Kommentare - Karlsruhe: Geringere Pflegebeiträge für kinderreiche Familien

25. Mai 2022 - 10:29 Uhr

Die Beitragssätze für die Pflegeversicherung müssen geändert werden: Eltern mit mehreren Kindern sollten stärker entlastet werden, so das Verfassungsgericht. Bei der Kranken- und Rentenversicherung müsse nichts geändert werden. Von G. Deppe.

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Kommentare

@11:56 Uhr von FakeNews-Checker

 

Ein  höchst  ungerechtes  Urteil  angesichts  dessen,  was  Kinderreiche  schon  alles  an  Subventionen  und  Vergünstigungen  bekommen.

 

Müssen Sie sich nur eine ganze Kinderbande zulegen, damit auch Sie von diesen vielen ungerechten Kindersubventionen und Vergünstigungen profitieren können. Kinder zeugen geht als Mann ja bis in hohes Lebensalter.

@bolligru - Früher war alles besser. :)

 @10:49 Uhr von bolligru:

"Heute werden Kinder oft als Last gesehen, die finanzielle Belastung für die Familie und auch die aufzuwendende Arbeit wird berechnet."

Das ist leider auch tatsächlich so. Viele Berufe verlangen uns heute Mobilität und ständige Verfügbarkeit ab. Beides ist mit Kindern schwer zu bewerkstelligen. Hinzu kommt, dass wir Eltern + Kind(er) als Familie verstehen. Früher wohnte aber noch die Verwandtschaft nebenan (oder im selben Haus), so dass sich immer irgendjemand um die Kinder kümmern konnte, wenn die Eltern mal keine Zeit haben.

"Kinder werden mit dem PKW zur Schule, danach zum Reiten oder Sport gefahren oder zum Klavierunterricht."

Die Helikopter- und Curling-Eltern sind das eine Extrem. Deren Kinder werden später große Probleme haben, ein eigenständiges Leben zu führen. Das andere Extrem sind Eltern, die gar keine Zeit für ihre Kinder haben bzw. sich keine nehmen.

@10:46 Uhr von Mischpoke West

... 

Der Unterschied des Beitrages der PV beträgt zwischen Kinderlosen und Paaren mit Kind sage und schreibe 0,35%. Denken Sie wirklich, das stärkt die Familien, wenn wir jetzt noch Abstufungen von 0,1 - 0,3% einführen? Das ist ein Betrag im einstelligen Euro Bereich.

 

Das Bundesverfassungsgericht ist nicht für die grundsätzliche Gestaltung einer gerechten Sozialpolitik verantwortlich; das obliegt der Legislative und Exekutive. Das Verfassungsgericht hat lediglich zu prüfen, ob geltende beschlossene Regelungen rechtskonform sind. Diese Unterscheidung in der Gewaltenteilung unserer parlamentarischen Demokratie sollte man schon treffen können,

 es sei denn man ist 

   Anhänger

   fundamentaler

   Demokratiedilletanten.

Das möchte ich erst mal niemandem unterstellen.

 

gez. NieWiederAfd

angemessen

Nur leider fürchte ich, dass in Folge die Pflegebeiträge für alle erhöht werden, ggf. etwas weniger im Falle mehrerer Kinder

@11:44 Uhr von Nachfragerin

 

Ich sehe die große Baustelle allerdings nicht bei den Beiträgen, sondern in einem unnötig aufgeblähten und damit kostenintensiven Verwaltungsapparat (~100 Pflegeversicherungen statt einer) sowie in privaten Pflegeeinrichtungen, die an allem sparen, um ihre Gewinne zu maximieren.

___

Also mein Vater war einige Jahre in einem privaten Pflegeheim. Er war dort ausserordentlich zufrieden, es gab genügend Personal. Ich selbst habe dort keinerlei Mangel festgestellt. Es gab und gibt sicher auch negative Erfahrungen, die man aber nicht verallgemeinern solllte. Es gibt gute (private) Heime und es gibt schlechte (kommunale) Heime.

Meine Freundin arbeitet übrigens in einer privaten Pflegeeinrichtung und verdient erheblich mehr, als tariflich festgelegt und mehr als ihre Kollegen in kommunaler Trägerschaft. Warum immer nur auf die privaten Träger gescholten wird, erschliesst sich mir nicht !

