Kommentare - Waffengewalt in den USA: Gouverneur in Erklärungsnot

25. Mai 2022 - 15:12 Uhr

Der Amoklauf in Texas sorgt für Entsetzen - und zeigt einmal mehr das Ringen um die Waffengesetze. Texas' Gouverneur Abbott hatte erst 2021 eine weitere Lockerung durchgesetzt. Nun spricht er von einer nicht duldbaren Tragödie. Von C. Reveland.

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Kommentare

@20:47 Uhr von RoyalTramp

Warum versucht man nicht seine Bevölkerung anständig zu erziehen?

Warum nicht beides?

 

Damit könnte ich mich anfreunden.

Aber das eine wird genau so wenig passieren wie das Andere, weil die Mächtigen das nicht zulassen.

Da werden ein par Tränchen raus gedrückt und weiter im Text.

Man gibt doch nicht seine Privilegien hehr!!!

 

@20:51 Uhr von Menschen 123xyz

 

In Canada hat es so etwas auch schon gegeben aber weniger. Dort dürfen Waffen nicht in der Öffentlichkeit getragen werden, außer während der Jagd. Die Waffe ist bei Anfahrt im verschlossenen Kofferraum zu transportieren. Die erlaubte Menge an in die Waffe ladbaren und geladenen und Art der Patronen zur Jagd ist begrenzt. Canada ist historisch näher an europäischen Werten. Waffen dienen dort auch im Denken eher der Nahrungsbeschaffung als dem Machtgehabe.

Das ist es.

So soll es sein.

Das müssen die ihrer Bevölkerung nur beibringen.

Also die mit dem Cold.

 

 

@ Emil67

Geht doch mal eine Grenze weiter Canada. Da sind auch in fast jedem Haushalt Waffen und hört man von denen so was? Es liegt an den Menschen und nicht an den Waffen, es gibt nur keiner zu. Sonst würde man ja zugeben müssen das man Fehler im Regieren macht...

Tja, und da widersprechen Sie sich. Es liegt nämlich wirklich an den Menschen, nicht an der Regierung. Und in Kanada sind zwar auch viele Waffen unter der Bevölkerung, aber das sind meist Jagdwaffen und keine halbautomatischen Sturmgewehre, die man im Grunde zu nichts sinnvollem nutzen kann.

@17:50 Uhr von Blitzgescheit

Ja.

Und wie ich oben bereist aufgezeigt habe, liegt die Tötungsrate für die Schweiz mit 3,0 / HdTsd noch einmal niedriger, obwohl die Schweiz mit den USA die höchste Waffen-pro-Kopf-Rate hat.

Gleichzeitig hat Venezuela, wo das Halten von Waffen für die Bürger verboten ist, mit 84 Tötungen/HdTsd eine gigantisch viel höhere als die in D und in den USA.

Ich fürchte, mit oberflächlicher Betrachtung von Tötungsraten vs. Waffenhaltungsquoten kommen wir hier nicht weiter.

Auch Kanada hat eine hohe Waffendichte, aber weitaus schärfere Gesetze, wer Waffen führen darf; die Schweiz hat völlig andere gesellschaftliche Bedingungen und eine andere Vergangenheit und Venezuela ist von politischen und humanitären Krisen geschüttelt. Sie setzen Länder gleich, die völlig unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen. Dafür gehen Sie gar nicht auf das innerstaatliche Problem ein - die Häufigkeitsverteilung im Vergleich zur politischen Einstellung. Waffen in den falschen Händen töten.

Was soll man dazu noch sagen…

Was soll man dazu noch sagen oder schreiben was noch nicht bereits in einem Kommentar bei einem vorherigen Amoklauf in den USA behandelt wurde? 

Gibt's da noch irgendwas? Wohl kaum...

... positiv betrachtet :

Seit 2020 sind Verkehrsunfälle nicht mehr die häufigste Todesursache für Kinder in den USA

... negativ betrachtet:

Diese Opfer starben an der aktuell häufigsten Todesursache Nr. 1 bei Kindern in den USA: Waffengewalt.

Eine Altersklasse, die dem Wohl oder Übel der jeweiligen Gesellschaft am schutzlosesten  ausgeliefert ist.

