen und Panzern und Artillerie angegriffen.

 

Der Donbas wurde 2014 von Russland okkupiert, und wird seitdem in territorialer Geiselhaft gehalten. Seit 2022 wird der Donbas gezielt vom Faschist aus Moskau vernichtet. Die Ukraine versucht seit 2014, den Donbas soweit wie möglich zu entnazifizieren.

Fakten

Zitat von perchta (08:28 Uhr) : "sollte miteinander sprechen, die Fakten akzeptieren, sich gegenseitig erst nehmen und endlich das sinnlose Zerstören und Töten beenden"

Fakten ohne Recht sind Tyrannei. Und leider hat Z-Russland erkennbar nicht vor, das sinnlose Zerstören und Töten zu beenden.

Abgesehen davon : Das Zerstören russischen Kriegsgeräts ist nicht sinnlos.

Russland hat sich masslos

ueberschaetzt und die Ukraine unterschaetzt.

 

Die Zeit der Zaren und Sovjets ist abgelaufen. Putin und seine spirituelle Unterstuetzung sind Relikte aus einer anderen Zeit. 

 

Es tut mir Leid, wieviel Elend und Verzweiflung dieser voellig unnoetige Krieg ueber Millionen Menschen gebracht hat. 

Opferaufrechnungen zur Konstruktion von Kriegsgründen

 @08:44 Uhr von heinzi123

Im Donbass starben nach westlichen Angaben seit 2014 14.000 Menschen. Nach russischen Angaben waren 117 Kinder darunter.

Mindestens 80 von den 117, Kinder und Jugendliche, waren unter den Opfern der am 17.07.2014 von russischen Raketen abgeschossenen Boeing, Flug MH 17. Oder zählt die russische Propaganda diese Opfer nicht mit?

@08:38 Uhr von Bender Rodriguez

Er kann sich darauf einrichten,  dass er nicht nur den Donbas nicht bekommt und die Krim zurückgeben muss. Nein, Russland wird sogar riesige Ländereien im Westen abtreten müssen. Und auf Jahrhunderte kostenlos Gas liefern, um die Schäden zu begleichen.

 

Dumm gelaufen,  ....

Im Moment sieht es ja eher nicht danach aus...

 

@08:20 Uhr von Koblenz

In der Natur siegt der stärkere , hier auch .

 

 

Sie wissen, was "stärker sein" bedeutet?

 

Aber mit dieser Weisheit behalten Sie in jedem Fall Recht, egal wer siegen wird.

08:44 Uhr von heinzi123  …

08:44 Uhr von heinzi123

 

Und die Separatisten (unterstützt durch Russland) waren maßgeblich an den Todesfällen schuld - wie jetzt auch wieder.

 

 

Und danach ?

Mauern ,Wachtürme und Todestreifen ? Stark vermutlich ohne militärischen Sieg jedenfalls . Aber Soweit ist es ja noch nicht . Es sprechen täglich weiter die Haubitzen auf beiden Seiten . Die begehrten Oblasten werden allmählich zu Kompletten Sanierungsfällen  ,  bewohnt bald nur von Älteren und Schwächeren , die Herren an der Front , Damen und Kinder  im Asyl , bis auf weiteres . Infanterie und Panzerbesatzungen verhalten sich aktuell naturgemäß eher zurückhaltend bei all diesen angeblichen Artillerie & Propaganda Offensiven .100.000 Mann auf 500 km  Frontlänge lassen nicht viel mehr als kleine Dorf Scharmützel und einzelne Schwerpunkte zu. Eine in die länge gezogene  Fortsetzungstory mit ändernden Kriegszielen je nach Erfolgslage.

"Gegenoffensive"

Im russischsprachigen Süden hat es weitgehend überhaupt keine russische Offensive, weil auch keine militärische Gegenwehr gegeben. Die Russen sind durchgezogen, die Städte sind unzerstört. Es ist die sogenannte "Gegenoffensive", die jetzt Unheil anrichtet.

