Kommentare - Studie: Sibirische Tundra könnte fast komplett verschwinden

25. Mai 2022 - 13:58 Uhr

Die sibirische Tundra könnte Klimaforschern zufolge bis Mitte des Jahrtausends fast komplett verschwinden. Der Grund: die Erderwärmung. Eine Rettung der Tundra sei nur durch "ambitionierten Klimaschutz" möglich.

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Kommentare

@14:38 Uhr von Möbius

...: Einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch. Das Problem ist die derzeitige Regierungsform als Kleptokratie geführt von einem Autokraten.

In den letzten 30 Jahre hätte Russland gut zu den Industrienationen aufschließen können. Technische und wissenschaftliche Expertise wäre da (siehe Raumfahrt und Militärtechnik).

Stattdessen hat sich der Staat darauf beschränkt die Bodenschätze auszubeuten und das 

Ich habe mich bei den nun evtl bald beschlagnahmten Auslandsvermögen von (früher im Westen mit offenen Armen empfangenen) „Oligarchen“  auch gefragt, ob es auch einmal arabischen oder westlichen „Oligarchen“ anderswo so ergehen könnte. 
 

Wenn deutsche Konzerne in China investieren, bringen sie doch auch „Gewinne außer Landes“. 

Macht "der Russe" das nicht schon? Wenn er für 1Rubel ganze Werke kauft?

Macht aber nix, weil wir ja wie gelesen, sowieso nicht mehr lange auf diesem Planeten leben können. Erinnert mich an "WANN werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann" 

@16:05 Uhr Bernd Kevesligeti - Bäume „essen“ Co2

Was der Klimawandel bewirken wird, ist, daß bei steigenden Temperaturen der Permafrostboden auftauen wird. In ihm ist bisher Kohlendioxid festgehalten. Dazu gehört auch Methan, daß dann in die Atmosphäre gelangt. 

Stark betroffen werden davon Alaska, Kanada und Sibirien sein.

Eine Mahnung, daß sich an die Klimaziele gehalten wird. 

 

Sie wissen sicherlich, dass die stark wachsende Zahl an Bäumen Unmengen an co2 verschlingen wird..?! 
 

Und auch Methan baut sich in der Atmosphäre ab zu CO2. 
 

Das sind natürliche Kreisläufe. 
 

Für die Natur gibt es keine Klima Katastrophe. Für die Natur gibt es nur Anpassung und Veränderung. 
 

wir Menschen, als Teil der Natur, sollten uns auch anpassen und verändern, anstatt gegen den unvermeidbaren Klimawandel so stark anzukämpfen. 

@fathaland slim - Energiesparen

@16:06 Uhr von fathaland slim:

"Die LNG-Terminals lassen sich auf Wasserstoff umrüsten."

Pipelines auch.

Sie werden mir hoffentlich zustimmen, dass ein übereilt errichteter Neubau und dessen spätere Umrüstung ineffizienter ist als die Nutzung der bereits vorhandenen Infrastruktur und Neubauten, die man nicht umrüsten muss.

Daß Sie für weitere Geschäfte mit Putin und eine Kapitulation der Ukraine plädieren, ist hinreichend bekannt.

 

Da haben Sie mich falsch verstanden. Ich plädiere für eine schnelle und nachhaltige Energiewende.

"Energiesparen ist gut und wichtig, ändert aber nichts daran, daß trotzdem weiterhin Energie gewonnen werden muss."

Umgewandelt.

"Denn ohne Energie geht es nicht."

Das steht außer Frage. Solange wir unsere Energie nicht 100% regenerativ erzeugen (ich bleibe beim alltäglichen Begriff), ist das Energiesparen noch wichtiger.

@16:30 Uhr von tagesschlau2012

@14:29 Uhr von fathaland slim

 

Deshalb, und nur deshalb, LNG. Für den Übergang. Die Zukunft wird dem Wasserstoff gehören.

 

Und wann wird das sein?

In den nächsten Jahrzehnten rechnet kein Experte mit einem Durchbruch um Wasserstoff kostengünstig herzustellen.

 

 

 

Wasserstoff wird durch Elektrolyse von Wasser hergestellt. Was ist da kostenintensiv?

@16:36 Uhr von fathaland slim

! Für Wasserstoff braucht man aber eine komplett andere Leitungstechnologie. Und  besser keine Platinmetalle in der Nähe (Knallgasreaktion !). „Grüner“ Wasserstoff wird auch nach Ansicht der von mir so geschätzten Experten bestenfalls bis 2030 um 30% billiger als heute (aktuell 6 USD/kg). Zum Vergleich: „blauer“ Wasserstoff aus Erdgas (Sic!) 2 USD/kg, LNG: 0,5  USD/kg

 

Sie sollten sich mit Herrn Habecks Ministerium in Verbindung setzen. Da scheint das niemand zu wissen.

Noch schlimmer: die wissen das und ignorieren das einfach :-( 

@15:21 Uhr von Nachfragerin

"Ob der E-Antrieb zukünftig in einem SUV oder einem Mini schnurrt oder ob der Kunde doch lieber mit dem (Lasten-) Fahrrad unterwegs ist, liegt einzig und allein am - Kunden."

Ein SUV mit E-Antrieb ist ein klassischer Fall von Greenwashing. Und das wird er auch immer bleiben, da die Erzeugung von elektrischer Energie nie zu 100% klimaneutral sein wird.

Ich wiederhole mich: Ob der SUV auf dem Markt bleibt, liegt einzig und allein am Kunden. Wenn Sie also Ihre "machtpolitischen Interessen" suchen, dann hier.

Und was Ihr "nie" angeht, dazu fällt mir nur Brechts Ballade vom "Schneider vom Ulm" ein:

Der Bischof ging weiter. Das sind lauter so Lügen. Der Mensch ist kein Vogel. Es wird nie ein Mensch fliegen. Sagte der Bischof vom Schneider.