 

 

 

 

 

 

 

@20:59 Uhr von alles nur Gedöns

Geht doch mal eine Grenze weiter Canada. Da sind auch in fast jedem Haushalt Waffen und hört man von denen so was? Es liegt an den Menschen und nicht an den Waffen, es gibt nur keiner zu. Sonst würde man ja zugeben müssen das man Fehler im Regieren macht...

Tja, und da widersprechen Sie sich. Es liegt nämlich wirklich an den Menschen, nicht an der Regierung. Und in Kanada sind zwar auch viele Waffen unter der Bevölkerung, aber das sind meist Jagdwaffen und keine halbautomatischen Sturmgewehre, die man im Grunde zu nichts sinnvollem nutzen kann.

Das glaube ich jetzt weniger.

Ich war sehr oft in Canada, da saß ich mit den dort Lebenden und Einheimischen (Indianern) an einem Tisch und alle waren gut drauf....

Auch Kannada ist ein Einwanderungsland, wo die Uhreinwohner in der absoluten Minderheit sind. Aber alle vertragen sich, weil die Regierung dort den Ramen dafür konstruiert.

Dieser Ramen wird in den USA nicht gewünscht von den Mächtigen, ob sie mir das nun glauben oder nicht, was am Ende .

@20:05 Uhr von Vector-cal.45

Der Beitrag von Opa Klaus mag sehr unbequem und gerade im Moment auch äußerst unpopulär sein …
… so entbehrt er dennoch nicht einer gewissen unbestreitbaren Logik.

Auf jeden Fall gibt in meinen Augen keinerlei Anlass, sich darüber so zu echauffieren.

Nein, das sehe ich völlig anders. 

Das Vorgehen Putins ist auch logisch, das ist es aber auch. 

Und Putins Angriffskrieg mit Waffen, die man ihm nicht verweigern kann mit dem Amoklauf eines Jungen, der sich selbst Waffen zum Geburtstag kaufen konnte zu vergleichen, bleibt pervers. 

Und daher kann man auch nicht die Aufrüstung der Ukraine mit dem Argument der NRA zur Aufrüstung der Gesellschaft gleichsetzen. 

Die Argumentation derer, die Frieden wollen, ist nämlich gleich. Wenn wir Waffen verhindern können, sehr gerne. Wenn ein Aggressor aber bereits Waffen hat und diese für Völkermord nutzt, hilft nur Selbstverteidigung. 

Was die NRA will ist aber „Selbstverteidigung“ im voraus, statt die Waffen dem Aggressor vorzuenthalten, ein Riesenunterschied.

gibt es in Texas überhaupt Waffengesetze?

Jedenfalls keine, die den Namen verdienen. Klar ist, dass Einschränkungen direkt erstmal gar nichts bringen. Aber man muss anfangen, die selbstverständliche Allgegenwart von Schusswaffen zu behindern und irgendwann zu verhindern. Sonst wird sich dieses Land nie zivilisieren.

@Emil67

"Und wieder nehmen sie den Verbrecher in Schutz.

Merken sie das nicht?

Huhn oder Ei."

 

Nein, ich nehme keine Verbrecher in Schutz. Das möchte ich entschieden von mir weisen.

Ich versuche mich lediglich in das hineinzuversetzen, wie ein Verbrecher wohl agieren würde, wenn er selbst von einer Waffe bedroht würde.

Da komme ich dann zu dem Schluss, dass dies für den Angegriffenen fatalere Folgen hätte. 

PS: Ich bin vor 28 Jahren, als ich in einer Kneipe gearbeitet habe, kurz vor Feierabend um 1 Uhr, als ich fast allein war, ausgeraubt worden. Mit Schusswaffe, hätte ich eine Waffe unter dem Tresen gehabt und versucht, diese in die Hand zu bekommen, könnte ich hier heute nicht mehr kommentieren. 

 

Soweit ich..

..vorhin den Govaneur richtig verstanden habe (live auf ntv) schiebt er die Verantwortung auf eine Häufung psychischer Probleme in dieser Stadt..

Kein Wort zu Waffen..

@ Menschen 123xyz

In den Statistiken werden die Toten und Verletzten durch unsachgemäßen Gebrauch nicht erwähnt.

 

Das stimmt nicht. Ich hab mal eine Statistik aus USA gelesen, die alle Todesopfer durch Schusswaffen aufgeführt hat, egal ob beabsichtigt oder nicht.