 

@10:49 Uhr von bolligru

Es gab Zeiten, als, genau wie in den meisten Kulturen der Welt auch heute noch, von "Kinderrreichtum" gesprochen wurde, als viele Kinder als Segen galten und kein vernünftiger Mensch auf den Gedanken kam, die finanziellen Folgen von "Kinderreichtum" zu berechnen. Damals gab es gar keine Sozialleistungen vom Staat, genau wie in den meisten Ländern der Erde auch heute noch. Menschen waren stolz auf eine große Kinderzahl, entbehrungsreich waren die Zeiten und es war eine Herausforderung, alle Kinder auch nur zu ernähren.

 

Es gab auch Zeiten, da musste jede Familie die Tiere selbst schlachten, und das Fleisch lag nicht abgepackt im Supermarktkühlregal. 
Es gab auch Zeiten, da gehörte die Frau als Kindergebährerin und Köchin zu Heim und Herd.

 Und in manchen Ländern ist 'Kinderreichtum' die einzige 'Sozialversicherung' für Familien, weil Kinder frühzeitig jenseits von Kinderschutz und Kinderrechten härteste Arbeit verrichten müssen, damit sich eine Familie über Wasser hält.

Merken Sie was?

Es gab schon dss Konzept des…

Es gab schon dss Konzept des Familiensplittings, statt Ehegsttensplittings. Da meldet der Apotheker, Zahnarzt Architekt, Pilot, Arzt ....  seine Frau als tagelöhnerin an und kann so, völlig Legal, die Steuern vermeiden. Auch wenn die Frau voll arbeiten könnte. 

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Wohingegen unverheiratete Eltern von Kindern, blöd aus der Wäsche schauen. 

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Dieses Splitting sollte wir5an Kinder gebunden sein. Dann kann man kinderreichen Famolien auch mehr zahlen..

Das Leben kann einfach sein, wenn man kein Lobbiist ist.

 

@11:56 Uhr von FakeNews-Checker

Ein  höchst  ungerechtes  Urteil  angesichts  dessen,  was  Kinderreiche  schon  alles  an  Subventionen  und  Vergünstigungen  bekommen.

Stimme Ihnen voll zu , früher mussten die Familien das alles selber zahlen und heute schreien die nur nach noch mehr Geld. 

wir würden das alles jedoch nicht brauchen wenn der Staat und die Gewerkschaften für seriöse Löhne sorgen würden und der Staat die Steuern senken würde und mit dem auskommt was da ist und nicht immer mehr will. 

@12:17 Uhr von loquacious_linguist

@10:36 Uhr von vriegel

In der PKV, ebenso bei freiwillig gesetzlich Versicherten, müssen aber Beiträge für Kinder entrichtet werden.

Na ja, wer in die PKV geht, klinkt sich ja aus dem Solidarsystem aus. Da muss man sich dann im Gegenzug mit abfinden, dass es auch keine solidarische Entlastung gibt.
Der zweite Teil ist falsch: Kinder von freiwillig gesetzlich Versicherten können ebenso wie Pflichtversicherte von der beitragsfreien Familienversicherung (es sei denn, der andere Elternteil ist in der PKV und verdient mehr).
@11:13 Uhr von Denkerist

Abgesehen davon gibt es viele Beamte, die sich privat versichern müssen, obwohl sie es nicht wollen. Sie müssten sonst 100% des Beitrages der Kasse selbst zahlen. So z.B. in Sachsen.

Zwischen „müssen“ und „könnten, müssten dafür aber mehr zahlen“ gibt es halt schon noch einen bedeutsamen Unterschied. Selbstständige müssen auch 100% zahlen (und zwar von ALLEN Einkünften, nicht nur denen aus der Selbstständigkeit) und kriegen kein Ruhegehalt dazu.

@11:23 Uhr von Dany39

 

Unser Rentensystem funktioniert nicht mehr, weil wir zu wenig Kinder haben,  wir brauchen Fachkräfte aus dem Ausland, weil der Nachwuchs fehlt und wenn wir keinen Nachwuchs haben, werden die Deutschen irgendwann aussterben.

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 Auch wenn es immer wiederholt wird, dadurch wird die Aussage nicht wahrhaftiger: Wir brauchen überhaupt keine Fachkräfte aus dem Ausland. Die werden nämlich in ihren Ländern gebraucht. Es ist also ein antisoziales Verhalten von D., diese Forderungen immer wieder zu stellen.