Nunja, zur Zeit der Bauernkriege konnte tatsächlich kein Mensch fliegen. Und hätten die Menschen dem Bischof Glauben geschenkt, könnten wir es auch heute noch nicht.

@16:30 Uhr von Tarek94

Die LNG-Terminals lassen sich auf Wasserstoff umrüsten.

Ja, indem man die Terminals neu baut. LNG hat einen Siedepunkt von ca. -161 °C, Wasserstoff hat einen Siedepunkt von -252,9 °C.

 

Das betrifft die Lagertemperatur

@14:29 Uhr von fathaland slim

 

 

bis zum kompletten Ausstieg aus dem Erdgas (Natural Gas, eben nur nicht Liquid, da durch Pipelines geliefert) uns mit demselben versorgen soll.

 

Der Erdgasausstieg wurde, wie so vieles, verpennt, da das Gas ja so günstig aus Russland kam. Daraus auszusteigen war lange vor dem Krieg schon das Ziel aller ökologisch verantwortungsbewussten Politiker, die hatten aber bisher bei uns wenig zu sagen. Dank des russischen Überfalls sind nun aber auch die bisherigen Bremser bereit, aus dem Erdgas auszusteigen, was aber aus unmittelbar einsichtigen Gründen nicht von heute auf morgen geht.

 

Deshalb, und nur deshalb, LNG. Für den Übergang. Die Zukunft wird dem Wasserstoff gehören.

 

Nein, daß ist es aber nicht. Flüssiggas hat einen größeren ökologischen Fußabdruck als normales Erdgas. Und das Flüssiggas aus Nordamerika noch mehr, ist es doch zu 70 Prozent durch die Frackingmethode gewonnen. 

Das Sie jetzt so für LNG eintreten ist vielleicht nur der geopolitischen Stoßrichtung geschuldet....

@vriegel - Eisbären

@16:28 Uhr von vriegel:

"Die Population der Eisbären hat in den letzen 20 Jahren stark zugenommen."

Für einzelne Population mag das stimmen. Insgesamt handelt es sich bei dieser Aussage um eine unter Klimaleugnern recht populäre Lüge.

@16:17 Uhr von Nachfragerin

15:57 Uhr von V8forever:

"Würde sich dieser möchtegern Zar lieber um dieses Problem in der Tundra kümmern [...]"

Dieses Problem mit der Tundra ist die Folge der globalen Erwärmung. Direkt vor Ort lässt sich da nicht viel machen####

Daher habe ich ja auch geschrieben was WIR zu tun haben !!?

(Aber Sie haben insofern recht, dass Kriege auch eine klimatische Katastrophe darstellen.

Der wirft die Erde um 20 Jahre zurück, bezüglich Klimarettung!

 

"Wenn nicht, dann hoffe ich das abdanke bevor die Permafrostböden tauen."

Die tauen bereits.

####

"Das diese schon tauen weiß ich, nur wird kaum Methan freigesetzt aber wenn es so weitergeht dann setzt sich dort Methan frei. Das meint ich mit abdanken.

 

@16:39 Uhr von fathaland slim

@14:29 Uhr von fathaland slim

 

Deshalb, und nur deshalb, LNG. Für den Übergang. Die Zukunft wird dem Wasserstoff gehören.

 

Und wann wird das sein?

In den nächsten Jahrzehnten rechnet kein Experte mit einem Durchbruch um Wasserstoff kostengünstig herzustellen.

 

 

 

Wasserstoff wird durch Elektrolyse von Wasser hergestellt. Was ist da kostenintensiv?

 

Die Frage ist berechtigt. Zum Teil ist das ein Volumenproblem. Es ist bisher aber auch nicht gelungen, Zellen bzw. Elektroden zu entwickeln die diese Elektrolyse großtechnisch effizient und im Dauerbetrieb durchzuführen gestatten. Im kleinen und für kurze Zeit funktioniert das, ist aber eigentlich Verschwendung des schönen Solarstroms ... 

@Anita L. - regenerative Energiequellen

 @16:41 Uhr von Anita L.:

"Ich wiederhole mich: Ob der SUV auf dem Markt bleibt, liegt einzig und allein am Kunden. Wenn Sie also Ihre 'machtpolitischen Interessen' suchen, dann hier."

Sie werfen hier zwei Themen zusammen. Das eine ist Energiesparen, das andere LNG. Auf letzteres haben wir als Kunden praktisch keinen Einfluss.

"Und was Ihr 'nie' angeht, dazu fällt mir nur Brechts Ballade vom 'Schneider vom Ulm' ein: [...]"

Auch hier haben Sie mich falsch verstanden.

Selbst wenn wir 100% regenerative Energiequellen nutzen, so werden wir trotzdem CO2 freisetzen. Selbst wenn eine Anlage im Betrieb kein CO2 freisetzt, wird welches bei der Herstellung, dem Auf- oder Rückbau der Anlage anfallen. (Woher das stammt, spielt dabei keine Rolle, da die Wirkung immer dieselbe ist.)

100% klimaneutral geht einfach nicht. Das war meine Aussage.

@16:51 Uhr Möbius - Atomenergie gehört die Zukunft

@14:29 Uhr von fathaland slim

 

Deshalb, und nur deshalb, LNG. Für den Übergang. Die Zukunft wird dem Wasserstoff gehören.

 

Und wann wird das sein?

In den nächsten Jahrzehnten rechnet kein Experte mit einem Durchbruch um Wasserstoff kostengünstig herzustellen.

 

 

 

Wasserstoff wird durch Elektrolyse von Wasser hergestellt. Was ist da kostenintensiv?

 

... 