Aus dem Artikel: Bislang…

Aus dem Artikel:

Bislang war in dem US-Bundesstaat eine Genehmigung für Handfeuerwaffen verpflichtend. Die Gesetzesänderung diene den Texanern zum eigenen Schutz, hieß es von Seiten der Republikaner. Es sei die "stärkste Gesetzgebung des zweiten Verfassungszusatzes in der Geschichte von Texas", so Abbott.

 

Das ist eine fatale Denkweise, daß man durch Waffen selbst besser geschützt sei. Ein trauriger Irrtum. Der Schutz wäre nur dann besser, wenn man selbst ständig mit der Waffe im Anschlag, entsichert und schußbereit, Menschen begegnen würde. Ansonsten ist ein Angreifer immer im Vorteil. Bis ich überhaupt an die Waffe rankommen würde, hätte ein Angreifer längst geschossen. Und wenn ein Angreifer weiß, daß sein Opfer bewaffnet sein könnte, würde er bei jeder falschen Bewegung sofort schießen, selbst, wenn ich nur mein Portemonaie rausholen würde.

 

Jetzt möchte ich mir auch nicht das Gesicht meines Nachbarn vorstellen müssen, wenn ich mit einer Waffe im Anschlag ihm die Tür öffnen würde.

@18:43 Uhr von RoyalTramp

 

das einzige was ich rüberbringen wollte

dass es recht kompliziert ist mit den Tötungsdelikten

man braucht sich ja nur Statistika aufrufen

Arme Länder = hohe Mordrate stimmt eben so nicht

man braucht ja nur andere Gründe raussuchen

Japan warum so niedrig - an was liegt das

in anderen Industriestaaten vergleichsweise so hoch

(ok die haben keine Schusswaffen - aber das Schwert von Uropa täle es auch)

oder was auch immer man versucht zu nehmen

vielleicht ist es auch ne kulturelle Sache wie man Konflikte löst was weiß ich !

@20:56 Uhr von fathaland slim

@20:29 Uhr von fathaland slim

 

 

Weswegen ich die NRA und die amerikanische Rechte kritisiere, sie aber nicht zu Amerika an und für sich erkläre und dann undifferenziert auf das Land und seine Bewohner eindresche. Dann träfe ich nämlich auch Noam Chomsky, T.C. Boyle, Timothy Snyder, Cornel West, Bruce Springsteen und viele andere.

Ich weiß nicht, ob es sich für Sie als selbst definierten linken Pazifisten noch irgendwie vereinbaren lässt, die NRA nur zu "kritisieren". Das ist jedoch Ihre Sache, die erwähnten Philosophen, Schriftsteller und Musiker sind mir geläufig und stehen teiweise auch hier in den Bücher- und Musikregalen. Auch Charles Bukowski, Jello Biafra, Jack Ketchum, Blackie Lawless und Mike Davis. Aber im Grunde ist Name dropping nicht wirklich ein Argument. Und eindreschen ist dann für das Zitat von Opa Klaus auch nicht korrekt, es ist seine Meinung.

 

@ Emil67

Auch Kannada ist ein Einwanderungsland, wo die Uhreinwohner in der absoluten Minderheit sind. Aber alle vertragen sich, weil die Regierung dort den Ramen dafür konstruiert.

 

Sie konstruiert gar nichts. Und ich habe auch schon in den USA mit Menschen zusammen gesessen und Musik gemacht und alle waren gut drauf. Ihre angebliche Deutung ist für mich lediglich eine Ansammlung von Vorurteilen gegen die USA.

@21:07 Uhr von harpdart

"Und wieder nehmen sie den Verbrecher in Schutz.

Merken sie das nicht?

Huhn oder Ei."

 

Nein, ich nehme keine Verbrecher in Schutz. Das möchte ich entschieden von mir weisen.

Ich versuche mich lediglich in das hineinzuversetzen, wie ein Verbrecher wohl agieren würde, wenn er selbst von einer Waffe bedroht würde.

Da komme ich dann zu dem Schluss, dass dies für den Angegriffenen fatalere Folgen hätte. 

PS: Ich bin vor 28 Jahren, als ich in einer Kneipe gearbeitet habe, kurz vor Feierabend um 1 Uhr, als ich fast allein war, ausgeraubt worden. Mit Schusswaffe, hätte ich eine Waffe unter dem Tresen gehabt und versucht, diese in die Hand zu bekommen, könnte ich hier heute nicht mehr kommentieren. 