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Wenn sie sich mit den Zahlen von Arbeitslosen befassen, werden sie feststellen, dass jeder 2/3 Ausländer staatliche Leistungen empfängt, und viele von ihnen im Niedriglohnsektor tätig sind. Nix mit Rentenzahlung

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Das Deutsche aussterben werden, wird auch immer wieder unter dem Vorwand gesagt, noch mehr Ausländer nach D. zu holen.

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Natürlich haben Deutsche Nachwuchs, zwar nicht genug; aber aussterben werden Deutsche so schnell nicht.

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PS. Da müssten Dänen längst verschwunden sein.

 

Ist das etwa sozial gerecht ?

Im  Vergleich  zu  Spitzenverdienern  zahlen  Geringverdiener  einen  erheblichen  Teil  ihres  Einkommens  für  Steuern  und  Sozialabgaben,  während   die  Oberschicht  begünstigt  durch  Beitragsbemessungsobergrenzen  das  alles  aus  der  Portokasse    wenn  überhaupt  zahlt.    Folge:   Geringverdiener  können  sich  nicht  mal  ein  Kind  leisten,  während  die  Oberschicht  sich  Kinder  ohne  Ende  leisten  kann.   Höchst  ungerecht,  das  dann  auch  noch  staatlich  auf  Kosten  der  Allgemeinheit  zu  subventionieren.

12:19 Uhr von morgentau19   …

12:19 Uhr von morgentau19

 

// Auch wenn es immer wiederholt wird, dadurch wird die Aussage nicht wahrhaftiger: Wir brauchen überhaupt keine Fachkräfte aus dem Ausland. //

 

Sie sind also der Meinung, das es in D. genügend Nachwuchskräfte gibt? Dann fragen Sie mal bei Handwerkern, in den Pflegeberufen usw. nach - die sagen Ihnen was anderes.

 

Ich möchte mich noch für Ihren Kommentar von gestern Abend bedanken (hätte auch nicht gedacht, das wir beide mal eine ähnliche Meinung haben ;-))  ).

 

 

 

@11:35 Uhr Stefan T - nicht ganz richtig

In der PKV, ebenso bei freiwillig gesetzlich Versicherten, müssen aber Beiträge für Kinder entrichtet werden. Dies wird aber offenbar nicht als Benachteiligung dieser Kinder angesehen.

Als freiwillig Versicherter in der GKV bezahlen Sie Beiträge bis zur Beitragsbemessungsgrenze auf Ihr Arbeitseinkommen. Zuschläge für Kinder bezahlen Sie keine.

Was die PKV anbelangt: da muss man nicht rein. Man kann freiwillig in der GKV bleiben. Wenn man sich dem Solidarsystem GKV durch Eintritt in die PKV entzieht (und in jungen Jahren bei hohem Einkommen richtig Geld spart) muss man sich nicht über "Benachteiligung dieser Kinder" beschweren.

 

ist bspw ein Elternteil gesetzlich und einer privat versichert, dann ist in vielen Fällen eine eigene Versicherung der Kinder Pflicht. Entweder freiwillig gesetzlich, oder eben privat. 
 

Der Staat sollte die Grundversicherung aller Kinder immer übernehmen. Unabhängig vom Status der Eltern. 

11:59 Uhr von ich1961

 

Einige hier haben echt "von Tuten und Blasen" keine Ahnung.

 

Mit Eingabe vom Suchbegriff: «Kosten Kinder bis Volljährigkeit» …

findet man ein ganzes Rudel von Info-Seiten im Internet.

Nicht alle Angaben werden exakt die gleichen sein.

Bei «eltern.de» findet man dieses hier:

 

Familien geben für ein Kind zwischen 0 und 6 Jahren im Durchschnitt 587 Euro im Monat aus. Für Schulkinder zwischen 6 und 12 Jahren steigen die laufenden Kosten auf 686 Euro.

 

Teenager sind schließlich mit 784 Euro pro Monat am teuersten. Im Durchschnitt kostet der Nachwuchs 660 Euro. Das sind 7.920 Euro im Jahr. Bis zum 18. Geburtstag geben deutsche Familien also im Schnitt 142.560 Euro für ihr Kind aus.

 

Ich bin ja nur Onkel, aber diese Pänz & kleinen grinsenden Monster wollen & brauchen immer was. Sind sie mal gut am Wachsen, futtern sie Essensmengen in großen Portionen weg, so dass Onkel nur staunen kann. Wegen dieser ständigen Wachserei brauchen sie dauernd neue Klamotten & Schuhe.