Wann wird man bei uns endlich mal begreifen, dass es eine große russischstämmige Bevölkerung der Ukraine gibt, die weder Lust hat, sich ihre Sprache im öffentlichen Leben verbieten zu lassen (wie geschehen), noch begeistert ist, von einem "Indigene-Völker-Gesetz" als Bürger dritter Klasse eingestuft zu werden, dem der Staat Ukraine ihre kulturellen Eigenheiten nicht garantiert (wie ebenfalls geschehen)? Sicher: Auch das wäre "Ukraine" gewesen. Wenn sie sie, wie sie sind, genommen hätten.

Wunschdenken mit eindeutiger Präferenz

 @08:41 Uhr von Seebaer1

Mir war es von Beginn des Krieges an völlig klar, dass es in erster Linieum die Befriedung des Donbass geht.

Ok. Nur: warum dann die Angriffe auf breiter Front zwischen Odessa und Kyiv, wenn's dem Regime im Kreml tatsächlich nur um eine begrenzte Operation im Donbass geht? Warum ausgerechnet in Ihrem Donbass der erst seit kurzer Zeit erkennbare eindeutige Schwerpunkt? War da nicht einmal die operative militärische Lehre vom "Klotzen, nicht kleckern"?

Was dort die letzten Jahre so geschehen ist konnte auf Dauer nicht weitergehen.

Sie meinen sicherlich diese permanenten völkerrechtswidrigen Attacken der Russischen Föderation, nicht wahr? Die ganzen Vertreibungen, der Raub von Eigentum durch russische Separatisten und russische Soldaten?

Danach ist dann auch der Krieg vorüber.

Ernsthaft? Sagt wer? Ihr Bauchgefühl? Warum sollte sich die Ukraine mit einer Niederlage zufrieden geben bzw. warum sollten dem Aggressor im Kreml ein Teil der Beute gelassen werden?

@08:40 Uhr von albexpress

Der Dombas ist zu größten Teil zerstört und den darf Russland dann gerne wieder aufbauen. Die Restliche Ukraine hat die Hilfe der EU sowieso sicher.

Sind sie sich sicher.....? Eventuelle Hilfe wird sicherlich an Bedingungen gestellt.., also letztendlich hat Selenskyj die Ukraine verkauft und zu einem europaeischen Afghanistan gemacht...

 

Man sollte Realitäten akzeptieren!

Gebt den Russen den Donbass und sollte die Bevölkerung dieses Gebietes ihre neue Herrschaft nicht mögen, so werden die Russen wohl keine Freude an ihrem Sieg haben.  Damit würden tausende Leben gerettet, die vielleicht später zu Gunsten der Ukraine gebraucht werden könnten. Zu was sind tote Helden nutze?

@08:41 Uhr von Seebaer1

Mir war es von Beginn des Krieges an völlig klar, dass es in erster Linieum die Befriedung des Donbass geht. Was dort die letzten Jahre so geschehen ist konnte auf Dauer nicht weitergehen. Danach ist dann auch der Krieg vorüber.

Und genau das glaube ich nicht. Dieser Krieg wird, in welcher Form auch immer, noch Jahre gehen. 

Sicherheitsinteressen

Zitat von albexpress (08:40 Uhr) : "keinen NATO Beitritt von weiteren Staaten des Ex Warschauer Pakts. Man muss endlich auch akzeptieren das Russland genau so wie Amerika Sicherheitsinteressen und Geopolitische Interessen hat"

Die vorgeblichen Sicherheitsinteressen Russlands werden durch einen Beitritt anderer Staaten zur NATO nicht in der geringsten Weise berührt. Das ist nichts, was irgendjemand akzeptieren müßte, schon gar nicht die Staaten, die sich von Russland nicht so behandeln lassen wollen, wie es die Ukraine gerade nicht vermeiden kann.