 

So etwas ähnliches ist mir auch passiert, mit einem Einbrecher.

Danach wurde ich von den Ordnungshütern ermahnt nicht so mit dem armen Einbrecher um zu gehen!!!

Ich verteidige mich, ich greife niemals an.

Und der Bursche kann froh sein so glimpflich davongekommen zu sein.

Danach hat er brav abgesessen.

@17:41 Uhr von Opa Klaus

 

Es braucht mehr Waffen. Zum Verhindern von mehr Waffengebrauch. So die gängige Logik der Waffenlobby.

Wann begreifen sie es endlich?

19 Kinder, um Himmels Willen!!

.

Analog hierzu: es braucht mehr Waffen damit der Krieg gewonnen werden kann,so die Logig der Kriegstreiber. 

Wann begreifen es die Menschen endlich? Schon mehr als 10.000 Tote. Um Himmels Willen.

 

Wie kommt man auf die derart bescheuerte Idee, eine Analogie zu bilden zwischen Erschießen von Grundschulkindern und Kriegen. Natürlich mal wieder (hier nicht ausdrücklich) mit dem Mantra vom Rosenkranz, wie kann man nur Waffen in die Ukraine liefern.

 

Zu beiden Themen gar nichts verstanden.

Au weia.

@21:09 Uhr von Anderes1961

Aus dem Artikel:

Bislang war in dem US-Bundesstaat 

Das ist eine fatale Denkweise, daß man durch Waffen selbst besser geschützt sei. Ein trauriger Irrtum. Der Schutz wäre nur dann besser, wenn man selbst ständig mit der Waffe im Anschlag, entsichert und schußbereit, Menschen begegnen würde. Ansonsten ist ein Angreifer immer im Vorteil. Bis ich überhaupt an die Waffe rankommen würde, hätte ein Angreifer längst geschossen. Und wenn ein Angreifer weiß, daß sein Opfer bewaffnet sein könnte, würde er bei jeder falschen Bewegung sofort schießen, selbst, wenn ich nur mein Portemonaie rausholen würde.

Jetzt möchte ich mir auch nicht das Gesicht meines Nachbarn vorstellen müssen, wenn ich mit einer Waffe im Anschlag ihm die Tür öffnen würde.

Das ist auch das Problem der Polizei dort. Mangelhafte Ausbildung + bei jeder Führerscheinkontrolle könnte der eine Waffe ziehen + der Polizist ist hellhäutig, der Kontrollierte dunkelhäutig + Vorurteile. Es dient sogar als Ausrede für Mord.

@Anderes1961

"Der Schutz wäre nur dann besser, wenn man selbst ständig mit der Waffe im Anschlag, entsichert und schußbereit, Menschen begegnen würde. Ansonsten ist ein Angreifer immer im Vorteil. Bis ich überhaupt an die Waffe rankommen würde, hätte ein Angreifer längst geschossen. Und wenn ein Angreifer weiß, daß sein Opfer bewaffnet sein könnte, würde er bei jeder falschen Bewegung sofort schießen, selbst, wenn ich nur mein Portemonaie rausholen würde."

 

Danke, genau das versuchte ich in meinen Beiträgen deutlich zu machen. Versteht aber wohl nicht jeder so.

 

@21:15 Uhr von alles nur Gedöns

Auch Kannada ist ein Einwanderungsland, wo die Uhreinwohner in der absoluten Minderheit sind. Aber alle vertragen sich, weil die Regierung dort den Ramen dafür konstruiert.

 

Sie konstruiert gar nichts. Und ich habe auch schon in den USA mit Menschen zusammen gesessen und Musik gemacht und alle waren gut drauf. Ihre angebliche Deutung ist für mich lediglich eine Ansammlung von Vorurteilen gegen die USA.

Vorurteil will ich es jetzt nicht nennen, einigen wir uns auf ich mag und die Menschen von dort die ich kenne und habe auch mit denen zusammen gedient, aber das System dort mag ich genau so wenig wie das Russische, oder Ukrainische, oder Chinesische und noch ein par andere die ich.....