 

Geldvernichtungsungeheuer.

@weingasi1 - Zustände in Pflegeeinrichtungen

@12:12 Uhr von weingasi1:

"Warum immer nur auf die privaten Träger gescholten wird, erschliesst sich mir nicht !"

Das liegt wohl daran, dass man meist von den negativen Erfahrungen hört.

Von den drei mir bekannten Pflegeeinrichtungen sind zwei personell unterbesetzt. Das eine hat es sogar in die Schlagzeilen geschafft, weil eine Angehörige nachts hinfahren musste, um ihrer Mutter zu helfen. Das Personal war einfach nicht zu finden.

Im dritten war augenscheinlich alles okay, wobei mir auch da eine Bekannte aus dem Gesundheitsamt berichtete, dass sie dort nichts essen würde.

Ihre Beispiele zeigen aber, dass es funktionieren kann. Das macht Hoffnung.

@11:01 Uhr von ich1961

Wie kommen Sie auf den Betrag von 1,25 €?

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Mein Beitrag war doch voller Spott, ich dachte das wäre zu erkenne. Aber davon abgesehen, reden wir hier von irgendwas mit 0,%. Also vielmehr wird das nicht sein.

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Aber Sie würden wenigstens etwas bekommen, "wir" eher nicht, da unsere Kinder bereits erwachsen sind - empfinde ich auch als Benachteiligung.

.

Steht das schon fest? Schließlich haben Sie ihren Beitrag zur demografischen Entwicklung schon geleistet.

@ 11:57 Uhr von 91541matthias

"Und wessen Kinder pflegen eines Tages die Kinderlosen (ob freiwillig oder sonstige Gründe)?"

Aufgrund Ihrer Aussage vermute ich, dass Sie das Prinzip nicht verstanden haben.

Leute (egal ob kinderlose oder Paare mit Kindern) zahlen in die PV ein. Die PV übernimmt im Pflegefall die Kosten.

In einem Pflegeheim pflegen wenige Pfleger viele ältere Menschen. Und dieses Verhältnis erfordert keinesfalls ein Wachstum. Der Pflegeberuf muss allerhöchstens attraktiver gestaltet werden, dass sich mehr dafür entscheiden (diese Diskussion ist aber nicht neu).

@12:28 Uhr von FakeNews-Checker- Kinder bei Geringverdienern

Im  Vergleich  zu  Spitzenverdienern  zahlen  Geringverdiener  einen  erheblichen  Teil  ihres  Einkommens  für  Steuern  und  Sozialabgaben,  während   die  Oberschicht  begünstigt  durch  Beitragsbemessungsobergrenzen  das  alles  aus  der  Portokasse    wenn  überhaupt  zahlt.    Folge:   Geringverdiener  können  sich  nicht  mal  ein  Kind  leisten,  während  die  Oberschicht  sich  Kinder  ohne  Ende  leisten  kann.  

 

komisch. Statistisch haben Geringverdiener am meisten Kinder. Insbesondere die, die von Hartz IV leben…

 

Und die Schicht, die Sie ansprechen, die ist relativ dünn, auch in Deutschland. Wie viele Angestellte verdienen denn tatsächlich mehr als 85.000€ Brutto im Jahr?!

Und der Spitzensteuersatz liegt bei Singles bei rund 58,500€.  Jeder Euro darüber hat Abgaben deutlich über dem von Geringverdienern. 
 

ab 277.826€ greift die Reichensteuer. Hier werden 45% Steuern abgezogen. 
 

Geringverdiener zahlen viel weniger. Bspw. 
 

1.200€ brutto = keine Steuer und ca. 20% Sozialabgaben

@10:58 Uhr von Coachcoach

Eine Rolle spielen auch die Mittelständler, die auf 60 m³ pro Person leben.

60m³ pro Person entsprechen etwa 25m² Wohnfläche. Das wären 50 m² für 2 Personen. Das halten Sie für zu viel? Da ist ja Hartz IV großzügiger und gönnt 2 Personen 60 m².

12:34 Uhr von schabernack  …

12:34 Uhr von schabernack

 

Sie haben recht, aber Kinder sind eben zu allererst etwas schönes (zumindest war das bei uns der Hauptgrund überhaupt Kinder zu bekommen - nicht das Kindergeld o.ä.).