Und die geopolitischen "Interessen" Russlands sind blanker Neo-Imperialismus und entbehren jeglicher Rechtfertigung.

Ich finde es bemerkenswert, wie wenig in Ihrem Beitrag davon zu lesen ist, daß Russland seiner völkerrechtlichen Verpflichtungen akzeptieren muß.

@08:20 Uhr von Koblenz

In der Natur siegt der stärkere , hier auch .

Am Ende wird der Mensch so und so verlieren, das ist nur ein Debakel unter vielen.

@08:41 Uhr von Giselbert

"Die Einnahme des Donbass in der Ostukraine ist laut Außenminister Lawrow das russische Kriegsziel"

(...)

Im Interesse aller wäre dieses Zugeständnis für alle Beteiligten die beste Lösung. Wäre es auch schon vorm Krieg gewesen, der dadurch wahrscheinlich verhindert worden wäre.

 

Die beste Lösung ist, Putins Angebot anzunehmen. Sein Angebot besteht darin, so lange das russische Kriegsmaterial und die Leben von so viel seiner Soldaten zu vernichten, bis klar ist, ob der unbegrenzte Nachschub an Waffen aus der 450 Millionen Bevölkerung umfassenden NATO plus dem Verteidigungswillen der Ukrainer gewinnt oder das 134 Millionen Menschen umfassende Russland mit der Wirtschaftskraft z.B. Italiens.

 

08:39 Uhr von ich1961

Ihre Frage:

"Seit wann reicht es, wenn ein Land (hier Russland) irgend welche Gebiete als unabhängig "anerkennt"?"

 

Seit der Zerschlagung/Teilung Jugoslawiens mit Hilfe der NATO. Anerkennung der Ausbrecherrepubliken durch NATO-Staaten.

An diesem Handlungsschema orientiert sich Russland und nimmt sich nun das Recht, sich in innere Angelegenheiten anderer Laender einzumischen.

Ob das klug war, die Fehler anderer Staaten zu wiederholen? Ich bezweifle es sehr.

@08:28 Uhr von Diabolo2704

 

Die Priorität der Z-Russen ist die bedingungslose Mißachtung des Völkerrechts, ohne daß es dafür eine Rechtfertigung gäbe und unser Kanzler läßt seinen wohklingenden Worten hinsichtlich einer miltärischen Unterstützung gegen den z-russischen Vernichtungskrieg keine ernstzunehmenden Taten folgen.

 

Mir drängt sich die Frage auf, was das Regime in Moskau gegen Herrn Scholz in der Hand hat, daß dieser so beschämend untätig bleibt. Immerhin soll sich der Wirecard-Drahtzieher Marsallek in Russland aufhalten.

 

 

Was Moskau gegen Scholz in der Hand hat?

 

Haben Sie den Wink Putins mit seinen Atomwaffen nicht mehr präsent?

Damit hält der die gesamte NATO in Schach.

Und was soll bitte der (bestätigte?) Hinweis auf den mutmaßlichen Aufenthaltsort des Wirecard-Mannes, glauben Sie, Scholz sei damit erpressbar?

@Coachcoach, 8:18

Möglicherweise ein Hinweis auf Verhandlungsoptionen: Die Küste wird nicht angesprochen - ein gesichtswahrender Ausstieg aus dem Angriff?

Da sollten kluge Diplomaten nachfragen, sofern vorhanden.

 

Es hat bekanntlich schon keinen Sinn, das auszuwerten, was Putin oder Lawrow sagen. Mangels Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um die Wahrheit handeln könnte. Ich weiß nicht, ob man nun wirklich Rückschlüsse aus dem ziehen kann, was sie nicht sagen.

@08:54 Uhr von wie-

 @08:44 Uhr von heinzi123

Im Donbass starben nach westlichen Angaben seit 2014 14.000 Menschen. Nach russischen Angaben waren 117 Kinder darunter.