@21:11 Uhr von Sisyphos3

 

das einzige was ich rüberbringen wollte

dass es recht kompliziert ist mit den Tötungsdelikten

man braucht sich ja nur Statistika aufrufen

Arme Länder = hohe Mordrate stimmt eben so nicht

man braucht ja nur andere Gründe raussuchen

Japan warum so niedrig - an was liegt das

in anderen Industriestaaten vergleichsweise so hoch

(ok die haben keine Schusswaffen - aber das Schwert von Uropa täle es auch)

oder was auch immer man versucht zu nehmen

vielleicht ist es auch ne kulturelle Sache wie man Konflikte löst was weiß ich !

 

Och, im Falle von Japan ist das verhältnismäßig einfach rauszufinden, mit einer Suchmaschine. Es liegt an den  sehr restriktiven Schußwaffengesetzen. Nix mit Kultur. Können Sie zum Beispiel hier nachlesen (willkürlich ausgewählt), der Artikel ist zwar schon älter, die Zahlen also veraltet, aber was die Gesetze angeht, stimmt es immer noch:

 

"https://wildbeimwild.com/kriminalitaet/warum-japan-praktisch-keine-waff…"

Tötungsrate

Erstaunlicherweise liegt die Rate der jährlich durch ein Tötungsdelikt ums Leben gekommenen Menschen pro 100.000 Einwohner in den USA mit 5,0 gar nicht dramatisch hoch. In Südafrika sind es z.B. 36, in Mexiko 25 oder in der russischen Föderation 9. In Deutschland liegt die Zahl unter 1.

(Stand 2019)

@21:20 Uhr von schabernack

 

Es braucht mehr Waffen. Zum Verhindern von mehr Waffengebrauch. So die gängige Logik der Waffenlobby.

Wann begreifen sie es endlich?

19 Kinder, um Himmels Willen!!

.

Analog hierzu: es braucht mehr Waffen damit der Krieg gewonnen werden kann,so die Logig der Kriegstreiber. 

Wann begreifen es die Menschen endlich? Schon mehr als 10.000 Tote. Um Himmels Willen.

 

Wie kommt man auf die derart bescheuerte Idee, eine Analogie zu bilden zwischen Erschießen von Grundschulkindern und Kriegen. Natürlich mal wieder (hier nicht ausdrücklich) mit dem Mantra vom Rosenkranz, wie kann man nur Waffen in die Ukraine liefern.

 

Zu beiden Themen gar nichts verstanden.

Au weia.

 

Solche bescheuerten Analogien waren erwartbar. Ich hatte schon damit gerechnet und mich lediglich gewundert, daß es so lange dauert, bis der Erste sowas schreibt (das war nicht der Mitforist Opa Klaus).

@21:11 Uhr von Trollfynder_truth

@20:29 Uhr von fathaland slim

 

 

Weswegen ich die NRA und die amerikanische Rechte kritisiere, sie aber nicht zu Amerika an und für sich erkläre und dann undifferenziert auf das Land und seine Bewohner eindresche. Dann träfe ich nämlich auch Noam Chomsky, T.C. Boyle, Timothy Snyder, Cornel West, Bruce Springsteen und viele andere.

 

Ich weiß nicht, ob es sich für Sie als selbst definierten linken Pazifisten noch irgendwie vereinbaren lässt, die NRA nur zu "kritisieren".

 

Was sollte ich denn Ihrer Ansicht nach tun? Und warum setzen Sie kritisieren in Anführungszeichen?

 

Das ist jedoch Ihre Sache, die erwähnten Philosophen, Schriftsteller und Musiker sind mir geläufig und stehen teiweise auch hier in den Bücher- und Musikregalen. Auch Charles Bukowski, Jello Biafra, Jack Ketchum, Blackie Lawless und Mike Davis. Aber im Grunde ist Name dropping nicht wirklich ein Argument.

 

Das ist kein Name Dropping, sondern die beispielhafte Erwähnung von Amerikanern, stellvertretend für viele andere.

 

@16:26 Uhr von Blitzgescheit

 

1. TX hat eine relative niedrigere Mordrate

davon kann sich jetzt niemand etwas kaufen 

2. von den 'Dems' regierten Staaten wie Illinois, LA, NY und auch CA haben höhere Mordraten

sind jetzt die Dem‘s schuld?