Zumindest wenn man das weltweit sieht. 
 

1 die Kernfusion ist auf einem guten Weg

2. Minireaktoren und die Generation IV, die den Atommüll als Energiequelle nutzt nur nur schwach radioaktive Abfälle produziert, ist auch in der Entwicklung. 
 

Windenergie und PV verbracht ungeheuer große Flächen. Das wird sich auf Dauer nicht durchsetzen. 
 

Höchstens in Wüsten. 
 

Porsche baut in Südamerika eine Fabrik zur Produktion von synthetischem Kraftstoff. 
 

Die Energie wird aus Wind gewonnen, der da sehr stark und vor allem konstant weht. 
 

So etwas scheint mir plausibler zu sein für die Zukunft. 

@16:34 Uhr von Kaneel

 

Möglicherweise lassen sich die Permafrostböden vor allzu schnellem Auftauen schützen, in dem Viehherden (Bisons, Wisente, Rentiere und Pferde) dort weiden.

 

Dieses Sibirien ist selbst im Norden mit dem geringen Umfang der Erdkugel unvorstellbar groß und endlos weit. 13 Stunden dauert der Direktflug Tokyo - Frankfurt / Main. Ganz früh am Morgen fliegt man in Tokyo los. Direkt nach Norden, und dann 8 Stunden lang nach Westen.

 

8 Stunden lang endloses Nordsibirien. Man sieht die großen Flüsse ins Arktische Meer münden. Und man sieht 8 Stunden lang Schnee und Eis und Taiga und Tundra. Es nimmt kein Ende. Unfassbar und faszinierend. Jenseits von Vorstellungsvermögen.

 

Zweimal flog ich diese Strecke im November.

Einmal flogen wir diese Route im Januar.

Unvergesslich beeindruckend in unfassbarer Ausdehnung ist Sibirien.

@fathaland slim: kennen Sie das?

Es gibt da dieses schöne Demo-Auto Projekt: 

 

Solarzellen auf dem Dach. Mit dem Strom wird Wasser elektrolysiert. Mit dem Wasserstoff wird dann eine Brennstoffzelle betrieben, die wiederum einen Elektromotor betreibt. 
 

Das Auto bewegt sich sogar .. :-) 

 

So oder ähnlich stelle ich mir die „Energiewende“ in Deutschland vor ..

 

 

@V8forever - Permafrost

@16:47 Uhr von V8forever:

Das diese [Permafrostböden] schon tauen weiß ich, nur wird kaum Methan freigesetzt aber wenn es so weitergeht dann setzt sich dort Methan frei.

Das Gas ist im Eis fixiert. Sobald der Boden auftaut, wird das Methan frei. Der Prozess läuft also schon.

Hinzu kommt die Aktivität der Mikroorganismen, wobei es auch welche gibt, die das Methan abbauen.

Googeln Sie mal nach "gfz permafrost", falls Sie das Thema interessiert. Da finden Sie genauere Informationen.

@17:00 Uhr von vriegel

@14:29 Uhr von fathaland slim

 

Deshalb, und nur deshalb, LNG. Für den Übergang. Die Zukunft wird dem Wasserstoff gehören.

 

Und wann wird das sein?

In den nächsten Jahrzehnten rechnet kein Experte mit einem Durchbruch um Wasserstoff kostengünstig herzustellen.

 

 

 

Wasserstoff wird durch Elektrolyse von Wasser hergestellt. Was ist da kostenintensiv?

 

... 

Zumindest wenn man das weltweit sieht. 
 

1 die Kernfusion ist auf einem guten Weg

2. Minireaktoren und die Generation IV, die den Atommüll als Energiequelle nutzt nur nur schwach radioaktive Abfälle produziert, ist auch in der Entwicklung. 
 

Windenergie und PV verbracht ungeheuer große Flächen. Das wird sich auf Dauer nicht durchsetzen. 
 

Höchstens in Wüsten. 
 

Porsche baut in Südamerika eine Fabrik zur Produktion von synthetischem Kraftstoff. 
 

Die Energie wird aus Wind gewonnen, der da sehr stark und vor allem konstant weht. 
 

So etwas scheint mir plausibler zu sein für die Zukunft. 

 

Da bin ich mal mit Ihnen einer Meinung. 

@15:34 Uhr von Menschen 123xyz

...

Das hat ungefähr die Qualität derer, die sagen: Mich freut der Klimawandel und ich hoffe, dann im Winter keine Heizung mehr zu gebrauchen. oder "Wunderbar, wenn in Mittelschweden endlich Wein angebaut werden kann, der bisher nur in Frankreich gedeihte."

Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln.

Ja jedes etwas der Natur beeinflusst andere. Wird durch übergroßen menschlichen Einfluss eines entfernt bedeutet das ganze Ketten und Netzwerke geraten aus dem natürlichen Gleichgewicht. Eine gewisse Fähigkeit zum Ausgleich besteht, aber nicht so wie wir uns verhalten. So endet es schon bald in der Vernichtung der Menschheit (im besseren Fall) oder in Vernichtung des Lebens auf der Erde.

 

Dem kann ich nur bedingt zustimmen, da letztlich die Klimaleugner und die Nichts-mehr-zu-retten-Fraktion politisch die gleiche Konsequenz nahe legen: nichts machen... Die einen aus Faktenverweigerung, die anderen aus Defätismus.

Beides nicht meins.

Nachfragerin glaubt

eher nicht an die Gefahr  der Viren aus den Kadavern der auftauenden Permafrostböden. Bitte dazu informieren. Es wurde bei Geo, beim MDR, bei Greenpeace, bei div. Nachrichtensendern davon berichtet und auch, dass damals weil schnell die richtigen Leute den Ausbruch bemerkten aufgrund sofortigem rigorosen Vorgehens (Gebiet sperren, verbrennen, Tiere töten) und der geringen Bevölkerungsdichte eingedämmt. Diesmal.