Mindestens 80 von den 117, Kinder und Jugendliche, waren unter den Opfern der am 17.07.2014 von russischen Raketen abgeschossenen Boeing, Flug MH 17. Oder zählt die russische Propaganda diese Opfer nicht mit?

Ist das jetzt bewiesen, dass es Russen waren, die die MH17 abgeschossen haben? Wobei zu klären wäre, wer Russisch oder Ukrainisch war?

@08:40 Uhr von Möbius

Im Oblast Donezk stoßen die russischen Truppen jetzt Richtung Soledar vor. Dann ist der „Kessel“ zu. 
 

Die wichtige Versorgungsroute nach Sewerodonezk ist damit ebenfalls in russischer Hand. 

Woher haben Sie diese Information? Aus Russischen Quellen? Aus meiner Erfahrung sind die russischen Quellen etwas voreilig. Unter "Liveuamap.de" der Kessel noch nicht geschlossen.

@08:32 Uhr von frosthorn

 

Ich werde nicht schlau aus ihm. Kann ein Charakter nur aus hündischer Treue bestehen? Müssen nicht auch Lumpen so etwas wie kognitive Dissonanz erleben und müssten nicht selbst die einen inneren Antrieb haben, diese Dissonanz zu überwinden?

Eigentlich ist sich doch die Wissenschaft der Psychologie darin einig.

 

p.s.: Ist das eigentlich immer das selbe Foto, das von ihm zu sehen ist? Ich habe den Eindruck.

 

 

Der hat nur das eine Gesicht.

Und das habe ich auf noch keinem Foto jemals freundlich blicken, geschweige lachen gesehen.

 

Daher kann das durchaus immer ein aktuelles Foto dieses Putindackels sein.

 

Befriedung ?

Zitat von Seebaer1 (08:41 Uhr) : "Mir war es von Beginn des Krieges an völlig klar, dass es in erster Linieum die Befriedung des Donbass geht"

Das ist eine beschönigende Verzerrung der Realität. Russland hat den Donbass überhaupt erst destablisiert, nachdem in Kiew keine Marionette von Moskaus Gnaden mehr an der Macht war.

Die Misshandlung und Ermordung von nicht pro-russischen Zivilisten im Donbass durch Separatisten und aus Russland eingesickerte Soldaten zeigt, was für eine Art Frieden unter russischer Herrschaft zu erwarten ist. Dies als Befriedung zu bezeichnung ist blanker Hohn. Niemand, der die Entwicklung im Donbass auch nur halbwegs verfolgt hat, nimmt Ihnen solche Desinformation ab.

@09:00 Uhr von Leisetreter

@09:00 Uhr von Leisetreter

Am Ende wird der Mensch so und so verlieren, das ist nur ein Debakel unter vielen.

 

Was hat Ihre unspezifische Meinung mit der russischen Offensive im Donbass zu tun?

 @09:00 Uhr von KarlderKühne

Gebt den Russen den Donbass und sollte die Bevölkerung dieses Gebietes ihre neue Herrschaft nicht mögen, so werden die Russen wohl keine Freude an ihrem Sieg haben.  Damit würden tausende Leben gerettet, die vielleicht später zu Gunsten der Ukraine gebraucht werden könnten. Zu was sind tote Helden nutze?

Tja, das genau ist die Botschaft, welche die Propaganda aus dem Kreml erreichen will. Dass nämlich die bisherigen Unterstützung in der Welt für die Ukraine, wir erinnern uns gerne an die massive Verurteilung des Überfalls auf die Ukraine durch die UN-Vollversammlung, sich gegen die Ukraine wendet, damit der Krieg mit einem positiven Ergebnis für den Kreml endet.