3. Schusswaffen sind das "beliebteste" Tötungsinstrument

deshalb verbieten 

4. Mordraten in Problemvierteln von Großstädten z.B. Chicago sind gigantisch hoch. Getötete Personen dort sind fast ausschließlich in ein kriminelles, gewalttätiges Netzwerk (i.e. Banden) eingebunden.

bessere Sozial- und Wirtschaftspolitik könnte helfen (Stichwort: big money)

5. Restriktive Waffengesetze in Europa verhindern keine Massenschießereien wie z.B. der Anschlag von Bataclan in Paris 2015 oder das LKW-Attentat von Nizza 2016.

Sie wollen die Tat eines Gescheiterten, der sich mithilfe leicht zugänglicher Waffen einen großen Abgang verschafft, mit lange geplanten terroristischen Anschlägen vergleichen?

Nein zu Schusswaffen an Bürger, Gewaltmonopol des Staates, kein weiter so!

@21:20 Uhr von schabernack

 

Es braucht mehr Waffen. Zum Verhindern von mehr Waffengebrauch. So die gängige Logik der Waffenlobby.

Wann begreifen sie es endlich?

19 Kinder, um Himmels Willen!!

.

Analog hierzu: es braucht mehr Waffen damit der Krieg gewonnen werden kann,so die Logig der Kriegstreiber. 

Wann begreifen es die Menschen endlich? Schon mehr als 10.000 Tote. Um Himmels Willen.

 

Wie kommt man auf die derart bescheuerte Idee, eine Analogie zu bilden zwischen Erschießen von Grundschulkindern und Kriegen. Natürlich mal wieder (hier nicht ausdrücklich) mit dem Mantra vom Rosenkranz, wie kann man nur Waffen in die Ukraine liefern.

 

Zu beiden Themen gar nichts verstanden.

Au weia.

In Kriegen werden auch Grundschulkinder erschossen. Seit wann wird im Rosenkranz die Ukraine erwähnt? Ich sagte es ja schon  mal: Lieutenant Steven Hauk aus "Good morning Vietnam..."

@21:22 Uhr von harpdart

"Der Schutz wäre nur dann besser, wenn man selbst ständig mit der Waffe im Anschlag, entsichert und schußbereit, Menschen begegnen würde. Ansonsten ist ein Angreifer immer im Vorteil. Bis ich überhaupt an die Waffe rankommen würde, hätte ein Angreifer längst geschossen. Und wenn ein Angreifer weiß, daß sein Opfer bewaffnet sein könnte, würde er bei jeder falschen Bewegung sofort schießen, selbst, wenn ich nur mein Portemonaie rausholen würde."

 

Danke, genau das versuchte ich in meinen Beiträgen deutlich zu machen. Versteht aber wohl nicht jeder so.

 

Um das herauszufinden bedarf es keiner Statistiken, schon gar nicht welche mit selbst verdrehten Zahlen wie die von einem allseits bekannten Userkonto. Man muß einfach nur in der Lage sein, sich in andere hineinzuversetzen. Ist nicht schwer. Einfach mal die Frage stellen: Wie würde ich mich verhalten, wenn ich Angreifer wäre und welches Risiko habe ich? Und schwups, ist die Antwort da.

@21:11 Uhr von Sisyphos3

 

das einzige was ich rüberbringen wollte

dass es recht kompliziert ist mit den Tötungsdelikten

man braucht sich ja nur Statistika aufrufen

Arme Länder = hohe Mordrate stimmt eben so nicht

man braucht ja nur andere Gründe raussuchen

Japan warum so niedrig - an was liegt das

in anderen Industriestaaten vergleichsweise so hoch

(ok die haben keine Schusswaffen - aber das Schwert von Uropa täle es auch)

oder was auch immer man versucht zu nehmen

vielleicht ist es auch ne kulturelle Sache wie man Konflikte löst was weiß ich !

 

Was denn für Konflikte mit Grundschulkindern,

die man nie zuvor gesehen hat.

 

Das Katana vom Uropa in Japan unterliegt auch einem sehr strengen Waffenrecht. So Uropa sein Katana nach WK2 nicht sowieso an die US-Truppen abgeben musste. Alle Katana in Japan wurden damals eingesammelt. Das wertvollste und am meisten legendäre ist dann verschwunden.