@17:19 Uhr von Bruno14

...

Das hat ungefähr die Qualität derer, die sagen:. ... oder "Wunderbar, wenn in Mittelschweden endlich Wein angebaut werden kann, der bisher nur in Frankreich gedeihte."

Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln.

Ja jedes etwas der Natur beeinflusst andere. Wird durch übergroßen menschlichen Einfluss eines entfernt bedeutet das ganze Ketten und Netzwerke geraten aus dem natürlichen Gleichgewicht. Eine gewisse Fähigkeit zum Ausgleich besteht, aber nicht so wie wir uns verhalten. So endet es schon bald in der Vernichtung der Menschheit (im besseren Fall) oder in Vernichtung des Lebens auf der Erde.

 

Dem kann ich nur bedingt zustimmen, da letztlich die Klimaleugner und die Nichts-mehr-zu-retten-Fraktion politisch die gleiche Konsequenz nahe legen: nichts machen... Die einen aus Faktenverweigerung, die anderen aus Defätismus.

Beides nicht meins.

Um klar zu stellen: Ich tue seit 1978 eine ganze Menge für Umweltschutz

@16:28 Uhr von vriegel

 

+Nicht nur in Sibirien sondern in der gesamten nördlichen Hemispähre sind durch die Klimaerwärmung ..Eisbären, Robben, Palarfüchse, mannigfache Vogelarten und viele Baum- und Pflanzenarten können in den erwärmten Zonen nicht überleben. Menschen wie die Inuit oder europäische und asiatische Indigene in den Polarregionen, die seit Jahrtausenden von Rentieren, Fischfang und Robbenjagd leben, haben keine Zukunft.Nur Kurzsichtige oder Ignoranten können darauf bauen, dass industrielle Nutzung der aufgetauten Permafrostböden und eisfreie Seewege diesen Verlust 'ausgleichen' könnten.Sehr treffend formuliert.Die Population der Eisbären hat in den letzen 20 Jahren stark zugenommen. Und nur weil sich alles nach Norden verschiebt, verschwindet ja nicht alles..Nichts ist so beständig wie die Veränderung…

Die Eisbären werden aussterben.In einem haben Sie recht, nichts ist so beständig, wie der Wandel,vor allem wenn der Mensch reinpfuscht.

 

@17:08 Uhr von Nachfragerin

@16:47 Uhr von V8forever:

Das diese [Permafrostböden] schon tauen weiß ich, nur wird kaum Methan freigesetzt aber wenn es so weitergeht dann setzt sich dort Methan frei.

Das Gas ist im Eis fixiert. Sobald der Boden auftaut, wird das Methan frei. Der Prozess läuft also schon.

Hinzu kommt die Aktivität der Mikroorganismen, wobei es auch welche gibt, die das Methan abbauen.

Googeln Sie mal nach "gfz permafrost", falls Sie das Thema interessiert. Da finden Sie genauere Informationen.

#####

Danke für die Info, werde ich mal tun. Doch jetzt geht es erstmal, natürlich mit dem Zug, ins Chalet am Genfer See nach dem rechten schauen. Das Wetter soll die nächsten Tage schön bleiben. Ihnen eine rege Unterhaltung hier und nicht vergessen auch das Lapi braucht Strom. ;-)

 

@16:59 Uhr von Nachfragerin

Auch hier haben Sie mich falsch verstanden.

Selbst wenn wir 100% regenerative Energiequellen nutzen, so werden wir trotzdem CO2 freisetzen. Selbst wenn eine Anlage im Betrieb kein CO2 freisetzt, wird welches bei der Herstellung, dem Auf- oder Rückbau der Anlage anfallen. (Woher das stammt, spielt dabei keine Rolle, da die Wirkung immer dieselbe ist.)

100% klimaneutral geht einfach nicht. Das war meine Aussage.

Nein, Sie behaupten, dass der SUV "Greenwashing" wäre. Klimaneutral heißt aber nicht, dass gar kein CO2  ausgestoßen würde; sonst müssten Sie alle Lebewesen auf Ihre "Greenwashing" -Liste setzen; sondern dass mehr ausgestoßen als gebunden wird. Und selbstverständlich habe ich als Kunde Einflussmöglichkeiten: Wenn ich glaube, dass der SUV zu viel CO2 emittiert, dann kaufe ich ihn nicht. Punkt. Ob elektrische Energie tatsächlich "nie" klimaneutral produziert werden kann, können wir gar nicht wissen - wie der Bischof das mit dem Fliegen nicht wissen konnte.

Hmmm....

Wir zerstoeren die russische Landschaft durch unseren unprovoziert hohen CO2 Verbrauch.

@16:30 Uhr von tagesschlau2012

Deshalb, und nur deshalb, LNG. Für den Übergang. Die Zukunft wird dem Wasserstoff gehören.

 

Und wann wird das sein?

In den nächsten Jahrzehnten rechnet kein Experte mit einem Durchbruch um Wasserstoff kostengünstig herzustellen.

Vielleicht war einfach der Druck der Notwendigkeit bisher nicht hoch genug, ruhte man sich doch bisher auf dem billigen Erdgas aus... Diamanten entstehen unter Druck...

Die Stella Seelöwen

haben auch Probleme seit einigen Jahren, da ging es dem Lachs noch gut, die Forscher wunderten sich. Jetzt Krise beim Königslachs. Hitzewellen in Inlandsalaka mit Temperaturen die dort unbekannt waren. Heilpflanzen verschwinden. In D tauchen Mücken und Krankheiten auf, die eigentlich in Afrika beheimatet sind. Bestäuber verschwinden.