Ähm, wer garantiert Ihnen, dass Herr Putin oder irgendjemand sonst in seiner Führungsclicke, sich dauerhaft mit dem Donbass zufrieden gibt? Und hatte nicht in den Tagen nach Beginn des Überfalls die Bevölkerung in den freien Teilen des Donbass sich einmütig patriotisch für die Ukraine erklärt?

@08:44 Uhr von Diabolo2704

>>[..]

Zu der Stärke, über die Kriegsparteien verfügen, gehört auch die Mobilisierung externer Unterstützung. Aus diesem Grund bin ich auch so wütend auf Herrn Scholz, der zwar militärische Unterstützung für das Opfer eines ungerechtfertigt völkerrechtswidrigen Vernichtungskrieges behauptet, diese Unterstützung aber nur in homoöpathischer Dosierung vornimmt. Die Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland an westlichen Waffensystemen könnte bereits abgeschlossen sein, wenn Herr Scholz sich nicht auf die Simulation wirksamer Unterstützung verlegt hätte.<<

Ich fürchte, es wird wegen zerstörten Transportwegen und Zerstörung während des Transportes überhaupt nicht möglich sein, irgendwelche schwereren Waffensysteme dorthin zu bringen, wo sie gebraucht würden.  Deshalb halte diese Diskussion für sinnlos.

 

@08:32 Uhr von frosthorn

 

Wie um alles in der Welt stellt sich dieser Mann eigentlich die Zukunft vor, auch seine ganz persönliche? Wenn ich in Putins Gesicht blicke, dann kann ich wenigstens noch Wahnsinn erkennen, sein Bild, seine Sprache und seine Taten ergeben zumindest einen Gesamteindruck, der irgendwas berechenbares hat, wenn auch nur abgrundtief schlechtes. Man kann zumindest erahnen, was ihn antreibt. Aber Lawrow?

Ich werde nicht schlau aus ihm. Kann ein Charakter nur aus hündischer Treue bestehen?

 

Dieser Mr. L. mit dem einen einzigen möglichen Gesichtsausdruck ist seit 1992 entweder stellvertretender Außenminister, Botschafter bei der UN, und seit 2004 Außenminister. Stellertretender UN-Botschafter war er schon zu Zeiten der UdSSR.

 

Gäbe es den Begriff «Aparatschik» nicht bereits, müsste man ihn für Mr. L. erfinden. Zu 101% dem System untergeben und hörig. Wie planlos Mr. L. ist, hat er beispielhaft besser als je bewiesen im Fall: «Unser Mädchen Lisa».

 

Der Sprechroboter L. ganz ohne jede Art von KI.

 

@08:56 Uhr von harry_up

In der Natur siegt der stärkere , hier auch .

 

 

Sie wissen, was "stärker sein" bedeutet?

 

Aber mit dieser Weisheit behalten Sie in jedem Fall Recht, egal wer siegen wird.

Ja die Aussage ist von beiden Seiten nicht angreifbar . Erwähnen möchte ich noch das die Natur keine Grenzen und Gesetze kennt .

Lawrow bestätigt: es geht um reinen Landraub

 

Es brauchte nicht erst der Aussagen von Lawrow, aber sie bestätigen nochmal worum es Putin geht: den Landraub von Territorien, die völkerrechtlich zu Ukraine gehören.

 

Alle anderen bisherigen Vorwände für Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine sind mittelrweile verpufft.

 

@08:32 Uhr von frosthorn

 

stellt sich dieser Mann eigentlich die Zukunft vor, auch seine ganz persönliche? Wenn ich in Putins Gesicht blicke, dann kann ich wenigstens noch Wahnsinn erkennen, sein Bild, seine Sprache und seine Taten ergeben zumindest einen Gesamteindruck, der irgendwas berechenbares hat, wenn auch nur abgrundtief schlechtes. Man kann zumindest erahnen, was ihn antreibt. Aber Lawrow?