 

Schwerter sind keine Schusswaffen für die Distanz, aber eben diese kann man in den USA unfassbar einfach kaufen … bei Irgendwo und Co.

@19:10 Uhr von melancholeriker

Wieso lesen Sie nicht den ganzen Artikel. War bloß noch dies kleine Stück. 

- Auch das unabhängige Daten-Portal "Gun Violence Archive", welches Massenerschießungen dokumentiert, kommt auf verheerende Zahlen. Alleine im Jahr 2022 fanden bereits 212 solcher Taten statt.

.

Ob man jetzt die Zahlen von 2021 (103) oder die von 2022 (212) für bei Amokläufen getötete Personen nimmt, ist völlig irrelevant für den Punkt, den ich machte, i.e. dass für eine Betrachtung der Anzahl an Tötungen in den USA Amokläufe einen geringen Anteil haben, man deswegen gesamtheitlich über die Thematik sprechen sollte. Die Hintergründe bei Amokläufen sind schließlich ganz andere als Tötungen infolge von Gangkriminalität, die - meines Wissens - den Gros der Tötungen ausmachen.

Und deswegen müsste man auch genau da zuerst ansetzen.

@21:33 Uhr von fathaland slim

@20:29 Uhr von fathaland slim

 

Was sollte ich denn Ihrer Ansicht nach tun? Und warum setzen Sie kritisieren in Anführungszeichen?

Ich schrieb es ja: Ihre Sache. Kritisieren heißt sich mit den Einstelllungen und Ideen der NRA auseinander zu setzen und diese zu bewerten, das kommt für mich per se nicht in Frage.

 

 

@19:00 Uhr von carsten67

Schaut man sich Vorort notorisch bekannter Großstädte in den USA an, scheint mir, dass die Eingebundenheit in kriminelle Strukturen mit Gewaltneigung - vulgo: Gangs - das Aufkommen der hohen Tötungsraten in den USA viel besser erklärenMIt Verlaub: Die Amokläufe an Schulen, in Kirchen, Synagogen etc. werden nicht von Gangmitgliedern begangen (die es zweifelsohne gibt!) sondern in großer Mehrheit vo ....

 

Was Sie hier verbreiten, sind Fake-News.

 

 

Unsinn.

In keinem Punkt habe ich behauptet, dass die exorbitant hohen Tötungsraten infolge von Gangkriminalität in amerikanischen Vorstädten einen Zusammenhang mit Amokläufen hätten. 

Die Hintergründe bei Amokläufen sind schließlich ganz andere als Tötungen infolge von Gangkriminalität, die - meines Wissens - den Gros der Tötungen ausmachen.

Sie sollte meine Kommentare schon genau lesen.

 

 

@21:21 Uhr von Menschen 123xyz

Aus dem Artikel:

[...]

Das ist eine fatale Denkweise, daß man durch Waffen selbst besser geschützt sei. Ein trauriger Irrtum. Der Schutz wäre nur dann besser[...]

Jetzt möchte ich mir auch nicht das Gesicht meines Nachbarn vorstellen müssen, wenn ich mit einer Waffe im Anschlag ihm die Tür öffnen würde.

Das ist auch das Problem der Polizei dort. Mangelhafte Ausbildung + bei jeder Führerscheinkontrolle könnte der eine Waffe ziehen + der Polizist ist hellhäutig, der Kontrollierte dunkelhäutig + Vorurteile. Es dient sogar als Ausrede für Mord.

 

Danke für den Hinweis. Das ist tatsächlich so. Und es ist erschreckend. Ich habe mal eine Doku gesehen, mit einem deutschen Polizisten bei seinen Kollegen in den USA. Der war über die dortige Ausbildung extrem erschrocken: Die lernen dort nicht den Angreifer gezielt kampfunfähig zu schießen, wie bei uns, sondern tatsächlich zu töten, notfalls auch mit mehreren Schüssen. Zumindest in einigen Bundesstaaten. Ob das überall der Fall ist, weiß ich nicht.

@21:01 Uhr von Anita L.

 

 

Auch Kanada hat eine hohe Waffendichte, aber weitaus schärfere Gesetze, wer Waffen führen darf; die Schweiz hat völlig andere gesellschaftliche Bedingungen und eine andere Vergangenheit und Venezuela ist von politischen und humanitären Krisen geschüttelt. Sie setzen Länder gleich, die völlig unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen

 

Nicht ich, sondern Sie bzw. die Waffenverbotsbefürworter führen einen Birne-Äpfel-Verglich, nämlich dadurch wenn sie europäische Länder wie D mit relativ geringeren Tötungsraten als "Beleg" für die Wirksamkeit verschärfter Waffengesetze heranziehen.