 

Ich halte die Dekarbonisierung für sinnlos

Die Idee dahinter ist ja, „klimaneutral“ zu werden, indem der Nettoeintrag von CO2 in die Atmosphäre auf Null zurückgefahren wird. Selbst wenn dieses etwas utopische Ziel erreicht wäre, ginge der Klimawandel weiter. 
 

Das liegt vor allem am Methan (einem ca. 25x mal „klimaschädlicheren“ Gas) welches zu großen Teilen biogenen Ursprungs ist (Heute: Landwirtschaft!) und sogar sein MUSS, andernfalls hätte es nie in der Erdgeschichte globale Vereisungen geben können. 
 

 

Der „Kipppunkt“ des Zerfalls der Methanhydrate im Permafrostboden Sibiriens wird also AUF JEDEN FALL eintreten, nur vielleicht ein oder zwei Jahrzehnte später. Und dann wird es richtig warm ! Undzwar wohl für „immer“ 

Wenn nicht eine ganze

Menge Menschen schon lange die Umweltprobleme erkannt hätten und entsprechend handelten und leben, hätten wir den Kipppunkt wahrscheinlich schon überschritten. Manche taten das auch schon vorher aus ethischen/religiösen Gründen. 

17:04 Uhr von schabernack

Auch in Deutschland ließe sich noch etliches an CO2 binden, wenn man Moore wieder vernässen und renaturieren würde. Bundesweit würden lt. NABU etwa 44 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (fünf % der deutschen CO2-Emmissionen) jährlich aus entwässerten Moorböden freigesetzt.

17:31, sonnenbogen

>>

Hmmm....

Wir zerstoeren die russische Landschaft durch unseren unprovoziert hohen CO2 Verbrauch.<<

 

Es wäre schön, wenn wir CO2 verbrauchen würden. Leider produzieren wir es aber. Russland als einer der bisher größten Exporteure fossiler Brennstoffe hat daran einen großen Anteil.

@17:04 Uhr von schabernack

 

Möglicherweise lassen sich die Permafrostböden vor allzu schnellem Auftauen schützen, in dem Viehherden (Bisons, Wisente, Rentiere und Pferde) dort weiden.

 

Dieses Sibirien ist selbst im Norden mit dem geringen Umfang der Erdkugel unvorstellbar groß und endlos weit. 13 Stunden dauert der Direktflug Tokyo - Frankfurt / Main. Ganz früh am Morgen fliegt man in Tokyo los. Direkt nach Norden, und dann 8 Stunden lang nach Westen.

 

8 Stunden lang endloses Nordsibirien. Man sieht die großen Flüsse ins Arktische Meer münden. Und man sieht 8 Stunden lang Schnee und Eis und Taiga und Tundra. Es nimmt kein Ende. Unfassbar und faszinierend. Jenseits von Vorstellungsvermögen.

 

Zweimal flog ich diese Strecke im November.

Einmal flogen wir diese Route im Januar.

Unvergesslich beeindruckend in unfassbarer Ausdehnung ist Sibirien.

 

Ich kenne das, allerdings sind wir nach Osaka geflogen... doch damit ist jetzt Schluss, denn Russland hat als Vergeltung seinen Luftraum gesperrt.. 

@sonnenbogen

"Wir zerstoeren die russische Landschaft durch unseren unprovoziert hohen CO2 Verbrauch."

 

"Wir verbrauchen kein CO2, wir produzieren es durch Verbrennung fossiler Ressourcen. Im Moment ist  Russland darin führend.

Unprovoziert.

@17:06 Uhr von Möbius

@fathaland slim: kennen Sie das?

 

Es gibt da dieses schöne Demo-Auto Projekt: 

 

Solarzellen auf dem Dach. Mit dem Strom wird Wasser elektrolysiert. Mit dem Wasserstoff wird dann eine Brennstoffzelle betrieben, die wiederum einen Elektromotor betreibt. 
 

Das Auto bewegt sich sogar .. :-) 

 

So oder ähnlich stelle ich mir die „Energiewende“ in Deutschland vor ..

 

 

 

Ich nicht.

@15:51 Uhr von Sparpaket

...Russland schätzt, dass aufgrund des Klimawandels in der RF Millionen Quadratkilometer nutzbares Ackerland entstehen können. 

 

 

 

Kuriose Thesen! 

Genauso gut könnten sie versuchen, im Wattenmeer Reis anzubauen.

In der Tundra herrscht eine Durchschnittstemperatur von minus 15 Grad.

Was wollen Sie denn da anbauen? Eisblumen? 

Die Wahrheit ist, dass  Russland keine Chance hat gegenüber dem Klimawandel. Riesige Waldbrände gab es schon die letzten Jahre, der Permafrostboden wird zu Matschepampe.

 

erstens müssen Sie nicht von den jetzigen Temperaturverhältnissen ausgehen. Zweitens haben Sie zwar recht, dass zuerst riesige Sümpfe entstehen. Aber die kann man nach und nach trockenlegen. 

@16:42 Uhr von Peter Kock

Aber Russland hat ja genügend Wichtigeres zu tun und daher wird das nichts werden.

 

Wieso die Russen? Die haben am Klimawandel am wenigsten schuld. Die Relation Größe des Landes, Dichte der Besiedlung und pro Kopf Verbrauch. Wenn alle Kontinente nur so dicht besiedelt wären wie Russland hätte wir das Problem wahrscheinlich gar nicht.  

 

@16:39 Uhr von Nachfragerin

@16:06 Uhr von fathaland slim:

"Die LNG-Terminals lassen sich auf Wasserstoff umrüsten."

Pipelines auch.

Sie werden mir hoffentlich zustimmen, dass ein übereilt errichteter Neubau und dessen spätere Umrüstung ineffizienter ist als die Nutzung der bereits vorhandenen Infrastruktur und Neubauten, die man nicht umrüsten muss.