 

Heute bin ich froh und dankbar, das wir die beiden (und eine Enkeltochter) haben. Ohne die Hilfe hätten wir manches nicht so gut überstanden.

 

 

12:37 Uhr von Mischpoke West…

12:37 Uhr von Mischpoke West

 

//Steht das schon fest? Schließlich haben Sie ihren Beitrag zur demografischen Entwicklung schon geleistet.//

 

Vielleicht habe ich das auch falsch verstanden? Müssen wir wohl abwarten.

 

 

@12:07 Uhr von NieWiederAfd

Das Bundesverfassungsgericht ist nicht für die grundsätzliche Gestaltung einer gerechten Sozialpolitik verantwortlich; ...

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Wenn Sie mir jetzt noch aufzeigen, wo ich behauptet habe, das Bundesverfassungsgericht legt den Beitragssatz fest, macht ihr Beitrag vielleicht auch Sinn.

Finde ich nicht richtig…

Finde ich nicht richtig. Kinderlose, die halbwegs anständig verdienen, sollen immer nur zahlen, zahlen, zahlen. Wenn die dann in Rente sind und diese nicht ausreicht, können die sich dann etwa an die kinderreichen Familien wenden, und von denen Pflege verlangen, weil sie zu deren Gunsten ihr Leben lang hohe Beiträge bezahlt haben?? Tja, warum eigentlich nicht? Wäre ja im Grunde die logische Konsequenz! Und wer nun sagt: wer gut verdient, der hat auch gute Rente, dem sage ich: leider oft falsch! Guter Verdienst setzt oft lange Ausbildungs- und Studiengänge voraus, in denen man nichts verdient und kaum einzahlen kann! 

@11:49 Uhr von ich1961

Die Frage nach den Renten wurde ja schon gestellt - aber auch anderes funktioniert nicht ohne Kinder.

Die Rente wird irgenwann ohne Kinder funktionieren müssen. Da die Automatisierung immer mehr zunimmt, wird man in vielen Bereichen irgendwann kaum noch Arbeiter brauchen. Auch dann muss die Rente finanziert werden.

Wer soll denn die Arbeit machen, wenn kein Nachwuchs da ist ( siehe aktuell den Fachkräftemangel im Handwerker -Bereich)?

Z.B. kann man gezielt Menschen im Ausland anwerben, so wie es z.B. Kanada macht.

Würden Sie den uneingeschränkten Zuzug - z.B. von Schutzsuchenden - begrüßen? Das "die Deutschen" aussterben?

Das Aussterben "der Deutschen" läßt sich ganz einfach verhindern.
1. Man gibt jedem hier geborenenen Kind die deutsche Staatsbürgerschaft.

2. Angeworbenen Menschen aus dem Ausland gibt man die Möglichkeit nach z.B. 5 Jahren deutsche Staatsbürger zu werden.

12:53 Uhr von GeMe   Und Sie…

12:53 Uhr von GeMe

 

Und Sie sind sich sicher, das die Mehrheit der Deutschen da mit machen würde?

Ich kann mir das nicht vorstellen, wäre aber eindeutig dafür.

 

Und ja, die Rentenversicherung muss grundlegend geändert werden. 

 

 

@12:42 Uhr von GeMe

Eine Rolle spielen auch die Mittelständler, die auf 60 m³ pro Person leben.

60m³ pro Person entsprechen etwa 25m² Wohnfläche. Das wären 50 m² für 2 Personen. Das halten Sie für zu viel? Da ist ja Hartz IV großzügiger und gönnt 2 Personen 60 m².

Mit Brille wär das nicht passiert - natürlich 60 m². Mit etwas Intelligenz hätten Sie das erkannt.

Nein, früher war nicht alles besser

Was mich an der gegenwärtigen Entwicklung stört ist das Berechnen der Nützlichkeit des Menschen und die Berechnung von Kosten, die ein Mensch verursacht, kurz die zweckorientierte Ethik des Utilitarismus.

Auf den Cent genau wird berechnet, welche Kosten Kinder verursachen und, natürlich auch, wie viel ein alter Mensch kostet. Anstatt freudig die Existenz zu bejahen werden Gesamtsummen berechnet und das widerspricht dem Gedanken der Menschenwürde. Egoismus zählt, sachlich und nüchtern, weiter nichts. oder bestenfalls unter ferner liefen...