Mit den Beispielen Schweiz und Venezuela zeige ich nur, dass umgekehrt diese "Beweisführung" auch möglich ist, was wiederum nur anzeigt, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden und der einzige valide Vergleich ein Land, wo - ceteribus paribus - eine Verschärfung oder Liberalisierung der WG durchgeführt würde, um deren Auswirkung auf Tötungsraten zuverlässig zu untersuchen.

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Die Moderation

@21:33 Uhr von fathaland slim

 
@20:29 Uhr von fathaland slim
 

Das ist kein Name Dropping, sondern die beispielhafte Erwähnung von Amerikanern, stellvertretend für viele andere.

Das bedeutet, dass die Erwähnten oder X-tausend andere "Amerika" oder besser die "USA"  abbilden? Wohl kaum. Denn der Koninent Amerika ist weitaus größer als die USA.

 

@21:42 Uhr von Trollfynder_truth

@20:29 Uhr von fathaland slim

 

Was sollte ich denn Ihrer Ansicht nach tun? Und warum setzen Sie kritisieren in Anführungszeichen?

Ich schrieb es ja: Ihre Sache. Kritisieren heißt sich mit den Einstelllungen und Ideen der NRA auseinander zu setzen und diese zu bewerten, das kommt für mich per se nicht in Frage.

 

 

Ich kann Ihnen nicht folgen.

@21:48 Uhr von fathaland slim

@20:29 Uhr von fathaland slim

 

Was sollte ich denn Ihrer Ansicht nach tun? Und warum setzen Sie kritisieren in Anführungszeichen?

Ich schrieb es ja: Ihre Sache. Kritisieren heißt sich mit den Einstelllungen und Ideen der NRA auseinander zu setzen und diese zu bewerten, das kommt für mich per se nicht in Frage.

 

 

Ich kann Ihnen nicht folgen.

I'm sorry for you

21:46, Trollfynder_truth

>>

@21:33 Uhr von fathaland slim

 
@20:29 Uhr von fathaland slim
 

Das ist kein Name Dropping, sondern die beispielhafte Erwähnung von Amerikanern, stellvertretend für viele andere.

Das bedeutet, dass die Erwähnten oder X-tausend andere "Amerika" oder besser die "USA"  abbilden? Wohl kaum. Denn der Koninent Amerika ist weitaus größer als die USA.<<

 

Jetzt werden Sie haarspalterisch. Ich benutzte den Begriff "Amerikaner" im Sinne von "US-Amerikaner", wie aus dem Kontext völlig eindeutig hervorgeht. 

@21:50 Uhr von Trollfynder_truth

@20:29 Uhr von fathaland slim

 

Was sollte ich denn Ihrer Ansicht nach tun? Und warum setzen Sie kritisieren in Anführungszeichen?

Ich schrieb es ja: Ihre Sache. Kritisieren heißt sich mit den Einstelllungen und Ideen der NRA auseinander zu setzen und diese zu bewerten, das kommt für mich per se nicht in Frage.

 

 

Ich kann Ihnen nicht folgen.

I'm sorry for you

 

Das hilft mir jetzt auch nicht weiter.

@21:51 Uhr von fathaland slim

>>

@21:33 Uhr von fathaland slim

 
@20:29 Uhr von fathaland slim
 

Das ist kein Name Dropping, sondern die beispielhafte Erwähnung von Amerikanern, stellvertretend für viele andere.

Das bedeutet, dass die Erwähnten oder X-tausend andere "Amerika" oder besser die "USA"  abbilden? Wohl kaum. Denn der Koninent Amerika ist weitaus größer als die USA.<<

 

Jetzt werden Sie haarspalterisch. Ich benutzte den Begriff "Amerikaner" im Sinne von "US-Amerikaner", wie aus dem Kontext völlig eindeutig hervorgeht. 

Soll ich mich dann jetzt lieber in die Ecke stellen mit dem Eselshut oder Friseur werden? Wünsche eine gute Nacht und angenehme Träume.

 

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