 

Die bestehenden Pipelines kommen alle aus Putinland. Von dieser Abhängigkeit müssen wir runter, ohne uns in neue vergleichbare Abhängigkeiten zu begeben.

 

Daß Sie für weitere Geschäfte mit Putin und eine Kapitulation der Ukraine plädieren, ist hinreichend bekannt.

 

Da haben Sie mich falsch verstanden. Ich plädiere für eine schnelle und nachhaltige Energiewende.

 

ich glaube nicht, daß ich Sie falsch verstanden habe.

 

"Energiesparen ist gut und wichtig, ändert aber nichts daran, daß trotzdem weiterhin Energie gewonnen werden muss."

Umgewandelt.

 

Ich bleibe beim eingeführten Begriff Energiegewinnung.

 

@ sonnenbogen

Wir zerstoeren die russische Landschaft durch unseren unprovoziert hohen CO2 Verbrauch.

 

Das wäre ja eine tolle Sache, wenn wir das CO2 verbrauchen würden. Ist aber leider Mumpitz. Wir produzieren CO2 und zwar mit exzessiv aus der Erde geholtem russischem Gas. Lassen wir es doch in der Erde, werden wir doch bitte umgehend vollkommen autark von Russland. Steigen wir doch um auf regenerative Energien. Jetzt.

War es nicht zu erwarten..

... dass die Menscheit ihr Lebensumfeld zerstört? Es muss wohl erst den Supergau geben, damit ein Umdenken stattfindet. Weltweit. Wenn Lieschen Müller 3 Pullover strickt und im Winter bei 10 Grad in Wannsleben sitzt, wird das nichts bewirken.

.

Es gibt Dinge im unmittelbaren Umfeld, welche wir persönlich beeinflussen können. Globale Problemlagen können ergo nur global gelöst werden. Dann kann man noch so sehr mit den Füssen aufstampfen und diese Meinung als suspekt bezeichnen. Wahrheit tut oft weh. 

@16:07 Uhr von Tada

 

"Die Baumgrenze sibirischer Lärchenwälder verdrängt nach und nach die weiten Tundraflächen, sodass diese bis Mitte des Jahrtausends fast komplett verschwunden sein könnten"

....

 

Bäume binden CO2.

 

Gerade jetzt, wo der Regenwald verschwindet ist neuer Wald eine positive Nachricht.

Noch besser wäre es dafür zu sorgen, dass der Regenwald nicht abgeholzt wird. Das sollte eigentlich vorrangig das Ziel sein.

 

 

@17:59 Uhr von Möbius

@15:51 Uhr von Sparpaket

 

...Russland schätzt, dass aufgrund des Klimawandels in der RF Millionen Quadratkilometer nutzbares Ackerland entstehen können. 

 

 

 

Kuriose Thesen! 

Genauso gut könnten sie versuchen, im Wattenmeer Reis anzubauen.

In der Tundra herrscht eine Durchschnittstemperatur von minus 15 Grad.

Was wollen Sie denn da anbauen? Eisblumen? 

Die Wahrheit ist, dass  Russland keine Chance hat gegenüber dem Klimawandel. Riesige Waldbrände gab es schon die letzten Jahre, der Permafrostboden wird zu Matschepampe.

 

erstens müssen Sie nicht von den jetzigen Temperaturverhältnissen ausgehen. Zweitens haben Sie zwar recht, dass zuerst riesige Sümpfe entstehen. Aber die kann man nach und nach trockenlegen. 

 

Trockenlegen. Au ja. Damit noch mehr bisher gebundenes CO2 frei wird. Ganz toll.

@18:00 Uhr von jukep

@16:42 Uhr von Peter Kock

 

Aber Russland hat ja genügend Wichtigeres zu tun und daher wird das nichts werden.

 

Wieso die Russen? Die haben am Klimawandel am wenigsten schuld. Die Relation Größe des Landes, Dichte der Besiedlung und pro Kopf Verbrauch. Wenn alle Kontinente nur so dicht besiedelt wären wie Russland hätte wir das Problem wahrscheinlich gar nicht.  

 

Sie wissen aber schon, welche ungeheuren Mengen fossiler Brennstoffe Russland fördert und exportiert?

 

@17:54 Uhr von fathaland slim

@fathaland slim: kennen Sie das?

 

Es gibt da dieses schöne Demo-Auto Projekt: 

 

Solarzellen auf dem Dach. Mit dem Strom wird Wasser elektrolysiert. Mit dem Wasserstoff wird dann eine Brennstoffzelle betrieben, die wiederum einen Elektromotor betreibt. 
 

Das Auto bewegt sich sogar .. :-) 

 

So oder ähnlich stelle ich mir die „Energiewende“ in Deutschland vor ..

 

 

 

Ich nicht.

 

Dann versuche ich es mal anders: für die Verkehrswende setzt man auf E-Mobilität, für die Stromerzeugung u.a. auf Wind. Für Letzteres möchte Habeck die installierte Leistung auf 115 GW nahezu verdoppeln. 
 

Ein E-Auto braucht 1-2 kg Neodym (kommt zu fast 100% aus China), ein Windrad 40-200 kg. Es braucht zwanzigtausend zusätzliche Windräder um Habecks Vorstellung Wirklichkeit werden zu lassen. Dazu kommt die Elektrifizierung von 60 Millionen PKW. Deutschland importiert derzeit 3.000 Tonnen (1/7 der Weltproduktion) Neodym pro Jahr (der größte Teil wird in der Industrie gebraucht). Den Rest überlasse ich Ihnen! 

Richtige Schlussfolgerung: Gas im Boden lassen

Wenn Russland die Klimakatastrophe noch stoppen wollte, würde es das restliche Gas jetzt im Boden lassen und nicht immer weiter nur an der CO2 Produktion profitieren.