Ich werde nicht schlau aus ihm. Kann ein Charakter nur aus hündischer Treue bestehen? Müssen nicht auch Lumpen so etwas wie kognitive Dissonanz erleben und müssten nicht selbst die einen inneren Antrieb haben, diese Dissonanz zu überwinden? Eigentlich ist sich doch die Wissenschaft der Psychologie darin einig.

p.s.: Ist das eigentlich immer das selbe Foto, das von ihm zu sehen ist? Ich habe den Eindruck.

Man könnte auch nachdenken.

08:58 Uhr von marvin   Mal…

08:58 Uhr von marvin

 

Mal wieder nur Behauptungen ohne seriöse Belege - nach russischer Art.

 

//Wann wird man bei uns endlich mal begreifen, dass es eine große russischstämmige Bevölkerung der Ukraine gibt, //

 

Wer hält denn "diese armen, russisch stämmigen Menschen in der Ukraine fest" - wenn es denen doch so schlecht geht?  Ab nach Russland unter die Fittiche des Herrn P. aus M.!

 

Aber die werden sich an die Vorzüge eines westlich orientierten Staates gewöhnt haben, denn die Unterstützung für Herrn P. aus M. ist dort nur noch marginal.

 

 

@08:29 Uhr von krittkritt

Und wurde dafür seitdem in einer "Antiterroroperation" mit Flugzeugen und Panzern und Artillerie angegriffen.

 

Kleine Korrektur, es gab 2014 keinen Putsch, sondern Janukowytsch ist abgehauen, nachdem er auf Demonstranten schießen ließ. Danach hat Russland in einer verdeckten Operation mit Annexion von Teilen der Ukraine begonnen. 

@08:53 Uhr von schabernack

 

Nicht vergessen: Der Donbass widersetzte sich dem Putsch 2014. Und wurde dafür seitdem in einer "Antiterroroperation" mit Flugzeugen und Panzern und Artillerie angegriffen.

 

Der Donbas wurde 2014 von Russland okkupiert, und wird seitdem in territorialer Geiselhaft gehalten. Seit 2022 wird der Donbas gezielt vom Faschist aus Moskau vernichtet. Die Ukraine versucht seit 2014, den Donbas soweit wie möglich zu entnazifizieren.

Hier sehen wir ein Paradebeispiel dafür wie grundverschieden Ereignisse und Situationen interpretiert werden können, je nach eigenem Standpunkt.Wo liegt die Wahrheit?

@09:05 Uhr von frosthorn

Möglicherweise ein Hinweis auf Verhandlungsoptionen: Die Küste wird nicht angesprochen - ein gesichtswahrender Ausstieg aus dem Angriff?

Da sollten kluge Diplomaten nachfragen, sofern vorhanden.

 

Es hat bekanntlich schon keinen Sinn, das auszuwerten, was Putin oder Lawrow sagen. Mangels Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um die Wahrheit handeln könnte. Ich weiß nicht, ob man nun wirklich Rückschlüsse aus dem ziehen kann, was sie nicht sagen.

Genau das sehe ich auch so. wir haben ja schon öfters erlebt, wie man im Kreml mit der Warheit umgeht.

@09:00 Uhr von KarlderKühne

Glauben Sie denn, dass mit der Übernahme des Donbass an Russland die imperialistischen Ansprüche Russlands befriedigt wären und galuben Sie, dass die von Putin initiierten Spannungen zwischen den Separatisten und  der  geschundenen ukrainischen Bevölkerung zu einem dauerhaften, friedlichen Miteinander führen wird...? Putin hat die europäische Friedensordnung zerstört. Er hat es geschafft, die NATO stärker denn je erscheinen zu lassen. Die Nachbarstaaten zu Russland werden aufrüsten, denn vor allem deren Sicherheitsinteressen sind nach den russischen Gewaltakten tangiert. Länder wie Georgien fühlen sich an die Gewalt der russischen Armee gegen ihr Land erinnert. Und dieses Russland, das die Welt in Angst und Schrecken versetzt hat, soll mit Gebietsgewinnen belohnt werden?