Diktaturen sind menschenverachtend eben auch, weil sie utilitaristisch sind: Das Allgemeinwohl maximieren als oberstes Ziel, persönliches Glück wird untergeordnet. „Pflichtprinzip“ statt Lebensfreude...

Ich, ich bin Kinderfrei …

Ich, ich bin Kinderfrei (nicht kinderlos, das ist mir zu negativ konnotiert). Ich gebe es frei zu, Kinder haben in meinem Leben nie viel zu suchen gehabt und ich stehe dazu, ich mag sie nicht besonders, es ist also fuer b e i d e Seiten besser, dass ich mich nie fuer ein Kind entschieden habe.

In den heutigen Zeiten mit Pandemie, Artensterben und Klimawandels halte ich es in der Tat fuer verwerflich, noch eine Pro-Kind-Wachstumspolitik zu verfolgen. Jeder Mensch zusaetzlich auf dieser Welt, und v.a. die superverwoehnten Kinder aus den Industrielaendern, ist praktisch ein Sargnagel fuer das Klima.  Daher ist das Urteil m. E.  ein falsches Signal. Man sollte Kinderfreiheit unterstuetzen, nicht Kindervermehrung.

Wenn der Staat Familien staerken moechte, sollte er endlich von Ehegattensplitting auf Familiensplitting umsteigen, 

Davor, dass D ausstirbt, habe ich keine Angst, fuer mich sind alle Leute deutsch, die hier laenger leben , die Sprache lernen und die Gesellschaft bereichern.

@11:41 Uhr von ich1961

11:15 Uhr von Zufriedener Optimist

 

//Wenn hier Alles so schlimm ist und überall anderswo besser - warum genau sind Sie noch hier?//

 

Die Frage stelle ich mir nicht nur in diesem Thread.

 

 

Darauf möchte ich mit den Worten eines guten Freundes aus aus meiner Zeit in der Bürgerechtsbewegung antworten.

"Weil ich Euch von hier aus doch viel mehr nerven kann."

Da einige hier schon wieder…

Da einige hier schon wieder anfangen höhere Beiträge für Kinderlose zu fordern, die es im übrigen in der PV schon gibt, möchte ich mal was dazu sagen. Müssten Kinderlose dann nicht auch weniger Beiträge zur KV bezahlen da ja keine Kinder mitversichert sind. Oder weniger Steuern da sie ja keine Schulen, Kindergärten, Universitäten oder das Kindergeld benötigen. Eine Medaille hat immer 2 Seiten und nur so ist sie komplett. Ach übrigens ich habe Kinder.

Bin mal gespannt, ob mein…

Bin mal gespannt, ob mein erster Beitrag durchkommt, oder ob er zu polemisch war, manchmal treffe ich die Grenze nicht  richtig.

Ich binalso auf der Seite derer, die einenSchrumpfprozess in D befuerworten, gerade, weil man dann Gefluechtete und andere Einwanderer besser integrieren kann und so auch der Welt insgesamt etwas Last abnimmt. 

Den Mangel an Handwerkern haben wir ja bereits, und der Trend, dass Leute lieber Influencer o.aehnl. werden, duerfte noch zunehmen. Wo sind mehr Kinder in D dann eine Loesung? Auch angesichts der zahlreichen Kinder, die jetzt schon von der Gesellschaft fallengelassen werden (Schulabbrecher, Corona"verlierer") braucht es kein Mehr an Kindern und kein Urteil, das ein solch fatales Signal setzt. 

Das dadurch gesparte Geld sollte lieber in die individ. Foerderung aller benachteiligten Kinder fliessen. Warum bekommt ein ALG-II-Kind erst Nachhilfe finanziert, wenn der Baum brennt, d.h. die 5 droht? Warum nicht, wenn ein Numerusclausus-Durchschnitt wichtig ist?

 

Unglaublich

"Kostenfaktor" Kind! Ich bin schockiert über meine Mitbürger, wie sie über Kinder denken und schreiben. Und es bestätigt das böse Vorurteil, dass Deutschland äußerst kinderunfreundlich ist... 

Kinder halten die Familie zusammen, Kinder machen Freude, geben Liebe und sind unsere Zukunft! Wie kann man nur ein Kind als Kostenfaktor betrachten? Oder Kinder für den Klimawandel verantwortlich machen? Oder die Wohnungsknappheit? 

Lieber möchte ich auf mein Gehalt und meinen Wohlstand verzichten, aber NIEMALS auf mein Kind!

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