@18:00 Uhr von jukep

Aber Russland hat ja genügend Wichtigeres zu tun und daher wird das nichts werden.

 

Wieso die Russen? Die haben am Klimawandel am wenigsten schuld. Die Relation Größe des Landes, Dichte der Besiedlung und pro Kopf Verbrauch. Wenn alle Kontinente nur so dicht besiedelt wären wie Russland hätte wir das Problem wahrscheinlich gar nicht.  

 

Doch! Wenn alle, wie Russland, auf Bodenschätzen leben und schwimmen könnten und alle, wie Russland, ihren Oligarchen erlauben würde, das Öl und Gas zu deren eigener Bereicherung in alle Welt liefern dürfen, hätten wir genau noch mehr Umwelt- und Klimaprobleme und an denen wäre dann, obwohl das wie angenommen alle so täten, bestimmt alleine Deutschland wieder Schuld wäre. Wetten.

@OpaKlaus

Es gibt Dinge im unmittelbaren Umfeld, welche wir persönlich beeinflussen können. Globale Problemlagen können ergo nur global gelöst werden. Dann kann man noch so sehr mit den Füssen aufstampfen und diese Meinung als suspekt bezeichnen. Wahrheit tut oft weh."

 

Richtig. Aber wer wehrt sich mit Händen und Füßen gegen diese Wahrheit?

Ich meine, dass sind jene, die eben nichts tun möchten. 

Natürlich kann die Lösung nur global erfolgen. Wir in Deutschland leben auf diesem Globus und müssen unseren Teil dazu beitragen. 

Niemand meint, dass Deutschland allein die Welt retten muss. 

@17:54 Uhr von fathaland slim

@fathaland slim: kennen Sie das?

 

Es gibt da dieses schöne Demo-Auto Projekt: 

 

Solarzellen auf dem Dach. Mit dem Strom wird Wasser elektrolysiert. Mit dem Wasserstoff wird dann eine Brennstoffzelle betrieben, die wiederum einen Elektromotor betreibt. 
 

Das Auto bewegt sich sogar .. :-) 

 

So oder ähnlich stelle ich mir die „Energiewende“ in Deutschland vor ..

 

 

 

 

Ich nicht.

Wieso dieses "System" wird doch gerade in Gang gesetzt. Wer eine neu gebaute Pipeline direkt vom Erzeuger zum Verbraucher,  also die umweltfreundlichtes Art Gas zu transportieren, im Meer verrotten läßt dafür neue LNG Terminals auf der grünen Wiese also Umwelt zerstört baut um die umweltschädlichste Gasgewinnung und den umweltschädlicheren Transport unterstützt der ist schon nah dran an dem obigen beschriebenen System. Also von hinten durch die Brust ins Knie.

 

@18:10 Uhr von fathaland slim

@16:42 Uhr von Peter Kock

 

Aber Russland hat ja genügend Wichtigeres zu tun und daher wird das nichts werden.

 

Wieso die Russen? Die haben am Klimawandel am wenigsten schuld. Die Relation Größe des Landes, Dichte der Besiedlung und pro Kopf Verbrauch. Wenn alle Kontinente nur so dicht besiedelt wären wie Russland hätte wir das Problem wahrscheinlich gar nicht.  

 

Sie wissen aber schon, welche ungeheuren Mengen fossiler Brennstoffe Russland fördert und exportiert?

Aha der Export ist das Problem, ich war der Meinung der Verbrauch ist das Problem.

 

@17:49 Uhr von Kaneel / @schabernack

 

Auch in Deutschland ließe sich noch etliches an CO2 binden, wenn man Moore wieder vernässen und renaturieren würde. Bundesweit würden lt. NABU etwa 44 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente (fünf % der deutschen CO2-Emmissionen) jährlich aus entwässerten Moorböden freigesetzt.

 

Auch in Sibirien ließe sich dieses oder jenes Gutes machen im Sinn von Bewahrung. Ich will auch nicht entmutigen. Dieses Sibirien und die Probleme mit (nun) der Tundra, und darüber hinaus, sind so gigantisch, wie Sibirien unendlich weit ist.

 

In Sibirien kommt auch das Öl und das Gas aus den Böden. Noch stehen die Pipelines (fast) alle auf Permafrostböden. Noch ist das so. Das ändert sich aber schon. Erste kleinere Städte hat man schon aufgegeben wegen autfauender Böden. Dann ist in Sibirien nur Matsch.

 

Auch dort gibt es engagierte Naturschützer. Über die von Ihnen erwähnte «Besiedlung» mit Großtieren als «Weidevieh» sah ich auch Dokus.

 

Ansonsten sind Putin und Bolsonaro zwei Klimatrottel im gleichen Unheiligen Geist.

@ OpaKlaus

Dann kann man noch so sehr mit den Füssen aufstampfen und diese Meinung als suspekt bezeichnen. Wahrheit tut oft weh.

 

Wenn Dummheit weh täte, wären wir weiter.

@18:08 Uhr von fathaland slim

@15:51 Uhr von Sparpaket

 

...Russland schätzt, dass aufgrund des Klimawandels in der RF Millionen Quadratkilometer nutzbares Ackerland entstehen können. 

 

 

 

Kuriose Thesen! 

Genauso gut könnten sie versuchen, im Wattenmeer Reis anzubauen.

In der Tundra herrscht eine Durchschnittstemperatur von minus 15 Grad.

Was wollen Sie denn da anbauen? Eisblumen? 

Die Wahrheit ist, dass  Russland keine Chance hat gegenüber dem Klimawandel. Riesige Waldbrände gab es schon die letzten Jahre, der Permafrostboden wird zu Matschepampe.