 

@08:39 Uhr von ich1961

08:18 Uhr von Coachcoach

 

Melden Sie - als "kluger Diplomat" - sich doch freiwillig für die (nicht angedachten und nicht erforderlichen) Verhandlungen.

Ich bin kein Diplomat -in Ihren Augen ja auch nicht klug, aber ich kann mit beidem gut leben.

Zum Artikel:

Seit wann reicht es, wenn ein Land (hier Russland) irgend welche Gebiete als unabhängig "anerkennt"?

Seit Herrn Genscher und Slowenien, damals übrigens gegen die ausdrücklichen warnungen der französischen Regierung.

Die Folgen sind bekannt

Perfekte Propagandainszenierungen von der "bösen" Ukraine

 @08:58 Uhr von marvin

Im russischsprachigen Süden hat es weitgehend überhaupt keine russische Offensive, weil auch keine militärische Gegenwehr gegeben. Die Russen sind durchgezogen, die Städte sind unzerstört. Es ist die sogenannte "Gegenoffensive", die jetzt Unheil anrichtet.

Wann wird man bei uns endlich mal begreifen, dass es eine große russischstämmige Bevölkerung der Ukraine gibt, die weder Lust hat, sich ihre Sprache im öffentlichen Leben verbieten zu lassen (wie geschehen), noch begeistert ist, von einem "Indigene-Völker-Gesetz" als Bürger dritter Klasse eingestuft zu werden, dem der Staat Ukraine ihre kulturellen Eigenheiten nicht garantiert (wie ebenfalls geschehen)? Sicher: Auch das wäre "Ukraine" gewesen. Wenn sie sie, wie sie sind, genommen hätten.

Natürlich. So das Bild, das die russische Propaganda zu erzeugen versucht. Berichten Ihre Informationsquellen auch über die Freude der Männer im "russischsprachigen Süden", die nun für die russiche Armee zwangsrekrutiert werden?

Sprache

Zitat von marvin (08:58 Uhr) : "Wann wird man bei uns endlich mal begreifen, dass es eine große russischstämmige Bevölkerung der Ukraine gibt, die weder Lust hat, sich ihre Sprache im öffentlichen Leben verbieten zu lassen"

Diese Russen lernen heute aus eigenem Antrieb ukrainisch, weil sie mit der Sprache der barbarischen Aggressoren nichts mehr zu tun haben wollen. Z-Russland hat es geschafft, daß weite Teile der russischstämmigen Bevölkerung in der Ukraine von Mütterchen Russland völlig entfremdet sind.

Und wann werden Sie entlich mal begreifen, daß das von Ihnen erwähnte Sprachengesetz niemals in Kraft getreten ist ?

@09:05 Uhr von frosthorn

 

Es hat bekanntlich schon keinen Sinn, das auszuwerten, was Putin oder Lawrow sagen.

Mangels Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um die Wahrheit handeln könnte. Ich weiß nicht, ob man nun wirklich Rückschlüsse aus dem ziehen kann, was sie nicht sagen.

 

 

Genau das, was Sie hinsichtlich der Glaubwürdigkeit der Aussagen dieses Lügenbaron-Duos Lawrow/Putin sagen, ging mir beim Lesen des Artikels ebenfalls durch den Kopf.

 

Wenn man das Gegenteil dessen annimmt, was die beiden verlautbaren, dürfte man der Wahrheit weitaus näherkommen; jedenfalls war das in der Vergangenheit der Fall.

 

@08:40 Uhr von KarlderKühne

Es ging und geht den Russen nicht um die Einverleibung der Ukraine als Ganzes oder die Einnahme von Kiew. 

Natürlich ging es Putin darum, die ganze Ukraine einzunehmen und die Regierung auszutauschen. Das war das offizielle erklärte Kriegsziel, "Entnazifizierung und Entmilitarisierung". Butscha und Tschernobyl liegen nicht im Donbas und auch nicht auf der Landbrücke zur Krim

Hätte sich die russische Armee auf den Südosten beschränkt, hätte sie ihr Ziel schon lange mit wesentlich geringeren Verlusten erreicht.

 

@09:03 Uhr von Juergen

Ihre Frage:

"Seit wann reicht es, wenn ein Land (hier Russland) irgend welche Gebiete als unabhängig "anerkennt"?"

 

Seit der Zerschlagung/Teilung Jugoslawiens mit Hilfe der NATO. Anerkennung der Ausbrecherrepubliken durch NATO-Staaten.

An diesem Handlungsschema orientiert sich Russland und nimmt sich nun das Recht, sich in innere Angelegenheiten anderer Laender einzumischen.

Ob das klug war, die Fehler anderer Staaten zu wiederholen? Ich bezweifle es sehr.

Ja, das ist wieder ein Paradebeispiel für die verderblichen doppelten Standards in der Politik.

Ich frage mich schon länger wo denn damals die Sanktionen gegen den Überfall der USA auf Afganistan, Irak und Jugoslawien blieben

@08:29 Uhr von krittkritt

Und wurde dafür seitdem in einer "Antiterroroperation" mit Flugzeugen und Panzern und Artillerie angegriffen.

Warum.langweilst du immer mit dieser Russenpropaganda?

.

Aufständige Eindringlinhe würdest Du also einfach gewähren lassen? Selbst die russische Bevölkerung im Donbas will nicht zu Putin.  

.

 

@08:28 Uhr perchta - Fakten akzeptieren.?!

'Man' sollte miteinander sprechen, die Fakten akzeptieren, sich gegenseitig erst nehmen und endlich das sinnlose Zerstören und Töten beenden.

 

Also das Mörder und Gewaltverbrecher Ihre Beute behalten dürfen, nur weil man ihrer schwerer habhaft werden kann? 
 

Ex-Bundespräsident Gauck hat es gut gesagt: auch wir müssen der Ukraine schwere Waffen liefern, da die Ukraine sich verteidigen muss. 
 

es ist der klassische Kampf Gut gegen Böse. 
 

Böse, das sind die Faschisten aus Russland. 
 

Gut, das ist die Ukraine, die EU, die NATO, der Westen, die Allianz der Freien Welt. 
 

Auch Japan, Südkorea, Neuseeland, Australien usw gehören dazu. 
 

und alle liefern militärische Hilfe. 
 

Das muss weiter gehen und das wird weiter gehen, so lange bis der letzte Russe aus der Ukraine vertrieben wurde. 
 

Die meisten davon wohl mit den Füßen voraus…

@08:41 Uhr von Giselbert

Ich sehe in den Äußerungen von Lawrow zunächst auch einen positiven Ansatz. Allerdings ist dessen Glaubwürdigkeit  gegen Null gesunken, zuviele Lügen und nicht eingehaltene Versporechungen lassen an seiner Seriosität zweifeln. Im übrigen ist er Putin leider hündisch ergeben, so dass man seine Worte mit Vorsicht genießen sollte. Völkerrechtlich hat Russland keinerlei Ansprüche auf Gebiete der UKR. Und selbst wenn Selenskyi einer Teilabtretung zustimmen würde, wäre fraglich, ob ein friedliches Zusammenleben zwischen Ukrainern und der russisch-stämmigen Bevölkerung noch möglich wäre. Wahrscheinlich wäre der nächste Konflikt vorgezeichnet. Immerhin müssten die Russen für ihre Zerstörungswut aufkommen. Es würde kaum Sinn ergeben, in den Wiederaufbau zu investieren und bei einem erneuten Feldzug das gleiche Spiel zu beginnen.All das zeigt den Irrsnn dieses Krieges, für den allein Putin die Verantwortung trägt.

 

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