 

erstens müssen Sie nicht von den jetzigen Temperaturverhältnissen ausgehen. Zweitens haben Sie zwar recht, dass zuerst riesige Sümpfe entstehen. Aber die kann man nach und nach trockenlegen. 

 

Trockenlegen. Au ja. Damit noch mehr bisher gebundenes CO2 frei wird. Ganz toll.

 

Ihnen kann man es auch garnicht recht machen :-) 

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18:07 Uhr von Opa Klaus

Es gibt Dinge im unmittelbaren Umfeld, welche wir persönlich beeinflussen können. Globale Problemlagen können ergo nur global gelöst werden. Dann kann man noch so sehr mit den Füssen aufstampfen und diese Meinung als suspekt bezeichnen. Wahrheit tut oft weh."

Also mir tut eher Ihre pauschale Abwehrhaltung und Ihr "Über-den-Dingen-stehen" weh. Auch wenn man selbst eine kritische Haltung vertritt, frage ich mich wozu man auch andere Menschen von Lösungsansätzen und Diskussionen zum Thema abhalten will.

Gestern habe ich eine Reportage über Singapur gesehen – dort müssen alle Neubauten begrünt werden. Das reguliert die Temperatur schon etwas runter. Wenn alle so „egoistisch“ bei sich selbst beginnen, macht m.E. „Kleinvieh auch Mist“.

@18:26 Uhr von schabernack

 

.

 

Auch in Sibirien ließe sich dieses oder jenes Gutes machen im Sinn von Bewahrung. Ich will auch nicht entmutigen. Dieses Sibirien und die Probleme mit (nun) der Tundra, und darüber hinaus, sind so gigantisch, wie Sibirien unendlich weit ist.

 

In Sibirien kommt auch das Öl und das Gas aus den Böden. Noch stehen die Pipelines (fast) alle auf Permafrostböden. Noch ist das so. Das ändert sich aber schon. Erste kleinere Städte hat man schon aufgegeben wegen autfauender Böden. Dann ist in Sibirien nur Matsch.

 

Auch dort gibt es engagierte Naturschützer. Über die von Ihnen erwähnte «Besiedlung» mit Großtieren als «Weidevieh» sah ich auch Dokus.

 

Ansonsten sind Putin und Bolsonaro zwei Klimatrottel im gleichen Unheiligen Geist.

 

An und für sich kann ich ihrem Kommentar nur zustimmen. Nur bei den "Klimatrotteln" haben sie einige vergessen und zwar die größten Klimatrotteln.

@14:25 Uhr von Möbius

Könnte ja den gerodeten Regenwald teilweise kompensieren. 
 

Für die „Arktische Hummel“ sind das keine guten Aussichten ...

 

Aber für Waldtiere schon.

 

 

Russland schätzt, dass aufgrund des Klimawandels in der RF Millionen Quadratkilometer nutzbares Ackerland entstehen können. 

 

Um noch mehr sinnlose Monokultur als Waffe für die Erpressung der Hälfte aller möglichen Bezieher von Getreide zu sichern?

 

Typisch, daß die übelsten Zerstörer des Weltklimas den Krankheitsbefund im eigenen Staat versilbern wollen. Wozu systemisch denken, wenn man heute Profit machen kann? Daß diese vermeintlich offene Goldgrube Wundbrand ist und im Ganzen der Welt ein Symptom nahender Selbstvernichtung, ist für den hinterwäldlerischen, zentralisierten Apparat in Russland zu kompliziert oder einfach schnuppe. Ihnen wohl auch. 

Es ist doch positiv zu sehen,...

... wenn unsere gute,alte Erde in den nächsten Jahren zusätzlichen Ackerboden bereitstellt. China wird wegen der Nähe vermutlich am meisten davon profitieren. Selbst bei maximalem Verzicht auf fossile Energien wird die Menscheit den Trend nicht mehr umkehren können. Statt den alten Zuständen nachzuweinen sollten Wissenschaft und Technik sich mit den kommenden ,teils bedrohlichen Herausforderungen beschäftigen.  Beim Deichbau hier an der Nordseeküste tut sich z.B. nix!

@16:30 Uhr von Tarek94

Die LNG-Terminals lassen sich auf Wasserstoff umrüsten.

Ja, indem man die Terminals neu baut. LNG hat einen Siedepunkt von ca. -161 °C, Wasserstoff hat einen Siedepunkt von -252,9 °C.

Nein, indem aus dem Wasserstoff zusammen mit Kohlenstoff Methan synthetisiert wird. Bei Wasserstoff ist nämlich nicht nur der Siedepunkt ein Problem sondern auch die Größe der Ionen. Diese diffundieren mehr oder weniger durch jedes Material und sorgen neben Verlust an Menge auch für Versprödung.

 

 

Der Zug ist wohl abgefahren.

Auch wenn es unschön ist, das wird man nicht aufhalten können. Der einzige Trost ist vielleicht, dass der stattdessen entstehende nicht forstwirtschaflich genutzte Wald Kohlendioxid bindet.

Frage

Wann soll denn Schluss sein mit der Tundra. 

Mitte des Jahrhunderts

oder 

Mitte des Jahrtausends?

Da ist der Artikel zweideutig. 

18:26 Uhr von schabernack

Auch in Sibirien ließe sich dieses oder jenes Gutes machen im Sinn von Bewahrung. Ich will auch nicht entmutigen.

Das habe ich mir auch nicht angenommen. Schade, wenn solche Ideen nicht von der russischen Regierung unterstützt werden. Aber wenn diese Landgewinnung als Ziel hat...

Ansonsten sind Putin und Bolsonaro zwei Klimatrottel im gleichen Unheiligen Geist.

Stimmt, was sehr schade ist. Diese könnten auch Vorreiter sein. So große Länder, so weite Gebiete und ganz sicher auch mit engagierten Menschen.

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